DE2628396A1 - Verfahren und vorrichtung zum falschzwirnen - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum falschzwirnenInfo
- Publication number
- DE2628396A1 DE2628396A1 DE19762628396 DE2628396A DE2628396A1 DE 2628396 A1 DE2628396 A1 DE 2628396A1 DE 19762628396 DE19762628396 DE 19762628396 DE 2628396 A DE2628396 A DE 2628396A DE 2628396 A1 DE2628396 A1 DE 2628396A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- fiber yarn
- twisting
- zone
- crossing
- fiber
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D02—YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
- D02G—CRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
- D02G1/00—Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics
- D02G1/02—Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics by twisting, fixing the twist and backtwisting, i.e. by imparting false twist
- D02G1/04—Devices for imparting false twist
- D02G1/08—Rollers or other friction causing elements
- D02G1/085—Rollers or other friction causing elements between crossed belts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
- Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)
- Ropes Or Cables (AREA)
Description
Oda Gosen Kogyo Kabushiki Kaisha, Ka-81, Kiba-machi,
Komatsu-shi, Ishikawa-ken, Japan
Komatsu-shi, Ishikawa-ken, Japan
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Falschzwirnen von Fasergarnen zur Erzeugung
von gekräuselten Fasergarnen.
von gekräuselten Fasergarnen.
Die üblichen Falschzwirnvorrichtungen können im großen und ganzen in zwei Arten unterteilt werden, wobei die eine Art
die sogenannte Spindelsystem-Bauart ist, während die andere als Reibungssystem-Bauart bezeichnet werden kann.
Die bekannten Falschzwirnvorrichtungen der Spindelbauart
können in zwei weitere Untergruppen unterteilt werden; gemäß einer dieser Untergruppen ist die Anordnung derart getroffen, daß die Spindel durch eine aus Gummi hergestellte Antriebsrolle durch Berührung angetrieben wird. Beim tatsächlichen Betrieb einer Vorrichtung dieser Art wird die
können in zwei weitere Untergruppen unterteilt werden; gemäß einer dieser Untergruppen ist die Anordnung derart getroffen, daß die Spindel durch eine aus Gummi hergestellte Antriebsrolle durch Berührung angetrieben wird. Beim tatsächlichen Betrieb einer Vorrichtung dieser Art wird die
609882/1078
Spindel normalerweise mit einer Geschwindigkeit von höchstens 350 000 bis 450 000 Umdrehungen pro Minute betrieben. Im Hinblick
auf die Tatsache, daß die Laufgeschwindigkeit des verarbeiteten Fasergarns in Proportion zu der Drehzahl der Spindel
bestimmt ist, ist demgemäß auch die Produktivität des herzustellenden gekräuselten Fasergarns durch die Spindeldrehzahl
bestimmt, und es kann über diese Niveau hinaus keine Verbesserung der Produktivität erwartet werden, wenn nicht die Drehzahl
der Spindel erhöht wird. Darüber hinaus ist zu bemerken, daß die in den üblichen Falschzwirnvorrichtungen dieser Bauart
verwendeten Spindeln von solcher Art sind, daß die Zwirnstifte infolge der durch die Antriebsrollen erzeugten Reibung erhitzt
werden. Zudem wird das Fasergarn, welches beim Hindurchlaufen zur Erzeugung von Kräuselungen erhitzt ist, in Axialrichtung verdreht. Infolgedessen wird der Zwirnstift einer
weiteren Erhitzung ausgesetzt und die Temperatur steigt unzweckmäßigerweise höher an auf ein Niveau oberhalb des sekundären
tibergangspunkts des ursprünglichen Fasergarns.
Die andere bekannte Bauart der Falschzwirnvorrichtung gemäß dem Spindelsystem wird durch eine Vorrichtung repräsentiert,
die ein mit hoher Drehzahl umlaufendes turbinenschaufelartiges Glied aufweist, welches am Aussenumfang Schaufeln aufweist
und axial hindurchgehend einen Fasergarnkanal besitzt, und wobei in diesem Kanal ferner ein Zwirnstift vorgesehen ist; das
Drehglied ist innerhalb eines Gehäuses durch Strömungsmittellager gehaltert, und das Drehglied umfaßt ferner Mittel, um
ein unter Druck stehendes Strömungsmittel auf die Schaufeln des Drehglieds aufzustrahlen. Während des Betriebs wird der
Zwirnstift indirekt durch das unter Druck stehende Strömungsmittel gekühlt, um die Temperaturerhöhung des Zwirnstifts zu
verhindern. Eine Vorrichtung dieser Bauart gestattet eine Produktivität an gekräuseltem Garn, die nahezu das Doppelte
der Produktivität der erstgenannten Art ist. Bei dieser bekannten Falschzwirnvorrichtung ist jedoch die Verarbeitungsgeschwindigkeit,
gemessen als Durchlaufgeschwindigkeit des Fasergarns, 100 m/Min bis höchstens ungefähr 150 m/Min.
609882/1Q78
Oberhalb dieses Niveaus haben die einem Falschzwirnvorgang ausgesetzten
Fasergarne die Tendenz, eine Anzahl von Haaren oder Flocken zu entwickeln, wobei ferner Fasergarnbrüche auftreten
und sich insgesamt unannehmbare Garne ergeben.
Bei diesen bekannten Falschzwirnvorrichtungen ist es unbedingt erforderlich, daß die Abzugsspannung des Fasergarns größer ist
als die Spannung des in der Zwirnzone angeordneten Fasergarns. Um die Produktivität zu erhöhen, muß die Spindel, jeweils eine
ist für jedes Fasergarn erforderlich, mit einer ultrahohen Drehzahl gedreht werden, und ebenfalls muß auch die Abzugsspannung
vergrößert werden. Wenn jedoch eine Erhöhung der Abzugsspannung an das zu verarbeitende Fasergarn angelegt wird, so ergibt sich
plötzlich ein Anstieg bei der Anzahl der entstehenden Haare oder Flocken in den Fasergarnen und ebenso in der Anzahl der gebrochenen
Garne, so daß es nicht möglich ist,gekräuselte Fasergarne mit gewünschter guter Qualität zu erhalten.
Es wurden bereits - wie oben erwähnt - verschiedene Arten von Falschzwirnvorrichtungen der sogenannten Reibungsbauart vorgeschlagen.
Vorrichtungen dieser Bauart verwenden jeweils mindestens zwei Bänder, deren Arbeitsoberflächen so angeordnet sind,
daß sie reibungsmäßig mit einem Fasergarn in Eingriff kommen, und zwar während des Lauf dieser Bänder in entgegengesetzten
Richtungen, wobei diese Arbeitsoberflächen der Bänder einen großen Reibungskoeffizienten aufweisen. Es ist auch möglich,
daß diese Vorrichtungen reibungsmäßig in Eingriff stehende Drehglieder verwenden, wie beispielsweise starre Scheiben oder konisch
geformte Drehglieder, die an ihren Oberflächen Spiralreihenrippen aufweisen. Bei jeder dieser beiden Vorrichtungsarten wird Fasergarn zwischen die Oberflächen der laufenden
Reibungsscheiben oder Drehglieder eingespeist, und zwar für einen Eingriff mit diesen beiden Oberflächen der laufenden starren
Scheiben oder Drehglieder, um mit diesen in Berührung zu kommen und verzwirnt zu werden. Obwohl die Falschzwirnvorrichtungen,
die das Oberflächenreibungssystem verwenden, eine höhere Verarbeitungsrate verglichen mit den Spindelvorrichtungen aufweisen,
so werden aber die Fasergarne, wie oben erwähnt, durch
6098H2/1078
die Reibungskraft zwischen den Fasergarnen und den Hochreibungsgliedern
verzwirnt, auf welche Weise eine bestimmte Spannungsgrösse
für den Zwirnvorgang erforderlich ist. Verglichen mit dem Falschzwirnvorgang der Spindelart, wo ein Fasergarn einmal um den Zwirnstift
herumgeführt wird, um mit Sicherheit eine Verzwirnung zu erreichen, besitzt das Reibungssystem einen schlechten Verarbeitungswirkungsgrad,
da sich hier leicht ein "Haftschlupf11 zwischen dem
Fasergarn und den hohe Reibung vorsehenden Gliedern entwickelt, was das Entstehen von Teilen mit ungleichmäßiger Verzwirnung zur
Folge hat, die ihrerseits bewirken, daß nicht verzwirnte Teile. · in den erzeugten gekräuselten Fasergarnen verbleiben. Dazu kommt
noch, daß bei dem Falschzwirnsystem unter Verwendung des Reibungssystems die an das Fasergarn angelegte Spannung (d.h. der Zug) in
der Ent-Zwirnungszone, d.h. der Zone, wo die Fasergarne von der
Zwirnvorrichtung geliefert werden, mit dem Anstieg der Verarbeitungsgeschwindigkeit,
d.h. der Laufgeschwindigkeit der Fasergarne, ansteigt. Aus diesem Grunde besteht beim Arbeitsvorgang die
Tendenz, Bruchstellen in den Fasergarnen zu entwickeln und es entstehen ferner Haare oder Flocken während des Falschzwirnvorgangs
in den Fasergarnen, was eine Verminderung der Produktivität
und eine Absenkung der Qualität bei den Produkten zur Folge hat. Demgemäß ist bei den Vorrichtungen der Reibungsbauart die
maximale Grenze für eine praktikable Verarbeitungsgeschwindigkeit in der Größenordnung von 500 bis 600 Metern pro Minute.
Ferner ist die Anzahl der Zwirnungen oder Drehungen, die dem Fasergarn in solchen Falschzwirnvorrichtungen aufgeprägt wurden,
entweder durch Überprüfung des laufenden Fasergarns bekannt oder aber durch Messung der Anzahl der tatsächlichen Drehungen oder
aber die Bestimmung erfolgt aus dem dem Fasergarn aufgeprägten Zug während des Zwirnvorgangs und Berücksichtigung der vorbestimmten
gegenseitigen Beziehung zwischen den tatsächlichen Drehungen und dem angelegten Zug an das Fasergarn während des Zwirnvorgangs.
Demgemäß ist es beim Stand der Technik somit schwierig, eine genaue Kontrolle der Anzahl der Drehungen vorzunehmen, die
den Fasergarnen beim Bearbeiten aufgeprägt wurden.
SO98H2/1O7
Bei einer weiteren Bauart einer Falschzwirnvorrichtung gemäß dem Stand der Technik werden zwei Drehscheiben verwendet, deren
jede eine ringförmige Rippe am Umfang aufweist, wobei diese Drehscheiben miteinander in Berührung gebracht werden, wobei
die Mitten dieser beiden Drehscheiben relativ zueinander versetzt sind, so daß ein Fasergarn durch die Berührungsstelle
dieser beiden Drehscheiben zum Zwecke der Verzwirnung hindurchgegeben wird. Damit ein Fasergarn in wirkungsvoller Weise
in dem Spalt zwischen den beiden Drehscheiben angeordnet ist, ist es erforderlich, einen relativ großen Berührungsdruck
zwischen den beiden Drehscheiben vorzusehen. Dies hat freilich zur Folge, daß die Rippenteile der Drehscheiben sich leicht abnutzen,
so daß es schwierig ist, den Falschzwirnvorgang des Fasergarns stabil über den ganzen Zwirnvorgang hinweg durchzuführen
.
Zur Vermeidung dieses Abriebs der Drehscheiben wurde vorgeschlagen,
ein Garnbündel zwischen einem Paar von Bändern hindurchzuführen, die voneinander mit einem engen Abstand angeordnet sind.
Es wurde jedoch festgestellt, daß bei einer derartigen Vorrichtung es schwierig ist, feines Fasergarn in dem Spalt zwischen
einem solchen Paar von Bändern hindurchzuführen. Es ist somit
nicht möglich, einen stabilen FalschzwirnVorgang zu erreichen.
Die vorliegende Erfindung sieht ein Falschzwirnverfahren zur Erzeugung
von gekräuselten Fasergarnen vor, bei welchem die Hindurchführung
durch einen Spalt erfolgt, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß mindestens zwei kraftgetriebene Zwirnglieder
vorgesehen sind, welche Arbeitsoberflächen mit einem relativ kleinen Reibungskoeffizienten dazwischen derart aufweisen, daß
diese Arbeitsoberflächen einander aufeinanderfolgend in einer Berührungsbeziehung unter einem ausgewählten Winkel kreuzen, um
eine Kreuzungszone aufeinanderfolgend zwischen diesen Arbeitsoberflächen vorzusehen, und wobei mindestens ein Fasergarn durch
diese Kreuzungszone geleitet wird, welches dem Falschzwirnvorgang
ausgesetzt wird, während dieses Fasergarn im Spalt zwischen den aufeinanderfolgenden Berührungsarbeitsoberflächen hindurchgeführt
wird, wobei gleichzeitig dieses Fasergarn zum sukzessiven
609882/107*
Fortschreiten aus dieser Kreuzungszone herausgedrückt wird.
Eine gemäß der Erfindung ausgebildete Falschzwirnvorrichtung der einen Spalt aufweisenden Bauart zur Erzeugung von gekräuselten
Fasergarnen kennzeichnet sich durch folgende Elemente: mindestens ein kraftgetriebenes erstes Zwirnglied mit einer
Arbeitsoberfläche und mindestens ein zweites kraftgetriebenes Zwirnglied mit einer weiteren Arbeitsoberfläche, wobei
die ersten und zweiten Zwirnglieder derart angeordnet sind, daß ihre Arbeitsoberflächen einander unter einem vorbestimmten
Winkel in Berührung kreuzen, um eine Kreuzungszone vorzusehen, um mindestens ein Fasergarn, welches in dieser Kreuzungszone
eingegeben wird, darin aufzunehmen und zwischen den Arbeitsoberflächen zu verzwirnen, wobei gleichzeitig dieses
Fasergarn zum Vorschub durch die Kreuzungszone zum Fortschreiten gebracht wird, und wobei ferner Mittel vorgesehen sind,
um die ersten und zweiten Zwirnglieder anzutreiben, so daß die Arbeitsoberflächen der ersten und zweiten Zwirnglieder
in unterschiedlichen Richtungen bezüglich einander unter einem vorbestimmten Winkel laufen.
Zur Verbesserung des Betriebs des Falschzwirnverfahrens zur Erzeugung von gekräuselten Fasergarnen sind gemäß einem Aspekt
der Erfindung mindestens zwei kraftgetriebene, ein Paar bildende Bänder vorgesehen, von denen ein jedes aus einem Material
besteht, welches eine Arbeitsoberfläche von kleinem Reibungskoeffizienten zwischen den beiden Arbeitsoberflächen
vorsieht, und wobei die beiden Bänder derart angetrieben sind, daß sie sich gerade erstreckende Zonen während ihres Laufes
aufweisen, und wobei die Anordnung derart getroffen ist, daß diese sich gerade erstreckenden Zonen einander an einem ausgewählten
Winkel während ihres Laufs kreuzen, und daß ihre Arbeitsoberflächen miteinander an der Stelle ihrer Kreuzung
609882/1071
in Berührung kommen, und wobei das. Verfahren ferner vorsieht, daß mindestens ein Fasergarn durch die Berührungszone dieser sich gerade erstreckenden Zonen der laufenden
Bänder in einer solchen Weise eingegeben wird, daß diese Faser oder diese Fasern fortlaufend in dem Spalt zwischen
den Arbeitsoberflächen dieser beiden Zonen der beiden Bänder in dem Bänderpaar aufgenommen werden, wenn diese Bänder
angetrieben sind, wodurch das Fasergarn oder die Garne verzwirnt werden und gleichzeitig damit das Fasergarn oder die
Garne fortlaufend durch die Spaltzone der laufenden Bänder
zur Außenseite dieser Zone transportiert werden.
Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens weist die
erfindungsgemäße Vorrichtung mindestens zwei endlose Bänder auf, die ein Paar bilden, wobei jedes der Paare bildenden Bänder
aus einem Material besteht, welches eine Arbeitsoberfläche von einem kleinen Reibungskoeffizienten zwischen den beiden
Arbeitsoberflächen aufweist. Diese beiden Bänder des Paares werden für ihren Lauf in der Weise angetrieben, daß sie sich
gerade erstreckende Zonen in ihren jeweiligen Laufbahnen aufweisen, wobei diese sich geradlinig erstreckenden Zonen der
beiden paarweise ausgebildeten Bänder einander unter einem ausgewählten Winkel während ihres Laufs kreuzen, und wobei
die Arbeitsoberflächen der Bänder miteinander an der Stelle der Kreuzung in Berührung kommen. In die Berührungszonen der
sich geradlinig erstreckenden Zonen dieser Laufbänder wird mindestens ein thermoplastisches Fasergarn in der Weise eingegeben,
daß das Fasergarn durch die Winkelzone läuft, die zwischen den sich geradlinig erstreckenden Zonen der Bänder
in den entsprechenden Laufrichtungen definiert ist. Das Fasergarn wird auf diese Weise fortlaufend mit seiner Länge zwischen
die aufeinanderfolgenden Kontaktarbeitsoberflächen der laufenden Bänder (in den Spalt) gezogen. Wenn die Bänder laufen,
so wird das im Spalt befindliche Fasergarn fortlaufend längs seiner Länge verzwirnt und zum Fortschreiten durch die
609882/1070
Spaltzone gezwungen. Auf diese Weise wird dem Fasergarn der Falschzwirneffekt in der Spaltzone aufgeprägt, und
gleichzeitig damit wird das Garn zum fortlaufenden Fortschreiten durch die Zone hindurch gezwungen.
Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich insbesondere aus den Ansprüchen sowie aus der Beschreibung
von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung; in der
Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung wesentlicher Teile der erfindungsgemäßen Falschzwirnvorrichtung, wobei
die zugehörigen Antriebsteile der Vorrichtung weggelassen sind;
Fig. 2 einen Querschnitt längs der Linie II-II in Fig. 1;
Fig. 3 eine grafische Darstellung der Beziehung zwischen der Geschwindigkeit V.. der laufenden Bänder, die
den Zwirnvorgang des Fasergarns ausführen, und der Geschwindigkeit der Speisewirkung V~, die diesem
Fasergarn durch die Bänder aufgeprägt wird;
Fig. 4 eine grafische Darstellung der Beziehung zwischen dem Winkel θ definiert durch die sich kreuzenden
Bänder, und der Anzahl der Drehungen N, die dem Fasergarn durch diese kreuzenden Bänder aufgeprägt
wird;
Fig. 5 eine erläuternde schematische Darstellung eines peispiels für die Traganordnung der Bänder, die
zum Verzwirnen des Fasergarns verwendet werden, wobei diese Bänder in Fig. 1 dargestellt sind;
609882/1078
_ Q —
Fig. 6 eine grafische Darstellung der Beziehung zwischen der Speisegeschwindigkeit V des Fasergarns in der
Vorrichtung und der Spannung (Zug), welche an das Fasergarn angelegt ist;
Fig. 7 eine schematische Darstellung der wesentlichen Teile einer abgewandelten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Falschzwirnvorrxchtung;
Fig. 8 eine schematische Darstellung wesentlicher Teile einer weiteren abgewandelten Ausbildungsform der
erfindungsgemäßen Falschzwirnvorrxchtung;
Fig. 9 eine schematische Darstellung wesentlicher Teile einer weiteren abgewandelten Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Falschzwirnvorrxchtung.
In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, welches im folgenden im einzelnen erläutert wird.
Die im ganzen rr.it 1 bezeichnete Falschzwirnvorrxchtung umfaßt zwei endlose flache Oberflächen aufweisende Bänder 2
und 3, die ein Paar bilden , und die beispielsweise aus einem synthetischen Gummi bestehen, um jeweils Arbeitsoberflächen
mit einem kleinen Reibungskoeffizienten dazwischen aufzuweisen. Diese endlosen Bänder 2 und 3 werden jeweils auf
Rollen 4, 5 bzw. .6, 7 getragen, um so zwischen den zugehörigen Rollen sich geradlinig erstreckende Zonen vorzusehen.
Diese Bänder 2 und 3 werden in unterschiedlichen durch die Pfeile angedeuteten Richtungen angetrieben, und zwar mittels
der Antriebsrollen 8 bzw. 9. Diese Antriebsrollen werden synchron beispielsweise durch nicht gezeigte Synchronmotore
angetrieben, um sicherzustellen, daß die Bänder 2 und 3 in ihren eigenen Richtungen mit der gleichen Oberflächengeschwindigkeit
laufen. Wie man in Fig. 2 erkennt, laufen demgemäß die beiden endlosen Bänder 2 und 3 in unterschiedlichen
Richtungen unter einem vorbestimmten Winkel mit der
609882/ 1 Ü 7 Ö
2628336
gleichen Drehzahl, während ihre Oberflächen miteinander aufeinanderfolgend
an der Kreuzungsstelle in Berührung kommen.
Ein Fasergarn 10, welches beispielsweise ein thermoplastisches,
synthetisches Fasergarn sein kann, wird stromaufwärts gegenüber der Falschzwirnvorrichtung 1 erhitzt, und zwar
durch eine nicht dargestellte Heizeinheit, wobei dann das Fasergarn durch eine Einlaßführung 11 läuft, um schließlich
fortlaufend durch die Zone mit einem Winkel θ geführt zu werden, der zwischen den sich geradlinig erstreckenden Zonen
der beiden endlosen Bänder 2 und 3 definiert ist, die in unterschiedlichen Richtungen laufen. Von dort aus tritt das Fasergarn
10 fortlaufend in die Zwirnzone ein, d.h. zwischen die Berührungsoberflächen der sich kreuzenden, sich geradlinig
erstreckenden Zonen der beiden Laufbänder 2 und 3, wobei das Fasergarn 10 verzwirnt wird, während es fortlaufend in dem
Spalt längs dessen Länge zwischen diesen Berührungsoberflächen der laufenden Bänder 2 und 3 gleichzeitig zur fortlaufenden
Abgabe von der Spaltzone gedrückt wird. Von dort wird das
Fasergarn, welches nunmehr frei ist und sich locker entzwirnen kann, zu einer Aufwickelvorrichtung gebracht, und zwar
über eine Auslaßführung 13; die Aufwickelvorrichtung ist nicht
dargestellt.
Wie in Fig. 1 gezeigt, sind die Richtungen dieser beiden endlosen Bänder 2 und 3 auf einen Winkel eingestellt, der
90° oder kleiner bezüglich der Laufrichtung des Fasergarns 10 gemäß diesem Beispiel ist. Die endlosen Bänder 2 und 3
führen daher nicht nur die Verzwirnung des Fasergarns 10 aus, sondern prägen diesem Fasergarn 10 eine fortlaufende
Vorschubwirkung auf, die eine auf dieses Fasergarn ausgeübte Zugspannung ist. Es sei insbesondere angenommen, daß
die Laufgeschwindigkeit der Bänder 2 durch die Vorrichtung hindurch mit V^ bezeichnet ist, und daß der zwischen diesem
Band 2 und dem Fasergarn 10 definierte Winkel mit Q1 bezeichnet
ist. Dann ergibt sich die dem Fasergarn 10 aufgeprägte
609882/ 1 07$
Speisegeschwindigkeit V« wie folgt:
V2 = V1 cos Θ..
Das gleiche Prinzip kann auf Band 3 angewandt werden. Wie im folgenden beschrieben werden wird, kann die erfindungsgemäße
Falschzwirnvorrichtung 1 derart aufgebaut sein, daß der Winkel zwischen dem Fasergam 10 und den sich geradlinig
erstreckenden Zonen der Bänder 2 und 3 nach Erfordernis verändert werden kann. Durch Veränderung dieses Winkels
auf einen gewünschten Wert, kann die Speisegeschwindigkeit des Fasergarns 10 auf einen gewünschten Wert eingestellt
werden. Es sei bemerkt, daß die entsprechenden Winkel Θ.. und
θ-, definiert zwischen dem Fasergarn 10 und den entsprechenden sich geradlinig erstreckenden Zonen der beiden Bänder
2 und 3 bevorzugterweise derart eingestellt sind, daß sich die Beziehung θ1 = Q2 ergibt, und zwar gilt dies vom Standpunkt
der Stabilität der Einspeisung des Fasergarns aus. Fig. 3 zeigt die Beziehung zwischen der Oberflächengeschwindigkeit
V- (m/min») der Bänder 2 und 3 und der Speisegeschwindigkeit
V2 (m/min.) des Fasergarns, die sich als natürliches
Ergebnis des Laufs dieser Bänder ergibt, wobei die Beziehung durch den Winkel ausgedrückt wird, der zwischen den Bändern
und dem Fasergarn gebildet ist.
Wie bereits oben erwähnt, wird beim erfindungsgemäßen Falschzwirnverfahren
dem Fasergarn 10 eine Einspeisungswirkung oder Zuführungswirkung aufgeprägt, während dieses in dem Spalt zwischen
den sich geradlinig erstreckenden Zonen der Bänder 2 und
3 an ihren Kreuzungszonen angeordnet ist. Dadurch, daß man die
Anordnung derart trifft, daß die obige Speisegeschwindigkeit V2, hervorgerufen durch die laufenden Bänder 2 und 3, sich in
Übereinstimmung mit der Verarbeitungsgeschwindigkeit V befindet, welche durch die nicht gezeigten Speiserollen bestimmt ist,
6098 8 2/1079
2628398
die stromaufwärts gegenüber der Vorrichtung vorgesehen sind und durch die nicht gezeigten Aufnahmerollen, die
stromabwärts gegenüber der Vorrichtung vorgesehen sind, oder anders ausgedrückt, durch Einstellung der Geschwindigkeiten
derart, daß sich die Beziehung V2 = v ergibt, kann
das Fasergarn 10 ohne jegliche Schwierigkeiten falsch verzwirnt werden. Auf diese Weise wird es möglich, einen Betrieb
mit ultrahoher Geschwindigkeit vorzusehen, beispielsweise kann der Falschzwirnvorgang mit der Geschwindigkeit
von 800 bis 1000 Metern Laufgeschwindigkeit für das Fasergarn durchgeführt werden, ohne daß irgendwelche Schäden
oder ungleichmäßige Verzwirnungen im verarbeiteten Fasergarn auftreten.
Ferner wird gemäß dem erfindungsgemäßen Falschzwirnverfahren
das Fasergarn 10 dem Falschzwirnvorgang in dem Zustand ausgesetzt, wo sich das Fasergarn im Spalt zwischen den sich
kreuzenden und berührenden geradlinig erstreckenden Zonen der'beiden Laufbänder befindet, wobei darauf hinzuweisen ist,
daß anders als bei den bekannten Falschzwirnverfahren, die
das Beruhrungsreibungssystem verwenden, wo es nicht möglich
ist, genau eine gewünschte Anzahl von Verdrehungen zu kennen, die dem in Verarbeitung befindlichen Fasergarn aufgeprägt
werden, die genaue Anzahl der Verdrehungen beim erfindungsgemäßen Verfahren aus theoretischen Formeln hergeleitet werden
kann.
Es sei für die erfindungsgemäße Falschzwirnvorrichtung angenommen,
daß die Oberflächengeschwindigkeit der sich geradlinig erstreckenden Zonen der laufenden Bänder 2 und 3 mit V-bezeichnet
ist; die dem Fasergarn 10 aufgeprägte Geschwindigkeit, hervorgerufen durch die laufenden und einen Spalt bildenden
Bänder 2 und 3, das heißt die Geschwindigkeit des Fasergarns, abgegeben von der Falschzwirnvorrichtung, ist mit
V2 bezeichnet; die Hörizontal-VerZwirnungsgeschwindigkeit, her-
609882/ 107S
vorgerufen durch die laufenden Bänder 2 und 3, wird mit V bezeichnet;
der durch die sich geradlinig erstreckenden Zonen der Bänder 2 und 3 definierte Winkel wird mit θ bezeichnet; schließlich
werden die Winkel θ1 und θ2 zwischen dem Fasergarn 10
und den entsprechenden sich geradlinig erstreckenden Zonen der Bänder 2 und 3 als Q1 = θ0 = - bezeichnet, so daß sich
die folgenden Beziehungen
ergeben:
V1 cos - (1)
' 2
V1 sin I (2)
Ferner ist die Querschnittsfläche des Fasergarn.s 10 durch die folgende Formel gegeben:
-if r2 = de χ 1O~6/O,9 χ ρ (cm2),
dabei ist: de der Dernier-Wert des zu verarbeitenden Fasergarns;
r der Radius dieses Fasergarns, und P das spezifische Gewicht des Fasergarns.
Aus der obigen Formel erhält man den Radius r wie folgt: r = 5,95 χ 10~4 χ fde/p (cm).
Der Durchmesser des Fasergarns wird aus der obigen Gleichung wie folgt ausgedrückt:
D = 1,19 χ 10"5 χ lfde/p" (m) (3).
Die Anzahl der Verdrehungen Y des Fasergarns 10 an sich,
6 0 9 B a 2 / 1 0 7
2628336
wenn das Fasergarn infolge des Laufs der sich geradlinig erstreckenden Zonen der Bänder 2 und 3 verdreht wird, ergibt
sich durch die folgende Gleichung:
"rpm
V1 sin I
JfO TTx 1,19 χ 10 5 χ Jäe/p
(4)
Daher wird die Anzahl der Drehungen N pro Meter wie folgt ausgedrückt:
N =
'rpiu _
tan—=— x
Vr.
Fx 1,19 χ 10 x /de
(5)
Man erkennt somit, daß die Anzahl der Drehungen des Fasergarns sich ändert, wenn man den Winkel θ des Fasergarns bezüglich
der sich geradlinig erstreckenden Zonen der Bänder 2 und 3 ändert. Zum Erhalt einer Anzahl von Verdrehungen für
die entsprechenden Fasergarne, die aus verschiedenen Materialien hergestellt sind, kann die folgende Tabelle 1 verwendet
werden:
Material
Polyester
Nylon
ρ (spezifisches Gewicht) Zahl d.Verdrehungen (T/m)
θ ran
1,38
1,14
tan
31423 χ 2
tan
28560 χ 2
28560 χ 2
Acryl
1,17
60988 2/1070
tan θ
28933 χ 2
tan
Diazetat
1,32
30732 χ
Als ein Beispiel für die Anzahl der Verdrehungen eines Fasergarns, erhalten nach Tabelle 1, sei die Anzahl von Verdrehungen
für ein Polyesterfasergarn in Tabelle 2 angegeben. Ebenso wird die Veränderung der Anzahl der Verdrehungen N
eines Polyesterfasergarns von 50 Deniers in der Tabelle wie in Fig. 4 angegeben.
de
20
100
150
200
| qoü | 8375 | 6839 | 5297 | 4325 | 3745 | 3059 | 2649 | (pro/m.) |
| 95 | 7665 | 6259 | 4848 | 3958 | 3428 | 2800 | 2424 | Il |
| 90 | 7026 | 5737 | 4444 | 3628 | 3142 | 2566 | 2222 | Il |
| 85 | 6436 | 5255 | 4071 | 3323 | 2878 | 2350 | 2035 | Il |
| 80 | 5895 | 4813 | 3729 | 3044 | 2636 | 2153 | 1864 | Il |
Wie erwähnt, ist es gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren möglich, eine exakte Steuerung oder Kontrolle der Anzahl
der Verdrehungen des Fasergarns vorzusehen, wie dies beim Falschzwirnverfahren des Spindeltyps der Fall ist.
Bei einem Falschzwirnverfahren wie dem vorliegenden gemäß der Erfindung, wo zwei Verzwirnungsglieder in unterschiedlichen
Richtungen relativ zueinander verlaufen und miteinander fortlaufend in Berührung kommen und ein Fasergarn oder
Garne im Spalt zwischen der aufeinanderfolgenden Kontaktzone der Zwirnglieder enthalten, entsteht das Problem des Abriebs
609882/ 1078
dieser Verzwirnungsglieder. Der Abrieb dieser Verzwirnungsglieder hängt größtenteils vom Berührungsdruck zwischen
den beiden Verzwirnungsgliedern und auch vom Reibungskoeffizienten
zwischen diesen Verzwirnungsgliedern ab.
Der Erfinder hat erkannt, daß im Falle der Verwendung von endlosen Bändern als Verzvirnungsglieder anstelle von starren
Scheiben die Arbeitsoberflächen dieser endlosen Bänder
eine solche Elastizität besitzen, daß sie sich etwas versetzen, und zwar, in einer Richtung im wesentlichen senkrecht
zur Oberfläche der Ebenen dieser Bänder, und daß sie eine Flexibilität gegenüber der auf die Oberflächen der Bänder
ausgeübten Kraft in einer Richtung im wesentlichen senkrecht zur Oberflächenebene dieser Bänder aufweisen, und zwar anders
als im Fall, wo scarre Scheiben verwendet werden, und daß demgemäß eine ausreichende Spaltwirkung von den sich geradlinig
erstreckenden Zonen der Bänder erreicht werden kann, und zwar selbst bei einem relativ kleinen Kontaktdruck dieser
Zonen der Bänder, wie beispielsweise einem Druck von 300 g oder weniger, oder sogar 10Og oder weniger.
Bei den bekannten Falschzwirnvorrichtungen der Reibungsbauart werden im allgemeinen Verzwirnungsglieder mit großem Oberflächenreibungskoeffizienten
dazwischen verwendet, um die Verzwirnungswirkung zu erhöhen. Im Gegensatz dazu hat der Erfinder
der vorliegenden Erfindung erkannt, daß die Verwendung von Verzwirnungsgliedern, wie beispielsweise Bändern, die
dazwischen einen verhältnismäßig kleinen Oberflächenreibungskoeffizienten aufweisen, zweckmäßig ist. Die Gründe dafür werden
im folgenden erläutert. Wenn Verzwirnungsbänder mit hohen Reibungsoberflächen verwendet werden, so wird an den Oberflächen
dieser Bänder bei deren Lauf Wärme erzeugt. Infolgedessen fangen die Oberflächen der Bänder an, eine übermäßige
Klebrigkeit zu zeigen, so daß die Bänder in zunehmendem Maße Schwierigkeiten hinsichtlich eines glatten Laufs aufweisen.
Es kann somit die Gefahr entstehen, daß die Bänder von den
6 0 9 8 B 2 / 1 0 7 8
Scheiben oder Rollen abfallen, um die die Bänder herumgeführt
sind. Der Erfinder hat erkannt, daß der Zwischenoberflächenreibungskoeffizient
u der Bänder bei der Erfindung der folgenden Bedingung genügen soll: u<0,5 und vorzugsweise
0,1< u<0,4 und insbesondere wird bevorzugt 0,2<Tu<0,3.
Fig. 5 zeigt eine beispielhafte Darstellung der Tragvorrichtung 20 zur Halterung der in Fig. 1 gezeigten Verzwirnungsbänder
2 oder 3. Die Tragvorrichtung zur Halterung des Bandes 2 in Fig. 1 ist entweder identisch oder gleich der Tragvorrichtung
für die Halterung des Bandes 3. Demgemäß ist in Fig. 5 nur allgemein die Tragvorrichtung für das Verzwirnungsband
2 aus Gründen der Einfachheit dargestellt. Die Drehwelle der Rolle 4 ist an einem am Halterahmen 21 vorgesehenen Lager 22
getragen. Andererseits ist die Drehwelle für die Rolle 5 an einem Lager 23 gehaltert, welches am gleichen Tragrahmen 21
vorgesehen ist. Das Lager 23 ist beweglich an der Oberseite des Tragrahmens 21 gelagert, um die Einstellung der Spannung
des Verzwirnungsbandes 2 zu gestatten. Der Tragrahmen 21 ist mit einem bogenförmigen Führungsschlitz 25 ausgestattet, dessen
Mitte in der Mitte der Kreuzungsebene 12 liegt, die durch die Arbeitsoberflächen der sich kreuzenden Bänder 2 und 3 definiert
ist. Ein Bolzen 27 erstreckt sich von einem feststehenden Rahmen 2 6 aus und läuft mit seinem vorderen Ende frei durch
den bogenförmigen Führungsschlitz 25, wobei eine Mutter 28 auf den Endteil dieses Bolzens 27 aufgeschraubt ist.
Ferner ist am Tragrahmen 21 eine Anzeigenadel 29 vorgesehen, während Unterteilungen 30 am feststehenden Rahmen 26 ausgebildet
sind, um so mit der Anzeigenadel 29 des Tragrahmens 21 zusammenzuarbeiten. Dadurch, daß die Mutter 28 fest auf dem
Bolzen 27 aufgeschraubt ist, wird der Tragrahmen 21 in seinem Befestigungszustand am feststehenden Rahmen 2 6 gehalten. Wenn
man jedoch die Mutter 28 lockert oder fortlaufend abschraubt,
809882/1078
26283*36
so kann sich der Tragrahmen 21 innerhalb des Bereichs des Führungsschlitzes 25 bezüglich des festen Rahmens 26 bewegen.
Wenn daher die Notwendigkeit auftritt, den Winkel θ2
der Einführung der Faser 10 in Fig. 5 zu verändern oder einzustellen, oder wenn beispielsweise die Notwendigkeit besteht,
den Winkel θ2 kleiner zu machen, so wird dies dadurch
erreicht, daß man zuerst die Mutter 28 abschraubt, um sodann den Tragrahmen 21 im Uhrzeigersinn um die Mitte 24 der Kreuzungsebene
12 der beiden Bänder 2 und 3 herum zu verdrehen. Während man die am festen Rahmen 26 vorgesehenen Unterteilungen
30 beobachtet, wird, nachdem die Anzeigenadel 29 an der gewünschten Stelle der Unterteilungen 30 angekommen ist,
die Mutter 2 8 fest auf dem Bolzen 27 in dieser gewünschten Stellung festgezogen. Somit kann der Tragrahmen 21 am festen
Rahmen 26 festgelegt werden. In Fig. 5 ist nur teilweise durch strichpunktierte Linien der Zustand dargestellt, in
dem sich der Tragrahmen 21 und demgemäß die von diesem getragenen Rollen 23 und 22 befinden, wenn die Verschiebung in
eine unterschiedliche Stellung gegenüber der in ausgezogenen Linien dargestellten Anfangsstellung erfolgte. Wenn ein größerer
Wert für θ2 erforderlich ist, so braucht man nur den Tragrahmen
21 entgegen dem Uhrzeigersinn in einer Weise ähnlich der oben beschriebenen zu verdrehen.
Gemäß dem erfindungsgemäßen FaIschzwirnverfahren wird das
eingespeiste oder zugeführte Fasergarn 10 fortlaufend in dem Spalt aufgenommen, der zwischen den umlaufenden, sich geradlinig
erstreckenden Zonen der beiden sich kreuzenden Bänder 2 und 3 ausgebildet ist. Es ist möglich, sowohl die zum Zeitpunkt
des Verzwirnens angelegte Spannung T-, d.h. die an das Fasergarn stromaufwärts gegenüber dem Spaltpunkt angelegte
Spannung, als auch die zum Zeitpunkt des Entzwirnens angelegte Spannung T2, d.h. die Spannung, die an das Fasergarn
stromabwärts gegenüber dem Spaltpunkt angelegt wird, nicht nur auf die Bedingung T.
<. T2 einzustellen, sondern auch auf
809882/1079
die Bedingungen T1 = T2 oder T1) T2- Bei dem bekannten
Falschzwirnverfahren wird die verarbeitete Faser beispielsweise
durch Aufnahmerollen gezogen, damit das Fasergarn fortlaufend von der Falschzwirnvorrichtung abgeführt wird. Demgemäß
ist die Bedingung für die an das Fasergarn stromaufwärts und stromabwärts angelegten Spannungen bei einer solchen bekannten
Vorrichtung T.^T,. Dies bedeutet, daß der Verzwirnungsteil
selbst einer solchen Vorrichtung kaum" irgendeine Speisewirkung (Transportwirkung) oder Kraft auf das in Bearbeitung
befindliche Fasergarn ausübt. In vorteilhaftem Gegensatz dazu wird beim erfindungsgemäßen Verfahren eine
Speise- oder Transportwirkung auf das Fasergarn ausgeübt, und zwar durch die spaltbildenden Bänder selbst. Daher ist es
durch Auswahl der Verarbeitungsgeschwindigkeit V, d.h. der Geschwindigkeit, mit der das Fasergarn durch die in Fig. 6
gezeigte Vorrichtung hindurchtransportiert wird, möglich, die Beziehung zwischen T1 und T2 innerhalb eines breiten Bereichs
zu verändern. Diese Tatsache wird weiter unten im einzelnen erläutert. Fig. 6 zeigt die Beziehung zwischen der Spannung
T1 (Gramm), zu der Zeit, wo das Fasergarn dem Falschzwirnvorgang
ausgesetzt ist, und die Spannung T2 (Gramm) zu dem Zeitpunkt,
wo das verzwirnte Fasergarn entzwirnt wird, und zwar
bei solchen Betriebszuständen, wo die Geschwindigkeit V2 der
Speisewirkung, die auf natürliche Weise durch die sich kreuzenden laufenden Bänder erzeugt wird, konstant auf V2 = 750
m/min, gehalten wird, und wobei die Verarbeitungsgeschwindigkeit V verändert wird.
Man erkennt somit, daß die relativen Größen der Entzwirnungsspannung
und der Zwirnungsspannung über den Bereich von positiven
zu negativen Werten hin verändert werden können. Infolgedessen werden Fasergarne durch das erfindungsgemäße Verfahren
sowie die erfindungsgemäße Vorrichtung erzeugt, die stark unterschiedliches Aussehen haben können, und zwar abhängig von
6098B2/1078
den verwendeten Bedingungen. Selbst in dem Fall, wo dem Fasergarn bei ultrahoher Geschwindigkeit, die gemäß der Erfindung
möglich ist, eine Falschzwirnbearbeitung zuteil wird, ist ein außerordentlich guter Bearbeitungsvorgang sichergestellt.
Beispielsweise wurden bei der Verarbeitung von Polyesterfasergarnen durch die erfindungsgemäße Vorrichtung
keine Entstehung von Haaren oder Flocken in den verarbeiteten Fasergarnen festgestellt. Das erfindungsgemäße Verfahren
sowie die erfindungsgemäße Vorrichtung liefern somit außerordentlich große Vorteile und günstige Wirkungen.
Im folgenden seien einige Ausführungsbeispiele der vorliegenden
Erfindung für die im folgenden genannten Bedingungen erläutert. Die in diesen Beispielen verwendeten Fasergarne
sind solche aus Polyester, Acryl und Nylon, d.h. typische Kunstfasern. Ferner wird in den Beispielen Azetatfaser verwendet,
welche die geringste Festigkeit von allen solchen Fasern aufweist. Dabei hat sich bestätigt, daß aus diesen
Fasergarnen durch das erfindungsgemäße Falschverzwirnen unter den unten erwähnten Bedingungen ohne Schwierigkeit gekräuselte
Fasergarne erhalten werden, die ein äußeres Aussehen aufweisen, welches die sogenannte Gemeinsamkeit oder
Kollektivität einzelner Monofasern zeigt, die jedes Fasergarn bilden. Anders ausgedrückt, kann man sagen, daß die
Räume zwischen den entsprechenden Monofasern oder Einzelfasern in dem verarbeiteten Fasergarn sehr klein sind, und
daß sich ein Aussehen wie bei einem Bündel ergibt. Verglichen mit den gekräuselten Garnen, hergestellt durch bekannte
Falschzwirnvorrichtungen, ähneln die gemäß der Erfindung hergestellten gekräuselten Fasergarne in ihrem äußeren Aussehen
außerordentlich den gesponnenen Garnen. Darüber hinaus werden die erfindungsgemäßen gekräuselten Fasergarne mit einer außerordentlich
hohen Geschwindigkeit hergestellt und sind doch praktisch frei von jeglicher Haarbildung oder Flockenbildung.
609882/1078
Die auf diese Weise gekräuselten Fasergarne können glatt
und ohne Störung von einem. Konus oder dergleichen abgewickelt oder auf diesen aufgewickelt werden.
| Beispiel 1 | V2 | T1 | 72 | T2 | θ | Temp. | Produkt | |
| Fasergarn | 47,5 | (°C) | Nummer der Haare pro 1 Million m. |
|||||
| material | Verarbeitungsbedingungen | 50 | ||||||
| (Nummer der Faser/Den.) |
V | 450 | 40 | 12 | 90 | 260 | ||
| Polyester | 500 | 24 | 14,5 | 90 | 260 | 0 | ||
| 150/32 | 400 | 18 | 20 | 90 | 270 | 0 | ||
| 100/24 | 384 | 550 | 4 | 90 | 250 | 0 | ||
| 75/36 | 357 | 600 | 40 | 7 | 90 | 230 | 0 | |
| 50/24 | 357 | 750 | 19 | 4 | 90 | 240 | 0 | |
| 30/24 | 530 | 0 | ||||||
| 30/12 | 590 | 400 | 72 | 20 | 90 | 210 | ||
| Acryl | 700 | 390 | 52 | 19 | 90 | 205 | 0 | |
| 15O/6O | 60 | 0 | ||||||
| 100/50 | 380 | 700 | 33 | 1 | 90 | 190 | ||
| Nylon | 390 | 700 | 1,5 | 90 | 190 | 0 | ||
| 100/24 | 800 | 12 | 2-3 | 90 | 210 | 0 | ||
| 70/16 | 600 | 850 | 3 | 90 | 190 | 0 | ||
| 70/34· | 600 | 0 | ||||||
| 40/34 | 700 | 400 | 10 | 90 | 205 | |||
| Azetat | 800 | 5 | ||||||
| 100/26 | ||||||||
| 340 | ||||||||
Als nächstes seien einige Beispiele angegeben, die unter der
Bedingung T1 <. T2 ausgeführt wurden:
809882/1078
262839'*
Produkt
Fasergarn- Verarbeitungsbedingungen Temp. Zahl der Haare material (0C) pro 1 Million m.
Nummer der
Faser/Den.
Faser/Den.
Polyester
v v2 T1 T2 θ
| 100/24 | 570 | 500 | 25 | 45 | 90 | 230 | 6 |
| 50/24 | 530 | 450 | 2O | 40 | 90 | 220 | 5 |
| 50/24 | 550 | 450 | 14 | 45 | 90 | 220 | 103 |
Aus den obigen Beispielen 1 und 2 erkennt man, daß es zweckmäßig ist, den Betriebszustand auf Τ2/Τ·,<^ 2,0 einzustellen,
um die Entwicklung von Haaren oder Flocken in dem erzeugten gekräuselten Fasergarn zu unterdrücken. Die Bedingung von
T2/T.j ^1,0 ist vorzuziehen, wobei die Bedingung von 0,005
Zt1 ^ 1,0 noch .vorteilhafter ist.
In Fig. 7 ist eine Vorderansicht eines Arbeitsbeispiels gezeigt, wo zwei Fasergarne gleichzeitig dem Falschzwirnvorgang
ausgesetzt werden, und zwar in einer einzigen gleichartigen Falschzwirnvorrichtung, so daß dieses Beispiel als
ein zweites Ausführungsbeispiel für die Erfindung anzusehen ist. In genau der gleichen Weise wie beim ersten Ausführungsbeispiel wird ein erstes Fasergarn 31 über eine Einlaßführung
32 in eine erste Kreuzungszone 33 der sich geradlinig erstreckenden Zone eines Bandes 34 und der sich geradlinig erstreckenden
Zone eines weiteren Bandes 35 eingeführt, um so dem Falschzwirnverfahren ausgesetzt zu werden, wenn dieses
erste Fasergarn 31 aufeinanderfolgend an seiner Länge in dieser ersten Kreuzungszone 33 verzwirnt wird, d.h. zwischen den
beiden laufenden sich berührenden Arbeitsoberflächen dieser beiden sich geradlinig erstreckenden Zonen der beiden Bänder
34, wobei das Fasergarn aufeinanderfolgend in diesen Spalt hin-
609882/1079
2628336
eingezogen wird. Das Fasergarn 31 wird dazu gezwungen, aus der ersten Kreuzungszone 33 infolge der Transportwirkung,
erzeugt durch die sich kreuzenden Arbeitsoberflächen
der beiden Bänder auszutreten, und es läuft durch eine Austrittsführung 36. Es sei bemerkt, daß zusätzlich zu diesem
ersten Fasergarn 31 ein zweites Fasergarn 31' über eine weitere
Einlaßführung 32" auf eine zweite Kreuzungszone 38 geführt wird, und zwar der sich geradlinig erstreckenden Zone
eines Bandes 37, wobei die Zone 38 seitlich gegenüber der sich geradlinig erstreckenden Zone des Bandes 34 mit Parallelabstand
demgegenüber und gegenüber der sich geradlinig erstreckenden Zone des Bandes 35 angeordnet ist, um so das
zweite Fasergarn 31' in dieser zweiten Kreuzungszone 38 einer
fortgesetzten Verzwirnung in der gleichen Weise wie das erste Fasergarn 31 in der ersten Kreuzungszone 33 auszusetzen, wobei
fortlaufend die Einführung in den Spalt zwischen den beiden Arbeitsoberflächen der beiden Bänder 35 und 37 erfolgt.
Infolge der durch die zweite Kreuzungszone 38 erzeugten Speise- oder Transportwirkung tritt das zweite Fasergarn 31'
daraus aus und läuft durch eine Auslaßführung 36'.
Es sei bemerkt, daß in Fig. 6 neben den Bändern 34 und 37 eine geeignete Anzahl von zusätzlichen Bändern in der Weise
vorgesehen sein kann, daß alle diese Bänder durch eine Antriebsrolle 39 angetrieben werden, welche, wie in Fig. 7 gezeigt,
die beiden Bänder 34 und 37 antreibt. Durch eine solche Anordnung kann eine Vielzahl von weiteren Fasergarnen zusätzlich
zu den ersten und zweiten Fasergarnen 31 und 31' dem
Falschzwirnverfahren gleichzeitig mit den ersten und zweiten
Fasergarnen ausgesetzt werden. In ähnlicher Weise kann zusätzlich zu dem durch Antriebsrolle 40 angetriebenen Band 35 eine
geeignete Anzahl von zusätzlichen Bändern vorgesehen sein, so daß eine Anzahl von Fasergarnen dem Verzwirnungsvorgang zur
gleichen Zeit ausgesetzt werden kann.
ORIGINAL INSPECTED
609882/1078
2Ö2839Ö
Fig. 8 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung. Dabei ist die erfindungsgemäße Falschzwirnvorrichtung
mit 1" bezeichnet, wobei die Tragglieder und die Antriebsglieder aus Gründen der Einfachheit weggelassen sind und im
übrigen denjenigen der Fig. 1 gleichen. Die Bänder 21 und 31
besitzen hier jedoch jeweils eine größere Breite, und demgemäß sind auch die Rollen 4 und 7 mit entsprechend breiteren
Bandtragteilen am Umfang ausgestattet. Wie man in der Zeichnung erkennt, werden drei Fasergarne 10a, 10b und 10c in die
FaIschverzwirnungszone 12' eingeleitet. Die beiden Fasergarne
10a und 10c, die auf beiden Seiten einer Mittelfaser 10b eingespeist werden, werden zu äußeren Schlitzen einer Einlaßführung
11' über Führungsrollen 60 und 61 geleitet, wohingegen das mittlere Fasergarn 10b geradewegs zum Mittelschlitz der
Einlaßführung 11' läuft. Von dort aus werden diese drei
Fasergarne 10a, 10b und 10c in die breite Kreuzungszone 12'
eingeführt, wo die drei Fasergarne gleichzeitig dem Falschzwirnvorgang ausgesetzt werden, und zwar fortlaufend hinsichtlich
ihrer Längen, wobei diese aufeinanderfolgend in dem Spalt zwischen den breiten Arbeitsoberflächen der sich geradlinig
erstreckenden Zonen der beiden Bänder 2' und 3' aufgenommen
sind, die bezüglich einander in unterschiedlichen Richtungen laufen. Auf diese Weise wird eine Vielzahl von Fasergarnen
gleichzeitig dem Falschverzwirnungsverfahren ausgesetzt, und zwar durch die Verwendung von Bändern mit Arbeitsoberflächen
von beträchtlicher Breite.
Fig. 9 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Der wesentliche Teil der erfindungsgemäßen
FaIschverzwirnungsvorrichtung 1''' umfaßt eine Kombination
aus einem endlosen Band 41 und einer Rolle 42. Dieses endlose Band 41 wird von Rollen oder Scheiben 43 und 44 in der
Weise getragen, daß seine sich geradlinig zwischen diesen Rollen erstreckende Zone unter einem Winkel θ bezüglich der
Richtung des Radius der Rolle 42 angeordnet ist, und zwar
8 2/1078
von oberhalb der Papierebene der Fig. 9 aus. Dieses Band 41 wird durch eine Antriebsrolle 45 derart angetrieben,
daß es sich in der durch den Pfeil angedeuteten Richtung bewegt. Andererseits wird die Rolle 42 durch ein Antriebsband
46 angetrieben. Die sich geradlinig erstreckende Zone des Bandes 41 ist so angeordnet, daß sie sich in Berührung
mit einem Teil der gesamten Umfangsoberfläche der Rolle 42
in der Kreuzungszone 47 befindet. Ein dem Falschzwirnverfahren auszusetzendes Fasergarn 10 wird über eine nicht gezeigte
Heizvorrichtung eingeführt, die stromaufwärts gegenüber der Falschzwirnvorrichtung 1 ' '' angeordnet ist, und das
Garn läuft dann durch eine Einlaßführung 49, um in die Kreuzungszone 47 eingespeist werden, wo das Fasergarn verzwirnt
wird, während es sich im Spalt zwischen den Berührungsarbeitsoberflachen
der sich geradlinig erstreckenden Zone des Bandes 41 und einem Teil des Gesamtumfangs der
Rolle 42 befindet, und zwar geschieht dies in einer aufeinanderfolgenden Weise. Von dort aus wird das Fasergarn 10
dann zum Austritt gezwungen und gelangt zu einer Austrittsführung 50 und wird schließlich zu einem Aufnehmer gebracht.
Es wird somit die gleiche Wirkung des Falschverzwirnens dem Fasergarn 10 aufgeprägt, wie bei den vorangegangenen Beispielen.
Wie sich aus der obigen Beschreibung ergibt, wird gemäß der Erfindung dem Fasergarn, welches mehrfach vorhanden sein
kann, eine Falschverzwirnung (Verdrehung, Verdrallung) aufgeprägt,
während sich das Garn entweder zwischen zwei sich berührenden gekreuzten Arbeitsoberflächen von sich geradlinig
erstreckenden Zonen von zwei oder mehreren Bändern in Kreuzanordnung befindet, oder während das Band sich
zwischen einem Teil des Umfangs einer sich in einer bestimmten Richtung drehenden Rolle und der Arbeitsoberfläche einer
sich geradlinig erstreckenden Zone eines Bandes befindet, welches in einer unterschiedlichen Richtung läuft und den Teil
6098 8 2/1078 ORIGINAL INSPECTED
des erwähnten Uiafangs aufeinanderfolgend berührt, und wobei
gleichzeitig das Garn sukzessive vorwärts transportiert wird, und zwar aus der Kreuzungszone heraus, wo sich sukzessiv
die berührenden Arbeitsoberflächen befinden. Bekannte die Reibung verwendende Falschzwirnverfahren machen die Verwendung
von Verzwirnungsgliedern erforderlich, die einen hohen Reibungskoeffizienten besitzen, um den Verzwirnungseffekt
aufrechtzuerhalten. Wenn jedoch die laufenden Arbeitsoberflächen mit einer hohen Reibung in Berührung miteinander
aufeinanderfolgend gebracht werden, so wird dazwischen Wärme erzeugt, so daß diese Arbeitsoberflächen das Bestreben zeigen,
mehr und mehr klebrig zu werden, wodurch die Lebensdauer dieser Reibungsglieder sich verkürzt. Im Falle, daß
diese Falschzwirnbänder klebrig werden, wird auch der Lauf dieser Bänder instabil, und zwar infolge der Schwingungen der
Bänder, wobei in den schlimmsten Fällen die Bänder von den sie tragenden Rollen herunterschlüpfen können, und zwar dann, wenn
der Berührungsdruck zwischen den Bearbeitungsoberflächen dieser Bänder erhöht wird. Gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren und
gemäß der erfindungsgemäßen Vorrichtung besitzen die Bearbeitungsoberflächen der Verzwirnungsglieder einen verhältnismäßig kleinen
Reibungskoeffizienten zwischen einander, da die Bänder aus einem synthetischen Gummi hergestellt sind. Auf diese Weise
erhält man die erwünschte Wirkung des falschen Verzwirnens, ohne daß in unerwünschter Weise übermäßig viel Wärijie und Klebrigkeit
erzeugt werden. Darüber hinaus vermeidet die Erfindung die Schwierigkeiten hinsichtlich der Feineinstellung
des Kontaktdrucks der beiden Verzwirnungsglieder, wie beispielsweise von sich drehenden Scheiben, die miteinander aufeinanderfolgend
an einem Punkt ihres Umfangs in Berührung gebracht werden. Der Winkel des Inberührungbringens der Verzwirnungsglieder
kann gemäß der Erfindung geändert werden, und zwar abhängig von der Art der zu verarbeitenden Fasergarne
und anderer benutzter Bedingungen.
- Patentansprüche -
6 0 9 8 8 2/1078 original inspected
Claims (18)
1. Verfahren zum Falschzwirnen durch Einziehen in einen
Spalt zur Erzeugung von gekräuselten Fasergarnen, gekennzeichnet durch die Anordnung von mindestens
zwei kraftgetriebenen Zwirngliedern (2, 3; 33, 34, 37; 21, 31; 41, 42) mit Arbeitsoberflächen eines relativ
kleinen Reibungskoeffizienten dazwischen in einer solchen Weise, daß diese Arbeitsoberflächen aufeinanderfolgend
einander in Berührungsbeziehung unter einem ausgewählten Winkel kreuzen, um eine Kreuzungszone aufeinanderfolgend
zwischen diesen Arbeitsoberflächen vorzusehen, und wobei mindestens ein Fasergarn (10; 31, 31') durch die Kreuzungszone transportiert wird, um auf diese Weise das Fasergarn
dem Falschzwirnvorgang auszusetzen, während dieses Fasergarn in dem Spalt zwischen den aufeinanderfolgend sich
berührenden Arbeitsoberflächen angeordnet ist, und wobei das Fasergarn gleichzeitig damit fortlaufend aus der Kreuzungszone
herausgeschoben wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzwirnungsglieder derart angetrieben sind, daß ihre
Arbeitsoberflächen mit der gleichen Oberflächengeschwindigkeit
laufen.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei kraftgetriebene Verzwirnungsglieder
in Form endloser Bänder aus synthetischem Gummi vorgesehen sind, wobei diese Bänder im· wesentlichen flache Arbeitsoberflächen
aufweisen und auf zwei Sätzen von kraftgetriebenen Rollen aufgebracht sind, um sich geradlinig erstreckende
Zonen zwischen jedem Satz dieser Rollen vorzusehen.
ORIGINAL INSPECTED
• 609882/1078
4. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet/ daß mindestens zwei
kraftgetriebene Zwirnglieder vorgesehen sind und aus einem endlosen Band aus synthetischem Gummi mit einer im wesentlichen
flachen Arbeitsoberfläche und einer sich geradlinig zwischen seinen Rollen erstreckenden Zone sowie einer Rolle
bestehen, deren Arbeitsoberfläche aus einem synthetischen Gummi besteht.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Speise- oder
Transjortgeschwindigkeit des Fasergarns durch die Vorrichtung
bezüglich der naturgemäß durch das aufeinanderfolgende tiberkreuzen der sich berührenden Arbeitsoberflächen erzeugten
Druckgeschwindigkeit derart ausgewählt ist, daß die Bedingung Tp/T-<. 2,0 erfüllt ist, wobei T.. der Zug oder die
Spannung ist, die an das Fasergarn stromaufwärts gegenüber dem Spaltpunkt in der Kreuzungszone angeordnet ist, wo das
Garn dem Falschzwirnvorgang ausgesetzt ist, während T2 den
Zug oder die Spannung darstellt, welche an dieses Fasergarn stromabwärts gegenüber dem Spaltpunkt in der Kreuzungszone
angelegt wird, wo dieses Fasergarn sich "ent"-wickeln kann.
6- Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Speisung oder der
Transport des Fasergarns derart bezüglich der natürlich durch die aufeinanderfolgende Kreuzung der sich berührenden Arbeitsoberflachen
erzeugten Druckgeschwindigkeit ausgewählt ist, daß sich der Zustand T2ZT1 ^ 1,Q einstellt, wobei T- der Zug
ist, der an das Fasergarn oberhalb des Spaltpunktes in der Kreuzungszone angelegt wird, während T2 die Spannung oder der
Zug ist, der an das Fasergarn stromabwärts gegenüber dem Spaltpunkt in der Kreuzungszone angelegt wird, wo sich dieses Fasergarn
"ent"-wickeln kann.
ORIGINAL INSPECTED 609882/ 107a
7. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspeisgeschwindigkeit des Fasergarns derart bezüglich der naturgemäß
durch das aufeinanderfolgende Kreuzen der sich berührenden Arbeitsoberflächen erzeugten Druckgeschwindigkeit ausgewählt
ist, daß die Bedingung 0,005 = T2ZT1 =1,0 erfüllt wird,
wobei T1 die an das Fasergarn stromabwärts gegenüber dem
Spaltpunkt in der Kreuzungszone angelegte Spannung ist, während T2 die Spannung ist, die an das Fasergarn stromabwärts
gegenüber dem Spaltpunkt in der Kreuzungszone angelegt
wird, wo das Fasergarn sich aufwickeln kann.
8. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach Anspruch 1 oder 5 oder 6 oder
7, dadurch gekennzeichnet, daß der Berührungsdruck zwischen den Arbeitsoberflächen der Verzwirnungsglieder auf 300 g oder
weniger eingestellt ist.
9. Falschzwirnvorrichtung der Bauart mit einem Spalt zur
Erzeugung von gekräuselten Fasergarnen, gekennzeichnet durch mindestens ein erstes kraftgetriebenes Verzwirnungsglied mit
einer Arbeitsoberfläche und mindestens ein zweites kraftgetriebenes Verzwirnungsglied mit einer Arbeitsoberfläche, wobei
diese beiden Verzwirnungsglieder derart angeordnet sind, daß ihre Arbeitsoberflächen einander unter einem vorbestimmten
Winkel in Berührung miteinander kreuzen, um eine Kreuzungszone zu bilden, und zwar zur (spaltartigen) Aufnahme von mindestens
einem Fasergarn, welches in diese Kreuzungszone eingeführt wird, um dieses Fasergarn zwischen den sich berührenden
Arbeitsoberflächen zu verzwirnen oder verdrehen, wobei gleichzeitig
damit dieses Fasergarn aus der Kreuzungszone herausgeschoben oder herausgedrückt wird, und wobei Mittel vorgesehen
sind, um die ersten und zweiten Verzwirnungsglieder derart anzutreiben, daß die Arbeitsoberflächen der ersten und
zweiten Verzwirnungsglieder in unterschiedlichen Richtungen
I INSPECTED
609882/1078
bezüglich einander unter einem vorbestimmten Winkel laufen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Antreiben der ersten und zweiten Verzwirnungsglieder
derart erfolgt, daß die entsprechenden Arbeitsoberflächen mit der gleichen Oberflächengeschwindigkeit laufen.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 und/oder 10, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens ein erstes Verzwirnglied mindestens ein synthetisches Band aus einem synthetischen Gummi
ist und mindestens eine im wesentlichen flache Arbeitsoberfläche besitzt und zwischen zwei kraftgetriebenen Rollen (4,
5) angeordnet ist, um eine sich geradlinig erstreckende Zone dazwischen auszubilden, und wobei mindestens das eine zweite
Verzwirnungsglied mindestens ein endloses Band (3) aus einem synthetischen Gummi ist und eine im wesentlichen flache Arbeitsoberfläche
aufweist, und zwischen zwei weiteren kraftgetriebenen Rollen (6, 7) angeordnet ist, um dazwischen eine
sich geradlinig erstreckende Zone auszubilden.
12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche' 9
bis 11, gekennzeichnet durch Mittel (25, 27, 28) zur Änderung des Kreuzungswinkels der Arbeitsoberflächen der ersten und
zweiten Verzwirnungsglieder nach Bedarf.
13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche
9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsöberflachen
der ersten und zweiten Verzwirnungsglieder aus einem Material bestehen, welches einen relativ kleinen Reibungskoeffizienten
dazwischen besitzt.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß der Reibungskoeffizient 0,5 oder kleiner ist.
609882/1078
15. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß der Reibungskoeffizient (ja) in folgendem Bereich
liegt: 0,1 <ji< 0,4.
16. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß der Reibungskoeffizient (u) in folgendem Bereich
liegt: 0,2<^<0,3.
17. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Fasergarn in mindestens zwei der Kreuzungszonen
(33, 38) eingeführt wird, die jeweils durch mindestens eine sich geradlinig erstreckende Zone des ersten
endlosen Bandes (35) gebildet sind,und zwar durch Kreuzung in Berührung mit mindestens zwei sich geradlinig erstreckenden
Zonen von mindestens zwei zweiten endlosen Bändern (34, 37), die Seite an Seite parallel zueinander angeordnet
sind.
18. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß eines der Verzwirnungsglieder ein endloses Band mit einer im wesentlichen flachen Arbeitsoberfläche ist,
und zwischen zwei kraftgetriebenen Rollen liegt, und wobei das erwähnte mindestens eine zweite Verzwirnungsglied eine
Rolle (42) mit einer kreisumfangsmäßig darauf ausgebildeten Arbeitsoberfläche ist, und wobei die Rolle derart angeordnet
ist, daß ihre umfangsmäßige Arbeitsoberfläche die Arbeitsoberfläche
des Bandes in Berührung unter einem vorbestimmten Winkel relativ zueinander kreuzt, um eine Kreuzungszone zu bilden, und zwar um mindestens ein Fasergarn in einem
Spalt aufzunehmen, wobei dieses Fasergarn in dieser Kreuzungszone eingegeben wird, um auf diese Weise das Fasergarn
zwischen den sich berührenden Arbeitsoberflächen zu verzwirnen, wobei gleichzeitig das Fasergarn zum Fortschreiten
aus der Kreuzungszone heraus gedrückt wird, und wobei ferner
Mittel vorgesehen sind, um die ersten und zweiten Verzwir-
ORIGINAL INSPECTED
609882/ 1078
2828396
nungsglxeder anzutreiben, so daß die Arbeitsoberflächen
der ersten und zweiten Verzwirnungsglxeder in unterschiedlichen Richtungen bezüglich einander laufen.
ORfGiWAL INSPcDTSD
6098 8 2/1078
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP7685475 | 1975-06-24 | ||
| JP7685575A JPS521155A (en) | 1975-06-24 | 1975-06-24 | Friction falseetwisting method |
| JP8921075 | 1975-07-23 | ||
| JP50140289A JPS5912770B2 (ja) | 1975-11-25 | 1975-11-25 | カリヨリホウホウ |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2628396A1 true DE2628396A1 (de) | 1977-01-13 |
| DE2628396B2 DE2628396B2 (de) | 1979-08-09 |
| DE2628396C3 DE2628396C3 (de) | 1980-04-10 |
Family
ID=27465977
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2628396A Expired DE2628396C3 (de) | 1975-06-24 | 1976-06-24 | Vorrichtung zur Aufbringung eines Falschdralls |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4047373A (de) |
| CH (1) | CH612556B (de) |
| DE (1) | DE2628396C3 (de) |
| FR (1) | FR2317391A1 (de) |
| GB (1) | GB1555253A (de) |
| IT (1) | IT1061185B (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2934762A1 (de) * | 1978-08-31 | 1980-03-13 | Oda Gosen Kogyo Kk | Gekraeuseltes mischfilamentgarn und verfahren zu seiner herstellung |
| DE2939248A1 (de) * | 1978-10-05 | 1980-04-10 | Oda Gosen Kogyo Kk | Falschdraht-zwirnanlage |
| DE2939192A1 (de) * | 1978-09-27 | 1980-04-17 | Oda Gosen Kogyo Kk | Verfahren und vorrichtung zum falschzwirnen bzw. falschdrallen |
| EP0022552A1 (de) * | 1979-07-14 | 1981-01-21 | b a r m a g Barmer Maschinenfabrik Aktiengesellschaft | Vorrichtung zum Zwirnen oder Falschzwirnen multifiler Fäden |
| DE3245800A1 (de) * | 1981-12-11 | 1983-06-30 | Murata Kikai K.K., Kyoto | Laufriemenbetriebene falschdrehvorrichtung |
| DE19510596A1 (de) * | 1994-03-28 | 1995-10-05 | Murata Machinery Ltd | Zwirnband |
| CN107326485A (zh) * | 2017-07-24 | 2017-11-07 | 重庆天泽新材料有限公司 | 一种初捻机生产并捻纱用分纱器及其使用方法 |
Families Citing this family (23)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4144700A (en) * | 1976-12-14 | 1979-03-20 | Murata Kikai Kabushiki Kaisha | False twisting apparatus |
| JPS5922125Y2 (ja) * | 1976-12-14 | 1984-07-02 | 村田機械株式会社 | 仮撚装置におけるベルトのニツプ圧設定装置 |
| DE2831868C2 (de) * | 1978-07-20 | 1983-11-10 | Akzo Gmbh, 5600 Wuppertal | Verfahren zur Herstellung eines hochgezwirnten, abwechselnd S- und Z-Drehungen aufweisenden, synthetischen Filamentgarns mit Crêpegarn-Charakter |
| JPS5590633A (en) * | 1978-12-25 | 1980-07-09 | Murata Machinery Ltd | False twisting regulator in yarn false twisting apparatus |
| US4355499A (en) * | 1979-05-16 | 1982-10-26 | Oda Gosen Kogyo Kabushiki Kaisha | Fabrics having salt-and-pepper patterns and crimped filament yarns for producing the same |
| FR2457333A1 (fr) * | 1979-05-22 | 1980-12-19 | Asa Sa | Dispositif permettant de communiquer une fausse torsion par friction a au moins un fil en mouvement |
| US4377932A (en) * | 1979-07-14 | 1983-03-29 | Barmag Barmer Maschinenfabrik Ag | Flexible belt yarn false twisting apparatus |
| CH653381A5 (de) * | 1980-06-14 | 1985-12-31 | Barmag Barmer Maschf | Friktionsfalschdraller. |
| DE3123747A1 (de) * | 1980-09-08 | 1982-04-22 | Barmag Barmer Maschinenfabrik Ag, 5630 Remscheid | "friktionsfalschdraller" |
| US4408448A (en) * | 1980-09-08 | 1983-10-11 | Barmag Barmer Maschinenfabrik Ag | Yarn false twisting method and apparatus |
| US4400931A (en) * | 1980-11-07 | 1983-08-30 | Murata Kikai Kabushiki Kaisha | Belt-type false twisting unit |
| DE3120199C2 (de) * | 1981-05-21 | 1984-05-30 | FAG Kugelfischer Georg Schäfer KGaA, 8720 Schweinfurt | Riemchen-Texturieraggregat |
| US4538409A (en) * | 1982-10-12 | 1985-09-03 | Rieter-Scragg Limited | Crossed belt false twist devices |
| JPS59173323A (ja) * | 1983-03-16 | 1984-10-01 | 村田機械株式会社 | ニツプ式仮撚装置における仮撚方法 |
| US4596115A (en) * | 1983-07-11 | 1986-06-24 | Murata Kikai Kabushiki Kaisha | Method of manufacturing textured yarn |
| US4567721A (en) * | 1983-11-01 | 1986-02-04 | Teijin Limited | Method for producing textured yarn |
| US4698959A (en) * | 1985-08-07 | 1987-10-13 | Barmag Ag | Apparatus for twisting multifilament yarn |
| US4936087A (en) * | 1987-11-19 | 1990-06-26 | Murata Kikai Kabushiki Kaisha | Belt type false twisting device |
| JP2624139B2 (ja) * | 1993-08-06 | 1997-06-25 | 村田機械株式会社 | 毛羽抑制装置 |
| JP2626571B2 (ja) * | 1994-07-15 | 1997-07-02 | 村田機械株式会社 | 紡績装置 |
| TW403795B (en) * | 1996-10-17 | 2000-09-01 | Murata Machinery Ltd | Yarn false twisting apparatus |
| JP3147024B2 (ja) * | 1997-03-07 | 2001-03-19 | 村田機械株式会社 | 仮撚り装置 |
| US8549830B1 (en) * | 2012-03-27 | 2013-10-08 | Hong Kong Polytechnic University | Method and apparatus for imparting false twist to yarn before ring spinning |
Family Cites Families (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE139003C (de) * | ||||
| DK4914C (da) * | 1902-07-21 | Niels Christian Kjaer | Spindemaskine til Skraatobak. | |
| US2262589A (en) * | 1939-06-07 | 1941-11-11 | Frank M Peck | Textile manufacture |
| FR1076599A (fr) * | 1952-05-23 | 1954-10-27 | Procédé et appareil pour faire des fils et des fibres frisées | |
| US2908133A (en) * | 1956-08-09 | 1959-10-13 | Clemson Agricultural College O | False twister |
| US3045416A (en) * | 1958-09-15 | 1962-07-24 | Ubbelohde Leo | False twisting device |
| US3156084A (en) * | 1960-05-02 | 1964-11-10 | Res Nv | False twist device |
-
1976
- 1976-06-22 US US05/698,778 patent/US4047373A/en not_active Expired - Lifetime
- 1976-06-23 GB GB26097/76A patent/GB1555253A/en not_active Expired
- 1976-06-23 IT IT7624658A patent/IT1061185B/it active
- 1976-06-24 DE DE2628396A patent/DE2628396C3/de not_active Expired
- 1976-06-24 FR FR7619288A patent/FR2317391A1/fr active Granted
- 1976-06-24 CH CH809376A patent/CH612556B/de not_active IP Right Cessation
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2934762A1 (de) * | 1978-08-31 | 1980-03-13 | Oda Gosen Kogyo Kk | Gekraeuseltes mischfilamentgarn und verfahren zu seiner herstellung |
| DE2939192A1 (de) * | 1978-09-27 | 1980-04-17 | Oda Gosen Kogyo Kk | Verfahren und vorrichtung zum falschzwirnen bzw. falschdrallen |
| DE2939248A1 (de) * | 1978-10-05 | 1980-04-10 | Oda Gosen Kogyo Kk | Falschdraht-zwirnanlage |
| EP0022552A1 (de) * | 1979-07-14 | 1981-01-21 | b a r m a g Barmer Maschinenfabrik Aktiengesellschaft | Vorrichtung zum Zwirnen oder Falschzwirnen multifiler Fäden |
| DE3245800A1 (de) * | 1981-12-11 | 1983-06-30 | Murata Kikai K.K., Kyoto | Laufriemenbetriebene falschdrehvorrichtung |
| DE19510596A1 (de) * | 1994-03-28 | 1995-10-05 | Murata Machinery Ltd | Zwirnband |
| CN107326485A (zh) * | 2017-07-24 | 2017-11-07 | 重庆天泽新材料有限公司 | 一种初捻机生产并捻纱用分纱器及其使用方法 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2628396C3 (de) | 1980-04-10 |
| FR2317391A1 (fr) | 1977-02-04 |
| US4047373A (en) | 1977-09-13 |
| DE2628396B2 (de) | 1979-08-09 |
| CH612556B (de) | |
| CH612556GA3 (de) | 1979-08-15 |
| IT1061185B (it) | 1982-10-20 |
| GB1555253A (en) | 1979-11-07 |
| FR2317391B1 (de) | 1979-06-22 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2628396A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum falschzwirnen | |
| DE2416880C3 (de) | Vorrichtung zur Herstellung von spiralig umwickelten Garnen | |
| EP1594785B1 (de) | Vorrichtung zum herstellen und aufwickeln synthetischer fäden | |
| DE2939192A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum falschzwirnen bzw. falschdrallen | |
| CH648873A5 (de) | Hochverzugsstreckwerk. | |
| DE2213881A1 (de) | Friktions-falschdrallvorrichtung | |
| DE1435408B2 (de) | Vorrichtung zum Kräuseln eines Fadenstranges | |
| DE2723565C2 (de) | Einrichtung zur Herstellung von dreidimensional falschdrallgekräuselten Fäden | |
| EP3027794B1 (de) | Spinnmaschine mit falschdralleinrichtung | |
| EP2832904A1 (de) | Spinnmaschine und Falschdralleinrichtung | |
| DE2347815A1 (de) | Vorrichtung zum herstellen eines kurzstapeligen faserbandes aus chemiefasern | |
| DE1942166C3 (de) | Verfahren zum Fibrillieren eines Folienbandes | |
| DE2929096A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum herstellen von kerngarn | |
| DE3310285C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Garnes aus einer verstreckten Faserlunte | |
| WO2007093164A1 (de) | Streckverfahren und streckwerk zur verfeinerung von fasermaterial | |
| DE19529315C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Dickstellen und/oder Farbeffekten in einem Filamentgarn | |
| DE2414660A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum umwandeln eines bandes von aus endlosfaeden bestehenden textilfasern in ein aus kurzen faeden bestehendes band | |
| DE911826C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung eines Faserbandes | |
| DE1510414A1 (de) | Verfahren zum Mischen von unterschiedlichen textilen Grundstoffen in der Spinnereivorbereitung | |
| DE1810901C (de) | Vorrichtung zum Umwandeln eines endlosen Fadenstranges zu einem Faserband von gleichmäßiger Stapelfaserlänge | |
| DE1410608C (de) | Streckwerk fur Textilmaschinen | |
| DE2525523C2 (de) | Vorrichtung zur Herstellung fadenförmiger Gebilde aus thermoplastischen Kunststoffolien | |
| DE3006753A1 (de) | Aufwickelvorrichtung fuer textilerzeugnisse, insbesondere fuer sehr elastische gewebe | |
| DE1435702C (de) | Vorrichtung zum Stauchkräuseln von Fäden | |
| DE1435389C (de) | Vorrichtung zur überführung eines Fadenkabels in ein Band aus Stapelfasern mit einstellbarer Stapellänge· |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |