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Die
Erfindung betrifft eine modulare Rahmenstruktur zur Halterung, Lagerung
und benötigtenfalls
Handhabung von einer hauptsächlich
hängenden
flexiblen Hüllenstruktur
zur Lagerung und zum Transport – praktischerweise
von losem Material und/oder anderen, praktischerweise stückigen Produkten
-, ausgelegt als eine logistische, starre und selbstragende Rahmenstruktur,
vorzugsweise ein tretragonales Prisma, dessen vertikale Hauptstützen in
oder bei verschiedenen Ecken positioniert sind, die durch die Verbindung
der Seiten der tetragonalen Basis des vorzugsweise tetragonalen
Prismas definiert sind, ausgestattet mit einer rechtwinkligen horizontalen
Bodenaussteifungseinheit und einer rechtwinkligen oberen Aussteifungseinheit,
verbunden mit den vertikalen Hauptstützen, und wobei die Rahmenstrukturen
der modularen Rahmenstrukturen durch den zeitweisen Abbau der Rahmenstrukturen zu
Zeiten der Nichtbenutzung ineinander eingepasst werden können.
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Große Container
und Verpackungslösungen werden
seit der Entwicklung der modernen Transport- und Lagerungstechniken
vielfach genutzt. Große
Frachtcontainer von starrer Struktur und hoher Standfestigkeit sind
gut bekannt. Jedoch sind Container mit einer biegsamen (weichen)
Struktur, zusammenfaltbar wenn leer, auch verwendbar für unterschiedliche
Zwecke, so dass eine Vielzahl solcher Container ebenfalls erhältlich sind.
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Dies
sind meist sackähnliche
Container, die an Schleifen von der Gabel des Gabelstaplers hängen. Ihre äußere Form
ist durch die Art des gelagerten oder verfrachteten Materials bestimmt.
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Beispielsweise
beschreibt die ungarische Patentanmeldung Nr. 185 405 eine Methode
für die belüftete Lagerung
von landwirtschaftlichem Material, wohingegen ein Container für Cerealien,
zum Beispiel Sämereien,
in der ungarischen Patentanmeldung Nr. 196 932 vorgestellt wird.
Da eine substantielle Spannung in der Bodenplatte eines Vollcontainers
erzeugt wird, wurden Ausgestaltungen im Hinblick auf die Verstärkung der
frei angehobenen Container entwickelt (ungarische Patentanmeldung
Nr. 187 353).
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Die
Bodenplatte kann jedoch schwächer ausgelegt
werden, wenn der Boden des Containers verstärkt wird, wobei der Container
auf einer Basis, einer Palette, etc. platziert und durch eine passende Eisenstruktur
gesichert werden kann, wo immer möglich. Eine Eisenstruktur zur
Verwendung in der Fleischindustrie, verwendbar zur Positionierung
an der Oberseite einer Standardpalette (800 × 1200 mm) ist beispielsweise
in der ungarischen Patentanmeldung Nr. 188 376 beschrieben.
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Die
hölzernen
EUR-Palette, eine wohlbekannte Basiseinheit des modularen rahmens,
wird zur Zeit in weitem Umfang im Straßen-, Wasser-, Luft- und Eisenbahntransport
benutzt. In der Kühllagerungsindustrie
werden beispielsweise tiefgefrorene Gegenstände in Papiersäcken oder
in Pappkartons unterschiedlicher Größe als modulare Beladungen
auf der o g. EUR-Palette oder einem metallenen Stapelgehäuse, angepasst
an die Oberfläche
und enthaltend die EUR-Palette gelagert und verpackt (siehe auch
Patentanmeldung
US 4,221,296 ).
Eine zu diesem metallischen Stapelgehäuse ähnliche Metallstruktur wird
in der Patentanmeldung
EP 0 472 360 beschrieben.
Hier umfasst die an der EUR-Palette befestigte metallene Struktur
einen Flüssigkeitencontainer
mit flexiblen Wänden.
Diese Methode verbindet die wohlbekannte Metallstruktur und die EUR-Palette,
um das gewünschte
Ziel zu erreichen, was jedoch in einem substantiellen zusätzlichen
Gewicht resultiert, das überflüssige Anstrengungen während des
Transports und der Lagerung erfordert.
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Soweit
die traditionelle hölzerne
EUR-Palette betroffen ist, wird diese, abgesehen von ihrem hohen
Eigengewicht, durch den häufigen
Kontakt mit Gabelstaplern schnell beschädigt. Ein weiterer Nachteil
der EUR-Palette ist, dass sie die Verwendung von weiteren Hilfsrahmenstrukturen
benötigt,
um in mehreren Lagen als modulare Beladung aufgestapelt zu werden.
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Eine
weitere Palette ist in der
DE
33 42 345 A1 beschrieben, die einen Boden- und einen oberen Rahmen
mit vertikalen Hauptstützen
umfasst, wobei die Hauptstützen
in einem rechtwinkligen Layout positioniert sind, so dass eine Anzahl
von Paletten ineinander gestellt werden können, falls diese leer sind.
Nichtsdestotrotz können
die beschriebenen Paletten nicht aufeinander gestellt werden, da
die Stützen
nicht stark genug sind. Weiterhin kann eine Beschädigung des
Bodenrahmens bei der Bewegung mittels Gabelstaplern auftreten. Die
beschriebenen Paletten sehen keine Aufhängepunkte für hängende, flexible Hüllenstrukturen
vor.
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Eine
weitere Palette ist in der FR 2 633 593 A 1 beschrieben, die in
der Lage ist, hängende
Rahmenstrukturen zu tragen, die auf den oberen Enden der vertikalen
Hauptstützen
befestigt sind. Die Hüllenstrukturen
sind durch Schlaufen befestigt, die um die Enden der vertikalen
Hauptstützen
geschlungen sind. Nichtsdestotrotz können diese Paletten weder aufeinander
gestapelt noch ineinander gesetzt werden.
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Eine
Vielzweckpalette zur Lagerung und Handhabung von Waren ist in dem
australischen Patent AU B 507 585 als nächstkommenden Stand der Technik
beschrieben, auf dass der Oberbegriff von Anspruch 1 zurückgeht.
Diese Palette hat einen Bodenrahmen, einen Laderahmen und Seitenrahmen, wobei
jeder Seitenrahmen mit dem Bodenrahmen und dem Laderahmen mit einer
lösbaren
Verbindung verbunden ist. Ein Nachteil dieser bekannten Struktur ist
die Tatsache, dass zur Lagerung der unbenutzten Paletten diese vollständig demontiert
werden müssen
und nicht ineinandergesetzt werden können. Weiterhin sind keine
Aufhängepunkte
für die
hängende
flexible Hüllenstruktur
vorgesehen.
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Aufgabe
dieser Erfindung ist die Angabe einer modularen Rahmenstruktur,
die in sich selbst mobil, selbsttragend und starr ist, deren Innenraum
für Lagerungs- und/oder Transportzwecke
geeignet ist. Erwartungen in Bezug auf die Erfindung umfassen die
Beseitigung von nachteiligen Charakteristika der vorher bekannten
Lösungen,
die einen beschädigungsfreien
Transport und Lagerung von Gütern ohne
die Hinzufügung
zusätzlichen
Gewichtes ermöglicht.
Weiterhin sollen die Rahmenstrukturen so wenig Platz wie möglich beanspruchen,
wenn sie nicht genutzt werden, folglich deren einfache Lagerung
und Transport ermöglichen.
Eine andere Erwartung bezüglich
der modularen Rahmenstruktur ist, dass sie für die Halterung, die Lagerung
genauso wie für
die Handhabung und die praktische Entfernung geeignet ist und für die angemessene
Entleerung der hauptsächlich
hängenden,
flexiblen Lagerungs- und Transporthüllenstrukturen – praktischerweise
für loses
Material und/oder andere – vorzugsweise
stückige – Produkte
an einem gewünschten
Platz in der gewünschten
Art und Weise.
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Eine
weitere ausdrückliche
Aufgabe der Erfindung ist die Erreichung von sowohl der Reduktion des
Eigengewichtes als auch eines Grades des Deformationswiderstandes,
der die Aufstapelung der Rahmenstrukturen erlaubt, so dass die Erstellung
eines unabhängigen
Rahmensystems ermöglicht
wird falls notwendig, zur Zurverfügungstellung angemessener Lagekapazität, um dem
aktuellen Lagerbedarf genüge
zu leisten.
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Ein
weiteres Ziel der Erfindung ist, dass deren Ausmaße, Charakteristika
und strukturelles Design es ermöglichen,
dass sie eine logistische Systemeinheit wird, die in die existierenden,
international genutzten Technologien und deren Ausmaße passt, die
als Standard oder Quasi-Standard im Transport und in der Lagerung
etabliert sind.
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Diese
Aufgaben der Erfindung werden gelöst durch die spezifische Position
der vertikalen Hauptstützen,
insbesondere als in einem trapezoidalem Layout positioniert, Befestigungspunkte
für die
hängenden
Hüllenstrukturen
und wobei jeder der Befestigungspunkte an den zwei vertikalen Hauptstützen, die
in der Verlängerung
von einer der längeren
Seiten des Rechteckes positioniert sind – auf der Außenseite
der kürzeren
Seiten, um äußere, vertikale
Hauptstützen
zu bilden – wobei
diese auf der Innenseite der äußeren vertikalen
Hauptstützen
positioniert sind und wobei jeder der Befestigungspunkte an den
zwei vertikalen Hauptstützen,
die in der Linie der längeren Seite
des Rechtecks positioniert sind – auf der Innenseite der kürzeren Seiten,
um innere vertikale Hauptstützen
zu bilden – auf
der Außenseite
der inneren Hauptstützen
positioniert sind.
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Wir
haben festgestellt, dass es praktisch ist, die vertikalen Hauptstützen in
einem trapezoidalem Layout zu arrangieren, während eine Seite des oberen
Binderahmens lösbar
ist, um dass Ineinanderpassen der leeren Rahmen zu erleichtern.
Weiterhin wurden Befestigungspunkte für die flexiblen Lagerungs- und Transporthüllenstrukturen – praktischerweise
für loses
Material – hängend von
den vertikalen Hauptstützen
in der Nachbarschaft der Verbindungspunkte der vertikalen Hauptstützen und
der oberen Aussteifungseinheit vorgesehen. Die Positionierung der
Befestigungspunkte in der beschriebenen Art und Weise stellt mit
Vorteil eine gleichmäßige Ladungsverteilung
sicher.
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In
einer bevorzugten Gestaltung der vorgestellten modularen Rahmenstruktur
sind Positionierungshüllungen
an den Verbindungen der vertikalen Hauptstützen und der oberen Aussteifungseinheit vorgesehen,
um das Aufeinanderstapeln der modularen Rahmenstrukturen zu ermöglichen.
Die Positionierungshüllungen
sind extrem wichtig, ihr Zweck ist die exzentrizitätsfreie Übertragung
der durch die Aufeinanderstapelung der Rahmenstrukturen erzeugten Kräfte in den
Boden.
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Um
eine einfache Handhabung der Rahmenstrukturen zu erlauben, wurden
die Verbindungspunkte der Bodenaussteifungseinheit mit den vertikalen
Hauptstützen
in einer solchen Höhe
geformt, dass ein Zugang durch existierende Materialhandhabungsvorrichtungen
(wie Gabelstapler oder Niederflurhubwagen) ermöglicht wird.
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Im
Hinblick auf die Sicherheit der Materialhandhabung ist der Teil
der Bodenaussteifungseinheit, der mit existierenden Materialhandhabungsvorrichtungen
in Kontakt kommt, aufgeraut und/oder mit Antirutschmaterial ausgekleidet.
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Um
die einfache Handhabung der Rahmenstruktur zu erlauben, wurden Leiteinheiten
unterhalb der Bodenaussteifungseinheit entwickelt, um die Verwendung
von existierenden Materialhandhabungsvorrichtungen zu erleichtern.
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In
bestimmten Fällen
kann es von Bedeutung sein, dass sie mit Hilfsadaptern zur Sicherung
von an sich bekannten Rädern
an die Bodenaussteifungseinheit und/oder einen gitterförmigen Adapter
ausgestattet ist. Es ist sehr vorteilhaft für die Bodenaussteifungseinheit,
einen gitterförmigen
Adapter zu umfassen, der die Entleerung von unterhalb der hängenden flexiblen
Lagerungs- und Hüllenstruktur
ermöglicht, die
praktischerweise für
die Lagerung von losem Material genutzt wird und/oder die Aussteifung
von existierenden Materialhandhabungsvorrichtungen.
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In
einer geeigneten Version der modularen Rahmenstruktur sind die Boden- und die obere Aussteifungseinheit
rechtwinklig, wohingegen die vertikalen Hauptstützen in einem trapezoidalem
Layout in der Weise angeordnet sind, dass zwei der vertikalen Hauptstützen in
der Verlängerung
von einer der längeren
Seiten der rechtwinkligen Boden- und oberen Aussteifungseinheiten
befinden – auf
der Außenseite der
kürzeren
Seiten – während die übrigen zwei Hauptstützen in
der Linie der anderen längeren
Seiten der rechtwinkligen Boden- und oberen Aussteifungseinheit
positioniert sind – auf
der Innenseite der kürzeren
Seiten.
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In
einer weiteren geeigneten Ausführungsform
der Rahmenstruktur ist die Bodenaussteifungseinheit und/oder der
gitterförmige
Adapter zum ermöglichen
der Aussteifung von existierenden Materialhandhabungsvorrichtungen
so ausgelegt, dass sie als traditionelle Palette funktionieren können.
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Die
Fähigkeit
der Rahmen ineinandergestellt zu werden, ist vorzugsweise ermöglicht durch
eine, in einer lösbaren
Weise befestigten Seite der oberen Aussteifungseinheit, vorzugsweise
die längere,
wobei diese lösbare
Seite vorzugsweise in der Lage ist, an einer anderen längeren Seite
zeitweise befestigt zu werden. Aufgrund dieser Fähigkeit ineinandergepasst zu
werden, ändert
sich der Schwerpunkt der ineinandergepassten Strukturen mit steigender
Zahl der Rahmenstrukturen. Bis zu einem gewissen Ausmaß kann diesem
dadurch entgegengewirkt werden, dass die ungewünschte Änderung der Position des Schwerpunktes
vorzugsweise durch die vorübergehende
Befestigung der lösbaren
Seite der oberen Aussteifungseinheit in einer angemessenen Position modifiziert
wird. Im Falle der Nichtbenutzung können die Rahmen der modularen
Rahmenstrukturen mittels der zeitweisen Demontage der Rahmenstrukturen
ineinander gepasst werden.
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Die
Stabilität
der ineinandergepassten Rahmenstrukturen kann durch die Verwendung
von Hilfsadaptern erreicht werden, die die Fähigkeit der nichtgenutzten
Rahmenstruktur an den anderen, praktischerweise kürzeren Seiten
der Kopfaussteifungseinheiten, zwischen den vertikalen Hauptstützen, eingepasst
zu werden, ermöglicht.
Zu diesem Zweck ist die Länge
der Hilfsadapter praktisch gleich zu der Höhe der Leiteinheiten, die die
Verwendung von existierenden Materialhandhabungsvorrichtungen erleichtern.
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Die
Fähigkeit
ineinandergepasst zu werden wird erleichtert, wenn eine Hilfsoberfläche auf
dem gitterförmigen
Adapter geformt wird, die die Einführung von weiteren, zeitweise
nicht benutzten Rahmenstrukturen erleichtert.
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Im
Hinblick auf die Gewichtsreduktion des Designs sowie der Erreichung
einer starren selbsttragenden Rahmenstruktur wird die modulare Rahmenstruktur
in Leichtbauweise, vorzugsweise aus Stahleinheiten erstellt.
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Ein
signifikanter Vorteil der Erfindung ist, dass die unbenutzten Rahmenstrukturen übereinander
oder ineinander gestapelt werden können, ohne dass die Verbindungen
der Strukturen getrennt werden müssten.
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Eine
mögliche
Ausführungsform
der modularen Rahmenstruktur gemäß der Erfindung
wird im Detail in den unten stehenden Zeichnungen präsentiert,
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1 ist eine schematische
Ansicht der bevorzugten Ausführungsform
der modularen Rahmenstruktur;
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2 zeigt die Frontansicht
der Rahmenstruktur gemäß 1;
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3 zeigt eine Aufsicht; wohingegen
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4 eine Seitenansicht derselben
zeigt;
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5 ein vergrößertes Detail
A der 2 zeigt;
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– die 6a, 6b und 6c unterschiedliche Sichten
auf das vergrößerte Detail
B der 2 zeigen;
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– die 7a und 7b mehrere Ansichten des vergrößerten Details
C der 4 zeigen;
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– die 8a und 8b die bevorzugte Ausführungsform
von einer der lösbar
befestigten Seiten der oberen Aussteifungseinheit zeigen; wohingegen
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9 ungenutzte, ineinander
gepasste modulare Rahmenstrukturen zeigt, deren Rahmenstrukturen
zeitweise abgebaut sind.
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Die
Erfindung ist ausgelegt als eine modulare Rahmenstruktur für die Halterung,
Lagerung und, benötigtenfalls
Bewegung, einer hauptsächlich
hängenden,
flexiblen Hüllenstruktur
zur Lagerung und zum Transport von losem Material und/oder anderen stückigen Produkten,
ausgelegt als eine logistische, starre und selbsttragende Rahmenstruktur 1,
umschließend
einen dreidimensionalen Raum. Die Rahmenstruktur 1 ist
ein Prisma mit einer polygonalen Basis – vorzugsweise tetragonalen – deren
vertikale Hauptstützen
F1, F2, ..., FN in oder nahe den Ecken positioniert sind. Sie ist
ausgestattet mit horizontalen Boden- und oberen Aussteifungseinheiten
K1, K2, die an den vertikalen Hauptstützen F1, F2, ..., FN, befestigt
sind.
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Gemäß 1 sind Positionierungshüllungen P
an den Verbindungen der vertikalen Hauptstützen F1, F2, ..., FN und der
oberen Aussteifungseinheit K2 vorgesehen, um die Fähigkeit
der modularen Rahmenstrukturen aufeinander gestapelt zu werden,
zu erleichtern. Die Verbindungen der vertikalen Hauptstützen F1,
F2, ..., FN und der Bodenaussteifungseinheit K1 sind in einer Höhe m angeordnet,
die den Zugang durch existierende Materialhandhabungsvorrichtungen
ermöglicht
(beispielsweise Gabelstapler oder Niederflurhubwagen). Zusätzlich sind
Leiteinheiten M1, M2, ..., MN unterhalb der Bodenaussteifungseinheit
K1 vorgesehen, um die Verwendung von existierenden Materialhandhabungsvorrichtungen
zu erleichtern.
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Vorzugsweise
sind Befestigungspunkte R1, R2, ..., RN in der Nachbarschaft der
Verbindungen der vertikalen Hauptstützen F1, F2, ..., FN und der oberen
Aussteifungseinheit K2 für
flexible Hüllenstrukturen
aus eigener Entwicklung hängend
von den vertikalen Hauptstützen
F1, F2, ..., FN zur Lagerung und zum Transport von vorzugsweise
losem Material vorgesehen.
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In
einer weiteren praktischen Version der modularen Rahmenstruktur
enthält
die Bodenaussteifungseinheit K 1 einen gitterförmigen Adapter T, der die Entleerung
des praktischerweise losen Materials innerhalb der hängenden
flexiblen Höhenstruktur
von unterhalb erlaubt und/oder die Aussteifung von existierenden
Materialhandhabungsvorrichtungen.
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Gemäß unserer
Ausführungsform
ist die Rahmenstruktur 1 eine Lösung mit polygonaler Basis,
wohingegen die in 1 gezeigte
Version eine tetragonale Basis, vorzugsweise rechteckige Basis, ausgestattet
mit Boden- und oberen Aussteifungseinheiten K1, K2, aufweist, bei
der die vertikalen Hauptstützen
F1, F2, F3, FN in einem trapezoidalem Layout arrangiert sind. Die
Aussteifungseinheiten K1, K2 werden durch die Seiten 01, 02, 03,
04 umschlossen.
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2, die die Frontansicht
eines erfindungsgemäßen Ausführungsbeispieles
zeigt, ist eine gute Darstellung des trapezoidalen Layouts der vertikalen Hauptstützen F1,
F2 ..., FN. Der Teil der Bodenaussteifungseinheit K1, der in Kontakt
mit den existierenden Materialhandhabungsvorrichtungen kommt, ist aufgeraut
und/oder mit Antirutschmaterial G ausgelegt.
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3, zeigend eine Aufsicht,
ist eine sehr klare Verkörperung
des rechtwinkeligen Designs der oberen Aussteifungseinheit K2. Gemäß der Zeichnung
kann das trapezoidale Layout der vertikalen Hauptstützen F1,
F2 ..., FN als zwei vertikale Hauptstützen F1, FN beschrieben werden,
die in Verlängerung
einer der längeren
Seite 01 des Rechtecks – auf der
Außenseite der
kürzeren
Seiten 03, 04 – positioniert
sind, wohingegen die verbleibenden zwei vertikalen Hauptstützen F2,
F3 in einer Linie mit der anderen längeren Seite 02 des Rechtecks
positioniert sind – auf
der Innenseite der kürzeren
Seite 03, 04.
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In
bestimmten Fällen
kann es wichtig sein, dass die modulare Rahmenstruktur mit Hilfsadaptern ST
zur Ermöglichung
der Sicherung und der Anbringung von an und für sich bekannten Rädern an
der Bodenaussteifungseinheit K1 und oder dem gitterförmigen Adapter
T ausgestattet ist.
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Eine
Beispielsversion des gitterförmigen
Adapters T, gezeigt in 3,
ist geeignet für
die Ausführung
der traditionellen Palettenfunktion, beispielsweise kann die modulare
Rahmenstruktur leicht und sicher angehoben und mit exstierenden
Materialhandhabungsvorrichtungen wie beispielsweise Gabelstaplern
oder Niederflurhubwagen gehandhabt werden.
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4 zeigt eine Seitenansicht
der modularen Rahmenstruktur. Die Figur zeigt, dass zusätzliche
Adapter PT an den praktischerweise kürzeren Seiten 03, 04 der oberen
Aussteifungseinheit K2 positioniert sind, um die Stabilität der aufeinander
gestapelten unbenutzten Rahmenstrukturen 1 zu gewährleisten,
zwischen den vertikalen Hauptstützen F1,
F2 – und
FN, F3, nicht dargestellt in der Figur.
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Um
ein stabiles Lagern zu ermöglichen,
ist die Länge
der zusätzlichen
Adapter PT praktisch gleich zu der Höhe m der Leiteinheiten M1,
M2, ..., MN, befindlich unterhalb der Bodenaussteifungseinheit K1,
um die Verwendung von exsistierendem Materialhandhabungsvorrichtungen
zu erleichtern.
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5 zeigt das vergrößerte Detail
A der 2, welches Teile
der Bodenaussteifungseinheit K1 und der Leiteinheit M1 illustriert,
die die Verwendung von existierendem Materialhandhabungsvorrichtungen
erleichtern. Die praktische erfindungsgemäße Verwendung des Designs wird
durch die Tatsache unterstützt,
dass der Teil der Bodenaussteifungseinheit K1, der in Kontakt mit
dem existierenden Materialhandhabungsvorrichtungen kommt, aufgeraut und/oder
mit Antislipmaterial G ausgelegt ist, genauso wie eine Hilfsoberfläche SF auf
der Bodenaussteifungseinheit K1 und / oder dem gitterförmigen Adapter
T vorgesehen ist, um das Ineinanderpassen einer weiteren unbenutzten
Rahmenstruktur 1 zu erleichtern.
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Die 6a, 6b und 6c zeigen
die Verbindung der vertikalen Hauptstütze FN mit der oberen Aussteifungseinheit
K2 und deren Umgebung. 6a zeigt
die bevorzugte Version des Befestigungspunktes RN der bekannten
flexiblen Hüllenstruktur,
benutzt für
die Lagerung und den Transport von praktischerweise losem Material,
hängend
von der vertikalen Hauptstütze
FN, wohingegen 6b die
Ausgestaltung der Positionierungshüllung P illustriert. 6c zeigt eine mögliche Methode
der Sicherung einer lösbar
befestigten Seite- praktischerweise Seite 01- der oberen Aussteifungseinheit
K2.
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Ähnlich den 6a und 6b zeigen die 7a und 7b einen
anderen Verbindungspunkt der vertikalen Hauptstütze F2 mit der oberen Aussteifungseinheit
K2.
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Den
Figuren kann eindeutig entnommen werden, dass der Befestigungspunkt
RN in Richtung des inneren Raumes der Rahmenstruktur 1 positioniert
ist – links
von der Hauptstütze
FN -wohingegen der Befestigungspunkt R2 auf der Außenseite
der Rahmenstruktur 1 befestigt ist – links der Hauptstütze F2 – jeweils
in den 6a und 7b. Nicht durch Zufall ist
dieses Design die Konsequenz des trapezoidalen Layouts der vertikalen
Hauptstützen
F1, F2, ..., FN. Die Befestigungspunkte R1, R2, ..., RN der hängenden
flexiblen Hüllenstruktur
zur Lagerung und zum Transport von praktischerweise losen Material
wird praktischerweise nicht asymmetrisch angeordnet, um eine gleichförmige Ladungsverteilung
und die entsprechende Benutzung zu gewährleisten.
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7b zeigt ebenfalls eine
praktische Ausgestaltung der Positionierungshüllung P.
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Die 8a und 8b repräsentieren zwei Ansichten der
bevorzugten Ausführungsform
von einer lösbar
befestigten Seite, praktischerweise Seite 01, der oberen Aussteifungseinheit
K2. Basierend auf einem der Hauptmerkmale der Erfindung, kann die Rahmenstruktur 1 der
modularen Rahmenstruktur durch den zeitweisen Abbau der Rahmenstruktur 1, falls
notwendig, ineinandergepasst werden. Bei der bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung ist eine Seite, praktischerweise die längere Seite
01 der oberen Aussteifungseinheit K2, in einer lösbaren Weise befestigt. Die 8a und 8b zeigen eine mögliche Ausführungsform solch einer lösbaren Seite
01.
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9 zeigt durch den zeitweisen
Abbau der Rahmenstruktur 1 ineinandergepasste Rahmenstrukturen
in deren unbenutztem Zustand. Die längere Seite 01 der oberen Aussteifungseinheit
K2 dieser Rahmenstrukturen 1 wurden entfernt, die Rahmenstrukturen 1 wurden
ineinandergepasst. Gemäß unserer
Ausführungsform
können
die zeitweise so „abgebauten" Seiten 01 provisorisch
an den anderen Seiten, vorzugsweise an der längeren Seite 02, befestigt
werden.
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Die
essentielle Funktion der modularen Rahmenstruktur ist, dass sie
auf Grund ihres praktischen Designs einen polygonal basierten dreidimensionalen
Raum kennzeichnet, in den unterschiedliche Güter und Produkte zur Lagerung
oder zum Transport sicher platziert werden können- vorzugsweise innerhalb
einer hängenden
flexiblen Hüllenstruktur
zur Lagerung und Transportpraktischerweise von losem Material.
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Die
erfindungsgemäße Ausführungsform
ist für
Schwerlasten geeignet, sie kann zusammen mit den hängenden
Hüllenstrukturen,
falls notwendig, aufeinander gestapelt werden. Auf Grund ihrer Ausgestaltung
werden die durch die Aufstapelung erzeugten Kräfte direkt über die vertikalen Hauptstützen F1,
F2, ..., FN direkt in den Boden geleitet.
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Die
Ausführungsform
kann als Einheit eines logistischen Systems verwendet werden, dass
an die aktuellen Anforderungen anpassbar ist, auf Grund seiner Bodenfläche, Charakteristika
und strukturellen Designs. Das oben als Beispiel beschriebene Design passt
hervorragend in etablierte Transport- und Lagerungstechnologien
gemäß der internationalen Praktik.
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Ein
spezieller Vorteil der erfindungsgemäßen modularen Rahmenstruktur
ist, dass die unbenutzte einzelne Rahmenstruktur 1 in eine
andere eingepasst werden kann, wodurch deren ökonomische Lagerung ermöglicht wird.
Auf Grund einer entsprechenden Ausgestaltung der ineinandergepassten Rahmenstrukturen
ist die aufgestapelte Struktur ebenfalls sehr stabil – zusätzliche
Adapter PT und die spezifischen Leiteinheiten M1, M2, ..., MN sind
in den entsprechenden Positionen angeordnet.
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Die
gezeigte Ausgestaltungsform des gitterförmigen Adapters T verbunden
mit der Bodenaussteifungseinheit K1 dient multifunktionalen Zwecken. Neben
statischen Faktoren, dem Schutz der hängenden flexiblen Hüllenstrukturen,
haben auch die Möglichkeit
der Entleerung von unterhalb und die mögliche Ausführung der traditionellen Palettenfunktion alle
ebenfalls einer Rolle in der Ausgestaltungsfindung des gitterförmigen Adapters
T gespielt.