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DE69810433T2 - Scheinwerfer mit veränderbarer lichtverteilung, insbesondere für fahrzeuge - Google Patents

Scheinwerfer mit veränderbarer lichtverteilung, insbesondere für fahrzeuge

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DE69810433T2
DE69810433T2 DE69810433T DE69810433T DE69810433T2 DE 69810433 T2 DE69810433 T2 DE 69810433T2 DE 69810433 T DE69810433 T DE 69810433T DE 69810433 T DE69810433 T DE 69810433T DE 69810433 T2 DE69810433 T2 DE 69810433T2
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DE
Germany
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reflector
headlight
light beam
illumination
optical axis
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DE69810433T
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DE69810433D1 (de
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Pierre Albou
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Valeo Vision SAS
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Valeo Vision SAS
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V17/00Fastening of component parts of lighting devices, e.g. shades, globes, refractors, reflectors, filters, screens, grids or protective cages
    • F21V17/02Fastening of component parts of lighting devices, e.g. shades, globes, refractors, reflectors, filters, screens, grids or protective cages with provision for adjustment
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q1/00Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
    • B60Q1/02Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments
    • B60Q1/04Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights
    • B60Q1/14Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights having dimming means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S41/00Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps
    • F21S41/60Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps characterised by a variable light distribution
    • F21S41/67Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps characterised by a variable light distribution by acting on reflectors
    • F21S41/675Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps characterised by a variable light distribution by acting on reflectors by moving reflectors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Fahrzeugscheinwerfer mit variablem Lichtbündel.
  • Sie betrifft insbesondere die Scheinwerfer, die mittels einer einzigen Lichtquelle Fernlichtbündel mit unterschiedlicher Lichtverteilung zu erzeugen vermögen.
  • Scheinwerfer dieser Art wurden bereits insbesondere in der unter der Nummer FR-A- 2 727 497 veröffentlichten französischen Patentanmeldung vorgeschlagen. Die Bedeutung derartiger Scheinwerfer liegt hauptsächlich darin, dass die von ihnen erzeugte Lichtverteilung an die Fahrbedingungen des Fahrzeugs angepasst wird. Allgemein verändert sich die Lichtverteilung mit der Geschwindigkeit des Fahrzeugs, um bei geringer Geschwindigkeit die fahrzeugnahen Bereiche zu beleuchten (breites Lichtbündel) und bei hoher Geschwindigkeit bevorzugt die Fahrbahn so weit wie möglich zu beleuchten (spitzes Lichtbündel).
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist das Bereitstellen eines Scheinwerfers der vorgenannten Art mit guten optischen Leistungen und robusten Betrieb.
  • Zu diesem Zweck schlägt die Erfindung einen Scheinwerfer insbesondere für Fahrzeuge vor, mit einem ersten allgemein konkaven Reflektor, einer Lampe, die in dem ersten Reflektor feststehend angebracht ist und eine Lichtquelle trägt, und einem zweiten Reflektor, der in der konkaven Krümmung des ersten Reflektors aufgenommen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Reflektor unter der Einwirkung einer Antriebsvorrichtung zwischen einer Endstellung, in der der Scheinwerfer ein breites Lichtbündel entlang einer optischen Achse erzeugt, und einer Endstellung, in der der Scheinwerfer ein spitzes Lichtbündel entlang der optischen Achse erzeugt, beweglich ist.
  • Gemäß den Ausführungsarten der Erfindung
  • - besitzt der erste Reflektor wenigstens einen Reichweitenbereich, der von der Lichtquelle beleuchtet wird, wenn sich der zweite Reflektor in der einen der Endstellungen befindet, und der durch den zweiten Reflektor verdeckt wird, wenn dieser sich in der anderen Endstellung befindet;
  • - erzeugt der zweite Reflektor in der einen der Endstellungen ein breites Lichtbündel und in der anderen Endstellung ein spitzes Lichtbündel;
  • - besitzt der erste Reflektor einen Bodenbereich, der ungeachtet der Stellung des zweiten Reflektors von der Lichtquelle beleuchtet wird und der das Licht als breites Lichtbündel reflektiert;
  • - ist der zweite Reflektor zwischen einer nach vorne versetzten Endstellung, in der er ein spitzes Lichtbündel erzeugt, und einer nach hinten versetzten Endstellung, in der er ein breites Lichtbündel erzeugt und wenigstens einen Reichweitenbereich des ersten Reflektors verdeckt, beweglich;
  • - ist der zweite Reflektor an einem stangenförmigen Träger angebracht, der eine Öffnung des ersten Reflektors durchquert und mit der Antriebsvorrichtung verbunden ist;
  • - ist der zweite Reflektor in zwei Teilen ausgeführt, die durch den Träger miteinander verbunden sind;
  • - ist die Beleuchtung in der optischen Achse mit spitzem Lichtbündel stärker als die Beleuchtung in der optischen Achse mit breitem Lichtbündel, und ist die Beleuchtung bei einem Azimutwinkel von 10º mit spitzem Lichtbündel geringer als die Beleuchtung bei einem Azimutwinkel von 10º mit breitem Lichtbündel;
  • - ist die Beleuchtung in der optischen Achse mit spitzem Lichtbündel stärker als die Beleuchtung in der optischen Achse mit breitem Lichtbündel, und ist die Beleuchtung bei einem Azimutwinkel von 15º mit spitzem Lichtbündel geringer als die Beleuchtung bei einem Azimutwinkel von 15º mit breitem Lichtbündel.
  • Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in denen:
  • Fig. 1 und 2 einen erfindungsgemäßen Scheinwerfer in vertikaler Schnittansicht zeigen,
  • Fig. 3 und 4 einen Teil des erfindungsgemäßen Scheinwerfers im Horizontalschnitt zeigen,
  • Fig. 5 die Reflektoren und die Lampe des erfindungsgemäßen Scheinwerfers in Vorderansicht zeigt,
  • Fig. 6 die Beleuchtung zeigt, die durch den Scheinwerfer in zwei Stellungen des zweiten Reflektors in Abhängigkeit des Azimutwinkels erzeugt wird.
  • Der erfindungsgemäß ausgeführte Scheinwerfer ist in den beigefügten Zeichnungen insgesamt mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet.
  • Er umfaßt ein Gehäuse 12, das an der Vorderseite mit einer durchsichtigen Scheibe 14 abgeschlossen ist. Das Gehäuse 12 nimmt einen ersten Reflektor 16 mit allgemein konkaver Form auf, wobei die konkave Krümmung der Scheibe 14 zugewandt ist und somit eine optische Achse bildet (allgemeine Richtung des Lichtaustritts). Der erste Reflektor 16 nimmt in dem von der Scheibe 14 am weitesten entfernten Bereich eine Lampe 18 auf, die eine Lichtquelle 20 trägt. Das Gehäuse besitzt in seiner Rückwand eine Öffnung, durch die auf die Lampe 18 zu deren Austausch zugegriffen werden kann; im Betrieb ist diese Öffnung durch eine Abdeckhaube 13 verschlossen.
  • Der Scheinwerfer 10 umfaßt zudem einen zweiten Reflektor 32, der in der konkaven Krümmung des ersten Reflektors 16 in der Nähe der Lampe 18 aufgenommen ist. Dieser zweite Reflektor 32 ist wesentlich kleiner als der erste Reflektor 16. Er hat eine allgemein konkave Form, die insgesamt auf die optische Achse ausgerichtet ist. Die konkave Krümmung des ersten Reflektors 16 bzw. des zweiten Reflektors 32 weist insgesamt in dieselbe Richtung (die der optischen Achse des Scheinwerfers entspricht).
  • Der zweite Reflektor 32 ist auf einem Träger, hier einer Stange 30, fest angebracht. Der Träger 30 ist gegenüber dem ersten Reflektor 16 entlang der optischen Achse translatorisch verschiebbar. Der zweite Reflektor 32 ist folglich in dem ersten Reflektor 16 translatorisch verschiebbar.
  • In der in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsart ist der Träger in Form einer Stange 30 mit einem seiner Enden am zweiten Reflektor 32 befestigt und erstreckt sich in einer senkrechten Ebene durch eine Öffnung 26, die im ersten Reflektor 16 ausgebildet ist. Das andere Ende der Stange 30 ist in einer Antriebsvorrichtung 28 translatorisch geführt. Die Antriebsvorrichtung 28 kann beispielsweise einen Elektromotor und ein System zur Umwandlung der Drehbewegung in eine Bewegung zum translatorischen Antrieb der Stange 30 umfassen.
  • Die Antriebsvorrichtung wird durch eine elektronische Schaltung in Abhängigkeit von der Fahrzeuggeschwindigkeit gesteuert.
  • Die von dem ersten Reflektor 16, dem zweiten Reflektor 32, dem Träger 30 und der Antriebsvorrichtung 28 gebildete Einheit kann auf einer Platte befestigt sein, die ihrerseits in dem Gehäuse 12 mit bekannten Mitteln befestigt ist, die die Einstellung des Scheinwerfers im Höhen- und Azimutwinkel erlauben.
  • Der zweite Reflektor 32 ist zwischen zwei Endstellungen beweglich: einer sogenannten zurückgezogenen Stellung, die sich auf der optischen Achse am weitesten hinten befindet und dem Bereich am nächsten ist, in dem die Lampe 18 am ersten Reflektor 16 befestigt ist; und einer sogenannten nach vorne versetzten Stellung, die sich auf der optischen Achse am weitesten vorne befindet, d. h. der Scheibe 14 am nächsten ist.
  • In der in Fig. 1 und 3 dargestellten, zurückgezogenen Stellung des zweiten Reflektors 32 erzeugt der Scheinwerfer ein breites Lichtbündel, das insbesondere für eine Fahrt auf kurvenreicher Strecke oder bei geringer Geschwindigkeit geeignet ist. Diese Stellung des zweiten Reflektors 32 wird folglich verwendet, wenn das Fahrzeug mit geringer Geschwindigkeit fährt.
  • In der in Fig. 2 und 4 dargestellten, nach vorne versetzten Stellung des zweiten Reflektors 32 erzeugt der Scheinwerfer ein spitzes Lichtbündel, das insbesondere für eine Fahrt auf gerader Strecke mit hoher Geschwindigkeit geeignet ist. Diese Stellung des zweiten Reflektors 32 wird folglich verwendet, wenn das Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit fährt.
  • Der zweite Reflektor 32 kann darüber hinaus in allen zwischen den beiden vorgenannten Endstellungen liegenden Stellungen kontinuierlich angeordnet werden, zum Beispiel entsprechend einer monotonen Funktion der Geschwindigkeit.
  • Fig. 6 zeigt die durch den Scheinwerfer erzeugte Beleuchtung mit breitem Lichtbündel (Kurve bezeichnet mit 40) und mit spitzem Lichtbündel (Kurve bezeichnet mit 42) in Abhängigkeit vom Winkelabstand θ (Azimutwinkel) bezüglich der optischen Achse in der die optische Achse enthaltenden horizontalen Ebene. Die Beleuchtung wird auf einem Messschirm in Lux gemessen, der in 25 Meter Entfernung aufgestellt und in logarithmischer Einteilung dargestellt ist.
  • Die Beleuchtung auf der Achse bei 25 Metern beträgt zum Beispiel mit spitzem Lichtbündel 250 Lux, wogegen sie mit breitem Lichtbündel bei 50 Lux liegt.
  • Bei einem Abstand von 10º von der optischen Achse (Azimutwinkel) liegt die Beleuchtung in 25 Meter Entfernung bei spitzem Lichtbündel unter 2 Lux, wogegen sie bei breitem Lichtbündel über 10 Lux beträgt.
  • Es ist folglich festzustellen, dass beim Übergang vom spitzen zum breiten Lichtbündel die Beleuchtung in der Achse abnimmt, wogegen die Beleuchtung bei einem Winkelabstand von 10º (Azimutwinkel) zunimmt; bei einem Winkelabstand von 15º nimmt die Beleuchtung beim Übergang vom spitzen zum breiten Lichtbündel gleichfalls zu.
  • Um die oben genannten Lichtbündel zu erzeugen, sind der erste und der zweite Reflektor wie nachstehend beschrieben gebaut.
  • Der erste Reflektor 16 umfaßt einen Bodenbereich F und wenigstens einen Seitenbereich L, wie in Fig. 5 klar zu erkennen. Der in den beigefügten Zeichnungen dargestellte erste Reflektor 16 besitzt genau zwei Seitenbereiche L.
  • Die durch den Bodenbereich F erzeugte Abbildung der Lichtquelle 20 ist ein winkelförmig breites Lichtbündel. Die eine derartige winkelförmige Auffächerung erzeugende Oberfläche des Bodenbereichs F ist zum Beispiel in der Art ausgeführt, wie in der unter der Nr. 2 722 270 veröffentlichten Patentanmeldung beschrieben. Zum Bilden der Bodenfläche kann man sich daher auf diese Patentanmeldung stützen, unter Berücksichtigung des zweiten Reflektors 32 in seiner zurückgezogenen Stellung. Die vom Bodenbereich F reflektierten Strahlen werden folglich durch den zweiten Reflektor 32 auch in dessen anderen Stellungen nur gering abgeschirmt. Der Bodenbereich F reflektiert somit das Licht in einem breiten Lichtbündel, das durch den zweiten Reflektor 32 nur gering abgeschirmt wird.
  • Andererseits erreichen die von der Lichtquelle 20 ausgehenden Strahlen den Bodenbereich F, ohne je von dem zweiten Reflektor 32 ungeachtet dessen Stellung abgeschirmt zu werden. Dieses Merkmal erlaubt es im übrigen, die Ausdehnung des Bodenbereichs F zu bestimmen.
  • Die Seitenbereiche L erzeugen ein winkelförmig nur sehr gering aufgefächertes Lichtbündel (spitzes Lichtbündel). Es kann in Betracht gezogen werden, dass die winkelförmige Auffächerung eines spitzen Lichtbündels beiderseits der optischen Achse kleiner als 10º ist. Diese Seitenbereiche L bilden folglich Reichweitenbereiche. Eine parabolische optische Oberfläche, deren Brennpunkt in der Lichtquelle liegt, eignet sich folglich für die Seitenbereiche L.
  • Vorteilhafterweise sind die seitlichen Reichweitenbereiche in der zurückgezogenen Stellung des zweiten Reflektors 32 nicht aktiv. Hierzu befindet sich der zweite Reflektor 32 in seiner zurückgezogenen Stellung zwischen der Lichtquelle 20 und den Seitenbereichen L des ersten Reflektors 16. In seiner zurückgezogenen Stellung verdeckt der zweite Reflektor 32 die Reichweitenbereiche (Seitenbereiche) und nimmt den Lichtstrom auf, der zu diesen Reichweitenbereichen gelenkt wurde (vgl. Fig. 3).
  • In der in den beigefügten Zeichnungen dargestellten Ausführungsart ist der zweite Reflektor 32 in zwei Teilen ausgeführt, die durch den Träger 30 verbunden und jeweils auf einer Seite der Lampe 18 waagerecht zu dieser angeordnet sind.
  • Die durch den zweiten Reflektor 32 gebildete optische Oberfläche ist so ausgeführt, dass sie ein breites Lichtbündel in der zurückgezogenen Stellung des zweiten Reflektors 32 (Fig. 3) und ein spitzes Lichtbündel in der nach vorne versetzten Stellung reflektiert.
  • Genauer sind, wenn sich der zweite Reflektor 32 in zurückgezogener Stellung befindet und wie deutlich in Fig. 3 zu erkennen, insbesondere die Strahlen, die durch seine im Horizontalschnitt in der Nähe der Lampe 18 gelegenen Bereiche reflektiert werden, bezüglich der optischen Achse stark divergent, wogegen die von seinen Randbereichen reflektierten Strahlen fast parallel zur optischen Achse sind. Es wird folglich ein breites Lichtbündel erzeugt.
  • In der nach vorne versetzten Stellung des zweiten Reflektors 32 sind alle von dem zweiten Reflektor 32 reflektierten Strahlen in etwa parallel zur optischen Achse.
  • Die nachstehend beispielhaft genannte Oberfläche hat die erforderlichen optischen. Eigenschaften. Diese Oberfläche wird in einem direkten Orthonormalsystem (0, x, y, z) erläutert. Der Nullpunkt 0 dieses Bezugssystems liegt im Mittelpunkt der Lichtquelle 20; (0, y) ist die optische Achse des Scheinwerfers und (0, z) ist vertikal. Die beiden Endstellungen des zweiten Reflektors 32 sind auf der Achse (0, y) mit y1 und y2 (y1 < y2) markiert.
  • Es wird ein Parameter dmax und eine abnehmende Funktion d: [y1, y2]&rarr;[-dmax, 0] gewählt, die es ermöglichen, die Verteilung des Lichts im Lichtbündel anzupassen.
  • Die Funktion p wird somit (zum Beispiel mit herkömmlichen numerischen Methoden) wie folgt nach [y1, y2] bestimmt:
  • Die zum vollständigen Bestimmen der Funktion &rho; erforderliche Grenzwertbedingung bestimmt den Strahl &rho;0 der Bodenöffnung des zweiten Reflektors 32 und lautet &rho;0 = &rho;(y1).
  • Es ist oft wünschenswert, dass das Lichtbündel nicht rotationssymmetrisch, sondern in seiner horizontalen Erstreckung breiter ist. Es wird daher eine Richtung orthogonal zur optischen Achse gewählt, in der eine Auffächerung yF oder eine Konzentration F1 erzielt wird.
  • Für alle &theta; zwischen 0 und 2&pi;, wird definiert:
  • Außerdem wird gesetzt
  • Ist für jedes y und für jedes &theta; der Punkt F&sub2;&sub2;(y, &theta;) die Lösung der folgenden Gleichung:
  • und lautet der Punkt für F&sub2;&sub1;(y, &theta;) wie folgt:
  • wird die Oberfläche des zweiten Reflektors 32 durch die Punkte M' wie folgt definiert:
  • O ' = &lambda;.O
  • mit
  • l = OM + MF&sub2;&sub1;
  • Die besonders vorteilhafte Wechselwirkung zwischen dem ersten Reflektor 16 und dem zweiten Reflektor 32 ist festzustellen.
  • Befindet sich der zweite Reflektor 32 in nach vorne versetzter Stellung (Fig. 4), nimmt er einen geringen Teil des Lichts auf, das er in etwa parallel zur optischen Achse reflektiert. Der Bodenbereich F des ersten Reflektors 16 erzeugt einen leuchtenden Boden (homogenes breites Lichtbündel). Ein großer Teil des Lichts wird von den seitlichen Reichweitenbereichen L aufgenommen, die es parallel zur optischen Achse reflektieren. Es wird somit ein besonders zufriedenstellendes spitzes Lichtbündel ausgeführt.
  • Befindet sich der zweite Reflektor 32 in zurückgezogener Stellung (Fig. 3), wird umgekehrt ein großer Teil des Lichtstroms durch den zweiten Reflektor 32 abgeschirmt, der in dieser Stellung ein breites Lichtbündel erzeugt. Die seitlichen Reichweitenbereiche L sind durch den zweiten Reflektor 32 verdeckt und sind somit nicht an der Bildung des Lichtbündels beteiligt. Bei dem ersten Reflektor 16 ist ausschließlich der Bodenbereich F optisch aktiv, der ein breites Lichtbündel erzeugt. Es wird somit ein homogenes breites Lichtbündel realisiert.
  • Die Erfindung ist nicht auf das vorstehende Beispiel beschränkt, das lediglich eine bevorzugte Ausführungsart der Erfindung darstellt.

Claims (9)

1. Fahrzeugscheinwerfer (10) mit einem ersten allgemein konkaven Reflektor (16), einer Lampe (18), die in dem ersten Reflektor (16) feststehend angebracht ist und eine Lichtquelle (20) trägt, und einem zweiten Reflektor (32), der in der konkaven Krümmung des ersten Reflektors (16) aufgenommen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Reflektor (32) unter der Einwirkung einer Antriebsvorrichtung (28) zwischen einer Endstellung, in der der Scheinwerfer (10) ein breites Lichtbündel (40) entlang einer optischen Achse erzeugt, und einer Endstellung, in der der Scheinwerfer (10) ein spitzes Lichtbündel (42) entlang der optischen Achse erzeugt, beweglich ist.
2. Scheinwerfer (10) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der erste Reflektor (16) wenigstens einen Reichweitenbereich (L) besitzt, der von der Lichtquelle (20) beleuchtet wird, wenn sich der zweite Reflektor (32) in der einen der Endstellungen befindet, und der durch den zweiten Reflektor (32) verdeckt wird, wenn dieser sich in der anderen Endstellung befindet.
3. Scheinwerfer (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Reflektor (32) in der einen der Endstellungen ein breites Lichtbündel und in der anderen Endstellung ein spitzes Lichtbündel erzeugt.
4. Scheinwerfer (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Reflektor (16) einen Bodenbereich (F) besitzt, der ungeachtet der Stellung des zweiten Reflektors (32) von der Lichtquelle (20) beleuchtet wird und der das Licht als breites Lichtbündel reflektiert, das nicht durch den zweiten Reflektor (32) abgeschirmt wird.
5. Scheinwerfer (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Reflektor (32) zwischen einer nach vorne versetzten Endstellung, in der er ein spitzes Lichtbündel erzeugt, und einer nach hinten versetzten Endstellung, in der er ein breites Lichtbündel erzeugt und wenigstens einen Reichweitenbereich (L) des ersten Reflektors (16) verdeckt, beweglich ist.
6. Scheinwerfer (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Reflektor (32) an einem stangenförmigen Träger (30) angebracht ist, der eine Öffnung (26) des ersten Reflektors (16) durchquert und mit der Antriebsvorrichtung (28) verbunden ist.
7. Scheinwerfer (10) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Reflektor (32) in zwei Teilen ausgeführt ist, die durch den Träger (30) miteinander verbunden sind.
8. Scheinwerfer (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtung in der optischen Achse mit spitzem Lichtbündel (42) stärker ist als die Beleuchtung in der optischen Achse mit breitem Lichtbündel (40), und dass die Beleuchtung bei einem Azimutwinkel von 10º mit spitzem Lichtbündel (42) geringer ist als die Beleuchtung bei einem Azimutwinkel von 10º mit breitem Lichtbündel (40).
9. Scheinwerfer (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtung in der optischen Achse mit spitzem Lichtbündel (42) stärker ist als die Beleuchtung in der optischen Achse mit breitem Lichtbündel (40), und dass die Beleuchtung bei einem Azimutwinkel von 15º mit spitzem Lichtbündel (42) geringer ist als die Beleuchtung bei einem Azimutwinkel von 15º mit breitem Lichtbündel (40).
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EP (1) EP0929774B1 (de)
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DE (1) DE69810433T2 (de)
ES (1) ES2190811T3 (de)
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