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DE69781C - Mechanisches Filter mit horizontal übereinander liegenden, von unten nach oben durchströmten Filterplatten - Google Patents

Mechanisches Filter mit horizontal übereinander liegenden, von unten nach oben durchströmten Filterplatten

Info

Publication number
DE69781C
DE69781C DENDAT69781D DE69781DA DE69781C DE 69781 C DE69781 C DE 69781C DE NDAT69781 D DENDAT69781 D DE NDAT69781D DE 69781D A DE69781D A DE 69781DA DE 69781 C DE69781 C DE 69781C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filter
housing
filter plates
plates
pipe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT69781D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. SKORYNA in Kiew
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE69781C publication Critical patent/DE69781C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/01Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with flat filtering elements
    • B01D29/05Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with flat filtering elements supported

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMTAt
KLASSE 58: Pressen.
durchströmten Filterplatten.
Vorliegende Erfindung betrifft ein mechanisches Filter, bei welchem die Filterplatten nicht, wie bisher gebräuchlich, in senkrechter Stellung neben einander gereiht, sondern in horizontaler Lage über und auf einander gelegt sind. Ferner ist die Anordnung so getroffen, dafs die zu filtrirende Flüssigkeit die Filterplatten der Reihe nach von unten nach oben durchströmt, was den Vortheil mit sich bringt, dafs die unter den einzelnen Filtertüchern entstehenden Schlammablagerungen, sich selbst überlassen, sich infolge ihres Gewichtes loslösen, wodurch die Filtertücher vor vorzeitiger Verstopfung bewahrt bleiben. Läfst man die Filtertücher nach oben hin immer feinmaschiger werden, so wird man auch dadurch einer vorzeitigen Verstopfung der ersten Filtertücher vorbeugen, da diese nur die groben festen Bestandtheile zurückhalten, dagegen die feineren durchlassen, welche dann von folgenden feineren Tüchern bis schliefslich zu den kleinsten Theilchen' abgefangen werden. - Bei gleich anfänglich feinem Filtertuch würden sich die feineren Körper gleichzeitig mit den gröberen Körpern '* zum gröfsten Theil hinter dem ersten Filtertuch ablagern und dadurch den Durchgang der folgenden Flüssigkeit durch dieses sehr beträchtlich erschweren.
. Von den Figuren der beiliegenden Zeichnung , welche das gekennzeichnete Filter in einer geeigneten Ausführungsform wiedergeben, zeigen Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch das Filter, Fig. 2 einen waagrechten Schnitt durch dasselbe und Fig. 3 in vergröfsertem Mafsstabe einen Theil des senkrechten Schnittes zur genaueren Wiedergabe derDetailconstruction. Das Filter besteht aus einem oben durch einen Deckel E flüssigkeitsdicht verschlossenen Gehäuse A, in welches die zu filtrirende Flüssigkeit, im Folgenden der Kürze halber als aus Saft bestehend angenommen, durch einen vom nach aufsen gewölbten Boden ausgehenden Rohrstutzen B eintritt. Bevor der Saft aus dem unterhalb des Deckels E seitlich aus dem Gehäuse ausgehenden Rohrstutzen D wieder abfliefsen kann, mufs er die das Gehäuseinnere füllenden, auf einander gelegten Filterplatten H, deren unterste die im Gehäuseboden vorgesehene Wölbung nach oben abschliefst, der Reihe nach aufwärts durchströmen. Die Filterplatten H, Fig. 3, sind, ,entsprechend dem cylindrischen Querschnitt des Gehäuses, rund und bestehen aus einzelnen, einen kastenartigen Raum umschliefsenden Rahmen, deren je zwei benachbarte ein in bekannter Weise gleichzeitig als Fugendichtung dienendes Filtertuch H1 zwischen sich nehmen. Die Filtertücher finden bei dem nach oben wirkenden Druck der Flüssigkeit Rückstützung gegen die Metallsiebe -f/2, deren je eines an jedem Rahmen als untere Begrenzung des vom Rahmen umschlossenen Kastenraumes befestigt ist. Die Filtertücher werden, · wie es in der Einleitung erwähnt und begründet wurde, nach oben hin feiner, um sämmtlich in annähernd gleicher Weise zur Wirkung zu gelangen, was der Fall sein wird, wenn die die einzelnen Zwischenräume zwischen den Filter-

Claims (2)

  1. platten füllenden Ablagerungen annähernd gleiche Durch- bezw. Undurchlässigkeit aufweisen. Der dichte Schlufs der Filterplatten unter sich wird durch Schraubenbolzen K bewirkt, deren eine Anzahl von der untersten Filterplatte ausgehen und durch aufgeschraubte Schraubenmuttern, welche sich gegen die oberste Filterplatte stützen, die sämmtlichen Platten zusammenziehen. Dem Zwecke, den dichten Schlufs auch zwischen der untersten Platte und dem. Gehäuseboden zu sichern, dienen im cylindrischen Mantel des Gehäuses drehbar gelagerte einarmige Hebel M, Fig. i, welche, wenn sie in eine radiale Lage zum Gehäuse geschwungen werden, auf Keilbahnen Hs, Fig. 2, auflaufen, deren eine entsprechende Anzahl auf der waagrechten oberen Fläche des obersten Plattenrahmens H vorgesehen sind. Die Hebel M wirken nach Art der bekannten Vorreiber, indem sie auf sämmtliche Filterplatten einen abwärts gerichteten Druck ausüben und dadurch den dichten Schlufs zwischen dem Boden des Gehäuses und der untersten Platte herstellen. Damit die Vorreiber oder Hebel M nicht im Wege sind, wenn die Platten zwecks Reinigung aus dem Gehäuse herausgehoben und durch eine zweite Garnitur ersetzt werden sollen, können die Vorreiber Min Ausbuchtungen M1 zurückgeklappt werden, welche im Gehäusecylindermantel vorgesehen sind.
    Es sei bemerkt, dafs das die Filterplatten aufnehmende Gehäuse A nicht unbedingt cylindrisch und daher die Filterplatten auch nicht rund sein müssen, sondern dafs sie auch jede beliebige eckige Gestalt haben können.
    Es hat sich bei der praktischen Verwendung des vorstehend beschriebenen Filters in vielen Fällen als vortheilhaft erwiesen, den Zuflufs der zu filtrirenden Flüssigkeit sowohl wie den Abflufs derselben central anzuordnen. Durch diese Anordnung wird nicht nur die Wirkung des Filters eine regelmäfsigere, sondern es wird auch, wenn z. B. Zuckersäfte filtrirt werden sollen, sicher ein Säuern des abfliefsenden filtrirten Saftes vermieden.
    . Für eine centrale Anordnung des Zu- und Abflusses hat das Filter die auf beiliegender Zeichnung in Fig. 4 dargestellte Abänderung erhalten.
    Auf dem gewölbten Boden des Gehäuses A ist mittelst Schrauben α und Stehrohren b ein mit mittlerer Oeffnung versehener zweiter gewölbter Boden A1 befestigt, auf dessen nach oben gerichtetem Rand der Filtersatz ruht, der dort durch die Vorreiber M festgehalten wird.
    An die mittlere Oeffnung des Bodens A1 schliefst sich das Zuleitungsrohr d an, während sich an die mittlere Oeffnung des Bodens des Gehäuses A ein Abführungsstutzen d1 anschliefst, der dann durch ein Rohr el mit einem Rohr/' verbunden ist. Die Rohrstutzen d und d1 bilden ein Stück, derart, dafs der Stutzen d innerhalb des Stutzens dl liegt.
    Die Flüssigkeit nimmt den durch die Pfeile angedeuteten Weg; sie tritt bei / ein,i fliefst durch Rohr e nach d und durch, den Filtersatz hindurch, über den oberen Rand desselben wieder nach abwärts und durch d1 und e1 nach/1.
    Zur Entleerung und Reinigung des Apparates dienen das mit d verbundene Ventil g und der mit dl verbundene Hahn gl.
    Pa τ en τ-Ansprüche:
    ι . Ein mechanisches Filter mit horizontal über einander liegenden Filterplatten, bei welchem diese Filterplatten mit nach oben hin immer feiner werdenden Filtertüchern überspannt sind, so dafs sich auf den der Reihe nach von unten nach oben durchflossenen Filtertüchern Schlamm ablagerungen von ungefähr gleicher Durchlässigkeit bilden, welche eine nahezu gleichmäfsige Thätigkeit sämmtlicher Filterplatten herbeiführen.
  2. 2. Bei dem durch Anspruch 1. gekennzeich-. neten Filtrirapparat die Anbringung eines inneren Doppelbodens A1, auf welchem die über einander liegenden Filterplatten ruhen und der mit einem mittleren Zuführungsstutzen d verbunden ist, Während der Abflufsstutzen d1 der filtrirten Flüssigkeit unten an der tiefsten Stelle des Gehäusebodens angeordnet ist und den Stutzen d umgiebt, so dafs Zuflufs und Abflufs der Flüssigkeit central sind.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT69781D Mechanisches Filter mit horizontal übereinander liegenden, von unten nach oben durchströmten Filterplatten Expired DE69781C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE69781C true DE69781C (de) 1900-01-01

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ID=343213

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DENDAT69781D Expired DE69781C (de) Mechanisches Filter mit horizontal übereinander liegenden, von unten nach oben durchströmten Filterplatten

Country Status (1)

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DE (1) DE69781C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2615574A (en) * 1950-09-09 1952-10-28 Aloysius C Kracklauer Horizontal plate filter
US2624465A (en) * 1950-05-06 1953-01-06 Aloysius C Kracklauer Horizontal plate filter
US2854143A (en) * 1957-02-13 1958-09-30 Ohio Commw Eng Co Centrifugal stratifier with plural filter means
FR2427837A1 (fr) * 1978-06-06 1980-01-04 Diversey Corp Element et dispositif de filtrage et leurs applications

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