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DE69915685T2 - Ineinander setzbare und stapelbare palette - Google Patents

Ineinander setzbare und stapelbare palette Download PDF

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DE69915685T2
DE69915685T2 DE69915685T DE69915685T DE69915685T2 DE 69915685 T2 DE69915685 T2 DE 69915685T2 DE 69915685 T DE69915685 T DE 69915685T DE 69915685 T DE69915685 T DE 69915685T DE 69915685 T2 DE69915685 T2 DE 69915685T2
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modular
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D19/00Pallets or like platforms, with or without side walls, for supporting loads to be lifted or lowered
    • B65D19/38Details or accessories
    • B65D19/385Frames, corner posts or pallet converters, e.g. for facilitating stacking of charged pallets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pallets (AREA)
  • Stackable Containers (AREA)
  • Defrosting Systems (AREA)
  • Stacking Of Articles And Auxiliary Devices (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine modulare Rahmenstruktur zur Halterung, Lagerung und benötigtenfalls Handhabung von einer hauptsächlich hängenden flexiblen Hüllenstruktur zur Lagerung und zum Transport – praktischerweise von losem Material und/oder anderen, praktischerweise stückigen Produkten -, ausgelegt als eine logistische, starre und selbstragende Rahmenstruktur, vorzugsweise ein tretragonales Prisma, dessen vertikale Hauptstützen in oder bei verschiedenen Ecken positioniert sind, die durch die Verbindung der Seiten der tetragonalen Basis des vorzugsweise tetragonalen Prismas definiert sind, ausgestattet mit einer rechtwinkligen horizontalen Bodenaussteifungseinheit und einer rechtwinkligen oberen Aussteifungseinheit, verbunden mit den vertikalen Hauptstützen, und wobei die Rahmenstrukturen der modularen Rahmenstrukturen durch den zeitweisen Abbau der Rahmenstrukturen zu Zeiten der Nichtbenutzung ineinander eingepasst werden können.
  • Große Container und Verpackungslösungen werden seit der Entwicklung der modernen Transport- und Lagerungstechniken vielfach genutzt. Große Frachtcontainer von starrer Struktur und hoher Standfestigkeit sind gut bekannt. Jedoch sind Container mit einer biegsamen (weichen) Struktur, zusammenfaltbar wenn leer, auch verwendbar für unterschiedliche Zwecke, so dass eine Vielzahl solcher Container ebenfalls erhältlich sind.
  • Dies sind meist sackähnliche Container, die an Schleifen von der Gabel des Gabelstaplers hängen. Ihre äußere Form ist durch die Art des gelagerten oder verfrachteten Materials bestimmt.
  • Beispielsweise beschreibt die ungarische Patentanmeldung Nr. 185 405 eine Methode für die belüftete Lagerung von landwirtschaftlichem Material, wohingegen ein Container für Cerealien, zum Beispiel Sämereien, in der ungarischen Patentanmeldung Nr. 196 932 vorgestellt wird. Da eine substantielle Spannung in der Bodenplatte eines Vollcontainers erzeugt wird, wurden Ausgestaltungen im Hinblick auf die Verstärkung der frei angehobenen Container entwickelt (ungarische Patentanmeldung Nr. 187 353).
  • Die Bodenplatte kann jedoch schwächer ausgelegt werden, wenn der Boden des Containers verstärkt wird, wobei der Container auf einer Basis, einer Palette, etc. platziert und durch eine passende Eisenstruktur gesichert werden kann, wo immer möglich. Eine Eisenstruktur zur Verwendung in der Fleischindustrie, verwendbar zur Positionierung an der Oberseite einer Standardpalette (800 × 1200 mm) ist beispielsweise in der ungarischen Patentanmeldung Nr. 188 376 beschrieben.
  • Die hölzernen EUR-Palette, eine wohlbekannte Basiseinheit des modularen rahmens, wird zur Zeit in weitem Umfang im Straßen-, Wasser-, Luft- und Eisenbahntransport benutzt. In der Kühllagerungsindustrie werden beispielsweise tiefgefrorene Gegenstände in Papiersäcken oder in Pappkartons unterschiedlicher Größe als modulare Beladungen auf der o g. EUR-Palette oder einem metallenen Stapelgehäuse, angepasst an die Oberfläche und enthaltend die EUR-Palette gelagert und verpackt (siehe auch Patentanmeldung US 4,221,296 ). Eine zu diesem metallischen Stapelgehäuse ähnliche Metallstruktur wird in der Patentanmeldung EP 0 472 360 beschrieben. Hier umfasst die an der EUR-Palette befestigte metallene Struktur einen Flüssigkeitencontainer mit flexiblen Wänden. Diese Methode verbindet die wohlbekannte Metallstruktur und die EUR-Palette, um das gewünschte Ziel zu erreichen, was jedoch in einem substantiellen zusätzlichen Gewicht resultiert, das überflüssige Anstrengungen während des Transports und der Lagerung erfordert.
  • Soweit die traditionelle hölzerne EUR-Palette betroffen ist, wird diese, abgesehen von ihrem hohen Eigengewicht, durch den häufigen Kontakt mit Gabelstaplern schnell beschädigt. Ein weiterer Nachteil der EUR-Palette ist, dass sie die Verwendung von weiteren Hilfsrahmenstrukturen benötigt, um in mehreren Lagen als modulare Beladung aufgestapelt zu werden.
  • Eine weitere Palette ist in der DE 33 42 345 A1 beschrieben, die einen Boden- und einen oberen Rahmen mit vertikalen Hauptstützen umfasst, wobei die Hauptstützen in einem rechtwinkligen Layout positioniert sind, so dass eine Anzahl von Paletten ineinander gestellt werden können, falls diese leer sind. Nichtsdestotrotz können die beschriebenen Paletten nicht aufeinander gestellt werden, da die Stützen nicht stark genug sind. Weiterhin kann eine Beschädigung des Bodenrahmens bei der Bewegung mittels Gabelstaplern auftreten. Die beschriebenen Paletten sehen keine Aufhängepunkte für hängende, flexible Hüllenstrukturen vor.
  • Eine weitere Palette ist in der FR 2 633 593 A 1 beschrieben, die in der Lage ist, hängende Rahmenstrukturen zu tragen, die auf den oberen Enden der vertikalen Hauptstützen befestigt sind. Die Hüllenstrukturen sind durch Schlaufen befestigt, die um die Enden der vertikalen Hauptstützen geschlungen sind. Nichtsdestotrotz können diese Paletten weder aufeinander gestapelt noch ineinander gesetzt werden.
  • Eine Vielzweckpalette zur Lagerung und Handhabung von Waren ist in dem australischen Patent AU B 507 585 als nächstkommenden Stand der Technik beschrieben, auf dass der Oberbegriff von Anspruch 1 zurückgeht. Diese Palette hat einen Bodenrahmen, einen Laderahmen und Seitenrahmen, wobei jeder Seitenrahmen mit dem Bodenrahmen und dem Laderahmen mit einer lösbaren Verbindung verbunden ist. Ein Nachteil dieser bekannten Struktur ist die Tatsache, dass zur Lagerung der unbenutzten Paletten diese vollständig demontiert werden müssen und nicht ineinandergesetzt werden können. Weiterhin sind keine Aufhängepunkte für die hängende flexible Hüllenstruktur vorgesehen.
  • Aufgabe dieser Erfindung ist die Angabe einer modularen Rahmenstruktur, die in sich selbst mobil, selbsttragend und starr ist, deren Innenraum für Lagerungs- und/oder Transportzwecke geeignet ist. Erwartungen in Bezug auf die Erfindung umfassen die Beseitigung von nachteiligen Charakteristika der vorher bekannten Lösungen, die einen beschädigungsfreien Transport und Lagerung von Gütern ohne die Hinzufügung zusätzlichen Gewichtes ermöglicht. Weiterhin sollen die Rahmenstrukturen so wenig Platz wie möglich beanspruchen, wenn sie nicht genutzt werden, folglich deren einfache Lagerung und Transport ermöglichen. Eine andere Erwartung bezüglich der modularen Rahmenstruktur ist, dass sie für die Halterung, die Lagerung genauso wie für die Handhabung und die praktische Entfernung geeignet ist und für die angemessene Entleerung der hauptsächlich hängenden, flexiblen Lagerungs- und Transporthüllenstrukturen – praktischerweise für loses Material und/oder andere – vorzugsweise stückige – Produkte an einem gewünschten Platz in der gewünschten Art und Weise.
  • Eine weitere ausdrückliche Aufgabe der Erfindung ist die Erreichung von sowohl der Reduktion des Eigengewichtes als auch eines Grades des Deformationswiderstandes, der die Aufstapelung der Rahmenstrukturen erlaubt, so dass die Erstellung eines unabhängigen Rahmensystems ermöglicht wird falls notwendig, zur Zurverfügungstellung angemessener Lagekapazität, um dem aktuellen Lagerbedarf genüge zu leisten.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist, dass deren Ausmaße, Charakteristika und strukturelles Design es ermöglichen, dass sie eine logistische Systemeinheit wird, die in die existierenden, international genutzten Technologien und deren Ausmaße passt, die als Standard oder Quasi-Standard im Transport und in der Lagerung etabliert sind.
  • Diese Aufgaben der Erfindung werden gelöst durch die spezifische Position der vertikalen Hauptstützen, insbesondere als in einem trapezoidalem Layout positioniert, Befestigungspunkte für die hängenden Hüllenstrukturen und wobei jeder der Befestigungspunkte an den zwei vertikalen Hauptstützen, die in der Verlängerung von einer der längeren Seiten des Rechteckes positioniert sind – auf der Außenseite der kürzeren Seiten, um äußere, vertikale Hauptstützen zu bilden – wobei diese auf der Innenseite der äußeren vertikalen Hauptstützen positioniert sind und wobei jeder der Befestigungspunkte an den zwei vertikalen Hauptstützen, die in der Linie der längeren Seite des Rechtecks positioniert sind – auf der Innenseite der kürzeren Seiten, um innere vertikale Hauptstützen zu bilden – auf der Außenseite der inneren Hauptstützen positioniert sind.
  • Wir haben festgestellt, dass es praktisch ist, die vertikalen Hauptstützen in einem trapezoidalem Layout zu arrangieren, während eine Seite des oberen Binderahmens lösbar ist, um dass Ineinanderpassen der leeren Rahmen zu erleichtern. Weiterhin wurden Befestigungspunkte für die flexiblen Lagerungs- und Transporthüllenstrukturen – praktischerweise für loses Material – hängend von den vertikalen Hauptstützen in der Nachbarschaft der Verbindungspunkte der vertikalen Hauptstützen und der oberen Aussteifungseinheit vorgesehen. Die Positionierung der Befestigungspunkte in der beschriebenen Art und Weise stellt mit Vorteil eine gleichmäßige Ladungsverteilung sicher.
  • In einer bevorzugten Gestaltung der vorgestellten modularen Rahmenstruktur sind Positionierungshüllungen an den Verbindungen der vertikalen Hauptstützen und der oberen Aussteifungseinheit vorgesehen, um das Aufeinanderstapeln der modularen Rahmenstrukturen zu ermöglichen. Die Positionierungshüllungen sind extrem wichtig, ihr Zweck ist die exzentrizitätsfreie Übertragung der durch die Aufeinanderstapelung der Rahmenstrukturen erzeugten Kräfte in den Boden.
  • Um eine einfache Handhabung der Rahmenstrukturen zu erlauben, wurden die Verbindungspunkte der Bodenaussteifungseinheit mit den vertikalen Hauptstützen in einer solchen Höhe geformt, dass ein Zugang durch existierende Materialhandhabungsvorrichtungen (wie Gabelstapler oder Niederflurhubwagen) ermöglicht wird.
  • Im Hinblick auf die Sicherheit der Materialhandhabung ist der Teil der Bodenaussteifungseinheit, der mit existierenden Materialhandhabungsvorrichtungen in Kontakt kommt, aufgeraut und/oder mit Antirutschmaterial ausgekleidet.
  • Um die einfache Handhabung der Rahmenstruktur zu erlauben, wurden Leiteinheiten unterhalb der Bodenaussteifungseinheit entwickelt, um die Verwendung von existierenden Materialhandhabungsvorrichtungen zu erleichtern.
  • In bestimmten Fällen kann es von Bedeutung sein, dass sie mit Hilfsadaptern zur Sicherung von an sich bekannten Rädern an die Bodenaussteifungseinheit und/oder einen gitterförmigen Adapter ausgestattet ist. Es ist sehr vorteilhaft für die Bodenaussteifungseinheit, einen gitterförmigen Adapter zu umfassen, der die Entleerung von unterhalb der hängenden flexiblen Lagerungs- und Hüllenstruktur ermöglicht, die praktischerweise für die Lagerung von losem Material genutzt wird und/oder die Aussteifung von existierenden Materialhandhabungsvorrichtungen.
  • In einer geeigneten Version der modularen Rahmenstruktur sind die Boden- und die obere Aussteifungseinheit rechtwinklig, wohingegen die vertikalen Hauptstützen in einem trapezoidalem Layout in der Weise angeordnet sind, dass zwei der vertikalen Hauptstützen in der Verlängerung von einer der längeren Seiten der rechtwinkligen Boden- und oberen Aussteifungseinheiten befinden – auf der Außenseite der kürzeren Seiten – während die übrigen zwei Hauptstützen in der Linie der anderen längeren Seiten der rechtwinkligen Boden- und oberen Aussteifungseinheit positioniert sind – auf der Innenseite der kürzeren Seiten.
  • In einer weiteren geeigneten Ausführungsform der Rahmenstruktur ist die Bodenaussteifungseinheit und/oder der gitterförmige Adapter zum ermöglichen der Aussteifung von existierenden Materialhandhabungsvorrichtungen so ausgelegt, dass sie als traditionelle Palette funktionieren können.
  • Die Fähigkeit der Rahmen ineinandergestellt zu werden, ist vorzugsweise ermöglicht durch eine, in einer lösbaren Weise befestigten Seite der oberen Aussteifungseinheit, vorzugsweise die längere, wobei diese lösbare Seite vorzugsweise in der Lage ist, an einer anderen längeren Seite zeitweise befestigt zu werden. Aufgrund dieser Fähigkeit ineinandergepasst zu werden, ändert sich der Schwerpunkt der ineinandergepassten Strukturen mit steigender Zahl der Rahmenstrukturen. Bis zu einem gewissen Ausmaß kann diesem dadurch entgegengewirkt werden, dass die ungewünschte Änderung der Position des Schwerpunktes vorzugsweise durch die vorübergehende Befestigung der lösbaren Seite der oberen Aussteifungseinheit in einer angemessenen Position modifiziert wird. Im Falle der Nichtbenutzung können die Rahmen der modularen Rahmenstrukturen mittels der zeitweisen Demontage der Rahmenstrukturen ineinander gepasst werden.
  • Die Stabilität der ineinandergepassten Rahmenstrukturen kann durch die Verwendung von Hilfsadaptern erreicht werden, die die Fähigkeit der nichtgenutzten Rahmenstruktur an den anderen, praktischerweise kürzeren Seiten der Kopfaussteifungseinheiten, zwischen den vertikalen Hauptstützen, eingepasst zu werden, ermöglicht. Zu diesem Zweck ist die Länge der Hilfsadapter praktisch gleich zu der Höhe der Leiteinheiten, die die Verwendung von existierenden Materialhandhabungsvorrichtungen erleichtern.
  • Die Fähigkeit ineinandergepasst zu werden wird erleichtert, wenn eine Hilfsoberfläche auf dem gitterförmigen Adapter geformt wird, die die Einführung von weiteren, zeitweise nicht benutzten Rahmenstrukturen erleichtert.
  • Im Hinblick auf die Gewichtsreduktion des Designs sowie der Erreichung einer starren selbsttragenden Rahmenstruktur wird die modulare Rahmenstruktur in Leichtbauweise, vorzugsweise aus Stahleinheiten erstellt.
  • Ein signifikanter Vorteil der Erfindung ist, dass die unbenutzten Rahmenstrukturen übereinander oder ineinander gestapelt werden können, ohne dass die Verbindungen der Strukturen getrennt werden müssten.
  • Eine mögliche Ausführungsform der modularen Rahmenstruktur gemäß der Erfindung wird im Detail in den unten stehenden Zeichnungen präsentiert,
  • 1 ist eine schematische Ansicht der bevorzugten Ausführungsform der modularen Rahmenstruktur;
  • 2 zeigt die Frontansicht der Rahmenstruktur gemäß 1;
  • 3 zeigt eine Aufsicht; wohingegen
  • 4 eine Seitenansicht derselben zeigt;
  • 5 ein vergrößertes Detail A der 2 zeigt;
  • – die 6a, 6b und 6c unterschiedliche Sichten auf das vergrößerte Detail B der 2 zeigen;
  • – die 7a und 7b mehrere Ansichten des vergrößerten Details C der 4 zeigen;
  • – die 8a und 8b die bevorzugte Ausführungsform von einer der lösbar befestigten Seiten der oberen Aussteifungseinheit zeigen; wohingegen
  • 9 ungenutzte, ineinander gepasste modulare Rahmenstrukturen zeigt, deren Rahmenstrukturen zeitweise abgebaut sind.
  • Die Erfindung ist ausgelegt als eine modulare Rahmenstruktur für die Halterung, Lagerung und, benötigtenfalls Bewegung, einer hauptsächlich hängenden, flexiblen Hüllenstruktur zur Lagerung und zum Transport von losem Material und/oder anderen stückigen Produkten, ausgelegt als eine logistische, starre und selbsttragende Rahmenstruktur 1, umschließend einen dreidimensionalen Raum. Die Rahmenstruktur 1 ist ein Prisma mit einer polygonalen Basis – vorzugsweise tetragonalen – deren vertikale Hauptstützen F1, F2, ..., FN in oder nahe den Ecken positioniert sind. Sie ist ausgestattet mit horizontalen Boden- und oberen Aussteifungseinheiten K1, K2, die an den vertikalen Hauptstützen F1, F2, ..., FN, befestigt sind.
  • Gemäß 1 sind Positionierungshüllungen P an den Verbindungen der vertikalen Hauptstützen F1, F2, ..., FN und der oberen Aussteifungseinheit K2 vorgesehen, um die Fähigkeit der modularen Rahmenstrukturen aufeinander gestapelt zu werden, zu erleichtern. Die Verbindungen der vertikalen Hauptstützen F1, F2, ..., FN und der Bodenaussteifungseinheit K1 sind in einer Höhe m angeordnet, die den Zugang durch existierende Materialhandhabungsvorrichtungen ermöglicht (beispielsweise Gabelstapler oder Niederflurhubwagen). Zusätzlich sind Leiteinheiten M1, M2, ..., MN unterhalb der Bodenaussteifungseinheit K1 vorgesehen, um die Verwendung von existierenden Materialhandhabungsvorrichtungen zu erleichtern.
  • Vorzugsweise sind Befestigungspunkte R1, R2, ..., RN in der Nachbarschaft der Verbindungen der vertikalen Hauptstützen F1, F2, ..., FN und der oberen Aussteifungseinheit K2 für flexible Hüllenstrukturen aus eigener Entwicklung hängend von den vertikalen Hauptstützen F1, F2, ..., FN zur Lagerung und zum Transport von vorzugsweise losem Material vorgesehen.
  • In einer weiteren praktischen Version der modularen Rahmenstruktur enthält die Bodenaussteifungseinheit K 1 einen gitterförmigen Adapter T, der die Entleerung des praktischerweise losen Materials innerhalb der hängenden flexiblen Höhenstruktur von unterhalb erlaubt und/oder die Aussteifung von existierenden Materialhandhabungsvorrichtungen.
  • Gemäß unserer Ausführungsform ist die Rahmenstruktur 1 eine Lösung mit polygonaler Basis, wohingegen die in 1 gezeigte Version eine tetragonale Basis, vorzugsweise rechteckige Basis, ausgestattet mit Boden- und oberen Aussteifungseinheiten K1, K2, aufweist, bei der die vertikalen Hauptstützen F1, F2, F3, FN in einem trapezoidalem Layout arrangiert sind. Die Aussteifungseinheiten K1, K2 werden durch die Seiten 01, 02, 03, 04 umschlossen.
  • 2, die die Frontansicht eines erfindungsgemäßen Ausführungsbeispieles zeigt, ist eine gute Darstellung des trapezoidalen Layouts der vertikalen Hauptstützen F1, F2 ..., FN. Der Teil der Bodenaussteifungseinheit K1, der in Kontakt mit den existierenden Materialhandhabungsvorrichtungen kommt, ist aufgeraut und/oder mit Antirutschmaterial G ausgelegt.
  • 3, zeigend eine Aufsicht, ist eine sehr klare Verkörperung des rechtwinkeligen Designs der oberen Aussteifungseinheit K2. Gemäß der Zeichnung kann das trapezoidale Layout der vertikalen Hauptstützen F1, F2 ..., FN als zwei vertikale Hauptstützen F1, FN beschrieben werden, die in Verlängerung einer der längeren Seite 01 des Rechtecks – auf der Außenseite der kürzeren Seiten 03, 04 – positioniert sind, wohingegen die verbleibenden zwei vertikalen Hauptstützen F2, F3 in einer Linie mit der anderen längeren Seite 02 des Rechtecks positioniert sind – auf der Innenseite der kürzeren Seite 03, 04.
  • In bestimmten Fällen kann es wichtig sein, dass die modulare Rahmenstruktur mit Hilfsadaptern ST zur Ermöglichung der Sicherung und der Anbringung von an und für sich bekannten Rädern an der Bodenaussteifungseinheit K1 und oder dem gitterförmigen Adapter T ausgestattet ist.
  • Eine Beispielsversion des gitterförmigen Adapters T, gezeigt in 3, ist geeignet für die Ausführung der traditionellen Palettenfunktion, beispielsweise kann die modulare Rahmenstruktur leicht und sicher angehoben und mit exstierenden Materialhandhabungsvorrichtungen wie beispielsweise Gabelstaplern oder Niederflurhubwagen gehandhabt werden.
  • 4 zeigt eine Seitenansicht der modularen Rahmenstruktur. Die Figur zeigt, dass zusätzliche Adapter PT an den praktischerweise kürzeren Seiten 03, 04 der oberen Aussteifungseinheit K2 positioniert sind, um die Stabilität der aufeinander gestapelten unbenutzten Rahmenstrukturen 1 zu gewährleisten, zwischen den vertikalen Hauptstützen F1, F2 – und FN, F3, nicht dargestellt in der Figur.
  • Um ein stabiles Lagern zu ermöglichen, ist die Länge der zusätzlichen Adapter PT praktisch gleich zu der Höhe m der Leiteinheiten M1, M2, ..., MN, befindlich unterhalb der Bodenaussteifungseinheit K1, um die Verwendung von exsistierendem Materialhandhabungsvorrichtungen zu erleichtern.
  • 5 zeigt das vergrößerte Detail A der 2, welches Teile der Bodenaussteifungseinheit K1 und der Leiteinheit M1 illustriert, die die Verwendung von existierendem Materialhandhabungsvorrichtungen erleichtern. Die praktische erfindungsgemäße Verwendung des Designs wird durch die Tatsache unterstützt, dass der Teil der Bodenaussteifungseinheit K1, der in Kontakt mit dem existierenden Materialhandhabungsvorrichtungen kommt, aufgeraut und/oder mit Antislipmaterial G ausgelegt ist, genauso wie eine Hilfsoberfläche SF auf der Bodenaussteifungseinheit K1 und / oder dem gitterförmigen Adapter T vorgesehen ist, um das Ineinanderpassen einer weiteren unbenutzten Rahmenstruktur 1 zu erleichtern.
  • Die 6a, 6b und 6c zeigen die Verbindung der vertikalen Hauptstütze FN mit der oberen Aussteifungseinheit K2 und deren Umgebung. 6a zeigt die bevorzugte Version des Befestigungspunktes RN der bekannten flexiblen Hüllenstruktur, benutzt für die Lagerung und den Transport von praktischerweise losem Material, hängend von der vertikalen Hauptstütze FN, wohingegen 6b die Ausgestaltung der Positionierungshüllung P illustriert. 6c zeigt eine mögliche Methode der Sicherung einer lösbar befestigten Seite- praktischerweise Seite 01- der oberen Aussteifungseinheit K2.
  • Ähnlich den 6a und 6b zeigen die 7a und 7b einen anderen Verbindungspunkt der vertikalen Hauptstütze F2 mit der oberen Aussteifungseinheit K2.
  • Den Figuren kann eindeutig entnommen werden, dass der Befestigungspunkt RN in Richtung des inneren Raumes der Rahmenstruktur 1 positioniert ist – links von der Hauptstütze FN -wohingegen der Befestigungspunkt R2 auf der Außenseite der Rahmenstruktur 1 befestigt ist – links der Hauptstütze F2 – jeweils in den 6a und 7b. Nicht durch Zufall ist dieses Design die Konsequenz des trapezoidalen Layouts der vertikalen Hauptstützen F1, F2, ..., FN. Die Befestigungspunkte R1, R2, ..., RN der hängenden flexiblen Hüllenstruktur zur Lagerung und zum Transport von praktischerweise losen Material wird praktischerweise nicht asymmetrisch angeordnet, um eine gleichförmige Ladungsverteilung und die entsprechende Benutzung zu gewährleisten.
  • 7b zeigt ebenfalls eine praktische Ausgestaltung der Positionierungshüllung P.
  • Die 8a und 8b repräsentieren zwei Ansichten der bevorzugten Ausführungsform von einer lösbar befestigten Seite, praktischerweise Seite 01, der oberen Aussteifungseinheit K2. Basierend auf einem der Hauptmerkmale der Erfindung, kann die Rahmenstruktur 1 der modularen Rahmenstruktur durch den zeitweisen Abbau der Rahmenstruktur 1, falls notwendig, ineinandergepasst werden. Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist eine Seite, praktischerweise die längere Seite 01 der oberen Aussteifungseinheit K2, in einer lösbaren Weise befestigt. Die 8a und 8b zeigen eine mögliche Ausführungsform solch einer lösbaren Seite 01.
  • 9 zeigt durch den zeitweisen Abbau der Rahmenstruktur 1 ineinandergepasste Rahmenstrukturen in deren unbenutztem Zustand. Die längere Seite 01 der oberen Aussteifungseinheit K2 dieser Rahmenstrukturen 1 wurden entfernt, die Rahmenstrukturen 1 wurden ineinandergepasst. Gemäß unserer Ausführungsform können die zeitweise so „abgebauten" Seiten 01 provisorisch an den anderen Seiten, vorzugsweise an der längeren Seite 02, befestigt werden.
  • Die essentielle Funktion der modularen Rahmenstruktur ist, dass sie auf Grund ihres praktischen Designs einen polygonal basierten dreidimensionalen Raum kennzeichnet, in den unterschiedliche Güter und Produkte zur Lagerung oder zum Transport sicher platziert werden können- vorzugsweise innerhalb einer hängenden flexiblen Hüllenstruktur zur Lagerung und Transportpraktischerweise von losem Material.
  • Die erfindungsgemäße Ausführungsform ist für Schwerlasten geeignet, sie kann zusammen mit den hängenden Hüllenstrukturen, falls notwendig, aufeinander gestapelt werden. Auf Grund ihrer Ausgestaltung werden die durch die Aufstapelung erzeugten Kräfte direkt über die vertikalen Hauptstützen F1, F2, ..., FN direkt in den Boden geleitet.
  • Die Ausführungsform kann als Einheit eines logistischen Systems verwendet werden, dass an die aktuellen Anforderungen anpassbar ist, auf Grund seiner Bodenfläche, Charakteristika und strukturellen Designs. Das oben als Beispiel beschriebene Design passt hervorragend in etablierte Transport- und Lagerungstechnologien gemäß der internationalen Praktik.
  • Ein spezieller Vorteil der erfindungsgemäßen modularen Rahmenstruktur ist, dass die unbenutzte einzelne Rahmenstruktur 1 in eine andere eingepasst werden kann, wodurch deren ökonomische Lagerung ermöglicht wird. Auf Grund einer entsprechenden Ausgestaltung der ineinandergepassten Rahmenstrukturen ist die aufgestapelte Struktur ebenfalls sehr stabil – zusätzliche Adapter PT und die spezifischen Leiteinheiten M1, M2, ..., MN sind in den entsprechenden Positionen angeordnet.
  • Die gezeigte Ausgestaltungsform des gitterförmigen Adapters T verbunden mit der Bodenaussteifungseinheit K1 dient multifunktionalen Zwecken. Neben statischen Faktoren, dem Schutz der hängenden flexiblen Hüllenstrukturen, haben auch die Möglichkeit der Entleerung von unterhalb und die mögliche Ausführung der traditionellen Palettenfunktion alle ebenfalls einer Rolle in der Ausgestaltungsfindung des gitterförmigen Adapters T gespielt.

Claims (11)

  1. Modulare Rahmenstruktur zur Haltung, Lagerung und benötigtenfalls Handhabung von einer hauptsächlich hängenden, flexiblen, Hüllenstruktur zur Lagerung und zum Transport von losem Material und/oder anderen stückigen Produkten, ausgelegt als eine logistische, starre und selbstragende Rahmenstruktur, vorzugsweise ein tetragonales Prisma, dessen vertikalen Hauptstützen (F1, F2, ... FN) in oder nahe bei verschiedenen Ecken (S1, S2, ... SN) positioniert sind, die durch die Verbindung der Seiten der tetragonalen Basis des vorzugsweise tetragonalen Prismas definiert sind, ausgestattet mit einer rechtwinkligen horizontalen Bodenaussteifungseinheit und einer rechtwinkligen Aussteifungseinheit am oberen Ende (K1, K2), die mit den vertikalen Hauptstützen (F1, F2 ... FN) verbunden sind, und wobei die Rahmenstrukturen (1) der modularen Rahmenstruktur durch den zeitweisen Abbau der Rahmenstrukturen (1) zu Zeiten der Nichtbenutzung ineinander eingepasst werden können, gekennzeichnet durch – die spezifische Position der vertikalen Hauptstützen (F1, F2, ... FN) als in einem trapezoidalen Layout positioniert, – Befestigungspunkte (R1, R2, ... RN) für eine hängende Hüllenstruktur und – wobei jeder der Befestigungspunkte an den zwei vertikalen Hauptstützen (F1, FN), die in der Verlängerung von einer der längeren Seiten (01) des Rechteckes positioniert sind – auf der Außenseite der kürzeren Seiten (03, 04), um äußere, vertikale Hauptstützen (F1, FN) zu bilden – wobei diese auf der Innenseite der äußeren vertikalen Hauptstützen (F1, FN) positioniert sind und – wobei jeder der Befestigungspunkte an den zwei vertikalen Hauptstützen (F2, F3), die in der Linie der längeren Seite (02) des Rechtecks positioniert sind – auf der Innenseite der kürzeren Seiten (03, 04), um innere vertikale Hauptstützen (F2, F3) zu bilden – auf der Außenseite der inneren Hauptstützen (F2, F3) positioniert sind.
  2. Modulare Rahmenstruktur gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet durch Positionierungshüllungen (P) als Stapelelemente, die sich am oberen Ende der Verbindung der vertikalen Hauptstützen (F1, F2, ... FN) und der oberen Aussteifungseinheit (K2) befinden, um die Fähigkeit der einzelnen modularen Rahmenstruktur zu gewährleisten, aufeinander gestapelt zu werden.
  3. Modulare Rahmenstruktur gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Verbindungspunkte der Bodenaussteifungseinheit (K1) zu den vertikalen Hauptstützen (F1, F2, ... FN) in einer Höhe (m) befinden, die die Verwendung von existierenden Materialhandhabungseinrichtungen ermöglichen.
  4. Modulare Rahmenstruktur gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Teil der Bodenaussteifungseinheit (K1), der mit existierenden Materialhandhabungseinrichtungen in Kontakt kommt, aufgeraut und/oder mit einem Antirutschmaterial (G) gesichert ist.
  5. Modulare Rahmenstruktur gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass Leiteinheiten (M1, M2, ... MN) unterhalb der Bodenaussteifungseinheit (K1) vorgesehen sind.
  6. Modulare Rahmenstruktur gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit Hilfsadaptern (ST) zur Ermöglichung der Sicherung von an sich bekannten Rädern, befestigt an der Bodenaussteifungseinheit (K1) oder einem gitterförmigen Adapter (T) ausgestattet ist.
  7. Modulare Rahmenstruktur gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenaussteifungseinheit (K1) und/oder der gitterförmige Adapter (T), vorgesehen zur Aussteifung von existierenden Materialhandhabungseinrichtungen, so ausgestaltet sind, dass sie die Ausführung der traditionellen Palettenfunktion ermöglichen.
  8. Modulare Rahmenstruktur gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Seite, vorzugsweise die längere Seite (01) der oberen Aussteifungseinheit (K2) in einer lösbaren Weise befestigt ist, vorzugsweise derart, dass die zeitweise Befestigung dieser lösbaren Seite (01) an einer anderen, vorzugsweise längeren Seite (02), ermöglicht ist.
  9. Modulare Rahmenstruktur gemäß Anspruch 8, gekennzeichnet durch zusätzliche Adapter (PT) die an den übrigen, vorzugsweise den kürzeren Seiten (03, 04) der oberen Aussteifungseinheit (KZ) zwischen den vertikalen Hauptstützen (F1, F2, ... FN) angeordnet sind, um sicher zu stellen, dass die leeren Rahmenstrukturen (1) entweder gestapelt oder ineinander gestellt werden können, wobei die Länge der zusätzlichen Adapter (PT) der Höhe (m) der Leiteinheiten (M1, M2, ... MN) entspricht, die sich unterhalb der Bodenaussteifungseinheit (K1) befinden, um die Verwendung von existierenden Materialhandhabungseinrichtungen zu ermöglichen.
  10. Modulare Rahmenstruktur gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch eine Zusatzoberfläche (SF) auf dem gitterförmigen Adapter (T), um die Einpassung einer weiteren Rahmenstruktur (1) zu erleichtern.
  11. Modulare Rahmenstruktur gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass sie in Leichtbauweise konstruiert ist, vorzugsweise aus Stahleinheiten.
DE69915685T 1998-12-19 1999-12-18 Ineinander setzbare und stapelbare palette Expired - Fee Related DE69915685T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
HU9900778A HU221716B1 (hu) 1998-12-19 1998-12-19 Egységrakomány-képzõ keretszerkezet
HU9900778P 1998-12-19
PCT/HU1999/000100 WO2000037324A1 (en) 1998-12-19 1999-12-18 Nestable and stackable pallet

Publications (2)

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