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1. GEBIET DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf einen Hypoidgetriebeaufbau und insbesondere auf einen Hypoidgetriebeaufbau
mit einer ausgezeichneten Eigenschaft der Verhütung abnormaler Geräusche.
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2. BESCHREIBUNG DER VERWANDTEN
TECHNIK
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Ein Verfahren zur Verwendung eines
Hypoidgetriebes in einer motorgetriebenen Servolenkvorrichtung ist
bekannt. In einem solchen Verfahren wird das Hypoidgetriebe als
ein Verzögerungsmechanismus
zwischen einer Drehachse eines elektrischen Motors, der eine zusätzliche
Kraft für
die Lenkung liefert, und einer Ausgangsachse eines Lenksystems angeordnet.
Die Drehachse des elektrischen Motors und die Ausgangsachse des
Lenksystems sind miteinander durch den Hypoidgetriebeaufbau gekoppelt,
der als ein Verzögerungsmechanismus
wirkt.
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Ein Problem der obigen, herkömmlichen
motorgetriebenen Servolenkvorrichtung besteht darin, dass es schwierig
ist, ein beim eingreifenden Teil der Getrieberäder im Hypoidgetriebeaufbau
erzeugtes Spiel geeignet einzustellen.
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Die Japanische Offenlegungsschrift
Nr. 7-232651 zum Beispiel offenbart, dass ein derartiges Spiel,
das beim eingreifenden Teil der Getrieberäder erzeugt wird, geeignet
gesteuert werden kann, indem die Position, in der ein Hypoidzahnkranz
angebracht ist, in der Senkrechten eingestellt wird:
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In dem in der oben erwähnten Veröffentlichung
beschriebenen, herkömmlichen
Hypoidgetriebeaufbau wird das Eingreifen zwischen dem Hypoidzahnkranz
und dem Hypoidritzel so angepasst, dass ein geeignetes Spiel bei
einer richtig verzahnten Stellung zwischen dem Hypoidzahnkranz und
dem Hypoidritzel erhalten wird. Dies ermöglicht ein glattes Ineinandergreifen.
Wenn aber der Hypoidgetriebeaufbau eine Vibration und dergleichen
von Seiten der Reifen (von der Strassenoberfläche) empfängt, kann ein abnormales Geräusch wie
ein Zahnklappergeräusch
wegen des Spiels erzeugt werden, selbst wenn das Spiel innerhalb
des geeigneten Bereichs liegt.
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Es kann auf die DE-A-4109920 (gegeüber der
die Erfindung gekennzeichnet wird) und auf Vil'chinskii Yu. A., „Konstruktive
Auslegungen von geschlossenen Zahnradvor gelegen in der Kinematik von
Industrierobotern", Soviet Engineering Research, New York, Band
II, No. 5, 1. Januar 1991, Bezug genommen werden.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Aspekte der Erfindung werden in den
Ansprüchen
definiert.
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Erfindungsgemäss gehören zu einem Hypoidgetriebeaufbau:
Ein Hypoidzahnkranz, der koaxial zu einer Drehachse angeordnet ist;
und ein Hypoidritzel, mit einer Drehachse eines Elektromotors versehen
und mit dem Hypoidzahnkranz im Eingriff, worin der Hypoidzahnkranz
einen ersten gezahnten Abschnitt, der an der Innenseite angeordnet
ist; sowie einen zweiten gezahnten Abschnitt, der an der Aussenseite
angeordnet ist, umfässt
und der erste gezahnte Abschnitt durch eine Feder gegen das Hypoidritzel
gedrückt
wird.
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Der erste gezahnte Abschnitt ist
uber die Feder an den zweiten gezahnten Abschnitt angekoppelt.
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Ein Aussenrand des ersten gezahnten
Abschnitts ist so geformt; dass er von einem Innenrand des zweiten
gezahnten Abschnitts beabstandet gehalten wird.
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Der erste gezahnte Abschnitt kann
so geformt sein, dass er sich dann in einem korrekten Eingriff mit
dem Hypoidritzel befindet, wenn sich der erste gezahnte Abschnitt
und der zweite gezahnte Abschnitt im Eingriff mit dem Hypoidritzel
befinden und die Feder gespannt ist.
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Die Feder kann eine Tellerfeder mit
einem ringförmigen
Abschnitt sein, und ein die Drehung regelnder Abschnitt, der die
Drehung der Tellerfeder bezüglich
des zweiten gezahnten Abschnitts regelt, ist an einem Innenrand
der Tellerfeder ausgebildet.
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Der erste gezahnte Abschnitt kann
aus einem Kunstharz bestehen.
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Der erste gezahnte Abschnitt kann
auf einem Sockel ausgebildet sein, der durch Insert Molding auf der
Feder angeordnet wurde.
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Der Hypoidzahnkranz kann einen konkaven Abschnitt
einschliessen, und der konkave Abschnitt wird mit einem vibrationsabsorbierenden
Material gefüllt.
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Der Hypoidzahnkranz kann konkave
Abschnitte einschliessen, die abwechselnd in einer vorbestimmten
Richtung ausgebildet sind. Die konkaven Abschnitte können mit
einem vibrationsabsorbierenden Material gefüllt sein.
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Die Zahnflanke des ersten gezahnten
Abschnitts und die Zahnflanke des zweiten gezahnten Abschnitts können dann
eine durchgehende Zahnflanke bilden, wenn der erste
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gezahnte Abschnitt sich im Eingriff
mit dem Hypoidritzel befindet und die Feder gespannt ist.
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Somit gewährt die hierin beschriebene
Erfindung den Vorteil, einen Hypoid- getriebeaufbau zur Verfügung zu
stellen, der die Erzeugung eines abnormalen Geräuschs wie eines Zahnklappergeräuschs durch
von der Strassenoberfläche
empfangene Vibration verringern kann.
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Diese und weitere Vorteile der vorliegenden Erfindung
werden Fachleuten nach Lektüre
und Verständnis
der folgenden eingehenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die
beigefügten
Figuren klar werden.
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KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN
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1 ist
eine strukturelle Ansicht einer motorgetriebenen Servolenkvorrichtung,
die einen Hypoidgetriebeaufbau gemäss der vorliegenden Erfindung
einschliesst.
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2A bis 2C sind Ansichten, die ein
erstes Beispiel eines Hypoidgetriebeaufbaus mit einigen Aspekten
der Erfindung veranschaulichen, wobei 2A eine
Draufsicht, 2B eine
Schnittansicht und Figur 2C eine vergrösserte Teilschnittansicht eines
Hauptteils des Hypoidgetriebeaufbaus ist.
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Figur 3 ist eine Ansicht, die ein
zweites Beispiel eines Hypoidgetriebeaufbaus veranschaulicht.
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4A und 4B sind Ansichten, die ein Beispiel des
erfindungsgemässen
Hypoidgetriebeaufbaus veranschaulichen, wobei 4A eine Teilschnittansicht eines Hauptteils
eines Hypoidzahnkranzes und 4B eine
Teilschnittansicht eines Hauptteils des Hypoidgetriebeaufbaus ist.
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5A bis 5D sind Ansichten, die ein weiteres Beispiel
eines Hypoidgetriebeaufbaus veranschaulichen, wobei 5A eine Draufsicht einer Tellerfeder, 5B eine Draufsicht eines
Hypoidzahnkranzes, 5C eine Schnittansicht
des Hypoidzahnkranzes und 5D eine
vergrösserte
Teilschnittansicht eines Hauptteils des Hypoidzahnkranzes ist.
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6A und 6B sind Ansichten, die ein
weiteres Beispiel des Hypoidgetriebeaufbaus veranschaulichen, wobei 6A eine teilweise Draufsicht
eines Hauptteils eines Hypoidzahnkranzes und 6B eine Unteransicht des Hypoidzahnkranzes
ist.
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7A und 7B sind Ansichten, die ein
Beispiel eines Hypoidgetriebeautbaus veranschaulichen, der keinen
Teil der Erfindung darstellt, wobei 7A eine
Schnittansicht eines Hauptteils eines Hypoidzahnkranzes und 7B eine Schnittansicht eines
Hauptteils eines anderen Hypoidzahnkranzes ist.
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8A und 8B sind Ansichten, die die
Zahnberührung
des Hypoidgetriebeaufbaus des zweiten Beispiels veranschaulichen,
wobei 8A die Zahnberührung eines äusseren
Zahnkranzes und eines inneren Zahnkranzes veranschaulicht, während 8B die Zahnberührung des
inneren Zahnkranzes veranschaulicht.
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9A und 9B sind Ansichten, die die Zahnberührung eines
wechselweisen Hypoidgetriebeaufbaus des zweiten Beispiels veranschaulichen, wobei 9A die Zahnberührung eines äusseren Zahnkranzes
und eines inneren Zahnkranzes veranschaulicht, während 9B die Zahnberührung des inneren Zahnkranzes
veranschaulicht.
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BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Hierunter wird die vorliegende Beschreibung unter
Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen beispielhaft beschrieben werden.
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1 veranschaulicht
eine motorgetriebene Servolenkvorrichtung, die einen Hypoidgetriebeaufbau
gemäss
der vorliegenden Erfindung einschliesst.
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Eine motorgetriebene Servolenkvorrichtung 2 schliesst
eine Lenksäule 7 und
eine Zahnstangenachse 3 ein. Die Drehung der Lenksäule 7 wird
durch den Eingriff zwischen einem koaxial mit der Lenksäule 7 angeordneten
Ritzel 4 und der Zahnstangenachse 3 in eine Bewegung
der Zahnstangenachse 3 in der axialen Richtung umgewandelt
(Nicht gezeigte) Räder
sind über
eine (nicht gezeigte) Wellenkupplung und eine (nicht gezeigte) Kuppelstange
mit beiden Enden der Zahnstangenachse 3 gekoppelt. Die Räder werden,
wenn sich die Zahnstangenachse 3 in der axialen Richtung
bewegt, nach rechts und nach links gelenkt.
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Die Lenksäule 7 schliesst eine
Eingangsachse 8, die mit der Seite eines (nicht gezeigten)
Lenkrades gekoppelt ist, und eine Ausgangsachse 9, die
mit der Seite der (nicht gezeigten) Räder gekoppelt ist, ein.
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Ein Hypoidzahnkranz 12 ist
koaxial mit der Ausgangsachse 9 angeordnet und ist im Eingriff
mit einem Hypoidritzel 15, das mit einer Drehachse 14 eines
Elektromotors 13 versehen ist.
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2A bis 2C veranschaulichen ein erstes Beispiel
eines Hypoidgetriebeaufbaus. 2A und 2B sind eine Draufsicht bzw.
eine Schnittansicht des Hypoidgetriebeaufbaus, während 2C eine
vergrösserte
Teilschnittansicht eines Hauptteils des Hypoidgetriebeaufbaus ist.
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Der Hypoidzahnkranz 12 schliesst
einen inneren Zahnkranz 12a auf der Innenseite und einen äusseren
Zahnkranz 12b auf der Aussenseite ein. Der innere Zahnkranz 12a ist
mit einer Tellerfeder 16 am Innenrand des äusseren
Zahnkranzes 12b angeordnet. Der innere Zahnkranz 12a ist
so angeordnet, dass seine Zahnflanke etwas über die Zahnflanke des äusseren
Zahnkranzes 12b hinaussteht, bevor der Hypoidzahnkranz 12 und
das Hypoidritzel 15 in Eingriff kommen, wie in Figur 2C gezeigt.
Nachdem das Hypoidritzel 15 und der innere Zahnkranz 12a miteinander
in Eingriff gekommen sind, drückt
das Hypoidritzel 15 den inneren Zahnkranz 12a nach
unten. In anderen Worten kommt der innere Zahnkranz 12a mit
dem Hypoidritzel 15 in Eingriff, während er durch eine Spannkraft
der Tellerfeder 16 gegen das Hypoidritzel 15 gedrückt wird.
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Wenn bei dieser Anordnung eine Vibration von
Seiten der Reifen (der Strassenoberfläche), d. h. von der Seite der
Ausgangsachse her empfangen wird, wird die Vibrationsenergie durch
eine Spannung der Tellerfeder 16 über den inneren Zahnkranz 12a absorbiert.
Dadurch verringert sich die Erzeugung eines abnormalen Geräuschs wie
des Zahnklappergeräuschs
wegen einer von Seiten der Reifen (der Strassenoberfläche) empfangenen
Vibration und dergleichen. Da sich das federgedrückte Getrieberad auf der Innenseite
befindet, kann das Getrieberad klein gestaltet werden.
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Der innere Zahnkranz 12a kann
je nach dem Einsatz des Hypoidgetriebeaufbaus aus einem Kunstharz,
einer Kupferlegierung oder einem Stahl gemacht sein.
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3 veranschaulicht
ein zweites Beispiel eines Hypoidgetriebeaufbaus. Bei Eingriff mit
dem Hypoidritzel 15 ist der innere Zahnkranz 12a,
wenn er nach unten gedrückt
und die Tellerfeder 16 gespannt ist, in seinem im Eingriff
mit dem Hypoidritzel 15 befindlichen Teil schräg gestellt.
Das heisst, dass sich der Achsenwinkel des inneren Zahnkranzes 12a um einen
Winkel α verschiebt.
In diesem Beispiel wird der Zahnschnittprozess des inneren Zahnkranzes 12a ausgeführt, indem
der Achsenwinkel des inneren Zahnkranzes 12a um den Winkel
a verschoben wird, so dass die Zahnflanke des inneren. Zahnkranzes 12a und
die Zahnflanke des äusseren
Zahnkranzes 12b eine durchgehende Zahnflanke bilden, wenn
der Hypoidzahnkranz 12 bei diesem verschobenen Achsenwinkel
mit dem Hypoidritzel 15 in Eingriff kommt.
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Der so bearbeitete innere Zahnkranz 12a und
der äussere
Zahnkranz 12b stellen einen Hypoidzahnkranz dar, der in
dem Zustand, in dem die Tellerfeder 16 gespannt ist, eine
Gestalt durchgehender Zähne
hat. Das heisst, dass sich der Zahngrund und die Zahnkrone des inneren
Zahnkranzes 12a in dem Zustand, in dem die Tellerfeder 16 gespannt
ist, mit dem Zahnboden und der Zahnkrone des äusseren Zahnkranzes 12b fortsetzen.
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Da die Zahnflanke des inneren Zahnkranzes 12a so
geformt ist, dass sie sich in dem Zustand, in dem die Tellerfeder 16 gespannt
ist, mit der Zahnflanke des äusseren
Zahnkranzes 12b fortsetzt, greift der innere Zahnkranz 12a in
dem Zustand, in dem die Zahnflanke des inneren Zahnkranzes 12a mit
der Zahnflanke des äusseren
Zahnkranzes 12b ausgefluchtet ist, mit dem Hypoidritzel 15 ein.
Dadurch wird die Übertragung
der Drehung gewährleistet.
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8A und 8B sind Ansichten, um die Zahnberührung des
zweiten Beispiels des Hypoidgetriebeaufbaus gemäss der vorliegenden Erfindung
zu veranschaulichen. 8A veranschaulicht
die Zahnberührung
des inneren Zahnkranzes 12a und des äusseren Zahnkranzes 12b,
während 8B die Zahnberührung des
inneren Zahnkranzes 12a veranschaulicht.
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Der federgedrückte innere Zahnkranz 12a und
der äussere
Zahnkranz 12b entsprechen den Komponenten, die erhalten
werden, wenn ein integrales Hypoidgetriebe in einen inneren Teil
und einen äusseren
Teil aufgeteilt wird. Beim Eingriff mit dem Hypoidritzel 15 liefern
daher der innere Zahnkranz 12a und der äussere Zahnkranz 12b den
gleichen Zustand der Zahnberührung
wie der durch das integrale Hypoidgetriebe gelieferte. Der äussere Zahnkranz 12b steht,
wie in 8A gezeigt, in
einem Berührungsbereich 21 mit
dem Hypoidritzel 15 in Berührung.
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Der Bereich, der nicht den Berührungsbereich 21 darstellt,
ist überdeckt
und steht nicht mit dem Hypoidritzel 15 in Berührung. Insbesondere
der innere Zahnkranz 12a; der vom Berührungsbereich 21 weiter
entfernt liegt, hat wegen der Überdeckung eine
grosse Hinterschneidung. Indem der innere Zahnkranz 12a durch
die Feder zum Eingriff mit dem Hypoidritzel 15 gedrückt wird,
bildet sich deshalb ein Berührungsbereich 22 auf
dem Aussenrand des inneren Zahnkranzes 12a, d. h. auf der
Seite, die dem äusseren
Zahnkranz 12b zugewandt ist, was eine Neigung zu Kantenberührung bewirkt.
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9A und 98 sind. Ansichten, um die Zahnberührung eines
wechselweisen Hypoidgetriebeaufbaus des zweiten Beispiels gemäss der vorliegenden Erfindung
zu veranschaulichen. 9A veranschaulicht
die Zahnberührung
des inneren Zahnkranzes 12a und des äusseren Zahnkranzes 12b,
während 9B die Zahnberührung des
inneren Zahnkranzes 12a veranschaulicht.
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Der oben unter Bezugnahme auf 8A und 8B beschriebene Berührungs- bereich 22 wird
gebildet, indem der innere Zahnkranz 12a durch Federdruck
veranlasst wird, mit dem Hypoidritzel 15 in Eingriff zu
kommen. Dies ist kein durch korrekte Zahn-berührung
gebildeter Berührungsbereich.
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Um eine korrekte Zahnberührung zu
liefern, kann ein innerer Zahnkranz 12g, der die durch
die strichpunktierte Linie in 9A angedeutete
Gestalt hat, hergestellt werden, indem der Verdrillungswinkel und
der Andruckwinkel beim Zahnschneideprozess sorgfältig eingestellt werden. Der
innere Zahnkranz 12g, der diese Gestalt hat, kann einen Berührungsbereich 22a bilden,
der die korrekte Zahnberührung mit
dem Hypoidritzel 15 herstellt, wie in Figuren 9A und 9B gezeigt.
Durch Herstellung eines äusseren Zahnkranzes 12h,
der die durch die strichpunktierte Linie in Figur 9A angedeutete
Gestalt hat, wird auch der Berührungsbereich
näher an
den Aussenrand herangeschoben (vom inneren Zahnkranz weiter weggeschoben),
so dass die Drehkraft hauptsächlich durch
den äusseren
Zahnkranz übermittelt
wird.
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Die Verschiebung des Berührungsbereiches des äusseren
Zahnkranzes näher
zum Aussenrand durch Veränderung
der Gestalt des äusseren
Zahnkranzes, wie durch die strichpunktierte Linie gezeigt und oben
beschrieben, erfolgt zu dem Zweck, die Drehkraft hauptsächlich durch
den äusseren
Zahnkranz zu übermitteln.
Entsprechend ist dies auf das gesamte zweite Beispiel des Hypoidgetriebeaufbaus anwendbar.
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Der innere Zahnkranz 12g ist
demnach so geformt, dass er sich in dem Zustand, in dem die Tellerfeder 16 gespannt
ist, im korrekten Eingriff mit dem Hypoidritzel 15 befindet.
Entsprechend ist der Eingriff des inneren Zahnkranzes 12g mit
dem Hypoidritzel 15 im korrekten Zustand, wenn der innere
Zahnkranz 12g schräggestellt
ist. Dadurch wird die Übertragung der
Drehung weiter gewährleistet.
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4A und 4B veranschaulichen ein Beispiel
des Hypoidgetriebeaufhaus gemäss
der vorliegenden Erfindung. 4A ist
eine Teilschnittansicht eines Hauptteils des Hypoidzahnkranzes,
während 4B eine Teilschnittansicht
eines Hauptteils des Hypoidgetriebeaufbaus ist.
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Wie oben beschrieben, steht der innere Zahnkranz 12a schräg, wenn
der Hypoidzahnkranz 12 und das Hypoidritzel 15 miteinander
im Eingriff stehen. Ein Spielraum 12e steht zwischen dem
Aussenrand des inneren Zahnkranzes 12a und dem Innenrand
des äusseren
Zahnkranzes 12b zur Verfügung, um zu vermeiden, dass
der innere Zahnkranz 12a und der äussere Zahnkranz 12b einander
beim Eingriff mit dem Hypoidritzel 15 stören. Der
innere Zahnkranz 12a hat einen abgerundeten Aussenrand 12f so
dass der Spielraum 12e verbleibt, wenn der innere Zahnkranz 12a niedergedrückt und
schräggestellt
wird.
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Somit hat der innere Zahnkranz 12a den Aussenrand,
der vom Innenrand des äusseren
Zahnkranzes 12b beabstandet gehalten wird. Dadurch kann
der innere Zahnkranz 12a von der Feder gegen das Hypoidritzel 15 gedrückt werden,
ohne den äusseren
Zahnkranz 12b zu stören.
Im Ergebnis stören der
innere Zahnkranz 12a und der äussere Zahnkranz 12b einander
nicht, wenn die Tellerfeder 16 gespannt ist.
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Figuren 5A bis 5D veranschaulichen
ein weiteres Beispiel eines Hypoidgetriebeaufbaus. Figur 5A ist
eine Draufsicht der Tellerfeder 16, Figuren 5B und 5C sind.
eine Draufsicht bzw. eine Schnittansicht des Hypoidzahnkranzes,
und Figur 5D ist eine Teilschnittansicht eines Hauptteils
des Hypoidzahnkranzes.
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Die Tellerfeder 16 hat,
wie in 5A gezeigt, einen
Ringabschnitt 16b und Arme 16c, die sich radial
erstrecken. Die Arme 16c sind gebogen. Die Tellerfeder 16 ist
durch einen Einpassring 17, der durch Druck um eine Achse 12c des
Hypoidzahnkranzes 12 gepasst und durch die Reibung mit
dem Einpassring 17 an Ort und Stelle gehalten wird, am
Hypoidzahnkranz 12 befestigt. Kerben 16a sind
am Innenrand der Tellerfeder 16 ausgebildet. Wenn der Einpassring 17 um
die Achse 12c des Hypoidzahnkranzes 12 gepasst
wird, verformt sich der Einpassring 17 plastisch wegen
der Kerben 16a der Tellerfeder 16. Dadurch wird
die Tellerfeder 16 daran gehindert, sich zu drehen.
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Somit sind die Kerben 16a am
Innenrand der Tellerfeder 16 ausgebildet, um die Drehung
der Tellerfeder 16 bezüglich
des Hypoidzahnkranzes 12 zu regeln, wie oben beschrieben.
Entsprechend wird der innere Zahnkranz 12a, der über die
Tellerfeder 16 mit dem Körper des Hypoidzahnkranzes 12 gekoppelt ist,
relativ zum Körper
des Hypoidzahnkranzes 12 stabil gehalten. Dadurch kann
der Befestigungsaufbau der Tellerfeder 16 vereinfacht werden.
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6A und 6B veranschaulichen ein weiteres Beispiel
des Hypoidgetriebeaufbaus gemäss
der vorliegenden Erfindung. 6A ist
eine Teilschnittansicht eines Hauptteils des Hypoidzahnkranzes, während 6B eine Unteransicht des
Hypoidzahnkranzes ist.
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Da die Tellerfeder (Spinnenfeder)
dünn sein muss,
kann sie nicht durch Insert Molding geformt werden, wenn der innere
Zahnkranz aus Kunstharz hergestellt ist. Um dieses Problem zu lösen, wird
die Tellerfeder 16 mit einer Niete oder Schraube an einem
ringförmigen
Stahlsockel 12i befestigt, und ein Kunstharzgetrieberad 12d wird
durch Insert Molding am Sockel 12i geformt.
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In diesem Beispiel besteht somit
der innere Zahnkranz aus dem Kunstharzgetrieberad 12d,
das durch Insert Molding an dem auf der Tellerfeder 16 angeordneten
Sockel 12i geformt wird. Dadurch wird die Formung des Kunstharzgetrieberades,
das die Tellerfeder besitzt, ermöglicht.
Durch Verwendung eines aus Kunstharz hergestellten Getrieberades
wird der Effekt der Verringerung von abnormalem Geräusch weiter
verbessert.
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In dieser Ausführungsform ist der Hypoidgetriebeaufbau
beschrieben worden, bei dem der innere Zahnkranz auf der Innenseite
des Hypoidzahnkranzes durch eine Feder gegen das Hypoidritzel gedrückt wird.
Die vorliegende Erfindung ist nicht auf diesen Aufbau beschränkt, sondern
der gleiche Effekt, wie er oben beschrieben wurde, kann durch einen
Hypoidgetriebeaufbau erhalten werden, bei dem der äussere Zahnkranz
auf der Aussenseite des Hypoidzahnkranzes durch eine Feder gegen
das Hypoidritzel gedrückt
wird.
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7A und 7B veranschaulichen ein Beispiel eines
Hypoidgetriebeaufbaus, der keinen Teil der vorliegenden Erfindung
darstellt. 7A ist eine Teilschnittansicht
eines Hauptteils eines Hypoidzahnkranzes, während 7B eine Teilschnittansicht eines Hauptteils
eines weiteren Hypoidzahnkranzes ist:
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Ein Hypoidzahnkranz 112 hat,
wie in 7A gezeigt, einen
konkaven Abschnitt 112a, der mit einem vibrationsabsorbierenden
Material gefüllt
ist. Ein Kunstharz oder Gummi wird zum Beispiel als das vibrationsabsorbierende
Material verwendet. Dadurch werden Geräusche von den Getrieberädern, abnormale
Geräusche
wie das durch Spiel hervorgerufene Zahnklappergeräusch und
dergleichen verringert.
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Ein Hypoidzahnkranz 212 enthält, wie
in 7B gezeigt, konkave
Abschnitte 212a, die mit einem vibrationsabsorbierenden
Material gefüllt
und in der Achsenrichtung abwechselnd ausgebildet sind. Ein Kunstharz
oder Gummi wird zum Beispiel als das vibrationsabsorbierende Material
verwendet. Es ist erwünscht,
dass Gummi eine hohe Dämpfung
besitzt. Mit dieser Konfiguration kann der Effekt der Verringerung
abnormaler Geräusche,
der durch das vibrationsabsorbierende Material geboten wird, weiter verbessert
werden, da die Geräuschübertragung
verlängert
ist und somit das Geräusch
während
der Übertragung
gedämpft
wird. Dadurch werden Geräusche
von den Getrieberädern,
abnormale Geräusche wie
das durch Spiel hervorgerufene Zahnklappergeräusch und dergleichen verringert.
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Wie oben beschrieben, enthält dem Hypoidgetriebeaufbau
der vorliegenden Erfindung entsprechend der Hypoidzahnkranz den
ersten gezahnten Abschnitt auf der Innenseite und den zweiten gezahnten
Abschnitt auf der Aussenseite. Entweder der erste oder der zweite
gezahnte Abschnitt wird durch eine Feder gegen das Hypoidritzel
gedrückt.
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Entsprechend wird, wenn der Hypoidgetriebeaufbau
eine Vibration von Seiten, der Reifen (von Seiten der Strassenoberfläche) empfängt, eine
solche Vibrationsenergie entweder durch den ersten oder durch den
zweiten gezahnten Abschnitt absorbiert, der durch . eine
Feder gegen das Hypoidritzel gedrückt wird. Dadurch verringert
sich die Entstehung von Geräusch
wie zum Beispiel eines Zahnklappergeräusches, das durch die von Seiten
der Reifen (von Seiten der Strassenoberfläche) empfangene Vibration hervorgerufen
wird.