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DE69902684T2 - Estrogenische estra-1,3,5(10)-trien verbindungen mit verschiedenen wirkungen auf estrogenrezeptor alpha und beta mit einer unverzweigten kohlenwasserstoffkette von 5-9 kohlenstoffatomen in position 11 - Google Patents

Estrogenische estra-1,3,5(10)-trien verbindungen mit verschiedenen wirkungen auf estrogenrezeptor alpha und beta mit einer unverzweigten kohlenwasserstoffkette von 5-9 kohlenstoffatomen in position 11

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Publication number
DE69902684T2
DE69902684T2 DE69902684T DE69902684T DE69902684T2 DE 69902684 T2 DE69902684 T2 DE 69902684T2 DE 69902684 T DE69902684 T DE 69902684T DE 69902684 T DE69902684 T DE 69902684T DE 69902684 T2 DE69902684 T2 DE 69902684T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
alkyl
carbon atoms
chain
compounds
steroid
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE69902684T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69902684D1 (de
Inventor
Jan Loozen
Gerardus Schoonen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Organon NV
Original Assignee
Akzo Nobel NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Akzo Nobel NV filed Critical Akzo Nobel NV
Application granted granted Critical
Publication of DE69902684D1 publication Critical patent/DE69902684D1/de
Publication of DE69902684T2 publication Critical patent/DE69902684T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • C07J1/0051Estrane derivatives
    • C07J1/0066Estrane derivatives substituted in position 17 beta not substituted in position 17 alfa
    • C07J1/007Estrane derivatives substituted in position 17 beta not substituted in position 17 alfa the substituent being an OH group free esterified or etherified
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • C07J1/0051Estrane derivatives
    • C07J1/0059Estrane derivatives substituted in position 17 by a keto group

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Steroid Compounds (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft das Gebiet der östrogenen Verbindungen des Typs basierend auf der molekularen Struktur von Estradiol, d. h. Verbindungen mit einem Steroidgerüst dessen A-Ring aromatisch ist und mit einer freien oder geschützten Hydroxylgruppe am Kohlenstoffatom Nr. 3 und an einem der beiden Kohlenstoffatome Nr. 16 oder 17. Östrogene Verbindungen haben eine im allgemeinen anerkannte Nützlichkeit in der Behandlung von Östrogenmangel bedingten Beschwerden, wie zum Beispiel menopausalen Beschwerden, Osteoporose und in der Empfängnisverhütung.
  • Im spezifischen betrifft die Erfindung 11β-substituierte Estradiol-Derivate. Solche 11β-subsituierte Estradiol-Derivate sind unter anderem bekannt von Napolitano et al. in J. Med. Chem. 1995, 38, 2774-2779 und Lobaccaro et al. in J. Med. Chem. 1997, 40, 2217-2227. Von diesen Schriften kann entnommen werden, dass das Anbringen eines Substituenten an der 11β-Position die Bindungsaffinität für den Östrogenrezeptor verbessern kann, vorausgesetzt, dass dieser Substituent nicht zu gross ist. Zum Beispiel nimmt die Bindung mit einer Ethynylgruppe an C&sub1;&sub1; zu, während berichtet wird, dass die Bindungsaffinität mit dem nächst höheren Homolog, 1-Propynyl, eine beachtliche Abnahme erfährt.
  • Der nächste Stand der Technik auf dem Gebiet der Östrogenrezeptoraffinität unterscheidet zwischen zwei Östrogenrezeptoren, ERα und ERβ benannt, siehe Mosselman et al. FEBS Letters 392 (1995) 49-53 wie auch EP-A-0 798 378. Da diese Rezeptoren in menschlichem Gewebe eine unterschiedliche Verteilung haben, bedeutet das Ermitteln von Verbindungen, die eine selektive das Ermitteln von Verbindungen, die eine selektive Affinität für einer der zwei besitzen, ein wichtiger technischer Fortschritt, der eine selektivere Behandlung von Östrogenmangel bedingten Beschwerden mit einer geringeren Last an Östrogenbedingten Nebeneffekten möglich macht.
  • Die vorliegende Erfindung basiert auf der unerwarteten Erkenntnis, dass trotz der obenerwähnten Darstellung gewisse 11β- substituierte Estradiolderivate, die von denen, über die von Napolitano et al. berichtet würde, abweichen, eine überraschend höhere Östrogenrezeptoraffinität besitzen. Ferner bezieht sich die vorliegende Erfindung auf solche 11β-substituierte Estradiolderivate mit einer selektiven Affinität für beide Östrogenrezeptoren ERα und ERβ. Vorzugsweise bezieht sich die vorliegende Erfindung auf die 11β-Estradiolderivate mit einer spezifisch selektiven Affinität, in dem diese Agonisten für ERα und Antagonisten für ERβ darstellen.
  • Zu diesem Zweck beruht die Erfindung auf Steroidverbindungen, die die folgende Strukturformel I erfüllen: Formel I
  • worin
  • eines von X und Y OH, das andere H bedeutet;
  • R&sub3; H, CO'&sub3; bedeutet, worin R'&sub3; Alkyl* oder Aryl bedeutet;
  • R&sub7;, R&sub1;&sub6; und R&sub1;&sub7; unabhängig voneinander H, Alkyl*, Cycloalkyl*, Alkenyl*, Alkynyl*, Aryl bedeuten;
  • R&sub1;&sub1; eine Kohlenwasserstoffgruppe bedeutet, die geradlinig oder verzweigt ist, mit der Massgabe, dass sie eine einzige geradlinige Kette mit einer Länge von 5 bis 9 Kohlenstoffatomen als längste Kette am Kohlenstoffatom Nummer 11 des Steroidgerüsts umfasst, wobei besagte Kette gesättigt oder ungesättigt sein kann.
  • Es ist zu erwähnen dass die Länge der Kohlenstoffkette der mit einem Sternzeichen (*) bezeichneten Gruppen nicht, besonders kritisch ist, jedoch im allgemeinen bis zu acht für die aliphatischen und alicyclischen Grupgen beträgt, während Aryl im allgemeinen Phenyl, Pyridinyl, Pyrimidyl bedeutet, wobei solche Gruppen gebräuchliche Substitutionen aufweisen können, wie zum Beispiel Alkoxy, Hydroxy, Halogen, Nitro, Cyano und Amino.
  • Es ist zu erwähnen, dass die exakte Struktur des östrogenen Steroidgerüsts nicht kritisch ist, solange die normalen Voraussetzungen eines aromatischen A-Ringes und Hydroxylgruppen an C&sub3; und C&sub1;&sub7; oder C&sub1;&sub6; erfüllt wurden.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die 11β-Substitution eines solchen Steroidgerüsts. Es ist die Beschaffenheit der 11β- Substitution, von der nachgewiesen würde, dass sie zu einem unerwarteten Effekt auf die Östrogenrezeptoraffinität führt. Das gemischte Östrogenrezeptorprofil der erfindungsgemässen Verbindungen macht diese geeignet als verbesserte Östrogene im Sinne, dass diese in Östrogen bedingten Beschwerden, wie zum Beispiel menopausalen Beschwerden und Osteoporose, sowie in der Empfängnisverhütung, und ferner ebenso in der Behandlung oder Vorbeugung von Alzheimer-Krankheit, Brustkrebs, gutartiger Prostata Hypertrophie sowie kardiovaskulären Beschwerden verwendet werden können. Die bevorzugten Verbindungen der Erfindung, die ein ausgeprägtes ERα agonistisches und ERβ antagonistisches Profil aufweisen, sind besonders in der Behandlung und Vorbeugung von Östrogenmangel bedingten Leiden unter verminderten Östrogen bedingten Nebeneffekten geeignet. Die stark ERβ antagonistischen Verbindungen der Erfindung können ebenso eine Anwendung in der Behandlung und Vorbeugung von Endometriose und anderen Östrogen bedingten Beschwerden finden.
  • Wie zuvor angedeutet ist der 11β-Substituent eine Kohlenwasserstoffgruppe umfassend eine einzige lineare Kette mit einer Länge von 5 bis 9 Kohlenstoffatomen. Dies bedeutet, dass entweder die Hauptkette des Substituents eine Länge von 5 bis 9 Kohlenstoffatomen hat und jegliche Zweige eine kürzere Kettenlänge haben oder dass eine kurze Gruppe direkt an das Kohlenstoffatom Nr. 11 des Steroidgerüsts gebunden ist als was normalerweise als der tatsächliche Substituent erachtet würde, in welchem Fall eine Seitenkette derart vorhanden sein muss, dass die Gesamtzahl der Kohlenstoffatome, die in der am Kohlenstoffatom Nr. 11 des Steroidgerüsts angebrachten, längsten Kette vorhanden sind, 5-9 beträgt.
  • Die Zahl der Kohlenstoffatome in der einzigen, längsten Kette gemäss der Erfindung ist vorzugsweise geringer als 9. Besonders bevorzugt beträgt die Zahl der Kohlenstoffatome 5-7, wobei 5 oder 6 am meisten bevorzugt sind. Es ist ferner bevorzugt, dass die 11β-Kohlenwasserstoffkette unverzweigt ist und am meisten bevorzugt eine Doppelbindung oder eine Dreifachbindung aufweist.
  • Der 11β-Substituent, d. h. R&sub1;&sub1; in Formel I ist vorzugsweise ausgewählt aus der folgenden Gruppe von Seitenkettenstrukturen:
  • und
  • worin X CH&sub2;, CH-Alkyl oder C(alkyl)&sub2; bedeutet, R&sub1; H, Alkyl, C&sub3;-C&sub7; Cycloalkyl bedeutet oder zusammen mit X ein C&sub3;-C&sub7; Ringsystem bildet, R&sub2; H, Alkyl oder C&sub3;-C&sub7; Cycloalkyl bedeutet, R&sub3; und R&sub4; unabhängig voneinander H, Alkyl oder gegebenenfalls mit Halogen oder CN substituiertes C&sub3;-C&sub7; Cycloalkyl bedeuten, n eine ganze Zahl von 0-9 bedeutet und m eine ganze Zahl von 1-5 bedeutet.
  • Vorzugsweise bedeuten die weiteren Substituentengruppen in der Beschreibung von Formel I die folgenden Gruppen:
  • Alkyl bedeutet (1-8C)Alkyl, was eine verzweigte oder unverzweigte Alkylgruppe mit 1-8 Kohlenstoffatomen bedeutet, wie zum Beispiel Methyl, Ethyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, sec-Butyl, tert- Butyl, Hexyl und Octyl;
  • Cycloalkyl bedeutet (3-6C)Cycloalkyl, was eine Mono- oder Bicycloalkylgruppe mit 3-6 Kohlenstoffatomen bedeutet, wie zum Beispiel Cyclopropyl, Cyclobutyl, Cyclopentyl, Cyclohexyl;
  • Alkenyl bedeutet (2-8C)Alkenyl, was eine verzweigte oder unverzweigte Alkenylgruppe mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen bedeutet, wie zum Beispiel Ethenyl, 2-Butenyl, etc.; vorzugsweise bedeutet Alkenyl (3-7C)Alkenyl.
  • Alkynyl bedeutet (2-8C)Alkynyl, was eine verzweigte oder unverzweigte Alkynylgruppe mit 2-8 Kohlenstoffatomen bedeutet, wie zum Beispiel Ethynyl oder Propynyl; vorzugsweise bedeutet Alkynyl (3-7C)Alkynyl.
  • Die Verbindungen der Erfindung können mittels verschiedener Methoden, die im allgemeinen im Fachgebiet der organischen Chemie und vor allem im Fachgebiet der Steroidchemie wohlbekannt sind, hergestellt werden [siehe zum Beispiel: Fried, J. und Edwards, J. A., "Organic Reactions in Steroid Chemistry", Volumina I und II, Van Nostrand Reinhold Company, New York, 1972]. Die Synthese der 11β-substituierten Estradiolderivate der Erfindung stellt für einen Fachmann keine speziellen Problem dar, wie auch aus den nachstehenden Beispielen ersichtlich ist. Die erfindungsgemässen Verbindungen können im allgemeinen ebenfalls analog zu den bekannten, oben verwiesenen 11β-substituierten Estradiolderivate hergestellt werden.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich ebenfalls auf eine pharmazeutische Zubereitung umfassend eine Steroidverbindung gemäss der Erfindung vermischt mit einem pharmazeutisch verträglichen Hilfsstoff, wie zum Beispiel in der Standardreferenz Gennaro et al., Remmington's Pharmaceutical Sciences (18th ed., Mack publishing Company, 1990, siehe vor allem Teil 8: Pharmaceutical Preparations and Their Manufacture) beschrieben. Das Gemisch der erfindungsgemässen Steroidverbindungen und des pharmazeutisch verträglichen Hilfsstoffs kann zu festen Dosierungseinheiten, wie zum Beispiel Pillen, Tabletten gepresst werden oder zu Kapseln oder Zäpfchen verarbeitet werden. Mittels pharmazeutisch geeigneter Flüssigkeiten können die Verbindungen ebenfalls als Injektionszubereitung, in Form einer Lösung, Suspension, Emulsion oder als Spray, zum Beispiel Nasenspray, verabreicht werden. Zur Herstellung der Dosierungseinheiten, wie zum Beispiel Tabletten, kann die Verwendung von konventionellen Zusatzstoffen, wie zum Beispiel Füllern, Farbstoffen, polymeren Klebern und ähnlichen, in Betracht gezogen werden. Im allgemeinen kann jeder pharmazeutisch verträgliche Zusatzstoff, der die Funktion der aktiven Verbindungen nicht stört, verwendet werden. Die Steroidverbindungen gemäss der Erfindung können ebenfalls einem Implantat, einem vaginalen Ring, einem Patch, einem Gel oder jeder anderen Zubereitung für eine dosierte Freisetzung beigefügt werden.
  • Geeignete Trägerstoffe, mit welchen die Zubereitungen verabreicht werden können, umfassen Laktose, Stärke, Zellulosederivate und ähnliche, oder Mischungen davon, verwendet in geeigneten Mengen.
  • Die Erfindung bezieht sich ferner auf die Verwendung der erfindungsgemässen Steroidverbindung zur Herstellung eines Medikamentes in der Behandlung von Östrogenmangel bedingten Beschwerden, wie zum Beispiel von peri- und/oder postmenopausalen Beschwerden. Demzufolge bezieht sich die Erfindung ebenso auf die medizinischen Indikationen peri- und/oder postmenopoausaler (klimakterischer) Beschwerden und Osteoporose, d. h. eine Behandlungsmethode auf dem Gebiet der HRT (Hormonersatztherapie, "hormone replacement therapy"), die die Verabreichung einer hierin zuvor beschriebenen Verbindung (in einer geeigneten pharmazeutischen Dosierungsform) an einen Patienten, eine Frau, umfasst.
  • Die Erfindung bezieht sich ferner auf die Verwendung der erfindungsgemässen Steroidverbindung zur Herstellung eines Medikamentes mit empfängnisverhütender Aktivität. Demzufolge bezieht sich die Erfindung ebenso auf die medizinische Indikation der Empfängnisverhütung, d. h. eine Methode zur Empfängnisverhütung, die die Verabreichung eines im Fachgebiet gebräuchlichen Progesterons oder eines Östrogens an einen Patienten, eine Frau oder ein weibliches Tier, umfasst, wobei das Östrogen eine hierin zuvor beschriebene Verbindung (in einer geeigneten pharmazeutischen Dosierungsform) ist.
  • Schliesslich bezieht sich die Erfindung auf die Verwendung der Steroidverbindung zur Herstellung eines Medikamentes mit selektiver östrogener Aktivität, wobei ein solches Medikament im allgemeinen auf dem Gebiet der HRT (Hormonersatztherapie, "hormone replacement therapy") geeignet ist.
  • Die Dosierungsmengen der vorliegenden Steroide wird dem normalen Bereich für Estradiolderivate, d. h. im Bereich von 0.01 bis 10 mg pro Verabreichung, entsprechen.
  • Die Erfindung ist ferner im nachstehenden mit Bezug auf gewisse nicht-limitierende Beispiele und die darin verwiesenen entsprechenden Formelschemen beschrieben.
  • BEISPIEL 1
  • Die Synthese zweier erfindungsgemässen Verbindungen, (10) und (11) in Schema 1, wurde wiefolgt durchgeführt:
  • 2
  • Ein Gemisch von 2,0 g 11-Butenylestron 1, 12 ml Ethylenglykol, 20 ml Triethylorthoformat und 0.5 g p-Toluolsulfonsäure wurde für 2 h erhitzt. Danach wurde das Gemisch abgekühlt und auf gesättigte wässrige NaHCO&sub3; gegossen. Das Produkt wurde in Ethylacetat extrahiert. Nach Waschung, Trocknung und Verdampfung des Lösungsmittels wurde das rohe Produkt mit Diisopropylether behandelt um 14 g 2 als kristallines Material zu ergeben; Schmp. 184- 185 C. Rf 0.58 (Heptan/Ethylacetat 6/4).
  • 3
  • Zu einer Lösung von 0.5 g 2 in 10 ml THF wurde 1 ml Dihydropyran gefolgt von 10 mg p-Toluolsulfonsäure gegeben. Nach zweistündigem Rühren wurde das Gemisch durch Zugabe von 0.5 g NaHCO&sub3; neutralisiert. Das Gemisch wurde für 15 Minuten gerührt und danach auf Wässer gegossen und mit Ethylacetat extrahiert. Nachdem das Produkt auf eine kurze Silica-Säule gegeben wurde, wurden 600 mg 3 in Form eines Öls erhalten; Rf 0.75 (Heptan/Ethylacetat 6/4).
  • 4
  • Zu einer Lösung von 600 mg 3 in 10 ml trockenem THF wurde bei 0 ºC 0.4 ml 10 M BH&sub3;·Dimethylsulfid-Komplex gegeben. Nach einstündigem Rühren, war das gesamte Ausgangsmaterial verbraucht. Das Gemisch wurde sorgfältig mit 1.6 ml 10% NaOH und 1.2 ml 30% wässrigem H&sub2;O&sub2; behandelt. Nach vierstündigem Rühren wurde das Gemisch mit Wasser verdünnt und das Produkt wurde in Ethylacetat extrahiert. Reinigung mittels Säulenchromatographie ergab 470 mg 4 in Form eines viskosen Öls; Rf 0.27 (Heptan/Ethylacetat 6/4).
  • 5
  • Zu einer Suspension von 17 g Natriumacetat, 35 g Silicagel und 17 g Pyridiniumchlorochromat in 150 ml Methylenchlorid wurde eine Lösung von 9.5 g Alkohol 4 in 20 ml Methylenchlorid gegeben. Nachdem das Gemisch für 1 h gerührt wurde war die Oxidation abgeschlossen und 200 ml Ether und 50 g Celite wurden hinzugegeben. Die Masse wurde für 15 min gerührt und danac über eine Celite-Säule gefiltert. Der Rückstand wurde konzentriert und auf eine kurze Silicagel Säule gegeben um 9.1 g 5 zu erhalten; Rf 0.55 (Heptan/Ethylacetat 6/4).
  • 6
  • Zu einer Suspension von 1.3 g Isopropyltriphenylphosphoniumbromid in 10 ml trockenem THF wurde bei -30ºC 2.2 ml einer 1.5 M Lösung von Butyllithium in Hexan gegeben. Das Gemisch wurde für 15 min bei -30ºC und für 0.5 h bei 0ºC gerührt. Danach würde eine Lösung von 0.47 g Aldehyd 5 in 2 ml THF hinzugegeben. Nach weiterem einstündigem Rühren bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch in Wasser gegossen und mit Ethylacetat extrahiert. Chromatographie über Silicagel ergab 450 mg 6 in Form eines farblosen Öls; Rf 0.70 (Heptan/Ethylacetat 7/3); Ausgangsmaterial Rf 0.46.
  • 7
  • Auf ähnliche Weise wie oben beschrieben, wurde das verwandte Cyclopropylidenderivat 6 vom Aldehyd 5 und Cyclopropyltriphenylphosphoniumbromid hergestellt. Rf 0.65 (Heptan/Ethylacetat 7/3).
  • 8
  • Zu einer Lösung von 550 mg 6 in 10 ml Aceton wurden 2 ml 2 N HCl gegeben. Das Gemisch wurde für 1 h gerührt. Nach Neutralisation mit gesättigter wässriger NaHCO&sub3; wurde das Gemisch mit Wasser verdünnt und das Produkt wurde mit Ethylacetat extrahiert. Das so erhaltene Material wurde mit 70%igem Ethanol versetzt um 360 mg 8 in Form eines weissen Feststoffs zu ergeben; Schmp. 190-191 C; Rf 0.43 (Heptan/Ethylacetat).
  • 9
  • Auf ähnliche Weise wie zuvor beschrieben, wurde das verwandte Isopropylidenderivat 9 vom geschützten Material 7 durch Behandlung mit 2 N HCl hergestellt; Schmp. 154-155 C; Rf 0.38 (Heptan/Ethylacetat 7/3).
  • 10
  • zu einer Lösung von 350 mg 8 in einem Gemisch von 3 ml THF und 1 ml absolutem Ethanol wurden 60 mg Natriumborhydrid gegeben. Nach einstündigem Rühren wurde der Überschuss an Hydrid durch Zugabe von Aceton zerstört und nach Rühren für eine weitere ¹/&sub2; h wurde das Gemisch mit Wasser verdünnt und das Produkt mit Ethylaetat extrahiert. Das so erhaltene Produkt wurde mit 60%igem Ethanol versetzt um 280 mg 10 zu ergeben; Schmp. 205-207 C.
  • 11
  • Auf analoge Weise wie oben beschrieben ergab die Reduktion von 9 mit Natriumborhydrid das erforderte Estradiolderivat 11; Schmp. 178-179 C.
  • BEISPIEL II
  • Die Synthese zweier weiterer erfindungsgemässen Verbindungen, (18) und (21) in Schema II, wurde wiefolgt durchgeführt:
  • 12
  • Zu einer Lösung von 1 g 3 in 20 ml Dioxan wurden 2.8 ml 2% OsO&sub4; in t-Butanol gegeben. Danach wurde das Gemisch für 10 Min gerührt. 4 ml Wasser und 3.4 g NaIO&sub4; wurden hinzugegeben. Nach einstündigem Rühren war die Reaktion abgeschlossen. Das Gemisch wurde in Wasser gegossen und mit Ethylacetat extrahiert. Nach Chromatographie des rohen Produktes wurden 0.5 g des Aldehyds 12 in Form eines Öls isoliert; Rf 0.50 (Heptan/Ethylacetat 6/4) 0.64; Rf 3: 0.75.
  • 13
  • Eine Lösung von 6.9 g Triphenylphosphin wurde bei -70ºC zu einer Lösung von 4.38 g Tetrabromomethan in 30 ml Dichloromethan gegeben. Das Gemisch, das sich orange verfärbte, wurde zusätzlich für 15 min bei 0ºC gerührt und dann nochmals auf -70ºC gekühlt. Eine Lösung von 3 g des Steroids 12 in 10 ml Methylenchlorid wurde hinzuugegeben und das Gemisch wurde für weitere 1.5 h gerührt. Die Reaktion wurde dann auf gesättigte wässrige NaHCO&sub3; Lösung gegossen und mit Dichloromethan extrahiert. Das so isolierte Produkt wurde mittels Chromatographie gereinigt um 1.39 g 13 zu ergeben; Schmp. 163-164 (Ethanol/Wasser).
  • 14
  • Zu einer Lösung von 870 mg 13 in 10 ml Aceton wurden 1.6 ml 1 N HCl gegeben. Das Gemisch wurde für 2 h gerührt. Danach wurde die Reaktion durch Zugabe von NaHCO&sub3; neutralisiert gefolgt von Verdünnung mit 50 ml Wasser. Das Produkt wurde in Ethylacetat extrahiert. Nach Trocknen und Konzentrieren wurden 0.70 g 14 erhalten; Rf 0.60 (Heptan/Ethylacetat 6/4).
  • 15
  • Zu einer Lösung von 3.7 g an 14 in 20 ml Methanol und 20 ml THF wurden 500 mg Natriumborhydrid gegeben. Nach einstündigem Rühren wurde das Gemisch in 250 ml gesättigte wässrige NH&sub4;Cl Lösung gegossen und mit Ethylacetat extrahiert. Nach Trocknen und Konzentrieren der organischen Phase wurde der Rückstand aus Ether kristallisiert um 2.7 g 15 zu ergeben; Schmp. 142-144 C; Rf 0.45 (Heptan/Ethylacetat 6/4).
  • 16
  • Zu einer Lösung von 2 g 15 in 40 ml THF wurden 6 ml Dihydropyran gegeben gefolgt von 45 mg p-Toluolsulfonsäure. Nach Rühren für 1¹/&sub2; h wurde das Reaktionsgemisch in 200 ml gesättigte wässrige NaHCO&sub3; Lösung gegossen und das Produkt wurde in Ethylacetat extrahiert um 2.9 g 16 in Form eines Öls zu ergeben; Rf 0.78 (Heptan/Ethylacetat 6/4).
  • 17
  • Zu einer Lösung von 2.9 g 16 in 50 ml trockenem THF wurden bei - 78 C 6 ml 1.6 M BuLi-Lösung (in Hexan) gegeben. Das Gemisch wurde für 30 Min bei dieser Temperatur gerührt. Danach wurden 1.4 ml Methyliodid hinzugegeben und man liess die Reaktion für 3 h bei -15 C gefolgt von 3 h bei Raumtemperatur rühren. Nachdem das Gemisch in 250 ml Wasser gegossen wurde, wurde das Produkt in Ethylacetat extrahiert und die Reinigung wurde mittels Chromatographie über Silicagel durchgeführt um 1.4 g 17 in Form eines Öls zu ergeben; Rf 0.38 (Heptan/Aceton 95/5); Rf 0.71 (Heptan/Ethylacetat 6/4; Ausgangsmaterial Rf 0.78).
  • 18
  • Zu einer Lösung von 1.35 g an 17 in 30 ml eines 1/T Gemischs von Methanol/THF wurden 100 mg p-Toluolsulfonsäure hinzugegeben. Nach Rühren für ¹/&sub2; h wurde das Gemisch in 100 ml gesättigte wässrige NaHCO&sub3; Lösung gegossen und das Produkt wurde in Ethylacetat extrahiert. Nach chromatographischer Reinigung wurden 510 mg 18 in Form eines weissen Festkörpers erhalten; Schmp. 180-182 C; Rf 0.35 (Heptan/Ethylacetat 6/4).
  • 19
  • Zu einer Suspension von 2.2 g Cyclopropyltriphenylphosphoniumbromid (zuvor über P&sub2;O&sub5; in vacuo bei 80ºC getrocknet) in 30 ml THF wurden bei -10ºC 3.2 ml einer 1.6 M BuLi in Hexan Lösung gegeben. Nach einstündigem Rühren bei 0ºC wurde eine Lösung von 12 in 5 ml THF hinzugegeben. Das Gemisch wurde für 1 h bei Raumtemperatur gerührt und danach auf Wasser gegossen. Extrahierung mit Ethylacetat gefolgt von Chromatographie ergaben 0.93 g 19 als Öl; Rf 0.73 (Heptan/Ethylacetat 7/3).
  • 20
  • Entschützen des Ketals und des Tetrahydropyranylethers wurde durch Rühren von 0.45 g 19 in 10 ml Methanol in Gegenwart von 50 mg p-Toluolsulfonsäure für 2 h erwirkt. Das Reaktionsgemisch wurde in 5% wässrige NaHCO&sub3; Lösung gegossen und das Produkt wurde mit Ethylacetat extrahiert. Chromatographie ergab 120 mg reines 20; Rf 0.27 (Heptan/Ethylacetat 7/3).
  • 21
  • Die Reduktion der 17-Ketogruppe wurde mittels Behandlung einer Lösung von 360 mg 20 in einem Gemisch von 5 ml Methanol und 5 ml THF mit 80 mg Natriumborhydrid erwirkt. Nach Rühren für 2 h wurde das Gemisch in 30 ml gesättigte wässrige NH&sub4;Cl Lösung gegossen und das Produkt wurde mit Ethylacetat extrahiert. Chromatographie gefolgt von zersetzen mit Heptan ergab 230 mg 21 in Form eines weissen Festkörpers; Schmp. 178-179 C. Rf 0.44 (Heptan/Ethylacetat 6/4).
  • BEISPIEL III
  • Die Verbindungen der Beispiele I und II, sowie einige andere Verbindungen (hergestellt auf analoge Weise) wurden auf deren östrogene und anti-östrogene Aktivität getestet.
  • Testmedium: Intakte rekombinante CHO-Zellen, stabil mit dem Oxytocin-Promotor der Ratte und dem Luziferase Reportergen und entweder dem menschlichen Östrogenrezeptor β oder dem menschlichen Östrogenrezeoptor α co-transfiziert. Beide Zelllinien wurden im Department für Biotechnologie und Biochemie (BBC) (N. V. Organon) hergestellt und sind unter dem Namen CHO-ERRO 2B1- 1E9 für CHO-ERα und CHO-ERβ RO LUC für CHO-ERβ bekannt.
  • Die östrogene Aktivität der Verbindungen wurde in einem in vitro Bioassay (CHO-ERα) mit rekombinanten Chinese Hamster Ovary (CHO) Zellen, die stabil mit dem menschlichen Östrogen α (hERα), dem Oxytocin-Promotor der Ratte (RO) und dem Luziferase Reportergen (LUC) co-transfiziert wurden, bestimmt. Die östrogene Aktivität (Potenzverhältnis) einer Testverbindung zur Unterstützung der Transaktivierung des Luziferase Enzyms vermittelt durch den Östrogenrezeptor α wird mit dem Standard Östrogen Org 2317 (Estradiol 1,3,5 (10)-estratrien-3,17β-diol) verglichen. Die östrogene Aktivität (Potenzverhältnis) einer Testverbindung zur Unterstützung der Transaktivierung des Luziferase Enzyms vermittelt durch den Östrogenrezeptor β wird auf dieselbe Weise jedoch unter Verwendung von rekombinanten Chinese Hamster Ovary (CHO) Zellen, die stabil mit dem menschlichen Östrogenβ (hERβ) co-transfiziert sind, bestimmt (Bioassay CHO-ERβ).
  • Die anti-östrogene Aktivität der Verbindungen wird in denselben Bioassays (CHO-ERα und CHO-ERβ) bestimmt, jedoch wird nun die anti-ERα und anti-ERβ Aktivität (Potenzverhältnis) einer Testverbindung zur Hemmung der Transaktivierung des Luziferase Enzyms vermittelt durch ERα oder ERβ mit Org 2317 (Estradiol 1,3,5 (10)-estratrien-3,17β-dioly gemessen.
  • Die Resultate sind in der nachstehenden Tabelle dargestellt. Eine Bewertung der Verbindungen ist angegeben in der (-) bedeutet, dass sie das ER Affinitätsprofil der vorliegenden Erfindung nicht erfüllt, während (+) eine Verbindung gemäss der vorliegenden Erfindung bedeutet, d. h. ein Agonist für ERα und ein Antagonist für ERβ. Tabelle A Tabelle B Schema I Schema II

Claims (6)

1. Eine Steroidverbindung, die die folgende Strukturformel erfüllt
Formel I
worin
eines von X und Y OH, das andere H bedeutet;
R&sub3; H, COR'&sub3; bedeutet, worin R'&sub3; Alkyl oder Aryl bedeutet;
R&sub7;, R&sub1;&sub6; und R&sub1;&sub7; unabhängig voneinander H, Alkyl, Cycloalkyl, Alkenyl, Alkynyl, Aryl bedeuten;
R&sub1;&sub1; eine Kohlenwasserstoffgruppe bedeutet, die geradlinig oder verzweigt ist, mit der Massgabe, dass sie eine einzige geradlinige Kette mit einer Länge von 5 bis 9 Kohlenstoffatomen als längste Kette am Kohlenstoffatom Nummer 11 des Steroidgerüsts umfasst, wobei besagte Kette gesättigt oder ungesättigt sein kann.
2. Eine Steroidverbindung gemäss Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass R&sub1;&sub1; ausgewählt ist aus der folgenden Gruppe von Seitenkettenstrukturen:
und
worin X CH&sub2;, CH-Alkyl oder C(alkyl)&sub2; bedeutet, R&sub1; H, Alkyl, C&sub3;-C&sub7; Cycloalkyl bedeutet oder zusammen mit X ein C&sub3;-C&sub7; Ringsystem bildet, R&sub2; H, Alkyl oder C&sub3;-C&sub7; Cycloalkyl bedeutet, R&sub3; und R&sub4; unabhängig voneinander H, Alkyl oder gegebenenfalls mit Halogen oder CN substituiertes C&sub3;-C&sub7; Cycloalkyl bedeuten, n eine ganze Zahl von 0-9 bedeutet und m eine ganze Zahl von 1-5 bedeutet.
3. Eine Steroidverbindung gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die längste Kette in R&sub1;&sub1; 5-7 Kohlenstoffatome umfasst.
4. Eine Steroidverbindung gemäss Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die längste Kette in R&sub1;&sub1; 5 Kohlenstoffatome umfasst.
5. Eine pharmazeutische Zubereitung umfassend eine Steroidverbindung gemäss einem der vorhergehenden Ansprüche und pharmazeutisch verträgliche Hilfsstoffe.
6. Verwendung einer Steroidverbindung gemäss einem der Ansprüche 1-4 zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung von Östrogenmangel abhängigen Beschwerden.
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