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DE69116913T2 - Vorrichtung zum Kräuseln von Fasersträngen, die Kräuselkammer, Kräuselrollen und Formungsrollen beinhaltet - Google Patents

Vorrichtung zum Kräuseln von Fasersträngen, die Kräuselkammer, Kräuselrollen und Formungsrollen beinhaltet

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Publication number
DE69116913T2
DE69116913T2 DE69116913T DE69116913T DE69116913T2 DE 69116913 T2 DE69116913 T2 DE 69116913T2 DE 69116913 T DE69116913 T DE 69116913T DE 69116913 T DE69116913 T DE 69116913T DE 69116913 T2 DE69116913 T2 DE 69116913T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crimping
rollers
fiber strand
pair
forming
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE69116913T
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English (en)
Other versions
DE69116913D1 (de
Inventor
Lotfy L Saleh
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CNA Holdings LLC
Original Assignee
Hoechst Celanese Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoechst Celanese Corp filed Critical Hoechst Celanese Corp
Publication of DE69116913D1 publication Critical patent/DE69116913D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69116913T2 publication Critical patent/DE69116913T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G1/00Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics
    • D02G1/20Combinations of two or more of the above-mentioned operations or devices; After-treatments for fixing crimp or curl
    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G1/00Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics
    • D02G1/12Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics using stuffer boxes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

    Technischer Hintergrund der Erfindung Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft eine Stauchkammer in Kombination mit einem Paar von Kräuselwalzen, die einen geformten Faserstrang zu der Stauchkammer bewegen und, zusätzlich zu diesen Elementen, mit einem Paar von Formwalzen, die den Faserstrang formen, bevor er zwischen die Kräuselwalzen gelangt. Die zusätzlich vorgesehenen Formwalzen verbessern nicht nur die Gleichförmigkeit, des gekäuselten Faserstrangs, sondern verbessern zudem die Kantenqualität des Faserstrangs und reduzieren Störungen beim Verarbeitungsdurchlauf, die aufgrund von Gleitwiderstand des gekräuselten Faserstrangs während seiner Bewegung durch die Stauchkammer verursacht werden. Insbesondere wird gemäß einer Ausführungsform ein aus parallelen Filamenten bestehender Faserstrang mittels eines Paares paralleler, rotierbarer Formwalzen, die mit einem Paar von Seitenplatten zusammenwirken, welche einen rechteckigen Form-Spalt zur Durchführung des Faserstrangs definieren, in einen rechteckigen Querschnitt gepreßt. Zusätzlich zu der Formung des Faser- strangs ziehen die Formwalzen den Faserstrang zu den Formwalzen hin und quetschen den Faserstrang derart, daß seine Oberfläche von sämtlichen flüssigen Finish-Resten befreit wird. Nach dem Durchlauf durch die Formwalzen wird der geformte Faserstrang durch einen gleichartigen rechteckigen Spalt hindurchbewegt, der durch die Kräuselwalzen definiert wird. Von den Kräuselwalzen her wird das geformte Faserstrangmaterial in eine Stauchkammer eingeleitet, in der es gekräuselt wird.
  • Stand der Technik
  • Bei herkömmlichen Vorrichtungen wird der kontinuierliche Faserstrang typischerweise durch ein einziges Paar glatter, zylindrischer, paralleler drehbarer Kräuselwalzen, die mit Seitenplatten kombiniert sind, ziehend bewegt, entwässert, in rechteckige Form gebracht und in eine rechteckige Stauchkammer eingeführt, die in manchen Veröffentlichungen als Stauchkammer bezeichnet wird. Die Stauchkammer bildet generell eine im wesentlichen rechteckige, geschlossene Druckzone, an deren Ausgang eine beschwerte Ausgabetür oder -klappe angeordnet ist. Während der Faserstrang durch die Kräuselwalzen in die Stauchkammer eingeführt wird, werden die Filamente in schleifenartiger Vor- und Rückbewegung und gegen den Widerstand der Innenwände der Stauchkammer auf sich selbst geschichtet, wobei sie ein gekräuseltes Bündel bilden. Dieses Bündel wird beim Durchlaufen der Stauchkammer durch die Reibung der Seitenwände und die beschwerte Auslaßklappe gestaucht. Durch die Aktion der Kräuselwalzen, die den Faserstrang kontinuierlich in die Kammer einführen, werden in dem Faserstrang Kräuselungen erzeugt, die zu einem späteren Zeitpunkt durch Wärme- oder Flüssigkeitsbehandlung verfestigt werden können. Der gekräuselte Faserstrang wird mit einer der Zuführrate der Kräuselwalzen proportionalen Rate aus der Stauchkammer ausgegeben.
  • Die Kräuselwalzen sind in einander entgegengesetzten Richtungen drehbar, und an jedem ihrer Enden ist eine Seitenplatte positioniert, so daß ein rechteckiger Spalt gebildet wird und somit der Faserstrang zwischen den beiden Walzen und den beiden Seitenplatten in rechteckige Form gepreßt werden kann.
  • Durch diese Aktion wird der Faserstrang durch den Spalt gezogen und entsprechend der rechteckigen Konfiguration des zwischen den Kräuselwalzen und den Seitenplatten ausgebildeten Raumes geformt, wobei ferner sämtliches flüssiges Finishmaterial aus dem Faserstrang herausgequetscht wird.
  • Die Kräuselwalzen sind generell derart angeordnet, daß eine der Walzen - z.B. durch einen Hydraulikzylinder - einstellbar und die andere Walze positionsfest ist. Damit die Walzen sämtliche Funktionen, d.h. das Ziehen, Formen, Entwässern und Ausgeben des Faserstrangs durchführen können, muß die einstellbare Walze eine beträchtliche Kraft auf das Faserstrangmaterial ausüben. Insbesondere muß bei einem Faserstrang mit einer Bemessung von 250 mm eine Kraft zwischen 12 und 15 Tonnen auf die einstellbare Walze aufgebracht werden, damit sämtliche gewünschten Funktionen erfüllt werden können. Diese hohe Kraft, die in dem Spalt erzeugt wird, führt zu einer reduzierten Betriebslebensdauer der Ausrüstungsteile, z.B. der Lager, und schädigt erwiesenermaßen auch das Faserstrangmaterial einschließlich der Filamente. Eine Art von Beschädigung besteht in einer Filamentdeformation, wobei die Filamente z.B. ihre runde Querschnitts-Form verlieren und in eine längliche Form annehmen, was nicht erwünscht ist. Zudem hat sich erwiesen, daß die hohen Spalt-Kräfte das Faserstrangmaterial gegen die Seitenplatten drücken und dadurch ein Verschmoren oder Schmelzen des Materials an den Seitenplatten verursacht wird. Dieser Schmelzeffekt entsteht aufgrund der erhöhten Temperaturen des mit übermäßiger Kraft gegen die Seitenplatten gedrückten Faserstrangmaterials.
  • Optimal gekräuseltes Faserstrangmaterial wird dann erzeugt, wenn der Widerstand, den die Wände der Stauchkammer dem rechteckig geformten Faserstrang entgegensetzen, gleichmäßig verteilt ist. Ein Faktor zur Erzielung eines gleichförmigen Widerstandes besteht in einer gleichmäßigen Zuführung des Faserstrangmaterials in die Stauchkammer. Zu diesem Zweck müssen die vor der Stauchkammer angeordneten Kräuselwalzen das Faserstrangmaterial in eine gleichmäßige rechteckige Querschnittsform pressen. Falls der geformte Faserstrang ungleichförmig ist, tritt ein ungleichmäßiger Widerstand zwischen dem Faserstrang und den Wänden der Stauchkammer auf, so daß die Zuführbewegung des Faserstranges in die Stauchkammer unter ungleichmäßigem Widerstand erfolgt. Dieser Zustand verursacht eine übermäßige Lockerung des in die Stauchkammer eingeführten Faserstrangs, wodurch das Problem noch verschärft wird. Die Folgeerscheinungen eines dem eingeführten Faserstrangmaterial entgegengesetzten erhöhten Widerstandes bestehen in einer fehlerhaften Arbeitsweise der Kräuselvorrichtung und in einer ungleichmäßigen Kräuselung des Faserstrangs. Somit ist es wünschenswert, daß die Kräuselwalzen einen gleichmäßig rechteckig geformten Faserstrang in die Stauchkammer einführen.
  • Bei einer weiteren Vorrichtung zum Kräuseln eines Faserstrangs sind vor den Kräuselwalzen Zuführwalzen installiert, um den Faserstrang ziehend zuzuführen und zu entwässern. Die Zuführwalzen sind im Gegensatz zu den Kräuselwalzen nicht druckbeaufschlagt und formen den Faserstrang nur in begrenztem Ausmaß. Obwohl derartige Zuführwalzen diese beiden Funktionen bekanntermaßen zufriedenstellend ausführen, hat sich ihre Verwendung als unzureichend zur Verbesserung der Gleichförmigkeit des geformten Faserstrangs erwiesen. Es hat sich herausgestellt, daß das Problem eines von den Kräuselwalzen zur Stauchkammer zugeführten ungleichmäßigen Faserstrangs immer noch existiert und den oben beschriebenen Widerstand gegen die Zuführung verursacht. Man hat festgestellt, daß die Hinzufügung der separaten Zuführwalzen eine als Einlaufrillenfehler bekannte Ausdünnung des Faserstrangs an seinen seitlichen Rändern verursacht. Der Erfinder ist der Ansicht, daß die an den Seitenrändern auftretende Ausdünnung des Faserstranges aufgrund des dadurch bewirkten reduzierten Kontaktes der Seitenränder mit den Kräuselwalzen einen Verlust an Kräuselung verursacht.
  • Die folgenden Veröffentlichungen befassen sich mit verschiedenartigen zum Kräuseln von Filament oder Fasersträngen vorgesehenen Vorrichtungen, die mindestens eine Stauchkammer und Kräuselwalzen aufweisen.
  • Das US-Patent Nr. 3,353,239 von Heijnis beschreibt ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Kräuseln von Fasersträngen. Vor dem Einführen in eine herkömmliche Stauchkammervorrichtung, die eine Kräuselwalze und eine Stauchkammer aufweist, wird der Faserstrang durch ein Paar mit 2 bezeichneter Führungswalzen geführt. Die gemäß diesem Patent vorgesehene Verbesserung besteht darin, daß die Kräuselwalzen mit Rippen versehene Oberflächen aufweisen, um den Faserstrang besser zu greifen und den Strang in einer Richtung zu kräuseln, die rechtwinklig zu der in der Stauchkammer erzeugten Kräuselung verläuft. Ferner wird erwähnt, daß die Führungswalzen auch eine ähnliche Oberflächenkonfiguration aufweisen können wie die Kräuselwalzen. Die Verwendung einer gerippten oder welligen Oberflächenkonfiguration soll den Zugriff der Walzenoberflächen verbessern und einen günstigen Einfluß auf die in dem Faserstrang erzeugte multidirektionale Kräuselung haben. Derartige Oberflächenkonfigurationen verursachen einen ungleichförmigen Freiraum oder Spalt.
  • Das US-Patent Nr. 4,004,330 von Stanley beschreibt eine Kräuselvorrichtung zum Stauchkräuseln eines textilen Fasermatenals mittels einer herkömmlichen, mit einer Stauchkammer versehenen Kräuseleinrichtung. In der Kräuseleinrichtung ist eine zusätzliche Walze (17" in Fig. 7) vorgesehen, die parallel zu der Umfangsfläche der Kräuselwalzen und an diese angrenzend montiert ist. Die zusätzliche Walze dient zur Verbesserung der Zuführung des Faserstranges zu dem Spalt der Kräuselwalzen.
  • Das US-Patent Nr. 4,095,318 von Abbot et al. beschreibt im wesentlichen eine in Fign. 1 und 2 gezeigte Kräuselvorrichtung mit einer Stauchkammer, Kräuselwalzen und Zuführwalzen 16.
  • Die Zuführwalzen und die Kräuselwalzen werden durch ein mit einem Motor 21 verbundenes Getriebesystem 28 angetrieben.
  • Das US-Patent Nr. 3,813,740 von Heijnis beschreibt eine Kräuselvorrichtung zur in einer Stauchkammer erfolgenden Kräuselung eines Filamentes oder Faserstrangs mit insgesamt 5000 Denier. Vor dem Eintritt in eine herkömmliche, mit Stauchkammer versehene Kräuseleinrichtung, die zwei Kräuselwalzen und eine Stauchkammer aufweist, durchläuft der Faserstrang eine Reihe von Zahnrädern Diese Zahnräder formen den Faserstrang in ein Faserstrangband, das eine verstärkt parallele Ausrichtung aufweist, um eine gleichförmige und massive Kräuselung des Faserstrangs in einem Kräuselgehäuse zu gewährleisten.
  • Die Europäische Patentanmeldung 0 159 285 A2 von Okada beschreibt eine zur Stauchkammer-Kräuselung eines Filamentes oder Faserstrangs vorgesehene Kräuselvorrichtung mit einem Paar von Seitenplatten, die mit den Kräuselwalzen zur Bildung eines rechteckigen Spaltes zusammenwirken, durch den der Faserstrang hindurchgeführt wird. Anschließend wird der geformte Faserstrang in eine angrenzende Stauchkammer transportiert.
  • US-A-4,730,731 beschreibt eine mit Stauchkammer versehene Kräuseleinrichtung, die ein Paar angetriebener zylindrischer Metallwalzen mit zusammenwirkenden Umfangsflächen aufweist, die einen zur Vorbewegung des Filamentstrangs in eine Stauchkammer vorgesehenen Spalt bilden. Kräuselscheiben dienen zur Verhinderung eines seitlichen Austretens des Strangs zwischen dem Spalt und der Eintrittsöffnung der Stauchkammer.
  • Die innerhalb des Standes der Technik beschriebenen Verbesserungen zielen auf eine Verbesserung der Zuführung des Faserstrangmaterials zu den Kräuselwalzen ab, jedoch nicht auf die rechteckige Ausformung des Faserstrangmaterials vor dessen Eintritt zwischen den Kräuselwalzen. Zur Beseitigung der Probleme, die zum Erhalt eines gleichförmig gekräuselten Faserstrangmaterials überwunden werden müssen, sind diese Verbesserungen nicht besonders vorteilhaft. Wenn beispielsweise zusätzliche Walzen zur ziehenden Bewegung und zur Entwässerung des Faserstrangmaterials hinzugefügt werden, wird die Gleichmäßigkeit der Formung des Faserstrangmaterials nicht verbessert, da der Schritt des Formens immer noch in seiner Gesamtheit von den Kräuselwalzen durchgeführt wird. Somit wird durch eine verbesserte Zuführung des Faserstrangmaterials zu den Kräuselwalzen die Gleichmäßigkeit der Formung des Faserstrangmaterials insgesamt nicht erhöht. In der Tat hat sich gezeigt, daß eine Verbesserung der Zuführung zusätzliche Probleme bei der Verarbeitung des Faserstrangmaterials verursachen kann.
  • Abgesehen von dem Bedarf an einer verbesserten Gleichförmigkeit des gekräuselten Faserstrangmaterials ist es wünschenswert, die Vorrichtung dahingehend zu verbessern, daß die auf die Kräuselwalzen aufgebrachten Kräfte reduziert werden. Derzeit werden die Kräuselwalzen Kräften von 10 bis 15 Tonnen ausgesetzt, um den Walzen das ziehende Bewegen, Entwässern, Formen und Zuführen des Faserstrangs zu ermöglichen. Bei einer Reduzierung der Kräfte würde nicht nur der Verschleiß der Vorrichtung verringert, sondern auch die Qualität des Faserstrangmaterials verbessert, indem die Deformierung der Filamente in dem Faserstrang eingeschränkt würde. Ferner würde das Schmelzen der Seitenbereiche des Faserstrangs reduziert.
  • Es besteht Bedarf an der Schaffung einer zur Kräuselung in einer Stauchkammer konzipierten Vorrichtung, bei der nicht nur die Formbarkeit des Faserstrangmaterials verbessert, sondern auch die Verarbeitung des Faserstrangmaterials in verbesserter Weise durchgeführt werden kann, so daß die Gesamtqualität des gekräuselten Faserstrangmaterials verbessert wird.
  • Es ist eine weitere Aufgabe bzw. ein Aspekt der Erfindung, nicht nur die Qualität des in der Stauchkammer gekräuselten Faserstrangmaterials zu verbessern, sondern zudem durch Reduzierung der auf die Kräuselwalzen aufgebrachten Kräfte ein gekräuseltes Faserstrangmaterial zu erzeugen, dessen Filamente gleichförmig und nicht deformiert sind.
  • Überblick über die Erfindung
  • Gemäß der Erfindung wird ein Satz von Formwalzen, die zum ziehenden Bewegen, Entwässern und Formen des Faserstrangmaterials vorgesehen sind, mit einem Satz von Kräuselwalzen kombiniert, die die geformte Konfiguration des Faserstrangs beibehalten und den geformten Faserstrang einer Stauchkammer zuführen. Bei der Erfindung wird die aus den Formwalzen und den Kräuselwalzen bestehende Kombination in einer einzigartigen Weise zum Formen des Faserstrangs und zum Zuführen des Faserstrangs zu einer Stauchkammer derart verwendet, daß nicht nur eine Verbesserung des geformten Faserstrangs, sondern auch eine verbesserte Verarbeitung erreicht wird. Insbesondere weist die Erfindung ein Paar von Formwalzen, die mit einem Paar von Seitenplatten zusammenwirken, um den Faserstrang ziehend zu bewegen, zu entwässern und zu formen, und ein Paar von Kräuselwalzen auf, die mit einem weiteren Paar von Seitenplatten zusammenwirken, um die geformte Konfiguration des Faserstrangs beizubehalten und den geformten Faserstrang einer Stauchkammer zuführen.
  • Im weitesten Sinn besteht die Erfindung aus einer zum Kräuseln eines fortlaufenden Faserstrangs vorgesehenen Vorrichtung, die versehen ist mit einem Paar paralleler, drehbarer Formwalzen und einem ersten Paar von Seitenplatten, die derart zusammenwirken, daß sie einen Spalt zwischen sich definieren und Druck auf den durch diesen hindurchlaufenden Faserstrang ausüben, um den Faserstrang entsprechend der Querschnittskonfiguration des Spaltes zu formen; und aus einem Paar paralleler, drehbarer Kräuselwalzen und einem zweiten Paar von Seitenplatten, die derart zusammenwirken, daß sie zwischen sich einen Spalt definieren und Druck auf den durch diesen hindurchlaufenden geformten Faserstrang ausüben, um die Konfiguration des geformten Faserstrangs beizubehalten und den geformten Faserstrang zwecks Bildung einer Kräuselung in dem Faserstrang in eine Stauchkammer einführen, wobei die Stauchkammer einen nahe den Kräuselwalzen angeordneten Einlaß und einem Auslaß aufweist, durch den der gekräuselte Faserstrang hindurchgeführt wird.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Fig. 1 zeigt eine schematische Seitenansicht der eine Stauchkammer aufweisenden Kräuselvorrichtung gemäß der Erfindung, wobei insbesondere die Anordnung des Faserstrangs relativ zu den Formwalzen, den Kräuselwalzen und der Stauchkammer gezeigt ist.
  • Fign. 2A und B
  • zeigen schematische Vorderansichten A) der Formwalzen und B) der Kräuselwalzen, wobei insbesondere die Beziehung zwischen den Walzen, den Seitenplatten und dem in den Spalt zwischen den Walzen geklemmten Faserstrang gezeigt ist.
  • Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
  • Die Prinzipien der Erfindung sind besonders zweckmäßig bei Anwendung der Erfindung in einer mit einer Stauchkammer versehenen Kräuselvorrichtung zum Kräuseln eines kontinuierlich zugeführten Faserstrangs, die in Fig. 1 schematisch gezeigt und generell mit 10 bezeichnet ist.
  • Die Kräuselvorrichtung 10 wird generell zum Kräuseln eines fortlaufenden Strangs aus Kunstfaser-Filamenten verwendet, der im folgenden als Faserstrang bezeichnet wird und mit 12 gekennzeichnet ist. Zu derartigen Kunstfaser-Filamenten zählen Nylon und ähnliche Textilmaterialien, wie dem Fachmann auf dem Gebiet der Textilien geläufig ist. Besonders hervorzuheben unter den geeigneten Textilmaterialien sind Polyestermaterialien (z.B. Polyethylenterephthalat), Nylonmaterialien (Polycarbonamide), z.B. Nylon 66 (d.h. Polyhexamethylenadipamid), ferner Nylon 6, Nylon 11, Nylon 610 und faserbildende Copolymere derselben, einschließlich Terpolymeren. Zu weiteren geeigneten Materialien für gemäß der Erfindung zu behandelnde Garne oder Stränge zählen die meisten thermoplastischen faserbildenden Materialien, wie z.B. Polykohlenwasserstoffe (z.B. Polyethylen, Polypropylen), Polyacrylnitril und Copolymere von Acrylnitril mit anderen Vinyl-Bestandteilen, auch Copolymere von Vinylchlorid und Vinylidenchlorid, und Polyurethane. Ein für die Kräuselung in einer Stauchkammer geeigneter Faserstrang weist generell einen Denier-Wert von ungefähr 20.000 bis ungefähr 5.000.000 (22.222 bis 5.555.556 dtex) auf. Die vorstehende Liste ist lediglich als Beispiel und nicht als umfassende Angabe sämtlicher Zusammensetzungen zu verstehen, von denen die meisten thermoplastische Materialien sind.
  • Gemäß der Erfindung wird zunächst der Faserstrang von einer geeigneten Zuführquelle abgezogen, wobei der Faserstrang mittels aufeinanderfolgender Sets von Walzen oder zwischen diesen Sets von Walzen ohne Gleitkontakt mit einer geheizten geölten Oberfläche geheizt werden kann, und in noch heißem Zustand in eine mit einer Stauchkammer versehene Kräuselvorrichtung eingeführt wird, innerhalb derer er in Längsrichtung komprimiert wird und somit in eine gekräuselte Konfiguration gebogen wird. Der eintretende Faserstrang wird normalerweise in den Walzenspalt eingezogen, und der gegenüberliegende Vorrichtungseinlauf erstreckt sich in Verlängerung der gemeinsamen inneren Tangente des Walzenspaltes. Der gekräuselte Faserstrang wird vorwärtsgedrückt, und anschließend, falls der Faserstrang nicht vorgeheizt worden ist, wird der gekräuselte Faserstrang durch einen Ofen hindurchgeführt und schließlich in Stapelfasern geschnitten.
  • Die in die Stauchkammer gelangenden Faserstrang-Filamente werden auf eine gewünschte Kräuseltemperatur gebracht, die von der Zusammensetzung, dem Denier-Wert, der Verarbeitungsrate, der Verweilzeit in der Kammer etc. abhängig ist und oft in einem Bereich zwischen Umgebungstemperatur und 204ºC (400ºF) liegt. Solange die Faserstrang-Filamente im wesentlichen unter Kräusel-Kompression stehen, werden sie vorzugsweise unter adiabatischen Bedingungen gehalten, oder es wird Wärme hinzugefügt (oder abgezogen), wie es zum Kompensieren von Wärmeverlust (oder Reibungswärme) erforderlich sein kann, damit bis zum Abschluß des Kräuselns im wesentlichen konstante Temperaturbedingungen beibehalten werden.
  • Die Zeichnungen zeigen die zur Behandlung von Multifilamenten verwendete Faserstrang-Stauchkammervorrichtung. Obwohl zahlreiche - wenn nicht sogar alle - der geeigneten Zusammensetzungen auf eine vergrößerte Länge gezogen werden können, was gewöhnlich zu einer längsverlaufenden Orientierung ihrer Makromolekülkomponenten führt, wird in der vorliegenden Anmeldung eine detaillierte Erörterung der Verstreckbarkeit der dem Behandlungsvorgang ausgesetzten Garne oder Stränge ausgespart, um die Beschreibung und die Zeichnungen klar und übersichtlich zu halten.
  • Üblicherweise wurde eine derartige Orientierung verstreckbarer textiler Garne oder Stränge durch einen Verstreckungsvorgang herbeigeführt, der gegenüber dem betreffenden angewandten Kräuselverfahren räumlich und zeitlich separiert (vorher und üblicherweise lange vorher) sowie ohne Beziehung zu dem Kräuselverfahren durchgeführt wurde, um die Bauschigkeit, die Oberflächeneigenschaften, den Griff, die Textur etc. der Faserstränge zu verbessern. Bei den meisten Kräuselvorgängen wird das behandelte Garn oder der Strang axial ausgedehnt und gleichzeitig quer zu der Längsachse verformt, beispielsweise beim Kantenkräuseln, Zahnradkräuseln, Düsenkräuseln und Drehungskräuseln. Obwohl einige Gründe dafür sprechen, daß ein derartiger Dehnungs-Kräuselungsvorgang kurz nach dem Verstrecken durchgeführt werden kann, z.B. gleichzeitig mit einem oder mehreren zusätzlichen Schritten, gilt dies nicht für einen kompressiven oder kompressionalen Kräuselungsvorgang, wie z.B. einen in einer Stauchkammer durchgeführten Kräuselungsvorgang. Verwiesen wird auf das US-Patent Nr. 4,004,330, in der ein Verfahren zum Verarbeiten von Fasersträngen, einschließlich des Kräuselns in einer Stauchkammer, in seiner Gesamtheit schematisch gezeigt und beschrieben ist. Der Anwendungsbereich der Erfindung ist nicht auf ein derartiges Verfahren beschränkt, jedoch wird die erwähnte Beschreibung durch Verweis in die vorliegende Beschreibung einbezogen, um die Erfindung hinsichtlich ihrer Anwendungsmöglichkeiten in der Textilindustrie zu Anwendungsgebieten in Beziehung zu setzen.
  • Gemäß Fig. 1, in der die Erfindung schematisch gezeigt ist, weist die Kräuselvorrichtung 10 ein Paar von Formwalzen 20, die den einlaufenden Faserstrang 12 ziehend bewegen und zu einem geformten Faserstrang 14 formen, und ein Paar stromabwärts der Formwalzen 20 angeordneter Kräuselwalzen 40 auf, die das geformte Faserstrangmaterial einer nahegelegenen Stauchkammer 60 zuführen. Die Formwalzen 20 und die Kräuselwalzen 40 werden durch eine Antriebseinrichtung 70 gedreht, die die Geschwindigkeiten der beiden Gruppen von Walzen koordiniert.
  • Das Paar von Formwalzen 20 weist eine ortsfeste obere Walze 22 und eine verschiebbare untere Walze 24 auf. Selbstverständlich können diese Walzen in umgekehrter Anordnung vorgesehen sein, d.h. in diesem Fall ist die obere Walze verschiebbar und die untere Walze ortsfest. Sämtliche Formwalzen 22,24 sind feste zylindrische Teile, die glatte zylindrische Oberflächen (in einigen Fällen können die Oberflächen rauh ausgebildet sein) und an den beiden Enden der zylindrischen Oberflächen End- Schultern 22a,24a aufweisen, die derart ausgebildet sind, daß die beiden Flächen rechtwinklig aufeinandertreffen. Wellen 23,25, die man als Stumpfwellen bezeichnen kann, sind einstückig mit den jeweiligen End-Schultern 22a,24a ausgebildet und stehen rechtwinklig zu der Oberfläche der End-Schultern 22a,24a von diesen nach außen ab. Generell weist jede der Formwalzen 22,24 einen Durchmesser von ungefähr 30 mm bis ungefähr 250 mm und eine Breite von ungefähr 10 mm bis ungefähr 360 mm auf. Vorzugsweise weisen die Formwalzen 22,24 die gleiche Breite wie die Kräuselwalzen 40 auf. Diese Walzen bestehen generell aus Edelstahl oder Stahl und können auf der zylindrischen Oberfläche mit einer Kautschukbeschichtung versehen sein, wobei die Kautschuk-Oberfläche eine Shore-Härte von ungefähr 40 bis ungefähr 60 aufweist. Die Konstruktion dieser Walzen muß derart beschaffen sein, daß die Walzen eine Belastung von bis zu 20 Tonnen aushalten können, die durch den zur Formung des Faserstrangmaterials auf die Walzen ausgeübten Druck erzeugt wird.
  • Die obere Walze 22 ist drehend antreibbar an der Kräuselvorrichtung 10 befestigt, jedoch in bezug auf seitliche oder vertikale Bewegung ortsfest. Zu diesem Zweck sind die Wellen von (nicht gezeigten) Lagern gehalten, die fest an der Kräuselvorrichtung 10 montiert sind. Die untere Walze 24 ist derart befestigt, daß sie drehend antreibbar und zu der oberen Walze 22 und von dieser weg vertikal verschiebbar ist. Zu diesem Zweck sind die Wellen 25 an einem verfahrbaren Träger angeordnet, um die Drehung der Walze 24 zu ermöglichen. Die untere Walze 24 und die obere Walze 22 sind durch einen Treibriemen 29 miteinander verbunden, der die obere Walze 22 antreibt. Bei bevorzugten Ausführungsformen werden die untere Walze 24 und die obere Walze 22 durch ein Universalgetriebegehäuse angetrieben, das flexible Universalgelenke aufweist, mittels derer der Abstand zwischen den Walzen 22,24 verändert werden kann. Ein Hydraulikzylinder 28 ist derart an dem Träger 27 befestigt, daß bei Aktivierung des Hydraulikzylinders 28 der Träger 27 und die untere Walze 24 auf die obere Walze 22 zu und von dieser weg bewegt werden können.
  • Die untere Walze 24 ist relativ zu der oberen Walze 22 derart positioniert, daß die zylindrischen Oberflächen der beiden Walzen radial voneinander getrennt und parallel zueinander angeordnet sind. Der Abstand zwischen den zylindrischen Oberflächen der beiden Walzen 22,24 bildet einen Teil des rechteckigen Form-Spaltes 26. Die Enden des rechteckigen Form-Spaltes 26 sind durch zwei stationäre, scheibenähliche Seitenplatten 30,31 gebildet, wobei gemäß Fig. 2A an jedem Ende der Walzen 22,24 eine der Seitenplatten angeordnet ist. Insbesondere weisen die beiden Seitenplatten glatte Oberflächen auf, die in Kontakt mit den End-Schultern 22a,24a der Walzen 22,24 gehalten sind, um den rechteckigen Form-Spalt 26 zu bilden. Zu diesem Zweck weisen die Seitenplatten 30,31 eine mit 32 bezeichnete ausgerichtete Mittelachse auf, die parallel zu der Drehachse 22',24' der betreffenden Walzen 22,24 verläuft. Beide Seitenplatten 30,31 werden durch einen geeigneten Halter 33,34 in Position gehalten, der die Seitenplatten 30,31 in Kontakt mit den Walzen 22,24 hält. Zur Vermeidung eines übermäßigen Verschleißes der Walzen 22,24 und der Halter 33,34 bestehen beide Seitenplatten 30,31 aus einem Material, dessen Härte geringer ist als diejenige der Walzen. Vorzugsweise sind die Seitenplatten aus Messing gefertigt.
  • Die Drehbewegung wird ausgehend von der Antriebseinrichtung 70 über die Welle 25 auf die untere Walze 24 übertragen. Wie in Fig. 1 schematisch gezeigt ist, weist die Antriebseinrichtung 70 einen Elektromotor 72 auf, der in geeigneter Weise durch eine Antriebskette 76 mit einem variablen Getriebegehäuse 78 verbunden ist, das ihrerseits durch eine Antriebskette 80 mit einem auf der Welle 25 montierten (nicht gezeigten) Kettenrad verbunden ist. Die untere Walze 24 wird mit gesteuerter Geschwindigkeit gedreht, um den Faserstrang durch den Form-Spalt 26 zu ziehen. Während dies geschieht, ist der Faserstrang zwischen der stationären angetriebenen oberen Walze 22 und der angetriebenen unteren Walze 24 angeordnet. Der Faserstrang 26 wird durch den rechteckigen Form-Spalt 26 hindurch gezogen, welcher durch die Walzen 22,24 und das Paar drehbarer, scheibenförmiger Seitenplatten 30,31 definiert ist.
  • Mittels dieser Anordnung wird der Faserstrang 12 in die die Stauchkammer aufweisende Kräuselvorrichtung 10 gezogen, entwässert und entsprechend der Konfiguration des rechteckigen Form-Spaltes 26 geformt. Durch die Aktion der unteren Walze 24, die, während die Walzen gemäß dem Pfeil a in Fig. 1 gedreht werden, zu der oberen Walze 22 hin gedrückt wird, wird der Faserstrang 12 einem Druck ausgesetzt. Die Größe des ausgeübten Drucks kann von 1/10 Tonne bis 20 Tonnen betragen. Während der Faserstrang durch den Form-Spalt 26 hindurchbewegt wird, wird er auswärts gegen die Seitenplatten 30,31 gedrückt, wobei er gegen die Seitenplatten reibt. Der in dieser Weise erzeugte geformte Faserstrang 14 weist die gewünschte rechteckige Konfiguration auf, die derjenigen des Form-Spaltes 26 entspricht.
  • Das gemäß der Erfindung vorgesehene Paar von Kräuselwalzen 40 weist im wesentlichen die gleichen Elemente wie das Paar von Formwalzen 20 auf, die in ähnlicher Weise montiert sind und in gleicher Weise arbeiten. Gemäß der Erfindung erfüllt das Paar von Kräuselwalzen jedoch einen anderen Zweck als das Paar von Formwalzen 20. Die Kräuselwalzen 40 halten die geformte Konfiguration des geformten Faserstrangs bei und führen den Faserstrang der Stauchkammer 60 zu.
  • Zur Vermeidung unnötiger Wiederholungen werden nur die Elemente der Kräuselwalzen 40 hinreichend detailliert beschrieben, um dem Fachmann auf dem Gebiet das Verständnis der Ähnlichkeit zwischen den Arbeitsweisen der Formwalzen 20 und der Kräuselwalzen 40 zu ermöglichen. In Fign. 1 und 2B ist die Anordnung der Kräuselwalzen 40 in der Kräuselvorrichtung 10 schematisch gezeigt. Um ihre Funktion erfüllen zu können, weist das Paar von Kräuselwalzen 40 eine angetriebene obere Walze 42 und eine bewegliche untere Kräuselwalze 44 auf. Beide Kräuselwalzen 42,44 weisen glatte zylindrische Oberflächen und End-Platten 42a,44a auf, die an den Ende der zylindrischen Oberflächen montiert sind. An jeder der End-Platten 42a,44a ist eine Stumpfwelle 43,45 montiert, die auswärts von der betreffenden End-Platte absteht. Hinsichtlich ihre Größe und Konfiguration gleichen die Kräuselwalzen 42,44 den bereits beschriebenen Formwalzen 22,24.
  • An jedem seitlichen Ende der Walzen 42,44 ist eine scheibenartige Seitenplatte 50,51 angeordnet, die mit der betreffenden Walze 42,44 derart zusammenwirkt, daß der in Fig. 2B gezeigte rechteckige Kräuselspalt 46 gebildet wird.
  • Die ortsfeste obere Kräuselwalze 42 ist in ähnlicher Weise wie die ortsfeste obere Formwalze 22 drehend antreibbar an der Kräuselvorrichtung 10 befestigt, jedoch in bezug auf seitliche oder vertikale Bewegung stationär. Die verstellbare untere Kräuselwalze 44 ist ähnlich wie die untere Formwalze 24 derart befestigt, daß sie drehend antreibbar und zu der ortsfesten oberen Walze 42 und von dieser weg vertikal verschiebbar ist. Zu diesem Zweck sind die Wellen 45 der unteren Walze 44 an einem verfahrbaren Träger 47 angeordnet. Die untere Walze 44 und die obere Walze 42 sind durch einen Treibriemen 49 miteinander verbunden, der die obere Walze 42 antreibt. An dem Träger 47 ist ein Hydraulikzylinder 48 befestigt, mit dem der Träger 47 und die untere Walze 44 auf die obere ortsfeste Walze 42 zu und von dieser weg bewegt werden können.
  • Die untere Walze 44 wird direkt durch die Antriebseinrichtung 70 gedreht, und zwar über einen Treibriemen 74, der die beiden Einheiten miteinander verbindet. Wie auf dem Gebiet der Mechanik weithin bekannt ist, können an der zu der Antriebseinrichtung gehörenden Welle Riemenscheiben oder andere Vorrichtungen angeordnet sein, um die Walze und die Antriebseinrichtung miteinander zu verbinden. Das Paar von Kräuselwalzen wird mit einer gesteuerten Geschwindigkeit gedreht, die im Vergleich mit der gesteuerten Geschwindigkeit des Paares von Formwalzen 20 langsamer, gleich oder schneller sein kann. Das Verhältnis zwischen diesen Geschwindigkeiten wird auf der Basis experimenteller Praxis derart bestimmt, daß der Faserstrang zu dem Kräuselwalzen-Paar 40 hin eine optimale Spannung erhält.
  • Gemäß Fig. 1 sind die Formwalzen 20 und die Kräuselwalzen 40 horizontal um einen mit d bezeichneten Abstand getrennt, der von den Mittelpunkten der Wellenstümpfe 23,45 gemessen wird. Es hat sich ergeben, daß der bevorzugte Abstand zwischen den Walzen von 5,5 Inch bis 15 Inch beträgt. Dieser Abstand hängt erfahrungsgemäß von dem prozeßbedingten Schrumpfungsbetrag des Faserstrangs und der Stabilität des Faserstrangs ab.
  • Die Kräuselwalzen 40 dienen dazu, den eintreffenden Faserstrang von den Formwalzen 20 her ziehend vorzubewegen, die geformte Konfiguration des Faserstrangmaterials beizubehalten und den geformten Faserstrang in die Stauchkammer 60 einzuführen. Wie dem Fachmann geläufig ist, wird durch das Aufrechterhalten der geformten Konfiguration die gewünschte gleichförmige Ausbildung des Faserstrangs erzielt.
  • Anschließend wird das geformte Faserstrangmaterial 16 in die Stauchkammer 60 eingeführt, die einen Einlaß 62, der sich in der Nähe sowie in Antriebsrichtung hinter den Kräuselwalzen 40 befindet, ein Paar von oberen und unteren Platten 63,64 mit gegenseitigem parallelen Abstand und ein - in Fig. 1 nicht gezeigtes - Paar von Seitenplatten mit gegenseitigem parallelen Abstand aufweist, die derart an einander gegenüberliegenden Seiten der oberen und unteren Platten angeordnet sind, daß sie in der Stauchkammer 60 eine längliche, rechteckige Kräuselkammer 65 definieren, durch die der Faserstrang 16 hindurchbewegt wird. Am Austrittsende der Kammer 65 ist eine Klappe 66 angeordnet, die an einem Ende schwenkbar befestigt und mittels eines Hydraulikzylinders 68 bewegbar ist.
  • Der geformte Faserstrang 16 wird durch die Kräuselwalzen 40 in die Stauchkammer 60 eingeführt und während seiner Vorbewegung kräftig gegen die Innenwände der Innenflächen der oberen und unteren Platten 63,64 und die Seitenplatten gedrückt, die die Stauchkammer definieren, wobei die Klappe 66 dieser Bewegung entgegenwirkt. Die Geschwindigkeit des Faserstrangmaterials wird entsprechend dem weiteren Vorrücken reduziert, so daß sich der Kontaktbereich zwischen den Filamenten und den Innenwänden vergrößert. Durch diese Aktion wird die Kräuselung des Faserstrangs erzeugt.
  • Es wurden Versuche durchgeführt, um die Erfindung mit den gemäß dem Stand der Technik beschaffenen herkömmlichen Verfahren zum Kräuseln von Polyester-Faserstrangmaterial zu vergleichen.
  • BEISPIEL 1
  • Ein festes halbmattes Polyester mit 1,5 dpf und insgesamt 315.000 Denier (1,65 dtex p.f., 349977 dtex) wurde gemäß der vorliegenden Erfindung verarbeitet. Insbesondere wurde der Faserstrang aus Speicherbüchsen herausgezogen, auf etwa 200ºC erwärmt und mit einem geeigneten Gleit-Finish sprühbeschichtet. Der Abstand zwischen den Klemm-Punkten der Formwalzen und der Kräuselwalzen wurde auf 27,9 cm (11") eingestellt. Die Größe der Stauchkammer betrug 3,8 cm (1,5 Inch) in der Breite, 2,54 cm (1 Inch) in der Höhe, 30,5 cm (12 Inch) in der Länge. Die End-Kräuselung betrug 5,12 Kräuselungen/cm (13 Kräuselungen pro Inch).
  • Nachdem der aus Polyesterfilamenten bestehende Faserstrang gekräuselt und wärmegehärtet worden war, wurde der gekräuselte Faserstrang auf seine Gleichförmigkeit und Kantenqualität getestet. Die Gleichförmigkeit eines gekräuselte Faserstrangs wird durch einen visuellen Test geprüft, bei dem die prüfende Person den Faserstrang über seine Breite hinweg mit Ausnahme der Kanten betrachtet, um die Abweichung der Kräuselungsfrequenz festzustellen. Die festgestellte Abweichung wird anhand einer Skala von 1 bis 5 gemessen, bei der 5 eine gleichförmige Kräuselungsfrequenz bezeichnet, d.h. eine Kräuselungsfrequenz, bei der keine Abweichungen der Anzahl von Kräuselungen pro Inch (Kräuselungen pro 2,54 cm) bestehen. Die folgende Tabelle gibt die Korrelation zwischen dem Skalenwert und der Abweichung der Kräuselungsfrequenz an:
  • Skalenwert Kräuselungs-Abweichung
  • 5 nicht vorhanden - gleichförmige Kräuselung
  • 4 Abweichungsbereich von ungefähr 2 CPI
  • 3 Abweichungsbereich von ungefähr 4 CPI
  • 2 Abweichungsbereich von ungefähr 6 CPI
  • 1 Abweichungsbereich von mehr als 10 CPI
  • Insbesondere betrachtet die prüfende Person den Faserstrang über seine Breite hinweg, wobei die beiden Kantenbereiche von 0,25 Inch (6,4 mm) ausgelassen werden. Bei der Inspektion wird die Abweichung der Anzahl von Kräuselungen pro Inch (CPI) von dem spezifizierten CPI-Wert bestimmt. Falls beispielsweise die spezifizierte Kräuselungsfrequenz 10 CPI beträgt und die tatsächliche Kräuselungsfrequenz von 9 bis 11 CPI schwankt, weist der geformte Faserstrang einen Gleichförmigkeitswert 4 auf.
  • Der Kantenqualitäts-Meßwert ist der Mittelwert der Messungen für drei Variablen, zu denen Kanten-Zieher, Kanten-Schmelzung und die Primär-Kräuselungsfrequenz an den Kanten zählen. Kanten-Zieher sind gebrochene Filamente, die von den Kanten des Faserstrangs vorstehen und subjektiv wie folgt gemessen werden:
  • Skalenwert Kanten-Zieher
  • 5 keine Zieher
  • 4 leichte Zieher, intermittierend
  • 3 leichte Zieher, kontinuierlich
  • 2 schwere Zieher, intermittierend
  • 1 schwere Zieher, kontinuierlich
  • Die zweite Variable ist die Kanten-Schmelzung, die das Ausmaß der aufgrund von Hitzebildung an der Faserstrang-Kante aufgetretenen Schmelzung oder dessen Ausbleiben anzeigt. Die Kanten-Schmelzung wird wie folgt gemessen:
  • Skalenwert Kanten-Schmelzung
  • 5 Primär-Kräuselung ist sichtbar
  • 4 leichte Schmelzung, teilweise Primär-Kräuselung sichtbar
  • 3 mäßige Schmelzung
  • 2 schwere Schmelzung
  • 1 geschmolzen und fest
  • Die dritte Variable ist die Primär-Kräuselung an den Rändern. Die Messung dieser Variablen wird in ähnlicher Weise wie die unter Aussparung der Kanten erfolgende Messung der Gleichförmigkeit des gekräuselten Faserstrangs durchgeführt und basiert auf der folgenden Skalenwert-Einteilung:
  • Skalenwert Kantenkräuselungs-Abweichung
  • 5 nicht vorhanden - gleichförmige Kräuselung
  • 4 Abweichungsbereich von ungefähr 2 CPI
  • 3 Abweichungsbereich von ungefähr 4 CPI
  • 2 Abweichungsbereich von ungefähr 6 CPI
  • 1 Mikrokräuselung
  • Die Bestimmung der Kantenqualität erfolgt, indem die drei Meßwerte summiert und das Ergebnis durch 3 dividiert wird, so daß man den Wert erhält.
  • Zur Kontrolle wurden Experimente A und B durchgeführt, bei denen das Faserstrangmaterial nicht mittels des Paares von Formwalzen bearbeitet wurde. Der auf das Paar von Kräuselwalzen ausgeübte pneumatische Druck betrug 379 KPa (55 lb/in²)
  • In einem Experiment C wurde das Faserstrangmaterial unter Verwendung sowohl der Formwalzen als auch der Kräuselwalzen bearbeitet, wobei auf beide Walzen ein pneumatischer Druck von 379 KPA (55 lb/in²) ausgeübt wurde.
  • In Experimenten D bis H wurde der auf die Formwalzen und die Kräuselwalzen ausgeübte pneumatische Druck variiert. Insbesondere wurde bei den Experimenten G und H nur 69 KPa (10 lb/in²) auf die Formwalzen und nur 241 KPa (35 lb/in²) auf die Kräuselwalzen ausgeübt. TABELLE 1 Pneumatischer Druck Formen/Kräuseln Gleichförmigkeit des geformten Faserstrangs Kantenqualität Experiment
  • Die Kontroll-Experimente A und B zeigen den unteren Bereich der Gleichförmigkeit des geformten Faserstrangs und der Kantenqualität im Vergleich zu den besseren Werten, die bei den Experimenten C bis H erzielt wurden. Insbesondere betrug die Abweichung der Kräuselungsfrequenz bei den Kontroll-Expenmenten A und B mehr als 6 CPI, wobei die Kantenqualität 3,0 betrug. Bei Hinzufügung der Formwalzen, wie in Experiment C, zeigen die Daten eine unmittelbare Verbesserung sowohl der Gleichförmigkeit des geformten Faserstrangs als auch der Kantenqualität. Insbesondere verbesserte sich die Gleichförmigkeit des geformten Faserstrangs von einer 6 CPI betragenden Abweichung auf eine Abweichung von 4 CPI, und die Kantenqualität verbesserte sich über 4,0 hinaus. In den Experimenten G und H, bei denen die Werte des pneumatischen Druckes reduziert wurden, betrug die Abweichung des gekräuselten Faserstrangs weniger als 2 CPI, und die Kantenqualität verbesserte sich über 4,3 hinaus.
  • Somit hat sich herausgestellt, daß die gemäß der Erfindung ausgebildete Kräuselvorrichtung, die zusätzlich zu der Stauchkammer ein Paar von Formwalzen und ein Paar von Kräuselwalzen aufweist, die eingangs genannten Aufgaben und Zwecke erfüllt und die gewünschten Vorteile bietet. Die Erfindung wurde anhand bestimmter Ausführungsformen und Beispiele erläutert, wobei jedoch dem Fachmann auf dem Gebiet nach Kenntnis der Beschreibung zahlreiche Alternativen, Modifikationen und Variationen ersichtlich sein werden.

Claims (8)

1. Vorrichtung zum Kräuseln eines fortlaufenden Faserstrangs von Textilfasermaterialien, mit
a) einem Paar paralleler, drehend angetriebener Formwalzen (22,24) und einem Paar von Seitenplatten (30,31), die in Kombination einen Form-Raum (26) zwischen sich definieren und derart zusammenwirken können, daß sie Druck auf die durch den Form-Raum (26) hindurchlaufenden Textilfasermaterialien ausüben, um den Faserstrang entsprechend der Konfiguration des Form-Raums (26) zu formen,
b) einem Paar paralleler, drehbarer Kräuselwalzen (42,44) und einem zweiten Paar von Seitenplatten (50,51), die derart angeordnet sind, daß sie zwischen sich einen Kräuselraum (46) definieren, den der Faserstrang stromabwärts von dem Paar von Formwalzen (22,24) durchlaufen kann,
c) einer Einrichtung (70) zum Drehen mindestens einer Formwalze des Paares von Formwalzen (22,24) und mindestens einer Kräuselwalze des Paares von Kräuselwalzen (42,44), und
d) einer zum Erzeugen einer Kräuselung in dem Faserstrang vorgesehenen Stauchkammer (65) mit einem stromabwärts nahe den Kräuselwalzen (42,44) angeordneten Einlaß (62) und einem Auslaß, durch den der gekräuselte Faserstrang hindurchgeführt wird.
2 Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die zum Drehen mindestens einer Formwalze des Paares von Formwalzen und mindestens einer Kräuselwalze des Paares von Kräuselwalzen vorgesehene Einrichtung einen Elektromotor (72) aufweist, der über einen Antriebszug (74) mit den Kräuselwalzen verbunden ist und über ein variabel einstellbares Getriebe (78) mit der genannten einen Formwalze des Paares von Formwalzen verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, bei der der durch das Paar von Formwalzen (22,24) und das erste Paar von Seitenplatten (30,31) definierte Form-Raum (26) im wesentlichen die gleiche Größe und Konfiguration aufweist wie der durch das Paar von Kräuselwalzen (42,44) und das zweite Paar von Seitenplatten (50,51) definierte Kräuselraum (46).
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, bei der der Form-Raum (26) und der Kräuselraum (46) eine rechteckige Konfiguration aufweisen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-4, bei der, gemessen von den Mittelpunkten der oberen Formwalze (22) und der oberen Kräuselwalze (42), das Paar von Formwalzen (22,24) und das Paar von Kräuselwalzen (42,44) durch einen Abstand von 14 cm bis 38 cm (5,5 inches bis 15 inches) voneinander getrennt sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-5, bei der das Paar von Formwalzen eine obere Walze (22) und eine untere Walze (24) aufweist, die jeweils eine glatte zylindrische Oberfläche haben, und das Paar von Kräuselwalzen eine obere Walze (42) und eine untere Walze (44) aufweist, die jeweils eine glatte zylindrische Oberfläche haben.
7. Verfahren zum Kräuseln eines Faserstrangs aus fortlaufenden Filamenten mit im wesentlichen gleichförmiger Querschnittskonfiguration, zur Verbesserung der Verarbeitbarkeit des Faserstrang-Materials und zur Erzeugung einer gleichförmigen Kräuselung, mit den folgenden Schritten:
a) Hindurchbewegen des Faserstrangs fortlaufender Filamente durch eine zum Formen des Faserstrangs vorgesehene Einrichtung mit einem definierten Raum, durch den der Faserstrang hindurchläuft und entsprechend der Konfiguration des definierten Raums geformt wird,
b) kontinuierliches Hinlenken des geformten Faserstrangs von der zum Formen des Faserstrangs vorgesehenen Einrichtung zu einer Kräuseleinrichtung, die einen dem definierten Raum der Formeinrichtung im wesentlichen gleichenden definierten Raum aufweist, wobei die Kräuseleinrichtung Druck auf den Faserstrang ausübt, um die Konfiguration des geformten Faserstrangs beizubehalten,
c) kontinuierliches Zuführen des geformten Faserstrangs in eine Stauchkammer und Belassen des geformten Faserstrangs in der Stauchkammer für eine hinreichende Zeit, um darin eine Kräuselung zu erzeugen, und
d) Herausnehmen des gekräuselten Faserstrangs aus der Stauchkammer.
8. Verwendung einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-6 bei einem Verfahren nach Anspruch 7.
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