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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf stapelbare bzw. schichtbare
Blockstrukturen und betrifft insbesondere ein Betonblock-Stapelsystem
zum trockenen Stapeln bzw. Schichten von mit Beton verstärkten Wänden, das
für eine
Ausrichtung und Nivellierung während
des Aufbaus sorgt.
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HINTERGRUND UND AUFGABEN
DER ERFINDUNG
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Dem
Anmelder sind viele im Handel erhältliche Betonblöcke für den Aufbau
von Wänden
und dergleichen bekannt. Aus einer Durchsicht des patentierten Standes
der Technik geht hervor, dass bekannt ist, trocken stapelbare bzw.
schichtbare Betonblöcke
zur Anwendung beim Aufbau von Wänden
bereitzustellen. Insbesondere ist bekannt, ein Mittel zum Verblocken
benachbarter Blöcke
sowie aneinandergrenzender Reihen bzw. Lagen bereitzustellen.
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Das
allgemein zugeteilte U.S.-Patent Nr. 5.623.797 im Namen von Gravier
et al. zeigt eine verblockende, stapelbare Blockstruktur, bei der
die obere Oberfläche
jedes der Blöcke
ein Paar parallel angeordneter, nach oben vorstehender, sich lateral
erstreckender Stegabschnitte aufweist, die mit an der Bodenfläche des
Blocks ausgebildeten Vorsprüngen zusammenpassen
und sich verblocken. Zusätzlich
ist ein Pfostenblock mit Ausnehmungen zum verriegelbaren Aufnehmen
von Zaunblöcken
darin gezeigt.
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Blockstrukturen
mit Verblockungsmerkmalen sind ferner im U.S.-Patent Nr. 3.962.842
im Namen von Wilhelm, im U.S.-Patent
Nr. 4.956.958 im Namen von Caroti, im U.S.-Patent Nr. 4.124.961
im Namen von Habegger, im U.S.-Patent Nr. 4.426.815 im Namen von
Brown, im U.S.-Patent Nr. 2.994.162 im Namen von Frantz, im U.S.-Patent
Nr. 3.534.518 im Namen von Zagray, im U.S.-Patent Nr. 3.905.170
im Namen von Huettemann, im U.S.-Patent
Nr. 5.365.714 im Namen von Potvin, im U.S.-Patent Nr. 5.031.376 im
Namen von Bender et al. sowie im U.S.-Patent Nr. 3.116.570 im Namen
von Torricelli offenbart.
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Die
GB-A-508 987 offenbart ein Blockstapelsystem, bei dem die obere
Oberfläche
der Blöcke
einen flachen Mittelteil aufweist, der zwischen dem Paar rechteckiger
Abschnitte angeordnet ist, deren obere Oberfläche nach oben konvergierende
Oberflächen
von abgeschnittener, dreieckiger Querschnittskonfiguration bilden,
wobei ein Abschnitt der oberen Oberflächenabschnitte mit nach oben
konvergierenden Bodenflächen
eines benachbarte Blocks zusammenpassend anlegbar ist.
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Eine
Aufgabe der Erfindung des Anmelders besteht darin, eine Betonblockstruktur
für den
Aufbau von Wänden
bereitzustellen, welche wirksam für eine transversale und laterale
Ausrichtung der Blöcke
in den Wänden
sowie für
eine vertikale und horizontale Verstärkung der Wand sorgt. Eine
weitere Aufgabe der Erfindung des Anmelders besteht darin, eine
Betonblockstruktur für
den Aufbau von Wänden
bereitzustellen, die eine einer Eckinstallation spezifische Blockstruktur
aufweist.
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ABRISS DER ERFINDUNG
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Demgemäss stellt
die vorliegende Erfindung ein System bereit, wie es in Anspruch
1 definiert ist. Das Betonblock-Stapelsystem
dieser Erfindung umfasst eine Strecker- bzw. Läuferblockstruktur und eine
Eckblockstruktur. Diese Streckerblockstruktur umfasst ein Paar gegenüberliegender
rechteckiger vorderer und hinterer Platten sowie eine obere und untere
Oberfläche
und ein Paar gegenüberliegender Endwandflächen. Die
Oberfläche
umfasst ferner ein Paar koplanarer, parallel angeordneter, sich
lateral erstreckender rechteckiger Randabschnitte, die eine Ausnehmung
dazwischen festlegen. Die Bodenflächenausnehmung bildet nach
oben konvergierende Oberflächen
von dreieckiger Querschnittskonfiguration.
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Die
obere Oberfläche
umfasst ferner einen flachen Abschnitt mit einer zu der Ebene der
Bodenflächen- Randabschnitte parallelen
Ebene. Der flache Abschnitt ist zwischen ein Paar sich parallel
erstreckender rechteckiger Randabschnitte angeordnet, deren obere
Oberflächen
nach oben konvergierende Oberflächen
einer abgeschnittenen, dreieckigen Querschnittskonfiguration bilden.
Innenabschnitte der Randabschnitte der oberen Oberfläche sind
so konfiguriert, dass sie an jeweiligen äußeren Abschnitten der Bodenflächenausnehmung
eines Blocks in einer angrenzend gestapelten Reihe zusammenpassend
und anpassbar anliegt. Die Anordnung gestapelter bzw. geschichteter
Streckerblöcke der
vorliegenden Erfindung sorgt dadurch sowohl für eine transversale als auch
longitudinale Ausrichtung der gestapelten bzw. geschichteten Blöcke und Blockreihen.
Eine Höhenkontrolle
wird ferner durch Verwendung der nicht-planaren Kontaktflächen erreicht. Dies wird durch
steuerbares bogenförmiges Drehen übereinandergeschichteter
Blöcke
um einen geringen Betrag erreicht, um eine gesteuerte Höhe auf einer
Reihe-zu-Reihe-Basis zu erzielen. Die bogenförmige Drehung wird normalerweise
vorgenommen, indem aneinandergrenzende Reihen in gleichen und entgegengesetzten
Richtungen gedreht werden, wodurch ein angemessener Nivellierungseffekt
erzielt wird. Die bogenförmige
Drehung ist extrem minimal und kann typischerweise bis zu oder weniger
als 1/16 Inch auf den Blockoberflächen betragen. Herstellungstoleranzen
werden durch Anwendung dieser Technik ebenso bereitgestellt.
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Eine
erste Endwandfläche
umfasst ferner eine Ausnehmung mit einem planaren Abschnitt, der zwischen
einem Paar einwärts
konvergierender Oberflächen
angeordnet ist. Der planare Abschnitt hat eine zu der Ebene des
flachen Abschnitts der oberen Oberfläche senkrechte Ebene. Die erste
Endwandausnehmung ist ferner zwischen einem Paar koplanarer, parallel
angeordneter, sich lateral erstreckender, allgemein rechteckiger
Endabschnitte mit einer zu dem flachen Abschnitt der oberen Oberfläche senkrechten
Ebene angeordnet.
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Eine
zweite Endwandfläche
umfasst ferner einen Vorsprung mit einem konkaven Abschnitt von allgemein
halbkreisförmigem
Querschnitt, der zwischen einem Paar nach außen konvergierender Oberflächen angeordnet
ist. Der Vorsprung ist ferner zwischen einem Paar koplanarer, parallel
angeordneter, sich lateral erstreckender rechteckiger Endabschnitte
mit einer zu dem flachen Abschnitt der oberen Oberfläche senkrechten
Ebene angeordnet. Die nach außen
konvergierenden Oberflächen
der zweiten Endwand sind zusammenpassend an die nach innen konvergierenden
Oberflächen
der ersten Endwand eines benachbarten Blocks in einer Reihe anlegbar.
Auf diese Weise bieten die Blockstrukturen der vorliegenden Erfindung
eine laterale Ausrichtung der gestapelten bzw. geschichteten Blöcke sowie
ein Mittel zum Verblocken benachbarter Blöcke.
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Vorzugsweise
umfasst das Blockstapelsystem ferner eine einer Eckinstallation
spezifische Blockstruktur. Die Eckblockstruktur umfasst einen festen
Abschnitt eines parallelepipeden Aufbaus mit einem Paar von Seitenflächen, einer
Endfläche,
einer oberen Oberfläche
und einer unteren Oberfläche bzw.
Bodenfläche.
An den ersten Abschnitt ist integral ein zweiter Abschnitt mit einer
oberen Oberfläche,
einer Bodenfläche,
einer Endfläche
und einem Paar Seitenflächen
angeformt. Die Seitenflächen
des zweiten Abschnitts sind koplanar zu den Seitenflächen des
ersten Abschnitts.
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Die
Bodenfläche
des zweiten Abschnitts ist von ähnlicher
Konfiguration wie die Bodenfläche
der Strecker- bzw. Läuferblöcke und
umfasst ein Paar koplanarer, parallel angeordneter, sich lateral
erstreckender rechteckiger Randabschnitte, die eine Ausnehmung dazwischen
festlegen. Die Bodenflächenausnehmung
bildet nach oben konvergierende Oberflächen von dreieckiger Querschnittskonfiguration. Die
obere Oberfläche
des zweiten Abschnitts ist von ähnlicher
Konfiguration wie die obere Oberfläche des Streckerblocks und
umfasst einen Flachabschnitt mit einer zu der Ebene der Bodenflächen-Randabschnitte
parallelen und zu der oberen Oberfläche des ersten Abschnitts koplanaren
Ebene. Der flache Abschnitt ist zwischen einem Paar sich parallel
erstreckender, rechteckiger Randabschnitte angeordnet, deren obere Oberflächen nach
oben konvergierende Oberflächen
von abgeschnittener dreieckiger Querschnittskonfiguration bilden.
Die rechteckigen Randabschnitte enden an einer zwischen dem ersten Abschnitt
und dem zweiten Abschnitt ausgebildeten Schulter. Innenabschnitte
der Randabschnitte der oberen Oberfläche sind so konfiguriert, dass
sie passend und anpassbar an jeweiligen Außenflächen der Bodenflächenausnehmung
eines Blocks in einer benachbart gestapelten bzw. geschichteten
Reihe anliegen.
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Die
Endfläche
des zweiten Abschnitts ist von zu der ersten Endwand des Streckerblocks
identischer Konfiguration und umfasst ferner eine Ausnehmung mit
einem planaren Abschnitt, der zwischen einem Paar einwärts konvergierender
Oberflächen
angeordnet ist. Der planare Abschnitt hat eine zu der Ebene des
flachen Abschnitts der oberen Oberfläche senkrechte Ebene. Die erste
Endwandausnehmung ist ferner zwischen einem Paar koplanarer, parallel angeordneter,
sich lateral erstreckender, allgemein parallelepipeder Endabschnitte
mit einer zu dem flachen Abschnitt der oberen Oberfläche senkrechten Ebene
angeordnet.
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Die
Strecker- bzw. Läuferblöcke der
vorliegenden Erfindung sind ferner mit inneren Kernen versehen,
um das Gewicht jedes Blocks zu reduzieren. Ein Steg ist zwischen
den vorderen und hinteren Platten ausgebildet und legt ein Paar
innerhalb des Blocks ausgebildeter Kerne fest. Die Kerne stellen ferner
ein Mittel bereit, durch das vertikale Verstärkungsstangen in eine aus den
Blöcken
gebildete Struktur eingeführt
werden können.
Ferner sind die Blöcke
so gestaltet, dass sie horizontal angeordnete Verstärkungsstäbe bzw.
-stangen aufnehmen, um der fertiggestellten Blockstrukturanordnung
laterale Stabilität
zu verleihen, wie weiter unten beschrieben wird. Auf ähnliche
Weise sind die Eckblöcke
mit inneren Kernen versehen, wobei ein Steg zwischen dem ersten
Abschnitt und dem zweiten Abschnitt ausgebildet ist und einen im
ersten Abschnitt ausgebildeten ersten Kern sowie einen im zweiten
Abschnitt ausgebildeten zweiten Kern festlegt.
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Für ein besseres
Verständnis
der Erfindung, ihrer funktionalen Vorteile und der spezifischen, durch
ihre Anwendung erfüllten
Aufgaben ist auf die beigefügten
Zeichnungen und den Beschreibungstext Bezug zu nehmen, in denen
bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung dargestellt sind.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die
Erfindung ist aus der folgenden detaillierten Beschreibung derselben
besser verständlich,
und andere Aufgaben als die oben dargelegten gehen daraus hervor.
Diese Beschreibung nimmt auf die beigefügten Zeichnungen Bezug, in
denen zeigen:
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1 eine
perspektivische Ansicht der Strecker- bzw. Läuferblockstruktur der vorliegenden
Erfindung,
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2 eine
Draufsicht auf den Streckerblock,
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3 eine
Seitenrissansicht des Streckerblocks,
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4 eine
Seitenrissansicht zur Darstellung eines Paars von auf einem Fundamentsockel
trocken gestapelter Streckerblöcke,
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5 ist
eine perspektivische Ansicht des in dem System der vorliegenden
Erfindung verwendeten Eckblocks,
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6 eine
vertikale Schnittansicht längs
der Mittelachse des Eckblocks,
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7 eine
End-Aufrissansicht des Eckblocks zur Darstellung der Endfläche des
zweiten Abschnitts,
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8 eine
End-Aufrissansicht des Eckblocks zur Darstellung der Endfläche des
ersten Abschnitts,
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9 eine
Draufsicht auf den Eckblock,
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10 eine
Aufsicht auf den Eckblock, und
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11 eine
Draufsicht auf das Blockstapelsystem mit Strecker- bzw. Läuferblöcken und
einem Eckblock.
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BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORM
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Gemäß den beigefügten Zeichnungen
ist die Betonblockstruktur als Basis des Betonblock-Stapel- bzw.
-Schichtungssystems der Erfindung des Anmelders allgemein mit 10 bezeichnet.
Eine modifizierte Form der Blockstruktur, die besonders für Eckinstallationen
geeignet ist, ist allgemein mit 11 bezeichnet, wie 5 zeigt.
Diese Form wird nach der Beschreibung der ersten Blockstruktur 10,
die nachstehend als Streckerblock bzw. Läuferblock bezeichnet wird, beschrieben.
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Ein
typischer Wandabschnitt, der mit mehreren Streckerblöcken 10 und
einem Eckblock 11 aufgebaut wird, ist in 11 dargestellt.
Der Wandabschnitt zeigt die Verblockungsanordnung der Streckerblöcke 10 und
zeigt insbesondere die zusammenpassende Anordnung der ersten und
zweiten Endwandflächen
der Streckerblöcke 10.
Der Wandabschnitt stellt ferner die Verwendung des Eckblocks 11 beim
Bilden einer 90°-Ecke
in Kombination mit den Streckerblöcken 10 dar.
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Der
Strecker- bzw. Läuferblock 10 ist
im allgemeinen von rechteckiger Form und einer vorbestimmten Höhe und Länge. Der
Strecker- bzw. Läuferblock
ist mit einem Paar gegenüberliegender rechteckiger
vorderer und hinterer Platten 12 bzw. 13, einer
oberen Oberfläche 14,
einer Bodenfläche 15 und
einem Paar gegenüberliegender
Endwandflächen 16 und 17 dargestellt.
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Gemäß 3 umfasst
die Bodenfläche 15 ein
Paar koplanarer, parallel angeordneter, sich lateral erstreckender
rechteckiger Randabschnitte 20 und 21. Die Randabschnitte 20 und 21 der
Blockstrukturen eines ersten Verbandes von Blöcken sind so konfiguriert,
dass sie einer Wandstruktur Halt geben, wie nachstehend weiter beschrieben
wird. Zwischen den Randabschnitten 20 und 21 festgelegt
ist eine Ausnehmung 22 gezeigt, welche nach oben konvergierende
Oberflächen 23 und 24 von
dreieckiger Querschnittskonfiguration bildet.
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Wie
in 2 und 3 veranschaulicht ist, umfasst
die obere Oberfläche 14 einen
flachen Abschnitt 25 mit einer parallel zu der Ebene der
Bodenflächen-Randabschnitte 20 und 21 angeordneten Ebene.
Ein Paar innerer Kerne 28 und 29 sind durch die
Streckerblöcke 10 von
der oberen Oberfläche 14 zur
Bodenfläche 15 verlaufend
dargestellt. Ein Steg 30 trennt den Kern 28 vom
Kern 29, und die Kerne 28 und 29 legen
ferner Stege 31 und 32 fest, welche mit den Endflächen 16 bzw. 17 koinzidieren.
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Speziell
in 2 sind die Stege 31 und 32 mit
Einkerbungen 33 und 34 dargestellt, die an deren jeweiligen
oberen Abschnitten ausgebildet sind und sich entlang diesen senkrecht
zu der Longitudinalachse der Stege erstrecken. Die Einkerbungen 33 und 34 sind
an einem Mittelpunkt der Stege 31 und 32 angeordnet
und weisen ferner eine allgemein halbkreisförmige Querschnittskonfiguration
auf, die so ausgelegt ist, dass sie eine horizontal angeordnete
Verstärkungsstange
aufnehmen kann, wie nachstehend weiter beschrieben ist.
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Eine
Einkerbung 35 ist an einem Mittelpunkt eines oberen Abschnitts
des Stegs 30 ausgebildet dargestellt. Die Einkerbung 35 ist
von halbkreisförmiger
Querschnittskonfiguration und hat einen kleineren Radius als die
Einkerbungen 33 und 34. Die Einkerbung 35 kleineren
Radius funktioniert als Betonrippenstahl-Halterungspolster, während die
Einkerbungen größeren Radius
vorgesehen sind, um ein Eingreifen des Betons mit dem Betonrippenstahl
an den Enden der Blockstruktur zu ermöglichen.
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Der
flache Abschnitt 25 ist zwischen einem Paar sich parallel
erstreckender, rechteckiger Randabschnitte 26 und 27 angeordnet
dargestellt, deren obere Oberfläche
nach oben konvergierende Flächen
einer abgeschnittenen dreieckigen Querschnittskonfiguration bilden.
Insbesondere in 4 ist ein Paar Streckerblöcke 10 in
gestapelter bzw. geschichteter Anordnung dargestellt, wobei innenseitige
Abschnitte 40 und 41 der oberen Oberflächen-Randabschnitte 26 und 27 (in 3 gezeigt)
in zusammenpassender und anliegender Beziehung mit jeweiligen äußeren Abschnitten 42 und 43 der
Bodenflächen-Ausnehmungsflächen 23 und 24 gezeigt sind
(siehe auch 3). Der Winkel der Oberflächen 23 und 24 in
Bezug auf die Ebene der Randabschnitte 21 und 22 ist
derart, dass gestapelte bzw, geschichtete Blockstrukturen 10 transversal
in Bezug aufeinander ausrichtbar sind, wobei die Grenzfläche zwischen
den inneren Abschnitten 40 und 41 des unteren
Blocks und den äußeren Abschnitten 42 und 43 des
oberen Blocks ein Gelenklager (ball and socket joint) bereitstellen.
Die gestapelten Blockstrukturen sind ferner lateral entlang der
Grenzfläche
ausrichtbar.
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In
den 2 und 3 ist eine erste Endwandfläche 16 des
Streckerblockaufbaus mit einer Ausnehmung 45 mit einem
planaren Abschnitt 46 gezeigt, der zwischen einem Paar
einwärts
konvergierender Oberflächen 47 und 48 angeordnet
ist. Der planare Abschnitt 46 weist eine zu der Ebene des
flachen Abschnitts 25 der oberen Oberfläche senkrechte Ebene auf. Die
Ausnehmung 45 ist zwischen einem Paar koplanarer, parallel
angeordneter, sich lateral erstreckender, allgemein rechteckiger Randabschnitte 50 und 51 ausgebildet
dargestellt. Erste Endwand-Randabschnitte 50 und 51 sind
von gleicher Breite wie die Randabschnitte 26 und 27 der oberen
Oberfläche
und weisen eine zu dem flachen Abschnitt 25 der oberen
Oberfläche
senkrechte Ebene auf, wie am besten in 1 dargestellt
ist.
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Die
zweite Endwandfläche 17 ist
in 2 gezeigt und umfasst einen Vorsprung 54 mit
einem konkaven Abschnitt von allgemein halbkreisförmigem Querschnitt 55,
der zwischen einem Paar nach außen
konvergierender Oberflächen 56 und 57 angeordnet
ist. Der Vorsprung 54 ist zwischen einem Paar koplanarer,
parallel angeordneter, sich lateral erstreckender rechteckiger Endabschnitte 58 und 59 angeordnet.
Die Endabschnitte 58 und 59 sind in einer zu dem
flachen Abschnitt 25 der oberen Oberfläche senkrechten Ebene angeordnet.
Die nach außen konvergierenden
Oberflächen 56 und 57 sind
zum zusammenpassenden Anlegen an den einwärts konvergierenden Oberflächen 47 und 48 der
ersten Endwand 16 konfiguriert. Diese Anordnung sorgt wirksam
für eine
laterale Ausrichtung und eine Verriegelung benachbarter Blockstrukturen.
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Mit
Bezug auf 5-10 ist
der Eckblock 11 mit einem ersten Abschnitt 60 und
einem zweiten Abschnitt 61 dargestellt. Der erste Abschnitt 60 ist von
parallelepipedem Aufbau rechteckiger Seitenflächen 62 und 63,
einer rechteckigen Endfläche 64,
einer rechteckigen oberen Oberfläche 65 und
einer rechteckigen Bodenfläche 66.
Der zweite Abschnitt 61 ist integral an den ersten Abschnitt 60 angeformt dargestellt
und umfasst eine obere Oberfläche 67, eine
Bodenfläche 68,
eine Endfläche 69 und
ein Paar rechteckiger Seitenflächen 70 und 71.
Die Seitenflächen
des Abschnitts 61 sind koplanar mit den Seitenflächen des
ersten Abschnitts 60.
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Wie
in 5–10 dargestellt
ist, ist der zweite Abschnitt 61 des Eckblocks 11 von ähnlicher Konfiguration
wie der Streckerblock 10. Insbesondere ist die Bodenfläche 68 des
zweiten Abschnitts von ähnlichem
Aufbau wie die Bodenfläche 15 des
Streckerblocks 10 und umfasst ein Paar koplanarer, parallel
angeordneter, sich lateral erstreckender rechteckiger Randabschnitte 80 und 81,
die eine Ausnehmung 82 dazwischen festlegen. Die Bodenflächenausnehmung 82 bildet
nach oben konvergierende Oberflächen 83 und 84 von
dreieckiger Querschnittskonfiguration. Die Randabschnitte 80 und 81 sind
koplanar mit der Bodenfläche 66 des
ersten Abschnitts, während
die nach oben konvergierenden Oberflächen 83 und 85 sich
entlang der Länge
der Bodenfläche 68 des
zweiten Abschnitts erstrecken und an einer Schulter 85 enden,
die an der Grenzfläche
zwischen den ersten und zweiten Abschnitten 60 und 61 ausgebildet
ist.
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Die
obere Oberfläche 67 des
zweiten Abschnitts ist von ähnlicher
Konfiguration wie die obere Oberfläche 14 des Streckerblocks
und umfasst einen flachen Abschnitt 86 mit einer zur Ebene
der Bodenflächen-Randabschnitte 80 und 81 parallele
und zur oberen Oberfläche 65 des
ersten Abschnitts koplanare Ebene. Der flache Abschnitt 86 ist
zwischen einem Paar sich parallel erstreckender rechteckiger Randabschnitte 87 und 88 angeordnet,
die nach oben konvergierende Oberflächen von abgeschnittener dreieckiger
Querschnittskonfiguration bilden. Die Randabschnitte 87 und 88 enden
an Schultern 89 und 90, die jeweils an der Grenzfläche zwischen
den ersten und zweiten Abschnitten 60 bzw. 61 ausgebildet
sind.
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Innere
Abschnitte der Randabschnitte 87 und 88 des zweiten
Abschnitts sind so konfiguriert, dass sie zusammenpassend und anpassbar
an jeweiligen Außenflächen der
Bodenflächenausnehmung
(siehe 3) eines Blocks in einer angrenzenden gestapelten
Reihe anliegen, womit das Gelenklager bereitgestellt wird, wie es
unter Bezugnahme auf die gestapelte Streckerblockanordnung beschrieben
ist.
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Die
Endfläche 69 des
zweiten Abschnitts ist von identischer Konfiguration zu der ersten
Endwandfläche 16 des
Streckerblocks 10 und umfasst ferner eine Ausnehmung 91 mit
einem planaren Abschnitt 92, der zwischen einem Paar einwärts konvergierender
Oberflächen 93 und 94 angeordnet
ist. Der planare Abschnitt 92 weist eine zu der Ebene des
flachen Abschnitts 86 der oberen Oberfläche senkrechte Ebene auf. Die
Ausnehmung 91 ist ferner zwischen einem Paar koplanarer,
parallel angeordneter, sich lateral erstreckender, allgemein parallelepipeder Endabschnitten 95 und 96 mit
einer zu dem flachen Abschnitt 86 der oberen Oberfläche senkrechten Ebene
angeordnet.
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Ein
Steg 99 ist zwischen dem ersten Abschnitt 60 und
dem zweiten Abschnitt 61 ausgebildet dargestellt und legt
einen in dem ersten Abschnitt 60 ausgebildeten ersten Kern 97 und
einen in dem zweiten Abschnitt 61 ausgebildeten zweiten
Kern 98 fest.
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Was
die Art und Weise der Anwendung und der Funktionsweise der vorliegenden
Erfindung betrifft, so sind diese aus der obigen Beschreibung abzuleiten.
Demgemäss
wird keine weitere Erläuterung bezüglich der
Art und Weise der Anwendung und der Funktionsweise gegeben.
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In 4 ist
eine gestapelte bzw. geschichtete Anordnung von Streckerblöcken 10 dargestellt. Die
Wandabschnitte 20 und 21 stellen eine gewichtstragende
Oberfläche
für die
Wand bereit, die auf einem Fundamentabsatz aufgebaut dargestellt
ist. Die Grenzfläche
zwischen den Abschnitten 40 und 42 und den Abschnitten 41 und 43 stellen
ein Gelenklager bereit.
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Die
Verwendung des Eckblocks 11 sowie die Verblockung aneinandergrenzender
Streckerblöcke 10 ist
in 11 dargestellt. Wie gezeigt ist, wird der Eckblock 11 zur
Herstellung einer rechtwinkligen Ecke verwendet. Die erste Endwandfläche 16 des Streckerblocks 10 angrenzend
an den Eckblock 11 ist anliegend an der Seitenwand 62 des
Eckblocks 11 gezeigt. Bei dieser Konfiguration stellt der
zweite Abschnitt 61 des Eckblocks ein Mittel zur lateralen
und transversalen Ausrichtung des nächsten Streckerblocks in dem
nächsten
Verband der Wand dar. Um den Bau der Wand fortzusetzen, wird ein
zweiter Eckblock über
dem ersten Eckblock positioniert und 90° in Bezug auf den ersten Eckblock
derart ausgerichtet, dass der erste Abschnitt 60 des oberen
Eckblocks über
dem ersten Abschnitt 60 des unteren Blocks positioniert
ist. Die ersten Abschnitte 60 sind ferner mittels eines
Bau-Haftmittels zusammengebondet, um eine Nivellierungsfuge in zwei
Richtungen bereitzustellen.
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Benachbarte
Streckerblöcke 10 sind
verblockt derart positioniert dargestellt, dass die erste Endwandfläche 17 in
zusammenpassendem und anliegendem Eingriff mit der zweiten Endwandfläche 17 steht.
Falls gewünscht,
können
aneinandergrenzende Streckerblöcke
in nicht-anliegender Beziehung positioniert sein, um eine laterale
Ausrichtung zu der Wand vorzusehen.
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Um
die Wand zu verstärken,
können
vertikal angeordnete Verstärkungsstäbe bzw.
-stangen vorteilhafterweise innerhalb der in den Streckerblöcken 10 ausgebildeten
Kerne 28 und 29 und der in den Eckblöcken 11 ausgebildeten
Kerne 97 und 98 positioniert sein und mit Mörtel bzw.
Fugenmischung gefüllt
werden. Horizontal angeordnete Verstärkungsstangen können zwischen
Verbänden
positioniert werden und in Einkerbungen 33-35 aufgenommen werden.
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Bezüglich der
obigen Beschreibung ist festzustellen, dass die optimalen dimensionalen
Beziehungen für
die Teile der Erfindung, wie z.B. Abweichungen in der Größe, in den
Materialien, der Gestalt, der Form, der Funktion und der Funktionsweise, der
Montage und der Verwendung als einem Fachmann ohne weiteres ersichtlich
betrachtet werden und alle zu den in den Zeichnungen veranschaulichten
und in der Patentbeschreibung beschriebenen Beziehung äquivalenten
Beziehungen in die vorliegenden Erfindung einzubeziehen sind.
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Daher
können
die vorstehenden Ausführungen
lediglich als Veranschaulichung der Erfindung betrachtet werden.
Da ferner zahlreiche Modifikationen und Änderungen Fachleuten ohne weiteres
zugänglich
sind, soll die Erfindung nicht auf die genaue dargestellte und beschriebene
Konstruktion und Funktionsweise beschränkt sein, und demgemäss kann
auf alle geeigneten Modifikationen und Äquivalente, die in den Schutzumfang
der Erfindung fallen, wie er in den beigefügten Ansprüchen definiert ist, zurückgegriffen
werden.