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Die
vorliegende Erfindung betrifft das Vibrationsverschweißen von
zwei Körpern,
die beide aus einem synthetischen Kunstharz ausgeformt worden sind,
um so eine Kunstharzkomponente zu bilden.
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Bisher
ist eine solche Kunstharzkomponente beispielsweise bekannt aus der
japanischen ungeprüften
Patentveröffentlichung
Nr. Hei 7-266425, und bei der dort offenbarten Kunstharzkomponente
ist, um eine Herabsetzung des kommerziellen Werts der Kunstharzkomponente
durch Grate zu verhindern, die beim Vibrationsverschweißen der
beiden geformten Körper
produziert werden und von einer äußeren Oberfläche der
Kunstharzkomponente hervorstehen, ein flacher Verbindungsbereich
an einem der beiden Körper
vorgesehen, während
an dem anderen Körper
ein Schweißvorsprung
vorgesehen ist, der dazu ausgestaltet ist, mit dem Verbindungsbereich
an seinem distalen Ende vibrationsverschweißt zu werden. Ein regelnder
Vorsprung ist außerhalb
des Vibrationsverschweißbereichs
vorgesehen und dazu ausgestaltet, gegen den Verbindungsbereich anzuliegen,
wenn das Vibrationsverschweißen
des Vibrationsschweißbereichs
mit dem Verbindungsbereich beendet ist, so dass Grate, die erzeugt
werden und nach außen
hervorstehen, wenn der Schweißvorsprung
mit dem Verbindungsbereich vibrationsverschweißt wird, sich innerhalb eines
Raums befinden, der zwischen dem Schweißvorsprung und dem regelnden
Vorsprung ausgebildet ist, um so zu verhindern, dass diese Grate
nach außen
hin frei liegen.
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Bei
der oben beschriebenen herkömmlichen Kunstharzkomponente
werden, da ein Zwischenraum zwischen dem regelnden Vorsprung und
dem Verbindungsbereich existiert, bevor das Vibrationsverschweißen vollendet
ist, Grate, die in Verbindung mit dem Vibrationsverschweißen des
Schweißvorsprungs
mit dem Verbindungsbereich erzeugt werden, bevor das Vibrationsschweißen beendet
ist, mittels der flachen Führungsoberfläche geführt, so
dass sie durch den Zwischenraum hindurch nach außen hin frei liegen, was zu
der Möglichkeit
führt,
dass diese Grate nach außen
hin frei liegen oder zwischen dem regelnden Vorsprung und dem Verbindungsbereich
gehalten werden, nachdem das Vibrationsschweißen beendet worden ist, so
dass es nicht möglich
ist, sicher zu verhindern, dass die Grate nach außen hin
frei liegen.
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FR-2
713 540 A offenbart eine Kunstharzkomponente, die besteht aus einem
ersten und einem zweiten aus synthetischem Hauptkörper geformten
Körper,
welche beiden Körper
durch Vibrationsschweißen
zusammengefügt
werden. Der erste Körper
weist einen Verbindungsbereich auf, der an seinem Kantenbereich
vorgesehen ist, einen ersten regelnden Vorsprung und eine erst Führungsoberfläche. Der
zweite Körper
beinhaltet einen Schweißvorsprung,
der an seinem Kantenbereich vorgesehen ist, wo der zweite geformte
Körper
mit dem ersten geformten Körper
zusammengefügt
wird, einen zweiten regelnden Vorsprung, der dem ersten regelnden
Vorsprung des ersten Körpers
gegenüberliegt,
und eine zweite Führungsfläche. Bei
dieser Kunstharzkomponente wird das Freiliegen von Graten nach außen und
nach innen hin verhindert, da die Mittel zum Verhindern des Freiliegens
der Grate innerhalb und außerhalb
des Verbindungsbereichs vorgesehen sind.
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US 4,601,927 A offenbart
ein Verfahren zum Verschweißen
von Plastikteilen. Das distale Ende eines Schweißvorsprungs hat einen Querschnitt,
der im wesentlichen durch zwei Linien gebildet wird, von denen eine
relativ zu einer Richtung geneigt ist, die rechtwinklig hin zu dem
Verbindungsbereich verlängert
ist, und zwar um einen ersten vorbestimmten Winkel θ, und von
denen die andere entlang dieser Richtung sich erstreckt.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegenden Erfindung wurde gemacht im Hinblick auf das oben beschriebene
Problem, und ein Ziel der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Vibrationsschweißen einer
Kunstharzkomponente zu schaffen, in welchem das Freiliegen von Graten,
die entstehen, wenn die beiden geformten Körper miteinander vibrations-verschweißt werden,
nach außen hin
sicher verhindert wird, um so den kommerziellen Wert der Kunstharzkomponente
zu erhöhen.
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Das
oben erwähnte
Ziel kann durch ein Verfahren gemäß dem Anspruch 1 der vorliegenden
Erfindung erreicht werden.
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Bei
dem Verfahren gemäß einer
weiteren Ausführungsform
wird bevorzugt, dass die erste Führungsfläche in eine
gekrümmte
Gestalt geformt ist, um einen Grat, der als Ergebnis des Vibrationsverschweißens des
Schweißvorsprungs
mit dem Verbindungsbereich erzeugt wird und in Richtung des ersten
regelnden Vorsprungs hervorsteht, in Richtung der inneren Seitenfläche des
zweiten regelnden Vorsprungs entlang der inneren Seitenfläche des
ersten regelnden Vorsprungs zu führen,
und die zweite Führungsfläche ist
gekrümmt
und gegenüber
der ersten Führungsfläche so vorgesehen,
dass sie den von der inneren Seitenfläche des zweiten regelnden Vorsprungs
her geführten
Grat in Richtung der äußeren Seitenfläche des
Schweißvorsprungs
führt.
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Außerdem wird
bei dem Verfahren gemäß einer
anderen Ausführungsform
auch bevorzugt, dass der Verbindungsbereich, der erste regelnde
Vorsprung, der Schweißbereich
und der zweite regelnde Vorsprung eine endlose Gestalt haben.
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Bei
dem Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung
hat das distale Ende des Schweißvorsprungs
einen Querschnitt, der durch zwei sich schneidende Linien gebildet
wird, von denen eine relativ zu einer Richtung rechtwinklig zur
Verbindungsfläche
um einen ersten vorbestimmten Winkel α geneigt ist und die andere
sich entlang dieser Richtung erstreckt oder relativ zu dieser Richtung
um einen zweiten vorbestimmten Winkel β geneigt ist, der kleiner ist
als der erste vorbestimmte Winkel.
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Gemäß dem Verfahren
gemäß der vorliegenden
Erfindung werden die beiden geformten Körper relativ zueinander bei
einer hohen Geschwindigkeit in Schwingungen versetzt, wobei das
distale Ende des Schweißvorsprungs
des zweiten Körpers
gegen die Verbindungsfläche
des ersten Körpers
gedrückt wird,
wodurch das distale Ende des Schweißvorsprungs mit dem Verbindungsbereich
durch eine Reibungshitze vibrationsverschweißt wird, die erzeugt wird zwischen
dem distalen Ende des Schweißbereichs
und der Verbindungsfläche,
um so die Kunstharzkomponente auszubilden. Von den in einem Kontaktbereich
zwischen dem distalen Ende des Schweißvorsprungs und der Verbindungsfläche während dieses
Vibrationsschweißvorgangs
verursachten Grate werden die nach außen hervorstehenden mittels
der ersten Führungsoberfläche entlang
der inneren Seitenfläche
des ersten regelnden Vorsprungs in Richtung des zweiten regelnden
Vorsprungs geführt,
und außerdem
werden Grate, die von der inneren Seitenfläche des ersten regelnden Vorsprungs hin
zur inneren Seitenfläche
des zweiten regelnden Vorsprungs geführt werden, dann in Richtung
der äußeren Seitenfläche des
Schweißvorsprungs
mittels der zweiten Führungsfläche geführt, und
daher wird verhindert, dass die Grate nach außen hervorstehen aus dem Zwischenraum
zwischen dem ersten und dem zweiten regelnden Vorsprung, und stattdessen sind
sie dazu bestimmt, innerhalb des Raums eingeschlossen zu werden,
der durch den Verbindungsbereich, den ersten regelnden Vorsprung,
den zweiten regelnden Vorsprung und den Schweißvorsprung gebildet wird, wodurch
das Freiliegen der Grate von der äußeren Oberfläche der
Kunstharzkomponente aus sicher verhindert wird, wodurch zur Verbesserung des
kommerziellen Werts der so ausgebildeten Kunstharzkomponente beigetragen
wird.
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KURZE BESCHREIBUNG DER
ZEICHNUNGEN
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1 zeigt ein Bremsfluiddruck-Schaltkreisdiagramm
eines Bremssystems für
ein Passagierfahrzeug,
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2 zeigt eine Seitenansicht
der Bremsflüssigkeitsdruck-Steuerungseinrichtung;
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3 zeigt eine Ansicht in
einer Richtung, die in 2 durch
einen Pfeil 3 bezeichnet ist;
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4 zeigt eine Ansicht in
einer Richtung, die in 2 durch
einen Pfeil 4 bezeichnet ist;
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5 zeigt eine Schnittansicht
entlang der Linie 5-5 in 4,
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6 zeigt eine Schnittansicht
entlang der Linie 6-6 in 4;
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7 zeigt eine Schnittansicht
entlang der Linie 7-7 in 6,
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8 zeigt eine vertikale Schnittansicht,
die einen hauptsächlichen
Teil einer Abdeckung zeigt, bevor Bestandteile der Abdeckung noch
nicht miteinander verschweißt
worden sind, und
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9 zeigt eine Schnittansicht
der Abdeckung nach dem Verschweißen entsprechend der 8.
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AUSFÜHRLICHE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Eine
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird nun auf der Basis einer Ausgestaltung gemäß der vorliegenden
Erfindung beschrieben, die in den begleitenden Zeichnungen dargestellt
ist.
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Die 1 bis 9 zeigen eine Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung, in welchen zeigt: 1 ein
Bremsfluiddruck-Schaltkreisdiagramm
eines Bremssystems für
ein Passagierfahrzeug; 2 eine Seitenansicht
der Bremsflüssigkeitsdruck-Steuerungseinrichtung; 3 eine Ansicht in einer
Richtung, die in 2 durch
einen Pfeil 3 bezeichnet ist; 4 eine Ansicht in einer Richtung, die
in 2 durch einen Pfeil 4 bezeichnet
ist; 5 eine Schnittansicht
entlang der Linie 5-5 in 4; 6 eine Schnittansicht entlang
der Linie 6-6 in 4; 7 eine Schnittansicht entlang
der Linie 7-7 in 6; 8 eine vertikale Schnittansicht,
die einen hauptsächlichen
Teil einer Abdeckung zeigt, bevor Bestandteile der Abdeckung noch
nicht miteinander verschweißt
worden sind, und 9 eine
Schnittansicht der Abdeckung nach dem Verschweißen entsprechend der 8.
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Zunächst weist
in 1 ein Tandem-Master-Zylinder
M eine erste und eine zweite Ausgangsöffnung 11 , 12 auf zum Erzeugen eins Bremsfluiddrucks
als Antwort auf eine Pedaldruckkraft, die von dem Fahrer auf ein
Bremspedal P aufgebracht wird, eine zwischen einer vorderen linken
Radbremse B1, einer hinteren rechten Radbremse B2, einer vorderen
rechten Radbremse B3 und einer hinteren linken Radbremse B4 vorgesehene
Bremsfluiddruck-Steuerungseinrichtung 3 sowie einen ersten
und einen zweiten Ausgangsfluiddruckdurchgang 21 , 22 , die individuell mit der ersten und
der zweiten Ausgangsöffnung 11 , 12 verbunden
sind, sowie ein erstes und ein zweites Proportionaldruck-Reduktionsventil 41 , 42 zwischen
der Bremsfluiddruck-Steuerungseinrichtung 3 und der hinteren
linken bzw. der hinteren rechten Radbremse B2, B4.
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Die
Steuerungseinrichtung 3 weist ein erstes, ein zweites,
ein drittes und ein viertes normalerweise offenes elektromagnetisches
Ventil 51 bis 54 auf,
die so vorgesehen sind, dass sie einzeln der vorderen linken Radbremse
B1, der hinteren rechten Radbremse B2, der vorderen rechten Radbremse
B3 und der hinteren linken Radbremse B4 entsprechen, vier Rückschlagventile 71 bis 74 ,
die parallel zu den normalerweise offenen elektromagnetischen Ventilen 51 bis 54 angeschlossen
sind, vier normalerweise geschlossene elektromagnetische Ventile 61 bis 64 ,
die so vorgesehen sind, dass sie einzeln den jeweiligen Radbremsen
B1 bis B4 entsprechen, ein erstes und ein zweites Reservoir 81 , 82 ,
die so vorgesehen sind, dass sie einzeln dem ersten und dem zweiten
Ausgangsfluiddurchdurchgang 21 , 22 entsprechen, eine erste und eine zweite
Plungerkolbenpumpe 111 , 112 , die mit dem ersten bzw. dem zweiten
Reservoir 81 , 82 über Einlassventile 101 , 102 verbunden
sind, einen einzelnen gemeinsamen elektrischen Motor 12 zum Antreiben
beider Pumpen 111 , 112 , einen ersten und einen zweiten Dämpfer 141 , 142 ,
die mit der ersten bzw. der zweiten Pumpe 111 , 112 über
Auslassventile 131 , 132 verbunden sind, eine erste und eine
zweite Öffnung 151 , 152 ,
die zwischen dem ersten und dem zweiten Dämpfer 141 bzw. 142 zwischen dem ersten und dem zweiten
Ausgangsfluiddruckdurchgang 21 , 22 vorgesehen sind, und eine elektronische
Steuerungseinheit 16 zum Steuern der Arbeitsweise der normalerweise
offenen elektromagnetischen Ventile 51 bis 54 , der normalerweise geschlossenen elektromagnetischen
Ventile 61 bis 64 und
des elektrischen Motors.
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Das
erste normalerweise offene elektromagnetische Ventil 51 zwischen dem ersten Ausgangsfluiddruckkanal 21 und der vorderen linken Radbremse B1
vorgesehen. Das zweite normalerweise geöffnete elektromagnetische Ventil 52 ist zwischen dem ersten Ausgangsfluiddruckdurchgang 21 und dem ersten Proportionaldruck-Reduktionsventil 41 vorgesehen. Das dritte normalerweise
geöffnete
elektromagnetische Ventil 53 ist
zwischen dem zweiten Ausgangsfluiddruckkanal 22 und
der vorderen rechten Radbremse B3 vorgesehen, und das vierte normalerweise
geöffnete
elektromagnetische Ventil 54 ist
zwischen dem zweiten Ausgangsfluiddruckdurchgang 22 und dem
zweiten Proportionaldruck-Reduktionsventil 42 vorgesehen.
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Außerdem sind
die vier Rückschlagventile 71 bis 74 parallel
zu den normalerweise geöffneten
elektromagnetischen Ventilen 51 bis 54 so vorgesehen, dass ein Strom von
Bremsfluid von den jeweiligen Radbremsen B1 bis B4 hin zu dem Masterzylinder
M möglich
ist.
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Das
erste normalerweise geschlossene elektromagnetische Ventil 61 ist zwischen der vorderen linken Radbremse
B1 und dem ersten Reservoir 81 vorgesehen,
das zweite normalerweise geschlossene elektromagnetische Ventil 62 ist zwischen dem ersten Proportionaldruck-Reduktionsventil 41 und dem ersten Reservoir 81 vorgesehen, das dritte normalerweise
geschlossene elektromagnetische Ventil 63 ist
zwischen der vorderen rechten Radbremse B3 und dem zweiten Reservoir 82 vorgesehen, und das vierte normalerweise
geschlossene elektromagnetische Ventil 64 ist
zwischen dem zweiten Proportionaldruck-Reduktionsventil 42 und dem zweiten Reservoir 82 vorgesehen.
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Das
erste normalerweise geöffnete
elektromagnetische Ventil 51 wirkt
zusammen mit dem ersten normalerweise geschlossenen elektromagnetischen
Ventil 61 , um ein erstes Steuerungsventilmittel V1
zu bilden. Das zweit normalerweise geöffnete elektromagnetische Ventil 52 wirkt zusammen mit dem zweiten normalerweise
geschlossenen elektromagnetischen Ventil 62 ,
um ein zweites Steuerungsventilmittel V2 zu bilden. Das dritte normalerweise geöffnete elektromagnetische
Ventil 53 wirkt zusammen mit dem
dritten normalerweise geschlossenen elektromagnetischen Ventil 63 , um ein drittes Steuerungsventilmittel
V3 zu bilden, und das vierte normalerweise geöffnete elektromagnetische Ventil 54 wirkt zusammen mit dem vierten normalerweise
geschlossenen elektromagnetischen Ventil 64 ,
um ein viertes Steuerungsventilmittel V4 zu bilden.
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Die
Steuerungsventile V1 bis V4, die wie oben beschrieben aufgebaut
sind, werden mittels der elektronischen Steuerungseinheit 16 so
angesteuert, dass sie Verbindungen zwischen dem Masterzylinder M
und den Radbremsen B1 bis B4 aufbauen und die Verbindungen zwischen
den Radbremsen B1 bis B4 und den Reservoiren 81 , 82 verschließen während eines normale Bremsvorgangs,
in welchem keine Gefahr besteht, dass die jeweiligen Räder blockieren. Die
jeweiligen normalerweise geöffneten
elektromagnetischen Ventile 51 bis 54 sind daher nicht angeregt, so dass
sie im offenen Zustand bleiben, und die jeweiligen normalerweise
geschlossenen elektromagnetischen Ventile 61 bis 64 sind ebenfalls nicht angeregt, so
dass sie im geschlossenen Zustand verbleiben, und ein von der ersten
Ausgangsöffnung 11 des Masterzylinders
M ausgegebener Bremsfluiddruck wird auf die vordere linke Radbremse
B1 über
das normalerweise geöffnete
elektromagnetische Ventil 51 und
auch auf die rechte hintere Radbremse B2 über das normalerweise geöffnete elektromagnetische
Ventil 52 aufgebracht und das erste
Proportionaldruck-Reduktionsventil 41 .
Außerdem
wird ein aus der zweiten Ausgangsöffnung 12 des Masterzylinders
M ausgegebener Bremsfluiddruck auf die vordere rechte Radbremse
B3 über
das dritte normalerweise geöffnete
elektromagnetische Ventil 53 aufgebracht
und auch auf die hintere linke Radbremse B4 über das vierte normalerweise
geöffnete
elektromagnetische Ventil 54 und
das zweite Proportionaldruck-Reduktionsventil 42 .
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Wenn
eines der Räder
während
des oben beschriebenen Bremsvorgangs zu blockieren droht, wird von
den Steuerungsventilmitteln V1 bis V4 dasjenige, das dem Rad entspricht,
das zu blockieren droht, von der elektronischen Steuerungseinheit 16 angesteuert,
um die Verbindungen zwischen dem Masterzylinder M und den Radbremsen
B1 bis B4 zu schließen
und Verbindungen zwischen den Radbremsen B1 bis B4 und den Reservoirs 81 , 82 aufzubauen.
In anderen Worten werden von den vier normalerweise geöffneten
elektromagnetischen Ventilen 51 bis 54 das normalerweise geöffnete elektromagnetische
Ventil, das dem Rad entspricht, das in einen blockierten Zustand
einzutreten droht, angeregt und geschlossen, während von den normalerweise
geschlossenen elektromagnetischen Ventilen 61 bis 64 dasjenige, das dem fraglichen Rad
entspricht, angeregt und geöffnet
wird, wodurch ein Teil des Bremsfluiddrucks des Rades, was zu blockieren
droht, absorbiert wird durch entweder das erste Reservoir 81 oder das zweite Reservoir 82 , wodurch der Bremsfluiddruck des Rades,
das zu blockieren droht, reduziert wird.
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Um
zu versuchen, die Bremsfluiddrücke
konstant zu halten, werden die jeweiligen Steuerungsventile V1 bis
V4 durch die elektronische Steuerungseinheit 16 so angesteuert,
dass die Radbremsen B1 bis B4 von dem Masterzylinder M und den Reservoirs 81 , 82 abgeschnitten
werden. In anderen Worten werden die normalerweise geöffneten
elektromagnetischen Ventile 51 bis 54 angeregt und geschlossen, während die
normalerweise geschlossenen elektromagnetischen Ventile 61 bis 64 nicht
angeregt werden und so geschlossen bleiben. Bei dem Versuch, die Bremsfluiddrücke zu verstärken, werden
außerdem die
normalerweise geöffneten
elektromagnetischen Ventile 51 bis 54 nicht angeregt und offen gehalten, und
die normalerweise geschlossenen elektromagnetischen Ventile 61 bis 64 werden
nicht angeregt, um geschlossen zu bleiben.
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Ein
effizientes Bremsen wird so möglich, ohne
dass die Räder
blockieren, durch Steuern der jeweiligen Steuerungsventile V1 bis
V4 durch die elektronische Steuerungseinheit 16, wie oben
beschrieben.
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Der
elektrische Motor 12 wird über die elektronische Steuerungseinheit 16 während einer
Antiblockiersteuerung betrieben, wie oben beschrieben. In Verbindung
mit dem Betrieb des elektrischen Motors 12 werden die beiden
Pumpen 111 , 112 angetrieben,
und daher wird in den beiden Reservoirs 81 , 82 absorbiertes Bremsfluid in die beiden
Pumpen 112 , 112 hineingenommen,
dann in Richtung der beiden Dämpfer 141 , 142 ausgegeben
und eventuell zurückgeführt zu den
beiden Ausgangsfluiddruck-Durchgängen 21 , 22 über die
beiden Öffnungen 151 , 152 . Durch
eine Rückführung von
Bremsfluid auf diese Art und Weise kann ein Anstieg des Weges des
Bremspedals P aufgrund der Absorption von Bremsfluid durch die beiden
Reservoire 81 , 82 ,
wenn das Bremspedal P herabgedrückt
wird, verhindert werden. Außerdem
werden durch die Ausgangsdrücke
der beiden Pumpen 111 , 112 erzeugte Impulse absorbiert durch
eine Kooperation zwischen den beiden Dämpfern 141 , 14z und den beiden Öffnungen 151 , 152 , und daher besteht kein Risiko, dass
das Gefühl
beim Betätigen
des Bremspedals in irgendeiner Form beeinträchtigt wird.
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In
den 2 bis 4 weist die Bremsfluiddruck-Steuerungseinrichtung 3 ein
Gehäuse 20 aus einer
Aluminiumlegierung oder ähnlichem
Material mit einer blockartigen Ausgestaltung auf, und in diesem
Gehäuse 20 sind
vier normalerweise geöffnete elektronische
Ventile 51 bis 54 vorgesehen,
die vier normalerweise geschlossenen elektromagnetischen Ventile 61 bis 64 ,
die zusammen mit den vier normalerweise geöffneten elektromagnetischen
Ventilen 51 bis 54 die
Steuerungsventilmittel V1 bis V4 bilden, die vier Rückschlagventilen 71 bis 74 ,
die beiden Reservoirs 81 , 82 , die beiden Dämpfer 141 , 142 , die beiden Öffnungen 151 , 152 sowie die beiden Pumpen 111 , 112 .
Außerdem
ist eine Abdeckung 21 als Kunstharzkomponente an einer
Endfläche 10a des
Gehäuses 20 vorgesehen,
und ein Motorgehäuse 22 für den Elektromotor 12 ist
an der anderen Endfläche 20b des
Gehäuses 20 vorgesehen,
welche dem Ende gegenüberliegt,
an dem sich die Abdeckung 21 befindet.
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Mit
Bezug auf die 5 bis 7 weisen die elektromagnetischen
Ventile 51 bis 54 jeweils
einen Ventilbereich 5a und einen Elektromagnetbereich 5b auf,
der kontinuierlich mit dem kontinuierlich mit dem Ventilbereich 5a vorgesehen
ist, und die jeweiligen Ventilbereiche 5a sind in vier
Anbringöffnungen 23 aufgenommen,
die in einem oberen Bereich des Gehäuses 20 so ausgeformt
sind, dass sie sich in die eine Endoberfläche 20a des Gehäuses 20 hinein öffnen, und
die jeweiligen Elektromagnetbereiche 5b stehen von der
einen Endoberfläche 20a des
Gehäuses 20 hervor.
Außerdem
weisen die vier normalerweise geschlossenen Ventile 61 bis 6a jeweils eine Ventilbereich 6a und
einen Elektromagnetbereich 6b vor, der kontinuierlich mit
dem Ventilbereich 6a vorgesehen ist, und die jeweiligen
Ventilbereiche 6a sind in vier Anbringöffnungen 24 aufgenommen,
die in einem oberen Bereich des Gehäuses so ausgeformt sind, dass
sie sich in die eine Endfläche 10a des
Gehäuses 20 hinein öffnen, und
die Elektromagnetbereiche 6b stehen von dieser einen Endfläche 20a des Gehäuses 20 hervor.
Die Anbringöffnungen 23 sind in
dem Gehäuse 20 so
angeordnet, dass sie in einer Querrichtung ausgerichtet sind, und
die Anbringöffnungen 24 sind
unterhalb der Anbringöffnungen 23 so
ausgeformt, dass sie in der Querrichtung ausgeformt sind. So sind
die vier normalerweise geöffneten Ventile 51 bis 54 und
die vier normalerweise geschlossenen Ventile 61 bis 64 in dem Gehäuse 20 vertikal parallel
zueinander angebracht.
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Das
erste Reservoir 81 ist in einem
unteren Bereich des Gehäuses 20 an
einer Position vorgesehen, die den Steuerungsventilmitteln V1, V2
entspricht, und das zweite Reservoir 8z ist in einem unteren
Bereich des Gehäuses 20 an
einer Position vorgesehen, die den Steuerungsventilmitteln V3, V4
entspricht. Wie in 5 dargestellt,
weisen die beiden Reservoire 81 , 82 jeweils eine unten geschlossene Reservoiröffnung 26 auf,
die in dem Gehäuse 20 so ausgeformt
ist, dass sie sich in die eine Endoberfläche 20a des Gehäuses 20 hinein öffnet, einen
unten geschlossenen zylindrischen Kolben 28, der eine Reservoirkammer 27 zwischen
einem geschlossenen Ende der Reservoiröffnung 26 und sich
selbst bildet und gleitbar in die Reservoiröffnung 26 eingepasst ist,
ein in einen offenen Endbereich der Reservoiröffnung 26 hineingepasstes
Aufnahmeelement 29, einen an einer Kante des offenen Endes
angebrachten Anschlagring 30, um zu verhindern, dass das
Aufnahmeelement 29 sich aus der Reservoiröffnung 26 löst, und
eine Reservoirfeder 31, die komprimiert zwischen dem Aufnahmeelement 29 und
dem Kolben 28 vorgesehen ist, wobei die Reservoirkammern 27 der beiden
Reservoire 81 , 82 mit
der ersten bzw. der zweiten Pumpe 111 , 112 verbunden.
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Der
erste Dämpfer 141 ist in dem Gehäuse 20 an einer Position
vorgesehen, die den Steuerungsventilmitteln V1, V2 und dem ersten
Reservoir 81 entspricht, und der
zweite Dämpfer 142 ist in dem Gehäuse an einer Position vorgesehen,
die den Steuerungsventilmitteln V3, V4 und dem zweiten Reservoir 82 entspricht.
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Die
beiden Dämpfer 141 , 142 haben
jeder einen Kolben 35, der gleitbar in einer unten geschlossenen
Dämpferöffnung 33 eingepasst
ist, die in dem Gehäuse
so ausgeformt ist, dass sie sich in die eine Endoberfläche 20a des
Gehäuses 20 hinein öffnet, um
so eine Dämpferkammer 34 zwischen
einem geschlossenen Ende der Dämpferöffnung 33 und
sich selbst zu bilden, ein in einen offenen Endbereich der Dämpferöffnung 33 hineingepasstes
Aufnahmeelement 36, einen an einer Kante des offenen Endbereichs
der Dämpferöffnung 33 angebrachten
Anschlagring 37, um zu verhindern, dass sich das Aufnahmeelement 36 aus
der Dämpferöffnung 33 löst, und
zumindest eine kegelige Scheibenfeder 38, die als Federmittel
zwischen dem Aufnahmeelement 36 und dem Kolben 35 vorgesehen ist,
wobei die Dämpferkammern 34 der
beiden Dämpfer 141 , 142 mit
der ersten und der zweiten Pumpe 111 , 112 verbunden sind.
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Die
beiden Pumpen 111 , 112 sind in dem Gehäuse 20 zwischen den
vier normalerweise geschlossenen Ventilen 61 bis 64 und den beiden Reservoirs 81 , 82 vorgesehen
und haben jeweils eine koaxiale Betriebsachse, die entlang einer
Richtung orientiert ist, in welcher die vier normalerweise geschlossenen
Ventile 61 bis 64 angeordnet
sind, und Plungerkolben 40, die mit den jeweiligen Pumpen 111 , 112 versehen
sind, sind an Positionen vorgesehen, die voneinander beabstandet
sind. Außerdem befindet
sich in jeder der beiden Pumpen 111 , 112 jeweils ein Einlassventil 101 , 102 und
ein Auslassventil 131 , 132 .
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Das
Motorgehäuse 22 für den elektrischen Motor 12 weist
einen unten geschlossenen zylindrischen Hauptkörper 22a und einen
Deckelkörper 22b auf,
der so vorgesehen ist, dass er ein offenes Ende des Hauptkörpers 22a verschließt, und
der Hauptkörper 22a und
der Deckelkörper 22b sind
beide an der anderen Endoberfläche 20b des
Gehäuses 20 mit
einer Vielzahl von Schraubenelementen 41 befestigt. Eine
Ausgangswelle des elektrischen Motors 12 durchdringt den
Deckelkörper 22b drehbar
und erstreckt sich in einen ausgenommenen Bereich 43 in dem
Gehäuse 20 hinein.
Die Ausgangswelle ist an einem Kugellager 44 gelagert,
das an dem Deckelkörper 22b gehalten
ist, und an einem Kugellager 44, das an einem inneren Endbereich
des ausgenommenen Bereichs 43 gehalten ist. Außerdem ist
ein exzentrischer Wellenbereich 42a an der Ausgangswelle 42 in
einem Zwischenbereich zwischen den beiden Lagern 44, 45 vorgesehen,
und ein Kugellager 46, das um einen Außenumfang des exzentrischen
Wellenbereichs 42a herum angebracht ist, stößt gegen distale
Enden der jeweiligen Plungerkolben 40 der beiden Pumpen 111 , 112 an.
Wenn sich die Ausgangswelle 42 durch den Betrieb des elektrischen Motors 12 dreht,
werden so exzentrische Bewegungen dem Kugellager 46 über den
exzentrischen Wellenbereich 42 aufgeprägt, wodurch die jeweiligen Plungerkolben 40 Pumpvorgänge ausführen.
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In 8 weist die Abdeckung 21 einen
ersten Körper 61 aus
einem synthetischen Kunstharz in einer zylindrischen Konfiguration
auf sowie einen zweiten Körper 62 aus
einem synthetischen Kunstharz mit einer Konfiguration, die das Verschließen eines
geöffneten
Bereichs des ersten Körpers 61 ermöglicht,
der an einem Ende dieses ersten Körpers ausgeformt ist, und der
an den ersten Körper 61 an dem
einen Ende dieses ersten Körpers
vibrations-geschweißt
ist.
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Auch
mit Bezug auf 9 ist
an dem Endbereich, wo der erste Körper 61 mit dem zweiten
Körper 62 verbunden
ist, ein endloser flacher Verbindungsbereich 63, ein erster
endloser regelnder Vorsprung 64, der von einer äußeren Kante
des Verbindungsbereichs 63 in Richtung des zweiten Körpers 62 hervorsteht,
sowie eine erste Führungsfläche 65 vorgesehen,
die eine innere Seitenfläche
des ersten regelnden Vorsprungs 64 mit dem Verbindungsbereich 63 verbindet.
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An
einem Endbereich des zweiten Körpers 62,
wo der zweite Körper 62 mit
dem ersten Körper 61 verbunden
ist, sind außerdem
ein endloser Schweißvorsprung 66 vorgesehen,
der in Richtung des ersten Körpers 61 so
hervorsteht, dass ein distaler Endbereich dieses Vorsprungs mit
dem Verbindungsbereich 63 des ersten geformten Körpers 61 verschweißt ist,
ein zweiter regelnder Vorsprung 67, der von einer Außenkante
des zweiten Körpers 62 in Richtung
des ersten Körpers
so hervorsteht, dass er dem ersten regelnden Vorsprung 64 des
ersten Körpers 61 nahe
gegenüberliegt,
wenn das Vibrationsverschweißen
des Schweißvorsprungs 66 mit
dem Verbindungsbereich 63 beendet ist, und eine zweite Führungsfläche 68,
die eine äußere Seitenfläche des Schweißvorsprungs 66 mit
einer inneren Seitenfläche
des zweiten regelnden Vorsprungs 67 verbindet.
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Das
distale Ende des Schweißvorsprungs 66 hat
einen Querschnitt, der im wesentlichen durch zwei Linien x, y gebildet
wird, von denen eine relativ zu einer Richtung z rechtwinklig zur
Verbindungsfläche
um einen ersten vorbestimmten Winkel α geneigt ist, und die andere
sich entlang dieser Richtung erstreckt oder bezüglich dieser Richtung um einen zweiten
vorbestimmten Winkel β geneigt
ist, der kleiner ist als der erste vorbestimmte Winkel. Obwohl in der
Ausführungsform
der zweite vorbestimmte Winkel β ungefähr 0 Grad
oder mehr ist, ist es auch möglich,
ihn negativ zu machen. Es ist bevorzugt, dass der zweite vorbestimmte
Winkel β ungefähr 0 Grad beträgt, weil
die Grate dann am effektivsten nach außen bewegt und nach außen freigelegt
werden können.
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Außerdem ist
die erste Führungsfläche 65 als
gekrümmte
Oberfläche
gestaltet, die konvex nach außen
so gekrümmt
ist, dass sie einen Grat, der als Ergebnis des Vibrationsverschweißens des Schweißvorsprungs 66 mit
der Verbindungsfläche 63 erzeugt
wird, so dass er in Richtung des ersten regelnden Vorsprungs 64 hervorsteht,
wie durch einen Pfeil in 9 dargestellt,
in Richtung der inneren Seitenfläche
des regelnden Vorsprungs 67 entlang der inneren Seitenfläche des
ersten regelnden Vorsprungs 64 führt. Außerdem ist die zweite Führungsfläche 68 als
gekrümmte
Oberfläche
geformt, welche konvex hin zu einer Seite gegenüber der ersten Führungsfläche 65 so
gekrümmt
ist, dass sie den von der inneren Seitenfläche des ersten regelnden Vorsprungs 64 hin
zur inneren Seitenfläche
des zweiten regelnden Vorsprungs 67 geführten Grat in Richtung der äußeren Seitenfläche des
Schweißvorsprungs 66 führt.
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Die
wie oben beschrieben ausgebildete Abdeckung 21 wird dann
an der einen Endoberfläche 20a des
Gehäuses
mit einer Vielzahl von Schraubenelementen 49 so angebracht,
dass nicht nur die Elektromagnetbereiche 5a der vier normalerweise
geöffneten
Ventile 51 bis 54 und
die Elektromagnetbereiche 6b der vier normalerweise geschlossenen
Ventile 61 bis 64 darin
untergebracht werden können,
sondern auch die Ausbildung einer Unterbringungskammer 48 zwischen
dem Gehäuse 20 und
der Abdeckung 21 selbst, hin zu welcher die Aufnahmeelemente 29 der
beiden Reservoirs 81 , 82 und die Aufnahmeelemente 36 der
beiden Dämpfer 141 , 142 weisen.
Dann wird ein endloses Abdichtungselement 71, das dazu
ausgestaltet ist, in Federkontakt mit der einen Endoberfläche 20a des
Gehäuses 20 gebracht zu
werden, an einer Kante der Abdeckung 21, in anderen Worten
des ersten Körpers 61,
angebracht, die sich auf der Seite des Gehäuses 20 befindet.
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In
dem ersten Körper 61 der
Abdeckung 21 ist ein Stützbereich 50 vorgesehen,
in welchem die jeweiligen Elektromagnetbereiche 5b der
vier normalerweise geöffneten
Magnete 51 bis 54 und
die jeweiligen Elektromagnetbereiche 6b der vier normalerweise
geschlossenen Ventile 61 bis 64 eingepasst sind, um dort gehalten
zu werden, und eine Vielzahl von Öffnungsbereichen 52 sind
in dem Stützbereit 50 so
ausgeformt, dass sie die Unterbringungskammer 48 nicht
mit dem Stützbereich 50 teilen.
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Die
elektronische Steuerungseinheit 16 weist eine gedruckte
Leiterplatte 53 auf, auf die ein elektrischer Schaltkreis
aufgedruckt ist und auf der ein Halbleiterchip 54 montiert
ist, und die gedruckte Leiterplatte 53 ist an dem Stützbereich 50 auf
einer Seite gegenüber
dem Gehäuse 20 innerhalb
der Abdeckung 21 befestigt. Außerdem sind eine Vielzahl von
leitenden metallischen Sammelschienen 51 in dem Stützbereich 50 eingebettet,
und mit diesen Sammelschienen 51 sind die jeweiligen Elektromagnetbereiche 5b der
vier normalerweise geöffneten Ventile 51 bis 54 und
die jeweiligen Elektromagnetbereiche 6b der vier normalerweise
geschlossenen Ventile 61 bis 64 an die elektronische Steuerungseinheit 16 angeschlossen.
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Ein
hervorstehender Bereich 21a, der von dem Gehäuse 20 aus
seitlich hervorsteht, ist integral mit der Abdeckung 21 ausgeformt,
und ein aufzunehmender Verbinder 44 der Abdeckungsseite
ist in dem hervorstehenden Bereich 21a ausgeformt.
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Dieser
abdeckungsseitige Verbinder 55 weist ein Verbindergehäuse 56 auf,
das eine kastenartige Konfiguration integral mit dem hervorstehenden
Bereich 21a der Abdeckung 21 hat, und eine Vielzahl
von Verbinderanschlüssen 57 sind
in dem Inneren des Verbindergehäuses 56 untergebracht
und gelagert, und die Verbinderanschlüsse 57 sind mit den
jeweiligen Elektromagnetbereichen 5b, 6b über die
elektronische Steuerungseinheit 16 und die Sammelschienen 51 verbunden,
und sie sind auch mit dem elektrischen Motor 12 über die
elektronische Steuerungseinheit 16 und einen nicht dargestellten Leiterkörper verbunden.
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Lösbar verbunden
mit dem abdeckungsseitigen Verbinder 55, kontinuierlich
mit der Abdeckung 21 ausgestaltet, ist ein Verbindergehäuse 77 eines außenleiterseitigen
Verbinders 76, gemeinsam vorgesehen an einem Ende einer
Vielzahl von Außenleitern 75,
und Verbinderanschlüsse
(nicht dargestellt) sind in dem Verbindergehäuse 77 so vorgesehen, dass
sie einzeln kontinuierlich mit den Außenleitern 75 sind,
und sie sind in den Verbinderanschlüssen 57 des abdeckungsseitigen
Verbinders 55 für
eine Verbindung mit diesem eingepasst.
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Mit
Bezug auf die 2 und 3 ist an einem Fahrzeugkörperrahmen 88 eine
Halterung 89 angebracht, welche einen Lagerplattenbereich 89a aufweist,
der einer unteren Oberfläche
des Gehäuses 20 gegenüberliegt,
und ein Paar von Lagerplattenbereichen 89b, die an Enden
des Lagerplattenbereichs 89a kontinuierlich damit in rechten
Winkeln vorgesehen sind, so dass sie Seitenflächen des Gehäuses 20 gegenüberliegen.
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Andererseits
sind Anbringvorsprünge 102 an oberen
Bereichen an Seiten des Gehäuses 20 integral
damit so ausgestaltet, dass sie von dort hervorstehen, und beide
Anbringbereiche 102 sind an oberen Bereichen der Lagerplattenbereiche 89b der
Halterung 89 über
Anbringmittel 91 angebracht.
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Diese
Anbringmittel 91 weisen einen Anbringbolzen 103 auf,
dessen Achse sich im wesentlichen horizontal erstreckt und der an
dem Lagerbereich 89b gelagert ist, sowie ein zylindrisches
Anbringgummi 104, in das ein Teil des Anbringbolzens 3 hineingepasst
werden kann, und in dem Anbringbereich 102 ist eine unten
geschlossene Anbringöffnung 105 vorgesehen,
in welche hinein das Anbringgummi 104 gepasst ist.
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Der
Anbringbolzen 103 weist integral einen Gewindewellenbereich 103a auf,
einen Passschaftbereich 103b koaxial und integral mit dem
Gewindewellenbereich 103a, um damit kontinuierlich zu sein, und
einen Klauenbereich 103c, der radial auswärts von
einem Bereich hervorsteht, wo der Gewindewellenbereich 103a und
der Passschaftbereich 103b kontinuierlich vorgesehen sind.
Andererseits ist ein nach oben geöffneter Schlitz 106 an
einem oberen Bereich der Lagerplatte 89b vorgesehen, und
ein Bereich des Gewindewellenbereichs 103a, der sich näher an dem
Klauenbereich 103c befindet, ist von oben in diesen Schlitz 106 eingesetzt.
Dann wird eine Mutter 107 auf den Gewindewellenbereich 103a aufgeschraubt,
und der Lagerplattenbereich 89b wird zwischen der Mutter 107 und
dem Klauenbereich 103c gehalten, wodurch der Anbringbolzen 103 fest an
dem Lagerplattenbereich 89b angebracht wird.
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Außerdem ist
ein Unterbereich des Gehäuses 20 so
aufgebaut, dass er an dem Lagerplattenbereich 89a der Halterung 89 über ein
Anbringmittel 90 angebracht werden kann, und dieses Anbringmittel 90 weist
ein Anbringgummi (nicht dargestellt) auf, das in den unteren Bereich
des Gehäuses 20 eingepasst ist,
welches Anbringgummi an dem Lagerplattenbereich 89a angebracht
ist.
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Nun
wird eine Arbeitsweise der Ausführungsform
beschrieben. Das Gehäuse 21 wird
dadurch aufgebaut, dass die beiden Körper 61, 62 relativ
zueinander mit hoher Geschwindigkeit in Schwingungen versetzt werden,
wobei der Schweißvorsprung 66 des
zweiten Körpers 62 gegen
den Verbindungsbereich 63 des ersten Körpers 61 am distalen Ende
gedrückt
wird, wodurch das distale Ende des Schweißvorsprungs 66 mit
der Verbindungsfläche 63 dank
einer dazwischen erzeugten Reibungshitze vibrationsverschweißt wird.
Die zwischen dem distalen Ende des Schweißbereichs 66 und einem
Kontaktbereichs des Verbindungsbereichs 63 während des
Vibrationsverschweißens
dieser beiden Teile erzeugten Grate, die nach außen hervorstehen, werden von der
ersten Führungsfläche 65 in
Richtung des zweiten regelnden Vorsprungs 67 entlang der
inneren Seitenfläche
des ersten regelnden Vorsprungs 64 geführt. Die von der inneren Seitenfläche des
ersten regelnden Vorsprungs 64 in Richtung der inneren
Seitenfläche
des zweiten regelnden Vorsprungs 67 geführten Grate werden außerdem mittels
der zweiten Führungsfläche 68 in
Richtung der äußeren Seitenfläche des
Schweißvorsprungs 66 geführt.
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Demzufolge
führt dies
dazu, ein Risiko zu vermeiden, dass die Grate aus einem Zwischenraum zwischen
den beiden regelnden Vorsprüngen 64, 67 heraus
nach außen
hervorstehen, und die Grate sind innerhalb eines Raums eingeschlossen,
der gebildet wird durch den Verbindungsbereich 63, den
ersten regelnden Vorsprung 64, den zweiten regelnden Vorsprung 67 und
den Schweißbereich 66,
wodurch ein Risiko, das Grate von der äußeren Oberfläche der Abdeckung 21 aus
frei liegen, sicher verhindert wird, was zu einer Verbesserung des
kommerziellen Werts der Abdeckung 21 beiträgt.
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Die
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist nun im Detail beschrieben worden,
aber die vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben beschriebene
Ausführungsform
beschränkt,
sondern kann auf verschiedene Art und Weise modifiziert werden,
ohne den Bereich der vorliegenden Erfindung zu verlassen, der klar
durch den Bereich der Ansprüche
definiert ist.
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Beispielsweise
ist, obwohl im oben beschriebenen Fall die vorliegende Erfindung
auf die Abdeckung 21 der Bremsfluiddruck-Steuerungseinrichtung
für ein
Passagierfahrzeug angewandt worden ist, die vorliegende Erfindung
nicht auf eine Abdeckung 21 dieser Art beschränkt, sondern
kann auf eine Kunstharzkomponente jeder Art angewandt werden, die
durch Vibrationsverschweißen
von zwei Körpern
aus einem synthetischen Kunstharz aufgebaut wird.
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Während die
bevorzugte Ausführungsform der
Erfindung beschrieben worden ist, wird es für Fachleute offensichtlich
sein, dass verschiedene Veränderungen
und Modifikationen an dieser Ausführungsform vorgenommen werden
können,
ohne dass der Bereich der Erfindung verlassen wird, und die Erfindung
soll daher in den anliegenden Ansprüchen alle diese Veränderungen
und Modifikationen umfassen.
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Wie
oben beschrieben, werden von den zwischen dem distalen Ende des
Schweißvorsprungs und
dem Kontaktbereich der Verbindungsfläche während des Vibrationsverschweißens der
beiden Körper erzeugten
Grate diejenigen, die nach außen
hervorstehen, mittels der ersten Führungsfläche in Richtung des zweiten
regelnden Vorsprungs entlang der inneren Seitenfläche des
ersten regelnden Vorsprungs geführt,
und daher kann ein Risiko vermieden werden, in welchem die Grate
nach außen
aus dem zwischen den beiden regelnden Vorsprüngen ausgebildeten Zwischenraum
hervorstehen können, und
die so geführten
Grate sind dann in dem Raum eingeschlossen, der zwischen dem Verbindungsbereich,
dem ersten regelnden Vorsprung, dem zweiten regelnden Vorsprung
und dem Schweißbereich
ausgeformt ist, wodurch eine Risiko, das Grate von der äußeren Oberfläche der
Kunstharzkomponente aus frei liegen, sicher verhindert wird, und
dies trägt
bei zu der Verbesserung des kommerziellen Werts der Kunstharzkomponente.