[go: up one dir, main page]

DE69926000T2 - Ölablassschranke - Google Patents

Ölablassschranke Download PDF

Info

Publication number
DE69926000T2
DE69926000T2 DE69926000T DE69926000T DE69926000T2 DE 69926000 T2 DE69926000 T2 DE 69926000T2 DE 69926000 T DE69926000 T DE 69926000T DE 69926000 T DE69926000 T DE 69926000T DE 69926000 T2 DE69926000 T2 DE 69926000T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oil
valve body
plug
bolt
section
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE69926000T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69926000D1 (de
Inventor
Tamotsu Tokuyama-shi Takahara
Ltd. Oohta-ku Nitto Kohki Co.
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Takahara Tamotsu Tokuyama
Nitto Kohki Co Ltd
Original Assignee
Takahara Tamotsu Tokuyama
Nitto Kohki Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Takahara Tamotsu Tokuyama, Nitto Kohki Co Ltd filed Critical Takahara Tamotsu Tokuyama
Publication of DE69926000D1 publication Critical patent/DE69926000D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69926000T2 publication Critical patent/DE69926000T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01MLUBRICATING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; LUBRICATING INTERNAL COMBUSTION ENGINES; CRANKCASE VENTILATING
    • F01M11/00Component parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart from, groups F01M1/00 - F01M9/00
    • F01M11/04Filling or draining lubricant of or from machines or engines
    • F01M11/045Removing lubricant by suction
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01MLUBRICATING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; LUBRICATING INTERNAL COMBUSTION ENGINES; CRANKCASE VENTILATING
    • F01M11/00Component parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart from, groups F01M1/00 - F01M9/00
    • F01M11/04Filling or draining lubricant of or from machines or engines
    • F01M11/0408Sump drainage devices, e.g. valves, plugs
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01MLUBRICATING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; LUBRICATING INTERNAL COMBUSTION ENGINES; CRANKCASE VENTILATING
    • F01M11/00Component parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart from, groups F01M1/00 - F01M9/00
    • F01M11/04Filling or draining lubricant of or from machines or engines
    • F01M11/0408Sump drainage devices, e.g. valves, plugs
    • F01M2011/0416Plugs
    • F01M2011/0425Plugs with a device facilitating the change of oil

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lubrication Details And Ventilation Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Öl-Ablaßstopfen zur Verwendung mit der Ölwanne von Automobilmotoren.
  • HINTERGRUND STAND DER TECHNIK
  • Konventionelle Automobilmotoren sind mit einem Mechanismus zum Zirkulieren von Schmieröl (Öl) durch vorgegebene Abschnitte versehen, um den beweglichen Teilen eine leicht gängige Bewegung zu ermöglichen. Das Öl wird im Verlaufe der Zeit bei der Benutzung chemisch abgebaut und verliert die erwünschte Schmiereigenschaft. Weiterhin wird das Öl aufgrund von Verschleiß oder Verschlammung durch Partikel kontaminiert. Das verschlechterte Öl wird daher in regelmäßigen Zeitabständen (im allgemeinen nach regulären Fahrstrecken von 3000 bis 5000 km) unter dem Gesichtspunkt ersetzt, eine Beschädigung des Motorkörpers und dergleichen zu verhindern.
  • 5 zeigt an einer Erläuterungsdarstellung ein Beispiel eines gewöhnlichen konventionellen Motors, der so ausgebildet ist, daß das verbrauchte Öl ersetzt werden kann. Öl 100 in einer Ölwanne 102, die unter der Kurbelwellenkammer angeordnet ist, wird in vorgegebenen Mengen durch eine Ölpumpe 101 zugeführt. Das Öl wird durch die Ölpumpe 101 unter Druck gesetzt und eingespeist. Der Öldruck wird durch ein Einstellventil 103 eingestellt. Sodann wird Fremdmaterial wie Metallpartikel, Kohlenstoffverunreinigungen und Schlamm, welches das Öl kontaminiert, entfernt, um das Öl über einen Filter 104 zu reinigen. Schließlich schmiert das Öl die zu schmierenden Motorteile und kehrt sodann wieder in die Ölwanne 102 zurück. Die Ölwanne 102 ist unter normalen Bedingungen im allgemeinen mit Öl gefüllt.
  • Wie oben beschrieben worden ist, werden Verunreinigungen des Öls durch den Filter 104 im allgemeinen im Verlaufe der Zirkulation herausgefiltert, doch besteht für eine Entfernung von Fremdstoff mittels des Filters eine Grenze. Weiterhin kann der chemische Abbau des Öls selbst im Verlaufe der Zeit nicht vermieden werden. Demgemäß wird das Öl auf die folgende Weise ersetzt. Ein Stopfen (Ablaßstopfen) 106 wird zunächst von der Öl-Ablaßbohrung (Ablaßbohrung) 105 entfernt, die in dem Bodenabschnitt der Ölwanne 102 vorgesehen ist, und gewöhnlich fest geschlossen ist, um das verbrauchte Öl durch Schwerkraft abzulassen. Sodann wird die Öl-Ablaßbohrung 105 durch den Stopfen geschlossen. Neues Öl wird vom oberen Abschnitt der Ölwanne 102 eingegossen.
  • Der vorerwähnte Ölaustausch ist jedoch ziemlich mühsam, indem der Stopfen zunächst von der Öl-Ablaßbohrung 105 entfernt und sodann wieder in die Bohrung eingeschraubt werden muß, nachdem das Öl abgelassen worden ist. Weiterhin kann die Bedienungsperson nicht vermeiden, mit dem Öl verschmiert zu werden.
  • Es wird daher auch praktiziert, das Öl aus dem oberen Abschnitt des Motors abzulassen. Dieses schließt beispielsweise ein Verfahren ein, bei dem das verbrauchte Öl mit einem länglichen Saugrohr unter Unterdruck gesetzt wird, welches in die Befestigungsbohrung für eine Ölanzeige eingesetzt wird, welche zum Prüfen der Motorölmenge und der Kontaminierung des Motoröls vorgesehen ist. Auch eingeschlossen ist ein Verfahren, bei dem das Saugrohr in den Öl-Einfüllstutzen eingeführt wird (diese Verfahren werden nachstehend als „obere Ablaßverfahren" bezeichnet).
  • Die oberen Ablaßverfahren können jedoch kein Mittel vorsehen, um zu prüfen, ob das distale Ende des Rohres den Bodenabschnitt der Ölwanne erreicht hat, da das Rohr von oberhalb der Kurbelwelle oder anderer komplizierter Mechanismen eingesetzt wird, die in einem räumlich eng begrenzten Raum angeordnet sind. Aus diesem oder einem anderen Grunde ist es schwierig, das verbrauchte Öl vollständig abzulassen. Es kann daher sein, daß nicht festgestellt wird, daß das verbrauchte Öl nicht ordnungsgemäß ersetzt worden ist, bis das neu eingefüllte Öl geprüft wird. Im Extremfall ist das neu eingefüllte Öl erneut zu ersetzen. Weiterhin haben sich die oberen Ablaßverfahren nicht weitgehend durchgesetzt, weil diese Verfahren keine Mittel vorsehen können, um Metallpartikel und dergleichen, die sich auf dem Bodenabschnitt der Ölwanne angesammelt haben, einfach zu eliminieren.
  • Dagegen gestattet das Verfahren zum Ablassen des verbrauchten Öls vom Boden der Wanne ein vollständiges Ablassen des Öls. Unter Verwendung dieses Vorteils sind verbesserte Verfahren vorgeschlagen worden, um das Problem des Einschmierens der Bedienungsperson mit Öl zu lösen. Beispielsweise schließen diese Verfahren ein Öl-Ersatzverfahren mit einem permanent fixierten Stopfen ein, der ein darin ausgebildetes, normalerweise geschlossenes Überdruckventil aufweist (USP 4,745,894 und die korrespondierende japanische Patentveröffentlichung Nr. Hei 4-48987). Auch eingeschlossen ist ein Öl-Austauschverfahren mit einem permanent fixierten Stopfen, der ein darin angeordnetes, normalerweise geschlossenes Kugelventil aufweist (japanische Offenlegungsschrift Nr. Hei 8-170782).
  • Diese Verfahren entfernen den vorhandenen Öl-Ablaßstopfen 106 einer einfachen Konfiguration, wie er in 5 gezeigt ist, und ersetzen den Schließstopfen 106 durch einen Stopfen (nicht gezeigt), welcher ein normalerweise geschlossenes Ventil aufweist, welches in dem Stopfen angeordnet ist, wobei der Stopfen an der Öl-Ablaßbohrung 105 fixiert wird. Zum Zeitpunkt eines Ölaustausches wird eine Kopplungseinrichtung, die zum Öffnen des eingebauten Ventils vorgesehen ist, an dem Stopfen befestigt, um das Öl 100 in der Ölwanne 102 unter einem Unterdruck abzusaugen. Sodann, wenn das Öl abgelassen worden ist, wird die Kopplungseinrichtung von dem Stopfen entfernt und das eingebaute Ventil kehrt in seine geschlossene Position zurück, so daß neues Öl in die Ölwanne eingefüllt werden kann.
  • Dieses Verfahren ermöglicht es dem Öl 100 durch eine Saugeinrichtung zwangsweise abgesaugt und abgelassen zu werden, wodurch ein schneller Ölablaß geschaffen wird. Außerdem braucht der Stopfen, abgesehen von dem ersten Stopfenaustausch, nicht entfernt oder wieder in die Öl-Ablaßbohrung eingeschraubt zu werden. Weiterhin schafft das Verfahren den Vorteil, daß die Bedienungsperson das Öl ablassen kann, ohne damit beschmiert zuwerden, und ohne daß die Umgebung damit versehen wird.
  • Als der Erfinder einen Ölablaß unter Verwendung des Stopfens mit einem normalerweise geschlossenen, darin ausgebildeten Ventil gemäß dem zuvor erwähnten Verfahren des Standes der Technik ausprobiert hat, ergab sich, daß der Stopfen nur bei einer begrenzten Anzahl von Automobiltypen anzubringen war, und zwar ergaben sich Probleme, weil bei einigen Automobilen der Stopfen nicht befestigt werden konnte.
  • Es wurde daher eine weitere detaillierte Studie durchgeführt, und es wurde herausgefunden, daß diese Probleme durch leichte Versetzungen bei verschiedenen Mechanismen in der Ölwanne hervorgerufen wurden, die mit unterschiedlichen Spezifikationen ausgebildet war, abhängig von dem Typ der Automobile, und die nicht immer eine Anordnung mit hoher Genauigkeit erfordert.
  • Der Stopfen mit dem darin ausgebildeten, normalerweise geschlossenen Ventil, der in der oben erwähnten japanischen Offenlegungsschrift Nr. Hei 8-170782 offenbar ist, gestattet es dem Öl, von dem Umfang des zylindrischen Abschnittes einzufließen, welcher dem Kugelventil angepaßt ist, welches das normalerweise geschlossene Ventil bildet. Daher sind das Kugelventil und der Abschnitt, der einer Feder ermöglicht, das Kugelventil in die normalerweise geschlossene Position zu drücken, so an der Ölwanne befestigt, daß sie um eine gewisse Länge in die Ölwanne vorstehen. In diesem Falle verursacht das Vorhandensein eines Bauteils auf der Achse der Öl-Ablaßbohrung in der Ölwanne, daß der Stopfen nur unvollkommen in die Bohrung eingeschraubt werden kann, was in einer mangelhaften Befestigung resultiert. Solch ein Bauteil schließt eine Abweisplatte zur Verhinderung einer Wellenbildung des Öls während der Fahrt ein, einen Separator und einen Saugkopf zum Hochziehen von Öl. In einigen Fällen kann der Stopfen aufgrund des Designs überhaupt nicht befestigt werden. Wenn das Design die Befestigung des Stopfens gestattet, kann ein Versatz von wenigen Millimetern, der während der Herstellung der Ölwanne entsteht, es unmöglich machen, den Stopfen an dieser zu befestigen.
  • In dem Fall des Stopfens mit dem darin ausgebildeten, normalerweise geschlossenen Ventil, wie er in der USP 4,745,894 offenbart ist, ist das distale Ende des an der Ölwanne befestigten Stopfens in der normalerweise geschlossenen Position im wesentlichen in derselben Ebene wie die Bodenoberfläche der Ölwanne angeordnet. Dieses verursacht mithin nicht ein Problem, daß der Stopfen nicht an der Ölwanne befestigt werden kann, selbst wenn auf der Achse der Öl-Ablaßbohrung in der oben beschtiebenen Weise ein Bauteil vorhanden ist. Der Stopfen gemäß diesem Verfahren bewegt jedoch den Ventilkörper, der an einem Kantenabschnitt des Stopfens innerhalb der Ölwanne angeordnet ist, in die Ölwanne, um den Ventilkörper mit dem Ventilsitz außer Eingriff zu bringen, und das Ventil zwecks Ablaß zu öffnen. Demgemäß führt das Vorhandensein eines oben erwähnten Bauteils zu dem Nachteil, daß der Stopfen zwar an der Öl-Ablaßbohrung befestigt werden kann, daß das Ventil aber nicht geöffnet werden kann. Demgemäß kann nicht herausgefunden werden, daß der Stopfen nicht geöffnet werden kann, bis das Öl beim nächsten Mal abgelassen wird. Dieses verursacht in der Praxis schwerwiegende Auswirkungen.
  • Die USP 4,386,639 offenbart einen Öl-Ablaßapparat mit einem Ablaßventil. Ein Öffnen des Ventils wird durch einen speziell ausgebildeten Kuppler erzielt, der mit einem Kunststoffbeutel verbunden ist. Die Anordnung ist so, daß sich das Ventil automatisch öffnet, wenn der Kuppler gedreht wird, um den Beutel mit Öl zu füllen. Der Kuppler kann in seine Originalposition zurückgedreht werden, um das Ablaßventil zu schließen und den Öl enthaltenden Beutel zu entfernen.
  • Die FR 2,370,208 offenbart eine Anordnung zum Entleeren bzw. Ersetzen von Öl aus Ölwannen in den Motoren von Kraftfahrzeugen.
  • Die vorliegende Erfindung wurde entwickelt, um den Stopfen mit einem normalerweise geschlossenen, darin befindlichen Ventil zu verbessern, welcher keine Entfernung des Stopfens erfordert und verhindert, daß die Betätigungsperson mit Öl beschmiert wird, und der einen raschen Ölablaß in der beschriebenen Weise ermöglicht.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines verbesserten Stopfens, der ein normalerweise geschlossenes Ventil zum Ablaß von Motoröl darin aufweist, wobei der Stopfen für jegliche Automobile geeignet ist, ohne durch einen leichten Versatz beeinträchtigt zu werden, der durch den Typ des Automobils oder der Anordnung von Mechanismen in der Ölwanne bedingt ist.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Öl-Ablaßstopfen zu schaffen, der von dem Boden der Ölwanne weniger nach unten vorsteht, um die Möglichkeit einer Beschädigung des Stopfens aufgrund eines Reibens zwischen dem Boden des Automobils und dem Untergrund zu reduzieren.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Öl-Ablaßstopfen einer einfachen Konfiguration mit einer guten Massenproduktivität beim Zusammenbau zu schaffen, und dadurch einen billigen Stopfen zu schaffen.
  • Die US-A-4,386,639 offenbart eine Motor-Ölwanne mit einem Öl-Ablaßstopfen enthaltend: ein zylindrisches, bolzenartiges Teil, welches an seinem einen Ende einen Schraub-Achsabschnitt mit einem darauf ausgebildeten Außengewinde aufweist, welcher fest in eine Öl-Ablaßbohrung zu schrauben ist, die an einer Ölwanne eines Motors vorgesehen ist; einen am anderen Endabschnitt angeordneten Kopfabschnitt mit einem bolzenförmigen Kopf, der sich außerhalb der Ölwanne befindet, wenn der Stopfen in die Öl-Ablaßbohrung geschraubt ist; eine axiale Öl-Ablaßpassage zum Ablassen von Öl, welche sich von dem Schraub-Achsabschnitt an dem einen Endabschnitt zum Kopfabschnitt an dem anderen Endabschnitt erstreckt; und einen ringförmigen Ventilsitz, der benachbart zu dem Kopfabschnitt in der Öl-Ablaßpassage vorgesehen ist, einen beweglichen Ventilkörper mit einem Ventilkörperabschnitt, der in der Öl-Ablaßpassage des bolzenartigen Teils angeordnet ist, um mit dem Ventilsitz in Eingriff zu kommen und die Öl-Ablaßpassage zu schließen, und der so beweglich in der Öl-Ablaßpassage angeordnet ist, daß er die Öl-Ablaßpassage durch Verschieben des Ventilkörperabschnittes vom Ventilsitz in Richtung auf die Innenseite der Ölwanne öffnet, und eine Feder, die zwischen einem festen Abschnitt benachbart zu dem einen Endabschnitt des Ventilkörpers und dem beweglichen Ventilkörper angeordnet ist, um den beweglichen Ventilkörper in eine normalerweise geschlossene Position zu drücken und seinen Ventilkörperabschnitt mit dem Ventilsitz in Eingriff zu bringen, wobei der Öl-Ablaß-Stopfen den beweglichen Ventilkörper gegen die ihn normalerweise in die geschlossene Position drückende Rückstellkraft verschiebt, um dem Ventilkörperabschnitt ein Abheben von dem Ventilsitz zu ermöglichen, und dadurch zu bewirken, daß die Öl-Ablaßpassage zwecks Ablaß von Öl geöffnet wird, wobei ein distales Ende des Schraub-Achsabschnittes im wesentlichen in derselben Ebene wie die Innenwand der Ölwanne angeordnet ist, wenn der Stopfen in die Öl-Ablaßbohrung eingeschraubt ist.
  • OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorgenannten Aufgaben werden gelöst durch den Öl-Ablaßstopfen gemäß der vorliegenden Erfindung, welcher die in jedem der Ansprüche beschriebene Konfiguration hat.
  • Der Motoröl-Ablaßstopfen nach Anspruch 1 ist gekennzeichnet durch ein zylindrisches, bolzenartiges Teil, welches an seinem einen Endabschnitt einen Schraub-Achsabschnitt mit einem darauf ausgebildeten Außengewinde aufweist, welcher fest in eine Öl-Ablaßbohrung zu schrauben ist, die an einer Ölwanne eines Motors vorgesehen ist; einen am anderen Endabschnitt angeordneten Kopfabschnitt mit einem bolzenförmigen Kopf, der sich außerhalb der Ölwanne befindet, wenn der Stopfen fest in eine Öl-Ablaßbohrung geschraubt ist, welche an einer Ölwanne eines Motors vorgesehen ist, wobei die Ölwanne eine innere Wandfläche aufweist; eine axiale Öl-Ablaßpassage zum Ablassen von Öl, welche sich von dem Schraub-Achsabschnitt an dem einen Endabschnitt zum Kopfabschnitt an dem anderen Endabschnitt erstreckt; und einen ringförmigen Ventilsitz, der benachbart zu dem Kopfabschnitt in der Öl-Ablaßpassage angeordnet ist. Der Stopfen ist auch gekennzeichnet durch einen beweglichen Ventilkörper mit einem zylindrischen Abschnitt, welcher als eine Öl-Ablaßpassage dient, und einen Ventilkörperabschnitt aufweist, der in der Öl-Ablaßpassage des bolzenartigen Teils angeordnet ist, um mit dem Ventilsitz in Eingriff zu kommen und die Öl-Ablaßpassage zu schließen, und der so beweglich in der Öl-Ablaßpassage angeordnet ist, daß er die Öl-Ablaßpassage durch Verschieben des Ventilkörperabschnittes vom Ventilsitz in Richtung auf die Innenseite der Ölwanne öffnet. Der Stopfen ist weiterhin auch gekennzeichnet durch eine Feder, die zwischen einem festen Abschnitt benachbart zu dem einen Endabschnitt und dem beweglichen Ventilkörper angeordnet ist, um den beweglichen Ventilkörper in eine normalerweise geschlossene Position zu drücken und seinen Ventilkörperabschnitt mit dem Ventilsitz in Eingriff zu bringen. Der Öl-Ablaßstopfen ist gekennzeichnet durch Verschieben des beweglichen Ventilkörpers gegen die Vorspannkraft der Feder, um ihn in die normalerweise geschlossene Position zu drücken, und es dem Ventilkörperabschnitt zu ermöglichen, von dem Ventilsitz abzuheben, wodurch die Öl-Ablaßpassage geöffnet wird, um Öl abzulassen, wobei ein distales Ende des Schraub-Achsabschnittes im wesentlichen in derselben Ebene wie die Innenwand der Ölwanne benachbart zu der Öl-Ablaßbohrung angeordnet ist, wenn der Stopfen fest in die Öl-Ablaßbohrung eingeschraubt ist.
  • In der vorstehenden Konfiguration ist die Eingriffsfläche zum Eingriff des Ventilkörperabschnittes des beweglichen Ventilkörpers mit dem Ventilsitz in einer Konfiguration ausgebildet, die eine flüssigkeitsdichte Abdichtung sicherstellt, um eine Ölleckage mit Sicherheit zu verhindern. Zum Beispiel kann ein Dichtungsring dazwischen angeordnet werden, der öl- und wetterresistent ist. Im allgemeinen ist der Dichtungsring in den Ventilkörperabschnitt des beweglichen Ventilkörpers eingefügt.
  • Bevorzugt wird eine Verschiebeführung für den beweglichen Ventilkörper vorgesehen, um die Verschiebung des beweglichen Ventilkörpers zu stabilisieren und eine dichte Abdichtung zu gewährleisten. Beispielsweise ist empfehlenswert, eine Konfiguration vorzusehen, bei welcher der bewegliche Ventilkörper mit einem zylindrischen Abschnitt versehen ist, der in den Ventilkörperabschnitt integriert ist, und einen Führungsabschnitt zum Führen des zylindrischen Abschnittes vorzusehen, um den zylindrischen Abschnitt in axialer Richtung auf der Innenwand des bolzenartigen Teils zu verschieben.
  • Die Bemerkung, daß das distale Ende des Schraub-Achsabschnittes im allgemeinen in derselben Ebene wie die Innenwandfläche der Ölwanne angeordnet ist, bedeutet nicht, daß das distale Ende bei dieser Konfiguration genau in derselben Ebene angeordnet ist. Dieses ist lediglich beabsichtigt, um ein oben erwähntes Problem des Standes der Technik zu vermeiden, daß Bauteile in der Ölwanne die Befestigung des Stopfens oder das Öffnen des Ventils behindern. Es ist daher nicht ausgeschlossen, daß das distale Ende etwas nach innen von der Innenwandfläche der Ölwanne vorstehen kann, ohne daß das vorgenannte Problem auftritt.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung kann der Stopfen mit einem darin ausgebildeten, normalerweise geschlossenen Ventil an jeglichem Automobiltyp problemlos auf die gleiche Weise befestigt werden wie ein einfacher Stopfen, der ohne Verursachung eines besonderen Problems von der Ölwanne entfernt wird, um das Öl zu wechseln, und danach wieder an dieser befestigt wird, wenn das Öl abgelassen worden ist. Das normalerweise geschlossene Ventil wird durch Verschiebung des Ventilkörpers in dem Stopfen geöffnet, wobei das Ventil geöffnet werden kann, ohne dabei durch irgendein in der Ölwanne vorhandenes Bauteil beeinträchtigt zu werden. Das Problem, daß ein im Stand der Technik bekannter Stopfen mit einem darin angeordneten, normalerweise geschlossenen Ventil nur für einen besonderen Typ von Automobilen verfügbar war, kann somit eliminiert werden, und die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, es einem Stopfen zu ermöglichen an jeglichen Typ von Automobilen in passender Weise angebracht zu werden, wird erreicht.
  • Die Erfindung nach Anspruch 2 ist bei der vorstehend erörterten Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfabschnitt des bolzenartigen Teils einen ankoppelbaren Halteabschnitt zum Verschieben des beweglichen Ventilkörpers gegen die auf ihn ausgeübte Vorspannung aufweist, um die Öl-Ablaßpassage in einen offenen Zustand zu bringen.
  • Gemäß der Erfindung kann die offene Passage des eingebauten, normalerweise geschlossenen Ventils durch Befestigung dieses Koppelabschnittes erreicht werden, so daß die Bedienungsperson entlastet wird und insbesondere ein erzwungener Ölablaß durch eine Unterdruck-Saugeinrichtung ermöglicht wird.
  • Die Erfindung nach Anspruch 3 ist bei jeder der vorstehend erwähnten Erfindungen dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige Ventilsitz, der benachbart zu dem Kopfabschnitt in der Öl-Ablaßpassage des bolzenartigen Teils vorgesehen ist, durch festes Zusammenfügen eines separat zu dem bolzenförmigen Teil ausgebildeten ventilsitzbildenden Teils mit einem Endabschnitt des bolzenförmigen Teils gebildet ist.
  • Diese Erfindung schafft den Vorteil, daß der Ventilsitz, der zur Verhinderung einer Ölleckage kritisch ist, wenn das eingebaute, normalerweise geschlossene Ventil geschlossen ist, aus einem Teil gebildet werden kann, welches bezüglich des Materials, der Form etc. unabhängig von und separat zu dem bolzenartigen Teil ist.
  • Die Erfindung gemäß Anspruch 4 ist bei jeder der vorerwähnten Erfindungen dadurch gekennzeichnet, daß das bolzenförmige Teil einem der Feder angepaßten bzw. zugeordneten Abschnitt ermöglicht, den beweglichen Ventilkörper normalerweise in seine geschlossene Position zu drücken, und der Innendurchmesser des bolzenförmigen Teils an einem dem beweglichen Ventilkörper angepaßten Abschnitt sowie einem Abschnitt zum Fixieren des ventilsitzbildenden Teils von einem Endabschnitt in Richtung auf den anderen Endabschnitt in der Ölwanne zunimmt.
  • Gemäß dieser Erfindung sind die Feder zum Drücken des eingebauten Ventils in die normale Schließstellung, der bewegliche Ventilkörper und das ventilsitzbildende Teil in der Öl-Ablaßpassage des bolzenartigen Teils in dieser Reihenfolge angeordnet. Der Stopfen gemäß der vorliegenden Erfindung kann durch Einstemmen bzw. Einformen des Endabschnittes am anderen Ende des bolzenartigen Teils hergestellt werden, um das ventilsitzbildende Teil zu fixieren. Dieses vereinfacht die Herstellung des Öl-Ablaßstopfens außerordentlich, so daß die Produktivität verbessert wird und ein Stopfen mit geringen Kosten zu schaffen ist.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine Längsschnittdarstellung, welche einen Öl-Ablaßstopfen gemäß der Ausgestaltung 1 der vorliegenden Erfindung zeigt, der an einer Öl-Ablaßbohrung einer Ölwanne befestigt ist, und an dem ein zum Ölablaß bestimmter Kopplungsabschnitt befestigt ist.
  • 2 zeigt den Öl-Ablaßstopfen gemäß der vorerwähnten Ausgestaltung 1 in einer Explosionsdarstellung; (a) ist ein Längsschnitt davon; (b) ist eine perspektivische Darstellung, welche den beweglichen Ventilkörper des Stopfens zeigt; und (c) ist eine perspektivische Darstellung, welche das ventilsitzbildende Teil zeigt.
  • 3 ist ein Längsschnitt, welcher den vorgesehenen Kopplungsabschnitt zum Öffnen des eingebauten, normalerweise geschlossenen Ventils des Öl-Ablaßstopfens gemäß der erwähnten Ausgestaltung 1 zeigt.
  • 4 ist ein Längsschnitt, welcher eine Kappe zeigt, welche den Öl-Ablaßstopfen gemäß der vorerwähnten Ausgestaltung 1 unter normalen Betriebsbedingungen schützt, die bestehen, wenn kein Ölaustausch erfolgt.
  • 5 zeigt ein aus dem Stand der Technik bekanntes Verfahren zum Ablassen von Öl aus der Ölwanne eines Motors, an welcher der Stopfen gemäß der vorliegenden Erfindung angebracht wird,
  • 1
    Ablaßstopfen
    2
    Öl
    3
    Dichtung
    4
    Schutzkappe
    5
    Dichtungsring
    6
    Dichtungsring
    7
    Öl-Ablaß-Ankopplungseinrichtung
    71
    Stopfen-Paßabschnitt
    711
    innere Wandfläche
    712
    kugelangepaßte Ölbohrung
    713
    Kugel
    714
    kugelverschiebungbegrenzender Gleiter
    7141
    innere Umfangsfläche
    7142
    konische Fläche
    7143
    oberer Vorsprung
    715
    Schraubenfeder
    716
    Schnappring
    717
    Stößel
    718
    Bodenabschnitt
    719
    Dichtungsteil
    72
    Kuppler-Verbindungsabschnitt
    8
    Schlauch
    9
    Kupplungsmittel
    11
    bolzenförmiges Teil
    111
    Schraub-Achsabschnitt
    1111
    Außengewinde
    112
    Kopfabschnitt
    1121
    Schulterabschnitt
    1122
    Umfangsnut
    1123
    Führungsfläche
    1124
    hexagonaler Bolzen-Kopfabschnitt
    113
    Durchgangsloch
    1131
    (Feder)Anschlagsitz
    1132
    zylindrische Innenwandfläche
    1133
    konischer Abschnitt
    1134
    zylindrische Fläche mit großem Durchmesser
    1135
    abgesetzter Abschnitt
    1136
    onischer Abschnitt
    1137
    Vorsprung
    12
    ventilsitzbildendes Teil
    121
    Ventilsitz
    122
    konische äußere Umfangsfläche
    123
    abgesetzter Abschnitt
    124
    äußere Umfangsfläche
    13
    beweglicher Ventilkörper
    131
    Zylinderabschnitt
    1311
    Öl-Passage-Loch
    132
    Ventilkörperabschnitt
    1321
    Umfangsnut
  • BESTE ART ZUR DURCHFÜHRUNG DER ERFINDUNG
  • Eine Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung wird unten unter Bezugnahme auf die Zeichnungen in weiteren Einzelheiten erläutert.
  • Ausgestaltung 1
  • Diese Ausgestaltung ist in den 1 bis 4 dargestellt. 1 zeigt einen Öl-Ablaßstopfen gemäß der vorliegenden Ausgestaltung, der an einer Ölwanne befestigt ist, und an dem eine Öl-Ablaß-Ankopplungseinrichtung zum Ablassen von Öl befestigt ist. 2 zeigt erläuternde Darstellungen des Öl-Ablaßstopfens gemäß dieser Ausgestaltung. 3 zeigt die Ankopplungseinrichtung zum Öffnen des normalerweise geschlossenen Ventils des Öl-Ablaßstopfens gemäß dieser Ausgestaltung. 4 zeigt eine Kappe zum Schutz des Öl-Ablaßstopfens unter gewöhnlichen Servicebedingungen, wenn kein Öl gewechselt wird.
  • In 1 ist eine Ölwanne mit 102 bezeichnet und eine Öl-Ablaßbohrung (Bohrung mit Innengewinde) ist bei 105 dargestellt, die in dem Bodenabschnitt der Ölwanne 102 vorgesehen ist. Diese sind in der gleichen Weise verwirklicht wie jene von 5. Die Öl-Ablaßbohrung 105 ist normalerweise durch einen einfachen Schließstopfen (s. 106 in 5) dicht geschlossen, der kein normalerweise geschlossenes Einbauventil aufweist. Um jedoch einen Öl-Ablaßstopfen 1 gemäß dieser Ausgestaltung zu verwenden, wird der vorerwähnte Verschlußstopfen 106 entfernt und der Öl-Ablaßstopfen 1 wird sodann in die Öl-Ablaßbohrung eingeschraubt, wie später noch beschrieben wird. Das Bezugszeichen 2 bezeichnet das in die Ölwanne 102 eingefüllte Öl.
  • Der Öl-Ablaßstopfen 1 gemäß dieser Ausgestaltung ist in den 1 und 2 detailliert dargestellt. Der Öl-Ablaßstopfen 1 gemäß dieser Ausgestaltung umfaßt ein bolzenartiges Teil 11 mit einem Schraub-Achsabschnitt 111 an seinem einen Ende, auf dem ein Außengewinde 1111 ausgebildet ist; einen Kopfabschnitt 112, der mit dem Schraub-Achsabschnitt 111 kommuniziert und an seinem anderen Ende mit einem größeren Durchmesser versehen ist; und eine Durchgangsbohrung 113, die von dem Schraubachsabschnitt 111 zum Kopfabschnitt 112 abgesetzt ist (wobei der Absatz am Bolzenkopfabschnitt in seinem Durchmesser größer ist). Der Öl-Ablaßstopfen 1 weist auch ein ventilsitzbildendes Teil 12 auf, welches benachbart einer Öffnung auf der Kopfabschnitt 112-Seite in der Durchgangsöffnung 113 angeordnet ist, einen beweglichen Ventilkörper 13, der in der Durchgangsöffnung 113 angeordnet und so ausgebildet ist, daß er ein Offen-/Geschlossen-Ventil im Zusammenwirken mit einem Ventilsitz 121 bildet, welches an dem ventilsitzbildenden Teil 12 ausgebildet ist, und eine Schraubenfeder 14 zum elastischen Drücken des beweglichen Ventilkörpers 13 in Richtung auf den Ventilsitz 121. Die Durchgangsöffnung 113 dient als eine Öl-Ablaßpassage.
  • Nunmehr werden die vorerwähnten Teile, welche den Öl-Ablaßstopfen bilden, erläutert. Wie in 2(a) gezeigt ist, hat das bolzenförmige Teil 11 den Schraub-Achsabschnitt 111 und den Kopfabschnitt 112, wie oben dargelegt worden ist. Die Durchgangsöffnung 113, welche das bolzenartige Teil 11 in Axialrichtung durchsetzt, ist mit der folgenden Konfiguration von einem Endabschnitt an der Seite des Schraub-Achsabschnittes 111 zum anderen Endabschnitt an der Seite des Kopfabschnittes 112 versehen. Das heißt, daß nacheinander die folgenden Komponenten ausgebildet sind: ein Anschlagsitz 1131, der als einwärts gerichteter kurzer Flansch benachbart der Seite des Schraub-Achsabschnittes 111 am Endabschnitt der Schraubenfeder 14 vorgesehen ist; eine zylindrische innere Wandfläche 1132 nachfolgend auf den Anschlagsitz 1131, die sich im wesentlichen nach oben zu einem Zwischenabschnitt des bolzenartigen Teils 11 in dessen axialer Richtung erstreckt und der Schraubenfeder 14 angepaßt ist, und den beweglichen Ventilkörper 13 in dessen Axialrichtung gleitend führt; eine zylindrische Fläche 1134 mit großem Durchmesser, die auf die zylindrische Innenwandfläche 1132 folgt und sich über einen konischen Abschnitt 1133 in Richtung auf den vorerwähnten Kopfabschnitt 112 erstreckt; einen konischen Abschnitt 1136, der auf die zylindrische Fläche 1134 mit großem Durchmesser folgt, zum festen Einfügen bzw. Einstemmen des ventilsitzbildenden Teils 12, welches benachbart dem Kopfabschnitt 112 vorgesehen ist, über einen einen Dichtring aufweisenden abgesetzten Abschnitt 1135; und einen Vorsprung 1137 zum festen Einfügen des ventilsitzbildenden Teils am Kopfabschnitt 112.
  • Weiterhin ist die axiale Dimension des Schraub-Achsabschnittes 111 so bestimmt, daß das distale Ende des Schraub-Achsabschnittes 111 im wesentlichen in derselben Ebene wie die Bodenfläche der Ölwanne 102 liegt, wenn der Schraub-Achsabschnitt 112 fest in die Öl-Ablaßbohrung (Gewindebohrung mit Innengewinde) 105 der Ölwanne 102 eingeschraubt ist, wobei eine Dichtung 3 auf dem Schulterabschnitt 1121 des Kopfabschnittes 112 angeordnet ist. Der Kopfabschnitt 112 des Stopfens 1 ist an seinem äußeren Umfang mit einer Umfangsnut 1122 versehen, welche dafür verwendet wird, um eine für den Ölablaß vorgesehene Ankopplungseinrichtung festzuhalten, wobei der Ölablaß im befestigten Zustand weiter unten noch beschrieben wird, und um eine Schutzkappe 4 unter normalen Servicebedingungen festzuhalten, wie ebenfalls später noch beschrieben wird. Der Kopfabschnitt 112 ist auch mit einer Führungsfläche 1123 versehen, welche einen kreisförmigen Querschnitt hat, um die Ankopplungseinrichtung und die Schutzkappe 4 an der Umfangsnut 1122 aufzunehmen, sowie einen hexagonalen Bolzenkopfabschnitt 1124 nachfolgend zu dem Schraub-Achsabschnitt 111 und dem Schulterabschnitt 1121 des Kopfabschnittes zum Einschrauben des Stopfens in die Öl-Ablaßbohrung.
  • Nunmehr wird das ventilsitzbildende Teil 12 in der obigen Konfiguration erläutert, welches detailliert in den 2(a) und (c) dargestellt ist. Das ventilsitzbildende Teil 12 hat eine zylindrische (ringförmige) Konfiguration, welche in Axialrichtung relativ kurz ist. Bezüglich seiner Umfangsform ist das Teil 12 mit einer konischen äußeren Umfangsfläche 122 versehen, die benachbart zu dem Endabschnitt auf der Seite des Kopfabschnittes 112 angeordnet ist, und mit dem konischen Abschnitt 1136 übereinstimmt, um das bolzenartige Teil 11 fest anzufügen. Das Teil 11 ist nachfolgend auf das Vorhergehende auch mit einem Dichtring versehen und schließt einen abgesetzten Abschnitt 123 ein, der sich mit dem den Dichtring einschließenden abgesetzten Abschnitt 1135 zu einem Paar ergänzt, sowie eine äußere Umfangsfläche 124, die sich axial erstreckt und auf die zylindrische Fläche 1134 mit großem Durchmesser passend abgestimmt ist. An der inneren Umfangsfläche ist eine zylindrische innere Umfangsfläche 125 an der Endabschnittseite des Kopfabschnittes 112 positioniert, um eine Öl-Ablaßpassage zu bilden. Nachfolgend ist eine konische Fläche vorgesehen, welche den Durchmesser der Passage nach und nach vergrößert und zu der äußeren Umfangsfläche 124 führt. Somit bildet die konische Fläche, welche den Durchmesser der Passage nach und nach vergrößert, den Ventilsitz 121.
  • Das ventilsitzbildende Teil 12 ist von der Seite des Kopfabschnittes 112 des bolzenartigen Teils 11 inkorporiert, um es der konischen äußeren Umfangsfläche 122 zu ermöglichen, mit dem fest eingefügten konischen Abschnitt 1136 in Eingriff zu kommen. Danach wird der Vorsprung 1137 zum festen Einfügen des ventilsitzbildenden Teils verformt, um das ventilsitzbildende Teil 12 an dem bolzenartigen Teil 11 zu befestigen.
  • Nunmehr wird der bewegliche Ventilkörper 13 in der vorerwähnten Konfiguration erläutert. Das Teil 13 ist in den 2(a) und (b) dargestellt. Der bewegliche Ventilkörper 13 gemäß dieser Ausgestaltung hat einen zylindrischen Abschnitt 131, der als Öl-Ablaßpassage dient, ausgebildet am Endabschnitt auf der Seite des Schraub-Achsabschnittes 111, und einen Ventilkörperabschnitt 132, der am Endabschnitt auf der Seite des Kopfabschnittes 112 angeordnet ist. Der zylindrische Abschnitt 131 ist mit drei Öl-Passagelöchern 1311 versehen, die zwischen seinem Inneren und seinem Äußeren kommunizieren, mit gleichem Abstand um den Umfang angeordnet sind, und jeweils mit einem Durchmesser versehen sind, der zum Ablassen von Öl geeignet ist. Weiterhin hat der zylindrische Abschnitt 131 einen solchen Außendurchmesser, daß er in Axialrichtung auf der zylindrischen Innenwandfläche 1132 des bolzenartigen Teils 11 gleitbar geführt und zu verschieben ist.
  • Weiterhin ist der Ventilkörperabschnitt 132 bei dieser Ausführung in der Form eines umgekehrten Trapezoid ausgebildet, wie in 2(a) gezeigt ist, und ist mit einer Umfangsnut 1321 an seiner konischen äußeren Umfangsfläche versehen. Die Umfangsnut 1321 ist mit einem Dichtring 6 versehen, welcher eine öldichte Abdichtung bewirkt, wenn er an dem Ventilsitz 121 anliegt.
  • Nunmehr wird das Verfahren zum Zusammenbau des Öl-Ablaßstopfens 1 gemäß dieser Ausgestaltung beschrieben, wie sie oben beschrieben ist, sowie das Verfahren zum festen Befestigen des Stopfens an der Ölwanne 102.
  • Zuerst wird die Schraubenfeder 14 in das bolzenartige Teil 11 eingesetzt, an dem der Vorsprung 1137 nicht verformt ist, und zwar von der großen Öffnung an der Kopfseite entlang der zylindrischen Innenwandfläche 1132 der Durchgangsöffnung 113, so daß das distale Ende der Schraubenfeder 14 mit dem Anschlagsitz 1131 in Eingriff kommt. Sodann wird der bewegliche Ventilkörper 13, in welchen der Dichtungsring 6 eingesetzt worden ist, in das bolzenartige Teil 11 eingesetzt, so daß das distale Ende des zylindrischen Abschnittes 131 mit dem Endabschnitt der Schraubenfeder 14 in Eingriff kommt. Somit wird der bewegliche Ventilkörper 13 gehalten, wobei die Schraubenfeder 14 zusammengedrückt ist.
  • Nachfolgend wird ein Dichtring 5 in den abgesetzten Abschnitt 1135 eingesetzt, der dem Dichtring 5 angepaßt ist, und danach wird das ventilsitzbildende Teil 12 in das Durchgangsloch 113 eingefügt, so daß die konische äußere Umfangsfläche 122 mit dem konischen Abschnitt 1136 des Durchgangsloches 113 in Eingriff kommt. Sodann wird der Vorsprung 1137 nach innen verformt, um das ventilsitzbildende Teil 12 zu fixieren, und der bewegliche Ventilkörper 13 wird losgelassen. Damit ist der Zusammenbau vollendet.
  • Wie oben ausgeführt worden ist, kann der Öl-Ablaßstopfen 1 gemäß dieser Ausgestaltung extrem einfach zusammengebaut werden und schafft eine gute Massenproduktivität. Außerdem erfordert der Stopfen 1 weniger zu verwendende Teile und kann auf dem Markt zu geringen Kosten verfügbar gemacht werden. Weiterhin kann das ventilsitzbildende Teil 12 durch Eingriff seines konischen Abschnittes mit dem bolzenartigen Teil 11 zentriert werden, wodurch eine höchst genaue Positionierung geschaffen wird. Dieses ermöglicht es dem Dichtring 5 eine Ölleckage zu verhindern und stellt den Eingriff des Dichtringes 6 des beweglichen Ventilkörpers 13 mit dem Ventilsitz 121 sicher, um eine Ölleckage zu verhindern, und schafft demgemäß einen betriebssicheren Stopfen ohne Ölleckage.
  • Der Stopfen 1, der gemäß dieser Ausgestaltung in der vorstehend beschriebenen Weise zusammengebaut worden ist, kann fest in die Ölwanne 102 eingesetzt werden durch Entfernen des vorhandenen einfachen Stopfens 106 (s. 6), der an der Öl-Ablaßbohrung 105 der Ölwanne 102 befestigt ist, und danach kann der Schraub-Achsabschnitt 111 in die Öl-Ablaßbohrung 105 über die Packung bzw. Dichtung 3 eingeschraubt werden. Zu dieser Zeit wird der hexagonale Bolzenkopfabschnitt 1124, der an dem Kopfabschnitt 112 des bolzenartigen Teils 11 vorgesehen ist zum Einschrauben mittels eines Schraubwerkzeuges wie eines Schraubenschlüssels verwendet.
  • An dem wie oben beschrieben fest zusammengebauten Stopfen 1 wird die in 4 gezeigte Schutzkappe am Endabschnitt des Kopfabschnittes 112 des bolzenartigen Teils 11 unter normalen Servicebedingungen angebracht (die anders sind als zur Zeit des Ölwechsel). Die bei diesem Ausführungsbeispiel verwendete Schutzkappe 4 ist aus Gummi hergestellt und hat einen radialen Vorsprung 43, der an der Innenwand 42 eines topfartigen Abschnittes eines Hauptkörpers 41 vorgesehen ist, welcher einen kreisförmigen Querschnitt aufweist und auf die Führungsfläche 1123 paßt, welche einen kreisförmigen Abschnitt des ventilsitzbildenden Teils 12 bildet, um zu der Umfangsnut 1122 des bolzenartigen Teils 11 zu passen. Das Material und die Konfiguration der Kappe sind jedoch nicht auf diese Ausgestaltung beschränkt solange die Kappe fest an dem Endabschnitt des bolzenartigen Teils 12 befestigt werden kann.
  • Nunmehr wird ein bevorzugtes Verfahren zum Ablassen von Öl aus der Ölwanne 102 beschrieben, in welche der Öl-Ablaßstopfen 1 gemäß dieser Ausgestaltung in der oben beschriebenen Weise fest eingesetzt ist.
  • Das bevorzugte Verfahren wird realisiert durch Verwendung einer zum Ölablaß vorgesehenen Ankopplungseinrichtung 7, wie sie in 3 gezeigt ist, und das Verfahren zum Ablassen von Öl, wie es in 1 gezeigt ist.
  • Die zum Ölablassen vorgesehene Ankopplungseinrichtung 7, die bei dieser Ausgestaltung vorgesehen ist, kann durch eine Kupplung verwirklicht werden, welche einer Flüssigkeit ermöglicht, ein Strömen zu starten und zu stoppen durch Befestigen und Lösen einer allgemeinen Muffen- und -Stopfen-Einrichtung. Das heißt, daß die Ankopplungseinrichtung ein normalerweise geschlossenes Ventil in der Muffe oder dem Stopfen beherbergen kann, um das Fließen einer Flüssigkeit durch Schließen des normalerweise geschlossenen Ventils zu stoppen, wenn die Muffe und der Stopfen außer Eingriff gebracht werden, während es der Flüssigkeit ermöglicht wird, mit dem Strömen zu starten durch Öffnen des normalerweise geschlossenen Ventils, wenn die Muffe und der Stopfen aneinander befestigt sind.
  • Daher weist die für den Ölablaß vorgesehene Ankopplungseinrichtung 7, die als Muffe verwendet wird, um durch Paarung mit dem Stopfen 1 gemäß dieser Ausgestaltung eine Kupplung zu bilden, einen zu dem Stopfen passenden Abschnitt 71 mit großem Durchmesser auf, der an einer Seite angeordnet ist, und hat eine Innenwandfläche 711 mit kreisförmigem Querschnitt um zu der Führungsfläche 1123 des Kopfabschnittes 112 des Stopfens 1 zu passen. Die Ankopplungseinrichtung 7 weist auch einen an dem anderen Ende angeordneten Kuppler-Verbindungsabschnitt 72 auf, um einem daran befestigten Schlauch 8 ein Absaugen von Öl zu ermöglichen. Demgemäß wird eine axiale Durchgangsöffnung gebildet, die von dem zu dem Stopfen passenden Abschnitt 71 zu dem Kupplungs-Verbinderabschnitt 72 als Öl-Ablaßpassage 73 verläuft.
  • Weiterhin weist der vorerwähnte Stopfen-Paßabschnitt 71 einen Schaltmechanismus zum Befestigen und Lösen auf. Der Mechanismus ist mit kugelangepaßten Löchern 712 versehen, deren Durchmesser in radialer Richtung nach außen nach und nach zunimmt, so daß Kugeln daran gehindert werden, um mehr als eine bestimmte Distanz einwärts in radialer Richtung vorzustehen, und die Kugeln nach außen zu versetzen bzw. zu verschieben sind. Der Mechanismus ermöglicht es den kugelangepaßten Löchern 712 und mehreren Kugeln 713, die in den kugelangepaßten Löchern 712 angeordnet sind, mit gleichmäßigem Abstand über den Umfang angeordnet zu sein. Der Mechanismus ist weiter mit einem ringförmigen, zylindrischen Kugelverschiebungs-Begrenzungsgleiter 714 zum Beschränken der radialen Auswärtsverschiebung der Kugeln auf zwei Stufen versehen. Der Kugelverschiebungs- Begrenzungsgleiter 714 wird gegen einen Endabschnitt gepreßt, und zwar mittels einer Schraubenfeder 715, die am äußeren Umfang des Stopfen-Paßabschnittes 71 angeordnet ist und mittels eines Eingriffsringes 716 zurückgehalten wird. Unter dieser Bedingung bewirkt der Gleiter 714, daß die Kugeln 713 in einer Position auf einer inneren Umfangsfläche 7141 des Gleiters 714 zurückgehalten werden, in der die Kugeln 713 in radialer Richtung nach innen vorstehen. Wenn der Gleiter 714 in Richtung auf den anderen Endabschnitt gegen die Kraft der Schraubenfeder 715 verschoben wird, ermöglicht eine konische Fläche 7142 an einem Ende des Gleiters 714, daß sich die Kugeln 713 in radialer Richtung nach auswärts verschieben. Ein Vorsprung 7143 an der Spitze des Gleiters 714 hält die Kugeln 713 zurück.
  • Der innere zylindrische Bodenabschnitt des Stopfen-Paßabschnittes 71 ist mit einem Stößel 717 zum Verschieben des beweglichen Ventilkörpers 13 versehen, um das normalerweise geschlossene, in dem Stopfen 1 angeordnete Ventil zu öffnen, wenn die Ankopplungseinrichtung 7 an dem Stopfen 1 befestigt ist. Der Stößel 717 erstreckt sich über eine vorgegebene Länge in Richtung auf einen Endabschnitt von dem zentralen Abschnitt eines Bodenabschnittes 718 des Stopfen-Paßabschnittes 71, wo mehrere axiale Öl-Ablaßpassagen gebohrt sind. Die Länge ist so bestimmt, daß der bewegliche Ventilkörper 13 um eine geeignete Länge verschoben wird, wenn die Ankopplungseinrichtung 7 an dem Stopfen 1 befestigt ist. Das Bezugszeichen 719 bezeichnet eine Dichtung zur Verhinderung einer Ölleckage, wenn die Ankopplungseinrichtung 7 an dem Stopfen 1 befestigt ist. Die Dichtung 719 ist in den inneren zylindrischen Bodenabschnitt des Stopfen-Paßabschnittes 71 eingesetzt, um in einen elastischen Kontakt mit einer Kantenfläche des ventilsitzbildenden Teils 12 des Stopfens gebracht zu werden, wenn die Ankopplungseinrichtung 7 an dem Stopfen 1 befestigt ist.
  • Ein Ende des Schlauches ist an einem Kuppler 19 befestigt, der an dem Kuppler-Verbindungsabschnitt 72 befestigt ist, während das andere Ende des Schlauches 8 an einer nicht gezeigten Unterdruck-Saugeinrichtung befestigt ist.
  • 1 zeigt die für einen Ölablaß bestimmte Ankopplungseinrichtung 7, wie sie oben beschrieben ist, in dem an dem Stopfen 1 befestigten Zustand, wobei die Schutzkappe 4 des Stopfens 1 gemäß dieser Ausgestaltung entfernt ist, wenn der Stopfen fest an der Ölwanne 102 befestigt ist. Ein Ankoppeln der Ankopplungseinrichtung 7 an den Stopfen bewirkt, daß der Stößel 717 auf den beweglichen Ventilkörper 13 des Stopfens 1 drückt und diesen verschiebt, daß der Ventilkörper 132 von dem Ventilsitz 121 abhebt, um das normalerweise geschlossene Ventil zu öffnen, und daß die Dichtung 719 mit der Kantenfläche des ventilsitzbildenden Teils 12 in Eingriff kommt, um eine flüssigkeitsdichte Abdichtung zu bewirken. Demgemäß kann ein durch die Unterdruck-Saugeinrichtung (nicht gezeigt) aufgebrachter Unterdruck durch den Schlauch 8 das Öl in der Ölwanne 102 zwangsweise absaugen und somit ablassen.
  • Da keine Komponente vorhanden ist, welche von dem einen Ende des Stopfens 1 in die Ölwanne 102 vorsteht, kann das normalerweise geschlossene Ventil ohne weiteres geöffnet und geschlossen werden, ohne daran durch den Mechanismus oder Bauteile der Ölwanne behindert zu werden.
  • INDUSTRIELLE ANWENDBARKEIT
  • Wie oben beschrieben worden ist, schafft die vorliegende Erfindung einen Stopfen mit einem darin angeordneten normalerweise geschlossenen Ventil, welcher nicht entfernt zu werden braucht, welcher die Bedienungsperson kaum mit Öl einschmiert, und welcher einen schnellen Ablaß ermöglicht. Es wird auch erstmalig ermöglicht, daß der Stopfen mit einem darin angeordneten, normalerweise geschlossenen Ventil und mit derselben Spezifikation universell für jegliche Automobil zu verwenden ist, ohne daß er durch den Typ des Automobils und einen geringen Versatz in der Befestigungsposition von Mechanismen in der Ölwanne beeinträchtigt wird.
  • Weiterhin ermöglicht es der Öl-Ablaßstopfen gemäß der vorliegenden Erfindung, einen Raum zum Öffnen des normalerweise geschlossenen Ventils zu nutzen und darin die Verschiebung des beweglichen Ventilkörpers oder des Schraub-Achsabschnittes als Abschnitt zur Ermöglichung der Federkraftbeaufschlagung des Ventilskörpers sicherzustellen. Dieses macht es daher möglich, einen bezüglich seiner Länge kürzeren Stopfen zur Verfügung zu stellen als bei einem oben beschriebenen bekannten Stopfen. Dieses wiederum bewirkt, daß der Stopfen vom Boden der Ölwanne weniger nach unten vorsteht, und macht es daher weniger wahrscheinlich, daß der Stopfen aufgrund eines Reibens zwischen dem Boden des Automobils und dem Untergrund beschädigt wird.
  • Weiterhin schafft der Stopfen der vorliegenden Erfindung eine vereinfachte Konfiguration und ermöglicht einen einfachen Zusammenbau, was in einer verbesserten Massenfertigungsproduktivität resultiert und einen Öl-Ablaßstopfen zu geringen Kosten zur Verfügung stellt.
  • Wenn der Öl-Ablaßstopfen nach der vorliegenden Erfindung an der Bodenfläche der Ölwanne befestigt ist, kann der Randabschnitt des Stopfens innerhalb der Ölwanne weiterhin in derselben Ebene wie die Bodenfläche der Ölwanne angeordnet werden, wobei das Öl vollständig oder im wesentlichen vollständig abgelassen werden kann.

Claims (4)

  1. Öl-Ablaß-Stopfen (1), enthaltend: ein zylindrisches, bolzenartiges Teil (11), welches an seinem einen Endabschnitt einen Schraub-Achsabschnitt (111) mit einem darauf ausgebildeten Außengewinde (1111) aufweist, welcher fest in eine Öl-Ablaßbohrung (105) zu schrauben ist, die an einer Ölwanne (102) eines Motors vorgesehen ist, wobei die Ölwanne eine innere Wandfläche aufweist; einen am anderen Endabschnitt angeordneten Kopfabschnitt (112) mit einem bolzenförmigen Kopf, der sich außerhalb der Ölwanne (102) befindet, wenn der Stopfen (1) fest in die Öl-Ablaßbohrung (105) geschraubt ist; eine axiale Öl-Ablaßpassage zum Ablassen von Öl, welche sich vom Schraub-Achsabschnitt (111) an dem einen Endabschnitt zum Kopfabschnitt (112) an dem anderen Endabschnitt erstreckt; und einen ringförmigen Ventilsitz (121), der benachbart zu dem Kopfabschnitt (112) in der Öl-Ablaßpassage vorgesehen ist, einen beweglichen Ventilkörper (13) mit einem zylindrischen Abschnitt (131), welcher als eine Öl-Ablaßpassage dient, und mit einem Ventilkörperabschnitt, der in der Öl-Ablaßpassage des bolzenförmigen Teils (11) angeordnet ist, um mit dem Ventilsitz (121) in Eingriff zu kommen und die Öl-Ablaßpassage zu schließen, und der so beweglich in der Öl-Ablaßpassage angeordnet ist, daß er die Öl-Ablaßpassage durch Verschieben des Ventilkörperabschnittes (132) vom Ventilsitz (121) in Richtung auf die Innenseite der Ölwanne (102) öffnet, und eine Feder (14), die zwischen einem festen Abschnitt benachbart zu dem einen Endabschnitt des Ventilkörpers (132) und dem beweglichen Ventilkörper (13) angeordnet ist, um den beweglichen Ventilkörper (13) in eine normalerweise geschlossene Position zu drücken und seinen Ventilkörperabschnitt (132) mit dem Ventilsitz (121) in Eingriff zu bringen, wobei der Öl-Ablaß-Stopfen (1) den beweglichen Ventilkörper (13) gegen die ihn normalerweise in die geschlossene Position drückende Rückstellkraft der Feder (14) verschiebt, um dem Ventilkörperabschnitt (132) ein Abheben von dem Ventilsitz (121) zu ermöglichen, und dadurch zu bewirken, daß die Öl-Ablaßpassage zwecks Ablaß von Öl geöffnet wird, und wobei ein distales Ende des Schraub-Achsabschnittes (11) im wesentlichen in derselben Ebene wie die Innenwand der Ölwanne (102) benachbart zu der Öl-Ablaßbohrung (105) angeordnet ist, wenn der Stopfen (1) fest in die Öl-Ablaßbohrung eingeschraubt ist.
  2. Motoröl-Ablaßstopfen (1) nach Anspruch 1, wobei der Kopfabschnitt (112) des bolzenartigen Teils (11) einen ankoppelbaren Halteabschnitt (7) zum Verschieben des beweglichen Ventilkörpers (13) gegen die auf ihn ausgeübte Vorspannung aufweist, um die Öl-Ablaßpassage in einen offenen Zustand zu bringen.
  3. Motoröl-Ablaßstopfen (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei der benachbart zu dem Kopfabschnitt (112) in der Öl-Ablaßpassage des bolzenförmigen Teils (11) vorgesehene ringförmige Ventilsitz (121) durch festes Zusammenfügen eines separat zu dem bolzenförmigen Teil (11) ausgebildeten ventilsitzbildenden Teils (12) mit einem Endabschnitt des bolzenförmigen Teils (11) gebildet ist.
  4. Motoröl-Ablaßstopfen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das bolzenförmige Teil (11) einem der Feder angepaßten Abschnitt ermöglicht, den beweglichen Ventilkörper (13) normalerweise in seine geschlossene Position zu drücken, und der Innendurchmesser des bolzenförmigen Teils (11) an einem dem beweglichen Ventilkörper (13) angepaßten Abschnitt sowie einem Abschnitt zum Fixieren des ventilsitzbildenden Teils (12) von einem Endabschnitt in der Ölwanne (102) in Richtung auf den anderen Endabschnitt nach und nach zunimmt.
DE69926000T 1998-04-06 1999-04-05 Ölablassschranke Expired - Fee Related DE69926000T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP9315698 1998-04-06
JP09315698A JP4351747B2 (ja) 1998-04-06 1998-04-06 エンジンのオイル抜き用プラグ
PCT/JP1999/001790 WO1999051860A1 (en) 1998-04-06 1999-04-05 Oil drain plug of engine

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69926000D1 DE69926000D1 (de) 2005-08-04
DE69926000T2 true DE69926000T2 (de) 2005-12-22

Family

ID=14074693

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69926000T Expired - Fee Related DE69926000T2 (de) 1998-04-06 1999-04-05 Ölablassschranke

Country Status (4)

Country Link
EP (1) EP1087112B1 (de)
JP (1) JP4351747B2 (de)
DE (1) DE69926000T2 (de)
WO (1) WO1999051860A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008051269A1 (de) * 2008-10-10 2010-04-15 Mahle International Gmbh Entleerungseinrichtung

Families Citing this family (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP2001098919A (ja) 1999-09-29 2001-04-10 Nitto Kohki Co Ltd オイル交換用管継手
JP3804949B2 (ja) 2002-11-12 2006-08-02 トヨタ紡織株式会社 流体フィルタ及びそのドレン機構、流体フィルタに使用されるドレン用冶具並びに流体フィルタのドレン方法
DE202006001144U1 (de) * 2006-01-24 2007-06-06 Mann+Hummel Gmbh Ölwanne, insbesondere für eine Brennkraftmaschine
KR101223550B1 (ko) * 2010-02-17 2013-01-17 (주)엘지하우시스 엔진오일용 드레인플러그의 체결구조
JP5968199B2 (ja) * 2012-11-08 2016-08-10 本田技研工業株式会社 駆動力伝達装置の潤滑構造
JP5783227B2 (ja) * 2013-11-28 2015-09-24 ゴトコ・ジャパン株式会社 オイル交換用接続具及びそれを用いたオイル交換方法
JP5783228B2 (ja) * 2013-11-28 2015-09-24 ゴトコ・ジャパン株式会社 オイル注入用接続具及びそれを用いたオイル交換方法
JP6436763B2 (ja) * 2014-12-25 2018-12-12 保 高原 流体フィルタのドレンプラグ
JP6930491B2 (ja) * 2018-05-11 2021-09-01 株式会社豊田自動織機 ドレンプラグ
CN116085356A (zh) * 2023-04-07 2023-05-09 杭州未名信科科技有限公司 塔式起重机顶升液压系统免拆维护部件

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5147160Y2 (de) * 1972-03-17 1976-11-13
AU1414976A (en) * 1975-05-21 1977-11-24 Mobil Oil Australia Drain valve
FR2370208A1 (fr) * 1976-11-08 1978-06-02 Tecalemit Equip Organe de vidange ou de remplissage des carters de moteurs boites de vitesses et ponts arriere des vehicules automobiles ou applications analogues
US4386639A (en) * 1981-08-17 1983-06-07 Sta-Lube, Inc. Oil drainage apparatus
JP2969467B2 (ja) 1990-06-18 1999-11-02 大阪瓦斯株式会社 硝酸アンモニウム含有廃水の処理方法
JPH0738604U (ja) * 1993-12-17 1995-07-14 日野自動車工業株式会社 オイルドレン装置
JPH08170782A (ja) 1994-12-16 1996-07-02 Nanyou Sekiyu Kk 自動車エンジン用のオイル抜き栓及びオイル抜取り装置
US6234274B1 (en) * 1999-04-23 2001-05-22 K. J. Manufacturing, Inc. Low profile nipple

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008051269A1 (de) * 2008-10-10 2010-04-15 Mahle International Gmbh Entleerungseinrichtung

Also Published As

Publication number Publication date
JPH11294135A (ja) 1999-10-26
EP1087112B1 (de) 2005-06-29
EP1087112A4 (de) 2002-01-02
WO1999051860A1 (en) 1999-10-14
EP1087112A1 (de) 2001-03-28
JP4351747B2 (ja) 2009-10-28
DE69926000D1 (de) 2005-08-04

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69419758T2 (de) Adapter für ein kühlsystem
EP0314915B1 (de) Ölfilter für die Reinigung von Schmieröl
DE10127983B4 (de) Verbindungsstück
EP3096859B1 (de) Filterelement
DE69926000T2 (de) Ölablassschranke
DE102012010939A1 (de) Saugölfiltereinheit für Getriebe oder Verbrennungsmotoren
DE69831552T2 (de) Ölablassschraube für einen Ölspeicherbehälter und Ölablassvorrichtung unter Verwendung der Ölablassschraube
DE102014207839A1 (de) Druckmittelbehälter mit Absperrvorrichtung.
DE69832522T2 (de) Tank-schnellverbindung mit rückschlagventil
DE10314784A1 (de) Ventilkern
DE102018130988A1 (de) Ablassverschluss für ölwanne
EP1327096A1 (de) Steckverbindung mit auslaufsperre
DE102004012214B4 (de) Entlastungsventil
DE112006003344T5 (de) Anschluss für eine Kopplungsvorrichtung für Fluidtransfer
DE68905924T2 (de) Heckantrieb mit schmiervorrichtung, die durch das gehäuse geht.
EP1811142A2 (de) Ölwanne, insbesondere für eine Brennkraftmaschine
EP1918622B1 (de) Vorrichtung zum Entlüften eines Fahrzeuggetriebes, insbesondere eines motorfesten Vorderachsgetriebes
DE102005057710B4 (de) Wechselölfilter mit federbetätigtem Dorn für Ablauf
DE102008004084A1 (de) Verschlussaufnahmevorrichtung sowie Verschlussvorrichtung für eine Einfüllöffnung
EP1560636B1 (de) Fluessigkeitsfilter, insbesondere oelfilter fuer kraftfahrzeuge
DE102009050158A1 (de) Filtereinrichtung
DE60027304T2 (de) Sicherheitsdichtung des schliesselements einer fülltüte für grossbehälter
EP2896856B1 (de) Als Erstbefüllungsventil ausgebildetes Rückschlagventil
DE29610765U1 (de) Anschlußvorrichtung für Kraftstoffleitungen eines Kraftfahrzeuges
EP2331228B1 (de) Entleerungseinrichtung für fluidfilter

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee