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DE69907723T2 - Anordnung für eine lenkung - Google Patents

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Publication number
DE69907723T2
DE69907723T2 DE69907723T DE69907723T DE69907723T2 DE 69907723 T2 DE69907723 T2 DE 69907723T2 DE 69907723 T DE69907723 T DE 69907723T DE 69907723 T DE69907723 T DE 69907723T DE 69907723 T2 DE69907723 T2 DE 69907723T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
steering wheel
spindle
wheel shaft
arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69907723T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69907723D1 (de
Inventor
Daniel Danielsson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Volvo Car Corp
Original Assignee
Volvo Car Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Volvo Car Corp filed Critical Volvo Car Corp
Publication of DE69907723D1 publication Critical patent/DE69907723D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69907723T2 publication Critical patent/DE69907723T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D1/00Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle
    • B62D1/02Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle vehicle-mounted
    • B62D1/16Steering columns
    • B62D1/18Steering columns yieldable or adjustable, e.g. tiltable
    • B62D1/184Mechanisms for locking columns at selected positions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Controls (AREA)

Description

  • TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Lenkmechanismus, der die Merkmale des Oberbegriffs des beigefügten Anspruchs 1 aufweist; dieser Mechanismus ist im Stand der Technik bekannt. Die Erfindung soll insbesondere in Verbindung mit Lenkmechanismen für Motorfahrzeuge eingesetzt werden, die mit einer integrierten Einstellungs- und Kippfunktion ausgestattet sind.
  • STAND DER TECHNIK
  • In Fahrzeugen, z. B. Personenfahrzeugen, wird üblicherweise ein Lenkmechanismus eingesetzt, der ein Lenkrad und eine Lenkradwelle aufweist, die in bekannter Weise das Steuern des Fahrzeugs erlauben. Aus Gründen der Sicherheit und Bequemlichkeit sind die Steuerungsmechanismen, die heute in Gebrauch sind, oft so ausgestattet, dass sie eine Einstellung der Stellung der Lenkradwelle und damit auch des Lenkrades erlauben, was dessen Höhe und Tiefe in Bezug auf den Fahrer angeht. Deshalb kann das Lenkrad eingestellt und dann in einer Stellung verriegelt werden, die individuell an den Fahrer des Fahrzeugs angepasst werden kann. Die oben erwähnte Einstellungsfunktion kann zusätzlich mit einer sogenannten Kippfunktion kombiniert werden, d. h. der Steuerungsmechanismus ist zusätzlich derart ausgeführt, dass das Lenkrad zwischen zwei unterschiedlichen Stellungen in Form einer unteren Endstellung, die dem normalen Fahren entspricht, und einer oberen Endstellung, in dem das Lenkrad in der vertikalen Richtung leicht höher steht, verstellt werden kann, und die eingesetzt wird, wenn der Fahrer des Fahrzeugs in das Fahrzeug ein- oder aus diesem aussteigt. Diese Funktion geht vorzugsweise automatisch vor sich und ist in erster Linie aus Gründen der Bequemlichkeit vorgesehen, denn es ist für den Fahrer leichter in das Fahrzeug einzusteigen und aus diesem auszusteigen, wenn das Steuerrad leicht aus der Stellung bewegt wird, in der es sich während des Fahrens befindet. Die Kippfunktion kann vorzugsweise mit Hilfe eines elektrischen Schalters aktiviert werden, der sich zum Beispiel auf der Fahrerseite des Fahrzeugs in der Türe befindet, wobei dieser Schalter mit einer computerisierten Steuerungseinheit verbunden ist. Auf diese Weise kann zum Beispiel dann, wenn der Fahrer die Türe öffnet, ein Signal erzeugt werden, so dass die Kippfunktion aktiviert wird und das Steuerrad nach oben in seine Endstellung bewegt wird, wenn der Fahrer in das Fahrzeug steigt und sich in den Fahrersitz setzt. Dies führt für den Fahrer zu einer erhöhten Bequemlichkeit.
  • In bisher bekannten kombinierten Einstellungs- und Kippanordnungen für Steuerungsmechanismen, war man bestrebt diese in der Weise anzuordnen, dass das System auch dann eine eingestellte und verriegelte Stellung beibehält, solange die Kippfunktion aktiviert ist. Auf diese Weise wird die Einstellung des Steuerrades im Hinblick auf seine Höhe und Tiefe, nachdem der Fahrer in das Fahrzeug eingestiegen ist und die Schwenkfunktion aktiviert war, beibehalten.
  • Bei bekannten Systemen, die eine kombinierte Einstellungs- und Kippfunktion haben, besteht ein weiteres Problem darin, dass diese einen relativ komplizierten Aufbau und eine relativ große Anzahl von Bauteilen aufweisen, die insgesamt zu hohen Produktionskosten und zu einem erhöhten Gewicht des Fahrzeugs führen.
  • Zusätzlich erfordern die bisher bekannten System dieser Art ein relativ großes Konstruktionsvolumen, das zusätzlichen Platz in dem ohnehin sehr begrenzten Raum um den Steuerungsmechanismus des Fahrzeugs herum beansprucht.
  • OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine verbesserte Anordnung für einen Steuerungsmechanismus zu schaffen, der mit einer kombinierten Einstellungs- und Kippfunktion versehen ist, bei der aber die oben erwähnten Probleme gelöst sind. Insbesondere hat sich die Erfindung zum Ziel gesetzt eine Möglichkeit zu schaffen, bei der die Einstellungsstellung des Steuerrades bezüglich seiner Höhe und Tiefe auch dann beibehalten werden kann, nachdem die Kippfunktion aktiviert worden ist.
  • Diese Ziele werden durch eine Anordnung erreicht, die die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale aufweist.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung, die bei einem einstellbaren Lenkmechanismus in einem Fahrzeug eingesetzt werden soll; diese Anordnung weist ein Lenkrad auf, das an einer inneren Lenkradwelle befestigt ist, welche bezüglich ihrer Höhe und Tiefe einstellbar ist Die Erfindung umfasst eine erste Verriegelungsanordnung zum Festlegen der inneren Lenkradwelle in einer gewählten Stellung bezüglich ihrer Höhe und Tiefe und einer zweiten Verriegelungsanordnung zum Fixieren des Lenkrades in zumindest zwei verschiedenen vertikalen Stellungen, unabhängig von irgendeiner Verriegelung der ersten Verriegelungsanordnung. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die erste Verriegelungsanordnung auf einer Verriegelungsspindel gehalten ist, welche sich im wesentlichen quer zu der Längsrichtung der inneren Lenkradwelle erstreckt und mit der inneren Lenkradwelle verbunden ist, und dass die zweite Verriegelungsanordnung eine drehbare Kipp-Spindel aufweist, die sich koaxial durch die Verriegelungsspindel erstreckt. Die Erfindung weist den erheblichen Vorteil auf, dass das Steuerrad zwischen den verschiedenen Stellungen gekippt werden kann, während eine Stellung, die durch die erste Verriegelungsanordnung festgelegt ist, aufrecht erhalten wird.
  • Die Tatsache, dass die Kipp-Spindel und die Verriegelungsspindel konzentrisch zueinander angeordnet sind bedeutet, dass die erfindungsgemäße Anordnung nur ein sehr kleines Konstruktionsvolumen im Bereich des Steuerungsmechanismus einnimmt. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass sie eine relativ kleine Anzahl von Bauteilen umfasst und somit relativ billig, mit einem kleinen Gewicht und geringen Kosten hergestellt werden kann.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den beigefügten Unteransprüchen enthalten.
  • BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die Erfindung wird im Folgenden detaillierter mit Bezug auf ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel und die beigefügten Zeichnungen erläutert. In diesen zeigt:
  • 1 eine perspektivische und schräg von einer Seite gesehene Ansicht der Erfindung in einer Explosionsdarstellung; und
  • 2 eine Frontansicht der erfindungsgemäßen Anordnung in montiertem Zustand.
  • Eine erfindungsgemäße Anordnung ist schematisch in 1 gezeigt. Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird die Anordnung eingesetzt, um eine integrierte Einstellungs- und Kippfunktion in Verbindung mit einem Steuerungsmechanismus für ein Motorfahrzeug, zum Beispiel für ein Personenfahrzeug, zur Verfügung zu haben. 1 zeigt die Erfindung in einer perspektivischen und schräg von vorne gezeigten Ansicht in einer Explosionsdarstellung.
  • Gemäß diesem Ausführungsbeispiel weist die Erfindung eine äußere Lenkradwelle 1 auf, die im wesentlichen aus einem länglichen, kastenförmigen Element mit vorzugsweise rechteckigem Querschnitt besteht. Die äußere Lenkradwelle 1 erstreckt sich im wesentlichen in der Längsrichtung des Fahrzeugs und ist mit einer Längsöffnung 2 versehen, die eine durchgehende Bohrung oder einen Kanal bildet. In der Öffnung 2 ist ein Anpassungsrohr 3 angeordnet, das sich mit Bezug auf die äußere Lenkradwelle 1 koaxial erstreckt. Das Anpassungsrohr 3 soll seinerseits eine innere Lenkradwelle 4 abstützen. Das Lenkrad des Fahrzeugs (nicht gezeigt) ist an einem Endteil der inneren Lenkradwelle 4 angebracht, die aus dem Anpassungsrohr 3 herausragt, wie dies in der Zeichnung gezeigt ist. Die innere Lenkradwelle 4 ist vorzugsweise in Radiallagern (nicht gezeigt) in dem Anpassungsrohr 3 gelagert. Dies erlaubt eine Drehbewegung der inneren Lenkradwelle 4 innerhalb des Anpassungsrohres 3.
  • Durch den oberen Teil der äußeren Lenkradwelle 1 erstreckt sich in Querrichtung eine Querspindel in Form einer Gelenkspindel 5. Dazu ist die äußere Lenkradwelle 1 an jeder Seite mit einer Längsöffnung in Form eines ersten Langloches 6 und eines zweiten Langloches versehen (von denen nur das erste Langloch 6 in 1 sichtbar ist), durch das sich die Gelenkspindel 5 erstreckt. Das Anpassungsrohr 3, das innerhalb der äußeren Lenkradwelle 1 verläuft, weist ebenfalls eine erste Bohrung 7 und eine zweite Bohrung auf (von denen nur die erste Bohrung 7 in 1 erkennbar ist), durch die sich die Gelenkspindel 5 erstreckt. Die beiden Langlöcher weisen eine vorgegebene Länge auf und erstrecken sich im wesentlichen in der gleichen Längsrichtung wie die Längsrichtung der äußeren Lenkradwelle 1. Auf diese Weise kann das Anpassungsrohr 3 zusammen mit der inneren Lenkradwelle 4 in Bezug auf die äußere Lenkradwelle 1 um einen entsprechenden Abstand verschoben werden. Wenn das Anpassungsroher 3 in Längsrichtung und innerhalb der äußeren Lenkradwelle 1 zusammen mit der Gelenkspindel 5 verschoben wird, dann wird damit auch die Gelenkspindel 5 entlang der oben genannten Langlöcher verschoben.
  • Entsprechend den in 1 dargestellten Pfeilen kann die innere Lenkradwelle 4 zusammen mit dem Lenkrad des Fahrzeugs in Bezug auf die Tiefe verstellt werden, d. h. im wesentlichen in Längsrichtung des Fahrzeugs und kann ebenso nach oben und unten verschwenkt werden. Die zuletzt genannte Schwenkbewegung wird durch die Tatsache ermöglicht, dass die äußere Lenkradwelle 1 in dem Fahrzeug drehbar aufgehängt ist. Diese Aufhängung ist für sich bekannt und nicht im Einzelnen gezeigt.
  • Die entsprechenden Endteile der Gelenkspindel 5 sind so angeordnet, dass sie sich durch einen ersten Plattenstapel 8 und einen zweiten Plattenstapel 9 erstrecken. Jeder Plattenstapel 8, 9 besteht aus einer Anzahl von Platten, vorzugsweise 5 bis 10 Platten, in deren oberem Teil sich Bohrungen 10 bzw. 11 befinden. Diese Bohrungen 10, 11 dienen dazu, die entsprechenden Endbereiche der Gelenkspindel 5 aufzunehmen. Die Gelenkspindel 5 dient somit als Befestigungspunkt und Rotationsachse für den ersten Plattenstapel 8 und für den zweiten Plattenstapel 9.
  • Die Platten, die den ersten Plattenstapel 8 bilden, erstrecken sich in einen und arbeiten mit einem weiteren, entsprechenden Satz von Platten zusammen, die zusammen einen dritten Plattenstapel 12 bilden. Entsprechend erstrecken sich die den zweiten Plattenstapel 9 bildenden Platten in einen weiteren Satz von Platten, die zusammen einen vierten Plattenstapel 13 bilden. Weitere Bohrungen 14 befinden sich sowohl in dem ersten Plattenstapel 8, wie auch in dem dritten Plattenstapel 12. Entsprechen sind auch weitere Bohrungen 15 in dem zweiten Plattenstapel 9 und in dem vierten Plattenstapel 13 ausgebildet.
  • Der untere Teil der äußeren Lenkradwelle 1 trägt ein rohrförmiges Element in Form einer Verriegelungsspindel 16. Zu diesem Zweck ist eine Bohrung 17 ausgebildet, die sich quer durch den unteren Teil der äußeren Lenkradwelle 1 erstreckt; diese Bohrung ist in 1 mit gestrichelten Linien dargestellt. Wie weiter unten noch im Einzelnen beschrieben wird, dient diese Verriegelungsspindel 16 dazu, das Steuerrad in einer erwünschten Stellung zu verriegeln, d. h. in einer erwünschten Position, was die Höhe und die Tief der inneren Lenkradwelle 4 angeht. Zur Montage der Verriegelungsspindel 16 in der Bohrung 17 weist die Verriegelungsspindel einen Außendurchmesser auf, der etwas kleiner ist als der Innendurchmesser der Bohrung 17.
  • Jeder Endbereich der Verriegelungsspindel 16 weist einen scheibenförmigen oder flanschförmigen Bereich mit einem größeren Durchmesser als der übrige Teile der Verriegelungsspindel 16 auf. Diese Bereiche bilden auf diese Weise einen ersten Endanschlag 18 und einem zweiten Endanschlag 19. Der erste Endanschlag 18 ist vorzugsweise so ausgebildet, dass er fest mit dem übrigen Teil der Verriegelungsspindel 16 verbunden ist, während der zweite Endanschlag 19 aus einem extra Teil besteht, das vorzugsweise fest auf das entgegengesetzte Endteil der Verriegelungsspindel 16 aufgeschraubt ist, wobei sich die Verriegelungsspindel 16 durch die äußere Lenkradwelle 1 erstreckt.
  • Wenn die Anordnung fertig montiert ist, dann soll die Verriegelungsspindel 16 eine Rotationsachse und einen Befestigungspunkt für alle Plattenstapel 8, 9, 12 und 13 dadurch bilden, dass sich jeder Endbereich der Verriegelungsspindel 16 durch die Bohrungen 14, 15 erstreckt, die in den Plattenstapeln 8, 12 bzw. in den Plattenstapeln 9, 13 ausgebildet sind. Diese Sätze von Bohrungen 14, 15 weisen außerdem eine längliche Form auf derart, dass die Verriegelungsspindel 16 im wesentlichen in vertikaler Richtung und entlang dieser Bohrungen 14, 15 verschoben werden kann. Wenn diese Anordnung in ihrem montierten Zustand ist und wenn das Anpassungsrohr 3 entlang der äußeren Lenkradwelle 1 verschoben wird, dann wird auch die Gelenkspindel 5 gegenüber der äußeren Lenkradwelle 1 verschoben. Dies führt dazu, dass der erste Plattenstapel 8 und der zweite Plattenstapel 9t in Bezug auf den dritten Plattenstapel 12 bzw. den vierten Plattenstapel 13 leicht verdreht werden. Deshalb bildet die Verriegelungsspindel 16 während dieser Drehbewegung 16 für diese Drehbewegung eine Drehachse.
  • Wie oben erwähnt wurde, ist die Verriegelungsspindel 16 als ein zylindrisches Rohr ausgebildet. Koaxial innerhalb dieses Rohres erstreckt sich eine andere Spindel in Form einer Kippspindel 20, die sich zusätzlich innerhalb der Verriegelungsspindel 16 frei drehen kann. Wie noch im Einzelnen beschrieben wird, dient die Kippspindel 20 dazu in der erfindungsgemäßen Anordnung die Kippfunktion zu übernehmen. Wie in der Einleitung festgestellt wurde, bedeutet diese Kippfunktion, dass das Lenkrad des Fahrzeugs (nicht dargestellt) zusammen mit der inneren Lenkradwelle 4 um einen gewissen Betrag nach oben gedreht werden kann derart, dass das Lenkrad zur Seite bewegt werden kann, wenn der Fahrer in das Fahrzeug einsteigen oder aus diesem aussteigen will. Dies führt zu einem Gewinn an Bequemlichkeit, weil der Fahrer leicht in das Fahrzeug oder aus dem Fahrzeug gelangen kann, ohne gegen das Lenkrad zu stoßen.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung enthält außerdem eine scheibenförmige Einstellungs-Beilegscheibe 21, die zwei vorstehende Stifte 22, 23 aufweist. Diese Stifte erstrecken sich im wesentlichen parallel zu der Verriegelungsspindel 16 und sind so angeordnet, dass sie sich in zwei entsprechende Sätze von Bohrungen 24, 25 durch den dritten Plattenstapel 12 erstrecken. Dem entsprechend umfasst die Erfindung eine zweite Einstellungs-Beilegscheibe 26, die in der gleichen Weise ausgebildet ist wie die erste Einstellungs-Beilegscheibe 21 mit zwei vorstehenden Stiften 27, 28, die sich ebenfalls in einen entsprechenden Satz von Bohrungen 29, 30 in dem vierten Plattenstapel 13 erstrecken.
  • Der dritte Plattenstapel 12 und der vierte Plattenstapel 13 sind somit dazu bestimmt, mit den entsprechenden Einstellungs-Beilegscheiben 21, 26 zusammen montiert zu werden, die ihrerseits auf den beiden Seiten der äußeren Lenkradwelle 1 angeordnet sind.
  • Die oben beschriebene Anordnung soll in dem Fahrzeug zwischen zwei plattenähnlichen Halterungsteilen montiert werden, genauer gesagt zwischen einem ersten Halterungsteil 31 und einem zweiten Halterungsteil 32. Die Halterungsteile 31, 32 sind in dem Fahrzeug fest montiert und erstrecken sich im wesentlichen parallel zu der äußeren Lenkradwelle 1. Der erste Halterungsteil weist eine Öffnung 33 auf, die die erste Einstellungs-Beilegscheibe 21 aufnehmen soll. Die Öffnung 33 hat eine längliche Form und erstreckt sich im wesentlichen in vertikaler Richtung. An der Rückseite der ersten Einstellungs-Beilegscheibe 21 (d. h. an der Seite, die zur Innenseite des ersten Halterungsteils 31 weist) ist ebenso ein vorspringender Teil 34 ausgebildet, der an die Öffnung 33 derart angepasst ist, dass die Breite des vorspringenden Teils 34 nur etwas kleiner ist als die Breite der Öffnung 33. Die Höhe des vorspringenden Teils 34 ist etwas größer als die Dicke des ersten Halterungsteils 31.
  • Der zweite Halterungsteile 32 und die zweite Einstellungs-Beilegscheibe 26 sind in der gleichen Weise ausgebildet wie der erste Halterungsteil 31 und die erste Einstellungs-Beilegscheibe 21, d. h. der zweite Halterungsteil 32 weist eine länglich ausgebildete Öffnung 35 auf, die die zweite Einstellungs-Beilegscheibe 26 aufnehmen soll. Zu diesem Zweck weist die zweite Einstellungs-Beilegscheibe 26 einen vorspringenden Teil auf (in der Zeichnung nicht gezeigt), der gegen die Innenseite des zweiten Halterungsteils 32 gerichtet ist. Auf diese Weise können die zwei Einstellungs-Beilegscheiben 21, 26 entlang jeder der entsprechenden Öffnung 33, 35 nach oben und unten verstellt werden.
  • Im Gegensatz dazu sind die Einstellungs-Beilegscheiben 21, 26 gegen Drehung gesichert und zwar durch die Tatsache, dass sie in den entsprechenden Öffnungen 33, 35 positioniert sind.
  • Um die oben erwähnte Kippfunktion der Erfindung zu ermöglichen, ist eine erste Kipp-Beilegscheibe 36 vorgesehen, die als Scheibe oder Rolle ausgebildet ist und eine durchgehenden Öffnung 37 aufweist. Über die Öffnung 37 erstreckt sich ein erster Gleitstab 38 in Form eines Stiftes. Wenn die erfindungsgemäße Anordnung zusammenmontiert ist (was weiter unten genauer beschrieben wird), dann erstreckt sich der Gleitstab 38 durch eine erste Öffnung 39, die durch die Kipp-Spindel 20 geht, genauer gesagt durch deren Ende. Entsprechend ist eine zweite Kipp-Beilegscheibe 40 vorgesehen, die im wesentlichen auf die gleiche Weise ausgebildet ist, wie die erste Kipp-Beilegscheibe 36, d. h. ebenfalls mit einer durchgehenden Öffnung 41 und einem zweiten Gleitstab 42. Wenn die Anordnung in ihrem montierten Zustand ist, dann erstreckt sich der zweite Gleitstab 42 durch eine weitere Öffnung 43 durch den entgegengesetzten Endteil der Kipp-Spindel 20.
  • Die Kipp-Beilegscheiben 36, 40 sind auf der Außenseite jeder der entsprechenden Halterungsteile 31, 32 angeordnet und sollend mit jedem der entsprechenden Einstellungs-Beilegscheiben 26, 21 auf die folgende Weise zusammenarbeiten: Die erste Kipp-Beilegscheibe 36 ist mit zwei bogenförmigen Vorsprüngen 44, 45 versehen, die Innengewinde aufweisen und gegen die zweite Einstellungs-Beilegscheibe 26 gerichtet sind. Die zweite Kipp-Beilegscheibe 40 ist in der gleichen Weise ausgebildet, d. h. mit ein Innengewinde aufweisenden Vorsprüngen (in 1 nicht gezeigt), die gegen die erste Einstellungs-Beilegscheibe 21 gerichtet sind.
  • Wie oben erwähnt wurde, weist die erste Einstellungs-Beilegscheibe 21 einen vorspringenden Teil 34 auf; dieser ist zusätzlich mit einer oberen Kante 47 und einer unteren Kante 48 versehen, die rund verlaufen und mit einem Außengewinde versehen sind, das mit den mit einem Innengewinde versehenen Vorsprüngen ( in 1 nicht gezeigt) der ersten Kipp-Beilegscheibe 40 zusammenarbeiten soll.
  • Die zweite Einstellungs-Beilegscheibe 26 weist ebenfalls einen mit einem Gewinde versehenen Vorsprung auf (in 1 nicht dargestellt), der entsprechen dem vorspringenden Teil 34 der ersten Einstellungs-Beilegscheibe ausgebildet ist. Wie weiter unten noch genauer erklärt wird, sind die mit einem Innengewinde versehenen Teile jeder Kipp-Beilegscheibe 36, 40 derart angeordnet, dass sie mit den mit einem Außengewinde versehenen Teilen der entsprechenden Einstellungs-Beilegscheibe 21, 26 zusammenarbeiten, um diese Bauteile sicher mit den entsprechenden Halterungsteilen 31, 32 zu verbinden.
  • Die Kipp-Spindel 20 ist innerhalb der Verriegelungsspindel 16 frei drehbar. Wenn die Anordnung in ihrem montierten Zustand ist, dann führt das Drehen der zweiten Kipp-Beilegscheibe 40 zu einer Drehung der Kipp-Spindel 20 innerhalb der Verriegelungsspindel 16, während die zweite Kipp-Beilegscheibe 40 in die erste Einstellungs-Beilegscheibe 21 eingeschraubt wird. Das Gewinde und die Abmessungen dieser zusammenarbeitenden Bauteile sind so aneinander angepasst, dass eine relativ begrenzte Drehung der zweiten Kipp-Beilegscheibe 40 zu einer sicheren Verriegelung der zweiten Kipp-Beilegscheibe 40 und der ersten Einstellungs-Beilegscheibe 21 mit dem ersten Halterungsteil 31 führt. Das Gewinde zwischen der ersten Einstellungs-Beilegscheibe 21 und der zweiten Kipp-Beilegscheibe 40 ist in der entgegengesetzten Richtung zu dem Gewinde zwischen der zweiten Einstellungs-Beilegscheibe 26 und der ersten Kipp-Beilegscheibe 36 ausgebildet. Aus diesem Grund und mit Rücksicht auf die Tatsache, dass die erste Bohrung 39 durch die Kipp-Spindel 20 etwas länglich ausgebildet ist, wird auch eine Verriegelung der ersten Kipp-Beilegscheibe 36 erreicht, wobei während dieses Stadiums die zweite Einstellungs-Beilegscheibe 26 sicher mit dem zweiten Halterungsteil 32 verriegelt wird.
  • Ein grundsätzliches Prinzip der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine integrierte Einstellungs- und Kippfunktion vorzusehen, die insbesondere dafür sorgen soll, dass eine Einstellung des Steuerrades und dann eine Verriegelung des Steuerrades in der erwünschten Stellung möglich ist, wonach das Kippen durchführbar ist. Es wird somit eine festgelegte Stellung des Steuerrades aufrecht erhalten nachdem die Kippfunktion durchgeführt wurde. Zu diesem Zweck umfasst die erfindungsgemäße Anordnung einen Arretiernocken 49, der seinerseits aus einer inneren Scheibe 50 und einer äußeren Scheibe 51 besteht, zwischen denen eine Anzahl von Stiften angeordnet ist. Dabei sind vorzugsweise drei Stifte 52 vorgesehen. Die Scheiben 51, 52 weisen Bohrungen auf, durch die die Verriegelungsspindel 16 hindurchlaufen soll, wenn die Anordnung zusammenmontiert ist. Die Scheiben 50, 51 sollen sich in zueinander entgegengesetzter Richtung drehen, um den Arretiernocken 49 entweder in eine arretierte oder eine nicht arretierte Stellung zu bringen. 1 zeigt die nicht arretierte Stellung, wo die drei Stifte 52 in Bezug auf die Längsrichtung der Verriegelungsspindel 16 leicht geneigt verlaufen. Wenn die Scheiben 50, 51 statt dessen in die zueinander entgegengesetzte Richtung gedreht werden, dann können die Stifte 52 in eine Stellung gebracht werden, in der sie im wesentlichen parallel zur Längsrichtung der Verriegelungsspindel 16 verlaufen. Dies bedeutet, dass der axiale Abstand zwischen den Scheiben 50, 51 etwas zunimmt, verglichen mit der nicht verriegelten Stellung. Wie weiter unten noch im Einzelnen beschrieben wird, kann diese Funktion dazu eingesetzt werden, die verschiedenen Plattenstapel 8, 9, 12, 13 zu verriegeln und dabei das Steuerrad in einer erwünschten Stellung zu verriegeln.
  • Die Arbeitsweise der Erfindung wird nunmehr mit Bezug auf 2 im Einzelnen beschrieben, wobei 2 eine teilweise im Querschnitt dargestellte schematische Vorderansicht der erfindungsgemäßen Anordnung im fertig montierten Zustand zeigt. 2 zeigt die Erfindung bei der nicht verriegelten Einstellungsfunktion. Das bedeutet, dass die Stifte 52 in dem Arretiernocken 49 in Bezug auf die Längsrichtung der Verriegelungsspindel 16 geneigt sind. Diese Figur zeigt außerdem, auf welche Weise die Verriegelungsspindel 16 durch die äußere Lenkradwelle 1, die Plattenstapel 8, 9, 12, 13 die Einstellungs-Beilegscheiben 21, 26 und die Halterungsteile 31, 32 verläuft. In dieser Stellung ist der Arretiernocken 49 ebenfalls auf der Verriegelungsspindel 16 angeordnet und zwar zwischen dem ersten Endanschlag 18 und der ersten Einstellungs-Beilegscheibe 21. Zu diesem Zweck ist der Durchmesser der Scheiben 50, 51, die zu dem Arretiernocke 49 gehören, ebenso ein wenig kleiner als die Breite der Öffnung 33 in dem ersten Halterungsteil 31 (siehe 1). Die Kipp-Spindel 20 ist ebenfalls so angeordnet, dass sie durch die Verriegelungsspindel 16 verläuft, und ebenso durch die entsprechenden Gleitstäbe 38, 42 jedes der entsprechenden Kipp-Beilegscheiben 36, 40, wobei die Gleitstäbe 38, 42 durch die Öffnungen 39, 42 in der Kipp-Spindel verlaufen.
  • 2 zeigt auch, wie das sich durch die äußere Lenkradwelle 1 erstreckende Einstellungsrohr 3 verläuft. Die innere Lenkradwelle 4 verläuft ebenfalls durch das Einstellungsrohr. Die Gelenkspindel 5 erstreckt sich quer durch den oberen Teil der äußeren Lenkradwelle 1 und durch das Einstellungsrohr 3, wie dies oben beschrieben wurde. Die Gelenkspindel 5 weist einen zentralen Bereich 5a auf, dessen Unterseite vorzugsweise teilweise weggeschnitten ist. Auf diese Weise kann sich die innere Lenkradwelle 4 frei in dem Anpassungsrohr 3 drehen, ohne an den genannten zentralen Bereich 5a anzustoßen.
  • Wenn die Einstellungsfunktion der Anordnung in ihrer nicht verriegelten Stellung ist, (was der in 2 gezeigt Zustand ist), dann sind die Plattenstapel 8, 9, 12, 13 nicht miteinander verriegelt. In dieser Stellung kann somit der Fahrer des Fahrzeugs das Steuerrad (nicht gezeigt) zusammen mit der inneren Lenkradwelle 4 nach oben und unten bewegen. Eine Einstellung nach unten ist dadurch möglich, dass der erste Plattenstapel 8 und der zweite Plattenstapel 9 in Bezug auf den dritten Plattenstapel 12 bzw. den vierten Plattenstapel 13 verdrehbar sind (siehe 1), während die Gelenkspindel 5 entlang der äußeren Lenkradwelle 1 bewegt wird. Eine Höhenanpassung der inneren Lenkradwelle 4 und somit auch der äußeren Lenkradwelle 1 wird dadurch möglich, dass die Verriegelungsspindel 16 entlang der Langlochbohrungen 14, 15 in den Plattenstapeln 8, 9, 12, 13 bewegt werden kann. Während dieser Bewegung wird die Kipp-Spindel 20 entlang den entsprechenden Gleitstäben 38, 42 verschoben unter der Voraussetzung, dass jede Kipp-Beilegscheibe 36, 40 und jede Einstellungs-Beilegscheibe 21, 26 sicher mit den entsprechenden Halterungsteilen 31, 32 verriegelt ist, d. h. unter der Voraussetzung, dass die Kippfunktion verriegelt ist.
  • Wenn der Fahrer die gewünschte Stellung des Steuerrades ausgewählt hat, kann diese Stellung mit Hilfe des Arretiernockens fixiert werden. Zu diesem Zweck wird die äußere Scheibe 51 gegenüber der inneren Scheibe 50 gedreht, bis die Stifte 52 eine Stellung einnehmen, in der sie im wesentlichen parallel zu der Verriegelungsspindel 16 ausgerichtet sind. Da der Abstand zwischen den beiden Endanschlägen 18, 19 konstant ist, wird die innere Scheibe 50 des Arretiernockens 49 in einer Richtung gegen die erste Einstellungs-Beilegscheibe 21 bewegt (d. h. in 1 nach links). Da die innere Scheibe 50 außerhalb der ersten Einstellungs-Beilegscheibe 21 und der zweite Endanschlag 19 außerhalb der zweiten Einstellungs-Beilegscheibe 26 angeordnet ist, führt diese Betätigung dazu, dass die zwei Einstellungs-Beilegscheiben 21, 26 sicher mit den Plattenstapeln 8, 9, 21, 13 verbunden sind, die somit sicher in der festgelegten Stellung verriegelt sind.
  • Um die Plattenstapel 8, 9, 12, 13 zu lösen, wird die äußere Scheibe 51 gegenüber der inneren Scheibe 50 in die Stellung zurückgedreht, die in 2 gezeigt ist, d. h. derart, dass die Stifte 52 wieder geneigt verlaufen. Auf diese Weise kann die Stellung des Steuerrades wieder angepasst werden und falls erwünscht in einer neuen Stellung festgelegt werden.
  • Um auf den Arretiernocken 49 Zugriff zu haben, d. h. um die äußere Scheibe 51 zu drehen, ist die zweite Kipp-Beilegscheibe 40 vorzugsweise mit einer Ausnehmung oder ähnlichem (nicht dargestellt) versehen, mit der ein Betätigungsmittel (nicht gezeigt), zum Beispiel eine Stange verbunden ist. Auf diese Weise kann der Fahrer des Fahrzeugs auf mechanische Weise die Plattenstapel 8, 9, 12, 13 in der oben beschriebenen Weise lösen oder verriegeln. Alternativ kann diese Funktion auch ferngesteuert sein, zum Beispiel mit Hilfe eines elektrischen Schalters (nicht dargestellt), der mit einem Motor verbunden ist, der seinerseits dazu eingesetzt wird, den Arretiernocken zu verriegeln und zu entriegeln. Der Schalter kann durch den Fahrer aktiviert werden, um die Stellung des Steuerrades einzustellen oder zu verriegeln.
  • Ein grundsätzliches Prinzip der Erfindung besteht auch darin, die oben beschriebene Kippfunktion vorzusehen, bei der eine mit Hilfe des Arretiernockens 49 verriegelte Stellung aufrecht erhalten werden kann, während die Kippfunktion aktiviert wird. Diese Funktion wird im Folgenden im Einzelnen beschrieben.
  • 2 zeigt die erfindungsgemäße Anordnung in der unteren Endstellung, d. h. die Arretierspindel 16 ist relativ weit unten in den Öffnungen 33, 35 in dem ersten Halterungsteil 31 bzw. in dem zweiten Halterungsteil 32 positioniert. Die Kippfunktion ist zusätzlich verriegelt, was bedeutet, dass die mit einem Gewinde versehene Verbindung zwischen den Vorsprüngen 44, 45 auf der ersten Kipp-Beilegscheibe 36 und die entsprechenden mit einem Gewinde versehenen Oberflächen 52, 53 der zweiten Einstellungs-Beilegscheibe 26 und die Gewindeverbindung zwischen den mit einem Gewinde versehenen Oberflächen 47, 48 der ersten Einstellungs-Beilegscheibe und die entsprechenden Vorsprünge 54, 55 auf der zweiten Kipp-Beilegscheibe 40 festgezogen sind. Das bedeutet, dass die Kipp-Beilegscheiben 36, 40 und die Einstellungs-Beilegscheiben 21, 26 fest miteinander und mit den entsprechenden Halterungsteilen 31, 32 verriegelt sind.
  • Es ist festzuhalten, dass auch dann, wenn die Kipp-Beilegscheiben 36, 40 sicher mit den entsprechenden Halterungsteilen 31, 32 verriegelt sind (wie in 2 gezeigt), es immer noch möglich ist, die Verriegelungsspindel 16 anzuheben und abzusenken so lange wie der Arretiernocken 49 in seiner Offenstellung ist. Die Einstellungsfunktion der erfindungsgemäßen Anordnung ist somit von der Kippfunktion unabhängig.
  • Die Kippfunktion kann bei der Erfindung zum Beispiel dann aktiviert werden, wenn der Fahrer aus dem Fahrzeug aussteigen möchte. Diese Aktivierung ist dadurch möglich, dass die zweite Kipp-Beilegscheibe 40 in einer vorbestimmten Richtung gedreht wird (die durch die Richtung der entsprechenden Gewinde vorgegeben ist); dies führt dazu, dass die beiden Gewindeverbindungen gelöst werden. Wie oben erklärt wurde, setzt dies voraus, dass die beiden Gewindeverbindungen zueinander entgegengesetzt verlaufen. Somit werden die Kipp-Beilegscheiben 36, 40 von den Einstellungs-Beilegscheiben 26, 21 und von den Halterungsteilen 32, 31 gelöst. Dadurch kann sich die gesamte äußere Lenkradwelle 1 zusammen mit der Verriegelungsspindel 16 entlang der beiden Öffnungen 33, 35 in den entsprechenden Halterungsteilen 31, 32 bewegen. Die Anordnung kann dann zum Beispiel eine obere Endstellung einnehmen, in der die Verriegelungsspindel 16 in der vertikalen Richtung so weit oben positioniert ist, wie dies die Höhe der Öffnungen 33, 35 in dem entsprechenden Halterungsteil 31, 32 zulässt. Dies erleichtert es dem Fahrer aus dem Fahrzeug auszusteigen.
  • Umgekehrt kann der die Anordnung aus der oberen Endstellung in die untere Endstellung bewegt werden, nachdem der Fahrer in das Fahrzeug eingestiegen und bereit ist, um mit dem Fahrzeug zu fahren. Wenn sich der Fahrer auf dem Fahrersitz niedergelassen hat, um den Motor zu starten, kann die äußere Lenkradwelle 1 dann wieder in die untere Endstellung bewegt werden. Die Kippfunktion ist dann durch Drehung der zweiten Kipp-Beilegscheibe 40 verriegelt, so dass die Anordnung wieder den verriegelten Zustand, wie er in 2 gezeigt ist, einnimmt.
  • Die Kipp-Beilegscheiben 36, 40 sind vorzugsweise so ausgebildet, dass die Gleitstäbe 38, 42 im wesentlichen vertikal angeordnet sind, wenn die Kippfunktion in ihrem verriegelten Zustand ist. Auf diese Weise kann sich die Kipp-Spindel 20 entlang der Gleitstäbe 38, 42 bewegen, während die Stellung des Steuerrades eingestellt wird.
  • Die Kippfunktion wird vorzugsweise automatisch aktiviert, zum Beispiel mit Hilfe eines Signals, das von der Verriegelung der Fahrzeugzündung oder von der Türverriegelung ausgeht; alternativ können auch Schalter im Fahrersitz vorgesehen werden, die ihrerseits vorzugsweise Mittel aktivieren (nicht gezeigt), die für eine Drehung der zweiten Kipp-Beilegscheibe 40 sorgen. Die Erfindung kann zum Beispiel so ausgeführt sein, dass dann, wenn der Fahrer den Zündschlüssel in die Stellung dreht, in der der Motor abgeschaltet ist, ein elektrischer Motor (nicht gezeigt) aktiviert wird, der seinerseits so ausgeführt ist, dass er die Kippfunktion aktiviert, d. h. die Kipp-Beilegscheibe 40 dreht. Auf diese Weise kann die innere Lenkradwelle 4 in eine obere Endstellung bewegt werden. Wenn die innere Lenkradwelle 4 diese obere Stellung erreicht hat, wird durch einen Wegfühler (nicht gezeigt) dem elektrischen Motor ein Signal gegeben, um die Kippfunktion zu verriegeln. Wenn sich der Fahrer wieder in das Fahrzeug setzt, kann der genannte Motor aktiviert werden, wenn der Zündschlüssel in die Stellung gebracht wird, in der der Motor startet. Auf diese Weise wird die Kippfunktion wieder aktiviert und die innere Lenkradwelle 4 wird in ihre untere Endstellung bewegt. Mittels eines Signals von dem genannten Wegfühler kann dann die innere Lenkradwelle in dieser unteren Stellung verriegelt werden.
  • Die Erfindung ist nicht auf eine automatisch zu aktivierende Kippfunktion eingeschränkt; sie kann im Prinzip auch vollständig von Hand ausgeführt werden, indem die Kipp-Beilegscheibe 40 gedreht wird.
  • Somit wird erfindungsgemäß eine erste Verriegelungsanordnung durch die Plattenstapel 8, 9, 12, 13, die Einstellungs-Beilegscheiben 21, 26 und durch den Arretiernocken 49 gebildet. Diese Verriegelungseinrichtung wird für die Einstellungsfunktion der Erfindung eingesetzt, wobei der Fahrer des Fahrzeugs in der Lage ist das Steuerrad in eine erwünschte Stellung zu bringen. Der Arretiernocken 49 wird hier eingesetzt, um die Plattenstapel 8, 9, 12, 13 in Beziehung zueinander zu verriegeln. Das heißt, dass die Verriegelungsspindel 16 in Bezug auf die Gelenkspindel 5 verriegelt wird. Eine zweite Verriegelungsanordnung wird durch die Kipp-Spindel 20, die Einstellungs-Beilegscheiben 21, 26 und die Kipp-Beilegscheiben 36, 40 gebildet, durch die die Kippfunktion aktiviert werden kann, wobei eine Stellung des Steuerrades, die durch die Einstellungsfunktion festgelegt und verriegelt wurde, auch aufrecht erhalten werden kann, wenn die Kippfunktion aktiviert ist.
  • Die Erfindung ist nicht auf das oben beschriebene Ausführungsbeispiel eingeschränkt, sondern kann innerhalb des Schutzbereichs der beigefügten Ansprüche abgewandelt werden. Zum Beispiel können die Halterungsteile 31, 32 mit abgeschrägten oder vertieften Einschnitten versehen sein, um die obere und untere Endstellung für die Kippfunktion klar zu definieren. Außerdem können zum Beispiel die Plattenstapel 8, 9, 12, 13, die Verriegelungsspindel 16 und die Kipp-Spindel 20 in ihrer Form und Dimension in Abhängigkeit von ihrer Anwendung unterschiedlich ausgebildet sein.
  • Zusätzlich können von dem oben beschriebenen Arretiernocken 49 abweichende Arten von Arretiernocken zum Arretieren der Platten eingesetzt werden.
  • Die Erfindung kann in verschiedenen Arten von Fahrzeugen eingesetzt werden, zum Beispiel in Personenfahrzeugen, Lastkraftwagen und Bussen.

Claims (9)

  1. Anordnung für einen einstellbaren Lenkmechanismus in einem Fahrzeug mit einem Lenkrad, welches an einer inneren Lenkradwelle (4) befestigt ist, welche bezüglich der Höhe und Tiefe einstellbar ist, einer ersten Verriegelungsanordnung (8, 9, 12, 13, 21, 26, 49) zum Befestigen der inneren Lenkradwelle (4) in einer gewählten Stellung bezüglich der Höhe und Tiefe und einer zweiten Verriegelungsanordnung (20, 21, 26, 36, 40) zum Fixieren des Lenkrades in zumindest zwei ausgeprägten vertikalen Stellungen, unabhängig von einer Verriegelung der ersten Verriegelungsanordnung (8, 9, 12, 13, 21, 26, 49), dadurch gekennzeichnet, dass die erste Verriegelungsanordnung (8, 9, 12, 13, 21, 26, 49) auf einer Verriegelungsspindel (16) gehalten ist, welche sich im wesentlichen quer zu der Längsrichtung der inneren Lenkradwelle (4) erstreckt und mit der inneren Lenkradwelle (4) verbunden ist, und dass die zweite Verriegelungsanordnung (20, 21, 26, 36, 40) eine drehbare Kipp-Spindel (20) aufweist, die sich koaxial durch die Verriegelungsspindel (16) erstreckt.
  2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Lenkradwelle (4) verlagerbar in einer äußeren Lenkradwelle (1) aufgehängt ist, durch welche die Verriegelungsspindel (16) angeordnet ist.
  3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Verriegelungsanordnung (8, 9, 12, 13, 21, 26, 49) zumindest einen Satz von Platten (8, 9, 12, 13) aufweist, welche auf der Verriegelungsspindel (16) sitzen, und welche zum Verriegeln der inneren Lenkradwelle (4) zusammenpressbar sind.
  4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen mechanisch betätigten Arretiernocken (49) aufweist, welcher koaxial um die Verriegelungsspindel (16) zum Zusammenpressen und Verriegeln der Platten (8, 9, 12, 13) angeordnet ist.
  5. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsspindel (16) sich durch zwei Halterungsteile (31, 32) erstreckt, welche auf beiden Seiten der inneren Lenkradwelle (4) angeordnet und an dem Fahrzeug befestigt ist.
  6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Halterungsteil (31; 32) eine verlängerte Nut (33; 35) zum Ermöglichen der Verlagerung der inneren Lenkradwelle (4) im wesentlichen in vertikaler Richtung aufweist.
  7. Anordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Verriegelungsanordnung (20, 21, 26, 36, 40) zumindest eine drehbare Kipp-Beilegscheibe bzw. -Distanzscheibe (40; 36) aufweist, welche durch die Kipp-Spindel (20) gehalten ist, und welche in den ausgeprägten Stellungen in den Halterungsteilen (31, 32) befestigbar ist.
  8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kipp-Beilegscheibe bzw. -Distanzscheibe (40; 36) durch Zusammenwirken mit einer Einstellungs-Beilegscheibe bzw. -Distanzscheibe (21; 26) verriegelbar ist, wobei das Halterungsteil (31; 32) zwischen der Kipp-Beilegscheibe bzw. -Distanzscheibe (40; 36) und der Einstellungs-Beilegscheibe bzw. -Distanzscheibe (21; 26) verriegelt ist.
  9. Fahrzeug, welches eine Anordnung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche aufweist.
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