Hintergrund der Erfindung
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Beim Befeuern industrieller Ölbrenner und Hilfsbrenner
oder Zündbrenner, die großen Ölbefeuerten
Versorgungskesseln oder industriellen Kesseln zugeordnet sind,
ist es allgemein übliche Praxis, Dampf als
Zerstäubungsmittel für das Brennöl zu verwenden. Außerdem
wird dieselbe Dampfquelle üblicherweise beim
Entlüften von Brennölleitungen aus Sicherheitsgründen und
anderen Gründen verwendet. Ein kombiniertes Ventil des
betrachteten Typs gemäß dem ersten Teil des Anspruchs
1, das die Zufuhr sowohl von Dampf als auch von
Brennöl während der Befeuerungs- und Entlüftungsoperationen
von Brennersystemen steuert, ist in der US-A-4 146 056
gezeigt. Dieses Ventil ist besonders gut geeignet für
die effiziente Steuerung von Befeuerungs- und
Entlüftungsoperationen der vorstehend genannten Art und ist
in jeder Hinsicht recht zufriedenstellend. Es gibt
jedoch ein weiteres Merkmal, das sich seit kurzem als
wünschenswert erweist und bei dem patentierten Ventil
nicht vorhanden ist.
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Im spezielleren kann Öl, das dein genannten Typ von
Brennern zugeführt wird, sehr viskos sein, und es kann
erforderlich sein, dieses in seinem Vorratsbehälter zu
erwärmen, um seine Viskosität zu vermindern und
dadurch einen freien Fluß des Öls zu dem Brenner zu
schaffen. Wenn das Brennölventil geschlossen ist und
der Ölfluß beendet ist, kann das Öl sehr viskos werden
und ein Hindernis für den Neustart des Brenners bilden
oder diesen sogar ausschließen. Wenn dagegen das Öl
zur Wiedererwärmung zu dem Tank zurückgeführt wird,
wenn dessen Steuer- oder Zufuhrventil geschlossen ist,
läßt sich in der zu dem Ventil hinführenden und der
von dem Ventil zu dem Tank zurückführenden Leitung ein
wünschenswert niedriges Niveau der Ölviskosität
aufrechterhalten.
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Ein allgemeines Ziel der vorliegenden Erfindung
besteht in der Schaffung eines verbesserten
kombinierten Zufuhr- und Entlüftungsventils für Dampf und
Brennöl der vorstehend genannten Art, das eine
einfache und problemlose Einrichtung beinhaltet, die den
Rücklauf des Brennöls von dem Ventil zu seinem
Vorratsbehälter oder Reservoir schafft, wenn das Ventil
zum Beendigen des Flusses von Brennöl zu seinem
zugeordneten Brenner geschlossen ist.
Kurzbeschreibung der Erfindung
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Erfüllt wird das vorstehend genannte allgemeine Ziel
gemäß dem Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1 durch
Schaffung eines verbesserten kombinierten Zufuhr- und
Entlüftungsventils für Dampf und Brennöl, das einen
Ventilkörper aufweist, der eine Dampf und eine
Öleintrittsöffnung und wenigstens eine Austrittsöffnung
definiert. Eine Ölrücklauföffnung ist ebenfalls
vorgesehen. Eine Dampfentlüftungspassage verbindet die
Dampfeintrittsöffnung und die Dampfaustrittsöffnung
miteinander, und eine Ölzufuhrpassage verbindet die
Öleintrittsöffnung und die Austrittsöffnung
miteinander. Schließlich verbindet eine Ölrücklaufpassage die
Öleintrittsöffnung und die Ölrücklauföffnung.
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Ein Dampfventil- und Betätigungselement ist zwischen
einer ersten, einer zweiten und einer dritten Stellung
in dem Ventilkörper beweglich und zum Öffnen und
Schließen der Dampfentlüftungspassage betätigbar. Ein
Doppelwirkungs-Ölzufuhr- und Ölrücklaufventilelement,
das zwischen einer ersten und einer zweiten Stellung
zum Öffnen bzw. Schließen der Ölzufuhrpassage sowie
zum Schließen bzw. Öffnen der Ölrücklaufpassage
beweglich ist, besitzt eine zugeordnete
Vorspanneinrichtung, die das Ölzufuhr- und Ölrücklaufventilelement in
Richtung auf seine zweite Stellung drückt. Das
Dampfventil- und Betätigungselement schließt und öffnet in
seiner ersten bzw. seiner zweiten Stellung die
Dampfentlüftungspassage. In seiner dritten Stellung
schließt das Dampfventil- und Betätigungselement die
Dampfentlüftungspassage und betätigt das Ölzufuhr- und
Ölrücklaufventilelement, um dadurch letzteres entgegen
der Kraft seiner Vorspanneinrichtung in seine erste
Stellung zu drücken und dadurch die Ölzufuhrpassage zu
öffnen und die Ölrücklaufpassage zu schließen. Die
Ölrücklaufpassage besitzt einen normalerweise
geöffneten Zustand, wenn sich das Ölventilelement in seiner
geschlossenen Stellung befindet.
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Der Ventilkörper besitzt im spezielleren einen ersten
und einen zweiten Ventilsitz, die einander mit Abstand
gegenüberliegen und deren jeder eine Ventilöffnung zum
Steuern der Zufuhröl-Strömung bzw. der Rücklauföl-
Strömung aufweist. Die Öleintrittsöffnung und das
Ölventilelement sind zwischen dem ersten und dem
zweiten Sitz in dem Ventil angeordnet, und das
Ventilelement ist in einer Richtung sowie einer dazu
gegenläufigen Richtung zwischen seiner ersten und seiner
zweiten Stellung bewegbar. Die erste Stellung und die
zweite Stellung stellen den Eingriff mit dem zweiten
bzw. dem ersten Sitz dar, um dadurch die Ölpassage zu
öffnen und die Rücklaufpassage zu schließen bzw. die
Ölzufuhrpassage zu schließen und die Ölrücklaufpassage
zu öffnen.
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Der Betätigungsbereich des Dampfventil- und
Betätigungselements liegt vorzugsweise in Form eines
länglichen Kolbens vor, der mit dem Ölventilelement in
Eingriff bringbar ist und derart betätigbar ist, daß
er dieses in seine erste Stellung bewegt, wenn sich
das Dampfventil- und Betätigungselement in seiner
dritten Stellung befindet. Auf diese Weise wird die
vorstehend genannte Betriebsabfolge sicher und
mechanisch gewährleistet.
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Die spezielle Konstruktion des Ölventilelements und
seiner zugehörigen Sitze kann variieren, besitzt
jedoch vorzugsweise ein stopfenartiges Ventil für einen
mit einer zentralen Bohrung versehenen Ölzufuhrsitz.
Auf einer gegenüberliegenden Seite des
Ölventilelements ist ein flaches scheibenartiges Ventilelement
vorgesehen, und der Rücklaufsitz besitzt eine zentrale
Öffnung für einen Ventilschaft mit einer Mehrzahl
kleiner Öffnungen, die axial umfangsmäßig um diesen
herum angeordnet sind. Auf diese Weise öffnet und
schließt das scheibenartige Ventilelement die kleinen
Öffnungen beim Angreifen an dem Rücklaufventilsitz.
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Wenn Dampf oder vielleicht Luft zur Zerstäubung oder
für andere Zwecke erforderlich ist, ist das
kombinierte Ventil der vorliegenden Erfindung in der
beschriebenen Weise sowohl mit einer Dampfaustrittsöffnung als
auch mit einer Ölaustrittsöffnung versehen. Während
eines Entlüftungsvorgangs kann somit sowohl der
Dampfaustrittsleitung als auch der Ölaustrittsleitung Dampf
oder Luft zugeführt werden. Im laufenden Betrieb oder
Befeuerungsbetrieb wird natürlich Öl der
Ölaustrittsöffnung
und ihrer zugehörigen Leitung zugeführt und
von dort dem Brenner zugeführt, während Dampf oder
Luft der Dampfaustrittsöffnung und ihrer zugehörigen
Leitung zugeführt werden kann.
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Bei einem alternativen Ausführungsbeispiel des
kombinierten Ventils der vorliegenden Erfindung, wenn z. B.
Brenner mit mechanischer Zerstäubung von dem Ventil
bedient werden, ist es lediglich erforderlich, eine
einzige Austrittsöffnung und zugehörige Leitung
vorzusehen. Während eines Entlüftungsvorgangs kann somit
Dampf oder Luft von einer Dampfeintrittsleitung und
der zugehörigen Dampföffnung zu der Austrittsöffnung
und ihrer zugehörigen Leitung geführt werden. Während
des Brennerbetriebs wird der Austrittsöffnung und
ihrer zugehörigen Leitung natürlich Brennöl zur Zufuhr
zum Brenner zugeführt.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
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Fig. 1 der Zeichnungen zeigt eine Längsschnittansicht
durch das verbesserte Ventil der vorliegenden
Erfindung und ein diesem zugeordnetes,
veranschaulichendes Betätigungselement, wobei
verschiedene Ventilelemente in durchgezogener
Linie in einer geschlossenen Stellung und in
gestrichelter Linie in geöffneten Stellungen
dargestellt sind.
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Fig. 2 zeigt eine der Fig. 1 ähnliche
Längsschnittansicht, in der jedoch ein ein zweites
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
bildendes Ventil gezeigt ist, wobei eine
einzelne Austrittsöffnung und -leitung die zwei
Austrittsöffnungen und -leitungen des Ventils
der Fig. 1 ersetzen.
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Fig. 3 zeigt eine fragmentarische horizontale
Schnittansicht im allgemeinen entlang der
Linie 3-3 in Fig. 1 unter Darstellung eines
Ölrücklaufventilsitzes.
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Fig. 4 zeigt eine vergrößerte fragmentarische
Schnittansicht eines Bereichs des verbesserten
Ventils unter Darstellung eines
Ölventilelements in seiner zweiten Stellung, wobei
eine Ölzufuhrpassage durch das Ventil
geschlossen ist und eine Ölrücklaufpassage durch
das Ventil geöffnet ist.
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Fig. 5 zeigt eine der Fig. 4 ähnliche Ansicht, in der
jedoch das Ölventilelement in einer ersten
Stellung gezeigt ist, in der die
Ölzufuhrpassage geöffnet ist und die Ölrücklaufpassage
geschlossen ist.
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
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Unter spezieller Bezugnahme auf Fig. 1 ist ein
verbessertes kombiniertes Ventil gemäß der vorliegenden
Erfindung allgemein bei dem Bezugszeichen 10 gezeigt und
umfaßt einen zentralen oder mittleren Körperbereich
12, der eine zylindrische Form aufweist und dem ein
oberes und ein unteres Verschlußelement oder Stopfen
14, 16 zugeordnet ist. Die Stopfen 14, 16 können durch
geeignete Schrauben oder dergleichen, nicht gezeigt,
in ihrer montierten Position befestigt sein. Eine
Dampfeintrittsöffnung 18 kommuniziert mit einer
Dampfeintrittskammer 20, und eine Dampfaustrittskammer 22
kommuniziert mit einer Dampfaustrittsöffnung 24. Der
Eintritts- und der Austrittsöffnung 18, 24 sind
jeweils eine Dampfeintritts- bzw.
Dampfaustrittsleitung 26, 28 zugeordnet.
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Ein Dampfventilsitz 30 besitzt eine zentrale axiale
Bohrung 32, die eine Verbindung zwischen der
Dampfeintritts- und der Dampfaustrittskammer 20, 22 herstellt.
An einem unteren Endbereich der Kammer 22 besitzt ein
Entlüftungsventilsitz 34 eine zentrale axiale Bohrung
36, die eine Verbindung zwischen der Kammer 22 und
einer unterhalb von ihr befindlichen
Ölaustrittsöffnung 38 herstellt. Die Ölaustrittsöffnung 38 weist
eine entsprechende Leitung 40 auf, die sich wie auch
die Dampfaustrittsleitung 28 zu einem zugehörigen
Brenner erstreckt.
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Wie aus der vorstehenden Beschreibung erkennbar ist,
läßt sich eine Dampfzuführpassage durch die
Dampfeintritts- oder Dampfzuführleitung 26, die
Dampfeintrittsöffnung 18, die Dampfeintrittskammer 20, die
Dampfventilbohrung 32, die Dampfaustrittskammer 22,
die Dampfaustrittsöffnung 24 und die
Dampfaustrittsleitung 28 herstellen. Gleichermaßen läßt sich eine
Dampfentlüftungspassage durch die Dampfeintritts- oder
Dampfzuführleitung 26, die Dampfeintrittsöffnung 18,
die Dampfeintrittskammer 20, die Bohrung 32, die
Dampfaustrittskammer 22, die Bohrung 36, die
Austrittsöffnung 38 und die Ölaustrittsleitung 40
herstellen.
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Gemäß der Erfindung ist ein kombiniertes Dampfventil
- und Betätigungselement vorgesehen, das allgemein bei
dem Bezugszeichen 42 dargestellt ist. Das
Dampfventil- und Betätigungselement 42 beinhaltet ein Ventil
mit einem oberen und einem unteren Bereich 44, 46, die
mit dem Dampfventilsitz 30 bzw. mit dem
Entlüftungsventilsitz 34 zusammenarbeiten. Ein Betätigungsbereich
des Elements in Form eines länglichen Kolbens oder
Schafts 48 besitzt eine im folgenden noch aus
führlicher zu beschreibende Funktion. Ein dem Ventil- und
Betätigungselement zugeordneter, sich nach oben
erstreckender Schaft 50 besitzt eine diesem zugeordnete
Dichtungs- oder Packungseinrichtung 52 und erstreckt
sich von diesem in bezug auf Fig. 1 nach oben weg zu
einer Betätigungseinrichtung.
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Die Betätigungseinrichtung für das Dampfventil- und
Betätigungselement 42 kann im Rahmen der Erfindung
stark variieren und kann pneumatische, hydraulische,
elektrische oder andere Mittel umfassen. Bei einer der
Erläuterung dienenden und allgemein bei dem
Bezugszeichen 54 dargestellten Betätigungseinrichtung
handelt es sich um eine des pneumatischen Typs. Ein
zweiteiliges Gehäuse 56, 58 für das Betätigungsglied
54 besitzt ein unteres becherförmiges Element, das in
einer aufrechten Stellung mittels einer Mutter 60
befestigt ist, die mit einem geeigneten Gewindezapfen
62 in gewindemäßigem Eingriff steht, der auf dem
Stopfen bzw. Verschluß 14 ausgebildet ist und von
diesem axial nach oben wegragt. Das obere
Gehäuseelement 58 ist umgekehrt becherförmig ausgebildet und
an dem unteren Becherelement durch geeignete
ringförmige Flansche angebracht, die jeweils an dem oberen
und dem unteren Element ausgebildet sind und durch
geeignete Schrauben oder Bolzen 64 aneinander
befestigt sind. Eine Atmosphärenöffnung oder
Entlüftungsöffnung 66 ist in dem unteren Gehäuseelement 56
vorgesehen, und eine Zuführ- oder Steueröffnung 68 in
dem oberen Gehäuseelement 58 kann mit einer
gesteuerten Quelle Luft oder einem anderen unter Druck
stehenden Gas verbunden werden. Im Inneren des
Betätigungsgliedgehäuses befindet sich eine Membran 70, die
umfangsmäßig zwischen den Gehäuseflanschen eingeklemmt
ist und an einem oberen Endbereich des Ventilschafts
50 angebracht ist. Eine Vorspann- oder Rückführfeder
72, bei der es sich um eine des Schraubentyps handeln
kann, besitzt einen oberen Endbereich, der unter der
Membran 70 sitzt sowie einen unteren Endbereich, der
auf der Bodenwand des unteren becherförmigen
Gehäuseelements 56 sitzt.
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Wie zu erkennen ist, kann Luft oder anderes unter
Druck stehendes Gas durch die Öffnung 68 eingeleitet
werden, um die Membran 70, den Schaft 50 sowie sein
Ventil- und Betätigungselement 42 zu betätigen, wobei
die Feder 72 die erforderliche Vorspannkraft oder
Reaktionskraft liefert. Außerdem ist erkennbar, daß
eine geeignete Steuerung oder Regelung des Luftdrucks
zu einer anfänglichen Bewegung des Ventil- und
Betätigungselements 42 in eine mittlere oder
Entlüftungsposition führt, wie dies durch die unterbrochene Linie
74 dargestellt ist. Bei Steigerung des durch die
Öffnung 68 zugeführten, geregelten Drucks erfolgt eine
weiter nach unten gehende Bewegung des Ventil- und
Betätigungselements 42 in die bei dem Bezugszeichen 76
in gestrichelten Linien dargestellte Position des
Ventils. In der umgekehrten Richtung ermöglicht eine
gesteuerte Reduzierung des Zufuhrdrucks zu der Membran
70 der Rückführfeder 72, die Membran, den Schaft und
das Ventil- und Betätigungselement nach oben in seine
in durchgezogener Linie dargestellte, geschlossene
Position zu drücken. Alternativ hierzu und falls
gewünscht kann eine stufige Druckreduzierung verwendet
werden, um das Ventil- und Betätigungselement
nacheinander von seiner in gestrichelter Linie
dargestellten untersten Position 76 in seine in gestrichelter
Linie bei 74 dargestellte mittlere Position für einen
Entlüftungsvorgang und danach in die in durchgezogener
Linie dargestellte geschlossene Position zu bewegen.
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In der ersten oder geschlossenen, in durchgezogener
Linie dargestellten Position des Dampfventils greift
dessen oberer allgemein kegelstumpfförmiger Bereich 44
an dem Dampfsitz 30 an, und ein darüber befindlicher
Stopfenbereich tritt in die Sitzbohrung 32 ein.
Dadurch sind die Dampfeintritts- oder Zuführöffnung 18
und die Kammer 20 in wirksamer Weise von den übrigen
Ventilpassagen, Öffnungen und Leitungen getrennt. In
der zweiten oder mittleren, in gestrichelter Linie
dargestellten Position 74 ist die kegelstumpfförmige
Sitzfläche 44 von dem Dampfsitz 30 axial nach unten
verlagert, um dadurch die Dampfeintrittskammer 20
durch die Bohrung 32 in dem Sitz 30 hindurch zu der
Dampfaustrittskammer 22 hin zu öffnen. Dadurch ist
eine erste Passage geschaffen, die die
Dampfeintrittsöffnung und die Dampfaustrittsöffnung
miteinander verbindet und die Eintrittsöffnung 18, die
Dampfeintrittskammer, die Bohrung 32 usw. aufweist, wie
dies vorstehend erwähnt wurde. Eine
Dampfaustrittsströmung durch die Leitung oder den Kanal 28 kann
jedoch als rein nebensächlich betrachtet werden, da das
Entlüften von Dampf leitungen normalerweise nicht
erforderlich ist.
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Eine Dampfströmung durch die vorstehend genannte
Entlüftungspassage ist jedoch von ganz wesentlicher
Bedeutung und führt zu dem erwünschten Entlüften des
Ölkanals bzw. der Ölleitung 40. Die zweite Passage
oder Entlüftungspassage umfaßt die
Dampfeintrittsöffnung 18, die Dampfeintrittskammer 20, die Bohrung 32,
die Dampfaustrittskammer 22, die Bohrung 36, die
Ölaustrittsöffnung 38 und die Ölaustrittsleitung 40.
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Wenn sich das Dampfventil- und Betätigungselement 42
in seiner untersten oder dritten Stellung befindet,
verschließt der untere Bereich 46 des Ventils die
Bohrung 36 in dem Entlüftungssitz 34 in der
dargestellten Weise, und der Dampfaustritt durch die
Ölaustrittsleitung 40 ist beendet. Gleichzeitig greift
der dem Dampfventil 42 zugeordnete
Betätigungsgliedschaft 48 an einem Ölventilelement an, das in
durchgezogener Linie allgemein bei dem Bezugszeichen 78
gezeigt ist, und drückt dieses nach unten in seine in
gestrichelter Linie dargestellte Position 80. In
seiner in durchgezogener Linie dargestellten Position
besitzt das Ölventilelement 78 einen Stopfenbereich
82, der in eine Bohrung 84 in einem Ölventilsitz 86
eintritt und diese verschließt. In seiner unteren, in
gestrichelter Linie bei 80 dargestellten Position ist
die Bohrung 64 zu einer darunter befindlichen
Öleintrittskammer 88 hin geöffnet, die wiederum mit einer
Öleintritts- oder Zuführöffnung 90 und einer
Ölzuführleitung 92 kommuniziert. Auf diese Weise wird eine
Ölzufuhrpassage von der Zufuhrleitung 92 durch die
Öffnung 90, die Kammer 88, die Bohrung 84 zu der
Ölaustrittsöffnung 38 und der dieser zugeordneten
Austrittsleitung 40 geschaffen. Dieser Zustand der
Ventilelemente herrscht vor, wenn sich der Ölbrenner im
Betrieb befindet und wenn atomisierender Dampf durch
die Austrittsleitung 28 fließt und Brennöl in
ähnlicher Weise durch die Austrittsleitung 40 zu dem
Brenner fließt.
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Dem Ölventil 78 ist ebenfalls ein Schaft 94
zugeordnet, der sich von diesem nach unten an einer
Dichtungs- oder Packungsvorrichtung 96 vorbei zu einer
Vorspannfeder 98 erstreckt. Die Vorspannfeder 98
drückt das Ölventilelement in seine zweite oder in
durchgezogener Linie bei 78 dargestellte Position und
wird zusammgedrückt, wenn das Betätigungselement 48
das Ölventilelement nach unten in seine erste oder in
gestrichelter Linie bei 80 dargestellte Position
drückt. Ein zugeordneter Rücklaufsitz 100 besitzt eine
Mehrzahl darin vorgesehener, kleiner Öffnungen 102,
102, wie dies am besten in Fig. 3 dargestellt ist.
D.h., der Schaft 94 erstreckt sich nach unten durch
eine zentrale Bohrung in dem Sitz 100, und die
mehreren kleinen Ventilöffnungen 102, 102 sind in dem
Ventilsitz 100 axial umfangsmäßig um die zentrale Bohrung
um den Schaft 94 herum angeordnet. An einem unteren
Bereich besitzt das Ventil 78 ein flaches
scheibenartiges Element 104, das mit den Ventilöffnungen 102,
102 zusammenwirkt. Wenn sich das Ventilelement in
seiner untersten Position 80 befindet, dient die Scheibe
104 somit zum Schließen der Öffnungen 102, 102,
Fig. 5. Wenn sich das Ölventilelement in seiner
oberen, in durchgezogener Linie dargestellten Position
78 gemäß Fig. 4 befindet, sind die Öffnungen 102, 102
geöffnet und in Verbindung mit der Öleintrittskammer
88. Auf diese Weise erhält eine Rücklaufkammer 106
unter dem Sitz 100 Öl von den Öffnungen 102, 102, und
das Öl fließt wiederum durch eine Rücklauföffnung 108
und eine Rücklaufleitung 110. Wie zu erkennen ist,
läßt sich die Viskosität des Öls auf diese Weise auf
einem niedrigen Niveau halten, wenn immer sich das
Ölventilelement 78 in seiner in durchgezogener Linie
dargestellten, geschlossenen Stellung befindet, wobei
der Rücklauf an einer gewünschten Stelle in
unmittelbarer Nähe zu dem Ölbrenner stattfindet.
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Unter nunmehriger Bezugnahme auf Fig. 2 kann eine
Ventilkonstruktion 10a, die ein zweites
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellt, in
vorteilhafter Weise bei Brennern mit mechanischer
Zerstäubung verwendet werden, die keinen Dampffluß zu den
Brennern für eine Zerstäubung während des
Brennerbetriebs benötigen. Das Ventil 10a kann in jeder
Hinsicht
mit dem Ventil 10 der Fig. 1 im wesentlichen
identisch sein, mit Ausnahme der Eliminierung der
Dampfaustrittsöffnung 24 und ihrer zugehörigen Leitung
28. Somit dient eine einzige Ölzuführleitung 40a
alternativ für eine Entlüftungs- und Ölzufuhr- oder
Brennerbetriebsfunktion. Wenn sich das Dampfventil
- und Betätigungselement 42a in der Entlüftungsposition
befindet, wie dies in gestrichelter Linie bei 74a
dargestellt ist, fließt Dampf von der Zufuhrleitung 26a
durch die Dampfeintrittsöffnung 18a, die
Dampfeintrittskammer 20a, die Bohrung 32a in dem Sitz 30a, die
Kammer 22a, die Bohrung 36a in dem Entlüftungssitz 34a
zu der Ölaustrittsöffnung 38a und der Leitung 40a.
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Der Betrieb des Ventils 10a der Fig. 2 zum Zuführen
von Öl durch die Leitung 40a während des
Brennerbetriebs ist identisch mit dem für das Ventil 10
beschriebenen Betrieb, und die Vorkehrungen für den
Rücklauf des Öls durch die Leitugn 110a können
ebenfalls mit den vorstehend beschriebenen Vorkehrungen
identisch sein.
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Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich, daß ein
in gewünschter Weise einfaches und problemloses
Rücklaufmerkmal bei dem verbesserten kombinierten
Zufuhrund Entlüftungsventil für Dampf und Brennöl gemäß der
vorliegenden Erfindung geschaffen wird. Ein Rücklauf
wird in effizienter und kinderleichter Weise erzielt,
und es resultieren eine beträchtlich verbesserte
Ventilkonstruktion sowie ein beträchtlich verbesserter
Ventilbetrieb.