DE69021293T2 - Integrierter Magnetaufzeichnungskopf. - Google Patents
Integrierter Magnetaufzeichnungskopf.Info
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen integrierten magnetischen Schreibkopf.
- Es sind mehrere Arten von integrierten magnetischen Schreibköpfen mit einem dichten Netz von Mikroköpfen bekannt. Die meisten dieser Köpfe erfordern die Herstellung einer Spule in Form von dünnen Schichten für jeden Mikrokopf des Magnetkopfes, was die Anwendung auf Geräte einschränkt, die nur eine kleine Anzahl von Mikroköpfen benötigen. Die vorliegende Erfindung hat einen magnetischen Schreibkopf zum Ziel, der möglichst wenige Spulen erfordert und gute Schreibeigenschaften besitzt.
- Ziel der vorliegenden Erfindung ist auch ein integrierter magnetischer Schreibkopf mit einer Matrixstruktur und einer möglichst großen Anzahl von Mikroköpfen auf einem Substrat begrenzter Abmessungen, ohne daß sich die Eigenschaften verändern.
- Aus der Druckschrift US-A-4 322 763 ist ein magnetischer Schreib-Lesekopf bekannt, dessen Magnetkreis von einem elektrischen Strom durchflossen ist, der die magnetische Permeabilität verändert. Die Druckschrift US-A-3 333 275 beschreibt einen magnetischen Schreibkopf für ein Magnetband, dessen Magnetfluß von einem Permanentmagneten erzeugt wird. Ein ferromagnetisches leitendes Element ist so vorgesehen, daß der den Magnetspalt durchquerende Fluß nach außen abgelenkt wird, wenn dieses Element aktiviert ist.
- Der erfindungsgemäße magnetische Schreibkopf ist ein Kopf mit einem Magnetkreis, der mit einem ersten elektrischen Kreis, welcher einen Magnetfluß in diesem Magnetkreis erzeugt, und mit einem zweiten elektrischen Kreis zusammenwirkt, der durch einen Teil dieses Magnetkreises verläuft und den magnetischen Widerstand dieses Teils des Magnetkreises zu verändern vermag, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetkreis ein erstes massives, im wesentlichen U-förmiges magnetisches Bauteil und einen zweiten Bereich zum Schließen des Magnetflusses aufweist, wobei letzterer mindestens ein bandförmiges, elektrisch vom ersten Bauteil isoliertes Teil besitzt, das von einem elektrischen Strom durchflossen ist, und daß eines der Teile des zweiten Bereichs örtlich eine Zone aufweist, die gesättigt werden kann.
- Die Erfindung ist in den Ansprüchen 1 und 19 definiert. Diese Ansprüche sind bezüglich der Druckschrift US-A- 4 322 763 abgegrenzt.
- Die vorliegende Erfindung wird nun anhand mehrerer nicht einschränkend zu verstehender Ausführungsbeispiele und der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert.
- Figur 1 zeigt im Schnitt und vereinfacht einen bekannten Magnetkopf.
- Figur 2 zeigt in Perspektive ein Teil aus magnetischem Material, das der Erläuterung des Prinzips der Veränderung des magnetischen Leitwerts erläutert.
- Die Figuren 3 und 4 zeigen im Schnitt und vereinfacht zwei Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Magnetkopfes.
- Die Figuren 5A bis 5D zeigen vereinfacht und im Schnitt magnetische Brücken, wie sie in dem erfindungsgemäßen Magnetkopf verwendet werden können.
- Die Figuren 6A und 6B zeigen elektrische Ersatzschaltbilder von erfindungsgemäßen Magnetköpfen.
- Die Figuren 7 und 8 zeigen teilweise und vereinfacht magnetische Mehrspurköpfe gemäß der Erfindung.
- In Figur 1 ist ein bekannter Magnetkopf 1 gezeigt, dessen Magnetkreis 2 mit Ausnahme eines Magnetspalts 3 geschlossen ist. Der Magnetkreis 2 wird von einem Magnetfluß durchflossen (symbolisch durch unterbrochene Linien angedeutet), der im allgemeinen von einer Spule 4 erzeugt wird.
- Der Magnetspalt 3 kann den Magnetfluß aus dem Magnetkreis herausziehen und ein Feld H erzeugen, das den vor diesem Magnetspalt vorbeilaufenden Aufzeichnungsträger 5 (Scheibe oder Magnetband) magnetisieren kann.
- Die zu speichernde Information wird direkt oder nach Addition mit einem Trägersignal in Form eines Stroms angelegt, der die Spule 4 durchquert. Dadurch wird der Fluß im Magnetkreis von der zu speichernden Information moduliert.
- Man verändert das Feld im Luftspalt, indem der magnetische Leitwert des Magnetspalts und/oder der Pole des Magnetkopfes oder der magnetischen Bauteile in der Nähe dieser Pole verändert wird. Dies erlaubt es, die Erzeugung des Magnetflusses von der Steuerung dieses Flusses zu trennen.
- Um den magnetischen Leitwert eines Bauteils 6 des Magnetkreises (Figur 2) zu verändern, speist man einen Strom I direkt in das Material dieses Teils ein. Gemäß einer Variante speist man diesen Strom in einen elektrischen Leiter ein, der in unmittelbarer Nähe dieses magnetischen Materials verläuft.
- Der Strom I erzeugt ein Feld HO senkrecht zum Erregungsfeld HT, wobei ersteres hinreichend stark ist, um einen Teil des Volumens des Materials 6 in Sättigung zu bringen. Die Permeabilität dieses Teils des Magnetkreises wird also deutlich geringer, als wenn der Strom I nicht eingespeist würde, und der Magnetfluß im Magnetspalt des Magnetkreises kann damit durch die Modulation dieses Stroms I moduliert werden.
- Dieses Verfahren zur Steuerung des Magnetflusses kann in einem Magnetkopf auf zwei Arten verwirklicht werden, wie dies nachstehend anhand der Figuren 3 und 4 erläutert wird.
- Der Magnetkopf 7 in Figur 3 enthält ein massives und im wesentlichen U-förmiges Bauteil 8 sowie ein Fluß-Verschlußteil 9 oder Polteil, in dem sich ein Magnetspalt 10 befindet. Das Verschlußteil 9 ist vorzugsweise gegenüber dem Bauteil 8 elektrisch isoliert. Eine Spule 11 ist auf einen Zweig des Bauteils 8 aufgewickelt und wird von einem Strom Io gespeist, der einen Magnetfluß im Kreis 8-9-10 erzeugt. Um diesen Fluß zu steuern, läßt man einen variablen Strom I durch das Verschlußteil 9 fließen, beispielsweise eine Impulsfolge. Dieser Strom I führt, wenn er ausreichend stark ist, zu einer Blockierung des Einschreibens durch den Kopf 7 infolge der Verringerung des magnetischen Leitwerts des Verschlußteils 9, so daß praktisch kein Schreibfluß mehr am Magnetspalt 10 austritt.
- Der Magnetkopf 12 in Figur 4 enthält ein massives und U-förmiges magnetisches Bauteil 8' ähnlich dem Bauteil 8 aus Figur 3. Dieses Bauteil 8' wirkt mit einem Fluß-Verschlußteil 9' oder Polteil zusammen, das dem Teil 9 ähnelt und einen Magnetspalt 10 besitzt. Ein Bauteil 13 aus magnetischen Material ist aber hier zwischen das Bauteil 8' und das Verschlußteil 9' eingefügt und elektrisch gegenüber diesen beiden Elementen isoliert. Gemäß einer nicht dargestellten Variante vertauscht man die Positionen der Teile 9' und 13, was dazu führt, daß das Teil 9' zwischen die Elemente 8' und 13 gelangt. Eine Spule 11' ähnlich der Spule 11 erzeugt einen Magnetfluß in dem Magnetkreis 8'-9'-10'.
- Die Einspeisung eines variablen Stroms I' in das Bauteil 13, das einen magnetischen Kurzschluß bildet, wenn es von keinem Strom durchflossen ist, läßt die magnetische Permeabilität soweit absinken, daß dieses Teil praktisch den im Bauteil 8' fließenden Magnetfluß nicht mehr absorbiert. Der Magnetkopf 12 erzeugt dann im Magnetspalt einen für das Beschreiben des vor dem Magnetspalt 10' verlaufenden magnetischen Aufzeichnungsträgers ausreichenden Magnetfluß. Daher ist das Schreiben durch den Magnetkopf nur möglich, wenn der Strom I' durch das Bauteil 13 fließt.
- Die Energiebilanzen der beiden Köpfe gemäß den Figuren 3 und 4 sind nicht äquivalent:
- - Mit dem Kopf aus Figur 3 muß der Steuerstrom oder Blockierstrom I während mindestens der Hälfte der Verwendungsdauer des Kopfes aufrechterhalten bleiben, um eine Vorrichtung mit einem einzigen Kopf zu betreiben. Verwendet man eine Schreibvorrichtung mit einem Netz solcher Köpfe und multiplexierter Steuerung, muß man den Blockierstrom mit einem zyklischen Verhältnis größer als n-1/n liefern, wobei n die Anzahl der Steuerleitungen der multiplexierten Vorrichtung ist.
- - Mit dem Kopf gemäß Figur 4 reicht dagegen ein sehr kurzer Stromimpuls (typisch in der Größenordnung von 50 ns) aus, um ein Schreibfeld zu erzeugen und eine Magnetdomäne auf dem Aufzeichnungsträger zu bilden. Im Fall einer multiplexierten Matrixvorrichtung reicht die Lieferung eines Freigabestroms mit einem zyklischen Verhältnis nahe Null aus (unter 1/n, wobei n wie oben definiert ist).
- Der Vorteil des erfindungsgemäßen Magnetkopfes besteht in der Möglichkeit, Magnetköpfe mit sehr geringen Abmessungen zu realisieren und gemäß einem originalen Folgeprozeß zu adressieren. Die bevorzugte Anwendung des erfindungsgemäßen Magnetkopfes liegt also in der Herstellung von Vorrichtungen mit mehreren Köpfen und mit Matrixstruktur.
- Nun werden mehrere Ausführungsformen von Magnetköpfen und insbesondere deren Polzone für den Fall beschrieben, daß das Schreiben durch einen Steuerstrom freigegeben wird (Fall der Figur 4).
- Diese Ausführungsformen berücksichtigen die Technik des Aufbringens dünner Schichten, insbesondere für die Herstellung der Pole und des Magnetspalts. Diese Technik ist an sich bekannt. Der magnetische Kurzschluß aus einem elektrisch leitenden Material wird auch gemäß dieser Technik in derselben Ebene wie die Pole oder in einer dazu parallelen Ebene realisiert.
- Die Feldlinien werden im Normalfall durch diesen magnetischen Kurzschluß kanalisiert. Durch geeignete Wahl der geometrischen Abmessungen und/oder der Merkmale der magnetischen Materialien kann man das Streufeld des Magnetspalts auf einen sehr kleinen Wert reduzieren.
- Wenn man in den magnetischen Kurzschluß einen Strom I einspeist, der ihn sättigt, fließt der Magnetfluß hauptsächlich durch die Pole des Kopfes, und ein starkes Feld tritt in der Nähe des Magnetspalts aus, mit dem der vor diesem Magnetspalt vorbeilaufende Magnetträger beschrieben werden kann.
- Die Abmessungen, die Form und die magnetischen Merkmale des magnetischen Kurzschlusses müssen so gewählt werden, daß das Verhältnis zwischen den Feldern mit und ohne Steuerstrom möglichst groß ist.
- Es ist außerdem günstig, im Magnetkreis des Schreibkopfes einen sekundären Magnetspalt oder ein anderes Mittel vorzusehen, um den Gesamtwiderstand des Magnetkreises zu erhöhen. Die Aufgabe eines solchen Mittels ist es, den im Magnetkreis entstehenden Gesamtmagnetfluß gegenüber Veränderungen des magnetischen Leitwerts des Kurzschlusses unempfindlich zu machen. Dieser sekundäre Magnetspalt vermeidet außerdem die Sättigung des magnetischen Kurzschlusses, falls kein Steuerstrom vorliegt. Derartige Mittel wurden in den Figuren 5A bis 5D dargestellt.
- Die Ausführungsform der Figuren 5A und 5B (Figur 5A zeigt einen Schnitt und Figur 5B eine Ansicht) bezieht sich auf den Fall, daß der Magnetspalt 14 im Pol 15 des Magnetkopfes eine Länge L besitzt, die gegenüber der des magnetischen Kurzschlusses 16 nicht vernachlässigbar ist. Dieser Magnetspalt 14 hat ungefähr die Form eines Schmetterlings, dessen Zungen im zentralen Bereich zwischen sich den Hauptmagnetspalt definieren. Der Vorteil einer solchen Ausführungsform besteht darin, daß man eine starke Modulation des magnetischen Leitwerts des Kurzschlusses mit einem relativ geringen Steuerstrom erzielt. Die Struktur dieser Ausführungsform ergibt sich durch aufeinanderfolgende Schichten magnetischer Materialien auf der Struktur des übrigen Magnetkopfes oder in der Ebene der Magnetpole dieses Kopfes. Die Herstellung in der Ebene der Pole vereinfacht die Technologie. Außerdem können die magnetischen Kurzschlüsse dann Abschirmungen zwischen Mikroköpfen eines Kopfes mit einem dichten Netz von Mikroköpfen bilden.
- In den Figuren 5C und 5D ist ein magnetischer Kurzschluß 17 im Inneren des in den Polen 19 ausgebildeten Magnetspalts 18 angeordnet. Dieser Kurzschluß kann auch in unmittelbarer Nähe des Magnetspalts liegen. Diese Strukturen sind noch kompakter, bieten jedoch einen geringeren Freiheitsgrad für die Optimierung des Magnetkopfes und erfordern einen größeren Steuerstrom, um den Magnetfluß modulieren zu können.
- In den Figuren 6A und 6B sind Modelle von elektrischen Ersatzschaltbildern der Ausführungsformen gemäß der Figuren 5A bis 5D gezeigt. In diesen Figuren 6A und 6B bedeutet NI die an den Kopf angelegte magnetomotorische Kraft, Rg den magnetischen Widerstand des Magnetspalts, Rsh den Widerstand des magnetischen Kurzschlusses, Rp den magnetischen Widerstand der Magnetpole und Radd den zusätzlichen magnetischen Widerstand aufgrund beispielsweise eines Sekundär-Magnetspalts.
- Figur 6A betrifft den Fall, daß der magnetische Kurzschluß relativ lang ist und sowohl auf die Pole als auf den Magnetspalt wirkt (wie im Fall der Figuren 5A und 5B), während Figur 6B sich auf den Fall bezieht, in dem der magnetische Kurzschluß relativ kurz ist, und praktisch nur den Luftspalt überbrückt (wie in den Figuren 5C und 5D):
- Das für den Kurzschluß verwendete Material kann das gleiche wie das der Magnetpole sein. Man kann dann die geometrischen oder magnetischen Merkmale verändern (beispielsweise durch eine örtliche Bearbeitung des Materials wie z.B. eine thermische Bearbeitung, eine Ionenimplantierung usw.), um beispielsweise die Sättigungsmagnetisierung zu verringern oder dem Material des Kurzschlusses eine Anisotropie des Erregungsfelds in Querrichtung zu verleihen und das Material damit leichter sättigen zu können.
- Natürlich kann sich das Material des magnetischen Kurzschlusses von dem der Magnetpole unterscheiden, wobei die Wahl dieses Materials von den gewünschten Merkmalen abhängt.
- Bisher wurden Ausführungsformen eines einfachen Schreibkopfs beschrieben, der nur eine einzige Spur (oder eine kleine Anzahl von Spuren) auf einem Magnetband beschreibt, aber natürlich lassen sich die Merkmale dieses einfachen Kopfes auch auf einen Mehrfachkopf anwenden, insbesondere einen Kopf mit einem dichten Netz von Mikroköpfen.
- Da die Erfindung die Trennung der Funktionen der Erzeugung des Magnetflusses und dessen Steuerung erlaubt, braucht nicht in jedem Mikrokopf eines Vielfachkopfs eine eigene Anregungsspule vorgesehen zu werden. Man kann daher Mehrfachköpfe mit hohem Integrationsgrad herstellen, indem insbesondere eine Planartechnologie verwendet wird, wie sie beispielsweise in der französischen Patentanmeldung 86 14 974 beschrieben ist.
- Eine erste Ausführungsform eines Mehrfachkopfes ist in Figur 7 gezeigt. Der Bereich 20 des dargestellten Kopfs betrifft einen Spaltenteil von Mikroköpfen. Auf dem gemeinsamen massiven magnetischen Bauteil 21 in U-Form sind zueinander parallele Pole 22 ausgebildet, die dem Pol aus den Figuren 5A, 5B ähneln und Magnetspalte 22A aufweisen, die je einen Mikrokopf bestimmen. Diese Pole 22 sind durch Bänder 23 aus elektrisch isolierendem Material voneinander getrennt. Eine Spule 24 magnetisiert das Bauteil 21 und erzeugt den gleichen magnetischen Fluß in allen Polen. Schreibstromimpulse werden an die verschiedenen Mikroköpfe gesendet. Die Spule 24 kann einen Gleichstrom oder Wechselstrom zur Erregung des Magnetflusses empfangen. Wenn die Anzahl der Mikroköpfe groß ist (typisch 100 bis 2000), ist es günstig, eine Multiplexierschaltung zu verwenden, um die Anzahl der Ausgangsanschlüsse zu verringern.
- In Figur 8 ist ein Teil eines Mehrspur-Magnetkopfes 25 mit einem kartesischen Netz von Mikroköpfen dargestellt.
- Zur Herstellung des Kopfes 25 geht man von einem magnetischen Substrat, beispielsweise einem Ferritblock aus. In diesem Block 26 werden n parallele Rinnen vorgesehen (nur drei sind dargestellt), in die Erregungsleiter 28 eingelegt oder eingewickelt werden, die Spulen zur Erzeugung des zu modulierenden Flusses bilden. Man kann dann vorzugsweise die Rinnen 27 und deren Leiter 28 mit einem unmagnetischen Material, wie z.B. Glas, auffüllen und die 0berfläche dann einebnen und sogar polieren. Dann bringt man auf den Block 26 parallele Bänder von Polteilen 29 auf, die je m Magnetspalte 30, wie beispielsweise den Magnetspalt der Figuren 5A und 5B aufweisen. Die Bänder 29 aus elektrisch leitendem Magnetmaterial sind durch Bänder 31 aus elektrisch isolierendem Material voneinander getrennt. In einem Ausführungsbeispiel liegen die Werte von m und n bei mindestens 16. So erhält man einen Magnetkopf mit Matrixstruktur und n Zeilen sowie m Spalten von magnetischen Mikroköpfen. Eine Gruppe von n Elementarinformationen (beispielsweise die aufeinanderfolgenden Bits eines digitalen Signals) wird an die n Erregungsleiter angelegt. Die Zeile von in einem bestimmten Augenblick zu aktivierenden Köpfen empfängt also einen Steuerimpuls, der das Einschreiben der an den Magnetkopf gelieferten Informationen auf die n entsprechenden Spuren erlaubt (der Magnetkopf ist bezüglich des zu beschreibenden Magnetbands so angeordnet, daß die n Mikroköpfe einer Zeile, die auf demselben Polband 29 liegen, n aufeinanderfolgende Spuren dieses Bands beschreiben). Die Informationen betreffend eine zweite Zeile von Mikroköpfen werden dann an den Kopf angelegt, und diese zweite Zeile empfängt ihrerseits einen Schreibimpuls usw.
- Die Struktur eines solchen Kopfes 25 ist eine Matrixstruktur, was eine Integration einer großen Anzahl von Mikroköpfen auf einem Substrat geringer Abmessungen mit einer geringen Anzahl von Anschlüssen erlaubt. Der Betrieb dieses Kopfes kann ein Multiplexbetrieb sein, d.h. daß die auf zuzeichnenden Informationen in aufeinanderfolgenden Gruppen gesendet werden.
Claims (19)
1. Magnetischer Schreibkopf mit einem Magnetkreis, der mit
einem ersten elektrischen Kreis, welcher einen Magnetfluß in
diesem Magnetkreis erzeugt, und mit einem zweiten
elektrischen Kreis zusammenwirkt, der durch einen Teil dieses
Magnetkreises verläuft und den magnetischen Widerstand
dieses Teils des Magnetkreises zu verändern vermag, dadurch
gekennzeichnet, daß der Magnetkreis ein erstes ein massives,
im wesentlichen U-förmiges Bauteil (8, 8', 21, 26) und einen
zweiten Bereich zum Schließen des Magnetflusses (9, 9', 22,
29, 13) aufweist, wobei letzterer mindestens ein
bandförmiges, elektrisch vom ersten Bauteil isoliertes Teil besitzt,
das von einem elektrischen Strom durchflossen ist, und daß
eines der Teile des zweiten Bereichs örtlich eine Zone (10,
10', 14, 18, 22A, 30) aufweist, die gesättigt werden kann.
2. Magnetkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der zweite Bereich des Magnetkreises ein erstes Teil (15)
aufweist, das von einem elektrischen Strom durchflossen ist
und örtlich eine Zone (14) aufweist, die gesättigt werden
kann, während ein zweites Teil (13, 16) einen magnetischen
Kurzschluß bildet.
3. Magnetkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der zweite Bereich des Magnetkreises ein erstes Teil (9'),
das örtlich eine sättigbare Zone (10') enthält, und ein
zweites, einen magnetischen Kurzschluß bildendes Teil (13)
aufweist, das von einem elektrischen Strom durchflossen ist.
4. Magnetkopf nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das erste Teil des zweiten Bereich des
Magnetkreises zwischen dem zweiten Teil und dem ersten
Bauteil des Magnetkreises angeordnet ist.
5. Magnetkopf nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das zweite Teil des zweiten Bereich des
Magnetkreises zwischen dem ersten Teil und dem ersten
Bauteil des Magnetkreises angeordnet ist.
6. Magnetkopf nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Teile des zweiten Bereichs
des Magnetkreises in einer gemeinsamen Ebene liegen.
7. Magnetkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das zweite Teil (17) in einem im ersten Teil ausgebildeten
Magnetspalt (18) untergebracht ist.
8. Magnetkopf nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Magnetkreis des Schreibkopfs ein
Mittel aufweist, um den magnetischen Gesamtwiderstand des
Magnetkreises zu erhöhen.
9. Magnetkopf nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
das Mittel zur Erhöhung des magnetischen Gesamtwiderstands
des Magnetkreises ein sekundärer Magnetspalt ist.
10. Magnetkopf nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß das Material des ersten Teils dem des
zweiten Teils im zweiten Bereich des Magnetkreises gleicht.
11. Magnetkopf nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die magnetischen Eigenschaften des von
einem elektrischen Strom durchflossenen Teils durch
Beeinflussung seiner Geometrie abgestimmt werden.
12. Magnetkopf nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die magnetischen Eigenschaften des von
einem elektrischen Strom durchflossenen Teils durch eine
örtliche Bearbeitung des Materials dieses Teils abgestimmt
werden.
13. Magnetkopf nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die örtliche Bearbeitung eine thermische Bearbeitung ist.
14. Magnetkopf nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die örtliche Bearbeitung durch Ionenimplantierung erfolgt.
15. Magnetkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens das Teil, das eine
örtlich sättigbare Zone besitzt, und diese Zone durch
Aufbringen dünner Schichten hergestellt sind.
16. Magnetkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß er zu einer Matrixstruktur mit
einer großen Anzahl solcher Köpfe gehört, die in Zeilen und
Spalten angeordnet sind.
17. Magnetkopf nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß
er eine Multiplexsteuerung aufweist.
18. Magnetkopf nach einem der Ansprüche 16 oder 17, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zeilen von Köpfen
Schreibsteuersignale und die Spalten von Köpfen die einzuschreibenden
Informationen zugeführt erhalten.
19. Vorrichtung zum Aufzeichnen auf einem Magnetband,
dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Schreibkopf nach einem
der vorhergehenden Ansprüche enthält.
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