DE3219783C2 - - Google Patents
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- H03K17/0826—Modifications for protecting switching circuit against overcurrent or overvoltage by feedback from the output to the control circuit in bipolar transistor switches
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltung zur Ablenkung
des Elektronenstrahlbündels einer Fernsehröhre und insbe
sondere eine Schaltungsanordnung für den Schutz der
Endstufe eines Leistungsverstärkers in einer monolithisch
integrierten Schaltung für die Versorgung des vertikalen
Ablenkjoches der Bildröhre.
Schaltungen für die Vertikalablenkung haben einen
Oszillator, einen Generator für Sägezahnsignale, einen
Verstärker mit rückgekoppeltem Übertragungsleitwerk und
einen Rücklaufsignal-Generator. Derartige Schaltungen
können in einem einzigen Siliziumplättchen ausgebildet
sein, wofür die üblichen Herstellungstechniken für
monolithisch integrierte Schaltungen verwendet
werden. Eine derartige Schaltung ist beispielsweise
in dem Artikel "A monolithic integrated circuit for
vertical deflection in television receivers" be
schrieben, der auf der "Chicago Fall Conference" von
A. Romano und L. Venutti im Jahre 1973 vorgetragen und
im Februar 1975 in "Transaction on Consumer Elec
tronics", Seiten 85-93 veröffentlicht wurde.
Der Verwendung integrierter Schaltungen für die
Vertikalablenkung ist eine Grenze gesetzt durch die
verhältnismäßig geringe Leistung, die von der End
stufe und insbesondere von dem Transistor geliefert
werden kann, zwischen dessen Kollektor und
Emitter die Last des Verstärkers liegt, die
das Ablenkjoch der Bildröhre aufweist. Dieser Transistor
ist nämlich dasjenige Bauteil der Schaltung, das am
stärksten durch Spannung und Strom belastet ist. Ins
besondere erreicht seine Kollektor-Emitter-Spannung
während des normalen Betriebs des Verstärkers periodisch
das Doppelte der Speisespannung der Schaltung. Um
zu verhindern, daß der Transistor bei diesen Spannungs
bedingungen von Strom durchflossen wird, was be
deuten würde, den Transistor erheblichen Belastungen
auszusetzen oder auf widerstandsfähigere Transistoren
zurückzugreifen und damit größere Flächen des Silizium
plättchens einzusetzen, ist es eine gebräuchliche
Maßnahme, dafür zu sorgen, daß der Transistor während
der Überspannungen mit der niedrigst möglichen Impedanz
zwischen Basis und Emitter arbeitet, d. h. unter Be
dingungen, die denjenigen am nächsten sind, für die
sich die maximale Durchbruchspannung ergibt, die in
der Fachwelt mit BVCES (shorted-base collector-to-
emitter breakdown voltage, d. h. Kollektor-Emitter-
Durchbruchspannung bei kurzgeschlossener Basis) bezeich
net wird. Bei der in der o. a. Veröffentlichung be
schriebenen Schaltung ist beispielsweise zwischen Basis
und Emitter des Endtransistors ein Schutztransistor
geschaltet, der durch eine geeignete Verbindung mit
dem Ausgang des Verstärkers in den Sättigungszustand
gebracht wird, sobald die Ausgangsspannung die Größe
der Speisespannung der Schaltung überschreitet. Auf
diese Weise ist der Endtransistor im Sperrzustand, da
die Basis-Emitter-Impedanz sehr niedrig ist, und ist
somit in der Lage, die durch seine physikalischen und
geometrischen Eigenschaften erlaubte Maximalspannung
auszuhalten.
Trotzdem wird in bestimmten Fällen auch bei diesen
Maßnahmen der Endtransistor vor einem Einwirken des
Schutztransistors von einem Strom durchflossen, der
zusammen mit einer verhältnismäßig hohen Kollektor-
Emitter-Spannung bewirkt, daß der Endtransistor bei
Leistungen in Betrieb ist, die nahe an der Sicherheits
grenze liegen. Auf jeden Fall ist der Transistor über
längere Zeitabschnitte schwerwiegenden Bedingungen
unterworfen, die zu einer raschen Verschlechterung oder
Zerstörung des Transistors und damit zum Ausfall der
gesamten integrierten Schaltung führen können. Um die
se Wirkung abzuschwächen, muß dafür gesorgt werden,
daß der Schutztransistor in den Sättigungszustand kommt,
bevor die Ausgangsspannung des Verstärkers den Wert
der Speisespannung erreicht. Ein bekanntes System zur
Erzielung dieses Ergebnisses besteht darin, von dem
Oszillator, der den Generator für die Sägezahnsignale
steuert, einen Impuls zu entnehmen, der dieselbe Periode
wie das Sägezahnsignal hat und am Ende der vorhergehen
den Front oder des vorhergehenden rampenförmigen An
stiegs dieses Signals beginnt, und mit diesem Impuls
die Sättigung des Schutztransistors zu steuern. Da die
Ausgangsspannung des Verstärkers die Höhe der Speise
spannung erst nach dem Ende des Anstiegs erreicht,
kommt auf diese Weise der Endtransistor in einen Zu
stand niedrigster Basis-Emitter-Impedanz bei einer
Kollektor-Emitter-Spannung, die niedriger als die
Speisespannung ist.
Es kann von Vorteil sein, dem Oszillator einen Impuls
zu entnehmen, um den Schutztransistor auf diese Weise
zu steuern, wenn der Oszillator in dasselbe Silizium
plättchen integriert ist, die den Leistungsverstärker
enthält; dies ist jedoch nicht mehr von Vorteil, wenn
ein besonderer Anschluß für die Verbindung mit einem
äußeren Oszillator vorgesehen werden muß. Auf jeden
Fall tritt der auf diese Weise erhaltene Schutz mit
einer vorbestimmten Periodizität ein, so daß er
wirkungslos ist, wenn sich am Ausgang Überspannungen
aufgrund zufälliger Unterbrechungen des Anstiegs er
geben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungs
anordnung zum Schutz der Endstufe eines Leistungsver
stärkers einer monolithisch integrierten Schaltung
für die Vertikalablenkung in einer Bildröhre zu schaf
fen, die keine Verbindung mit dem Oszillator des Systems
erfordert und bei jeder beliebigen Überspannung am Aus
gang des Verstärkers eingreift.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Maßnahmen
des Kennzeichens des Patentanspruchs 1 gelöst.
Ein Stromspiegel mit einem Reflexionsverhältnis größer
als 1 ist als aktive Last eines Differenzverstärkers am
Eingang eines Leistungsverstärkers zusätzlich zum übli
chen Stromspiegel geschaltet, dessen Ausgang mit dem
Steuertransistor der Endstufe verbunden ist. Er nimmt
unausgeglichene Zustände auf, die verursacht sind durch
die Spannungsspitze, die sich am invertierenden Eingang
des Differenzverstärkers ergibt, sobald die abfallende
Front im Verlauf des Sägezahn-Eingangssignals beginnt,
und steuert einen Transistor, der mit der Basis des
Steuertransistors so verbunden ist, daß er den Leistungs
verstärker des unteren Abschnittes der Endstufe im Sperr
zustand hält. Der Schutz tritt ein, bevor das Ausgangs
signal die Höhe der Speisespannung erreicht hat.
Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den
Unteransprüchen und aus der folgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispieles, das in der Zeichnung dar
gestellt ist.
Es zeigt
Fig. 1 - das Schaltbild eines Leistungsverstärkers
für die Vertikalablenkung mit den er
findungsgemäß vorgesehenen Maßnahmen und
Fig. 2 - Wellenformen, die den Verlauf der Spannungen
und der Ströme in einigen Punkten der
Schaltung gemäß Fig. 1 darstellen.
Der in Fig. 1 gezeigte Leistungsverstärker hat als
Vorverstärkerstufe eine Differenzschaltung mit zwei
pnp-Transistoren T 1 und T 2 mit Doppelkollektor, deren
Emitter mit einem Anschluß eines Konstantstrom-Gene
rators G 1 verbunden sind, dessen anderer Anschluß mit
dem positiven Pol +Vcc einer Speisespannungsquelle ver
bunden ist. Die Basis des Transistors T 2 ist mit einer
Bezugsspannungsquelle Vref verbunden, während die
Basis des Transistors T 1, die mit E bezeichnet ist, der
invertierende Eingang der Differenzstufe ist. Dies ist
außerdem der Eingang des Verstärkers, der über einen
Widerstand R 1 an einen Generator für Sägezahnsignale an
geschlossen ist, der in der Zeichnung als Block GR darge
stellt ist. Ein mit C 11 bezeichneter Kollektor von
T 1 ist mit dem Eingangszweig eines ersten Stromspiegels
verbunden, dessen Reflexionsverhältnis oder Stromverstär
kung 1 ist und der aus zwei gleichen npn-Transistoren be
steht, von denen der mit T 3 bezeichnete als Diode ge
schaltet ist und der mit T 4 bezeichnete im Ausgangszweig
des Stromspiegels liegt und mit seinem Kollektor an einen
Kollektor C 21 des Transistors T 2 angeschlossen ist.
Die Emitter der beiden Transistoren T 3 und T 4 des
ersten Stromspiegels sind beide mit dem negativen
Anschluß der Versorgungsspannungsquelle verbunden,
welcher lediglich durch das Massesymbol dargestellt
ist. Die anderen beiden Kollektoren C 12 und C 22 der
Transistoren T 1 und T 2 der Differenzstufe sind mit
einem zweiten Stromspiegel verbunden, dessen Refle
xionsverhältnis größer als eins ist und der aus zwei
npn-Transistoren T 5 und T 6 besteht, von denen T 6 als
Diode geschaltet ist und deren Emitterübergänge von
einander verschiedene Flächen haben. Im einzelnen ist
die Emitterfläche von T 5 größer als diejenige von T 6,
beispielsweise fünfmal größer. Die Verbindung des
zweiten Stromspiegels mit den Transistoren T 1 und T 2
der Differenzstufe ist bezüglich derjenigen des ersten
Stromspiegels umgekehrt, weil der Eingangszweig, der T 6
enthält, mit dem Transistor T 2 verbunden und der Aus
gangszweig, der T 5 enthält, mit dem Transistor T 1 ver
bunden ist.
Der Ausgang des Differenzverstärkers, der vom Kol
lektor von T 4 abgenommen ist, ist an die Basis eines
in Emitterschaltung befindlichen npn-Transistors T 7
angeschlossen, der als Steuertransistor für die Endstufe
wirkt. Diese hat einen "oberen" Abschnitt, der aus einem
Paar von npn-Transistoren T 8 und T 9 in Darlington-Schal
tung besteht, deren Kollektoren über eine in Durchlaßrich
tung vorgespannte Diode D 1 mit dem positiven Pol +Vcc der
Speisespannungsquelle verbunden sind, und einen "unteren" Ab
schnitt, der aus einem pnp-Transistor T 10 und einem
npn-Transistor T 11 besteht. Der Emitter von T 10 und
der Kollektor von T 11 sind beide mit dem Emitter von
T 9 in einem Punkt U verbunden, der den Ausgang des
Verstärkers bildet. Der Kollektor von T 10 ist an die
Basis von T 11 angeschlossen, welche ihrerseits über
einen Widerstand R 2 mit dem Masseanschluß verbunden
ist, an den auch der Emitter von T 11 angeschlossen
ist. Die Basis von T 10 und die Basis von T 8 sind mit
dem Kollektor des Steuertransistors T 7 verbunden, und
zwar die Basis von T 10 direkt und die Basis von T 8 über
drei Dioden, die insgesamt mit D 2 bezeichnet sind.
Diese Dioden sind in Durchlaßrichtung vorgespannt, und
zwar über einen Stromgenerator G 2, der zwischen die Basis
und den Kollektor von T 8 geschaltet ist; sie haben die
Funktion, den Ruhestrom der Endstufe zu bestimmen.
Der Kollektor des Transistors T 5 des zweiten Stromspie
gels ist mit der Basis eines npn-Transistors T 12 ver
bunden, der mit seinem Kollektor an die Basis des Steuer
transistors T 7 und mit seinem Emitter an Masse angeschlos
sen ist. Zwei Kondensatoren C 1 und C 2 verbinden die Basis
von T 7 mit dem Kollektor von T 7 bzw. mit dem Ausgangsan
schluß U und haben die Funktion, das Frequenzverhalten
des Verstärkers zu kompensieren.
Zwischen dem Ausgang U des Verstärkers und der Masse be
finden sich in Reihenschaltung das vertikale Ablenkjoch
eines Bildschirmes, als Induktivität L dargestellt,
ein Kondensator C 3 und ein Widerstand R 3. Eine in
Sperrichtung vorgespannte Diode D 3 ist zwischen den
Emitter und den Kollektor des Transistors T 9 geschaltet.
Der Ausgang U des Verstärkers ist mit dem Eingang E
durch ein Rückkopplungsnetzwerk zur Bestimmung der
Gleichspannungs- und Wechselspannungsverstärkung
verbunden; dieses Netzwerk hat einen zwischen den
Anschlüssen U und E angeordneten Widerstand R 4 und
einen Widerstand R 5 zwischen dem Verbindungspunkt
Kondensator C 3 - Widerstand R 3 und dem Eingangsan
schluß E.
Der Ausgang U ist außerdem mit dem Emitter eines
pnp-Transistors T 13 verbunden, dessen Basis über einen
Widerstand R 8 an den Versorgungsanschluß +Vcc ange
schlossen ist und dessen Kollektor mit der Basis eines
npn-Transistors T 14 verbunden ist. Der Kollektor dieses
Transistors T 14 ist mit der Basis von T 11 verbunden,
während der Emitter an Masse angeschlossen ist.
Ein Rücklaufimpuls-Generator (flyback), der in der
Zeichnung durch den Block FL dargestellt ist und einen
vom Ausgang U betätigten Umschalter aufweist, arbeitet
in der Weise, daß er über einen Kondensator C 4 den Kol
lektor von T 9 in Abhängigkeit vom Ausgangssignal des
Verstärkers an den Versorgungsanschluß +Vcc oder an
Masse anschließt, worauf im folgenden näher eingegangen
wird.
Unter der Berücksichtigung, daß die oben beschriebene
und in Fig. 1 dargestellte Schaltung dem Fachmann auf
dem Gebiet der Fernsehschaltungen mit Ausnahme der er
findungsgemäßen Schaltungsanordnung mit dem zweiten
Stromspiegel T 5, T 6 und dem Transistor T 12 bekannt ist,
wird nachfolgend lediglich eine zusammenfassende Be
schreibung der Wirkungsweise gegeben, während für die
Erläuterung weiterer Einzelheiten auf andere Veröffent
lichungen hingewiesen wird, beispielsweise auf den
obenerwähnten Artikel von A. Romani und L. Venutti.
In Fig. 2 ist ein von GR erzeugtes Sägezahnsignal als
Spannung v R in Abhängigkeit der Zeit t dargestellt; dieses
Signal liegt am Eingang E der Schaltung an und wird zu
erst von der Differenzschaltung mit den Transistoren T 1
und T 2 und dann von dem Steuertransistor T 7 spannungs
verstärkt. Der Steuertransistor T 7 überträgt das Signal
für eine entsprechende Stromverstärkung auf die zwei
Abschnitte der Endstufe, die ein üblicher Stromverstärker
mit "quasi-komplementärer" Symmetrie ist und in der
Klasse AB arbeitet. Zu Beginn der Vorderfront oder des
Anstiegs des Eingangssignals wird der Transistor T 11 des
unteren Abschnittes nur von dem Ruhestrom durchflossen,
während der Transistor T 9 des oberen Abschnittes den
Maximalstrom i p an das Joch L liefert. Mit wachsendem
Anstieg des Signals wird der Transistor T 11 stärker
leitend, wobei er von der Last Strom entnimmt, während
der Strom, der durch den Transistor T 9 fließt, abnimmt.
Am Ende des Anstiegs leitet T 11 den Maximalstrom -i p ,
und T 9 ist im Sperrzustand. In Fig. 2 ist der Strom
i L , der durch die Last fließt, in Abhängigkeit der Zeit
t dargestellt. Die lineare Ansprechcharakteristik des
Verstärkers wird durch eine geeignete Vorspannung der
Stufen und durch das Rückkoppelungsnetzwerk gesichert. Zu
Beginn der abfallenden Front des Signales v R kommen
der Steuertransistor T 7 sowie der Endtransistor T 11 in
den Sperrzustand, und der Rücklaufimpuls-Generator
FL, der während des Anstiegs einen Anschluß des Konden
sators C 4 an Masse hält, wobei er ihn auf die Spannung
+Vcc aufgeladen hält, wird so betätigt, daß derselbe
Anschluß von C 4 direkt mit der Speisespannungsquelle
+Vcc verbunden wird. Damit wird der Strom i L , der in
das Joch L fließt, zunächst umgekehrt, wobei er durch
D 3 und C 4 fließt und dann aufgrund des Leitens von T 9
bis zum Maximalwert i p ansteigt. Das geschieht in einem
Zeitintervall von im allgemeinen 0,8-1 msec, das als
Rücklaufperiode bezeichnet und in Fig. 2 mit t R dar
gestellt wird. Am Ende dieser Periode kehrt der Ver
stärker in die linearen Betriebsbedingungen zurück und
ist bereit, einen neuen Zyklus zu beginnen.
Nachstehend wird nun der Betrieb einer Schaltung unter
sucht, die mit derjenigen der Fig. 1 übereinstimmt,
jedoch die Schaltungseinrichtung gemäß der Erfindung nicht aufweist.
Sobald die Ausgangsspannung v U , die ebenfalls in Fig.
2 in Abhängigkeit von der Zeit t dargestellt ist, während
der Rücklaufperiode die Speisespannung +Vcc um einen
Wert überschreitet, der gleich der Basis-Emitter-Spannung
V BET 13 ist, die die Schwelle für das Leiten des Transistors
T 13 darstellt, beginnt dieser zu leiten, wobei er den
Schutztransistor T 14 in den Sättigungszustand bringt.
Solange diese Bedingungen andauern, ist die Basis des
Transistors T 11 des unteren Abschnittes der Endstufe prak
tisch mit dessen Emitter kurzgeschlossen, so daß der
Transistor T 11 die von seinen konstruktiven Parametern
(BV CES ) vorgegebene Maximalspannung zwischen Kollektor
und Emitter aufnehmen kann. Sobald die Spannung v U zu
Beginn des Rücklaufimpulses anzusteigen beginnt, wird
jedoch über die Kapazitäten C 1 und C 2 während der ge
samten Zeit des Anstiegs dieses Impulses zur Basis des
Steuertransistors T 7 ein Strom geleitet. Daher neigt der
Transistor T 7 dazu, seinen Sperrzustand zu verlassen,
so daß er einen Strom zur Basis des Transistors T 10
schickt, welcher seinerseits die BAsis des Transistors
T 11 steuert. Nachdem dieser Effekt vor dem Eingriff der
Schutzwirkung aufgrund der Sättigung von T 14 beginnt,
wird der Transistor T 11, wenn auch nur für kurze Zeit,
starken Belastungen sowohl hinsichtlich Strom als auch
hinsichtlich Spannung ausgesetzt.
Dank der Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung tritt
der beschriebene Nachteil nicht ein, was sich aus der
folgenden Erläuterung der Funktion der erfindungsgemäßen
Schaltung ergibt.
Zunächst soll die Wirkungsweise des Verstärkers ohne
Signale und anschließend während des vorderen Teils
des Anstiegs des Eingangssignals v R betrachtet werden.
In Abwesenheit von Signalen und mit einem an die Span
nung Vref angeschlossenen Eingang E der Differenzschal
tung (Gleichgewichtsbedingung) teilt sich der Strom
des Generators G 1 zu gleichen Teilen auf die Transistoren
T 1 und T 2 auf. Die beiden Kollektoren dieser beiden
Transistoren werden von Strömen durchflossen, die im
allgemeinen entsprechend einem Verhältnis, das durch
die Flächen der zugehörigen Emitterübergänge bestimmt
ist, verschieden sind. Beim ersten Stromspiegel ist der
Kollektorstrom von T 4 praktisch gleich dem Strom, der
durch T 3 fließt, weil die Emitterflächen der beiden
Transistoren gleich sind; außerdem ist er gleich dem
Strom des Kollektors C 21 von T 2, wenn der Basisstrom
von T 7 vernachlässigt wird. In analoger Weise sind die
Ströme, die durch die beiden Zweige des zweiten Spiegels
fließen, im wesentlichen untereinander gleich, aber
die Betriebsbedingungen der Transistoren T 5 und T 6,
die diesen Spiegel bilden, sind verschieden, weil
ihre Flächen nicht gleich sind. I 1 sei der Strom, der
durch die Kollektoren C 12 und C 22 der beiden Transistoren
T 1 und T 2 und damit durch die beiden Zweige des zweiten
Stromspiegels fließt, und V BE 1 die Spannung zwischen dem
Verbindungspunkt der beiden Basisanschlüsse von T 5 und T 6 und Masse.
Wenn die Fläche des Transistors T 5 fünfmal größer ist als
diejenige des Transistors T 6, würde, wie dem Fachmann für
die Auslegung integrierter Schaltungen bekannt ist, durch
den Kollektor von T 5 ein Strom 5 I 1 fließen, sofern er mit
einem Stromgenerator verbunden wäre, der in der Lage ist,
einen Strom dieser Größenordnung zur Verfügung zu stellen.
Da jedoch der Kollektorstrom von T 5 an den Wert von I 1 ge
bunden ist, arbeitet dieser Transistor notwendigerweise
auf einem Punkt im Sättigungsgebiet seines Kennlinienfeldes, d.
h. bei einem Wert für die Kollektor-Emitter-Spannung
V CE < V BE 1. Sobald die Basis-Emitter-Spannung, die für T 12
für den Beginn des Leitens erforderlich ist, praktisch
gleich V BE 1 ist, befindet sich der Transistor T 12 im
Sperrzustand, da sich T 12 und T 6 in derselben inte
grierten Schaltung und bei derselben Temperatur be
finden.
Während der Vorderfront des Eingangssignals v R wird
das Leiten von T 1 geringer, während das von T 2 ansteigt.
Das verursacht einen Anstieg des Basisstroms von T 7 und
damit einen Anstieg des Leitens sowohl von T 7 als auch
von T 10 und T 11. Auch das Leiten von T 6 steigt an,
während dasjenige von T 5 abfällt, so daß die Funktions
bedingungen des zweiten Spiegels, sofern möglich, den
Sättigungszustand von T 5 und damit den Sperrzustand von
T 12 stärken.
Zu Beginn der Rücklaufperiode t R , d. h. des abfallenden
Teils des Eingangssignals v R , erscheint an der Basis von
T 1 ein negativer Spannungsimpuls, der in Fig. 2 durch v E
dargestellt ist, verursacht durch die momentane Unter
brechung der Regelwirkung des Rückkoppelungsnetzwerks,
die sich einstellt, sobald der Strom i L umkehrt. Aufgrund
dieses Impulses steigt das Leiten von T 1 an, während
dasjenige von T 2 abfällt. Das bewirkt eine Betriebsweise,
die derjenigen entgegengesetzt ist, die für die Vorder
front von v R bereits beschrieben worden ist, so daß der
Basisstrom von T 7 abnimmt. Wenn diese Abnahme auch
ein Vorzeichen hat, das den Sperrzustand von T 11
begünstigt, ist sie doch von nur geringer Größe und da
mit nicht ausreichend, um die oben beschriebene, uner
wünschte Wirkung der Kondensatoren C 1 und C 2 aus
reichend zu dämpfen.
Sobald jedoch bei der erfindungsgemäßen Schaltungsan
ordnung der negative Impuls v E auftritt und das Leiten
von T 2 abnimmt, nimmt der Strom, der durch den in
Diodenschaltung vorliegenden Transistor T 6 des zweiten
Spiegels fließt ab, so daß auch die Spannung zwischen seinen
Basis- und Emitter-Anschlüssen geringer wird, bis sie
Werte annimmt, die wesentlich kleiner sind als V BE 1.
Folglich wird auch der Strom, der von T 5 für die Funktion
des zweiten Spiegels benötigt wird, im Reflexionsver
hältnis geringer, das durch die Flächen der Emitterüber
gänge von T 5 und T 6 bestimmt ist; von dem Zeitpunkt ab,
in dem auch der für den Kollektor von T 5 verfügbare
Strom aufgrund der größeren Leitung von T 1 ansteigt,
arbeitet der Transistor T 5 im aktiven Bereich, d. h. mit
einer Kollektor-Emitter-Spannung, die größer ist als
seine Basis-Emitter-Spannung. Da die Kollektor-Emitter-
Spannung von T 5 durch die Verbindung mit der Basis von
T 12 auf die Größe der Schwellenspannung V BE 1 festgelegt
ist, erhält der Transistor T 12 an seiner Basis einen
Strom, der gleich der Differenz zwischen dem Strom des
Kollektors C 12 von T 1 und dem von T 5 aufgenommenen Strom
ist. Damit kommt er in den Sättigungszustand, wodurch
er bei niedriger Impedanz die Kondensatoren C 1 und C 2
an Masse anschließt. Die Dauer des negativen Spitzen
wertes, die praktisch gleich der Rücklaufperiode t R
ist, ist wesentlich größer als die Zeit, in der die
beiden Kondensatoren aufgeladen werden, so daß sie deren
vollständige Entladung gestattet. Weil jetzt in der
Basis von T 7 kein unerwünschter Strom fließt, bleibt
der Endtransistor T 11 mit einer während der gesamten
Dauer der Überspannung am Ausgang sehr kleinen Basis-
Emitter-Impedanz im Sperrzustand, so daß die Aufgabe
der Erfindung gelöst wird.
Das Reflexions- oder Stromverstärkungsverhältnis des
zweiten Stromspiegels, das durch das Verhältnis zwischen
den Emitter-Übergangsflächen von T 5 und T 6 bestimmt ist,
wird bei der beschriebenen Ausführungsform der Erfindung
unter der Berücksichtigung bestimmt, daß T 5 während der An
stiegsrampe des Signals in Sättigung sein muß. Theoretisch,
d. h. unter der Annahme eines genauen Gleichgewichtes
der beiden Abschnitte des Differenzverstärkers und einer
vollständigen Abwesenheit von Störeffekten, genügt es,
wenn dieses Verhältnis nur wenig größer als 1 ist.
Es ist zu beachten, daß die Schaltungsanordnung
gemäß der Erfindung immer dann in Betrieb kommt, wenn
sich eine Neigungsumkehr des Sägezahn-Eingangssignals
v R ergibt, unabhängig von dem Grund für diese Umkehr,
und daher die Endstufe des Verstärkers auch gegenüber
Spannungen aufgrund von Unterbrechungen oder zufälligen
Sprüngen im Verlauf des Eingangssignals schützt.
Auch wenn nur eine Ausführungsform der Erfindung be
schrieben und dargestellt ist, können zahlreiche Vari
anten und Abänderungen vorgenommen werden, ohne den
Bereich der Erfindung zu verlassen. So kann etwa jeder
der beiden Transistoren mit Doppelkollektor des
Differenzverstärkers durch ein Paar von Transistoren
mit nur einem Kollektor, deren Basis- und deren Emitter
anschlüsse parallel geschaltet sind, ersetzt werden, oder
der zweite Spiegel kann zwei Transistoren, deren Emitter
übergänge gleich sind, und andere Elemente aufweisen, die
das gewünschte Reflexionsverhältnis bestimmen können.
Claims (4)
1. Schaltungsanordnung zum Schutz der Endstufe eines
Leistungsverstärkers in einer monolithisch inte
grierten Schaltung für die Vertikalablenkung in
einer Fernsehröhre, umfassend mehrere Verstärker
stufen, unter ihnen eine Differenzeingangsstufe
und eine Stromverstärkungs-Endstufe, wobei die
Differenzstufe einen ersten Eingang (E) hat, der
mit dem Ausgang einer Quelle für Sägezahn-Signale
(GR) verbunden ist, und einen zweiten Eingang, der
mit einer Bezugsspannungsquelle (Vref) verbunden
ist, während die Endstufe mit einem Generator für
Rücklaufsignale (FL) und einer Last verbunden
ist, welche das Ablenkjoch (L) der Bildröhre auf
weist, und wobei der Ausgang (U) der Endstufe und
der erste Eingang (E) der Differenzstufe durch ein Rück
koppelungsnetzwerk miteinander verbunden sind,
gekennzeichnet durch Schaltungs
mittel (T 5, T 6), die auf jedes Ungleichgewicht der
Differenzstufe (T 1, T 2) ansprechen, dessen Vor
zeichen entgegengesetzt zu dem Ungleichgewicht
aufgrund der Vorderfront des Sägezahnsignals
(v R ) ist, und die an ihrem Ausgang zu Beginn jedes
Ungleichgewichtes mit entgegengesetztem Vorzeichen
ein Schutzsignal erzeugen, und durch einen ge
steuerten elektronischen Schalter (T 12), der
normalerweise geöffnet ist und zwischen die Ein
gangsanschlüsse einer vorbestimmten Stufe der Ver
stärkerstufen geschaltet ist und dessen Steueran
schluß mit dem Ausgang der Schaltungsmittel (T 5,
T 6) derart verbunden ist, daß er mit Erscheinen des
Schutzsignals schließt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, bei der die
Differenz-Eingangsstufe aus einem Differenzver
stärker mit bipolaren Transistoren besteht, der
einen ersten Abschnitt (T 1) aufweist, dessen Eingang
der erste Eingang (E) der Differenzstufe ist, einen
zweiten Abschnitt (T 2), dessen Eingang der zweite
Eingang (Vref) der Differenzstufe ist, sowie außer
dem als aktive Last einen ersten Stromspiegel (T 3, T 4)
dessen Eingangszweig (T 3) mit dem ersten Abschnitt
(T 1) und dessen Ausgangszweig (T 4) mit dem zweiten
Abschnitt (T 2) des Differenzverstärkers (T 1, T 2)
verbunden ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die vorbestimmte Stufe der Verstärkerstufen eine
Steuerstufe mit Spannungsverstärkung (T 7) ist, die
zwischen den Ausgang des Differenzverstärkers (T 1, T 2)
und den Eingang der Endstufe (T 8-T 11) geschaltet
ist, daß der gesteuerte, elektronische Schalter einen
Transistor (T 12) aufweist, dessen Emitter-Kollektor-
Strecke parallel zum Eingang der Steuerstufe (T 7)
geschaltet ist, und daß die Schaltungsmittel einen
zweiten Stromspiegel mit bipolaren Transistoren auf
weisen, dessen Eingangszweig an den zweiten Abschnitt
(T 2) und dessen Ausgangszweig an den ersten Abschnitt
(T 1) des Differenzverstärkers angeschlossen ist und
ein Reflexionsverhältnis größer als 1 hat.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der zweite
Stromspiegel einen Transistor (T 5) im Ausgangs
zweig und einen Transistor (T 6) in Diodenschaltung
im Eingangszweig aufweist und daß das Reflexions
verhältnis im wesentlichen gleich dem Verhältnis
zwischen den Emitterflächen des Transistors (T 5)
im Ausgangszweig und des in Diodenschaltung vor
liegenden Transistors (T 6) ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der erste und
der zweite Abschnitt des Differenzverstärkers
einen ersten Transistor (T 1) bzw. einen zweiten
Transistor (T 2) mit Doppelkollektoren aufweisen,
wobei von den Kollektoren des ersten Transistors
(T 1) einer an den Eingangszweig (T 3) des ersten
Stromspiegels und der andere an den Ausgangszweig
(T 5) des zweiten Stromspiegels angeschlossen ist
und von den Kollektoren des zweiten Transistors
(T 5) einer an den Ausgangszweig (T 4) des ersten Strom
spiegels und der andere an den Eingangszweig (T 6)
des zweiten Stromspiegels angeschlossen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT21999/81A IT1167771B (it) | 1981-05-28 | 1981-05-28 | Disposizione circuitale per la protezione dello stadio finale di un amplificatore di potenza in circuito integrato per la deflessione verticale di un cinescopio televisivo |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3219783A1 DE3219783A1 (de) | 1983-05-26 |
| DE3219783C2 true DE3219783C2 (de) | 1989-05-18 |
Family
ID=11189987
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823219783 Granted DE3219783A1 (de) | 1981-05-28 | 1982-05-26 | Schaltungsanordnung zum schutz der endstufe eines leistungsverstaerkers in einer integrierten schaltung fuer die vertikalablenkung in einer fernsehroehre |
Country Status (5)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE3219783A1 (de) |
| FR (1) | FR2507039B1 (de) |
| GB (1) | GB2100086B (de) |
| IT (1) | IT1167771B (de) |
Families Citing this family (5)
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|---|---|---|---|---|
| IT1218841B (it) * | 1984-01-23 | 1990-04-24 | Ates Componenti Elettron | Dispositivo di protezione per uno stadio finale in push-pull, contro il cortocircuito tra il terminale di uscita ed il polo positivo dell'alimentazione |
| FR2593946B1 (fr) * | 1986-01-24 | 1988-06-03 | Peugeot | Regulateur de tension |
| US6580321B1 (en) * | 2001-08-24 | 2003-06-17 | Anadigics, Inc. | Active clamping circuit for power amplifiers |
| US6762647B1 (en) * | 2002-08-09 | 2004-07-13 | Triquint Semiconductor, Inc. | Active protection circuit for load mismatched power amplifier |
| RU2637465C1 (ru) * | 2016-12-13 | 2017-12-04 | федеральное государственное бюджетное образовательное учреждение высшего образования "Донской государственный технический университет" (ДГТУ) | Дифференциальный усилитель с повышенным ослаблением синфазного сигнала |
Family Cites Families (2)
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| US3845405A (en) * | 1973-05-24 | 1974-10-29 | Rca Corp | Composite transistor device with over current protection |
| IT992626B (it) * | 1973-07-13 | 1975-09-30 | Ates Componenti Elettron | Dispositivo integrato monolitico per la deflessione verticale in televisione |
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1981
- 1981-05-28 IT IT21999/81A patent/IT1167771B/it active
-
1982
- 1982-03-16 FR FR8204388A patent/FR2507039B1/fr not_active Expired
- 1982-05-10 GB GB8213723A patent/GB2100086B/en not_active Expired
- 1982-05-13 US US06/377,994 patent/US4417292A/en not_active Expired - Lifetime
- 1982-05-26 DE DE19823219783 patent/DE3219783A1/de active Granted
Also Published As
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|---|---|
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| GB2100086B (en) | 1984-12-05 |
| FR2507039A1 (fr) | 1982-12-03 |
| DE3219783A1 (de) | 1983-05-26 |
| GB2100086A (en) | 1982-12-15 |
| IT8121999A0 (it) | 1981-05-28 |
| IT1167771B (it) | 1987-05-13 |
| FR2507039B1 (fr) | 1987-07-31 |
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