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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Codiervorrichtung zum Verbessern
von Übertragungseigenschaften
in einem Fading-Kanal
eines Kommunikationssystems.
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Verschiedene
Forschungen und Entwicklungen wurden ausgeführt, um eine Multimediakommunikation
für einen
praktischen Gebrauch zu verwirklichen. Insbesondere sind Entwicklungen
bei Mobilendgerät-Kommunikationssystemen
ausgeführt
worden, die sehr verbreitet zum Übertragen
einer Information einschließlich
Daten und Bildern, etc. wie auch einer Sprachinformation für eine zweckmäßige Mobilendgerät-Kommunikationen geworden
sind.
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Bei
derartigen Mobilendgerät-Kommunikationen
ist ein derartiges System ein CDMA-(Code-Teilungsmehrfachzugriff,
Code Division, Multiple Access)-System. Ein kritisches Problem in
derartigen Mobilendgerät-Kommunikationen
besteht jedoch darin, dass das Mobilendgerät im Ort nicht fixiert ist.
Deswegen ist ein System, das in der Lage ist, eine zufriedenstellende
Kommunikation zu garantieren, erforderlich.
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Beispielsweise
wird, wenn ein Mobilendgerät
zwischen hohen Gebäuden
etc. verwendet wird, eine elektrische Welle, die von einer Basisstation
zu dem Mobilendgerät übertragen
wird, von dem Mobilendgerät empfangen,
nachdem sie an verschiedenen Hindernissen reflektiert ist. Eine
derartige Abschwächung
wird als ein Mehrfachpfad-Fading bezeichnet. Durch das Mehrfachpfad-Fading ändert sich
die Energie einer elektrischen Welle, die von einem Mobilendgerät empfangen
wird, häufig.
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Wenn
die elektrische Welle in einem schlechten elektrischen Energiezustand
empfangen wird, kann die Bitfehlerrate von empfangenen Daten beträchtlich
hoch werden. Wenn Bitfehler auf eine gleichförmig verteilte Weise auftreten,
können
die Fehler einfach korrigiert werden. Jedoch ist es, wenn die Bitfehler
in Bursts auftreten, schwieriger, derartige Fehler zu korrigieren.
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Insbesondere
in dem Mobilendgerät-Kommunikationssystem
der nächsten
Generation ist eine Hochgeschwindigkeits- und Hochqualitätsübertragung
unerlässlich.
Um eine derartige Qualität
zu erreichen, wird ein Turbocode als ein wahrscheinlicher Kandidat
für einen
wirksamen Fehlerkorrekturcode betrachtet. Vor der Verwendung des
Turbocodes kann die Übertragungseigenschaft
des Kommunikationssystems signifikant verbessert werden.
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6 zeigt ein Beispiel eines
Senders für
ein herkömmliches
DS-CDMA-System. Wenn ein Ausgangssignal von Daten und/oder Sprache
eingegeben wird, wird es von einem später beschriebenen Turbo-Codierer 61 empfangen,
in welchem ein Turbocode verwendet wird. In dem Turbo-Codierer 61 werden
das Datensignal und das Sprachsignal in Turbocodes codiert, um derartige
Signale in einen korrigierbaren Zustand zu versetzen.
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Die
codierten Signale werden dann in eine Kanalverschachtelungseinheit 62 eingegeben,
die bereitgestellt ist, um die Verschlechterung in einer Übertragungseigenschaft
durch die Fehlerbursts durch Fading zu verhindern. Die Verschachtelungseinheit 62 verteilt
das Bitfeld von Eingangssignalen zufällig und gibt das Ergebnis
aus.
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Die
Signale, die aus der Verschachtelungseinheit 62 ausgegeben
werden, werden dann in eine Multiplexiereinheit 64 zusammen
mit einem Pilotsignal 63 zur Synchronisation des Systems
eingegeben. Die Multiplexiereinheit 64 multiplexiert die
Signale von der Verschachtelungseinheit 62 und gibt dann
den multiplexierten Ausgang in einen Modulator 65 (zum
Durchführen
einer QPSK-Modulation in 6)
ein. Die durch den QPSK-Modulator 65 modulierten Signale
werden zu einer Streuungseinheit 66 zum Verarbeiten durch
eine Streuspektrummodulation übertragen,
und werden dann über
eine Antenne 67 gesendet.
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7 zeigt ein Beispiel eines
herkömmlichen
Turbo-Codierers.
Ein Datensignal u, das in den Codierer, der in 7 gezeigt ist, eingegeben wird, wird
verzweigt. Ein verzweigtes Signal wird zu einem Multiplexierer 73 und
das andere zu einem Faltungscodierer 70-1 und einer Verschachtelungseinheit 71 übertragen. In
dem Faltungscodierer 70-1 wird ein Faltungscode unter Verwendung
einer Signalkette von Eingangsdatensignalen u erzeugt. In der Konfiguration
der 7 wird ein Eingangssignal
xk zu einem Ein-Bit-Verzögerungswert xk–1 und
einem Zwei-Bit-Wert xk–2 durch einen Addierer
hinzugefügt.
Weiter wird das Ergebnis auch wieder zu dem Zwei-Bit-Verzögerungswert
xk–2 hinzugefügt und als
ein Faltungscode y1k zu einer Punktiereinheit 72 ausgegeben.
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Weiter
wird das Datensignal, das zu der Verschachtelungseinheit 71 übertragen
ist, vorübergehend
einem Matrix eingegeben, und dann in einer Reihenfolge unterschiedlich
von der Reihenfolge gelesen, in welcher es in die Matrix eingeschrieben
ist. Somit wird das Datensignal, das aus der Verschachtelungseinheit 71 ausgegeben
wird, als ein Bitfeld unterschiedlich von einem Bitfeld des ursprünglichen
Datensignals u dargestellt. Deswegen wird, nachdem die Bitsequenz
des Datensignals zufällig
geändert
ist, das Datensignal in einen Faltungscodierer 70-2 eingegeben.
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In
dem Faltungscodierer 70-2 wird ein ähnlicher Prozess, wie er in
dem Faltungscodierer 70-1 durchgeführt wird, durchgeführt, und
ein Faltungscode wird erzeugt. Jedoch wird ein Faltungscode, der
von dem Faltungscodierer 70-2 ausgegeben wird, durch ein
Codieren eines Datensignals erhalten, das eine Bitsequenz aufweist,
die durch die Verschachtelungseinheit 71 zufallsmäßig verteilt
ist. Deswegen wird sie in die Punktiereinheit 72 als ein
Faltungscode y2–k eingegeben, der unterschiedlich
von dem Code ist, der aus dem Faltungscodierer 70-1 ausgegeben
wird.
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Die
Punktiereinheit 72 schaltet den Code y1k von
dem Faltungscodierer 70-1 und dem Code y2k von dem
Faltungscodierer 70-2 unter Verwendung eines vorbestimmten
Musters. Die geschalteten Codes werden dann in den Multiplexierer 73 eingegeben.
Ein typisches Punktierverfahren besteht darin, den Code y1k und den Code y2k abwechselnd
zu schalten. Jedoch muss das Schalten der Codes nicht notwendiger
Weise abwechselnd durchgeführt
werden. Der Benutzer kann den Schaltmodus geeignet bestimmen.
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Das
Signal xk und ein Signal von der Punktiereinheit 72 werden
von dem Multiplexierer 73 multiplexiert, und das Ergebnis
wird dann als ein codiertes Signal ausgegeben. Das codierte Signal,
das aus dem Multiplexierer 73 ausgegeben wird, wird von
einer Verschachtelungseinheit 62 verschachtelt. Mit anderen
Worten wird das codierte Signal in einem Matrix gelesen, zufallsmäßig ausgelesen
und dann ausgegeben. Die Verschachtelungseinheit 71 der 7 ist bereitgestellt, um
den Code y2k von dem Faltungscodierer 70-2 unterschiedlich von
dem Code y1k von dem Faltungscodierer 7-1 auszuführen. Es
wird angenommen, dass die Verschachtelungseinheit 71 und
der Faltungscodierer 70-2 einen Codierer bilden. Weiter
ist die Verschachtelungseinheit 72 bereitgestellt, Bursts
zu verhindern, die in einem Übertragungssignal
auftreten.
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Da
ein gesendetes Signal von der Verschachtelungseinheit 62,
die ein Bitfeld des Signals zufallsmäßig verteilt, erhalten wird,
wird ein Fehlerburst, der in dem Signal auftritt, das eine Vielzahl
von Bits überspannen könnte, verteilt.
Der Fehlerburst kann durch eine Empfangsseiten-Verschachtelungseinheit 74 zum
Verteilen des Fehlers in gestreute Bitfehler verteilen. Dies ist
wünschenswert,
da eine Vielzahl von gestreuten Bitfehlern einfacher korrigiert
werden können
als ein Fehlerburst. Folglich wird eine Fehlercoderate aufgrund
von Fehlerbursts verringert.
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8 veranschaulicht ein Beispiel
eines grundlegenden Verschachtelungsprozesses. Eine Verschachtelungseinheit
schließt
eine Vielzahl von Speichereinheiten zum sequentiellen Speichern
von Eingangsdaten ein. Wie in 8 gezeigt,
wird ein Eingangsdatensignal sequentiell Bit-für-Bit von dem führenden Bit
an eingeschrieben. Beispielsweise in einer Zeilenrichtung, wie durch
die Nummern in 8 angezeigt. Nachdem
eine vorbestimmte Länge
des Datensignals gelesen worden ist, wird das Datensignal dann beispielsweise
in einer Spaltenrichtung ausgelesen. Somit werden die Bits des Datensignals
zufallsmäßig ausgegeben.
Es ist nicht immer notwendig, die Spalten sequentiell von links
zu lesen. Es kann besser sein, eine Spalte zufallsmäßig auszuwählen und
zu lesen, um die Datensignale, die auszugeben sind, weiter zufallsmäßig zu verteilen.
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Um
das Datensignal zufallsmäßig zu verteilen,
ist es wünschenswert,
dass eine größere Anzahl
von Datensignalen gelesen und ausgegeben werden. Somit nimmt die
Anzahl von Signalen, die in einer Ausgangsreihenfolge geändert werden
können,
zu. Beispielsweise kann ein Paket von Datensignalen gelesen und
verschachtelt werden. In diesem Fall folgt dem Paket ein Endbit,
und das Endbit kann oder kann nicht verschachtelt werden. Wenn das
Endbit verschachtelt wird, kann es auf ähnliche Weise mit den anderen
Signalen gelesen werden, die eine Matrix bilden, wie in 8 gezeigt. Außer wenn
das Endbit verschachtelt ist, werden die Signale von den Positionen
außer
jener gelesen, wo das Endbit gespeichert ist. Nachdem sämtliche
anderen Datensignale gelesen worden sind, wird das Endbit dann in
der Reihenfolge, in der es geschrieben wurde, gelesen und dann an
dem Ende des Ausgangssignals hinzugefügt.
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Die
Verschachtelungseinheit speichert zuerst Datensignale in einem Speicher
und liest dann die Datensignale später aus. Somit wird, je größer die
Anzahl von Datensignalen, die zu lesen sind, ist, desto länger die
Verzögerung.
Folglich ist, wenn der Verschachtelungsprozess durch die Verschachtelungseinheit 71 wie
in 7 gezeigt, durchgeführt wird,
der Ausgang von dem Faltungscodierer 70-2 um den Betrag
der Verzögerung
der Verschachtelungseinheit 71 verzögert. Deswegen sind Schieberegister,
etc. bereitgestellt, um den Ausgang von anderen Codierern oder die
Zeitgebung einzustellen, um direkt das Datensignal auszugeben.
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Da
sämtliche
der Signale in dem Prozess eines Verschachtelns durch die Verschachtelungseinheit 72 der 7 verzögert sind, besteht kein Bedarf
zum Auslegen einer Konfiguration, um die Zeitgebung mit den anderen
Signalen einzustellen. Jedoch wird, um den Verschachtelungsprozess
wirksamer durchzuführen,
eine größere Anzahl
von Datensignalen gespeichert, was dadurch eine längere Verzögerung herbeiführt.
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9 zeigt ein Beispiel eines
herkömmlichen
Decoders. Die in 9 gezeigten
Decoder sind seriell zum sequentiellen Decodieren verbunden. Das
in diesen Decodern decodierte Signal wird von dem in 7 gezeigten Codierer codiert.
Man beziehe sich auf die Betriebsschritte dieser Codierer, die in
der US-P 5,446,747 beschrieben sind.
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10 zeigt ein Bild einer
empfangenen elektrischen Energie, wenn ein Fading-Kanal verwendet
wird. In dem Fall einer Mobilendgerät-Kommunikation, etc. kann
ein Fehlerburst aufgrund des Einflusses von Fading auftreten. In 10 fluktuiert die Empfangsenergie
in hohem Maße
mit dem Verlauf der Zeit. Wenn die Empfangsenergie hoch ist, besteht
eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass ein Signal korrekt empfangen
wird. Wenn die Empfangsenergie niedrig ist, besteht ein hohe Wahrscheinlichkeit,
dass eine große
Anzahl von Fehlerbursts auftreten wird. Im schlimmsten Fall können Daten überhaupt
nicht empfangen werden. Normalerweise wird, um Bitfehler zu korrigieren,
die während
der Übertragung
von Datensignalen auftreten, ein Fehlerkorrektur-Codierprozess durchgeführt. Jedoch
wird, da der herkömmliche
Fehlerkorrekturdecodierer signifikant durch einen Fehlerburst beeinflusst
wird, eine Verschachtelungseinheit oft verwendet, um Fehlerbursts
zufallsmäßig zu verteilen.
Das heißt,
die in 7 gezeigte Verschachtelungseinheit 62 ist
nach dem Fehlerkorrekturcodierer bereitgestellt. Der oben beschriebenen
Codierer wird als ein Turbo-Codierer bezeichnet und ist in der Lage,
Fehler unter Verwendung eines altbekannten Codierverfahrens zu korrigieren.
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In
der oben beschriebenen herkömmlichen
Technologie werden ein Turbo-Codierprozess und ein Kanalverschachtelungsprozess
unabhängig
durchgeführt.
Somit wird der Fehlerkorrektur-Decodierprozess
nicht wirksam durchgeführt. Überdies
beträgt,
da eine Verschachtelungseinheit auch in dem Turbo-Codierer bereitgestellt
ist, die Verzögerung
durch die Codier- und Verschachtelungsprozesse ungefähr 2N (in
diesem Fall bezeichnet N die Menge des Signals, das in der Verschachtelungseinheit
gespeichert ist). Mit anderen Worten tritt in dem Verschachtelungsprozess
eine Verzögerung
von N bei einem Schreiben eines Signals in einen Speicher auf, der
eine Signallänge
von N aufweist.
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Überdies
tritt eine weitere Verzögerung
von N auf, wenn ein Signal, das die Länge N aufweist, aus dem Speicher
gelesen wird. In diesem Fall ist es notwendig, die Übertragungseigenschaft
(Bitfehlerrate, Rahmenfehlerrate) für eine gegebene Verzögerung von
2N weiter zu verbessern. Dieses Problem ist insbesondere bei Diensten
gravierend, die hohe Anforderungen aufweisen (Daten etc.).
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Eine
Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine optimale Kombination eines
Codierers und einer Verschachtelungseinheit bereitzustellen, indem
die Eigenschaften eines Fading-Kanals berücksichtigt werden.
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Gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Codiervorrichtung für ein Kommunikationssystem
bereitgestellt, umfassend: Eine erste Verschachtelungseinheit zum
Verschachteln eines Eingangssignals; einen ersten Codierer zum Codieren
eines Ausgangs von der ersten Verschachtelungseinheit; und einen zweiten
Codierer zum Codieren des Eingangssignals, gekennzeichnet durch
eine zweite Verschachtelungseinheit zum Verschachteln des Eingangssignals
und eines Ausgangs von dem zweiten Codierer, und einen Multiplexierer
zum Multiplexieren von Ausgängen
von dem ersten Codierer und der zweiten Verschachtelungseinheit.
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Gemäß einem
anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zum
Codieren eines Eingangssignals für
ein Kommunikationssystem bereitgestellt, umfassend die Schritte:
(a) Codieren des Eingangssignals; (b) Verschachteln des Eingangssignals;
und (c) Codieren des verschachtelten Eingangssignals, das in dem
Schritt (b) erhalten wird; gekennzeichnet durch: (d) Verschachteln
des Eingangssignals und eines codierten Eingangssignals, das in
dem Schritt (a) erhalten wird; und (e) Multiplexieren des verschachtelten
Signals, das in dem Schritt (d) erhalten wird, mit dem verschachtelten
und codierten Signal, das in dem Schritt (c) erhalten wird.
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Die
vorliegende Erfindung, wie sie oben beschrieben ist, elimiert die
Kanal-Verschachtelungseinheit, die an dem Ausgang eines herkömmlichen
Codierers erforderlich ist, in welchem Signale zuerst ohne einen Verschachtelungsprozess
multiplexiert und dann kollektiv von einer Kanal-Verschachtelungseinheit verschachtelt
werden. Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird ein Signal, das in der herkömmlichen Vorrichtung multiplexiert
wird, zuerst verschachtelt, mit einem anderen codierten Signal multiplexiert
und dann übertragen. Deswegen
wird eine gewünschte Übertragungseigenschaft
durch ein Verringern einer herkömmlichen
Verzögerungszeit
erhalten.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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In
den Zeichnungen zeigen:
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1 einen Sender für ein DS-CDMA-System
gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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2 einen Turbo-Codierer gemäß der vorliegenden
Ausführungsform;
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3 eine Ausführungsform
eines Turbo-Decodierers gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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4 ein Ergebnis einer Simulation;
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5 einen mehrdimensionalen
Turbo-Codierer gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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6 ein Beispiel eines Senders
für ein
herkömmliches
DS-CDMA-System;
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7 ein Beispiel eines herkömmlichen
Codierers;
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8 ein grundlegendes Konzept
eines Verschachtelns;
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9 ein Beispiel eines herkömmlichen
Decodierers; und
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10 das Bild einer empfangenen
elektrischen Energie unter Verwendung eines Fading-Kanals.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG
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1 zeigt eine Ausführungsform
eines Senders für
ein DS-CDMA-System
gemäß der vorliegenden Erfindung.
Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist ein Turbo-Codierer ausgelegt, eine Konfiguration unterschiedlich
zu jener des herkömmlichen
Codierers aufzuweisen. Der Turbo-Codierer 1 der vorliegenden
Erfindung eliminiert das Erfordernis nach Kanal-Verschachtelungseinheiten, die an dem
Ausgang eines herkömmlichen
Codierers erforderlich sind. Die Eingangsdatensignale, die Sprachsignale,
etc. einschließen,
werden von dem Turbo-Codierer 1 gemäß der vorliegenden Ausführungsform
codiert und dann direkt zu einer Multiplexiereinheit 2 übertragen.
Die Multiplexiereinheit 2 multiplexiert das codierte Signal
synchron zu einem Pilotsignal 3 und überträgt die multiplizierten Signale
zu einem QPSK-Modulator 4. Das Signal, das von einem QPSK-Modulator 4 QPSK-moduliert
ist, wird von einer Streuungseinheit 6 Streuspektrum-moduliert
und dann über
eine Antenne 6 gesendet.
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Bei
einem Turbo-Codieren unter Verwendung eines Gauss'schen Kanals wird
die maximale Decodierfehlerrate eines Turbocodes, der die Codierrate
(Informationsfaktor) von 1/2 aufweist, wie folgt erhalten.
wobei Z
min das
minimale Gewicht des Fehlerereingis-Paritätsprüfungsbits anzeigt, das durch
eine Informationssequenz des Gewichts 2 erzeugt wird, E
b/N
o das Verhältnis der Signalenergie zu
der Störungsleistung
eines Hauptsignals anzeigt und R
c eine positive
Konstante anzeigt.
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Gemäß der obigen
Gleichung bezieht sich die Fehlerrateneigenschaft auf die Länge N einer
Verschachtelungseinheit (Signallänge,
die in der Verschachtelungseinheit gespeichert ist). Je größer der
Wert von N ist, desto kleiner wird Pb(e),
das als eine Verschachtelungseinheit-Verstärkung bezeichnet wird. Eine
niedrigere maximale Decodierfehlerrate oder eine kleinere Verschachtelungseinheit-Verstärkung bedeutet,
dass der schlechteste Wert der Fehlerrate kleiner wird, wodurch
die Übertragungseigenschaften
verbessert werden.
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Gemäß der folgenden
Erfindung verbessert der folgende Turbo-Codierer die Übertragungseigenschaften eines
Mobilendgerät-Kommunikationssystems.
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2 zeigt eine Ausführungsform
eines Turbo-Codierers gemäß der vorliegenden
Erfindung. Wie ersehen werden kann, werden die Ausgänge xk und y1k verschachtelt.
Beispielsweise beträgt
die Länge
einer Verschachtelungseinheit 10 2N, und die Länge einer
Verschachtelungseinheit 11 beträgt 4N. Somit beträgt die Länge der
Verschachtelungseinheit 11 einschließlich des Endbits (Länge von
v) 4N + v. Deswegen beträgt
die Verzögerung,
die durch den Codierprozess erzeugt wird, ungefähr 2N, wenn die Lese- und Schreibgeschwindigkeit
der Verschachtelungseinheit 11 doppelt so groß wie die
Geschwindigkeit der Verschachtelungseinheit 10 ist. Jedoch
ist die vorliegende Erfindung nicht auf eine derartige Konfiguration
beschränkt.
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Das
Eingangsdatensignal u wird in ein Signal xk verzweigt,
das in die Verschachtelungseinheit 11, eine Faltungscodiereinheit 12 und
die Verschachtelungseinheit 10 eingegeben wird. Das Signal
r1, das von der Faltungscodiereinheit 12 codiert
ist, wird in eine Punktiereinheit 14 eingegeben. Weiter
erreicht der Signaleingang eine Signallänge N, die dann zufallsmäßig ausgelesen
und in eine Faltungscodiereinheit 13 eingegeben wird. In
der Verschachtelungseinheit 10 tritt eine Verzögerung von
2N auf, wenn ein Signal, das eine Signallänge von N aufweist, in den
Speicher geschrieben und dann ausgelesen wird. Das Signal, das von
der Verschachtelungseinheit 10 verschachtelt ist, wird
von der Faltungscodiereinheit 13 codiert und als ein codiertes
Signal r2 zu einer Punktiereinheit 15 ausgegeben.
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Die
Punktiereinheiten 14, 15 führen synchron einen Betrieb
eines Startens und Stoppens des Ausgebens von Signalen durch. Das
Muster eines Bestimmens, ob das Signal von den Punktiereinheiten 14, 15 ausgegeben
wird oder nicht, kann ein Muster eines abwechselnden Ausgebens eines
Signals sein. Jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht auf dieses
Muster beschränkt.
Trotzdem sollte ein Muster, das für eine Fehlerkorrektur wirksam
ist, gewählt
werden.
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Das
Signal y1k, das von der Punktiereinheit 14 übertragen
wird, wird in die Verschachtelungseinheit 11 eingegeben.
Weiter wird das Signal y2k, das von der
Punktiereinheit 15 übertragen
wird, in einen Multiplexierer 16 eingegeben. Da die Signale
xk und y1k in die
Verschachtelungseinheit 11 eingegeben werden, ist es notwendig,
die Signale xk und y1k um
die Signallänge
von N in einer Reihenfolge zu lesen, um jedes Signal um die Signallänge der
Verschachtelungseinheit 10 zu verschachteln. Die Signale
werden dann zufallsmäßig auf
eine vermischte Weise ausgelesen, um Signale xk' und y1k' zu erhalten. In
diesem Fall tritt eine 4N-Verzögerung
auf. Somit wird die Lese- und Schreibgeschwindigkeit der Verschachtelungseinheit 11 verdoppelt,
um das Signal y2k, das eine 2N-Verzögerung aufweist,
die durch die Verschachtelungseinheit 10 erzeugt wird,
und die Signale xk' und y1k', die eine 4N-Verzögerung aufweisen,
die durch die Verschachtelungseinheit 11 erzeugt wird,
in den Multiplexierer 16 gleichzeitig einzugeben. Dies
ist signifikant, da es die Erfordernis nach einer anderen Verschachtelungseinheit
an dem Ausgang des Multiplexierers eliminiert. Deswegen wird die
Verzögerung,
die durch eine derartige Verschachtelungseinheit induziert wird,
eliminiert. Der Multiplexierer 16 multiplexiert dann die
Signale xk', y1k' und y2k und überträgt dann
diese multiplexierten Signale.
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Die
Verschachtelungseinheiten 10, 11 können sequentiell
wählen,
ob das Endbit eines Eingangssignals zu verschachteln ist oder nicht.
Wie oben beschrieben, kann, wenn ein Paket an Datensignalen vorübergehend
in eine Verschachtelungseinheit gelesen und zufallsmäßig wiedergelesen
wird, dann das Endbit auf die gleiche Weise wie ein anderes Signal
gelesen werden. Alternativ kann das Endbit gelesen werden, wie es ist,
ohne gelesen zu werden, nachdem sämtliche der anderen Signale
gelesen worden sind, und dann an dem Ende des verschachtelten Signals
hinzugefügt
werden. Dies kann auf einfache Weise durch einen Durchschnittsfachmann
durch ein geeignetes Steuern der Leseadresse des den Speicher bildenden
Teils der Verschachtelungseinheiten 10, 11 verwirklicht
werden.
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Mit
der in 2 gezeigten Konfiguration
ist die Kanal-Verschachtelungseinheit
nicht nach dem Multiplexierer 16 bereitgestellt. Jedoch
kann eine Kanal-Verschachtelungseinheit
danach bereitgestellt werden. In diesem Fall tritt eine Verzögerung durch
die Kanal-Verschachtelungseinheit
auf, aber die Verzögerung
kann innerhalb eines Bereichs eingestellt werden, der von der Spezifikation
des Systems vorgegeben ist. Deswegen können sowohl die Vorteile der
vorliegenden Ausführungsform
als auch die Vorteile eines Verwendens der Kanal-Verschachtelungseinheit erhalten werden.
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3 zeigt eine Ausführungsform
des Turbo-Decodierers gemäß der vorliegenden
Erfindung. Die Konfiguration des Decoders, die in 3 gezeigt ist, ist im wesentlichen die
gleiche wie jene des Decoders, der in 9 gezeigt
ist, außer
dass eine D-Verschachtelungseinheit 20 vor dem Decoder
bereitgestellt ist. Die De-Verschachtelungseinheit 20 ist
bereitgestellt, um die Signale xk' und y1k', die erhalten werden,
nachdem sie auf der Codiererseite verschachtelt worden sind, zu "entflechten". Der Betrieb des
Decoders ist praktisch der gleiche wie jener in 9 gezeigte, außer dass der Prozess über die
De-Verschachtelungseinheit 20 durchgeführt wird. Man beziehe sich
auf die obige Referenz-Patentveröffentlichung
für praktischere
Betriebsschritte.
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Wenn
die vorliegende Erfindung den gleichen Betrag einer Verzögerung wie
die herkömmliche
Technologie verwendet, dann können
die Bitfehlerrate und die Rahmenfehlerrate des Systems verringert
werden. Mit anderen Worten kann die Bitfehlerrate durch ein Erhöhen der
Menge zu verschachtelnder Signale verringert werden. Jedoch verursacht
die Verschachtelungseinheit in diesem Fall eine Verzögerung.
Somit wird, wenn eine größere Anzahl
von Signalen verschachtelt wird, eine längere Verzögerung erzeugt. Dies bedeutet, dass
der gleiche Betrag einer Verzögerung
der gleichen Anzahl von verschachtelten Signalen entspricht. Deswegen
kann gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
die Bitfehlerrate für
die gleiche Anzahl von verschachtelten Signalen verringert werden.
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In
dem DC-CDMA-Mobilendgerät-Kommunikationssystem
gemäß der vorliegenden
Erfindung wird die Wirkung der Verschachtelungseinheit durch eine
Simulation bestätigt.
Eine Tabelle 1 zeigt die Bedingungen der Simulation.
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Bedingungen
der Simulation
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4 zeigt ein Ergebnis der
oben beschriebenen Simulation. Wie ersehen werden kann, wird die
Bitfehlerrate gemäß der vorliegenden
Erfindung verringert. Die Bitfehlerrate gemäß der vorliegenden Erfindung ist
niedriger als jene der herkömmlichen
Technologie in einem weiten Bereich von "Eb/No"-Werten.
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5 zeigt eine Ausführungsform
eines mehrdimensionalen Turbo-Codierers gemäß der vorliegenden Erfindung.
Wenn zwei oder mehrere Komponenten-Codiereinheiten verwendet werden,
wird der Verschachtelungsprozess bezüglich des Ausgangs xk und y1k durchgeführt, wie
in dem in 2 gezeigten
Fall.
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Das
Signal u, das in den in 5 gezeigten
Codierer eingegeben wird, wird verzweigt. Ein Signal x wird direkt
in die Verschachtelungseinheit 32 eingegeben, und das andere
in eine Codiereinheit (Komponentencodiereinheit) 31-1 und
Verschachtelungseinheiten 30-1 bis 30-n-1. Das
Signal y1, das von der Codiereinheit 31-1 codiert
ist, wird in eine Verschachtelungseinheit 32 eingegeben,
verschachtelt, nachdem es mit dem Signal x gemischt worden ist,
und dann in einen Multiplexierer 33 eingegeben.
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Weiter
werden die Signale, die in die Verschachtelungseinheiten 30-1 bis 30-n-1 eingegeben
sind, jeweils verschachtelt und dann in Codierer 31-2 bis 31-n eingegeben.
Die Signale, die in die jeweiligen Codierer 31-2 bis 31-n eingegeben
sind, werden mit einem vorbestimmten Prozess behandelt, codiert
und dann in den Multiplexierer 33 eingegeben.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist die Kanal-Verschachtelungseinheit
von dem Ausgang des Multiplexierers 33 entfernt, und die
Signale x und y1 werden in den Multiplexierer 33 eingegeben,
nachdem sie verschachtelt worden sind, und dann übertragen, wodurch sich die
Bitfehlerrate verringert. Es sei mit der Konfiguration der herkömmlichen
Technologie angenommen, dass die Verzögerung eines zu codierenden
Signals, nachdem es verschachtelt worden ist, 2N beträgt und die
Verzögerung
einer Kanal-Verschachtelungseinheit 2N
beträgt.
Somit wird eine Verzögerung
von 4N erzeugt. Im Gegensatz dazu ist gemäß der vorliegenden Erfindung
und der oben beschriebenen Ausführungsform
die Verzögerung
aufgrund der Kanal-Verschachtelungseinheit
an dem Ausgang des Multiplexierers eliminiert. Somit kann die Verzögerung,
die für
jede Verschachtelungseinheit 10, 11 zugelassen
ist, auf 4N erhöht
werden, was wünschenswert
ist. Wenn die Verschachtelungseinheit eine Anzahl von Signalen einschließen kann,
um die Übertragungseigenschaften
mit einer großen
Anzahl von Verschachtelungseinheiten weiter zu verbessern, dann
können
die vorliegende Ausführungsform
oder die oben beschriebene Ausführungsform
konfiguriert werden, einen größeren Betrag
einer Verzögerung
für die
Verschachtelungseinheit als die herkömmliche Technologie aufzuweisen,
wodurch die Bitfehlerrate verringert wird.
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Der
Codierer gemäß der vorliegenden
Erfindung kann die Übertragungseigenschaft
des Systems verbessern, ohne die Verzögerung zu erweitern.
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Die
gegenwärtig
betrachteten, besten Ausführungsformen
der Erfindung sind bislang offenbart worden. Jedoch ist zu verstehen,
dass verschiedene Änderungen
und Modifikationen ausgeführt
werden können, ohne
von der vorliegenden Erfindung, wie sie in den angehängten Ansprüchen definiert
ist, und ihrem vollständigen
Umfang der Äquivalente
abzuweichen.