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DE69215293T2 - Bedienungshebeleinrichtung für Selbstladpistolen um den Schlagbolzen zu positionieren und zu entspannen - Google Patents

Bedienungshebeleinrichtung für Selbstladpistolen um den Schlagbolzen zu positionieren und zu entspannen

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DE69215293T2
DE69215293T2 DE69215293T DE69215293T DE69215293T2 DE 69215293 T2 DE69215293 T2 DE 69215293T2 DE 69215293 T DE69215293 T DE 69215293T DE 69215293 T DE69215293 T DE 69215293T DE 69215293 T2 DE69215293 T2 DE 69215293T2
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DE
Germany
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firing pin
hammer
decocker
firearm
trigger
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DE69215293T
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William B Ruger
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Sturm Ruger and Co Inc
Original Assignee
Sturm Ruger and Co Inc
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Publication date
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    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/06Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
    • F41A19/42Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having at least one hammer
    • F41A19/43Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having at least one hammer in bolt-action guns
    • F41A19/47Cocking mechanisms
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A17/00Safety arrangements, e.g. safeties
    • F41A17/64Firing-pin safeties, i.e. means for preventing movement of slidably- mounted strikers
    • F41A17/72Firing-pin safeties, i.e. means for preventing movement of slidably- mounted strikers trigger-operated, i.e. the movement of the trigger bringing a firing-pin safety into inoperative position during the firing
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A17/00Safety arrangements, e.g. safeties
    • F41A17/74Hammer safeties, i.e. means for preventing the hammer from hitting the cartridge or the firing pin

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

    Hintergrund der Erfindung
  • In bekannte automatische Feuerwaffen wurden Anordnungen zur Vorwärtsbewegung des Schlagbolzens in dem Bemühen aufgenommen, eine Berührung des Hammers mit dem Stift bei dessen Abwärtsbewegung zu verhindern (US Patent Nr. 4 589 327). Es wurde ebenfalls vorgeschlagen, durch Drehung von Hebeln einen Vorsprung in eine Position zum Schutz des Schlagbolzens vor einem Eingriff mit dem Hammer zu bringen, wenn sich der Hammer in seine untere Position bewegt (US Patent Nr. 4 590 697). Der Oberbegriff des Anspruchs 1 basiert auf der AT-B-389 759.
  • Keine dieser Anordnungen sieht oder schlägt jedoch eine kompakte Entspanner-Hebelanordnung vor, die es bei einer anfänglichen Drehung ermöglicht, daß sich der Schlagbolzen mit einem begrenzten Abstand nach vorne bewegt, eine weitere Vorwärtsbewegung verhindert und bei weiterer Drehung des Hebels die Freigabe des Hammers durch den Abzugshebel bewirkt.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die wesentlichen Merkmale der Erfindung sind in Anspruch 1 angegeben. Bevorzugte Ausführungen sind in den Ansprüchen 2 bis 8 angegeben.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft im weitesten Sinn eine quer durch den Schieber verlaufende drehbare Vorrichtung oder Anordnung mit einem von Hand drehbaren Hebel, der bei einer anfänglichen Drehung dafür sorgt, daß eine innere erste Nockenfläche den Schlagbolzen nach vorne drückt, und ferner eine zweite Nockenfläche aufweist, die bei einer weiteren Drehung in den Abzugshebel zur Drehung eingreift. Die Drehung des Abzugshebels gibt den Hammer aus seiner Spannstellung frei und ermöglicht, daß der Hammer in Kontakt mit der Haltefläche am Boden des Hammerschlitzes im Schieber gelangt.
  • Ein weiteres Merkmal der Anordnung besteht darin, daß sie federbelastet sein kann, um bei Freigabe durch den Bediener in ihre Raststellung zurückzukehren.
  • Ein weiteres Merkmal liegt darin, daß die Vorrichtung nicht nur den Schlagbolzen vorwärtsbewegt, sondern auch jede zusätzliche Vorwärtsbewegung des Schlagbolzens durch den Hammer bei dessen Abwärtsbewegung verhindert.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Fig. 1a ist eine Seitenansicht einer linken Seite einer Pistole mit dem linken Teil der Vorrichtung;
  • Fig. 1b ist eine vergrößerte Teildraufsicht des hinteren Teils der Pistole;
  • Fig. 1c ist eine hintere Endansicht des Schiebers mit der Vorrichtung in ihrer Außerbetriebsstellung;
  • Fig. 2 ist eine Explosionsdarstellung der beiden verbindbaren Vorrichtungsteile und bestimmter zugehöriger Teile;
  • Fig. 3a ist eine Teilansicht des rechten Hebelteils, Abzugshebels und Schiebers;
  • Fig. 3b ist eine der Fig. 3a ähnliche Darstellung mit dem rechten Teil in der vollständig aktivierten Stellung;
  • Fig. 4 ist eine Teilansicht des linken Hebelteils und des Schlagbolzens mit der Vorrichtung in inaktiver und aktiver Stellung; und
  • Fig. 5 ist eine Seitenansicht einer Feder, die belastet ist, wenn sich die Vorrichtung in der aktiven nach unten geklappten Stellung befindet.
  • Beschreibung der bevorzugten Ausführung
  • In den Fig. 1a-1c enthält eine Pistole 1 einen Lauf 2, einen Rahmen 3, einen Griff 4, einen Schieber 5, einen Hahn oder Hammer 6, einen Abzugsbügel 7, einen Abzugshebel 8 und ein hinteres Visier 9. Es ist ferner eine Vorrichtung 10 gezeigt, die in runden Schieberseitenbohrungen 5a, 5b angeordnet ist. Fig. ib zeigt einen hinteren Schiebereinschnitt 14 mit Flächen 14a, 14b parallel zum Lauf 2 und eine untere Hammerauflagefläche 15b. Es ist außerdem eine Fläche isa gezeigt. Die untere Fläche 15b befindet sich um einige Tausendstel Zoll hinter der oberen Fläche 15a, obwohl dieser kleine Maßunterschied in Fig. 1b nicht dargestellt ist. Ein hinterer vorstehender Schlagbolzenteil 16c eines Schlagbolzens 16 ist dargestellt, wie er von dem Hammer 6 während seiner Abwärtsbewegung nach der Freigabe von einem Abzugshebel 17 getroffen wird (siehe Fig. 1b und 3a, 3b). Es ist ferner der rechte Seitenteil 10a und der linke Seitenteil 10b der Vorrichtung 10 gezeigt. Fig. 1c zeigt ferner eine Entspannerfläche 34b des Teils 10b und eine Fläche 27b des Teils 10a.
  • In Fig. 2 ist der rechte Seitenteil 10a, der linke Seitenteil 10b, der Schlagbolzen 16 mit vorderem Ende 16a, zentralem Kopf 16h, vertikaler Kopffläche 16v gebogener Kopfund Nockenfläche 16w, hinterem Teil 16c und rechtem Seitenvorsprung 16p gezeigt. Ein um eine Achse 17a drehbarer Abzugshebel 17 hat einen oberen Arm 171, auf den der Entspannerteil 10b einwirkt, wie im weiteren erläutert wird. Ein oberes Blockierteil 22 greift an der vertikalen Fläche 16v des Schlagbolzens an, um eine Vorwärtsbewegung des Schlagbolzens 16 gegen eine (nicht gezeigte) Patrone zu verhindem. Eine um eine Achse 18a drehbare untere Blockiereinheit 18 hat einen Hebelarm 181 zum Anheben des oberen Schlagbolzenblockierstücks 22, um eine Vorwärtsbewegung der vertikalen Fläche 16v unter dem angehobenen Blockierteil 22 zu ermöglichen.
  • Das obere Blockier-Querstück 22, das ein vertikales Stiftteil 22v und ein Stößelteil 22c enthält, wird durch eine Stößelanordnung 22a aus einer Feder 22b und einem Stößel 22c beaufschlagt, der vom rechten Visier 9 aufgenommen wird. Das Blockierteil 22 befindet sich selbst in seiner unteren Stellung genügend vor der vertikalen Fläche 16v, um eine Vorwärtsbewegung des Schlagbolzens 16 durch die Vorrichtung 10 zu ermöglichen, wie im weiteren beschrieben wird. Die untere Blockiereinheit 18 trägt ein seitliches Fußteil 18f zur Positionierung in einer Öffnung 19 einer Abzugsstange 20. Wenn sich die Abzugsstange 20 während des letzten Teils der Abdrückbewegung des Abzugs nach hinten bewegt, wird die Blockiereinheit 18 gedreht und bewirkt, daß der Hebelarm 181 das Querstück 22 zur Blockierung des Schlagbolzens bis zu einem Punkt anhebt, bei dem das Querstück 22 frei von der vertikalen Fläche 16v des Schlagbolzens 16 kurz vor dem Abfeuern ist. Der rechte Seitenteil loa enthält einen Körper 25, ein Flügel- oder Daumenteil 25a, einen mit dem Teil in Eingriff stehenden Stift 25b und eine Verriegelungsnut 25c. Ein langgestrecktes Verriegelungsstück 26 ist ebenfalls dargestellt, das in zusammengebautem Zustand mit einem Ende 26a in der Nut 25c angeordnet und gesichert ist, um das Teil 10a in der Schieberseitenbohrung 5a zu halten und gleichzeitig eine teilweise Drehung des Teils 10a darin zu ermöglichen. Außerdem ist ein Hammer 6 und ein Abzug 21 gezeigt.
  • Gemäß Fig. 2 enthält der linke Seitenteil 10b einen linken Körper 29, ein Daumenteil oder einen Flügel 29a, einen Schlitz 29b zur Aufnahme des Vorsprungs, und eine Aussparung 29c zur Aufnahme der Feder mit darin angeordneter Querstange 31 (siehe auch Fig. 5). Im zusammengebauten Zustand dreht sich das Teil 10a und das Teil 10b als Einheit und ermöglichen einen erleichterten Zusammenbau und eine beidhändige Betätigung.
  • Wie aus Fig. 3a hervorgeht, hat der linke Teil 10b mit seinem Körper 29 und seinem Flügel 29a und dem Schlitz 29b eine hintere Fläche 34 mit Flächenteilen 34a, 34b. Es ist ferner eine untere Abzugshebelnockenfläche 32 mit Flächenteilen 32a, 32b gezeigt. Der Abzugshebelarm 18b schmiegt sich an die Fläche 32 an. Eine dritte Nockenfläche 35 mit Nockenflächenteilen 35c, 35b schmiegt sich an die Schlagbolzenfläche 16w an. Der mit dem Hammer in Eingriff gelangende Schlagbolzenteil 16c erstreckt sich in seiner zum Abfeuern bereiten Stellung in den Schieberausschnitt 14 zur Rückseite der vertikalen Hammeranlageflächen 15 und darüber hinaus. Der Schlagbolzen 16 wird zur Rückseite hin gegen einen Stopper durch eine Schlagbolzenfeder gedrückt (die beide nicht dargestellt sind), so daß der Hammereingriffsteil 16c zum Hammer 6 hin exponiert ist, während sich dieser beim Abfeuern der Pistole 10 nach unten und vorwärts bewegt.
  • In Fig. 3b wird der Hammer 6 freigegeben, wenn die untere Nockenfläche 32 sich aus ihrer Anschmiegeposition herausdreht und damit den Abzugshebelarm 17b nach unten bewegt. Wenn sich das Teil lob dreht, wirkt seine Nockenfläche 35a und die Fläche 29s des Körpers 29 auch auf die Schlagbolzenfläche 16w, um den Schlagbolzen 16 nach vorne zu bewegen. Der hintere Schlagbolzenteil 16c wird dadurch auf die linke Seite der unteren Fläche isb bewegt und schützt dadurch den Schlagbolzen 16 vor einem Anschlag und einer Vortriebsbewegung durch den Hammer 6.
  • Gemäß Fig. 4 enthält der Körper 25 des rechten Teils 10a eine innere gekrümmte Tasche 28 und eine Öffnung 30 in der Seitentasche 28. Die Tasche 28 gelangt in Eingriff mit dem rechten Vorsprung 16p des Schlagbolzens, wenn der Teil 10a entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird, um zu verhindern, daß der Vorsprung 16p (und der Stift 16) sich weiter nach vorne bewegt. Die Öffnung 31 ermöglicht eine Vorwärtsbewegung des Stiftseitenvorsprungs 16p während des Abfeuerns. Es sei darauf hingewiesen, daß der Teil 16c vor der Entspannerdrehung einen Abstand x von der Rückseite der unteren Fläche 15b und nach der Drehung des Entspanners 10 und der Vorwärtsbewegung durch den Teil 10b einen Abstand y vor der unteren Fläche lsb aufweist, wie vorstehend beschrieben wurde.
  • In Fig. 5 nimmt schließlich eine Federaufnahmeaussparung 41 in dem Schieber 5 eine Rückholfeder 38 auf, die unter dem Stift 31 in dem Schlitz 29c des Körpers 29 des Teils 10b ruht. Der Stift 39 hält die Feder 38 in ihrer Stellung. Die gestrichelten Linien zeigen den Entspannerteil 10b, der zum Zusammendrücken der Feder 38 gedreht ist.
  • Im Betrieb wird die Vorrichtung 10 von ihrer Ruhestellung durch ihren Bogenbereich von etwa 45º einschließlich dazwischenliegender Aktivierungsstellungen gedreht, bis sie ihre vollständig aktivierte Stellung (Fig. 3b und 4) erreicht und wird schließlich zur Rückkehr durch die Feder 38 (Fig. 5) freigegeben oder alternativ hierzu in ihrer aktiven Stellung gehalten. Während der Bewegung mit der Rückhohlfeder passiert folgendes:
  • (1) Der Schlagbolzen 16 wird durch seine Fläche 16w nach vorne gedrückt, bis das hintere Ende 16c des Schlagbolzens 16 vor die Schieberfläche 15b bewegt wird;
  • (2) wenn (1) abgeschlossen ist, wird der Abzugshebel 17 durch die auf den Abzugshebelarm 17b wirkende Nockenfläche 32 gedreht, um den Abzugshebel 17 zu drehen und den Hammer 6 freizugeben, der nach unten gegen die Fläche lsb gedrückt wird und so eine Entspannung ohne eine Abfeuerung der Pistole 10 ermöglicht; und
  • (3) während der gesamten Drehung der Vorrichtung 10 bleiben die Flächen 34a, 34b und 27a, 27b vor der Anlagefläche 15b;
  • (4) wenn der Hammer 6 freigegeben wird, verhindert die Nockenfläche 28 die Vorwärtsbewegung des Schlagbolzens 16 durch Eingriff und Blockierung einer weiteren Vorwärtsbewegung des Stiftvorsprungs 16p;
  • (5) nach Freigabe durch die Bedienungsperson kehrt die Vorrichtung 10 in ihre Ruhestellung zurück und läßt den Hammer 6 an der Fläche lsb, wobei sich die Flächen 29 und 35 drehen und eine Rückwärtsbewegung des Schlagbolzens 16 ermöglichen und wobei der Schlitz 31 derart ausgerichtet ist, daß er anschließend eine Vorwärtsbewegung des Schlagbolzens 16 gegen die Patrone zuläßt, wenn der Hammer gegen den Stift 16 während einer darauffolgenden normalen Abzugsfolge anschlägt.
  • Während der Betätigung ohne Rückkehrfeder wird die Vorrichtung 10 in ihrer aktiven Stellung mit Schlagbolzen in der vorderen Lage gehalten, bis die Bedienperson die Vorrichtung 10 zurückdreht und so eine Betätigung der Feuerwaffe in dem Abfeuerungsmodus ermöglicht.

Claims (8)

1. Feuerwaffe (1) mit einem Hammer (6), einem Schieber (5) mit einer hinteren Hammerauflagefläche (15a, b), die die Abwärtsbewegung des Hammers (6) beim Abfeuern der Feuerwaffe (1) begrenzt, einem Schlagbolzen (16) mit einem vorderen Ende für den Eingriff mit der Patrone und einem sich normalerweise von der Auflagefläche (15a, b) nach rückwärts erstreckenden hinteren Ende (16c), einem mit dem Hammer (6) in Eingriff bringbaren Abzugshebel (17) zur Halterung des Hammers in einer Spannstellung und einem querverlaufenden drehbaren Entspanner (10), der entlang eines Bogens von einer inaktiven Stellung in eine aktive Stellung bewegbar ist und einen Abzugshebeleingriffsnocken (32a, b) für den Eingriff des Abzugshebels (17) zur Drehung des Abzugshebels (17) zur Freigabe des Hammers (6) an einer ausgewählten aktiven Stellung definiert,
der Entspanner (10) ferner einen Schlagbolzeneingriffsnocken (35a, b) für die Vorwärtsbewegung des Schlagbolzens definiert, so daß dieser mit einem ausgewählten Abstand vor der Schieberanlagefläche (15a, 15b) angeordnet ist, wodurch die Auflagefläche (15a, 15b) bei Drehung des Entspanners (10) hinter dem Schlagbolzen (16) angeordnet ist und verhindert, daß der Hammer (6) bei dessen Freigabe vom Abzugshebel auf den Schlagbolzen (16) schlägt.
2. Feuerwaffe (1) nach Anspruch 1, bei der der Entspanner (10) einen Drehkörper (10a, 10b) enthält, der seinerseits zwei quer im Schieber (5) angeordnete Verbindungskörperteile (10a, 10b) umfaßt, und bei dem der Abzugshebeleingriffsnocken (32a, b) und der Schlagbolzeneingriffsnocken (35a, b) Teil von einem derartigen Körperteil (10a, b) sind.
3. Feuerwaffe (1) nach Anspruch 2, bei der der Entspanner (10) eine Fläche (28) an dem anderen Körperteil (10b) definiert, die die Vorwärtsbewegung des Schlagbolzens (16) während der Entspannung begrenzt.
4. Feuerwaffe (1) nach Anspruch 1, bei der der Entspanner (10) in einer aktiven Stellung verbleibt, um den Schlagbolzen (16) nach vorne zu halten.
5; Feuerwaffe (1) nach Anspruch 1, bei der der Entspanner umfaßt:
a) erste und zweite Körperteile (10b, 10a), die zur Verbindung miteinander ausgebildet sind, wobei jeder Teil eine im wesentlichen zylindrische Form aufweist und wobei die Teile ihrerseits
1) eine Fläche (34) an jedem Teil (10a, 10b), die von der Auflagefläche (15a, 15b) beabstandet und vor dieser angeordnet ist, wenn der Entspanner (10) in seinen unterschiedlichen Stellungen ist;
ii) eine untere Abzugshebelnockenfläche (32) an dem ersten Teil (10b) zum Eingriff mit dem drehbaren Abzugshebel (17);
iii) eine Schlagbolzennockenfläche (35) in dem ersten Teil (10b) zur Vorwärtsbeaufschlagung des Schlagbolzens (16); und
iv) eine Fläche (28) an dem zweiten Teil (10a) aufweisen, um zu verhindern, daß sich der Schlagbolzen (16) während der Entspannung nach vorne über einen bestimmten Punkt bewegt.
6. Feuerwaffe (1) nach Anspruch 5, bei der der erste Körperteil (10b) eine von Hand betätigbare Hebeleinrichtung hat, die sich von einer seiner Seiten erstreckt.
7. Feuerwaffe nach Anspruch 5, bei der der erste Teil (10b) eine interne Federaufnahmeaussparung (29c) und eine Feder (38) in der Federaufnahmeaussparung (29c) umfaßt, um den Entspanner (10) in seine inaktive Stellung zurückzubewegen.
8. Feuerwaffe nach Anspruch 5, die zusätzlich eine Halteeinrichtung aufweist, die den Entspanner (10) in gedrehter Stellung hält, wobei die Drehung die Vorwärtsbewegung des Schlagbolzens bewirkt hat.
DE69215293T 1991-08-12 1992-08-12 Bedienungshebeleinrichtung für Selbstladpistolen um den Schlagbolzen zu positionieren und zu entspannen Expired - Fee Related DE69215293T2 (de)

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