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DE69916710T2 - Schienenfahrzeug mit seitlicher Verschiebung des Drehzapfens des Drehgestells - Google Patents

Schienenfahrzeug mit seitlicher Verschiebung des Drehzapfens des Drehgestells Download PDF

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Publication number
DE69916710T2
DE69916710T2 DE69916710T DE69916710T DE69916710T2 DE 69916710 T2 DE69916710 T2 DE 69916710T2 DE 69916710 T DE69916710 T DE 69916710T DE 69916710 T DE69916710 T DE 69916710T DE 69916710 T2 DE69916710 T2 DE 69916710T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
axis
rotation
bogie
rail vehicle
levers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69916710T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69916710D1 (de
Inventor
Philippe Chappet
Michel Lambert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alstom Holdings SA
Original Assignee
Alstom Holdings SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alstom Holdings SA filed Critical Alstom Holdings SA
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Publication of DE69916710D1 publication Critical patent/DE69916710D1/de
Publication of DE69916710T2 publication Critical patent/DE69916710T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F5/00Constructional details of bogies; Connections between bogies and vehicle underframes; Arrangements or devices for adjusting or allowing self-adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves
    • B61F5/38Arrangements or devices for adjusting or allowing self- adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves, e.g. sliding axles, swinging axles
    • B61F5/46Adjustment controlled by a sliding axle under the same vehicle underframe

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)
  • Handcart (AREA)
  • Character Spaces And Line Spaces In Printers (AREA)
  • Platform Screen Doors And Railroad Systems (AREA)
  • Automobile Manufacture Line, Endless Track Vehicle, Trailer (AREA)
  • Vibration Dampers (AREA)
  • Refinement Of Pig-Iron, Manufacture Of Cast Iron, And Steel Manufacture Other Than In Revolving Furnaces (AREA)
  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)
  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Schienenfahrzeug, bei dem der Drehzapfen eines Drehgestells eines Waggons quer zur Fahrtrichtung verschoben werden kann.
  • Gewöhnlich umfasst ein Schienenfahrzeug ein Untergestell, das an jedem seiner Enden mit einem Drehgestell versehen ist, das um eine Achse drehend angelenkt ist und auf Grund der Wechselwirkung von Rädern mit den Schienen die selbstständige Ausrichtung des Schienenfahrzeugs auf dem geraden Gleis bewirkt.
  • Die Erfindung zielt insbesondere darauf ab, die Verwendung der Spurlehre bei den Schienenfahrzeugen zu verbessern. Der Begriff Schienenfahrzeug umfasst bei der Erfindung Güterwaggons, Waggons zum Transport von Lastwagen oder Containern, oder darüber hinaus Waggons zur Personenbeförderung in der Art, dass die Letztgenannten in gleicher Weise der Spurlehre unterliegen. Eine Spurlehre einer Eisenschiene wird durch eine umhüllende Linie senkrecht zur Achse der Eisenschiene definiert, wobei das Schienenfahrzeug, gänzlich im Inneren dieser Spur verbleiben muss.
  • Aus der EP-A-0 749 881 ist bereits ein Schienenfahrzeug bekannt, das zwischen dem Drehgestell und dem Fahrzeuguntergestell mit Gelenkmitteln ausgestattet ist, wodurch das Drehgestell in einer Kurve um eine, fiktiver Drehpunkt genannte, vertikale Achse ausschwenken kann, wobei die in der Mitte angeordnete Längsachse des Fahrzeugs im Verhältnis zum fiktiven Drehpunkt, zum Kurvenäußeren hin verschoben wird. Bei einer vorgegebenen Spur wird hierdurch der Einsatz eines Schienenfahrzeugs ermöglicht, dessen Achsstand, d. h. der die beiden Drehgestelle trennende Abstand größer ist als derjenige eines klassischen Schienenfahrzeugs. Die Vorrichtung ermöglicht es, das Untergestell oder den Boden des zentralen Fahrzeugteiles flach zu bauen, um eine maximale Beladung zu gewährleisten, dabei versteht sich von selbst, dass die Enden des Fahrzeuguntergestells vollständig oberhalb des Drehgestells angeordnet sind.
  • Die in diesem Dokument beschriebenen Gelenkmittel werden aus zwei Schwingarmpaaren gebildet, die aus Sicht zweier benachbarter Schienenfahrzeuge an den Enden angeordnet sind. Diese Schwingarme verbinden die Seitenränder einer Trägerplatte, die sich von einem Waggon zum anderen erstreckt, hierbei ist ein korrespondierendes Drehgestell an jedem Ende der Platte drehbar angeordnet.
  • Die EP-A-0 749 881 sieht unter anderem Mittel zur Dämpfung von Stößen und Traktionen vor, die in direkter Linie zwischen zwei benachbarten Schienenfahrzeugen entstehen. Diese Mittel bestehen aus Stützsystemen, die in die Trägerplatte der Drehgestelle integriert sind, wodurch eine gewisse Längsausfederung zwischen den beiden Plattenteilen ermöglicht wird, von denen jedes mit dem entsprechenden Schienenfahrzeug verbunden ist.
  • Aufgrund ihrer Komplexität beinhaltet diese Lösung indes einen bedeutenden Nachteil. In den Kurven ist eine solche Anordnung darüber hinaus nicht geeignet, um in dem Ausmaß die Stöße und die Traktionen auszugleichen, wie die letztgenannten Kräfte in eine Richtung ausüben, die nicht mit der Hauptrichtung der Federsysteme übereinstimmt. Die letztgenannten Federsysteme sind auch Verwindungen unterworfen, die im Stande sind, ihre mechanische Unversehrtheit zu beschädigen.
  • Die vorliegende Erfindung hat die Aufgabe, ein Schienenfahrzeug zu schaffen, das in der Lage ist, die oben angesprochenen Nachteile des Standes der Technik zu beseitigen.
  • Gegenstand der Erfindung ist daher ein Schienenfahrzeug, das ein Untergestell umfasst, welches an jedem seiner Enden ein Drehgestell aufweist. Das Schienenfahrzeug ist dabei mit Verbindungsmitteln zwischen dem Drehgestell und dem Untergestell ausgerüstet, wodurch das Drehgestell in der Lage ist, sich in einer Kurve um eine Drehachse des Drehgestells zu drehen, wobei eine mittlere Längsachse des Fahrzeugs im Verhältnis zur vorgenannten Drehachse des Drehgestells zum Kurvenäußeren hin verschoben wird. Das Schienenfahrzeug ist dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkmittel umfassen:
    • – ein Trägerorgan des Drehgestells, das sich im Verhältnis zum Untergestell um eine Drehachse des mit dem Untergestell verbundenen Trägerorgans frei drehen kann, wobei die Drehachse des Drehgestells fest mit dem Trägerorgan an einer Stelle desselben verbunden ist, die von der Drehachse des Trägerorgans beabstandet ist,
    • – zwei Schwingarme, die dazu bestimmt sind, an einem ersten Ende mit einem benachbarten Schienenfahrzeug angelenkt zu sein,
    • – zwei Hebel, die an einem ersten Ende und an einem zweiten Ende der Schwingarme angelenkt sind, wobei die Enden der Hebel benachbart sind, wobei die vorgenannten Hebel außerdem an Mittelpunkten und um die Mittelachsen herum an dem Trägerorgan oder an einem anderen Zwischenorgan angelenkt sind, das im Verhältnis zum Untergestell um eine Drehachse des Zwischenorgans herum drehbar angeordnet ist und mit dem Trägerorgan zur synchronen Drehung mit diesem verbunden ist, wobei
    • – die Hebel, die im Verhältnis zu ihren Mittelachsen frei drehbar sind, im Wesentlichen ohne Einwirkung auf das Trägerorgan sind, wenn die Schwingarme gleichgerichteten Längsbewegungen ausgesetzt sind und,
    • – die zweiten Enden der Hebel, mit einander derart verbunden sind, dass, wenn die Schwingarme entgegengerichteten Längsbewegungen ausgesetzt sind, diese Hebel, in Drehung um eine Drehachse der Hebel in Rotation versetzt werden, um in der Nähe der beiden Enden die Rotation des Trägerorgans um seine Achse hervorzurufen.
  • Nachfolgend sind weitere Merkmale der Erfindung benannt:
    • – die zweiten Enden der Hebel umfassen gezahnte Bereiche, die ineinander eingreifen, die sich zueinander drehen können, wenn die Schwingarme den vorgenannten gleichgerichteten Längsbewegungen ausgesetzt sind und die sich in einer Blockagezone gegenseitig blockieren können, wenn die Schwingarme den entgegengesetzten Längsbewegungen ausgesetzt sind,
    • – die Drehachse der Hebel passiert die vorgenannte Blockagezone der zweiten Enden der vorgenannten Hebel,
    • – die Hebel sind im Verhältnis zum benachbarten Schienenfahrzeug gegenüber dem Trägerorgan angeordnet und direkt an dem Trägerorgan angelenkt,
    • – die zweiten Enden sind wechselseitig über einen angelenkten Schwingarm mit jeder der genannten zweiten Enden verbunden,
    • – der Schwingarm ist im Wesentlichen entlang der Fahrzeugmittelachse ausgerichtet,
    • – die Drehachse der Hebel läuft im Wesentlichen durch einen Mittelpunkt des Schwingarms,
    • – die Hebel sind zwischen dem benachbarten Fahrzeug und dem Trägerorgan des Drehgestells angeordnet, wobei die Hebel am Zwischenorgan angelenkt sind und letzteres mit dem Zwischenorgan über ein Paar von Schwingarmen verbunden ist,
    • – zwischen der Drehachse des Trägerorgans und dem benachbarten Schienenfahrzeug ist die Drehachse des Drehgestells angeordnet.
  • Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren beschrieben, die lediglich beispielhaften und keinen beschränkenden Charakter haben und von denen zeigen:
  • 1 eine perspektivische Sicht verschiedener Elemente, die im Sinne einer ersten Ausführungsform der Erfindung die Anlenkung eines Drehgestells an ein Schienenfahrzeug erlauben;
  • 2 eine schematische Ansicht, die zwei benachbarte Schienenfahrzeuge zeigt, wie sie in der 1 dargestellt sind, in gerader Linie und in einer sogenannten normalen Fahrtposition;
  • 3 und 4 entsprechende Ansichten der 2, die die beiden Schienenfahrzeuge in gerader Linie angenähert und voneinander entfernt im Verhältnis zur normalen Fahrtposition nach 2 darstellen;
  • 5 eine der 2 analoge Ansicht der beiden Schienenfahrzeuge, dargestellt in einer Kurve;
  • 6 eine perspektivische Ansicht verschiedener Elemente, die nach einer zweiten Ausführungsform der Erfindung die Anlenkung eines Drehgestells an ein Schienenfahrzeug ermöglichen;
  • 7 in einer schematischen Ansicht zwei Schienenfahrzeuge, wie aus 6 in gerader Ausrichtung und in einer normalen Fahrtposition;
  • 8 und 9 in analoger Ansicht zu 7 zwei Schienenfahrzeuge in gerader Richtung, angenähert bzw. voneinander entfernt im Verhältnis zur normalen Fahrtposition nach 7 und
  • 10 in einer analogen Ansicht zu 7 die beiden Schienenfahrzeuge, dargestellt in einer Kurve.
  • 1 zeigt zwei Schienenfahrzeuge 2, 2' oder Waggons, wobei mit Hilfe der erfindungsgemäßen Mittel die Anlenkung des Drehgestells an dem Untergestell ermöglicht wird. In dieser Figur sind nur die Gelenkmittel mit denen das Fahrzeug 2 ausgestattet ist, gezeigt, aber es versteht sich von selbst, dass das Fahrzeug 2' mit analogen Mitteln ausgerüstet ist, wie sich dies aus den 25 ergibt.
  • Unter nochmaliger Bezugnahme auf 1 ist das auf den Schienen 5 rollende Drehgestell 4 und das Untergestell 6 des Fahrzeugs 2 schematisch dargestellt. Zwei Stangen 8, 10, die die Zwischenglieder bilden, sind an das Untergestell des Fahrzeugs 2' angelenkt. Die Anlenkung kann z. B. über ein Kugelgelenk erfolgen, so dass geringe Versetzungen zwischen dem Untergestell des Fahrzeugs 2 und des Fahrzeugs 2' zugelassen sind.
  • Die Stangen 8, 10 sind mit ihrem, dem Fahrzeug 2' gegenüberliegenden Ende an Hebeln angelenkt, die durch die Bezugszeichen 12 bzw. 14 bezeichnet sind. Die letzteren sind über ein erstes Ende 12A, 14A an Stangen angelenkt und liegen, der eine am anderen mit ihrem zweiten Ende 12B, 14B aneinander an. Die zweiten Enden weisen ein gewinkeltes, gezahntes Abschnittsprofil auf und sind in der Lage, einer in den anderen einzugreifen, wenn sie in Bezug auf die Fahrzeughauptachse gleichgerichteten Längsbewegungen ausgesetzt sind.
  • Die Gelenkmittel, mit denen das Fahrzeug 2 ausgestattet ist, umfassen in gleicher Weise ein Trägerorgan 16 am Untergestell 4, dessen Funktion nachfolgend deutlich wird. Dieses Organ weist eine Dreiecksform auf und kann sich gegenüber einer Achse 18, die mit dem Untergestell 6 des Schienenfahrzeugs 2 fest verbunden ist, frei drehen. Das Drehgestell 4 ist an das Trägerorgan 16 über eine Achse 19 angelenkt, die sich in der Nähe zur Ausbuchtung 16A dieses Organs 16 befindet.
  • Das Organ 16 ist außerdem am Hebel 12, 14 in einem Mittelpunkt 12C, 14C von letzterem angelenkt. Die Verbindung wird durch die korrespondierenden Achsen 20, 22, sogenannte Mediane, sichergestellt, die sich zwischen den oben dargestellten Mittelpunkten 12C, 14C und der Umgebung der Ausbuchtungen 16B, 16C des Trägerorgans erstrecken.
  • Aus Vereinfachungsgründen werden die Gelenkmittel des Untergestells, mit denen der Waggon 2' ausgestattet ist, nicht im Detail beschrieben. Die Gelenkmittel sind, wie es sich aus den 25 ergibt, mit den oben beschriebenen identisch.
  • Die 2 zeigt die beiden Schienenfahrzeuge 2, 2' im Normalbetrieb in gerader Ausrichtung. In dieser Ausführungsform liegt die Drehachse 19 des Drehgestells 4 auf der Geraden (D), die die Mittelachse der Schienenfahrzeuge 2, 2' markiert. Die Stangen 8 und 10 sind in etwa parallel zu der Geraden (D) angeordnet, die Hebel 12, 14 stehen dagegen zu ihr senkrecht. Ihre jeweiligen Enden treffen sich auf Höhe des Bereiches der gezahnten Abschnitte 12B, 14B.
  • Die 3 zeigt die beiden Fahrzeuge 2, 2' aus 2, die im Vergleich zu der Position, die in der 2 dargestellt ist, einer Traktion unterworfen sind.
  • Eine solche Traktion kann z. B. durch einen Anfahrvorgang, eine Beschleunigung des Zuges oder auf die Passage der letzteren zurückzuführen sein. Diese Traktion bewirkt eine Entfernung zwischen den Waggons, die in bekannter Weise mechanisch durch einen nicht dargestellten Kupplungshaken absorbiert wird und die dazu beiträgt, Traktionskräfte F und F' auf die Stangen 8, 10 auszuüben. Die Traktionskräfte, die in Bezug auf ihre Intensität ungefähr gleich sind und sich in dieselbe Längsrichtung erstrecken, bewirken, dass sich die Enden 12A, 14A der Hebel im Verhältnis zum Fahrzeug 2' in der Art annähern, dass die Hebel 12, 14 sich um ihre Mittelachse 20 bzw. 22 drehen. Aufgrund des gegenseitigen Eingreifens verschieben sich ihre gezahnten Enden 12B, 14B entsprechend den Pfeilen G bzw. G'. Diese gezahnten Abschnitte stehen also über ihre längsgerichteten Enden, die der Achse 19 am nächsten liegen, in Kontakt.
  • Die Gesamtheit dieser Verschiebungen hat insgesamt keine Auswirkung auf das Trägerorgan 16. Das letztgenannte Trägerorgan 16 ermöglicht nämlich mit Hilfe der Mittelachsen 20, 22 nur eine doppelte Drehfunktion. Die Drehachse 19 des Drehgestells 4 verbleibt also auf der Mittelgeraden D des Fahrzeugs 2. Da die Stangen 8, 10 an den Enden 12A, 14A der Hebel 12, 14 angelenkt sind, sind die Stangen 8, 10 nicht mehr exakt parallel zu dieser Geraden D, wobei die Enden der Anlenkung an die Hebel 12, 14 in Richtung dieser Geraden D verschoben werden.
  • Die 4 zeigt die Fahrzeuge 2, 2' aus der 2, die bezüglich dem in dieser 2 gezeigten Normalbetrieb zueinander angenähert sind. Eine solche Annäherung kann sich durch einen Bremsvorgang, eine Verzögerung des Zuges oder durch eine Verlagerung in einem Niveauunterschied ergeben.
  • Diese Annäherung, die mechanisch durch nicht dargestellte Puffer bekannten Typs absorbiert wird, trägt dazu bei, dass Kompressionskräfte H, H' auf die Stangen 8, 10 einwirken. Diese Kräfte, die in ihrer Intensität ungefähr gleich sind, und sich in dieselbe Richtung hin erstrecken, neigen dazu, die Hebel 12, 14 um ihre Mittelachsen 20, 22 in Drehung zu versetzen, wodurch die Enden 12B, 14B dieser Hebel in Richtung der Pfeile I, I' gedreht werden. Diese gezahnten Sektoren 12B, 14B greifen ineinander ein und stehen mit Hilfe ihrer jeweiligen längsgerichteten Enden, die der Drehachse 19 des Drehgestells 4 gegenüberliegen, miteinander in Kontakt.
  • Wie in dem Fall einer Traktion, dargestellt in der 3, hat die Annäherung zwischen den beiden Fahrzeugen 2, 2' keine Auswirkung auf das Trägerorgan 16, das lediglich eine Drehfunktion auf die Hebel 12, 14 annimmt. Die Drehachse 19 des Drehgestells 4 verbleibt also ungefähr auf der Geraden D. Die Stangen 8, 10 sind infolge der Drehung der Hebel 12, 14 nicht mehr zu dieser Geraden D parallel. Ihre Enden, die an diese Hebel angelenkt sind, werden in Richtung auf diese Gerade D verschoben.
  • Die 5 zeigt die beiden Fahrzeuge 2, 2' dargestellt in einer Kurve. Bei dieser Konstellation unterliegt die Stange 8 einer Traktionskraft, die sich entlang des Pfeils J erstreckt, wogegen die Stange 10 eine Kompressionskraft, dargestellt durch den Pfeil J', erfährt. Diese Kräfte, die im Bezug auf ihre Intensität ungefähr gleich sind, erstrecken sich in unterschiedliche Richtungen. Sie üben auf die gezahnten Enden 12B, 14B der Hebel 12, 14 Belastungen aus, die durch die Pfeile H und H' dargestellt sind.
  • Im Gegensatz zu den Situationen der Traktion und der Annäherung, die durch die 3 und 4 dargestellt werden, führen diese Belastungen, die auf die gezahnten Enden 12B, 14B ausgeübt werden, nicht zu einer Relativbewegung zwischen den zuletzt genannten. Auf diese Weise drehen sich die Hebel 12, 14 nicht um ihre Mittelachsen 20, 22, sondern sind aufgrund der Blockage, die zwischen den gezahnten Enden 12B, 14B hervorgerufen wird, gezwungen, sich um diesen Blockagepunkt herum zu drehen. Die Hebel bleiben also im Verhältnis zueinander ausgerichtet und nehmen im Verhältnis zu der Senkrechten auf die Gerade D eine Abweichung im Winkel α ein.
  • Vorausgesetzt, dass die Hebel 12, 14 mit dem Trägerorgan 16 verbunden sind, bewirkt die gesamte Drehung dieser Hebel mittels der Mittelachsen 20, 22 die Rotation des Organs 16 um die Drehachse 19 des Drehgestells herum, was eine Verlagerung der Achse D zum Kurvenäußeren hin zur Folge hat. Die die Achsen 18 und 19 verbindende Gerade ist mit demselben Winkel α geneigt, wie diejenige, die die Drehung der Hebel 12, 14 betrifft. Während der gegenseitigen Annäherung bzw. Entfernung der beiden Fahrzeuge 2, 2' führen die Gelenkmittel des Drehgestells relative Verschiebungsbewegungen aus, die denen entsprechen, die im Bezug auf die 3 und 4 beschrieben wurden. Die Neigung nach dem Winkel α, die auf die Durchfahrt durch die Kurve zurückzuführen ist, bleibt erhalten.
  • Die 6 gibt die Gelenkmittel eines Drehgestells entsprechend einer zweiten Ausführungsform der Erfindung bei einem Schienenfahrzeug wieder.
  • In dieser Figur wurden die Umrisse zweier benachbarter Fahrzeuge 102, 102' dargestellt. Es wurden lediglich das auf die Schienen 105 gestellte Drehgestell 104, das Untergestell 106 und die Gelenkmittel des Drehgestells 104 im Bezug auf das Fahrzeug 102 dargestellt. Es ist selbstverständlich, dass das Fahrzeug 102' mit Gelenkmitteln ausgestattet ist, die den weiter unten beschriebenen entsprechen, was sich aus den nachfolgenden Figuren ergibt.
  • Die Gelenkmittel des Drehgestells 104 umfassen zwei Stangen 108, 110, die auf Höhe des Endes des Fahrzeuges 102', benachbart zum Fahrzeug 102 angelenkt sind. Es ist festzustellen, dass die Stangen 108, 110 eine Länge aufweisen, die erkennbar geringer ist als diejenige der Stangen 8, 10, die in Bezugnahme auf die vorhergehenden Figuren beschrieben wurden. An diesen Stangen 108, 110 sind zwei Hebel 112, 114 auf Höhe des ersten Endes 112A, 114A der letztgenannten Hebel angelenkt. Diese Hebel 112, 114 sind im Bereich ihres zweiten Endes 112B, 114B mittels eines, einen Schwingarm bildenden Teiles 116, miteinander verbunden.
  • Es ist festzustellen, dass die Anordnung der Gelenke der beiden Enden 112B, 114B auf diesem kleinen Schwingarm 116 einer gegenüber dem anderen in Längsrichtung derart verschoben sind, dass der kleine Schwingarm 116 im Wesentlichen in Längsrichtung des Waggons angeordnet ist. Der Mittelpunkt 116A des kleinen Schwingarms 116, stellt in einigen Ausführungsformen eine Drehachse der beiden Hebel 112, 114 dar, was im folgenden erläutert werden wird.
  • Die Gelenkmittel des Drehgestells 104 umfassen auch einen Steuerhebel 118, der eine langgestreckte Form aufweist und gegenüber dem Untergestell 106 um eine Achse 120 frei drehbar ist, die durch die Mitte dieses Steuerhebels 118 verläuft. Der Letztgenannte ist ebenfalls an seinen beiden Enden an die beiden Hebel 112, 114 um die Achsen 122, 124, die durch eine mittlere Zone 112C, 114C dieser Hebel verlaufen, angelenkt. Diese Achsen 122, 124 werden im folgenden als Mittelachsen bezeichnet. Gegenüber dem benachbarten Fahrzeug 102' ist ein Verbindungsorgan 126 in Entfernung zum Steuerhebel 118 vorgesehen. Dieses Organ 126 ist im Verhältnis zum Untergestell 106 frei drehbar um eine Achse 128. Das Drehgestell 104 ist selbst an das Verbindungsorgan 126 um eine Achse 130 angelenkt. Die Letztgenannte ist in Richtung auf das benachbarte Schienenfahrzeug 102' in Distanz zu der Achse 128 angeordnet. Das Trägerorgan 126 und der Steuerhebel 118 sind ausserdem miteinander über die beiden Stäbe 132, 134 verbunden. Die beiden Letztgenannten sind an einem ersten Ende auf Höhe der Anlenkachsen der Hebel 122, 124 an dem Steuerhebel und an ihrem anderen Ende auf beiden Seiten um die Achse 128 angelenkt. Der Steuerhebel ist im Bezug auf die Rotation mit dem Trägerorgan synchronisiert, da die Drehung des Steuerhebels um seine Achse 120 eine Drehung des Organs 126 in derselben Richtung um seine Achse 128 nach sich zieht.
  • Wenn das Schienenfahrzeug 102 auf einer geraden Linie im Normalbetrieb ist, wie in der 7 dargestellt, erstrecken sich die Stangen 108, 110 im Wesentlichen parallel zur Geraden D', die die Mittelachse des Fahrzeugs 102 darstellt. Der Steuerhebel 118 erstreckt sich senkrecht zu dieser Geraden D' und die Drehachse 130 des Drehgestells 104 ist im Vergleich zum Untergestell 106 auf dieser Geraden D' angeordnet.
  • Die 8 zeigt die Annäherung der beiden benachbarten Fahrzeuge 102, 102' in analoger Weise, wie sie im Hinblick auf die vorhergehende Ausführungsform im Bezug auf die 4 beschrieben wurde. Aufgrund einer solchen Annäherung unterliegen die Stangen 108, 110 Kompressionskräften, die mit den Pfeilen F, F' dargestellt sind, die ungefähr die gleiche Intensität aufweisen und in dieselbe Richtung ausgerichtet sind. Das trägt dazu bei, dass sich jeder Hebel 112, 114 um seine Mittelachse 122 bzw. 124 dreht.
  • Die Enden 112B, 11B der Hebel 112, 114 sind daher gezwungen, sich entsprechend den Pfeilen G, G' auf einem Kreis zu verschieben, dessen Mittelpunkt auf der Linie der Mittelachsen 122, 124 auf den Hebeln 112, 114 liegt. Der kleine Schwingarm 116, der an die beiden Hebel 112, 114 angelenkt ist, muss also der Bewegung der Enden 112B, 114B dieser Hebel folgen. Vor dem Hintergrund, dass der Abstand zwischen diesen Enden 112B, 114B nicht konstant ist, ist es notwendig, auf dem Niveau des Gelenks zwischen dem kleinen Schwingarm und diesen Hebeln 112, 114 kleine Funktionsspiele vorzusehen. Die beidseitige Annäherung der beiden Fahrzeuge 102, 102' führt zu einer leichten Drehung dieses kleinen Schwingarms 116 um seinen Mittelpunkt 116A entsprechend dem Pfeil H herbei.
  • Dafür ist diese Annäherung ohne Einfluss auf die Position des Steuerhebels 118, da der Letztere lediglich einen Drehzapfen für jeden der Hebel 112, 114 darstellt. Daraus folgt, dass die Stangen 132, 134 und daher das Trägerorgan 126 im Ganzen derart unbeweglich bleiben, dass die Drehachse 130 des Drehgestells 104 im Vergleich zum Trägerorgan 126 auf der Geraden D angeordnet bleibt.
  • Die 9 stellt eine Traktionsphase zwischen den beiden Waggons 102, 102' dar, ausgehend von der in 7 dargestellten Position. Die beiden durch die Pfeile I und I' dargestellten Traktionskräfte richten sich auf die Stangen 108, 110. Diese Kräfte sind im Hinblick auf ihre Intensität ungefähr gleich und in dieselbe Richtung gerichtet. Sie tragen dazu bei, die Hebel 112, 114 entsprechend den Pfeilen J, J' um ihre Mittelachsen 122 bzw. 124 in Drehung zu versetzen.
  • In analoger Weise wie oben im Falle der Annäherung der beiden Fahrzeuge beschrieben wurde, ist der kleine Schwingarm 116 gezwungen, der Bewegung, die durch die beiden Enden 112B, 114B der Hebel 112, 114 beschrieben wird, zu folgen. Dieser kleine Schwingarm 116 dreht sich also entsprechend dem Pfeil K geringfügig um seinen Mittelpunkt 116A.
  • Wie im Fall der Annäherung, hat eine Traktion zwischen den beiden Fahrzeugen 102, 102' keine Auswirkung auf die Position des Steuerhebels 118, und auch nicht auf die Position der Stäbe 132, 134 und auch nicht auf die Position des Trägerorgans 126. Die Drehachse 130 des Drehgestells 104 verbleibt daher im Vergleich zu diesem Organ 126 ungefähr auf der Geraden D' angeordnet.
  • Die 10 zeigt die Schienenfahrzeuge 102, 102' dargestellt in einer Kurve. In dieser Konstellation sind die Stangen 108, 110 Kompressionskräften L bzw. Traktionskräften L' ausgesetzt, die im Bezug auf die Intensität ungefähr gleich sind, aber in zwei entgegengesetzte Richtungen wirken. Geht man davon aus, dass die Hebel 112, 114 in der Theorie frei sind, um sich um die Mittelachse 122, 124 zu drehen, bewirkt die Gegenwart dieser Kräfte L, L' theoretisch eine Verschiebung der Enden 112B, 11B der Hebel entsprechend den Pfeilen N bzw. N'. N und N' sind stellvertretend für ungefähr gleiche Größen und wirken in entgegengesetzte Richtungen, so dass die Rotation der Hebel 112, 114 um die Mittelachsen 122, 124 durch die Gegenwart des kleinen Schwingarms 116 gehindert wird.
  • Da vor diesem Hintergrund die Kräfte L, L' dauerhaft im Inneren dieser Kurve wirken, entsteht eine Gesamtdrehung der Einheit, die aus dem kleinen Schwingarm 116 und den beiden Hebeln 112, 114 gebildet wird, um den Mittelpunkt 116A dieses kleinen Schwingarms. Diese Drehung wirkt in Richtung des Pfeils N''. Im Verhältnis zur Senkrechten auf der Geraden D ist also die Gerade, die die beiden Enden 112A und 114A der Hebel 112, 114 verbindet, in einem Winkel α' geneigt.
  • Der Steuerhebel 118, der an seinen beiden Enden an den Hebeln 112, 114 angelenkt ist, ist ebenfalls gezwungen, sich um seine Achse 120 zu drehen, die ihn mit dem Untergestell 106 verbindet.
  • Die Drehung des Steuerhebels 118 wirkt auf die Stäbe 132 bzw. 134 ein, was durch die Pfeile O und O' dargestellt wird. Die Bewegungen, die sich ungefähr in zwei gegensätzliche Richtungen auswirken, haben ihren Ursprung in einem Drehmoment, das dazu neigt, das Trägerorgan 126 um die Drehachse 130 des Drehgestells 104 in Bewegung zu setzen, entsprechend dem Pfeil P. Das trägt im Verhältnis zur Achse 130 zur Verschiebung der mittleren Längsachse des Fahrzeugs, dargestellt durch die Gerade D', zum Kurvenäußeren hin bei. Bei der gegenseitigen Annäherung oder der gegenseitigen Entfernung der beiden Fahrzeuge 102, 102' zeigen die Gelenkmittel des Drehgestells Verschiebungen relativ analog zu den oben im Bezug auf die 8 und 9 beschriebenen, wobei die Neigung entsprechend dem Winkel α' aufgrund der Durchfahrt in der Kurve erhalten bleibt.
  • Die Erfindung ermöglicht die Lösung der oben genannten Aufgaben. Die Gelenkmittel des Drehgestells, die durch sie bereitgestellt werden, stellen auf verlässliche Weise den Versatz der Fahrzeugachse zum Kurvenäußeren sicher. Dadurch wird eine zufriedenstellende Dämpfung von Stößen und Traktionen sichergestellt, die zwischen den beiden benachbarten Fahrzeugen in einer Kurve oder auf einer Geraden für Stöße und Traktionen eintreten.

Claims (9)

  1. Schienenfahrzeug (2; 102) umfassend ein Untergestell (6; 106), welches an jedem seiner Enden ein Drehgestell (4; 104) aufweist, wobei das Schienenfahrzeug mit Verbindungsmitteln zwischen dem Drehgestell und dem Untergestell ausgerüstet ist, wodurch das Drehgestell in der Lage ist, sich in einer Kurve um eine Drehachse (19; 130) des Drehgestells zu drehen, wobei eine mittlere Längsachse (D; D') des Fahrzeugs (2; 102) im Verhältnis zur vorgenannten Drehachse (19; 130) des Drehgestells (4; 104) zum Kurvenäußeren hin verschoben wird, dadurch gekennzeichnet, dass die vorgenannten Gelenkmittel umfassen: – ein Trägerorgan (16; 126) des Drehgestells (4; 104), das sich im Verhältnis zum Untergestell (6; 106) um eine Drehachse (18; 128) des mit dem Untergestell verbundenen Trägerorgans frei drehen kann, wobei die Drehachse (19; 130) des Drehgestells fest mit dem vorgenannten Trägerorgan (16; 126) an einer Stelle desselben verbunden ist, die von der Drehachse des Trägerorgans beabstandet ist, – zwei Schwingarme (8, 10; 108, 110), die dazu bestimmt sind, an einem ersten Ende mit einem benachbarten Schienenfahrzeug (2; 102') angelenkt zu sein, – zwei Hebel (12, 14; 112, 114), die an einem ersten Ende (12A, 14A; 112A, 114A) und an einem zweiten Ende der Schwingarme (8, 10; 108, 110) angelenkt sind, wobei die zweiten Enden der Hebel (12B, 14B; 112B, 114B) benachbart sind, wobei die vorgenannten Hebel außerdem an Mittelpunkten (12C, 14C; 112C, 114C) und um die Mittelachsen (20, 22; 122, 124) herum an dem Trägerorgan (16) oder an einem anderen Zwischenorgan (118) angelenkt sind, das im Verhältnis zum Untergestell (106) um eine Drehachse (120) des Zwischenorgans herum drehbar angeordnet ist und mit dem Trägerorgan (126) zur synchronen Drehung mit diesem verbunden ist wobei, – die Hebel (12, 14; 112, 114) die im Verhältnis zu ihren Mittelachsen (20, 22; 122, 124) frei drehbar sind, ohne Einwirkung auf das Trägerorgan (16, 126), wenn die Schwingarme (8, 10; 108, 110) gleichgerichteten Längsbewegungen (F, F'; H, H') ausgesetzt sind und, – die zweiten Enden (12B, 14B; 112B, 114B) der Hebel (12, 14; 112, 114), mit einander derart verbunden sind, dass, wenn die Schwingarme (8, 10; 108, 110) entgegengerichteten Längsbewegungen (J, J') ausgesetzt sind, diese Hebel, in Drehung um eine Drehachse (116A) der Hebel in Rotation versetzt werden, um in der Nähe der beiden Enden die Rotation des Trägerorgans (16; 128) um seine Achse (18; 128) hervorzurufen.
  2. Schienenfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Enden (12B, 14B) der Hebel (12, 14) gezahnte Bereiche umfassen, die ineinander eingreifen, die sich zu einander drehen können, wenn die Schwingarme (8, 10) den vorgenannten gleichgerichteten Längsbewegungen (F, F'; H, H') ausgesetzt sind und die sich in einer Blockagezone gegenseitig blockieren können, wenn die Schwingarme den entgegengesetzten Längsbewegungen (J, J') ausgesetzt sind.
  3. Schienenfahrzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse der Hebel (12, 14) die vorgenannte Blockagezone der zweiten Enden (12B, 14B) der vorgenannten Hebel passiert.
  4. Schienenfahrzeug nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebel im Verhältnis zum benachbarten Schienenfahrzeug (2) gegenüber dem Trägerorgan (16) angeordnet sind und direkt an dem Trägerorgan (16) angelenkt sind.
  5. Schienenfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Enden (112B, 114B) wechselseitig über einen angelenkten Schwingarm (116) mit jeder der genannten zweiten Enden verbunden sind.
  6. Schienenfahrzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwingarm (116) im Wesentlichen entlang der Fahrzeugmittelachse (D) ausgerichtet ist.
  7. Schienenfahrzeug nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse der Hebel (112, 114) im Wesentlichen durch einen Mittelpunkt (116A) des Schwingarms (116) läuft.
  8. Schienenfahrzeug nach einem der Ansprüche 5–7, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebel (112, 114) zwischen dem benachbarten Fahrzeug (102') und dem Trägerorgan (126) des Drehgestells (104) angeordnet sind, wobei die Hebel am Zwischenorgan (118) angelenkt sind und letzteres mit dem Zwischenorgan (126) über ein Paar von Schwingarmen (132, 134) verbunden ist.
  9. Schienenfahrzeug nach einem der Ansprüche 1–8, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Drehachse (18; 128) des Trägerorgans (16; 126) und dem benachbarten Schienenfahrzeug (2'; 102') die Drehachse (19; 130) des Drehgestells (4; 104) angeordnet ist.
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