[go: up one dir, main page]

DE69919125T2 - Ablenkkorrektur - Google Patents

Ablenkkorrektur Download PDF

Info

Publication number
DE69919125T2
DE69919125T2 DE69919125T DE69919125T DE69919125T2 DE 69919125 T2 DE69919125 T2 DE 69919125T2 DE 69919125 T DE69919125 T DE 69919125T DE 69919125 T DE69919125 T DE 69919125T DE 69919125 T2 DE69919125 T2 DE 69919125T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
deflection
capacitor
circuit
coil
voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE69919125T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69919125D1 (de
Inventor
J. Dirk TEULING
A. Johannes MISDOM
M. Franky VANEERDEWEGH
L. Johannes VERHEES
P. Roger KENNIS
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Koninklijke Philips Electronics NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Koninklijke Philips Electronics NV filed Critical Koninklijke Philips Electronics NV
Publication of DE69919125D1 publication Critical patent/DE69919125D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69919125T2 publication Critical patent/DE69919125T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/46Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the ray or beam, e.g. electron-optical arrangement
    • H01J29/70Arrangements for deflecting ray or beam
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N3/00Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages
    • H04N3/10Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical
    • H04N3/16Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical by deflecting electron beam in cathode-ray tube, e.g. scanning corrections
    • H04N3/22Circuits for controlling dimensions, shape or centering of picture on screen
    • H04N3/23Distortion correction, e.g. for pincushion distortion correction, S-correction
    • H04N3/233Distortion correction, e.g. for pincushion distortion correction, S-correction using active elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Details Of Television Scanning (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Ablenkschaltung mit einer Ablenkkorrekturschaltung. Die vorliegende Erfindung bezieht sich weiterhin auf eine Wiedergabeanordnung mit einer derartigen Ablenkschaltung. Eine derartige Ablenkschaltung eignet sich insbesondere für Computermonitore oder andere Wiedergabeanordnungen, die Information mit im Wesentlichen verschiednen Zeilenfrequenzen wiedergeben sollen.
  • In einer Wiedergabeanordnung mit einer Elektronenstrahlröhre, wobei ein Elektronenstrahl abgelenkt wird, variiert beim Abtasten der Winkel zwischen dem Elektronenstrahl und dem Schirm der Röhre. Deswegen soll die Abtastrate als eine Funktion der Lage der Stelle, wo der Strahl den Schirm trifft, korrigiert werden. Diese Korrektur ist bekannt als "S-Korrektur" weil, wenn der Elektronenstrahl; durch das von einer Ablenkspule erzeugte Elektromagnetfeld abgelenkt wird, der sägezahnförmige Ablenkstrom, der durch die Ablenkspule fließt, korrigiert werden muss, damit die S-Form erhalten wird. Die S-Korrektur wird von einem S-Kondensator erhalten, der in Reihe mit der Ablenkspule vorgesehen ist.
  • Bei einer bekannten Zeilenablenkschaltung wird einer Reihenschaltung aus einer Drossel und einem periodisch geschalteten elektronischen Schalter eine Speisespannung zugeführt. Eine Diode, ein Rücklaufkondensator und eine Reihenschaltung aus der Zeilenablenkspule und dem S-Kondensator sind parallel zu dem Schalter vorgesehen. Die Diode hat eine Polarität, so dass sie während wenigstens eines Teils einer Periode, worin der Schalter nicht leitend ist, leitend ist. Nachdem der Schalter abgeschaltet worden ist, schwingt die Ablenkspule mit dem Rücklaufkondensator; während der Rücklaufperiode tritt an dem Rücklaufkondensator eine hohe Rücklaufspannung auf und der Strom durch die Zeilenablenkspule kehrt ihr Vorzeichen um. Am Ende der Rücklaufperiode, was der Start der Abtastperiode ist, wird die Diode leitend und die an dem S-Kondensator aufgebaute mittlere Spannung tritt an der Zeilenablenkspule auf, wodurch verursacht wird, dass der S-korrigierte Sägezahnstrom durch die Zeilenablenkspule fließt. Vor der Mitte der Abtastperiode, wo der Ablenkstrom das Vorzeichen ändert, soll der Schalter wieder geschlossen werden um die S-Kondensatorspannung an der Zeilenablenkspule fest zu halten. Eine Zeilenperiode wird definiert als die Summe der Rücklaufperiode und der Abtastperiode.
  • In einem Wiedergabegerät, das Wiedergabesignale mit im Wesentlichen verschiedenen Zeilenperiode wiedergeben soll, ist es bekannt, den Wert des S-Kondensators in Abhängigkeit von der Zeilenperiode anzupassen. Parallel zu dem S-Kondensator ist eine Anzahl Zweige vorgesehen, wobei jeder Zweig einen Schalter aufweist, der mit einem Kondensator in Reihe geschaltet ist. Der richtige S-Kapazitätswert wird durch Bestimmung in Reaktion auf die detektierte Zeilenfrequenz angenähert, welche Schalter offen sein sollen und welche Schalter geschlossen sein sollen. Die Schalter sind während der Periode, dass Wiedergabesignale mit einer bestimmten Zeilenfrequenz empfangen werden, ständig offen oder ständig geschlossen.
  • In der Europäischen Patentanmeldung EP-A-823812 ist beschrieben, dass eine regelbare S-Korrektur in einer Zeilenablenkschaltung dadurch erhalten werden kann, dass nur ein einziger Schalter in Reihe mit einem zusätzlichen Kondensator parallel zu dem S-Kondensator vorgesehen wird. Der Betrag an S-Korrektur wird durch Steuerung der EIN-Zeit des Schalters während einer Zeilenperiode angepasst. Auf diese Weise ist es möglich, in Abhängigkeit von der Zeilenfrequenz, die S-Korrektur, die Zeilenamplitude und die innere Kissenkorrektur allmählich zu regeln. Die Kissenverzeichnung wird dadurch korrigiert, dass der Betrag an S-Korrektur als eine Funktion der vertikalen Lage variiert wird.
  • Es ist ein Nachteil des Standes der Technik, dass die Form der S-Korrekturwellenformen eine Überlagerung von zwei oder mehr verschiedenen Parabelfunktionen. Auf diese Weise ist es unmöglich, eine bestimmte Form der Korrekturwellenform innerhalb einer Abtastperiode zu erzeugen, ohne dass viele parallele Zweige verwendet werden. Eine große Flexibilität beim Erzeugen der Form der Korrekturwellenform ist erforderlich um bei einer Vielzahl von Elektronenstrahlröhren zu passen, mit je eigenen Anforderungen in Bezug auf die Korrekturwellenformen.
  • Es ist nun u. a. eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Ablenkschaltung mit einer Ablenkkorrekturschaltung zu schaffen, die für einen großen Bereich von Ablenkfrequenzen imstande ist, den Strom durch die Ablenkspule mit einer bestimmten Form in einer Abtastperiode zu modulieren. Auf diese Weise ist es möglich, mit einer sehr großen Genauigkeit und innerhalb eines großen Bereichs von Ablenkamplituden und Ablenkfrequenzen die innere Kissenverzeichnung (und folglich die S-Verzerrung) und auch die Linearität zu korrigieren.
  • Dazu weist ein erster Aspekt der vorliegenden Erfindung eine Ablenkschaltung mit einer Ablenkkorrekturschaltung nach Anspruch 1 auf. Ein zweiter Aspekt der vorliegenden Erfindung schafft eine Wiedergabeanordnung mit einer derartigen Ablenkschaltung, wie beansprucht in Anspruch 10. Vorteilhafte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind in den Unteransprüchen definiert worden.
  • Die Ablenkschaltung nach der vorliegenden Erfindung umfasst eine Ablenkkorrekturschaltung mit einer steuerbaren aktiven Spannungsquelle, vorgesehen in der durch die Ablenkspule, den S-Kondensator und den Rücklaufkondensator gebildeten Schleife. Die Spannungsquelle empfängt eine weitere Speisespannung und ein Modulationssignal zum Liefern einer modulierenden Spannung, die in Reaktion auf das modulierende Signal variiert. Die aktive Spannungsquelle ist imstande, jede gewünschte Wellenform innerhalb einer Ablenkperiode zu erzeugen. Während der Abtastperiode der Ablenkperiode wird die Spannung an der Ablenkspule durch eine Spannung bestimmt, welche die Summe der modulierenden Spannung und der Spannung an dem S-Kondensator ist. Auf diese Weise variiert, da die modulierende Spannung jede beliebige Form innerhalb einer Abtastperiode hat, die Spannung an der Ablenkspule entsprechend derselben Form. Folglich wird eine geeignete Modulation des Stromes durch die Ablenkspule erhalten. Die aktive Spannungsquelle umfasst ein Schaltelement, das mit einer Frequenz ein- und abgeschaltet wird, die wesentlich höher ist als die Ablenkfrequenz zum Erhalten von Wellenformen des Korrektursignals mit einem Frequenzinhalt, der wesentlich höher ist als die Ablenkfrequenz, so dass jede gewünschte Wellenform innerhalb der Abtastperiode erzeugt werden kann. Die Ablenkkorrekturschaltung nach der vorliegenden Erfindung ermöglicht die Erzeugung einer allmählich regelbaren Wellenform statt diskreter Korrekturschritte, wie dies der Fall ist, wenn eine gewünschte Anzahl S-Kondensatoren parallel geschaltet sind. Ein Benutzer ist imstande, die Wellenform problemlos einzustellen zum Erhalten einer einwandfreien Korrektur.
  • EP-B-0490265 beschreibt eine Ausführungsform der allgemein verwendeten Diodenmodulatorschaltung. Die dargestellte Diodenmodulatorschaltung umfasst eine zweite Resonanzschaltung, die mit der ersten Resonanzschaltung, bestehend aus der Ablenkschaltung, dem S-Kondensator dem Rücklaufkondensator und der Diode, in Reihe geschaltet ist. Die zweite Resonanzschaltung umfasst eine Reihenschaltung aus einer Modulatorspule und einem Modulatorkondensator, der zu dem Modulator-Rücklaufkondensator und der Modulatordiode parallel geschaltet ist. Der Wirkung der Diodenmodulatorschaltung liegt die Tatsache zugrunde, dass die mittlere Spannung an dem S-Kondensator durch Modulation der mittleren Spannung an dem Modulatorkondensator über eine Kopplungsspule, die mit dem Knotenpunkt der Modulatorspule und dem Modulatorkondensator verbunden ist, variiert wird. Durch die wesentliche Abstimmung der Schaltungsanordnung auf eine Frequenz, bezogen auf die Zeilenfrequenz, ist es unmöglich, jede beliebige Korrekturwellenform in einer Zeilenperiode zu erzeugen. Es sei bemerkt, dass während der Abtastperiode entweder der Schalter oder die Diode, die zu dem Schalter parallel geschaltet ist, leitend sind. Folglich wird die Reihenschaltung aus der Ablenkspule und dem S-Kondensator kurzgeschlossen; es gibt keine aktive Spannungsquelle, die einen Korrekturstrom mit Frequenzen erzeugt, die viel höher sind als die Ablenkstromfrequenzen. Nur der S-Kondensator ist in Reihe mit der Ablenkspule vorhanden. Der S-Kondensator ist nicht eine aktive Spannungsquelle und ist nur imstande einen Niederfrequenz-S-Korrekturstrom zu erzeugen.
  • Bekanntlich ist der Diodenmodulator primär gemeint zum Korrigieren der Ost-West-Verzeichnung. Der Kopplungsspule wird eine parabelförmige Bildfrequenz-Spannung zugeführt, so dass die Zeilenamplitude in der Mitte des Schirms vergrößert wird.
  • Weiterhin ist durch die Abstimmung der Diodenmodulator für nur eine einzige Zeilenfrequenz geeignet. Wenn der Diodenmodulator über einen großen Frequenzbereich arbeiten soll, sollen die oben beschriebenen parallelen Zweige derart hinzugefügt werden, dass sie parallel zu dem S-Kondensator vorgesehen sind.
  • US-A-5.661.375 beschreibt eine Zeilenablenkschaltung mit einer Ablenkkorrekturschaltung zum Korrigieren der inneren Kissenverzeichnung. Die Ablenkkorrekturschaltung modifiziert die Zeilenablenkspannung dadurch, dass über den S-Kondensator ein Korrekturstrom geliefert wird zum Erhalten einer Korrekturspannung an dem S-Kondensator. Ein durch die Zeilenfrequenz gesteuerter Schalter erzeugt eine modulierende Spannung an einem Kondensator Die Modulationsspannung wird als der modulierende Strom zu dem S-Kondensator über eine Reihenschaltung aus einer Reihenspule und einem Reihenkondensator geliefert. Die Reihenspule wird eingestellt zum Erhalten einer Resonanzfrequenz mit dem Reihenkondensator, der etwas niedriger ist als die doppelte Zeilenablenkfrequenz. Feinabstimmung der Reihenspule bestimmt die Gesamt-S-Formung. Wie dem auch sei, die Reihenspule braucht einen ziemlich großen Wert um die modulierende Spannung in den Korrekturstrom umzuwandeln und die zeilenfrequent schaltende Frequenz des gesteuerten Schalters zu unterdrücken. Folglich kann diese des gesteuerten Schalters zu unterdrücken. Folglich kann diese Schaltungsanordnung nur die Spannung an der Ablenkspule mit einer Frequenz modulieren, die viel niedriger ist als die Zeilenfrequenz, was logisch ist, weil die Schaltungsanordnung gemeint ist zum Erzeugen einer inneren Kissenverzeichnungskorrektur, die nur eine Bildfrequenzmodulation erfordert.
  • Weiterhin eignet sich die Korrekturschaltung nicht für einen großen Bereich von Zeilenablenkfrequenzen, und zwar wegen der abgestimmten Schaltungsanordnungen, die durch die Reihenspule und den Reihenkondensator, und durch die Ablenkspule, den S-Kondensator und den Rücklaufkondensator gebildet sind.
  • EP-B-0258949 beschreibt eine alternative Lösung zum Korrigieren der inneren Kissenverzeichnung, wobei der S-Kondensator in zwei reihengeschaltete S-Kondensatoren aufgeteilt wird. Der Korrekturstrom wird über einen der S-Kondensatoren erzeugt, der nachstehend als hinzugefügter S-Kondensator bezeichnet wird. Die Korrekturschaltung umfasst eine erste Korrekturschaltung, die an dem hinzugefügten S-Kondensator eine mit der Bildfrequenz variierende mittlere Spannung erzeugt. Diese mittlere Spannung ist die Speisespannung für eine zweite Korrekturschaltung, die dem hinzugefügten S-Kondensator einen Zeilenfrequenz-Sägezahlstrom liefert. Durch die Stromkorrektur ist auch diese Schaltungsanordnung nicht imstande, den Korrekturstrom schnell genug zu variieren um eine Korrektur der Ablenkspannung mit jeder beliebigen Form in einer Zeilenperiode zu ermöglichen. Weiterhin werden auch hier wieder die Schaltungsanordnungen in der zweiten Korrekturschaltung auf eine Frequenz bezogen auf die Zeilenfrequenz abgestimmt, dies ist falsch, wenn die Schaltungsanordnung Korrekturen über einen großen Bereich von Zeilenfrequenzen durchführen soll.
  • In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wie in Anspruch 2 beansprucht, ist ein Modulatorkondensator in Reihe mit dem S-Kondensator vorgesehen, und über eine Modulatorspule ist ein Schaltelement mit dem Modulatorkondensator verbunden zum Erzeugen der modulierenden Spannung an dem Modulatorkondensator. Die Werte des Modulatorkondensators und der Modulatorspule werden selektiert zum Unterdrücken der Schaltfrequenz des Schaltelementes, während sie im Wesentlichen eine Ablenkfrequenz und/oder höhere Oberwellen der Ablenkfrequenz durchlassen.
  • In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wie in Anspruch 4 beansprucht, ist ein Dämpfungswiderstand hinzugefügt zum Dämpfen von Schwingungen, verursacht durch den Rücklaufimpuls.
  • In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wie in Anspruch 5 beansprucht, ist ein Sperrkondensator in Reihe mit dem Dämpfungswiderstand hinzugefügt worden um DC-Ströme durch die Modulatorspule zu vermeiden.
  • Bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wie in Anspruch 6 beansprucht, erzeugt ein Transformator einen Rücklaufimpuls in Reihe mit der Modulatorspule um den Rücklaufimpuls an dem Rücklaufkondensator wenigstens teilweise zu kompensieren, damit die Schwingungen, verursacht durch den Rücklaufimpuls, unterdrückt werden. Die Kompensation des Rücklaufimpulses verringert weiterhin den Leistungsverlust in dem Dämpfungswiderstand.
  • Bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wie in Anspruch 7 beansprucht, hat der S-Kondensator einen Wert, der es ermöglicht, dass die einwandfreie S-Korrektur bei einer Ablenkfrequenz erhalten wird, die im Wesentlichen in der Mitte des Frequenzbereichs liegt. Obschon es möglich ist, einen sehr kleinen (preisgünstigen) S-Kondensator zu nehmen, würde dies eine hohe Speisespannung für die aktive Spannungsquelle und folglich eine hohe Verlustleistung darin implizieren.
  • Bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wie in Anspruch 8 beansprucht, hat die Linearitätskorrekturschaltung einen Wert, durch den es möglich ist, dass bei einer Ablenkfrequenz im Wesentlichen in der Mitte des Frequenzbereichs die richtige Linearität erhalten wird. Auf diese Weise ist die Speisespannung für die und die Verlustleistung in der aktive(n) Spannungsquelle niedrig.
  • Bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wie in Anspruch 9 beansprucht, wird die Linearität automatisch korrigiert.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im vorliegenden Fall näher beschrieben. Es zeigen:
  • 1 ein Basisblockschaltbild einer Ablenkschaltung mit einer Ablenkkorrekturschaltung nach der vorliegenden Erfindung,
  • 2 Wellenformen, die in der Ablenkschaltung nach 1 auftreten,
  • 3 ein detailliertes Blockschaltbild einer Ausführungsform der Ablenkschaltung und der Ablenkkorrekturschaltung nach der vorliegenden Erfindung,
  • 4 ein detailliertes Blockschaltbild einer weiteren Ausführungsform der Ablenkschaltung und der Ablenkkorrekturschaltung nach der vorliegenden Erfindung, und
  • 5 Wellenformen, die in einer Ausführungsform der Korrekturschaltung auftreten.
  • 1 zeigt ein Basisblockschaltbild einer Ablenkschaltung mit einer Ablenkkorrekturschaltung nach der vorliegenden Erfindung.
  • In der Ablenkschaltung ohne die Ablenkkorrekturschaltung Vs wird einer Reihenschaltung aus einer Drossel Lc und einem periodisch geschalteten elektronischen Schalter S1 eine Versorgungsspannung Vb1 zugeführt. Eine Diode D1 und ein Rücklaufkondensator Cf sind parallel zu dem Schalter S1 vorgesehen. Eine Reihenschaltung aus einer Ablenkspule Ld und einem S-Kondensator Cs ist parallel zu dem Rücklaufkondensator Cf vorgesehen. Wenn die Spannungsquelle Vb1 eine Polarität hat, wie durch die Spannung Vb1 angegeben, ist von der Diode D1 eine Kathode mit dem Knotenpunkt der Drossel Lc und des Schalters S1 verbunden. Die Ein- und Aus-Perioden des Schalters S1 werden von dem Steuersignal Dr1 gesteuert.
  • Die Ablenkkorrekturschaltung Vs, die eine steuerbare aktive Spannungsquelle Vs aufweist, ist in der durch die Ablenkspule Ld, den S-Kondensator Cs und den Rücklaufkondensator Cf gebildeten Schleife vorgesehen. Die Spannungsquelle Vs empfängt eine weitere Speisespannung VB2 und ein modulierendes Signal M zum Liefern einer modulierenden Spannung Vm, die in Reaktion auf das modulierende Signal M variiert. Die aktive Spannungsquelle Vs ist imstande, jede gewünschte Wellenform innerhalb einer Ablenkperiode Td zu erzeugen. Auf diese Weise wird während der Abtastperiode Ts, wenn die Diode D1 leitend ist und/oder der Schalter S1 geschlossen ist, die Spannung an der Ablenkspule Ld durch einen Spannung bestimmt, welche die Summe der modulierenden Spannung Vm und der Spannung an dem S-Kondensator Cs ist. Unter "jede gewünschte Wellenform innerhalb einer Ablenkperiode" wird jede bestimmte erforderliche Wellenform in einer Ablenkschaltung für eine Elektronenstrahlröhre verstanden. Eine derartige Wellenform umfasst Frequenzanteile, die viel höher sind als die Ablenkfrequenz.
  • 2 zeigt Wellenformen, die in der Ablenkschaltung nach 1 auftreten. 2A zeigt das Treibersignals Dr1, das den Schalter S1 steuert. Der Schalter S1 kann ein bipolarer Hochspannungstransistor oder jede andere beliebige geeignete Halbleiterschaltan ordnung sein. 2B zeigt die Spannung VCf an dem Rücklaufkondensator Cf. 2C zeigt den Ablenkstrom Id durch die Ablenkspule Ld.
  • Der Schalter S1 wird mit einer Ablenkperiode Td periodisch ein- und abgeschaltet. Zu dem Zeitpunkt t0 gibt das Treibersignal Dr1 an, dass der Hochspannungstransistor S1 nicht leitend werden soll. Nach einer Verzögerung Tde (oft als Speicherzeit bezeichnet) ist der Hochspannungstransistor S1 tatsächlich nicht leitend und die Rücklaufperiode Tf startet. Die Energie in der Ablenkspule Ld und in der Drossel Lc wird zu dem Rücklaufkondensator Cf übertragen, wodurch eine Rücklaufspannung VCf mit einem hohen Wert Vf daran verursacht wird. Danach wird die Energie in dem Rücklaufkondensator Cf zu der Ablenkspule Ld und zu der Drossel Lc übertragen, bis die Spannung VCf zu dem Zeitpunkt t2 negativ wird und die Diode D1 zu leiten anfängt. Während der Rücklaufperiode Tf kehrt der Ablenkstrom Id durch die Ablenkspule Ld das Vorzeichen um. Während der Abtastperiode Ts wird durch Kurzschluss der Reihenschaltung aus der Ablenkspule und dem S-Kondensator Cs ein korrigierter Sägezahnablenkstrom Id erhalten. Wenn der Ablenkstrom Id zu dem Zeitpunkt t4 etwa in der Mitte der Abtastperiode das Vorzeichen umkehrt, wird die Diode D1 nicht leitend. Dazu soll der Schalter S1 zu einem Zeitpunkt t3 vor dem Zeitpunkt t4 geschlossen werden. Die mittlere Spannung an dem S-Kondensator Cs ist im Wesentlichen gleich der Speisespannung Vb1. Innerhalb einer Abtastperiode Ts wird die Form des Ablenkstromes Id durch jede beliebige Form korrigiert, durch Hinzufügung der steuerbaren aktiven Spannungsquelle Vs in Reihe mit dem S-Kondensator.
  • 3 zeigt ein detailliertes Blockschaltbildeiner Ausführungsform der Ablenkschaltung und der Ablenkkorrekturschaltung nach der vorliegenden Erfindung. Diese Ausführungsform zeigt eine Zeilenablenkschaltung, geeignet für einen großen Bereich von Zeilenfrequenzen. Die gleichen Bezugszeichen wie in 1 bezeichnen dieselben Elemente, die auf entsprechende Weise funktionieren.
  • Eine DC-Speisespannung Vb1 wird einer Reihenschaltung aus einem Schalter S4, der Drossel Lc und dem Schalter S1 zugeführt. Auch hier sind die Diode D1 und der Rücklaufkondensator Cf beide parallel zu dem Schalter S1 vorgesehen. Die Kathode der Diode D1 ist mit einem Knotenpunkt P1 des Schalters S1 und der Drossel Lc verbunden, und die Anode ist nach Erde verbunden. Eine Reihenschaltung aus der Ablenkspule Ld, einer etwaigen Linearitätsspule L1, dem S-Kondensator Cs, und einem Modulatorkondensator Cm ist parallel zu dem Rücklaufkondensator Cf vorgesehen. Die modulierende Spannung Vm wird an dem Modulatorkondensator Cm erzeugt. Eine nung Vm wird an dem Modulatorkondensator Cm erzeugt. Eine Reihenschaltung aus einem Dämpfungswiderstand Rd und einem Sperrkondensator Cb ist parallel zu dem Modulatorkondensator Cm vorgesehen. Eine Reihenschaltung aus einer Primärwicklung eines Transformators Tr1 und einem Kondensator C1 ist zwischen Erde und dem Knotenpunkt der Drossel Lc und des Schalters S1 verbunden. Eine Sekundärwicklung des Transformators Tr1 hat ein Ende, das mit einem Knotenpunkt des Modulatorkondensators Cm und des S-Kondensators Cs verbunden ist, und ein weiteres Ende, das über eine Modulatorspule Lm mit einem Knotenpunkt P2 verbunden. Ein Schalter S2 ist zwischen einer weiteren DC-Speisespannung Vb2 und dem Knotenpunkt P2 vorgesehen. Ein Schalter S3 ist zwischen dem Knotenpunkt P2 und Erde vorgesehen. Eine Steuerschaltung CC1 empfängt das modulierende Signal M zum Liefern von Treibersignalen Dr2 und Dr3 zu den Schaltern S2 bzw. S3.
  • Eine Diode D3 hat eine Kathode, die mit der DC-Stromversorgung Vb1 verbunden ist und eine Anode, die mit dem Knotenpunkt P3 des Schalters S4 und der Drossel Lc verbunden ist. Eine Diode D2 hat eine Kathode, die mit dem Knotenpunkt P3 verbunden ist und eine Anode, die nach Erde verbunden ist.
  • Eine Synchronisationsschaltung SC empfängt Synchronisationsinformation Sy von der Wiedergabeinformation zum Liefern des Antriebssignals Dr1 zu dem Schalter S1, und zum Liefern eines Synchronisationsbezugssignals Sr zu einer Steuerschaltung CC2. Die Steuerschaltung CC2 empfängt weiterhin ein modulierendes Signal M2 zum Liefern eines Antriebssignals Dr4 zu dem Schalter S4.
  • Die Steuerschaltung CC2 schaltet den Schalter S4 mit einer Zeilenfrequenz bei einer konstanten Ein-Zeit. Folglich variiert die Aus-Zeit des Schalters S4 wenn die Zeilenfrequenz variiert. Auf diese Weise wird die Speisespannung Vb1' für die Ablenkschaltung moduliert zum Erhalten einer einwandfreien Zeilenbreite über einen großen Bereich von Zeilenfrequenzen. Es ist weiterhin möglich, die Speisespannung Vb1' mit einem die Bildfrequenz variierenden modulierenden Signal M2 zu modulieren zum Korrigieren die Ost-West-Verzeichnung und anderer Niederfrequenzkorrekturen, wie Keystone- und Ost-West-Eckenkorrekturen.
  • Der Schalter S1 wird von dem Antriebssignals Dr1 gesteuert, wie anhand der 1 erläutert wurde.
  • Die Elemente der aktiven Spannungsquelle Vs liegen innerhalb des gestrichelten, durch Vs bezeichneten Blocks. Die modulierende Spannung Vm wird an dem Modulatorkondensator Cm erzeugt. Die Dämpfungsschaltung, die den Widerstand Rd und den Kondensator Cb umfasst, ist fakultativ. Auch der Transformator Tr1 ist fakultativ. Die Dämpfungsschaltung und der Transformator Tr1 verringern Schwingungen in der Schaltungsanordnung, verursacht durch die schnell sich ändernde Spannung VCf während der Rücklaufperiode Tf. Die Polarität der Wicklungen des Transformators Tr1, die durch Punkte angegeben sind, werden derart gewählt, dass an der Modulatorspule Lm im Wesentlichen kein Rücklaufimpuls auftritt. Die Steuerschaltung CC1 verwandelt das modulierende Signal M in die Treibersignale Dr2 und Dr3 zum periodischen Umschalten der Schalter S2 bzw. S3. Die Schalter S2 und S3 sollen nicht gleichzeitig leitend sein. Das Treibersignals Dr3 kann das invertierte Treibersignal Dr2 sein. Die Schaltperiode der Schalter S2 und S3 soll im Wesentlichen höher gewählt werden als die Zeilenfrequenz. Die Werte des Modulatorkondensators Cm und der Modulatorspule Lm werden derart gewählt, dass sie die Schaltfrequenz der Schalter S2 und S3 unterdrücken und die Frequenzen in dem modulierenden Signal M durchlassen. Das Modulationssignal M kann variieren zum Korrigieren der S-Verzerrung, der inneren S-Verzerrung und der Linearität. Das Modulationssignal M kann aus drei einzelnen Modulationssignalen S, iS, und Lin bestehen zum Korrigieren der S-Verzerrung, der inneren S-Verzerung bzw. der Linearität. Die Frequenzen in dem Modulationssignal M können die Zeilenfrequenz und verschiedene höhere Oberwellen der Zeilenfrequenz enthalten. Im Grunde ist es ebenfalls möglich, die Zeilenamplitude, die Ost-West-Verzerrung und die Keystone-Verzerrung zu korrigieren, aber in diesem Fall soll die DC-Versorgungsspannung so hoch gewählt werden, dass eine sehr große Verlustleistung in der steuerbaren aktiven Spannungsquelle Vs auftritt.
  • Die Umwandlung eines Modulationssignals M oder M2 mit einer variierenden Form in ein periodisches Treibersignal Dr2, Dr3 oder Dr4 kann verschiedenartig durchgeführt werden. Ein Beispiel wird anhand der 4 und 5 näher erläutert.
  • So sind beispielsweise in einer praktischen Verwirklichung die nachfolgenden Elementwerte verwendet worden:
    Figure 00100001
    Lprimär von Tr1 = 1 mH
    Windungenverhältnis von Tr1 ist 10 zu 1.
  • 4 zeigt ein detailliertes Blockschaltbild einer weiteren Ausführungsform der Ablenkschaltung und der Ablenkkorrekturschaltung nach der vorliegenden Erfindung. Diese Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weicht von der Ausführungsform nach 3 darin ab, dass eine Rückkopplungsschleife hinzugefügt worden ist. Die gleichen Bezugszeichen bezeichnen entsprechende Elemente wie in 3. Der Strom durch die Parallelanordnung des Schalters S1, der Diode D1 und des Rücklaufkondensators Cf wird mit einem Widerstand Rm gemessen, der zwischen Erde und einem Knotenpunkt des Schalters S1, der Diode D1 und dem Rücklaufkondensator Cf vorgesehen ist. Eine Rückkopplungsspannung Ms wird an dem Widerstand Rm erhalten.
  • Die Steuerschaltung CC1 umfasst einen Differentialverstärker CP1 mit einem invertierenden Eingang, der die Rückkopplungsspannung Ms empfängt, und mit einem nicht invertierenden Eingang, der das Modulationssignal M empfängt. Eine Vergleichsstufe CP2 hat einen nicht invertierenden Eingang, der mit einem Ausgang des Differentialverstärkers CP1 verbunden ist, einen invertierenden Eingang, der ein Oszillatorsignal Sg von einem Oszillator 0 empfängt, und einen Ausgang zum Liefern des Treibersignals Dr3 über einen nicht invertierenden Puffer B1, und des Treibersignals Dr2 über einen invertierenden Puffer B2.
  • 5 zeigt Wellenformen, die in einer Ausführungsform der Korrekturschaltung auftreten. 5A zeigt das Oszillatorsignal Sg als ein periodisches Sägezahnsignal mit einer Wiederholungsfrequenz, die derart gewählt worden ist, dass sie wesentlich höher ist als die Zeilenfrequenz. 5A zeigt weiterhin das Modulationssignal M als eine gestrichelt dargestellte parabelförmige Wellenform.
  • Es wird nun die Situation ohne Rückkopplung vorausgesetzt. Der Differentialverstärker CP1 ist überflüssig und das Modulationssignal M wird dem nicht invertierenden Eingang der Vergleichsschaltung CP2 zugeführt. Die Vergleichsschaltung CP2 vergleicht den Istwert des Modulationssignals M mit dem Oszillatorsignal Sg zum Erzeugen eines Ausgangssignals OS, das den hohen Pegel hat, solange das Oszillatorsignal SG einen Wert hat, der niedriger ist als das Modulationssignal M. Das nicht invertierte Ausgangssignal Dr3 steuert den Schalter S3 und das invertierte Ausgangssignal Dr2 steuert den Schalter S2. In dieser Situation tritt, wenn das Modulationssignal M parabelförmig ist, an dem Mo dulatorkondensator Cm eine parabelförmige Modulationsspannung Vm auf. Es können spezielle Vorkehrungen erforderlich sein um zu vermeiden, dass die beiden Schalter S2 und S3 gleichzeitig leitend sind.
  • Nun wird die Situation mit Rückkopplung vorausgesetzt. Der Differentialverstärker CP1 steuert die Ein- und Aus-Zeiten der Schalter S2 und S3 über die Vergleichsschaltung CP2, so dass die Spannung an dem Widerstand Rm der Form des Modulationssignals M entspricht. Folglich soll, wenn ein S-förmiger Ablenkstrom Id erforderlich ist, das Modulationssignal M S-förmig sein. Durch die Rückkopplung tritt auch hier wieder eine parabelförmige Modulationsspannung Vm an dem Modulatorkondensator Cm auf.
  • Während die vorliegende Erfindung im Zusammenhang mit bevorzugten Ausführungsformen beschrieben worden ist, dürfte es einleuchten, dass Abwandlungen davon innerhalb der oben beschriebenen Grundlagen dem Fachmann einfallen dürften und dass die vorliegende Erfindung sich folglich nicht auf die bevorzugten Ausführungsformen beschränkt, sondern dass die vorliegende Erfindung auch solche Abwandlungen umfasst.
  • Die Drosselspule Lc kann beispielsweise ein Transformator sein zum Erzeugen der Anodenspannung der Elektronenstrahlröhre. Durch die Modulation der Spannung an der Primärwicklung des Transformators kann Stabilisation der Anordnspannung erforderlich sein.
  • Die Messung des Stromes durch die Ablenkspule Ld oder den Schalter S1 kann ebenfalls mit einem Stromtransformator vorgeformt sein. Der Messwiderstand Rm oder der Stromtransformator kann auch an einer Stelle anders als die aus 1 vorgesehen sein, solange der zu messende Strom durch denselben fließt.
  • Das Modulationssignal M kann von einem analogen oder digitalen Wellenformgenerator oder von einem auf geeignete Art und Weise programmierten Mikroprozessor erzeugt werden. Benutzereingaben können das Modulationssignal beeinflussen.
  • Die Rückkopplungsschaltung kann auch mit digitalen Schaltungsanordnungen verwirklicht werden. So empfängt beispielsweise eine zentrale Verarbeitungseinheit (CPU) die Rückkopplungsspannung Ms über einen Analog-Digital-Wandler, liefert das Eingangssignal Ds für die Vergleichsstufe CP2 über einen Digital-Analog-Wandler und ein etwaiges Tiefpassfilter. Die CPU vergleicht die Rückkopplungsspannungsabtastwerte mit einer gewünschten Wellenform, wie diese in einem Speicher gespeichert ist zum Berechnen von Differenzwerten, die dem Digital-Analog-Wandler zugeführt werden.
  • In den Patentansprüchen sollen die eingeklammerten Bezugszeichen nicht als den Rahmen der vorliegenden Erfindung begrenzend betrachtet werden.
  • Zusammenfassend umfasst eine bevorzugte Ausführungsform der Ablenkschaltung nach der vorliegenden Erfindung eine Ablenkkorrekturschaltung (Vs) mit einer steuerbaren aktiven Spannungsquelle (Vs), vorgesehen in einer Schleife, die durch eine Ablenkspule (Ld), einen S-Kondensator (Cs) und einen Rücklaufkondensator (Cf) gebildet ist. Die Spannungsquelle (Vs) empfängt eine weitere Speisespannung (Vb2) und ein Modulationssignal (M) zum Liefern einer Modulationsspannung (Vm), die in Reaktion auf das Modulationssignal (M) variiert. Die aktive Spannungsquelle (Vs) umfasst ein Schaltelement (S2) das mit einer Frequenz ein- und ausgeschaltet wird, die wesentlich höher ist als die Ablenkfrequenz, damit Wellenformen der Modulationsspannung (Vm) mit einem Frequenzinhalt ermöglicht werden, der wesentlich höher ist als die Ablenkfrequenz, so dass innerhalb der Ablenkperiode (Td) jede gewünschte Wellenform erzeugt werden kann.

Claims (10)

  1. Ablenkschaltung zum Erzeugen eines Ablenkstroms (Id) durch eine Ablenkspule (Ld) einer Elektronenstrahlröhre, wobei diese Ablenkschaltung die nachfolgenden Elemente umfasst: – eine Reihenschaltung aus einer Drosselspule (Lc) und einem periodisch geschalteten elektronischen Schalter (S1), wobei diese Reihenschaltung dazu vorgesehen ist, eine Versorgungsspannung (Vb1) zu empfangen, – eine Diode (D1) und einen Rücklaufkondensator (Cf), die je parallel zu dem genannten Schalter (S1) vorgesehen sind, wobei die Diode (D1) eine Polarität hat, so dass sie während wenigstens eines Teils einer Periode, worin der genannte Schalter (S1) nicht leitend ist, leitend ist, – vorgesehen parallel zu dem Rücklaufkondensator (Cf) eine Reihenschaltung aus der Ablenkspule (Ld) und einem S-Kondensator (Cs), und – eine Ablenkkorrekturschaltung (Vs) zum Erzeugen einer Korrekturspannung an der Ablenkspule (Ld), dadurch gekennzeichnet, dass die Ablenkkonekturschaltung (Vs) eine steuerbare aktive Spannungsquelle (Vs) aufweist, vorgesehen in der Schleife, die durch die Ablenkspule (Ld), den S-Kondensator (Cs) und den Rücklaufkondensator (Cf) gebildet wird zum Liefern einer Modulationsspannung (Vm), wobei die genannte Spannungsquelle (Vs) ein Schaltelement (S2) aufweist um eine weitere Versorgungsspannung (Vb2) in die Modulationsspannung (Vm) umzuwandeln, und zwar unter Ansteuerung eines Steuersignals (Dr2), das periodisch auftretende Ein- und Aus-Perioden des Schaltelementes (S2) bestimmt, wobei das Steuersignal (Dr2) eine Steuerschaltperiode hat, die wesentlich kürzer ist als eine Ablenkschaltperiode (Td) des genannten Schalters (S1).
  2. Ablenkschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Spannungsquelle (Vs) einen Modulatorkondensator (Cm) aufweist, die in der genannten Schleife vorgesehen ist, und eine Modulatorspule (Lm), vorgesehen zwischen dem Modulatorkondensator (Cm) und dem Schaltelement (S2), wobei Werte des Modulatorkon densators (Cm) und der Modulatorspule (Lm) derart gewählt worden sind, dass eine Schaltfrequenz des Schaltelementes (S2) unterdrückt wird, während im Wesentlichen eine Ablenkfrequenz und/oder höhere Harmonische der Ablenkfrequenz durchgelassen werden.
  3. Ablenkschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablenkkorrekturschaltung (Vs) ein weiteres Schaltelement (S3) aufweist, vorgesehen an dem Modulatorkondensator (Cm) über die Modulatorspule (Lm), wobei das Schaltelement (S2) und das weitere Schaltelement (S3) in Reihe zwischen Klemmen der weiteres Versorgungsspannung (Vb2) vorgesehen sind.
  4. Ablenkschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass über den Modulatorkondensator (Cm) ein Dämpfungswiderstand (Rd) vorgesehen ist.
  5. Ablenkschaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in Reihe mit dem Dämpfungswiderstand (Rd) ein Sperrkondensator (Cb) vorgesehen ist.
  6. Ablenkschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablenkkorrekturschaltung (Vs) weiterhin einen Transformator (Tr1) mit einer Primärwicklung aufweist, vorgesehen zum Empfangen eines Rücklaufimpulses (VCf) und mit einer Sekundärwicklung, die in Reihe mit der Modulatorspule (Lm) vorgesehen ist.
  7. Ablenkschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der S-Kondensator (Cs) einen Wert hat zum Erhalten einer einwandfreien S-Korrektur bei einer Ablenkfrequenz, im Wesentlichen mitten in dem Frequenzbereich, in dem die Ablenkschaltung arbeiten soll.
  8. Ablenkschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Reihe mit der Ablenkspule (Ld) eine Linearitätskorrekturspule (L1) vorgesehen ist, wobei diese Linearitätskorrekturspule (L1) einen Wert hat zum Erhalten einer im Wesentlichen richtigen Linearität bei einer Ablenkfrequenz im Wesentlichen mitten in einem Frequenzbereich, in dem die Ablenkschaltung arbeiten soll.
  9. Ablenkschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablenkkorrekturschaltung (Vs) weiterhin Mittel (Rm) aufweist zum Messen eines Stromes durch den genannten Schalter (S1) oder zum messen des Ablenkstromes (Id), zum Liefern eines Messsignals (Ms) zu einer Steuerschaltung (CC1), wobei die Steuerschaltung (CC1) eine Vergleichsschaltung (CP1) aufweist zum Vergleichen des Messsignals (Ms) mit einem Modulationssignal (M) zum Anpassen eines Tastverhältnisses des Schaltelementes (S2), so dass in einer stabilen Situation das Messsignal (Ms) dem Modulationssignal (M) entspricht.
  10. Wiedergabeanordnung mit einer Elektronenstrahlröhre, einer Ablenkschaltung zum Erzeugen eines Ablenkstroms (Id) durch eine Ablenkspule (Ld), vorgesehen zum Ablenken eines Elektronenstrahls in der Elektronenstrahlröhre, und mit einer Ablenkkorrekturschaltung (Vs), welche die nachfolgenden Elemente umfasst: – eine Reihenschaltung aus einer Drosselspule (Lc) und einem periodisch geschalteten elektronischen Schalter (S1), wobei diese Reihenschaltung dazu vorgesehen ist, eine Versorgungsspannung (Vb1) zu empfangen, – eine Diode (D1) und einen Rücklaufkondensator (Cf), die je parallel zu dem genannten Schalter (S1) vorgesehen sind, wobei die Diode (D1) eine Polarität hat, so dass sie während wenigstens eines Teils einer Periode, worin der genannte Schalter (S1) nicht leitend ist, leitend ist, – vorgesehen parallel zu dem Rücklaufkondensator (Cf) eine Reihenschaltung aus der Ablenkspule (Ld) und einem S-Kondensator (Cs), und – eine Ablenkkorrekturschaltung (Vs) zum Erzeugen einer Korrekturspannung an der Ablenkspule (Ld), dadurch gekennzeichnet, dass die Ablenkkorrekturschaltung (Vs) eine steuerbare aktive Spannungsquelle (Vs) aufweist, vorgesehen in der Schleife, die durch die Ablenkspule (Ld), den S-Kondensator (Cs) und den Rücklaufkondensator (Cf) gebildet wird zum Liefern einer Modulationsspannung (Vm), wobei die genannte Spannungsquelle (Vs) ein Schaltelement (S2) aufweist um eine weitere Versorgungsspannung (Vb2) in die Modulationsspannung (Vm) umzuwandeln, und zwar unter Ansteuerung eines Steuersignals (Dr2), das periodisch auftretende Ein- und Aus-Perioden des Schaltelementes (S2) bestimmt, wobei das Steuersignal (Dr2) eine Steuerschaltperiode hat, die wesentlich kürzer ist als eine Ablenkschaltperiode (Td) des genannten Schalters (S1).
DE69919125T 1998-06-05 1999-05-31 Ablenkkorrektur Expired - Fee Related DE69919125T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
EP98201882 1998-06-05
EP98201882 1998-06-05
PCT/IB1999/000989 WO1999065054A2 (en) 1998-06-05 1999-05-31 A deflection correction circuit for a cathode ray tube and a display appartatus comprising a cathode ray tube

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69919125D1 DE69919125D1 (de) 2004-09-09
DE69919125T2 true DE69919125T2 (de) 2005-07-14

Family

ID=8233789

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69919125T Expired - Fee Related DE69919125T2 (de) 1998-06-05 1999-05-31 Ablenkkorrektur

Country Status (6)

Country Link
US (1) US6218791B1 (de)
EP (1) EP1042780B1 (de)
JP (1) JP2002518865A (de)
KR (1) KR20010022615A (de)
DE (1) DE69919125T2 (de)
WO (1) WO1999065054A2 (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2001026360A1 (en) * 1999-10-01 2001-04-12 Koninklijke Philips Electronics N.V. Dynamic s-correction
EP1340367A1 (de) * 2000-11-22 2003-09-03 Koninklijke Philips Electronics N.V. Stromversorgung
US6614193B2 (en) 2001-08-31 2003-09-02 Thomson Licensing S.A. Deflection current modulation circuit
RU2267168C2 (ru) * 2004-03-09 2005-12-27 Федеральное государственное унитарное предприятие "Санкт-Петербургское Опытно-конструкторское бюро "Электроавтоматика"-дочернее предприятие Федерального государственного унитарного предприятия "Российская самолетостроительная корпорация МиГ" Устройство отклонения для электронно-лучевого индикатора

Family Cites Families (14)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3800181A (en) * 1972-12-21 1974-03-26 Sperry Rand Corp Cathode ray tube high speed electromagnetic deflection flyback circuit
US4254365A (en) * 1979-10-01 1981-03-03 Rca Corporation Side pincushion correction modulator circuit
GB2104353A (en) * 1981-08-14 1983-03-02 Philips Electronic Associated Television line deflection arrangement
US4400653A (en) * 1982-03-24 1983-08-23 Tektronix, Inc. Resonant scan deflection circuit with flyback voltage limiting
US4423358A (en) * 1982-04-23 1983-12-27 Rca Corporation Horizontal deflection circuit with linearity correction
US4625154A (en) * 1985-07-30 1986-11-25 Rca Corporation Deflection circuit with a switched mode modulator circuit
JPH0681267B2 (ja) * 1986-01-20 1994-10-12 株式会社日立製作所 水平出力回路
US4677350A (en) * 1986-08-18 1987-06-30 Rca Corporation Raster width correction apparatus for multi scan frequency monitors
FR2603442B1 (fr) 1986-09-02 1988-11-10 Radiotechnique Ind & Comm Circuit de balayage lignes avec correction dynamique de s
JP2519732B2 (ja) * 1987-07-13 1996-07-31 株式会社東芝 水平出力回路
US5043637A (en) 1990-12-14 1991-08-27 Thomson Consumer Electronics, Inc. Transformer coupled voltage clamp for pincushion correction circuit
US5488272A (en) * 1992-02-12 1996-01-30 Rank Brimar Limited Deflection system
GB9401364D0 (en) 1994-01-25 1994-03-23 Rca Thomson Licensing Corp Deflection circuits with distortion correction
DE69711783D1 (de) 1996-08-07 2002-05-16 Victor Company Of Japan Horizontale S-Form-Korrektionsschaltung

Also Published As

Publication number Publication date
US6218791B1 (en) 2001-04-17
DE69919125D1 (de) 2004-09-09
JP2002518865A (ja) 2002-06-25
KR20010022615A (ko) 2001-03-26
EP1042780B1 (de) 2004-08-04
EP1042780A2 (de) 2000-10-11
WO1999065054A3 (en) 2000-03-23
WO1999065054A2 (en) 1999-12-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2831033C2 (de) Schaltungsanordnung zur Steuerung des eine Ablenkspule durchfließenden Ablenkstromes
DE3442819C2 (de)
DE3124424C2 (de) Ost-West-Kissenkorrekturschaltung
DE69319520T2 (de) Horizontale Ablenkungswellenform-Korrekturschaltung
DE3036878C2 (de) Ablenkschaltung mit Ost-West-Kissenkorrektur
DE2712042C3 (de) Schaltsignalgenerator für ein geschaltetes Vertikalablenksystem
DE4113922B4 (de) Schaltungsanordnung zur Stabilisierung der Hochspannung für ein Video-Bildwiedergabegerät
DE69324195T2 (de) Schaltung zur Korrektur von Rasterverzerrungen
DE2017371C3 (de) Schaltungsanordnung in einem Fernsehempfänger
DE3126791C2 (de) Ablenkschaltung mit Rasterkorrektur
DE2700103C3 (de) Zeilenablenkschaltungsanordnung zur Rasterkorrektur in der Zeilenrichtung
DE3212072A1 (de) Schaltungsanordnung zum erzeugen eines saegezahnfoermigen stromes
DE2914047C2 (de)
DE69919125T2 (de) Ablenkkorrektur
DD141894A1 (de) Geregelte ablenkschaltung
DE2649937A1 (de) Schaltungsanordnung in einer bildwiedergabeanordnung zum erzeugen eines saegezahnfoermigen ablenkstromes durch eine zeilenablenkstufe
DE3200478C2 (de)
DE976252C (de) Schaltungsanordnung zur magnetischen Ablenkung eines Kathodenstrahls
DE4039838A1 (de) Verfahren und generator zur erzeugung einer fokussierungsspannung fuer eine kathodenstrahlroehre
DE1514342A1 (de) Elektromagnetische Strahlablenkschaltung
DE69220737T2 (de) Ablenkstromerzeugungsschaltungen
DE3788844T3 (de) Schaltung zur Rasterkorrektur.
DE69119118T2 (de) Vertikaler Ablenkkreis mit Rasterkorrektur
DE2307315B2 (de) Schaltungsanordnung zur Korrektur der seitlichen Kissenverzeichnung bei Farbfernsehgeräten
DE2832665A1 (de) Kissenkorrekturschaltung

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee