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DE698109C - Verfahren zum Herstellen eines haltbaren Futtermittels fuer Jungvieh - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines haltbaren Futtermittels fuer Jungvieh

Info

Publication number
DE698109C
DE698109C DE1938ST057216 DEST057216D DE698109C DE 698109 C DE698109 C DE 698109C DE 1938ST057216 DE1938ST057216 DE 1938ST057216 DE ST057216 D DEST057216 D DE ST057216D DE 698109 C DE698109 C DE 698109C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
starch
young cattle
feed
saccharification
making
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1938ST057216
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Henke
Dr-Ing Werner Hoensch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STAERKEFABRIK KYRITZ GmbH
Original Assignee
STAERKEFABRIK KYRITZ GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by STAERKEFABRIK KYRITZ GmbH filed Critical STAERKEFABRIK KYRITZ GmbH
Priority to DE1938ST057216 priority Critical patent/DE698109C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE698109C publication Critical patent/DE698109C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23KFODDER
    • A23K10/00Animal feeding-stuffs
    • A23K10/30Animal feeding-stuffs from material of plant origin, e.g. roots, seeds or hay; from material of fungal origin, e.g. mushrooms
    • A23K10/35Animal feeding-stuffs from material of plant origin, e.g. roots, seeds or hay; from material of fungal origin, e.g. mushrooms from potatoes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Mycology (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physiology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Botany (AREA)
  • Biotechnology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Feed For Specific Animals (AREA)
  • Fodder In General (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen eines haltbaren Futtermittels für Jungvieh Die Erfindung bezieht sich auf ein. Verfahren zum Herstellen eines haltbaren Futtermittels für Jungvieh, insbesondere für Kälber, aus Stärkeoder stärkereichen Stoffen, wie Kartoffeln, durch Verzuckerung.
  • Es ist bekannt, zur Herstellung eines D@auer-.futtermittels Kartoffeln oder Kartoffelreibsel, von dem das Fruchtwasser abgeschleudert worden ist, durch lang dauernde Einwirkung großer Mengen *on Säure unter hohem Druck sehr weitgehend ,zu verzuckern. Die auf diese Weise hergestellten Futtermittel haben sich für Jungvieh als zu schwer verdaulich erwiesen.
  • Die Erfindung bezweckt, ein leicht verdauliches Futtermittel von hohem Nährwert zu schaffen, das sich für Jungvieh, insbesondere für Kälber, eignet, um Ersparnisse an der sonst zum Füttern verwendeten Vollmilch zu erzielen. Gemäß' der Erfindung wird dies dadurch, erreicht, daß die Verzuckerung der Stärke bzw. des stärkereichen Ausgangsstoffes, .vorzugsweise mittels Salzsäure und,' unter geringem Druck, nur bis zu einem Dextrosegehalt von nicht mehr als 2ö% der Trockensubstanz durchgeführt wird, worauf die,.angezuckerte Lösung nach Neutralisieren in bekannter Weise !entweder durch Zerstäübung oder nach Eindampfen auf 5b bis 6oo/o Trockensubstanz und Ausfällen der höheren Amylosen durch Abkühlten auf Flächentrocknern, vorzugsweise Walzentrocknern, getrocknet wird.
  • Durch die nur leichte Verzuckerung der Stärke wird diese gewissermaßenworverd:aut, nämlich in "lösliche Amylodextrihe -Vibergeführt, so daß sich eine einwandfreie Tränke herstellen läßt, ohne daß unverdauliche Kleisterklumpen entstehen. Bei den bekannten Futtermitteln hingegen, bei dienen, wie bei Kartoffelmehl, die Kartoffelstärke noch ganz unverzuckert ist, wird der noch nicht leistungsfähige Magen des Jungviehs so stark beansprucht; daß die mit Kartoffelstärke gefütterten Kälber leicht unter Verdauungsstörungen leiden. Andererseits hergaben sich solche Störungen auch , bei Verwendung derjenigen bekannten Futtermittel, bei denen eine sehr weitgehende Verzuckerung der Stärke von Kartoffeln durch Anwendung einer größeren Menge konzentrierter Säure während längerer Zeit herbeigeführt wird, als gemäß der Erfindung in Betracht kommt.
  • Das Ausfällen der höheren Amylosen bei der Herstellung des Futtermittels gestattet, zur Trocknung gewöhnliche und wirtschaftlich arbeitende Walzentrocknungs,apparate zu verwenden; ohne diese -Ausfällugg wäre die Trocknung auf Flächentrocknern sehr erschwert, wenn nicht unmöglich, da die höheren Amylosen lyophile Kolloide sind und als solche dem Gut kleisterartg klebende Eigenschaften verleihen, die @es jedoch nach Flockung dieser Kolloide weitergehend verliert.
  • Das Erzeugnis des Verfahrens hat sich vermöge seiner Zusammensetzung in hohem Maße zur Fütterung von Kälbern bewährt. Es wurde überraschenderweise festgestellt, daß durch 21/2 kg des neuen Erzeugnisses i kg Milchfett ersetzt werden kann und daß demzufolge Mastkälber in 2 i Tagen zu einer Gewichtszunahme von 22 bis 23 kg gebracht werden konnten, indem sie täglich bis zu 5oo g des Futtermittels und i o kg Magermilch, aber ,gar keine Vollmilch erhielten. Das vorzugsweise aus Kartoffeln herzustellende Futtermittel kann daher als billiger vollwertiger Ersatz für. das Butterfett der Vollmilch dienen. Ausführungsbeispiele i. Eine aus ¢2 dz Kartoffelstärkemehl hergestellte Stärkemilch von etwa 22 bis 23° B6 wird in einem Kochfaß mit 1549 33 %iger Salzsäure bei 45 ,atü 4. bis 5 Minuten gekocht und dabei ,auf etwa i 5 % 'Dextrose in der Trockensubstanz verzuckert.
  • Der fertig gekochte Saft wird mit Soda neutralisiert und eingedickt und hiernach :auf ' einem Walzenapparat getrocknet. Um seinen gewöhnlichen Walzentrockner verwenden zu können, ist es ,erforderlich, zuvor auf 5o bis 6o% Trockensubstanz -einzudicken und diese Masse abzukühlen, um die noch gelöstenhochmolekularen Amylosen auszufällen. Hiernach kann das Erzeugnis auf einem gewöhnlichen Walzentrockner in praktisch trockenen Zustand übergeführt werden.
  • 2. Sauber gewaschene # Kartoffeln werden in einem Dämpfer ohne Zusatz von Wasser gedämpft und in :einer Menge von 40 dz mit etwa 5o bis 6o dz Wasser unter Zusatz von 20 kg 33 %iger Salzsäure so lange, etwa 5 bis i o Minuten, bei einem Druck von i, 5 atü verzuckert, bis der Dextrosegehaltetwa i5% beträgt. Die fertig gekochten Säfte werden nach Neutralisation in einem Zerstäubungstrockner getrocknet.

Claims (1)

  1. YATRNTANSPRUCIi: Verfahren zum Herstellen eines haltbaren Futtermittels für Jungvieh, insbesondere für z Kälber, aus Stärkeoder stärkereichen Stoffen, wie Kartoffeln, durch Verzuckerung, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzuckerung der Stärke bzw. des stärkereichen Ausgangsstoffes, vorzugsweise -mittels Salzsäure und unter geringem Druck, nur bis zu einem Dextrosegehalt von nicht mehr als 2o% der Trokkensubstanz durchgeführt wird, worauf die angezuckerte Lösung nach Neutralisieren in bekannter 'Weise entweder durch Zerstäubungoder nach Eindampfen auf 5o bis 6o% Trockensubstanz und Ausfällen der höheren Amylosen - durch Abkühlen auf Flächentrocknern, vorzugsweise Walzentrocknern, getrocknet wird.
DE1938ST057216 1938-03-10 1938-03-10 Verfahren zum Herstellen eines haltbaren Futtermittels fuer Jungvieh Expired DE698109C (de)

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