-
Diese Erfindung betrifft die mechanische Handhabung
von fließfähigem Material,
vor allem Einzelmaterial, und insbesondere das Tragen und Enthalten
solchen Materials auf einer Plattformbasis, die während ihrer
Befüllungs-
oder Beladungs-, Transport-, Einlagerungs- und Entleerungsvorgänge die
Handhabung durch Mittel wie Gabelstapler oder Gabelhubwagen erlaubt.
-
Es ist wohlbekannt, Paletten mit
Klötzen
vorzusehen, auf welchen Ladungen aufgebaut werden können, und
die so gebildete Einheit mechanisch zu handhaben, bis die Ladung
bei Gebrauch entnommen wird, wobei die Palette in ihrem unveränderten Einzweck-
und Originalzustand bleibt.
-
Es ist auch bekannt, solche Palettenauflagen vorzusehen,
auf denen Aufbauten wie Boxen, Käfige, Säcke usw.
befestigt oder angeordnet werden, um Palettenverpackungen zu bilden,
die Materialien oder Artikel enthalten, und solche Schüttguteinheiten
mechanisch zu handhaben, bis das enthaltene Schüttgut benötigt wird.
-
Je nach spezifischer Anwendung und
den Systemen, die verwendet werden, kann die Entleerung solcher
Schüttgutpalettenverpackungen
manuell, mechanisch, pneumatisch oder durch Umkehr der Verpackung
erfolgen, doch in jedem Fall behält der
Palettenboden seine permanente feste Form bei, gleich, ob sie am
Behälteraufbau
befestigt oder auf lösbare
Weise angebracht ist.
-
Dieses Merkmal ist auch bei den Ladebehältersystemen
offenkundig, die von der britischen Gebrauchsmustereintragung Nr.
1022405, der internationalen Patentschrift WO/03057, der europäischen Patentschrift
Nr. 0073787, den britischen Patentschriften Nr. 248162 und 2147269,
und auch einem Vorläufer
der vorliegenden Erfindung, die Patentanmeldung Nr. 9616436.3, offenbart
werden; alle davon betreffen meine Erfindungen in Bezug auf die
Verwendung von ausklappbaren, zusammenklappbaren Handhabungshüllen. Während solche
Hüllen
die Handhabung von Lasten, die auf ihnen getragen werden, mit Gabelstaplern
ermöglichen,
schließen
sie die Verwendung von Gabelhubwagen und die Vierwegefähigkeit
von Paletten mit Klötzen
aus.
-
Die französische Patentschrift Nr. 2.388.734A
offenbart eine rechteckige Palettenbasis mit Klötzen, umfassend einen Rahmen
mit Füßen, die
an seinen Ecken befestigt sind, und jeweilige Klappen, die an seinen
vier Seiten gelenkig verbunden sind, und eine manuell betätigbare
Verriegelungsstange, die durch eine Schraube gesichert wird, um
die Klappen in der geschlossenen Position zu halten. Die Stange
kann manuell gelöst
werden, um zur Entleerung die Öffnung
der Klappen nach unten zuzulassen.
-
Aufgabe der vorliegenden Erfindung
ist die Bereitstellung von Mitteln, um fließfähiges Material effektiver von
einer Palettenverpackung oder einer Palettenauflage zu entladen.
-
Nach einem Aspekt der Erfindung ist
ein Verfahren zum mechanischen Handhaben von fließfähigem Material,
umfassend das Laden desselben auf eine mit Palettenklötzen versehene Palettenauflage, die
einen Rahmen beinhaltet, welcher starre Stützen aufweist und ein Paar
nach unten bewegliche Klappen umgibt, die drehbar an Elementen an
gegenüberliegenden
Seiten des Rahmens angebracht sind, und dann das Transportieren
der beladenen Auflage an einen erforderlichen Standort, gekennzeichnet durch
das Geschlossenhalten der Klappen beim Beladen durch Kontakt zwischen
dem Boden und starren Stützen,
die innere Stützen
bilden, die unter den Enden des Klappenpaars von ihren Drehpunkten
entfernt befestigt sind; Geschlossenhalten der Klappen beim Transport
durch Ausüben
einer aufwärtsgerichteten
Kraft unter den Klappen; Absetzen der starren Stützen am Rahmen, die äußere Stützen bilden,
die unter den Elementen befestigt sind, auf in geeigneter Weise
räumlich
getrennten Gliedern am Standort; und Wegnehmen der Kraft, um es
den Klappen zu ermöglichen,
sich ohne manuelles Eingreifen zum Schwerkraftablassen des Materials
zu öffnen.
-
Vorzugsweise umfasst das Verfahren
ferner das Anlegen einer Kraft mit Hilfe der Gabeln eines Gabelstaplers,
die zwischen den Stützen
eingeführt werden.
-
Das Verfahren kann ferner umfassen
das Enthalten des Materials in einem Sack, der eine Ablassstutzen
aufweist, und das Geschlossenhalten des Stutzens durch Einklemmen
desselben mit Hilfe der Klappen zum, bis ihre Öffnung zugelassen wird.
-
Das Verfahren kann ferner umfassen
das Enthalten des Materials in einer flexiblen Einlage in einer
Kiste, die auf der Palettenauflage befestigt ist, wobei die Einlage
einen Ablassstutzen aufweist, der unter Verwendung der Klappen geschlossen
wird, bis ihre Öffnung
zugelassen wird, und einen Einlassstutzen, der durch Einklemmen
in einen Deckel für
die Kiste geschlossen wird.
-
Das Verfahren kann ferner umfassen
das Beladen oder Entladen einer Kiste, die auf der Palettenauflage
befestigt ist, durch Aufsetzen des Rahmens auf in geeigneter Weise
räumlich
getrennten Gliedern, so dass die Öffnung der Klappen zugelassen wird,
das Einführen
einer Druckstange nach oben durch die Öffnung und das stufenweise
Betätigen
der Druckstange, um aufeinanderfolgende Lagen von Gegenständen wie
Flaschen, die auf starren Platten getragen werden, welche genau
in die Kiste passen, in die Kiste hinabzulassen oder aus dieser
hochzuheben.
-
Nach einem anderen Aspekt der Erfindung ist
eine Vorrichtung zum mechanischen Handhaben von fließfähigem Material,
umfassend eine mit Palettenklötzen
versehene Palettenauflage, die einen Rahmen beinhaltet, welcher
mit starren Stützen
versehen ist und ein Paar nach unten bewegliche Klappen umgibt,
die drehbar an Elementen an gegenüberliegenden Seiten des Rahmens
angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappen auch mit starren
Stützen
versehen sind, die innere Stützen
bilden, die unter den Enden des Klappenpaars von ihren Drehpunkten
entfernt befestigt sind, und die starren Stützen am Rahmen äußere Stützen bilden
und unter den Elementen befestigt sind.
-
Vorzugsweise sind die inneren und äußeren Stützen räumlich voneinander
so getrennt, dass sie das Einführen
der Gabeln eines Gabelstaplers von jeder Seite der Palettenauflage
aus ermöglichen.
-
Vorzugsweise sind die benachbarten
Seiten der äußeren Stützen auch
schräg,
um die Öffnungswinkel
der Klappen zu begrenzen.
-
Vorzugsweise ist auf den anderen
zwei Seiten des Rahmens ein anderes Paar nach unten beweglicher
Klappen drehbar über
dem erstgenannten Klappenpaar angebracht, wobei das andere Klappenpaar
so geformt ist, dass ihr Öffnungswinkel durch
die offene Position des erstgenannten Klappenpaars begrenzt wird.
-
Vorzugsweise umfasst der Rahmen auch
die Kanten einer unteren Platte, die das erstgenannte Klappenpaar
einschließen,
und die Kanten einer oberen Platte, die das andere Klappenpaar einschließen, wobei
die Kanten der zwei Platten aneinander befestigt sind.
-
Alternativ dazu umfasst der Rahmen
eine obere Platte, die das andere Klappenpaar einschließt, wobei
die Elemente, an denen das erstgenannte Klappenpaar drehbar angebracht
ist, separat unter gegenüberliegenden
Kanten der oberen Platte gesichert sind.
-
Die Palettenauflage kann eine steife
Kiste tragen, die in ihrer Grundfläche zwei sich ergänzende Klappenpaare
aufweist, die nach unten geöffnet
werden können.
-
Der Rahmen kann aufrechte Seiten
umfassen, oder daran befestigt haben, die eine Schale formen.
-
Die Ecken der Schale können vertikale
Pfosten tragen, die in der Lage sind, ausgezogen zu werden, eine
Einlage und/oder Seitenwände
in Lage zu bringen, parallel zur Palettenauflage gefaltet zu werden
und/oder einen Deckel oder obere Streben aufweisen können.
-
Alternativ dazu passt eine faltbare
Hülle mit offener
Ober- und Unterseite
sowohl im aufgerichteten als auch im zusammengefalteten Zustand
innerhalb der Seiten der Schale.
-
Vorzugsweise passt ein Deckel auf
die Hülle, sowohl
wenn die Hülle
aufgerichtet ist, als auch wenn sie zusammengefaltet ist.
-
Die Palettenauflage kann einen Palettenaufsetzrahmen
oder einen vertikalen Stapel aus mehreren Palettenaufsetzrahmen
tragen.
-
Die Palettenauflage kann eine Kiste
tragen, die, um empfindliche Gegenstände ohne Schaden als Massengut
zu tragen, mit Hilfe einer zentralen Trennwand, die in vertikalen
Führungen
an der Kiste verschiebbar ist, und mindestens einem Paar horizontaler
Trennklappen unterteilt ist, die an ihren äußeren Enden drehbar an der
Kiste angebracht und an ihren inneren Enden auf Trägern an
der zentralen Wand gehalten werden, wobei die Anordnung derart ist,
daß die
zentrale Wand fällt
und es den Trennklappen erlaubt, zum Schwerkraftablassen der Artikel nach
unten zu klappen, wenn die Öffnung
der sich nach unten öffnenden
Klappen zugelassen wird.
-
Die Schale kann eine Kiste tragen,
die zur Verbesserung der Festigkeit einen achteckigen Grundriss
aufweist, wobei für
die Kiste ein quadratischer oder rechteckiger Deckel mit der gleichen
Form und den gleichen Abmessungen im Grundriss vorgesehen ist, und
vier Leisten mit dreieckigem Querschnitt zwischen den Ecken der
Schale und den Ecken des Deckels entlang der winkligen Seiten der Kiste
eingepasst sind, um die Kiste zusätzlich zu verstärken.
-
Die Schale kann eine zusammenklappbare Hülle tragen,
die innere Klappen aufweist, die gefaltet werden können, um
hohle integrierte Eckversteifungen zu bilden.
-
Die Erfindung wird nun beispielhaft
Bezug nehmend auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, wobei:
-
1 und 2 das Grundkonzept einer
Palettenauflage mit einem Paar nach unten beweglicher Klappen veranschaulichen;
-
3A bis 3D ein bevorzugtes Konzept
einer Palettenauflage mit zwei komplementären Paaren nach unten beweglicher
Klappen veranschaulichen;
-
3E und 3F eine Verfeinerung der 3A bis 3D veranschaulichen;
-
4A bis 4D das Grundkonzept veranschaulichen,
mit Seiten, die eine Schale bilden;
-
5A bis 5D das Grundkonzept der Handhabung
einer losen Materialmasse veranschaulichen;
-
6A bis 6C das Grundkonzept der Handhabung
von Material in einem Sack mit einem Ablassstutzen veranschaulichen;
-
7A bis 7D das Grundkonzept des Tragens
einer steifen Kiste mit zwei komplementären Paaren nach unten beweglicher
Klappen in ihrer Grundfläche
veranschaulichen;
-
8A bis 8D das Grundkonzept des Tragens
eines senkrechten Stapels von Palettenaufsetzrahmen veranschaulichen;
-
9 und 10 das Grundkonzept mit einer Schale
veranschaulichen die ausziehbare Eckpfosten trägt;
-
11 bis 13 das bevorzugte Konzept
des Tragens einer faltbaren Box mit einem Deckel veranschaulichen;
-
14 bis 20 das bevorzugte Konzept
des Tragens einer Box veranschaulichen, die unterteilt ist, um empfindliche
Artikel ohne Schaden lose zu tragen;
-
21 bis 24 ein Verfahren veranschaulichen,
um aufeinanderfolgende Lagen von Artikeln in eine Box zu füllen oder
aus dieser zu entleeren, die dem bevorzugten Konzept entsprechend
getragen wird;
-
25 bis 29 das bevorzugte Konzept
des Tragens einer Box veranschaulichen, deren Grundriss achteckig
ist und die durch vier Eckleisten verstärkt wird; und
-
30 bis 32 Grundrisse einer faltbaren
Hülle mit
hohlen integrierten Eckversteifungen sind.
-
Nun Bezug nehmend auf die Zeichnungen, ist 1 eine Endansicht einer
Palettenauflage, bestehend aus einem Satz Komponenten, der durch
ein Paar plane Flächen
oder Klappen 100 und 102 gebildet wird, die innere
Stützen 104 und 106 tragen
und durch Gelenkmittel (nicht gezeigt) an ihren Kanten 108 und 110 auf
drehbare Weise an feststehenden Flächen 112 und 114 befestigt
sind, die äußere Stützen 116 und 118 tragen,
so daß diese
planen Flächen Mittel
darstellen, die nach unten beweglich sind, diese feststehenden Flächen gegenüberliegende
Seiten eines Rahmens bilden, der die planen Flächen 100 und 102 umgibt,
und auf der gleichen Höhe
liegen wie diese planen Flächen,
wenn der Aufbau in einer waagerechten Ebene ruht. Die inneren und äußeren Stützen sind
so voneinander beabstandet (siehe 3B),
das sie den Vierwegeeintritt der Gabel eines Gabelstaplers von jeder
Seite der Palettenauflage aus erlauben.
-
2 ist
eine Endansicht der Palettenauflage von 1, die zum Beispiel durch die Gabel eines Gabelstaplers
gehoben wurde, der in die Palette eingeführt wird und an den Unterseiten
der planen Flächen 100 und 102 anliegt,
wobei sie so auf beabstandete Glieder oder Abschnitte 120 und 122 eines
Entladestands abgesetzt wurde, dass nur auf den Stützen 116 und 118 aufliegt.
-
Es ist zu ersehen, dass die Flächen 100 und 102 zusammen
mit ihren damit verbundenen Stützen 104 und 106 um
ihre Gelenkmittel heruntergeklappt sind, um zwischen den Innenkanten
von 100 und 102 einen Zwischenraum herzustellen,
wenn die Palettenauflage nicht mehr vom Gabelstapler getragen wird.
Die Herstellung dieses Zwischenraums ist das Mittel, das die Erfindung
in die Lage versetzt, die Entleerung ihrer Ladung durch Schwerkraft
durchzuführen.
Die feststehenden Flächen 112 und 114 bleiben waagerecht.
-
Die Integrität des Aufbaus kann auf verschiedene
Weise gewährleistet
werden, so dass er wieder in die in 1 gezeigte
Ausrichtung zurückgeklappt wird,
wenn die Einheit ihre Entleerungsfunktion erfüllt hat, wodurch er in der
Lage ist, seine normalen Palettenhandhabungsfunktionen wieder aufzunehmen.
-
Das Mittel, mit dem die Öffnung der
Palettenauflage nach unten bewirkt wird, um die Ladung zu entleeren,
und sie dann wieder in ihre ursprüngliche Ausrichtung zurückgeklappt
wird, um als konventionelle Palette zu dienen, kann ein anderes
sein als der statische Entladungsstand, der in 2 gezeigt wird.
-
Zum Beispiel kann eine Anordnung
von Rollenbahnen verwendet werden, durch welche die Erfindung veranlasst
werden kann, aufzuklappen, ihre Ladung zu entleeren und dann wieder
ihren Palettenzustand anzunehmen, das alles mit einer kontinuierlichen
oder vielleicht gestaffelten mobilen Arbeitsweise. Auch andere mechanische
Mittel wie zum Beispiel Karusselle usw. können je nach Anwendung verwendet
werden.
-
Dementsprechend können je nach spezifischen Anforderungen
der Materialien, aus denen die Palettenauflage besteht, das Gelenkmittel,
die Geometrie und Art der Stützklötze usw.
jede sein, die gewährleisten,
dass die Erfindung ihre beabsichtigten Funktionen am besten erfüllen kann.
-
3 zeigt,
wie die Integrität
der Palettenauflage durch eine obere Platte 124 erreicht
werden kann, die wie in 3A und 3B so an den feststehenden Flächen 112 und 114 befestigt
ist, dass die Ränder dieser
Platte einen Rahmen formen. 3D ist
ein Grundriss von 3B, der nur die obere Platte 124 zeigt, die
an Linien 126 geschnitten ist, an Linien 128 gefalzt
ist, während
die Linien 130 zeigen, wie eine Vielzahl von Profilklappen
gewählt
werden kann, die je nach Bedarf geschnitten werden können, um
an besondere Entleerungsbedürfnisse
der spezifischen Anwendung angepasst zu werden. 3C zeigt, wie die so aufgebaute Vorrichtung
sich im Entleerungsbetrieb verhält.
Es ist zu ersehen, dass die Platte 124 an den feststehenden
Flächen 112 und 114 befestigt bleibt,
und aufgrund ihrer Falze 128 und Schnitte 126 haben
ihre Profilklappen die nun angewinkelten planen Flächen 100 und 102 ergänzt, um
die Bildung eines trichterförmigen
Entleerungsschachts zu unterstützen.
Das heißt,
diese Profilklappen sind so geformt, daß ihr Öffnungswinkel durch die geöffnete Stellung
der Klappen der planen Flächen
1 und 2 begrenzt werden.
-
In einer Verfeinerung von 3A bis 3D zeigt 3E eine
rechteckige untere Platte, zum Beispiel aus 12 Millimeter dickem
Sperrholz, mit unteren Klappen 100 und 102; und 3F zeigt eine rechteckige
obere Platte, zum Beispiel aus 6 Millimeter dickem Sperrholz, mit
oberen Klappen 124 und Einfüllprofilabschnitten 125,
um eine ebene Fläche
beizubehalten, wenn diese Klappen geschlossen sind. Die Kanten der
unteren und oberen Platte sind aneinander befestigt, um den Rahmen
zu ergeben, und die untere Platte trägt die Stützklötze 104, 106, 116 und 118,
wie oben beschrieben. Diese Anordnung weist den Vorteil auf, dass
zwei Flächen
vorhanden sind, um das Gewicht und den Fall des Inhalts bei der
Befüllung,
Lagerung und Handhabung zu tragen; die untere Fläche, die die Stützklötze trägt und die
Gabelauflagefläche
bildet, kommt nicht mit dem Inhalt in Kontakt; die obere Fläche, die
mit dem Inhalt in Kontakt ist, kann aus einem anderen Material als
die untere Fläche
bestehen oder anders beschichtet sein; das obere Fläche kann
Klappen oder jedes Profil aufweisen, das für den Inhalt geeignet ist,
und dennoch ein flache Oberfläche
haben; die zwei Flächen
bieten eine ausreichende Festigkeit, um der Verformung zu einer
Raute zu widerstehen, wenn die Palettenauflage fallen gelassen wird
oder an den Ecken verschoben wird; und die Anordnung bietet einen
sehr rationellen Raumbedarf bei der Entleerung ihres Inhalts an
oder in der Nähe
seines Verwendungsorts.
-
Diese Anordnungen werden bevorzugt
zum Entleeren von Artikeln oder Materialien verwendet, die eine
starke Kontrolle der Entleerungsrichtung und -geschwindigkeit erfordern,
wobei das Plattenmaterial der vier gegenüberliegenden unteren Klappen
benötigt
wird, um die Trichterkonfiguration herzustellen, und das Profil
diesen Anforderungen entsprechend gewählt werden kann.
-
Zwischen der Anordnung einer oberen
Platte oder von Platten, um die Integrität des Aufbaus aufrechtzuerhalten
und einen Entleerungsschacht zu formen, und auch der Möglichkeit
schwenkbarer planer Flächen 100 und 102,
um zusätzlich
zur Formung eines Schachts beizutragen, kann eine große Vielfalt von
Konstruktionen und Materialien für
jede spezielle Version dieser Einzelvorrichtung gewählt werden.
-
Zudem kann die Palettenauflage von 3 die Basis einer Reihe
von verschiedenen Materialhandhabungs- und -verpackungsprodukten
bilden, die den Bedürfnissen
vieler verschiedener Anwendungen zum Verladen, Lagern und Zugreifen
auf Artikel und Materialien entsprechen.
-
Zum Beispiel wird in 4 als Variante der Erfindung eine Einzelvorrichtungsform
gezeigt, die die Verwendung von aufrechten Seiten in Anspruch nimmt,
um eine Schale 132 zu formen, die an den feststehenden
Flächen 112 und 114 befestigt
ist, um den Aufbau an zwei seiner Umgangskanten zu sichern, während ihre
anderen zwei Umfangskanten die entsprechenden Kanten der planen
Flächen 100 und 102 überlagern,
wie in 4A und 4B gezeigt.
-
Es ist zu sehen, dass mit dieser
aufrechten Komponente, deren Grundriss in 4D gezeigt wird, in Verbindung
mit den planen Flächen 100 und 102 eine Schale
als Aufbau auf der Palettenauflage gebildet wird, und dass die aufrechte Komponente
in ihrer festen Position und ihrem integrierten Zustand bleibt, wenn
der Aufbau um in seine Entleerungsausrichtung geklappt wird. Wie
zu ersehen ist, hat solch ein Aufbau gegenüber 3 weitere potentielle Vorteile aufzuweisen.
-
5 zeigt,
wie eine einfache Form einer Einzelvorrichtung die Handhabung einer
losen Masse von Artikeln oder Materialien 134 ermöglichen kann.
Das Gelenk der planen Flächen 100 und 102 ist
nicht dargestellt, kann aber durch jedes einfache oder zusammengesetzte
Gelenk oder jede Klappe gebildet werden, die beide Arbeitskanten
der Komponenten der Erfindung miteinander verbindet. In diesem Fall
wird die Integrität
des Geräts
durch einen umlaufenden Rahmen 136 mit Winkelprofil aus
jedem geeigneten Material erreicht, der an den feststehenden Flächen 112 und 114 der
vorherigen Zeichnungen befestigt ist.
-
Der Rahmen wird in 5D im Grundriss
gezeigt, und in 5A und 5B als gestrichelte Komponente, und in 5C
auch in seinem statischen, integritätswahrenden Modus, während oder
nach der Entleerung des losen Ladung, die zuvor getragen wurde.
-
Es wird davon ausgegangen, dass solch
eine Vorrichtung vielleicht auf Baustellen oder in bestimmten Verarbeitungsvorgängen oder
bei der Abkühlung, Absetzung
oder Aushärtung
von weiterverarbeiteten Materialien Verwendung finden kann, vielleicht
mit einer geschlitzten, flexiblen, gestrippten oberen Platte zum
Abgleiten.
-
6 zeigt,
wie die Erfindung zur Handhabung von Vorrichtungen verwendet werden
kann, die als große
Säcke bekannt
sind. Sie werden oft an oberen Schlingen hochgehoben, um ihren Inhalt
zu entleeren. Dies kann aufgrund der Pendelwirkung, die während der
Bewegung und des Hubs auftritt, eine instabile Praxis sein und kann
aufgrund der Höhe
der Hubwagenmastes nicht in Räumlichkeiten
mit begrenztem Kopfraum stattfinden.
-
Mit der Erfindung als Basishandhabungsmittel
für solche
Säcke können nicht
nur die Stabilitäts- und
Kopfraumeinschränkungen überwunden
werden, sondern der Sack ist auch dicht verschlossen, wenn er an
der Erfindung in ihrem normalen Palettenmodus befestigt bleibt,
wobei der Ablassstutzen 138 des Sacks 140 zwischen
den planen Flächen 100 und 102 gefaltet
und eingeklemmt ist, wie zu sehen, statt wie normalerweise zugebunden
zu sein. Wenn dieses Verfahren angewandt wird, wird der große Sack
durch seinen Einlassstutzen 141 befüllt und auf diese Weise gehandhabt,
bis seine Entleerung notwendig ist, und dann werden die planen Flächen 100 und 102 umgeklappt,
wodurch der Boden des Sacks fällt
und nicht nur ein Auseinanderbrechen des im Sack enthaltenen Materials
bewirkt wird, sondern auch der eingeklemmte Auslassstutzen fällt, und
da er nicht mehr durch die Klemmwirkung verschlossen wird, strömt das Material
aus dem Sack aus, wodurch der frühere
Aufbinde- oder Schneidvorgang entfällt.
-
Es ist möglich, dass dieses vorteilhafte
Verfahren der Handhabung von großen Säcken bestimmte Reibungs- und
Reißkräfte beseitigt,
die bei der Handhabung der oberen Schlinge auftreten, mit der Möglichkeit,
die Spezifikation der Säcke
zu ändern
und ihre Wiederverwendbarkeit zu verbessern, um einen Gesamtkostenvorteil
zu erreichen. Zudem könnte
die Möglichkeit,
jeden wiederverwendbaren Sack auf seine Gelenkpalette zu klemmen
und falten, wenn er leer ist und zur Wiederbefüllung zurückgegeben wird, die Wiederverwendungspraxis
rationeller machen als bisherige Systeme.
-
In einer Modifikation der Ausführungsform von 6 bildet der Sack 140 eine
flexible Einlage im Inneren einer Box, die auf einer Palettenauflage
montiert ist, wobei der Auslassstutzen 138 geschlossen wird,
indem er wie oben beschrieben eingeklemmt wird, und der Einlassstutzen 141 geschlossen
wird, indem er in einen Deckel dieser Kiste geklemmt wird. Dadurch
kann der Inhalt der Kiste 140 auf hygienische Weise transportiert
und gelagert werden, was bei Gegenständen, die zur Verwendung in
der Lebensmittelindustrie bestimmt sind, wie z. B. Flaschendeckel,
sehr wünschenswert
ist.
-
7 veranschaulicht
die Verwendung der Erfindung als Basishandhabungsgerät für eine Schüttgutkiste
mit einem Aufbau, der vom oben erwähnten geistigen Eigentum abgeleitet
wurde, oder der konzipiert wurde, um die Vorteile des neuen und neuartigen
Gelenkkonzepts bei der Materialhandhabung und beim Aufbau des Verpackungssystems auszunutzen.
-
Es ist zu ersehen, dass die äußeren Klappen 144 und
die komplementären
inneren Profilklappen 146 in ihrem Boden im Einklang mit
den planen Flächen 100 und 102 der
Palettenauflage aufklappen, um den Schacht in 7C und 7D zu formen,
die jeweils Grundrisse der Einheit aus Box und Palettenauflage im
heruntergeklappten Zustand zeigen, wenn die Kiste auf ihrer Basis
in ihre aufgeklappte Position gebracht wird.
-
Die Form und Größe der Austrittsöffnung 148,
zusammen mit den Neigungswinkeln der Klappen, die den Entleerungsschacht
formen, sind sowohl von den Profilen der Klappen als auch vom Grad
abhängig,
in dem sie aufklappen können.
-
In vielen Zeichnungen, die zur Veranschaulichung
der Erfindung verwendet wurden, ist zu erkennen, dass die planen
Flächen 100 und 102,
wenn sie heruntergeklappt sind, gegen die geneigten Innenflächen 150 und 152 der
Stützklötze 116 und 118 anliegen,
die den Öffnungswinkel
die Flächen
begrenzen, wie in 2 gezeigt.
Diese Fähigkeit
ist eine Option, und mit ihrer Anwendung wird vorgeschlagen, dass zusätzliche
Mittel zum Stoppen des Falls der gelenkig verbundenen Komponenten
vorgesehen werden, um die Beanspruchung des Gelenksystems zu verringern,
die durch die mit dem Entleerungsvorgang verbundenen Gewichte erzeugt
werden.
-
Dadurch ist es möglich, die Basis jeder erfindungsgemäßen Einheit
in einen völlig
offenen Zustand herunterzuklappen, wenn die Stützen 116 und 118 mit
vertikalen Innenflächen 154 und 156 geformt sind,
wie zum Beispiel in 11,
und die planen Flächen 100 und 102 so
gelenkig verbunden sind, daß sie
bei Bedarf in die Vertikale heruntergeklappt werden können, wenn
die Einheit in ihren gelenkigen Zustand ver setzt wird. Mit diesem
Aufbau können
die Winkel der heruntergeklappten Klappen bei jedem Neigungswinkel
gestoppt werden, bis hin zur Vertikalen, um an den Ruhewinkel des
entleerten Materials angepasst zu werden.
-
8 zeigt
eine Version der Erfindung, die Palettenaufsetzrahmen verwendet,
um einen Behälteraufbau
herzustellen. Palettenaufsetzrahmen sind an sich bekannt und sind
Vorrichtungen, die normalerweise gelenkig verbundene Längen aus
Holz oder Kunststoff gleicher Länge
und Höhe
sind, die am Umfang einer Palette angebracht werden können, um eine
erste aufrechte Komponente zu bilden, und dann auf modulare Weise
senkrecht übereinander angeordnet
werden können,
um einen Stapel oder Kasten mit einer Höhe zu formen, die von der Zahl der
verwendeten Palettenaufsetzrahmen abhängt.
-
In 8A und 8B ist zu sehen, dass solche Palettenaufsetzrahmen 158, 160 und 162 auf
der Erfindung aufgesetzt werden können, mit den Positionierungsmitteln,
die mit 164 angegeben sind, und ihre Integrität bleibt während der Entleerung ihres
Inhalts erhalten, wie in 8C gezeigt. Ein Grundriss des offenen Aufsetzrahmens 162,
der bereit ist, zu einer Einheit zusammengebaut zu werden, wird
in 8D gezeigt, wobei das Gelenkmittel, um es flachzufalten, nicht
dargestellt ist.
-
Es versteht sich, dass die Vielseitigkeit
der Optionen hinsichtlich der Gesamthöhe, der Stärke des Aufsetzrahmenaufbaus
und der Zusammenklappbarkeit der Aufsetzrahmen, die nicht in Gebrauch
sind, wenn sie zu den Handhabungsvortei len dieser Erfindung addiert
werden, eine sehr attraktive Einheit ergeben kann, die für innerbetriebliche
Fördervorgänge verwendet
werden könnte,
und als eine Option für
Rückgabeverpackungen
zur Handhabung von Materialien.
-
Es ist denkbar, dass solch eine Anwendung der
Erfindung auf Palettenaufsetzrahmen für den Transport, die Lagerung
und die Entleerung von Flüssigkeiten,
Sirups oder Pasten, sowie von Pulvern und Einzelmaterialien verwendet
wird, wie auch das folgende letzte Beispiel der Anwendung der Erfindung, siehe 9.
-
9 zeigt,
wie die Erfindung in Verbindung mit einer Eckstütze für Paletten verwendet werden kann,
um eine Verpackungsoption zu bieten. Eckstützen sind bekannte Mittel,
um Lager- und Umschlageinheiten durch Zusatz von Aufbauten auf Standardpaletten
herzustellen. Es sind viele verfügbare
Optionen hinsichtlich des Designs und der Konstruktion vorhanden,
und die gebildeten Einheiten können
Regale, Behälter,
Käfige
usw. mit Palettenauflage sein.
-
Wenn solche Eckstützen verwendet werden, um trockene
Gegenstände
zu enthalten, werden Mittel wie Auslassöffnungen, abnehmbare Platten,
Ansaugung, manuelle Handhabung oder das Kippen der Einheit verwendet,
um auf den geladenen Inhalt zuzugreifen. Die aufeinanderfolgenden
Absenkungs- und Hebevorgänge,
die den Entleerungsbetrieb der vorliegenden Erfindung beeinflussen,
können
die Gesamtwirksamkeit solcher Eckstützen erheblich verbessern,
wenn die Erfindung statt einer Standardpalette verwendet wird.
-
Die Darstellung der Erfindung als
Basis für eine
Eckstütze
wird für
eine quadratische Bodenfläche
gezeigt, die für
die Handhabung von losen Partikeln oder Pulvern in großen Säcken oder
Einlagen üblich
ist, und weist eine aufrechte Schalenwand als integritätswahrendes
Mittel auf, um die Handhabung der Vorrichtung bei der normalen Palettisierung
zu erlauben, es zum Entleeren des geladenen Inhalts in den gelenkigen
Zustand zu versetzen und wieder in den Ausgangszustand zurückzuversetzen,
wenn der Entleerungsvorgang abgeschlossen ist.
-
Es ist zu sehen, dass die Schale 132 am
Umfang der Palettenauflage befestigt ist, wobei an jeder Ecke Winkelbauteile 166 angebracht
sind, um die Passung der Schale mit der Palettenauflage zu verbessern.
An den Komponenten 166 sind vertikale Pfosten befestigt,
Längen
aus geeigneten Winkelprofilen umfassend, die gefaltet und parallel
zur Palettenauflage gesichert werden können. Diese Längen 168 sind
ihrerseits mit Elementen 170 gelenkig verbunden, die Verlängerungsstücke 172 mit
der gleichen Falt- und Sicherungsfähigkeit tragen.
-
Die vier Eckführungen und -halterungen, die auf
diese Weise gebildet werden, können
die Mittel sein, durch welche Seitenwandabschnitte zusammengebaut
werden, um einen geschlossenen Aufbau zu ergeben, der verschiedene
Artikel oder Materialien enthalten kann (nicht gezeigt), wobei die
Wahl der Gesamthöhe
von der Oberseite der Schale bis zu den Oberseiten der Abschnitte 172 vom
manuell handhabbaren Gewicht der gewählten Seitenwände abhängt.
-
Die aufgestellte Einheit kann eine
Einlage aufnehmen, um ihren Inhalt zu enthalten und zu schützen, und
die ganze Einheit kann auch mit einem Deckel oder oberen Streben
(nicht gezeigt) versteift oder „eingebunden" sein.
-
Solch eine doppelgelenkige Anordnung
wurde gewählt,
um diese Version der Erfindung beispielhaft darzustellen, zu veranschaulichen,
wie eine Aufbauhöhe,
die länger
ist als jedes Bodenflächenmaß der Palettenauflage,
zur effektiven Rückgabe
dennoch innerhalb der Einheit gefaltet werden kann. Dies wird in 10 gezeigt, wo die Palettenauflage
in ihrem Palettenmodus ist, mit der darauf angeordneten Schale 132 zusammen
mit den Abschnitten 166, um eine stark integrierte Palettenschale
zu bilden, in welcher die abgenommenen Seitenplatten 174 gestapelt angeordnet
sind. Dieses Beispiel geht davon aus, dass eine flexible Einlage
verwendet wurde, um das entleerte Produkt zu enthalten, und diese
wird durch den Gegenstand 176 angegeben, der auf der Seite der
Platten 174 zusammengefaltet ist. Diese Fähigkeit
ist wichtig rückgebbaren
Verpackungen, da der Einlage, wenn sie wiederverwendbar ist, mit
den anderen Komponenten zusammengehalten wird, oder selbst, wenn
sie entsorgbar ist, sicher zurückgegeben
werden kann, damit der Produktabfüller seiner Entsorgungspflicht
nachkommen kann.
-
Wie zu sehen ist, wurden die Abschnitte 172 der
doppelgelenkigen Eckstützen
an den Elementen 170 gefaltet, und die Längen 168 des
Winkelprofils wurden um die Winkelkomponenten 166 gefaltet,
so dass die gefalteten Eckstützen über den
verpackten Platten 174 und der Einlage 176 liegen.
-
Wenn diese spezifische Ausführungsform
einen Deckel enthalten hätte,
wäre der
Deckel dieser zusammengeklappten Einheit hinzugefügt worden, um
deren Vorbereitung auf ihren Rücktransport
abzuschließen.
Wenn kein Deckel vorhanden ist, kann die Einheit in der dargestellten
Form zurückgesendet werden,
oder eine Art Haube kann vorgesehen werden.
-
Es gibt zahlreiche Optionen für Aufbauten
in Verbindung mit der erfindungsgemäßen Palettenauflage, und es
versteht sich, daß die
Fähigkeit,
die planen Flächen
von den getragenen Ladungen weg herunterzuklappen, neue und einzigartige
Anwendungen finden wird, wenn sie Verbreitung findet, wie zum Beispiel
die Herstellung eines Rinnenabschnitts für eine Flüssigkeitsverpackung.
-
Daher zeigt 11, wie die erfindungsgemäße Palettenauflage
vorteilhaft bei einer wohlbekannten Palettenverpackung mit Deckel,
Hülle und
Schale verwendet werden kann. Solch eine Verpackung wird benutzt,
um Artikel zu enthalten, die durch Kippen oder Vakuumschlauch entleert
zu werden, dann wird die Hülle
in der Schale gefaltet, und schließlich wird der Deckel hinzugefügt, um eine
gute Raumausnutzung der Einheit bei der Lagerung oder beim Transport
zwecks Wiederbefüllung
zu erhalten.
-
Es ist zu ersehen, dass die Schale 132 von 11 die Form der Version
der Palettenauflage der Erfindung mit einer integrierten umlaufenden
Seitenwand aufweist. 12 zeigt,
wie diese Einheit zusammengeklappt werden kann, wobei die Hülle 180 in
der Palettenschale 132 liegt und mit der Komponente 182 bedeckt
ist.
-
Es ist auch zu ersehen, dass der
Palettenaufbau sich im Vergleich zu den obigen Zeichnungen darin
unterscheidet, daß die äußeren Stützklötze einen
rechteckigen Querschnitt aufweisen, im Gegensatz zur bisherigen
abgeschrägten
Form. Das Kriterium, das bei der Auslegung diesen äußeren Stützen zu
berücksichtigen
ist, ist, dass sie die benötigte Lasttragekapazität bereitstellen
müssen,
aber dennoch das Herunterklappen des Bodens zulassen müssen; wobei
eine minimale Leiste am Boden der Hülle gelassen wird, damit der
Fall des Inhalts nicht behindert wird, wenn die Einheit in ihren
Entleerungsmodus versetzt wird, wie in 13 gezeigt.
-
Es wird davon ausgegangen, dass dieser Palettenaufbau
gut als Basis für
eine Vielfalt von Verpackungen geeignet ist, und bei einer Ausführung aus
harten Materialien wie Holz, Kunststoff oder Stahl Verwendung als „Standardbasis" für maßgefertigte
Verpackungen finden kann, möglicherweise
als Konzern- oder „Pallettenpool"-Option.
-
Es wurde zuvor in dieser Patentschrift
angedeutet, dass die hierin angesprochene erfinderische Idee unausweichlich
zur Entwicklung bisher nicht bestehender Materialhandhabungsvorrichtungen
führen
wird, die neue und vorteilhafte Fähigkeiten aufweisen.
-
Es folgen drei Beispiele für solche
Entwicklungen, um diese Beschreibung zu ergänzen.
-
Die erste derartige Vorrichtung wird
in 14 bis 20 gezeigt und wurde konzipiert,
um das Problem des Enthaltens loser Massen von „empfindlichen" Komponenten zu lösen und
sie frei von Verformungen und Schäden zu halten, die durch ihr
Eigengewicht bedingt sind.
-
Die Anforderung, die zur Konzeption
dieser Ausführungsform
der Erfindung führt,
ist der Wunsch, Aerosolabfüllinien
dünnwandige
Kappen mit Ventilspindeln zuzuführen.
Aufgrund der Stauchkräfte, wenn
diese Artikel in wünschenswerten
Massen von etwa 1,2 Kubikmeter lose verpackt werden, werden sie
in kleinere Kartons gepackt und manuell in ihre Abfülllinienbeschickungstrichter
eingeführt,
wobei die Kartons dann entsorgt werden oder einer Weiterverwertungsanlage
zugeführt
werden.
-
Die im folgenden beschriebene Anordnung kann
1,2 Kubikmeter dieser Produkte fassen, doch in einem getragenen
und getrennten Zustand, in diesem Fall in sechs Zellen, um sie unverschrammt
zu halten, und der Gabelstapler entleert durch aufeinanderfolgende
Hebe- und Absenkvorgänge
die gesamte Masse in Beschickungstrichtern, die Verpackungen werden
dann in einen zusammengeklappten Zustand gefaltet und zwecks Wiederbefüllung und
Neulieferung an den Lieferanten der Komponenten zurückgegeben.
-
14 ist
eine Ableitung meiner früheren Handhabungshüllenerfindung,
die eingangs erwähnt wurde,
und zeigt ein Paar solcher Hüllen, 184 und 186,
die an den äußeren Bodenklappen 100 und 102 einer
Box angebracht sind, mit inneren Bodenklappen 124, die
profiliert sind, um einen trichterförmigen Entleerungsschacht zu
formen.
-
Um das Tragen und die Trennung von
empfindlichen Komponenten zu erreichen, ist die Tatsache, dass der
Boden in seine offene Ausrichtung herunterklappt, wenn die Box auf
den Außenkanten
der äußeren Bodenklappen
abgesetzt wird und die tragenden Gabeln des Gabelstaplers entzogen
werden, die Basis für
die Anpassung. Ein weiterer Anpassungsschritt besteht darin, die
gezeigten Handhabungshüllen
durch die erfindungsgemäße Gelenkpalettenauflage
zu ersetzen.
-
15 ist
ein spezifischer Aufbau eines modularen Bauteils zum Tragen und
Trennen des Inhalts oder horizontalen Trennklappe. In dieser Komponente
sind zwei plane Flächen 188 und 190 um Kanten 192 so
gelenkig verbunden, dass die Fläche 190 nach
unten klappt und gegen 188 anliegt, wenn diese Fläche in der
Vertikalen belastet wird, während sie
im Kasten angebracht ist.
-
16 ist
eine steife, plane Wandkomponente 194, die vorgesehen ist,
um zentral im Inneren des gezeigten Kastens zu liegen, zentral und
parallel zur Fläche 196,
um die Länge
der Box in zwei zu teilen. Diese Trennkomponente ist lose in vertikalen Führungen
des Kastens verschiebbar. An diese Komponente werden Mittel befestigt,
um Auflager für die
modularen gelenkigen Komponenten von 15 an
den freien Kanten ihrer schwenkbaren Flächen 190 in Form von
Auflagern oder Vorsprüngen 198, 200, 202 und 204 zu
bilden. Ferner ist zu sehen, daß der
Umriß der
unteren Kante dieser Komponente so profiliert ist, dass sie ihre
beabsichtigte Funktion erfüllen
kann.
-
17 zeigt
die Box von 14 von ihrer Seite
196 aus gesehen, auf einer erfindungsgemäßen Palettenauflage befestigt
und mit der zentralen Trennkomponente 194 in ihrer führungserzwungenen Ausrichtung.
-
18 zeigt
die Einheit von ihrer Seite 206 aus gesehen, mit Anordnung aller
erforderlichen Komponenten mit Ausnahme eines Deckels, wobei die
zentrale Trennwand 194 am Punkt 208 an ihrer Oberkante
auf der gleichen Höhe
liegt wie die Seiten der Box.
-
Modulare Träger von 15 wurden als 210, 212, 214 und 216 hinzugefügt. Eine
Zelle der Box ist bereits gefüllt
dargestellt, mit ihrer Teilmenge der Gesamtendmasse, die die Verpackung
enthalten wird, wobei die Fläche
des Trägers 210 heruntergeklappt ist,
um das verpackte Massenmodul zu bedecken und eine Behälterzelle
zu bilden, wobei diese Fläche über ihr
Gelenk vom Auflager 200 des zentralen Trennwand 194 getragen
wird, um nicht zu fallen.
-
19 zeigt,
wie die Sequenz der Zellenbefüllung
im obigen Absatz wiederholt werden kann, um die Erfüllung der
Trag- und Trennungsfunktion zu erreichen, für welche die Verpackung konzipiert
wurde, das heißt
die Unterteilung der Verpackung.
-
In Anbetracht dessen, dass nun eine
Verpackung vorliegt, die ihren Zelleninhalt für die Dauer ihrer künftigen Lagerung
und ihres künftigen
Transports frei von Verformungen und Beschädigungen hält, besteht das Prinzip der
Entleerung des Inhalts in den Beschickungstrichtern der Abfüllinie einfach
darin, dass die gefüllte
Verpackung von einem Gabelstapler gehoben wird oder auf sonstige
Weise zu ihrem vorgesehenen Absetzpunkt befördert wird, wo sie nur an ihrer äußeren Klappenkanten
getragen wird. Danach fallen die Bodenklappen auf jeden gewählten Winkel
ab, der der Fließfähigkeit
des Inhalts entspricht, gefolgt von den Innenklappen der Box und auch
von der gleitenden zentralen Trennwand 194, wodurch die
Bodenklappen und die Wand 196 eine neue und begrenzte Ausrichtung
erreichen.
-
Der Fall der zentralen Trennwand 194 beraubt
die den Inhalt tragenden planen Flächen 190 der Mittel,
um sie waagerecht zu halten, und sie werden nach unten geklappt,
um ihre entsprechenden Zellmassen durch die Entleerungsöffnung gleiten
zu lassen, die durch das Profil der heruntergeklappten Bodenklappen
der Box gebildet wird.
-
Solch eine Verpackung kann, gleich,
ob sie gefördert
oder mit einem Gabelstapler gehandhabt wird, ihre Bodenklappen und
zentrale Trennwand 194 wieder zurückgestellt haben, um vom Abstellplatz
entnommen zu werden, wonach die komplette Verpackung dann für den nächsten Gebrauch,
die Einlagerung oder die Rückgabe
zwecks Wiederbefüllung
bereit ist.
-
Dieses Verpackungskonzept mit der
erfindungsgemäßen integrierten
Gelenkpalette wäre
zufällig
mit bestehenden und teuren Kippsystemen für befestigte Palettenboxen
und Kübel
kompatibel, wobei die tragenden und trennenden Komponenten nach
umgekehrten Verpackungsoberseite heruntergeklappt wird, möglicherweise
mit der zentralen Trennwand gelenkig verbunden sind und auf Auflagen
an den Boxseitenwänden
ruhen, so dass sie beim Entleeren des Verpackungsinhalts in eine "tannenbaumartige" Ausrichtung fallen.
-
Die zweite Entwicklung der vorliegenden
Erfindung, die eine neue Verpackungsfähigkeit bietet, wird in 21 gezeigt, wobei die Palettenschale
von 11 als Basisvorrichtung
zur Befüllung,
zur Lagerung, zum Transport und zur Entleerung von lagenweise übereinander
liegenden Artikeln wie Flaschen, „Körpern", Dosen usw. dient.
-
In dieser Zeichnung werden die Flaschen
auf einem Band 218 zugeführt, über eine steife Platte oder
ein Schichtunterlage 220, um sich gegen einen Anschlag 222 aufzureihen,
mit einer Schichtenbildung, die dem Profil der die Artikel enthaltenden
Kiste 224 entspricht. Nach Abschluss einer Lage wird ein
Druckkissen 226, das die Schichtunterlage 226 trägt, um eine
Entfernung abgesenkt, die der Flaschenhöhe entspricht, eine andere
Schichtunterlage wird auf die abgesenkten Flaschen aufgelegt, und
die Sequenz wird wiederholt, bis die erforderliche Zahl der Lagen
verpackt wurde.
-
Das Druckkissen 226 wird
von einer Druckstange 228 betätigt, und dieses Verpackungsverfahren
kann nur deshalb angewandt werden, weil der Verpackungsboden 132 in
der Lage ist, sich nach unten zu öffnen und einen Zugang für das Druckkissen 226 und
die Druckstange 228 in die Kiste 224 zu bilden.
-
Es ist auch möglich, das Verfahren umzukehren,
um den Inhalt lagenweise anzuheben und die Flaschen, Dosen usw.,
oder möglicherweise
lose verpackte Artikel, einem Band oder einem Schacht zuzuführen, um
sie an einen Beschickungstrichter oder an ein Registriermittel der
Abfüllinie
zu übergeben.
-
22 zeigt
die Verpackung in ihrem aufgestellten und gefüllten Zustand mit einem Deckel 232, während 23 sie in ihrem zusammengeklappten Modus
zeigt, wobei der Öffnungswinkel
der Bodenklappen 100 und 102 durch separate Anschlagmittel 234 begrenzt
wird. 24 ist ein Grundriss
einer Leereinheit, die zeigt, wie die Bodenklappen 100, 102 und 104 herunterklappen,
um den Zugang für
die Druckstange 228 zu bilden, die das Druckkissen 226 betätigt.
-
In 25 bis 29 wird wieder eine Gelenkpalettenauflage
verwendet, um eine bisher nicht bestehende Schüttgutverpackung zur Handhabung
von Materialien herzustellen, die einen rationelleren Betrieb, einen
wirtschaftlicheren Transport und eine effektivere Lagerung ermöglicht als
bereits bekannte Palettenverpackungen.
-
Solche Verpackungen, vorwiegend für Einzelmaterialien,
fallen in zwei Kategorien. Eine ist eine Palettenbox, wobei der
Behälter
der enthaltenen Artikel einen rechteckigen oder quadratischen Querschnitt
aufweist, der der Bodenfläche
der getrennten oder integrierten Palettenauflage entspricht, auf
welcher sie ruht. Die zweite Verpackung dieser Kategorie ist das
sogenannte Octobin, d. h. eine Box oder eine Hülle, deren Querschnitt im Grundriss
achteckig ist, mit einer achteckigen Kappe an jedem Ende, und auf
einer quadratischen oder rechteckigen Palette ruhend, die integriert
oder getrennt ist.
-
Der Zweck dieser achteckigen Hülle ist
das Erreichen einer erhöhten
Behälterfestigkeit
gegenüber
dem Gewicht des Inhalts, durch Verwendung einer abgerundeten Form,
ohne jedoch die optimalste Form anzunehmen, die eines Kreises.
-
Dadurch verliert das Octobin der
Palettenbox gegenüber
an Raumausnutzung je Volumeninhalt, hält und stapelt sich aber besser.
-
In 25 umfasst
diese Verpackung die erfindungsgemäße Gelenkpalettenschale 132,
eine achteckige Hülle 238 und
einen Deckel 240, der der Bodenfläche der Schale entspricht.
Diese Komponenten werden in 27 in
ihrem zusammengeklappten Zustand zur Rückgabe oder Einlagerung gezeigt.
-
Es ist anzumerken, dass die vier
winkeligen Eckseiten im Inneren des Palettenprofils liegen und vier
dreieckige Palettenflächen
freilegen, wenn eine achteckige Hülle 238 auf eine rechteckige
oder quadratische Palettenauflage gesetzt wird. Das gleiche gilt
für die
Ausführungsform
der Erfindung, bei der diese Zwischenräume innerhalb der Seitenwände der
Schale und des Deckels liegen.
-
Diese letzte Entwicklung verwendet
vier dreieckige Eckleisten 242 der gleichen Höhe wie die achteckige
Hülle,
wodurch ein Halt entlang der ganzen Höhe der Eckseiten vorgesehen
wird, mit dem zusätzlichen
Vorteil, dass die Druckfläche
erhöht
und erweitert wird, um der Bodenfläche der Palette zu entsprechen.
-
Diese Wirkung ist in 28 zu ersehen, die ein Grundriss von 26 ist, die ihrerseits die
Verpackung in ihrer Ausrichtung zur Entleerung des Inhalts zeigt.
-
29 zeigt,
wie die Eckleisten 242 genutzt werden können, um gefaltete Hüllen in
Einheiten zu verpacken, die zu hoch sind, um die Einheiten aus Palettenauflage
und Deckel zu begleiten, und bei Einlagerungs- und Rückgabevorgängen ihre
Handhabung ermöglichen,
ohne eine separate Palette zu erfordern.
-
Diese Verpackung weist das Potential
auf, sowohl Palettenboxen als auch Octobins in Bezug auf Vergleichskriterien
zu schlagen wie: Fassungsvermögen
je Raumvolumen; Leistungsfähigkeit
des Entleerungsvorgangs; Halt des Inhalts; Stapelfestigkeit und
Mehrwegfähigkeit.
-
Die letzte Entwicklung der vorliegenden
Erfindung wird durch 30 bis 32 veranschaulicht, wobei
eine Schale (nicht gezeigt) mit quadratischem Querschnitt eine Hülle trägt, die
aus vier Platten 244 besteht, die an 246 zusammengeklebt
sind und innen verlaufende Klappen 248 aufweisen, wie in 30 gezeigt. Zwei gegenüberliegende
Platten 244 und jede der Klappen 248 sind an 250 genutet, so
dass die Hülle
(die in 31 partiell
zusammengefaltet ist) zwecks Einlagerung und Transport in einen
flachen Zustand zusammengefaltet werden kann, wenn sie leer ist,
und
so dass, denn sie aufgestellt ist, wie in 32 gezeigt, die Klappen 248 aufgefaltet
werden können, um
integrierte Eckversteifungen 252 zu bilden, im Prinzip
etwa vergleichbar mit einer Octobin, das hohl ist und offene Enden
aufweist und daher mit maximalem Fassungsvermögen mit einem Einzelmaterial
gefüllt
werden kann.
-
Diese Erfindung in all ihren Ausführungsformen
weist unter anderem den Vorteil auf, dass eine vollautomatische
Entleerungsanlage mit Absenkbühnen,
Förderern
und dergleichen leicht vorgesehen werden kann, da die Entleerung
keinen manuellen Eingriff an der Verpackung erfordert.