DE69820146T2 - Schnell lösbare Kettenschaltung - Google Patents
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Fahrradkomponenten und insbesondere auf einen Fahrradumwerfer, der schnell an einem Fahrradrahmen eingebaut und von diesem entfernt werden kann.
- Herkömmliche hintere Fahrradumwerfer weisen einen Basisteil, ein bewegbares Teil, welches eine Kettenführung stützt und einen Verbindungsmechanismus, der das Basisteil mit dem bewegbaren Teil koppelt, so dass sich das bewegbare Teil relativ zum Basisteil bewegt, auf das bewegbare Teil weist eine Führungsrolle auf, um die Kette zu einem aus einer Vielzahl von Zahnkränzen, die an dem Hinterrad festgemacht sind, zu führen. Üblicherweise ist eine Durchgangsbohrung in dem Basisteil gebildet, und eine Befestigungsschraube ist innerhalb der Durchgangsbohrung angebracht, um das Basisteil entweder direkt an den Fahrradrahmen oder an einen getrennten Befestigungsteil, das wiederum direkt am Fahrradrahmen festgemacht ist, zu schrauben. Der Umwerfer ist üblicherweise unterhalb der hinteren Radachse positioniert. Ein derartiger herkömmlicher Umwerfer ist beispielsweise aus EP-A-655386 bekannt.
- Um richtig zu arbeiten, sollte die radiale Position der Führungsrolle relativ zur Vielzahl der Zahnkränze richtig eingestellt sein. Bei Umwerfern, deren Basisteil starr an dem Fahrradrahmen befestigt ist, wird die radiale Position der Führungsrolle eingestellt, indem die Drehposition des Basisteils angepasst wird, bis sich die Führungsrolle in der erwünschten Position befindet, und danach die Befestigungsschraube mit einem Schraubenschlüssel angezogen wird. Wenn die radiale Position der Führungsrolle neu angepasst werden muss, wird dann die Befestigungsschraube mit dem Schraubenschlüssel gelockert, die Drehposition des Basisteils wird neu angepasst, bis sich die Führungsrolle in der erwünschten neuen Position befindet, und danach wird die Befestigungsschraube wieder mit dem Schraubenschlüssel angezogen. Der Anpassungsvorgang erfordert daher eine wesentliche Anstrengung und Spezialwerkzeuge. Da der Basisteil üblicherweise versetzt von der Radachse positioniert ist, ergibt die Drehung des Basisteils zum Anpassen der radialen Position der Führungsrolle weiterhin keine intuitiv vorhersagbare Positionierung der Führungsrolle. Außerdem haben verschiedene Rahmenhersteller unterschiedliche Konfigurationen als Befestigungsort des Umwerfers. Dadurch wird nicht nur der Anpassungsvorgang komplizierter, sondern der Entwickler von Umwerfern ist auch nicht in der Lage, einen einzelnen Umwerfer zu entwerfen, der für alle Rahmendesigns richtig funktioniert.
- Ein anderes Problem, das sich aus dem von der Radachse versetzten Montieren des Basisteils am Rahmen ergibt, liegt darin, dass der Umwerfer das leichte Entfernen des Rads stört. Und zwar muss der Umwerfer von Hand gedreht werden, damit das Rad von dem Umwerfer freikommen kann, wenn das Rad vom Rahmen entfernt wird. Der Umwerfer muss nochmals gedreht werden, wenn das Rad wieder installiert werden soll. Durch die ganze Prozedur werden die Hände des Fahrers häufig sehr schmutzig, was sehr störend sein kann, wenn das Rad zum Beheben eines Reifenplatten entfernt werden muss.
- Ein erster Aspekt der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf einen Fahrradumwerfer gemäß Anspruch 1. Ein zweiter Aspekt der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf einen Fahrradumwerfer gemäß Anspruch 6.
- Allgemein gesagt betrifft die vorliegende Erfindung einen hinteren Fahrradumwerfer, der schnell angepasst, installiert und entfernt werden kann, ohne Spezialwerkzeuge zu erfordern, und der entworfen werden kann, um mit allen Rahmendesigns zu arbeiten. Der Umwerfer kann getrennt oder als integrale Einheit mit dem Hinterrad entfernt werden.
- In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist ein schnell lösbarer Fahrradumwerfer ein Basisteil, ein bewegbares Teil, das eine Kettenführung stützt, und einen Verbindungsmechanismus, der den Basisteil mit dem bewegbaren Teil koppelt, so dass sich der bewegbare Teil relativ zum Basisteil bewegt auf. Eine Zugeinrichtung erstreckt sich vom Basisteil und weist einen Nockenstößel am Basisteil auf. Eine Drehnocke wird von dem Basisteil gestützt und berührt den Nockenstößel, so dass die Drehung der Drehnocke die Zugeinrichtung in das Basisteil zieht. Eine Mutter kann an dem anderen Ende der Zugeinrichtung angebracht sein, so dass, wenn die Zugeinrichtung in das Basisteil gezogen wird, das Basisteil und die Mutter den Umwerfer sicher an einem Paar von Gabelenden auf dem Fahrradrahmen festklemmen. Wenn erwünscht, kann ein Steuerhebel mit der Drehnocke gekoppelt sein und sich nach außen bzgl. des Basisteils erstrecken, so dass die Drehung des Steuerhebels die Drehung der Drehnocke bewirkt, um das Ziehen und Lösen der Zugeinrichtung zu erleichtern. Infolgedessen kann der Umwerfer durch das Drehen des Steuerhebels sehr schnell installiert, entfernt und angepasst werden. Es sind keine Spezialwerkzeuge erforderlich.
- Die Zugeinrichtung erstreckt sich typischerweise durch einen hohlen Achskörper, so dass das Basisteil auf der Drehachse des Hinterrads zentriert ist. Dies erleichtert die Anpassung und ermöglicht es dem Entwickler von Umwerfern, einen Umwerfer zu entwerfen, der nicht durch die unterschiedlichen Rahmenkonfigurationen beeinträchtigt wird.
- In einer weiteren Ausführungsform weist ein schnell lösbarer Fahrradumwerfer einen Basisteil, der eine Gewindeöffnung aufweist, ein bewegbares Teil, der eine Kettenführung stützt, und einen Verbindungsmechanismus, der das Basisteil mit dem bewegbaren Teil koppelt, so dass sich der bewegbare Teil relativ zum Basisteil bewegt auf. Die Gewindeöffnung in dem Basisteil ermöglicht es, den Basisteil, wenn erwünscht, direkt an die Nabenachse oder an eine Zugeinrichtung zu schrauben. In jedem Fall wird das Basisteil wieder auf der Drehachse des Hinterrads zentriert, wodurch das Design des Umwerfers durch den Entwickler und die Anpassung des Umwerfers durch den Benutzer erleichtert werden.
- In einer genaueren Ausführungsform weist eine Zugeinrichtung ein erstes Ende, das mit der Gewindeöffnung in dem Basisteil gekoppelt ist, und ein zweites Ende, das mit Abstand von dem Basisteil angeordnet ist, auf. Ein Nockenstößel ist an dem zweiten Ende der Zugeinrichtung angeordnet, und ein Gehäuse ist über das zweite Ende der Zugeinrichtung gepasst. Eine Drehnocke wird von dem Gehäuse gestützt und berührt den Nockenstößel, so dass die Drehung der Drehnocke die Zugeinrichtung in das Gehäuse zieht. Dies bewirkt wiederum, dass das Gehäuse und das Basisteil den Umwerfer sicher an einem Paar von Gabelenden auf dem Fahrradrahmen festklemmen.
- Wenn erwünscht, kann das Basisteil eine Befestigungsmutter aufweisen, die in einer Öffnung in dem Basisteil drehbar gestützt wird. Die Befestigungsmutter kann einen Außenflansch mit Rändelungen oder einen Vorsprung auf der Außenumfangsfläche aufweisen, um die manuelle Drehung der Befestigungsmutter zu erleichtern, oder andernfalls kann die Befestigungsmutter eine vieleckige Öffnung aufweisen, um die Drehung unter Verwendung eines Werkzeugs zu erleichtern.
-
1 ist eine hintere Ansicht einer besonderen Ausführungsform eines schnell lösbaren Umwerfers gemäß der vorliegenden Erfindung; -
2 ist eine Seitenansicht des in1 gezeigten schnell lösbaren Umwerfers; -
3 ist eine Querschnittsansicht einer besonderen Ausführungsform eines Nockenmechanismus, der innerhalb des Basisteils des in1 gezeigten Umwerfers untergebracht ist; -
4 ist eine hintere Ansicht einer alternativen Ausführungsform eines schnell lösbaren Umwerfers gemäß der vorliegenden Erfindung; -
5 ist eine Querschnittsansicht einer alternativen Ausführungsform eines Basisteils, das eine Befestigungsmutter aufweist, welche mit der in4 gezeigten Ausführungsform des Umwerfers verwendet werden kann; -
6 ist eine Schrägansicht einer besonderen Ausführungsform einer Befestigungsmutter gemäß der vorliegenden Erfindung, die in der in5 gezeigten Ausführungsform verwendet werden kann; -
7 ist eine Schrägansicht einer alternativen Ausführungsform einer Befestigungsmutter gemäß der vorliegenden Erfindung, die in der in5 gezeigten Ausführungsform verwendet werden kann; -
8A und8B sind eine Querschnittsansicht bzw. eine Schrägansicht einer anderen alternativen Ausführungsform eines Basisteils, das eine Befestigungsmutter aufweist, die mit der in4 gezeigten Ausführungsform des Umwerfers verwendet werden kann; und -
9 ist eine Schrägansicht einer anderen alternativen Ausführungsform eines Basisteils, das eine Befestigungsmutter aufweist, die mit der in4 gezeigten Ausführungsform des Umwerfers verwendet werden kann. -
1 ist eine hintere Ansicht einer besonderen Ausführungsform eines schnell lösbaren Umwerfers10 gemäß der vorliegenden Erfindung, wie an einem Hinterrad eines Fahrrads angeordnet, und2 ist eine Seitenansicht des Umwerfers10 . Der Umwerfer10 weist ein Basisteil20 , ein bewegbares Teil24 , der eine Kettenführung28 stützt, und einen Verbindungsmechanismus30 , der das Basisteil20 mit dem bewegbaren Teil24 koppelt, so dass sich das bewegbare Teil24 relativ zu dem Basisteil20 bewegt. Eine Zugeinrichtung34 erstreckt sich von dem Basisteil20 und weist einen Nockenstößel38 auf, der innerhalb des Basisteils20 angebracht ist. Eine Drehnocke42 wird durch das Basisteil20 gestützt und berührt den Nockenstößel38 , so dass die Drehung der Drehnocke42 in eine Richtung die Zugeinrichtung34 in das Basisteil20 zieht (nach rechts in1 ) und die Drehung der Drehnocke42 in die entgegengesetzte Richtung es der Zugeinrichtung34 ermöglicht, sich aus dem Basisteil20 zu bewegen (nach links in1 ). - Eine Nabe H mit einer Vielzahl von Zahnkränzen S ist zwischen einem Paar von hinteren Gabelenden F durch eine hohle Nabenwelle
44 drehbar montiert. Die Zugeinrichtung34 erstreckt sich durch die hohle Nabenwelle44 und schließt mit einem gewindeten Ende48 ab. Eine Gewindemutter52 ist auf das gewindete Ende48 der Zugeinrichtung34 geschraubt. Die Mutter52 umfasst eine Federhalteöffnung56 , in der eine Feder58 zum vorspannen der Zugeinrichtung34 in die linke Richtung in1 untergebracht ist. Das Basisteil20 und die Mutter52 weisen jeweils eine gerändelte Fläche62 bzw.64 zum Berühren ihrer entsprechenden Gabelenden F auf, um die Drehung des Basisteils20 oder der Mutter52 , die ein Lockern der Anordnung bewirken könnte, zu verhindern. -
3 ist eine Querschnittsansicht einer besonderen Ausführungsform des Nockenmechanismus, der innerhalb des Basisteils20 des in1 gezeigten Umwerfers10 untergebracht ist. Wie in3 gezeigt, weist die Nocke42 einen Abschnitt70 mit großem Durchmesser, der in ein entsprechendes Bohrloch72 in einer Seite des Basisteils20 passt, einen exzentrischen Nockenabschnitt74 , der in eine Öffnung78 im Nockenstößel38 der Zugeinrichtung34 gepasst ist, einen Abschnitt82 mit kleinerem Durchmesser, der in ein entsprechendes Bohrloch83 eines Halters85 passt, der seinerseits in ein Bohrloch84 auf der gegenüberliegenden Seite des Basisteils20 passt, und eine Steuerwelle88 , die sich nach außen bzgl. des Basisteils20 erstreckt auf. In dieser Ausführungsform weist die Steuerwelle88 eine keilförmige Außenumfangsfläche90 zum nicht drehbaren Eingreifen in eine entsprechende keilförmige Innenumfangsfläche92 eines Steuerhebels96 auf. Somit bewirkt die Drehung des Steuerhebels96 die Drehung des exzentrischen Nockenabschnitts74 , um wechselweise die Zugeinrichtung34 nach rechts in1 zu ziehen oder die Zugeinrichtung34 nach links in1 zu lösen. Das Ziehen der Zugeinrichtung34 nach rechts bewirkt, dass das Basisteil20 und die Mutter52 gegen ihre entsprechenden Gabelenden F drücken, was den Umwerfer10 und die Nabe H sicher an den Gabelenden F befestigt. -
4 ist eine hintere Ansicht einer alternativen Ausführungsform eines schnell lösbaren Umwerfers100 gemäß der vorliegenden Erfindung. In dieser Ausführungsform weist der Umwerfer100 ein Basisteil110 , ein bewegbares Teil114 , der eine Kettenführung118 stützt, und einen Verbindungsmechanismus121 , der das Basisteil110 mit dem bewegbaren Teil114 koppelt, so dass sich der bewegbare Teil114 relativ zu dem Basisteil110 bewegt auf. Eine Zugeinrichtung122 weist ein gewindetes erstes Ende124 auf, das in eine in dem Basisteil110 gebildete blinde Gewindeöffnung128 geschraubt ist. Ein Nockenstößel132 ist an einem zweiten Ende136 der Zugeinrichtung122 angeordnet. Ein Gehäuse140 ist über das zweite Ende136 der Zugeinrichtung122 gepasst, und eine Drehnocke144 wird vom Gehäuse140 gestützt. Die Drehnocke144 berührt den Nockenstößel132 , so dass die Drehung der Drehnocke144 in eine Richtung die Zugeinrichtung122 in das Gehäuse140 zieht (nach links in4 ) und die Drehung der Drehnocke144 in die entgegengesetzte Richtung es der Zugeinrichtung122 ermöglicht, sich aus dem Gehäuse140 zu bewegen (nach rechts in4 ). Die Drehnocke144 kann auf die gleiche Weise wie die Drehnocke42 in3 gebaut sein, und sie kann einen Steuerhebel156 zum Erleichtern seiner Betätigung aufweisen. Das Basisteil110 und das Gehäuse140 können gerädelte Flächen160 bzw.162 zum festen Eingreifen in die jeweiligen Gabelenden aufweisen, auf die gleiche Art, wie in1 gezeigt. -
5 ist eine Querschnittsansicht einer alternativen Ausführungsform eines Basisteils210 , der in der in4 gezeigten Ausführungsform des Umwerfers verwendet werden kann. In dieser Ausführungsform weist das Basisteil210 eine Basisteilöffnung214 , die sich ganz durch diesen erstreckt auf. Eine Befestigungsmutter218 , die eine Befestigungsmutteröffnung222 und einen Außenflansch226 aufweist, ist in der Basisteilöffnung214 drehbar angeordnet. In dieser Ausführungsform wird die Befestigungsmutter218 durch einen Sprengring230 , der in eine Rille auf der Außenumfangsfläche des inneren Abschnitts232 der Befestigungsmutter218 passt und gegen ein sich radial nach innen erstreckendes Widerlager231 des Basisteils210 stößt, in der Basisteilöffnung214 drehbar gehalten. Die Befestigungsmutteröffnung222 kann Gewinde233 umfassen, die sich teilweise oder ganz durch diese erstrecken können. Die Befestigungsmutter218 arbeitet somit wie die Mutter52 in der in1 gezeigten Ausführungsform, und sie kann für eine grobe Anpassung der Länge der Zugeinrichtung122 verwendet werden, so dass keine Notwendigkeit besteht, den Steuerhebel156 in eine ungünstige Position zu drehen. - Der Außenflansch
226 ermöglicht es, die Befestigungsmutter218 manuell zu drehen. Um eine derartige Drehung zu erleichtern, können Rändelungen240 auf der Außenumfangsfläche des Flansches226 angeordnet sein, wie in6 gezeigt, und/oder ein Vorsprung244 kann sich von der Außenumfangsfläche des Flansches226 erstrecken, wie in7 gezeigt. - Wenn eine Befestigungsmutter mit einem Außenflansch nicht erwünscht ist, kann stattdessen ein in
8A und8B gezeigtes Basisteil310 gebaut werden. In dieser Ausführungsform weist der Basisteil310 eine Basisteilöffnung314 , die sich ganz durch diesen erstreckt. Eine Befestigungsmutter318 , die eine Befestigungsmutteröffnung322 und einen Innenflansch326 aufweist, ist drehbar in der Basisteilöffnung314 angeordnet. Eine äußere Seitenfläche327 der Befestigungsmutter318 schließt mit einer äußeren Seitenfläche328 des Basisteils310 annähernd bündig ab. In dieser Ausführungsform wird die Befestigungsmutter318 durch einen Sprengring330 , der in eine Rille auf der Außenumfangsfläche des inneren Abschnitts332 der Befestigungsmutter318 passt und gegen ein sich radial nach innen erstreckendes Widerlager331 des Basisteils310 stößt, drehbar in der Basisteilöffnung314 gehalten. Die Befestigungsmutteröffnung322 weist Gewinde333 auf dem inneren Abschnitt332 auf, und die Befestigungsmutteröffnung322 mündet in eine unregelmäßig geformte Öffnung344 , die in dieser Ausführungsform ein Vieleck wie etwa ein Sechseck, das deutlicher in8B gezeigt ist, sein kann. Ein Werkzeug wie etwa ein Sechskantschlüssel (nicht gezeigt), kann in den sechseckig geformten Abschnitt der Befestigungsmutteröffnung322 zum Drehen der Befestigungsmutter318 eingeführt werden. Obwohl diese Ausführungsform die Verwendung eines Spezialwerkzeugs erfordert, weist der Umwerfer noch immer den Vorteil einer Zentrierung des Basisteils auf der Drehachse des Hinterrads auf, wodurch die Anpassung erleichtert und es dem Entwickler von Umwerfern ermöglicht wird, einen Umwerfer zu entwerfen, der mit jedem beliebigen Rahmen verwendet werden kann. -
9 ist eine Schrägansicht einer anderen alternativen Ausführungsform eines Basisteils410 , die eine Befestigungsmutter418 aufweist, welche mit der in4 gezeigten Ausführungsform des Umwerfers verwendet werden kann. In dieser Ausführungsform kann die Befestigungsmutter418 in der Basisteilöffnung drehbar montiert sein, wie in den in5 und8A gezeigten Ausführungsformen, oder andernfalls kann die Befestigungsmutter418 nicht drehbar an dem Basisteil410 montiert sein. Die Befestigungsmutter418 weist einen Gehäuseteilabschnitt422 , der an dem Flansch424 festgemacht ist auf. Ein Steuerhebel426 kann drehbar oder nicht drehbar an dem Gehäuseteilabschnitt422 montiert sein. Ist der Steuerhebel426 an dem Gehäuseteilabschnitt422 drehbar montiert, dann kann der Gehäuseteilabschnitt422 einen Nockenmechanismus, der dem in4 gezeigten Nockenmechanismus ähnlich ist, aufweisen, oder andernfalls kann der Nockenmechanismus ausgelassen werden, in welchem Fall die Drehung des Steuerhebels426 die Zugeinrichtung nicht axial bewegt. - Während Obengenanntes eine Beschreibung verschiedener Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ist, können weitere Modifikationen vorgenommen werden, ohne den Bereich der vorliegenden Erfindung zu verlassen. Daher sollte der Bereich der Erfindung nicht durch die spezifischen offenbarten Strukturen begrenzt werden. Der wahre Bereich der Erfindung sollte vielmehr durch die nachfolgenden Ansprüche bestimmt werden.
Claims (18)
- Ein Fahrradumwerfer (
10 ), der Folgendes beinhaltet: ein Basisteil (20 ); ein bewegbares Teil (24 ), das eine Kettenführung (28 ) stützt; einen Verbindungsmechanismus (30 ), der den Basisteil (20 ) mit dem bewegbaren Teil (24 ) koppelt, so dass sich das bewegbare Teil (24 ) relativ zum Basisteil (20 ) bewegt, dadurch gekennzeichnet, dass der Umwerfer (10 ) ferner Folgendes aufweist: eine Zugeinrichtung (34 ), die sich vom Basisteil (20 ) erstreckt und einen Nockenstößel (38 ) am Basisteil (20 ) aufweist; eine Drehnocke (42 ), die von dem Basisteil (20 ) gestützt wird und den Nockenstößel (38 ) berührt, so dass die Drehung der Drehnocke (42 ) die Zugeinrichtung (34 ) in das Basisteil (20 ) zieht. - Umwerfer (
10 ) gemäß Anspruch 1, der ferner eine an einem freien Ende (48 ) der Zugeinrichtung (34 ) angebrachte Mutter (52 ) aufweist. - Umwerfer (
10 ) gemäß Anspruch 2, wobei die Mutter (52 ) an das freie Ende (48 ) der Zugeinrichtung (34 ) geschraubt ist. - Umwerfer (
10 ) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, der ferner einen Steuerhebel (96 ) aufweist, der mit der Drehnocke (42 ) gekoppelt ist und sich nach außen bzgl. des Basisteils (20 ) erstreckt, so dass die Drehung des Schalthebels (96 ) die Drehung der Drehnocke (42 ) bewirkt. - Umwerfer (
100 ) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Basisteil (110 ) eine gerändelte Fläche (160 ) umfasst, um einen Rahmen (F) des Fahrrads zu berühren. - Ein Fahrradumwerfer (
100 ), der Folgendes beinhaltet: ein Basisteil (110 ); ein bewegbares Teil (114 ), der eine Kettenführung (118 ) stützt; und einen Verbindungsmechanismus (121 ), der das Basisteil (110 ) mit dem bewegbaren Teil (114 ) koppelt, so dass sich das bewegbare Teil (114 ) relativ zum Basisteil (110 ) bewegt; dadurch gekennzeichnet, dass der Umwerfer (100 ) ferner Folgendes aufweist: eine Zugeinrichtung (122 ) mit einem ersten Ende (124 ), das mit dem Basisteil (114 ) gekoppelt ist, und einem zweiten Ende (136 ), das mit Abstand vom Basisteil (110 ) angeordnet ist; einen Nockenstößel (132 ), der am zweiten Ende (136 ) der Zugeinrichtung (122 ) angeordnet ist; ein Gehäuse (140 ), das über das zweite Ende (136 ) der Zugeinrichtung (122 ) gepasst ist; und eine Drehnocke (144 ), die von dem Gehäuse (140 ) gestützt wird und den Nockenstößel (132 ) berührt, so dass die Drehung der Drehnocke (144 ) die Zugeinrichtung (122 ) in das Gehäuse (140 ) zieht. - Umwerfer (
100 ) gemäß Anspruch 6, wobei das Basisteil (110 ) eine Gewindeöffnung (128 ) aufweist und das erste Ende (124 ) der Zugeinrichtung (122 ) über die Gewindeöffnung (128 ) mit dem Basisteil (110 ) gekoppelt ist. - Umwerfer (
100 ) gemäß Anspruch 7, wobei das erste Ende (124 ) der Zugeinrichtung (122 ) in das Basisteil (110 ) geschraubt ist. - Umwerfer (
100 ) gemäß Anspruch 7 oder 8, der ferner einen Steuerhebel (156 ) beinhaltet, der mit der Drehnocke (144 ) gekoppelt ist und sich nach außen bzgl. des Gehäuses (140 ) erstreckt, so dass die Drehung des Steuerhebels (156 ) die Drehung der Drehnocke (144 ) bewirkt. - Umwerfer (
100 ) gemäß einem der Ansprüche 6 bis 9, wobei das Basisteil (110 ) eine gerändelte Fläche (160 ) aufweist, um einen Rahmen (F) des Fahrrads zu berühren. - Umwerfer (
100 ) gemäß einem der Ansprüche 6 bis 10, wobei das Gehäuse (140 ) eine gerändelte Fläche (162 ) aufweist, um einen Rahmen (F) des Fahrrads zu berühren. - Umwerfer (
100 ) gemäß Anspruch 6, der ferner Folgendes aufweist: eine im Basisteil (210 ) definierte Basisteilöffnung (214 ), wobei das erste Ende (124 ) der Zugeinrichtung (122 ) über die Basisteilöffnung (214 ) mit dem Basisteil (210 ) gekoppelt ist; und eine Befestigungsmutter (218 ) mit einer Befestigungsmutteröffnung (222 ), wobei die Befestigungsmutter (218 ) in der Basisteilöffnung (214 ) drehbar angeordnet ist. - Umwerfer (
100 ) gemäß Anspruch 12, wobei die Befestigungsmutteröffnung (222 ) einen Gewindeabschnitt (233 ) aufweist. - Umwerfer (
100 ) gemäß Anspruch 12 oder 13, wobei die Befestigungsmutteröffnung (222 ) einen unregelmäßig geformten Abschnitt aufweist. - Umwerfer (
100 ) gemäß Anspruch 13 oder 14, wobei die Gewindemutter einen Außenflansch (226 ) aufweist. - Umwerfer (
100 ) gemäß Anspruch 15, wobei der Flansch (226 ) eine gerändelte Außenumfangsfläche (240 ) aufweist. - Umwerfer (
100 ) gemäß Anspruch 15 oder 16, wobei der Flansch (226 ) einen Vorsprung (244 ), der sich von einer Außenumfangfläche davon erstreckt, aufweist. - Umwerfer (
100 ) gemäß einem der Ansprüche 12 bis 17, wobei die Befestigungsmutter (418 ) einen Gehäuseteilabschnitt (422 ) aufweist, und der ferner einen am Gehäuseteilabschnitt (422 ) montierten Steuerhebel (426 ) beinhaltet.
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