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DE69001187T2 - 6-epifumagillole, ihre herstellung und ihre verwendung. - Google Patents

6-epifumagillole, ihre herstellung und ihre verwendung.

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Publication number
DE69001187T2
DE69001187T2 DE9090104177T DE69001187T DE69001187T2 DE 69001187 T2 DE69001187 T2 DE 69001187T2 DE 9090104177 T DE9090104177 T DE 9090104177T DE 69001187 T DE69001187 T DE 69001187T DE 69001187 T2 DE69001187 T2 DE 69001187T2
Authority
DE
Germany
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group
compound
substituted
alkyl
halogen
Prior art date
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DE9090104177T
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Inventor
Takeshi Fujita
Shoji Kishimoto
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Takeda Pharmaceutical Co Ltd
Original Assignee
Takeda Chemical Industries Ltd
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Publication date
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Publication of DE69001187T2 publication Critical patent/DE69001187T2/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D303/00Compounds containing three-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom
    • C07D303/02Compounds containing oxirane rings
    • C07D303/12Compounds containing oxirane rings with hydrocarbon radicals, substituted by singly or doubly bound oxygen atoms
    • C07D303/18Compounds containing oxirane rings with hydrocarbon radicals, substituted by singly or doubly bound oxygen atoms by etherified hydroxyl radicals
    • C07D303/20Ethers with hydroxy compounds containing no oxirane rings
    • C07D303/22Ethers with hydroxy compounds containing no oxirane rings with monohydroxy compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D405/00Heterocyclic compounds containing both one or more hetero rings having oxygen atoms as the only ring hetero atoms, and one or more rings having nitrogen as the only ring hetero atom
    • C07D405/02Heterocyclic compounds containing both one or more hetero rings having oxygen atoms as the only ring hetero atoms, and one or more rings having nitrogen as the only ring hetero atom containing two hetero rings
    • C07D405/12Heterocyclic compounds containing both one or more hetero rings having oxygen atoms as the only ring hetero atoms, and one or more rings having nitrogen as the only ring hetero atom containing two hetero rings linked by a chain containing hetero atoms as chain links

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Epoxy Compounds (AREA)

Description

  • Diese Erfindung bezieht sich auf neue 6-Epifumagillole mit Wirksamkeiten des Hemmens von unter anderem Angiogenese-, Zellproliferations- und Immunreaktionen und mit therapeutischen und prophylaktischen Wirksamkeiten gegen zum Beispiel verschiedenene Entzündungskrankheiten (rheumatische Erkrankungen, Psoriasis usw.), Diabetesretinopathie, Artheriosklerose, Tumore und Abstoßungssymptome in Fällen von Transplantationen innerer Organe, oder auf deren Salze, die Herstellung und deren Verwendung.
  • TECHNOLOGISCHER HINTERGRUND
  • Angiogenese ist stark am Auftreten pathologischer Vorgänge verschiedener entzündlicher Krankheiten (rheumatische Krankheiten, Psoriasis usw.), diabetische Retinopathie, Tumore usw. Daher ist in Betracht gezogen worden, daß die Hemmung der Angiogenese einen Zusammenhang mit der Therapie und Prophylaxe dieser Erkrankungen besitzt, und mehrere Forschungsgruppen haben nach Substanzen gesucht, welche zur Angiogenesehemmung befähigt sind. Zum Beispiel werden Forschungsarbeiten zur Anwendung von Protamin durch Taylor [Taylor, S. et al., Nature, 297, 307 (1982)] und zur Verwendung von Heparin in Gegenwart von Cortison durch Folkman et al. [Folkman, J. et al., Science, 221, 719 (1983)] erwähnt. Weiterhin sind auf Ascorbinsäureether und ihre verwandten Verbindungen (JP-A- 131978/1983) oder Polysaccharidsulfat DS4152 (JP-A- 119500/1988) als Verbindungen, welche eine angiogenesehemmende Wirksamkeit besitzen, Patentanmeldungen gerichtet worden. Die Wirksamkeiten dieser Verbindungen sind nicht jedoch genügend befriedigend und das Bekanntwerden von Verbindungen mit ausgezeichneterer Wirksamkeit ist erwünscht.
  • CA 106, 176153y beschreibt Oxaspirooctan-Derivate der Formel
  • worin RR¹ = O, R = H, R¹ = Acyloxy, Aroyloxy.
  • Die Zellproliferation ist eine für Lebewesen zum Wachsen und zur Lebenserhaltung unerläßliche Reaktion. Bei höheren Tieren besitzen verschiedene Gewebe beziehungsweise Organe spezifische Proliferationsmechanismen, welche mit verschiedenen Regelmechanismen gesteuert werden. In den letzten Jahren sind mehrere Dutzend die Zellproliferation positiv steuernder Arten von Substanzen, d.h. "Zellproliferationsfaktoren", isoliert und gereinigt worden. Es ist auch aufgeklärt worden, daß diese Faktoren eine wichtige Rolle bei der Ontogenie und dem Erhalt des Lebens spielen. Auf der anderen Seite gibt es viele Berichte, welche offenbaren, daß eine abnormale Zellproliferation, insbesondere eine solche Proliferation, welche außer Kontrolle ist, mit verschiedenen Krankheiten verbunden ist. Tumore und Artheriosklerose sind zum Beispiel für diese Krankheiten typisch.
  • Es ist auch aufgeklärt worden, daß verschiedene Zellproliferationsfaktoren an der Aktivierung immunkompetenter Zellen, insbesondere Lymphozyten, teilhaben. Eine übermäßige Produktion oder übermäßige Antwort dieser Zellproliferationsfaktoren wird als einer der Autoimmunkrankheiten oder allergische Krankheiten verschlimmernden Faktoren betrachtet. Daher wird die Ausnutzung von Arzneimitteln, welche Wirkungen des selektiven Hemmens von Zellproliferationsfaktoren, Steuerungsantworten und der Immunsuppression zeigen, als wirksames Mittel zum Zurverfügungstellen einer Prophylaxe und Therapie dieser Krankheiten und auch dem Unterdrücken der Transplantatabstoßung bei Transplantationen innerer Organe angesehen.
  • ZIEL DER ERFINDUG
  • Der Gegenstand dieser Erfindung liegt im Bereitstellen neuer Verbindungen mit unter anderem Wirkungen der Angiogenesehemmung, der Unterdrückung der Zellproliferation und der Immunosuppression.
  • Zum Erreichen des vorstehend erwähnten Ziels haben die vorliegenden Erfinder eine Suche nach verschiedenen Verbindungen und deren Untersuchung durchgeführt. Als Ergebnis fanden sie, daß chemisch von Fumagillin, welches als antibiotisches und antiprotozoisches Mittel bekannt geworden ist, abgeleitetes 6-Epifumagillol und seine verwandten Verbindungen ausgezeichnete Wirkungen der Angiogenesehemmung, der Unterdrückung der Zellproliferation und der Immunsuppression besitzen, und auf diese Weise ist die vorliegende Erfindung vervollständigt worden.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf durch die Formel
  • wiedergegebene 6-Epifumagillole, worin R¹ für eine 2-Methyl- 1-propenyl-Gruppe oder eine Isobutyl-Gruppe steht; R² für ein Wasserstoff-Atom, einen gegebenenfalls substituierten aliphatischen Kohlenwasserstoff-Rest oder eine gegebenenfalls substituierte Acyl-Gruppe wie in Anspruch 1 definiert steht, und deren Salze.
  • GENAUE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Beispiele für die aliphatischen Kohlenwasserstoff-Reste der durch R² dargestellten, gegebenenfalls substituierten aliphatischen Kohlenwasserstoff-Reste schließen geradkettige oder verzweigte Alkyl-Gruppen, Alkenyl-Gruppen, Alkinyl-Gruppen oder cycloaliphatische Kohlenwasserstoff-Reste ein, und unter anderen sind Alkyl-Gruppen besonders bevorzugt.
  • Beispiele der durch R² dargestellten, gegebenenfalls substituierten Acyl-Gruppen schließen von Carbonsäuren oder ihren Amid-Gruppen abgeleitete Acyl-Gruppen ein (z.B. eine Alkanoyl- Gruppe, Aroyl-Gruppe, aromatische heterocyclische Carbonyl- Gruppe, Carbamoyl-Gruppe, Alkoxycarbonyl, Phenoxycarbonyl- Gruppe usw.) oder von Sulfonsäuren oder ihren Amido-Gruppen abgeleitete Acyl-Gruppen (z.B. die Benzolsulfon-Gruppe, Sulfamoyl-Gruppe usw.).
  • Bevorzugte Ausführungsformen des vorstehend erwähnten R² sind wie folgt. Beispiele für gegebenefalls substituierte, durch R² dargestellte Alkyl-Gruppen schließen geradkettige oder verzweigte C&sub1;&submin;&sub2;&sub0; Alkyl-Gruppen ein, welche gegebenenfalls 1-3 Substituenten besitzen. Diese Alkyl-Gruppen können in beliebigen Stellungen epoxidiert sein. Unter ihnen sind Methyl, Ethyl, Benzyl usw. bevorzugt. Beispiele für Substituenten gegebenenfalls substituierter, durch R² dargestellter Alkyl- Gruppen schließen Amino, Niederalkylamino (z.B. Methylamino, Ethylamino, Isopropylamino usw.), Di-niederalkylamino (z.B. Dimethylamino, Diethylamino usw.), Nitro, Halogen (z.B. Fluor, Chlor, Brom, Iod usw.), Hydroxyl, Niederalkoxy (z.B. Methoxy, Ethoxy usw.), Cyan, Carbamoyl, Carboxyl, Niederalkoxycarbonyl (z.B. Methoxycarbonyl, Ethoxycarbonyl usw.), Carboxyniederalkoxy (Carboxymethoxy, 2-Carboxyethoxy usw.), gegebenenfalls substituiertes Phenyl, aromatische heterocyclische Gruppen (vorzugsweise 5-6-gliedrige aromatische heterocyclische Gruppen, welche 1-4 Hetero-Atome, wie etwa Stickstoff, Sauerstoff, Schwefel usw., enthalten, wie etwa 2-Furyl, 2-Thienyl, 4-Thiazolyl, 4-Imidazolyl, 4-Pyridyl usw.) ein.
  • Beispiele der gegebenenfalls substituierten, durch R² dargestellten Alkanoyl-Gruppen schließen gegebenenfalls mit 1 bis 3 denjenigen der vorstehend erwähnten, gegebenenfalls substituierten Alkyl-Gruppen ähnlichen Substituenten substituierte Alkanoyl-Gruppen ein (vorzugsweise unsubstituierte C&sub1;&submin;&sub2;&sub0; Alkanoyl-Gruppen, z.B. Formyl, Acetyl, Propionyl, Isopropionyl, Butyryl, Pentanoyl, Hexanoyl, Heptanoyl, Octanoyl, Nonanoyl, Lauroyl, Undecanoyl, Myristoyl, Palmitoyl, Stearoyl, Arachinoyl usw.). Unter diesen sind Acetyl, Butyryl, Octanoyl, 3-Carboxylpropionyl und 4-Carboxybutyryl bevorzugt.
  • Beispiele der durch R² dargestellten, gegebenenfalls substituierten Aroyl-Gruppen schließen Benzoyl, 1-Naphthoyl und 2-Naphthoyl ein, welche mit C&sub2;&submin;&sub6; Niederalkyl, wie etwa Ethyl, Propyl usw., Amino, Halogen (z.B. Fluor, Chlor, Brom usw.), Hydroxy, Niederalkoxy (z.B. Methoxy, Ethoxy usw.), Cyan, Carbamoyl, Carboxyl usw., vorzugsweise Benzoyl, welches gegebenenfalls 1 bis 3 Substituenten besitzt, 1-Naphthoyl, 2-Naphthoyl usw., substituiert sein können. Unter diesen sind Benzoyl und 2-Carboxybenzoyl bevorzugt.
  • Beispiele der Substituenten in den durch R² dargestellten, gegebenenfalls substituierten aromatischen heterocyclischen Carbonyl-Gruppen schließen dieselben Substituenten wie diejenigen der vorstehend erwähnten Aroyl-Gruppe ein. Als aromatische heterocyclische Carbonyl-Gruppen wird von 5- oder 6-gliedrigen, welche 1 bis 4 Heteroatome, wie etwa Stickstoff, Sauerstoff, Schwefel usw., enthalten, Gebrauch gemacht, und unter diesen sind 2-Furoyl, 2-Thenoyl, Nicotinoyl, Isonicotinoyl, Imidazol-1-carbonyl usw. bevorzugt.
  • Die durch R² dargestellten, gegebenenfalls substituierten Carbamoyl-Gruppen schließen eine Carbamyol-Gruppe, eine monosubstituierte Carbamoyl-Gruppe und eine disubstituierte Carbamoyl-Gruppe ein, und Substituenten von diesen werden durch Niederalkyl, welches durch zum Beispiel Mono- oder Di-niederalkylamino (z.B. Methyl, Ethyl, Propyl, Butyl usw.), Niederalkanoyl (vorzugsweise C&sub1;&submin;&sub6;, z.B. Formyl, Acetyl, Propionyl usw.), Chloracetyl, Dichloracetyl, Trichloracetyl, Niederalkoxycarbonylmethyl (z.B. Methoxycarbonylmethyl, Ethoxycarbonylmethyl usw.), Carboxymethyl, gegebenenfalls substituiertes Phenyl, Naphthyl, Benzoyl und zusammen mit dem Stickstoff-Atom der Carbamoyl-Gruppe eine cyclische Aminogruppe bildende Substituenten (z.B. Pyrrolidino, Piperidino, Morpholino, Piperazino, 4-Methylpiperazino, 4-Phenylpiperazino, 4-Ethyl-2,3-dioxopiperazino usw.) weiter substituiert sein kann, veranschaulicht. Unter diesen sind Chloracetyl, Phenyl und Benzoyl bevorzugt.
  • Als durch R² dargestellte, gegebenenfalls substituierte Alkoxycarbonyl-Gruppen werden zum Beispiel geradkettige oder verzweigte Niederalkoxycarbonyl-Gruppen erwähnt, welche 1 bis 3 Substituenten besitzen können, welche dieselben sind wie diejenigen der vorstehend erwähnten, gegebenenfalls substituierten Alkanoyl-Gruppen. Unter diesen sind Methoxycarbonyl, Ethoxycarbonyl, Propoxycarbonyl, Butoxycarbonyl, Isobutoxycarbonyl und 1-Chlorethoxycarbonyl bevorzugt.
  • Beispiele von Substituenten der gegebenenfalls substituierten, durch R² dargestellten Benzolsulfonyl-Gruppe schließen Niederalkyl (z.B. Methyl, Ethyl usw.), Halogen (Fluor, Chlor, Brom usw.) ein, und ein bis drei dieser Substituenten können sich in beliebigen Stellungen des Benzolrings befinden.
  • Beispiele der Substituenten der durch R² dargestellten, gegebenenfalls substituierten Phenoxycarbonyl-Gruppen schließen dieselben Substituenten der vorstehend erwähnten, gegebenenfalls substituierten Benzolsulfonyl-Gruppen ein, und ein bis drei dieser Substituenten können sich in beliebigen Stellungen der Phenoxy-Gruppe befinden.
  • Beispiele der durch R² dargestellten, gegebenenfalls substituierten Alkylsulfonyl-Gruppen schließen C&sub1;&submin;&sub6; Niederalkylsulfonyl-Gruppen ein, welche gegebenenfalls einen bis drei derselben Substituenten wie diejenigen der vorstehend erwähnten, gegebenenfalls substituierten Alkanoyl-Gruppen besitzen. Unter diesen sind Methylsulfonyl und Ethylsulfonyl bevorzugt.
  • Beispiele der durch R² dargestellten, gegebenenfalls substituierten Sulfamoyl-Gruppen, schließen Niederalkyl (z.B. Methyl, Ethyl, Propyl, Isopropyl, Isobutyl usw.) und gegebenenfalls substituiertes Phenyl ein, und diese Substituenten können einer oder zwei sein, welche die gleichen oder voneinander verschieden sein können.
  • In der vorliegenden Beschreibung schließen Beispiele von Substituenten gegebenenfalls substituierter Phenyl-Gruppen Niederalkyl (z.B. Methyl, Ethyl, Propyl, Butyl usw.), Niederalkoxy (z.B. Methoxy, Ethoxy, Propoxy usw.), Halogen (z.B. Fluor, Chlor, Brom usw.), halogeniertes Alkyl (z.B. Trifluormethyl, Chlormethyl usw.), Nitro usw. ein, und ein bis fünf dieser Substituenten können an beliebigen Stellungen des Phenyl-Rings substituiert ein.
  • In der vorliegenden Beschreibung bedeutet auch, solange nichts anderes angegeben, die Niederalkyl-Gruppe geradkettige oder verzweigte C&sub1;&submin;&sub6; Alkyl-Gruppen und die Niederalkoxy-Gruppe bedeutet C&sub1;&submin;&sub6; Alkoxy-Gruppen.
  • Wenn die Verbindung (I) dieser Erfindung in ihrem Molekül einen sauren Substituenten (z.B. Carboxyl oder dergleichen) oder einen basischen Substituenten (z.B. Amino, Niederalkylamino, Di-niederalkylamino oder dergleichen) besitzt, kann sie als ein pharmazeutisch annehmbares Salz verwendet werden. Als pharmazeutisch annehmbare Salze wird von Salzen mit anorganischen Basen, Salzen mit organischen Basen, Salzen mit basischen oder sauren Aminosäuren oder dergleichen Gebrauch gemacht. Als anorganische Basen, welche befähigt sind, diese Salze zu bilden, wird zum Beispiel von einem Alkalimetall (z.B. Natrium, Kalium usw.), einem Erdalkalimetall (z.B. Calcium, Magnesium usw.), usw. Gebrauch gemacht; als organische Basen wird von Trimethylamin, Triethylamin, Pyridin, Picolin, N,N-Dibenzylethylendiamin, Ethanolamin, Diethanolamin, Trishydroxymethylaminomethan, Dicyclohexylamin usw. Gebrauch gemacht; als anorganische Säuren wird zum Beispiel von Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Salpetersäure, Phosphorsäure usw. Gebrauch gemacht; als organische Säuren wird zum Beispiel von Ameisensäure, Essigsäure, Trifluoressigsäure, Oxalsäure, Weinsäure, Fumarsäure, Maleinsäure, Methansulfonsäure, Benzolsulfonsäure, p-Toluolsulfonsäure usw. Gebrauch gemacht und als basische oder saure Aminosäure wird zum Beispiel von Arginin, Lysin, Ornithin, Asparaginsäure, Glutaminsäure usw. Gebrauch gemacht. Von diesen Salzen bedeuten diejenigen mit Basen (d.h. Salze mit anorganischen Basen, Salze mit organischen Basen, Salze mit basischen Aminosäure) Salze, welche mit der Carboxyl-Gruppe in den Substituenten von Verbindung (I) gebildet werden können, und Salze mit Säuren (d.h. Salze mit anorganischen Säuren, Salze mit organischen Säuren, Salze mit sauren Aminosäuren) bedeuten Salze, welche mit der Amino-Gruppe, Niederalkylamino-Gruppe, Di-niederalkylamino- Gruppe usw. in den Substituenten der Verbindung (I) gebildet werden können.
  • Eine Verbindung der Formel (I), worin R¹ eine 2-Methyl-1-propenyl-Gruppe ist und R² ein Wasserstoff-Atom ist, d.h. 6-Epifumagillol ist die von Fumagillol abgeleitete Verbindung, welche das Hydrolysat von durch einen Mikroorganismus [Tarbell, D.S. et al., Journal of American Chemical Society, 83, 3096 (1961)] gebildetem Fumagillin durch Unterziehen einer Mitsunobu-Reaktion mittels Azodicarbonsäurediethylester, Triphenylphosphin und einer Carbonsäure, wie etwa Ameisensäure oder Benzoesäure [Mitsunobu, O., Synthesis, 1981, S. 1], gefolgt von der Hydrolyse ist.
  • Die Herstellung von Verbindung (I), worin R¹ eine Isobutyl- Gruppe ist, R² ein Wasserstoff-Atom ist, d.h. 6-Epidihydrofumagillol, kann durch Unterziehen von 6-Epifumagillol der katalytischen Reduktion unter üblichen Bedingungen (z.B. mittels 5% Palladium-Kohle in einer Methanol-Lösung) erreicht werden. Diese Verbindung kann auch durch Unterziehen von Fumagillol einer katalytischen Reduktion, gefolgt vom Unterziehen einer Mitsunobu-Reaktion und der Hydrolyse erhalten werden.
  • Die Verbindung (I), worin R² ein anderer Substituent als ein Wasserstoff-Atom ist, kann durch Unterziehen von 6-Epifumagillol oder 6-Epidihydrofumagillol der Alkylierung oder Acylierung (z.B. Carbamoylierung, Sulfonylierung) durch zum Beispiel das nachstehend beschriebene Verfahren oder durch Isolieren der Zwischenprodukte in diesen Reaktionen hergestellt werden. Und wenn R² eine Gruppe ist, welche sich durch katalytische Reduktion nicht verändert, wird 6-O-substituiertes 6-Epifumagillol der katalytischen Reduktion zum Überführen in 6-O-substituiertes 6-Epidihydrofumagillol unterzogen. Wenn das Alkylierungsmittel, Acylierungsmittel (Carbamoylierungsmittel, Sulfonylierungsmittel usw.) einen Substituenten, wie etwa Amino, Hydroxyl, Carboxyl usw., besitzt, sind diese Substituenten vorzugsweise geschützt und die Schutzgruppen werden im Einklang mit der Stabilität des Produkts ausgewählt. Bevorzugte Beispiele der Schutzgruppen sind im Fall von Amino 4-Nitrobenzyloxycarbonyl, 2-Trimethylsilylethoxycarbonyl usw., und im Fall von Hydroxyl 4-Nitrobenzyl, t-Butyldimethylsilyl usw., und im Fall von Carboxyl 4-Nitrobenzyl usw. Zur Entschützung wird ein herkömmliches Mittel, wie etwa katalytische Reduktion oder Verwendung von Fluorid-Ionen eingesetzt. Zusätzlich ist anzuführen, daß es in Fällen von Carbamoylierung und Alkylierung möglich ist, daß ein niederes Alkyl, wie etwa Methyl, Ethyl usw. als Schutzgruppe der Carboxyl-Gruppe benützt wird und darauf nach der Reaktion die Schutzgruppe durch Hydrolyse unter milden alkalischen Bedingungen entfernt wird.
  • 1) Acylierung durch Carbonsäuren
  • Diese Acylierung wird durch Reagierenlassen eines reaktionsfähigen Derivates einer aktivierten Carbonsäure wie etwa einem Säureanhydrid oder Säurehalogenid (Säurechlorid, Säurebromid usw.) mit 6-Epifumagillol oder 6-Epidihydrofumagillol (nachfolgend einfach als Ausgangsalkohol bezeichnet) ausgeführt.
  • Und zwar wird die Reaktion gewöhnlich durch eine solche Reaktion, wie im folgenden Schema gezeigt, ausgeführt:
  • Reaktives Derivat von R³OH + Ausgangsalkohol -> Verbindung (I) [R² = R³]
  • (worin R³ für eine gegebenenfalls substituierte Alkanoyl-Gruppe, eine gegebenenfalls substituierte Aroyl-Gruppe und eine gegebenenfalls substituierte, für R² definierte aromatische heterocyclische Carbonyl-Gruppe steht).
  • Das reaktionsfähige Carbonsäure-Derivat wird üblicherweise in einer Menge von etwa 1 bis 10 Mol, vorzugsweise 1 bis 5 Mol, bezogen auf 1 Mol des Ausgangsalkohols verwendet.
  • Diese Reaktion wird üblicherweise in Gegenwart einer Base durchgeführt. Beispiele der Base schließen ein tertiäres Amin, wie etwa Diisopropylethylamin, Triethylamin, Pyridin, N,N-Dimethylaminopyridin usw., Alkalimetalhydrogencarbonate, wie etwa Natriumhydrogencarbonat, Kaliumhydrogencarbonat usw., Alkalimetallcarbonate, wie etwa Kaliumcarbonat, Natriumcarbonat usw., Alkalimetallhydride, wie etwa Natriumhydrid, Kaliumhydrid usw., Metallorganyle, wie etwa Butyllithium, Lithiumdiisopropylamid usw., ein und die zuzusetzende Basenmenge reicht üblicherweise von etwa 1 Mol bis 10 Mol bezogen auf 1 Mol des Ausgangsalkohols.
  • Diese Reaktion wird üblicherweise in einem organischen Lösungsmittel ausgeführt, welches keine unerwünschten Wirkungen auf die Reaktion ausübt. Beispiele des organischen Lösungsmittels, welches keine unerwünschten Wirkungen auf die Reaktion ausübt, schließen Amide, wie etwa Dimethylformamid, Dimethylacetamid usw., halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie etwa Dichlormethan, Chloroform, 1,2-Dichlorethan usw., Ether, wie etwa Diethylether, Tetrahydrofuran, Dioxan usw., Ester, wie etwa Methylacetat, Ethylacetat, Isobutylacetat, Methylpropionat usw., Nitrile, wie etwa Acetonitril, Propionitril usw., Nitroverbindungen, wie etwa Nitromethan, Nitroethan usw., Ketone, wie etwa Aceton, Methylethylketon usw., aromatische Kohlenwasserstoffe, wie etwa Benzol, Toluol usw., ein, und diese können einzeln oder als Gemisch von zwei oder mehr Arten in einem geeigneten Verhältnis verwendet werden. Das als Base eingesetzte tertiäre Amin kann auch gleichzeitig als Lösungsmittel verwendet werden.
  • Die Reaktionstemperatur schwankt mit den Mengen, Arten usw. der Carboxyl-Derivate, Basen und Lösungsmittel und reicht von -80ºC bis 100ºC, vorzugsweise von 0ºC bis zu Raumtemperaturen (in dieser Beschreibung bedeutet Raumtemperaturen solange nicht anders angegeben von etwa 20 bis etwa 35ºC reichende Temperaturen). Die Reaktionszeit reicht von etwa 30 Minuten bis etwa 5 Tagen.
  • 2) Alkylierung
  • Diese Alkylierung wird durch Reagierenlassen eines Ausgangsalkohols mit einem Alkylierungsmittel, zum Beispiel einem durch die Formel R&sup4;Y wiedergegebenen Alkylhalogenid [worin R&sup4; neben der Definition von R² für eine gegebenenfalls substituierte Alkyl-Gruppe steht, und Y für eine Abgangsgruppe (z.B. Halogen (Chlor, Brom, Iod usw.)) steht], einem Dialkylsulfat (z.B. Methylsulfat, Diethylsulfat usw.) steht, ausgeführt. Dieses Alkylierungsmittel wird üblicherweise in einer Menge von etwa 1 bis 5 Mol bezogen auf den Ausgangsalkohol verwendet.
  • Diese Reaktion wird üblicherweise in Gegenwart einer Base ausgeführt. Als Base wird von den vorstehend erwähnten Alkalimetallhydrogencarbonaten, Alkalimetallcarbonaten, Alkalimetallhydriden, Metallorganylen usw. Gebrauch gemacht und die zuzusetzende Menge reicht von etwa 1 bis 5 Mol bezogen auf den Ausgangsalkohol.
  • Diese Reaktion wird üblicherweise in einem organischen Lösungsmittel durchgeführt, welches keinen unerwünschten Einfluß auf die Reaktion ausübt. Beispiele derartiger organischer Lösungsmittel wie oben schließen die vorstehend erwähnten Amide, halogenierten Kohlenwasserstoffe, Ether, Ester, Nitrile, Nitroverbindungen, Ketone und aromatischen Kohlenwasserstoffe ein, und diese Lösungsmittel können einzeln oder als Gemisch von zwei oder mehr Arten davon in einem geeigneten Verhältnis verwendet werden.
  • Die Reaktionstemperatur schwankt mit den Mengen, Arten usw. der Alkylierungsmittel, Basen und Lösungsmittel und reicht von -80 bis 100ºC, vorzugsweise von 0ºC bis zu Raumtemperaturen. Die Reaktionszeit reicht von etwa 20 Minuten bis etwa 5 Tagen.
  • 3) Carbomoylierung
  • Die Carbamoylierung zur Einführung einer monosubstituierten Carbamoyl-Gruppe wird üblicherweise durch Reagierenlassen eines Isocyanats mit dem Ausgangsamin, wie zum Beispiel durch das folgende Schema gezeigt, durchgeführt
  • R&sup5;NCO + Ausgangsalkohol -> Verbindung (I) [R² = R&sup5;NHCO]
  • (worin R&sup5; für einen Substituenten der durch R² dargestellten, gegebenenfalls substituierten Carbamoyl-Gruppe steht, wie etwa Niederalkyl, Niederalkanoyl, Chloracetyl usw.). Das Isocyanat wird in einer Menge von üblicherweise etwa 1 Mol bis 5 Mol bezogen auf 1 Mol Ausgangalkohol verwendet.
  • Diese Reaktion wird üblicherweise in Gegenwart einer Base durchgeführt. Als Base wird von dem vorstehend erwähnten tertiären Amin, den Alkalimetallhydrogencarbonaten, Alkalimetallcarbonaten, Alkalimetallhydriden, Metallorganylen usw. Gebrauch gemacht und die Menge einer solchen zuzusetzenden Base wie vorstehend reicht von etwa 1 Mol bis 5 Mol bezogen auf den Ausgangsalkohol.
  • Diese Reaktion wird üblicherweise in einem organischen Lösungsmittel durchgeführt, welches keinen unerwünschten Einfluß auf die Reaktion ausübt. Beispiele derartiger organischer Lösungsmittel wie voranstehend schließen die vorstehend erwähnten Amide, halogenierten Kohlenwasserstoffe, Ether, Ester, Nitrile, Nitroverbindungen, Ketone und aromatischen Kohlenwasserstoffe ein, und diese Lösungsmittel können einzeln oder als ein Gemisch von zwei oder mehreren Arten davon in einem geeigneten Verhältnis verwendet werden. Das als Base eingesetzte tertiäre Amin kann gleichzeitig als Lösungsmittel verwendet werden.
  • Die Reaktionstemperatur schwankt mit den Mengen und Arten des Isocyanats, der Base und des darauf verwendeten Lösungsmittels und reicht üblicherweise von etwa -80ºC bis 100ºC, vorzugsweise von 0ºC bis zu Raumtemperaturen. Die Reaktionszeit reicht von etwa einer Stunde bis zu etwa fünf Tagen.
  • Unter den auf diese Weise erhaltenen Verbindungen mit einer monosubstituierten Carbamoyl-Gruppe können Verbindungen mit zum Beispiel Chloracetylcarbamoyl, Trichloracetylcarbamoyl usw. durch Entfernen der Chloracetyl-Gruppe oder Trichloracetyl-Gruppe durch ein herkömmliches Verfahren (z.B. bei Raumtemperaturen oder bei erhöhten Temperaturen unter basischen Bedingungen) in Verbindungen mit einer Carbonyl-Gruppe überführt werden.
  • Die Carbamoylierung kann auch durch Reagierenlassen des Ausgangsalkohols mit einem Carbamoylhalogenid ausgeführt werden.
  • Das Carbamoylhalogenid wird in einer Menge von üblicherweise 1 Mol bis 5 Mol bezogen auf 1 Mol des Ausgangsalkohols verwendet.
  • Diese Reaktion wird üblicherweise in Gegenwart einer Base durchgeführt. Als Base wird von dem vorstehend erwähnten tertiären Amin, den Alkalimetallhydrogencarbonaten, Alkalimetallcarbonaten, Alkametallhydriden, Alkalimetallorganylen usw. Gebrauch gemacht, und die Menge der zuzusetzenden Base reicht von etwa 1 Mol bis 5 Mol bezogen auf den Ausgangsalkohol.
  • Diese Reaktion wird üblicherweise in einem organischen Lösungsmittel durchgeführt, welches keinen unerwünschten Einfluß auf die Reaktion ausübt. Beispiele derartiger organischer Lösungsmittel wie vorstehend schließen die vorstehend erwähnten Amide, halogenierten Kohlenwasserstoffe, Ether, Ester, Nitrile, Nitroverbindungen, Ketone und aromatischen Kohlenwasserstoffe ein, und diese Lösungsmittel können einzeln oder als ein Gemisch von zwei der mehr Arten davon in einem geeigneten Verhältnis verwendet werden. Das als Base eingesetzte tertiäre Amin kann gleichzeitig als Lösungsmittel verwendet werden.
  • Die Reaktionstemperatur schwankt mit den Mengen und Arten des Carbamoylhalogenids, der Basen und Lösungsmittel und reicht von etwa 0ºC bis etwa Rückflußtemperaturen des Reaktionsmediums, vorzugsweise von etwa 25ºC bis Rückflußtemperatur.
  • Die Carbamoylierung kann auch durch Reagierenlassen des Ausgangsalkohols mit einem Chlorameisensäureester (z.B. Chlorameisensäurephenylester, Chlorameisensäureethylester, Chlorameisensäureisobutylester, Chlorameisensäure-(1-chlorethyl)- ester usw.) oder 1,1'-Carbonyldiimidazol durchgeführt werden, um einen aktiven Ester zu ergeben, gefolgt vom Reagierenlassen des Esters mit einem primären oder sekundären Amin. Die Chlorameisensäureester oder das 1,1'-Carbonyldiimidazol und die Amine werden in einer üblicherweise von 1 Mol bis 5 Mol bezogen auf ein Mol des Ausgangsalkohols reichenden Menge verwendet.
  • Bei dieser Reaktion wird die Reaktion zwischen dem Ausgangsalkohol und dem Chlorameisensäureester in Gegenwart einer Base durchgeführt. Als Base wird von dem vorstehend erwähnten tertiären Amin, den Alkalimetallhydrogencarbonaten, Alkalimetallcarbonaten, Alkalimetallhydriden, Alkalimetallorganylen usw. Gebrauch gemacht. Die zuzusetzende Basenmenge reicht üblicherweise von etwa 1 Mol bis 5 Mol bezogen auf 1 Mol des Ausgangsalkohols.
  • Diese Reaktion wird üblicherweise in einem organischen Lösungsmittel durchgeführt, welches keinen unerwünschten Einfluß auf die Reaktion ausübt. Beispiele derartiger organischer Lösungsmittel wie voranstehend schließen die vorstehend erwähnten Amide, halogenierten Kohlenwasserstoffe, Ether, Ester, Nitrile, Nitroverbindungen, Ketone und aromatischen Kohlenwasserstoffe ein, und diese Lösungsmittel können einzeln oder als Gemisch von zwei oder mehr Arten davon in einem geeigneten Verhältnis verwendet werden. Die Reaktionstemperatur schwankt mit den Mengen und Arten der Chlorameisensäureester, Basen, Amine und Lösungsmittel, und sie reicht von -20ºC bis zur Rückflußtemperatur des Reaktionsmediums, vorzugsweise von 0ºC bis 50ºC. Nebenbei bemerkt sind die als Zwischenprodukte erhaltenen aktiven Ester ebenfalls in den Verbindungen (I) enthalten, welche die Zielverbindungen der vorliegenden Anmeldung sind.
  • 4) Sulfonylierung
  • Die Sulfonylierung wird durch Reagierenlassen eines aktivierten Sulfonsäurederivates, zum Beispiel einem Sulfonsäureanhydrid, Sulfonsäurehalogenid (z.B. Sulfonylchlorid, Sulfonylbromid usw.) oder Sulfamoylhalogenid (z.B. Sulfamoylchlorid, Sulfamoylbromid usw.) mit dem Ausgangsalkohol ausgeführt.
  • Genauer wird die Reaktion wie vom folgenden Schema gezeigt durchgeführt
  • Reaktives Derivat von R&sup6;OH + Ausgangsalkohol -> Verbindung (I) [R² = R&sup6;]
  • [worin R&sup6; für eine gegebenenfalls substituierte Benzolsulfonyl-Gruppe unter der Definition von R², oder eine gegebenenfalls substituierte Alkylsulfonyl-Gruppe oder eine gegebenenfalls substituierte Sulfamoyl-Gruppe steht].
  • Das reaktionsfähige Derivat der Sulfonsäure wird im allgemeinen in einer Menge von etwa 1 bis 5 Mol bezogen auf den Ausgangsalkohol verwendet.
  • Diese Reaktion wird üblicherweise in Gegenwart einer Base ausgeführt. Als Base wird von dem vorstehend erwähnten tertiären Amin, den Alkalimetallhydrogencarbonaten, Alkalimetallcarbonaten, Alkalimetallhydriden, Metallorganylen usw. Gebrauch gemacht, und die davon zuzusetzende Menge beträgt üblicherweise etwa 1 Mol bis 10 Mol bezogen auf 1 Mol des Ausgangsalkohols.
  • Diese Reaktion wird üblicherweise in einem organischen Lösungsmittel ausgeführt, welches keine unerwünschte Wirkung auf die Reaktion ausübt. Beispiele derartiger organischer Lösungsmittel, welche keine unerwünschte Wirkung auf die Reaktion ausüben, schließen die vorstehend erwähnten Amide, halogenierten Kohlenwasserstoffe, Ether, Ester, Nitrile, Nitroverbindungen, Ketone und aromatischen Kohlenwasserstoffe ein, und diese Lösungsmittel können einzeln oder als Gemisch von zwei oder mehr Arten davon in einem geeigneten Verhältnis verwendet werden. Das als Base eingesetzte tertiäre Amin kann auch als Lösungsmittel verwendet werden.
  • Die Reaktiontemperatur schwankt mit den Mengen und Arten der darauf eingesetzten Sulfonsäure- oder Sulfaminsäure-Derivate, Basen und Lösungsmittel, aber sie reicht üblicherweise von -80ºC bis 100ºC, vorzugsweise von 0ºC bis zu Raumtemperaturen. Die Reaktionszeit reicht von zehn Minuten bis etwa 5 Tagen.
  • So hergestelltes 6-Epifumagillol und verwandte Verbindungen (I) können durch an sich bekannte Trenn- und Reinigungsmittel (z.B. Chromatographie, Kristallisation) usw. isoliert werden.
  • Die Verbindung (I) besitzt ein asymmetrisches Zentrum im Molekül und ist im Besitz optischer Aktivität und ihre absolute Struktur gründet sich auf das Ausgangsfumagillol, was bedeutet, daß sie mit der absoluten Struktur von Fumagillol in Übereinstimmung steht.
  • Die Verbindungen dieser Erfindung zeigen unter anderem Wirkungen der Hemmung der Angiogenese, Zellproliferation und Immunreaktionen, und sind als therapeutische und prophylaktische Mittel für verschiedene Entzündungskrankheiten (rheumatische Erkrankungen, Psoriasis), Diabetesretinopathie, Artheriosklerose, Tumore und Abstoßungssymptome in Fällen von Transplantationen innerer Organe nützlich. Sie können auch sicher oral oder nichtoral, so wie sie sind oder als eine pharmazeutische Zusammensetzung, welche durch Vermischen mit an sich bekannten pharmazeutisch annehmbaren Trägern, Streckmitteln usw. [z.B. Tabletten, Kapseln (einschließlich Weichkapseln, Mikrokapseln), Flüssigkeiten, Injektionen, Suppositorien] hergestellt wurde, verabreicht werden. Die Dosierung schwankt unter anderem mit den Patienten, Wegen und Symptomen, sie reicht aber üblicherweise bei Erwachsenen von etwa 0,1 mg/kg bis etwa 40 mg/kg Körpergewicht, vorzugsweise von etwa 0,5 mg/kg bis etwa 20 mg/kg Körpergewicht pro Tag.
  • Experimentelles Beispiel 1
  • Die in den nachstehend angegebenen Beispielen erhaltenen Zielverbindungen (I) wurden auf eine angiogenesehemmende Wirksamkeit durch die Ratten-Hornhautmikrotaschen-Methode untersucht. Die erhaltenen Daten sind in Tabelle 1 zusammengestellt.
  • Untersuchungsmethode
  • Es wurde im wesentlichen der selben Methode wie der von Gimbrone et al. [J. National Cancer Institute, 52, 413-419 (1974)] gefolgt. So wurden erwachsene, männliche Sprague-Dawley-Ratten (11 bis 16 Wochen alt) mit Nembutal anästhesiert und durch Aufträufeln von Xylocain-Augentropfen auf den Augapfel örtlich betäubt. Die Hornhaut wurde in einer Länge von etwa 2 mm etwa 2 mm innerhalb des Hornhautumfangs mittels einer Injektionsnadel eingeschnitten und einer Fibroblastenwachstums-Basisfaktor (bFGF; vom Rinderhirn stammendes, gereinigtes Produkt; R & D Inc.) und ein die Testprobe enthaltendes Pellet zur verzögerten Freisetzung wurden nebeneinander in den Einschnitt eingeführt, sodaß sich das bFGF-Pellet auf der zur Mitte gelegenen Seite der Hornhaut befand. Bei der Kontrollgruppe wurden das bFGF-pellet und ein probenfreies Pellet in die Hornhaut eingeführt. Nach 10 Tagen wurde die Hornhaut unter einem Stereomikroskop beobachtet. Wenn die Probenverabfolgung zu einer Verzögerung oder Verringerung der bFGF-induzierten Angiogenese führte, wurde die Probe als eine Hemmwirksamkeit besitzende beurteilt.
  • Die Pellets zur verzögerten Freisetzung wurden auf die folgende Weise hergestellt. Ein Ethylen-Vinylacetat-Copolymer (Takeda Chemical Industries, Ltd.) wurde in Dichlormethan zu einer Konzentration von 8% gelöst. Ein 3 ul-Teil der Lösung wurde auf einer Glasschale an der Luft getrocknet, eine wäßrige Lösung von bFGF (250 ng) wurde anschließend aufgegeben und an der Luft getrocknet und schließlich wurden 3 ul der vorstehenden Ethylen-Vinylacetat-Copolymer-Lösung weiter daraufgegeben und an der Luft getrocknet, um einen Sandwich-Bogen zu ergeben. Dieser Sandwich-Bogen wurde zu einem bFGF-Pellet rundgeformt. Die Testproben-Pellets wurden durch Lösen jeder Probe in Ethanol in einer Konzentration von 20 ug/2 ul, Mischen der Lösung mit 6 ul einer Ethylen-Vinylacetat-Copolymer-Lösung, Trocknen der vermischten Lösung in einer Glasschale an der Luft und Rundformen des auf diese Weise erhaltenen Bogens hergestellt. Tabelle 1 Angiogenese-Hemmwirksamkeit Beispiel Nr. Hemmwert Beurteilung
  • In der vorstehenden Tabelle 1 bedeutet der Hemmwert die Zahl der Ratten, bei welchen eine Angiogenese-Hemmwirkung beobachtet wurde, bezogen auf die Zahl der getesteten Ratten.
  • Experimentelles Beispiel 2: Untersuchung der Wachstumshemmung menschlicher Nabelvenen-Endothelzellen
  • Menschliche Nabelvenen-Endothelzellen wurden durch Perfusion einer Nabelvene mit einem trypsinhaltigen Medium isoliert. Die Zellen wurden der Reihe nach in mit 2,5% fetalem Rinderserum und 2,0 ng/ml rekombinantem menschlichem Fibroblasten-Wachstumsfaktor (nachfolgend einfach als rFGF bezeichnet, hergestellt in den Biotechnology Research Laboratories, Takeda Chemical Industries, Ltd.) ergänztem GIT-Medium (Daigo Eiyo Kagaku) kultiviert.
  • Eine Suspension menschlicher Venenendothelzellen wurde in einer Zelldichte von 2 x 10³ (100 ul) auf eine 96-Näpfchen- Inkubationsplatte (Nunc, 1-67008) angeimpft, und die Inkubation wurde in einem gasgeregelten Thermostatengefäß ausgeführt. Am darauffolgenden Tag wurden 100 ul rFGF (2 ng/ml in der Endkonzentration) enthaltendes Medium und Proben verschiedener Konzentrationen zugesetzt. Die Proben wurden in Dimethylsulfoxid (DMSO) gelöst und dann mit Kulturmedium verdünnt, so daß die DMSO-Endkonzentration 0,25% nicht überschreitet. Nach 5 Tagen Kultur wurde die Proben enthaltende Kulturlösung durch Absaugen entfernt, 100 ul einer Lösung von 1 mg/ml MTT [3-(4,5-Dimethyl-2-thiazolyl)-2,5-diphenyl-2H-tetrazoliumbromid wurde in der Kulturlösung gelöst] wurden zugesetzt und 4 Stunden warm gehalten. Darauf wurden 100 ul einer 10%igen SDS-Lösung (wäßrige Lösung von Natriumdodecylsulfat) zugesetzt und das Gemisch wurde 5-6 Stunden warm gehalten. Die Zellen und das MTT-Pigment wurden löslich gemacht und der OD&sub5;&sub9;&sub0;-Wert wurde mittels eines Spektrometers gemessen. Der OD-Wert der Kontrollgruppe, welcher keine Testprobe zugesetzt wurde, wurde als 100% angesetzt und die Wirksamkeit jeder Testprobe beim Hemmen des Endothelzellwachstums wurde in Tabelle 2 durch die Konzentration der Testverbindung gezeigt, welche einen OD-Wert von 50%, d.h. den IC&sub5;&sub0;-Wert ergab. Tabelle 2 Wirksamkeit des Hemmens des Endothelzellenwachstums Beispiel Nr.
  • Experimentelles Beispiel 3: Derivate mit immunsuppressiven Wirkungen in vitro-Experiment
  • Die Wirkungen von Verbindung 5 (Beispiel 5) und Verbindung 8 (Beispiel 8) auf die durch die gemischte Lymphozyten-Reaktion von Milzzellen aus BALB/c- und C57BL/6-Mäusen induzierte ³H- Thymidin-Aufnahme wurden untersucht. Die Verbindungen 5 und 8 zeigten 50% Hemmung der 3H-Thymidin-Aufnahme in Konzentrationen von 0,3 beziehungsweise 0,01 uM.
  • Die Wirkungen der Verbindungen 5 und 8 auf die durch das Kermeswurz-Mitogen, ein T-Zellen-abhängiges B-Zellen-Mitogen, und Epstein-Barr-Virus, ein T-Zellen-unabhängiges B-Zellen-Mitogen, induzierte Antikörperproduktion wurde untersucht. Die Verbindungen 5 und 8 zeigten 50% Hemmung der T-Zellen-abhängigen Immunoglobulinproduktion in Konzentrationen von 7 beziehungsweise 4 uM. Ferner zeigten die Verbindungen 5 und 8 50% Hemmung der T-Zellen-unabhängigen Antikörperproduktion in so niedrigen Konzentrationen wie 0,03 beziehungsweise 0,001 uM.
  • in vivo-Experiment
  • BALB/c-Mäuse wurden mit 50 ug mit Freunds komplettem Adjuvans vermischtem Rindergammaglobulin immunisiert und darauf wurden den Mäusen 20 mg/kg Verbindung 5 beziehungsweise 8 alle 2 Tage nach der Immunisierung intraperitoneal verabreicht. Der Anti- Rindergammaglobulin-Antikörpertiter wurde in 3 Wochen nach der Immunisierung erhaltenen Seren bestimmt. Die Verabreichung von Verbindung 5 und 8 rief eine bedeutsame Suppression des Anti- Rindergammaglobulin-Antikörpertiters hervor.
  • BALB/c-Mäuse wurden mit 10% roten Schafsblutzellen immunisiert und darauf wurden den Mäusen 100 mg/kg Verbindung 5 beziehungsweise 8 einmal täglich nach der Immunisierung 4 Tage lang intraperitoneal verabreicht. Die Verabreichung von Verbindung 5 und 8 unterdrückte die Bildung eines Keimzentrums und die Induktion von Plasmazellen in der Milz am Tag 6 nach der Immunisierung. Eine derart augenfällige Änderung wurde bei der mit Cyclosporin A behandelten Gruppe nicht beobachtet.
  • Weiterhin wurde bei den mit den Verbindungen 5 beziehungsweise 8 behandelten Gruppen eine Verringerung des Milzgewichts beobachtet, aber bei der mit Cyclosporin A behandelten Gruppe wurde nur die Verringerung des Thymusgewichts beobachtet. Tabelle 3 Verbindung Methode Cyclosporin in vitro¹) gemischte Lymphozytenreaktion T-abhängige Ab-Produktion T-unabhängige Ab-Produktion in vivo²) Anti-Rindergammaglobulin-Ab-Titer Histologische Untersuchung der Milz Hemmung der Keimzentrumsbildung Hemmung der Plasmazelleninduktion Thymusgewicht Milzgewicht 1) Die Konzentrationen, welche 50% Hemmung zeigten, wurden wiedergegeben 2) Der Anti-Rindergammaglobulin-Antikörper-Titer und die Thymus- und Milzgewichte sind als Prozentwerte derjenigen einer Referenzgruppe wiedergegeben, welcher Kochsalzlösung injiziert wurde.
  • Beipiele
  • Durch die folgenden Beispiele wird die vorliegende Erfindung in größerer Einzelheit beschrieben, aber die vorliegende Erfindung ist keineswegs auf diese Beispiele begrenzt.
  • Die Elution bei der Säulenchromatographie in den folgenden Beispielen (die Angaben in Klammern sind zur Elution verwendete Lösungsmittel) wird unter Überwachung mittel Dünnschichtchromatographie (DSC) ausgeführt. Bei der DSC-Überwachung wurde als DSC-Platte Kieselgel 60F&sub2;&sub5;&sub0; (70 bis 230 Mesh, Merck) eingesetzt, als Nachweismethode wurden ein UV-Detektor, ein Farbentwicklungsverfahren mit Phosphatomolybdat usw. eingesetzt. Als Kieselgel für die Säule wurde Kieselgel 60 (70 bis 230 Mesh, Merck) eingesetzt. Das NMR-Spektrum zeigt das Protonen-NMR (¹H-NMR) und als innerer oder äußerer Standard wurde Tetramethylsilan eingesetzt und die Messung wurde mittels eines Gemini 200 (VARIAN) durchgeführt, welches die δ-Werte in ppm ausgedrückt zeigt.
  • In den Beispielen verwendete Abkürzugen besitzen die folgenden Bedeutungen.
  • s: Singulett, br: breit, d: Dublett, dd: Dublett von Dubletts, ddd: Dublett von Dubletts von Dubletts, t: Triplett, q: Quartett, m: Multiplett, ABg: AB-Quartett, J: Kopplungskonstante, Hz: Hertz, CDCl&sub3;: schweres Chloroform, d&sub6;-DMSO: schweres Dimethylsulfoxid, %: Gewichts-%.
  • Und in den folgenden Ausführungsbeispielen auftretende Raumtemperaturen" bedeuten von etwa 15 bis 25ºC reichende Temperaturen. Schmelzpunkte und Temperaturen werden alle in Celsiusgraden angeführt.
  • Beispiel 1 Synthese von 6-O-Formyl-6-epifumagillol (1)
  • In Tetrahydrofuran (100 ml) wurden Fumagillol (4,0 g), Triphenylphosphin (11,2 g) und Ameisensäure (1,1 ml) gelöst. Der Lösung wurde tropfenweise eine Lösung von Azodicarbonsäurediethylester (7,4 g) in Tetrahydrofuran (20 ml) zugesetzt. Das Gemisch wurde über Nacht gerührt, mit Ethylacetat (300 ml) verdünnt, gefolgt vom Waschen mit einer gesättigten wäßrigen Natriumchloridlösung, darauf mit einer gesättigten wäßrigen Natriumhydrogencarbonatlösung und weiter mit einer gesättigten wäßrigen Natriumhydrogencarbonatlösung. Das Reaktionsgemisch wurde über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, und das Lösungsmittel wurde unter vermindertem Druck abdestilliert. Der Rückstand wurde mittels Kieselgelchromatographie (Entwicklungslösungsmittel: Ethylacetat - Hexan = 1:3) gereinigt, um 6-O-Formyl-6-epifumagillol (2,6 g) zu ergeben.
  • NMR-Spektrum (δ-Wert; CDCl&sub3;): 1,21 (1H,m), 1,27 (3H,s), 1,61 (1H,d,11Hz), 1,66 (3H,s), 1,75 (3H,s), 1,70 bis 2,25 (4H,m), 2,56 (1H,m), 2,59 (1H,d,4Hz), 2,98 (1H,d,4Hz), 3,56 (3H,s), 3,83 (1H,dd,9Hz,11Hz), 5,00 (1H,m), 5,20 (1H,m), 8,17 (1H,s).
  • Beispiel 2 Synthese von 6-Epifumagillol (2)
  • In Methanol (20 ml) wurde die Verbindung I (2,5 g) gelöst, zu welcher konz. Ammoniak (5 ml) gegeben wurde. Das Gemisch wurde 15 Minuten gerührt. Das Lösungsmittel wurde unter vermindertem Druck destilliert. Der Rückstand wurde in Ethylacetat (100 ml) gelöst, mit einer gesättigten wäßrigen Natriumchloridlösung gewaschen und über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde darauf unter vermindertem Druck abdestilliert. Der Rückstand wurde mittels Kieselgelchromatographie (Entwicklungslösungsmittel: Ethylacetat - Hexan = 2:1) gereinigt, um 6-Epifumagillol (1,8 g) zu ergeben.
  • NMR-Spektrum (δ-Wert; CDCl&sub3;): 1,22 (1H,m), 1,30 (3H,s), 1,54 (1H,d,11Hz), 1,66 (3H,s), 1,75 (3H,s), 1,70 bis 2,25 (4H,m), 2,38 (1H,m), 2,54 (1H,d,4Hz), 2,57 (1H,t,7Hz), 2,91 (1H,d,4Hz), 3,54 bis 3,80 (2H,m), 3,61 (3H,s), 5,20 (1H,m).
  • Beispiel 3 Synthese von 6-O-Methyl-6-epifumagillol (3)
  • In einem Gemisch von Tetrahydrofuran (1 ml) und Dimethylformamid (1 ml) wurden die Verbindung 2 (0,19 g) und Methyliodid (1 ml) gelöst. Der Lösung wurde unter Eiskühlung Natriumhydrid (0,2 g) zugesetzt. Das Gemisch wurde eine Stunde bei Raumtemperatur gerührt, welchem Wasser zugesetzt wurde, gefolgt vom Verdünnen mit Ether (30 ml). Die Lösung wurde mit Wasser und einer gesättigten wäßrigen Natriumchloridlösung gewaschen, und über Magnesiumsulfat getrocknet, gefolgt vom Abdestillieren des Lösungsmittels unter vermindertem Druck. Der Rückstand wurde mittels Kieselgelchromatographie (Entwicklungslösungsmittel: Ethylacetat - Hexan = 1:2) gereinigt, um 6-O-Methyl- 6-epifumagillol (0,18 g) zu ergeben.
  • NMR-Spektrum (δ-Wert; CDCl&sub3;): 1,10 (1H,m), 1,24 (3H,s), 1,51 (1H,d,11Hz), 1,66 (3H,s), 1,74 (3H,s), 1,5 bis 2,45 (5H,m), 2,54 (2H,m), 2,93 (1H,d,4Hz), 3,28 (1H,m), 3,48 (3H,s), 3,58 (1H,dd,9Hz,11Hz), 3,64 (3H,s), 5,21 (1H,m).
  • Beispiel 4 Synthese von 6-O-Benzyl-6-epifumagillol (4)
  • In einem Gemisch von Tetrahydrofuran (1 ml) und Dimethylformamid (1 ml) wurden die Verbindung 2 (0,17 g) und Benzylbromid (0,16 g) gelöst. Der Lösung wurde Natriumhydrid (0,2 g) unter Eiskühlung zugesetzt. Das Gemisch wurde 30 Minuten gerührt, welchem Wasser zugesetzt wurde, gefolgt vom Verdünnen mit Ether (30 ml). Die Lösung wurde mit Wasser und einer gesättigten wäßrigen Natriumchloridlösung gewaschen und über Magnesiumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde unter vermindertem Druck abdestilliert. Der Rückstand wurde mittels Kieselgelchromatographie (Entwicklungslösungsmittel: Ethylacetat - Hexan = 1:5) gereinigt, um 6-O-Benzyl-6-epifumagillol (0,21 g) zu ergeben.
  • NMR-Spektrum (δ-Wert; CDCl&sub3;): 1,08 (1H,m), 1,25 (3H,s), 1,51 (1H,d,11Hz), 1,65 (3H,s), 1,74 (3H,s), 1,5 bis 2,5 (5H,m), 2,51 (2H,m), 2,92 (1H,d,4Hz), 3,4 bis 3,75 (2H,m), 3,69 (3H,s), 4,69 (2H,s), 5,20 (1H,m), 7,2 bis 7,4 (5H,m).
  • Beispiel 5 Synthese von 6-O-Acetyl-6-epifumagillol (5)
  • Die Verbindung 2 (0,20 g) wurde in Dichlormethan (2 ml) gelöst, wozu Acetanhydrid (0,13 ml) und Dimethylaminopyridin (10 mg) gegeben wurden. Das Gemisch wurde 15 Minuten gerührt, welches mit Ethylacetat (30 ml) verdünnt wurde, gefolgt vom Waschen mit einer 1M wäßrigen Zitronensäurelösung, einer gesättigten wäßrigen Natriumchloridlösung, einer gesättigten wäßrigen Natriumhydrogencarbonatlösung und weiter mit einer gesättigten wäßrigen Natriumchloridlösung. Die Lösung wurde über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde unter vermindertem Druck abdestilliert. Der Rückstand wurde mittels Kieselgelchromatographie (Entwicklungslösungsmittel: Ethylacetat - Hexan = 1:2) gereinigt, um 6-O-Acetyl- 6-epifumagillol (0,23 g) zu ergeben.
  • NMR-Spektrum (δ-Wert; CDCl&sub3;): 1,19 (1H,m), 1,26 (3H,s), 1,60 (1H,d,11Hz), 1,66 (3H,s), 1,75 (3H,s), 1,70 bis 2,25 (4H,m), 2,38 (1H,m), 2,56 (1H,t,7Hz), 2,57 (1H,d,4Hz), 2,97 (1H,d,4Hz), 3,55 (3H,s), 3,80 (1H,dd,9Hz,1Hz), 4,92 (1H,m), 5,20 (1H,m).
  • Beispiel 6 Synthese von 6-O-Benzoyl-6-epifumagillol (6)
  • In Dichlormethan (2 ml) wurden die Verbindung 2 (0,20 g) und Dimethylaminopyridin (0,13 g) gelöst, wozu bei 0ºC tropfenweise Benzoylchlorid (0,1 ml) gegeben wurde. Das Gemisch wurde 15 Minuten bei derselben Temperatur gerührt und mit Ethylacetat (30 ml) verdünnt.
  • Die Lösung wurde mit einer gesättigten wäßrigen Natriumchloridlösung, einer 1M wäßrigen Zitronensäurelösung und weiter mit einer gesättigten wäßrigen Natriumchloridlösung gewaschen. Das Resultat wurde über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, dann wurde das Lösungsmittel unter vermindertem Druck abdestilliert. Der Rückstand wurde mittels Kieselgelchromatographie (Entwicklungslösungsmittel: Ethylacetat - Hexan = 1:4) gereinigt, um 6-O-Benzoyl-6-epifumagillol (0,26 g) zu ergeben.
  • NMR-Spektrum (δ-Wert; CDCl&sub3;): 1,24 (1H,m), 1,30 (3H,s), 1,68 (1H,d,1Hz), 1,68 (3H,s), 1,75 (3H,s), 1,70 bis 2,25 (4H,m), 2,38 (1H,m), 2,59 (1H,t,7Hz), 2,60 (1H,d,4Hz), 3,01 (1H,d,4Hz), 3,59 (3H,s), 3,97 (1H,dd,9Hz,11Hz), 5,10 bis 5,28 (2H,m), 7,42 bis 7,64 (3H,m), 8,10 (2H,m).
  • Beispiel 7 Synthese von 6-O-(3-Carboxypropionyl)-6-epifumagillol (7)
  • In Dichlormethan (1 ml) wurden die Verbindung 2 (0,30 g) und Dimethylaminopyridin (0,39 g) gelöst, wozu Succinanhydrid (0,21 g) gegeben wurde. Das Gemisch wurde 15 Minuten gerührt und mit Ethylacetat (30 ml) verdünnt. Die Lösung wurde mit einer 1M wäßrigen Zitronensäurelösung gewaschen, gefolgt von dreimal Waschen mit einer gesättigten wäßrigen Natriumchloridlösung. Das Resultat wurde über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde unter vermindertem Druck abdestilliert, um 6-O-(3-Carboxypropionyl)-6-epifumagillol (0,38 g) zu ergeben.
  • NMR-Spektrum (δ-Wert; CDCl&sub3;): 1,19 (1H,m), 1,26 (3H,s), 1,61 (1H,d,11Hz), 1,66 (3H,s), 1,74 (3H,s), 1,70 bis 2,25 (4H,m), 2,38 (1H,m), 2,56 (1H,t,8Hz), 2,57 (1H,d,4Hz), 2,70 (4H,m), 2,97 (1H,d,4Hz), 3,54 (3H,s), 3,81 (1H,dd,9Hz,11Hz), 4,96 (1H,m), 5,20 (1H,m).
  • Beispiel 8 Synthese von 6-O-Phenoxycarbonyl-6-epifumagillol (8)
  • In Dichlormethan (8 ml) wurden die Verbindung 2 (0,53 g) und Dimethylaminopyridin (0,46 g) gelöst. Der Lösung wurde Chlorameisensäurephenylester (0,45 g) zugesetzt und das Gemisch wurde 30 Minuten gerührt. Dem Resultat wurde Wasser zugesetzt und das Gemisch wurde mit Dichlormethan (40 ml) verdünnt, gefolgt vom Waschen mit Wasser und einer gesättigten wäßrigen Natriumchloridlösung. Das Resultat wurde über Magnesiumsulfat getrocknet, dann wurde das Lösungsmittel unter vermindertem Druck abdestilliert. Der Rückstand wurde mittels Kieselgelchromatographie (Entwicklungslösungsmittel: Ethylacetat - Hexan = 1:5) gereinigt, welcher darauf aus Ethanol kristallisiert wurde, um 6-O-Phenoxycarbonyl-6-epifumagillol (0,55 g), Schmp. 118 bis 119ºC, zu ergeben.
  • NMR-Spektrum (δ-Wert; CDCl&sub3;): 1,22 (1H,m), 1,28 (3H,s), 1,63 (1H,d,11Hz), 1,66 (3H,s), 1,75 (3H,s), 1,6 bis 2,5 (5H,m), 2,57 (1H,t,7Hz), 2,59 (1H,d,4Hz), 2,98 (1H,d,4Hz), 3,65 (3H,s), 3,83 (1H,d,4Hz), 2,98 (1H,d,4Hz), 3,65 (3H,s), 3,84 (1H,dd,9Hz,11Hz), 4,88 (1H,m), 5,20(1H,m), 7,1 bis 7,5 (5H,m)
  • Beispiel 9 Synthese von 6-O-Carbamoyl-6-epifumagillol (9)
  • Die Verbindung 8 (0,16 g) wurde in Ethanol (3 ml) gelöst. Der Lösung wurde konz. Ammoniak (1 ml) zugesetzt, und das Gemisch wurde 3 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Das Lösungsmittel wurde unter vermindertem Druck abdestilliert. Der Rückstand wurde mittels Kieselgelchromatographie (Entwicklungslösungsmittel: Ethylacetat - Hexan = 1:1) gereinigt, um 6-O-Carbamoyl-6-epifumagillol (0,12 g), Schmp. 52 bis 53ºC, zu ergeben.
  • NMR-Spektrum (δ-Wert; CDCl&sub3;): 1,20 (1H,m), 1,25 (3H,s), 1,66 (3H,s), 1,75 (3H,s), 1,6 bis 2,5 (6H,m), 2,57 (1H,t,7Hz), 2,58 (1H,d,4Hz), 2,97 (1H,d,4Hz), 3,54 (3H,s), 3,79 (1H,dd,11Hz), 4,83 (1H,m), 5,21 (1H,m), 5,26 (2H,brs).
  • Beispiel 10 Synthese von 6-O-(N-Chloracetylcarbamoyl)-6-epifumagillol (10)
  • Die Verbindung 2 (0,30 g) wurde in Dichlormethan (5 ml) gelöst, wozu bei 0ºC tropfenweise Chloracetylisocyanat (0,11 ml) gegeben wurde. Das Gemisch wurde 15 Minuten bei derselben Temperatur gerührt, welches mit Ethylacetat (50 ml) verdünnt wurde, gefolgt vom Waschen mit einer gesättigten wäßrigen Natriumhydrogencarbonatlösung, darauf mit einer gesättigten wäßrigen Natriumchloridlösung. Das Ergebnis wurde über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, dann wurde das Lösungsmittel unter vermindertem Druck abdestilliert. Der Rückstand wurde mittels Kieselgelchromatographie (Entwicklungslösungsmittel: Ethylacetat - Hexan = 1:3) gereinigt, gefolgt von der Kristallisation aus Isopropylether, um 6-O-(N-Chloracetylcarbamoyl)-6-epifumagillol (0,25 g), Schmp. 125 bis 126ºC, zu ergeben.
  • NMR-Spektrum (δ-Wert; CDCl&sub3;): 1,24 (1H,m), 1,26 (3H,s), 1,66 (3H,s), 1,75 (3H,s), 1,70 bis 2,25 (5H,m), 2,38 (1H,m), 2,56 (1H,t,6Hz), 2,61 (1H,d,4Hz), 2,99 (1H,d,4Hz), 3,55 (3H,s), 3,83 (1H,dd,9Hz,11Hz), 4,52 (2H,s), 4,92 (1H,m), 5,20 (1H,m), 8,06 (1H,brs).
  • Beispiel 11 Synthese von 6-O-Morpholinocarbonyl-6-epifumagillol (11)
  • Die Verbindung 8 (0,17 g) wurde in Dichlormethan (4 ml) gelöst, wozu Morpholin (1 ml) gegeben wurde, und das Gemisch wurde einen Tag bei Raumtemperatur gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde mit Ethylacetat (30 ml) verdünnt und mit einer gesättigten wäßrigen Ammoniumchloridlösung und einer gesättigten wäßrigen Natriumchloridlösung gewaschen. Das Ergebnis wurde über Magnesiumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel wurde unter vermindertem Druck abdestilliert. Der Rückstand wurde mittels Kieselgelchromatographie (Entwicklungslösungsmittel: Ethylacetat - Hexan = 1:2) gereinigt, um 6-O-Morpholinocarbonyl-6-epifumagillol (0,13 g), Schmp. 139 bis 140ºC, zu ergeben.
  • NMR-Spektrum (δ-Wert; CDCl&sub3;): 1,20 (1H,m), 1,26 (3H,s), 1,66 (3H,s), 1,75 (3H,s), 1,6 bis 2,6 (7H,m), 2,58 (1H,d,4Hz), 2,97 (1H,d,4Hz), 3,50 (4H,m), 3,54 (3H,s), 3,67 (4H,m), 3,80 (1H,dd,9Hz,11Hz), 4,87 (1H,m), 5,21 (1H,m).
  • Beispiel 12 Synthese von 6-O-Methansulfonyl-6-epifumagillol (12)
  • Die Verbindung 2 (0,18 g) und Dimethylaminopyridin (0,15 g) wurden in Dichlormethan (3 ml) gelöst. Der Lösung wurde tropfenweise unter Eiskühlung eine Lösung von Methansulfonylchlorid (0,11 g) in Dichlormethan (1 ml) zugesetzt. Das Gemisch wurde 30 Minuten bei Raumtemperatur gerührt, dann wurde das Reaktionsgemisch mit Ethylacetat (30 ml) verdünnt, gefolgt vom Waschen mit einer gesättigten wäßrigen Ammoniumchloridlösung, Wasser und darauf mit einer gesättigten wäßrigen Natriumchloridlösung. Das Resultat wurde über Magnesiumsulfat getrocknet, danach wurde das Lösungsmittel unter vermindertem Druck abdestilliert. Der Rückstand wurde mittels Kieselgelchromatographie (Entwicklungslösungsmittel: Ethylacetat - Hexan = 1:3) gereinigt, um 6-O-Methansulfonyl-6-epifumagillol (0,21 g) zu ergeben.
  • NMR-Spektrum (δ-Wert; CDCl&sub3;): 1,29 (3H,s), 1,56 (1H,d,11Hz), 1,66 (3H,s), 1,75 (3H,s), 1,8 bis 2,6 (7H,m), 2,59 (1H,d,4Hz), 2,94 (1H,d,4Hz), 3,12 (3H,s), 3,67 (3H,s), 3,77 (1H,dd,9Hz,11Hz), 4,50 (1H,m), 5,20 (1H,m).
  • Beispiel 13 Synthese von 6-O-(p-Toluolsulfonyl)-6-epifumagillol (13)
  • Verbindung 2 (0,17 g) und Dimethylaminopyridin (0,15 g) wurden in Dichlormethan (4 ml) gelöst. Der Lösung wurde p-Toluolsulfonylchlorid (0,18 g) zugesetzt. Das Gemisch wurde einen Tag gerührt und mit Ethylacetat (30 ml) verdünnt, gefolgt vom Waschen mit gesättigter wäßriger Ammoniumchloridlösung, Wasser und einer gesättigten wäßrigen Natriumchloridlösung. Das Resultat wurde über Magnesiumsulfat getrocknet, darauf wurde das Lösungsmittel unter vermindertem Druck abdestilliert. Der Rückstand wurde mittels Kieselgelchromatographie (Entwicklungslösungsmittel: Ethylacetat - Hexan = 1:3) gereinigt, um 6-O-(p-Toluolsulfonyl)-6-epifumagillol (0,24 g) zu ergeben.
  • NMR-Spektrum (δ-Wert; CDCl&sub3;): 1,20 (1H,m), 1,21 (3H,s), 1,47 (1H,d,11Hz), 1,64 (3H,s), 1,73 (3H,s), 2,44 (3H,s), 1,6 bis 2,6 (6H,m), 2,56 (1H,d,4Hz), 2,92 (1H,d,4Hz), 3,30 (3H,s), 3,67 (1H,dd,9Hz,11Hz), 4,53 (1H,m), 5,17 (1H,m), 7,33 (2H,d,8Hz), 7,84 (2H,d,8Hz).
  • Beispiel 14 Synthese von 6-Epidihydrofumagillol (14)
  • Eine Lösung der Verbindung 2 (225 mg) in Ethanol (7 ml) wurde 30 min der katalytischen Reduktion unter Normaldruck bei Raumtemperatur mittels 5% Palladium-Kohle (200 mg) als Katalysator unterzogen. Das Reaktionsgemisch wurde der Filtration unterzogen und das Lösungsmittel wurde aus dem Filtrat unter vermindertem Druck abdestilliert. Der Rückstand wurde mittels Kieselgelchromatographie (Entwicklungslösungsmittel: Ethylacetat - Hexan = 1:1) gereinigt, um 6-Epidihydrofumagillol (0,17 g) zu ergeben.
  • NMR-Spektrum (δ-Wert; CDCl&sub3;): 0,91 (6H,d,J=6Hz), 1,27 (3H,s), 1,2 bis 2,1 (10H,m), 2,5 bis 2,65 (3H,m), 2,83 (1H,d,J=4Hz), 3,62 (3H,s), 3,5 bis 3,8 (2H,m).
  • Beispiel 15 Synthese von 6-O-(N-Chloracetylcarbamoyl)-6-epidihydrofumagillol (15)
  • Auf im wesentlichen dieselbe Weise wie in Beispiel 10 wurde 6-O-(N-Chloracetylcarbamoyl)-6-epidihydrofumagillol (0,18 g) aus Verbindung 15 (0,16 g) und Chloracetylisocyanat (0,11 g) erhalten.
  • NMR-Spektrum (δ-Wert; CDCl&sub3;): 0,91 (6H,d,J=7Hz), 1,23 (3H,s), 1,2 bis 2,2 (10H,m), 2,53 (1H,dd,J=7Hz,J=5Hz), 2,90 (1H,d,J=4Hz), 3,25 (3H,s), 3,82 (1H,dd,J=11Hz,9Hz), 4,52 (2H,s), 4,95 (1H,m), 8,14 (1H,brs).
  • Beispiel 16 Synthese von 6-O-(2-Dimethylaminoethylcarbamoyl)-6-epihydrofumagillol (16)
  • Einer Lösung von Verbindung 8 (1,17 g) in Dichlormethan (8 ml) wurde Dimethylaminoethylamin (1,1 g) zugesetzt und über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde unter vermindertem Druck eingeengt und der Rückstand wurde mittels Kieselgelchromatographie (Entwicklungslösungsmittel: Dichlormethan - Methanol - konzentrierter Ammoniak = 10:1:0,01) gereinigt, um 6-O-(2-Dimethylaminoethylcarbamoyl)-6-epifumagillol (0,71 g) zu ergeben.
  • NMR-Spektrum (δ-Wert; CDCl&sub3;): 1,10 (1H,m), 1,26 (3H,s), 1,66 (3H,s), 1,75 (3H,s), 2,24 (6H,s), 1,5-2,5 (8H,m), 2,55 (1H,t,6Hz), 2,56 (1H,d,4Hz), 2,96 (1H,d,4Hz), 3,29 (2H,m), 3,52 (3H,s), 3,78 (1H,dd,11Hz,9Hz), 4,87 (1H,m), 5,15-5,3 (2H,m)
  • Beispiel 17 Synthese von 6-O-(2,4-Difluorphenylcarbamoyl)-6-epifumagillol (17)
  • Einer Lösung von Verbindung 2 (1 g) und Dimethylaminopyridin (0,2 g) in Dichlormethan (7 ml) wurde 2,4-Difluorphenylisocyanat (1,37 g) zugesetzt und 30 Minuten bei Raumtemperatur gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde durch Ethylacetat (100 ml) verdünnt und mit 1M wäßriger Zitronensäure, gesättigtem wäßrigem Natriumhydrogencarbonat und gesättigtem wäßrigem Natriumchlorid gewaschen. Das Resultat wurde über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, darauf wurde das Lösungsmittel unter vermindertem Druck abdestilliert.
  • Der sich daraus ergebende Rückstand wurde mittels Kieselgelsäulenchromatographie (Entwicklungslösungsmittel: Ethylacetat - Hexan = 4:1) gereinigt, um 6-O-(2,4-Difluorphenylcarbamoyl)- 6-epifumagillol (1,15 g) zu ergeben.
  • NMR-Spektrum (δ-Wert; CDCl&sub3;): 1,21 (1H,m), 1,28 (3H,s), 1,64 (1H,d,11Hz), 1,67 (3H,s), 1,75 (3H,s), 1,7-2,5 (5H,m), 2,57 (1H,t,7Hz), 2,59 (1H,d,4Hz), 2,99 (1H,d,4Hz), 3,55 (3H,s), 3,85 (1H,dd,11Hz,9Hz), 4,97 (1H,m), 5,22 (1H,m), 6,78 (1H,brs), 6,8-6,95 (2H,m), 8,03 (1H,m).
  • Beispiel 18 Synthese von 6-O-[1-(4-Ethyl-2,3-dioxopiperazinyl)carbamoyl]- 6-epifumagillol (18)
  • Einer Lösung von Verbindung 2 (1,28 g) und Dimethylaminopyridin (1,11 g) in Dichlormethan (8 ml) wurde 1-(4-Ethyl-2,3-dioxopiperazinyl)carbonylchlorid (1,20 g) zugesetzt und 15 Minuten bei Raumtemperatur gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde mit Ethylacetat (100 ml) verdünnt und mit einer gesättigten wäßrigen Natriumhydrogencarbonatlösung, Wasser und einer gesättigten wäßrigen Natriumchloridlösung gewaschen. Das Resultat wurde über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, dann wurde das Lösungsmittel unter vermindertem Druck abdestilliert. Der sich daraus ergebende Rückstand wurde mittels Kieselgelsäulenchromatographie (Entwicklungslösungsmittel: Ethylacetat - Hexan = 1:1) gereinigt, um 6-O-[1-(4-Ethyl-2,3-dioxopiperazinyl)carbamoyl]-6-epifumagillol (0,24 g) zu ergeben. Schmp.: 161 - 162ºC.
  • NMR-Spektrum (δ-Wert; CDCl&sub3;): 1,20 (1H,m), 1,23 (3H,t,7Hz), 1,27 (3H,s), 1,60 (1H,d,11Hz), 1,66 (3H,s), 1,75 (3H,s), 1,6-2,5 (5H,m), 2,56 (1H,t,7Hz), 2,58 (1H,d,4Hz), 2,97 (1H,d,4Hz), 3,5-3,7 (4H,m), 3,63 (3,s), 3,91 (1H,dd,11Hz,9Hz), 4,09 (2H,m), 4,95 (1H,m), 5,21 (1H,m).

Claims (21)

1. 6-Epifumagillole der Formel
worin R¹ eine 2-Methyl-1-propenyl-Gruppe oder eine Isobutyl- Gruppe ist,
R² ist
(1) ein Wasserstoff-Atom,
(2) eine geradkettige oder verzweigte Alkyl-Gruppe, welche epoxidiert oder/und durch einen bis drei aus Amino, Niederalkylamino, Di-niederalkylamino, Nitro, Halogen, Hydroxyl, Niederalkoxy, Cyan, Carbamoyl, Carboxyl, Niederalkoxycarbonyl, Carboxyniederalkoxy, gegebenenfalls substituiertem Phenyl und einer aromatischen heterocyclischen Gruppe ausgewählte Substituenten substituiert sein kann,
(3) eine geradkettige oder verzweigte Alkenyl-Gruppe,
(4) eine geradkettige oder verzweigte Alkinyl-Gruppe,
(5) ein cycloaliphatischer Kohlenwasserstoff-Rest,
(6) eine Alkanoyl-Gruppe, welche durch einen bis drei aus Amino, Niederalkylamino, Di-niederalkylamino, Nitro, Halogen, Hydroxyl, Niederalkoxy, Cyan, Carbamoyl, Carboxyl, Niederalkoxycarbonyl, Carboxyniederalkoxy, gegebenenfalls substituiertem Phenyl und einer aromatischen heterocyclischen Gruppe ausgewählte Substituenten substituiert sein kann,
(7) eine Aroyl-Gruppe, welche mit C&sub2;&submin;&sub6; Niederalkyl, Amino, Halogen, Hydroxyl, Niederalkoxy, Cyan, Carbamoyl oder Carboxyl substituiert sein kann,
(8) eine aromatische heterocyclische Carbonyl-Gruppe, welche mit C&sub2;&submin;&sub6; Niederalkyl, Amino, Halogen, Hydroxyl, Niederalkoxy, Cyan, Carbamoyl oder Carboxyl substituiert sein kann,
(9) eine Carbamoyl-Gruppe, welche durch einen oder zwei aus Niederalkyl, welches durch Mono- oder Di-niederalkylamino, Niederalkanoyl, Chloracetyl, Dichloracetyl, Trichloracetyl, Niederalkoxycarbonylmethyl, Carboxymethyl, gegebenenfalls substituiertes Phenyl, Naphthyl und Benzoyl weiter substituiert sein kann, ausgewählte Substituenten substituiert sein kann,
(10) eine cyclische Aminocarbonyl-Gruppe,
(11) eine Alkoxycarbonyl-Gruppe, welche durch einen bis drei aus Amino, Niederalkylamino, Di-niederalkylamino, Nitro, Halogen, Hydroxyl, Niederalkoxy, Cyan, Carbamoyl, Carboxyl, Niederalkoxycarbonyl, Carboxyniederalkoxy, gegebenenfalls substituiertem Phenyl und einer aromatischen heterocyclischen Gruppe ausgewählte Substituenten substituiert sein kann,
(12) eine Phenoxycarbonyl-Gruppe, welche durch einen bis drei aus Niederalkyl und Halogen ausgewählte Substituenten substituiert sein kann,
(13) eine Benzolsulfonyl-Gruppe, welche durch einen bis drei aus Niederalkyl und Halogen ausgewählte Substituenten substituiert sein kann,
(14) eine Alkylsulfonyl-Gruppe, welche durch einen bis drei aus Amino, Niederalkylamino, Di-niederalkylamino, Nitro, Halogen, Hydroxyl, Niederalkoxy, Cyan, Carbamoyl, Carboxyl, Niederalkoxycarbonyl, Carboxyniederalkoxy, gegebenenfalls substituiertem Phenyl und einer aromatischen heterocyclischen Gruppe ausgewählte Substituenten substituiert sein kann, oder
(15) eine Sulfamoyl-Gruppe ist, welche durch einen oder zwei aus Niederalkyl und gegebenenfalls substituiertem Phenyl ausgewählte Substituenten substituiert sein kann,
worin das gegebenenfalls substituierte Phenyl unter (2), (6), (9), (11), (14) und (15) vorstehend eine Phenyl-Gruppe ist, welche durch einen bis fünf aus Niederalkyl, Niederalkoxy, Halogen, halogeniertem Alkyl und Nitro ausgewählte Substituenten substituiert sein kann, und die niedere Alkyl-Gruppe geradkettige oder verzweigte C&sub1;&submin;&sub6; Alkyl-Gruppen und die Niederalkoxy-Gruppe C&sub1;&submin;&sub6; Alkoxy-Gruppen bedeutet,
oder ein Salz derselben.
2. Verbindung wie in Anspruch 1 beansprucht, worin R¹ eine 2-Methyl-1-propenyl-Gruppe ist.
3. Verbindung wie in Anspruch 1 beansprucht, worin R² ein Wasserstoff-Atom ist.
4. Verbindung wie in Anspruch 1 beansprucht, worin R² geradkettiges oder verzweigtes Alkyl, welches wie in Anspruch 1 definiert substituiert sein kann, Alkenyl oder Alkinyl oder ein cycloaliphatischer Kohlenwasserstoff-Rest ist.
5. Verbindung wie in Anspruch 1 beansprucht, worin R² C&sub1;&submin;&sub2;&sub0; Alkyl ist, welches mit Amino, C&sub1;&submin;&sub6; Alkylamino, Di-C&sub1;&submin;&sub6;-alkylamino, Nitro, Halogen, Hydroxy, C&sub1;&submin;&sub6; Alkoxy, Cyan, Carbamoyl, Carboxy, C&sub2;&submin;&sub6; Alkoxycarbonyl, Carboxy-C&sub1;&submin;&sub6;-alkoxy, Phenyl oder einer aromatischen heterocyclischen Gruppe substituiert sein kann.
6. Verbindung wie in Anspruch 1 beansprucht, worin R² C&sub1;&submin;&sub6; Alkyl ist, welches mit Phenyl substituiert sein kann.
7. Verbindung wie in Anspruch 1 beansprucht, worin R² eine Alkanoyl-, Aroyl-, aromatische heterocyclische Carbonyl-, Carbamoyl-, Alkoxycarbonyl-, Phenoxycarbonyl-, Benzolsulfonyl-, Alkylsulfonyl oder Sulfamoyl-Gruppe ist, welche wie in Anspruch 1 definiert substituiert sein kann.
8. Verbindung wie in Anspruch 1 beansprucht, worin R² C&sub1;&submin;&sub2;&sub0; Alkanoyl ist, welches mit Amino, Hydroxy, Halogen oder Carboxy substituiert sein kann.
9. Verbindung wie in Anspruch 1 beansprucht, worin R² Benzoyl oder Naphthoyl ist, welches mit C&sub2;&submin;&sub6; Alkyl, Amino, Halogen, Hydroxy, C&sub1;&submin;&sub6; Alkoxy, Cyan, Carbamoyl oder Carboxy substituiert sein kann.
10. Verbindung wie in Anspruch 1 beansprucht, worin R² ein aus der aus 2-Furoyl, 2-Thenoyl, Nicotinoyl, Isonicotinoyl und Imidazolcarbonyl bestehenden Gruppe ausgewähltes aromatisches heterocyclisches Carbonyl ist.
11. Verbindung wie in Anspruch 1 beansprucht, worin R² Carbamoyl ist, welches mit C&sub1;&submin;&sub6; Alkyl, C&sub1;&submin;&sub6; Alkanoyl, Chloracetyl, Dichloracetyl, Trichloracetyl, C&sub1;&submin;&sub6; Alkoxycarbonylmethyl, Carboxymethyl, Phenyl, Naphthyl oder Benzoyl substituiert sein kann, oder eine cyclische Aminocarbonyl-Gruppe ist, worin die Amino-Gruppe aus der aus Pyrrolidino, Piperidino, Morpholino, Piperazino und 4-Phenylpiperazino bestehenden Gruppe ausgewählt ist.
12. Verbindung wie in Anspruch 1 beansprucht, worin R² C&sub1;&submin;&sub6; Alkoxycarbonyl ist, welches mit Amino, Hydroxy, Halogen oder Carboxy substituiert sein kann.
13. Verbindung wie in Anspruch 1 beansprucht, worin R² Phenoxycarbonyl ist, welches mit C&sub1;&submin;&sub6; Alkyl oder Halogen substituiert sein kann.
14. Verbindung wie in Anspruch 1 beansprucht, worin R² C&sub1;&submin;&sub6; Alkylsulfonyl ist, welches mit Amino, Hydroxy, Halogen oder Carboxy substituiert sein kann.
15. Verbindung wie in Anspruch 1 beansprucht, worin R² Sulfamoyl ist, welches mit C&sub1;&submin;&sub6; Alkyl oder Phenyl substituiert sein kann.
16. Verbindung wie in Anspruch 1 beansprucht, worin R¹ eine 2-Methyl-1-propenyl-Gruppe ist und R² Wasserstoff, C&sub1;&submin;&sub6; Alkanoyl oder Phenoxycarbonyl ist.
17. Verbindung wie in Anspruch 1 beansprucht, welche 6-Epifumagillol ist.
18. Verbindung wie in Anspruch 1 beansprucht, welche 6-O-Acetyl-6-epifumagillol ist.
19. Verbindung wie in Anspruch 1 beansprucht, welche 6-O- Phenoxycarbonyl-6-epifumagillol ist.
20. Verfahren zur Herstellung der wie in Anspruch 1 beanspruchten Verbindung, welche das Epimerisieren der Verbindung der Formel
worin R¹ wie vorstehend definiert ist, und, falls gewünscht, das Alkylieren oder Acylieren der daraus folgenden Verbindung umfaßt.
21. Pharmazeutische Zusammensetzung zum Inhibieren von Immunreaktionen, welche eine wirksame Menge der wie in Anspruch 1 beanspruchten Verbindung und einen pharmazeutisch annehmbaren Träger, Verdünnungsmittel oder Streckmittel dafür enthält.
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