DE6901048U - Als schraubenkopflager ausgebildete vorrichtung zum loesbaren verbinden und zentrieren von formerei- oder stanzereiwerkzeugteilen - Google Patents
Als schraubenkopflager ausgebildete vorrichtung zum loesbaren verbinden und zentrieren von formerei- oder stanzereiwerkzeugteilenInfo
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Description
V* · · · r # t t fl
■ · · t · · · -·» tf it fa
Patentanwälte
Dipl.-Ing.W.Beyer
Dipl.-Wirtsch.-Ing.B.Jochem
6000 Frankfurt / Main Freiherr-vom-Stein-Str. 18
In Sachen:
Hanns Fickert KG
SUSTAN
6000 Frankfurt/Main
Bettinastrasse 30
Gebrauchsmusteranmeldung
Als Schraubenkopf lag er ausgebildete Vorrichtung zum lösbaren Verbinden und Zentrieren
von Formerei- oder Stanzereiwerkzeugteilen
Die Erfindung betrifft eine als Schraubenkopflager ausgebildete
Vorrichtung zum lösbaren Verbinden und Zentrieren von Formerei- oder Stanzereiwerkzeugteilon, bestehend aus
einem in dem einen Werkzeugteil angeordneten Schraubenkppflager, einem sich gegen dieses abstützenden Schraubbolzen
und einer den Schraubteil des Bolzens aufnehmenden ί
Buchse. '
Zum Zentrieren und Einspannen von Formerei- und Stänzereiwerkzeugteilen,
insbesondere von Formplatten, sind Führungselemente und deren Befestigungen bekannt , bei denen die
Führungs*säule., langer als die Stärke der Werkzeugplatte ist
(Vergleiche Abb. 1). Die Zentrierung beider Platten erfolgt
Fi 7851 g / lo.1.1969
ϊί
durch die genau bearbeitenden Mantelflächen der Säule und
die ebenfalls bearbeitete Zylinderfläche der beide Platten
durchsetzenden koaxialen Bohrung. Als Halteglied der Formplatte und der Halteplatte dient hierbei ein Schraubbolzen,
dessen Kopf sich in einem Schraubenkopflager abstützt, welches
wiederum in die äussere Halteplatte eingesetzt ist.
Da bei verschiedenen Formen die Formplatten im allgemeinen auch unterschiedliche Stärken aufweisen, ergibt sich bei
der bekannten Führungs- und Befestigungsvorrichtung der Nachteil, daß für jede Formplattenstärke entsprechend lange
Führungssäulen . vorhanden sein müssen. Die das Schraubenkopflager
aufnehmenden Halteplatten dagegen sind auch für verschiedene Formen meist gleichbleibend stark.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine von der wechselnden Stärke der Formplatten weitgehend unabhängige Befestigungs- und
Zentriervorrichtung zu schaffen und die Anzahl der verschiedenen Führungselemente zu vermindern.
Erfind1-.ngsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß
das Schraubenkopflager einen Zentrierschaft aufweist, der
in eine Führungsbohrung des zweiten Werkzeugteiles im Passitz hineinragt. Eine vorteilhafte Ausgestaltung der
Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der in der Halteplatte liegende Teil des Zentrierschaftes einen
grösseren Durchmesser besitzt, als der in die Formplatte eingreifende Teil des Zentrierschaftes.
Da bei verschiedenen Formplatten unterschiedlicher Stärke in der Regel die gleichen Halteplatten eingesetzt werden
können, ergibt sich bei der erfindungsgemässen Befestigungsvorrichtung
neben der zweckmässigen Anordnung der Schraüb-
Fi 7351 g / lo.1.1969
bolzen in den Pührungselementen der Vorteil, daß einheitliche
Schraubenkopflager verwendet und die bisherige Vielzahl
unterschiedlich langer Führungssäulen wesentlich verringert
werden können.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen
Vorrichtung anhand der Zeichnung genauer beschrieben. Es zeigen:
Pig. 1 einen Schnitt durch eine Halte- und eine Formplatte mit der bekannten Führungs- und Befestigungsvorrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt durch eine Halte- und eine Formplatte mit der Führungs- und Befestigungsvorrichtung
gemäß der Erfindung,
Fig. 3 einen Schnitt durch eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemässen Führungs- und Befestigungsvorrichtung.
Bei der in Fig. 1 gezeigten Führungs- und Befestigungsvorrichtung
besitzen die Halteplatte 1 und die Formplatte 2 eine durchgehende, koaxiale Bohrung 3 gleichen Durchmessers.
In dieser Bohrung 3 befindet sich eine Führungssäule 4, die als Zentrierelement ausgebildet ist und über die Formplatte
2 in die Halteplatte 1 hineinragt. In die äussere Halteplatte 1 ist ein Schraubenkopflager 5 eingesetzt, das
als Gegenlager für einen Schraubbolzen 6 dient. Der Gewindeteil
7 des Schraubbolzens ragt in eine mit Innengewinde versehene Blindbohrung 8 in der Führungssäule 4, so
daß eine lösbare Verbindung zwischen schraubenkopflager
und der Führungssäule 4 und damit zwischen beiden Platten 1 und 2 vorhanden ist.
Fi 7851 g / lo.1.1969
Die in Pig. 2 gezeigte Zentrier- und Haltevorrichtung gemäß
der Erfindung besitzt ein Sehraubenkopflager 9, welches
sich in einer Schulter 10 der Platte 1 abstützt und das einen Zentrierschaft 11 aufweist, der die Halteplatte 1
voll durchragt und darüberhinaus auch in die Formplatte 2 im Passitz eingreift. Die Zentrierung erfolgt hierbei demzufolge
nicht durch die Führungssäule 4 sondern durch den
Zentrierschaft 11 des Schraubenkopflagers 9. Ein sich in
diesem Sehraubenkopflager 9 abstützender Schraubbolzen 12
greift in eine mit Innengewinde versehene Blindbohrung 13 in der gegenüber den bekannten Ausführungsformen stark verkürzten
Säule 14 ein.
Die in Fig. 3 gezeigte Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung unterscheidet sich von der vorherigen lediglich
dadurch, daß die Bohrung in der Halteplatte 1 gegenüber der in der Formplatte 2 einen grösseren Durchmesser besitzt
und daß das Sehraubenkopflager entsprechend dieser grösseren
Bohrung einen verstärkten äusseren Teil 15 aufweist, der noch vor dem Plattenstoß in den schmaleren, eigentlichen
Zentrierschaft-16 übergeht. Durch diese Ausführung wird das
Einsetzen des als Rundteil ausgebildeten Schraubenkopflagers
wesentlich erleichtert.
Die in die Bohrung eingesetzten Führungssäulen 4, 14 können
auch als Buchsen ausgebildet sein.
Schutzansprüche
Fi 7851 g / lo.1.1969
Claims (2)
1. Als Schraubenkopflager ausgebildet Vorrichtung
zum lösbaren Verbinden und Zentrieren von Formerei- oder Stanzereiwerkzeugteilen, bestehend aus einem in dem einen
Werkzeugteil angeordneten Schraubenkopflager, einem sich
gegen dieses abstützenden Schraubbolzen und einer den Schraubteil des Bolzens aufnehmenden Buchse, dadurch
gekennzeichnet, daß das Sehraubenkopflager
(9) einen Zentrierschaft (11) aufweist, der in eine Führungsbohrung (3) des zweiten Werkzeugteiles (2) im Passitz hineinragt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in der Halteplatte
(1) liegende Teil (15) des Zentrierschaftes (11) einen
grösseren Durchmesser Besitzt als der in die Formplatte
(2) eingreifende Teil (16) des Zentrierschaftes.
Fi 7851 g / Io.1.1969
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19696901048 DE6901048U (de) | 1969-01-13 | 1969-01-13 | Als schraubenkopflager ausgebildete vorrichtung zum loesbaren verbinden und zentrieren von formerei- oder stanzereiwerkzeugteilen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19696901048 DE6901048U (de) | 1969-01-13 | 1969-01-13 | Als schraubenkopflager ausgebildete vorrichtung zum loesbaren verbinden und zentrieren von formerei- oder stanzereiwerkzeugteilen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6901048U true DE6901048U (de) | 1969-06-04 |
Family
ID=6599006
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19696901048 Expired DE6901048U (de) | 1969-01-13 | 1969-01-13 | Als schraubenkopflager ausgebildete vorrichtung zum loesbaren verbinden und zentrieren von formerei- oder stanzereiwerkzeugteilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6901048U (de) |
-
1969
- 1969-01-13 DE DE19696901048 patent/DE6901048U/de not_active Expired
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