DE6918367U - Linienuebertrager fuer fernsprechanlagen. - Google Patents
Linienuebertrager fuer fernsprechanlagen.Info
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Description
Linienübertrager für Feriiapreohanlagen.
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Die Neuerung bezieht sioh auf Linienübertrager für Fernsprechanlagen.
Derartige Übertrager sind üblicherweise in Spar-sohaltung
ausgeführt und aus zwei mit Anzapfungen versehenen symmetrischen Wicklungen aufgebaut, die durch einen Trennkondensator
getrennt sind. Ihr Kern weist einen Luftspalt auf. Sie werden in Fernsprechanlagen als Zwischenglieder zwischen den Amtseinrichtungen
und den ankommenden bzw. abgehenden Leitungen eingesetzt und dienen im wesentlichen der vorzugsweise änderbaren
Anpassung unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Widerstandswerte, die in beiden Richtungen vorhanden sind.
So hat z.B. die anzuschließende Leitung einen Wellenwiderstand
von 1,6 k£, während die Schaltelemente der anzuschließenden
Amtseinrichtungen etwa 800 SL aufweisen.
Aus der bestimmungsgemäßen Verwendung der erwähnten Linienübertrager
ergibt sich, daß diese einmal einer einwandfreien Übertragung der Rufströme, deren Frequenz etwa 25 Hz bzw» 50 Hz
beträgt, weiterhin der Übertragung der Sprachfrequenzen und
schließlich der Übertragung von (Jleichstromsignalen gerecht werden müssen. Das bedeutet, daß an diese Übertrager wegen der
sehr unterschiedlichen Aufgaben verhältnismäßig große Anforderungen
gestellt werden müssen.
Die bekannten Übertrager sind mit Ringkernen oder dergleichen aus geschichteten Blechen aufgebaut, die teilweise sehr komplizierte
Formen aufweisen und eines sehr aufwendigen Fertigungsablaufs Dedürfen. Sie haben weiterhin den Nachteil, daß
sie einen verhältnismäßig großen Raumbedarf besitzen, was sich insbesondere deswegen nachteilig auswirkt, weil die er-
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wähnten Übertrager in großer Anzahl benötigt werden, so daß der Raumbedarf einer Fernsprechanlage bezüglich ihrer Amtsaufbauten
dadurch ungünstig beeinflußt wird.
Als weiterer Nachteil muß angesehen werden, daß wegen der Gefahr der Erzeugung von Störgeräuschen bei der Rufstromübertragung
an die Einhaltung bestimmter Arbeitsbereiche der die Funktion bestimmenden Kennlinien sehr genaue Anforderungen gestellt
werden müssen, die auf Grund der sich daraus ergebenden engen Toleranzgrenzen die Fertigung eines solchen bekannten
Übertragers nicht unwesentlich komplizieren.
Zweck der vorliegenden Neuerung ist es, einen Übertrager der eingangs genannten Art so zu gestalten, daß die aufgezeigten
Nach.'Geile bekannter Übertrager sowohl hinsichtlich ihrer Fertigung
als auch hinsichtlich des erforderlichen Raumbedarfs vermieden werden.
Erreicht wird dieser Zweck dadurch, daß als Kern für den Übertrager
ein solcher aus gesintertem Material z.B. aus einem Ferrit Verwendung findet.
Übertrager mit gesintertem Kern sind an sich seit längerer Zeit bekannt. Man verwendet für derartige Kerne oxydische Materialien,
z.B. die genannten Ferrite. Für Übertrager der Art, wie sie der vorliegenden Neuerung zugrunde liegen, wurde sie
jedoch bisher nicht verwendet. Es wurde bereits eingangs erwähnt, daß bei den bekannten mit aus Blechen geschichteten
Kernen diese Übertrager, um das Auftreten von Störgeräuschen, die sich bei der Übertragung von Rufströmen ergeben können, zu
vermeiden, hinsichtlich der zulässigen Arbeitsbereiche der Kennlinien genaue Anforderungen gestellt werden müssen. So
geht man davon aus, daß die höchstzulässige Induktion den Betrag von 0,7 B nicht überschreiten darf, da bei höherer Induktion,
die sich der Sättigungsinduktion nähern würde, Störgeräusche unvermeidbar werden. Die Induktion soll auch deswegen
keine höheren Werte annehmen, weil sonst die Gefahr des
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Auftretens von Restremanenzen zu befürchten wäre, die den Arbeitspunkt
des mit dem Trennlinienkondensator zusammengeschalteten
Übertragers bezüglich der Sprachfrequenzübertragung verschieben würde.
Man hat es also aus diesen Gründen vermieden, bei Übertragern, wie sie der Neuerung zugrunde liegen, mit Kernen zu arbeiten,
die eine niedrige Sättigungsinduktion aufweisen, wie das z.B. für gesinterte Kerne bekanntlich der Fall ist.
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Es hat sich jedoch gezeigt, daß die Verwendung derartiger Kerne für der Neuerung zugrunde liegende Übertrager trotz der geringen
Sättigungsinduktion keinen Nachteil besitzt sondern insgesamt als sehr vorteilhaft angesehen werden muß.
So hat sich herausgestellt, daß, selbst wenn man einen erfindungsgemäßen
Übertrager im Sättigungsbereich betreibt, bei den üblichen Rufstrompegeln der für Geräuschspannungen kritische
Wert der Induktion so schnell überschritten wird, daß die gegebenenfalls kurzzeitig auftretenden Störgeräusche erheblich
unter dem zulässigen Pegel liegen. Als besonders vorteilhaft stellt sich heraus, daß wegen der beim Betrieb des erfindungsgemäßen
Übertragers bei der Rufstromübertragung, für die der
vorhandene Trennkondensator praktisch eine Unterbrechung bildet, verbleibenden sehr geringen Längsinduktivität der wirksamen
Wicklungsteile praktisch nur noch der Kupferwiderstand dieser Wicklungsteile wirksam ist, so daß zunächst für die Rufstromübertragung
ein wesentlich besserer Wirkungsgrad erzielt ist als bei den bekannten Übertragern mit aus Blechen geschichteten
Kernen.
Ein weiterer Vorteil ist, daß durch die Verwendung von gesinterten
Kernen für den von den Wicklungen des Übertragers zusammen mit dem Trennkondensator gebildeten Reihenschwingkreis
ein sehr kleiner Verlustwinkel erreicht wird, was zu einem steilen Abfall der Dämpfungskurve aus der Resonanzfrequenz
zum Übertragungsbereich führt und kleinere Dämpfungswerte be-
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sonders im unteren Frequenzbereich zur Folge hat. Zugleich ist
der Bereioh höherer Dämpfung sehr schmal, so daß der Übertragungsbereich
wesentlich besser ausgenutzt werden kann. Das führt gegenüber bekannten Übertragern zu einem besseren Verhalten
bezüglich der Sprachfrequenzübertragung.
Der erfindungsgemäß aufgebaute Übertrager hat weiterhin den
Vorteil, daß auch beim Betrieb im Bereich der Sättigung praktisch keinerlei Restremanenz auftritt, so daß sie für die
Sprachfrequenzübertragung maßgebende Kennlinie vom Pegel der Gleichstromsignalisierung nicht beeinflußt wird.
Als besonders vorteilhaft hat es sich herausgestellt, den erfindungsgemäß
verwendeten Kern des Übertragers als Schalenkern auszubilden. Derartige Schalenkerne sind üblicherweise
aus zwei rotationssymmetrischen Teilen zusammengesetzt, die einen E-förmigen Querschnitt aufweisen. Die äußeren Ringsohenkel
werden miteinander verbunden, beispielsweise verklebt. Der innere Schenkel, der den erforderlichen Luftspalt aufweist,
wird von den Wicklungen umschlossen. Die Verwendung derartiger Kerne hat einmal wegen des geschlossenen Aufbaus den Vorteil,
daß wesentlich weniger Streuung auftritt als bei den bekannten Kernen, was sich insbesondere hinsichtlich der Möglichkeit
einer eng benachbarten Anordnung der Übertrager außerordentlieh günstig auswirkt. Die Verwendung von Schalenkernen hat
den weiteren Vorteil, daß der hier vorgenommene Wicklungsaufbau die Erreichung sehr kleiner Eigenkapazitäten ermöglicht,
was sioh besonders günstig auf die Sprachfrequenzübertragung auswirkt. Die Dämpfung im oberen Frequenzbereich kann damit
sehr niedrig gehalten werden.
Insbesondere der zuletzt erwähnte streuarme Aufbau des erfindungsgemäßen
Übertragers ermöglicht es in vorteilhafter Weise, einen solohen Übertrager mit zumindest einem weiteren gleichartigen
Übertrager auf einen für sie gemeinsamen Träger anzuordnen. Zweckmäßig wird man diesen Träger als die Übertrager
umschließendes Gehäuse ausbilden, das zweckmäßig zur Erzielung
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einer magnetischen Abschirmung aus magnetisch leitfähigem Material
besteht.
Der Raumbedarf läßt sich bei Verwendung eines solchen Gehäuses sehr günstig gestalten, wenn man bei Verwendung eines im wesentlichen
q.uaderförmigen Gehäuses für zwei Übertrager dieses Gehäuse durch eine diagonal verlaufende zweckmäßig ebenfalls
aus magnetisch leitfähigen Material bestehende Trennwand in zwei Aufnahmeräume unterteilt.
Man kann dann in jedem dieser getrennten Räume einen Übertrager und den ihm zugehörigen Kondensator anordnen, wobei die
Übertrager gegeneinander abgeschirmt sind. Vorteilhaft für den Raumbedarf wirkt sich weiterhin aus, wenn man die Schalenkerne
als Träger von Anschlußleisten verwendet, die der Verdrahtung
dienende Anschlußstützpunkte enthalten. Derartige Stützpunkte sind z.B. zur Anschaltung des Trennkondensators zweckmäßig.
Im folgenden sei die Neuerung anhand der Figuren näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 das Schaltbild eines Linienübertragers wie er der Neuerung zugrunde liegt,
Fig. 2 im Schnitt einen Übertrager mit Schalenkern, Fig. 3 in der Ansicht ein Gehäuse mit zwei Übertragern.
Fig. 2 im Schnitt einen Übertrager mit Schalenkern, Fig. 3 in der Ansicht ein Gehäuse mit zwei Übertragern.
Der in Fig. 1 dargestellte Übertrager ist aus dem Kern K, den beiden Wicklungsteilen W1 und W2 und dem Trennkondensator C
JO aufgebaut. Der Trennkondensator ist zwischen die beiden Wicklungsteile
W1 und W2 geschaltet. Die Enden der Wicklungsteile, die mit A und B bezeichnet sind, dienen zum Anschluß des Übertragers
an die Leitungen. Die Wicklungsteile sind mit Anzapfungen versehen, die zu Anschlüssen D und E führen, welche zum An-Schluß
des Übertragers an die Amtseinrichtungen dienen.
In Fig. 2 ist in vereinfachter Darstellung ein aus zwei Scha-
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lenhälften 1 und 2 aufgebauter Übertrager dargestellt. An der
Trennfläohe 3 sind die Schalenteile miteinander verklebt. Der
Mittelsohenkel bildet einen Luftspalt 4· Auf diesen Schenkel
ist ein Spulenkörper 5 aufgebracht, der eine Wioklung 6 trägt, die Wioklungateile aufweist wie sis in Fig. 1 dargestellt sind,
die erforderlichen Anschlüsse werden durch Einschnitte in den äußeren Schalenkernen im Bereich der Trennlinie 3 nach außen geführt.
Bei der Anordnung nach Fig. 3 sind zwei Übertrager 7 und θ in
dem Aufbau, wie er in Fig. 2 dargestellt ist, in einem im wesentlichen quaderförmigen Gehäuse 9 untergebracht. Das Gehäuse
besteht aus magnetisch leitfähigem Material und ist duroh eine diagonal verlaufende Trennwand 10 in zwei getrennte Aufnahmeräume
11 und 12 für die Übertrager unterteilt. Diese Trennwand besteht ebenfalls aus magnetisch leitfähigem Material. In den
einzelnen Aufnahmeräumen für die Übertrager sind gleichzeitig die zugehörigen Trennkondensatoren 13 und Η untergebracht.
Sie sind auf die Übertrager aufgelegt. Es ist selbstverständlieh auch möglich, die Kondensatoren neben den Übertragern in
den zugehörigen Aufnahmeräumen 11 und 12 unterzubringen, wenn
der Aufbau etwa flacher gehalten werden soll. Im Bereich einer Aussparung der oberen Gehäuseteile ist eine Isoiierstoffplatte
15 angeordnet, die Lötfahnen 16 zum Anschluß der Übertrager
besitzt. Diese Lötfahnen 16 sind, wie in der Abbildung dargestellt, durch Ansohlußdrähte 17 und 18 mit den Anschlüssen der
Übertrager verbunden. Das Gehäuse besitzt eine Trägerplatte I9
mit Durchgangsbohrungen zum Befestigen der Anordnung. Das Gehäuse wird mit einem Deckel verschlossen, der in die Darstellung
nicht aufgenommen ist.
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Claims (6)
1. Linienübertrager in Sparschaltung mit durch einen Trennkondensator
getrennten Wicklungen für Fernsprechanlagen zur Übertragung von Rufströmen, Sprachfrequenzen und Gleiohstromsignalen,
dadurch gekennzeichnet, daß als Kern (1, 2) für den Übertrager ein solcher aus gesintertem
Material, z.B. aus einem Ferrit, Verwendung findet.
2. Linienübertrager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (1, 2) des Übertragers
als Schalenkern ausgebildet ist.
3. Linienübertrager nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Übertrager (7) mit
zumindest einem weiteren gleichartigen Übertrager (8) auf einem für sie gemeinsamen Träger (9) angeordnet ist.
4. Linienübertrager nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger als die Übertrager
(7, 8) umschließendes Gehäuse (9)» vorzugsweise aus magnetisch leitfähigem Material, ausgebildet ist.
5. Linienübertrager nach Anspruch 4» dadurch gekennzeichnet, daß für zwei Übertrager (7» 8) ein
im wesentlichen quaderförmiges Gehäuse (9) verwendet ist, das durch eine diagonal verlaufende, vorzugsweise magnetisch
leitfähige Trennwand (1O) in zwei getrennte Aufnahmeräume (11, 12) unterteilt ist.
6. Linienübertrager nach Anspruch 2 und 5, dadurch gekennzeichnet , daß die Schalenkerne (1, 2)
der Übertrager als Träger von Anschlußleisten dienen, die für die Verdrahtung vorgesehene Anschlußstützpunkte enthalten.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19696918367 DE6918367U (de) | 1969-05-06 | 1969-05-06 | Linienuebertrager fuer fernsprechanlagen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19696918367 DE6918367U (de) | 1969-05-06 | 1969-05-06 | Linienuebertrager fuer fernsprechanlagen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6918367U true DE6918367U (de) | 1971-10-28 |
Family
ID=6602006
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19696918367 Expired DE6918367U (de) | 1969-05-06 | 1969-05-06 | Linienuebertrager fuer fernsprechanlagen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6918367U (de) |
-
1969
- 1969-05-06 DE DE19696918367 patent/DE6918367U/de not_active Expired
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