[go: up one dir, main page]

DE69815065T2 - Selbstständiges munitionsmagazin und mit einem solchen magazin versehene feuerwaffe - Google Patents

Selbstständiges munitionsmagazin und mit einem solchen magazin versehene feuerwaffe Download PDF

Info

Publication number
DE69815065T2
DE69815065T2 DE69815065T DE69815065T DE69815065T2 DE 69815065 T2 DE69815065 T2 DE 69815065T2 DE 69815065 T DE69815065 T DE 69815065T DE 69815065 T DE69815065 T DE 69815065T DE 69815065 T2 DE69815065 T2 DE 69815065T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magazine
cartridges
slider
firearm
magazine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE69815065T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69815065D1 (de
Inventor
Barry M Wright
Barry M Wright Jr
Mitchell S Burko
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE69815065D1 publication Critical patent/DE69815065D1/de
Publication of DE69815065T2 publication Critical patent/DE69815065T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/61Magazines
    • F41A9/62Magazines having means for indicating the number of cartridges left in the magazine, e.g. last-round indicators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)
  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft allgemein ein Munitionsvorrat-Anzeigesystem, insbesondere ein eingebautes, unabhängiges Magazin für eine Feuerwaffe, welches die Anzahl der im Magazin enthaltenen Patronen zuverlässig exakt anzeigt, sowie ein Waffensystem, bestehend aus dem Magazin und einer Feuerwaffe.
  • Bei den modernen Hochleistungsfeuerwaffen ist es zunehmend schwierig geworden zu wissen, wieviel Patronen noch zum Abschuss zur Verfügung stehen. Andererseits ist es von zunehmender Bedeutung für das Überleben von Polizisten, Sicherheitskräften und Militärs genau zu wissen, wieviel Schuss noch verfügbar sind. Diese Kenntnis ermöglicht es der Amtsperson, ihre Patronen effizient zu verwenden, was die Chancen auf rechtzeitiges Nachladen und damit die Überlebenschancen erhöht. Zwar sind bereits Munitionsladesysteme mit Mitteln zum Anzeigen der in der Feuerwaffe noch verfügbaren Anzahl Schuss entwickelt worden, jedoch weisen die bisherigen Systeme zahlreiche Nachteile auf.
  • Grundsätzlich ist für die bekannten Systeme eine bestimmte Feuerwaffe erforderlich, in die die speziellen Komponenten zum 1. Messen einer Entladung der Feuerwaffe, 2. Berechnen der Anzahl der verbliebenen Patronen und 3. Anzeigen der Anzahl der verbliebenen Patronen als Teil derselben eingebaut sind. Selbst wenn diese in eine Qualitätsfeuerwaffe eingebaut sind, haben sie oft einen nachteiligen Einfluss auf die Gesamtbilanz, die Handhabung (d. h. aus dem Holster ziehen und zurückstecken) und die Ästhetik der Feuerwaffe und verringern die Zuverlässigkeit wegen der größeren Komplexität der Waffe. Die verringerte Zuverlässigkeit erhöht die Möglichkeit einer Fehlfunktion der Feuerwaffe. Außerdem sind diese Systeme nicht kosteneffizient und machen es erforderlich, auf ein bekanntes Modell zugunsten eines aktualisierten Modells mit den erwähnten Komponenten zu verzichten. Oder es ist eine umfangreiche, kostspielige Nachrüstung erforderlich, welche nicht die mit der Massenfertigung verbundene Qualität aufweist.
  • Die US-Patente 5,406,730, 5,142,805 und 5,052,138 sind ein paar Beispiele für Feuerwaffen, die über ein Anzeigemittel zum Anzeigen der in der Waffe noch verfüg baren Geschosse verfügen. Nach dem US-Patent 5,406,730 wird ein Schalldruckschalter, beispielsweise ein piezoelektrisches Element, verwendet, um die Abgabe eines Schusses aus der Feuerwaffe zu erfassen. Vor dem Abfeuern des ersten Schusses muss der Benutzer die Anzahl der geladenen Geschosse eingeben. Eine solche Eingabe kann bei hoher Stressbelastung, wie sie beispielsweise von Polizeikräften immer häufiger erfahren wird, nicht machbar sein.
  • Das US-Patent 5,142,805 offenbart ein ähnliches Waffensystem wie das Patent '730. Das Patent 5,142,805 offenbart eine Feuerwaffe, die statt eines Schalldruckschalters einen Schlittenmechanismus verwendet, um die nach dem Feuern noch vorhandene Anzahl Geschosse zu berechnen. Die Feuerwaffe gemäß dem Patent '805 weist die gleichen Nachteile auf wie die oben in Bezug auf das Patent '730 erörterten.
  • Das US-Patent 5,052,138 offenbart ein Waffensystem, bei dem eine Zähleinrichtung in einem Magazin vorgesehen ist, das in den Magazinschacht einer Feuerwaffe geladen werden kann. Die anfängliche Anzahl der in die Feuerwaffe geladenen Geschosse wird vom Magazin an die Feuerwaffe übermittelt, und bei Bewegung des Schlittens der Feuerwaffe wird jeweils ein Geschoss abgezogen. Dann wird die verbliebene Anzahl von Geschossen von einer seitlich an der Feuerwaffe angebrachten Anzeigeeinrichtung angezeigt. Das Patent '138 offenbart mehrere Schalter, die auf einer Achse innerhalb des Magazins angebracht sind. Auf dem Weg des Magazinzubringers (trägt die Patronen) durch das Magazin werden aufeinanderfolgende Schalter ausgelöst (überbrückt), wobei das Auslösen der Schalter mit der Anzahl der im Magazin vorhandenen Patronen korreliert wird. Beim Abfeuern eines Schusses wird die Anfangszahl durch die Schlittenbewegung beim Abfeuern jeweils zurückgezählt.
  • Obwohl das Magazin selbst die Anzahl der ursprünglich in die Waffe geladenen Patronen berechnet, verlangt das System eine Integration in die Feuerwaffe, insbesondere mit Sensoren für den Schlitten der Feuerwaffe, um Patronen von der vom Magazin vorgegebenen Anfangszahl abzuziehen. Das Magazin ist keine selbständige Einheit, sondern es muss mit einer bestimmten Feuerwaffe zusammen benutzt werden. Außerdem sind die im Inneren des Magazins vorgesehenen Schalter ziemlich ungenau und unzuverlässig. Insbesondere kann das Magazin nicht unterscheiden zwischen einer Aufwärts- und einer Abwärtsbewegung des Zubringers, und es kann die relative Position des Zubringers nicht berechnen, d. h. das Magazin selbst kann die Anzahl der Patronen beim Entladen, sei es durch manuelles Entladen oder durch Abfeuern der Waffe, nicht zurückzählen. Wenn also Patronen in das Magazin geladen und dann vor Einsetzen des Magazins in die Feuerwaffe manuell wieder herausgenommen werden, erfasst das Magazin nicht die korrekte Anzahl, und diese nicht korrekte Anzahl wird dann an die Feuerwaffe weitergegeben. Der Benutzer kann sich also nicht unbedingt auf die von der Feuerwaffe angezeigte Anzahl von Patronen verlassen und begibt sich möglicherweise unwissentlich in eine gefährliche Situation.
  • Andere bekannte Munitionsvorrat-Anzeigesysteme verwenden relativ einfache mechanische Zähleinrichtungen, die im allgemeinen durch den Griff der Feuerwaffe zu sehen sind. Beispielsweise können durch ein Fenster im Handgriff einer Feuerwaffe Markierungen und der Zubringer zu sehen sein, was es dem Benutzer ermöglicht, die Anzahl der verbleibenden Patronen unmittelbar zu sehen bzw. durch die Position des Zubringers relativ zu den Markierungen zu erkennen. Solche mechanische Systeme erfordern jedoch im allgemeinen einen Umbau der Feuerwaffe, was nicht wünschenswert ist. Außerdem sind die Markierungen im allgemeinen seitlich am Handgriff der Feuerwaffe angebracht, so dass die verbleibenden Patronen nach wiederholtem Abfeuern, insbesondere unter großer Stressbelastung, nicht leicht zu sehen sind. Außerdem lassen sich in diese mechanischen Systeme Weiterentwicklungen in Form moderner elektronischer Systeme, welche die dem Benutzer zur Verfügung gestellten Informationen wesentlich erweitern, um Sicherheit, Wirksamkeit usw. des Munitionsvorrat-Anzeigesystems und die Handhabung der Feuerwaffe zu maximieren, nicht integrieren. Beispiele für bekannte Systeme finden sich in den US-Patenten 5,519,953, 5,206,444 und 2,828,568.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Es ist eine Aufgabe der Erfindung, ein unabhängiges Magazin für eine Feuerwaffe zur Verfügung zu stellen, das alle wesentlichen Elemente zum Berechnen und Anzeigen der Anzahl der darin enthaltenen Patronen aufweist, wenn diese Anzahl sich durch das Laden oder Entladen ändert. Das Magazin überwindet die Nachteile des Standes der Technik und arbeitet exakt und zuverlässig unter allen Witterungsbedingungen; außerdem kann es nachträglich in jede Feuerwaffe eingebaut werden, die ein Magazin verwendet, so dass eine vorhandene Feuerwaffe weiterverwendet werden kann und gleichzeitig die mit der Erfindung bereitgestellten Weiterentwicklungen genutzt werden können.
  • Die Erfindung wurde entwickelt, um eine kostengünstige Alternative zu bekannten Munitionsvorrat-Anzeigesystemen bereitzustellen. Außerdem wurde die Erfindung entwickelt, um ein relativ flexibles und benutzerfreundliches Anzeigesystem bereitzustellen. Die Erfindung liefert dem Benutzer entscheidende Informationen, um seine Fähigkeit, Schutz zu geben und zu überleben, zu maximieren. Ferner erlaubt es die Erfindung dem Benutzer, vor Entleerung des gerade enthaltenen Magazins ein neues Magazin in die Waffe einzusetzen.
  • Zur Lösung der gestellten Aufgaben stellt die Erfindung ein Magazin für eine Feuerwaffe bereit, in welches ein Munitionsvorrat-Anzeigesystem integriert ist und welches folgendes enthält: ein Gehäuse zur Aufnahme mehrerer Patronen, wobei das Gehäuse ein offenes Ende aufweist, durch das die Patronen geladen und entladen werden; einen Schieber, der in dem Gehäuse angeordnet und entlang der Längsachse des Magazins verschiebbar ist; eine Feder, die den Schieber in Richtung des offenen Endes mit einer Kraft beaufschlagt, um die Patronen in Richtung des offenen Endes zu drücken; ein elektronisches Zählmittel, welches in das Magazin integriert ist, um die Anzahl an Patronen, die in dem Magazin nach dem Laden der Patronen in das Magazin und dem Entladen der Patronen aus dem Magazin enthalten sind, zu berechnen; und ein Anzeigemittel zum Anzeigen der in dem Magazin enthaltenen Anzahl an Patronen.
  • Das elektronische Zählmittel enthält vorzugsweise einen Positionssensor zum Erzeugen eines Signals in Abhängigkeit von der linearen Position des Schiebers im Magazin, eine Berechnungsschaltung zum Empfangen des Signals des Positionssensors und Korrelieren dieses Signals mit der Anzahl von Patronen im Magazin sowie eine Energiequelle, die dem Positionssensor und der Berechnungsschaltung Energie zuführt. Bei diesem speziellen Ausführungsbeispiel ist die Berechnungsschaltung mit dem Anzeigemittel zum Anzeigen der Anzahl an Patronen verbunden. Die Berechnungsschaltung kann als programmierbare logische Schaltung, als kundenspezifische integrierte Schaltung oder als Mikrocontroller ausgeführt sein.
  • Es sind zwei spezielle Positionssensoren entwickelt worden, die nachstehend näher erläutert werden. Im Einzelnen wurde ein Kabelaufnahmesystem entwickelt, bei dem ein Kabel mit dem Schieber verbunden und um eine Trommel gewickelt ist, die mit einer Drehcodiereinrichtung verbunden ist. Die Drehcodiereinrichtung erzeugt ein Signal, das an die Berechnungsschaltung übermittelt wird, damit eine Korrelation zwischen der Winkelposition der Trommel in Bezug auf die Position des Schiebers und damit der Anzahl von Patronen hergestellt werden kann.
  • Es ist eine bevorzugte Ausführungsform des Positionssensors entwickelt worden, die sich der Telemetrie bedient. Das Telemeter verwendet eine Quelle von Laser- oder inkohärentem Licht, die beispielsweise Infrarotlicht oder sichtbares Licht erzeugen kann. Das Telemeter enthält einen Emitter, der einen Lichtstrahl auf den Schieber richtet und einen Punkt auf dem Schieber beleuchtet. Der Lichtpunkt ist der Gegenstandspunkt. Der Gegenstandspunkt wird durch eine Linse auf einen Bildpunkt auf dem Positionssensor fokussiert. Durch eine Bewegung des Schiebers verschieben sich der Gegenstandspunkt und der Bildpunkt. Die jeweilige Position des Bildpunkts auf dem Positionssensor kann durch Triangulation mit der absoluten oder der relativen Position des Schiebers korreliert werden, wobei speziell Quellen von Infrarot- oder sichtbarem Laserlicht sowie Quellen von inkohärentem Licht verwendet werden können.
  • Das in das Waffensystem integrierte Anzeigemittel ist vorzugsweise an der Unterseite des Magazins vorgesehen und so angebracht, dass es während des Abfeuerns der Waffe zum Benutzer weist und gut zu sehen ist. Das Anzeigemittel kann insbesondere eine LCD-, eine LED-, eine Vakuumfluoreszenzanzeige oder eine Elektrolumineszenzanzeige sein, die die Anzahl der im Magazin enthaltenen Patronen anzeigt. Zusätzlich zur Anzeige der Anzahl von Patronen kann die Anzeige dem Benutzer noch weitere nützliche Informationen bereitstellen, etwa den jeweiligen Typ (z. B. Hohlspitzgeschoss, Vollspitzgeschoss, panzerbrechend usw.) oder die Grains der im Magazin geladenen Patronen. Diese Angaben können vom Benutzer mit geeigneten Eingabemitteln eingegeben werden, in der gleichen Weise, wie Daten in eine LCD-Uhr eingegeben werden, beispielsweise mit einem mit der Berechnungsschaltung verbundenen Schalter. Die Anzeige wird vorzugsweise von hinten beleuchtet, beispielsweise von einer LED oder von einer Glühfaden-, Leuchtstoff- oder Elektrolumineszenz-Lichtquelle. Diese Merkmale ermöglichen es dem Benutzer, mehrere Magazine mit jeweils unterschiedlichen Patronentypen zu laden und das Magazin entsprechend seinen speziellen Bedürfnissen jederzeit zu wechseln.
  • Das Magazin enthält vorzugsweise einen Ein/Aus-Schalter, der beim Einsetzen des Magazins in den Magazinschacht der Feuerwaffe automatisch gedrückt wird. Der Ein/Aus-Schalter stellt die Energieverbindung zu den Bauteilen des Magazins her. Der Ein/Aus-Schalter kann vom Benutzer vor dem Einsetzen in die Feuerwaffe auch manuell betätigt werden, um die Anzahl der enthaltenen Patronen festzustellen und weitere Informationen wie Grains, Patronentyp usw. zu erhalten. Der Ein/Aus-Schalter kann auch ein nicht mechanischer Schalter sein, beispielsweise ein Zweikontaktstreifen, dessen Kontakte von einem im Magazinschacht der Feuerwaffe vorhandenen leitenden Element geschlossen werden.
  • Immer wieder kommt es vor, dass der Benutzer ein gefülltes Magazin in eine Feuerwaffe einsetzt, in deren Kammer sich bereits eine Patrone befindet. In diesem speziellen Fall sollte das erfindungsgemäße Magazin dem Benutzer anzeigen, dass bereits eine Patrone in der Kammer ist. Beispielsweise kann ein mit siebzehn Patronen gefülltes Siebzehnschussmagazin in den Magazinschacht einer Feuerwaffe eingesetzt werden, in deren Kammer sich bereits eine Patrone befindet. Nach Erfassen (beispielsweise durch einen geeigneten Sensor) der in der Kammer enthaltenen Patrone zeigt die Anzeige dem Benutzer vorzugsweise an, dass in der Kammer eine Patrone vorhanden ist. Beispielsweise kann die Anzeige mit einer auffälligen Frequenz zwischen der Anzahl der im Magazin enthaltenen Patronen und der Anzahl der in der Feuerwaffe enthaltenen Patronen hin- und herspringen, d. h. zwischen siebzehn und achtzehn. Dabei wird vorzugsweise fünf Sekunden lang jeweils einmal pro Sekunde siebzehn und einmal pro Sekunde achtzehn angezeigt, woraufhin die Anzeige zur Anzeige der aktuell im Magazin enthaltenen Patronen-siebzehn-übergeht und die Anzahl der Patronen im Magazin ohne Berücksichtigung der Patrone in der Kammer zurückzählt. Diese spezielle Funktion soll den Benutzer auf die Möglichkeit hinweisen, dass nach Einsetzen eines gefüllten Magazins bereits eine Patrone in der Kammer enthalten sein kann.
  • Bei einer bestimmten Ausgestaltung der Erfindung kann das Magazin zwischen dem Zustand, dass es in die Pistole eingeschoben ist, und dem Zustand, dass es nicht in die Pistole eingeschoben ist, unterscheiden. Das Magazin kann insbesondere drei Zustände aufweisen, nämlich den Zustand außerhalb der Pistole, den Zustand innerhalb der Pistole mit offenem Verschluss und den Zustand innerhalb der Pistole mit geschlossenem Verschluss. In den beiden erstgenannten Zuständen weist der Schie ber bei einer gegebenen Anzahl von Patronen praktisch dieselbe Position auf. In dem in die Pistole eingesetzten Zustand bei geschlossenem Verschluss jedoch werden die Patronen im Magazin verschoben, d. h. weiter in das Magazin gedrückt. Im oberen Bereich des Magazins kann ein geeignetes Schaltelement vorgesehen werden, um eine Unterscheidung zwischen dem Zustand „in Pistole eingesetzt/Verschluss geschlossen" und den beiden anderen Zuständen zu ermöglichen. In diesem Fall enthält die Berechnungsschaltung eine geeignete kodierte Information, auf die sie durch ein Signal vom Schaltelement in der Position „Magazin eingesetzt/Verschluss geschlossen" Zugriff erhält, so dass stets die richtige Anzahl angezeigt wird.
  • Es ist besonders hervorzuheben, dass entsprechend der Erfindung die Zählung stets angepasst wird, wenn eine Patrone entfernt wird, sei es durch manuelle Herausnahme, sei es durch Abfeuern. Diese spezielle Funktion wird durch Verwendung des Positionssensors ermöglicht, der immer dann, wenn das Magazin in der „Ein"-Position ist, die absolute Position des Schiebers feststellen kann. Im Gegensatz dazu kann das Magazingemäß dem US-Patent 5,052,138 (bereits erwähnt) die Anzahl der im Magazin noch vorhandenen Patronen nicht genau feststellen, wenn Patronen manuell entnommen werden. Eine exakte Zählung ist nur dann gewährleistet, wenn das Magazin durch Feuern entleert wird.
  • Zweckmäßigerweise zeigt das erfindungsgemäße Magazin dem Benutzer einen niedrigen Füllstand an, beispielsweise wenn es nur noch höchstens fünf Patronen enthält. Die Anzeige kann dazu mit einer auffälligen Frequenz blinken, wenn der geringe Füllstand erreicht ist. Ein geringer Füllstand kann auch durch die Farbe der Beleuchtung, einen Ton (für Wettschießen) oder durch Vibration angezeigt werden. Wenn alle Patronen aus dem Magazin entfernt sind, kann die Anzeige „CC" anzeigen, was „Kammer prüfen" bedeutet.
  • Die Berechnungsschaltung kann auch Datum und Uhrzeit aufzeichnen, zu denen eine Patrone das Magazin verlassen hat, ebenso wie die Lage des Magazins bei Entfernung der Patrone (in Waffe eingesetzt oder nicht in Waffe eingesetzt, Neigung, Roll, Gieren, Kompassausrichtung) und Datum und Uhrzeit des Einsetzens des Magazins in den Magazinschacht der Waffe. Diese Angaben können bei der Rekonstruktion der Feuerfolgen und der Verbrechensszenen zu einem späteren Zeitpunkt hilfreich sein. Die aufgezeichneten Daten können zu einem späteren Zeitpunkt abgefragt werden. Diese speziellen Funktionen können bei Einsätzen zur Durchsetzung des Rechts oder bei Einsatz privater Sicherheitskräfte von Nutzen sein.
  • Außerdem enthält das Magazin vorzugsweise eine zweite Energiequelle, um seine Zuverlässigkeit zu verbessern. Wenn die Leistung der Hauptenergiequelle zu schwach wird, kann das Anzeigemittel dem Benutzer anzeigen, dass auf die zweite Energiequelle umgeschaltet wurde. Diese Funktion ermöglicht es dem Benutzer, die Hauptenergiequelle rechtzeitig auszutauschen.
  • Außerdem ist das Kabel vorzugsweise mit Teflon® oder dergleichen beschichtet, um eine reibungslose Funktion über lange Zeit sicherzustellen, und die Feder abgedichtet, vorzugsweise hermetisch, durch eine Schutzummantelung wie TYVEK® oder dergleichen.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Dem besseren Verständnis der Erfindung dienen die Zeichnungen; der Fachmann wird ihre zahlreichen Aufgaben und Vorteile anhand der Zeichnungen in Verbindung mit der Beschreibung besser erkennen. Es zeigen:
  • 1a eine Seitenansicht einer Feuerwaffe mit dem erfindungsgemäßen unabhängigen Magazin und
  • 1 b eine aufgeschnittene perspektivische Ansicht des aus dem Magazinschacht der Feuerwaffe entnommenen unabhängigen Magazins von hinten;
  • 2 einen Seitenriss, der den allgemeinen Aufbau des erfindungsgemäßen unabhängigen Magazins zeigt;
  • 3 eine auseinandergezogene Seitenanshcht, welche die innenliegenden Teile eines ersten bevorzugten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen unabhängigen Magazins zeigt;
  • 4 einen Querschnitt durch 3 entlang der Linie 4–4;
  • 5 eine auseinandergezogene Ansicht, teilweise im Querschnitt, die eine Art der Verbindung zwischen dem Schieber und dem Kabel von 3 zeigt;
  • 6 eine auseinandergezogene Seitenansicht der innenliegenden Teile eines anderen bevorzugten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen unabhängigen Magazins; und
  • 7 eine perspektivische Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen unabhängigen Magazins.
  • In den Zeichnungen werden folgende Begriffe und Bezugszeichen verwendet:
    Gehäuse 1 Batterie 10
    Halteflansche 1a Innengehäuse 111
    Feder 2 Rückstellschalter 120
    Schieber 3 Abreißklemme 130
    Patronen 4 Finger 130a
    Gehäuseerweiterung 5 Vorsprung 130b
    obere Wand 5a Öffnung 131
    Feuerwaffe 10 Dichtung 132
    Kabel 101 Infrarotlichtemitter (IR-) 201
    Trommel 102 Fokussierlinse 203
    Uhrfeder 103 Positionssensor 204
    Achse 104 Signalprozessor 205
    Drehkodierer 105 Berechnungsschaltung 206
    feststehendes Teil 105a Anzeige 207
    Drehteil 105b Hintergrundlichtquelle 208
    Anzeige 106 Batterie 209
    Hintergrundlichtquelle 107 Ein/Aus-Schalter 210
    Ein/Aus-Schalter 108 Kollimationslinse 212
    Berechnungsschaltung 109 Rückstellschalter 220
  • Ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
  • 1a zeigt eine Feuerwaffe 10, in die ein erfindungsgemäßes Magazin eingesetzt ist. In 1a ist nur die über das Gehäuse 1 des Magazins hinausstehende Gehäuseerweiterung 5 zu sehen. Das Gehäuse 1 wird praktisch vollständig vom Griff der Feuerwafte 10 aufgenommen. 1 b zeigt das aus der Feuerwaffe 10 herausgenommene Magazin, das teilweise aufgeschnitten ist, um die innenliegenden Teile des Magazins sichtbar zu machen.
  • Wie in 2 gezeigt, sind die Hauptelement des Magazins das Gehäuse 1 und die davon abstehende Gehäuseerweiterung 5. Im Gehäuse 1 ist eine Feder 2 vorgesehen, um den Schieber 3 in Aufwärtsrichtung mit einer Kraft zu beaufschlagen und damit Patronen 4 durch die im Gehäuse 1 vorgesehene obere Öffnung zu drücken. Das Gehäuse 1 besitzt Halteflansche 1a, gegen welche die Patronen vom Schieber 3 gedrückt werden. Bis auf die Gehäuseerweiterung 5 ist dieser Grundaufbau grundsätzlich bekannt.
  • 3 und 4 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung, das einen Kabelaufnahmemechanismus zur Bestimmung der Position des Schiebers 3 im Gehäuse 1 des Magazins verwendet. Die Gehäuseerweiterung 5 enthält eine obere Wand 5a, gegen welche die Feder 2 drückt, um den Schieber 3 nach oben zu drücken.
  • Die Gehäuseerweiterung 5 enthält mechanische und elektronische Teile, welche die erfindungsgemäßen Zählfunktionen bereitstellen. Ein Kabel 101 ist mit dem Schieber verbunden, das bis zu der Trommel 102 reicht, die sich um die Achse 104 dreht. Eine Uhrfeder 103 (d. h. eine konstant gespannte Feder) stellt die Verbindung zwischen Trommel und Achse 104 her. Die Uhrfeder 103 ist vorgespannt, um eine Rückzugskraft für das Kabel 101 bereitzustellen, das an der Trommel 102 befestigt und um diese gewickelt ist.
  • Das Kabel 101 tritt durch eine Dichtung 132 hindurch, wo es in das Innengehäuse 111 eintritt. Die Dichtung kann mit einem handelsüblichen Abdichtungsmaterial hergestellt werden. Die Dichtung 130 streicht am Kabel entlang und verhindert, dass Teilchen in das Innengehäuse 111 gelangen, die die ordnungsgemäße Funktion von Kabel, Trommel und Codiermechanismen beeinträchtigen würden.
  • Die Winkelposition der Trommel 102 wird von einem Drehcodierer 105 erfasst, der zwischen der Trommel 102 und dem Innengehäuse 111 angebracht ist. Der Drehcodierer enthält ein feststehendes Teil 105a, das mit dem Innengehäuse 111 verbunden ist, und ein Drehteil 105b, das an der Trommel 102 befestigt ist. Der Drehcodierer 105 kann als Potentiometer ausgeführt sein. Ein Signal des Drehcodierers 105, das die Winkelposition der Trommel 102 anzeigt, wird in die Berechnungsschaltung 109 eingespeist. Die Berechnungsschaltung 109 bestimmt die Anzahl der Patronen im Magazin und sendet ein Signal an die Anzeige 106, um die Anzahl der Patronen anzuzeigen. Eine Hintergrundslichtquelle 107 ist als schwache Beleuchtung vorgesehen. In der Rückseite der Gehäuseerweiterung 5 ist ein Fenster vorgesehen, durch welches die Anzeige 106 zu sehen ist.
  • Bei großen Magazinen (30+), die mit einer beträchtlichen Anzahl Patronen gefüllt sind, kann zwischen der Trommel 102 und dem Drehcodierer 105 ein bekanntes Reduktionsgetriebe vorgesehen sein, so dass der Drehcodiererer 105 nicht mehr als eine Umdrehung macht. Alternativ dazu kann die Trommel 102 mehrere Umdrehungen ausführen. In einem solchen Fall sollte die Stromverbindung zwischen der Batterie 110 und der Berechnungsschaltung 109 ohne Unterbrechung bestehen, so dass die Berechnungsschaltung die jeweilige Umdrehung der Trommel 102 speichern kann und immer die richtige Zahl in der Anzeige 106 erscheint.
  • Die Batterie 110 liefert den Strom für alle elektronischen Schaltungen und die Beleuchtung. Der Ein/Aus-Schalter 108 schaltet die elektronischen Bauteile ein und aus. Der Schalter wird geschlossen, wenn das Magazin in die Waffe eingesetzt wird, so dass die Elektronik mit Strom versorgt wird.
  • Der Rückstellschalter 120 wird betätigt, wenn das Magazin voll ist. Der Rückstellschalter 120 ermöglicht die automatische Neukalibrierung des erfindungsgemäßen elektronischen Zählmittels. Immer wenn das Magazin voll gefüllt ist, wird der Füllpunkt des Magazins neu eingestellt. Bei Entfernung einer Patrone wird der Schalter 120 freigegeben, und die Elektronik wendet die codierte Positionstabelle an, wobei sie an dem Punkt beginnt, an dem der Schalter freigegeben wurde. Diese Funktion gleicht eine Kabeldehnung und andere Faktoren aus, die im Lauf der Zeit zu einer Abweichung der Sensorablesewerte führen könnten.
  • 5 zeigt in einer zum Teil auseinandergezogenen Ansicht die Art der Verbindung zwischen dem Kabel 101 und dem Schieber 3, die in 3 gezeigt sind. Das Kabel 101 wird vorzugsweise mittels einer Abreißklemme 130, die in die Öffnung 131 des Schiebers 3 passt, mit dem Schieber 3 verbunden. Die Klemme 130 ist gespalten und weist Finger 130a auf, die zusammengedrückt werden können, damit sie in die Öffnung 131 gleiten. Die Finger haben an ihrem Umfang einen Vorsprung 130b, der in eine zusätzliche Aussparung der Öffnung 131 eingreift. Durch die in 5 gezeigte Abreißklemme reißt das Kabel an der Klemme 130 vom Schieber ab, wenn die Trommel 103 festsitzen sollte, wodurch das Abwickeln des Kabels 101 verhindert würde. Dadurch kann der Schieber 3 sich weiter nach oben bewegen und Patronen zuführen, damit Schüsse abgegeben werden können. Die in 5 gezeigte Abreißkonstruktion erhöht die Sicherheit weiter dadurch, dass die Bewegung des Schiebers 3 und die vom Benutzer erwartete Möglichkeit der Abgabe von Patronen aus der Feuerwaffe erhalten bleiben.
  • Die Anzahl der im Magazin vorhandenen Patronen wird durch Messung der Schieberposition bestimmt. Bei jeder Magazinausführung ist die Position des Schiebers 3 im Magazin bestimmend für die gleiche Anzahl Patronen im Magazin. Es wurde eine Tabelle entwickelt, in der die Schieberposition relativ zur Anzahl der im Magazin enthaltenen Patronen festgehalten ist. Die Tabelle ist verschlüsselt in der Berechnungsschaltung 109 enthalten.
  • Im Betrieb wird die Position des Schiebers 3 durch Akkumulation seiner Bewegung bestimmt. Beim Einsetzen und beim Entfernen von Patronen ändert der Schieber 3 seine Position. Beim Einsetzen von Patronen zieht sich das Kabel 101 zurück, die Trommel 102 dreht sich, und das Kabel 101 wickelt sich um die Trommel 102. Bei Entfernung von Patronen wird Zug auf das Kabel 101 ausgeübt, und die Trommel 102 dreht sich in die entgegengesetzte Richtung. Wenn sich die Trommel 102 dreht, ändert sich die Ausgabe des Drehcodierers 105, d. h. der Drehcodierer 105 gibt in Stufen ein Signal aus, das zur Berechnung der jeweiligen Position des Schiebers verwendet wird. Das kann dadurch geschehen, dass als Drehcodierer 105 beispielsweise ein Potentiometer verwendet wird. Es können auch optische, kapazitive und magnetische Drehcodierer verwendet werden. Auch andere Elemente können verwendet werden, beispielsweise Kontaktschalter oder kontaktlose Schalter, wobei die Schalter Quadra tur- oder Mehrkanalcodierung haben können, beispielsweise Binär-, Grey- oder Lauflängencodierung.
  • Bei Magazinen normaler Kapazität liefert der Drehcodierer 105 eine 1 : 1-Beziehung zwischen der Winkelposition der Trommel 102 und der Position des Schiebers 3. Eine Berechnung der Position des Schiebers durch die Berechnungsschaltung 109 ergibt somit die Anzahl der im Magazin enthaltenen Patronen.
  • Bei Großmagazinen (30+) macht die Trommel 102 mehr als eine volle Umdrehung über den vollen Weg des Schiebers 3 durch das Magazin. Bei derartigen Magazinen ergibt sich die Position des Schiebers 3 aus der Umdrehungszahl sowie der Position des Drehcodierers 105 und der Trommel 102. In diesem Fall ist die Batterie 110 so an die Berechnungsschaltung 109 angeschlossen, dass die Umdrehungszahl immer in der Berechnungsschaltung 109 gespeichert bleibt, selbst wenn sich der Ein/Aus-Schalter in Aus-Stellung befindet.
  • Bei Großmagazinen (30+) wird die Umdrehungszahl durch Überwachung des Drehcodierers 105 erhalten. Das Ausgangssignal des Drehcodierers 105 erfolgt zyklisch, und wenn es sich in einer Richtung mit einem Referenzwert kreuzt, wird die Umdrehungszahl um einen Schritt weitergezählt. Wenn das Ausgangssignal den Referenzwert in entgegengesetzter Richtung kreuzt, wird die Umdrehungszahl um einen Schritt zurückgesetzt.
  • Die Position des Schiebers 3 wird von der Berechnungsschaltung 109 in die Anzahl der Patronen umgesetzt. Die Position wird mit bekannten Werten einer möglichen Anzahl von Patronen verglichen Liegt die Messung im Toleranzbereich eines dieser Werte, ist die Anzahl der Patronen bekannt und wird angezeigt. Liegt der Positionswert nicht nahe bei einem dieser Werte, kann ein Fehlerwert angezeigt werden, womit sichergestellt ist, dass keine falsche Zahl angezeigt wird. Alternativ dazu kann sich die Anzahl der Patronen erst ändern, wenn ein zuverlässiger neuer Wert vorliegt.
  • Wenngleich 3 und 4 ein bestimmtes Magazin zeigen, kann das Magazin so abgeändert werden, dass es in jede gegebene Feuerwaffe passt. Beispielsweise können gewölbte Magazine beispielsweise für Hochleistungsmilitärgewehre verwendet werden.
  • 6 zeigt ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung, in dem ein Infrarottelemeter zur Berechnung der Position des Schiebers 3 verwendet wird. 6 verwendet die gleiche Art Telemetrie, die auch in Autofokuskameras Verwendung findet. Wie dargestellt, sendet ein Infrarotemitter einen Infrarot-Lichtstrahl aus, der von einer Kollimationslinse 212 kollimiert wird. Das Infrarotlicht wird auf den Schieber 3 projiziert, um einen Gegenstandspunkt zu bilden. Der Gegenstandspunkt wird von der Fokussierlinse 203 zu einem Bildpunkt auf dem Positionssensor 204 fokussiert. Der Infrarotemitter 201 erzeugt vorzugsweise Laserlicht, wenngleich auch inkohärentes Licht verwendet werden kann. Außerdem kann ein Emitter verwendet werden, der mit sichtbarem Licht arbeitet.
  • Zwei Signale aus dem Positionssensor 204 werden vom Signalprozessor 205 verarbeitet und in einen Positionswert des Lichtpunkts auf dem Positionssensor umgesetzt. Die Berechnungsschaltung empfängt ein Signal aus dem Signalprozessor und setzt dieses Signal in die jeweilige Position des Punkts und die Anzahl der im Magazin vorhandenen Patronen um. Der Wert wird in der Anzeige 207 angezeigt, die von einer Hintergrundslichtquelle 208 schwach beleuchtet wird.
  • Die Batterie 209 liefert die Energie für die gesamte Elektronik und die Beleuchtung. Der Ein/Aus-Schalter 210 führt der Elektronik die Energie zu und schaltet das Magazin ein.
  • Die Anzahl der Patronen im Magazin wird durch Echtzeitmessung der Position des Schiebers 3 bestimmt. Bei jeder Magazingestaltung entspricht die Position des Schiebers 3 im Magazin der gleichen Anzahl von Patronen im Magazin. Es wird eine Tabelle erstellt, in der die Position des Schiebers für jede Anzahl der im Magazin vorhandenen Patronen erfasst ist. Diese Tabelle wird dann kodiert in die Berechnungsschaltung eingegeben.
  • Im Betrieb wird die Position des Schiebers durch Triangulierung bestimmt. In diesem Fall nutzt die Triangulierung die Beziehungen in einem rechtwinkligen Dreieck. Der Infrarotemitter 201 und der Positionssensor 204 bilden eine Seite des rechtwinkligen Dreiecks. Das vom Infrarotemitter 201 projizierte Licht bildet die zweite Seite des rechtwinkligen Dreiecks. Die ersten beiden Seiten bilden einen rechten Winkel Die dritte Seite (Hypotenuse) des rechtwinkligen Dreiecks wird von dem Infrarotlicht gebildet, das vom Schieber 3 zum Positionssensor 204 reflektiert wird. Der Positionssen sor 204 erfasst den Winkel zwischen der Linie des reflektierten Infrarotlichts und der ersten Seite des Dreiecks. Auch andere Winkel könnten erfasst werden, weil sie unter Anwendung bekannter Beziehungen in einen verwendbaren Winkel umgesetzt werden könnten. Wenn zwei Winkel und die Länge einer Seite des Dreiecks bekannt sind, ist somit das Dreieck vollständig beschrieben, und die Länge der zweiten Seite, die der Position des Schiebers entspricht, steht fest. Der von der ersten und der zweiten Richtung eingeschlossene Winkel, d. h. der erste Winkel, muss jedoch kein rechter Winkel sein. Somit kann die Berechnungsschaltung 206 diese Information in Beziehung zur Anzahl der im Magazin enthaltenen Patronen setzen.
  • Konkret wird die Position des Schiebers 3 von der Berechnungsschaltung 206 mit bekannten Werten verglichen, um die mögliche Anzahl der Patronen zu erhalten. Beim oben beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel ist die Anzahl der Patronen bekannt und wird angezeigt, wenn die Messung im Toleranzbereich eines dieser Werte liegt. Kommt die Messung keinem dieser Werte nahe, kann ein Fehler-Wert angezeigt werden, womit sichergestellt ist, dass kein falscher Wert angezeigt wird. Alternativ dazu kann die Anzahl Patronen unverändert bleiben, bis ein gesicherter neuer Wert vorliegt.
  • Der Positionssensor 204 wird dazu verwendet, die Position zu bestimmen, in der das Infrarotlicht den Schieber 3 beleuchtet. Der Lichtpunkt auf dem Schieber 3 wird als Objektpunkt bezeichnet. Der Positionssensor 204 ist ein handelsübliches elektronisches Bauelement. Ein verwendbarer Positionssensor ist unter der Artikelbezeichnung PD3101 F bei Sharp Electronics erhältlich.
  • Der Objektpunkt auf dem Schieber 3 wird von der Fokussierlinse 203 auf den Positionssensor 204 fokussiert. Der Punkt auf dem Positionssensor 204 ist der Bildpunkt. Der Positionssensor 204 besteht aus einem Streifen Photodiodenmaterial. Die Position des Bildpunkts auf dem Positionssensor 204 wird von der Optik bestimmt. Die Fokussierlinse 203 und der Winkel von der Achse der Fokussierlinse 203 zum Objektpunkt auf dem Schieber 3 legen fest, wo der Bildpunkt gebildet wird.
  • Bei Beleuchtung wird im Lichtpunkt auf dem Positionssensor 204 Strom erzeugt. Der Strom wird geteilt und steht an beiden Enden des Streifens an. Die relative Stärke des Stroms an den Enden wird durch die jeweilige Position des Punkts auf dem Streifen bestimmt. Somit wird die Fokussierlinse so eingestellt, dass ein feiner Punkt oder eine dünne Linie auf der kurzen Achse des Streifens des Positionssensors 204 entsteht.
  • Der Signalprozessor 205 ist mit dem Positionssensor 204 verbunden. Der Signalprozessor 205 misst den aus dem einen und dem anderen Ende des Positionssensors 204 kommenden Strom und bestimmt die Position des Punkts. Er gibt die Position in Form eines digitalen Werts wieder. Ein derartiger Signalprozessor ist ein handelsübliches elektronisches Bauelement. Beispielsweise vertreibt die Sharp Electronics Corporation ein solches Element unter der Artikelbezeichnung IR3S85.
  • Bei allen Ausführungsbeispielen kann eine zweite Batterie als Reserveenergiequelle verwendet werden, um die Möglichkeit zu verringern, dass die Energie ohne Warnung ausfällt. In diesem Fall enthält das Magazin eine Diagnoseschaltung, die einen Energiemangel der Hauptbatterie feststellt, den Benutzer über die Anzeige warnt und auf die zweite Batterie umschaltet.
  • Wenngleich ein bestimmtes unabhängiges Magazin und eine damit kombinierte Feuerwaffe vorstehend als bevorzugte Ausführungsbeispiele dargestellt worden sind, ist ersichtlich, dass verschiedene Abwandlungsmöglichkeiten im Rahmen des in den nachstehenden Ansprüchen definierten Schutzumfangs der Erfindung gegeben sind.

Claims (19)

  1. Unabhängiges Magazin für eine Feuerwaffe, enthaltend: ein Gehäuse (1) zur Aufnahme mehrerer Patronen (4), wobei das Gehäuse ein offenes Ende aufweist, durch das die Patronen geladen und entladen werden; einen Schieber (3), der in dem Gehäuse angeordnet ist, wobei der Schieber entlang der Längsachse des Magazins verschiebbar ist; eine Feder (2), die den Schieber in Richtung des offenen Endes mit einer Kraft beaufschlagt, um die Patronen in Richtung des offenen Endes zu drücken; ein elektronisches Zählmittel (101110), welches in dem Magazin integriert ist, um die Anzahl an Patronen, die in dem Magazin nach dem Laden der Patronen in das Magazin und nach dem Entladen der Patronen aus dem Magazin enthalten sind, zu berechnen; und ein Anzeigemittel (106) zum Anzeigen der in dem Magazin enthaltenen Anzahl an Patronen.
  2. Magazin nach Anspruch 1, bei dem das elektronische Zählmittel ein Positionssensormittel zum Erzeugen eines Signals in Abhängigkeit der Linearposition des Schiebers, eine Berechnungsschaltung zum Empfangen des Signals aus dem Positionssensormittel und zum Korrelieren des Signals zu der in dem Magazin enthaltenen Anzahl an Patronen und eine Energiequelle zum Zuführen von Energie zu dem Positionssensormittel und der Berechnungsschaltung enthält, wobei die Berechnungsschaltung mit dem Anzeigemittel zum Anzeigen der Anzahl an Patronen verbunden ist.
  3. Magazin nach Anspruch 2, bei dem das Positionssensormittel enthält: ein Kabel, welches mit dem Schieber verbunden ist, und welches sich durch einen Abschnitt des Magazins erstreckt und welches um eine drehbare Trommel gewickelt ist; ein Kraftaufprägemittel zum Aufbringen einer Torsionskraft auf die Trommel und einer Rückziehkraft auf das Kabel; eine Drehcodiereinrichtung, die mit der Trommel verbunden ist, um eine Winkelposition der Trommel zu bestimmen, wobei die Drehcodiereinrichtung mit der Berechnungsschaltung verbunden ist.
  4. Magazin nach Anspruch 3, bei dem die Drehcodiereinrichtung ein Bauteil aus einer Gruppe aufweist, die enthält: ein Potentiometer, eine optische Drehcodiereinrichtung, eine kapazitive Drehcodiereinrichtung und eine magnetische Drehcodiereinrichtung.
  5. Magazin nach Anspruch 3, bei dem das Kraftaufprägemittel eine Uhrfeder enthält, die in der Trommel vorgesehen ist.
  6. Magazin nach Anspruch 3, bei dem eine äußere Oberfläche der Trommel eine spiralförmige Nut zur Aufnahme des Kabels aufweist.
  7. Magazin nach Anspruch 2, bei dem das Positionssensormittel einen Entfernungsmesser zum Bestimmen der Linearposition des Schiebers enthält.
  8. Magazin nach Anspruch 7, bei dem der Entfernungsmesser enthält: ein Abstrahlmittel zum Abstrahlen eines Lichtstrahles gegen den Schieber, wobei der Lichtstrahl einen Objektpunkt auf dem Schieber erzeugt; eine Fokussierlinse zum Fokussieren des Objektpunktes auf einen Bildpunkt auf einer Positionserfassungseinrichtung; und einen Signalprozessor, der mit der Positionserfassungseinrichtung zum Erzeugen des Signals verbunden ist, wobei das Signal die Position des Bildpunktes auf dem Positionserfassungssensor wiedergibt.
  9. Magazin nach Anspruch 8, bei dem das Abstrahlmittel eine Lichtquelle und eine Sammellinse enthält.
  10. Magazin nach Anspruch 8, bei dem das Abstrahlmittel und die Positionserfassungseinrichtung voneinander entlang einer ersten Richtung beabstandet sind und bei dem sich der Lichtstrahl, der von dem Lichtabstrahlmittel abgestrahlt wird, entlang einer zweiten Richtung erstreckt, wobei die erste Richtung senkrecht zur zweiten Richtung verläuft.
  11. Magazin nach Anspruch 8, bei dem das Abstrahlmittel eine Quelle zur Erzeugung von sichtbarem Licht enthält.
  12. Magazin nach Anspruch 8, bei dem das Abstrahlmittel eine Quelle zum Erzeugen von Infrarotlicht enthält.
  13. Magazin nach Anspruch 8, bei dem das Abstrahlmittel eine Quelle zum Erzeugen von Laserlicht enthält.
  14. Magazin nach Anspruch 1, bei dem das Anzeigemittel ein Bauteil aus einer Gruppe aufweist, die enthält: eine LCD-Anzeige, eine LED-Anzeige, eine Vakuumfluoreszenz-Anzeige und eine Elektrolumineszenz-Anzeige.
  15. Magazin nach Anspruch 14, bei dem das Anzeigemittel weiterhin eine Hintergrund-Schwarzlichtquelle enthält.
  16. Magazin nach Anspruch 1, weiterhin enthaltend einen Ein-/Ausschaltschalter, der mit dem elektronischen Zählmittel verbunden ist.
  17. Magazin nach Anspruch 1, bei dem das elektronische Zählmittel weiterhin eine Back-up-Energiequelle enthält.
  18. Magazin nach Anspruch 1, weiterhin enthaltend ein Ausgangsschaltmittel zum Rekalibrieren des elektronischen Zählmittels, wobei der Ausgangsschalter durch die Bewegung des Schiebers aktiviert wird.
  19. Waffensystem enthaltend: eine Feuerwaffe (10) zur Abgabe von Patronen, wobei die Feuerwaffe einen Magazinschacht und ein unabhängiges Magazin nach Anspruch 1 enthält, welches in der Lage ist, in dem Magazinschacht zum Zuführen von Patronen zu der Feuerwaffe aufgenommen zu werden.
DE69815065T 1997-02-12 1998-02-12 Selbstständiges munitionsmagazin und mit einem solchen magazin versehene feuerwaffe Expired - Fee Related DE69815065T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US08/798,806 US5799432A (en) 1997-02-12 1997-02-12 Self-contained magazine and weapon system incorporating same
US798806 1997-02-12
PCT/US1998/002592 WO1998035200A1 (en) 1997-02-12 1998-02-12 Self-contained magazine and weapon system incorporating same

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69815065D1 DE69815065D1 (de) 2003-07-03
DE69815065T2 true DE69815065T2 (de) 2004-04-01

Family

ID=25174329

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69815065T Expired - Fee Related DE69815065T2 (de) 1997-02-12 1998-02-12 Selbstständiges munitionsmagazin und mit einem solchen magazin versehene feuerwaffe

Country Status (7)

Country Link
US (1) US5799432A (de)
EP (1) EP0960315B1 (de)
AT (1) ATE241792T1 (de)
CA (1) CA2279940C (de)
DE (1) DE69815065T2 (de)
ES (1) ES2201476T3 (de)
WO (1) WO1998035200A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005021703B3 (de) * 2005-05-11 2006-08-03 Carl Walther Gmbh Zubringer einer Magazin-Vorrichtung
DE102019008204A1 (de) * 2019-11-26 2021-05-27 Bundesrepublik Deutschland, vertr. durch das Bundesministerium der Verteidigung, vetr. durch das Bundesamt für Ausrüstung, lnformationstechnik und Nutzung der Bundeswehr Magazin mit Zählvorrichtung
DE102020001628A1 (de) 2020-02-13 2021-08-19 André Rogotzki Waffenmagazin

Families Citing this family (47)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6837844B1 (en) * 2002-05-14 2005-01-04 Med-Tec Iowa, Inc. Seed cartridge for radiation therapy
DE10319646B3 (de) * 2003-05-02 2004-09-02 Hilti Ag Treibmittelbehälter für Setzgeräte und brennkraftbetriebenes Setzgerät
RU2370718C2 (ru) * 2005-02-04 2009-10-20 АКАРРЕТА Рауль ДЕЛЬГАДО Счетчик патронов
AU2005327000B2 (en) * 2005-02-04 2010-11-11 Raul Delgado Acarreta Cartridge counter
US7716863B1 (en) * 2006-02-08 2010-05-18 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Army Self powering prognostic gun tag
WO2008097242A2 (en) * 2006-05-15 2008-08-14 Fats, Inc. Smart magazine for a weapon simulator and method of use
US8464451B2 (en) * 2006-05-23 2013-06-18 Michael William McRae Firearm system for data acquisition and control
US8046946B2 (en) * 2006-08-11 2011-11-01 Packer Engineering, Inc. Shot-counting device for a firearm
WO2008132739A2 (en) * 2007-04-30 2008-11-06 Ori Gur-Ari Magazine status indicator
IL188379A0 (en) * 2007-04-30 2008-11-03 Ori Gur Ari Magazine with ammunition status indicator
CA2687788A1 (en) * 2007-05-30 2008-12-04 Raul Delgado Acarreta Device for controlling ammunition consumption in real time
EP2167899A2 (de) * 2007-06-13 2010-03-31 Ray Kim System und verfahren zur überwachung der munitionsversorgung in einem magazin
US8818829B2 (en) * 2007-07-30 2014-08-26 International Business Machines Corporation Method and system for reporting and relating firearm discharge data to a crime reporting database
US20090084015A1 (en) * 2007-08-23 2009-04-02 Colt Canada Corporation Firearm round counter and assembly
US8137361B2 (en) * 2008-10-16 2012-03-20 Biomet Manufacturing Corp. Method and apparatus for constant force tensor/ligament balancer
US8215044B2 (en) * 2009-05-05 2012-07-10 Awis Llc System and method for the remote measurement of the ammunition level, recording and display of the current level
WO2011005845A2 (en) * 2009-07-08 2011-01-13 Magcount Llc Load-sensing cartridge counter
US8191297B2 (en) * 2009-08-04 2012-06-05 Gwillim Jr Reese C Device for indicating low ammunition in a firearm magazine
US20110078936A1 (en) * 2009-10-07 2011-04-07 Gates Craig D Firearm Magazine Indicator
USD684646S1 (en) * 2011-07-13 2013-06-18 Raúl Delgado Acarreta Magnetic level gauge for ammunition in firearms
US9303937B2 (en) * 2012-01-10 2016-04-05 Raul Delgado Acarreta Counting device
US8991084B2 (en) * 2013-03-11 2015-03-31 Mark S. Williams Apparatus and methods for tracking ammunition supply in a magazine
US9212857B2 (en) 2013-03-21 2015-12-15 Todd Fred LOREMAN Firearm magazine with round counting circuit
EP2829837A1 (de) 2013-07-26 2015-01-28 TechTonique SA Magazin für Schusswaffe, das mit einer Anzeigevorrichtung für die Anzahl der verbleibenden Patronen ausgestattet ist
KR102208441B1 (ko) * 2014-06-13 2021-01-27 삼성전자주식회사 화면을 포함하는 전자 장치
US20150377572A1 (en) * 2014-06-26 2015-12-31 MP&K Group Inc. System and method for tracking ammunition
US9435598B2 (en) * 2014-09-04 2016-09-06 Randall Seckman Wireless dual module system for sensing and indicating the ammunition capacity of a firearm magazine
USD745944S1 (en) * 2014-09-12 2015-12-22 Magpul Industries Corporation Floor plate for a firearm magazine
US9857131B1 (en) 2016-06-30 2018-01-02 John M. ROSE Ammunition indicator systems, devices, and methods
US20190222771A1 (en) 2016-10-14 2019-07-18 Laser Aiming Systems Corporation Gun-mounted recording device
US10962314B2 (en) 2017-04-12 2021-03-30 Laser Aiming Systems Corporation Firearm including electronic components to enhance user experience
US10480877B1 (en) * 2017-04-14 2019-11-19 Kent J. Myers Detachable box magazine with follower retraction member
RU176161U1 (ru) * 2017-07-05 2018-01-11 Акционерное общество "Ульяновский механический завод" Механический счётчик патронов
RU180880U1 (ru) * 2017-08-08 2018-06-28 Открытое акционерное общество "УЛАН-УДЭНСКОЕ ПРИБОРОСТРОИТЕЛЬНОЕ ПРОИЗВОДСТВЕННОЕ ОБЪЕДИНЕНИЕ" Модификация универсального счетчика боеприпасов
US10712109B1 (en) 2017-11-03 2020-07-14 Midwater Collective, LLC Haptic firearm magazine
WO2019173791A1 (en) 2018-03-08 2019-09-12 Maztech Industries, LLC Firearm ammunition availability detection system
US10845142B2 (en) * 2018-07-02 2020-11-24 Victor Flood Methods, systems, apparatuses and devices for facilitating counting and displaying of an ammunition count of a magazine of a firearm
US11971238B2 (en) * 2018-10-22 2024-04-30 Magpul Industries Corp. Determination of round count by hall switch encoding
US11719497B2 (en) 2018-10-22 2023-08-08 Magpul Industries Corp. Determination of round count by hall switch encoding
IT201900010881A1 (it) * 2019-07-04 2021-01-04 Cristian Michele Ghilardi Caricatore per arma da fuoco
ES2852298A1 (es) * 2020-03-09 2021-09-13 Nieto Juan Pedro Frutos Cargador de armamento de réplica
US12130121B1 (en) 2020-07-21 2024-10-29 Laser Aiming Systems Corporation Data redundancy and hardware tracking system for gun-mounted recording device
US12173992B1 (en) 2020-07-21 2024-12-24 Laser Aiming Systems Corporation Gun mounted recording device with quick release battery
US11835311B2 (en) * 2020-11-13 2023-12-05 Pull Count, LLC Devices, systems, and computer program products for detecting gunshots and related methods
WO2023086840A1 (en) 2021-11-12 2023-05-19 Maztech Industries, LLC Firearm ammunition availability detection system
GB202313821D0 (en) * 2023-09-11 2023-10-25 Hamersham Ltd Firearm magazine and system for monitoring rounds
US12416461B1 (en) 2024-05-17 2025-09-16 Jonathan Elrod Magazine capacity tracking system

Family Cites Families (27)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR18306E (fr) * 1914-03-23 Pierre Dechorin Indicateur de chargement pour pistolets automatiques
US545708A (en) * 1895-09-03 Box magazine bolt gun
US1251910A (en) * 1915-10-29 1918-01-01 Charles W Murphy Indicator for magazines.
US1653698A (en) * 1925-08-21 1927-12-27 Richard C Coupland Counting or registering apparatus for machine guns
US1892141A (en) * 1930-04-21 1932-12-27 John C Garand Semiautomatic rifle
US2306747A (en) * 1941-01-13 1942-12-29 Ojalvo Edmond Gun discharge registering device
US2303479A (en) * 1941-04-07 1942-12-01 Brewster Aeronautical Corp Machine gun and magazine
US2377661A (en) * 1942-10-24 1945-06-05 Remington Arms Co Inc Firearm
US2569995A (en) * 1945-08-25 1951-10-02 Kapsa Lumir Vojtech Spring fed magazine
US2828568A (en) * 1955-06-17 1958-04-01 Edwin G Sakewitz Cartridge indicating magazine for automatic pistols and other firearms
US3024453A (en) * 1958-10-02 1962-03-06 Maurice R Ransom Projectile sensing and indicating device
US4001961A (en) * 1975-09-03 1977-01-11 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Army Round counter
DE3325216C2 (de) * 1983-07-13 1986-10-09 Heckler & Koch Gmbh, 7238 Oberndorf Magazin für eine Handfeuerwaffe
US4541191A (en) * 1984-04-06 1985-09-17 Morris Ernest E Weapon having a utilization recorder
GB2182424A (en) * 1985-09-26 1987-05-13 Steven John Thomas Cartridge counter
US5080648A (en) * 1987-06-08 1992-01-14 Antonio Nicholas F D Hypodermic fluid dispenser
US5569190A (en) * 1987-06-08 1996-10-29 D'antonio; Nicholas F. Hypodermic fluid dispenser
US5052138A (en) * 1989-12-01 1991-10-01 Philip Crain Ammunition supply indicating system
US5142805A (en) * 1989-12-29 1992-09-01 Horne John N Cartridge monitoring and display system for a firearm
US5005307A (en) * 1989-12-29 1991-04-09 Horne John N Cartridge monitoring and display system for a firearm
US5206444A (en) * 1990-11-16 1993-04-27 Oliver Harry M Device that displays count of rounds in firearm magazines
IL100446A (en) * 1991-12-20 1996-01-31 Israel Military Ind Pistol with indicator for the loading state of the magazine
US5303495A (en) * 1992-12-09 1994-04-19 Harthcock Jerry D Personal weapon system
US5355608A (en) * 1993-06-08 1994-10-18 Teetzel James W Concealed laser module sight apparatus
US5519953A (en) * 1994-06-27 1996-05-28 Villani; Michael J. Empty/malfunction alarm for a firearm
US5406730A (en) * 1994-07-29 1995-04-18 Sayre; Cotter W. Electronic ammunition counter
US5642581A (en) * 1995-12-20 1997-07-01 Herold; Michael A. Magazine for a firearm including a self-contained ammunition counting and display system

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005021703B3 (de) * 2005-05-11 2006-08-03 Carl Walther Gmbh Zubringer einer Magazin-Vorrichtung
DE102005021703B8 (de) * 2005-05-11 2006-12-28 Carl Walther Gmbh Zubringer einer Magazin-Vorrichtung
DE102019008204A1 (de) * 2019-11-26 2021-05-27 Bundesrepublik Deutschland, vertr. durch das Bundesministerium der Verteidigung, vetr. durch das Bundesamt für Ausrüstung, lnformationstechnik und Nutzung der Bundeswehr Magazin mit Zählvorrichtung
DE102019008204B4 (de) 2019-11-26 2023-01-05 Bundesrepublik Deutschland, vertr. durch das Bundesministerium der Verteidigung, vetr. durch das Bundesamt für Ausrüstung, lnformationstechnik und Nutzung der Bundeswehr Magazin mit Zählvorrichtung
DE102020001628A1 (de) 2020-02-13 2021-08-19 André Rogotzki Waffenmagazin
DE102020001628B4 (de) 2020-02-13 2022-06-23 André Rogotzki Waffenmagazin

Also Published As

Publication number Publication date
EP0960315B1 (de) 2003-05-28
CA2279940A1 (en) 1998-08-13
CA2279940C (en) 2004-11-23
US5799432A (en) 1998-09-01
EP0960315A4 (de) 2001-04-18
WO1998035200A1 (en) 1998-08-13
EP0960315A1 (de) 1999-12-01
DE69815065D1 (de) 2003-07-03
ATE241792T1 (de) 2003-06-15
ES2201476T3 (es) 2004-03-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69815065T2 (de) Selbstständiges munitionsmagazin und mit einem solchen magazin versehene feuerwaffe
EP0149707B1 (de) Magazin für eine Handfeuerwaffe
DE4203585C2 (de) Vorrichtung zum Ermitteln des Verschleißzustandes einer Schußwaffe
DE4038038C1 (de)
DE3435809C2 (de)
DE3015719A1 (de) Dueppel-patrone zum flugzeug-selbstschutz
EP1825207B1 (de) Mehrschüssige handfeuerwaffe
AT512648A4 (de) Zeitverzögerte Abzugsvorrichtung für eine Handfeuerwaffe
EP1996894B1 (de) Handfeuerwaffe
GB2182424A (en) Cartridge counter
DE68907349T2 (de) Kontrollsystem für eine Elektronenblitzanordnung.
DE102015211619A1 (de) Umgebautes Magazin einer hydraulischen Vorrichtung zur Simulation eines Rückstoßes einer Feuerwaffe, die Teil eines Waffensimulators ist, Feuerwaffe mit einem solchen Magazin und Waffensimulator mit solchen Feuerwaffen
DE3716883C2 (de) Elektronische Prüfeinrichtung
DE102007062648A1 (de) Vorrichtung zur Erzeugung elektrischer Energie in Schusswaffen
DE102020000297A1 (de) Gehäuse für ein Patronenmagazin für eine Handfeuerwaffe, Patronenmagazin für eine Handfeuerwaffe und Verfahren zum Herstellen eines Gehäuses für ein Patronenmagazin für eine Handfeuerwaffe
DE2544331B2 (de) Vorrichtung zur automatischen belichtungssteuerung einer photographischen kamera
EP2894430B1 (de) Schusswaffe mit mehreren Sensoren zum Erfassen eines Betriebszustands der Schusswaffe
DE3035796A1 (de) Selbstladepistole
DE2837738C2 (de) Elektrisches Zündsystem für Schußwaffen, insbesondere Jagdwaffen
DE69403690T2 (de) Schulterwaffe zum Verschiessen von Munition mit kräftigem Impuls
US10760864B1 (en) Magazine assembly providing tactile indication of ammunition level
DE102018121495B4 (de) Prüfstandanordnung zur Erfassung von Waffenkennwerten
DE3906997C2 (de)
DE4031776A1 (de) Visiereinrichtung
DE139766C (de) Selbsttätige Feuerwaffe mit gleitendem Lauf

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee