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Gebiet der Erfindung
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Die Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf
eine Schaltung zum Filtern und Verstärken von Signalen, und insbesondere
auf eine komplexe Filter-/Automatische-Verstärkungsregelungs-Architektur
für Funkempfänger mit
einer Zwischenfrequenz (ZF) von Null oder mit niedriger ZF.
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Hintergrund der Erfindung
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Die WO-A-93/26094 und die US-A-4736390 zeigen
Beispiele für
dem Stand der Technik entsprechende Empfänger, welche komplexe Signale
verarbeiten.
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Heutige HF-Funkempfänger müssen in
der Lage sein, HF-Signale
zu erfassen und zu demodulieren, in welchen das gewünschte Informationssignal
häufig
viel schwächer
ist als das vorhandene Störsignal.
Unlängst
sind Empfänger
entwickelt worden, welche das HF-Signal direkt in eine viel niedrigere
Frequenz umwandeln. Das HF-Signal wird auf eine Zwischenfrequenz
von Null oder eine niedrige Zwischenfrequenz heruntergewandelt,
bei welcher die analoge und/oder digitale Signalverarbeitung effizienter
ist. Heutige Funkempfänger
setzen üblicherweise
reale Filter ein, um Störsignale
herauszufiltern, und Verstärker,
um den Pegel des gewünschten
Signals zu erhöhen.
Wenn in einem LIF-Pfad reale Filter verwendet werden, haben sie
den Nachteil, dass zwischen negativen Frequenzen und positiven Frequenzen
nicht differenziert wird; folglich wird üblicherweise ein Hochleistungsspiegelfrequenzsperrmischer verwendet,
um die positiven/negativen Frequenzen zu trennen. Außerdem ist,
wenn in einer LIF-Architektur die Frequenz des Störsignals
dicht an der Frequenz des gewünschten
Signals liegt, eine beträchtliche
Anzahl von Filterpolen erforderlich, um die Störsignale herauszufiltern, und
die Gesamtverstärkerschaltung
ist so geartet, dass beträchtliche
Energie benötigt
wird, um das gewünschte
Signal auf einen entsprechenden Pegel für die Demodulation zu verstärken. Außerdem müssen Gleichspannungs- bzw. DC-Offsets,
die sowohl durch Schaltungsunzulänglichkeiten
als auch durch die inhärenten
Charakteristika von bestimmten Modulationsformen verursacht werden,
entfernt werden, da sie um mehrere Größenordnungen größer als
das gewünschte
Signal sein können
und die Leistung der Enddemodulatorschaltung herabsetzen können.
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Daher besteht ein Bedarf an der Entwicklung einer
einfacheren Architektur zum Verbessern der Verstärkungsleistung und zum Entfernen
von DC-Offsets, während
der Energieverbrauch minimiert wird.
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Zusammenfassende Darstellung
der Erfindung
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Die Erfindung ist auf eine Einrichtung
zum Filtern und Verstärken
eines empfangenen Signals gerichtet. Die Einrichtung enthält eine
Mehrzahl sequentiell miteinander verbundener komplexer Filter/Verstärkerstufen.
Jede der Stufen verfügt über einen
komplexen Filter zum Dämpfen
eines Störanteils des
empfangenen Signals relativ zu dem gewünschten Anteil, einen gesteuerten
Verstärker,
welcher eine eingestellte Minimalverstärkung Kmin und
Maximalverstärkung
Kmax zum Verstärken des empfangenen Signals
aufweist, wobei Kmin negativ sein kann, und eine Steuerschaltung.
Die Steuerschaltung steuert den Verstärkungsfaktor K, wobei Kmin ≤ K ≤ Kmax, auf eine solche Weise, dass der gesteuerte
Verstärker
danach strebt, ein Ausgangssignal mit einem vorgesehenen Amplitudenpegel
zu erzeugen. Ein besonderer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin,
dass die Einrichtung in der Lage ist, ein Gesamtausgangssignal bei
einem vorher festgelegten Amplitudenpegel innerhalb eines beschränkten Dynamikbereichs
von Eingangssignalen mit einer großen Vielzahl von Signalstärken bereitzustellen,
und gleichzeitig die Verwendung von nachfolgenden Schaltungen mit
geringem Energieverbrauch gestattet. Dies wird in einer Einrichtung
erreicht, die selbst sehr wenig Energie verbraucht. Die Einrichtung
operiert effektiv an empfangenen Signalen im ZF-Band, die eine niedrige ZF oder eine
ZF von Null aufweisen.
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In Übereinstimmung mit einem weiteren
Aspekt dieser Erfindung besteht das empfangene Signal aus komplexen
gleichphasigen I- und quadraturphasigen Q-Signalen. Der komplexe
Filter kann mehrpolig sein oder kann aus einem oder mehreren Einzelpol-Komplexfiltern
bestehen, die in Reihe geschaltet sind. Der gesteuerte Verstärker weist
einen ersten Verstärker
variabler Verstärkung
zum Verstärken
des gleichphasigen I-Signals und einen zweiten Verstärker mit
variabler Verstärkung
zum Verstärken des
quadraturphasigen Q-Signals
auf. Die Steuerschaltung erzeugt ein Verstärkungssteuersignal, welches
eine Funktion der Ausgänge
oder der Eingänge der
Verstärker
sowie eine Funktion eines vorgesehenen Amplitudenpegels ist.
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In Übereinstimmung mit einem weiteren
Aspekt dieser Erfindung kann die Steuerschaltung einen ersten und
einen zweiten Gleichrichter zum Empfangen der Eingangssignale des
ersten beziehungsweise zweiten variablen Verstärkers oder der Ausgangssignale
des ersten beziehungsweise zweiten variablen Verstärkers enthalten,
um erste und zweite gleichgerichtete Signale bereitzustellen. Die gleichgerichteten
Signale werden in einer Summierschaltung addiert und in einen Fehlersignalverstärker eingespeist,
wo das summierte Signal mit einem vorgesehenen Amplitudenpegelsignal
zur Erzeugung des Verstärkungssteuersignals
verglichen wird, das zur Steuerung der Verstärkung der Verstärker verwendet
wird.
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Im Hinblick auf einen weiteren Aspekt
dieser Erfindung kann die Einrichtung ferner einen Indikator der
empfangenen Signalstärke
enthalten, welcher eine Verstärkungssummierschaltung
zum Empfangen des Verstärkungssteuersignals
von jeder der komplexen Filter/Verstärkerstufen zur Berechnung der
Gesamtverstärkung
der Einrichtung aufweist, und einen Detektor zum Erfassen der Amplitude
des Gesamtausgangssignals der Einrichtung zum Bestimmen der Stärke eines
gewünschten
Signals, das von der Einrichtung empfangen wird.
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Weitere Aspekte und Vorteile der
Erfindung sowie die Struktur und Arbeitsweise der verschiedenen Ausführungsbeispiele
der Erfindung sind für Fachleute
nach der Durchsicht der folgenden Beschreibung der Erfindung in
Verbindung mit den zugehörigen
Zeichnungen ersichtlich.
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Kurzbeschreibung der Zeichnungen
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Die Erfindung wird unter Bezugnahme
auf die zugehörigen
Zeichnungen beschrieben, wobei:
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1 die
Erfindung schematisch darstellt;
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2 ein
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung darstellt;
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3 einen
komplexen Einzelpolfilter darstellt, welcher mit der vorliegenden
Erfindung verwendet werden kann;
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4a eine
Quadratur-Rückkopplungs-AGC-Schaltung
in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung mit DC-Rückkopplungskompensation
darstellt;
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4b eine
Quadratur-Rückkopplungs-AGC-Schaltung
in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung mit DC-Vorwärtskopplungskompensation
darstellt;
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5a eine
Quadratur-Vorwärtskopplungs-AGC-Schaltung
in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung mit DC-Rückkopplungskompensation
darstellt;
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5b eine
Quadratur-Vorwärtskopplungs-AGC-Schaltung
in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung mit DC-Vorwärtskopplungskompensation
darstellt; und
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6 eine
Steuerschaltung für
die AGCs in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung darstellt.
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Detaillierte Beschreibung
der Erfindung
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Obwohl die vorliegende Erfindung
in Verbindung mit 1 in
der Umgebung eines HF-Funkempfängers
beschrieben wird, kann sie auch in anderen Anwendungen verwendet
werden, bei welchen Schaltungen mit sehr geringem Energieverbrauch
erforderlich sind. Ein HF-Funkempfänger 10 enthält eingangsseits
einen HF/ZF-Abwärtswandler 11 zum Umwandeln
des Eingangs-HF-Signals in gleichphasige Ii-
und Quadratur-Qi-Signale mit niedriger ZF (LIF) oder ZF von Null
(ZIF). Der HF-Funkempfänger enthält ferner
ausgangsseits einen digitalen Demodulator 12 zum Digitalisieren
der verstärkten
gleichphasigen Io- und Quadratur-Qo-Signale und zum Demodulieren der digitalisierten
Signale, um an seinem Ausgang die Daten aus dem Eingangs-HF-Signal bereitzustellen.
Unter den meisten Umständen
können die
Quadratur-Ii- und Qi-Signale
nicht direkt an den digitalen Demodulator 12 angelegt werden.
Das gewünschte
Signal, ob es nun zu klein oder zu groß für den Demodulator 12 ist,
ist in ein Störsignal
eingebettet. Das gewünschte
Signal ist üblicherweise
relativ zum Störsignal
sehr klein, wobei das Störsignal
bis zu 60 dB größer ist
als das gewünschte
Signal. Um in der Lage zu sein, den gewünschten Signalanteil des Eingangssignals
zu erfassen und zu demodulieren, muß die Amplitude des gewünschten
Signals größer als
das Störsignal
gemacht werden, und die Amplitude des gewünschten Signals muß außerdem bei
einem Pegel liegen, der effizient digitalisiert und demoduliert
werden kann; dies wird ausgeführt,
indem die Eingangssignale durch Bandpaßfilter und Verstärker geführt werden.
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1 stellt
schematisch eine neuartige Kaskadenstruktur 13 in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung zum Filtern und Verstärken der gleichphasigen
Ii- und Quadratur-Qi-Eingangssignale zur
Erzeugung von gleichphasigen Io- und Quadratur-Qo-Ausgangssignalen dar, welche effizient
digitalisiert und demoduliert werden können. Um in der Lage zu sein,
einen effizienten Analog-Digital-Wandler (ADC) zu verwenden, ist
es von Vorteil, dass die gesamten gleichphasigen Io-
und Quadratur-Qo-Ausgangssignale bei einem
vorher festgelegten Pegel H innerhalb eines beschränkten Dynamikbereichs
erzeugt werden, falls der gewünschte
Anteil des Eingangssignals anfänglich
weit unter oder sogar über dem
vorher festgelegten Pegel H liegt. Je beschränkter der Dynamikbereich ist,
desto geringer ist die Anzahl der Bits, die in einem ADC zum Digitalisieren des
Signals benötigt
werden; dies reduziert die Energieanforderungen für den ADC.
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Die Kaskadenstruktur 13 enthält eine
Abfolge von komplexen Filter-/Verstärkerstufen 141 , 142 , ... 14n ,
welche jeweils unabhängig
das komplexe Signal filtern und verstärken, bis der gewünschte Anteil
des komplexen Signals einen vorher festgelegten Amplitudenpegel
H erreicht, der in den gewünschten
beschränkten
Dynamikbereich fällt
und relativ größer als
das Störsignal
ist. Obwohl die Stufen 141 , 142 , ... 14n gemäß einer
Filter-/Verstärker-Abfolge
von Komponenten beschrieben werden, ist davon auszugehen, dass bei
allen Ausführungsbeispielen
der vorliegenden Erfindung die Abfolge der Komponenten ebenso Verstärker/Filter
sein könnte.
Der Filter in jeder Stufe 141 , 142 , ... 14n kann
ein Einzelpol- oder mehrpoliger Filter sein, und die Verstärker in
den Stufen 141 , 142 ,
... 14n sind gesteuerte Verstärker zur Amplitudenverstärkung, welche
jeweils einen individuellen Verstärkungsbereich mit einer Minimalverstärkung haben,
welche positiv oder negativ sein kann, und eine maximale positive
Verstärkung.
Die Dämpfung
des Störsignals
durch die Filter relativ zu dem gewünschten Signal kann über die
Stufen 141 , 142 ,
... 14n gleichmäßig oder ungleichmäßig verteilt sein,
und der Verstärkungsbereich
für jede
Stufe 141 , 142 ,
... 14n kann ebenfalls von Stufe
zu Stufe unterschiedlich sein. Außerdem werden die AGC-Einstellungen 151 , 152 ,
... 15n auf die Verstärker in
den Stufen 141 , 142 ,
... 14n angewendet, um die Verstärkung jedes
Verstärkers
derart zu steuern, dass die Amplitude des Signals am Ausgang jedes
entsprechenden Verstärkers
in Richtung eines vorgesehenen Signalpegels tendiert, wie von der
jeweiligen AGC-Einstellung 151 , 152 , ... 15n festgelegt.
Es kann der Fall eintreten, dass ein oder mehrere Verstärker so
gesteuert werden, dass sie bei ihrer Minimal- oder Maximalverstärkung arbeiten,
ohne den vorgesehenen Ausgangssignalpegel zu erreichen, der durch
die AGC-Einstellung 151 , 152 , ... 15n bei
dem bestimmten Verstärker
in dieser Stufe verlangt wird.
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Im Betrieb arbeiten die komplexen
Filter-/Verstärkerstufen 141 , 142 ,
... 14n unabhängig voneinander, und die Stufen
arbeiten sequentiell an dem Eingangssignal, um ein gewünschtes
Ausgangssignal mit einem vorher festgelegten Signalpegel H zu erzeugen,
das in den beschränkten
Dynamikbereich fällt,
der am Ausgang erforderlich ist. Der Signalpegel H wird in der letzten
Stufe 14n erreicht, indem der Verstärker innerhalb
der Stufe 14n von der AGC-Einstellung 15n gesteuert wird. Die AGC-Einstellungen 151 , 152 ,
... 15n werden auf bestimmte Pegel
voreingestellt und repräsentieren
den vorgesehenen Amplitudenpegel, der am Ausgang des jeweiligen
Verstärkers gewünscht wird.
Die AGC-Einstellungen 151 , 152 , ... 15n werden
verwendet, um die Verstärkung
des jeweiligen Verstärkers
in seinem entsprechenden Verstärkungsbereich
zu steuern. Die Anzahl der Stufen 141 , 142 , ... 14n in
der Kaskadenstruktur 13 und das Maximum des Verstärkungsbereichs
für jeden
Verstärker
sind voreingestellt, um die Gesamtverstärkung zu erhalten, die über die
gesamte Kaskadenstruktur 13 erforderlich ist, um eine Vielzahl
gewünschter
Eingangssignalpegel aufzunehmen, bei welchen erwartet wird, dass
der Empfänger
ordnungsgemäß funktioniert.
Die Verstärkungsbereiche oder
die Maxima der Verstärkungsbereiche
können im
wesentlichen gleich sein, dies wird jedoch normalerweise nicht der
Fall sein. Jeder Verstärkungsbereich
eines Verstärkers
wird vorzugsweise derart ausgewählt,
dass die Verstärker
bei Minimierung des Energieverbrauchs effizient arbeiten.
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Am Eingang des HF-Funkempfängers ist
anfänglich
das gewünschte
Eingangssignal verhältnismäßig viel
kleiner als die Störsignale.
Jede Stufe 141 , 142 ,
... 14n dämpft die Störsignale unter Verwendung eines
komplexen Filters mit einem oder mehreren Polen. Das Signal wird
dann von einer AGC verstärkt, welche
sowohl das gewünschte
Signal als auch das Störsignal
verstärkt.
wenn das Signal die nachfolgenden Stufen durchläuft, wird das gewünschte Signal relativ
zum Störsignal
größer, da
beide verstärkt
werden, aber nur das Störsignal
von dem Filter gedämpft wird.
Somit wird das gewünschte
Signal in den letzten Stufen zum dominanten Signal, da das Störsignal gegen
Null gehend gedämpft
wird.
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Als Beispiel kann eine aus fünf Stufen
bestehende Filter-/Verstärker-Anordnung 13 für die fünf Stufen 141 , 142 ,
... 145 Verstärkungsbereiche von +5 bis –5, +5 bis –5, +20
bis –5,
+20 bis –5
beziehungsweise +15 bis –5
haben, um den Bereich der Signale aufzunehmen, die sie erfassen
soll.
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Bei einem Szenario könnte festgestellt
werden, dass eine Fünf-Stufen-Anordnung 13 erforderlich
ist, um ein gewünschtes
Signal zu erfassen, das 50 dB unter dem Pegel H liegt, der erforderlich
ist, um es zu digitalisieren, und auch ungefähr 40 dB unter dem Störsignal.
In einem solchen Fall plaziert die AGC-Einstellung 151 , 152 eine
Verstärkungsforderung
an die ersten zwei Stufen, die sehr niedrig sind – sagen
wir, in der Größenordnung
von 2 und 6 dB – da
das Störsignal
hoch ist, so dass die Filter das Störsignal signifikant dämpfen, während die
Signale von den Verstärkern
in diesen frühen
Stufen nicht signifikant verstärkt
werden. In der dritten Stufe, wenn das gewünschte Signal und das Störsignal
relativ gleich sind, kann die AGC-Einstellung 153 auf
einen Pegel eingestellt werden, welcher eine Verstärkung des Verstärkers verlangt,
die größer als
ihr Verstärkungsbereichsmaximum
von 20 dB ist. Somit ist bei dieser Stufe die Verstärkersignalverstärkung bei
ihrem Maximum, während
ihr Ausgangssignal niedriger als das geforderte ist. Die vierte
Stufe kann erneut eine hohe AGC-Einstellung 154 haben, welche eine Verstärkung in
der Größenordnung
von 14 dB verlangen kann, welche unter ihrem Maximum von 20 dB liegt. Wenn
es in die Endstufe geht, wird die AGC-Einstellung 155 so eingestellt, dass der gewünschte Verstärkerausgangspegel
H erreicht wird. Da die Gesamtverstärkung des gewünschten
Signals die Summe der einzelnen Verstärkungen ist, wäre sie an
diesem Punkt 42 dB, und die Verstärkungsforderung an den letzten
Verstärker
beträgt
8 dB, was unter ihrem Maximum von 15 dB liegt.
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In einem zweiten Szenario, das für das andere
Extrem der möglichen
Eingangssignale für
dieselbe Fünf-Stufen-Anordnung 13 verwendet
wird, kann das gewünschte
Eingangssignal bereits größer als der
Pegel H sein, der für
seine Digitalisierung erforderlich ist – sagen wir beispielsweise,
ungefähr
6 dB – und
gleichzeitig etwas kleiner als das Störsignal. In einem solchen Fall
verlangen die AGC-Einstellungen 151 , 152 große negative Verstärkungen
der Verstärker
in den ersten zwei Stufen 141 , 142 , um den Signalpegel zu senken. Da
die Verstärker
jedoch einen unteren Grenzwert von beispielsweise – 5 dB haben, werden
sowohl das gewünschte
Signal als auch das Störsignal
von den Verstärkern
bis zu diesem Grenzwert gedämpft,
während
die Störsignale
ebenfalls von den Filtern gedämpft
werden. Es ist nun festzustellen, dass das gewünschte Signal um ungefähr 4 dB
unter dem geforderten Ausgangspegel H liegt. In der dritten bis
fünften
Stufe 143 , 144 und 145 ist die Verstärkung, die von den AGC-Einstellungen 153 , 154 und 155 verlangt wird, gering, da das gewünschte Signal
nur 4 dB unter dem geforderten Ausgangspegel liegt.
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Ein Ausführungsbeispiel der komplexen
Filter-/AGC-ZF-Architektur
in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung wird in 2 als Teil eines HF-Funkempfängers 20 dargestellt.
Eingangsseits enthält
der Empfängers 20 einen
Quadratur-Abwärtswandler 21 mit
einem Paar von Mischern 22 und 23, an welche das
Eingangs-HF-Signal angelegt wird. Ein synthetischer lokaler Oszillator 24 mit
dem Phasenteiler 25 stellt zweite Eingangssignale, die
bei einer vorher festgelegten Frequenz liegen, aber um 90° phasenverschoben
sind, an die Mischer 22 und 23 bereit, um Quadratur-I-
und -Q-Signale bei
einer niedrigen Zwischenfrequenz oder Zwischenfrequenz von Null(LIF
oder ZIF) zu erzeugen.
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Die komplexe Filter-/Verstärkereinrichtung 26 umfaßt eine
Mehrzahl von Filter-/Verstärkerstufen 271 , 272 ,
... 27n , die derart in Reihe geschaltet
sind, dass das Ausgangssignal der einen Stufe das Eingangssignal
für die
nächste
Stufe ist. Jede Stufe 271 , 272 , ... 27n – entsprechend 141 , ..., 14n in 1 – enthält einen komplexen Filter 281 , 282 ,
... 28n , welcher einen oder mehrere
Pole haben kann, sowie einen Verstärker mit automatischer Verstärkungsregelung (AGC) 291 , 292 ,
... 29n . Den AGCs 291 , 292 ,
... 29n wird jeweils eine Pegelreglerspannung
zugeführt,
die als die AGC-Einstellungen 301 , 302 , ... 30n bezeichnet wird.
Obwohl jede Stufe 271 , 272 , ... 27n so
dargestellt wird, dass sie einen komplexen Filter 281 , 282 ,
... 28n enthält, dem eine AGC 291 , 292 ,
... 29n folgt, kann die Reihenfolge
dieser Komponenten in jeder Stufe 271 , 272 , ... 27n umgekehrt
werden.
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Das Ausgangssignal der letzten Stufe 27n wird durch zwei Analog-Digital-Wandler
(ADC) 33, 34 und einen Quadratur-Detektor 39 oder
einen digitalen Demodulator eingespeist, welcher die Daten aus dem
ursprünglichen
Eingangsdatensignal bereitstellt.
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Außerdem wird ein Signal, das
die tatsächlichen
Verstärkungen 311 , 312 ,
... 31n jeder AGC 291 , 292 ,
... 29n repräsentiert, auf einen Indikator
der empfangenen Signalstärke
(RSSI) 32 gerichtet, um die tatsächliche Eingangsdatensignalstärke zu bestimmen.
Die Eingangsdatensignalstärke
wird von dem RSSI 32 aus der Summe der tatsächlichen
Verstärkungen 311 , 312 ,
... 31n geschätzt, was die Gesamtverstärkung der
komplexen Filter-/Verstärkereinrichtung 26 und
den gemessenen Signalpegel H am Ausgang von Stufe 27n bereitstellt. Wenn die Verstärkungen 311 , 312 ,
... 31n der AGCs 291 , 292 ,
... 29n gesteuert werden, um ein
Ausgangssignal von Stufe 27n bereitzustellen,
das einen relativ konstanten Signalpegel H ungeachtet des gewünschten
Signalpegels am Eingang von Stufe 271 hat,
dann ist bekannt, dass der Signalpegel H relativ konstant ist und
nicht gemessen werden muß,
um die Eingangsdatensignalstärke
zu bestimmen. Das Ausgangssignal des Indikators 32 der
empfangenen Signalstärke
wird normalerweise verwendet, um die Verarbeitung eines vom Funkempfänger empfangenen
Signals zu triggern. Jedoch könnten
seine anderen Anwendungen das Informieren der Basisstation enthalten,
dass ihr Signal eine Verstärkung
für die
ordnungsgemäße Operation
des Funksystems benötigt.
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Ein Ausführungsbeispiel eines komplexen Filters 281 , 282 ,
... 28n wird in 3 dargestellt. Der komplexe Filter 35 enthält einen
Kanal 36I für den gleichphasigen Eingang
I und einen Kanal 36Q für den Quadraturphasen-Eingang
Q. In den Kanälen 36I und 36Q sind
Addierer 37I und 37Q und Integrierer 38I beziehungsweise 38Q enthalten. Zusätzlich zu dem gleichphasigen
Signal I und dem Quadratur-Signal Q, die an die Addierer 36I beziehungsweise 36Q angelegt
werden, wird eine Rückführung mit
einem Koeffizienten α,
der jede beliebige reelle Zahl sein kann, an jeden Addierer 36I beziehungsweise
36Q angelegt. Ebenso
wird eine Rückführung mit
dem negativen Koeffizienten β von
dem Ausgang von Integrierer 38Q an Addierer 36I angelegt, während eine Rückführung mit
dem positiven Koeffizienten β von
dem Ausgang von Integrierer 38I an
Addierer 36Q angelegt wird. Der
Koeffizient β kann
ebenfalls jede beliebige reelle Zahl sein. Die Auswahl von α, β und wo bestimmt
die Bandbreite und die Mittenfrequenz des Filters 35. Ebenfalls
in Abhängigkeit
von den Werten von α, β und wo erfahren
die positiven und negativen Frequenzen unterschiedlich Dämpfungen,
was für eine
LIF-Einrichtung gewünscht
wird.
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Komplexe Filter sind von besonderem
Vorteil, da α, β und ωo variiert werden können, um die Mittenfrequenz
des Filters zu variieren, während
die Breite des Bandpasses um die variierte Mittenfrequenz herum
dieselbe bleiben kann, ohne die Anzahl der Pole in dem Filter zu
verändern.
Im Ergebnis dessen kann ein programmierbarer ZF-Empfänger so ausgeführt werden,
dass zwischen den ZF-Frequenzen geschaltet werden kann.
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Für
eine ZIF-Einrichtung geht der Koeffizient β auf 0, wenn die Frequenz auf
Null geht, und die kreuzgekoppelten Koeffizienten β haben somit
keine Wirkung. Bei komplexen Filtern ist die Anzahl der Pole, die
erforderlich ist, um ein Signal bei einer Frequenz von x Hz Abstand
von der Mittenfrequenz zu dämpfen,
von der Mittenfrequenz unabhängig.
Dagegen ist bei realen Filtern die Anzahl der Pole, die erforderlich
ist, um ein Signal bei einer Frequenz von x Hz Abstand von der Mittenfrequenz
zu dämpfen,
von der Mittenfrequenz abhängig
und ist immer größer als
diejenige, die bei Verwendung komplexer Filter erforderlich ist,
außer
in dem Fall, wenn die Mittenfrequenz Null ist, in welchem Fall es
ein realer Filter ist.
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Mehrpolige komplexe Filter mit zwei
oder mehr Polen können
zwei oder mehr Filter des unter Bezugnahme auf 3 beschriebenen Typs aufweisen, die in
Reihe geschaltet sind.
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Ausführungsbeispiele der AGCs 291 , 292 ,
... 29n werden in den 4a, 4b, 5a und 5b beschrieben. Schnelle
Quadratur-Rückkopplungs-AGC-Schaltungen,
die eine differentielle Signalgebung verwenden, werden unter Bezugnahme auf
die 4a und 4b beschrieben, und schnelle Quadratur-Vorwärtskopplungs-AGC-Schaltungen, die
eine differenzielle Signalgebung verwenden, werden unter Bezugnahme
auf die 5a und 5b beschrieben.
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Die in 4a dargestellte
Rückkopplungs-AGC 40 umfaßt ein Paar
von Kanälen 41I und 41Q für das gleichphasige
Signal I beziehungsweise das Quadratur-Signal Q. Die Addierer 42I und 42Q und
die Verstärker 43I und 43Q variabler
Verstärker sind
in den Kanälen 41I beziehungsweise 41Q in
Reihe geschaltet. Das gleichphasige Signal I wird an einen Eingang
des Addierers 42I angelegt, während das
Quadraturphasen-Signal Q an einen Eingang des Addierers 42Q angelegt wird. Die Verstärkung der VGAs 43I und 43Q wird
von einer Steuerschaltung 44 gesteuert, deren Eingänge mit
den Ausgängen
der VGAs 43I und 43Q verbunden sind, um den Amplitudenpegel
dieser Signale zu bestimmen, und welche einen weiteren Eingang hat,
der mit einem Pegeleinstellungssignal 45 verbunden ist,
um die vorgesehenen Signalpegel am Ausgang der VGAs 43I und 43Q zu
bestimmen. Der Ausgang der Steuerschaltung 44 ist mit den
VGAs 43I und 43Q verbunden,
um ihre Verstärkungen
als eine Funktion der Differenz zwischen den tatsächlichen
und den vorgesehenen Ausgangsamplitudenpegeln zu steuern. In Abhängigkeit davon,
ob der tatsächliche
Signalpegel höher
beziehungsweise niedriger als der vorgesehene Signalpegel ist, kann
die Verstärkung
positiv oder negativ sein. Außerdem
wird die Verstärkerverstärkungsvariabilität auf einen
engen Bereich beschränkt,
was die Verstärkung
des Signals bis zu dem vorgesehenen Signalpegel verhindern kann,
aber auch die Verzerrung bei Verstärkern mit geringem Energieverbrauch verhindert.
Die VGAs 43I und 43Q können
linear oder digital programmierbar sein. Digital programmierbare VGAs
verbrauchen im Allgemeinen weniger Energie und werden daher bevorzugt.
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Die in 5a dargestellte
Vorwärtskopplungs-AGC 50 umfaßt ein Paar
von Kanälen 51I und 51Q für das gleichphasige
Signal I beziehungsweise das Quadratur-Signal Q. Die Addierer 52I und 52Q und
die Verstärker 53I und 53Q variabler Verstärkung sind
in den Kanälen 51I beziehungsweise 51Q in
Reihe geschaltet. Das gleichphasige Signal I wird an einen Eingang
des Addierers 52I angelegt, während das
Quadraturphasen-Signal Q an einen Eingang des Addierers 52Q angelegt wird. Die Verstärkung der VGAs 53I und 53Q wird
von einer Steuerschaltung 54 gesteuert, deren Eingänge mit
den Ausgängen
der Addierer 52I und 52Q verbunden sind, um den Amplitudenpegel
der Eingangssignale in die VGAs 53I und 53Q zu bestimmen, und welche einen weiteren
Eingang hat, der mit einem Pegeleinstellungssignal 55 verbunden
ist, um den vorgesehenen Signalpegel am Ausgang der VGAs 53I und 53Q zu
bestimmen. Der Ausgang der Steuerschaltung 54 ist mit den VGAs 53I und 53Q verbunden,
um ihre Verstärkungen als
eine Funktion der Differenz zwischen den tatsächlichen Eingangs- und vorgesehenen
Ausgangsamplitudenpegeln zu steuern. In Abhängigkeit davon, ob der tatsächliche
Signalpegel höher
beziehungsweise niedriger als der vorgesehene Signalpegel ist, kann die
Verstärkung
positiv oder negativ sein. Außerdem wird
die Verstärkerverstärkungsvariabilität auf einen engen
Bereich beschränkt,
was die Verstärkung
des Signals bis zu dem vorgesehenen Signalpegel verhindern kann,
aber auch die Verzerrung bei Verstärkern mit geringem Energieverbrauch
verhindert. Erneut können
die VGAs 53I und 53Q linear oder digital programmierbar
sein. Digital programmierbare VGAs verbrauchen im Allgemeinen weniger
Energie und werden daher bevorzugt.
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Außerdem können DC-Kompensationsschaltungen
zu den VGAs hinzugefügt
werden, um den DC-Offset zu entfernen. Dies kann entweder unter
Verwendung einer Rückkopplungsschaltung
erfolgen, wie in den 4a und 5a dargestellt, oder unter Verwendung
einer Vorwärtskopplungsschaltung,
wie in den 4b und 5b dargestellt.
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Die Rückkopplungs-DC-Kompensationsschaltungen 46I und 46Q in 4a erfassen den DC-Ausgang
der VGAs 43I und 43Q und führen eine negative Spannung
zurück
in die Addierer 42I und 42Q , um den DC-Offset am Eingangssignal
zu entfernen, bevor die Steuereinrichtung 44 die Eingangssignal-AC-Pegel
schätzt.
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Die DC-Kompensationsschaltungen 56I und 56Q in 5a erfassen den DC-Ausgang
der VGAs 53I und 53Q und führen eine negative Spannung
in die Addierer 52I und 52Q zurück, um den DC-Offset am Eingangssignal
zu entfernen, bevor die Steuereinrichtung 54 die Eingangssignal-AC-Pegel
schätzt. Unter
Verwendung der obigen Vorwärtssteuerschaltung 54 macht
die Einbeziehung der DC-Rückkopplung
die AGC-Schaltung nicht instabil, da die DC-Verstärkung immer
kleiner als Eins sein wird.
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Die Vorwärtskopplungs-DC-Kompensationsschaltungen 47I und 47Q in 4b erfassen den DC-Ausgang
der VGAs 43I und 43Q und führen eine negative Spannung
vorwärts
in die Addierer 48I und 48Q , um den DC-Offset an dem Ausgangssignal
zu entfernen, bevor es in die nächste
Stufe der Kaskadenstruktur eintritt. In ähnlicher Weise erfassen die Vorwärtskopplungs-DC-Kompensationsschaltungen 57I und 57Q in 5b den DC-Ausgang der VGAs 53I und 53Q und
führen
eine negative Spannung vorwärts in
die Addierer 58I und 58Q , um den DC-Offset an dem Ausgangssignal
zu entfernen, bevor es in die nächste
Stufe der Kaskadenstruktur eintritt.
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Unter den meisten Umständen sind
die DC-Kompensationsschaltungen 46I –46Q , 56I –56Q , 47I –47Q und 57I –57Q nicht erforderlich, da die Filter 281 , 282 ,
... 28n die Gleichspannung herausfiltern.
Insbesondere dämpfen
die komplexen Filter alle Signale, ob es unerwünschte Wechselspannungs- oder Gleichspannungssignale
sind. Da sich jedoch die DC-Offsets in den I- und Q-Signalen unterscheiden können, kann
die Leistung durch Entfernen der jeweiligen DC-Offsets durch DC-Kompensationsschaltungen
verbessert werden. Auf diese Weise werden die DC-Offsets nicht verstärkt und
beschränken
den Bereich der VGAs für
die gewünschten
Signale. Außerdem
ist die DC-Kompensation für
ZIF besonders wichtig, da die Filter die DC-Offsets nicht dämpfen.
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Ein Ausführungsbeispiel einer Steuerschaltung 60,
welche in den Ausführungsbeispielen
der 4a, 4b, 5a und 5b als Steuerschaltung 44, 54 verwendet
werden kann, wird in 6 dargestellt. Die
Steuerschaltung 60 in jeder beliebigen Filter-/AGC-Stufe
erfaßt
die Größe des AC-Anteils
der Verstärkereingangs-I-
und -Q-Signale und stellt die erforderliche Verstärkung für diese
Stufe ein. Es ist wichtig, die Größe des AC-Signals genau zu
erfassen und die Schätzung
der Größe schnell
auszuführen. Bei
diesem speziellen Ausführungsbeispiel
werden das gleichphasige Signal I in Kanal 61I und
das Quadratur-Signal Q in Kanal 61Q in
zwei Doppelweggleichrichter 62I beziehungsweise 62Q eingespeist, die die Ausgangssignale
a und b bereitstellen. Die Signale a und b werden in einem Addierer 63 addiert, um
ein Ausgangssignal c bereitzustellen, das vier Amplitudenspitzen
pro Zyklus aufweist. Dieser Gleichrichtungs- und Summierprozeß stellt
eine größere Signalamplitude
und eine schnellere Spitzenanstiegszeit bereit, als sie mit Einweggleichrichtern
bereitgestellt würden.
Da viele integrierte Schaltungen eine differentielle Signalgebung
verwenden, wenn die Verstärker
differentielle Verstärker
sind, ist es üblich,
dass in diesen Schaltungen das gleichphasige I-Signal und die Quadratur-Signal-Q-Phase zusammen mit dem gleichphasigen
I-Signal und dem Quadraturphasen-Q-Signal verfügbar sind. Die Einweggleichrichtung
jedes der obigen vier Signale und ihre Summierung würde dann
dasselbe Ergebnis erbringen wie die Doppelweggleichrichtung der
I- und Q-Signale.
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Das Signal c wird dann in einen Integrierer 64 eingespeist,
welcher die Spitzen glättet
und das summierte Signal c hält
und im Wesentlichen als ein Tiefpaßfilter agiert, um das Signal
d bereitzustellen. Das Signal d wird an einen Fehlersignalverstärker 65 angelegt,
wo es mit einem vorgesehenen AGC-Pegelsignal e verglichen wird,
um das erforderliche Verstärkungsschätzungsausgangssignal
K bereitzustellen, welches proportional zur Differenz zwischen e und
d ist, wenn e größer als
d ist. wenn d größer als e
ist, dann ist K negativ. Außerdem
stellt der Fehlersignalverstärker 65 ein
Ausgangssignal K bereit, welches auf den vorher festgelegten Verstärkungsbereich
zwischen Kmax und Kmin der
AGC in der bestimmten Stufe beschränkt ist, die er betreibt. Somit
gilt Kmin ≤ K ≤ Kmax, wobei Kmin negativ
sein kann. Es wird auf
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2 Bezug
genommen; das spezielle Signal K in jeder bestimmten Stufe 271 , 272 ,
... 27n wird verwendet, um die
I- und Q-VGAs in dieser bestimmten Stufe zu steuern sowie die Verstärkungssignale 311 , 312 ,
... 31n an den RSSI 32 bereitzustellen.
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Wenn die VGAs linear gesteuert werden
und dem Charakter nach analog sind, dann kann der Fehlersignalverstärker 65 unter
Verwendung einer analogen Schaltung, wie beispielsweise eines Operationsverstärkers, konstruiert
werden, wobei sowohl Eingänge
als auch Ausgänge
analog sind. Wenn jedoch die VGAs digital gesteuert werden, dann
kann der Fehlersignalverstärker 65 unter
Verwendung einer digitalen Logik konstruiert werden, wobei Eingänge und
Ausgänge
ihrem Charakter nach digital sind.
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Der Gesamtvorteil der vorliegenden
Erfindung besteht darin, dass eine stabile Filter-/Verstärkerstruktur
bereitgestellt wird, welche den Energieverbrauch minimiert. Da sie
in der Lage ist, gewünschte
Ausgangssignale bereitzustellen, die einen Amplitudenpegel innerhalb
eines beschränkten
Dynamikbereichs aufweisen, können
weitere Energieeinsparungen in den Analog-Digital-Wandlern und Demodulatoren,
die folgen, erreicht werden.
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Während
die Erfindung anhand der Ausführungsbeispiele
beschrieben worden ist, die gegenwärtig als am zweckmäßigsten
und bevorzugtesten betrachtet werden, sollte klar sein, dass die
Erfindung nicht auf die offenbarten Ausführungsbeispiele begrenzt ist.
Fachleute werden verstehen, dass zahlreiche Modifizierungen und äquivalente
Strukturen und Funktionen realisiert werden können, ohne den Schutzbereich
der Erfindung zu verlassen, wie sie in den Ansprüchen definiert wird.