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DE69733000T2 - Verfahren und schaltung zur reduktion von offsetspannung eines signals - Google Patents

Verfahren und schaltung zur reduktion von offsetspannung eines signals Download PDF

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DE69733000T2
DE69733000T2 DE69733000T DE69733000T DE69733000T2 DE 69733000 T2 DE69733000 T2 DE 69733000T2 DE 69733000 T DE69733000 T DE 69733000T DE 69733000 T DE69733000 T DE 69733000T DE 69733000 T2 DE69733000 T2 DE 69733000T2
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DE
Germany
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signal
circuit arrangement
offset voltage
arrangement according
voltage
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DE69733000T
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Risto Väisänen
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Nokia Oyj
Nokia Inc
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Nokia Oyj
Nokia Inc
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/30Modifications of amplifiers to reduce influence of variations of temperature or supply voltage or other physical parameters
    • H03F1/303Modifications of amplifiers to reduce influence of variations of temperature or supply voltage or other physical parameters using a switching device
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/06Receivers
    • H04B1/16Circuits
    • H04B1/30Circuits for homodyne or synchrodyne receivers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Circuits Of Receivers In General (AREA)
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  • Digital Transmission Methods That Use Modulated Carrier Waves (AREA)
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  • Transceivers (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Schaltungsanordnung, um die Offset-Spannung eines Signals zu reduzieren. Die Erfindung kann vorzugsweise in Empfängern digitaler Systeme mit Zeitaufteilung für die Datenübertragung, wie z. B. in Mobilstationen, verwendet werden. Die Offset-Spannung bezieht sich auf die Spannung, die in ein Signal summiert worden ist, im Prinzip eine Gleichspannung, die im empfangenen nutzbaren Signal nicht enthalten ist.
  • Ein allgemeines Problem ist, dass die Offset-Spannung in die Grundbandsignale summiert wird. Dies kann z. B. in I/Q-Empfängern geschehen, die in der Mobilkommunikation verwendet werden, d. h. in Empfängern, in denen ein gleichphasiges und ein um π/2 phasenverschobenes Signal des Grundbandes gebildet werden. Das Problem ist in sogenannten Direktumsetzungsempfängern ein besonderes Problem, in denen das empfangene Signal direkt in ein Grundband umgesetzt wird und sich das Grundband in die Nähe der Nullfrequenz erstreckt. Dann kann die Offset-Spannung beträchtlich höher als das Vorstufenrauschen sein, wobei sich in diesem Fall infolge dieser Wirkung der Offset-Spannung der Rauschabstand im großen Umfang verschlechtert.
  • Die Bildung der Offset-Spannung kann auf viele verschiedene Faktoren zurückzuführen sein:
    Der Überlagerungsoszillator des Empfängers kann selbst mit der Vorderseite des Empfängers verbunden werden, d. h. mit Hochfrequenzteilen, wobei in diesem Fall das Überlagerungsoszillatorsignal Zugang zum Hochfrequenz-Tor erhält, d. h. zum HF-Tor des I/Q-Modulators, und mit dem eigentlichen Überlagerungsoszillatorsignal gemischt wird, das in das Überlagerungsoszillator-Tor eintritt, d. h. das LO-Tor am eigentlichen Mischer, und am Ausgang des Mischers ein Offset-Signal bildet. Die Stärke dieses Signals hängt von der Phase und dem Pegel des Überlagerungsoszillatorsignals ab. Dieses Phänomen ist z. B. in der Patentbeschreibung [1] US 5 212 826 ausführlicher beschrieben worden.
  • Zweitens kann die harmonische Frequenz des Taktoszillators, die die Kanalfrequenz beeinflusst, mit dem Überlagerungsoszillatorsignal gemischt werden und am Ausgang der Mischer im I/Q-Demodulator eine Gleichspannung bilden.
  • In den Empfängern, die eine Zwischenfrequenz verwenden, kann das zweite Überlagerungsoszillatorsignal selbst mit dem ersten Überlagerungsoszillatorsignal verbunden werden, wobei in diesem Fall die Signale im ersten Mischer miteinander gemischt werden, wobei sie im Ergebnis ein Mischergebnis bilden, das die Zwischenfrequenz beeinflusst und am Ausgang des I/Q-Demodulators eine Offset-Spannung erzeugt.
  • Außerdem kann die Offset-Spannung in den Grundbandsignalen aus dem Einschalten der Versorgungsspannungen des Empfängers erzeugt werden.
  • Die obenerwähnten Phänomene, die zu der Erzeugung einer Offset-Spannung führen, werden in diesem Zusammenhang nicht ausführlicher beschrieben, weil diese Phänomene einem Fachmann auf dem Gebiet vorher bekannt gewesen sind. Es sind außerdem mehrere Verfahren vorher bekannt gewesen, um die Offset-Spannung zu beseitigen:
    Falls die Offset-Spannung während der ganzen Empfangszeit konstant bleibt, würde es möglich sein, die Offset-Spannung digital zu beseitigen. In diesem Fall sollte die Dynamik des Analog/Digital-Umsetzers, d. h. des A/D-Umsetzers, jedoch um die höchste mögliche Offset-Spannung erweitert werden, was den Preis der A/D-Umsetzer beträchtlich erhöhen würde. Außerdem würde die zusätzliche digitale Signalverarbeitung höhere Taktfrequenzen erfordern, die wiederum zu einer vergrößerten Stromaufnahme durch die Vorrichtung führen würden.
  • Die Probleme, die durch die Ableitung und schädliche Verbindung der Signale verursacht werden, können verringert werden, indem die HF-Abschirmung vergrößert wird, dies wird jedoch zu einer Zunahme der Größe und des Gewichts der Vorrichtung führen, wobei es insbesondere in Bezug auf Direktumsetzungsempfänger nicht möglich ist, das Problem mit diesem Zugang angemessen zu lösen.
  • Durch die Verwendung von zwei Zwischenfrequenzen kann dieses Problem fast völlig überwunden werden, die Empfänger werden jedoch, zurückzuführen auf die große Menge der Bauelemente und die notwendigen Zwischenfrequenzfilter, teuer und erhalten eine große Größe.
  • 1 zeigt einen vorher bekannten Blockschaltplan eines Sender/Empfängers einer Mobilstation, wobei in diesem Blockschaltplan der Empfänger ein sogenannter Direktumsetzungsempfänger ist. Ein durch eine Antenne 138 empfangenes HF-Signal wird über ein Duplexfilter 102 zu einem Vorverstärker 104 geleitet. Der Zweck des Duplexfilters ist, die Verwendung derselben Antenne sowohl beim Senden als auch beim Empfangen zuzulassen. Anstelle eines Duplexfilters kann in einem System mit Zeitaufteilung außerdem ein synchroner Antennenumschalter verwendet werden. Ein von einem Verstärker 104 empfangenes HF-Signal wird tiefpassgefiltert 106 und in einem I/Q-Demodulator 108 in ein gleichphasiges Signal 108a und in ein um π/2 phasenverschobenes Signal 108b demoduliert. Ein Überlagerungsoszillatorsignal 114a, das bei der Demodulation benötigt wird, wird von einem Synthesizer 114 empfangen. Im Block 110 werden die Beseitigung der Gleichspannung und die automatische Verstärkungsregelung (AGC) ausgeführt. Der Block 110 wird durch einen Verarbeitungsblock 116 gesteuert, der z. B. einen Mikroprozessor enthalten kann. Die automatische Verstärkungsregelung wird durch ein Signal 110a reguliert, während die Beseitigung der Offset-Spannung durch ein Signal 110b reguliert wird. Die vom Block 110 empfangenen Signale werden im Block 112 in digitale Signale umgesetzt, von dem die Signale weiter zu den digitalen Signalverarbeitungsschaltungen im Verarbeitungsblock 116 übertragen werden.
  • Die Sendereinheit umfasst einen I/Q-Modulator 128, der aus einem gleichphasigen Signal 128a und aus einem um π/2 phasenverschobenen Signal 128b ein Trägerfrequenzsignal bildet, das durch ein Filter 130 tiefpassgefiltert und/oder hochpassgefiltert wird. Das Trägerfrequenzsignal wird durch einen HF-Verstärker 132 verstärkt, wobei das verstärkte Signal über ein Duplexfilter 102 zur Antenne 138 übertragen wird. Eine Leistungssteuereinheit 134 des Senders steuert die Verstärkung des HF-Verstärkers 132 anhand der gemessenen Ausgangsleistung 136 und der vom Prozessor empfangenen Steuerung 134a.
  • 1 zeigt außerdem die Speichereinheit 126 und die Benutzerschnittstellenmittel, die eine Anzeige 118, eine Tastatur 120, ein Mikrophon 122 und einen Ohrhörer 124 umfassen, die an die Verarbeitungseinheit angeschlossen sind.
  • Im Folgenden wird eine vorher bekannte Schaltungsanordnung, um die Offset- Spannung zu reduzieren, mittels 2 ausführlicher beschrieben, wobei diese mit dem Block 110 des in 1 gezeigten Empfängers verbunden ist. Die Anwendung einer Lösung wie dieser mit einem Zeitvielfachzugriff (TDMA) ist z. B. in der Veröffentlichung [1] beschrieben worden.
  • In einer Schaltung entsprechend 2 wird ein Grundbandsignal Vin zu einem Verstärker 1 geleitet, wobei dessen Ausgabe P1 über einen Kondensator C1 zum Eingang P2 eines Verstärkers 2 geleitet worden ist. Anstelle des Verstärkers 2 kann es außerdem z. B. einen Analog/Digital-Umsetzer geben. Über einen Widerstand R1 ist eine Referenzspannung zum Eingang des Verstärkers 2 geleitet worden. Vor dem Beginn des Empfangens schaltet ein kurzer Steuerimpuls DCN einen Schalter 3 in einen Einschaltzustand, wobei in diesem Fall der Ausgangsanschluss des Kondensators C1 auf eine Referenzspannung Vref gesetzt wird, während, falls es am Punkt P2 irgendeine Offset-Spannung gibt, diese abgeleitet wird.
  • 3 zeigt ein am Punkt P1 auftretendes Grundbandsignal, wobei zum Zeitpunkt 0,5 ms in dem Signal eine Offset-Spannung erzeugt wird. In dieser Figur zeigt wie in allen anderen beigefügten Figuren, die Signale zeigen, die vertikale Achse die Amplitude des Signals, während die horizontale Achse die Zeit zeigt. Falls der DCN-Impuls nicht verwendet wird, tritt am Punkt P2 und im Ausgangssignal Vout außer dem Grundbandsignal eine langsam fallende Offset-Spannung auf, die die Gleichspannungskomponente ist, die sich langsam dem Wert Vref nähert. In 4 ist ein am Punkt P2 auftretendes Signal gezeigt. Es ist anzumerken, dass die Offset-Spannung unter Verwendung eines reinen Kondensators C1 allein reduziert werden kann. Der Kondensator C1 ist jedoch anhand der unteren Grenzfrequenz des Grundbandsignals zu bestimmen, was der Grund ist, warum die Zeitkonstante der Reduzierung der Offset-Spannung in der Praxis viel zu groß ist.
  • 5 zeigt eine Situation, in der es kein Grundbandsignal Vin im Signalweg gibt, aber am Punkt P2 nur die erzeugende Offset-Spannung auftritt, die unter Verwendung des DCN-Steuerimpulses beseitigt wird, der in 5 außerdem gezeigt ist. Es ist es leicht aus 5 zu entnehmen, dass nach dem Anstieg des DCN-Steuerimpulses die am Punkt 2 auftretende Offset-Spannung abgeleitet wird.
  • 6 zeigt eine Situation, in der es außer der Offset-Spannung im Signalweg ein nutzbares Grundbandsignal gibt. Der DCN-Steuerimpuls beseitigt die am Punkt P2 auftretende Offset-Spannung in der gleichen Weise wie in dem in 5 gezeigten Fall, wenn jedoch der DCN-Steuerimpuls endet, wird am Punkt P2 eine negative Offset-Spannung erzeugt. In dieser Situation wird die Offset-Spannung nicht abgeleitet, aber die Operation der Beseitigungsschaltung der Offset-Spannung führt zu einer neuen Offset-Spannung, die langsam zur Referenzspannung Vref fällt. Diese durch die Beseitigungsschaltung der Offset-Spannung verursachte neue Offset-Spannung hängt davon ab, die groß der momentane Wert des im Kondensator C1 auftretenden Grundbandsignals zu dem Zeitpunkt ist, zu dem der DCN-Steuerimpuls endet.
  • Um die aus der Beseitigungsschaltung der Offset-Spannung resultierende neue Offset-Spannung zu verhindern, sollte in der oben beschriebenen Lösung die Nullstellung der Offset-Spannung zu einem derartigen Zeitpunkt ausgeführt werden, zu dem das empfangene Signal im wesentlichen Rauschen ist, was in der Praxis vor dem Beginn des Signalempfangs bedeutet. In vielen Zeitaufteilungssystemen für die Mobilkommunikation, wie z. B. dem GSM-System (dem globalen System für die Mobilkommunikation) und dem PCN-System (dem System eines persönlichen Kommunikationsnetzes), wird die durch die Basisstation gesendete Leistung nicht vor dem Beginn eines neuen Zeitintervalls getrennt. Folglich sind auch vor dem Beginn des tatsächlichen Zeitpunkts des Empfangs Grundbandsignale in einem Empfänger vorhanden, d. h. während der Zeit, wenn die Offset-Spannung beseitigt sein sollte. Deshalb ist die früher erwähnte Lösung, um die Offset-Spannung zu reduzieren, in den obenerwähnten Systemen nicht anwendbar.
  • Das Dokument WO-A-8802581 offenbart einen FM-Funkempfänger mit einer Gleichstromfehler-Störspannungskorrektur. Das Dokument GB-A-2210744 offenbart eine Offset-Gleichspannungs-Nullungsschaltung, die eine Abtast-Halte-Schaltung besitzt, die durch einen Schalter über einen Verstärker geschaltet ist, um den Offset zu reduzieren. Das Dokument US-A-4745594 offenbart eine offset-kompensierte Filterschaltung mit geschaltetem Kondensator, um eine adaptive Teilnehmerleitungs-Entzerrung eines analogen TDM-Signals auszuführen. Das Dokument WO-A-9211703 offenbart eine Gleichstrom-Offset-Korrekturvorrichtung für einen Empfänger, die zwei adaptive Offset-Kompensatoren besitzt, die den Offset unterdrücken. Das Dokument EP-A-594894 offenbart eine Gleichstrom-Offset-Korrektur für einen TDMA-Direktumsetzungsempfänger, die die Offset-Spannung aus dem Eingangssignal in zugeordneten Zeitschlitzen, abhängig von einem variablen Parameter, beseitigt. Die in den Dokumenten offenbarten Lösungen reagieren jedoch empfindlich auf schnelle Änderungen im Eingangssignal, die die fehlerhafte Funktion der Offset-Kompensation verursachen.
  • Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Lösung zu konstruieren, um die Offset-Spannung eines Signals zu reduzieren und die Nachteile zu vermeiden, die mit den oben beschriebenen Lösungen entsprechend dem Stand der Technik verbunden sind.
  • Es ist eine Idee der Erfindung, dass am Ausgang der Separierungsmittel der Gleichspannung, wie z. B. einem Kondensator, ein zweites Signal angeschlossenen ist, das vorzugsweise durch das Ausführen einer Hochpassfilterung anhand des ersten Signals, die den Separierungsmitteln vorangeht, gebildet wird. In dieser Weise kann während der Verbindung des zweiten Signals der Wert des nutzbaren Signals in Betracht gezogen werden, wobei die Erzeugung einer durch die Verbindung des zweiten Signals verursachten neuen Offset-Spannung vermieden werden kann. Der "Eingang" und der "Ausgang" der Separierungsmittel sind hier anhand der Richtung der Bewegung des nutzbaren Signals definiert worden.
  • Ein Verfahren gemäß der Erfindung ist durch den Anspruch 1 charakterisiert. Die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung ist durch den Anspruch 5 charakterisiert. Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen dargestellt.
  • Die Erfindung ist im Folgenden unter Verwendung der beigefügten Zeichnung ausführlicher beschrieben, worin:
  • 1 einen Blockschaltplan einer vorher bekannten Mobilstation zeigt, in der ein Direktumsetzungsempfänger verwendet worden ist,
  • 2 eine Schaltungsanordnung des Standes der Technik zeigt, um die Offset-Spannung zu beseitigen,
  • 3 ein Eingangssignal zeigt, das in einer Schaltungsanordnung entsprechend 2 auftritt,
  • 4 ein Ausgangssignal zeigt, das in einer Schaltungsanordnung entsprechend 2 auftritt,
  • 5 eine Offset-Spannung und einen Steuerimpuls zeigt, die in einer Schaltungsanordnung entsprechend 2 auftreten,
  • 6 ein Grundbandsignal, eine Offset-Spannung und einen Steuerimpuls zeigt, die in einer Schaltungsanordnung entsprechend 2 auftreten,
  • 7 einen Ablaufplan eines Verfahrens gemäß der Erfindung zeigt,
  • 8 eine Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung zeigt,
  • 9 die Signale zeigt, die in einer Schaltungsanordnung entsprechend 8 auftreten,
  • 10 eine graphische Darstellung zeigt, die das Prinzip einer Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung darstellt, um die Offset-Spannung eines Signals zu reduzieren, wobei in dieser Schaltungsanordnung steuerbare Schalter verwendet worden sind,
  • 11 eine graphische Darstellung zeigt, die das Prinzip einer Schaltungsanordnung zum Reduzieren der Offset-Spannung eines Signals gemäß der Erfindung darstellt, wobei in dieser Schaltungsanordnung Operationsverstärker als Schaltmittel verwendet worden sind, wobei deren Ausgang in einen Zustand mit hoher Impedanz gesteuert werden kann, und
  • 12 eine praktische Implementierung einer Lösung gemäß der Erfindung als einen Stromlaufplan zeigt.
  • Die 16 sind oben im Zusammenhang mit der Beschreibung des Standes der Technik beschrieben worden. Im Folgenden wird ein Verfahren gemäß der Erfindung kurz unter Verwendung von 7 beschrieben, während eine Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung und ihr Betrieb unter Verwendung der 8 und 9 beschrieben werden. Danach werden einige Ausführungsformen der Erfindung unter Verwendung der 1012 beschrieben.
  • 7 zeigt einen Ablaufplan eines Verfahrens 700 gemäß der Erfindung, um die Offset-Spannung eines Signals zu reduzieren. In diesem Verfahren wird eine Gleichspannungskomponente eines Signals durch Separierungsmittel, wie z. B. einen Kondensator C1, separiert, Block 701. Gleichzeitig wird die Hochpassfilterung des ersten Signals S1 vor den Separierungsmitteln ausgeführt 702, wobei das hochpassgefilterte Signal S3 im Block 703 zur Referenzspannung Vref summiert wird, um ein zweites Signal S2 zu erzeugen. Schließlich wird das erzeugte zweite Signal S2 für eine vorgegebene Dauer mit dem Ausgang P2 der Separierungsmittel C1 verbunden. Weil dann praktisch dasselbe Grundbandsignal die Eingabe in beide Anschlüsse der Separierungsmittel bildet, bildet das Grundbandsignal am Ausgang der Separierungsmittel keine signifikante neue Offset-Spannung, wenn die Verbindung des zweiten Signals S2 vom Ausgang der Separierungsmittel getrennt wird.
  • 8 zeigt eine graphische Darstellung, die die Prinzipien einer Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung darstellt. Die Schaltungsanordnung kann z. B. im Block 110 der Sender/Empfänger-Einheit einer in 1 gezeigten Mobilstation angewendet werden. In der in 8 gezeigten Anordnung wird ein Grundbandsignal Vin zum Eingang des Verstärkers 1 geleitet, wobei das am Ausgang P1 des Verstärkers 1 auftretende erste Signal S1 in zwei Zweige geleitet worden ist: über den Kondensator C1 zum Verstärker 2 und über das Hochpassfilter 4 zum Summierer 5. Unter Verwendung des Summierers wird das hochpassgefilterte Signal S3 zur Referenzspannung Vref summiert. Das Ergebnis der Summierung, d. h. das zweite Signal S2, wird zum Schalter 3 geführt, der durch einen kurzen Steuerimpuls DCN in einen Einschaltzustand gesteuert wird. An den Anschlüssen des Kondensators C1 befindet sich während des ganzen DCN-Steuerimpulses praktisch das gleiche Grundbandsignal, wobei es deshalb im Kondensator kaum irgendeine durch das Grundbandsignal erzeugte Ladung gibt. In dieser Weise wird keine signifikante Offset-Spannung am Ausgang erzeugt, wenn der DCN-Steuerimpuls endet und der Schalter 3 geöffnet wird.
  • In der Lösung gemäß der Erfindung wird das Grundbandsignal, das durch die Signalleitung geht, während der Dauer des DCN-Steuerimpulses nicht unter brochen, wobei aber während des DCN-Steuerimpulses ein hochpassgefiltertes Grundbandsignal am Ausgang des Kondensators auftritt. Die untere Grenzfrequenz des Hochpassfilters 4 ist vorzugsweise höher als die untere Grenzfrequenz der Signalleitung. Dann wird die im zweiten Signal auftretende Offset-Spannung schnell gedämpft, wobei durch das Verbinden des zweiten Signals mit dem Ausgang des Separierungsmittels außerdem die in ihm auftretende Offset-Spannung schnell reduziert werden kann. Die höhere untere Grenzfrequenz des Hochpassfilters besitzt jedoch keine Wirkung auf das Band der eigentlichen Signalleitung, mit Ausnahme während des DCN-Steuerimpulses.
  • 9 zeigt das Ergebnis der Simulation der Operation der in 6 gezeigten Lösung. In ihr sind ein ähnliches Grundbandsignal und eine ähnliche Offset-Spannung wie in der in 5 gezeigten Situation in die Schaltung eingespeist worden. In 7 kann beobachtet werden, dass beim Beginn des DCN-Steuerimpulses die Offset-Spannung in einer zu der in 5 gezeigten Situation ähnlichen Weise abgeleitet wird, aber am Ende des DCN-Steuerimpulses tritt im Gleichspannungsteil des Ausgangssignals keine Änderung auf, wobei folglich die Offset-Spannung im Wesentlichen abgeleitet wird.
  • 10 zeigt eine graphische Darstellung, die die Prinzipien der Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung darstellt. In ihr werden vom I/Q-Demodulator 10 I- und Q-Signale erhalten, die über die Tiefpassfilter 11 und 12 zu den Verstärkern 13 und 14 geleitet werden, die eine automatische Verstärkungsregelung (AGC) besitzen. Beide I- und Q-Signale werden danach in zwei Zweige verzweigt, von denen die ersten Zweige über die Gleichstromseparierungskondensatoren C1 und C2 zu den Eingängen Vi und Vq eines A/D-Umsetzerblocks 19 geleitet worden sind. Die zweiten Zweige sind über die durch die Kondensatoren C3 und C4 und durch die Widerstände R3 und R4 gebildeten Hochpassfilter zu aktiven Schaltelementen geleitet worden, die sowohl die Operationsverstärker 17 und 18 als auch die Schalter 15 und 16 umfassen. Die Schaltelemente werden durch einen Steuerimpuls DCN gesteuert, der von den digitalen Abschnitten empfangen wird. Die Widerstände R3 und R4 sind mit der Referenzspannung Vref verbunden worden, wobei in diesem Fall die Referenzspannung zum hochpassgefilterten Signal summiert wird. Wenn die Schalter 15 und 16 in einen Einschaltzustand zum Ausgang der Separierungskondensatoren C1 und C2 gesteuert sind, werden die zweiten Signale verbunden. Sie sind die Summensignale der Referenzspannung Vref und der hochpassgefilterten I- und Q-Signale.
  • 11 zeigt eine Lösung, die ansonsten in einer ähnlichen Weise wie 10 arbeitet, aber in der in 11 gezeigten Lösung arbeiten die Operationsverstärker 17a und 18a als aktive Schaltelemente, wobei ihre Ausgänge in einen Zustand mit hoher Impedanz gesteuert werden können. Dann werden die Operationsverstärker 17a und 18a durch ein Steuersignal DCN in einer derartigen Weise gesteuert, dass sich ihre Ausgänge zu jedem anderen Zeitpunkt mit Ausnahme während des DCN-Steuerimpulses, wenn sich der Ausgang der Operationsverstärker in einem aktiven Zustand befindet, in einem Zustand mit hoher Impedanz befinden.
  • 12 zeigt einen Stromlaufplan einer praktischen Implementierung, in der ein Operationsverstärker 17a verwendet worden ist, dessen Ausgang in einen Zustand mit hoher Impedanz gesteuert werden kann. In der Implementierung ist der Wert 100 nF für den Separierungskondensator C1 der Gleichspannung verwendet worden, während das RC-Hochpassfilter aus einem 10-nF-Kondensator C3 und aus einem 10-kΩ-Widerstand R3 gebildet worden ist. Über den Widerstand R3 ist außerdem eine Referenzspannung mit dem Eingang des Operationsverstärkers 17a verbunden worden, wo das hochpassgefilterte Signal Vin und die Referenzspannung Vref summiert werden. Außerdem arbeitet R3 als ein Vorspannungswiderstand des Operationsverstärkers. Die Referenzspannung Vref ist durch einen 10-kΩ-Widerstand R1 mit dem Ausgangssignal Vout verbunden worden, der vorzugsweise so hoch wie der Widerstand R3 ist. Weil in der in dem Beispiel gezeigten Schaltung eine einpolige Versorgungsspannung +Vcc verwendet wird, kann der Wert der Referenzspannung z. B. die Hälfte des Wertes der Versorgungsspannung sein. Wenn eine zweipolige Versorgungsspannung verwendet wird, kann Vref außerdem ein Nullpotential sein.
  • Unter Verwendung der vorliegenden Erfindung ist es möglich, einen Direktumsetzungsempfänger zu implementieren, der bei der Konstruktion einer Mobilstation verwendet werden kann. In Mobilstationen führt die Implementierung von Direktumsetzungsempfängern zu beträchtlichen Kosteneinsparungen, weil nur ein Frequenzsynthesizer notwendig ist und es keine Notwendigkeit für Zwischenfrequenz-Abschnitte oder Zwischenfrequenz-Filter gibt. Außerdem nimmt die HF-Abschirmungsanforderung an die Vorrichtung ab, wobei kein Duplexfilter notwendig ist. Folglich ist es möglich, eine Mobilstation mit kleine rer Größe und leichterem Gewicht bei niedrigeren Kosten zu konstruieren. Außerdem kann die Stromaufnahme der Mobilstation reduziert werden.
  • Unter Verwendung der Lösung gemäß der vorliegenden Erfindung, um die Offset-Spannung zu reduzieren, können im Vergleich zu den Lösungen entsprechend dem Stand der Technik beträchtliche Vorteile erreicht werden:
    • – für die Korrektur der Offset-Spannung ist keine digitale Signalverarbeitung notwendig,
    • – weil die Offset-Spannung sicher aus einem analogen Signal reduziert werden kann, muss der Dynamikbereich der Analog/Digital-Umsetzer nicht infolge der Offset-Spannung vergrößert werden,
    • – die Operation des Reduzierens der Offset-Spannung verursacht nicht einmal eine momentane Unterbrechung des Grundbandsignals in einer Signalleitung,
    • – die Lösung gemäß der Erfindung kann durch eine kleine Anzahl von Bauelementen implementiert werden, wobei sie folglich wenig Raum und wenig zusätzliche Fertigungskosten erfordert,
    • – die Bauelemente, die in der Schaltungslösung benötigt werden, können leicht in die Verbindung eines A/D-Umsetzers integriert werden,
    • – die Lösung gemäß der Erfindung vergrößert die Stromaufnahme eines Empfängers nur um einen kleinen Betrag,
    • – unter Verwendung dieser Lösung können die durch die Taktsignale und andere störende Signale mit einer stabilen Frequenz erzeugten Probleme, die die Frequenz des empfangenen Kanals beeinflussen, beseitigt werden, was die Notwendigkeit für den Schutz der Vorrichtung verringert, und
    • – die Lösung ist zu den Empfängern entsprechend dem Stand der Technik, wie z. B. Mobilstationen, leicht hinzuzufügen.
  • Eine Lösung gemäß der Erfindung wird vorzugsweise in Empfängern digitaler Mobilkommunikationssysteme mit Zeitaufteilung, wie z. B. GSM- und PCN-Systemen, angewendet, aber die Erfindung kann außerdem in Empfängern analoger Systeme angewendet werden, falls z. B. das empfangene analoge Signal für die Signalverarbeitung in eine digitale Form umgesetzt wird.
  • Einige Ausführungsformen der Lösung gemäß der Erfindung sind oben dargestellt worden. Selbstverständlich kann das Prinzip gemäß der Erfindung innerhalb des Rahmens des Umfangs der Ansprüche modifiziert werden, z. B. durch Modifikation der Einzelheiten der Implementierung und des Bereichs der An wendung. Es sollte angemerkt werden, dass die dargestellten Schaltungsverbindungen und Bauelementwerte lediglich als Beispiele beschrieben worden sind, wobei sie entsprechend allgemein bekannten Entwicklungsprinzipien modifiziert werden können.

Claims (16)

  1. Verfahren zum Reduzieren der Offset-Spannung eines ersten Signals (S1), das eine Gleichspannungskomponente besitzt, wobei die Gleichspannungskomponente von dem ersten Signal getrennt wird, um ein zweites Signal ohne diese Gleichspannungskomponente zu erzeugen (701), dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren die folgenden Schritte umfasst: – Ausführen einer Hochpassfilterung des ersten Signals (S1), um ein drittes Signal (S3) zu erzeugen (702); – Summieren einer Referenzspannung (Vref) und des dritten Signals (S3), um ein viertes Signal zu erzeugen (703); und – Kombinieren des zweiten Signals mit dem vierten Signal für eine vorgegebene Dauer (704).
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Signal auf einer Signalleitung erscheint, wobei die Signalleitung eine untere Grenzfrequenz besitzt und außerdem als Hochpassfilter wirkt, wobei bei der Hochpassfilterung (702) eine höhere untere Grenzfrequenz als in der Signalleitung verwendet wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das vierte Signal durch Summieren einer konstanten Spannung (Vref) und des dritten Signals (S3) gebildet wird.
  4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Referenzspannung entweder eine feste Spannung oder null Volt ist.
  5. Schaltungsanordnung zum Reduzieren der Offset-Spannung eines ersten Signals (S1), die Separierungsmittel (C1) umfasst, die einen Eingang, um das erste Signal zu empfangen, und einen Ausgang, um ein zweites Signal bereitzustellen, besitzen, wobei die Separierungsmittel dazu vorgesehen sind, eine Gleichspannungskomponente des Signals zu separieren, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltungsanordnung ferner umfasst: – Mittel (4), die ein Hochpassfilter enthalten, um für das erste Signal eine Hochpassfilterung auszuführen, um ein drittes Signal (S3) zu bilden; – Summierungsmittel (5), um das dritte Signal und eine Referenzspan nung (Vref) zu summieren, um ein viertes Signal zu erzeugen; – Mittel (3), um das vierte Signal für eine vorgegebene Dauer mit dem Ausgang (P2) der Separierungsmittel (C1) zu verknüpfen.
  6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Signal auf einer Signalleitung erscheint, wobei die Signalleitung eine untere Grenzfrequenz besitzt, wobei die untere Grenzfrequenz des Hochpassfilters (4) höher als die untere Grenzfrequenz der Signalleitung ist.
  7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Referenzspannung entweder eine feste Spannung oder null Volt ist.
  8. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5–7, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (3) zum Verknüpfen des vierten Signals einen Operationsverstärker (17, 18) und einen steuerbaren Halbleiterschalter (15, 16) umfassen.
  9. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5–7, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (3) zum Verknüpfen des vierten Signals einen Operationsverstärker (17a, 18a) umfassen, der einen Ausgang besitzt, der in einen Zustand mit hoher Impedanz steuerbar ist.
  10. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5–9, dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner Mittel umfasst, die einen Steuerimpuls (DCM) bilden und den Steuerimpuls den Mitteln (3), die das vierte Signal für die vorgegebene Dauer mit dem Ausgang (P2) der Separierungsmittel verknüpfen, zuführt.
  11. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5–10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltungsanordnung ein Teil eines Direktumsetzungsempfängers ist.
  12. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5–11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltungsanordnung ein Teil eines Mobilstation-Empfängers ist.
  13. Schaltungsanordnung nach dem vorhergehenden Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltungsanordnung ein Teil einer Mobilstation ist, die in einem digitalen Mobilkommunikationssystem mit Zeitaufteilung verwendet wird.
  14. Verwendung eines Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1–4 in einem Direktumsetzungsempfänger, um die Offset-Spannung eines Grundbandsignals zu reduzieren.
  15. Verwendung eines Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1–4 in einem Empfänger einer Mobilstation.
  16. Verwendung eines Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1–4 in einem digitalen Mobilkommunikationssystem mit Zeitaufteilung.
DE69733000T 1996-02-08 1997-02-06 Verfahren und schaltung zur reduktion von offsetspannung eines signals Expired - Lifetime DE69733000T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

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