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DE69222693T2 - Überspannungsdetektor mit Hysterese - Google Patents

Überspannungsdetektor mit Hysterese

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DE69222693T2
DE69222693T2 DE69222693T DE69222693T DE69222693T2 DE 69222693 T2 DE69222693 T2 DE 69222693T2 DE 69222693 T DE69222693 T DE 69222693T DE 69222693 T DE69222693 T DE 69222693T DE 69222693 T2 DE69222693 T2 DE 69222693T2
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collector
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Thomas Tyan Deshazo
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Harris Corp
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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05FSYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
    • G05F1/00Automatic systems in which deviations of an electric quantity from one or more predetermined values are detected at the output of the system and fed back to a device within the system to restore the detected quantity to its predetermined value or values, i.e. retroactive systems
    • G05F1/10Regulating voltage or current 
    • G05F1/46Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is DC
    • G05F1/56Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is DC using semiconductor devices in series with the load as final control devices
    • G05F1/565Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is DC using semiconductor devices in series with the load as final control devices sensing a condition of the system or its load in addition to means responsive to deviations in the output of the system, e.g. current, voltage, power factor
    • G05F1/569Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is DC using semiconductor devices in series with the load as final control devices sensing a condition of the system or its load in addition to means responsive to deviations in the output of the system, e.g. current, voltage, power factor for protection
    • G05F1/571Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is DC using semiconductor devices in series with the load as final control devices sensing a condition of the system or its load in addition to means responsive to deviations in the output of the system, e.g. current, voltage, power factor for protection with overvoltage detector

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Description

  • Die Erfindung betrifft eine Schaltung, die erfaßt, wenn die an die Schaltung angelegte Betriebsspannung einen vorgegebenen Pegel überschreitet, und die abhängig von einer Überspannungsbedingung ein Steuersignal erzeugt.
  • Bei vielen Anwendungen, wie z.B. Automobilsystemen, kann die Versorgungsspannung über einem großen Bereich schwanken. Mit der Versorgungsspannung betriebene Schaltkreise können beschädigt werden, wenn die Versorgungsspannung einen bestimmten Überspannungspegel (VOV) überschreitet. Um zu verhindern, daß Schaltkreise beschädigt werden, muß die Überspannungsbedingung erfaßt werden, und die Leistung muß von den Schaltkreisen getrennt werden, oder die Schaltkreise müssen daktiviert werden.
  • Eine bekannte Schaltung zum Erfassen einer Überspannungsbedingung ist in Figur 1 gezeigt. Die Schaltung der Figur 1 umfaßt einen PNP-Transistor Q1 in Diodenschaltung, der dazu verwendet wird, einen Stromfluß zwischen der positiven Versorgungsleitung (Vs) und Masse zu verhindern, wenn die Anschlüsse für Versorgung und Masse vertauscht werden. Eine Zenerdiode Z1 zum Erfassen der Überspannungsbedingung ist in Reihe mit Q1 und Widerständen R1 und R2 zwischen Vs und Masse angeschlossen. Der Widerstand R1 dient zum Begrenzen des Stroms, der durch Q1 und Z1 fließt, und der Wert des Widerstandes R2 wird so gefließt, um sicherzustellen, daß die Spannung über R2 kleiner als 0,5 oder 0,6 Volt ist, wenn Z1 nicht leitet. Ein NPN-Transistor Q2, dessen Basis-Emitter-Übergang über R2 angeschlossen ist, wird zum Ansteuern des Lastschaltkreises 7 verwendet, wenn Z1 durchbricht und Q2 leitet.
  • Der Betrieb der in Figur 1 gezeigten Schaltung kann kurz wie folgt beschrieben werden:
  • Es sei angenommen, daß Z1 eine Durchbruchsspannung Vz hat und daß Q1 eine Vorwärtsspannung Vf hat. Für Werte der Versorgungsspannung (Vs), die kleiner sind als Vz + Vf, fließt durch Q1, Z1, R1 und R2 nur ein Leckstrom. Wenn Vs Vz+Vf überschreitet, fließt ein Strom Ix durch Q1, Z1, R1 und R2. VOV isü der Wert von Vs, bei dem Vs Vz+Vf überschreitet und einen Strom Ix erzeugt, bei dem Q2 leitet. Der Transistor Q2 leitet, wenn ein Spannungsabfall zwischen seinem Basis- und seinem Emitteranschluß entsteht, der gleich VBE2 ist. Der VBE2-Spannungsabfall wird erzeugt, wenn der durch Q1, Z1, R1 und R2 fließende Strom Ix so groß wird, daß Ix R2 die VBE von Q2 überschreitet. Für Wert von Vs, die viel kleiner als VOV sind, ist der Strom durch Z1 klein (Leckstrom) und erzeugt eine Spannung über R2, die viel kleiner als VBE2 ist. Wenn die Spannung Vs zunimmt und in die Nähe von VOV kommt, brich Z1 durch, und der Strom durch Z1 nimmt zu, wodurch auch die Spannung über R2 steigt. Wenn Vs gleich VOV ist, ist die Spannung über R2 gleich VBE2, in die Basis von Q2 fließt ein Strom, und der Kollektorstrom von Q2 ist ausreichend groß, um den Lastschaltkreis 7, der mit dem Kollektor von Q2 verbunden ist, auszuschalten (oder auf andere Weise zu deaktivieren)
  • Die Schaltung der Figur 1 ist zwar brauchbar, sie leidet jedoch unter den folgenden Nachteilen:
  • 1. Wenn Vs bis auf einen Spannungspegel ansteigt, bei dem die Zenerdiode Z1 gerade zu leiten beginnt, können Störsignale (Rauschen) erzeugt werden, die bewirken, daß der Kollektorstrom von Q2 stark variiert. Dies führt zu einem oszillierenden Signal, das zum Steuern des Lastschaltkreises 7, der mit dem Kollektor von Q2 verbunden ist, angelegt wird.
  • 2. Die Spannung über dem Widerstand R2 und der resultierende Leitungspegel von Q2 ändern sich mit der Änderung der Versorgungsspannung in der Nähe von VOV. Wenn sich Vs allmählich ändert, wird der Lastschaltkreis 7, der mit dem Kollektor von Q4 verbunden ist, über einem Bereich von einigen Millivolt allmählich aus- oder eingeschaltet. In diesen Bereich können Störsignale einen fehlerhaften Betrieb der gesteuerten Schaltung verursachen.
  • Die US-A-4,868,703 offenbart eine Festkörper-Schalteinrichtung, die eine unabhängige Steuerung eines Verriegelungs- und eines Haltestroms ermöglicht. Jede Transistoreinrichtung hat einen Widerstand zwischen Basis und Emitter, und die Basen sind jeweils mit dem Kollektor einer anderen Transistoreinrichtung verbunden.
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eines oder mehrere der obigen Nachteile zu überwinden oder wenigstens abzumildern.
  • Die Erfindung sieht hierfür eine Überspannungs-Erfassungsschaltung vor, mit: einem ersten und einem zweiten Knoten, bei denen erste und zweite Spannungen vorgesehen werden; einem Stromweg, der aus einem ersten Widerstand, einem zweiten Widerstand und einem Bezugsspannungs-Schaltungselement gebildet ist, welche in Reihe zwischen dem ersten und zweiten Knoten angeschlossen sind; einem ersten bipolaren Transistor mit einer Basis, einem Emitter und einem Kollektor, wobei die Basis und der Emitter des ersten Transistors über dem ersten Widerstand angeschlossen sind und der erste Transistor einen Stromfluß durch den Strompfad abhängig von einem Stromfluß durch den ersten Widerstand erfassen kann, welcher die Basis- Emitter-Strecke des ersten Transistors in Vorwärtsrichtung vorspannt und einen Strom in dem Kollektor des ersten Transistors fließen läßt; und einem zweiten bipolaren Transistor mit einer Basis, einem Emitter und einem ersten Kollektor, wobei der erste Kollektor und der Emitter des zweiten Transistors über den zweiten Widerstand R1 verbunden sind und die Basis des zweiten Transistors mit dem Kollektor des ersten Transistors verbunden ist, so daß ein Stromfluß in dem Kollektor des ersten Transistors den zweiten Transistor einschalten und den Spannungsabfall über dem zweiten Widerstand reduzieren kann, wobei der erste und der zweite bipolare Transistor komplementäre Polarität haben, so daß dann, wenn der erste und der zweite Transistor leitend werden, eine positive Rückkoppelung bewirkt, daß sie einen Verriegelungszustand einnehmen; dadurch gekennzeichne, daß der erste Kollektor des zweiten Transistors mit der Basis des ersten Transistors über das Bezugsspannungselement verbunden ist; der zweite Transistor einen zweiten Kollektor hat; und ein steuerbares Schaltelement so angeordnet ist, daß es mit einer Last einkoppelbar ist und einen Steuereingang hat, der mit dem zweiten Kollektor des zweiten Transistors verbunden ist.
  • Ausführungsformen der Überspannungs-Erfassungsschaltungen gemäß der Erfindung haben eine positive Rückführungseinrichtung, um die Überspannungs-Erfassungsschaltung in einen Verriegelungszustand zu bringen und eine eindeutige Überspannungsanzeige zu erzeugen, wenn eine Überspannungsbedingung auftritt. Die Schaltkreise gemäß der Erfindung weisen auch eine Hysterese auf, damit die Schaltung bei einem Wert der Versorgungsspannung in den Verriegelungszustand geht und bei einem anderen Wert der Versorgungsspannung aus dem Verriegelungszustand herauskommt.
  • In den beigefügten Zeichnungen bezeichnen dieselben Bezugszeichen entsprechende Komponenten. In den Figuren zeigt:
  • Figur 1 eine schematische Darstellung einer Schaltung des Standes der Technik; und
  • Figur 2 eine schematische Darstellung einer Schaltung mit Hysterese gemäß der Erfindung.
  • Die Schaltung der Figur 2 umfaßt einen ersten Leistungsanschluß 20, an dem Massepotential liegt, und einen zweiten Leistungsanschluß 22, an den die Versorgungsspannung Vs angelegt wird. Der Emitter eines PNP-Transistors Q1 ist mit dem Anschluß 22, und seine Basis und sein Kollektor sind mit einem Knoten 24 verbunden. Q1 dient zum Sperren eines Rückstroms, wenn die Anschlüsse für die positive Versorgung und Masse vertauscht sind. Ein Widerstand R1 ist zwischen den Knoten 24 und 26 angeschlossen. Die Kathode einer Zenerdiode Z1 ist mit dem Knoten 26 verbunden, und ihre Anode ist mit dem Knoten 28 verbunden. Ein Widerstand R2 ist zwischen den Knoten 28 und 30 angeschlossen. Die Basis eines NPN-Transistors Q2 ist mit dem Knoten 28 verbunden, sein Emitter ist mit dem Knoten 30 verbunden, und sein Kollektor ist mit einem Knoten 23 verbunden, an den die Basis eines PNP-Transistors Q3 angeschlossen ist. Q2 dient zum Erfassen des Strompegels durch R2 und zieht den Kollektorstrom, wenn die Spannung zwischen Basis und Emitter eine als VBE2 definierte Spannung überschreitet. Ein Widerstand R3, der zwischen dem Knoten 30 und dem Masseanschluß 20 angeschlossen ist, dient zum Begrenzen des Stromes, der zwischen Vs und Masse über Q1, R1, Z1, R2 und Q2 fließen kann.
  • Der Emitter des PNP-Transistors Q3 ist mit dem Knoten 24 verbunden, einer seiner Kollektoren CO1 ist mit dem Knoten 26 verbunden, und sein anderer Kollektor CO2 ist mit der Basis des NPN-Transistors Q4 verbunden. Die Verbindung des Emitters CO2 von Q3 mit der Basis von Q2, über Z1, und die Verbindung des Kollektors von Q2 mit der Basis von Q3 bildet eine Vernegelungsschaltung, die wie ein siliziumgesteuerter Gleichrichter (SOR; Thyristor) arbeitet, wenn Q2 leitend wird. Ein Widerstand R4 ist zwischen dem Emitter und der Basis von Q3 angeschlossen, um sicherzustellen, daß Q3 abgeschaltet wird, wenn ein Leckstrom durch Q2 und/oder Q3 auftritt. Der Emitter von Q4 ist auf das Massepotential zurückgeführt. Ein Widerstand R5, der zwischen der Basis und dem Emitter von Q4 angeschlossen ist, stellt sicher, daß Q4 abgeschnitten bleibt, wenn ein Leckstrom durch Q2 und Q3 auftritt. Q4 dient zum Verstärken des Steuersignals, das von Q3 bei CO2 erzeugt wird, und koppelt das verstärkte Signal zum Lastschaltkreis 7A, der mit dessen Kollektor verbunden ist. Der Lastschaltkreis kann viele unterschiedliche Formen annehmen. Zur Erläuterung sind drei Arten von Lasten gezeigt, die mit dem Kollektor Q4 verbunden sind. Diese Lasten können tatsächlich viele andere Elemente oder Teile integrierter Schaltungen umfassen.
  • Eine Last L1 ist zwischen dem Anschluß 22 und dem Kollektor von Q4 angeschlossen. Wenn Q4 eingeschaltet wird, kann ein Strom zwischen Vs und Masse über die Last L1 und den Kollektor-Emitter-Pfad von Q4 fließen. Wenn Q4 abgeschaltet wird, kann durch L1 kein Strom fließen, und die Last L1 schwebt (floatet) auf einem Potential, das gleich oder nahe bei der Versorgungsspannung liegt. Der Kollektor von Q4 ist auch über einen Widerstand R9 mit der Basis des PNP-Transistors Q5 verbunden, dessen Emitter mit dem Anschluß 22 verbunden ist, wobei ein Widerstand R8 zwischen der Basis und dem Emitter von - Q5 angeschlossen ist, um sicherzustellen, daß dieser beim Auf treten von Leckströmen nicht leitet. Eine Last L2 ist zwischen dem Kollektor von Q5 und dem Massepotential angeschlossen. Wenn Q4 eingeschaltet wird, bewirkt dies das Einschalten von Q5, der einen Strompfad von zwischen Vs und der Last L2 vorsieht. Wenn Q4 ausgeschaltet wird, wird auch Q5 ausgeschaltet, und der Strompfad zwischen Vs und der Last L2 existiert nicht mehr. Der Kollektor von Q4 kann auch mit der Basis eines NPN- Transistors, wie Q6, verbunden werden, wobei dann, wenn Q4 eingeschaltet wird, Q6 ausgeschaltet wird und der Lastschaltkreis L3 bei dem Kollektor von Q6 von Masse getrennt und somit deaktiviert wird.
  • Schaltungsbetrieb
  • In der folgenden Beschreibung ist die Überspannungsbedingung VOV als die Spannungsbedingung definiert, bei der Q2 leitend wird. Dies ist der Fall, wenn der Strom durch R2 zu einer Spannung führt, welche die VBE von Q2 überschreitet und bewirkt, daß Q2 leitet.
  • Wenn der Versorgungsspannungspegel Vs viel kleiner als VOV ist, fließt kein wesentlicher Strom, außer dem Leckstrom, über Q1, R1, Z1, R2 und R3 zur Masse. Der Widerstand R2 wird so gewählt, daß der normalerweise erwartete Wert des Leckstroms durch Z1 keine Spannung über dem Basis-Emitter-Übergang von Q2 erzeugt, die groß genug ist, damit Q2 in den aktiven Vorwärtsbetriebsbereich geht. Wenn Vs kleiner als VOV ist, ist Q2 daher im Abschaltbereich. Annlich werden die Werte von R4 und R5 so gewählt&sub1; daß sichergestellt ist&sub1; daß unter dieser Bedingung die Transistoren Q3 und Q4 jeweils in dem Abschaltbereich sind.
  • Wenn Der Versorgungsspannungspegel Vs auf einen Wert erhöht wird, der die Summe der Zenerdurchbruchsspannung Vz von Z1 und der Vorwärtsspannung Vf von Q1 überschreitet, fließt ein Strom Ix über Q1, R1, Z1, R2 und R3 zu Masse. Wenn Vs den Wert VOV erreicht, ist der Strom Ix ausreichend groß, damit der Spannungsabfall über R2 den Basis-Emitter-Übergang von Q2 ausreichend vorspannt, damit dieser in den aktiven Bereich des Vorwärtsbetriebs geht. Die resultierende Zunahme des Kollektorstroms von Q2 bewirkt einen Spannungsabfall über R4 mit einer Polarität, bei der der Basis-Emitter-Übergang von Q3 in Vorwärtsrichtung vorgespannt wird. Wenn die an Q3 angelegte Spannung VBE3 überschreitet, beginnt Q3 zu leiten. Er liefert dann über CO1 einen zusätzlichen Strom in den Knoten 26, der dann durch Z1 und in die Parallelschaltung aus R2 und der Basis von Q2 fließt. Wenn der Spannungsabfall über R2 zunimmt, fließt mehr Strom in die Basis von Q2, so daß der Leitungspegel von Q2 zunimmt. Die Zunahme des Kollektorstroms von Q2 bewirkt eine Zunahme des Basisstroms von Q3, so daß Q3 stärker leitet und mehr Strom in die Basis von Q2 schickt. Wie man leicht erkennt, fließt der Strom, der von dem mit Z1 verbundenen Kollektor CO1 von Q3 stammt, über Z1 in die Basis von Q2 und erzeugt so eine positive Rückführung, so daß die von Z1, Q2 und Q3 gebildete Schleife regenerierend wird (Rückkopplung). Die positive Rückführung erfolgt weiter, bis Q2 und Q3 auf ähnliche Weise wie ein siliziumgesteuerter Gleichrichter (SCR; Thyristor) verriegeln (latch).
  • Wenn eine Regeneration erfolgt&sub1; nimmt der Leitungspegel von Q3 schnell und dramatisch zu. Der Kollektorstrom von Q3, der über den Kollektor CO2 zu R5 geführt wird, bewirkt eine Zunahme der Spannung über dem Basis-Emitter-Übergang von Q4, die ausreicht, damit Q4 in den aktiven Vorwärtsbereich kommt. Der Leitungspegel von Q4 ändert sich rapide, wenn Regeneration vorliegt, und er geht von einem vollständig ausgeschalteten Zustand in einen vollständig eingeschalteten Zustand. Selbst wenn die Zunahme von Vs allmählich erfolgt, schaltet Q4 sehr schnell ein, sobald die Rückkopplungs- oder Regenerationsschleife von Q2 und Q3 aktiviert ist, und Q4 schaltet den Lastschaltkreis 7A, der mit dessen Kollektor verbunden ist, genauso schnell.
  • Zusäztlich zu seiner Funktion als Teil einer Verriegelung (latch) hat Q3, bei dieser Art des Anschlusses, auch die Funktion, eine Hysterese in der Schaltung vorzusehen. Wenn Q3 mehr und mehr leitet, geht der Kollektor CO1 von Q3 in die Sättigung, und der Spannungsabfall über R1 nimmt ab, woraus sich eine effektive Zunahme der Spannung über und des Stroms durch Z1, R2, R3 und Q2 ergibt.
  • Unmittelbar vor dem Einsetzen der Regeneration, wenn Vs kleiner als VOV ist, ist der Spannungsabfall über R3 gerade kleiner als VBE2. Da die in R2 und R3 fließenden Ströme ungefähr gleich sind (unter Vernachlässigung des Basisstroms von Q2) ist der Spannungsabfall über dem Widerstand R1 gleich
  • VR1 [R1/R2] (VBE2).
  • Wenn Regeneration auftritt, wird der Widerstand Q3 in die Sättigung gebracht, so daß der Spannungsabfall über R1 gleich VCESAT(Q3) ist. Die Änderung der Spannung über R1 unmittelbar vor oder unmittelbar nach dem Einsetzen der Regeneration kann als VHYST wie folgt definiert werden:
  • VHYST {[R1/R2] (VBE2)} - VCESAT(Q3)
  • Die resultierende Abnahme der Spannung über R1 erhöht die Spannung, welche an die Reihenschaltung aus Z1 und R2, parallel zu dem Basis-Emitter-Übergang von Q2, und R3 angelegt wird. Dies führt zu einer Erhöhung des Stroms, der durch alle diese Elemente geht. Da die Sättigung von Q3 auch mit dem Kollektor CO1 zu tun hat, muß die Versorgungsspannung unter VOV reduziert werden, bevor die an den Basis-Emitter-Übergang von Q2 angelegte Spannung auf einen Wert kleiner als VBE2 reduziert ist. Die Versorgungsspannung, die angelegt werden muß, damit der Spannungsabfall über R2 gleich VBE2 ist, nachdem Regeneration stattgefunden hat, sei VON, wobei
  • VON = VOV - VHYST.
  • Wenn die Versorgungsspannung gleich VON ist, werden Q2 und Q3 wesentlich weniger leitend. Der Kollektorstrom von Q3, der an den Verbindungspunkt von R3 und Z1 geliefert wird, kann nicht mehr ausreichend Strom liefern, damit die Regeneration fortgesetzt werden könnte. Q3 geht daher in den Ausschaltzustand zurück, und der Spannungsabfall über R1 nimmt um einen Wert zu, det gleich VHYST ist. Wenn Q3 in den Ausschaltzustand geht, sinkt der Spannungsabfall über R5 unter den Wert, der erforderlich ist, damit Q4 in dem aktiven Bereich bleibt. Auch Q4 geht daher in den Ausschaltbereich, und die Schaltung, die von ihm gesteuert wird, kann in den normalen Betriebszustand zurückgehen&sub1; der vor dem Anwachsen von Vs auf VOV vorlag.
  • Aufgrund der regenerierenden Natur dieser Schaltung sind die Einschalt- und Ausschalteigenschaften von Q4 im Verhältnis zur Versorgungsspannung scharf definiert und nicht allmählich, wie im Stand der Technik. Durch eine geeignete Wahl der Werte für VHYST können Schwingungen eliminiert werden, wenn die Versorgungsspannung in der Nähe von VOV liegt.
  • Wie oben beschrieben haben Schaltkreise, bei denen die vorliegende Erfindung verwirklicht ist, eines oder mehrere der folgenden Merkmale.
  • 1. Eine Überspannungsabschaltung mit Hysterese schafft einen Betrieb ohne Schwingungen, die aufgrund von Rauschen in der Nähe der Steuerspannun entstehen könnten.
  • 2. Die durch die regenerierende Wirkung vorgesehene Hysterese ändert den Betriebspunkt der Schaltung.
  • 3. Die durch die regenerierende Wirkung vorgesehen Hysterese wird hauptsächlich durch eine Zener- oder andere Bezugsdiode (n) aktiviert.
  • 4. Die Schaltung zieht nur einen Leckstrom, wenn die Versorgungsspannung niedriger als die vorgegebene Steuerspannung ist.
  • 5. Die Schaltung läßt keinen Stromfluß zu, wenn sie in Sperrichtung vorgespannt ist.
  • Bei der Schaltung der Figur 2 war das Bezugs-Einstellelement eine Zenerdiode. Es sollte jedoch klar sein, daß die Zenerdiode durch eine Anzahl von in Vorwärtsrichtung vorgespannter Dioden oder durch einen Schaltkreis mit einer zenerdiodenähnlichen Charakteristik ersetzt werden kann.
  • Es sollte ferner offensichtlich sein, daß auch andere Transistortypen oder Anordnungen aus komplementären Transistoren bei der Realisierung der Erfindung verwendet werden können.

Claims (4)

1. Überspannungs-Erfassungsschaltung mit:
einem ersten und zweiten Knoten (20, 22), bei denen erste und zweite Spannungen vorgesehen werden;
einem Stromweg, der aus einem ersten Widerstand (R2), einem zweiten Widerstand (R1) und einem Bezugsspannungs- Schaltungselement (Z1) gebildet ist, welche in Reihe zwischen dem ersten und zweiten Knoten (20, 22) angeschlossen sind;
einem ersten bipolaren Transistor (Q2) mit einer Basis, einem Emitter und einem Kollektor, wobei die Basis und der Emitter des ersten Transistors (Q2) über den ersten Widerstand (R2) verbunden sind und der erste Transistor (Q2) einen Stromfluß durch den Strompfad abhangig von einem Stromfluß durch den ersten Widerstand (R2) erfassen kann, welcher die Basis-Emitter-Strecke des ersten Transistors (Q2) in Vorwärtsrichtung vorspannt und einen Strom in dem Kollektor des ersten Transistors (Q2) fließen läßt; und
einem zweiten bipolaren Transistor (Q3) mit einer Basis, einem Emitter und einem ersten Kollektor (001), wobei der erste Kollektor (001) und der Emitter des zweiten Transistors (Q3) über den zweiten Widerstand (R1) verbunden sind und die Basis des zweiten Transistors (Q3) mit dem Kollektor des ersten Transistors (Q2) verbunden ist, so daß ein Stromfluß in dem Kollektor des ersten Transistors (Q2) den zweiten Transistor (Q3) einschalten und den Spannungsabfall über dem zweiten Widerstand (R1) reduzieren kann, wobei der erste und der zweite bipolare Transistor (Q2, Q3) komplementäre Polarität haben, so daß dann, wenn der erste und der zweite Transistor (Q2, Q3) leitend werden, eine positive Rückkoppelung bewirkt, daß sie einen Verriegelungszustand einnehmen, dadurch gekennzeichne t, daß der erste Kollektor (CO1) des zweiten Transistors (Q3) mit derbasis des ersten Transistors (Q2) über das Bezugsspannungselement (Z1) verbunden ist; der zweite Transistor (Q3) einen zweiten Kollektor (CO2) hat; und ein steuerbares Schaltelement (Q4) so angeordnet ist, daß es mit einer Last einkoppelbar ist und einen Steuereingang hat, der mit dem zweiten Kollektor (CO2) des zweiten Transistors (Q3) verbunden ist.
2. Überspannungserfassungsschaltung nach Anspruch 1 mit einem dritten Widerstand (R4), welcher in einer Schaltung mit der Basis und dem Emitter des zweiten Transistors (Q3) verbunden ist.
3. Überspannungserfassungsschaltung nach Anspruch 1 oder 2, bei welcher das steuerbare Schaltelement (Q4) einen dritten bipolaren Transistor mit einer Basis, einem Kollektor und einem Emitter aufweist, wobei der Kollektor-Emitter- Strompfad dieses dritten Transistors (Q4) in einer Schaltung mit der Last verbunden ist und seine Basis mit dem zweiten Kollektor (CO2) des zweiten Transistors (Q2) verbunden ist.
4. Überspannungserfassungsschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei welcher das Bezugsspannungselement (Z1) eine Zenerdiode ist.
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DE69222693D1 DE69222693D1 (de) 1997-11-20
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