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DE3024560A1 - Pruefnormal zur summarischen genauigkeitspruefung von mehrkoordinaten-messgeraeten - Google Patents

Pruefnormal zur summarischen genauigkeitspruefung von mehrkoordinaten-messgeraeten

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Publication number
DE3024560A1
DE3024560A1 DE19803024560 DE3024560A DE3024560A1 DE 3024560 A1 DE3024560 A1 DE 3024560A1 DE 19803024560 DE19803024560 DE 19803024560 DE 3024560 A DE3024560 A DE 3024560A DE 3024560 A1 DE3024560 A1 DE 3024560A1
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DE
Germany
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measuring
measuring point
standard according
planes
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Ceased
Application number
DE19803024560
Other languages
English (en)
Inventor
Wilfried 7146 Tamm Hammer
Gerd Dipl.-Ing. 7024 Filderstadt Hübner
Rainer 7000 Stuttgart Schmidt
Hans-H. Dr.-Ing. 7054 Korb Schüßler
Geza 7000 Stuttgart Vöneky
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
Priority to DE19803024560 priority Critical patent/DE3024560A1/de
Publication of DE3024560A1 publication Critical patent/DE3024560A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B21/00Measuring arrangements or details thereof, where the measuring technique is not covered by the other groups of this subclass, unspecified or not relevant
    • G01B21/02Measuring arrangements or details thereof, where the measuring technique is not covered by the other groups of this subclass, unspecified or not relevant for measuring length, width, or thickness
    • G01B21/04Measuring arrangements or details thereof, where the measuring technique is not covered by the other groups of this subclass, unspecified or not relevant for measuring length, width, or thickness by measuring coordinates of points
    • G01B21/042Calibration or calibration artifacts
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/30Bars, blocks, or strips in which the distance between a pair of faces is fixed, although it may be preadjustable, e.g. end measure, feeler strip

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Prüfnormal zur summarischen Genauigkeitsprüfung
  • von Mehrkoordinaten-Meßgeräten Die Erfindung betrifft ein Prüfnormal zur summarischen Genauigkeitsprüfung von Mehrkoordinaten-Meßgeräten nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.
  • Nach Wissen der Anmelderin sind bisher lediglich im wesentlichen zweidimensionale Prüfnormale bekannt; das heißt, sie enthalten lediglich eine einzige Meßpunktebene. Mit einem solchen Prüfnormal können lediglich Genauigkeitsaussagen beim Messen unter Ausnutzung lediglich zweier Koordinaten eines Meßgerätes gewonnen werden. Die praxis zeigt aber, daß damit die Meßgenauigkeit eines Mehrkoordinaten-Meßgerätes nur unzureichend beurteilt werden kann, selbst wenn man mit einem solchen ebenen Prüfnormal eine Überprüfung in verschiedenen Raumebenen wiederholt. Es bleibt dabei stets eine der drei Meßkoordinaten ungenutzt und ein möglicher Fehler innerhalb dieser einen Koordinate bleibt bei der Genauigkeitsüberprüfung außer Betracht.
  • Zwar ist es durch eine raumschräge Anordnung eines ebenen Prüfnormales auf dem Meßtisch möglich, alle drei Bewegungsmöglichkeiten des Meßgerätes gleichzeitig in die Überprüfung einzubeziehen. Nachteilig an dieser Vorgehensweise ist jedoch, daß bei einer raumschrägen Anordnung die exakte absolute Lage der einzelnen Meßpunkte unbekannt ist; lediglich deren Relativlage zueinander ist bekannt. Selbst wenn also die Vermessung eines solchen raumschräg angeordneten Prüfnormales die gegenseitige Relativlage der Meßpunkte mit genügender Genauigkeit bestätigen würde, so könnte gleichwohl noch ein Absolutfehler in der Messung enthalten sein, der unerkannt bliebe.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Prüfnormal zu schaffen, welches verläßliche und praxisnahe Aussagen über die Meßgenauigkeit beim gleichzeitigen Zusammenspiel bzw. Verwendung von wenigstens drei Bewegungsmöglichkeiten eines Mehrkoordinaten-Meßgerätes liefert.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale von Anspruch 1 gelöst. Dank der gegenseitig winkligen und unverrückbaren Anordnung von wenigstens zwei verschiedenen Meßpunktebenen innerhalb eines Prüfnormales wird zum einen ein dreidimensional sich erstreckendes Prüfnormal erreicht; dank der Anordnung der einzelnen Meßpunkte in Meßpunktebenen ist jedoch nach wie vor eine unerläßliche extrem genaue Urvermessung des Prüfnormales möglich. Die tatsächliche Lage der einzelnen Meßpunkte muß ja um wenigstens eine Größenordnung genauer bekannt sein als die Meßgenauigkeit der genauesten mit dem Prüfnormal zu überprüfenden Meßmaschine. So genaue Urvermessungen lassen sich jedoch nach Wissen der Anmelderin bei den heutigen Möglichkeiten und bei vertretbarem Aufwand nur innerhalb einer Ebene vornehmen; die dritte quer zu dieser Ebene stehende Raumkoordinate kann nur im Bereich weniger Millimeter zusätzlich so genau erfaßt werden. Lediglich zur Ermittlung der genaue gegenseitigen Relativlage der verschiedenen Meßpunktebenen muß ein erhöhter meßtechnischer Aufwand zur Urvermessung ge trieben werden. Damit liegen jedoch dann sämtliche Meßpunkte und Meßflächen des räumlichen Prüfnormak3 in ihrer Lage innerhalb eines dem Prüfnormal zugeordneten Bezugssystem exakt fest. Durch Anordnung von verschiedenen Meßpunktebenen an einem würfel- oder quaderförmigen Prüfnormal wird auch ein besserer Bezug zu den praktischen Meßaufgaben hergestellt; dort geht es ja ebenfalls meist um die Ermittlung von Bohrbildern, die in räumlich unterschiedlich liegenden Ebenen eines sich räumlich erstreckenden Gegenstandes angeordnet sind.
  • Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen des Prüfnormales sowie weitere Vorteile können den Unteransprüchen sowie der nachfolgenden Beschreibung zweier in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele entnommen werden; dabei zeigen: Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines räumlichen Prüfnormales aus Gußwerkstoff, Fig. 2 ein weiteres raumschräg auf einem Meßtisch angeordnetes Ausführungsbeispiel eines räumlichen Prüfnormales aus Hartgestein und Fig. 3 - 6 vier verschiedene Ausführungsbeispiele für auf die Wandung des Prüfnormales aufsetzbare bzw. in sie einlaßbare genau gefertigte geometrische Körper, die die einzelnen Meßpunkte repräsentieren.
  • In Fig. 1 ist ausschnittsweise ein Mehrkoordinaten-Meßgerät 5 angedeutet mit einem Meßtisch 2, der das Prüfnormal 1 aufnimmt, sowie einer senkrecht zum Meßtisch auf und ab sowie parallel zur Meßtischebene verfahrbaren Meßpinole 3, die einen Meßtaster 4 trägt. Das in Fig. 1 gezeigte Ausführungsbeispiel eines Prüfnormales ist parallel zu den Koordinaten des Meßgerätes auf dem Tisch aufgesetzt. Es hat lediglich zwei rechtwinklig zueinander liegende Meßpunktebenen 6 und 7, von denen die eine (6) parallel zur Tischebene liegt. Jede Meßpunktebene weist mehrere Meßpunktstellen 9 auf, die durch einen in Fig. 3 näher gezeigten genau bearbeiteten Bohrungs/Konus-Einsatz 12 gebildet sind. Diese Einsatzkörper sind in die Wandung 23 des Prüfnormales in stark unterkühltem Zustand eingeschrumpft und anschließend besonders genau auf Fertigmaß geschliffen. Er weist eine Bohrungsfläche 19 sowie eine gleichachsig dazu liegende nach außen weisende Konusfläche 18 auf, die nach außen hin durch eine genau rechtwinklig zur Achse 24 der Bohrung bzw. des Konus liegende Stirnfläche 17 begrenzt ist. Der Schnittpunkt der Bohrungs-bzw. Konusachse 24 mit der Ebene der Stirnfläche 17 gibt einen Meßpunkt 11 vor. Da die Bohrungs/Konus-Einsätze 12 besonders vielseitig antastbar sind, ist an dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 nur eine einzige Art von Meßpunktstellen 9, nämlich ausschließlich Bohrungs/Konus-Einsätze vorgesehen. Die Stärke des aus der Wandung 23 herausstehenden Bundes des Bohrungs/Konus-Einsatzes kann bewußt unterschiedlich stark gewählt werden, wie dies in Fig. 3 durch unterschiedliche Stricharten angedeutet ist. Dadurch kommt eine gewisse Variation der Lage der Meßpunkte 11 an den verschiedenen Meßpunktstellen in Relation zu einem beispielsweise durch eines der Meßpunktstellen vorgegebenen Bezugniveaus 31 der betreffenden Meßpunktebene zustande.
  • Die Konusfläche 18 ist in Achsrichtung (24) relativ lang gestaltet, so daß bei einem durchaus möglichen Taumelfehler der Konus achse gegenüber der Zylinderachse bzw. gegenüber der exakten Lotrichtung auf der Bezugsebene 31 durch die Konusfläche 18 eine gewisse Meßfläche vorgegeben ist, deren genaue Form und Lage durch eine Mehrfachantastung ermittelt werden kann. Hierdurch ist dem zu überprüfenden Mehrkoordinaten-Meßgerät eine besonders harte Aufgabe gestellt, da sie die relativ kleinen Form-bzw. Lageabweichungen erkennen muß.
  • Außer den Meßpunktstellen 9 sind innerhalb einer jeden Meßpunktebene noch Lineale 1o vorgesehen, die mit einer genau bearbeiteten antastbaren Oberfläche parallel zur Meßpunktebene, beispielsweise innerhalb des Bezugsniveaus 31 verlaufen. Diese Lineale, die beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 T-förmig innerhalb einer Meßpunktebene zueinander angeordnet sind, dienen zum einen dazu, das Prüfnormal auf dem Meßtisch in bestimmter Weise auszurichten bzw.
  • seine gerade vorliegende Lage auf dem Meßtisch genau zu ermitteln. Hierzu sind an den Linealen bestimmten Antaststellen besonders hervorgehoben. Darüber hinaus dienen die Lineale aber auch dem Zweck, eine große im wesentlichen eben sich erstreckende Meßfläche vorzugeben, deren wenn auch sehr kleine, jedoch unvermeidliche Formabweichungen von der exakten ebenen Form - diese Formabweichungen sind ebenfalls für jedes einzelne Prüfnormal und für jedes einzelne Lineal bekannt - einem zu überprüfenden Meßgerät ebenfalls als besonders schwierige Erkennungsaufgabe gestellt werden kann.
  • Das Prüfnormal nach Fig. 1 ist - wie gesagt - aus Gußwerkstoff hergestellt und als Hohlkörper ausgebildet. Durch künstliche Alterung ist dafür gesorgt, daß das Material besonders spannungsfrei ist, so daß durch Lagerung oder Temperaturschwankungen keine oder nur vernachlässigbare Formänderungen am Prüfnormal auftreten. Durch eine gute Verrippung und Äussteifung ist außerdem für e.ne Formstabilität auf konstruktivem Wege gesorgt. Die den Meßpunktebenen gegenüberliegenden Flächen des im wesentlichen quaderförmig aufgebauten Prüfnormales sind mit großflächigen Aussparungen 29 versehen, so daß auch im Innern des Prüfnormales Meßpunkte und Meßflächen angeordnet werden können. Diese Meßpunkte bzw. -flächen sind nur mit weit ausladenden Seitentastern erreichbar; eine solche Aufgabe stellt sich in der Praxis ebenfalls häufig genug, so daß also durch eine derartige Ausgestaltung ebenfalls eine praxisnahe Genauigkeitsüberprüfung mit dem Prüfnormal möglich ist.
  • Das in Fig. 2 dargestellte weitere Ausführungsbeispiel eines Prüfnormales 1' weist drei Meßpunktebenen 6', 7' und 8 auf, die alle drei zueinander rechtwinklig stehen und den verschiedenen Raumrichtungen bzw. Koordinatenebenen entsprechen. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Meßpunktst-ellen 9' innerhalb einer Meßpunktebene unterschiedlich gestaltet. Die Lineale 10' sind an den Kanten des Prüfnormales angeordnet und sind zueinander L- bzw. U-förmig innerhalb einer Meßpunktebene angeordnet. Auf der Unterseite des Prüfnormales sind drei Kugelfüße 28 angeordnet. Durch die Anzahl von drei Kugelfüßen ist sichergestellt, daß in jedem Fall eine eindeutige und verwacklungsfreie Aufstellung des Prüfnormales auf eine Unterlage gegeben ist. Die Ausgestaltung der Füße als Kugelfüße ermöglicht es, durch Verwendung unterschiedlich großer Untersätze 30 unter jedem Fuß eine raumschräge Anordnung des Prüfnormales auf dem Meßtisch vorzugeben. Bei Verwendung von sehr genau gearbeiteten Untersatzstücken 30 kann die Schräglage des Prüfnormales durch diese Maße genau vorgegeben werden, so daß die Istlage der einzelnen Meßpunkte im Raum dadurch genau bekannt ist.
  • Außer Bohrungs/Konus-Einsätzen 12 sind an den Meßpunktstellen die Meßpunkte auch durch andere Aufsatzkörper bei dem Prüfnormal 1' vorgegeben. Die Fig. 4 zeigt vergrößert einen Kugelaufsatz 13, bei dem der Meßpunkt 11 durch den Mittelpunkt der antastbaren Kugelfläche 22 vorgegeben ist. Dieser hat erkennbar einen deutlichen Abstand gegenüber dem Bezugsniveau 31 der entsprechenden Meßpunktebene.
  • Weiterhin sind an den einzelnen Meßpunktebenen des Prüfnormales 1 Würfelaufsätze 16 unverrückbar fest angebracht, deren Kanten parallel zu den Linealen 10 liegen.
  • Der Meßpunkt, der diesen Meßstellen zugeordnet ist, kann entweder definiert sein durch den Mittelpunkt einer Flachseite des Würfels oder durch den Mittelpunkt des ganzen Würfels selber. Auch der Würfel selber kann als Meßfläche dienen, womit der zu-überprüfenden Meßmaschine die Aufgabe gestellt ist, etwaige Formabweichungen des Würfelaufsatzes von der exakten Würfelform zu erkennen.
  • Fig. 5 zeigt schließlich einen Zylinderaufsatz 15, bei dem der Meßpunkt 11 durch die Achse 25 der Zylinderfläche 20 und die Stirnfläche 17 definiert ist. Auch dieser Zylinderaufsatz kann außer einem einzelnen Meßpunkt auch eine zu vermessende Oberfläche, nämlich die Zylinderfläche 20 vorgeben.
  • Als weiteres können auch Kegelaufsätze 15 angebracht sein, wie sie Fig. 6 zeigt. Im Vordergrund des Interesses bei dieser Art der Aufsatzkörper steht weniger ein Meßpunkt 11, der durch die gedachte Kegelspitze definiert sein kann; er ergibt sich als Schnittpunkt der Kegelachse 26 mit einer Mantellinie der Kegelfläche 21. Bei der Verwendung von Kegelaufsätzen interessiert in erster Linie die Kegelfläche 21 selber, die einschließlich etwaiger Lage- und Formfehler genau bekannt ist und die von einem zu üferprüfenden blehrkoordinaten-Meßgerät nachvermessen werden soll. Derartige Meßflächen dienen auch zur Überprüfung von aktiven Tastsystemen.
  • Bei der Entwicklung von Hubkolbenmaschinen kommt es häufig vor, daß Zylinderbohrungen in den Kurbelgehäusen derartiger Maschinen nach Form und Lage genau vermessen werden müssen. Um auch eine solche Meßaufgabe mit dem Prüfnormal praxisnah simulieren zu können, ist bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 in die beiden Meßpunktebenen 6' und 7£ jeweils eine zylindrische Meßfläche 27 in den Körper des Prüfnormales eingearbeitet, die sich senkrecht zur jeweiligen Meßpunktebene erstreckt. Trotz einer möglichst genauen Fertigung dieser zylindrischen Meßfläche wird auch sie gegenüber einer exakten Zylinderform und gegenüber der genauen Normallage gewisse Form- und Lagefehler aufweisen.
  • Ein zu überprüfendes Mehrkoordinaten-Meßgerät muß dann nicht nur dle Lage dieser zylindrischen Meßfläche als Ganzes bestimmen, sondern auch die Lage- und Formfehler möglichst genau reproduzieren. Die zylidrische Meßfläche 27 kann bei einer monolithischen massiven Ausführung des Körpers des Prüfnormales aus Hartgestein unmittelbar in dieses eingearbeitet sein. Stattdessen kann jedoch auch eine Büchse aus gehärtetem Stahl od. dgl. in den Körper des Prüfnormales eingezogen sein. Eine solche Ausgestaltung wird sich vor allen Dingen bei einer Gußausführung des Prüfnormales nach dem Vorbild von Fig. 1 empfehlen.
  • Leerseite

Claims (15)

  1. Ansprüche 1. Prüfnormal zur summarischen Genauigkeitsprüfung von Mehrkoordinaten-Meßgeräten, mit mehreren wenigstens angenähert in einer Meßpunktebene verstreut angeordneten jeweils durch den Schnitt-und/oder Mittelpunkt von geometrisch definierten und genau gefertigten antastbaren Flächen vorgegebenen ihrer exakten Lage nach bekannten Meßpunttten, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t , daß wenigstens zwei verschiedene, winklig zueinander angeordnete, in unverrückbarer gegenseitiger Lage befindlicher Meßpunktebenen (6, 7; 6', 7', 8) an dem Prüfnormal (1, 1') vorgesehen sind.
  2. 2. Prüfnormal nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Meßpunktebenen (6, 7; 6', 7', 8) rechtwinklig zueinander angeordnet sind.
  3. 3. Prüfnormal nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß drei verschiedene Meßpunktebenen (6', 7', 8) entsprechend den drei Raumrichtungen am Prüfnormal (1') vorgesehen sind.
  4. 4. Prüfnormal nach Anspruch 1, 2 oder 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß zwei auf gegenüberliegenden Seiten des Prüfnormales liegende Meßpunktebenen vorgesehen sind.
  5. 5. Prüfnormal nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß innerhalb einer Meßpunktebene (6, 7; 6', 7', 8) verschiedene durch unterschiedliche geometrische Körper (12-16) vorgegebene Meßpunkte (11) vorgesehen sind.
  6. 6. Prüfnormal nach Anspruch 5, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß Meßpunkte (11) durch dauerhaft atf die Wandung der Meßpunktebene (6, 7; 6', 7', 8) aufgesetzte oder in sie eingelassene geometrische Körper (12 - 16) vorgegeben sind.
  7. 7. Prüfnormal nach einem der Ansprüche 1 bis 6, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Meßpunkte (11) einer Meßpunktebene (6, 7; 6', 7', 8) einen unterschiedlichen Abstand von einem Bezugsniveau (31) der Meßpunktebene (6, 7; 6', 7', 8) haben.
  8. 8. Prüfnormal nach einem der Ansprüche 1 bis 7, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß senkrecht zu wenigstens einer der Meßpunktebenen (6', 7') eine Bohrung (27) in das Prüfnormal (1') eingearbeitet ist, deren Durchmesser und axiale Erstreckung ein Mehrfaches der Mauptabmessungen der Körper (12 - 16) bzw.
    Flächen (17 - 22), die die Meßpunkte (11) vorgeben. beträgt.
  9. 9. Prüfnormal nach einem der Ansprüche 1 bis 8, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß je Meßpunktebene (6, 7; 6', 7', 8) wenigstens zwei mit einer genau gefertigten antastbaren Oberfläche parallel zur Meßpunktebene (6, 7, 6', 7', 8) liegende Lineale (10, 10') vorgesehen sind.
  10. 1o. Prüfnormal nach Anspruch 9, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Lineale (1o, 1o') zueinander H-, L-, X- oder T-förmig angeordnet sind.
  11. 11. Prüfnormal nach einem der Ansprüche 1 bis 10, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß auf dessen Unterseite drei Kugelfüße (28) angebracht sind.
  12. 12. Prüfnormal nach einem der Ansprüche 1 bis 11, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß es aus einem künstlich gealterten spannungsfreien Gußwerkstoff besteht.
  13. 13. Prüfnormal nach einem der Ansprüche 1 bis 12, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das im wesentlichen quader- oder würfelförmig aufgebaute innen hohle Prüfnormal (1) auf der einer Meßpunktebene (6, 7) gegenüberliegenden Quader- bzw. Würfelfläche weitgehend ausgespart (21) ist.
  14. 14. Prüfnormal nach Anspruch 13, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß antastbare Meßflächen und Meßpunkte auch im Innern des Prüfnormales angeordnet sind.
  15. 15. Prüfnormal nach einem der Ansprüche 1 bis 11, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß es im wesentlichen monolithisch aus einem natürlichen Hartgestein, insbesondere aus Granit ausgeführt ist.
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