DE3934377A1 - Anti-klappervorrichtung fuer ein getriebe - Google Patents
Anti-klappervorrichtung fuer ein getriebeInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein manuell schaltbares Getriebe
eines Kraftfahrzeuges, das Spiel zwischen Zahnradpaaren aufweist, und
ist auf die Ausschaltung von Klappergeräuschen der Zahnräder gerichtet,
die aus einem derartigen Spiel resultieren.
Die Optimierung der Schaltbarkeit und die Minimierung von Klapperge
räuschen der Zahnräder stellen Hauptherausforderungen in bezug auf die
Konzeption eines manuell schaltbaren Getriebes dar. In herkömmlicher
Weise besitzt ein Paar von miteinander kämmenden Zahnrädern einen
Zwischenraum zwischen den miteinander kämmenden Zähnen aufgrund von
Herstelltoleranzen und Abmessungen, der üblicherweise als Zahnradspiel
bezeichnet wird. Vom Motor hervorgerufene Winkelbeschleunigungen stellen
die Hauptursache von Zahnradklappergeräuschen dar, wobei diese Beschleu
nigungen zyklischer Natur sind. Die hohe Trägheit des Schwungrades eines
Motors neigt dazu, die Größe der Winkelbeschleunigungen zu reduzieren;
ein Schwungrad mit hoher Trägheit setzt jedoch auch die Beschleunigung
des Fahrzeuges herab, was zu einem trägen Betriebsverhalten führt.
Getriebe sind oft größeren Winkelbeschleunigungen ausgesetzt, wobei der
Trend auf kleinere Fahrzeugmotoren mit Schwungrädern mit niedriger
Trägheit gerichtet ist. Durch Zubehörlasten werden die Winkelbeschleu
nigungen beträchtlich erhöht, wobei diese Erhöhung im Leerlauf besonders
groß ist. Neutrale Klappergeräusche treten im Leerlauf im Ruhezustand
des Fahrzeuges bei eingerückter Kupplung und Leerlaufstellung des
Getriebes auf. Die auf die Getriebeeingangswelle über den Motor
ausgeübte zyklische Winkelbeschleunigung bewirkt, daß die Zähne und
Zahnmulden durch das vorhandene Spiel aufeinandertreffen, wodurch
Geräusche verursacht werden. Solche Zahnradgeräusche können ausge
schaltet werden, indem man Zähne und Zahnmulden ohne Spiel verwendet.
Dies wird über engere Toleranzen erreicht, wodurch jedoch die Herstel
lung schwieriger und teurer wird. Darüber hinaus erzeugen spielfreie
Zahnräder oft dumpfe Rollgeräusche. Sämtliche miteinander kämmenden
Zahnräder des Getriebes stellen mögliche Quellen von neutralen
Klappergeräuschen dar, da sie im neutralen bzw. Leerlaufzustand alle im
wesentlichen unbelastet sind.
Miteinander kämmende Zahnräder, die im Antriebszustand des Fahrzeuges
nicht unter Drehmomentbelastung stehen, stellen jedoch ebenfalls
mögliche Quellen von Klappergeräuschen dar. Wenn miteinander kämmende
Zahnräder ein ausreichend geringes oder Antriebsdrehmoment übertragen,
treten dazwischen keine Rattergeräusche auf. Bei einem manuell schalt
baren Getriebe mit mehreren Gängen sind offensichtlich mehr miteinander
kämmende Zahnräder vorhanden, die kein Drehmoment übertragen, als der
spezielle antreibende Räderzug, wobei alle diese unbelasteten mitein
ander kämmenden Zahnräder Geräusche erzeugen können. Mit Hilfe der
vorliegenden Erfindung werden Klappergeräusche zwischen beliebigen
unbelasteten miteinander kämmenden Zahnrädern reduziert oder eliminiert.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anti-Klappervorrichtung für ein
Paar von miteinander kämmenden Zahnrädern bei einem manuell schaltbaren
Getriebe eines Kraftfahrzeuges. Die Vorrichtung umfaßt eine Verlängerung
bzw. Erweiterung aus elastomerem Material auf mindestens einer Seite von
mindestens einem Zahnrad des Zahnradpaares, welche an ihrem Umfang Zähne
mit dem gleichen Profil wie die Zähne des zugehörigen Zahnrades, jedoch
mit einer geringfügig größeren Abmessung aufweist. In einem unbelasteten
Zustand steht ein kämmendes Zahnrad normalerweise mit den elastomeren
Zähnen der Verlängerung bzw. Erweiterung in Eingriff, um Vibrationen zu
dämpfen. Wenn ein geringes bzw. mittleres oder Antriebsdrehmoment
übertragen wird, verformt sich das elastomere Material in zunehmender
Weise, so daß die metallischen Zähne von beiden Zahnrädern miteinander
kämmen können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Konstruktion größter
Einfachheit, Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit zu schaffen, die sich
leicht zusammenbauen und betreiben läßt.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen in
Verbindung mit der Zeichnung im einzelnen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Teilschnitt durch ein Paar von miteinander kämmenden
Zahnrädern vor der Anwendung der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine perspektivische Teilansicht eines Zahnrades von
miteinander kämmenden Zahnrädern, das mit der
Anti-Klappervorrichtung versehen ist;
Fig. 3 einen Teilschnitt durch das die Vorrichtung aufweisende
Zahnrad entlang Linie 3-3 in Fig. 2;
Fig. 4 einen Schnitt ähnlich Fig. 3, wobei jedoch die Zahnräder
drehmomentbelastet sind;
Fig. 5 einen Teilschnitt durch eine abgeänderte Ausführungsform
eines Zahnrades, das mit einer Klappergeräusche
verhindernden Verlängerung bzw. Erweiterung ausgestattet
ist;
Fig. 6 eine perspektivische Teilansicht eines Zahnrades mit einer
Erweiterung auf beiden Seiten;
Fig. 7 eine vergrößerte Seitenansicht einer abgeänderten
Ausführungsform eines Zahnes der Vorrichtung;
Fig. 8 eine Seitenansicht eines Paares von Zahnrädern, die jeweils
mit einer Erweiterung versehen sind; und
Fig. 9 eine Seitenansicht eines Paares von miteinander kämmenden
Zahnrädern mit Schrägverzahnung, wobei an einem Zahnrad eine
Erweiterung vorgesehen ist.
In Fig. 1 ist ein Paar von miteinander kämmenden Zahnrädern 10 und 12
dargestellt, die jeweils an ihren Umfängen Zähne 11 und 13 aufweisen,
wobei Spiel 14 (Flankenspiel) zwischen den Zähnen der Zahnräder vor
handen ist. Dieses Spiel 14 ist auf die verschiedenartigen Herstell
toleranzen und die Passung zwischen den Zahnrädern zurückzuführen. Bei
diesen Zahnrädern kann es sich um zwei beliebige miteinander kämmende
Zahnräder eines manuell schaltbaren Getriebes mit mehreren Gängen (nicht
gezeigt) handeln. Aufgrund des Spieles und der Torsionsvibrationen, die
im Antriebszug vom Fahrzeugmotor aus auftreten, treten Klappergeräusche
der Zahnräder auf, die auf eine Bewegung der Zähne der Zahnräder durch
das Spiel hindurch und ein Auftreffen auf die damit kämmenden Zähne des
anderen Zahnrades zurückzuführen sind.
Um Zahnradgeräusche in bezug auf Zahnräder zu beseitigen, die nicht
drehmomentbelastet sind, ist mindestens eine Seite oder Fläche des
Zahnrades mit einer Verlängerung bzw. Erweiterung 21 (Fig. 2) aus
elastomerem Material versehen. Diese Erweiterung besitzt die Form eines
Ringes 22, wobei Zähne 23 an seinem Umfang im wesentlichen das gleiche
Profil wie die Zähne 11 des die Erweiterung tragenden Zahnrades 10
besitzen. Wie in Fig. 3 gezeigt, kann die Erweiterung 21 im wesent
lichen die gleichen radialen Abmessungen besitzen mit einem eine
mittlere Öffnung 24 (Fig. 2), die axial zu der mittleren Öffnung 15
durch die Zahnräder 10 oder 12, die die Welle aufnimmt, angeordnet ist,
bildenden Innendurchmesser. Bei einer alternativen Ausführungsform kann
die Seitenfläche 17 eines Zahnrades 16, wie bei 18 (Fig. 5) gezeigt,
mit einer Schulter versehen sein, um eine elastomere Erweiterung 31
aufzunehmen, die eine mittlere Öffnung 32 besitzt, welche die Schulter
18 am Zahnrad 16 umgibt.
Bei der Erweiterung 21 oder 31 aus elastomerem Material handelt es sich
um eine flache Ringscheibe aus einem Material, das einen niedrigen
Absorptionskoeffizienten (feuchtigkeitsresistent) und eine hohe
Wärmeverformungstemperatur aufweist, um die in einem manuell schaltbaren
Fahrzeuggetriebe entstehende Wärme auszuhalten. Geeignete elastomere
Materialien sind hitzebeständiger Gummi oder Kunststoff, beispielsweise
Nylon, Acetal oder Polyäthersulfon. Die bevorzugte Dicke der Erweiterung
beträgt etwa 3,175 mm, obwohl die Breite der Erweiterung von 1,587 mm
bis 6,35 mm reichen kann, je nach den räumlichen Beschränkungen
innerhalb des Getriebes und der gewünschten Materialverformung.
Die Erweiterung 21 oder 31 ist in geeigneter Weise an der Fläche des
zugehörigen Zahnrades 10 oder 16 befestigt, so daß sie sich damit drehen
kann. Eine derartige Befestigung kann durch einen geeigneten Kleber
erreicht werden, der hohe Temperaturen bis hinauf auf 150°C aushält,
beispielsweise Epoxidharz, ferner eine Verkeilung zwischen dem Zahnrad
und der Erweiterung oder mit Hilfe von Schrauben oder Stiften, die durch
die Erweiterung in das Zahnrad hinein vorstehen. Bei einer Verkeilung
muß auch eine axiale Verriegelung zwischen dem Zahnrad und der Erwei
terung vorgesehen sein, wie beispielsweise durch Anstauchen oder
Schmieden des Endes der Schulter. Wenn die Erweiterung mit einem Kleber
am Zahnrad verbunden ist, ist nur der Ringkörper oder Ring 22 oder 33 am
Zahnrad befestigt, während sich die Zähne 23 oder 34 aufgrund des auf
die miteinander kämmenden Zahnräder einwirkenden Drehmomentes frei
verformen können, wie bei 25 (Fig. 4) gezeigt. Wie Fig. 5 zeigt, ist
die gegen die Erweiterung 31 stoßende Fläche des Zahnrades 16 bei 19
hinterschnitten, so daß Raum zur Aufnahme eines Klebers 20 zur Verfügung
steht.
Wie vorstehend erläutert, besitzen die Zähne 23 oder 34 der Erweiterung
21 oder 31 das gleiche Profil wie die Zähne 11 oder 16 a der metallischen
Stirnräder 10 oder 16. Die Zähne der Erweiterung sind jedoch im Ver
gleich zu den Zähnen des Zahnrades geringfügig überdimensioniert. Wie
man Fig. 3 entnehmen kann, überlappt die Erweiterung die Zähne des
Zahnrades um eine Strecke t, die in einem von 0,051 mm bis 0,178 mm
reichenden Bereich liegt, je nach der Größe des Spiels 14. Wenn das
Spiel einen Durchschnittswert von 0,127 mm besitzt, wird die Größe der
Überlappung auf einen Nennwert von 0,064 mm eingestellt. Wenn daher die
Erweiterung auf das Zahnrad 10 aufgebracht worden ist, befinden sich die
Zähne 13 des Zahnrades 12 in einem Abstand von den Zähnen 11 des
Zahnrades 10, der der Größe des Spieles 14 entspricht, stehen jedoch mit
den überdimensionierten Zähnen 23 der Erweiterung 21 (Fig. 3) in
Eingriff.
Wenn die Zähne der überdimensionierten Erweiterung einem primären
oszillatorischen Drehmoment ausgesetzt sind, dämpfen sie jegliches
Durchdringen des Spieles zwischen den Zahnrädern, so daß ein Klappern
der Zahnräder bzw. entsprechende Geräusche verhindert werden. Das
Material der Erweiterung ist so ausgewählt, daß sich die Zähne der
Erweiterung unter einer Drehmomentlast verformen und die Metallzähne der
beiden Zahnräder miteinander in Eingriff treten, wenn ein vorge
gebenes Niveau eines mittleren Drehmomentes überschritten wird.
Die Zähne der Verlängerung bestehen aus einem geeigneten Material, das
einer Verformung ausgesetzt ist. So sind die Zähne aus einem massiven
elastomeren Material gefertigt, das sich relativ zu den Zähnen des
Zahnrades in geeigneter Weise verformt. Wenn jedoch das elastomere
Material eine große Härte besitzt, um einen übermäßigen Oberflächen
verschleiß der Zähne der Verlängerung zu verhindern, können die Zähne
nicht ausreichend nachgiebig sein, um in optimaler Weise Torsions
vibrationen zu absorbieren. Fig. 7 zeigt einen Abschnitt einer
Erweiterung 36 mit Zähnen 37 des Zahnrades, die jeweils mit einer
Perforation oder Öffnung 38 versehen sind, um ihre Verformbarkeit zu
erhöhen.
In Fig. 1 ist eine Erweiterung auf einer Seite eines Zahnrades bei
einem Paar von miteinander kämmenden Zahnrädern gezeigt. Fig. 6
hingegen zeigt ein Zahnrad 41, das auf beiden Seiten mit elastomeren
Erweiterungen 42, 43 versehen ist. Hierdurch wird die Breite des
metallischen Zahnrades reduziert, oder die Breite des damit kämmenden
Zahnrades (nicht gezeigt) muß erhöht werden, so daß das damit kämmende
Zahnrad mit beiden Verlängerungen in Eingriff steht. Eine weitere
Möglichkeit, die in Fig. 8 gezeigt ist, besteht darin, eine elastomere
Erweiterung 47 an einer Seite des ersten kämmenden Zahnrades 46
vorzusehen und eine zweite Erweiterung 49 an der gegenüberliegenden
Seite des zweiten kämmenden Zahnrades 48 anzuordnen, so daß jedes
metallische Zahnrad 46 oder 48 mit einer Erweiterung am gegenüber
liegenden Zahnrad in Eingriff steht.
Obwohl in Fig. 1 für ein miteinander kämmendes Paar von Stirnrädern 10,
12 gezeigt, kann eine entsprechende elastomere Erweiterung auch für ein
miteinander kämmendes Paar von Zahnrädern 51 und 52 mit Schrägverzahnung
Anwendung finden, wie in Fig. 9 gezeigt. Hierbei ist eine elastomere
Erweiterung 55 in geeigneter Weise an der Seite von einem der beiden
Zahnräder 51 oder 52 befestigt. Jedes Zahnrad 51 oder 52 besitzt schräg-
bzw. schraubenförmig verlaufende Zähne 53 oder 54, wobei die Erweiterung
55 ebenfalls schräg- bzw. schraubenförmig verlaufende Zähne 56 aufweist,
die in geeigneter Weise zu den Zähnen des zugehörigen Zahnrades ausge
richtet, jedoch geringfügig überdimensioniert sind, wie vorstehend
beschrieben. Obwohl für ein Paar von miteinander kämmenden Zahnrädern
gezeigt, kann eine elastomere Erweiterung auch auf eine Fläche eines
mittleren Zahnrades oder Zwischenzahnrades in einem Antriebszug von drei
Zahnrädern aufgebracht werden, wie beispielsweise für den Rückwärtsgang
eines manuell schaltbaren Getriebes. Sämtliche dieser Modifikationen
bewirken eine Dämpfung der Zahnräder in bezug auf eine oszillatorische
Drehmomentbelastung, wobei eine entsprechende Verformung entsteht, wenn
ein vorgegebenes Niveau eines mittleren Drehmomentes überschritten wird.
Claims (20)
1. Anti-Klappervorrichtung für ein Paar von miteinander kämmenden
Zahnrädern in einem Getriebe, zwischen denen Spiel vorhanden ist,
gekennzeichnet durch eine Verlängerung bzw. Erweiterung (21; 42, 43; 47,
49; 55) aus elastomerem Material auf mindestens einer Seite eines Zahn
rades (10, 41, 46, 51), das Zähne aufweist, die mit einem zweiten Zahn
rad (12, 48, 52) kämmen können, wobei die Erweiterung die Form einer
flachen ringförmigen Scheibe besitzt, die am Zahnrad (10, 41, 46, 51)
befestigt ist und Zähne (23, 56) mit dem gleichen Profil wie die Zähne
(11) des Zahnrades (10, 41, 46, 51) aufweist, die axial zu den Zähnen
dieses Zahnrades ausgerichtet sind, und wobei die Zähne (23, 56) der
Erweiterung relativ zu den Zähnen (11) des Zahnrades geringfügig über
dimensioniert sind, so daß sie das Spiel ausfüllen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne
(23, 56) der Erweiterung nicht an den Zähnen (11) des Zahnrades (10, 41,
46, 51) befestigt sind, so daß sich die Zähne (23, 56) der Erweiterung
unter einer vorgegebenen aufgebrachten Last verformen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Erweiterung (21; 42, 43; 47, 49; 55) eine Dicke in einem Bereich von
1,588 mm bis 6,35 mm besitzt.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Erweiterung (21; 42, 43; 47, 49; 55) aus einem elasto
meren Material besteht, das einen niedrigen Absorptionskoeffizienten und
eine hohe Wärmeverformungstemperatur aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das
elastomere Material Polyäthersulfon ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Zähne (23, 56) der Erweiterung in einem Bereich von
0,051 mm bis 0,178 mm überdimensioniert sind.
7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß jeder Zahn (23) der Erweiterung eine querverlaufende
Perforation (38) besitzt, um die Verformbarkeit des Zahnes der Erweite
rung zu verbessern.
8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Erweiterung (21; 42, 43; 47, 49; 55) mit Hilfe eines
Klebers am Zahnrad (10, 41, 46, 51) befestigt ist, der Temperaturen bis
zu 150°C aushalten kann.
9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine Erweiterung (42, 43) aus elastomerem Material an
jeder Seite des Zahnrades (41) befestigt ist.
10. Anti-Klappervorrichtung für ein Paar von miteinander kämmenden
metallischen Zahnrädern, die Zähne mit dazwischen befindlichem Spiel
aufweisen, gekennzeichnet durch eine Erweiterung (21; 42, 43; 47, 49;
55) aus elastomerem Material, die an mindestens einer Seite von min
destens einem der beiden Zahnräder (10, 12; 41; 46, 48; 51) befestigt
ist und einen ringförmigen flachen Körper aufweist, an dessen Außenum
fang Zähne (23, 56) angeordnet sind, die das gleiche Profil wie die
Zähne (11) des zugehörigen Zahnrades aufweisen, jedoch relativ zu diesen
überdimensioniert sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zähne (23, 56) der Erweiterung zu den Zähnen (11) des zugehörigen Zahn
rades axial ausgerichtet sind, um das Spiel auszufüllen, wobei die Zähne
des damit kämmenden Zahnrades (12, 54) anfangs nur mit den Zähnen (23,
56) der Erweiterung in Kontakt treten, um Vibrationsdrehmomente zu
dämpfen.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die Zähne (23, 56) der Erweiterung derart verformbar sind, daß die
metallischen Zähne der miteinander kämmenden Zahnräder (10, 12) mitein
ander in Eingriff treten, wenn ein mittleres Grenzdrehmoment
überschritten wird.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Erweiterungen (42, 43) aus elastomerem Material an
gegenüberliegenden Seiten von einem Zahnrad des Paares der Zahnräder
befestigt sind.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß jedes Zahnrad (46, 48) gegenüberliegende Seiten besitzt,
eine erste elastomere Erweiterung (47) an einer Seite von einem (46) der
miteinander kämmenden Zahnräder befestigt ist und eine zweite elastomere
Erweiterung (49) an der gegenüberliegenden Seite des zweiten Zahnrades
(48) befestigt ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der
metallische Abschnitt eines jeden Zahnrades mit der elastomeren Erweite
rung des gegenüberliegenden Zahnrades in Eingriff steht.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekenn
zeichnet, daß die miteinander kämmenden Zahnräder Stirnräder sind.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekenn
zeichnet, daß die miteinander kämmenden Zahnräder solche (51, 52) mit
Schrägverzahnung sind und daß die Erweiterung (55) mit einer passenden
Schrägverzahnung (53, 54) versehen ist.
18. Verfahren zum Verhindern von Zahnradklappergeräuschen zwischen
einem Paar von miteinander kämmenden Zahnrädern, zwischen denen Spiel
vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Erweiterung aus elasto
merem Material an der Seite von mindestens einem Zahnrad angeordnet
wird, um das Spiel auszufüllen, so daß im lastfreien Zustand die
metallischen Zähne des einen Zahnrades nur mit den Zähnen der Erweite
rung in Eingriff stehen und bei Überschreiten eines mittleren Drehmomen
tes sich die Zähne der Erweiterung verformen, so daß die metallischen
Zähne von beiden Zahnrädern miteinander in Eingriff stehen.
19. Anti-Klappervorrichtung für ein Paar von miteinander kämmenden
Zahnrädern eines Getriebes, zwischen denen Spiel vorhanden ist,
gekennzeichnet durch eine Erweiterung aus elastomerem Material, die auf
mindestens einer Seite eines Zahnrades vorgesehen ist, das Zähne
aufweist, die mit einem zweiten Zahnrad kämmen können, wobei die
Erweiterung die Form einer flachen ringförmigen Scheibe aufweist und
Zähne mit dem gleichen Profil wie die Zähne des Zahnrades besitzt, die
axial zu diesem ausgerichtet sind, und wobei die Zähne der Erweiterung
in sämtlichen Abmessungen relativ zu den Zähnen des Zahnrades gering
fügig überdimensioniert sind, um das Spiel auszufüllen, wobei die
Erweiterung mit Ausnahme ihrer Zähne, die nicht an den Zähnen des
Zahnrades befestigt sind, am Zahnrad befestigt ist, so daß sich die
Zähne der Erweiterung unter einer vorgegebenen aufgebrachten Last
verformen.
20. Anti-Klappervorrichtung für ein Paar von miteinander kämmenden
metallischen Zahnrädern eines Getriebes, die Zähne aufweisen, zwischen
denen Spiel vorhanden ist, gekennzeichnet durch eine Erweiterung aus
elastomerem Material, die an mindestens einer Seite von mindestens einem
der beiden Zahnräder angeordnet ist und einen ringförmigen flachen
Körper mit Zähnen an seinem Außenumfang aufweist, welche Zähne das
gleiche Profil wie die Zähne des zugehörigen Zahnrades besitzen, jedoch
in sämtlichen Abmessungen relativ zu diesen überdimensioniert sind,
wobei die Zähne der Erweiterung axial zu den Zähnen des Zahnrades ausge
richtet sind, so daß sie das Spiel ausfüllen, der flache Körper mit Aus
nahme der elastomeren Zähne, die nicht an den Zähnen des metallischen
Zahnrades befestigt sind, an der benachbarten Zahnradfläche befestigt
ist und die Zähne des damit kämmenden Zahnrades anfangs nur mit den
Zähnen der Erweiterung in Kontakt stehen, um ein vibratorisches Dreh
moment zu dämpfen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE3934377A1 true DE3934377A1 (de) | 1990-05-10 |
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ID=23025582
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19893934377 Withdrawn DE3934377A1 (de) | 1988-11-09 | 1989-10-14 | Anti-klappervorrichtung fuer ein getriebe |
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