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Die Erfindung betrifft eine Schaltung zum Erzeugen einer Spannung zum
Programmieren oder Löschen eines Speichers, der Transistoren mit
schwimmendem Gate verwendet. Insbesondere betrifft die Erfindung den
Generator, der den Speicherzellen zum Löschen oder Programmieren
Rechteckspannungspulse liefert.
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Das Programmieren und Löschen von in Transistoren mit schwimmendem Gate
enthaltenen Informationen erfolgt durch das Anlegen hoher Spannungen
zwischen Gate und Drain. So wird das schwimmende Gate durch den Tunnel-
Effekt aufgeladen oder entladen. Die an den Transistor anzulegende Spannung
muss progressiv sein, um einen Durchschlag des Isoliermaterials zu verhindern.
Es sind zahlreiche Generatoren für Spannungsrampen bekannt. Ein
Generatorsystem für eine Rampe ist beispielsweise in den Druckschriften EP-A-0 762 428
und EP-A-0 811 987 beschrieben.
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In Fig. 1 sind die beim Programmieren eines Speichers mit schwimmendem
Gate eingesetzten Schaltungen dargestellt. Eine Ladungspumpe 1 liefert eine so
genannte Pumpspannung VHT. Diese Ladungspumpe 1 wird durch ein binäres
Programmiersignal SP gesteuert. Das Programmiersignal SP erlaubt den Betrieb
der Ladungspumpe während der Programmierung. Ein Pulsformer 2 nimmt die
Pumpspannung VHT auf und erzeugt eine Programmierspannung VPP, die
progressiv ansteigt, damit die Speichertransistoren nicht beschädigt werden. Die
Programmierspannung VPP dient der Versorgung von Zwischenspeichern 3, in
die die zu programmierenden Daten zuvor geladen werden. Ein oder mehrere
Zwischenspeicher 3 ist bzw. sind mit einer Speicherebene 4 verbunden. Die
Erhöhung der Programmierspannung VPP bewirkt das progressive Ansteigen der
Spannung am Ausgang der Zwischenspeicher 3, was zur Folge hat, dass der
Inhalt von mindestens einem der Zwischenspeicher 3 in die Speicherebene
geschrieben wird.
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Das Löschen erfolgt nach einem ähnlichen, aber dennoch leicht unterschiedlichen
Prinzip. Beispielsweise können die Zwischenspeicher durch
Zeilendekodierschaltungen ersetzt werden, um die Polarität der Zellen umzukehren, oder es
können die gleichen Schaltungen mit negativer Programmierspannung verwendet
werden.
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Fig. 2a zeigt die ideale Funktionsweise der Ladungspumpe 1 und des
Pulsformers 2 bei einem Rechteckspannungspuls für eine Programmierung. Im
Moment T&sub1; wird das Programmiersignal aktiviert und bewirkt einen schnellen
Anstieg der Pumpspannung VHT, die bis zu einer maximalen Pumpspannung
VHTMAX ansteigt, wobei die Pumpspannung VHT, so geregelt ist, dass sie bei
VHTMAX gehalten wird. Im Moment T&sub2; wird das Programmiersignal deaktiviert,
was die Programmierung beendet; die Ladungspumpe 1 bleibt stehen, und die
Pumpspannung VHT sinkt auf 0 V. Die Spannung VPP ist eine konstante
Spannung, die der Versorgungsspannung VCC der integrierten Schaltung
entspricht, wenn das Programmiersignal SP deaktiviert ist. Wenn das
Programmiersignal SP aktiv ist, wird die Programmierspannung VPP gleich der
Pumpspannung VHT. Der Pulsformer begrenzt jedoch den Anstieg der
Programmierspannung VPP, damit die Speichertransistoren nicht beschädigt werden.
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Fig. 2a entspricht einem normalen Funktionieren mit einer Ladungspumpe, die
ausreichend Strom liefern kann. Sobald die Programmierspannung VPP ansteigt,
muss die Ladungspumpe Strom an die mit der Programmierspannung VPP
versorgten Schaltungen liefern, das heißt an die Zwischenspeicher 3, die von den
Speichertransistoren der Speicherebene geladen werden, mit denen sie verbunden
sind. Der von der Ladungspumpe gelieferte Strom ist umso größer, je stärker der
Anstieg der Programmierspannung VPP ist.
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Fig. 2b zeigt den Fall, dass die Ladungspumpe unterdimensioniert ist. Aus
dieser Figur ist ersichtlich, dass die Pumpspannung VHT schnell ansteigt, bis die
Programmierspannung VPP zu steigen beginnt. Die Ladungspumpe muss einen
hohen Strom an die Zwischenspeicher liefern, der den Anstieg der
Pumpspannung VHT stark begrenzt. Fig. 2b zeigt einen Extremfall, in dem die
Ladungspumpe 1 es nicht erlaubt, die Spannung VHTMAX zu erreichen, die nötig
wäre, um die Programmierung sicherzustellen.
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Um ein solches Problem zu umgehen, muss der Fachmann beim Dimensionieren
der Ladungspumpe 1 den maximalen Strom, den diese bei gleichzeitigem
raschem Anheben der Pumpspannung VHT liefern muss, mit einbeziehen. Der
Fachmann weiß, dass der maximale Ausgangsstrom der Ladungspumpe
proportional zu C · F/n ist, wobei C die Kapazität der in den Ausgangsstufen der Pumpe
verwendeten Kondensatoren darstellt. F ist die Pumpfrequenz und n die Anzahl
der Ausgangsstufen der Pumpe. Die Anzahl der Ausgangsstufen wird in
Abhängigkeit von der gewünschten Spannung und der Versorgungsspannung der
integrierten Schaltung festgelegt. Eine Erhöhung der Pumpfrequenz hat einen
erhöhten Verbrauch, Probleme mit parasitärer Strahlung und die Gefahr der
Desynchronisierung (zu schnelles Schalten der Ausgangsstufen) zur Folge. Die
Erhöhung der Kapazitäten zieht eine Zunahme der Größe der Pumpe nach sich.
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Derzeit ist das Programmieren (oder Löschen) wortweise, pro Wortseite oder
global (des ganzen Speichers) möglich. Die globale Programmierung wird dabei
im Wesentlichen zur Verringerung der Dauer beim Durchführen von
Speichertests verwendet. Ein System, das dazu ausgelegt ist, eine globale
Programmierung unter guten Bedingungen zuzulassen, ist für die Programmierung eines
Wortes überdimensioniert. Und dies umso mehr, je größer die Kapazität (Größe)
des Speichers ist.
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Die Erfindung schlägt vor, die Probleme in Bezug auf die Überdimensionierung
der Ladungspumpe zu lösen. Erfindungsgemäß wird ein Umschalter hinzugefügt,
um die Pumpspannung nach einer gewissen Zeit umzuschalten, damit sie ein
ausreichendes Niveau erreicht, bevor ein starker Strom erzeugt werden muss. Die
erfindungsgemäße Ladungspumpe muss einzig so ausgelegt sein, dass sie die
Pumpspannung auf ihrem maximalen Ladungswert hält, wodurch eine kleinere
Ladungspumpe ermöglicht wird.
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Gegenstand der Erfindung sind ein Speicher mit schwimmendem Gate gemäß
Anspruch 1 und ein Verfahren gemäß Anspruch 5.
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Gemäß verschiedener Ausführungsarten umfassen die Steuerungsmittel entweder
eine Spannungsdetektorschaltung, um festzustellen, ob die Pumpspannung eine
Referenzspannung erreicht hat, und das Steuersignal zu aktivieren, sobald die
Pumpspannung die Referenzspannung erreicht hat, oder einen
Verzögerungskreis, um das Steuersignal zu aktivieren, nachdem eine vorher festgelegte
Zeitspanne ab Ingangsetzen der Ladungspumpe verstrichen ist, oder aber eine
Spannungsdetektorschaltung und einen Verzögerungskreis, um das Steuersignal zu
aktivieren, sobald die Pumpspannung eine Referenzspannung erreicht hat oder
sobald die Ladungspumpe eine vorher festgelegte Zeitspanne lang aktiviert ist.
Für jede Ausführungsart liefert der Umschalter die Schaltspannung, die gleich der
Pumpspannung ist, an den Pulsformer, wenn das Steuersignal aktiv ist.
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Gemäß verschiedener Varianten wird das Steuersignal aktiv, entweder sobald die
Pumpspannung eine Referenzspannung erreicht hat oder eine vorher festgelegte
Zeitspanne seit Beginn des Pumpens der Pumpspannung verstrichen ist oder
sobald die Pumpspannung eine Referenzspannung erreicht hat oder eine vorher
festgelegte Zeitspanne seit Beginn des Pumpens der Pumpspannung verstrichen
ist.
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Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der folgenden
detaillierten Beschreibung hervor, die auf die beigefügten Zeichnungen Bezug nimmt und
als nicht einschränkendes Beispiel dient. Es zeigen:
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- Fig. 1 einen Spannungsgenerator zum Programmieren nach dem Stand der
Technik,
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- Fig. 2a und 2b Kennlinien der Schaltung von Fig. 1,
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- Fig. 3 einen erfindungsgemäßen Spannungsgenerator zum Programmieren
oder Löschen,
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- Fig. 4 einen in der Erfindung eingesetzten Umschalter,
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- Fig. 5A bis 5F und 6A bis 6F Kennlinien der Erfindung.
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Die in Fig. 3 abgebildete Schaltung umfasst die Ladungspumpe 1, den
Pulsformer 2, einen Verzögerungskreis 5, eine logische Schaltung 6 und einen
Umschalter 7.
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Die Ladungspumpe 1 wurde im Einzelnen dargestellt und umfasst in Reihe
geschaltete Ausgangsstufen, eine Phasengenerator-Schaltung 102, einen
Oszillator 103 und einen Regelkreis 104.
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Die Ausgangsstufen 101 erhalten jeweils mindestens ein oder zwei Phasensignale
(je nach Art der Ausgangsstufe), eine Eingangsspannung, und liefern jeweils eine
Ausgangsspannung, die der um die Amplitude des Phasensignals im
vorgesehenen Bereich erhöhten Eingangsspannung entspricht. An der ersten Ausgangsstufe
101 liegt die Versorgungsspannung VCC des Schaltkreises an, und die letzte
Ausgangsstufe 101 liefert die Pumpspannung VHT.
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Der Phasengenerator 102 erhält ein Clock-Signal und erzeugt abwechselnd zwei
oder vier Phasensignale an den Ausgangsstufen.
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Der Oszillator 103 ist ein gesteuerter Oszillator; er besitzt einen ersten und
zweiten Steuereingang und liefert an einem Ausgang das Clock-Signal. Wie
üblich arbeitet der Oszillator, wenn sich der erste und zweite Eingang beide in
einem ersten Zustand befinden, und bleibt stehen, sobald sich einer der Eingänge
im zweiten Zustand befindet. Am ersten Eingang des Oszillators 103 liegt das
Programmiersignal SP an, das angibt, dass die Programmierung läuft, wenn es
sich im ersten Zustand befindet.
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Der Regelkreis 104 erhält die Pumpspannung VHT und erzeugt einen binären
Indikator IB an einem Ausgang. Der Ausgang des Regelkreises 104 ist mit dem
zweiten Eingang des Oszillators 103 verbunden. Wenn die Pumpspannung VHT
kleiner als eine Referenzspannung ist, die mindestens gleich der zur
Programmierung eines Speichertransistors nötigen Spannung ist, befindet sich der binäre
Indikator IB im ersten Zustand. Wenn die Pumpspannung VHT größer als die
Referenzspannung ist, befindet sich der binäre Indikator IB im zweiten Zustand.
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Mehr Details über Verwirklichung und Funktionsweise der Ladungspumpe 1
kann der Fachmann beispielsweise den Anmeldungen EP-A-0 382 929, EP-A-
0 678 802 oder EP-A-0 757 427 entnehmen, die verschiedene Elemente dieser
Pumpe behandeln.
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Der Verzögerungskreis 5, der einen Eingang und einen Ausgang besitzt, erhält an
seinem Eingang das Programmiersignal und erzeugt an seinem Ausgang einen
Endindikator der Verzögerungszeit FT. Der Endindikator der Verzögerungszeit
FT ist ein binäres Signal, das sich nach Ablauf einer vorher festgelegten
Zeitspanne ab einer aufsteigenden Flanke des Programmiersignals SP in den ersten
Zustand setzt. Wenn das Programmiersignal SP im zweiten Zustand ist, wird das
Signal des Endes der Verzögerung in den zweiten Zustand gesetzt. Der
Verzögerungskreis 5 kann beispielsweise mithilfe einer monostabilen Schaltung oder
mithilfe eines Zählers verwirklicht werden.
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Die logische Schaltung 6 besitzt erste bis dritte binäre Eingänge und einen
logischen Ausgang. Der erste binäre Eingang ist mit dem Ausgang des
Regelkreises 104 verbunden, um den binären Indikator IB aufnehmen zu können. Der
zweite binäre Eingang erhält das Programmiersignal SP. Der dritte binäre
Eingang erhält den Endindikator der Verzögerung FT. Der logische Ausgang liefert
ein Steuersignal SC, das inaktiv ist, wenn sich das Programmiersignal im zweiten
Zustand befindet, und aktiv wird, sobald das Programmiersignal SP im ersten
Zustand ist und der binäre Indikator eine aufsteigende Flanke aufweist oder
sobald sich das Programmiersignal SP im ersten Zustand befindet und das Signal
des Endes der Verzögerung FT eine aufsteigende Flanke aufweist.
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Der Umschalter 7 besitzt einen Steuereingang, einen Spannungseingang und
einen Spannungsausgang. Am Spannungseingang liegt die Pumpspannung VHT
an. Am Steuereingang liegt das Steuersignal SC an. Der Spannungsausgang
liefert eine Schaltspannung VHT, die null ist, wenn das Steuersignal inaktiv ist,
und der Pumpspannung VHT entspricht, wenn das Steuersignal aktiv ist.
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Der Pulsformer 2 nimmt die Schaltspannung VHT auf und liefert die
Programmierspannung VPP. Die Programmierspannung VPP entspricht der
Versorgungsspannung VCC, wenn die Schaltspannung VHT' null ist. Sobald die Schaltspannung
VHT, höher ist als die Versorgungsspannung VCC, steigt die Programmierspannung
VPP progressiv an, bis sie einen maximalen Programmierspannungswert erreicht.
Der Pulsformer kann beispielsweise dem in der Anmeldung EP-A 0 762 428
beschriebenen entsprechen.
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Gemäß einer Variante ist es nicht nötig, dass der Umschalter eine Nullspannung
liefert. Wichtig ist, dass der Umschalter 7 eine neutrale Spannung an den
Pulsformer 2 liefert. Unter "neutraler Spannung" ist eine Spannung zu verstehen, die
den Pulsformer inaktiv setzt; beispielsweise kann die neutrale Spannung
zwischen 0 V und der Versorgungsspannung VCC liegen oder einem Ausgang hoher
Impedanz entsprechen, dessen Spannung vom Pulsformer 2 festgelegt wird.
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Im zuvor beschriebenen Beispiel geht es um die Programmierung von
Speichertransistoren. Es ist offensichtlich, dass sich eine solche Schaltung auch zum
Löschen der gleichen Speichertransistoren verwenden lässt. Dazu werden die an
die Speichertransistoren angelegten Spannungen bezüglich einer
Programmierung invertiert. Bei bestimmten Speichern werden nur positive Spannungen
verwendet. In diesem Fall muss eine Verzweigung vorgesehen werden, um die
Programmierspannung beim Löschen beispielsweise zu den Schaltungen zum
Dekodieren der Speicherebene zu leiten. Wird eine negative Spannung zum
Löschen verwendet, muss die Erfindung entsprechend abgewandelt werden, um
mit negativen Spannungen zu funktionieren.
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Fig. 4 zeigt eine bevorzugte Ausführungsart der logischen Schaltung 6 und des
Umschalters 7.
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Die logische Schaltung 6 umfasst erste und zweite ET-NON-Gatter 601 und 602
mit zwei Eingängen, ein invertierendes Gatter 603 und ein OU-NON-Gatter 604
mit zwei Eingängen. Die ersten und zweiten ET-NON-Gatter 601 und 602 sind
verbunden und bilden eine R/S-Kippschaltung, wobei ein Eingang des ersten ET-
NON-Gatters 601 den binären Indikator IB und ein Eingang des zweiten ET-
NON-Gatters 602 das Programmiersignal SP erhalten. Der Eingang des
invertierenden Gatters 603 ist mit dem Ausgang des zweiten ET-NON-Gatters 602
verbunden. Der erste Eingang des OU-NON-Gatters 604 ist mit dem Ausgang des
invertierenden Gatters 603 verbunden. Der zweite Eingang des OU-NON-Gatters
604 erhält das Signal des Endes der Verzögerung FT. Der Ausgang des OU-
NON-Gatters 604 liefert das Steuersignal SC.
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Der Umschalter 7 umfasst erste und zweite P-Transistoren 701 und 702, dritte
und vierte N-Transistoren 703 und 704 und einen Inverter 705. Die Source-
Anschlüsse des ersten und zweiten Transistors 701 und 702 sind miteinander
verbunden und erhalten die Pumpspannung VHT. Der Drain des ersten Transistors
701 ist mit dem Gate des zweiten Transistors 702 und dem Drain des dritten
Transistors 703 verbunden. Der Drain des zweiten Transistors 702 ist mit dem
Gate des ersten Transistors 701 und dem Drain des vierten Transistors 704
verbunden. Die Source-Anschlüsse der dritten und vierten Transistoren 703 und
704 sind mit Masse verbunden. Das Gate des dritten Transistors 703 und der
Eingang des Inverters 705 sind gemeinsam mit dem Ausgang der logischen
Schaltung 6 verbunden und erhalten das Steuersignal SC. Das Gate des vierten
Transistors 704 ist mit dem Ausgang des Inverters 705 verbunden. Die
Schaltspannung VHT' wird von dem Knoten geliefert, der von den Drain-Anschlüssen
der ersten und dritten Transistoren 701 und 703 gebildet wird.
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Die Erfindung lässt sich zusammenfassen als eine Verzögerung bei der Ausgabe
der Pumpspannung VHT an den Pulsformer 2. Die Verzögerung wird im
bevorzugten Beispiel durch eine Steuerschaltung erzeugt, die eine
Spannungsdetektorschaltung aufweist, die aus dem Regelkreis 104 der Ladungspumpe 1, dem
Verzögerungskreis 5 und der logischen Schaltung 6 besteht.
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Die Fig. 5A bis SF zeigen die Funktionsdiagramme der Erfindung im Fall
einer "schnellen" Ladungspumpe. Im dargestellten Beispiel betragen die
Versorgungsspannung VCC 3 V, die Referenzspannung für den Regelkreis 104 18 V
und die maximale Programmierspannung, die vom Pulsformer 2 geregelt wird,
16,5 V.
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Fig. 5A stellt die Pumpspannung VHT am Ausgang der Ladungspumpe dar. Die
Sägezähne entsprechen dem Pumpen der Ladungspumpe und sind gegenüber der
Realität etwas hervorgehoben.
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Die Fig. 5B bis 5D stellen jeweils das Programmiersignal SP, den binären
Indikator IB und das Signal des Endes der Verzögerung FT dar. In den Fig.
5B bis 5D entspricht der erste Zustand einem logischen Zustand "1" und der
zweite Zustand einem logischen Zustand "0".
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Fig. 5E stellt das Steuersignal SC dar, hier aktiv auf dem logischen Niveau "0".
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In Fig. 5F ist die Schaltspannung VHT in durchgezogenen Linien und die
Programmierspannung VPP in gestrichelten Linien dargestellt. Damit die
Zeichnung vereinfacht wird, weist die Programmierspannung VPP einen einfachen
Anstieg auf.
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Zum Zeitpunkt t&sub1; wird das Programmiersignal aktiv, was das Pumpen der
Ladungspumpe 1 auslöst. Zum Zeitpunkt t&sub2; erreicht die Pumpspannung den
Maximalwert, wodurch der binäre Indikator IB in den zweiten Zustand gesetzt
wird; das Steuersignal wird aktiv und bringt die Schaltspannung VHT' auf die
Pumpspannung VHT, was den Anstieg der Programmierspannung VPP bewirkt.
Zum Zeitpunkt t&sub3; geht die Verzögerung ohne Auswirkungen auf die restliche
Schaltung in den ersten Zustand über. Zum Zeitpunkt t&sub4; erreicht die
Programmierspannung VPP ihren Maximalwert. Zum Zeitpunkt t&sub5; geht das Programmiersignal
SP in den zweiten Zustand über und zeigt das Ende der Programmierung an,
wodurch das Steuersignal SC inaktiv wird und die Schaltspannung VHT' auf null
gebracht wird; die Programmierspannung VPP wird dann gleich der
Versorgungsspannung VCC.
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Zwischen den Zeitpunkten t&sub2; und t&sub4; wird bei dem Anstieg der
Programmierspannung ein größerer Strom gezogen als zwischen den Zeitpunkten t&sub4; und t&sub5;,
was eine höhere Beanspruchung der Ladungspumpe zur Folge hat, die aber wenig
Einfluss auf die Pumpspannung VHT hat.
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Die Fig. 6A bis 6F stellen die Funktionsdiagramme der Erfindung für den
Fall dar, dass die Ladungspumpe "langsam" ist. Im abgebildeten Beispiel hat man
eine Versorgungsspannung VCC gleich 3 V, eine Referenzspannung von 18 V
für den Regelkreis 104 und eine maximale Programmierspannung von 16,5 V.
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Fig. 6A stellt die Pumpspannung VHT des Ausgangs der Ladungspumpe dar. Die
Sägezähne entsprechen dem Pumpen der Ladungspumpe und sind gegenüber der
Realität etwas hervorgehoben.
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In den Fig. 6B bis 6D sind das Programmiersignal SP, der binäre Indikator IB
und das Signal des Endes der Verzögerung FT dargestellt. Bei den Fig. 6B bis
6D entspricht der erste Zustand einem logischen Zustand "1" und der zweite
Zustand einem logischen Zustand "0".
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Fig. 6E stellt das Steuersignal SC dar, das hier auf dem logischen Niveau "0"
aktiv ist.
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Fig. 6F zeigt die Schaltspannung VHT, in durchgezogener Linie und die
Programmierspannung VPP in gestrichelter Linie. Damit die Zeichnung
vereinfacht wird, weist die Programmierspannung VPP einen einfachen Anstieg auf.
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Zum Zeitpunkt t&sub6; wird das Programmiersignal aktiv, was das Pumpen der
Ladungspumpe 1 auslöst. Zum Zeitpunkt t&sub7; endet die Verzögerung, das Signal
des Endes der Verzögerung geht in den ersten Zustand über, das Steuersignal
wird aktiv und bringt die Schaltspannung VHT' auf das gleiche Niveau wie die
Pumpspannung VHT, was zu einem Anstieg der Programmierspannung VPP führt.
Zum Zeitpunkt t&sub9; erreicht die Pumpspannung den Maximalwert, was den binären
Indikator IB ohne Auswirkung auf die restliche Schaltung in den zweiten Zustand
setzt. Zum Zeitpunkt t&sub9; erreicht die Programmierspannung VPP ihren
Maximalwert. Zum Zeitpunkt t&sub1;&sub0; geht das Programmiersignal SP in den zweiten Zustand
über und gibt das Ende der Programmierung an, was zur Folge hat, dass das
Steuersignal SC inaktiv und die Schaltspannung VHT' null wird; die
Programmierspannung VPP wird dann gleich der Versorgungsspannung VCC.
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Zwischen den Zeitpunkten t&sub7; und t&sub9; erfordert der Anstieg der
Programmierspannung einen höheren Strom als zwischen den Zeitpunkten t&sub9; und t&sub1;&sub0;, was sich
in einer größeren Beanspruchung der Ladungspumpe auswirkt, die den Wert der
Pumpspannung VHT beeinflusst. Denn zum Zeitpunkt t&sub7; hat die Pumpspannung
VHT die Referenzspannung noch nicht erreicht, der Anstieg der Pumpspannung ist
verlangsamt. Jedoch konnte die Pumpspannung VHT durch die Verzögerung
ausreichend lang ein ausreichendes Niveau annehmen, was ein korrektes
Funktionieren des Pulsformers 2 ermöglicht.
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Im beschriebenen Beispiel verknüpft die Steuerschaltung zwei Bedingungen, von
denen sich eine auf die Pumpspannung und die andere auf die Zeit bezieht, und
zwar mittels einer ODER-Funktion. Man kann sich mit einer Steuerschaltung
begnügen, die eine einzige Bedingung verwendet und entweder mit einer
Spannungsdetektorschaltung oder einem Verzögerungskreis arbeitet.
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Wenn eine Steuerschaltung verwendet wird, die nur einen Verzögerungskreis
umfasst, muss die logische Schaltung im Schema von Fig. 4 durch ein
invertierendes Gatter ersetzt werden. Die vorher festgelegte Zeitspanne ist so zu
berechnen, dass nach Ablauf dieser Zeitspanne sichergestellt ist, dass die
Pumpspannung VHT ein ausreichendes Niveau erreicht hat. Bei den Toleranzen für die
Realwerte der Kapazitäten und Widerstände einer integrierten Schaltung wird die
vorher festgelegte Zeitspanne tendenziell für den schlimmsten Fall berechnet, der
beim Ansteigen der Pumpspannung VHT eintreten kann. Die so berechnete
Zeitspanne ist relativ hoch für alle Schaltkreise, die besser als im schlimmsten Fall
arbeiten (d. h. 99% aller erzeugten Schaltungen). Die Verwendung der vorher
festgelegten Zeitspanne allein hat den Effekt, die Dauer des Anlegens der
maximalen Programmierspannung unter Nachbildung des schlimmstmöglichen Falls
festzulegen, was eine Zunahme der Programmierzeit zur Folge hat.
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Wird eine Steuerschaltung verwendet, die nur die Spannungsdetektorschaltung
umfasst, kann man sicher sein, den maximalen Wert der Pumpspannung zu
haben, aber dafür hat man keine Kontrolle über die durch Erhalt dieses Werts
verursachte Verzögerung. Es besteht dann die unwahrscheinliche Möglichkeit,
dass die verursachte Verzögerung es nicht erlaubt, ausreichend lange eine
maximale Programmierspannung VPP zu erhalten, um die Programmierung der
Speicherzellen sicherzustellen, was zur Folge hätte, dass der Ausschuss bei der
Speicherproduktion durch Hinzufügen einer zu strengen Beschränkung erhöht
wird.
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Der Fachmann kann zahlreiche Varianten der Erfindung verwirklichen, ohne
dadurch ihren Rahmen zu verlassen. So können die verschiedenen
Spannungswerte und die logischen Pegel im Beispiel durch andere ersetzt werden, indem die
Schaltung entsprechend abgeändert wird. Es ist auch möglich, eine
Spannungsdetektorschaltung einzusetzen, die verschieden vom Regelkreis der
Ladungspumpe ist, um eine vom Maximalwert der Pumpspannung VHT verschiedene
Spannung zu verwenden, aber das erfordert eine zusätzliche Schaltung, die nur
ein gleichwertiges Ergebnis ermöglicht.