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DE69913883T2 - Verfahren und Anlage zur Herstellung einer wässerigen Wasserstoffperoxydlösung und wässerige Wasserstoffperoxydlösung - Google Patents

Verfahren und Anlage zur Herstellung einer wässerigen Wasserstoffperoxydlösung und wässerige Wasserstoffperoxydlösung Download PDF

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DE69913883T2
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hydrogen peroxide
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peroxide solution
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Pascal Pennetreau
Alain Vandenbussche
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Solvay SA
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Solvay SA
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    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B15/00Peroxides; Peroxyhydrates; Peroxyacids or salts thereof; Superoxides; Ozonides
    • C01B15/01Hydrogen peroxide
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein verbessertes Verfahren zur Herstellung einer wässerigen, gereinigten Wasserstoffperoxidlösung.
  • Es ist bekannt ( EP 0 529 723 A1 im Namen von INTEROX INTERNATIONAL), nach dem Alkylanthrachinonverfahren eine wässerige gereinigte Wasserstoffperoxidlösung zu erhalten. In diesem bekannten Verfahren wird eine rohe, wässerige Wasserstoffperoxidlösung in eine Reinigungsvorrichtung eingeführt, die mit einem organischen Lösungsmittel gespeist wird. Die am Ausgang der Reinigungsvorrichtung abgenommene wässerige Wasserstoffperoxidlösung wird anschließend einer Destillation unterzogen. Ein Teil der Destillationsausschleusung wird zur Oxidationsstufe des Alkylanthrachinonverfahrens recycliert. Die nach diesem bekannten Verfahren erhaltene wässerige Wasserstoffperoxidlösung enthält eine erhöhte Menge an organischen Verbindungen Wird die Natur dieser organischen Verbindungen untersucht, so stellt man fest, daß verschiedene organische Verbindungen zugegen sind. Die chemische Konstitution dieser organischen Verbindungen kann beispielsweise durch GC/MS (Gaschromatographie/Massenspektronomie) bestimmt werden. Die Destillationsbehandlungen ermöglichen die Angabe der Siedepunkte dieser Verbindungen. Es hat sich gezeigt, daß ein erheblicher Anteil der organischen Verbindungen 7 bis 11 Kohlenstoffatome und wenigstens ein Sauerstoffatom umfaßt und einen Siedepunkt von 200°C–300°C aufweist. Die organischen Verunreinigungen führen dazu, daß die wässerige Wasserstoffperoxidlösung nur beschränkt verwendbar ist, insbesondere für elektronische Anwendungen. Es ist daher wünschenswert, eine wässerige Wasserstoffperoxidlösung mit einem verringerten Gehalt an organischen Verunreinigungen zu schaffen. Ebenso ist es wünschenswert, die wässerige Wasserstoffperoxidlösung in wirtschaftlicher und technisch vorteilhafter Weise zu erhalten, beispielsweise mit einem Minimalverbrauch von Ausgangsmaterialien und von frischen Reaktanten.
  • Die Erfindung zielt darauf ab, dieses Problem zu überwinden, indem ein verbessertes Reinigungsverfahren einer wässerigen Wasserstoffperoxidlösung zur Verfügung gestellt wird, so daß sich eine hohe Reinheit hinsichtlich organischer Verbindungen erzielen läßt, unter Beibehaltung einer vorteilhaften Wirtschaftlichkeit.
  • Dem gemäß betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung einer wässerigen, gereinigten Wasserstoffperoxidlösung, worin eine wässerige rohe Wasserstoffperoxidlösung einem Waschen mit wenigstens einem organischen Lösungsmittel unterworfen wird, das ein Gemisch aus einem nicht polaren organischen Lösungsmittel und einem polaren organischen Lösungsmittel ist, das vor dem Waschen einer Reinigungsbehandlung durch Strippen mit Wasserdampf unterzogen worden ist. In überraschender Weise wurde gefunden, daß das Waschen einer wässerigen rohen Wasserstoffperoxidlösung mit einem Lösungsmittel das vorstehend angeführte Problem löst. Das Waschen beseitigt einen Großteil der Verunreinigungen, die üblicherweise in den wässerigen Wasserstoffperoxidlösungen nach einer Destillationsbehandlung aufgefunden werden.
  • Unter einem Waschen wird jegliche, in der chemischen Industrie wohlbekannte Behandlung einer wässerigen rohen Wasserstoff peroxidlösung mit einem organischen Lösungsmittel verstanden, die dazu bestimmt ist, den Gehalt der wässerigen Wasserstoffperoxidlösung an Verunreinigungen zu verringern. Dieses Waschen kann beispielsweise in einem Extrahieren der Verunreinigungen der wässerigen rohen Wasserstoffperoxidlösung mit einem organischen Lösungsmittel in solchen Vorrichtungen wie Zentriufugalextraktoren oder Flüssig-Flüssig-Extraktionskolonnen, die beispielsweise im Gegenstrom betrieben werden, bestehen. Die Flüssig-Flüssig-Extraktionskolonnen werden bevorzugt. Unter den Flüssig-Flüssig-Extraktionskolonnen werden die Lochbodenkolonnen bevorzugt.
  • Unter einer wässerigen rohen Wasserstoffperoxidlösung werden die direkt aus einer Synthesestufe von Wasserstoffperoxid kommenden Lösungen oder aus einer Wasserstoffperoxid-Extraktions-stufe oder aus einer Lagereinheit kommenden Lösungen verstanden. Die wässerige rohe Wasserstoffperoxidlösung kann einer oder mehreren Behandlungen zur Abtrennung von Verunreinigungen vor dem Waschen gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren unterzogen worden sein.
  • Es wird bevorzugt, das organische Lösungsmittel im Gegenstrom zur wässerigen rohen Wasserstoffperoxidlösung zu führen. Die Wirksamkeit des Waschvorganges hängt vom Durchsatz des organischen Lösungsmittels ab. Die Wirksamkeit des Waschvorganges wird verbessert, wenn der Durchsatz des organischen Lösungsmittels erhöht wird. Das Volumen des zum Waschen verwendeten organischen Lösungsmittels ist definiert als der Quotient des Durchsatzes des Lösungsmittels und des Durchsatzes der Wasserstoffperoxidlösung. Das im Verfahren gemäß der Erfindung verwendete Volumen beträgt im allgemeinen wenigstens 3 l je m3 wässeriger roher Wasserstoffperoxidlösung, vorzugsweise beträgt das Volumen wenigstens 25 l je m3 der wässerigen Wasserstoffperoxidlösung. Das Volumen beläuft sich im allgemeinen auf höchstens 100 l je m3 der wässerigen Wasserstoffperoxidlösung. Das Volumen beträgt vorzugsweise höchstens 75 l je m3 der wässerigen Wasserstoffperoxidlösung. Die Waschtemperatur beträgt im allgemeinen wenigstens 10°C, vorzugsweise wird bei einer Temperatur von wenigstens 20°C gearbeitet. Im allgemeinen beträgt die Temperatur höchstens 60°C, vorzugsweise höchstens 40°C. Die Waschdauer hängt von der Größe der gewählten Vorrichtung und von der Menge an wässeriger roher Wasserstoffperoxidlösung ab, die in die Vorrichtung eingebracht wird.
  • Im Verfahren gemäß der Erfindung wird als organisches Lösungsmittel ein Gemisch aus einem polaren Lösungsmittel und einem nicht polaren Lösungsmittel eingesetzt. Die polaren Lösungsmittel stellen eine gute Extraktion der Verunreinigungen sicher. Die nicht polaren Lösungsmittel ergeben eine gute Phasentrennung, da sie mit Wasser nicht mischbar sind.
  • Als nicht polare Lösungsmittel können beispielsweise ein Kohlenwasserstoff oder ein Gemisch von aliphatischen und/oder aromatischen Kohlenwasserstoffen verwendet werden. Diese Kohlenwasserstoffe sind beispielsweise Benzol oder Benzolderivate, die 1 bis 5 Alkylsubstituenten tragen. Generell enthalten die Alkylsubstituenten 1 bis 5 Kohlenstoffatome. Gegebenenfalls können halogenierte aliphatische und/oder aromatische Kohlenwasserstoffe verwendet werden, wie Methylenchlorid.
  • Als polare Lösungsmittel können beispielweise ein Alkohol- oder ein Gemisch von Alkoholen, ein Amid, ein Ester einer Carbonsäure oder Phosphorsäure, ein Alkylphosphat oder ein Gemisch von wenigstens zwei dieser Lösungsmittel gewählt werden. Sekundäre aliphatische Alkohole, gerade oder verzweigt, führen zu guten Ergebnissen. Das Diisobutylcarbinol ist gut geeignet.
  • Im Verfahren gemäß der Erfindung wird die Reinigungsbehandlung des organischen Lösungsmittels durch Strippen mit Wasserdampf bewerkstelligt. Die Methode des Strippens mit Wasserdampf ist bekannt, beispielsweise aus "Handbook of separation techniques for chemical engineers, Mc Graw-Hill, 1996, Teil 1, S. 249–274". Die Reinigung durch Strippen mit Wasserdampf weist den Vorteil auf, daß sie zu einer Polarität führt, die die Eliminierung von Verunreinigungen begünstigt. Das Gewichtsverhältnis zwischen dem nicht polaren organischen Lösungsmittel und dem polaren organischen Lösungsmittel im Gemisch nach der Reinigung beträgt vorzugsweise weniger als oder gleich 4. In besonders bevorzugter Weise beträgt dieses Verhältnis weniger als oder gleich 3.
  • Im Verfahren gemäß der Erfindung kann die wässerige Wasserstoffperoxidlösung nach jeder, dem Fachmann bekannten Methode erhalten werden. Vorzugsweise wird die Wasserstoffperoxidlösung nach Alkylanthrachinonverfahren erhalten. Unter einem Alkylanthrachinonverfahren wird ein Verfahren zur Herstellung einer wässerigen Wasserstoffperoxidlösung verstanden, das darin besteht, eine Arbeitslösung aus wenigstens einem Alkylanthrachinon und/oder wenigstens einem Tetrahydroalkylanthrachinon in einem Verdünnungsmittel einer Hydrierstufe zu unterwerfen, um ein oder mehrere Alkylanthrahydrochinone und/oder Alkyltetrahydroanthrahydrochinone auszubilden. Als Verdünnungsmittel können die Flüssigkeiten verwendet werden, die weiter oben als geeignetes organisches Lösungsmittel beschrieben worden sind. Die aus der Hydrierstufe austretende Arbeitslösung wird anschließend einer Oxidation mit Sauerstoff, Luft oder sauerstoffangereicherter Luft unterworfen, um Wasserstoffper-oxid zu ergeben und die Alkylanthrachinone und/oder Alkyl-tetrahydroanthrachinone wieder herzustellen. Das gebildete Wasserstoffperoxid wird anschließend mittels einer Extraktionsstufe von der Arbeitslösung abgetrennt, beispielsweise mit Hilfe von Wasser, wobei das Wasserstoffperoxid in Form einer wässerigen rohen Wasserstoffperoxidlösung gewonnen wird. Die aus der Extraktionsstufe austretende Arbeitslösung wird danach zur Hydrierstufe recycliert, um den Zyklus der Wasserstoff peroxidbildung wieder zu beginnen.
  • Unter Alkylanthrachinonen werden die 9,10-Anthrachinone verstanden, die in Position 1, 2 oder 3 durch wenigstens eine Alkylseitenkette vom linearen oder verzweigten aliphatischen Typ mit einem Gehalt an wenigstens einem Kohlenstoffatom substituiert sind. Üblicherweise tragen diese Alkylketten weniger als 9 Kohlenstoffatome und vorzugsweise weniger als 6 Kohlenstoffatome. Beispiele für derartige Alkylanthrachinone sind das 2 Ethylanthrachinone, das 2 Isopropylanthrachinone, die 2-sek.- und 2-tert.- Äthylanthrachinone, die 1,3-, 2,3-, 1,4- und 2,7-Dimethylanthrachinone, die 2-Iso- und 2-tert.-Amylanthra-chinone und die Gemische dieser Chinone.
  • Unter Alkylanthrahydrochinonen werden die 9,10-Hydrochinone verstanden, die den zuvor angeführten 9,10-Alkylanthrachinonen entsprechen.
  • Gemäß einer Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die aus dem Waschvorgang kommende wässerige Wasserstoffperoxidlösung wenigstens einer Endreinigungsstufe unterworfen. Diese Stufe dient insbesondere dazu, den Gehalt an aus dem Waschvorgang mitgeschlepptem organischem Lösungsmittel zu beseitigen oder zu verringern. Die Endreinigungsstufe kann aus jedem, dem Fachmann bekannten Verfahren bestehen, das zur Verringerung des Gehaltes an Verunreinigungen einer wässerigen Wasserstoffperoxidlösung bestimmt ist. Eine Destillationsstufe ist gut geeignet. Diese Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens ermöglicht die Erzielung von wässerigen Wasserstoffperoxidlösungen, die einen TOC-Wert (Gesamtkonzentration an organischem Kohlenstoff), definiert gemäß der Norm ISO 8245, von kleiner als oder gleich 72 mg/l, vorzugsweise kleiner als oder gleich 36 mg/l aufweisen. Es können sogar TOC-Werte von weniger als oder gleich 12 mg/l erreicht werden.
  • In einer besonderen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ist das organische Lösungsmittel ein Teil der im Al-kylanthrachinonverfahren verwendeten Arbeitslösung. Diese Ausführungsform ermöglicht eine Modulierung der Einspeisungsmenge an organischem Lösungsmittel in den Waschvorgang der nach dem Alkylanthrachinonverfahren erhaltenen rohen wässerigen Wasserstoffperoxidlösung. Tatsächlich ist es erwünscht, über eine ausreichende Menge an organischem Lösungsmittel zum Einspeisen in den Waschprozeß einer wässerigen Wasserstoffperoxidlösung verfügen zu können. Es ist besonders wünschenswert, das Ausmaß an organischem Lösungsmittel in Abhängigkeit von der gewünschten Wirksamkeit des Waschprozesses und in Abhängigkeit der dem Waschvorgang zu unterziehenden Menge an roher wässeriger Wasserstoffperoxidlösung regeln zu können.
  • Im Alkylanthrachinonverfahren steht die Arbeitslösung in einer ausreichend großen Menge zur Verfügung, um davon eine Menge an organischem Lösungsmittel abzweigen zu können, die zur Erreichung der gewünschten Einspeisemenge an organischem Lösungsmittel erforderlich ist.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren weist wirtschaftliche und technische Vorteile auf, da es die Verwendung von großen Mengen an frischem organischem Lösungsmittel zur Versorgung der Waschstufe vermeidet. Die frischen organischen Lösungsmittel sind kostspieliger als die gereinigten Lösungsmittel. Die großen Mengen sind schwer zu handhaben, weil eine kontinuierliche Versorgung mit dem frischen organischen Lösungsmittel und dessen Zerstörung nach dem Waschprozeß sichergestellt werden muß.
  • Im erfindungsgemäßen Verfahren kann das organische Lösungsmittel einer Regenerationsbehandlung unterworfen werden. Anschließend kann es zu der Waschstufe recycliert werden. Es kann zur Reinigungsstufe recycliert werden. Gegebenenfalls kann es zur Arbeitslösung recycliert werden, die im Alkylanthrachinonverfahren verwendet wird.
  • Die Regenerationsbehandlung besteht beispielsweise darin, das Lösungsmittel einer oder mehreren Extraktionen zu unterwerfen, oder einer oder mehreren Behandlungen mit einem chemischen Reagens, das mit dem organischen Lösungsmittel verträglich ist, um die Verunreinigungen zu zerstören. Die Extraktion kann mit Wasser vorgenommen werden. Als chemische Reagens kann beispielsweise ein alkalisches Reagens verwendet werden.
  • Als alkalisches Reagens kann beispielsweise eine wässerige Lösung eines Alkalimetall- oder Erdalkalimetallhydroxids oder auch eine wässerige Ammoniaklösung eingesetzt werden. Eine Behandlung, bei der das organische Lösungsmittel mit einer wässerigen Natriumhydroxidlösung vermischt wird, führt zu guten Ergebnissen. Vorzugsweise wird die Behandlung mit einer wässerigen 1 bis 2 N Natriumhydroxidlösung bei 80°C vorgenommen.
  • Eine Abfolge von drei Stufen: Extraktion mit Wasser, Reaktion mit einer wässerigen Lösung eines alkalischen Reagens und anschließend erneutes Waschen mit Wasser führt zu guten Ergebnissen. Die erste Stufe der Extraktion mit Wasser hat zum Ziel, die geringe Menge an Wasserstoffperoxid zu extrahieren, die sich im gelösten Zustand im organischen Lösungsmittel befindet. Dieses Wasserstoffperoxid kann seinerseits wiedergewonnen und zur Oxidationseinheit recycliert werden. Die zweite Stufe, die Reaktion mit einer wässerigen Lösung eines alkalischen Reagens hat zum Ziel, eine gewisse Anzahl von organischen Verunreinigungen zu zerstören, wie die organischen Peroxide, und die dritte Stufe, das Waschen mit Wasser, hat zum Ziel, die in der zweiten Stufe gebildeten löslichen Zersetzungsprodukte sowie den in dieser Stufe eingesetzten Überschuß an alkalischem Reagens zu extrahieren.
  • Das Verfahren der Erfindung ermöglicht die Erzielung einer wässerigen Wasserstoffperoxidlösung mit einem verringerten Gehalt an organischen Verunreinigungen, nämlich eine wässerige Wasserstoffperoxidlösung mit einem gemäß der Norm ISO 8245 definierten TOC-Wert von kleiner als oder gleich 72 mg/l. Vorzugsweise beträgt der TOC-Wert weniger als oder gleich 36 mg/l.
  • Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhältliche spezielle Lösungen enthalten weniger als 30 mg/l an organischen Verbindungen mit 7 bis 11 Kohlenstoffatomen und wenigstens einem Sauerstoffatom, um mit einem Siedepunkt von 200°C bis 300°C. Vorzugsweise enthält die Lösung unter 15 mg/l an organischen Verbindungen mit einem Gehalt an 7 bis 11 Kohlenstoffatomen und an wenigstens einem Sauerstoffatom und mit einem Siedepunkt von 200°C bis 300°C.
  • Der Gehalt der wässerigen Wasserstoffperoxidlösungen an organischen Verbindungen, ausgedrückt in mg/l, ergibt sich einerseits aus der Bestimmung des TOC-Wertes, definiert in der Norm ISO 8245, und aus der GC/MS-Analyse der Beiträge der verschiedenen organischen Verbindungen zum TOC-Wert.
  • Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhältlichen wässerigen Wasserstoffperoxidlösungen weisen im allgemeinen eine Wasserstoffperoxidkonzentration von wenigstens 10 Gew.-% und meistens von wenigstens 30% auf. In gleicher Weise enthalten diese Lösungen im allgemeinen höchstens 80 Gew.-% Wasserstoffperoxid und meistens höchstens 75%.
  • Die Erfindung betrifft auch eine Anlage zur Herstellung von Wasserstoffperoxid nach dem Alkylanthrachinonverfahren, umfassend eine Hydriereinheit für eine organische Arbeitslösung, die die Alkylanthrachinone in Lösung enthält, eine Oxidationseinheit für die in der Hydriereinheit gebildeten Hydrochinone, eine Extraktionseinheit für Wasserstoffperoxid aus der Arbeitslösung und eine Wascheinheit für die wässerige rohe Wasserstoffperoxidlösung, die aus der Extraktionseinheit kommt, wobei die Wascheinheit mit einem organischen Lösungsmittel beschickt wird, das aus einer Reinigungseinheit kommt, die eine Strippeinheit mit Wasserdampf enthält.
  • Die Anlage wird weiterhin näher in der nachfolgenden Beschreibung erläutert, die sich auf die angeschlossene Zeichnungsfigur bezieht, die eine schematische Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform der Anlage gemäß der Erfindung zeigt.
  • Die Anlage umfaßt im wesentlichen eine Hydriereinheit 1, die mit gasförmigem Wasserstoff 8 und mit der organischen Arbeitslösung, die die Alkylanthrachinone enthält, über eine Leitung 9 gespeist wird. Die hydrierte Arbeitslösung mit einem Gehalt an den Alkylanthrachinonen tritt aus der Hydriereinheit 1 über die Leitung 10 aus und tritt in die Oxidationseinheit 2 ein, die mit Luft 11 gespeist wird. Die Oxidationseinheit 2 erhält überdies über die Leitung 16 die recyclierte wässerige Lösung, die aus der Extraktionseinheit 4 stammt. Nach der Oxidation verläßt das Gemisch aus der organischen Arbeitslösung und der recyclierten wässerigen Lösung die Oxidationseinheit 2 durch die Leitung 12 und tritt in einen Separator 3 ein, worin die Trennung der organischen Phase, die den Separator 3 durch die Leitung 13 verläßt, von der wässerigen Phase, die den Separator durch die Leitung 14 verläßt, vorgenommen wird. Die Leitung 13 führt zur Extraktionseinheit 4, die zusätzlich mit reinem Wasser über einen Eintritt 15 gespeist wird. Die wässerige Lösung, die aus der Extraktionseinheit 4 austritt und das Wasserstoffperoxid enthält, wird über die Leitung 16 zur Oxidationseinheit recycliert. Die an Wassertstoffperoxid verarmte organische Arbeitslösung verläßt die Extraktionseinheit 4 durch die Leitung 9 und wird anschließend zur Hydriereinheit 1 recycliert, um darin einen neuen Produktionszyklus zu beginnen.
  • Die aus dem Separator 3 über die Leitung 14 austretende wässerige rohe Wasserstoffperoxidlösung wird in eine Wascheinheit 5 eingeführt, die über eine Leitung 17 mit organischem Lösungsmittel gespeist wird, das von einer Reinigungseinheit 6 kommt, die eine Wasserdampfstrippeinheit enthält. Die Extraktionseinheit 4 und die Wascheinheit 5 können aus jeder, an sich bekannten Vorrichtung zum Extrahieren eines gelösten Stoffes aus einer Flüssigkeit mit Hilfe einer anderen Flüssigkeit, die in der ersten nicht mischbar ist, bestehen, wie z. B. aus Zentrifugalextraktoren oder Flüssig-Flüssig-Extraktionskolonnen, die im Gegenstrom arbeiten. Die Flüssig-Flüssig-Extraktions-kolonnen werden bevorzugt. Die Reinigungseinheit 6 wird über Leitungen 20 und 18 mit organischem Lösungsmittel gespeist.
  • Gemäß einer Variante der Anlage, die bevorzugt wird, erhält die Reinigungseinheit 6 einen Teil der Arbeitslösung, die über die Leitungen 26 und 18 zugeführt werden.
  • Die von Wasserstoffperoxid gereinigte wässerige Lösung tritt aus der Wascheinheit 5 durch die Leitung 19 aus, die beispielsweise zu einem Lagerbehälter oder zu einer Destillationseinheit führen kann.
  • Das organische Lösungsmittel verläßt den Wäscher 5 durch die Leitung 21. In einer Variante der Anlage gemäß der Erfindung nimmt eine Regenerationseinheit 7 für das organische Lösungsmittel das den Wäscher verlassende organische Lösungsmittel über die Leitung 21 auf. Die Regenerationseinheit wird über die Leitung 27 mit reinem Wasser und/oder mit einem chemischen Reagens beschickt, wie vorstehend beschrieben. Diese Regenerationseinheit für das organische Lösungsmittel kann beispielsweise eine oder mehrere Einheiten zur Behandlung mit reinem Wasser und einem oder mehrere Reaktoren umfassen, die mit einer wässerigen NaOH-Lösung gespeist werden.
  • Gemäß Varianten der erfindungsgemäßen Anlage weist die Anlage eine oder mehrere Leitungen 22 bis 25 auf, die zum Recyclieren des aus der Regenerationseinheit 7 austretenden organischen Lösungsmittels zum Wäscher durch die Leitung 22, zur Reinigungseinheit durch die Leitung 23, zur Oxidationseinheit durch die Leitung 24 und/oder zur Hydriereinheit durch die Leitung 25 bestimmt sind.
  • Die nachfolgenden Beispiele sollen die Erfindung erläutern, ohne sie jedoch zu beschränken.
  • Beispiel 1
  • Mit einem Durchsatz von 1.800 kg/h wird eine rohe wässerige Wasserstoffperoxidlösung, die nach dem Alkylanthrachinonverfahren erhalten worden ist und einen Wasserstoffperoxidgehalt von 40 Gew.-% und einen TOC-Wert von 315 mg/l aufweist, in einen Wäscher eingebracht, der 3,8 m3 organisches Lösungsmittel enthält, das aus der im Alkylanthrachinonverfahren verwendeten Arbeitslösung abgezogen worden ist, die im wesentlichen aus alkylsubstituierten Benzolderivaten und aus Diisobutylcarbinol zusammengesetzt ist und einem Strippen mit Wasserdampf unterzogen worden ist. Die Tabelle 1 gibt die Durchsätze an organischem Lösungsmittel der Wascheinheit und den TOC-Wert der gewaschenen und destillierten wässerigen Wasserstoffperoxidlösung an, die einen Wasserstoffperoxidgehalt von 60 Gew.-% aufweist.
  • Tabelle 1
    Figure 00090001
  • Beispiel 2 (nicht erfindungsgemäß)
  • Es wird die gleiche Vorgangsweise wie in Beispiel 1 eingehalten, wobei das organische Lösungsmittel, das einem Strippen mit Wasserdampf unterzogen worden ist, durch ein organisches Lösungsmittel ersetzt wird, das technische in den Abzügen der Oxidationskolonne des Alkylanthrachinonverfahrens wiedergewonnen wird. Die Tabelle 2 gibt den Durchsatz des organischen Lösungsmittels des Wäschers und den TOC-Wert der wässerigen Wasserstoffperoxidlösung, die nach dem nicht erfindungsgemäßen Verfahren gewaschen und destilliert worden ist und die einen Wasserstoffperoxidgehalt von 60 Gew.-% aufweist, an.
  • Tabelle 2
    Figure 00100001
  • Es zeigt sich, daß das erfindungsgemäße Verfahren eine Verringerung des TOC-Wertes der destillierten Wasserstoffperoxidlösung um 62,6% ermöglicht.
  • Beispiel 3
  • Die organischen Verbindungen, die in einer wässerigen Wasserstoffperoxidlösung mit einem Wasserstoffperoxidgehalt von 40 Gew.-% enthalten sind, welche Lösung nach dem Alkylanthrachinonverfahren erhalten und gemäß einer Vorgangsweise entsprechend Beispiel 2 (nicht erfindungsgemäß) gewaschen worden ist, werden durch GC/MS analysiert. Die Konzentrationen der organischen Verbindungen werden durch die GC bestimmt.
  • Der Gehalt an Verbindungen mit einem Gehalt an 7 bis 11 Kohlenstoffatomen, an wenigstens einem Sauerstoffatom und mit einem Siedepunkt von 200°C bis 300°C beträgt 36 mg/l. Der TOC-Wert liegt bei 148 mg/l.
  • Die gereinigte wässerige Wasserstoffperoxidlösung wird einer Destillation unterzogen. Der Gehalt der Lösung an Wasserstoffperoxid nach der Destillation beträgt 60 Gew.-%.
  • Der Gehalt an Verbindungen mit einem Gehalt an 7 bis 11 Kohlenstoffatomen und an wenigstens einem Sauerstoffatom und mit einem Siedepunkt von 200°C bis 300°C beträgt 49 mg/l. Der TOC-Wert liegt bei 125 mg/l.
  • In der destillierten Wasserstoffperoxidlösung zeigt sich eine Anhäufung von Verbindungen mit einem Gehalt an 7 bis 11 Kohlenstoffatomen, an wenigstens einem Sauerstoffatom und mit einem Siedepunkt von 200°C bis 300°C.
  • Beispiel 4
  • Durch Gaschromatographie werden die organischen Verbindungen analysiert, die in einer gewaschenen wässerigen Wasserstoff peroxidlösung enthalten sind, die nach einer Vorgangsweise analog zu Beispiel 1 erhalten worden ist. Der Gehalt an Verbindungen mit 7 bis 11 Kohlenstoffatomen, wenigstens einem Sauerstoffatom und mit einem Siedepunkt von 200°C bis 300°C beträgt 11 mg/l.

Claims (16)

  1. Verfahren zur Herstellung einer wäßrigen gereinigten Wasserstoffperoxidlösung, worin eine wäßrige rohe Wasserstoffperoxidlösung einem Waschen mit wenigstens einem organischen Lösungsmittel unterworfen wird, das ein Gemisch aus einem nicht polaren organischen Lösungsmittel und einem polaren organischen Lösungsmittel ist, das vor dem Waschvorgang einer Reinigungsbehandlung durch Strippen mit Wasserdampf unterzogen worden ist.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, worin das organische Lösungsmittel ein Gemisch aus einem nicht polaren organischen Lösungsmittel und einem polaren organischen Lösungsmittel in einem Gewichtsverhältnis von kleiner als oder gleich 4 ist.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, worin als polares organisches Lösungsmittel Diisobutylcarbinol eingesetzt wird.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, worin das Waschen mit einem Volumen an organischem Lösungsmittel von 3 bis 100 l je m3 der wäßrigen rohen Wasserstoffperoxidlösung vorgenommen wird.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, worin die rohe Wasserstoffperoxidlösung nach dem Alkylanthrachinonverfahren erhalten wird.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, worin das organische Lösungsmittel ein Teil der im Alkylanthrachinonverfahren verwendeten Arbeitslösung ist.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, worin nach dem Waschvorgang das organische Lösungsmittel einer Regenerationsbehandlung unterworfen und in die im Alkylanthrachinonverfahren verwendete Arbeitslösung recycliert wird.
  8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, worin nach dem Waschen das organische Lösungsmittel einer Regenerationsbehandlung unterworfen und zur Reinigungsstufe recycliert wird.
  9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, worin die Regenerationsbehandlung des organischen Lösungsmittels durch Mischen des organischen Lösungsmittels mit einer wäßrigen Natriumhydroxidlösung vorgenommen wird.
  10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, worin die wäßrige gereinigte Wasserstoffperoxidlösung nach dem Waschen einer letzten Reinigungsstufe unterzogen wird.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, worin die letzte Reinigungsstufe eine Destillation ist.
  12. Anlage zur Herstellung von Wasserstoffperoxid nach dem Alkylanthrachinonverfahren, umfassend eine Hydriereinheit für eine organische Arbeitslösung, die die Alkylanthrachinone in Lösung enthält, eine Oxidationseinheit für die in der Hydriereinheit gebildeten Hydrochinone, eine Extraktionseinheit für Wasserstoffperoxid aus der Arbeitslösung und eine Wascheinheit für die wäßrige rohe Wasserstoffperoxidlösung, die aus der Extraktionseinheit stammt, wobei die Wascheinheit mit einem organischen Lösungsmittel beschickt wird, das aus einer Reinigungseinheit kommt, die eine Strippeinheit mit Wasserdampf enthält.
  13. Anlage nach Anspruch 12, worin eine Regenerationseinheit für organisches Lösungsmittel das aus der Wascheinheit austretende organische Lösungsmittel aufnimmt.
  14. Anlage nach Anspruch 12 oder 13, worin die Reinigungseinheit das aus der Regenerationseinheit austretende organische Lösungsmittel aufnimmt.
  15. Anlage nach Anspruch 12 bis 14, worin das organische Lösungsmittel aus der organischen Arbeitslösung vor dem Eintritt in die Reinigungseinheit abgezogen wird.
  16. Anlage nach Anspruch 15, worin die Hydriereinheit oder die Oxidationseinheit das aus der Regenerationseinheit austretende organische Lösungsmittel aufnimmt.
DE69913883T 1998-06-18 1999-06-15 Verfahren und Anlage zur Herstellung einer wässerigen Wasserstoffperoxydlösung und wässerige Wasserstoffperoxydlösung Expired - Lifetime DE69913883T2 (de)

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BE9800468A BE1012044A6 (fr) 1998-06-18 1998-06-18 Procede et installation pour la fabrication d'une solution aqueuse de peroxyde d'hydrogene et solution aqueuse de peroxyde d'hydrogene.

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DE69913883T Expired - Lifetime DE69913883T2 (de) 1998-06-18 1999-06-15 Verfahren und Anlage zur Herstellung einer wässerigen Wasserstoffperoxydlösung und wässerige Wasserstoffperoxydlösung

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