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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Golftasche, insbesondere
auf eine Golftasche zum Aufbewahren und zum Transport von Golfschlägern, die
ausziehbare Räder
aufweist, über
welche, wenn diese ausgezogen sind, die Golftasche längs gezogen
werden kann, gemäß dem Oberbegriff
von Patentanspruch 1, der den Stand der Technik widerspiegelt, wie
in der
DE 94 15 259
U und/oder in der
US
5 579 968 offenbart ist.
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Ein
derartiges Rad oder derartige Räder
sind auf dem freien Ende eines Fußes angeordnet, der über einen
Drehzapfen mit der Golftasche verbunden ist, so dass die Füße durch
Hand erweitert werden können,
wenn der Ziehstab gezogen wird, um die Golftasche transportabel
zu machen, d.h., damit sie über
das Rad oder die Räder
rollt.
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Die
bekannte Golftasche hat den Nachteil, dass die Erweiterung des Rads
oder der Räder
und insbesondere des Ziehstabs eine beträchtliche manuelle Kraft von
einem Golfspieler erfordert, was mühsam ist.
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Die
vorliegende Erfindung hat die Aufgabe, eine Golftasche mit einem
sehr einfachen Aufbau, welche wenige separate Teile aufweist, und
einen optimalen Benutzerkomfort und eine leichte Betätigung bereitzustellen.
Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist eine Golftasche mit den Zusatzmerkmalen des kennzeichnenden
Teils des Patentanspruchs 1 versehen.
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Durch
Anwenden einer Golftasche gemäß der vorliegenden
Erfindung wird ein Rückgrat
anstelle eines zentral ausgerichteten Elements, welches im Halter
abstandsmäßig verfügbar ist,
optimal genutzt. Durch Anwenden des Ziehstabs als Steuerung über die
Federvorspannungseinrichtung zum Erweitern oder zum Zusammenziehen
des Rads wird dem Ziehstab eine Doppelfunktion verliehen, wodurch
die Komplexität
und die Anzahl von Teilen, die in der Golftasche erforderlich sind,
minimiert werden. Die Verwendung des Ziehstabs als ausziehbares
Element der Rückgratbaugruppe
zum Steuern der Vorspannungseinrichtung zum Ausziehen und zum Zusammenziehen
des Rads hat weiter den Vorteil, dass ein Griff am freien Ende des
Ziehstabs, der üblicherweise
in bezug auf die Dimension des Ziehstabs selbst groß ist, aus
dem Weg der Öffnungen
herausbewegt werden kann, um die Golfschläger in den Halter einzuführen. Dadurch
wird der Zugriff zu den Golfschlägern
im Halter erleichtert.
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Gemäß der Erfindung
umfasst der Faltmechanismus eine Vorspannungseinrichtung, die das Rad
zwingt, sich zu erweitern. Da der Ziehstab in der Längsrichtung
der Rückgratbaugruppe
erweiterbar ist, ist die Betätigung
des Ziehstabs äußerst vorteilhaft,
insbesondere beim Zurückziehen
des Rads gegen die Kraft, die durch die Vorspannungseinrichtung ausgeübt wird,
da keine weiteren Teile der Golftasche außer dem Ziehstab und die entsprechende
Rückgratbaugruppe
irgendeiner An von Kraft unterworfen werden, um das Zurückziehen
des Rads zu erreichen. Dadurch wird außerdem die Verwendung der Rückgrats-Konfiguration,
um mehr Raum innerhalb des Halters bereitzustellen, erleichtert,
da keine ausgeübte
Kraft gleichmäßig über andere
Komponenten der Golftasche verteilt werden muss, wie dies der Fall bei
einem zentral ausgerichteten Element sein würde. Vorzugsweise könnte die
Vorspannungseinrichtung durch eine Gasfeder gebildet sein.
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Wenn
eine Vorspannungseinrichtung vorgesehen ist, ist die Golftasche
vorzugsweise mit einer Verriegelungseinrichtung versehen, um das
Erweitern des Rads zu verhindern, beispielsweise, wenn die Golftasche,
um den erforderlichen Raum zu minimieren, oder auf dem Golfplatz
aufbewahrt wird, wenn die Golftasche auf ihrer Bodenseite positioniert ist.
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Bei
einer noch weiteren bevorzugten Ausführungsform umfasst der Fuß zwei oder
mehrere als zwei Stangen, die jeweils von der Rückgratbaugruppe schwenkbar
erweiterbar sind, mit einem Radträger des Rads, mit dem die Stangen
ebenfalls drehbar verbunden sind, wo die Stangen in einem Abstand voneinander
sowohl mit der Rückgratbaugruppe
als auch dem Radträger
verbunden sind, um das Rad sowohl in einem ausgezogenen Zustand
als auch in einem zurückgezogenen
Zustand zu positionieren. Dies ist insbesondere in dem Fall von
zwei Rädern vorteilhaft,
wo die Räder
eng gegen den Halter zurückgezogen
werden können,
während
sie in einer Parallelausrichtung, wenn sie erweitert sind, positioniert
sind. Somit kann die Orientierung der Räder dadurch vorteilhaft gesteuert
und bestimmt werden. Bei dieser Ausführungsform sind vorzugsweise
die Stangen mit der Rückgratbaugruppe
in einem Abstand in der Auszugsrichtung des Rads verbunden, um die gewünschte parallele
Orientierung zu erreichen.
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Diese
und weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden in der anschließenden Beschreibung
erläutert,
in welcher auf die begleitenden Zeichnungen bezuggenommen wird,
in denen:
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1 eine
perspektivische Ansicht einer Golftasche nach der vorliegenden Erfindung
ist, wobei deren Räder
zurückgezogen
sind;
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2 eine
Ansicht entsprechend 1 ist, wobei die Räder ausgezogen
sind;
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3 eine
teilweise weggebrochene perspektivische Ansicht entsprechend 1 ist,
jedoch ohne Halter;
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4 eine
Teilweise weggebrochene perspektivische Ansicht entsprechend 1 ist,
jedoch ohne Halter; und
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5A und 5B schematische
Seitenansichten entsprechend 3 und 4 sind.
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In 1 ist
eine Golftasche 1 gemäß der vorliegenden
Erfindung gezeigt. Die Golftasche 1 besitzt einen Halter 2 mit
einer Anzahl von Öffnungen
an ihrer Kopfseite, um Golfschläger,
welche in der Golftasche 1 aufbewahrt und transportiert
werden sollen, einzuführen.
Der Halter 2 besitzt außerdem mehrere weitere Merkmale,
beispielsweise eine Aufbewahrungsmöglichkeit 4 für Golfbälle usw..
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Die
Golftasche 1 in 1 ist mit einem Satz von Rädern 5 in
ihrer zurückgezogenen
Position dargestellt. Die Räder
sind, wie anschließend
ausführlicher
beschrieben wird, mit Füßen 6 verbunden,
welche in die Position, welche in 2 gezeigt
ist, verschwenkt werden können,
d.h., in die ausgezogene Position der Räder 5. Es sei hier
betont, dass die Golftasche durch einen Benutzer mit den Füßen 6 in ihrer
zurückgezogenen
Position, während
die Golftasche 1 dann über
Räder 5 rollt,
wie auch mit ausgezogenen Füßen gezogen
werden kann.
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Das
Ausziehen der Räder 5 an
den freien Enden der Füße 6 in
die ausgezogene Position, die in 2 gezeigt
ist, wird durch Ausziehen des Ziehstabs 5 erreicht, wie
ausführlicher
anschließend
beschrieben wird.
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In 3 ist
eine perspektivische Ansicht entsprechend 1 gezeigt,
wo der Halter 2 der Golftasche teilweise weggebrochen ist.
In 3 ist die Rückgratbaugruppe 11 sichtbar
gemacht, welche in 1 und 2 durch
den Halter 2 verborgen ist.
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Die
Rückgratbaugruppe 11 besteht
aus einer Muffe 12, die sich vom Kopf des Halters 2 hinunter zum
Boden der Golftasche 1 erstreckt. In der Muffe 12 ist
der Ziehstab 7 verschiebbar angeordnet. Unterhalb des Ziehstabs 5 und
innerhalb der Muffe 12 ist eine Gasfeder 13, welche
eine Vorspannungseinrichtung bildet, angeordnet, wobei die Gasfeder 13 eine Vorspannungskraft
auf den Ziehstab 7 ausübt,
die den Ziehstab 7 zwingt, sich aus der Muffe 12 zu
erstrecken. In dem in 3 gezeigten Zustand wird die Erweiterung
des Ziehstabs 7 aus der Muffe 12 wirksam durch
die Verriegelungseinrichtung 14 verhindert, die aus einer
Federplatte 15 besteht, welche an der Muffe angebracht
ist, wobei ein Stift 17 am Ziehstab 7 angebracht
ist, der sich in ein Loch 16 erstreckt, welches in der
Seite der Federplatte 15 angeordnet ist. Wenn der Stift 17 aus
dem Loch 16 durch Betätigen
des Griffs 18 zurückge zogen
wird, ist der Ziehstab 7 frei, so dass er sich aus der
Muffe 12 unter dem Einfluss der Gasfeder 13 erstreckt.
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Wenn
der Ziehstab 7 aus der Muffe 12 unter dem Einfluss
der Gasfeder 13 verschoben wird, werden die Beine 6 in
bezug auf die Muffe 12 nach außen verschwenkt, wodurch die
Räder 5 erweitert
werden, als Ergebnis des Faltmechanismus, der durch Stangen 20 gebildet
wird. Die Stangen 20 sind verschwenkbar mit dem Ziehstab 7 und
mit einer der Stangen 9 verbunden, wobei sie zusammen eines der
Beine 6 bilden. Wenn der Ziehstab 7 nach oben bewegt
wird, wird das untere Ende der Stangen 20 dadurch nach
oben bewegt, wodurch die Beine 6 als Ergebnis der Verbindung
zwischen der Ziehstange 7 und den Beinen 6, die
durch die Stangen 20 gebildet werden, nach außen verschwenkt
werden.
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Die
Beine 6 bestehen jeweils aus zwei Stangen 9, die
sich zwischen einer Schulter 10, die mit der Muffe 12 verbunden
ist, und einem Radträger 8 erstrecken,
an dem die Räder 5 drehbar
angebracht sind. Die Stangen 9 sind in verschiedenen Abständen in 3 von
der Muffe 12 an der Schulter 10 angeordnet. Dadurch
wird eine vorher festgelegte Richtung der Auswärtsverschwenkungsbewegung der Beine 6,
um die Räder 5 zu
erweitern, sichergestellt. Ein ähnlicher
Aufbau wird bei den Radträgern 8 verwendet,
wodurch die Räder 5 in
einer parallelen Richtung, wenn die Beine 5 erweitert sind,
wie in 4 gezeigt ist, ausgerichtet sind.
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Die
Muffe 12 ist auf einer Seite offen, um eine Bewegung nach
oben und nach unten einer Verbindungsplatte 21 zu ermöglichen,
mit der die Stangen 20 verschwenkbar verbunden sind. Somit
sind das Ende der Stangen 20, welches mit der Verbindungsplatte 21 verbunden
ist, frei, um der Bewegung der Ziehstange 7 nach oben und
unten zu folgen, um die Räder 5 auszuziehen
und zurückzuziehen,
bzw. auszufahren und einzufahren.
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5A und 5B sind
schematische Seitenansichten, die der 3 bzw. 4 entsprechen. Hier
ist die Funktion des Faltmechanismus, der durch die Stangen 20 gebildet
ist, sowie die der Verriegelungseinrichtung 14 deutlicher
gezeigt. Außerdem wird
aus 5A und 5B deutlich,
dass ein sehr einfacher Aufbau bei der vorliegenden Erfindung möglich ist.
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Bei
Verwendung wird die Golftasche gemäß der vorliegenden Erfindung
wie folgt betätigt.
Aus dem in 1, 3 und 5A gezeigten
Zustand wird die Golftasche in den Zustand, der in 2, 4 und 5B gezeigt
ist, umgewandelt, wobei deren Räder 5 erweitert
werden, indem die Verriegelungseinrichtung 14 entriegelt
wird. Der Verriegelungsstab 7 ist zur Bewegung in einer
Längsrichtung in
bezug auf die Muffe 12 frei und wird unter dem Einfluss
der Gasfeder 13 nach oben gedrückt. Es ist keine Beteiligung
des Golfers oder des Benutzers der Golftasche erforderlich. Wenn
sich der Ziehstab 7 nach oben über die Muffe 12 bewegt,
werden die unteren Enden der Stäbe 20,
die mit dem Ziehstab 7 über
die Verbindungsplatte 21 verbunden sind, ebenfalls nach
oben gezwungen, wodurch die Beine 6 auswärts gezwungen
werden, um den erweiterten Zustand der Räder 5 zu erreichen.
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In
diesem Zustand kann insbesondere in dem Zustand, der in 2 gezeigt
ist, ein Griffstück 9 durch
einen Golfer oder Benutzer der Golftasche erfasst werden, um die
Golftasche 1 längs
zu ziehen, welche dann über
deren Räder 5 rollt.
Das Griffstück 19 erstreckt
sich hoch über
die Öffnungen 3 im
Halter der Golftasche, wodurch ein Zugriff auf diese Öffnungen 3 erleichtert
wird. Außerdem
ist das Griffstück 19 in
einem Abstand von den Öffnungen 3,
so dass die Köpfe
der Golfschläger,
die sich aus den Öffnungen 3 erstrecken,
nicht gegen die Hand des Golfers oder des Benutzers der Golftasche
ratteln, die in Eingriff mit dem Griff 19 ist.
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Wenn
die Golftasche aufbewahrt wird, ist es wünschenswert, Platz zu sparen.
Wenn ein Bestimmungsort längs
des Fairways oder auf dem Rasen erreicht wird, kann es wünschenswert
sind, um die Golftasche 1 zurück in den Zustand, der in 1, 3 und 5A gezeigt
ist, zu bringen, um in der Lage zu sein, die Golftasche auf deren
Bodenseite in einer stabilen Weise zu positionieren. In diesen und in
weiteren Fällen
kann das Griffstück 19 durch
den Benutzer oder Golfer ergriffen werden, um den Ziehstab zurück in die
Muffe 12 zu drücken.
Dieses Zurückziehen
der Räder 5 gegen
die Golftasche 1 wird mit einer Umkehrbewegung in bezug
zu die erreicht, die oben mit Hilfe der Erweiterung der Räder 5 beschrieben
wurde. Der Ziehstab 7 wird nach unten in die Muffe 12 bis
zu dem Punkt zurückgebracht,
wo der Stift 17 wiederum das Loch 16 erfasst,
um die Verriegelungseinrichtung 14 zu aktivieren. Danach kann
der Griff 19 losgelassen werden, wonach die Golftasche 1 in
dem Zustand, der in 1, 3 und 5A gezeigt
ist, verbleiben wird.
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Um
den Ziehstab 7 zurück
in die Muffe 12 zu drücken,
muss die Vorspannungskraft der Gasfeder 13 überwunden
werden. Die Gasfeder 13 ist daher auf beispielsweise 70N
dimensioniert und steht damit unter Druck, um eine leichte Erstreckung
der Räder 5 sowie
eine niedrige Einfügungskraft
des Ziehstabs 7 zurück
in die Muffe 12 zu erreichen.
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Der
Ziehstab 7 wird vorzugsweise nach unten in die Muffe 12 gedrückt, wobei
die Golftasche 1 in der aufrechten Position ist, wie in 1 gezeigt
ist, wobei die Räder 5 noch
erstreckt sind. Das Drücken des
Ziehstabs 7 nach unten in die Muffe 12 zieht die Räder 5 zurück, um einen
Zustand zu erreichen, der aktuell in 1 gezeigt
ist. Außerdem
braucht keine Kraft auf irgendein anderes Teil der Golftasche 1 als auf
den Ziehstab 7 ausgeübt
werden. Dadurch müssen
keine Kräfte
auf andere derartige Teile der Golftasche 1 verteilt werden,
und die Muffe 12 und der Ziehstab 7 können als
Teil der Rückgratbaugruppe 11 auf
der Seite der Öffnungen 3 konfiguriert
sein. Damit wird die Größe des Raums,
welche im Halter 2 verfügbar
ist, maximiert. Wenn der Rückgratbaugruppe 11 auf
die Seite der Öffnungen 3 positioniert
ist, wird ein Zugriff auf diese Öffnungen 3,
um einen Golfschläger
einzufügen
oder zu entnehmen, der im Halter 2 anzuordnen ist, wiederum
optimiert.
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Im
Lichte der obigen Offenbarung kann eine Person, die Fachmann ist,
mit vielen Änderungen und
Adaptionen einer Golftasche gemäß der vorliegenden
Erfindung konfrontiert werden, die alle so angesehen werden, dass
diese innerhalb des Rahmens der vorliegenden Erfindung liegen, wie
diese in den beigefügten
Patentansprüchen
definiert ist. Beispielsweise kann ein verschiedener Aufbau der
Ziehstange und der Muffe angewandt werden, beispielsweise unter
Verwendung von Rohren unterschiedlicher Durchmesser, die koaxial
in bezug aufeinander bewegbar sind. Außerdem kann der Halter 2 eine Vielzahl
unterschiedlicher Formen aufweisen, die anders sind, als in 1 und 2 gezeigt
sind. In der vorherigen Beschreibung erfasst die Verriegelungseinrichtung
den Ziehstab von der Muffe aus, wobei jedoch alternativ eine ähnliche
Verriegelungseinrichtung auf die Füße von der Muffe oder vom Halter selbst
wirken können,
oder es kann eine andere An an Verriegelungseinrichtung bereitgestellt
werden. Weiter kann die Gasfeder durch irgendeine An eines alternativen
Elements ersetzt werden, beispielsweise durch ein elastisches Band,
welches an der Innenseite der Muffe angebracht ist und die Bodenseite
des Ziehstabs 7 erfasst. Weiter können Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung mit einer einzelnen Stange, um ein Bein zu bilden, welches
das Rad mit der Rückgratbaugruppe
verbindet, realisiert werden. Die Führung der Beine, um eine gewünschte Relativpositionierung
beider Räder
zu erreichen, kann beispielsweise passend durch Schlitze eingerichtet
werden, wo die Beine aus der Golftasche in einem erweiterten Zustand
deren Räder
ragen, usw..