DE69904463T2 - Durch windkraft angetriebenes spielzeug mit der form eines fisches oder dergleichen - Google Patents
Durch windkraft angetriebenes spielzeug mit der form eines fisches oder dergleichenInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft windbetätigte Spielsachen oder Rasendekorationen und insbesondere windbetätigte Spielsachen oder Rasendekorationsobjekte in der Form eines Fisches od. dgl.. Die Erfindung betrifft insbesondere ein Spielzeug oder eine Rasendekoration, bei welchen, wenn sie einem Luftstrom ausgesetzt sind, die Bewegung des Spielzeugs eine Schwimmbewegung oder einen Fisch imitiert, während sie gleichzeitig die Windrichtung und qualitativ die Luftgeschwindigkeit anzeigt.
- Es sind derzeit zahlreiche Rasendekorationsmodelle, Spielsachen u. dgl. bekannt, die konstruiert sind, sich zu bewegen, wenn sie einem Luftstrom ausgesetzt sind. Typisch für solche Vorrichtungen sind Feuerräder und andere, ähnliche Konstruktionen, die Flügellaufräder verwenden. Zusätzlich sind zahlreiche Gehänge und Windrichtungsanzeigegeräte bekannt.
- Gemäß einer ersten erfindungsgemäßen Ausgestaltung wird eine windbetätigte Vorrichtung (10) in der Form eines Fisches od. dgl. geschaffen, die aufweist:
- wenigstens zwei im wesentlichen ebene, aus einem im Ruhezustand formstabilen Leichtbaumaterial gebildete Segmente, wobei die Segmente beweglich miteinander verbunden sind;
- eine mit einem der Segmente über ein Gelenk verbundene Stützstange, wobei die Stützstange flexibel ist, um Längs- und Querbiegungen zuzulassen;
- wodurch, wenn die Vorrichtung einem Luftstrom ausgesetzt ist, die Kombination der Biegung der flexiblen Stützstange, der Rotation der Segmente um das Gelenk sowie der gelenkigen Verbindung der Segmente es den Segmenten ermöglicht, sich in einer im allgemeinen wellenförmigen Bewegung in Imitation der Bewegung eines Fisches od. dgl. zu bewegen.
- Die Vorrichtung hat vorzugsweise im wesentlichen die Form eines gemeinen Meerengels, wobei jedoch die Vorrichtung auch die Form einer Kaulquappe haben kann.
- Die Vorrichtung umfasst vorzugsweise drei Segmente, nämlich ein erstes Segment mit der Form des Körpers eines Meerengels, ein zweites Segment mit der Form der Brust- und Bauchflosse des Meerengels und ein drittes Segment mit der Form der Schwanzflosse des Meerengels; die Vorrichtung kann jedoch auch zwei Segmente umfassen. Die Segmente werden gelenkig miteinander verbunden.
- Normalerweise ist die Stützstange mit dem ersten Segment verbunden, und sie wird mit dem ersten Segment vorn vor einer vertikalen Mittellinie des ersten Segmentes verbunden, während das zweite Segment am hinteren Rand des ersten Segmentes angeschlossen ist. Üblicherweise sind die Segmente scharnierartig miteinander verbunden.
- Um die Bewegung der Vorrichtung zu verstärken, wenn sie einem Luftstrom ausgesetzt ist, ist normalerweise zumindest das zweite oder das dritte Segment mit gewichtsbelasteten Bereichen in zumindest einer der Flossen versehen, um die Wellenbewegung der Segmente zu verändern.
- Gemäß einer zweiten erfindungsgemäßen Ausgestaltung wird eine windbetätigte Vorrichtung in Form eines Fisches od. dgl. geschaffen, die einen im wesentlichen ebenen Körper mit der Form eines Fisches od. dgl. aufweist, wobei der Körper in der Lage ist, seine Form im Ruhezustand aufrechtzuerhalten und wobei der Körper als durchgehendes Segment, das flexible Eigenschaften aufweist, ausgebildet ist, die ihm ermöglichen, sich, wenn einem Luftstrom ausgesetzt, in einem im wesentlichen wellenförmigen Muster zu bewegen, wobei der Körper im Frontbereich mittels eines Lagers drehbar mit einer Stützstange verbunden ist und diese Stützstange flexibel ist, um Längs- und Querbiegungen zuzulassen, wodurch, wenn die Vorrichtung einem Luftstrom ausgesetzt ist, die Kombination des Biegevermögens der flexiblen Stützstange, der Rotation des Körpers um das Lager sowie der Wellenbewegung des Körpers es dem Körper ermöglicht, sich in Nachahmung eines Fisches od. dgl. zu bewegen.
- Vorzugsweise hat die Vorrichtung im wesentlichen die Gestalt eines Meerengels.
- Zur Erleichterung des Verständnisses der Erfindung werden nun drei besondere Ausführungsformen beispielhaft unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung erläutert, in der:
- Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Vorrichtung ist;
- Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung aus Fig. 1 ist;
- Fig. 3 eine Draufsicht auf die Vorrichtung aus Fig. 1 ist;
- Fig. 4 eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zeigt;
- Fig. 5 eine Draufsicht auf die Vorrichtung aus Fig. 4 zeigt; und
- Fig. 6 eine Seitenansicht einer dritten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zeigt.
- Fig. 1 zeigt ein erstes bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen, insgesamt mit Bezugszeichen 10 versehenen Vorrichtung. Die Vorrichtung weist drei Segmente 12, 14 und 16 auf, die gelenkig mittels der Scharniermittel 18 miteinander verbunden sind. Während die in Fig. 1 gezeigte Vorrichtung im wesentlichen die Form eines Meerengels hat, mit einem Segment 12, das den Hauptkörper des Fisches ausmacht, einem Segment 14, das die Brust- und Rückenflossen des Fisches ausmacht und einem Segment 16, das die Schwanzflosse des Fisches ausmacht, wären auch andere Formen möglich. Vorrichtung 10 wird mittels einer Stützstange 20 abgestützt, die nahe der Frontseite von Segment 12 angeschlossen ist, obwohl auch andere Befestigungspunkte möglich wären, wie weiter unten noch erläutert werden wird. Der Hauptkörper 12 kann um den flexiblen Schaft 20 mittels der Lagerung rotieren. Wenn die Vorrichtung als Rasenverzierung verwendet wird, kann die Stützstange 20 im Boden 22 befestigt sein. Wenn die Vorrichtung 10 als Handhaltespielzeug verwendet werden soll, wird die Stützstange 20 mit der Hand gehalten.
- Die Bewegung der Vorrichtung 10 in Form eines Fisches, wenn sie einem Luftstrom ausgesetzt ist, ist in den Figuren dargestellt. Wenn der Luftstrom die Vorrichtung 10 anströmt, ist jedes der einzelnen Segmente 12,14 und 16 frei, sich um die Scharniere 18 zu bewegen und die Stützstange 20 gemäß der bevorzugten Ausgestaltung ist in sich flexibel, um Längs- und Querbiegungen und entsprechende Freiheitsgrade zu schaffen, die hierdurch die Wellenbewegung des Fisches weiter steigern, welche nahezu die reale Bewegung nachahmt.
- Ein zweites erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel ist in den Fig. 4 und 5 gezeigt. Diese Ausführungsform hat nur zwei Segmente 30,32, die mittels der Scharniere 34 zusammengehalten werden. Ähnlich dem ersten Ausführungsbeispiel wird die Vorrichtung mittels einer Stützstange 36 abgestützt, welche am Boden 38 befestigt sein kann. Segment 30 kann sich frei um den flexiblen Schaft bewegen, um der Vorrichtung hierdurch zu ermöglichen, der Windrichtung zu folgen.
- Ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung ist in Fig. 6 dargestellt und insgesamt mit Bezugszeichen 50 bezeichnet. Der Körper 52 dieser Vorrichtung 50 hat, ähnlich wie bei den anderen Ausführungsbeispielen, die Form eines Meerengels. Der Körper 52 ist als durchgehendes Segment ausgeführt, welches flexible Eigenschaften aufweist, um zu ermöglichen, daß es eine Wellenbewegung ausführt, wenn es von einem Luftstrom angeströmt wird. Dies kann erreicht werden, indem der Körper aus einem vergleichsweise flexiblen Material, vorzugsweise einem geeigneten Kunststoffmaterial wie flexibles Polypropylen oder Polyethylen, konstruiert ist. Der Körper, während er flexibel ist, sollte trotzdem eine ausreichende Steifigkeit aufweisen, um im Ruhezustand die allgemeine Form eines Fisches zu behalten. Die Bewegung des Körpers kann auch hier durch das Vorsehen von geeignet platzierten gewichtsbelasteten Zonen 54 im Bereich der Flossen gesteigert werden, um die Wellenbewegung in diesen Zonen zu erhöhen.
- Der Körper 52 gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel wird mittels einer Stützstange 56 abgestützt, die über ein Lager 58 mit dem Körper verbunden ist. Die in Fig. 6 gezeigte Ausführung der Vorrichtung ist mit einem Halter 60 versehen, um die Vorrichtung in der Hand zu halten. Halter 60 ist mit oberen und unteren Gleitstücken 62 und 64 versehen, welche die Stützstange 56 umgreifen und ermöglichen, daß deren freie Länge durch Bewegen des Halters nach oben und unten einstellbar ist. Die Schwingungsfrequenz des Körpers 52 und die Nachahmung der Bewegung eines Fisches kann durch Verlängern oder Verkürzen der flexiblen Stützstange durch Einstellen der freien Länge der Stützstange mittels Verschieben des Halters 60 entlang der Stützstange geändert werden.
- Die erfindungsgemäßen Vorrichtungen sind vorzugsweise aus sehr leichten Materialien hergestellt, wobei die einzelnen Segmente aus Materialien wie Balsaholz oder Styropor hergestellt sind.
- Die Scharniere sind aus einem Material hergestellt, das einige Beweglichkeit schafft, um die Drehbewegung der Segmente um die Schwenkachse zu beeinflussen. Das Körpersegment kann an den an das Scharnier angrenzenden Rändern schräg abgeschnitten sein, um ein Mittel zur Begrenzung der Drehamplitude des Segmentes zu schaffen. Zusätzlich kann die Härte der Stützstange angepasst sein, und, in Kombination mit der Installation von Ausgleichsgewichten 24 oder 40 an den Segmentenrändern und einer Veränderung der Scharnierbeweglichkeit, können die Bewegungsmuster an die Bewegung eines anderen Fisches od. dgl. angepaßt werden. Mit entsprechend angepasstem Körper, flexibler Stützstangen, Härtenanpassung und Installationen von Ausgleichsgewichten kann zum Beispiel auch eine sich schnell bewegende Kaulquappe nachgeahmt werden.
- Wie weiter oben erläutert kann die Vorrichtung auch an anderen Stellen als dem Frontbereich des Körpers mit der Stützstange verbunden sein. Die Abstützung kann mit dem Körper irgendwo innerhalb der vorderen Hälfte des Körpers verbunden sein. In Abhängigkeit von der Anbindung der Abstützung am Körper wird sich der Charakter der Bewegung verändern.
- Die in der Anmeldung gezeigten bevorzugten Ausführungsbeispiele verwenden eine Stützstange zum Abstützen der Vorrichtung. Die Vorrichtung könnte auch an einer zwischen zwei Abstützungen befestigten Schnur abgestützt sein. Die Schnur würde mit einem oder mehreren geeigneten Stoppern versehen werden, um das Lager in der geeigneten vertikalen Stellung zu halten, während die volle Bewegung des Körpers ermöglicht ist.
- Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann für ästhetische Zwecke mit einem dekorativen und/oder eingefärbten Überzug versehen sein. Solch ein dekorativer oder eingefärbter Überzug kann auch dazu dienen, die Körpersegmente und Scharniere zu verstecken. Um ein noch gleichmäßigeres Erscheinungsbild zu schaffen, können die für die Drehsteifigkeit sorgenden Scharniere in einen durchgehenden Körper mit angemessen angepassten elastischen Eigenschaften integriert sein.
- Auch wenn zahlreiche bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung im Detail beschrieben wurden, ist für den Fachmann ersichtlich, dass Veränderungen vorgenommen werden können, ohne den Schutzbereich der anhängenden Ansprüche zu verlassen.
Claims (9)
1. Windbetriebene Vorrichtung (10) mit der Form eines Fisches
od. dgl., aufweisend:
wenigstens zwei im allgemeinen ebene Segmente (12,
14, 16; 30, 32), gebildet aus einem im Ruhezustand
formstabilen Leichtbaumaterial, wobei die Segmente
(12, 14, 16; 30, 32) beweglich miteinander verbunden
sind;
eine mit einem der Segmente über ein Lager verbundene
Stützstange (20; 36), wobei die Stützstange flexibel
ist, um Längs- und Querbiegungen zuzulassen;
wobei, wenn die Vorrichtung (10) einem Luftstrom
ausgesetzt ist, durch die Kombination der Biegung der
flexiblen Stützstange (20; 36), der Rotation der
Segmente (12, 14, 16; 30, 32) um das Lager sowie der
gelenkigen Verbindung der Segmente es den Segmenten
ermöglicht ist, sich in einer im allgemeinen
wellenförmigen Bewegung in Imitation der Bewegung
eines Fisches o. dgl. zu bewegen.
2. Windbetätigte Vorrichtung wie in Anspruch 1 beansprucht,
wobei die Vorrichtung (10) im wesentlichen die Form eines
gemeinen Meerengels hat.
3. Windbetätigte Vorrichtung wie in Anspruch 2 beansprucht,
wobei die Vorrichtung (10) drei Segmente (12, 14, 16)
aufweist, ein erstes Segment (12) mit der Form des Körpers
eines Meerengels, ein zweites Segment (14) mit der Form
der Brust- und Bauchflosse und ein drittes Segment mit der
Form der Schwanzflosse des Meerengels.
4. Windbetätigte Vorrichtung wie in Anspruch 3 beansprucht,
wobei die Stützstange (20) mit dem ersten Segment (12)
verbunden ist.
5. Windbetätigte Vorrichtung wie in Anspruch 4 beansprucht,
wobei die Stützstange (20) mit dem ersten Segment (12)
vorn vor einer vertikalen Mittellinie des ersten Segmentes
verbunden ist und das zweite Element (14) mit dem hinteren
Rand des ersten Segmentes verbunden ist.
6. Windbetätigte Vorrichtung wie in Anspruch 5 beansprucht,
wobei die Segmente (12, 14, 16) mit Klappgelenken (18)
miteinander verbunden sind.
7. Windbetätigte Vorrichtung wie in Anspruch 6 beansprucht,
wobei zumindest das zweite Segment (14) und das dritte
Segment (17) mit gewichtsbelasteten Bereichen in
wenigstens einer der Flossen versehen sind, um die
Wellenbewegung der Segmente zu verändern.
8. Windbetätigte Vorrichtung (50) in Form eines Fisches
o. dgl., aufweisend einen im wesentlichen ebenen Körper
(52) mit der Form eines Fisches od. dgl., dessen Körper in
der Lage ist, seine Form im Ruhezustand aufrechtzuerhalten
und der als ein durchgehendes Element mit flexiblen
Eigenschaften ausgebildet ist, die ihm ermöglichen, sich,
wenn einem Luftstrom ausgesetzt, in einem im wesentlichen
wellenförmigen Muster zu bewegen, wobei der Körper im
Frontbereich mittels eines Lagers drehbar mit einer
Stützstange (56) verbunden ist, wobei die Stützstange (56)
flexibel ist, um Längs- und Querbiegungen zuzulassen,
wobei wenn die Vorrichtung (50) einem Luftstrom ausgesetzt
ist, durch die Kombination des Biegevermögens der
flexiblen Stützstange (56), der Rotation des Körpers um
das Lager sowie der Wellenbewegung des Körpers (52) es dem
Körper ermöglicht ist, sich in Nachahmung eines Fisches
od. dgl. zu bewegen.
9. Windbetätigte Vorrichtung wie in Anspruch 8 beansprucht,
wobei die Vorrichtung (50) im allgemeinen die Gestalt
eines Meerengels hat.
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| DE7222634U (de) | Beschleunigungs-Spielfahrzeug |
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| Date | Code | Title | Description |
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: SUCIU, EMIL, ESCONDIDO, CALIF., US |
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| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |