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DE69105725T2 - Vorrichtung zum feststellen der form einer oberfläche. - Google Patents

Vorrichtung zum feststellen der form einer oberfläche.

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DE69105725T2
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DE
Germany
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contact
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points
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David Lindqvist
Alf Pettersen
Oyvind Rotvold
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Metronor Industrial AS
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Metronor AS
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B11/00Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques
    • G01B11/24Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring contours or curvatures

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length Measuring Devices With Unspecified Measuring Means (AREA)
  • Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)
  • Analysing Materials By The Use Of Radiation (AREA)
  • Testing Of Coins (AREA)
  • Transplanting Machines (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft sowohl ein Gerät zur Bestimmung der Topographie einer Oberfläche durch die Vermessung des Normalvektors der Oberfläche Punkt für Punkt als auch Geräte zur Bestimmung der Oberflächenkrümmung in denselben Punkten und Geräte zur Bestimmung der Orientierung, der Position, der Form und Größe von Löchern in der Oberfläche.
  • Die besagten Geräte basieren auf dem Gebrauch von optoelektronischen Sensoren für die Messung von räumlichen Positionen von aktiven Lichtquellen, wie es zum Beispiel von zwei der Erfindern (Pettersen und R tvold) in der norwegischen Patentanmeldung No. 881579 beschrieben wird. Ein Zusatzarbeitsgerät, welches es erlaubt, sowohl Meßpunkte an einer Oberfläche zu markieren als auch die Position von Punkten, die von dem Sensor versteckt sind, zu bestimmen, wurde zuvor von einem der Erfinder (Lindqvist) entwickelt, betreff der schwedischen Patentveröffentlichung No. 456454. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine weitere Entwicklung dieses Zusatzarbeitsgerätes, da dieses nun sowohl die Bestimmung des Normalvektors der Oberfläche Punkt für Punkt, möglicherweise ihre Krümmung an diesen Punkten, als auch die Bestimmung der Position, Form, Größe und die Orientierung von Löchern in der Oberfläche erlaubt.
  • In der Industrie herrscht ein großer Bedarf, die Topographie von Oberflächen zu kartieren. In dieser Hinsicht ist die Autoindustrie ein Beispiel, in der ein Bedarf besteht, die Qualität von hergestellten, gekrümmten Oberflächen zu kontrollieren und die Modelloberflächen während des Design-Prozesses digital darzustellen.
  • Im Hinblick auf den Gebrauch von computerunterstützten Entwurfsysteme wird der Normalvektor der Oberfläche sehr oft benutzt, um ihre Form zu beschreiben. Dies ergibt zusätzlich zu den Koordinaten von Punkten an der Oberfläche wertvolle Informationen. Alle bekannten Methoden zur Vermessung von Objekten basieren auf Messungen von den Koordinaten einzelner Punkte. Es gibt keine bekannte Methoden für eine direkte, physikalische Messung des Normalvektors Punkt für Punkt über eine Oberfläche.
  • Die gegenwärtigen Meßtechniken basieren zum großen Teil auf Maschinen, die mechanisch die Koordinaten vermessen und die es nur ermöglichen, die räumlichen Koordinaten von Punkten an der Oberfläche zu bestimmen. Der Normalvektor muß in diesem Falle von den Koordinaten von benachbarten Punkten abgeleitet werden. Dieselben Begrenzungen sind für alle bekannten Systeme gültig, die zum Beispiel durch den Gebrauch von Videokameras, Laserabtastung oder konventioneller Photogrammetrie, die darauf beruht, Photos von markierten Punkten an einem Objekt oder an einer Oberfläche zu machen, auf Messungen ohne Kontakt basieren.
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Koordinatenwerte, die Punkt für Punkt vermessen werden, durch die Information über den Normalvektor der Oberfläche und eventuell über ihre Krümmung in demselben Punkt zu ergänzen. Ein Meßpunkt kann frei irgendwo auf der Oberfläche ausgewählt werden, oder er kann durch den Rand der Oberfläche definiert werden. Weiterhin ist es eine Aufgabe, Löcher in der Oberfläche oder in dem Objekt durch die Bestimmung der Position, des Durchmessers und der Orientierung der Löcher völlig zu beschreiben.
  • Das Gerät basiert auf dem Gebrauch von bewegbaren Sensoren. Dies ermöglicht es, große Objekte ohne den Bedarf, sie in ein Meßlaboratorium zu transportieren, zu vermessen. Die besagten Zusatzarbeitsgeräte können ebenso dazu benutzt werden, die Beziehung zwischen den Koordinatensystemen in Frage, d. h. den inneren Koordinatensystemen der Sensoren und dem Koordinatensystem des Objektes, zu bestimmen. Die Bestimmung dieser Beziehungen basiert auf photogrammetrischen Grundsätzen.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird dies von einer Sonde, die einen Körper, ein Minimum von zwei Lichtquellen und drei Kontaktpunkten oder eine ebene Kontaktoberfläche umfaßt und in der die Positionen der besagten Lichtquellen bezüglich der Kontaktpunkte oder der Kontaktoberfläche bekannt sind, auf eine solche Weise erreicht, daß, wenn die räumliche Position (Koordinaten) von diesen Lichtquellen mit Hilfe der besagten Sensoren gemessen wird, dies die Grundlage für die Berechnung der Koordinaten von den besagten Kontaktpunkten, als auch den Normalvektor zu der Ebene ergibt, die durch die Kontaktpunkte oder die Kontaktoberfläche definiert wird.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung werden Sonden vorgeschlagen, die zwei oder drei Lichtquellen umfaßen. Weiterhin werden verschiedene Wege vorgeschlagen, die Kontaktpunkte oder die Kontaktoberfläche der Sonde zu gestalten, um daher zusätzlich in der Lage zu sein, die Krümmung der Oberfläche oder den Normalvektor an der Oberfläche in den Punkten, die durch den Rand der Oberfläche definiert sind, zu bestimmen. Weiterhin wird eine spezielle Gestaltung der Sonde vorgeschlagen, um es zu erlauben, die Position, Orientierung, Form und Größe von Löchern in der Oberfläche zu bestimmen.
  • Weitere charakteristische Eigenschaften werden in den nachfolgenden Patentansprüchen sowie auch in der folgenden Beschreibung der Beispiele, die die Erfindung nicht limitieren, mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen gegeben.
  • Es zeigen:
  • Figur 1 ein Meß-Szenario, in dem zwei Sensoren und ein Zusatzarbeitsgerät benutzt werden, um die Normale der Oberfläche zu bestimmen.
  • Figur 2 a-b die Grundkonstruktion des Zusatzarbeitsgerätes, das auf einer ebenen Kontaktoberfläche basiert.
  • Figur 3 a-b ein Zusatzarbeitsgerät, das auf drei Kontaktstiften basiert.
  • Figur 4 a-b ein Zusatzarbeitsgerät, welches zusätzlich zu der Normalen der Oberfläche auch ein direktes Maß der Krümmung der Oberfläche in dem Meßpunkt ergibt.
  • Figur 5 ein Arbeitsgerät, welches sowohl die Normale der Oberfläche in einem Punkt, der durch ein Loch in der Oberfläche definiert ist, als auch zusätzlich ein Maß für die Position und den Durchmesser des Loches ergibt.
  • Figur 6 ein Arbeitsgerät zur Bestimmung der Richtung, Position und Durchmesser eines Loches.
  • Figur 7 a-c Arbeitsgeräte zur Bestimmung des Normalvektors an dem Rand einer Oberfläche.
  • Der Gebrauch eines Meßgerätes gemäß der vorliegenden Erfindung umfaßt die Positionierung von zwei Sensoren 1, 2 zur Bestimmung von Positionen von Lichtquellen oder Lichtpunkten, die sich auf einer Oberfläche 3 befinden. Die Sensoren können entweder von der Art, die in der norwegischen Patentanmeldung 881579 beschrieben ist, oder sie können andere lichtsensitive Detektoren sein. Ein Zusatzarbeitsgerät 4 wird an der benötigten Position an der Oberfläche lokalisiert. Die Grundkonstruktion des Gerätes wird in Figuren 2 a-b und 3 a-b gezeigt. Es besteht aus einem Körper 5 mit den Lichtquellen 6-8 und einer ebenen Kontaktoberfläche 9 (Figur 2) oder drei Kontaktstiften 10- 12 (Figur 3). Eine Sonde, die drei Lichtquellen besitzt, kann zum Beispiel einen T-förmigen Körper (Figuren 2-a, 3 a-b) besitzen, der eine Lichtquelle in jedem Ende des lateralen Balkens und eine an dem Fuße der senkrechten Stange montiert hat. Der Gebrauch von drei Lichtquellen ist von Vorteil, da dies eine eindeutige Definition des Normalvektors ergibt
  • Das Messungsprinzip ist, daß die beiden (oder mehreren) Sensoren die Position der individuellen Lichtquellen registrieren. Basierend auf der Information über die Position der Lichtquellen an dem Arbeitsgerät werden die Position und die Orientierung des Arbeitsgerätes als ein Ganzes berechnet. Zum Beispiel können photogrammetrische Berechnungsmethoden für diese Berechnungsprinzipien benutzt werden.
  • Die minimale Anzahl an Lichtquellen ist zwei, wie es in Figur 2-b gezeigt wird. Dies erfordert, daß die beiden Lichtquellen 7-8 auf einer Linie montiert werden, die parallel zu dem Normalvektor ist oder die mit ihm zusammenfällt. Wenn die Positionen der Lichtquellen relativ zu dem Punkt bekannt sind, in dem die Linie durch die beiden Lichtquellen die Ebene, die durch die Kontaktoberfläche oder die drei Kontaktpunkte definiert ist, schneidet, ergibt dies die Grundlage für eine Berechnung der räumlichen Koordinaten von diesem Punkt zusätzlich zu dem Normalvektor.
  • Wenn drei oder mehr Lichtquellen 6-8 benutzt werden, können diese willkürlich in Beziehung zu den Kontaktpunkten 10-12 montiert werden, vorausgesetzt, daß die Lichtquellen nicht in einer geraden Linie lokalisiert sind. Die Positionen der Lichtquellen müssen mit Bezug auf ein örtliches, Arbeitsgerät-fixiertes Koordinatensystem bekannt sein. Dieses örtliche Koordinatensystem wird durch die Position und Orientierung der Kontaktstifte 10-12 oder durch die Kontaktoberfläche 9 definiert werden. Wenn die Positionen der individuellen Lichtquellen bezüglich eines globalen Koordinatensystems oder eines Koordinatensystems, das bezüglich des Objektes festgesetzt ist, bemessen werden, dann wird die Position und Orientierung des Gerätes durch eine einfache Koordinatentransformation berechnet.
  • Der Körper 5 des Zusatzarbeitsgerätes muß nicht senkrecht zu der Kontaktoberfläche 9 oder zu der Oberfläche, die durch die drei Kontaktstifte 10-12 definiert wird, montiert werden. Im Gegenteil, für viele Anwendungen ist es von Vorteil, den Körper in einem Winkel zu montieren, um es dadurch leichter zu machen, Zugang zu teilweise versteckten Oberflächen zu bekommen.
  • Durch den Gebrauch des Zusatzarbeitsgerätes wird der Normalvektor der Ebene, die durch die Kontaktoberfläche 9 oder durch die Kontaktstifte 10-12 definiert wird, bestimmt. Es ist wichtig, daß die Größe und Form der Kontaktoberfläche oder der Abstand zwischen den Kontaktpunkten an die Krümmung der Oberflächen, die vermessen werden sollen, angepaßt ist. Wenn die Oberfläche innerhalb von Dimensionen, die in der gleichen Größenordnung wie der Abstand zwischen den Kontaktstiften liegen, stark gekrümmt ist, dann wird die Normale der Oberfläche nicht definiert sein oder bestens wird eine durchschnittliche Normale der Oberfläche vermessen.
  • Figur 4 a-b zeigt Arbeitsgeräte, die zusätzlich zu der Normalen der Oberfläche auch Informationen über die Krümmung der Oberfläche liefern. In Figur 4-a ist ein vierter Kontaktstift 13, der sich frei parallel zu der Normalen der Oberfläche, die durch die Stifte 10-12 definiert wird, bewegen kann, in einem Loch 15 montiert. Eine Lichtquelle 14 ist an dem bewegbaren Stift 13 angebracht. Die Position dieser Lichtquelle 14 in Beziehung zu den anderen Lichtquellen 6-8 ergibt die Grundlage für die Berechnung der Krümmung der Oberfläche. Die berechnete Krümmung wird ein Durchschnitt für die Fläche sein, die durch die drei Kontaktstifte begrenzt wird.
  • Dieselbe Funktion würde dadurch erreicht werden, daß der Stift 13 fest an dem Körper 5 des Arbeitsgerätes montiert wird, daß die drei Kontaktstifte 10-12 so montiert werden, daß sie parallel als eine Einheit zu der Normalen der Oberfläche bewegt werden können und daß die Lichtquelle 14 daran bewegt wird.
  • In Figur 4-b sind zwei Arme 25-26 an dem Körper des Arbeitsgerätes 5 unter Benutzung von rotierenden Adaptoren 31-32 befestigt. Lichtquellen 27-28 sind an jedem der Arme angebracht. Die Oberfläche wird von den Stiften 29-30 berührt. Die feder-gelagerten Verbindungen 31-32 stellen sicher, daß die Kontaktstifte nach unten gegen die Oberfläche gezwungen werden. Die Position der Lichtquellen 27-28 bezüglich der anderen Lichtquellen 6-8 ergibt ein Maß für die Krümmung der Oberfläche.
  • Figur 5 zeigt eine Variation des Arbeitsgerätes von Figur 4-a, die entwickelt wurde, um die Normale der Oberfläche in Punkten zu bestimmen, die durch ein Loch 17 in der Oberfläche 3 gegeben sind. Ein konisch geformter Stift 16 ist innerhalb eines Loches 15 in der vertikalen Richtung bewegbar. Eine Lichtquelle 14 ist an dem Stift befestigt. Die Position dieser Lichtquelle bezüglich zu den anderen Lichtquellen 6-8 zeigt, wie tief der Stift 16 in das Loch 17 dringt. Wenn die Form des Stiftes bekannt ist, ist das eine Grundlage, um den Durchmesser des Loches zusätzlich zu dem Zentrum des Loches zu berechnen. Wie es oben erklärt wurde, würde derselbe Effekt durch den Gebrauch eines festen Stiftes 16 erreicht werden, wenn drei Stifte 10-12 zusammen entlang der senkrechten Achse montiert werden würden.
  • Das Arbeitsgerät zur Bestimmung des Durchmessers eines Loches, wie oben beschrieben wird, ist auf kreisformige Löcher in dünnen Oberflächen beschränkt. Figur 6 zeigt ein Arbeitsgerät, welches benutzt werden kann, um die Orientierung, die Position, den Durchmesser und die Form von dem Loch 17 zu bestimmen. Der Stift ist in diesem Falle wie ein Zylinder 18 ausgebildet. Dieser Zylinder wird angrenzend an den Rand des Loches in einem Minimum von drei unterschiedlichen Positionen gehalten. Ein Rand 19 ist so an der Spitze des Zylinders 18 befestigt, daß die Tiefe innerhalb des Loches 17 gut definiert wird.
  • Die längliche Achse des Zylinders 18 kreuzt die Ebene, die durch den Rand 19 definiert wird, in einem gut definierten Punkt. Die Positionen der Lichtquellen 6-8 sind bezüglich dieses Punktes bekannt. In dem Falle von kreisförmigen Löchern 17, die senkrecht in die Oberfläche gebohrt sind, sind drei Meßpositionen ausreichend, um die Position (Zentrum), Orientierung und den Durchmesser des Loches zu bestimmen. Die Messungen ergeben die räumlichen Koordinaten von drei Punkten auf einem Kreis, der sein Zentrum in dem Zentrum des Loches hat und der einen Durchmesser besitzt, der gleich dem Durchmesser des Loches minus dem Durchmesser des Zylinders ist. Dies ist selbst dann gültig, wenn die Orientierung des Loches nicht senkrecht zu der Oberfläche ist, wie zum Beispiel, wenn die Durchschneidung zwischen dem Loch und der Oberfläche eine Ellipse ist. Wenn andererseits das Loch die Form einer Ellipse besitzt, wird ein Minimum von vier Meßpunkten benötigt.
  • Das vorgeschlagene Zusatzarbeitsgerät von einer zylindrischen Form zur Bestimmung von Löchern kann durch ein Arbeitsgerät ersetzt werden, welches eine andere Form besitzt, zum Beispiel durch eines, das eine gut definierte Kante besitzt, die die Seite des Loches berührt. Die wesentlichen Eigenschaften sind, daß das Arbeitsgerät eine gut definierte Kontaktoberfläche oder Linie besitzt, sodaß das Arbeitsgerät natürlicherweise parallel zu der Achse des Zentrums des Loches positioniert wird, und daß die Kontaktoberfläche oder Linie bekannt ist und bezüglich der Positionen der Lichtquellen gut definiert ist.
  • Es besteht oft ein besonderer Bedarf, die Normale der Oberfläche an dem Rande von einer Oberfläche 3 oder entlang von Eigenschaftslinien oder Einschnitten in der Oberfläche zu bestimmen. In Figur 7-a wird gezeigt, wie die drei Kontaktstifte 20-22 ausgebildet werden können, um die Normale der Oberfläche in einem gut definierten Abstand von dem Rand der Oberfläche zu bestimmen. In Figuren 7 b-c werden die drei Kontaktstifte durch eine Kontaktoberfläche 23 ersetzt. Diese Oberfläche wird an dem Körper 5 des Zusatzarbeitsgerätes unter Benutzung eines rotierenden Kupplungsstückes 24 montiert. Dies erlaubt die Benutzung des gleichen Arbeitsgerätes um den äußeren Rand der kompletten Oberfläche herum, da der Körper und die Lichtquellen des Arbeitsgerätes immer in Richtung auf die Sensoren des Meßsystems zu gerichtet werden können.
  • Ein Beispiel für den Bedarf einer Bestimmung der Normalen der Oberfläche an dem Rande einer Oberfläche sind die Anforderungen in der Automobilindustrie bezüglich der bündigen Abschließung zwischen den Körperteilen des Autos.
  • Die bedeutet, daß zum Beispiel die Ränder der montierten Motorhaube und des Kotflügels bündig abschließend sein sollten. Dasselbe gilt für das Beispiel des Übergangs zwischen dem Kotflügel und der Tür. Durch die Benutzung eines Arbeitsgerätes, wie es in Figur 7 gezeigt wird, werden Maße sowohl von Normalen der beiden Oberflächen als auch von ihrem relativen Niveau dadurch erreicht, daß die Koordinaten der jeweiligen Kontaktpunkte bekannt sind. Herkömmliche Koordinatenmessungsmaschinen sind nachgewiesenerweise für diese Anwendung nutzlos, da der Gebrauch solcher Instrumente sowohl eine große Anzahl an Meßpunkten erfordern würde als auch das Einsetzen von mathematischen Oberflächen durch diese.
  • In dem Obigen werden eine Anzahl von Arbeitsgeräten vorgeschlagen. Alle werden von demselben Körper 5 und den Lichtquellen 6-8 aufgebaut. Ein praktisches, universelles Arbeitsgerät wird so ausgebildet, daß dieses Teil zusammen mit einer Anzahl von unterschiedlich geformten, ersetzbaren Kontaktoberflächen und Stiften angewendet werden kann.

Claims (8)

  1. Ein Gerät zur Bestimmung der Topographie einer Oberfläche, in dem der Normalvektor der Oberfläche Punkt für Punkt vermessen wird, wobei das besagte Gerät umfaßt:
    - eine Sonde, die einen Körper (5), ein Minimum von zwei Lichtquellen (6-8) und drei Kontaktpunkte (10-12) oder eine ebene Kontaktoberfläche (9) umfaßt, in der die Positionen der besagten Lichtquellen bezüglich der Kontaktpunkte oder der Kontaktoberfläche bekannt sind,
    - ein Minimum von zwei Sensoren, die die räumliche Position (Koordinaten) der besagten Lichtquellen bestimmen,
    - Mittel, um basierend auf der besagten räumlichen Position der besagten Lichtquellen die Koordinaten der besagten Kontaktpunkte oder die Orientierung der Kontaktoberfläche sowohl wie den Normalvektor der Ebene, der durch die Kontaktpunkte oder durch die Kontaktoberfläche definiert wird, zu berechnen.
  2. 2. Ein Gerät nach Anspruch 1, wobei:
    die besagten beiden Lichtquellen (7-8) an der Sonde befestigt werden und wobei beide so montiert werden, daß eine Linie durch die besagten beiden Lichtquellen parallel zu dem Normalvektor der Ebene ist, der durch die besagten Kontaktpunkte (10-12) oder die ebene Kontaktoberfläche (9) definiert wird.
  3. 3. Ein Gerät nach Anspruch 1, wobei:
    - drei Lichtquellen (10-12) an der Sonde befestigt und in willkürlichen Positionen montiert sind, wobei diese jedoch so montiert sind, daß alle drei Lichtquellen nicht entlang einer geraden Linie lokalisiert sind und daß die Positionen der Lichtquellen bezüglich der besagten Kontaktpunkte (10-12) oder der ebenen Kontaktoberfläche (9) bekannt sind.
  4. 4. Ein Gerät nach Anspruch 3, wobei:
    - ein vierter Kontaktpunkt (13) an der Sonde zusätzlich zu den besagten drei Kontaktpunkten (10-12) montiert wird, und wobei der besagte vierte Kontaktpunkt in dem Zentrum von diesen in einer Richtung senkrecht zu der Ebene, die von den besagten drei festen Kontaktpunkten beschrieben wird, bewegbar ist, und
    wobei eine Lichtquelle (14) so an diesem vierten Kontaktpunkt befestigt ist, daß durch die Bestimmung der Position dieser Lichtquelle mit Bezug auf die anderen Lichtquellen die Krümmung der Oberfläche berechnet werden kann.
  5. 5. Ein Gerät nach Anspruch 1, wobei:
    - die Kontaktoberfläche (23) oder einer oder zwei von den drei Kontaktpunkten (20-22) so ausgebildet sind, daß die Sonde in einer gut definierten Position mit Bezug auf den Rand der Oberfläche lokalisiert werden kann, um die Normale der Oberfläche daran zu bestimmen.
  6. 6. Ein Gerät nach Anspruch 1, wobei:
    - ein Führungsmittel (16) im Hinblick auf die Kontaktoberfläche oder die drei Kontaktpunkte montiert ist, um das Zentrieren in einem Loch zu ermöglichen.
  7. 7. Ein Gerät nach Anspruch 6, wobei:
    - das besagte Führungsmittel (16) von konischer Form ist mit einer Lichtquelle (14) derart daran befestigt, daß durch die Bestimmung der Position dieser Lichtquelle der Durchmesser des Loches zusätzlich zu der zentralen Position und der Orientierung des Loches berechnet werden kann.
  8. 8. Ein Gerät nach Anspruch 1, wobei:
    - die Kontaktoberfläche der Sonde entweder als ein Zylinder (18) ausgebildet ist, der einen bekannten Durchmesser und einen Kontaktrand (19) besitzt, oder eine Kontaktkante oder mehrere bekannte Kontaktkanten (23) besitzt, die ihr Positionieren in einem Loch ermöglichen, wobei die besagten Kontaktkanten parallel zu der zentralen Achse des Loches sind, wobei die besagten Kontaktkanten eine bekannte Position und Orientierung bezüglich der Lichtquellen der Sonde besitzen, sodaß dadurch, daß man die Kontaktoberfläche die Seite des Loches an einem Minimum von drei Positionen berühren läßt und daß die Positionen der Lichtquellen bestimmt werden, die Grundlage für eine Berechnung der Position, des Durchmessers und der Orientierung des Loches geschaffen wird.
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