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DE972324C - Radgruppenanordnung an Fahrzeugen - Google Patents

Radgruppenanordnung an Fahrzeugen

Info

Publication number
DE972324C
DE972324C DEK4752D DEK0004752D DE972324C DE 972324 C DE972324 C DE 972324C DE K4752 D DEK4752 D DE K4752D DE K0004752 D DEK0004752 D DE K0004752D DE 972324 C DE972324 C DE 972324C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
balance beam
wheel group
group arrangement
steering
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK4752D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Schwab
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KARL KAESSBOHRER WAGEN U KAROS
Original Assignee
KARL KAESSBOHRER WAGEN U KAROS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KARL KAESSBOHRER WAGEN U KAROS filed Critical KARL KAESSBOHRER WAGEN U KAROS
Priority to DEK4752D priority Critical patent/DE972324C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE972324C publication Critical patent/DE972324C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D13/00Steering specially adapted for trailers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G5/00Resilient suspensions for a set of tandem wheels or axles having interrelated movements
    • B60G5/01Resilient suspensions for a set of tandem wheels or axles having interrelated movements the set being characterised by having more than two successive axles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Radgruppenanordnung an Fahrzeugen Die Erfindung betrifft eine Radgruppenanordnung an Fahrzeugen, bei welcher an einem zwei hintereinanderlaufende Radsätze tragenden Waagebalken ein auf einem weiteren Radsatz aufgelagerter, die Belastung aufnehmender Waagebalken in vertikaler Ebene schwingend angelenkt ist.
  • Solche Radgruppenanordnungen vermitteln einen guten Ausgleich der Radlasten und sind bei Schienen- und Gleiskettenfahrzeugen, Förderbrücken, Baggern und ähnlichen schweren Fahrzeugen bekannt. Bei allen diesen Fahrzeugen sind jedoch die Waagebalken stufenartig übereinander angeordnet, und die Aufnahme für den Fahrzeugkörper, d. h. die Last, befindet sich über dem obersten Waagebalken. Dadurch ergibt sich eine außerordentlich hohe Schwerpunktlage bzw. eine schlechte Geländegängigkeit. Außerdem ist es unmöglich, die geschilderten Fahrzeuge zum Transport von beweglichen Lasten wie Baggern u. dgl. zu verwenden, weil diese Fahrzeuge mit den Lasten nicht beladen werden können.
  • Die Erfindung will diese Nachteile beseitigen. Zu diesem Zweck geht sie von einer Radgruppenanordnung an Fahrzeugen aus, bei welcher an einem zwei hintereinanderlaufende Radsätze tragenden Waagebalken ein auf einem weiteren Radsatz aufgelagerter, die Belastung aufnehmender Waagebalken in vertikaler Ebene schwingend angelenkt ist. Im Gegensatz zu den bekannten Radgruppenanordnungen sieht die Erfindung aber vor, daß der die beiden Radsätze tragende Waagebalken zwischen zwei Armen des anderen Waagebalkens angeordnet ist und dieser mittels nach abwärts gerichteter Arme seitliche Brücken zur Lagerung einer mit zwei Außenträgern versehenen Ladebrücke aufweist.
  • Auf diese Weise ergibt sich nicht nur ein Fahrzeug mit sehr tiefer Schwerpunktlage, sondern es wird durch das Ineinandergreifen der Waagebalken erstmals ein in Längsrichtung sehr gedrängtes Fahrzeug mit solchen Radgruppenanordnungen ermöglicht, wobei außerdem die Waagebalken so wenig die Ladebrücke überragen, daß sie weder beim Be- und Entladen noch beim Transport stören.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung liegt darin, daß die Ladebrücke aus den beiden als Lastaufnahmekörper ausgebildeten Außenträgern besteht.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Radgruppenanordnung ist es ferner erstmals bei solchen Fahrzeugen möglich, eine Mehr- bzw. Allradlenkung einzuführen, was für die Brauchbarkeit solcher langen Fahrzeuge im Gelände oft von ausschlaggebender Bedeutung ist. Gemäß der Erfindung sind hierzu mindestens in einem der Außenträger durch ein Gestänge verbundene Winkelhebel gelagert, welche durch Lenkstangen auf die Lenkeinrichtung der Räder einwirken.
  • Endlich ist es zur weiteren Verbesserung der Geländegängigkeit bei der neuen Radgruppenanordnung mit gegenüber den Waagebalken durch Blattfedern abgestützten Radsätzen von Vorteil, wenn gemäß der Erfindung die Blattfedern der vorderen und hinteren Radsätze mit je ihrem einen Ende in unveränderlicher Höhe gegenüber den Waagebalken gelagert sind und ihre anderen Enden durch Laschen mit auf ebener Fahrbahn einerseits nach vor-, andererseits nach rückwärts weisenden Hebeln einer ortsfest, jedoch drehbar gelagerten Querwelle verbunden sind.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Dabei zeigt Fig. I eine Radgruppenanordnung mit Ladebrücke in Seitenansicht, Fig. 2 die gleiche Anordnung im Grundriß, Fig. 3 die Waagebalken der Anordnung in räumlicher Darstellung und Fig. 4 die Radgruppenanordnung in Stirnansicht mit Ausgleich gegen Unebenheiten der Quere nach mit durchlaufender Radachse.
  • Bei dem in den Fig. I bis 4 gezeichneten Ausführungsbeispiel sind die Radsätze getragen von den am Waagebalken 6 gelagerten Drehgestellen I6 und I7 und dem am Balken 9 gelagerten Drehgestell I8 (in Fig. 2 nur durch einfache Kreise versinnbildlicht) und den an den Drehgestellen gelagerten Radfedern I9, 2o, 2I (in Fig. 2 nicht gezeichnet). Diese sind bei einem Radsatz, z. B. Federn 2o des Radsatzes 8, am Drehgestell bzw. einem von dessen I beweglichem Teil getragenen Rahmen 69 in üblicher Weise gelagert mittels der Böcke 22 und der ein Strecken der Feder unter Last ermöglichenden Laschen 23, also an ihren beiden Enden in im wesentlichen unveränderlicher Höhe. Die beiden anderen Radfedern I9 und 2I sind nur an einem Ende, bei 24, gegenüber ihrem jeweiligen Drehgestell bzw. dessen Rahmen 69 in unveränderlicher Höhe gelagert, während ihre entgegengesetzten Enden 25 je mittels Laschen 26 an auf ebener Fahrbahn in Fahrzeuglängsrichtung nach vor- und rückwärts weisenden schwingbaren Hebeln 27 (z. B. vorwärtsweisend) und 28 (z. B. rückwärtsweisend) angehängt sind. Die Hebel 27 und 28 sind gegeneinander undrehbar verbunden durch eine am beweglichen Teil der Drehgestelle I6 und I8 bzw. dessen Rahmen 69 z. B. mittels der Böcke 29 gelagerte Querwelle 3o. Hebt sich die eine Seite eines Radsatzes, z. B. die in Fig. 4 links gezeichnete, in Fig. I dem Beschauer abgekehrte Seite, infolge einer Quer-Unebenheit der Fahrbahn, so verschwingt z. -B. die dortige Feder 2I mittels ihrer Lasche 26 den zugehörigen Hebel 28 nach oben, mittels der Querwelle 30 wird dann von Hebel 28 aus der andere Hebel 27 nach unten verschwungen, und das freie Ende der in Fig. 4 rechtsseitig, in Fig. I dem Beschauer zugekehrt gezeichneten Feder 2I und damit die rechte Seite des betreffenden Radsatzes hebt sich, der Radsatz paßt sich also der Fahrbahnunebenheit der Quere nach an. Enthält die Radgruppenanordnung mehr als drei Radsätze, so können auch noch die weiteren Radsätze mit derartigem Ausgleich der Quere nach versehen werden, und lediglich ein Radsatz ist ohne derartigen Ausgleich auszuführen, um die Standfestigkeit des Fahrzeuges der Quere nach sicherzustellen. Die Achse 3I eines mit derartigem Ausgleich der Quere nach versehenen Radsatzes kann von einer nach der anderen Seite durchlaufen, wie in Fig. 4 gezeigt. Die Anlenkung der Federn I9 bzw. 21 an die Querwelle 30 muß dann eine gewisse allseitige Beweglichkeit haben, z. B. durch Verbindung der Laschen 26 mit den Federn i9, 21 und den Hebeln 27,:28 durch allseitig bewegliche Gelenke, es genügt aber auch, wenn, wie in Fig.4 vorgesehen, die Laschen 26 dünn ausgeführt sind, so daß sie seitlich etwas federn, wobei sie auch noch mit einem entsprechenden Spiel der Seite nach gelagert sein können.
  • Es ist besonders günstig, einen der mit Ausgleich gegenüber Fahrbahnunebenheiten der Quere nach versehenen Radsätze jenem Balken zuzuordnen, welcher die Lastaufnahmebrücke i i trägt, wie das in Fig. i beim -Radsatz io gezeigt ist, um so den Einfluß von Bodenunebenheiten der Quere nach von der Lastaufnahmebrücke besonders wirksam fernzuhalten.
  • Schon eine einzige erfindungsgemäße Radgruppenanordnung ergibt eine für ein vollständiges Fahrzeug ausreichende Radausrüstung.
  • Besonders vorteilhaft ist es aber, wenn die Radausrüstung eines Fahrzeuges aus zwei Radgruppenanordnungen gemäß der Erfindung besteht, wie in Fig. I und 2 gezeigt, welche Figuren je nur die Hälfte eines vollständigen Fahrzeuges zeigen, also diesbezüglich nach rechts spiegelbildlich z. B. gegenüber der strichpunktierten Linie 36 in Fig. 2 ergänzt zu denken sind. Um für das ganze Fahrzeug dann die durch die erfindungsgemäße Radgruppenanordnung erzielbaren Vorteile zu erhalten, ist die Last bzw. die Lastaufnahmevorrichtung, wie in Fig. I gezeigt, dann gelenkig mit dem im Sinn des Kraftflusses letzten Balken, d. h. den Balken 9 in Fig. I zu verbinden, damit auch jede einzelne Radgruppenanordnung im ganzen sich der Fahrtrichtung nach verlaufenden Fahrbahnunebenheiten durch Schwingen um die Anlenkungsstellen III anpassen kann.
  • Wie in Fig. I gezeigt, können die Anlenkungsstellen III für die Fahrzeugbrücke und die Anlenkung II am Waagebalken 6 annähernd in der Höhe der Radachsen, also der Auflagerstellen 1, 2, 3 liegen. Bei einer Höhenbewegung eines Radsatzes oder Radsatzteils infolge von Fahrbahnunregelmäßigkeiten schwingen dann diese Anlenkungsstellen II, III in Bogen, welche in Fahrzeuglängsrichtung nur eine geringe Pfeilhöhe aufweisen, so daß das Fahrzeug der Länge nach durch derartige Rad- oder Radsatzbewegungen denkbar wenig beansprucht wird. Zur Erreichung einer derartigen Bauart sind das dem Waagebalken 6 zugekehrte Ende 37 des Balkens 9 und der Lagerarm 38 des Waagebalkens 6, alles von der durch die Drehgestelle gegebenen Höhe aus, nach unten gezogen. Ferner ist zur Auflagerung der Fahrzeugbrücke der Balken 9 mit nach unten gehenden Armen 39 und einer Verlängerung 40 von seiner Anlenkungsstelle II am Waagebalken 6 aus versehen, die durch Brücken 41 zur Aufnahme der Schwinglagerungen III für die Lastaufnahmebrücke II verbunden sind.
  • Wie die Fig. 2 und 3 zeigen, können dabei Waagebalken 6 und Balken 9 als breite und daher sehr feste Körper, auch als in Blechkonstruktion hergestellte Kasten, ausgeführt sein. Der Waagebalken 6 kann dabei im Interesse einer geringen Gesamthöhe teilweise zwischen Schenkeln 42 des Balkens 9 liegen.
  • Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform hinsichtlich der Anwendbarkeit auch sehr großer Ausschläge von Waagebalken und anderen Balken der Höhe nach bei Bodenunebenheiten ergibt sich, wenn die Lastaufnahmebrücke in Form von beiderseits der Radgruppenanordnung oder Radgruppenanordnungen angeordneten, als Längsträger ausgebildeten Lasttragkörpern 7o (Fig. I und 2) ausgeführt wird. Trotz Anwendbarkeit hoher Balkenausschläge können dann für Lasten mit entsprechender Bauchfreiheit die Ladeflächen 43 sogar sehr tief angeordnet und somit eine besonders leichte Beladbarkeit erzielt werden, z. B. beim Transport von selbst auf Rädern oder Raupenketten fahrbaren Lasten, deren eigene Fahrmittel aber nur für kurze Strecken oder ganz langsamen Lauf geeignet sind oder geschont werden sollen, wie fahrbare Bagger, Krane, Raupenfahrzeuge aller Art, fabrikneue, zwecks Ablieferung möglichst schonend zu transportierende Fahrzeuge u. dgl. Die Ladefläche 43 der längsgeteilten seitlichen Aufnahmekörper 70 kann aber auch höher als gezeichnet, auch so hoch, daß Lasten ohne Bauchfreiheit befördert werden können, angeordnet sein, und es kann trotzdem, da sich bei derart seitlicher Anordnung der Ladeflächen über den Teilen 6, 9 u. dgl. dann keine Ladebrückenteile befinden, an Höhe gespart werden. Durch die Ausgestaltung der Lastaufnahmebrücke in Form der außenliegenden balkenförmigen Körper 7o werden auch hohe Tragstücke gegenüber den tiefliegenden Fahrzeugbrücken Aufnahmestellen, z. B. III, vermieden und so die Stabilität des Fahrzeuges, z. B. bei raschem Anfahren oder plötzlichem Bremsen, sowie sonst dabei zu befürchtende Längsschwingungen vermieden.
  • Die Lastaufnahmekörper 7o können beliebig, z. B. als Blechhohlkörper oder Gitterträger, und trotz - wenn gewünscht - niedriger Lage der Lastaufnahmeflächen hoch und damit bei leichtem Gewicht sehr tragfähig ausgeführt sein. Sie können auch mit abnehmbaren oder klappbaren Rampen für das Aufbringen der Last versehen sein.
  • Die Lastaufnahmekörper 70 können an beliebigen passenden Stellen ihres Längsverlaufes, z. B. in der Mitte, durch Querverbindungen verbunden sein, siehe die nur in Fig. 2 rein schematisch teilweise angegebene Querverbindung 44. Das Fahrzeug kann natürlich auch wesentlich länger als durch die Lage der strichpunktierten Linie 36 in Fig. 2 beispielsweise vorgesehen, also auch länger als annähernd die doppelte Länge einer erfindungsgemäßen Radgruppenanordnung, ausgeführt sein. In den Fig. I und 2 ist noch eine zur Allradlenkung von Radgruppenanordnungen nach der Erfindung sehr zweckmäßige Lenkeinrichtung dargestellt. Die Lenkung kann in beliebiger bekannter Weise, z. B. bei einem Anhängefahrzeug mittels einer an einem endseitigen Radsatz angreifenden (nicht gezeichneten) Deichsel, sonst z. B. durch ein Lenkrad, in das Fahrzeug eingeleitet werden. Die einzelnen Radsätze werden dabei mittels mit den drehbaren Teilen der Drehgestelle 16, 17, 18 verbundenen Lenkstellen 45, 46, 47 gelenkt, und diese Lenkstellen werden beim Lenken bewegt durch Lenkstangen 48, 49, 5o, die ihrerseits ihre Bewegung von Winkelhebeln 5 i, 52, 53 erhalten. Diese Winkelhebel sind zu gemeinsamer Bewegung verbunden durch in Längsrichtung des Fahrzeuges verlaufende verschiebbare Stangen 54. Die Hebelarmlängen der Hebel 51, 52, 53 sind derart abgestimmt, daß sämtliche Radsätze in Kurven gut miteinander spuren. Die Hebel 51, 52, 53 sind an den Lastaufnahmekörpern 70 um Achsen 55, 56, 57 schwingbar gelagert, sie führen die Stange 54, und die Lenkstangen 48, 49, 50 sind an diesen Winkelhebeln und den Lenkstellen 45, 46, 47 allseitig schwingbar, z. B. durch Kugelgelenke, angelenkt. Vollständig dargestellt in den Fig. i und 2 ist lediglich die Lenkung für die eine am einen Fahrzeugende angeordnete erfindungsgemäße Radgruppenanordnung; von der für die zweite als selbstverständlich in diesen Figuren nicht gezeichnete erfindungsgemäße Radgruppenanordnung bestimmten kongruent auszuführenden Lenkung ist in Fig. 2 nur ein Stück der zugehörigen Längsstange 54, eine -Lenkstange 48 und der eine Winkelhebel 5I gezeichnet. Die Lenkeinrichtung der zweiten Radgruppenanordnung und die ausführlich gezeichnete Lenkeinrichtung der ersten Radgruppenanordnung sind verbunden durch eine Querstange 58, welche an dritten Hebelarmen 59 der Hebel 51 angreift. Fig. 2 zeigt noch Aussparungen 6o der Lasttragkörper 70, welche den Lenkeinschlag der Räder gestatten, und Durchbrechungen 6I der beispielsweise kastenförmig gezeichneten Lasttragkörper 70 für das Durchschwingen der Lenkarme der Hebel 51 bis 53 beim Lenken. 62 sind Aussparungen der Drehgestellrahmen 69, welche diesen beim Lenken die Bewegung gegenüber den Lenkstangen 48, 49, 5o gestatten. Eine derartige Lenkung ergibt einen sehr großen Abstand der Lenkstellen 45, 46, 47 von den Anlenkungsstellen der Stangen 48 bis 5o an den Hebeln 5I bis 53 und dadurch auch bei starken Bodenunebenheiten eine sehr genaue Lenkung, weil die Pfeilhöhen der Bogen, um welche die Lenkstellen 45 bis 47 der Höhe nach ausschwingen, bei der großen Länge der Stangen 48, 49, 50 sehr gering sind. Man kann dabei sämtliche für die beiden Radgruppenanordnungen bestimmten Winkelhebel unter Anwendung nur einer Stange 54 in einem einzigen seitlichen Lasttragkörper unterbringen, wenn man die Ausladungsrichtungen der Lenkstellen 45 bis 47 und die Schwingrichtungen der Hebel 5I bis 53 wieder so aufeinander abstimmt, daß jeweils vordere und hintere (z. B. die nicht gezeichnete) Radgruppenanordnung in Kurven stets gegenläufig zueinander einschlagen, also z. B. allen Hebeln vorn und hinten gleichen Ausladungs- und Schwingsinn und den Lenkstellen 45 bis 47 der vorderen und hinteren Radgruppenanordnung gegenläufige Ausladung gibt, oder umgekehrt.
  • Mit 68 ist in Fig. I und 4 die Fahrbahn bezeichnet.
  • Radgruppenanordnungen nach der Erfindung können an ganz beliebigen Fahrzeugen angewendet sein, z. B. an Anhängewagen, wobei Deichsel oder Deichseln für Vor- und Rückwärtsfahrt oder sonstige Anhängemöglichkeiten an ein Zugfahrzeug als für den Fachmann selbstverständlich in der Zeichnung nicht dargestellt sind; das betreffende Fahrzeug kann aber auch eine eigene Kraftanlage haben.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Radgruppenanordnung an Fahrzeugen, bei welcher an einem zwei hintereinanderlaufende Radsätze tragenden Waagebalken ein auf einem weiteren Radsatz aufgelagerter, die Belastung aufnehmender Waagebalken in vertikaler Ebene schwingend angelenkt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der die beiden Radsätze (7 und 8) tragende Waagebalken (6) zwischen zwei Armen (42) des anderen Waagebalkens (9) angeordnet ist und dieser mittels nach abwärts gerichteter Arme (37 und 39) seitliche Brücken (4I) zur Lagerung einer mit zwei Außenträgern (70) versehenen Ladebrücke aufweist.
  2. 2. Radgruppenanordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladebrücke aus den beiden als Lastaufnahmekörper ausgebildeten Außenträgern (7o) besteht.
  3. 3. Radgruppenanordnung nach Anspruch I mit einer Mehr- oder Allradlenkung, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens in einem der Außenträger (7o) durch ein Gestänge (54) verbundene Winkelhebel (51, 52, 53) gelagert sind, welche durch Lenkstangen (48, 49, 5o) auf die Lenkeinrichtung der Räder einwirken.
  4. 4. Radgruppenanordnung nach Anspruch i mit gegenüber den Waagebalken durch Blattfedern abgestützten Radsätzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfedern (i9, 21) der vorderen und hinteren Radsätze (io und 7) mit je ihrem einen Ende (24) in unveränderlicher Höhe gegenüber den Waagebalken (6 bzw. 9) gelagert sind und ihre anderen Enden (25) durch Laschen (26) mit auf ebener Fahrbahn einerseits nach vor-, andererseits nach rückwärts weisenden Hebeln (27, 28) einer ortsfest, jedoch drehbar gelagerten Querwelle (30) verbunden sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 733 685, 616 371, 613 829; britische Patentschrift Nr. 44o 8oo.
DEK4752D 1942-08-15 1942-08-15 Radgruppenanordnung an Fahrzeugen Expired DE972324C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE613829C (de) * 1932-12-25 1935-05-25 Luebecker Maschb Ges Vier- oder mehrachsiges Fahrgestell
DE616371C (de) * 1932-09-18 1935-07-26 Otto Huchtemann Drehfahrgestell fuer Bagger, Krane, Absetzer, Foerderbruecken und aehnliche schwere Schienen- und Gleiskettenfahrzeuge
GB440800A (en) * 1934-04-30 1935-12-30 Tatra Works Ltd Improvements in or relating to land vehicles, more particularly land motor vehicles
DE733685C (de) * 1938-12-04 1943-04-01 Luebecker Maschb Ges Zweischieniges Fahrgestell, insbesondere fuer Bagger, Absetzer, Foerderbruecken und aehnliche schwere Geraete

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