DE29900881U1 - Bilderrahmen - Google Patents
BilderrahmenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44C—PRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
- B44C1/00—Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing decorative surface effects
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
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Description
se, 99012-DEU 19. Januar 1999
09518 Niederschmiedeberg
"Bilderrahmen"
Die Erfindung betrifft einen Bilderrahmen, bestehend aus Profilrahmen und
aus meist ebenen Elementen zum Schützen und Fixieren des Bildes, wobei der Profilrahmen auf der Vorderseite des Bildes mit einer längs der Profile
verlaufenden Nut zur Aufnahme von Dekorationselementen versehen ist.
Es ist üblich, Bilderrahmen aus Rahmenprofilen herzustellen, die an der
Vorderseite mit zusätzlichen Dekorleisten versehen sind. Die Rahmenprofile besitzen zu diesem Zweck auf der Vorderseite mehr oder weniger tiefe
Nuten, in die kraft- oder formschlüssig sogenannte Dekorleisten eingefügt werden. Diese Dekorleisten sind in besonderer Weise hinsichtlich Farbe,
Struktur und Oberfläche gestaltet.
Durch die DE 90 03 604 IM ist es bekannt, in diese Nut übereinander
mehrere mehr oder weniger transparente Dekorationselemente in Form eines Stapels einzufügen. Diese Dekorationselemente sind in der Ebene
des Rahmens flach gestaltet. Sie folgen der endlosen Nut im Rahmen ohne Unterbrechung. Die lückenlos hintereinander angeordneten Dekorationselemente
können farblich in verschiedener Weise ausgeführt sein. Die unterschiedliche Transparenz und Farbe erlaubt auf diese Weise auch in
der Tiefe gestaffelte Dekorationseffekte.
Rahmen dieser Art sind nicht für Bilder aller Art und für alle Raumdekorationen
geeignet. Sie eignen sich insbesondere nicht für Bilder, die in natürlicher Weise irgendwelche realistische Motive widerspiegeln und meist in
rustikaler Umgebung angeordnet werden.
Für das Einrahmen von Bildern der letztgenannten Art ist es daher nach
wie vor üblich, Rahmen aus unterschiedlichen naturbelassenen Hölzern herzustellen. Einziges Gestaltungselement solcher Rahmen sind entweder
unregelmäßige Oberflächenprofile oder geschnitzte bzw. eingebrannte Muster.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, insbesondere für
rustikal gestaltete Räume, vorzugsweise für Bilder mit natürlich, realistischen Motiven, Bilderrahmen vorzuschlagen, die auf einfache Weise herstellbar
sind und die der Besitzer selbst in hervorragender Weise dem Charakter des Bildes und/oder dem Charakter des Raumes anpassen kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruches
1 gelöst.
Der Raum der Nut, der zur Sichtseite durch die transparente Abdeckung
abgeschlossen ist, kann in beliebiger Weise mit natürlichen oder künstlichen Dekorelementen unregelmäßiger, dreidimensionaler Form gestaltet werden.
Dabei können sich die Dekorelemente sowohl an den Innenwänden der Nut, an der Deckleiste und aneinander abstützen.
Es ist auch möglich, die Gestaltungselemente durch Haftstoffe an den
Wänden der Nut oder aneinander in größeren Abständen punktweise zu befestigen.
Der entscheidende Vorteil dieser Gestaltung des Bilderrahmens besteht
darin, daß der Nutzer des Rahmens praktisch unbegrenzte Möglichkeiten hat, den Rahmen an die Art des Bildes und den Charakter des Raumes
anzupassen. Dem Geschmack des Nutzers sind praktisch keine Grenzen gesetzt.
Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, vorzugsweise Pflanzenteile, z. B.
bespelzte Haferkörner, Weizen-, Roggen- oder Gerstenähren, kleine getrocknete Blüten oder Blütenstände, Blätter oder getrocknete Früchte, in der
Nut anzuordnen. Es ist möglich, die Teile der Pflanzen auch nach Belieben farblich zu gestalten, gezielt einander zuzuordnen oder einfach zu mischen.
Man kann sie dicht anordnen und sie den gesamten Hohlraum ausfüllen
lassen. Man kann sie aber auch in gelockerten Strukturen unter Verwendung von Haftstoffen aneinander binden oder gegebenenfalls in eine
Trägerstruktur aus Draht- oder Plastsegmenten einfügen.
Farblich gestaltete Bänder aus Textilien, Papier oder Metallfolie kann man
mehr oder weniger gestaucht oder gefaltet in die Nut einfügen. Seile, Zöpfe oder viele andere Gegenstände aus unserer Umwelt, die dem Charakter
des Bildes und des Raumes angepaßt sind, können wir verwenden.
Man kann den Charakter des Bilderrahmens auch noch durch die Art der
transparenten Abdeckung der Nut verändern. Neben einem ebenen Steg aus Plexiglas können wir auch transparente Deckleisten mit leicht unregelmäßiger
Oberfläche benutzen. Hierdurch lassen sich insbesondere unerwünschte Spiegeleffekte weitgehend vermeiden.
Denkbar ist auch, die Rahmenprofile nach dem Einbringen der Gestaltungselemente
mit einem transparenten Schrumpfschlauch zu überziehen und
diesen anschließend einer Wärmeeinwirkung auszusetzen. Die transparente
Oberfläche paßt sich so dem Rahmen und den Gestaltungselementen direkt an. Die Gestaltungselemente werden zusätzlich in ihrer Lage gesichert.
Eine ebene, glänzende Oberfläche kann man durch die Verwendung solcher Schrumpffolien weitgehend vermeiden.
Die Erfindung soll nachstehend an Ausführungsbeispielen näher erläutert
werden. In den dazugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine Gesamtansicht des Bilderrahmens mit Abschnitten unterschiedlicher
Gestaltungselemente,
Fig. 2 eine Teilansicht eines Bilderrahmens mit Gestaltungselementen
aus noch bespelzten Haferkörnem,
Fig. 3 eine Querschnittsdarstellung zu Fig. 2 mit profilierter transparenter
Abdeckung,
Fig. 4 eine Darstellung analog Fig. 3 mit ebener transparenter Abdeckung,
Fig. 5 eine Teilansicht eines Bilderrahmens mit Gestaltungselementen
aus Muscheln und Schnecken gehäusen,
Fig. 6 einen Querschnitt des Profiles nach Fig. 5 mit einer transparenten
Abdeckung, die das Profil außen formschlüssig umgreift und
Fig. 7 eine Darstellung analog zu Fig. 6, wobei die transparente
Abdeckung aus einem Schrumpfschlauch besteht.
Der Bilderrahmen 1 besteht aus Profilrahmen 2, in den meist von hinten
eine transparente Scheibe, das Bild und eine Rückwand eingesetzt werden. Der Profilrahmen 2 hat an seiner Vorderseite im vorliegenden Beispiel eine
vorzugsweise umlaufende Nut.
Diese umlaufende Nut ist gegenüber bekannten Rahmenformen relativ tief
ausgebildet. In diese Nut werden Gestaltungselemente 3 mit unregelmäßiger,
dreidimensionaler Form eingefügt und anschließend nach außen hin durch eine transparente Abdeckung 43, 44, 46, 47 in der Nut fixiert.
In Fig. 1 sind auf der rechten Seite als Gestaltungselemente 3 Getreideähren
31 in einer lockeren zick-zack-Form eingelegt. Hier ist es zweckmäßig,
diese Ähren 31 mit Hilfe von Haftstöffen punktweise an den Seitenwänden der Nut zu fixieren.
Auf der linken Seite ist ein Band 35 in labyrinthartigen Windungen unregelmäßig
gestaucht eingelegt. Auch bei Verwendung derartiger Gestaltungselemente 35 ist es zweckmäßig an möglichst unsichtbarer Stelle in mehr
oder weniger großen Abständen das Band an den Nutenwänden zu fixieren. Die Art und Weise des Stauchens richtet sich nach dem Charakter und der
Struktur des Bandes 35. Ein textiles Band legt man sinnvoll in bereits erwähnte labyrinthartige Schleifen. Ein Band aus Metallfolie oder Papier
kann man in mehreren Richtungen zerknüllen oder stauchen und dadurch besondere Effekte hinsichtlich der Lichtreflektion und Farbe erzielen.
In Fig. 2 ist die Nut des Profilrahmens 2 mit bespelzten Haferkörnern 32
ausgefüllt. Diese Körner (sie symbolisieren Gestaltungselemente 3 planzlichen Ursprunges) stützen sich meist aneinander ab. Zur Vermeidung von
Verschiebungen innerhalb der Nut des Profilrahmens 2 durch Schwingungen und/oder Trockenprozesse empfiehlt es sich, die fertig eingelegte
Struktur durch eine Art Fixativ zu stabilisieren.
In den Fig. 3 und 4 sind zwei unterschiedliche Formen der transparenten
Abdeckung 44, 43 für die Gestaltungselemente 3, 31 gezeigt. In beiden
Fällen sind im oberen Teil der Nut seitliche schmale Ausnehmungen vor-
gesehen, in die in Fig. 4 ein glatter Plexiglassteg 44 oder in Fig. 3 ein
profilierter Plexiglassteg 43 eingebracht wird.
Die Fig. 5 zeigt als Gestaltungselemente 3 Gehäuse von Schnecken und/oder Muscheln 33. Sie dokumentieren Gestaltungselemente 3 tierischen
Ursprunges. Will man die relativ großen Strukturen mit ihren schön gestalteten Flächen bewußt der Sichtseite zuordnen, kann man diese in
fixierende Granulate 34 einlegen. Die Gestaltungselemente 3 in Form der Muschel- und/oder Schneckengehäuse 33 kommen so optimal zur Wirkung.
Auch hier empfiehlt es sich, die Granulate 34 und die Gestaltungselemente 3, 33 an möglichst nicht sichtbaren Stellen in ihrer Lage zu fixieren.
Im Zusammenhang mit einem so gestalteten Profilrahmen 2' wird in Fig. 6
eine weitere Form der transparenten Abdeckung 46 gezeigt. Die plattenförmige
transparente Abdeckung 46 ist hier an den Außenkanten umgebogen. Die gebogenen Abschnitte greifen in entsprechende Ausnehmungen des
Profiles 26 ein.
In Fig. 7 ist ein Rahmenprofil 27 dargestellt, das ebenfalls zu dem Profilrahmen
2" der Fig. 5 paßt. In die Nut sind Muschel- oder Schneckengehäuse
33 eingelegt, die mit Granulat 34 fixiert werden. Die Abdeckung erfolgt hier mit einem transparenten Schlauch 47 aus Schrumpffolie. Nach dem Erwärmen
zieht sich dieser Schrumpfschlauch zusammen und fixiert die Gestaltungselemente in der Nut des Profilrahmens. Diese Form eignet sich
vor allem dann, wenn die Gestaltungselemente 33 mehr oder weniger aus dem Profil 27 hervorstehen.
Als Granulat werden hier vorwiegend grobkörnige Schüttgüter aus Kunststoffen
(z.B. PUR-Schaumkugeln), Keramik (Seramis) oder anderen, möglichst
leichten, dauerhaften Stoffen bezeichnet.
Die Bezeichnung Schüttgüter wird für regelmäßig oder unregelmäßig gestaltete
3-dimensionale Gegenstände (Gestaltungselemente 3) verwendet, die in sich eine Einheit bilden und die sich in der Nut eines Profilrahmens 2
gestalterisch anordnen lassen. Die Gegenstände können natürlichen oder künstlichen Ursprungs sein.
se, 99012-DEU 18. Januar 1999
1 Bilderrahmen, komplett
2, 21 Profilrahmen
23, 24 Profil
26, 27 Profil
3 Gestaltungselemente (Schüttgut)
31 Ähren
32 Hafer-Rispenteile (bespelztes Korn)
33 Muscheln, Schneckengehäuse
34 Granulat, (feines Schüttgut, evtl. Bindemittel)
35 Bänder, gestaucht (4) Abdeckung
43 Plexiglassteg, profiliert
44 Plexiglassteg, glatt
46 Plexiglasfassung
47 Schrumpfschlauch
Claims (7)
1. Bilderrahmen, bestehend aus Profilrahmen und aus meist ebenen Elementen
zum Schützen Fixieren des Bildes,
wobei der Profilrahmen auf der Vorderseite des Bildes mit einer längs der
Profile verlaufenden Nut zur Aufnahme von Dekorationselementen versehen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Querschnitt der Nut größer ist als 20 % des äußeren Profilquerschnittes
(23, 24, 26, 27),
daß die Nut frontseitig mittels transparenter Abdeckung (43, 44, 46, 47)
verschließbar ist und
daß in der Nut unregelmäßige, dreidimensionale Gestaltungselemente (3)
sich willkürlich an den Wänden der Nut, an der Abdeckung (43, 44, 46, 47) und aneinander abstützend eingefügt sind.
2. Bilderrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gestaltungselemente (3) gleichartige oder gemischte Schüttgüter
natürlichen oder künstlichen Ursprunges sind.
3. Bilderrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gestaltungselemente (3) unregelmäßig gestauchte Bänder (35)
aus Textilien, Metallfolie und/oder Papier sind.
&iacgr;&ogr;
4. Bilderrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gestaltungselemente (3) konservierte Pflanzenteile, wie Blätter,
Zweige, Wurzeln, Blüten oder Blütenstände und/oder Früchte oder Fruchtstände (32) sind.
5. Bilderrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gestaltungselemente (3) tierischen Ursprunges, wie Fellstücke,
Haare, Hautabschnitte, Gehäuse (Muschel-VSchneckengehäuse 33),
Knorpel öder KriochefT^indr "" '
6. Bilderrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die transparente Abdeckung aus einem glatten und/oder profilierten
Plexiglassteg (43, 44, 46) besteht, der in Ausnehmungen des Rahmenprofiles (2, 2') form- und/oder kraftschlüssig gehalten ist.
7. Bilderrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die transparente Abdeckung aus einem transparenten Schrumpfschlauch
(47) besteht, der nach Erwärmung das gesamte Rahmenprofil (2, 21) und die darin enthaltenen Gestaltungselemente (3) formschlüssig
umgreift.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29900881U DE29900881U1 (de) | 1999-01-20 | 1999-01-20 | Bilderrahmen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29900881U1 true DE29900881U1 (de) | 1999-05-20 |
Family
ID=8068209
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29900881U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2003103459A1 (en) * | 2002-06-05 | 2003-12-18 | Anthony George Jenkins | An improved display holder |
| DE102006030303A1 (de) * | 2006-06-26 | 2007-12-27 | Fachhochschule Eberswalde | Verfahren zur Herstellung einer Oberfläche, die Naturprodukte enthält |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US5174054A (en) * | 1991-03-07 | 1992-12-29 | Politi Margaret M | Picture frame |
| US5197213A (en) * | 1991-02-25 | 1993-03-30 | Borden Mary E | Decorative framing border or enclosure device |
| DE19709548C1 (de) * | 1997-03-07 | 1998-10-29 | Stefan Kraemer | Bilder- oder Spiegelrahmen |
-
1999
- 1999-01-20 DE DE29900881U patent/DE29900881U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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Legal Events
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Effective date: 19990701 |
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Effective date: 20020801 |