DE2921350A1 - Magnetischer wandlerkopf - Google Patents
Magnetischer wandlerkopfInfo
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- G11B5/33—Structure or manufacture of flux-sensitive heads, i.e. for reproduction only; Combination of such heads with means for recording or erasing only
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Description
Sony Corp. TER MEER · MÜLLER · STEINMEISTER ."". Γ ■' ■ .".:-" ■ S79P-7.0
321 3bO - 7 -
BESCHREIBUNG
Die Erfindung bezieht sich auf einen magnetischen Wandlerkopf - im folgenden "Magnetkopf" - und betrifft
insbesondere einen Magnetkopf zur Wiedergabe von magnetisch gespeicherten Signalen unter Verwendung eines magnetoresistent
wirksamen Elements, dessen elektrischer Widerstand sich in Abhängigkeit eines zugeführten Magnetfelds ändern
läßt.
Es ist bekannt, daß Magnetköpfe bei Ausnutzung des Magnetoresistenz- oder Magnetwiderstandseffekts sehr hohe
Empfindlichkeit bei der Wiedergabe von schmalen Äufzeichnungsspuren,
für kurzwellige Wiedergabesignale sowie für extrem langsam ablaufende Wiedergabevorgänge zeigt—im
Vergleich zu gewöhnlichen Magnetkopfwandlern, die mit
elektromagnetischer Induktion arbeiten.
Als magnetoresistent wirksame Wandlerköpfe sind bereits
verschiedene Arten bekannt, die je nach ihrem Aufbau und der Anordnung der Magnetoresistenzelemente und der zügeführten
Vormagnetisierung unterschiedliche Charakteristika zeigen. Diese Magnetoresistenzelemente werden nachfolgend
als MRE-Elemente (MRE = Magnetor^esistenz^ffekt) bezeichnet.
Fig. 1 der beigefügten Zeichnung zeigt in perspektivischer Prinzipdarstellung ein grundlegendes Äusführungsbeispiel
für einen Wiedergabemagnetkopf vom sogenannten vertikalen MRE-Typ, der zum Auslesen von Speichersignalen
aus einem magnetischen Aufzeichnungsmedium, etwa einem
Magnetband 1 benutzt wird entsprechend der Magnetfeldkomponente in einer zur magnetisierten Oberfläche der
Magnetschicht des Bands 1 senkrechten Richtung. In diesem
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Fall ist ein MRE-Element 2, das aus einem dünnen Schichtmaterial
hergestellt ist, in Breitenrichtung des Magnetbands 1 angeordnet und die Filmoberfläche des MRE-Elements
liegt senkrecht zur Oberfläche des Magnetbands 1. Anschlüsse
3a und 3b führen von beiden Enden des MRE-Elements 2 nach außen und die Serienschaltung einer Gleichspannungsquelle
S und eines Widerstands R liegt zwischen den Anschlüssen 3a und 3b, so daß ein Strom I durch das MRE-Element 2 fließt.
Ausgangsklemmen t führen von den beiden Enden des Widerstands R nach außen. Das Magnetband 1 wird in der durch
einen Pfeil a angegebenen Längsrichtung relativ zum MRE-Element 2 transportiert und das auf dem Magnetband 1 aufgezeichnete
Signal wird durch den Magnetkopf bzw. das MRE-Element 2 in der Weise ausgelesen, daß die Widerstandsänderungen
des MRE-Elements 2 aufgrund des auf dem Magnetband gespeicherten Magnetfelds (Signals) insbesondere der vertikalen
Magnetfeldkomponente als Spannungsänderung über den Widerstand R abgetastet wird.
Die Perspektivdarstellung der Fig. 2 zeigt eine grundlegende Ausführungsform eines Wandlerkopfs vom sogenannten
horizontalen MRE-Typ, mit dem sich auf dem Magnetband 1 gespeicherte Signale durch Abtastung der in Parallelrichtung
zur Oberfläche der Magnetschicht des Magnetbands 1 liegende Magnetfeldkomponente abfragen läßt. In Fig. 2
sind die aus der Darstellung von Fig. 1 bekannten Teile mit den gleichen Bezugshinweisen gekennzeichnet;soweit gleiche
Verhältnisse gegeben sind, wird auf eine nochmalige Beschreibung verzichtet.
30
Bei den zum Stand der Technik gehörenden Ausführungsformen nach den Fig. 1 und 2 liegt das MRE-Element 2 direkt
im gespeicherten Magnetfeld des Magnetbands 1. Wie die
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— 9 _
Fig. 3 zeigt, ist es jedoch auch möglich, einen Magnetkern
aus einem weichmagnetischen Material mit einem Luftspalt g an seiner Unterseite zu verwenden, wobei dann das MRE-Element
2 in einem Luftspalt G an der Oberseite des Magnetkerns 4 angeordnet ist.
Es ist weiterhin möglich, magnetische Abschirmkörper 5 zu beiden Seiten des MRE-Elements 2 zu verwenden, das ähnlich
aufgebaut sein kann wie das in Fig. 1 dargestellte (vgl.
Fig. 4).
Wie die Fig. 5 erkennen läßt, ist es außerdem möglich,
eine Anordnung vorzusehen, bei der gleichzeitig ein Vormagnetisierungsfeld anliegt. Zu diesem Zweck kann beispielsweise
ein elektrisch leitfähiger Körper 6 längs des MRE-Elements 2 angeordnet sein und ein durch diesen leitfähigen
Körper 6 fließender Strom Ib erzeugt ein Vormagnetisierungsfeld aufgrund eines entsprechend bemessenen Vormagnetisierungsstroms.
20
Wie die Fig. 6 erkennen läßt, kann das Vormagnetisierungsfeld auch durch einen Permanentmagneten 7 geliefert
werden, der dem MRE-Element 2 gegenüberstehend angeordnet wird.
25
Wie sich aus dieser kurzen Übersicht ersehen läßt, sind aus dem Stand der Technik bereits eine Reihe von konstruktiven
Lösungen für Magnetköpfe mit MRE-Elementen bekannt. Da das MRE-Element selbst jedoch sehr stark temperaturabhängig
ist, werden seine spezifischen Eigenschaften durch Änderungen der Umgebungstemperatur stark beeinflußt
und führen zu dem pauschal als thermisches Rauschen bekannten Effekt. Bis jetzt sind keine Mangetköpfe mit MRE-
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Element bekannt, die eine ausreichend gute Linearität der erwünschten Kennwerte zeigen.
Der Erfindung liegt damit die Aufgabe zugrunde, einen Magnetkopf mit MRE-Element zu schaffen, der sich durch eine
gute Linearität seiner Kennwerte auszeichnet und der insbesondere durch Wärme nicht beeinflußbar ist. Der zu schaffende
Magnetkopf soll sich außerdem durch einen hohen Wirkungsgrad und große Ausgangssignalpegel auszeichnen.
10
Die erfindungsgemäße Lösung der gestellten Aufgabe ist in kurzer Zusammenfassung im Patentanspruch 1 angegeben.
Vorteilhafte Weiterbildungen des Erfindungsgedankens
sind aus der nachfolgenden Beschreibung entnehmbar und u.a. in Unteransprüchen gekennzeichnet.
Bei einer grundlegenden Ausführungsform der Erfindung
enthält ein Magnetkopf ein erstes und ein zweites MRE-Element aus einem dünnen filmartigen Material, das Magnetoresistenz-Eigenschaft
zeigt und beide Elemente sind im wesentlichen auf eine gemeinsame Linie ausgerichtet. Eine Stromquelle
treibt einen Strom vorgegebener Richtung durch die beiden MRE-Elemente, die außerdem durch ein Vormagnetisierungsfeld
beaufschlagt sind, das f ausgewählt aus der Vielzahl der möglichen
Magnetfelder eine Richtung von etwa _+ —j— _+ —5— U
(n ganzzahlig) relativ zur Stromflußrichtung durch das erste und zweite MRE-Element aufweist. Die Stromquelle und die die
Vormagnetisierung bewirkende Vorrichtung sind so gewählt, daß bei Zuführung eines gleichförmigen Magnetfeldsignals
zum ersten und zweiten MRE-Element sich deren Widerstände in entgegengesetzter Richtung ändern, so daß sich am Ausgang
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von erstem und zweiten MRE-Eleraent ein Differenzwert oder
ein differentielles Ausgangssignal ergibt.
Die Erfindung und vorteilhafte weitere Einzelheiten
sind in der nachfolgenden Beschreibung von Ausfuhrungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 bis 6 bereits erwähnte Ausführungsformen bekannter Magnetköpfe mit MRE-Element;
Fig. 7A und 7B Perspektivansichten von prinzipiellen
Ausfuhrungsformen von magnetischen Wandlerköpfen
mit MRE-Element gemäß der Erfindung; Fig. 8 ein schematisches Schaubild zur Erläuterung
der Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Ausführungsformen
nach den Fig. 7A und 7B?
Fig. 9 in graphischer Darstellung den Zusammenhang zwischen der Richtung des das MRE-Element beaufschlagenden
Magnetfelds in bezug auf die Richtung des durch das MRE-Element fließenden Stroms sowie dessen Widerstands;
Fig. 10 eine schematische Darstellung zur Erläuterung
der Arbeitsweise der Erfindung; Fig. 11 und 12 die Draufsicht gegenüberstehender
Substrate bei einem Beispiel eines magnetischen Wandlerkopfs gemäß der Erfindung;
Fig. 13 die Schnittdarstellung eines Magnetkopfs mit erfindungsgemäßen Merkmalen nach den Fig.
und 12;
Fig. 14 und 15 die Perspektivdarstellung von Beispielen
für Permanentmagnete zur Erzeugung des Vor
magnetisierungsfelds für ein MRE-Element, das
bei den Beispielen der Fig. 11, 12, und 13 verwendet werden kann;
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Fig. 16A, 16B und 17A, 17B graphische Darstellungen
zur Erläuterung der Verteilungen von Magnetfeldern, die auf der Vorderseite der Magnete
gemäß den Fig. 14 und 15 erzeugt werden; Fig. 18 und 19 in Vorder- bzw. Perspektivansicht den
prinzipiellen konstruktiven Aufbau von anderen Ausführungsbeispielen eines:!magnetischen
Wandlerkopfs gemäß der Erfindung;
Fig. 20 in Schnittdarstellung den Magnetkopf der Fig. 19;
Fig. 21 bis 25 Darstellungen mit Erläuterungshinweisen von weiteren Ausführungsbeispielen von
magnetischen Wandlerköpfen gemäß der Erfindung und
Fig. 26A und 26B in tabellarischer Übersicht von Zeigerdiagrammen den Zusammenhang des durch einen
erfindungsgemäßen Magnetkopf fließenden Stroms und der Richtung des diesen beaufschlagenden
Magnetfelds.
20
20
Auf die derzeit bekannten Beispiele von Magnetköpfen mit MRE-Elementen wurde bereits oben unter Bezug auf die
Fig. 1 bis 6 eingegangen. Nachfolgend werden Einzelheiten der Erfindung und Ausführungsbeiepiele unter Bezug auf die
Fig. 7 bis 26 erläutert.
In Fig. 7A ist mit dem Bezugshinweis 8 allgemein ein Ausführungsbeispiel eines magnetischen Wandlerkopfs gemäß
der Erfindung bezeichnet. Dieser Magnetkopf gehört zum sogenannten vertikalen MRE-Typ, der ein auf einem Speichermedium,
beispielsweise einem Magnetband 1 gespeichertes Signal unter Ausnutzung jener Magnetfeldkomponente ausliest,
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die senkrecht in bezug auf das Band 1 liegt.
Wie die Fig. 7A und 7B erkennen lassen, bilden ein
MRE-Element 9 und eine Vormagnetisierungsvorrichtung TO
die wesentlichen Bauteile des Magnetkopfs 8. Das MRE-Element 9 besteht aus MRE-Elementenabschnitten, die je für sich einen
Magnetoresistenzeffekt zeigen und aus einem dünnen Bandmaterial hergestellt sind. Die MRE-Elementteile sind elektrisch
in Serie geschaltet und auf einer Linie in Breitenrichtung der Aufzeichnungsspur des Magnetbands 1 angeordnet.
(In Fig. 7B ist die Vormagnetisierungsvorrichtung 10 nicht gezeigt; sie ist jedoch selbstverständlich in gleicher
Weise vorhanden wie bei Fig. 7A.)Bei den Beispielen der
Fig. 7A und 7B besteht das MRE-Element 9 aus zwei MRE-Elementabschnitten
9a und 9b aus dem erwähnten dünnen Bandmaterial; diese Abschnitte sind miteinander verbunden und
erstrecken sich in Breitenrichtung des Magnetbands 1. Dieses MRE-Element 9 ist beispielsweise so angeordnet, daß
seine Filmoberfläche senkrecht zur Magnetfläche des Magnetbands
1 steht. Von den beiden äußeren Enden des MRE-Elements
9 sind ein erster und ein zweiter Anschluß 11a bzw. 11b
nach außen geführt, während ein dritter Anschluß 11c mit dem Verbindungspunkt der beiden Abschnitte 9a und 9b verbunden ist, d.h. von der Mitte der einstückig verbundenen
Teile 9a und 9b nach außen führt. Bei den dargestellten Beispielen sind die Anschlüsse 11a, 11b und 11c einstückig
mit dem MRE-Element 9 verbunden, das also insgesamt ein E-förmiges Element bildet. In diesem Fall sind die Größenabmessungen
der einzelnen Teile des MRE-Elements 9 so getroffen, daß die Widerstandswerte der Abschnitte 9a und 9b
d.h. die Widerstandswerte zwischen den Anschlüssen 11a und 11c bzw. 11c und 11b im wesentlichen gleich sind, wenn kein
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Signalmagnetfeld zugeführt wird.
Beim Beispiel der Fig. 7 A ist eine Stromversorgungsquelle, beispielsweise eine Gleichspannungsquelle S zwischen
dem ersten und zweiten Anschluß 11a und 11b über einen Widerstand
R3 angeschlossen und treibt einen Strom I durch die beiden MRE-Elementenabschnitte 9a und 9b sowie durch
die Reihenverbindung von Widerständen R1 und R2, die als Ausgleichs- oder Brückenwiderstände parallel zur Reihen-ο
verbindung der Gleichspannungsquelle S und des Widerstands R3 geschaltet sind. Die Ausgangsanschlüsse t sind vom Verbindungspunkt
zwischen den Widerständen R1 und R2 bzw. vom dritten Anschluß 11c nach außen geführt, so daß als
Ausgangssignal ein Differenzwert geliefert wird.
15
Beim Beispiel der Fig. 7B ist eine Stromversorgungsquelle S einerseits mit dem dritten Anschluß 11c und andererseits
über Widerstände R4 bzw. R5 mit den anderen Anschlüssen Ha und 11b verbunden, so daß die MRE-Elementenabschnitte
9a bzw. 9b von Strömen I bzw. -I jeweils in entgegengesetzter Richtung durchflossen werden. Ein Ausgangssignal
ist als Differenzwert an den Klemmen t abgreifbar, die mit den Anschlüssen 11a bzw. 11b verbunden sind.
In diesem Fall werden die Widerstände R1 und R2 bzw. R4 und R5 vorzugsweise mit gleichem Widerstandswert gewählt,
während die Widerstände R3, R4 und R5 wesentlich größer gewählt werden können als die Widerstandswerte der MRE-Elementabschnitte
9a bzw. 9b.
Als Vormagnetisierungsvorrichtung 10 kann ein Permanentmagnet oder ein Elektromagnet verwendet werden. Bei den
Beispielen der Fig. 7A und 7B wird ein Permanentmagnet
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als Vormagnetisierungsvorrichtung 10 verwendet. Diese
Vormagnetisierungsvorrichtung 10 (die, wie erwähnt, in Fig. 7B nicht gezeigt ist), ist in bezug auf das MRE-Element
9 so angeordnet, daß die Abschnitte 9a bzw. 9b entlang ihrer Dünnschichtoberflächen mit Magnetfeldern in
entgegengesetzter Richtung beaufschlagt werden, oder daß z.B. der Nordpol N des Magneten 10 dem MRE-Elementenabschnitt
9a zwischen den Anschlüssen 11a und 11c gegenübersteht,
während der Südpol S des Magneten 10 dem MRE-Elementenabschnitt
9b zwischen den Anschlüssen 11c und 11b gegenübersteht. Damit wird der MRE-Elementenabschnitt 9a vom
Vormagnetisierungsfeld in einer Richtung von etwa —4— in bezug auf den durch diesen Abschnitt 9a zwischen den Anschlüssen
11a und 11c fließenden Strom I beaufschlagt, während der MRE-Elementenabschnitt 9b von einem Vormagne^
tisierungsfeld durchflutet ist, dessen Richtung etwa - —^-
in bezug auf den durch diesen Abschnitt 9b fließenden Strom I liegt. Im allgemeinen ist das Vormagnetisierungsfeld
hinsichtlich Stärke und Richtung entsprechend den jeweiligen
Abschnitten des MRE-Elements 9 oder dessen Position unterschiedlich. Jedoch ist die Lagebeziehung zwischen dem
MRE-Element 9 und der Vormagnetisierungsvorrichtung 10 so
gewählt, daß bei relativ gleichförmiger Stärke des Vormagnetisierungsfelds
dessen Richtung bei jeder Position des MRE-Elements 9 etwa _+ —j— in bezug auf den durchfließenden
Strom I beträgt. Wird unter dieser Zustandsbedingung das in Fig. 8 gezeigte MRE-Element 9 durch Signalmagnetfelder
+ H0 beaufschlagt, die durch die Magnetisierung eines
Auf zeichnungsmediurts in senkrechter Richtung zu dessen
Magnetoberfläche aufgezeichnet sind, so wird
das MRE-Element 9 - wie in Fig. 8 in gestrichelten Linien ■ gezeigt - durch ein Magnetfeld beaufschlagt, das sich aus
den Signalmagnetfeldern +EL, dem Vormagnetisierungsfeld
— D
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Hn und dem anistropen Magnetfeld HT_ zusammensetzt.
D JA
Der Grund, weshalb die Richtung des Vormagnetisierungsfelds in bezug auf die Richtung des Stroms mit einem
Winkel von etwa +_ -g—gewählt
wird nachfolgend beschrieben:
wird nachfolgend beschrieben:
g
Winkel von etwa +_ -g—gewählt wird, wie oben dargestellt,
Winkel von etwa +_ -g—gewählt wird, wie oben dargestellt,
Die Beziehung zwischen einem Winkel θ der Richtung der Sättxgungsmagnetisierung des MRE-Elements 9 zur Richtung
des durch das MRE-Element 9 fließenden Stroms I und einem Widerstandswert ^ (©) ^es MRE-Elements 9 ist bekannt
als die nachfolgend dargestellte Viogt-Thomson-Gleichung (1), deren Verlauf in Fig. 9 durch Hinweiszeichen
12 veranschaulicht ist:
15
15
(Θ) = f* (i + f- cos 2Θ (y, z)j -£^
(1),
U.
worin mit Pn der inhärente Widerstand eines MRE-Elements
im Zustand der Entmagnetisierung, mit ot der Empfindlichkeitsindex
(oC =Af/fQ, fQ = <*# ^r--) des MRE-Elements,
mit t die Filmdicke des MRE-Elements, mit ζ die Position des MRE-Elements in Breitenrichtung der Spur, mit Λ ζ ein
Längenelement in Breitenrichtung der Spur und mit^y ein
Längenelement in Oberflächenrichtung des MRE-Elements und senkrecht zu Λ ζ bezeichnet sind (siehe Fig. 10).
Aus Gleichung (1) läßt sich ablesen, daß sich die größte Widerstandsänderung Af ergibt, wenn die Richtung der
Sättxgungsmagnetisierung oder des das MRE-Element 9 beaufschlagenden Magnetfelds sich für den Strom I innerhalb
eines Bereichs von -y- mit j- + γ- Il als Zentrum ändert
(n ist O oder eine positive ganze Zahl). Werden dement-
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sprechend die Vormagnetisierungsfelder HR, die in gleicher
Richtung wie die Sattigungsmagnetisierung liegend ange-
ΊΓ
nommen werden, für den Strom I beispielsweise zu _+ —Λ— in
der linken bzw. rechten Hälfte des MRE-Elements 9 mit dem Anschluß 11c als Grenze gewählt, wenn die Signalmagnetfelder
+ EL anliegen, so ändert sich θ in die die durch _.
~ s 7Γ
Pfeile +a und -a in Fig. 9 angegebenen Richtungen mit _+ —jals
Zentrum. Damit ändern sich die Widerstandswerte zwischen den Anschlüssen 11a und 11c bzw. zwischen den Anschlüssen
11c und 11b differentiell mit dem Ergebnis, daß eine vergleichsweise
große Widerstandsvariation hoher Symmetrie und
Linearität entsteht. In diesem Fall ist es notwendig, auch das anisotrope Magnetfeld EL. zu betrachten, das jedoch nur
vergleichsweise wenig Einfluß auf die Einstellrichtung des
T5 Vormagnetisierungsfelds Hß bei etwa _+ —j- Einfluß hat.
Die obige Beschreibung bezieht sich auf das Bild der Fig. 8. Um ähnliche Vorgänge zu erreichen oder um ein
Differenzausgangssignal· zwischen zwei MRE-Elementenabschnitten
zu gewinnen, wenn der Widerstand des einen MRE-Elementenabschnitts
durch ein Signalmagnetfeld ansteigt und jener des anderen MRE-Elementenabschnitts beim gleichen Signalmagnetfeld
abfällt, können auch andere konstruktive Lösungen bei zweckentsprechender Auswahl der Zuführung des Vormagnetisierungsfelds
und entsprechendem Stromfluß erreicht werden.
Es sei nun angenommen, daß ein von links nach rechts fließender Strom mit +1 und ein von rechts nach links
fließender Strom mit -I und die Winkel des einen MRE-Elementenabschnitt
beaufschlagenden Magnetfelds und der durch das MRE-Element fließende Strom in Gegenuhrzeiger-
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richtung mit + und in Uhrzeigerrichtung mit - mit dem Strom als Bezug bezeichnet seien. Wie sich aus Fig. 9 ablesen läßt,
liegen die Winkelwerte des Vormagnetisierungsfelds zum Strom, bei denen sich maximale Widerstandsänderungen an je-
Il η '— dem MRE-Elementenabschnitt ergeben, bei +_ +_ —=— H
(mit η = O, 1, 2, ...). In diesem Fall lassen sich also acht Kombinationen betrachten, nämlich für die Ströme +_ I
und vier Magnetisierungsrichtungen durch vier Vormagnetisierungsfelder,
d.h. einer Magnetisierung MA in Richtung des Winkels —j— für den Strom +1, eine Magnetisierung MB
3
in Richtung des Winkels -r ΊΓ für den Strom +1, eine Magnetisierung MC in Richtung des Winkels - -r 1/ für den Strom +1
in Richtung des Winkels -r ΊΓ für den Strom +1, eine Magnetisierung MC in Richtung des Winkels - -r 1/ für den Strom +1
Ψ und eine Magnetisierung MD in Richtung des Winkels - -τ
für den Strom +1 (vgl. Fig. 26A). Im Falle der Kombination des Stroms +1 mit den Magnetisierungen MA und MB und der
Kombination des Stroms -I mit den Magnetisierungen MA und MB für das Signalmagnetfeld +HS nimmt der Widerstand des
MRE-Elementenabschnitts ab, was sich aus Fig. 9 ersehen läßt, während im Falle der Kombination des Stroms +1 mit
den Magnetisierungen MC und MD und der Kombination des
• Stroms -I mit den Magnetisierungen MC und MD der Widerstand
des MRE-Elementenabschnitts ansteigt, wie sich ebenfalls aus Fig. 9 ersehen läßt. Für das MRE-Elementenabschnittpaar
gemäß der Erfindung mit Differenzbildung des Ausgangssignals
lassen sich also 16 verschiedene Fälle betrachten, die in der Tabelle der Fig. 26B zusammengestellt sind. In dieser
tabellarischen Übersichtsdarstellung sind die Winkel zwischen der Richtung des Stroms und der Magnetisierung durch
ein Winkelzeichen angegeben und die 45 -Positionen bzw. 135 -Positionen entsprechen den Werten —τ— bzw. ητ'ΪΓ rad.
Mit diesen Kombinationen lassen sich ähnliche Ergebnisse
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erzielen, selbst wenn die linken und rechten Teile miteinander vertauscht sind. Die obigen Beziehungen lassen sich wie
folgt zusammenfassen:
Die Vorzeichen für die Ströme und Vormagnetisierungsfeider
werden entsprechend der obigen Definition angesetzt. Eine Differenzbildung läßt sich erst dann gewährleisten,
wenn das Produkt der Vorzeichen des Stroms und des Vormagnetisierungsfelds für jeden MRE-Elementenabschnitt gebildet
wird und die Kombination von MRE-Elementenpaaren betrachtet
wird, deren Vorzeichenprodukt ein unterschiedliches Vorzeichen ergibt.
Da bei der Darstellung der Fig. 8 der durch den rechten MRE-Elementenabschnitt 9b fließende Strom +1 ist und
die Richtung des Vormagnetisierungsfelds Hß auf + % liegt, ergibt
sich für das Vorzeichenprodukt ein "+"-Zeichen, während sich für den linken MRE-Elementenabschnitt 9a bei Bildung
des Vorzeichenprodukts ein "-"-Zeichen ergibt, da der durch diesen linken Abschnitt fließende Strom +1 beträgt und die
Richtung des Vormagnetisierungsfelds Hß auf - 4 liegt. Dies
bedeutet, daß die Vorzeichen der Produkte unterschiedlich sind.
Die in der Tabelle der Fig. 26B mit "^ markierte Kombination
kann dadurch erreicht werden, daß ein Vormagnetisierungsgenerator, also etwa der Magnet 10 mit einer Mittenaussparung
20 (vgl. Fig. 7A) auf der gleichen oder gegenüberliegenden Seite des MRE-Elements 9 in bezug auf das magnetische
Aufzeichnungsmedium so angeordnet wird, daß seine Magnetpole auf die jeweiligen MRE-Elementenabschnitte ausgerichtet
sind und die Richtungen der Magnetpole und Ströme geeignet gewählt werden. Die anderen Kombinationen aus
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Fig. 26B lassen sich entsprechend durch geeignete Auswahl
der Zuordnung zwischen den Magneten und den MRE-Elementenpositionen
erreichen.
Nachfolgend wird die Empfindlichkeit des magnetischen
Wandlerkopfs gemäß der Erfindung einer genaueren Betrachtun g unt er ζ ogen:
Der Widerstandswert des MRE-Elementenabschnitts 9a
oder 9b zwischen den Anschlüssen 11c und 11a oder 11c und
11b läßt sich entsprechend der nachfolgenden Gleichung (2) als der Gesamtwiderstand bestimmen, der sich durch Integration
der Widerstandswerte über die Gesamtzahl der infinitesimalen Abschnitten der MRE-Elementenabschnitte 9a oder 9b,
wiedergegeben durch die Gleichung (1), errechnen läßt:
15
fs"
| fo* | rd+w |
r-c/2
J z=O |
1 | cos 29B(y, | z)| dz |
| T ' | Jy=a | dy | |||
| oC* 2 |
|||||
20
In dieser Gleichung (2) ist mit 0„(y,z) der Winkel zwi-
sehen der Richtung des Sättigungsvormagnetisierungsfelds und
der Richtung des durch das MRE-Element 9 fließenden Stroms I, mit € die Länge des MRE-Elements 9, mit w die Breite dieses
Elements und mit d der Abstand zwischen der Oberfläche des Aufzeichnungsmediums und dem Endabschnitt des MRE-Elements
bezeichnet (vgl. Fig. 10).
Aus Gleichung (2) ergibt sich die Widerstandsänderung
θβ - ξ1 , die maßgeblich für den Differenzausgangswert
ist, wenn das Signalmagnetfeld HS anliegt, entsprechend der
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folgenden Gleichung (3):
Pp
"fBT+S t fd+w
R L I . dy
°p cos 2 ΘΒ +s(y,z)) dz
) Z=O
d+w dy
d«
(3)
Ib
In Gleichung (3) sind mit eBR+s(y,z) und ÖBL+g(y'z) die
Winkel zwischen der Richtung des Stroms I und der Richtung des zusammengesetzten Magnetfelds eines den rechten MRE-Elementenabschnitt
in Fig. 10 beaufschlagenden Vormagnetisierungsfelds HßR und des Signalmagnetfelds Hg, d.h. HßR + Hg
bzw. des zusammengesetzten Magnetfelds des den linken MRE-Elementenabschnitts
beaufschlagenden Vormagnetisierungsfelds H in Fig. 10 und des Signalmagnetfelds Hg, d.h. HßL + Hg
bezeichnet. Dementsprechend läßt sich eine differentielle Aus gangs spannung AVpp (Peak-zu-Peak-Wert) mit der folgenden
Gleichung (4) ausdrucken:
- (fE+s
worin mitfB +s bzw. fß +s die Widerstandsänderungen des
rechten bzw.Rlinken MRE-Elementenabschnitts bezeichnet sind.
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In ähnlicher Weise läßt sich die Widerstandsänderung, bezogen auf den Differenzausgang, bei Anlegen des Signalmagnetfelds
-HS wie folgt darstellen:
c λ VPP = (P - P ) I
wobei die Winkel der zusammengesetzten Magnetfelder Ha - He
und H - Hc und der Strom I als ©D (y,z) und θ,, „ (y,z) an-BL
S BR-S BL-S
gesetzt und zur Substitution in die Gleichung (3) eingeführt werden.
Nachfolgend wird die Art der Berechnung eines Ausgangssignals des magnetischen Wandlerkopfs anhand eines praktischen
Beispiels in Verbindung mit der obigen Gleichung (4) erläutert:
Wird angenommen, daß &ζ/ξ = 5 %, die aufgezeichnete
Wellenlenge λ = 5 μπι, d = 0,1 μπι, w = 5 um, t = 0,05 μπι,
1=3 mA betragen, ein mit CrO^-Pulver beschichtetes Magnetband
als Aufzeichnungsmedium verwendet wird, das Vormagnetisierungsfeld
H0 eine Stärke von 100 o£ aufweist und der
XD
Winkel zwischen dem Vormagnetisierungsfeld H_ und dem Strom I
zu +_ -τ rad. angesetzt wird, so ergibt sich über den Klemmen t
in Fig. 7 bei einer Spurbreite von 100 μπι eine reproduzierte
Ausgangssignalstärke Δ V von etwa 2 mV. ""
Da beim obigen Ausführungsbeispiel der Erfindung der dritte Anschluß 11c vom Zentrum des MRE-Elements 9 nach außen
geführt ist und die differentiellen Änderungen des Widerstands zwischen den Anschlüssen 11a und 11c und zwischen den Anschlüssen
11c und 11b abgefragt werden, werden Widerstandsänderungen
gleicher Phase aufgrund von Temperaturänderungen usw. beseitigt und treten im Ausgangssignal nicht auf. Außerdem bleibt
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- -.Spny„£or.p.
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die Symmetrie der positiven und negativen Signale beibehalten.
Zur Herstellung eines magnetischen Wandlerkopfs entsprechend der oben erläuterten theoretischen Konstruktion
sind folgende Schritte auszuführen:
Wie etwa die Figuren 11 und 12 erkennen lassen, werden
isolierende Grundplatten beispielsweise Substrate aus Glas/ Keramik oder dergleichen oder zwei Substrate 13 und 14, die jeweils
beispielsweise aus einem Halbleitermaterial wie Silicium oder aus einem Leiter, der mit einer Isolierschicht
beispielsweise aus Siliciumdioxid (SiC^) beschichtet werden, vorbereitet. Sodann wird ein Material mit Magnetoresistenzeigenschaft
etwa NiCo-Legierung, Permalloy (NiFe-Legierung) oder dergleichen auf ein Substrat, beispielsweise auf das
Substrat 13 in dünner Schicht aufgebracht, um ein MRE-Element
9 mit den Elementenabschnitten 9a und 9b und den zugeordneten Anschlüssen 11a, 11b und 11c zu erzeugen, wie die Fig. 11
erkennen läßt. Dieses MRE-Element 9 und die entsprechenden Anschlüsse 11a, 11b und 11c kann beispielsweise durch Aufdampfen
eines Materials mit den erwähnten MRE-Eigenschaften auf ein Substrat in einer festgelegten Musterverteilung beispielsweise
als das erwähnte E-förmige Muster hergestellt werden. Dazu alternativ kann das gleiche Material auch auf
die gesamte Oberfläche eines Substrats durch ein Aufdampfverfahren aufgebracht werden und anschließend werden die unerwünschten
Bereiche der Aufdampfschicht beispielsweise in
einem Photoätzprozeß entfernt. Wie die Fig. 12 zeigt, ist am anderen Substrat 14 ein magnetischer Körper mit hoher Koerzitivkraft
etwa durch Verkleben befestigt, insbesondere und beispielshalber eine dünne Platte aus CuNiFe-Legierung,
CuNiCo-Legierung oder dergleichen, oder es wird ein Permanent-
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magnet mit einer NS-magnetisierten Schicht als Vorrichtung zur Erzeugung des Vormagnetisierungsfelds verwendet. Sodann
werden die beiden Substrate 13 und 14 miteinander durch ein
Haftmittel 15 etwa mittels Epoxiharz, oC -Cyanoacrylat oder
dergleichen so verbunden, daß das MRE-Element 9 und die Vorrichtung
10 zur Erzeugung des Vormagnetisierungsfelds einander gegenüberstehen, wie die Fig. 13 zeigt. An den Außenseiten
der Substrate 13 bzw. 14 sind magnetische Abschirmkörper 16 bzw. 17 jeweils mit hoher Abriebfestigkeit angesetzt.
Der so hergestellte laminierte Körper aus den Substraten 13, 14 und den magnetischen Abschirmkörpern 16, 17
wird in Längsrichtung des MRE-Elements 9 durch Schleifen bearbeitet,
um die seitlichen Endflächen des MRE-Elements 9 freizulegen, die dem magnetischen Aufzeichnungsmedium an der
Kontaktfläche 18 gegenüberstehen.
Aus den soweit gegebenen Erläuterungen ist für den Fachmann ersichtlich, daß ein magnetischer Wandlerkopf 8 mit erfindungsgemäßen
Merkmalen, der zunächst anhand von Fig. 7 nur in seinem theoretischen Aufbau beschrieben wurde, auch
praktisch hergestellt werden kann.
In diesem Fall können für die Vorrichtung 10 zur Erzeugung
des Vormagnetisierungsfelds unterschiedliche Formen von Permanentmagneten verwendet werden. Wie beispielsweise die
Fig. 14 zeigt, wird eine Platte mit Rechteckquerschnitt vorbereitet
und entland ihrer Längsseitenkante 19 NS-magnetisiert.
Alternativ dazu kann - wie die Fig. 15 erkennen läßt die NS-magnetisierte Seitenkante 19 mit einer nutartigen
Aussparung 20 versehen werden, wodurch sich die Änderung der Stärke des Vormagnetisierungsfelds im Winkelbereich +_ \
abhängig von der Position des MRE-Elements-vermindert werden
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kann, was weiter unten noch näher erläutert wird.
Die Fig. 16 und 17 zeigen die graphische Darstellung
der gemessenen Magnetfeldverteilung der in den Fig. 14 und dargestellten Magnete TO entlang deren Längsrichtung (z-Richtung)
vom Zentrum der Endkante 19 im Falle der Fig. 14 und
vom Zentrum der Endkante innerhalb der Aussparung 20 im Falle der Fig. 15. Das Zentrum ist jeweils
als O-Punkt markiert. Die Fig. 1 6A und 17A zeigen jeweils die
Verteilung der Magnetfeldstärke in y-Richtung, also senkrecht zur Endkante 19, während die Fig. 16B und 17B die Verteilung
jeweils in z-Richtung veranschaulichen. Die jeweiligen Kurvenscharen zeigen den Fall, daß sich der Abstand y von der
Endkante 19 des Magneten 10 (relativer Wert) ändert. Die
Hinweiszeichen Z1, Z2 und Z3 in den Fig. 16 und 17 zeigen die Positionen, für die die Richtungen der Magnetfelder jeweils
20°, 45° bzw. 70° relativ zur z-Achse betragen. Ist etwa der Winkelbereich von 20° bis 70° als bevorzugter Bereich für
das MRE-Element 9 hinsichtlich des Vormagnetisierungsfelds anzusehen, so läßt sich auch für große Breiten von Z1 bis Z3
bzw. -Z1 bis -Z3 über einen weiten Bereich ein günstiges Vormagnetisierungsfeld für das MRE-Element 9 erreichen. Wie
sich aus dem Vergleich der Fig. 16 und 17 ersehen läßt, werden die Breitenwerte Z1 bis Z3 und -Z1 bis -Z3 größer,
wenn die Endkante 19 des Magneten 10 mit der Aussparung 20
versehen ist, als bei dem Fall, wenn die Aussparung 20 nicht vorhanden ist. Wie oben in Verbindung mit der Fig. 9 erläutert,
ist es hinsichtlich der Richtung des Vormagnetisierungsfelds im Rahmen der Erfindung vorteilhaft, wenn das
Vormagnetisierungsfeld das MRE-Element 9 so beaufschlagt,
daß für den Strom I die Richtung + —τ- _+ -y-// / also beif <i £
spielsweise -j für alle Positionen des MRE-Elementenabschnitts
9a des MRE-Elements 9 zwischen den Anschlüssen 11a
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und 11c und - -τ für alle Positionen des MRE-Elementenab-
schnitts 9b des MRE-Elements 9 zwischen den Anschlüssen 11c
und 11b gilt. Da die Stärke des Vormagnetisierungsfelds
in allen Stellungen des MRE-Elements gleichförmig ist, so daß sich eine Verbesserung der Wiedergabeempfindlichkeit
ergibt, kann die Endkante 19 der das Vormagnetisierungsfeld liefernden Vorrichtung 10 beispielsweise gekrümmt sein, so
daß die Endkante 19 einen zum Zentrum der Endkante 19 nach innen abgeschrägten Verlauf aufweist. Damit läßt sich erreichen,
daß das MRE-Element 9 an seinen jeweiligen Abschnitten durch ein Vormagnetisierungsfeld mit einem Gradier
enten von etwa _+ -j beaufschlagt wird. Außerdem ist der Mittenbereich der Vorrichtung 10 mit einer hohen Stärke des Magnetfelds relativ weit vom MRE-Element 9 abgerückt, um eine weitgehend gleichförmige Stärke des Magnetfelds zu gewährleisten.
enten von etwa _+ -j beaufschlagt wird. Außerdem ist der Mittenbereich der Vorrichtung 10 mit einer hohen Stärke des Magnetfelds relativ weit vom MRE-Element 9 abgerückt, um eine weitgehend gleichförmige Stärke des Magnetfelds zu gewährleisten.
Die Aussparung 20 im Permanentmagneten 10 in der Nähe
des Anschlusses 11c (vgl. die Pig. 7 und 18) kann zur Anbringung
eines Leiters zur Magnetisierung des Permanentmagneten 10 verwendet werden, was jedoch in manchen Fällen
nicht notwendig ist.
Beim obigen Ausführungsbeispiel der Erfindung bildet ein Permanentmagnet mit NS-Magnetisierung die das Vormagnetisierungsfeld
erzeugende Vorrichtung 10. Ebensogut kann ein Elektromagnet verwendet werden.
Die Fig. 19 zeigt die Perspektivdarstellung eines anderen Ausführungsbeispiels der Erfindung, bei der die
das Vormagnetisierungsfeld erzeugende Vorrichtung 10 aus einem Elektromagneten besteht. Die aus der Fig. 7 bereits
bekannten analogen Elemente sind mit den gleichen Bezugs-
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hinweisen gekennzeichnet; ihre Beschreibung im einzelnen ""■■
wird weggelassen. Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 19 wird als Vormagnetisierungsvorrichtung 10 ein C- oder U-förmiger
Kern 21 aus einem weichmagnetischen Material verwendet. Leiter 22a und 22b sind so angeordnet, daß der Kern 21 erfaßt
ist und ein von einer entsprechenden Quelle Sb gelieferter und durch die Leiter 22a und 22b fließender Strom I0
B erzeugt durch elektromagnetische Induktion ein Magnetfeld.
In diesem Fall ist der Kern 21 so angeordnet, daß seine beiden Enden, d.h. seine beiden Magnetpole,den MRE-Elementenabschnitten
9a bzw. 9b des MRE-Elements 9 gegenüberstehen und außerdem den dritten oder mittleren Anschluß 11c des
MRE-Elements 9 erfassen.
Um den in Fig. 19 dargestellten magnetischen Wandlerkopf 8 zu realisieren werden - was auch aus Fig. 20 deutlich
wird - zwei Substrate 13 und 14 vorbereitet, auf die
das MRE-Element 9 ähnlich wie in Fig. 11 aufgebracht wird.
Der eine Leiter 22b wird in gewünschter Musterverteilung
durch Verdampfungstechnik auf das andere Substrat 14 aufgebracht. Sodann wird das Substrat 14 mit einer Harzschicht
23 so bedeckt, daß ein Teilbereich des Leiters 22b freiliegt, ■während der restliche Teil des Leiters 22b durch die Harzschicht
23 bedeckt ist. Der weichmagnetische Kern 21 wird mit der Harzschicht 23 verklebt, und sodann wird der andere
Leiter 22a darüber in gewünschter Musterverteilung aufgebracht,
beispielsweise mittels Verdampfungstechnik. In diesem Fall wird ein Ende des Leiters 22a mit jenem Teil des
Leiters 22b verbunden, der freiliegt, also nicht durch die Harzschicht 23 abgedeckt ist. Sodann werden beide Substrate
13 und 14 durch das Klebemittel 15 miteinander unter Einhaltung der notwendigen Positionsbeziehung miteinander ver-
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bunden. In Fig. 20 sind die aus Fig. 13 bereits bekannten
entsprechenden Elemente mit den gleichen Bezugshinweisen gekennzeichnet und eine ins einzelne gehende Beschreibung
wird weggelassen.
5
5
Bei den Ausführungsbeispielen der Erfindung nach den Fig. 7 und 19 sind die zur Gewinnung des differentiellen
Ausgangssignals erforderlichen Widerstände R1 und R2 als externe Widerstände vorhanden. Es ist jedoch in einigen
Fällen auch möglich, die Widerstände R1 und R2 als Teil des oder der MRE-Elemente auszubilden.
Die Fig. 21 zeigt ein Ausführungsbeispiel für diesen Fall. Hier sind die Widerstände R1 und R2 als Teil eines
MRE-Elements 24 ausgebildet. Erste bis dritte Anschlüsse 25a,
25b und 25c sind von den beiden Enden bzw. vom Zentrum des MRE-Elements 2 4 nach außen geführt und die Widerstände R1
und R2 werden durch jene Abschnitte des MRE-Elements 24 gebildet, die zwischen den Anschlüssen 25a und 25c bzw. zwisehen
den Anschlüssen 25c und 25b liegen. In Fig. 21 sind die der Darstellung von Fig. 7 entsprechenden Teile mit den
gleichen Bezugshinweisen gekennzeichnet; eine Beschreibung von Einzelheiten kann erübrigt werden.
Werden beim Ausführungsbeispiel der Fig. 21 vier MRE-Elementenabschnitte
R1, R2 bzw. 9a und 9b der MRE-Elemente 24 und 9 dem Signalmagnetfeld +HS gleichförmig ausgesetzt,
so steigt der Widerstand des MRE-Elementenabschnitts 9b und des Widerstands R1 an, während der des MRE-Elementenabschnitts
9a und des Widerstands R2 abfällt. Dementsprechend wird zu diesem Zeitpunkt das Potential am Verbindungspunkt zwischen
den Widerständen R1 und R2 niedrig, während das Potential am Verbindungspunkt zwischen den MRE-Elementenabschnitten 9a
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und 9b ansteigt. Das Ausführungsbeispiel der Fig. 21 liefert also ein vergleichsweise großes Ausgangssignal.
Die Wiedergabeempfindlichkeit des MRE-Elements 9 wird
deutlich höher, da die MRE-Elementenabschnitte 9a und 9b langer sind. Wie die Fig. 22 erkennen läßt, ist es damit
möglich, die MRE-Elementenabschnitte 9a und 9b zu falten, um bei im wesentlichen gleicher Baugröße eine wesentlich
größere Länge zu erzielen. In diesem Fall können die gefalteten Abschnitte so hergestellt werden, daß die Schichtoberfläche
des MRE-Elements 9 überlappt ist.
Die Figuren 23A und 23B zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung in Anwendung auf Vie lkanal-Wandlerköpfe, mit denen
sich Signale aus einer Mehrzahl von magnetischen Aufzeichnungsspuren auslesen lassen. Im Beispiel der Fig. 23A ist
eine Mehrzahl von MRE-Elementen 9.., 9~λ 9.,, ..., die je für
sich betrachtet dem oben beschriebenen Aufbau des MRE-Elements 9 entsprechen, so angeordnet, daß sich ein gemeinsamer Ausgangsanschluß
t vom Verbindungspunkt zwischen den Widerständen R1 und R2 und weitere Ausgangsanschlüsse t.. , t2, t^,
... vom Mittenanschluß jedes MRE-Elements 9., 92, 93/ ···
ableiten lassen. Die Fig. 23B zeigt ein Beispiel, bei dem die Ausführungsform der Fig. 7B auf einen magnetischen Vielkanal-Wandlerkopf
angewendet wird. In den Fig. 23A und 23B sind die aus den Fig. 7A bzw. 7B bereits bekannten Elemente
mit den gleichen Bezugshinweisen gekennzeichnet; ihre Beschreibung in Einzelheiten kann erübrigt werden. In Fig. 23B
sind die Ausgleichs- oder Brückenwiderstände mit r.. und r~
bezeichnet, die den Widerständen R4 und R1. der Fig. 7B entsprechen.
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In den erläuterten Ausführungsbeispielen sind jeweils zwei MRE-Elementenabschnitte 9a und 9b für die Spur eines
Kanals vorgesehen. Wird die Erfindung jedoch bei nur einem Kanal mit großer Spurbreite angewendet, so können - wie die
Fig. 24 zeigt - unterteilte MRE-Elementenabschnitte 9a1, 9a2,
9a3, 9b1, 9b2, 9b3 in der Folge 9a1 - 9b1 - 9a2 - 9b2 - 9a3 9b3
vorgesehen sein. Damit läßt sich ein gemeinsamer Magnetpol für benachbarte MRE-Elementenabschnitte vorsehen, um für
die das Vormagnetisierungsfeld erzeugende Vorrichtung 10 einen
einfachen konstruktiven Aufbau zu erhalten. Beim Beispiel der Fig. 24 werden drei Paare von MRE-Elementenabschnitten verwendet.
Es ist jedoch selbstverständlich auch möglich, im Bedarfsfall die Anzahl der MRE-Elementenabschnittspaare zu
vergrößern.
15
Bei den oben erläuterten Ausführungsformen der Erfindung
wird das MRE-Element 9 direkt durch das Signalmagnetfeld
beeinflußt. Es ist jedoch ebenso möglich, das MRE-Element 9 innerhalb des Magnetpfads eines Kerns aus weichmagnetischem
Material anzuordnen, so daß das MRE-Element nur indirekt durch das Signalmagnetfeld beaufschlagt wird.
Die das Vormagnetisierungsfeld liefernde Vorrichtung
kann in Ergänzung zu den obigen Ausführungsbeispielen auch noch in anderer Hinsicht abgewandelt werden. Wie die Fig.
zeigt, kann ein Kern 30 aus weichmagnetischem Material in Verbindung mit einem Magneten 31 verwendet werden, der auf
einem Teil des Kerns 30 aufgebracht ist, die gemeinsam die Vorrichtung 10 zur Erzeugung des Vormagnetisierungsfelds
bilden.
Obgleich sich die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele der Erfindung auf magnetische Wandlerköpfe vom soge-
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- 31 -
nannten Vertikaltyp bezogen, läßt sich die Erfindung ebenso
auf magnetische Wandlerköpfe vom Longitudinaltyp anwenden
.
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Leerseite
Claims (15)
- TER MEER-MÜLLER-STEINME1STERBeim Europäischen Patentamt zugelassene Vertreter — Professional Representatives before She European Patent Office Mandataires agreed pres !'Office european des brevetsDipl.-Chem. Dr. N. tar Meer Dipl.-Ing. H. SteinmeisterSSäü'MÜller Siekerwa.17,D-8OOO MÜNCHEN 22 D-48OO BIELEFELDS79P70 25. Mai 1979Mü/vLSONY CORPORATION7-35 Kitashinagawa 6-chome, Shinagawa-ku, Tokyo/JapanMagnetischer WandlerkopfPriorität: 26. Mai 1978, Japan, Ser.Nr. 62956/78PATENTANSPRÜCHEMagnetkopf mit einem durch ein Vormagnetisierungsfeld beaufschlagten Magnetoresistenzelement, dadurch gekennzeichnet , daß- das Magnetoresxstenzelement (9) ein erstes und ein zweites im wesentlichen auf eine gemeinsame Linie ausgerichtetes Magnetoresistenzelement (9a, 9b) aus einem0098 4 8/0943\ Sony Corp.TER MEER · MÜLLER · STEINMEISTER - ' S79P70Dünnschichtmaterial mit Magnetoresistenzeigenschaft umfaßt;-eine Stromquelle (S) vorhanden ist, die einen Strom (I) in einer jeweils festgelegten Richtung durch die beiden Magnetoresistenselemente treibt;die die beiden Magnetoresistenzelemente mit einem Vormagnetisierungsfeld beaufschlagende Einrichtung (10) so angeordnet ist, daß das oder die Vormagnetisierungsfeld(er) hinsichtlich (seiner)ihrer Richtung aus der Vielzahl der möglichen Magnetfelder in Richtungen von etwa ± + jiT (n ganzzahlig) in bezug auf die Stromfluß-_richtung durch das erste bzw. zweite Magnetoresistenzelement liegen;- die Stromquelle und die Vormagnetisierungseinrichtung (10) so ausgewählt sind, daß bei Anlegen eines gleichen Signalmagnetfelds (H ) an das erste bzw. zweite Magnetoresistenzelement deren Widerstandswerte sich entgegengesetzt in bezug zueinander ändern, und- die Ausgänge vom ersten bzw. zweiten Magnetoresistenzelement als Differenzwerte abgreifbar sind.
- 2. Magnetkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste und das zweite Magnetoresistenzelement (9a, 9b) in Serie miteinander verbunden sind, und daß die Einrichtung zur Erfassung der Ausgangssignale der beiden Magnetoresistenzelemente die Ausgangssignaldifferenz aufgrund der sich ändernden Widerstände des ersten bzw. zweiten Magnetoresistenzelementes erfaßt.
- 3. Magnetkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß von den beiden in Serie verbundenen Magnetoresistenzelementen ein erster Anschlußleiter (11a) vom äußeren Ende des ersten Elements (9a), ein zweiter909848/094 3Sony Corp, TER MEER · MÜLLER · STEINMEISTER ;-' ""!Anschlußleiter (11b) vom äußeren Ende des zweiten Elements (9b) und ein dritter Anschlußleiter (11c) vom Verbindungspunkt der beiden Elemente nach außen geführt ist.
- 4. Magnetkopf nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Einrichtung (10) zur Einspeisung des Vormagnetisierungsfelds einen Magneten aufweist, der in bezug auf das erste und das zweite Magnetoresistenzelement so angeordnet ist, daß Magnetpole entgegengesetzter Polarität zwischen dem ersten (11a) und dritten Anschluß (11c) bzw. zwischen dem dritten (11c) und zweiten Anschluß (11b) liegen.
- 5. Magnetkopf nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Einrichtung zur Ableitung eines Ausgangssignals einen ersten und einen zweiten Widerstand (R-, R2 bzw. R., R5) umfaßt, die in Brückenschaltung mit dem ersten und zweiten Magnetoresistenzelement verbunden sind.
- 6. Magnetkopf nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß die Stromquelle parallel zur Serienschaltung aus erstem und zweitem Widerstand und parallel zur Serienverbindung des ersten und zweiten Magnetoresistenzelementes geschaltet ist, und daß zwei Ausgänge (t) vom Verbindungspunkt zwischen dem ersten und zweiten Widerstand bzw. am Verbindungspunkt zwischen dem ersten und zweiten Magnetoresistenzelement abgreifbar sind (Fig. 7A).
- 7. Magnetkopf nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß die Stromquelle parallel zur Serienschaltung aus erstem Magnetoresistenzelement (9a) und erstem Widerstand (R4) und parallel zur Serienschaltung ausSony Corp. TER MEER · MÜLLER · STEINMEISTER " S79P70zweitem Magnetoresistenzelement (9b) und zweitem Widerstand (R5) angeschlossen ist, und daß ein Ausgang (t) am Verbindungspunkt zwischen dem ersten Magnetoresistenzelement und dem ersten Widerstand und am Verbindungspunkt zwischen dem zweiten Magnetoresistenzelement und dem zweiten Widerstand abgreifbar ist (Fig. 7B).
- 8. Magnetkopf nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß der erste und zweite Widerstand aus einem DünnfiImmaterial mit Magnetoresistenzeigenschaft hergestellt sind (Fig. 21).
- 9. Magnetkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das erste und das zweite Magnetoresistenzelement unmittelbar angrenzend an ein relativ dazu bewegbares magnetisches Aufzeichnungsmedium angeordnet sind.
- 10. Vielkanal-Magnetkopf mit einer Mehrzahl von Magnetköpfen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils zweiten Anschlüsse jedes einzelnen Magnetkopfes gemeinsam mit der Stromquelle verbunden sind.
- 11. Vielkanal-Magnetkopf mit einer Mehrzahl von Magnetköpfen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils dritten Anschlüsse jedes Magnetkopfes gemeinsam mit einer Klemme der Stromquelle verbunden sind, und daß die Verbindungspunkte zwischen dem ersten und zweiten Widerstand jedes Magnetkopfs gemeinsam an die andere Klemme der Stromquelle angeschlossen sind.909848/0948Sony Corp.TER MEER -MÜLLER - STEINMEISTER ' ::.. . ::\ .':.S'79P70
- 12. Magnetkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Magnetoresistenzelemente auf einem isolierenden Substrat (13) aufgebracht sind, und daß die Vormagnetisierungseinrxchtung auf einem anderen isolierenden Substrat (14) aufgebracht ist und beide Substrate miteinander verbunden sind (Fig. 19, 20).
- 13. Magnetkopf mit durch ein Vormagnetisierungsfeld beaufschlagtem Magnetoresistenzelement, gekennzeichnet durch- ein erstes und ein zweites Magnetoresistenzelement (9a, 9b), die jeweils aus einem Dünnschichtmaterial mit Magnetoresistenzeigenschaft hergestellt, im wesentlichen auf eine gemeinsame Linie ausgerichtet sind und einen ersten (11a), nach außen geführten Anschluß vom äußeren Ende des ersten Magnetoresistenzelementes, einen zweiten (11b) nach außen geführten Anschluß vom äußeren Ende des zweiten Magnetoresistenzelements und einen dritten nach außen geführten Anschluß (11c) vom Verbindungspunkt des ersten und zweiten Magnetoresistenzelements aufweisen;- eine Stromquelle (S), die in jeweils festgelegter Richtung einen Strom durch das erste und zweite Magnetoresistenzelement treibt;- eine Vormagnetisierungseinrxchtung (10), die das erste und das zweite Magnetoresistenzelement mit einem Magnetfeld jeweils festgelegter Richtung in bezug auf die Stromflußrichtungen beaufschlagt und einen Magneten aufweist; der in bezug auf das erste und zweite Magnetoresistenzelement so angeordnet ist, daß Magnetpole mit zueinander entgegengesetzter Polarität zwischen dem ersten und dritten Anschluß bzw. dem dritten und zweiten Anschluß909848/0948Sony Corp. TER MEER ■ MÜLLER ■ STEINMEISTER · S79P70liegen, wobei der Magnet eine Aussparung (2 0) zwischen den beiden Magnetpolen aufweist und- weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß die Stromrichtung und die Richtung des Magnetfelds so gewählt sind, daß bei Anlegen eines einheitlichen Signalmagnetfelds (Hc) an das erste und zweite Magnetoresistenzelement sich deren Widerstandswerte entgegengesetzt in bezug zueinander ändern, und daß die Ausgangssignale vom ersten und zweiten Magnetoresistenzelement als Differenzwert bzw. differentiell abgreifbar sind.
- 14. Magnetkopfwandler nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet , daß der zur Vormagnetisierung verwendete Magnet ein Permanentmagnet ist.
- 15. Magnetkopfwandler nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet , daß der zur Vormagnetisierung verwendete Magnet ein Elektromagnet ist.909848/0948
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