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DE202004008703U1 - Konturfahne - Google Patents

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DE202004008703U1
DE202004008703U1 DE200420008703 DE202004008703U DE202004008703U1 DE 202004008703 U1 DE202004008703 U1 DE 202004008703U1 DE 200420008703 DE200420008703 DE 200420008703 DE 202004008703 U DE202004008703 U DE 202004008703U DE 202004008703 U1 DE202004008703 U1 DE 202004008703U1
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F17/00Flags; Banners; Mountings therefor

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Abstract

Fahne (01), die aus einem sich flexibel den Luftströmungen anpassenden Material besteht, wobei die Fahne (01) zumindest eine an einem Träger (05,11), insbesondere einem Mast, befestigbare Befestigungskante (04,12,13) und zumindest eine in der Luftströmung bewegliche Auswehkante (03) aufweist, und wobei auf der Fahne zumindest eine graphische Darstellung (02) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuschnitt der Auswehkante (03) mit dem Verlauf der Außenkontur der graphischen Darstellung (02) zumindest abschnittsweise korrespondiert.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Fahne, die aus einem sich flexibel den Luftströmungen anpassenden Material besteht und an einem Träger befestigbar ist nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Gattungsgemäße Fahnen werden wegen ihrer Größe und somit guten Erkennbarkeit aus der Distanz sowie wegen ihrer einfachen Befestigungsmöglichkeit an standardisierten Trägerelementen, insbesondere einem Fahnenmast, oft als Werbemittel verwendet. Dabei ist die Art der Fahne grundsätzlich beliebig. Es kann sich bei den Fahnen um Flaggen oder ähnliche Ausführungsformen handeln. Diese Fahnen sind in ihrer Form häufig winkelig und gradlinig zugeschnitten und enthalten zumindest eine graphische Darstellung, beispielsweise ein Markenlogo oder ein Produkt.
  • Nachteilig an den bekannten Fahnen – auch an denjenigen, die eine unterschiedliche graphische Darstellung enthalten – ist es, dass der winkelige und gradlinige Zuschnitt allen Fahnen einen ähnlichen Charakter verleiht. Die Silhouette einer sich im Wind bewegenden Fahne hat jedoch entscheidenden Einfluss auf den Wiedererkennungswert und die Assoziation mit dem Wesen der graphischen Darstellung. Es ist deshalb bisher nicht möglich, einer Fahne einen individuellen Wiedererkennungswert aufgrund ihrer Form zu verschaffen.
  • Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es deshalb Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine neue Fahne vorzuschlagen, die einen hohen Wiedererkennungswert aufweist und eine Assoziation mit dem Wesen der graphischen Darstellung erlaubt.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Konturfahne nach der Lehre des Hauptanspruches gelöst.
  • Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Erfindungsgemäß weist der Zuschnitt der Auswehkante der Konturfahne dazu eine zumindest abschnittsweise Korrespondenz mit dem Verlauf der Außenkontur der graphischen Darstellung auf. Die Auswehkante ist diejenige Kante der Konturfahne, die sich im Wind frei bewegen kann. Auf der Konturfahne befindet sich zwischen Befestigungskante und Auswehkante die graphische Darstellung. Die Auswehkante wird erfindungsgemäß vollständig oder abschnittsweise an den Verlauf der graphischen Darstellung angepasst. Ob sich der Verlauf der Auswehkante mit dem Verlauf der Außenkontur der graphischen Darstellung genau deckt, parallel dazu verläuft oder auf eine Art korrespondiert, ist genau wie die Wahl der Form der graphischen Darstellung grundsätzlich beliebig. Dadurch nimmt die Form der Konturfahne selbst zumindest abschnittsweise die Form der graphischen Darstellung an, so dass das Wesen der graphischen Darstellung allein anhand der Silhouette der sich im Wind bewegenden Konturfahne erkennbar wird.
  • Um ein optimales Entfalten und freie Bewegungen der Konturfahne im Wind zu begünstigen, ist es von Vorteil, dass die Auswehkante flexibel ausgebildet ist. Deshalb und um eine einfache Herstellung der Kontur fahne zu ermöglichen, ist eine Bildung der Auswehkante aus dem Material der Konturfahne selbst besonders geeignet.
  • Durch die freie Beweglichkeit der Auswehkante im Wind und die dadurch auf diese einwirkenden, sich ständig ändernden Kraftverhältnisse ist die Auswehkante einer extrem hohen Beanspruchung ausgesetzt. Zum Schutz vor dieser Beanspruchung und zur Verstärkung, ist es besonders vorteilhaft, die Auswehkante in Form eines Saumes auszubilden. Welcher Art dieser Saum beschaffen ist, ist grundsätzlich beliebig. Einfach herzustellen und besonders wirksam ist beispielsweise die Bildung des Saumes durch einen abgenähten Saum oder durch einen geschmolzenen Saum.
  • In einer alternativen Ausführungsform kann die Auswehkante zumindest abschnittsweise in Form eines Hohlsaumes ausgebildet werden, wobei der Hohlsaum mit einem stabilisierenden Element, insbesondere einer flexiblen Kunststoffleiste oder einem Draht, versehen werden kann. Dies hat bei großen oder schweren Fahnen oder einem derartigen Zuschnitt der Auswehkante, der ein Entfalten der Konturfahne im Wind negativ beeinflusst, den Vorteil, dass die Entfaltung der Konturfahne auch bei schwachen Windverhältnissen unterstützt wird.
  • Neben der Auswehkante verfügt die Konturfahne des Weiteren über eine Befestigungskante. An der Befestigungskante ist die Konturfahne an einem Träger, insbesondere einem Mast, befestigbar. In welcher Art der Träger ausgebildet ist, ist grundsätzlich beliebig. So ist es beispielsweise besonders vorteilhaft, die Konturfahne an standardisierten Trägerkonstruktionen aufzuhängen. Diese Trägerkonstruktionen können zum einen freistehend – wie dies bei einem Mast der Fall ist – und zum anderen an einem Gebäude befestigbar sein oder sogar durch ein Gebäude selbst gebildet werden. Die Kombination von Träger und Gebäude ist für die Beflaggung einer Häuserfassade, beispielsweise in einer Einkaufszone, von besonderem Vorteil.
  • Der Zuschnitt der Befestigungskante richtet sich nach dem Verlauf des Trägers. Besonders geeignet für ein optimales Entfalten der Konturfahne im Wind ist ein gradliniger Zuschnitt der Befestigungskante parallel zum Träger, so dass der Wind diese Kante der Konturfahne nicht bewegen kann.
  • In einer alternativen Ausführungsform kann der Träger durch eine winkelige Konstruktion gebildet werden, wobei die winkelige Konstruktion einen vertikalen und einen horizontalen Abschnitt aufweist. Bei dieser Ausführungsform ist es von besonderem Vorteil, wenn die Befestigungskante der Konturfahne ebenfalls einen vertikalen und einen horizontalen Abschnitt aufweist, wobei der Winkel zwischen den beiden Abschnitten der Befestigungskante mit dem Winkel zwischen den beiden Abschnitten der Trägerkonstruktion korrespondiert. Diese Ausführungsform bietet besondere Vorteile gegen das Einfallen der Konturfahne bedingt durch ihre Größe, ihr Eigengewicht oder durch schwache Windverhältnisse.
  • Die Befestigung des horizontalen Abschnittes der Befestigungskante ist grundsätzlich beliebig. Besonders geeignet für diese Befestigung ist eine zumindest abschnittsweise Ausbildung dieses Abschnittes der Befestigungskante durch einen Hohlsaum. Der horizontale Abschnitt der Befestigungskante kann somit den horizontalen Abschnitt des Trägers aufnehmen.
  • Die Art der zumindest einen graphischen Darstellung auf der Konturfahne ist grundsätzlich beliebig. Es kann sich dabei beispielsweise um die graphische Darstellung eines Gegenstandes, eines Logos, eines Markenzeichens oder eines Schriftzuges handeln. Besonders einfach und kostengünstig ist die Platzierung der zumindest einen graphischen Darstellung auf nur einer Seite der Konturfahne. Diese Ausführungsform hat jedoch den Nachteil, dass die graphische Darstellung, von der Rückseite der Konturfahne her betrachtet, spiegelbildlich erscheint. Insbesondere Schriftzüge und Markenzeichen sind dann auf der Rückseite der Kontur fahne nicht mehr lesbar. In einer alternativen Ausführungsform wird daher vorgeschlagen, die graphische Darstellung auf beiden Seiten der Konturfahne anzuordnen.
  • Verschiedene Ausführungsformen der Konturfahne sind in den Zeichnungen schematisch dargestellt und werden nachfolgend beispielhaft erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 die schematische Darstellung einer Konturfahne in Seitenansicht;
  • 2 bis 4 verschiedene Ausführungsformen der Auswehkante einer Konturfahne gemäß 1 im Querschnitt im Bereich I;
  • 5 die schematische Darstellung einer zweiten Ausführungsform einer Konturfahne in Seitenansicht;
  • 6 eine Ausführungsform des vertikalen Abschnittes der Befestigungskante der Konturfahne gemäß 5 im Querschnitt im Bereich II;
  • Die in 1 dargestellte Konturfahne 01 weist eine graphische Darstellung 02, eine Auswehkante 03 und eine Befestigungskante 04 auf. Die Auswehkante 03 korrespondiert abschnittsweise mit der Außenkontur der graphischen Darstellung 02.
  • Der Träger wird in diesem Ausführungsbeispiel durch einen Mast 05 gebildet. Die Befestigungskante 04 verläuft dabei parallel zum Träger 05 und wird gegen eine Bewegung im Wind fixiert.
  • Die 2 bis 4 zeigen den Querschnitt der Auswehkante 03 der Konturfahne 01 gemäß 1 in einer vergrößerten Darstellung im Bereich I. 2 zeigt dabei eine schematische Darstellung der Auswehkante 03 der Konturfahne 01 im Querschnitt, ausgebildet in Form eines abgenähten Saumes 06. Der umgeschlagene Teil des abgenähten Saumes 06 wurde in diesem Ausführungsbeispiel mit Hilfe einer Naht 07 befestigt. 3 zeigt die schematische Darstellung der Auswehkante 03 der Konturfahne 01 im Querschnitt, ausgebildet in Form eines geschmolzenen Saumes 08. Der geschmolzene Saum benötigt keine Befestigung. 4 zeigt die schematische Darstellung der Auswehkante 03 der Konturfahne 01 im Querschnitt, ausgebildet in Form eines Hohlsaumes 09. Der umgeschlagene Teil des Hohlsaumes 09 ist mit einer Naht 07 befestigt. In den Hohlsaum 09 wurde eine Kunststoffleiste 10 als stabilisierendes Element integriert.
  • 5 zeigt die Seitenansicht der Konturfahne 01 befestigt an einer winkeligen Trägerkonstruktion 11, 05. Diese Ausführungsform der Konturfahne 01 weist ebenfalls eine abschnittsweise mit der Außenkontur der graphischen Darstellung 02 korrespondierende Auswehkante 03 auf. Die Befestigungskante 12, 13 besteht bei diesem Ausführungsbeispiel aus einem horizontalen Abschnitt 12 und einem vertikalen Abschnitt 13. Der horizontale Abschnitt der Befestigungskante 12 ist in diesem Ausführungsbeispiel an der rechtwinkligen Trägerkonstruktion 11 befestigt. Diese Variante der Befestigung verhindert ein Einfallen der Konturfahne.
  • 6 zeigt den Querschnitt des horizontalen Abschnittes der Befestigungskante 12 der Konturfahne 01 gemäß 5 in einer vergrößerten Darstellung im Bereich II. Der horizontale Abschnitt der Befestigungskante 12 der Konturfahne 01 ist in diesem Ausführungsbeispiel in Form eines Hohlsaumes 14 ausgebildet. Der umgeschlagene Teil des Hohlsaumes 14 wird mit Hilfe einer Naht 07 befestigt. Der Hohlsaum 14 ist derart ausgebildet, dass er zumindest einen Abschnitt der winkeligen Trägerkonstruktion 11 aufnehmen kann und somit eine einfache Befestigungsmöglichkeit des horizontalen Abschnittes der Befestigungskante 12 der Konturfahne 01 am horizontalen Abschnitt 11 der Trägerkonstruktion 05, 11 darstellt.

Claims (16)

  1. Fahne (01), die aus einem sich flexibel den Luftströmungen anpassenden Material besteht, wobei die Fahne (01) zumindest eine an einem Träger (05,11), insbesondere einem Mast, befestigbare Befestigungskante (04,12,13) und zumindest eine in der Luftströmung bewegliche Auswehkante (03) aufweist, und wobei auf der Fahne zumindest eine graphische Darstellung (02) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuschnitt der Auswehkante (03) mit dem Verlauf der Außenkontur der graphischen Darstellung (02) zumindest abschnittsweise korrespondiert.
  2. Fahne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswehkante (03) flexibel ist.
  3. Fahne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswehkante (03) aus dem Material der Fahne (01) besteht.
  4. Fahne nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswehkante (03) durch einen Saum gebildet wird.
  5. Fahne nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Saum durch einen abgenähten Saum (06) gebildet wird.
  6. Fahne nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Saum durch einen geschmolzenen Saum (08) gebildet wird.
  7. Fahne nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Saum zumindest abschnittsweise durch einen Hohlsaum (09) gebildet wird.
  8. Fahne nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswehkante (03) mit einem stabilisierenden Element (10), insbesondere einer flexiblen Kunststoffleiste oder einem Draht, versehen ist.
  9. Fahne nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (05,11) an einem Gebäude befestigbar ist.
  10. Fahne nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger durch ein Gebäude gebildet wird.
  11. Fahne nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger aus einer winkeligen Konstruktion (05,11) besteht.
  12. Fahne nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungskante (04,12,13) einen horizontalen (12) und einen vertikalen (13) Abschnitt aufweist.
  13. Fahne nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungskante (04,12,13) zumindest abschnittsweise durch einen Hohlsaum (14) gebildet wird, und wobei der Hohlsaum zumindest einen Teil des Trägers (05,11) aufnehmen kann.
  14. Fahne nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die graphische Darstellung (02) einen Gegenstand und/oder ein Logo enthält.
  15. Fahne nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die graphische Darstellung (02) nur auf einer Seite der Fahne (01) angeordnet ist.
  16. Fahne nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die graphische Darstellung (02) auf beiden Seiten der Fahne (01) angeordnet ist.
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