-
Diese
Erfindung betrifft eine chloriertes Vinylchloridharz enthaltende
Zusammensetzung und Rohre, die durch Extrudieren der Harzzusammensetzung
erhalten werden. Insbesondere betrifft sie eine chloriertes Vinylchloridharz
enthaltende Zusammensetzung mit einer ausgezeichneten Wärmebeständigkeit
beim Formen und daraus erhaltene extrudierte Rohre.
-
Formgegenstände aus
chloriertem Vinylchloridharz sind durch ihre hohe Wärmebeständigkeit
gekennzeichnet und sie wurden zur Verwendung bei relativ hohen Temperaturen
eingesetzt, bei denen herkömmliche Vinylchloridharzformgegenstände einer
Wärmeverformung
unterliegen und der Verwendung nicht standhalten. Zum Beispiel können aus
chloriertem Vinylchloridharz geformte Rohre, die eine Erweichungstemperatur
von 20 bis 40°C über derjenigen
von Vinylchloridharzformgegenständen
aufweisen, als Rohre für
heißes
Wasser verwendet werden. Außerdem
können
chlorierte Vinylchloridharze mittels Mehrzweck-Extrusionsausrüstungen,
die für
Polyvinylchlorid verwendet werden, zu Rohren geformt werden. Dies
ist einer der Faktoren, die die Nutzbarkeit von chlorierten Vinylchloridharzen
erweitert. Die höhere
Erweichungstemperatur von chlorierten Vinylchloridharzformgegenständen wird
auch bei der Verwendung als flächenförmiges Material
für Einrichtungen,
die Wärme
ausgesetzt werden können,
genutzt.
-
Chlorierte
Vinylchloridharze unterliegen Vinylchloridharzen jedoch hinsichtlich
ihrer Wärmebeständigkeit
und neigen dazu, beim Formen zu versengen. Zum Beispiel neigen sie
dazu, einer Gelbfärbung
zu unterliegen oder entwickeln in manchen Fällen Brandmale beim Extrudieren
zu Rohren für
heißes
Wasser, so dass nur Produkte hergestellt werden, die keinen Handelswert
mehr haben. Oder sie neigen dazu, einer Gelbfärbung zu unterliegen oder entwickeln
in manchen Fällen
Brandmale beim Kalandrieren zum Erhalten von wärmebeständigem, flächenförmigem Material, so dass nur
flächenförmiges Material
hergestellt wird, das keinen Handelswert hat.
-
Eine
Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine chloriertes Vinylchloridharz
enthaltende Zusammensetzung mit einer ausgezeichneten Wärmebeständigkeit
und extrudierte Rohre daraus bereit zu stellen.
-
Die
obige Aufgabe wird durch Bereitstellen einer chloriertes Vinylchloridharz
enthaltenden Zusammensetzung gelöst,
umfassend 100 Gewichtsteile eines chlorierten Vinylchloridharzes,
0,2 bis 1,5 Gewichtsteile Zeolith, einen Schlagzähigkeitsverbesserer, 1 bis
5 Gewichtsteile eines Organozinn-Wärmestabilisators und 1,5 bis
4 Gewichtsteile eines Schmiermittels, wobei das Vinylchloridharz
vor der Chlorierung einen Polymerisationsgrad von 600 bis 1500 aufweist,
das chlorierte Vinylchloridharz einen Chlorierungsgrad von 62 bis
70 Gew.-% aufweist, der Schlagzähigkeitsverbesserer
eine Kombination von 3 bis 14 Gewichtsteilen eines Methylmethacrylat-Butadien-Styrol-Polymers
und 1 bis 5 Gewichtsteilen von chloriertem Polyethylen mit einem Chlorgehalt
von 10 bis 50 Gew.-%, bezogen auf 100 Gewichtsteile eines chlorierten
Vinylchloridharzes, ist, das Schmiermittel Polyethylenwachs und/oder
Polyethylenoxidwachs ist, und wobei das Methylmethacrylat-Butadien-Styrol-Polymer
einen Butadiengehalt von weniger als 60 Gew.-% aufweist.
-
Des
Weiteren stellt die vorliegende Erfindung ein flächenförmiges Material und ein extrudiertes
Rohr bereit, die aus einer chloriertes Vinylchloridharz enthaltenden
Zusammensetzung hergestellt sind, wobei die chloriertes Vinylchloridharz
enthaltende Zusammensetzung eine Zusammensetzung wie vorstehend
definiert ist.
-
Die
chloriertes Vinylchloridharz enthaltende Zusammensetzung, die ein
Zeolith enthält,
weist eine erheblich verbesserte Wärmebeständigkeit auf. Die chloriertes
Vinylchloridharz enthaltende Zusammensetzung, die sowohl ein Hydroxypolycarbonsäuresalz
als auch Zeolith enthält,
weist eine außergewöhnlich verbesserte Wärmebeständigkeit
auf. Die Zusammensetzungen der Erfindung sind äußerst vorteilhaft zur Herstellung
von Rohren oder flächenförmigem Material.
-
Das
Vinylchloridharz, das als ein Ausgangsmaterial für das chlorierte Vinylchloridharz
in der Erfindung verwendet werden kann, umfasst Homopolymere von
Vinylchlorid und Copolymere von Vinylchlorid und copolymerisierbare
Monomere, wie Ethylen, Propylen, Vinylacetat, Allylchlorid, Allylglycidylether,
Acrylester und Vinylether.
-
Das
Vinylchloridharz hat einen durchschnittlichen Polymerisationsgrad
von 600 bis 1500, vorzugsweise 600 bis 1300, besonders bevorzugt
600 bis 1200. Harz enthaltende Zusammensetzungen, die aus Vinylchloridharzen,
deren durchschnittlicher Polymerisationsgrad weniger als 600 beträgt, hergestellt
sind, neigen dazu, eine unzureichende mechanische Festigkeit aufzuweisen,
und diejenigen, die aus Vinylchloridharzen, deren durchschnittlicher
Polymerisationsgrad mehr als 1500 beträgt, hergestellt sind, neigen
dazu, schwer zu verarbeiten zu sein.
-
Der
Grad des chlorierten Vinylchloridharzes beträgt 62 bis 70 Gew.-%, vorzugsweise
63 bis 70 Gew.-%, besonders bevorzugt 64 bis 70 Gew.-%. Chlorierte
Vinylchloridharze mit einem Chlorierungsgrad von weniger als 62
Gew.-% neigen dazu, keine Harz enthaltenden Zusammensetzungen bereit
zu stellen, die eine ausreichende Wärmebeständigkeit aufweisen, und diejenigen
mit einem Chlorierungsgrad von mehr als 70 Gew.-% haben eine erhöhte Schmelzviskosität, so dass
die resultierenden Harz enthaltenden Zusammensetzungen Verarbeitungsschwierigkeiten
bereiten.
-
Die
Harz enthaltende Zusammensetzung nach der ersten Ausführungsform
der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass sie 0,2 bis 1,5 Gewichtsteile
Zeolith pro 100 Gewichtsteile eines chlorierten Vinylchloridharzes
umfasst. Zeolith kann entweder ein natürlich vorkommender oder ein
synthetischer Zeolith sein. Insbesondere wird ein Calcium-substituierter
Typ A Zeolith mit einem Natriumrestgehalt von nicht mehr als 10 Gew.-%,
bezogen auf Na2O, und einem Calcium-Substitutionsgrad
von 42% oder mehr bevorzugt, da er während des Formens kaum Schaum
bildet. CS-100, ein Zusatzstoff für Kunststoffe, erhältlich von
Kousei K. K., ist als ein Calcium-substituierter Typ A Zeolith mit der
oben beschriebenen Zusammensetzung bekannt.
-
Zeolith
wird in einer Menge von 0,2 bis 1,5 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile
eines chlorierten Vinylchloridharzes zugegeben. Die Zugabe von weniger
als 0,2 Gewichtsteilen Zeolith ist zur Verbesserung der Wärmebeständigkeit
praktisch unwirksam. Da die Wirkung der Zeolithzugabe bei 1,5 Gewichtsteilen
gesättigt ist,
bringt die Zugabe von mehr als dieser Menge nicht nur keine weitere
Verbesserung, sondern verursacht ein Schäumen beim Formen.
-
Die
chloriertes Vinylchloridharz enthaltende Zusammensetzung nach der
zweiten Ausführungsform der
Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das chlorierte Vinylchloridharz
zusätzlich
ein Hydroxypolycarbonsäuresalz
enthält.
Die Zugabe eines Hydroxypolycarbonsäuresalzes bewirkt eine deutliche
Verbesserung der Wärmebeständigkeit.
Das Hydroxypolycarbonsäuresalz,
das in der Erfindung verwendet werden kann, umfasst Salze, die aus
mindestens einer Carboxylgruppe von Hydroxypolycarbonsäuren, wie
Weinsteinsäure, Apfelsäure, Tartronsäure, α-Methylapfelsäure, Tetrahydrobernsteinsäure, Zitronensäure und
1,2-Dihydroxy-1,1,2-ethantricarbonsäure, mit
Natrium, Kalium, usw. gebildet sind. Das Salz kann eine freie Carboxylgruppe
aufweisen, und es kann sowohl Natrium als auch Kalium pro Molekül aufweisen.
Von diesen Salzen sind Natriumtartrat, Kaliumtartrat, Natriummalat
und Kaliummalat besonders wirksam zur Verbesserung der Wärmebeständigkeit.
-
Das
Hydroxypolycarbonsäuresalz
wird dem chlorierten Vinylchloridharz geeigneterweise in einer Konzentration
von 50 bis 5000 ppm zugegeben. In Konzentrationen von weniger als
50 ppm kann die Wirkung auf die Wärmebeständigkeit unzureichend sein.
In Konzentrationen oberhalb 5000 ppm neigt die Transparenz der Zusammensetzung
dazu, abzunehmen, was die Verwendung als flächenförmiges Material problematisch macht.
-
Die
chloriertes Vinylchloridharz enthaltende Zusammensetzung nach der
zweiten Ausführungsform der
Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass sie folgendes umfaßt: (a)
die chloriertes Vinylchloridharz enthaltende Zusammensetzung, die
ein Hydroxypolycarbonsäuresalz
enthält,
und (b) Zeolith, wie er in der ersten Ausgestaltung der Erfindung
verwendet wird. Durch die Kombination des Hydroxypolycarbonsäuresalzes
und des Zeolithes wird eine außergewöhnliche
Verbesserung der Wärmebeständigkeit
beim Rohrextrudieren erreicht.
-
Die
vorliegende Erfindung ist besonders wirksam, wenn sie auf chloriertes
Vinylchloridharz enthaltende Zusammnensetzungen, die einen Schlagzähigkeitsverbesserer,
einen Organozinn-Wärmestabilisator
und ein Schmiermittel, wie sie üblicherweise
im Fachgebiet verwendet werden, angewandt wird. Die kombinierte Verwendung
dieser Zusatzstoffe bringt eine verbesserte Nutzbarkeit der Zusammensetzung
beim Formen zu Rohren oder flächenförmigem Material
mit sich.
-
Nützliche
Schlagzähigkeitsverbesserer
umfassen diejenigen, die im Allgemeinen in chlorierten Vinylchloridharzen
verwendet werden, wie ein Methylmethacrylat-Butadien-Styrol-Polymer
(MBS), ein Acrylnitril-Butadien-Styrol-Polymer (ABS), Butadien-
oder Styrol-Butadien-Kautschuk,
an den Methylmethacrylat-Styrol-Acrylnitril (MABS) gepfropft ist,
chloriertes Polyethylen (CPE) und Schlagzähigkeitsverbesserer, die hauptsächlich Acrylkautschuk
umfassen.
-
Um
die Schlagzähigkeit
und die Wärmebeständigkeit
auszubalancieren, werden in der vorliegenden Erfindung MBS und CPE
zusammen verwendet.
-
Es
wird MBS mit einem Butadiengehalt von weniger als 60 Gew.-% verwendet.
MBS mit einem Butadiengehalt von weniger als 60 Gew.-% verringert
den Düsendruck
und die Extrusionsdrehkraft beim Rohrextrudieren, um eine Erhöhung der
Zufuhr zu ermöglichen,
was zu einer verbesserten Produktivität führt.
-
Wenn
MBS und CPE zusammen als ein Schlagzähigkeitsverbesserer verwendet
werden, wird MBS in einer Menge von 3 bis 14 Gewichtsteilen pro
100 Gewichtsteile des chlorierten Vinylchloridharzes verwendet. Die
Verbesserung der Schlagzähigkeit,
die durch weniger als 3 Teile MBS erreicht wird, ist unwesentlich.
Wenn MBS in Mengen von mehr als 14 Teilen zugegeben wird, verschlechtert
es die Wärmebeständigkeit,
die ein chloriertes Vinylchloridharz kennzeichnet. Aus Sicht der
Ausgewogenheit der Schlagzähigkeit/Wärmebeständigkeit
von extrudierten Rohren ist eine bevorzugte zuzugebende Menge von
MBS 4 bis 12 Gewichtsteile. CPE, das als ein Schlagzähigkeitsverbesserer
verwendet wird, hat einen Chlorgehalt von 10 bis 50 Gew.-%. CPE
wird in einer Menge von 1 bis 5 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile
des chlorierten Vinylchloridharzes verwendet. Es wird jedoch bevorzugt,
dass die Gesamtmenge an MBS und CPE im Bereich von 3 bis 14 Gewichtsteilen
pro 100 Gewichtsteile eines chlorierten Vinylchloridharzes liegt. Ähnlich wie
MBS ist CPE zur Verringerung des Düsendruckes und der Extrusionsdrehkraft
beim Rohrextrudieren wirksam, was eine höhere Zufuhr ermöglicht und
zu einem erhöhten
Durchsatz führt.
CPE mit einem Chlorgehalt von 30 bis 40 Gew.-% wird wegen seiner
Kompatibilität
mit dem Grundharz, d.h. einem chlorierten Vinylchloridharz, wodurch
die Schlagzähigkeit
von extrudierten Rohren weiter verbessert werden kann, besonders
bevorzugt.
-
Zusätzlich zu
dem oben erwähnten
Schlagzähigkeitsverbesserer
wird die chloriertes Vinylchloridharz enthaltende Zusammensetzung
der Erfindung ferner mit einem Organozinn-Wärmestabilisator
und einem Schmiermittel kombiniert, um die Wärmebeständigkeit beim Formen zu verbessern,
wie zuvor angegeben.
-
Nützliche
Organozinn-Stabilisatoren umfassen Alkylzinnverbindungen, wie Dimethylzinn,
Dibutylzinn, Dioctylzinn, ein gemischtmetallischer Alkylzinn, ein
Dialkylzinndicarbonsäuresalz,
ein Methylmercaptozinn, Octylmercaptozinn, Butylmercaptozinn, ein
Dialkylzinn-bis(alkylmercaptocarboxylat),
Di-n-octylzinn-S,S'-bis(iso-octylmercaptoacetat),
ein Dibutylzinnmaleatpolymer, Dibutylzinnmaleat, ein Dioctylzinnmaleatpolymer
und Dioctylzinnmaleat. Die Menge des zuzugebenden Organozinn-Stabilisators
beträgt
1 bis 5 Gewichtsteile pro 100 Gewichtsteile des chlorierten Vinylchloridharzes.
Die Zugabe von weniger als 1 Teil des Organozinn-Stabilisators führt zu einer
unwesentlichen Wirkung auf die Wärmebeständigkeit.
Da die Wirkung bei 5 Teilen das Maximum erreicht, bringt die Zugabe
von mehr als 5 Teilen keine weitere Verbesserung.
-
Nützliche
Schmiermittel umfassen Poly(glycerindi- oder trioleat), Polyethylen,
Polyethylenoxid und Paraffinwachs mit hohem Molekulargewicht. Die
Harz enthaltende Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung umfasst
Polyethylenwachs oder Polyethylenoxidwachs. Die Menge des zuzugebenden
Schmiermittels beträgt
1,5 bis 4 Gewichtsteile pro 100 Gewichtsteile des chlorierten Vinylchloridharzes.
Weniger als 1,5 Teile des Schmiermittels sind praktisch unwirksam
zur Verringerung der Schmelzviskosität und zur Verbesserung der
Extrudierbarkeit der Harz enthaltenden Zusammensetzung. Die Zugabe
von mehr als 4 Teilen des Schmiermittels führt zu einer übermäßigen Schmierung
zwischen der Harz enthaltenden Zusammensetzung und Metall, wodurch
die Neigung zu einem Pulsieren während
des Extrudierens besteht.
-
Die
die Wärmebeständigkeit
verbessernde Wirkung von Organozinn-Wärmestabilisatoren ist bei einer bestimmten
Menge gesättigt,
und eine noch höhere
Menge des Stabilisators ergibt keine weitere Verbesserung der Wärmebeständigkeit.
Basierend auf dieser Tatsache besteht das Grundkonzept der vorliegenden
Erfindung in der Feststellung, dass ein Hydroxypolycarbonsäuresalz
oder Zeolith eine zusätzliche
Wirkung der Verbesserung der Wärmebeständigkeit
zusätzlich
zu der Wirkung eines Organozinn-Stabilisators ausübt und dass eine
Summierung der Wirkung erhalten wird, wenn diese Verbindungen zusammen
verwendet werden.
-
Falls
gewünscht,
kann die chloriertes Vinylchloridharz enthaltende Zusammensetzung
der Erfindung zusätzlich
zu den vorstehenden wesentlichen und möglichen Komponenten ein Vinylchloridharz
umfassen. Die Zusammensetzung kann ferner Füllstoffe, wie Titandioxid und
Calciumcarbonat, und Farbmittel, die üblicherweise in chlorierten
Vinylchloridharzen verwendet werden, umfassen.
-
Die
chloriertes Vinylchloridharz enthaltende Zusammensetzung der Erfindung
wird durch Vermischen der vorstehenden wesentlichen Komponenten
und gewünschten
Zusatzstoffe mittels einer herkömmlichen Misch-
und Kneteinrichtung hergestellt.
-
Die
Zusammensetzung gemäß der Erfindung
ist auf jedem Gebiet nützlich,
auf dem herkömmliche chlorierte
Vinylchloridharze verwendet worden sind. Sie ist wegen der vorstehend
beschriebenen Kennzeichen besonders für die Herstellung von extrudierten
Rohren geeignet. Die vorliegende Erfindung ist zum Verbessern der
langfristigen Wärmebeständigkeit
beim Rohrextrudieren einer chloriertes Vinylchloridharz enthaltenden Zusammensetzung
besonders wirksam. Wenn zum Beispiel ein Rohrziehwerkzeug in seinem
Inneren Kratzer aufweist, bekommen die extrudierten Rohre selbst
nach 3 Stunden des Extrudierens keine Brandmale.
-
Die
vorliegende Erfindung wird nun mehr im Einzelnen anhand der Beispiele
in Bezug auf Vergleichsbeispiele erläutert, es sollte jedoch selbstverständlich sein,
dass die Erfindung nicht auf diese beschränkt werden soll. Wenn es nicht
anders angegeben ist, sind alle Teile und Prozente Gewichtsteile
und -prozente. Die Beispiele 1 bis 4 sind nicht von den Ansprüchen erfaßt.
-
BEISPIEL 1
-
Ein
Vinylchloridharz mit einem Polymerisationsgrad von 1000 wurde nachchloriert,
um ein chloriertes Vinylchloridharz mit einem Chlorierungsgrad von
67% zu erhalten. Dem chlorierten Harz wurden 3000 ppm Natriumtartrat
zugegeben. Hundert Teile des chlorierten Vinylchloridharzes, dem
Natriumtartrat zugegeben worden war, wurden mit 6 Teilen eines Schlagzähigkeitsverbesserers
B22 (MBS, hergestellt von Kanegafuchi Kagaku Kogyo K. K.), 3 Teilen
eines Schlagzähigkeitsverbesserers
H135 (CPE mit einem Chlorgehalt von 35%, hergestellt von Daiso Co.,
Ltd.), 2 Teilen Mercaptobutylzinn (Wärmestabilisator), 2 Teilen
Polyethylenwachs (Schmiermittel) und 5 Teilen Titandioxid (Füllstoff)
verbunden. Das Gemisch wurde in einem Homogenisator bei 10.000 U/Min
während
4 Minuten gemischt, um eine gleichmäßige Verbindung zu erhalten.
-
Die
Wärmebeständigkeit
der Verbindung wurde in einer Labo-Plastomill (hergestellt von Toyo
Seiki K. K.) unter Bedingungen von 190°C, einer Füllung (Füllgewicht) von 65 g und einer
Drehzahl von 50 U/Min getestet. Die Zeit, nach der die Drehkraft,
die einen stabilen Zustand erreicht hatte (4,5 kg·m), anstieg,
die als eine Zeit des Beginns der Zersetzung gesehen wurde, betrug
28 Minuten.
-
BEISPIEL 2
-
Eine
gleichmäßige Verbindung
einer chloriertes Vinylchloridharz enthaltenden Zusammensetzung wurde
auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, außer dass
Natriumtartrat durch Natriummalat ersetzt wurde.
-
Die
Wärmebeständigkeit
der Verbindung wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 getestet.
Die Zeit bis zum Beginn der Zersetzung betrug 28 Minuten. Die stationäre Drehkraft
war 4,5 kg·m.
-
VERGLEICHSBEISPIEL 1
-
Eine
gleichmäßige Verbindung
einer chloriertes Vinylchloridharz enthaltenden Zusammensetzung wurde
auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, außer dass
dem chlorierten Vinylchloridharz kein Natriumtartrat zugegeben wurde.
-
Die
Wärmebeständigkeit
der Verbindung wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 getestet.
Die Zeit bis zum Beginn der Zersetzung betrug 7 Minuten. Die stationäre Drehkraft
war 4,5 kg·m.
-
Die
Ergebnisse der Beispiele 1 und 2 und des Vergleichsbeispiels 1 sind
in der nachstehenden Tabelle 1 gezeigt.
-
-
BEISPIEL 3
-
Ein
Vinylchloridharz mit einem Polymerisationsgrad von 600 wurde nachchloriert,
um ein chloriertes Vinylchloridharz mit einem Chlorierungsgrad von
64% zu erhalten. Dem chlorierten Harz wurden 500 ppm Natriumtartrat
zugegeben. Hundert Teile des chlorierten Vinylchloridharzes, dem
Natriumtartrat zugegeben worden war, wurden mit 10 Teilen eines
Schlagzähigkeitsverbesserers
B12 (MBS, hergestellt von Kanegafuchi Kagaku Kogyo K. K.), 2 Teilen
Octylmercaptozinn (Stabilisator) und 2 Teilen Polyethylenwachs (Schmiermittel) verbunden.
Das Gemisch wurde von Hand gemischt, um eine gleichmäßige Verbindung
zu erhalten.
-
Die
Verbindung wurde in einem 20,3 cm (8-In.)-Walzwerk bei 190°C für 3 Minuten
geknetet und gewalzt, um eine Folie von 40 mm mal 50 mm zu erhalten.
Als die gewalzte Folie in einen auf 195°C eingestellten Ofen gehängt wurde,
wurde in 150 Minuten eine Schwärzung
beobachtet. Als zwei Schichten der gewalzten Folie für 10 Minuten
bei 195°C
gepresst wurden, hatte die gepresste Platte eine ausgezeichnete
Transparenz, wie man mit bloßem
Auge sehen konnte.
-
VERGLEICHSBEISPIEL 2
-
Eine
gleichmäßige Verbindung
einer chloriertes Vinylchloridharz enthaltenden Zusammensetzung wurde
auf die gleiche Weise wie in Beispiel 3 hergestellt, außer dass
dem chlorierten Vinylchloridharz kein Natriumtartrat zugegeben wurde.
Die Wärmebeständigkeit
der Verbindung wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 3 getestet.
Als Ergebnis schwärzte
die gewalzte Folie in 120 Minuten und die gepresste Platte hatte eine
schlechte Transparenz, unterlag einer leichten Gelbfärbung, wie
man mit bloßem
Auge sehen konnte.
-
Die
Ergebnisse von Beispiel 3 und dem Vergleichsbeispiel 2 sind in Tabelle
2 gezeigt.
-
-
BEISPIEL 4
-
Ein
Vinylchloridharz mit einem Polymerisationsgrad von 1000 wurde nachchloriert,
um ein chloriertes Vinylchloridharz mit einem Chlorierungsgrad von
67% zu erhalten. Dem chlorierten Harz wurden 500 ppm Natriumtartrat
zugegeben. Hundert Teile des chlorierten Vinylchloridharzes, dem
Natriumtartrat zugegeben worden war, wurden mit 6 Teilen eines Schlagzähigkeitsverbesserers
B22 (MBS, hergestellt von Kanegafuchi Kagaku Kogyo K. K.), 3 Teilen
eines Schlagzähigkeitsverbesserers
H135 (CPE mit einem Chlorgehalt von 35%, hergestellt von Daiso Co.,
Ltd.), 2 Teilen Butylmercaptozinn (Stabilisator), 2 Teilen Polyethylenwachs
(Schmiermittel), 5 Teilen Titandioxid (Füllstoff) und einem Pigment
verbunden. Das Gemisch wurde in einem Henschel-Mischer mit einem
Volumen von 300 l gemischt, um eine gleichmäßige Verbindung mit einem Gewicht von
etwa 100 kg zu erhalten.
-
Die
resultierende Verbindung wurde bei einer Harztemperatur von etwa
200°C mittels
eines konischen Extruders (Toshiba Corp.) extrudiert, um 1,9 cm
(3/4-In.) große
Rohre zu erhalten. Das Rohrextrudieren wurde für 1 Stunde bei einem Durchsatz
von 55 kg/h fortgesetzt, um Rohre mit einer zufriedenstellenden
Oberflächenerscheinung
ohne Brandmale zu erhalten. In einem hydrostatischen Belastungstest
(82°C, 3592
kPa (521 psi), wie in ASTM D2846, Tabelle 5, spezifiziert), platzten
die resultierenden Rohre 20 Minuten oder länger nicht und zeigten somit
zufriedenstellende physikalische Eigenschaften.
-
VERGLEICHSBEISPIEL 3
-
Eine
gleichmäßige Verbindung
einer chloriertes Vinylchloridharz enthaltenden Zusammensetzung wurde
auf die gleiche Weise wie in Beispiel 4 hergestellt, außer dass
dem chlorierten Vinylchloridharz kein Natriumtartrat zugegeben wurde,
und die resultierende Verbindung wurde auf die gleiche Weise wie
in Beispiel 4 zu Rohren extrudiert. Als Ergebnis entwickelten sich
etwa 1 Stunde nach Beginn des Extrudierens Brandmale auf den extrudierten
Rohren. Als sie auf die gleiche Weise wie in Beispiel 4 getestet
wurden, platzten die Rohre für
20 Minuten oder länger
nicht und zeigten somit zufriedenstellende physikalische Eigenschaften.
-
Die
Ergebnisse von Beispiel 4 und Vergleichsbeispiel 3 sind in der nachstehenden
Tabelle 3 zusammengefasst.
-
-
BEISPIEL 5
-
Ein
Vinylchloridharz mit einem Polymerisationsgad von 1000 wurde nachchloriert,
um ein chloriertes Vinylchloridharz mit einem Chlorierungsgad von
67% zu erhalten. Hundert Teile des chlorierten Vinylchloridharzes
wurden mit 6 Teilen eines Schlagzähigkeitsverbesserers B22 (MBS
mit einem Butadiengehalt von 46%, hergestellt von Kanegafuchi Kagaku
Kogyo K. K.), 3 Teilen eines Schlagzähigkeitsverbesserers H135 (CPE mit
einem Chlorgehalt von 35%, hergestellt von Daiso Co., Ltd.), 2 Teilen
Octylmercaptozinn (Stabilisator), 1 Teil synthetischer Zeolith CS-100
(hergestellt von Kousei K. K.), 2 Teilen Polyethylenwachs (Schmiermittel)
und 5 Teilen Titandioxid (Füllstoff)
verbunden. Das Gemisch wurde in einem Homogenisator bei 10.000 U/Min
während
4 Minuten gemischt, um eine gleichmäßige Verbindung zu erhalten.
-
Die
Wärmebeständigkeit
der Verbindung wurde in einer Labo-Plastomill (Toyo Seiki) unter
den gleichen Bedingungen wie in Beispiel 1 getestet. Die Zeit bis
zum Beginn der Zersetzung betrug 15 Minuten. Die Harztemperatur
betrug 200°C
und die stationäre
Drehkraft war 4,5 kg·m.
-
BEISPIEL 6
-
Ein
Vinylchloridharz mit einem Polymerisationsgad von 1000 wurde nachchloriert,
um ein chloriertes Vinylchloridharz mit einem Chlorierungsgad von
67% zu erhalten. Dem chlorierten Harz wurden 3000 ppm Natriumtartrat
zugegeben. Hundert Teile des chlorierten Vinylchloridharzes, dem
Natriumtartrat zugegeben worden war, wurden mit 6 Teilen eines Schlagzähigkeitsverbesserers
B22 (MBS mit einem Butadiengehalt von 46%, hergestellt von Kanegafuchi
Kagaku Kogyo K. K.), 3 Teilen eines Schlagzähigkeitsverbesserers H135 (CPE
mit einem Chlorgehalt von 35%, hergestellt von Daiso Co., Ltd.),
2 Teilen Octylmercaptozinn (Stabilisator), 1 Teil synthetischer
Zeolith CS-100 (hergestellt von Kousei K. K.), 2 Teilen Polyethylenwachs
(Schmiermittel) und 5 Teilen Titandioxid (Füllstoff) verbunden. Das Gemisch
wurde in einem Homogenisator bei 10.000 U/Min während 4 Minuten gemischt, um
eine gleichmäßige Verbindung
zu erhalten.
-
Die
Wärmebeständigkeit
der Verbindung wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 5 getestet.
Als Ergebnis betrug die Zeit bis zum Beginn der Zersetzung 36 Minuten.
Die Harztemperatur betrug 200°C
und die stationäre
Drehkraft war 4,5 kg·m.
-
VERGLEICHSBEISPIEL 4
-
Eine
gleichmäßige Verbindung
wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 5 hergestellt, außer dass kein
Zeolith CS-100 zugegeben wurde. Als Ergebnis des gleichen Wärmebeständigkeitstestes
betrug die Zeit bis zum Beginn der Zersetzung 7 Minuten. Die Harztemperatur
betrug 200°C
und die stationäre
Drehkraft war 4,5 kg·m.
-
Die
Ergebnisse der Beispiele 5 und 6 und des Vergleichsbeispiels 4 sind
in Tabelle 4 gezeigt.
-
-
BEISPIEL 7
-
Ein
Vinylchloridharz mit einem Polymerisationsgrad von 1000 wurde nachchloriert,
um ein chloriertes Vinylchloridharz mit einem Chlorierungsgrad von
67% zu erhalten. Hundert Teile des chlorierten Vinylchloridharzes
wurden mit 6 Teilen eines Schlagzähigkeitsverbesserers B22 (MBS
mit einem Butadiengehalt von 46%, hergestellt von Kanegafuchi Kagaku
Kogyo K. K.), 3 Teilen eines Schlagzähigkeitsverbesserers H135 (CPE mit
einem Chlorgehalt von 35%, hergestellt von Daiso Co., Ltd.), 2 Teilen
Octylmercaptozinn (Stabilisator), 1 Teil synthetischer Zeolith CS-100
(hergestellt von Kousei K. K.), 2 Teilen Polyethylenwachs (Schmiermittel),
5 Teilen Titandioxid (Füllstoff)
und einem Pigment verbunden. Das Gemisch wurde in einem 300 l fassenden Henschel-Mischer
gemischt, um eine gleichmäßige Verbindung
mit einem Gewicht von etwa 100 kg zu erhalten.
-
Die
resultierende Verbindung wurde mittels eines konischen Extruders
(Toshiba Corp.) bei einer Harztemperatur von etwa 200°C extrudiert,
um 1,9 cm (3/4-In.) große
CTS-Rohre zu erhalten. Das Rohrextrudieren wurde für 1 Stunde
bei einem Durchsatz von 55 kg/h fortgesetzt, um Rohre mit einer
zufriedenstellenden Oberflächenerscheinung
ohne Brandmale zu erhalten. In einem hydrostatischen Belastungstest
(82°C, 3592
kPa (521 psi), wie in ASTM D2846, Tabelle 5, spezifiziert), platzten
die resultierenden Rohre 20 Minuten oder länger nicht und zeigten somit
zufriedenstellende physikalische Eigenschaften.
-
BEISPIEL 8
-
Ein
Vinylchloridharz mit einem Polymerisationsgrad von 1000 wurde nachchloriert,
um ein chloriertes Vinylchloridharz mit einem Chlorierungsgrad von
67% zu erhalten. Dem chlorierten Harz wurden 3000 ppm Natriumtartrat
zugegeben. Hundert Teile des chlorierten Vinylchloridharzes, dem
Natriumtartrat zugegeben worden war, wurden mit 6 Teilen eines Schlagzähigkeitsverbesserers
B22 (MBS mit einem Butadiengehalt von 46%, hergestellt von Kanegafuchi
Kagaku Kogyo K. K.), 3 Teilen eines Schlagzähigkeitsverbesserers H135 (CPE
mit einem Chlorgehalt von 35%, hergestellt von Daiso Co., Ltd.),
2 Teilen Octylmercaptozinn (Stabilisator), 1 Teil synthetischer
Zeolith CS-100 (hergestellt von Kousei K. K.), 2 Teilen Polyethylenwachs
(Schmiermittel), 5 Teilen Titandioxid (Füllstoff) und einem Pigment
verbunden. Das Gemisch wurde in einem 300 l fassenden Henschel-Mischer
gemischt, um eine gleichmäßige Verbindung
mit einem Gewicht von etwa 100 kg zu erhalten.
-
Die
resultierende Verbindung wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel
7 zu Rohren extrudiert. Als Ergebnis wurden Rohre mit einer zufriedenstellenden
Oberflächenerscheinung
ohne Brandmale erhalten. Als sie auf die gleiche Weise wie in Beispiel
7 getestet wurden, platzten die Rohre für 20 Minuten oder länger nicht und
zeigten somit zufriedenstellende physikalische Eigenschaften.
-
VERGLEICHSBEISPIEL 5
-
Eine
gleichmäßige Verbindung
wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 7 hergestellt, außer dass kein
synthetischer Zeolith zugegeben wurde, und die resultierende Verbindung
wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 7 zu Rohren extrudiert.
Als Ergebnis wurden auf den extrudierten Rohren etwa 1 Stunde nach Beginn
des Extrudierens Brandmale beobachtet. Als sie auf die gleiche Weise
wie in Beispiel 7 getestet wurden, platzten die Rohre für 20 Minuten
oder länger
nicht und zeigten somit zufriedenstellende physikalische Eigenschaften.
-
Die
in den Beispielen 7 und 8 und dem Vergleichsbeispiel 5 erhaltenen
Ergebnisse sind in der nachstehenden Tabelle 5 gezeigt.
-
-
BEISPIEL 9
-
Ein
Vinylchloridharz mit einem Polymerisationsgrad von 1000 wurde nachchloriert,
um ein chloriertes Vinylchloridharz mit einem Chlorierungsgrad von
67% zu erhalten. Dem chlorierten Harz wurden 3000 ppm Natriumtartrat
zugegeben. Hundert Teile des chlorierten Vinylchloridharzes, dem
Natriumtartrat zugegeben worden war, wurden mit 6 Teilen eines Schlagzähigkeitsverbesserers
B22 (MBS mit einem Butadiengehalt von 46%, hergestellt von Kanegafuchi
Kagaku Kogyo K. K.), 3 Teilen eines Schlagzähigkeitsverbesserers H135 (CPE
mit einem Chlorgehalt von 35%, hergestellt von Daiso Co., Ltd.),
2 Teilen Butylmercaptozinn (Stabilisator), 1 Teil synthetischer
Zeolith CS-100 (hergestellt von Kousei K. K.), 2 Teilen Polyethylenwachs
(Schmiermittel), 5 Teilen Titandioxid (Füllstoff) und einem Pigment
verbunden. Das Gemisch wurde in einem 300 l fassenden Henschel-Mischer
gemischt, um eine gleichmäßige Verbindung
mit einem Gewicht von etwa 300 kg zu erhalten.
-
Die
resultierende Verbindung wurde bei einer gesteuerten Harztemperatur
von etwa 200°C
mittels eines konischen Extruders (Toshiba Corp.), dessen Düsen-Konus
(die corn) drei Kratzer mit einer Tiefe von 1 mm und einer Länge von
3 cm aufwiesen, die durch Verkratzen der Chrombeschichtung außen erzeugt
worden waren, zu 1,9 cm (3/4-In.) großen CTS-Rohren extrudiert.
Das Rohrextrudieren wurde für
3 Stunden bei einem Durchsatz von 55 kg/h durchgeführt, um
Rohre mit einer zufriedenstellenden Oberflächenerscheinung ohne Brandmale
zu erhalten. Als sie auf die gleiche Weise wie in Beispiel 7 getestet
wurden, platzten die Rohre für 20
Minuten oder länger
nicht und zeigten somit zufriedenstellende physikalische Eigenschaften.
-
Wie
es aus den Ergebnissen der Beispiele 5 bis 9 ersichtlich ist, zeigt
die chloriertes Vinylchloridharz enthaltende Zusammensetzung, die
einen Zeolith oder ein Hydroxypolycarbonsäuresalz und einen Zeolith enthält, eine
erheblich verbesserte Wärmebeständigkeit.
Wenn ein Hydroxypolycarbonsäuresalz
und Zeolith zusammen verwendet werden, ist die Verbesserung der
Wärmebeständigkeit
beim Rohrextrudieren hervorragend, um Rohre bereit zu stellen, die
sowohl eine zufriedenstellende Oberflächenerscheinung als auch zufriedenstellende
physikalische Eigenschaften aufweisen.
-
Während die
Erfindung im Einzelnen unter Bezug auf ihre spezifischen Beispiele
beschrieben wurde, wird es einem Fachmann klar sein, dass verschiedene Änderungen
und Modifikationen daran vorgenommen werden können, ohne vom Rahmen der Erfindung
abzuweichen.