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Gebiet der Erfindung
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Diese
Erfindung betrifft Endothelin Antagonisten, die unter anderem für die Behandlung
von Hypertonie nützlich
sind.
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Kurze Beschreibung der
Erfindung
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Verbindungen
der Formel
ihre Enantiomere und Diastereomere
und pharmazeutisch verträgliche
Salze davon sind Endothelinrezeptorantagonisten, die unter anderem
als blutdrucksenkende Mittel nützlich
sind. Diese ganze Beschreibung hindurch haben die vorstehenden Symbole
die nachstehend angegebene Bedeutung:
X hat die Bedeutung O
und Y die Bedeutung N;
R
1 und R
2 sind jeweils direkt an ein Ringkohlenstoffatom
gebunden und sind jeweils unabhängig
ein Wasserstoffatom, Alkyl-, Alkoxy-, Aryl-, Hydroxyalkylrest, -CO
2R
5 oder -Z
4-NR
6R
7;
und,
wobei R
3 und R
4 jeweils
unabhängig
ein Alkylrest sind;
R
5 ist ein Alkyl-,
Alkenyl-, Alkinyl-, Cycloalkyl-, Cycloalkylalkyl-, Cycloalkenyl-,
Cycloalkenylalkyl-, Aryl- oder Aralkylrest, wobei jeder mit Z
1, Z
2 und Z
3 substituiert sein kann;
R
6,
R
7, R
8, R
9 und R
10 sind jeweils
unabhängig
- (a) ein Wasserstoffatom; oder
- (b) ein Alkyl-, Cycloalkyl-, Cycloalkylalkyl-, Cycloalkenylalkyl-,
Aryl- oder Aralkylrest, wobei jeder mit Z1,
Z2 und Z3 substituiert
sein kann; oder
R6 und R7 zusammen können ein Alkylen- oder Alkenylenrest
sein, von denen jeder mit Z1, Z2 und
Z3 substituiert sein kann, um einen 3- bis
8-gliedrigen gesättigten
oder ungesättigten
Ring zusammen mit dem Stickstoffatom, an welches sie gebunden sind,
zu bilden; oder zwei beliebige der Reste R8,
R9 und R10 zusammen ein
Alkylen- oder Alkenylenrest sind, von denen jeder mit Z1,
Z2 und Z3 substituiert
sein kann, um einen 3- bis 8-gliedrigen gesättigten oder ungesättigten
Ring zusammen mit den Atomen, an welche sie gebunden sind, zu bilden;
R11, R12, R13 und R14 sind jeweils
unabhängig - (a) ein Wasserstoffatom;
- (b) ein Alkyl-, Alkenyl-, Alkinyl-, Alkoxy-, Cycloalkyl-, Cycloalkylalkyl-,
Cycloalkenyl-, Cycloalkenylalkyl-, Aryl-, Aryloxy-, Aralkyl- oder
Aralkoxyrest, wobei jeder mit Z1, Z2 und Z3 substituiert
sein kann;
- (c) ein Heterocyclus, substituierter Heterocyclus oder Heterocyclooxyrest;
- (d) ein Halogenatom;
- (e) eine Hydroxylgruppe;
- (f) eine Cyanogruppe;
- (g) eine Nitrogruppe;
- (h) -C(O)H oder -C(O)R5;
- (i) -CO2H oder -CO2R5;
- (j) -SH, -S(O)nR5,
-S(O)m-OH, -S(O)m-OR5, -O-S(O)m-OR5, -O-S(O)mOH oder
-O-S(O)m-OR5;
- (k) -Z4-NR6R7; oder
- (l) -Z4-N(R10)-Z5-NR8R9;
Z1, Z2 und Z3 sind jeweils unabhängig - (a)
ein Wasserstoffatom;
- (b) ein Halogenatom;
- (c) eine Hydroxylgruppe;
- (d) ein Alkylrest;
- (e) ein Alkenylrest;
- (g) ein Aralkylrest;
- (h) ein Alkoxyrest;
- (i) ein Aryloxyrest;
- (j) ein Aralkoxyrest;
- (k) ein Heterocyclus, substituierter Heterocyclus oder Heterocyclooxyrest;
- (l) -SH, -S(O)nZ6,
-S(O)m-OH, -S(O)m-OZ6, -O-S(O)m-Z6, -O-S(O)mOH oder
-O-S(O)m-OZ6;
- (m) eine Oxogruppe;
- (n) eine Nitrogruppe;
- (o) eine Cyanogruppe;
- (p) -C(O)H oder -C(O)Z6;
- (q) -CO2H oder -CO2Z6;
- (r) -Z4-NZ7Z8;
- (s) -Z4-N(Z11)-Z5-H;
- (t) -Z4-N(Z11)-Z5-Z6; oder
- (u) -Z4-N(Z11)-Z5-NZ7Z8;
Z4 und Z5 sind jeweils
unabhängig - (a) eine Einfachbindung;
- (b) -Z9-S(O)n-Z10-;
- (c) -Z9-C(O)-Z10-;
- (d) -Z9-C(S)-Z10-;
- (e) -Z9-O-Z10-;
- (f) -Z9-S-Z10-;
- (g) -Z9-O-C(O)-Z10-;
oder
- (h) -Z9-C(O)-O-Z10-;
Z6 ist ein Alkylrest; ein Alkylrest, welcher
substituiert ist mit einem bis drei Resten ausgewählt aus
einem Halogenatom, Aryl, Aryloxy und Alkoxy; ein Alkenyl-; Alkinyl-;
Cycloalkyl-; ein Cycloalkylrest, welcher substituiert ist mit einem
bis drei Resten ausgewählt
aus Alkyl, Aryl, Alkenyl und Alkoxyaryl; ein Cycloalkylrest, an
den ein Benzolring anneliert; ein Aryloxyrest, welcher substituiert
ist mit einem oder zwei Halogenatomen; ein Cycloalkylalkyl-; Cycloalkenyl-;
Cycloalkenylalkyl-; Arylrest; ein Arylrest, welcher substituiert
mit Methylendioxy oder einen bis vier Resten, ausgewählt aus
Alkyl, Dialkylamino, Cyano, Halogenatom, Trihalogenalkyl, Alkoxy,
Trihalogenalkoxy, Dialkylaminocarbonyl, Alkylcarbonylamino, Arylalkoxy,
Aryloxyalkyl, Alkylaryloxyalkyl und Heterocyclus ist; oder ein Heterocyclus
oder substituierter Heterocyclus ist;
Z7 und
Z8 sind jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom, Alkyl-,
Cycloalkyl-, Cycloalkylalkyl-, Cycloalkenylalkyl-, Aryl- oder Aralkylrest,
oder Z7 und Z8 zusammen
sind ein Alkylen- oder Alkenylenrest, um einen 3- bis 8-gliedrigen
gesättigten
oder ungesättigten
Ring zusammen mit dem Stickstoffatom, an welches sie gebunden sind,
zu bilden;
Z9 und Z10 sind
jeweils unabhängig
eine Einfachbindung, ein Alkylen-, Alkenylen- oder Alkinylenrest;
Z11 ist - (a) ein Wasserstoffatom;
oder
- (b) ein Alkylrest, ein Alkylrest, welcher substituiert mit einem,
zwei oder drei Halogenatomen, Cycloalkyl-, Cycloalkylalkyl-, Cycloalkenylalkyl-,
Aryl- oder Aralkylrest ist;
oder zwei beliebige der Reste
Z7, Z8 und Z11 zusammen sind ein Alkylen- oder Alkenylenrest,
um einen 3- bis 8-gliedrigen gesättigten
oder ungesättigten
Ring zusammen mit den Atomen, an welche sie gebunden sind, zu bilden;
wobei
der Ring, welcher L, J und K enthält, 2-Oxazol ist;
m jeweils
unabhängig
1 oder 2 ist;
n jeweils unabhängig 0, 1 oder 2 ist; und
p
gleich 0 ist;
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Für Verbindung
I ist es bevorzugt, dass mindestens eine oder am meisten bevorzugt
alle substituierenden Reste wie folgt sind:
R11,
R12, R13 und R14 sind jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom, eine
Hydroxygruppe, Aminogruppe, ein heterocyclischer Rest, Alkenyl-,
Alkoxy-, Carboxamid- oder substituierter Niederalkylrest.
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Die
am meisten bevorzugten Verbindungen sind jene, wobei mindestens
einer oder am meisten bevorzugt alle substituierenden Reste wie
folgt sind:
R1 und R2 sind
jeweils unabhängig
ein Niederalkylrest oder Wasserstoffatom;
R3 und
R4 sind jeweils unabhängig ein Niederalkylrest, insbesondere
eine Methylgruppe; und
R12, R13 und R14 sind ein
Wasserstoffatom und R11 ist ein Wasserstoffatom,
eine Hydroxygruppe, Aminogruppe, ein heterocyclischer Rest, Alkenyl-,
Alkoxy-, Carboxamid- oder substituierter Niederalkylrest.
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Verbindungen
von Interesse beinhalten jene, wobei mindestens einer der Reste
Z1, Z2 oder Z3 ein Heterocyclus, ein substituierter Heterocyclus
oder ein Heterocyclooxyrest ist;
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Von
besonderem Interesse sind Verbindungen, wobei mindestens einer der
in (ii) aufgezählten
Reste (Z1, Z2, Z3 Z6 oder Z11) einen Teil eines Restes R11 bildet
(z. B. ist oder bildet einen Teil des Substituenten eines substituierten
Alkylrests, welcher die Bedeutung R11 hat).
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Speziell
bevorzugte Verbindungen beinhalten jene Beispiele der vorliegenden
Beschreibung.
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Ausführliche Beschreibung der Erfindung
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Nachstehend
werden Definitionen von Begriffen aufgelistet, die in dieser Beschreibung
verwendet werden. Diese Definitionen werden einzeln oder als Teil
eines anderen Restes auf die Begriffe angewendet, wie sie durchwegs
in dieser Beschreibung verwendet werden, ausser sie werden in speziellen
Fällen
anderwertig eingeschränkt.
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Der
Begriff „Alkyl" oder „Alk-" bezeichnet geradkettige
oder verzweigte Kohlenwasserstoffreste, die 1 bis 10 Kohlenstoffatome
aufweisen, bevorzugt 1 bis 7 Kohlenstoffatome. Der Ausdruck „Niederalkyl" bezeichnet Alkylreste
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen.
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Der
Begriff „Alkoxy" bezeichnet Alkyl-O-.
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Der
Begriff „Aryl" oder „Ar-" bezeichnet eine
Phenyl-, Naphtyl- und Biphenylgruppe.
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Der
Begriff „Alkenyl" bezeichnet geradkettige
oder verzweigte Kohlenwasserstoffreste mit 2 bis 10 Kohlenstoffatomen,
welche mindestens eine Doppelbindung aufweisen, Gruppen mit zwei
bis vier Kohlenstoffatomen werden bevorzugt.
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Der
Begriff „Alkinyl" bezeichnet geradkettige
oder verzweigte Reste mit 2 bis 10 Kohlenstoffatomen, welche mindestens
eine Dreifachbindung aufweisen. Gruppen mit zwei bis vier Kohlenstoffatomen
werden bevorzugt.
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Der
Begriff „Alkylen" bezeichnet eine
geradkettige Brücke
mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, die mit Einfachbindungen verbunden
sind, (z. B. -(CH2)x-,
wobei x 1 bis 5 ist), welche mit 1 bis 3 Niederalkylresten substituiert
sein kann.
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Der
Begriff „Alkenylen" bezeichnet eine
geradkettige Brücke
mit 2 bis 5 Kohlenstoffatomen, die eine oder zwei Doppelbindungen
aufweist, die mit Einfachbindungen verbunden sind und mit 1 bis
3 Niederalkylresten substituiert sein kann. Exemplarische Alkenylenreste
sind -CH=CH-CH=CH-, -CH2-CH=CH-, -CH2-CH=CH-CH2-, -C(CH3)2CH=CH- und -CH(C2H5)-CH=CH-.
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Der
Begriff „Alkinylen" bezeichnet eine
geradkettige Brücke
mit 2 bis 5 Kohlenstoffatomen, die darin eine Dreifachbindung aufweist,
die mit Einfachbindungen verbunden ist und mit 1 bis 3 Niederalkylresten
substituiert sein kann. Exemplarische Alkinylenreste sind -C≡C-, -CH2-C≡C-, -CH(CH3)-C≡C-
und -C≡C-CH(C2H5)CH2-.
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Der
Begriff „Alkanoyl" bezeichnet Reste
der Formel -C(O)-Alkyl.
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Der
Begriff „Cycloalkyl" und „Cycloalkenyl" bezeichnet cyclische
Kohlenwasserstoffreste mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen.
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Der
Begriff „Hydroxyalkyl" bezeichnet einen
Alkylrest einschließlich
ein oder mehrere Hydroxyradikale wie -CH2CH2OH, -CH2CH2OHCH2OH, -CH(CH2OH)2 und dergleichen.
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Der
Begriff „Halogen" und „Halo" bezeichnet ein Fluor,
Chlor, Brom und Iodatom.
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Die
Begriffe „Heterocyclus", „heterocyclisch" und „heterocyclo" bezeichnen einen
gegebenenfalls substituierten, vollständig gesättigten oder ungesättigten,
aromatischen oder nicht aromatischen cyclischen Rest, der zum Beispiel
ein 4- bis 7-gliedriges monocyclisches, 7- bis 11-gliedriges bicyclisches
oder 10- bis 15-gliedriges tricyclisches Ringsystem ist, welches
mindestens ein Heteroatom in mindestens einem Kohlenstoffatom-enthaltenden
Ring aufweist, Jeder Ring des heterocyclischen Restes, welcher ein
Heteroatom enthält, kann
1, 2, 3 oder 4 Heteroatome enthalten, welche ausgewählt sind
aus Stickstoffatomen, Sauerstoffatomen oder Schwefelatomen, wobei
die Stickstoff- und Schwefelheteroatome gegebenenfalls oxidiert
sein können, und
die Stickstoffheteroatome gegebenenfalls quaternisiert sein können. Der
heterocyclische Rest kann an jedes Heteroatom oder Kohlenstoffatom
gebunden sein.
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Exemplarische
monocyclische, heterocyclische Reste beinhalten Pyrrolidinyl, Pyrrolyl,
Pyrazolyl, Oxetanyl, Pyrazolinyl Imidazolyl, Imidazolinyl, Imidazolidinyl,
Oxazolyl, Oxazolidinyl, Isoxazolinyl, Isoxazolyl, Thiazolyl, Thiadiazolyl,
Thiazolidinyl, Isothiazolyl, Isothiazolidinyl, Furyl, Tetrahydrofuryl,
Thienyl, Oxadiazolyl, Piperidinyl, Piperazinyl, 2-Oxopiperazinyl, 2-Oxopiperidinyl,
2-Oxopyrrolodinyl, 2-Oxoazepinyl, Azepinyl, 4-Piperidonyl, Pyridyl,
Pyrazinyl, Pyrimidinyl, Pyridazinyl, Tetrahydropyranyl, Morpholinyl,
Thiamorpholinyl, Thiamorpholinylsulfoxid, Thiamorpholinylsulfon,
1,3-Dioxolan, Tetrahydro-1,1-dioxothienyl, Thiadiazolyl, Dihydrothiazolyl,
Tetrazolyl und Triazolyl und dergleichen.
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Exemplarische
bicyclische, heterocyclische Reste beinhalten Indolyl, Benzothiazolyl,
Benzoxazolyl, Benzothienyl, Chinuclidinyl, Chinolinyl, Tetrahydroisochinolinyl,
Isochinolinyl, Benzimidazolyl, Benzopyranyl, Indolizinyl, Benzofuranyl,
Chromonyl, Cumarinyl, Benzopyranyl, Cinnolinyl, Chinoxalinyl, Indazolyl,
Pyrrolopyridyl, Furopyridinyl (wie Furo[2,3-c]pyridinyl, Furo[3,2-b]pyridinyl] oder
Furo[2,3-b]pyridinyl), Dihydroisoindolyl, Dihydrochinazolinyl (wie
3,4-Dihydro-4-oxochinazolinyl), Tetrahydrochinolinyl, Pyrazolopyridyl,
Dihydrobenzoxazolyl, Benzotriazolyl, Triazolopyridinyl, Pyridooxazinyl
Azabenzimidazolyl und dergleichen.
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Exemplarische
tricyclische, heterocyclische Reste beinhalten Carbazolyl, Benzidolyl,
Phenanthrolinyl, Acridinyl, Phenanthridinyl, Xanthenyl und dergleichen.
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Der
Ausdruck "substituierter
Heterocyclus" bezeichnet
einen Heterocyclus, der mit 1, 2 oder 3 der nachstehenden Substituenten
substituiert ist:
- (a) ein Alkylrest, insbesondere
ein Niederalkylrest oder Halogenalkylrest (einschließlich ein
Alkylrest, der mit einem oder mehreren Halogenatomen substituiert
ist);
- (b) eine Hydroxylgruppe (oder geschützte Hydroxylgruppe);
- (c) ein Halogenatom;
- (d) eine Oxogruppe (d. h. = O);
- (e) eine Aminogruppe, ein Alkylamino oder Dialkslaminorest;
- (f) ein Alkoxyrest
- (g) ein Carbocyclus wie ein Cycloalkylrest;
- (h) eine Carboxygruppe;
- (i) ein Heterocyclooxyrest;
- (j) ein Alkoxycarbonylrest wie ein unstubstituierter Niederalkoxycarbonylrest;
- (k) ein Carbamyl, Alkylcarbamyl oder Dialkylcarbamylrest;
- (l) eine Mercaptogruppe;
- (m) eine Nitrogruppe;
- (n) eine Cyanogruppe;
- (o) ein Carboalkoxyrest
- (p) ein Sulfonamido, Sulfonamidoalkyl oder Sulfonamidodialkylrest;
- (q)
- (r)
- (s) ein Arylrest;
- (t) ein Alkylcarbonyloxyrest;
- (u) ein Arylcarbonyloxyrest;
- (v) ein Arylthiorest;
- (w) ein Aryloxyrest;
- (x) ein Alkylthiorest;
- (y) eine Formylgruppe;
- (z) ein Arylalkylrest;
- (a') ein Arylrest,
der mit mindestens einem Alkyl, Cycloalkyl, Alkoxyrest, Hydroxygruppe,
Aminogruppe, Alkylamino, Dialkylaminorest, Halogenatom oder Trihalogenalkylrest
substituiert ist;
- (b') ein weiterer
wie hierin definierter Heterocyclus oder substitutierter Heterocyclus,
der hauptsächlich durch
eine Einfachbindung zu dem Heterocyclus gebunden ist;
- (c') ein Alkylcarbonylrest;
oder
- (d') = S.
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Der
Begriff „Heterocyclooxy" bezeichnet einen
heterocyclischen Rest, der durch eine Sauerstoffbrücke gebunden
ist.
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Die
ganze Beschreibung hindurch werden Reste und Substituenten davon
ausgewählt,
um stabile Einheiten und Verbindungen bereitzustellen.
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Die
Verbindungen der Formel I bilden Salze, die auch innerhalb des Bereichs
dieser Erfindung sind. Pharmazeutisch verträgliche (d. h. nicht toxische,
physiologisch verträgliche)
Salze werden bevorzugt, obwohl andere Salze auch nützlich sind,
z. B. zur Isolierung oder Reinigung der Verbindungen dieser Erfindung.
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Die
Verbindungen der Formel I können
Salze mit Alkalimetallen wie Natrium, Kalium und Lithium, mit Erdalkalimetallen
wie Calcium und Magnesium, mit organischen Basen wie Dicyclohexylamin,
t-Butylamin, Benzathin, N-Methyl-D-glucamid und Hydrabamin und mit
Aminosäuren
wie Arginin, Lysin und dergleichen bilden. Derartige Salze können durch
Umsetzen von Verbindung I mit dem gewünschten Ion in einem Medium, in
dem das Salz ausfällt
oder in einem wässrigen
Medium, gefolgt von einer Gefriertrocknung erhalten werden.
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Wenn
die R1 bis R4 oder
R11 bis R14 Substituenten
eine basische Einheit wie eine Aminogruppe oder substituierte Aminogruppe
umfassen, kann Verbindung I Salze mit einer Vielfalt von organischen
und anorganischen Säuren
bilden. Derartige Salze beinhalten jene, die mit Salzsäure, Bromwasserstoff,
Methansulfonsäure,
Schwefelsäure,
Essigsäure,
Maleinsäure,
Benzolsulfonat, Toluolsulfonat und verschiedenen anderen Sulfonaten,
Nitraten, Phosphaten, Boraten, Acetaten, Tartraten, Maleaten, Citraten,
Succinaten, Benzoaten, Ascorbaten, Salicylaten und dergleichen gebildet
werden. Derartige Salze können
durch Umsetzung von Verbindung I in einer äquivalenten Menge der Säure in einem
Medium, in dem das Salz ausfällt
oder in einem wässrigen
Medium, gefolgt von einer Gefriertrocknung gebildet werden.
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Zusätzlich können, wenn
die R1 bis R4 oder
R11 bis R14 Substituenten
eine basische Einheit wie eine Aminogruppe umfassen, Zwitterionen
(„innere
Salze") gebildet
werden.
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Gewisse
R1 bis R4 oder R11 bis R14 Substituenten
der Verbindung I können
asymmetrische Kohlenstoffatome enthalten. Derartige Verbindungen
der Formel I können
deshalb in enantiomeren und diastereomeren Formen und in racemischen
Gemischen davon vorkommen. Alle sind innerhalb des Bereichs dieser
Erfindung. Zusätzlich
kann Verbindung I als Enantiomere sogar in Abwesenheit von asymmetrischen
Kohlenstoffatomen vorkommen. Alle derartigen Enantiomere sind innerhalb
des Bereichs dieser Erfindung.
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Die
Verbindungen der Formel I sind Antagonisten für ET-1, ET-2 und/oder ET-3
und sind bei der Behandlung von Zuständen im Zusammenhang mit erhöhten ET
Mengen (z. B. Dialyse, Trauma und chirurgischer Eingriff) und allen
Endothelin abhängigen
Erkrankungen nützlich.
Sie sind so als blutdrucksenkende Mittel nützlich. Bei der Verabreichung
einer Zusammensetzung mit einer (oder einer Kombination) der Verbindungen
dieser Erfindung wird der Blutdruck eines hypertensiven Säugetierwirtes
(z. B. Mensch) verringert. Sie sind auch nützlich bei Schwangerschafts-induzierter
Hypertonie und Bewusstlosigkeit (Präeklampsie und Eklampsie), akuter
portaler Hypertonie und einer Hypertonie, die durch die Behandlung
mit Erythropoietin bedingt ist.
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Die
Verbindungen der vorliegenden Erfindung sind auch bei der Behandlung
von Erkrankungen im Zusammenhang mit der Nieren-, Glomeruli- und
Mesangialzellfunktion einschließlich
akutem und chronischem Nierenversagem, glomerulärer Verletzung, altersbedingter
Nierenschaden, oder Nierenschaden im Zusammenhang mit einer Dialyse,
Nephrosklerose (hauptsächlich
hypertensive Nephrosklerose), Nephrotoxizität (einschließlich Nephrotoxizität im Zusammenhang
mit Bildgebunden- und Kontrastmittel und mit Cyclosporin), renaler
Ischämie,
primärer
vesiko-ureteraler Reflux, Glomerulosklerose und dergleichen nützlich.
Die erfindungsgemäße Verbindungen
können
auch bei der Behandlung von Erkrankungen im Zusammenhang mit der parakrinen
und endokrinen Funktion nützlich
sein.
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Die
Verbindungen der vorliegenden Erfindung sind auch bei der Behandlung
von endogener Toxämie oder
Endotoxinschock wie auch von hämorrhagischem
Schock nützlich.
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Die
Verbindungen der vorliegenden Erfindung sind auch bei einer hypoxischen
und ischämischen
Erkrankung und als anti-ischämische
Wirkstoff für
die Behandlung von, zum Beispiel kardialer, Nieren- und zerebraler
Ischämie
und Reperfusion (wie sie nach einer kardiopulmonaler Bypass Operation
vorkommt), Koronar- und zerebraler Vasospasmus und dergleichen nützlich.
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Zusätzlich können die
Verbindungen dieser Erfindung auch als antiarrhythmische Mittel;
anti-Anginamittel;
antifibrillante Mittel; antiasthmatische Mittel; anti-Atherosklerose
und antiarteriosklerotische Mittel; Zusätze zu kardioplegen Lösungen für kardiopulmonale
Bypasses; Zusätze
zur thrombolytischen Therapie; und als anti-Diarrhoe Wirkstoff nützlich sein.
Die Verbindungen dieser Erfindung können auch in der Therapie für Herzinfarkt;
Therapie für
periphere Gefäßerkrankung
(z. B. Raynaud-Krankheit und Takayashu-Syndrom); Behandlung von
Herzhypertrophie (z. B. hypertrophische Kardiomyopathie); Behandlung
von primärer
pulmonaler Hypertonie (z. B. plexogenisch, embolisch) bei Erwachsenen
und bei Neugeborenen und pulmonaler Hypertonie, die sich von einer
Herzinsuffizienz, Strahlen und chemotherapeutischer Schädigung oder
einer anderen Verletzung ableitet; Behandlung von Zentralnervensystem-Gefäßerkrankungen
wie Schlaganfall, Migräne
und Subarachnoidalblutung; Behandlung von Zentralnervensystem-Verhaltungsstörungen;
Behandlung von gastrointestinalen Erkrankungen wie Colitis ulcerosa,
Crohn-Krankheit, Magenschleimhautschaden, Geschwür und ischämischer Darmerkrankung; Behandlung
der Gallenblase oder auf Gallengang-basierenden Erkrankungen wie
Gallengangentzündung;
Behandlung von Bauchspeicheldrüsenentzündung; Regulierung
des Zellwachstums; Behandlung von benigner Prostatavergrößerung;
Restenose einer Gefäßplastik
folgend oder allen Verfahren folgend einschließlich einer Transplantation;
Therapie für
dekompensierter Herzinsuffizienz einschließlich der Hemmung von Fibrose;
Hemmung der linken Ventrikeldilatation, Umformung und Funktionsstörung; und
Behandlung von Leberschädigung
und plötzlichem
Tod nützlich
sein. Die Verbindungen dieser Erfindung können bei der Behandlung von
Sichelzellerkrankung einschließlich
der Injizierung und/oder Entwicklung von Schmerzkrisen dieser Erkrankung;
Behandlung von gesundheitsschädlichen
Folgen von ET erzeugenden Tumoren wie Hypertonie, als Folge von
Hämangioperizytom;
Behandlung einer frühen
und fortgeschrittenen Lebererkrankung und Verletzung einschließlich Begleitkomplikationen
(z. B. Leberschädlichkeit, Fibrose
und Zirrhose); Behandlung von krampfartigen Erkrankungen den Harnapparates
und/oder Blase; Behandlung des hepatorenalen Syndroms; Behandlung
von immunologischen Erkrankungen betreffend Vasculitis wie Lupus,
systemischer Sklerose, gemischte Kryoglobulinämie und Behandlung von Fibrose
verbunden mit einer Nierenfunktionsstörung und Lebertoxizität nützlich sein.
Die erfindungsgemäße Verbindungen
können
in der Therapie für
Stoffwechselbedingte und neurologische Erkrankungen; Krebs; Insulin-abhängigen und nicht
Insulin-abhängigen
Diabetes mellitus; Neuropathie; Retinopathie; maternales Atemnotsyndrom;
Dysmenorrhoe; Epilepsie; hämorrhagischen
und ischämischen
Schlaganfall; Knochenumformung; Schuppenflechte; und chronischen
Entzündungskrankheiten
wie rheumatischer Arthritis, Gelenksarthrose, Sarkoidose und Ekzemen
(alle Arten von Hautentzündungen)
nützlich
sein.
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Die
Erfindungsgemäße Verbindungen
können
auch in Kombination mit Endothelin-Converting-Enzym-(ECE)-Hemmern wie Phosphoramidon;
Thromboxan Rezeptorantagonisten; Kaliumkanalöffnern; Thrombin-Hemmern (z.
B. Hirudin und dergleichen); Wachstumsfaktor-Hemmern wie Modulatoren von der PDGF
Aktivität;
Plättchen
aktivierendem Faktor (PAF) Antagonisten; Angiotensin-II-(AII)-Rezeptorantagonisten;
Renin-Hemmern; Angiotensin-Converting-Enzym-(ACE)-Hemmern
wie Captopril, Zofenopril, Fosinopril, Ceranapril, Alacepril, Enalapril,
Delapril, Pentopril, Quinapril, Ramipril, Lisinopril und Salze derartiger
Verbindungen; neutrale Endopeptidase-Hemmern (NEP); dualen NEP-ACE-Hemmern;
HMG CoA-Reductase-Hemmern wie Pravastatin und Mevacor; Squalen Synthetase-Hemmern;
Gallensäure
bindern wie Questran; Calcium-Kanalblockern; Kaliumkanal-Aktivatoren;
beta-adrenergischen
Wirkstoffen; antiarrhythmischen Wirkstoffen; Diuretika wie Chlorothiazid,
Hydrochlorothiazid, Flumethiazid, Hydroflumethiazid, Bendroflumethiazid,
Methylchlorothiazid, Trichloromethiazid, Polythiazid oder Benzothiazid
wie auch Ethacrynsäure,
Tricrynafen, Chlorthalidon, Furosemid, Musolimin, Bumetanid, Triamteren,
Amilorid und Spironolacton und Salze derartiger Verbindungen; Herzglycosiden
wie Digoxin oder andere geeigneten Wirkstoffen für die Behandlung von dekompensierter
Herinsuffizienz; und thrombolytischen Wirkstoffen wie Gewebsplasminogenaktivator
(TPA), rekombinanter TPA, Streptokinase, Urokinase, Prourokinase
und anisoylierte Plasminogen Streptokinase Aktivatorkomplex (APSAC)
formuliert werden. Wenn als festgelegte Dosis formuliert, verwenden
derartige Kombinationsprodukte bevorzugt erfindungsgemäße Verbindungen
innerhalb des nachstehend beschriebenen Dosierungsbereichs und den
anderen pharmazeutisch Wirkstoff innerhalb seines bewährten Dosierungsbereichs. Die
erfindungsgemäße Verbindungen können auch
mit, oder nützlich
in Verbindung mit, antifungalen und immunosuppressiven Wirkstoffen
wie Amphotericin B, Cyclosporinen und dergleichen formuliert werden,
um der glomerulären
Kontraktion und Nephrotoxizität,
die sich von derartigen Verbindungen ableiten, entgegenzuwirken.
Die erfindungsgemäße Verbindungen
können
auch in Verbindung mit Hämodialyse
verwendet werden.
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Die
erfindungsgemäße Verbindungen
können
auf jede geeignete Art und Weise wie oral oder parenteral an verschiede
Säugetierspezies,
die bekannt sind, für
derartige Krankheiten anfällig
zu sein, z. B. Menschen, in einer wirksamen Menge innerhalb des
Dosierungsbereichs von etwa 0,1 bis etwa 100 mg/kg, bevorzugt etwa
0,2 bis etwa 50 mg/kg und stärker
bevorzugt etwa 0,5 bis etwa 25 mg/kg (oder von etwa 1 bis etwa 2500
mg, bevorzugt von etwa 5 bis etwa 2000 mg) in einer einzelnen oder
in 2- bis 4-Teilen aufgeteilten Tagesdosis verabreicht werden.
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Der
Wirkstoff kann in einer Zusammensetzung wie einer Tablette, Kapsel,
Lösung
oder Suspension, die, z. B. etwa 5 bis etwa 500 mg pro Dosierungseinheit
einer Verbindung oder Gemischs von Verbindungen der Formel I enthält oder
in topischer Form für
die Wundheilung (wie 0,01 to 5 Gew.-% der Verbindung der Formel
I, 1 bis 5 Behandlungen pro Tag) genutzt werden. Sie können, wie
in der gebräuchlichen
pharmazeutischen Praxis gefordert wird, auf herkömmliche Weise mit einem physiologisch
verträglichen
Vehikel oder Träger,
Exzipient, Bindemittel, Konservierungsmittel, Stabilisator, Geschmackstoff
u. s. w. oder mit einem topischen Träger wie Plastibase (Mineralöl geliert
mit Polyethylen) verbunden sein.
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Die
erfindungsgemäße Verbindungen
können
auch topisch verabreicht werden, um periphere Gefäßerkrankungen
zu behandeln, und als solche können
sie als Creme oder Salbe formuliert werden.
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Die
Verbindungen der Formel I können
auch in Zusammensetzungen wie sterilen Lösungen oder Suspensionen für die parenterale
Verabreichung formuliert werden. Zum Beispiel sind, wie in der gebräuchlichen pharmazeutischen
Praxis gefordert wird, etwa 0,1 bis 500 Milligramm einer Verbindung
der Formel I mit einem physiologisch verträglichen Vehikel, Träger, Exzipient,
Bindemittel, Konservierungsmittel, Stabilisator u. s. w. in Form
einer Dosierungseinheit verbunden. Die Menge des Wirkstoffs in diesen
Zusammensetzungen oder Präparaten
ist bevorzugt so, dass eine geeignete Dosierung in dem angezeigten
Bereich erhalten wird.
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Die
vorliegende Erfindung stellt so neue Verfahren für die Verwendung und Arzneimittel,
die Verbindungen der Formel I und Salze davon enthalten, bereit.
Die vorliegende Erfindung betrachtet besonders Verfahren zur Behandlung
von Erkrankungen, die mit Endothelin in Zusammenhang stehen, in
einem Säugetier, welches
die Verabreichung einer wirksamen Menge zur Behandlung einer Erkrankung,
die mit Endothelin in Zusammenhang steht, einer Verbindung der Formel
I oder eines pharmazeutisch verträglichen Salzes davon an ein
Säugetier
umfasst. Die vorliegende Erfindung betrachtet auch insbesondere
Arzneimittel für
die Behandlung von Erkrankungen, die mit Endothelin in Zusammenhang
stehen, umfassend eine Verbindung der Formel I oder ein pharmazeutisch
verträgliches
Salz davon in einer dafür
wirksamen Menge und ein physiologisch verträgliches Vehikel oder Träger. Eine
Verbindung der Formel I oder Salz davon kann, zum Beispiel in den
vorliegenden Verfahren oder pharmazeutischen Zusammensetzungen allein,
in Kombination mit einer oder mehreren anderen Verbindungen der
Formel I oder Salze davon und/oder in Kombination mit mindestens einem
anderen Wirkstoff wie einem Angiotensin-II-(AII)-Rezeptorantagonisten,
einem Renin-Hemmer, einem Angiotensin-Converting-Enzyme-(ACE)-Hemmer,
einem dualen Hemmer von neutraler Endopeptidase-(NEP) und ACE, einem
Diuretikum oder eines Herzglycosids oder einem anderen vorstehend
aufgelisteten Wirkstoff verwendet werden.
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In
den vorliegenden Verfahren kann ein derartiger anderer Wirkstoff)e)
vor, gleichzeitig mit oder im Anschluss an die Verabreichung der
Verbindungen) der Formel I oder Salze davon verabreicht werden.
In den vorliegenden pharmazeutischen Zusammensetzungen kann ein
derartiger anderer Wirkstoffe) mit der Verbindungen) der Formel
I oder Salze davon formuliert werden, oder wie vorstehend für die vorliegenden
Verfahren beschrieben separat verabreicht werden.
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Derartige
speziell bevorzugte Verfahren und Zusammensetzungen sind jene für die Behandlung
von Hypertonie, hauptsächlich
Hypertonie auf Grund von niedrigem Renin (wie in U.S. Patent Anmeldung
Seriennummer. _____ beschrieben ist, eingereicht am 30. Januar 1997
von J. E. Bird, mit dem Titel "Method
for Preventing or Treating Low Renin Hypertension by Administering
an Endothelin Antagonist" (Aktenzeichen
des Anwalts Nr. HA700*), hierin in seiner Gesamtheit durch die Bezugnahme
eingebracht) oder pulmonale Hypertonie, insbesondere primärer pulmonaler
Hypertonie; benigner Prostatavergrößerung; Migräne; Nieren-,
Glomeruli- und Mesangialzellerkrankungen;
endogener Toxämie;
Ischämie;
Atherosklerose; Restenose; Subarachnoidalblutung; und dekompensierter
Herzinsuffizienz.
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Die
Verbindungen der vorliegenden Erfindung können wie folgt hergestellt
werden.
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Wie
durch das vorstehende Schema I veranschaulicht, können die
Titelverbindungen 4 durch Pd(O) katalysierte Kopplung eines entsprechend
geschützten
Phenylsulfonamid-2-boronsäure-Zwischenproduktes
2 mit einem 4-heterocyclischen Arylhalogenid 1 in der Gegenwart
einer geeigneten Base wie wässrigem
Kaliumcarbonat und einem Lösungsmittel
wie einem Gemisch von Toluol und Ethanol hergestellt werden.
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Ein
Boronsäure
Zwischenprodukt 2 kann aus 2-Bromphenylsulfonamid 5 (dessen Herstellung
in EP Publikationsnummer 0,569,193 (1993) beschrieben ist) durch
Lithiierung mit einem geeigneten Alkyllithium (wie n-Butyllithium),
nachfolgender Behandlung mit einem Trialkylborat (z. B. Triisopropylborat)
und abschließender
Zugabe einer wässrigen
Säure wie
wässriger
Salzsäure
hergestellt werden (SCHEMA II):
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"Prot" ist eine passende
Schutzgruppe für
die Sulfonamidfunktion, die auch in EP Publikationsnummer 0,569,193
(1993) beschrieben wird.
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Die
Titelverbindungen können
auch auf einem alternativen, nachstehend gezeigten Weg synthetisiert werden
(SCHEMA III):
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Wie
vorstehend veranschaulicht, kann ein 4'-heterocyclisches Arylhalogenid 6 (siehe
auch Verbindung 1) zu einer Boronsäure Zwischenprodukt 7 durch
die gezeigte Sequenz umgewandelt werden. Diese Verbindung 7 kann
durch Pd(O) katalysierte Kopplung mit einer Verbindung 5 ein Biaryl
analog 3 liefern, welches durch Entschützung zu der Titelverbindung
4 führen
kann. In gewissen Beispielen können
die Heteroatome J und K oder L einen Schutz benötigen, um die Boronsäure 7 herzustellen
und/oder die Kopplungsreaktion zu erleichtern, um Verbindung 3 herzustellen.
(Zum Beispiel, wenn J und K oder L N sind, kann einer der Reste durch
eine geeignete Schutzgruppe wie t-Butoxycarbonyl, u. s. w. geschützt werden).
Auch in gewissen wie t-Butoxycarbonyl u. s. w.). Auch kann in gewissen
Beispielen die Boronsäure
durch eine Zinnart ersetzt werden und/oder der Halogenrest kann
durch eine -OSO2CF3 Einheit
ersetzt werden, um die Pd-katalysierte Kopplungsreaktion durchzuführen. Für allgemeine
Strategien in Biarylsynthesen siehe: Bringmann et al., Angew. Chem.
Inst., Ed. Engl. 29 (1990) 977–991.
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In
den vorstehenden Schemen werden spezifische R11–R14 Reste ausgewählt, um kompatibel mit den gezeigten
Reaktionsbedingungen zu sein. Zusätzlich können spezifische R11–R14 Reste in alternative R11–R14 Reste, entweder vor oder nach Kopplung
der Verbindung 1 mit Verbindung 2 oder Verbindung 5 mit Verbindung 7
unter Verwendung von bekannten Verfahren auf dem Fachgebiet ungewandelt
werden.
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SYNTHESEN DER VERBINDUNGEN
1 UND 6
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Verbindungen
1 und 6 können
durch die nachstehenden Schemen hergestellt werden. 2-Aryloxazole werden
wie durch SCHEMA IV, Verfahren A–H veranschaulicht, hergestellt;
4-Aryloxazole werden
wie durch SCHEMA V, Verfahren A–B
veranschaulicht, hergestellt; 5-Aryloxazole
werden wie durch SCHEMA VI, Verfahren A–B veranschaulicht, hergestellt;
Thiazole werden wie durch SCHEMA VII, Verfahren A–B veranschaulicht, hergestellt;
Imidazole werden wie durch SCHEMA VIII veranschaulicht, hergestellt;
2-Phenylalkyloxazole werden wie durch SCHEMA IX, Verfahren A–B veranschaulicht,
hergestellt; Pyrazole werden wie durch SCHEMA X veranschaulicht,
hergestellt; 3-Arylisoxazole werden wie durch SCHEMA XI veranschaulicht,
hergestellt; 5-Arylisoxazole werden wie durch SCHEMA XII veranschaulicht,
hergestellt; und N-Arylimidazole werden wie durch SCHEMA XIII veranschaulicht,
hergestellt. In diesen Schemen werden auch R11 und
R12 ausgewählt, um kompatibel mit den
gezeigten Reaktionsbedingungen zu sein. Wobei nur die 2-Aryloxazole
durch den Bereich der vorliegenden Erfindung umfasst sind.
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A.
2-Aryloxazole
SCHEMA IV Verfahren A
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Eine
Acylaminoverbindung 9 wird wie vorstehend veranschaulicht, hergestellt
und kann zu einem Oxazol 10 unter Verwendung einer Vielfalt von
Dehydratisierungsmitteln cyclisiert werden. Für eine Rezension dieses und
anderer Verfahren von Oxazolsynthesen siehe: Lakhan et al., Adv.
Het. Chem., 17 (1974), 99.
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Wie
gezeigt, liefert das gemeinsame Erhitzen eines Gemischs von Benzamid
11 und einer α-Halogencarbonylverbindung
12 das entsprechende Oxazol 13. Dieses Verfahren ist umfassend verwendet
worden, um 2,4-disubstituierte Oxazole zu liefern. Für eine Rezension
siehe: Lakhan et al., Adv. Het. Chem., 17, (1979) 99–211.
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Ein
Ester 15 kann entweder durch Umsetzen eines α-Halogenketons mit einer Benzoesäure 14 in
Gegenwart einer Base wie Triethylamin oder durch Veresterung mit
einem geeignet α-Hydroxyketon hergestellt werden.
Verbindung 15 liefert durch Behandlung mit Ammoniumacetat in Essigsäure ein
Oxazol 16.
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Gewisse
Acetylencarbinole wie Verbindung 17 können sich direkt mit einem
Arylnitril 18 umsetzen, um ein 5-Methyloxazol 19 zu liefern. (Siehe,
zum Beispiel Y. Yura, Japanisches Patent 29849 (1964).)
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Ein
Acetylenamid 22 cyclisiert durch Erhitzen zu einem Oxazolderivat
23.
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Ein
4,5-unsubstituiertes Oxazol 26 kann durch Kondensieren eines 4-Brombenzamids
11 mit einem Vinylencarbonat 25 bei hoher Temperatur in der Gegenwart
eines Agens wie Polyphosphorsäure
hergestellt werden. (Siehe, zum Beispiel Ferrini, et al., Angew.
Chem. Internat. Ed., Vol. 2, 1963, 99.)
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Ein
Cyclisieren des N-(2,2-Dichlorethyl)amidderivats 27, das durch bekannte
Verfahren auf dem Fachgebiet hergestellt wird, kann auch in der
Gegenwart einer geeigneten Base wie Natriumethoxid das Oxazolderivat
26 liefern. (Siehe, zum Beispiel U.S. Patent Nr. 3,953,465.)
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Ein
gemeinsames Erhitzen eines Gemischs von Aroylchlorid 21 mit einem
Oxim 29, wobei R1 und R2 Alkylreste
sind, das durch bekannte Verfahren auf dem Fachgebiet hergestellt
wird, kann das Oxazolderivat 10 liefern. (Siehe, zum Beispiel Bhatt,
M. V. und Reddy, A. S., Tet. Lett., 21, 2359 (1980).)
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Ein
gemeinsames Erhitzen eines Gemischs von Aroylchlorid 21 mit einem
Triazol 25', wobei
R Trimethylsilyl ist, das durch bekannte Verfahren auf dem Fachgebiet
hergestellt wird, kann in einem geeigneten Lösungsmittel wie Toluol das
Oxazolderivat 26 liefern. (Siehe, zum Beispiel Williams, E. L.,
Tet. Lett., 33, 1033–1036
(1992).)
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Es
ist auch möglich
das Oxazolderivat 26 durch Behandlung von Aroylchlorid 21 mit Triazol
(wobei R ein Wasserstoffatom ist) in der Gegenwart einer geeigneten
Base wie Kaliumcarbonat, gefolgt von Erhitzen des Gemischs auf eine
optimale Temperatur herzustellen.
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B.
4-Aryloxazole
SCHEMA V Verfahren A
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Eine
Behandlung eines α-Bromacetophenonderivats
30 mit einem Amid bei hohen Temperaturen (typischerweise 130–150°C) liefert
ein 4-Aryloxazol 31.
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Gewisse α-metallierte
Isonitrile 32, die durch bekannte Verfahren auf dem Fachgebiet hergestellt
werden, setzen sich mit Acylhalogeniden, Imidazolen oder anderen
aktivierten Acylresten um, um Oxazole 33, die an der Position 2
unsubstituiert sind, zu liefern, wobei R2 ein
Alkyl- oder Arylrest ist.
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C.
5-Aryloxazole
SCHEMA VI Verfahren A
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Eine
Acylierung eines α-Aminoacetophenons
34 mit einem Acylchlorid liefert Verbindung 35. Verbindung 35 liefert
durch Cyclisieren unter Verwendung eines geeigneten Dehydratisierungsmittel
wie Schwefelsäure
ein Oxazol 36. (Dieses Verfahren ist ähnlich zu dem einen beschrieben
in SCHEMA IV, Verfahren A).
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Ein
4-Halogenbenzaldehyd 37 wird mit Tosylmethylisocyanid 38 in der
Gegenwart einer Base wie Kaliumcarbonat in einem geeigneten Lösungsmittel
wie Methanol behandelt, um ein 5-Aryloxazolderivat
39 zu liefern. (Siehe, zum Beispiel A. M. Van Leusen, et al., Tet.
Lett., 2369 (1972).)
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D.
Thiazole
SCHEMA VII Verfahren A
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Eine
4-Bromphenylboronsäure
41 kann mit einem geeignet substituierten 2-Bromthiazol 42 in der
Gegenwart eines Pd(O) Katalysators und einer geeigneten Base (z.
B. wässrigem
Kaliumcarbonat) und Lösungsmittel
gekoppelt werden, um ein Thiazol 40 zu liefern.
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Eine
Kondensation von p-Brombenzonitril 18 mit einem α-Thioketon liefert direkt ein
Thiazolderivat 44.
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Die
Kondensation eines Benzaldehyd-Derivats 37 mit Glyoxal und Ammoniak
liefert ein 2-Arylimidazolderivat
45. (Siehe, z. B. U.S. Patent Nr. 3,682,949.) Diese Verbindung kann
durch ihre Umsetzung mit einem Alkylhalogenid in der Gegenwart einer
geeigneten Base weiter substituiert werden, um, z. B. ein N-Alkylderivat 46
zu liefern.
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Für eine Rezension über eine
Imidazolsynthese siehe: Adv. Het. Chem., 27, (1980), 241–323.
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F.
2-Phenylalkyloxazole
SCHEMA IX Verfahren A
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2-Phenylalkyloxazole
48, wobei p 1 oder 2 ist, unsubstituiert an den Positionen 4 und
5, können
durch gemeinsames Erhitzen eines Phenylalkylamids 47 mit Vinylencarbonat
25 in der Gegenwart eines Agens wie Polyphosphorsäure hergestellt
werden.
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2-Arylalkyl-4-substituiertes-Oxazol
51, wobei R1 Alkyl ist und n 1 oder 2 ist,
kann wie vorstehend gezeigt, von einem Nitril 49 ausgehend hergestellt
werden. (Siehe, zum Beispiel U.S. Patent Nr. 4,168,379.)
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Das
Pyrazolderivat 52 kann durch gemeinsames Erhitzen des Arylhydrazins
53 mit Epichlorhydrin in der Gegenwart einer geeigneten Base wie
Triethylamin hergestellt werden.
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H.
3-Arylisoxazole
SCHEMA XI
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Behandlung
des Oxims 54, das durch bekannte Verfahren auf dem Fachgebiet hergestellt
wird, mit HCl/Oxon und nachfolgende Behandlung mit einer Base wie
Triethylamin liefert ein Arylnitriloxid. Das Arylnitriloxid wird
typischerweise nicht isoliert, aber wird mit Vinylacetat umgesetzt,
und dann wird das Gemisch in einer Säure (z. B. HCl) in einem geeigneten
Lösungsmittel
wie Ethanol erhitzt, um das 3-Arylisoxazolderivat 55 zu liefern.
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I.
5-Arylisoxazole
SCHEMA XII
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Ein α,β-ungesättigtes
Keton 56, das durch bekannte Verfahren auf dem Fachgebiet hergestellt
wird, liefert durch Behandlung mit Hydroxylamin das entsprechende
Oximderivat. Eine Cyclisierung dieses Materials in der Gegenwart
von Iod und Kaliumiodid liefert das 5-Arylisoxazolderivat 57. R1 in
diesem Schema ist ein Alkyl- oder Arylrest. (Siehe, zum Beispiel
J. Het. Chem., 30, 467 (1993).)
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J.
N-Arylimidazole
SCHEMA XIII
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Das
N-Arylimidazol analog 59 kann durch eine auf dem Fachgebiet bekannte
Standard Ullmann Kopplung des 1,4-Dibrombenzol 58 mit Imidazol in
der Gegenwart eines Kupfersalzes wie CuBr hergestellt werden.
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Bevorzugte
Verfahren für
die Herstellung der Verbindungen der vorliegenden Erfindung beinhalten auch
jene beschrieben in U.S. Patent Anmeldung Seriennr. _____ (Aktenzeichen
des Anwalts Nr. HA689a), mit dem Titel "Methods for the Preparation of Biphenyl
Isoxazol Sulfonamids" eingereicht
von Polniaszek et al., am 21. Januar 1997 und hierin in ihrer Gesamtheit
durch die Bezugnahme eingebracht.
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Zum
Beispiel können
die Verbindungen der vorliegenden Erfindung durch ein Verfahren
hergestellt werden, umfassend die Stufen von:
- a)
Verbinden eines Pinakolesters der nachstehenden Formel oder Salz
davon: oder einer Boronsäure er nachstehenden
Formel oder Salz davon: mit einem 4-heterocyclischen
Arylhalogenid 1 (dessen Struktur in Schema I gezeigt wird) oder
Salz davon in der Gegenwart eines Palladium(0) Katalysators und
gegebenenfalls einer Base, um eine Stickstoff geschützte Verbindung
3 (deren Struktur auch in Schema I gezeigt wird) oder Salz davon
zu bilden; und
- (b) Entschützung
des Stickstoffs der Verbindung 3 oder Salz davon.
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Der
Palladium(0) Katalysator ist bevorzugt ein Palladium(II)salz (insbesondere
Palladiumacetat) und Triphenylphosphin; die Base ist wässriges
Kaliumcarbonat oder Natriumcarbonat; "Prot" ist
Methoxyethoxymethyl; und das Halogenatom in dem 4-heterocyclischen
Arylhalogenid 1 ist Iod.
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Der
Ausgangs-Pinakolester oder Salz davon kann durch ein Verfahren hergestellt
werden, das die Stufen umfasst:
- a) Verbinden
einer Verbindung der nachstehenden Formel oder Salz davon: wobei das Halogenatom bevorzugt
Brom ist, und die Abgangsgruppe bevorzugt ein Halogenatom ist (insbesondere
Chlor), mit einem Amin der nachstehenden Formel oder Salz davon: in der Gegenwart einer organischen
Base und organischen Lösungsmittel,
um eine Verbindung der nachstehenden Formel oder Salz davon zu bilden:
- (b) Schutz des Stickstoffs der in Stufe (a) gebildeten Verbindung,
um eine Verbindung der nachstehenden Formel oder Salz davon zu bilden:
- (c) Lithiierung der in Stufe (b) gebildeten Verbindung mit einer
Alkyl oder Aryllithiumverbindung und Verbinden des lithiierten Produkts,
das mit einem Trialkylborat gebildet wird, gefolgt von einer Hydrolyse,
um eine Boronsäure
der nachstehenden Formel oder Salz davon zu bilden:
- (d) In Kontakt bringen der in Stufe (c) gebildeten Verbindung
mit Pinakol, mit Entfernung des Wassers.
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"Prot" ist bevorzugt Methoxyethoxymethyl;
die organische Base in Stufe (a) ist ein Amin (insbesondere Pyridin
oder ein Trialkylamin); das organische Lösungsmittel ist ein Halogenalkan
oder ist die organische Base, die auch als organisches Lösungsmittel
fungiert; die Alkyl oder Aryllithium-Verbindung ist n-Butyllithium
oder Phenyllithium; die Lithiierung und/oder in Kontakt bringen
mit Trialkylborat wird bei Temperaturen von etwa –40°C bis etwa –105°C durchgeführt; das
Trialkylborat ist Triisopropylborat oder Trimethylborat; und die
Wasserentfernung wird durch die Zugabe eines Trocknungsmittels,
oder durch azeotrope Entfernung des Wasser durch Erhitzen mit einem
Lösungsmittel
durchgeführt.
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Verbindungen
der vorliegenden Erfindung können
auch durch ein Verfahren hergestellt werden, umfassend die Stufen
von:
- (a) Lithiierung eines 4-heterocyclischen
Arylhalogenids 1 (dessen Struktur in Schema I gezeigt wird) oder Salz
davon mit einer Alkyl oder Aryllithium Verbindung in der Gegenwart
eines Trialkylborats, gefolgt von einer Hydrolyse, um eine Boronsäure der
nachstehenden Formel oder Salz davon zu bilden:
- (b) In Kontakt bringen der in Stufe (a) gebildeten Boronsäure oder
Salz davon mit einer Verbindung der nachstehenden Formel oder Salz
davon: in der Gegenwart eines Palladium(0)
Katalysators und gegebenenfalls einer Base, um eine Stickstoff-geschützte Verbindung
3 (dessen Struktur in Schema I gezeigt wird) oder Salz davon zu
bilden; und
- (c) Entschützung
des Stickstoffs der in Stufe (b) gebildeten Verbindung.
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Oxazolphenylhalogenide
der nachstehenden Formel oder Salze davon:
können durch ein Verfahren hergestellt
werden, umfassend die Stufen von:
- (a) In Kontakt
bringen eines Phenylsäurehalogenids
oder Salz davon der nachstehenden Formel: mit einem Aminacetal oder
Salz davon der nachstehenden Formel: in der Gegenwart einer Base
und eines Lösungsmittels,
um ein Amidacetal der nachstehenden Formel oder Salz davon zu bilden:
- (b) Ein Cyclisieren des in Stufe (a) bebildeten Amidacetals
oder Salz davon in der Gegenwart eines Cyclisierungsmittels.
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In
dem Phenylsäurehalogenid
ist das Halogenatom der Säurehalogenid-Einheit
bevorzugt Chlor, und das Halogenatom in der Position para zu der
Säurehalogenid-Einheit
ist Iod; die Alkylreste der Acetaleinheit sind Methyl; die in Stufe
(a) verwendete Base ist Kaliumbicarbonat oder Kaliumcarbonat; und
das Cyclisierungsmittel ist Eaton's Reagens (P2O5 in Methansulfonsäure).
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Die
Erfindung wird jetzt durch die nachstehenden Arbeitsbeispiele, die
bevorzugte Ausführungsformen der
Erfindung sind, weiter beschrieben. Diese Beispiele beabsichtigen
zu erläutern
vielmehr als einzuschränken.
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Beispiel
1
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
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A. 2-(4-Bromphenyl)oxazol
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Ein
Gemisch von 4-Brombenzolcarboxamid (4 g, 20 mmol), Vinylencarbonat
(1,72 g, 20 mmol) und 10 g Polyphosphorsäure wurde für 3 Stunden auf 170°C erhitzt.
Nach Abkühlen
wurde das Gemisch zwischen 200 ml Wasser und 200 ml Ethylacetat
verteilt. Die wässrige
Phase wurde mit 2 × 150
ml Ethylacetat extrahiert. Die vereinigte organische Flüssigkeit
wurde mit 100 ml Wasser und 50 ml Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde auf Kieselgel unter Verwendung von Hexan/Ethylacetat 10 :
1 chromatographiert, um Verbindung A (2,49 g, 56%) als weißen Feststoff
zu ergeben.
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B. 2-Boron-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-N'-(methoxyethoxymethyl)benzolsulfonamid
-
Zu
einer Lösung
von 2-Brom-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-N'-(methoxyethoxymethyl)benzolsulfonamid
(5,67 g, 13,52 mmol, hergestellt wie in
EP 0,569,193 (1993) beschrieben) in
70 ml Tetrahydrofuran wurde bei –78°C n-Butyllithium (2 M Lösung in
Cyclohexan, 8,11 ml, 16,23 mmol) für 10 Minuten zugegeben. Die
so erhaltene Lösung
wurde bei –78°C für 15 Minuten
gerührt
und Triisopropylborat (1,52 g, 8,06 mmol) wurde zugegeben.
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Das
Gemisch wurde dann auf Raumtemperatur erwärmt und für 2 Stunden gerührt. Das
Gemisch wurde auf 0°C
abgekühlt,
10% wässrige
Salzsäure
(120 ml) wurde zugegeben, und die Lösung wurde für 10 Minuten
gerührt.
Das Gemisch wurde auf 120 ml aufkonzentriert und mit 4 × 60 ml
Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden
einmal mit 100 ml Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet (MgSO4) und aufkonzentriert,
um Verbindung B (4,25 g, 82%) als hellgelben Gummi zu ergeben.
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C. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
von Verbindung B (315 mg, 0,82 mmol), Verbindung A (456 mg, 2,05
mmol) in 7,5 ml Toluol und 6 ml 95% Ethanol wurde unter Argon Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0)
(95 mg, 0,082 mmol) gegeben, gefolgt von 4,5 ml 2 M wässrigem
Natriumcarbonat. Das Reaktionsgemisch wurde für 4 Stunden auf 75°C erhitzt,
abgekühlt
und mit 50 ml Ethylacetat verdünnt.
Die organische Flüssigkeit
wurde abgetrennt und mit 10 ml Wasser und 10 ml Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Hexan/Ethylacetat 2 : 1 chromatographiert,
um Verbindung C (279 mg, 70%) als farblosen Gummi zu ergeben.
-
D. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
von Verbindung C (279 mg, 0,57 mmol) in 10 ml 95% Ethanol wurden
10 ml einer 6 N wässrigen
Salzsäure
gegeben und für
1 Stunde und 10 Minuten Rückfluss
erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde aufkonzentriert, und der pH-Wert
der Lösung
wurde unter Verwendung von Natriumbicarbonatlösung auf 8 eingestellt. Es
wurde dann mit Eisessig auf pH 5 angesäuert. Das Gemisch wurde mit
3 × 40
ml Ethylacetat extrahiert. Die organische Flüssigkeit wurde mit 10 ml Wasser
und 10 ml Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Dichlormethan/Methanol 100 : 1 chromatographiert,
um die Titelverbindung (117 mg, 52%) als weißen Feststoff zu ergeben.
Schmp.
90–98°C (amorph).
Analyse
berechnet für
C20H17N3O4S:
Berechnet: C 60,75; H 4,33; N 10,63;
S 8,11;
Gefunden: C 60,80; H 4,15; N 10,38; S 8,12.
-
Beispiel
2 (nicht Teil der Erfindung)
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-thiazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. 2-(4-Bromphenyl)thiazol
-
Zu
einer Lösung
von 4-Bromphenylboronsäure
(3,01 g, 15 mmol), 2-Bromthiazol (9,84 g, 60 mmol) in 120 ml Toluol
und 96 ml 95% Ethanol wurde unter Argon Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0)
(1,04 g, 0,9 mmol) gegeben, gefolgt von 72 ml 2 M wässrigem
Natriumcarbonat. Das Reaktionsgemisch wurde für 1 Stunde und 15 Minuten auf
75°C erhitzt,
abgekühlt
und mit 300 ml Ethylacetat verdünnt.
Die organische Flüssigkeit wurde
abgetrennt und mit 100 ml Wasser und 100 ml Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Hexan/Ethylacetat 30 : 1 chromatographiert, um
Verbindung A (2,0 g, 56%) als weißen Feststoff zu ergeben.
-
B. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-thiazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
der Verbindung B von Beispiel 1 (320 mg, 0,83 mmol) und Verbindung
A (400 mg, 1,67 mmol) in 7,5 ml Toluol und 6 ml 95% Ethanol wurde
unter Argon Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (96 mg, 0,083
mmol) gegeben, gefolgt von 4,5 ml 2 M wässrigem Natriumcarbonat. Das
Reaktionsgemisch wurde für
3 Stunden auf 75°C
erhitzt, abgekühlt
und mit 50 ml Ethylacetat verdünnt.
Die organische Flüssigkeit wurde
abgetrennt und mit 10 ml Wasser und 10 ml Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Hexan/Ethylacetat 2,5 : 1 chromatographiert, um
Verbindung B (291 mg, 70%) als farblosen Gummi zu ergeben.
-
C. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-thiazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
von Verbindung B (290 mg, 0,58 mmol) in 10 ml 95% Ethanol wurden
10 ml einer 6 N wässrigen
Salzsäure
gegeben und für
1 Stunde Rückfluss
erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde aufkonzentriert, und der pH-Wert
der Lösung
wurde unter Verwendung von Natriumbicarbonatlösung auf 8 eingestellt. Es wurde
dann mit Eisessig auf pH 5 angesäuert.
Das Gemisch wurde mit 3 × 40
ml Ethylacetat extrahiert. Die organische Flüssigkeit wurde mit 10 ml Wasser
und 10 ml Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Dichlormethan/Methanol 100 : 1 chromatographiert,
um die Titelverbindung (180 mg, 75%) als fast-weißen Feststoff
zu ergeben.
Schmp. 87–97°C (amorph).
Analyse
berechnet für
C20H17N3O3S2·0,34H2O
Berechnet: C 57,52; H 4,27; N 10,06;
S 15,35;
Gefunden: C 57,68; H 4,08; N 9,90; S 15,06.
-
Beispiel
3
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(4,5-dimethyl-2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. 4-Brombenzoesäure-2-oxo-1-methylpropylester
-
Zu
3-Hydroxy-2-butanon (1,32 g, 15 mmol) und 4-Brombenzoylchlorid (3,29
g, 15 mmol) in 15 ml Dichlormethan wurden bei 0°C 5 ml Pyridin tropfenweise
gegeben. Die Umsetzung wurde bei Raumtemperatur für 5 Stunden
gerührt,
150 ml Ethylacetat wurden zugegeben und filtriert. Das Filtrat wurde
mit 2 × 50
ml 10% Salzsäure,
30 ml Wasser und 30 ml Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Hexan/Ethylacetat 10 : 1 chromatographiert,
um Verbindung A (3,4 g, 84%) als weißen Feststoff zu ergeben.
-
B. 2-(4-Bromphenyl)-4,5-dimethyloxazol
-
Ein
Gemisch von Verbindung A (3,4 g, 12,54 mmol), Ammoniumacetat (9,67
g, 12,54 mmol) und 10 ml Essigsäure
wurde für
4 Stunden auf 100°C
erhitzt. Nach Abkühlen
wurde das Gemisch zwischen 150 ml Wasser und 200 ml Ethylacetat
verteilt. Die organische Flüssigkeit
wurde mit 50 ml Wasser und 50 ml Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde auf Kieselgel unter Verwendung von Hexan/Ethylacetat 25 :
1 chromatographiert, um Verbindung B (1,52 g, 48%) als weißen Feststoff
zu ergeben.
-
C. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(4,5-dimethyl-2-oxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
der Verbindung B von Beispiel 1 (320 mg, 0,83 mmol) und vorstehender
Verbindung B (420 mg, 1,67 mmol) in 7,5 ml Toluol und 6 ml 95% Ethanol
wurde unter Argon Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (96 mg,
0,083 mmol) gegeben, gefolgt von 4,5 ml 2 M wässrigem Natriumcarbonat. Das
Reaktionsgemisch wurde für
4 Stunden auf 75°C
erhitzt, abgekühlt
und mit 50 ml Ethylacetat verdünnt.
Die organische Flüssigkeit
wurde abgetrennt und mit 10 ml Wasser und 10 ml Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Hexan/Ethanol 2 : 1 chromatographiert, um Verbindung
C (300 mg, 70%) als farblosen Gummi zu ergeben.
-
D. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(4,5-dimethyl-2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
von Verbindung C (300 mg, 0,59 mmol) in 10 ml 95% Ethanol wurden
10 ml einer 6 N wässrigen
Salzsäure
gegeben und für
1 Stunde Rückfluss
erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde aufkonzentriert, und der pH-Wert
der Lösung
wurde unter Verwendung einer Natriumbicarbonatlösung auf 8 eingestellt. Es
wurde dann mit Eisessig auf pH 5 angesäuert. Das Gemisch wurde mit
3 × 40
ml Ethylacetat extrahiert. Die organische Flüssigkeit wurde mit 10 ml Wasser
und 10 ml Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Hexan/Ethylacetat 1 : 1 chromatographiert,
um die Titelverbindung (175 mg, 72%) als weißen Feststoff zu ergeben.
Schmp.
96–102°C (amorph).
Analyse
berechnet für
C22H21N3O4S·0,24H2O:
Berechnet: C 61,76; H 5,06; N 9,82;
S 7,49;
Gefunden: C 61,67; H 4,76; N 9,91; S 7,59.
-
Beispiel
4 (nicht Teil der Erfindung)
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(5-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. 5-(4-Bromphenyl)oxazol
-
Ein
Gemisch von 4,74 g (25,6 mmol) p-Brombenzaldehyd, 5,0 g (25,6 mmol)
Tosylmethylisocyanid und 4,25 g (30,7 mmol) wasserfreiem Kaliumcarbonat
in 150 ml Methanol wurde für
3 Stunden Rückfluss
erhitzt. Das Lösungsmittel
wurde dann verdampft und 150 ml Wasser wurde zu dem Feststoffrückstand
gegeben. Der braun-weiße
Feststoff wurde filtriert und mehrmals mit Wasser gewaschen und
dann getrocknet, um Verbindung A (3,65 g, 64%) zu ergeben.
-
B. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(5-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
von 0,8 g (2,08 mmol) Verbindung B von Beispiel 1 und 0,12 g (0,1
mmol) Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) in 25 ml Toluol wurden
unter Argon 15 ml eines 2 M wässrigen
Natriumcarbonats gegeben, gefolgt von 0,70 g (3,12 mmol) Verbindung
A in 15 ml 95% Ethanol. Das Gemisch wurde für 3 Stunden Rückfluss
erhitzt, mit 100 ml Wasser verdünnt
und mit 3 × 75
ml Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte
wurden einmal mit 100 ml Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
und eingedampft. Der Rückstand
wurde auf 50 g Kieselgel unter Verwendung von Hexanen/Ethylacetat
2 : 1 chromatographiert, um 0,49 g (49%) der Verbindung B als farblosen
Gummi zu ergeben.
-
C. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(5-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
von 0,49 g (1,01 mmol) Verbindung B in 10 ml 95% Ethanol wurden
10 ml einer 6 N wässrigen
Salzsäure
gegeben und für
1 Stunde Rückfluss
erhitzt. Das Gemisch wurde dann aufkonzentriert und mit 50 ml Wasser
verdünnt.
Die Lösung
wurde unter Verwendung von gesättigtem,
wässrigem
Natriumbicarbonat auf pH 7 neutralisiert und dann unter Verwendung
von Eisessig auf pH 4 angesäuert.
Der erhaltene weiße
Feststoff (0,37 g) wurde filtriert und getrocknet. Eine Kristallisation
aus Dichlormethan/Ethylacetat/Hexanen ergab 0,23 g (58%) der Titelverbindung
als einen weißen
Feststoff.
Schmp. 189–191°C.
Analyse
berechnet für
C20H17N3O4S·0,28H2O:
Berechnet: C 60,00; H 4,42; N 10,49;
S 8,01;
Gefunden: C 60,10; H 4,17; N 10,39; S 8,04.
-
Beispiel
5 (nicht Teil der Erfindung)
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(4-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. 4-(4-Bromphenyl)oxazol
-
Ein
Gemisch von 5,0 g (18 mmol) α,p-Dibromacetophenon
und 4,05 g (89,9 mmol) Formamid wurde in einem Ölbad bei 130°C für 3 Stunden
gerührt.
Das Gemisch wurde dann auf 150 ml Eis/Wasser geschüttet, und
die Lösung
wurde mit 3 × 100
ml Ether extrahiert. Die vereinigten Etherextrakte wurden einmal
mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft. Der Rückstand
wurde auf 200 ml Kieselgel unter Verwendung von Hexanen/Ethylacetat
3 : 1 chromatographiert, um 1,3 g (32%) der Verbindung A als hellbraunen
Feststoff zu ergeben.
-
B. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(4-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
von 0,668 g (1,74 mmol) der Verbindung B von Beispiel 1 und 0,104
g (0,09 mmol) Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) in 25 ml Toluol
wurden unter Argon 15 ml eines 2 M wässrigen Natriumcarbonats gegeben,
gefolgt von 0,52 g (2,32 mmol) Verbindung A in 15 ml 95% Ethanol.
Das Gemisch wurde für
3 Stunden Rückfluss
erhitzt, mit 100 ml Wasser verdünnt
und mit 3 × 75
ml Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte
wurden einmal mit 100 ml Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
und eingedampft. Der Rückstand
wurde auf 50 g Kieselgel unter Verwendung von Hexanen/Ethylacetat
2 : 1 chromatographiert, um 0,43 g (51%) der Verbindung B als farblosen
Gummi zu ergeben.
-
C. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(4-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
von 0,75 g (1,55 mmol) von Verbindung B in 8 ml Acetonitril wurden
bei 0°C
unter Argon Trimethylsilylchlorid (2,01 g) und Natriumiodid (2,73
g) gegeben, und das Gemisch wurde bei Raumtemperatur für 1 Stunde
gerührt.
Das Gemisch wurde dann mit 10 ml Wasser verdünnt und mit 100 ml Ethylacetat extrahiert.
Die organische Phase wurde mit 10 ml gesättigtem, wässrigem Natriumthiosulfat gewaschen,
getrocknet und eingedampft. Dieses Material wurde durch eine präparative
Umkehrphasen-HPLC auf einer 30 × 500
mm ODS S10 Säule
unter Verwendung von 68% Lösungsmittel
A (90% Methanol, 10% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) und 32% Lösungsmittel
B (10% Methanol, 90% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) gereinigt. Die passenden
Fraktionen wurden gesammelt und mit wässrigem Natriumbicarbonat auf
pH 7 neutralisiert und auf 10 ml aufkonzentriert. Die Lösung wurde
unter Verwendung von Eisessig auf pH 4 angesäuert, und der weiße Feststoff
wurde filtriert und getrocknet, um 0,33 g (54%) der Titelverbindung
zu liefern.
Schmp. 85–93°C (amorph).
Analyse
berechnet für
C20H17N3O4S·0,21H2O:
Berechnet: C 60,18; H 4,40; N 10,53;
S 8,03;
Gefunden: C 60,27; H 4,05; N 10,44; S 7,88.
-
Beispiel
6 (nicht Teil der Erfindung)
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-methyl-4-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. 4-(4-Bromphenyl)-2-methyloxazol
-
Ein
Gemisch von 2,4-Dibromacetophenon (2,78 g, 10 mmol) und Acetamid
(1,48 g, 25 mmol) wurde für
3 Stunden auf 130°C
erhitzt. Dieses Gemisch wurde auf 30 g Eis geschüttet und 150 ml Ethylacetat
wurden zugegeben. Die organische Phase wurde abgetrennt, mit 30
ml 1 N Natriumhydroxid, 30 ml 1 N Salzsäure und 30 ml Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Hexan/Ethylacetat 15 : 1 chromatographiert,
um Verbindung A (1,29 g, 54%) als weißen Feststoff zu ergeben.
-
B. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-methyl-4-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
von Verbindung A (402 mg, 1,7 mmol) und Verbindung B von Beispiel
1 (259 mg, 0,68 mmol) in 6,5 ml Toluol und 5,2 ml 95% Ethanol wurde
unter Argon Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (78 mg, 0,068
mmol) gegeben, gefolgt von 3,9 ml 2 M wässrigem Natriumcarbonat. Das
Reaktionsgemisch wurde für
3,5 Stunden auf 75°C
erhitzt, abgekühlt
und mit 40 ml Ethylacetat verdünnt.
Die organische Flüssigkeit
wurde abgetrennt und mit 10 ml Wasser und 10 ml Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Hexan/Ethylacetat 2 : 1 chromatographiert,
um Verbindung B (183 mg, 54%) als farblosen Gummi zu ergeben.
-
C. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-methyl-4-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
von Verbindung B (180 mg, 0,36 mmol) in 6 ml 95% Ethanol wurden
6 ml einer 6 N wässrigen
Salzsäure
gegeben, und das Gemisch wurde für
55 Minuten Rückfluss
erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde aufkonzentriert, und der pH-Wert
der Lösung
wurde unter Verwendung von Natriumbicarbonatlösung auf 8 eingestellt. Es
wurde dann mit Eisessig auf pH 5 angesäuert. Das Gemisch wurde mit
3 × 30
ml Ethylacetat extrahiert. Die organische Flüssigkeit wurde mit 10 ml Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Dichlormethan/Methanol 100 : 1 chromatographiert,
um die Titelverbindung (56 mg, 38%) als hellgelben Feststoff zu
ergeben.
Schmp. 90–100°C (amorph).
Analyse
berechnet für
C21H19N3O4S:
Berechnet: C 61,60; H 4,68; N 10,26;
S 7,83;
Gefunden: C 61,56; H 4,33; N 9,85; S 7,94.
-
Beispiel
7
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(4-methyl-2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. 2-(4-Bromphenyl)-4-methyloxazol
-
4-Brombenzonitril
(9,1 g, 50 mmol) und Propargylalkohol (2,8 g, 50 mmol) wurden bei –15°C Portionsweise
in 12,5 ml konzentrierte Schwefelsäure gegeben. Die Umsetzung
wurde bei 0°C
für 3 Stunden
gerührt, langsam
auf Raumtemperatur erwärmt
und über
Nacht gerührt.
Das Gemisch wurde auf 200 ml Eiswasser geschüttet, mit Natriumbicarbonat
neutralisiert und mit 3 × 200
ml Ethylacetat extrahiert. Die vereinigte organische Flüssigkeit
wurde mit 50 ml Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Hexan/Ethylacetat 30 : 1 chromatographiert,
um Verbindung A (1,44 g, 12%) als weißen Feststoff zu ergeben.
-
B. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(4-methyl-2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
der Verbindung B von Beispiel 1 (320 mg, 0,83 mmol) und Verbindung
A (397 mg, 1,67 mmol) in 7,5 ml Toluol und 6 ml 95% Ethanol wurde
unter Argon Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (96 mg, 0,083
mmol) gegeben, gefolgt von 4,5 ml 2 M wässrigem Natriumcarbonat. Das
Reaktionsgemisch wurde für
4 Stunden auf 75°C
erhitzt, abgekühlt
und mit 50 ml Ethylacetat verdünnt.
Die organische Flüssigkeit wurde
abgetrennt und mit 10 ml Wasser und 10 ml Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Hexan/Ethylacetat 2 : 1 chromatographiert, um
Verbindung B (300 mg, 72%) als farblosen Gummi zu ergeben.
-
C. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(4-methyl-2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
von Verbindung B (300 mg, 0,60 mmol) in 10 ml 95% Ethanol wurden
10 ml einer 6 N wässrigen
Salzsäure
gegeben und für
1 Stunde Rückfluss
erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde aufkonzentriert, und der pH-Wert
der Lösung
wurde unter Verwendung von Natriumbicarbonatlösung auf 8 eingestellt. Es wurde
dann mit Eisessig auf pH 5 angesäuert.
Das Gemisch wurde mit 3 × 40
ml Ethylacetat extrahiert. Die organische Flüssigkeit wurde mit 10 ml Wasser
und 10 ml Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Dichlormethan/Methanol 100 : 1 chromatographiert,
um die Titelverbindung (200 mg, 81%) als weißen Feststoff zu ergeben.
Schmp.
85–95°C (amorph).
Analyse
berechnet für
C21H19N3O4S·0,25H2O:
Berechnet: C 60,92; H 4,75; N 10,15;
S 7,74;
Gefunden: C 61,15; H 4,60; N 9,89; S 7,62.
-
Beispiel
8
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(5-methyl-2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. 2-(4-Bromphenyl)-5-methyloxazol
-
Zu
4-Brombenzoylchlorid (4,39 g, 20 mmol) in 40 ml Dichlormethan wurde
bei 0°C
Propargylamin (1,10 g, 20 mmol) gegeben, gefolgt von Triethylamin
(4,05 g, 40 mmol). Das Gemisch wurde bei Raumtemperatur für 40 Minuten
gerührt.
150 ml Ethylacetat wurden zugegeben und filtriert. Das Filtrat wurde
mit 2 × 40
ml Wasser und 40 ml Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und aufkonzentriert, um 4-Brom-N-(2-propynyl)benzamid
zu ergeben. 4-Brom-N-(2-propynyl)benzamid
wurde in 47 ml eiskalte, konzentrierte Schwefelsäure gegeben. Die Umsetzung
wurde bei 5–10°C für 3 Stunden
und bei Raumtemperatur über
Nacht gerührt.
Das Gemisch wurde auf 500 ml Eiswasser geschüttet, mit Natriumcarbonat auf
einen pH von 8 neutralisiert und mit 3 × 250 ml Ethylacetat extrahiert.
Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit 200 ml Wasser und
100 ml Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und aufkonzentriert, um Verbindung A (4,5
g, 95%) als hellgelben Feststoff zu ergeben.
Schmp. 61–63°C.
-
B. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(5-methyl-2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
der Verbindung B von Beispiel 1 (320 mg, 0,83 mmol) und Verbindung
A (397 mg, 1,67 mmol) in 7,5 ml Toluol und 6 ml 95% Ethanol wurde
unter Argon Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (96 mg, 0,083
mmol) gegeben, gefolgt von 4,5 ml 2 M wässrigem Natriumcarbonat. Das
Reaktionsgemisch wurde für
3 Stunden auf 75°C
erhitzt, abgekühlt
und mit 50 ml Ethylacetat verdünnt.
Die organische Flüssigkeit wurde
abgetrennt und mit 10 ml Wasser und 10 ml Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Hexan/Ethylacetat 2 : 1 chromatographiert, um
Verbindung B (298 mg, 72%) als farblosen Gummi zu ergeben.
-
C. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(5-methyl-2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
von Verbindung B (298 mg, 0,60 mmol) in 10 ml 95% Ethanol wurden
10 ml einer 6 N wässrigen
Salzsäure
gegeben und für
1 Stunde Rückfluss
erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde aufkonzentriert, und der pH-Wert
der Lösung
wurde unter Verwendung von Natriumbicarbonatlösung auf 8 eingestellt. Es wurde
dann mit Eisessig auf pH 5 angesäuert.
Das Gemisch wurde mit 3 × 40
ml Ethylacetat extrahiert. Die organische Flüssigkeit wurde mit 10 ml Wasser
und 10 ml Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Dichlormethan/Methanol 100 : 1 chromatographiert,
um die Titelverbindung (147 mg, 60%) als fast-weißen Feststoff
zu ergeben.
Schmp. 90–100°C (amorph).
Analyse
berechnet für
C21H19N3O4S:
Berechnet: C 61,60; H 4,68; N 10,26;
S 7,83;
Gefunden: C 61,39; H 4,11; N 10,03; S 7,61.
-
Beispiel
9 (nicht Teil der Erfindung)
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(1H-pyrazol-1-yl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. 1-(4-Bromphenyl)-1H-pyrazol
-
Zu
Epichlorhydrin (4 g, 43,23 mmol) und 4-Bromphenylhydrazinhydrochlorid
(19,32 g, 86,46 mmol) in 20 ml 160% Ethanol wurde Triethylamin (8,75
g, 12,05 mmol) tropfenweise zugegeben. Das Gemisch wurde langsam
erwärmt
und dann für
1 Stunde Rückfluss
erhitzt. Das Lösungsmittel
wurde verdampft, und der Rückstand
wurde für
30 Minuten auf 170°C
und für
weitere 10 Minuten auf 200°C
erhitzt. 150 ml Wasser wurden zugegeben, und das Gemisch wurde mit
3 × 200
ml Ethylacetat extrahiert. Die vereinigte organische Flüssigkeit
wurde mit 50 ml Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Hexan/Ethylacetat 40 : 1 chromatographiert,
um Verbindung A (2,92 g, 30%) zu ergeben, welche aus Hexan auskristallisiert
wurde, um gelbe Nadeln zu ergeben.
Schmp. 72–74°C.
-
B. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(1H-pyrazol-1-yl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
der Verbindung B von Beispiel 1 (320 mg, 0,83 mmol) und Verbindung
A (372 mg, 1,67 mmol) in 7,5 ml Toluol und 6 ml 95% Ethanol wurde
unter Argon Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (96 mg, 0,083
mmol) gegeben, gefolgt von 4,5 ml 2 M wässrigem Natriumcarbonat. Das
Reaktionsgemisch wurde für
2,5 Stunden auf 75°C
erhitzt, abgekühlt
und mit 50 ml Ethylacetat verdünnt.
Die organische Flüssigkeit
wurde abgetrennt, mit 10 ml Wasser und 10 ml Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Hexan/Ethylacetat 2,5 : 1 chromatographiert, um
Verbindung B (280 mg, 70%) als farblosen Gummi zu ergeben.
-
C. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(1H-pyrazol-1-yl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
von Verbindung B (280 mg, 0,58 mmol) in 10 ml 95% Ethanol wurden
10 ml einer 6 N wässrigen
Salzsäure
gegeben und für
1 Stunde Rückfluss
erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde aufkonzentriert, und der pH-Wert
der Lösung
wurde unter Verwendung von Natriumbicarbonatlösung auf 8 eingestellt. Es wurde
dann mit Eisessig auf pH 5 angesäuert.
Das Gemisch wurde mit 3 × 40
ml Ethylacetat extrahiert. Die organische Flüssigkeit wurde mit 10 ml Wasser
und 10 ml Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Dichlormethan/Methanol 100 : 0,8 chromatographiert,
um die Titelverbindung (161 mg, 70%) als fast-weißen Feststoff
zu ergeben.
Schmp. 88–98°C (amorph).
Analyse
berechnet für
C20H18N4O3S·0,12H2O:
Berechnet: C 60,56; H 4,64; N 14,12;
S 8,08;
Gefunden: C 61,26; H 4,52; N 13,96; S 8,06.
-
Beispiel
10 (nicht Teil der Erfindung)
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-[1-[(2-methoxyethoxy)methyl]-1H-imidazol-2-yl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. 2-(4-Bromphenyl)-1H-imidazol
-
Zu
4-Brombenzaldehyd (9,25 g, 50 mmol) und Glyoxal (40 Gew.-%, wässrige Lösung, 11,6
ml, 80 mmol) in 20 ml Methanol wurden 60 ml 30% wässriges
Ammoniumhydroxid tropfenweise zugegeben. Das Gemisch wurde bei Raumtemperatur über Nacht
gerührt.
Das Lösungsmittel
wurde unter Vakuum verdampft. Der Rückstand wurde durch die Zugabe
von wässrigem
Natriumhydroxid leicht alkalisch gemacht und mit 3 × 300 ml
Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden
getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde in 100 ml Methanol
gelöst
und filtriert. Das Filtrat wurde aufkonzentriert, und der Rückstand wurde
mit 20 ml Ethylether verrieben, um Verbindung A (1,8 g, 16%) als
braunen Feststoff zu ergeben.
-
B. 2-(4-Bromphenyl)-1-[(2-methoxyethoxy)methyl]-1H-imidazol
-
Zu
Verbindung A (400 mg, 1,79 mmol) in 18 ml Tetrahydrofuran wurde
Natriumhydrid (60% in Mineralöl,
86 mg, 2,15 mmol) gegeben. Das Gemisch wurde bei Raumtemperatur
für 10
Minuten gerührt.
Methoxyethoxymethylchlorid (335 mg, 2,59 mmol) wurde tropfenweise
zugegeben. Die Umsetzung wurde bei Raumtemperatur für 2 Stunden
gerührt
und aufkonzentriert. 100 ml Ethylacetat wurden zugegeben, und die
organische Flüssigkeit
wurde mit 20 ml Wasser und 10 ml Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde auf Kieselgel unter Verwendung von Hexan/Ethylacetat/Triethylamin
100 : 400 : 1 chromatographiert, um Verbindung B (390 mg, 70%) zu
ergeben.
-
C. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-[1-[(2-methoxyethoxy)methyl]-1H-imidazol-2-yl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
der Verbindung B von Beispiel 1 (722 mg, 1,88 mmol) und vorstehender
Verbindung B (390 mg, 1,25 mmol) in 11,25 ml Toluol und 9 ml 95%
Ethanol wurde unter Argon Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0)
(145 mg, 0,125 mmol) gegeben, gefolgt von 6,75 ml 2 M wässrigem
Natriumcarbonat. Das Reaktionsgemisch wurde für 3 Stunden auf 75°C erhitzt,
abgekühlt
und mit 75 ml Ethylacetat verdünnt.
Die organische Flüssigkeit
wurde abgetrennt und mit 15 ml Wasser und 15 ml Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Ethylacetat/Triethylamin 100 : 0,2 chromatographiert,
um Verbindung C (400 mg, 56%) als farblosen Gummi zu ergeben.
-
D. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-[1-[(2-methoxyethoxy)methyl]-1H-imidazol-2-yl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
von Verbindung C (400 mg, 0,70 mmol) in 12 ml 95% Ethanol wurden
12 ml einer 6 N wässrigen
Salzsäure
gegeben und für
1 Stunde Rückfluss
erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde aufkonzentriert, und der pH-Wert
der Lösung
wurde unter Verwendung von Natriumbicarbonatlösung auf 8 eingestellt. Es wurde
dann mit Eisessig auf pH 5 angesäuert.
200 ml Ethylacetat wurden zugegeben, und die organische Flüssigkeit
wurde mit 20 ml Wasser und 20 ml Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde auf Kieselgel unter Verwendung von Dichlormethan/Methanol/Ammoniumhydroxid
100 : 4 : 0,2 chromatographiert, um die Titelverbindung (210 mg,
62%) zu ergeben, welche aus Ethylacetat/Hexan auskristallisiert
wurde, um weiße
Kristalle zu liefern.
Schmp. 81–84°C.
Analyse berechnet für C24H26N4O5S·0,24H2O:
Berechnet: C 59,20; H 5,48; N 11,51;
S 6,58;
Gefunden: C 59,25; H 5,42; N 11,46; S 6,39.
-
Beispiel
11 (nicht Teil der Erfindung)
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-[1-[(2-hydroxyethoxy)methyl]-1H-imidazol-2-yl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-[1-[(2-hydroxyethoxylmethyl]-1H-imidazol-2-yl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
der Titelverbindung von Beispiel 10 (120 mg, 0,25 mmol) in 2,5 ml
Dichlormethan wurde bei 0°C Bortribromid
(1 M Lösung
in Dichlormethan, 0,37 ml, 0,37 mmol) tropfenweise zugegeben. Das
Reaktionsgemisch wurde für
45 Minuten bei 0–3°C gerührt. 5 ml
gesättigtes
wässriges
Natriumbicarbonat wurden zugegeben und für 10 Minuten gerührt. Das
Gemisch wurde dann mit Eisessig auf pH 5 angesäuert und mit 3 × 40 ml Dichlormethan/Methanol
100 : 5 extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden
getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde mittels präparativer
HPLC auf einer 30 × 500
mm ODS S10 Säule
unter Verwendung von 62% Lösungsmittel
A (10% Methanol, 90% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) und 38% Lösungsmittel
B (90% Methanol, 10% Wasser, 0,1% Tetrahydrofuran) gereinigt, um
die Titelverbindung (80 mg, 69%) als weißen Feststoff zu liefern.
Schmp.
93–103°C.
Analyse
berechnet für
C23H24N4O5S·0,75H2O:
Berechnet: C 57,31; H 5,33; N 11,62;
S 6,65;
Gefunden: C 57,61; H 5,04; N 11,33; S 6,55.
-
Beispiel
12 (nicht Teil der Erfindung)
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(1-methyl-1H-imidazol-2-yl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid-Lithiumsalz
-
A. 2-(4-Bromphenyl)-1-methyl-1H-imidazol
-
Zu
Verbindung A von Beispiel 10 (700 mg, 3,14 mmol) in 7,8 ml Tetrahydrofuran
und 7,8 ml Dimethylformamid wurde Natriumhydrid (60% in Mineralöl, 151 mg,
3,77 mmol) gegeben. Das Gemisch wurde für 10 Minuten bei Raumtemperatur
gerührt.
Iodmethan (891 mg, 6,28 mmol) wurde tropfenweise zugegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde bei Raumtemperatur für
1 Stunde gerührt
und aufkonzentriert. 100 ml Ethylacetat wurden zugegeben, und die
organische Flüssigkeit
wurde mit 20 ml Wasser und 20 ml Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde auf Kieselgel unter Verwendung von Dichlormethan/Methanol/Ammoniumhydroxid
100 : 1 : 0,1 chromatographiert, um Verbindung A (500 mg, 67%) zu
liefern.
-
B. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(1-methyl-1H-imidazol-2-yl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
der Verbindung B von Beispiel 1 (320 mg, 0,83 mmol) und Verbindung
A (395 mg, 1,67 mmol) in 7,5 ml Toluol und 6 ml 95% Ethanol wurde
unter Argon Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (96 mg, 0,083
mmol) gegeben, gefolgt von 4,5 ml 2 M wässrigem Natriumcarbonat. Das
Reaktionsgemisch wurde für
3 Stunden auf 75°C
erhitzt, abgekühlt
und mit 50 ml Ethylacetat verdünnt.
Die organische Flüssigkeit wurde
abgetrennt und mit 10 ml Wasser und 10 ml Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Dichlormethan/Methanol/Ammoniumbicarbonat 100
: 1,5 : 0,1 chromatographiert, um Verbindung A (254 mg, 61%) als
farblosen Gummi zu liefern.
-
C. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(1-methyl-1H-imidazol-2-yl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid-Lithiumsalz
-
Zu
einer Lösung
von Verbindung B (250 mg, 0,50 mmol) in 9 ml 95% Ethanol wurden
9 ml einer 6 N wässrigen
Salzsäure
gegeben und für
1 Stunde Rückfluss
erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde aufkonzentriert, und der pH-Wert
der Lösung
wurde unter Verwendung von Natriumbicarbonatlösung auf 8 eingestellt. Es wurde
dann mit Eisessig auf pH 5 angesäuert.
Das Gemisch wurde mit 200 ml Ethylacetat extrahiert, und die organische
Phase wurde mit 20 ml Wasser und 20 ml Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde auf Kieselgel unter Verwendung von Dichlormethan/Methanol/Ammoniumbicarbonat
100 : 6 : 0,3 chromatographiert, um N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(1-methyl-1H-imidazol-2-yl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
(189 mg, 92%) zu liefern, das in 1 N Lithiumhydroxid gelöst, auf
eine HP-20 Säule
aufgetragen und mit Wasser und dann Wasser/Methanol 10 : 3 eluiert
wurde, um die Titelverbindung als weißen Feststoff zu liefern.
Schmp. > 200°C Zers.
Analyse
berechnet für
C21H19N4O3SLi·2,75H2O:
Berechnet: C 54,37; H 5,32; N 12,08;
S 6,91;
Gefunden: C 54,58; H 5,05; N 11,87; S 6,80.
-
Beispiel
13 (nicht Teil der Erfindung)
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(1H-imidazol-2-yl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid-Lithiumsalz
-
A. 2-(4-Bromphenyl)-1H-imidazol-1-carbonsäure-1,1-Dimethylethylester
-
Zu
Verbindung A von Beispiel 10 (446 mg, 2 mmol) in 20 ml Acetonitril
wurde Di-t-butyldicarbonat
(524 mg, 2,4 mmol) und 4-Dimethylaminopyridin (24,4 mg, 0,2 mmol)
gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde bei Raumtemperatur über Nacht
gerührt
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde auf Kieselgel unter Verwendung von Hexan/Ethylacetat 6 : 1
chromatographiert, um Verbindung A (500 mg, 77%) als hellgelbes Öl zu liefern.
-
B. 4'-[1-[(1,1-Dimethylethoxy)carbonyl]-1H-imidazol-2-yl]-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
der Verbindung B von Beispiel 1 (496 mg, 1,29 mmol) und Verbindung
A (500 mg, 1,55 mmol) in 11,25 ml Toluol und 9 ml 95% Ethanol wurde
unter Argon Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (149 mg, 0,129
mmol) gegeben, gefolgt von 6,75 ml 2 M wässrigem Natriumcarbonat. Das
Reaktionsgemisch wurde für
3 Stunden auf 75°C
erhitzt, abgekühlt
und mit 75 ml Ethylacetat verdünnt.
Die organische Flüssigkeit
wurde abgetrennt und mit 15 ml Wasser und 15 ml Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Hexan/Ethylacetat/Triethylamin 40 : 60 : 0,2
chromatographiert, um Verbindung B (380 mg, 51%) als farblosen Gummi
zu liefern.
-
C. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(1H-imidazol-2-yl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid-Lithiumsalz
-
Zu
einer Lösung
von Verbindung B (380 mg, 0,65 mmol) in 12 ml 95% Ethanol wurden
12 ml einer 6 N wässrigen
Salzsäure
gegeben und für
1 Stunde und 45 Minuten Rückfluss
erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde aufkonzentriert, und der pH-Wert
der Lösung
wurde unter Verwendung von Natriumbicarbonatlösung auf 8 eingestellt. Es
wurde dann mit Eisessig auf pH 5 angesäuert und mit 3 × 80 ml
Dichlormethan/Methanol 100 : 5 extrahiert. Die organischen Extrakte
wurden getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde in 1 N Lithiumhydroxid
gelöst
und auf einer HP-20 Säule
chromatographiert und mit Wasser und dann Wasser/Methanol 10 : 2
eluiert, um die Titelverbindung als weißen Feststoff (180 mg, 69%)
zu liefern.
Schmp. > 220°C Zers.
Analyse
berechnet für
C20H17N4O3SLi·2,06H2O:
Berechnet: C 54,91; H 4,87; N 12,81;
S 7,33;
Gefunden: C 54,99; H 4,78; N 12,73; S 6,95.
-
Beispiel
14 (nicht Teil der Erfindung)
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(5-methyl-4-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. 4-(4-Bromphenyl)-5-methyloxazol
-
Zu
4'-Brompropiophenon
(3,52 g, 16,5 mmol) und Formamid (10,81 g, 240 mmol) wurde bei 50°C während 10
Minuten Brom (2,40 g, 15 mmol) tropfenweise zugegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde während
20 Minuten von 50°C
auf 130°C
erhitzt und dann für
4 Stunden auf 130°C
erhitzt. Nach Abkühlen
wurden 150 ml Ethylacetat zugegeben, und die Flüssigkeit wurde mit 2 × 20 ml
Wasser und 20 ml Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Hexan/Ethylacetat 40 : 1 chromatographiert,
um Verbindung A (1,59 g, 45%) zu liefern.
-
B. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(5-methyl-4-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
der Verbindung B von Beispiel 1 (384 mg, 1,0 mmol) und Verbindung
A (408 mg, 1,7 mmol) in 9 ml Toluol und 7,2 ml 95% Ethanol wurde
unter Argon Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (116 mg, 0,10
mmol) gegeben, gefolgt von 5,4 ml 2 M wässrigem Natriumcarbonat. Das
Reaktionsgemisch wurde für
3 Stunden auf 75°C
erhitzt, abgekühlt
und mit 60 ml Ethylacetat verdünnt.
Die organische Flüssigkeit
wurde abgetrennt und mit 15 ml Wasser und 15 ml Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Hexan/Ethylacetat 2,5 : 1 chromatographiert,
um Verbindung B (317 mg, 64%) als farblosen Gummi zu liefern.
-
C. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(5-methyl-4-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
von Verbindung B (300 mg, 0,60 mmol) in 10 ml 95% Ethanol wurden
10 ml einer 6 N wässrigen
Salzsäure
gegeben und für
1 Stunde Rückfluss
erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde aufkonzentriert, und der pH-Wert
der Lösung
wurde unter Verwendung von Natriumbicarbonatlösung auf 8 eingestellt. Es wurde
dann mit Eisessig auf pH 5 angesäuert.
Das Gemisch wurde mit 3 × 40
ml Ethylacetat extrahiert, und die organischen Extrakte wurden mit
10 ml Wasser und 10 ml Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde mittels präparativer
HPLC auf einer 30 × 500
mm ODS S10 Säule
unter Verwendung von 30% Lösungsmittel
A (10% Methanol, 90% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) und 70% Lösungsmittel
B (90% Methanol, 10% Wasser, 0,1% Tetrahydrofuran) gereinigt, um
die Titelverbindung (150 mg, 61%) als weißen Feststoff zu liefern.
Schmp.
86–96°C (amorph).
Analyse
berechnet für
C21H19N3O4S·0,16H2O:
Berechnet: C 61,17; H 4,72; N 10,19;
S 7,77;
Gefunden: C 61,20; H 4,35; N 10,16; S 7,58.
-
Beispiel
15 (nicht Teil der Erfindung)
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(1H-imidazol-1-ylmethyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2-brombenzolsulfonamid
-
Zu
einer Lösung
von 3,0 g (11,74 mmol) 2-Brombenzolsulfonylchlorid in 10 ml Pyridin
wurden 1,32 g (11,74 mmol) 3,4-Dimethyl-5-isoxazolamin gegeben.
Das Gemisch wurde unter Argon bei Raumtemperatur über Nacht
gerührt,
zu 150 ml Eiswasser gegeben und filtriert. Das Filtrat wurde unter
Verwendung von 6 N wässriger
Salzsäure
auf pH 2 angesäuert,
und der graue Feststoff wurde filtriert und getrocknet. Der Feststoff wurde
aus Methanol/Wasser auskristallisiert, um 4,0 g (> 100%) Verbindung A
als braune kristalline Nadeln (Schmp. 125–126°C; Rf =
0,51 (10% Methanol/Dichlormethan)) zu liefern.
-
B. 2-Brom-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-N'-(methoxyethoxymethyl)benzolsulfonamid
-
Zu
einer Lösung
von 1,1 g (3,33 mmol) Verbindung A in 15 ml THF wurden unter Argon
bei Raumtemperatur 0,19 g (4,8 mmol) Natriumhydrid (60% Suspension
in Mineralöl)
in Portionen zugegeben, und die Lösung wurde für 10 Minuten
bei Raumtemperatur gerührt.
Methoxyethoxymethylchlorid (0,55 g, 4,4 mmol) wurde dann zugegeben,
und die Lösung
wurde über
Nacht gerührt.
Das Gemisch wurde aufkonzentriert und mit 30 ml Wasser verdünnt und
mit 40 ml Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte
wurden mit 50 ml Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und eingedampft, um 1,2 g (87%) der Verbindung
B als braunen Gummi zu liefern.
-
C. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-methyl[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
von Verbindung B, 4-Methylbenzolboronsäure (4,76 g, 35 mmol) in 250
ml Toluol und 200 ml 95% Ethanol wurde unter Argon Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0)
(2,43 g, 2,1 mmol) gegeben, gefolgt von 150 ml 2 M wässrigem
Natriumcarbonat. Das Reaktionsgemisch wurde für 2,5 Stunden auf 80°C erhitzt,
abgekühlt
und mit 300 ml Ethylacetat verdünnt.
Die organische Flüssigkeit
wurde abgetrennt und mit 200 ml Wasser und 200 ml Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Hexan/Ethylacetat 5 : 1 chromatographiert,
um Verbindung C (9,0 g, 60%) als farblosen Gummi zu liefern.
Rf = 0,74, Kieselgel, 1 : 1 Hexan/Ethylacetat.
-
D. 4'-(Brommethyl)-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
Verbindung C (7,7 g, 17,89 mmol) in 180 ml Tetrachlorkohlenstoff
wurden n-Bromsuccinimid
(4,14 g, 23,25 mmol) und Benzoylperoxid (385 mg, 1,59 mmol) gegeben.
Die Umsetzung wurde für
1,5 Stunden Rückfluss
erhitzt. Nach Abkühlen
wurde das Reaktionsgemisch mit 200 ml Dichlormethan verdünnt, mit
2 × 100
ml Wasser und 100 ml Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
chromatographiert und mit Hexan/Ethylacetat 4 : 1 eluiert, um Verbindung
D (3,64 g, 40%) als farblosen Gummi zu liefern.
Rf =
0,38, Kieselgel, 2 : 1 Hexan/Ethylacetat.
-
E. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(1H-imidazol-1-ylmethyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
Verbindung D (400 mg, 0,79 mmol) und Iinidazol (133 mg, 1,95 mmol)
wurde Kaliumcarbonat (K2CO3)
(326 mg, 2,36 mmol) gegeben. Die Umsetzung wurde für 10 Stunden
bei Raumtemperatur und dann für
1 Stunde bei 50°C
gerührt.
Das Gemisch wurde mit 50 ml Ethylacetat verdünnt, mit 10 ml Wasser und 10 ml
Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Dichlormethan/Methanol 100 : 1,5 chromatographiert,
um Verbindung E (220 mg, 56%) als farblosen Gummi zu liefern.
Rf = 0,52, Kieselgel, 10 : 1 Trichlormethan/Methanol.
-
F. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(1H-imidazol-1-ylmethyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
von Verbindung E (220 mg, 0,44 mmol) in 6 ml 95% Ethanol wurden
6 ml einer 6 N wässrigen
HCl gegeben. Die Umsetzung wurde für 2 Stunden Rückfluss
erhitzt, abgekühlt
und aufkonzentriert. Das Reaktionsgemisch wurde mit gesättigtem,
wässrigem
Natriumbicarbonat (NaHCO3) neutralisiert
und dann mit Essigsäure
auf pH < 5 angesäuert. Eine
Filtration des Gemischs lieferte einen weißen Feststoff (91 mg, 50%),
welcher in 1 N HCl gelöst
und unter Vakuum aufkonzentriert wurde, um das Hydrochloridsalz
der Titelverbindung als weißen
Feststoff zu ergeben (Schmp. 150°C
Zers.).
Rf = 0,27, Kieselgel, 10 :
1 Dichlormethan/Methanol.
Analyse berechnet für C21H20N4O3S·1,1H2O·0,8HCl:
Berechnet:
C 55,02; H 5,28; N 12,22; S 6,99; Cl 6,19.
Gefunden: C 54,67;
H 4,88; N 11,97; S 6,93; Cl 6,30.
-
Beispiel
16 (nicht Teil der Erfindung)
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(3-isoxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. 4-Brom-N-hydroxybenzolcarboximidoylbromid
-
Zu
einer 0,5 M Salzsäurelösung in
Dimethylformamid wurden 8,5 g (42,5 mmol) 4-Brombenzaldehydoxim gegeben und auf
5°C abgekühlt. 13
g Oxon wurden dann in Portionen zugegeben. Das Gemisch wurde langsam
auf Raumtemperatur erwärmt
und für
8 Stunden gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde auf 300 ml kaltes Wasser geschüttet und
mit 2 × 150
ml Ether extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden einmal
mit 150 ml einer 0,5 N wässrigen
Salzsäure
und Kochsalzlösung
(150 ml) gewaschen, getrocknet und eingedampft, um 7,9 g (79%) der
Verbindung A zu liefern.
-
B. 5-(Acetyloxy)-3-(4-bromphenyl)-4,5-dihydroisoxazol
-
Ein
Gemisch von 4,0 g (17,06 mmol) Verbindung A, 7,34 g (85,3 mmol)
Vinylacetat und 1,9 g (18,76 mmol) Triethylamin in 50 ml Toluol
wurde für
2 Stunden bei 75°C
gerührt.
Das Gemisch wurde abgekühlt
und zu 150 ml Wasser gegeben. Die organische Phase wurde abgetrennt,
und die wässrige
Phase wurde mit 2 × 50
ml Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte
wurden einmal mit 100 ml Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
und eingedampft. Der Rückstand
wurde aus Hexanen/Ethylacetat auskristallisiert, um 3,6 g (74%)
der Verbindung B als weißen
Feststoff zu liefern.
-
C. 3-(4-Bromphenyl)isoxazol
-
Zu
einer Lösung
von 3,0 g (10,56 mmol) Verbindung B in 100 ml absolutem Ethanol
wurden 5 ml einer 6 N wässrigen
Salzsäure
gegeben, und die Lösung
wurde für
3 Stunden Rückfluss
erhitzt. Das Gemisch wurde auf etwa 10 ml aufkonzentriert, und die
Lösung
wurde unter Verwendung von wässrigem
Natriumbicarbonat neutralisiert. Das so erhaltene Gemisch wurde
mit 2 × 50
ml Ether extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden
einmal mit 100 ml Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde auf 100 g Kieselgel
unter Verwendung von Hexanen/Ethylacetat 9 : 1 chromatographiert,
um 1,6 g (68%) der Verbindung C als weißen Feststoff zu liefern.
-
D. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(3-isoxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
von 0,45 g (7 mmol) Verbindung B von Beispiel 1 und 0,058 g (0,05
mmol) Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) in 20 ml Toluol wurden
unter Argon 12 ml 2 M wässriges
Natriumcarbonat gegeben, gefolgt von 0,315 g (1,4 mmol) Verbindung
C in 12 ml 95% Ethanol. Das Gemisch wurde für 2 Stunden Rückfluss
erhitzt, mit 100 ml Wasser verdünnt und
mit 3 × 50
ml Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte
wurden einmal mit 100 ml Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
und eingedampft. Der Rückstand
wurde auf 50 g Kieselgel unter Verwendung von Hexanen/Ethylacetat
2 : 1 chromatographiert, um 0,27 g (56%) der Verbindung D als farblosen
Gummi zu liefern.
-
E. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(3-isoxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
von 0,26 g (0,54 mmol) Verbindung D in 10 ml 95% Ethanol wurden
10 ml einer 6 N wässrigen
Salzsäure
gegeben und für
1 Stunde Rückfluss
erhitzt. Das Gemisch wurde dann aufkonzentriert, mit 50 ml Wasser
verdünnt
und mit 3 × 25
ml Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte
wurden einmal mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft (0,21
g). Dieses Material wurde mittels präparativer Umkehrphasen-HPLC
auf einer 30 × 500
mm ODS S10 Säule
unter Verwendung von 67% Lösungsmittel
B (90% Methanol, 10% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) und 33% Lösungsmittel
A (10% Methanol, 90% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) gereinigt. Die passenden
Fraktionen wurden gesammelt, mit wässrigem Natriumbicarbonat auf
pH 7 neutralisiert und auf 10 ml aufkonzentriert. Die Lösung wurde
dann unter Verwendung von Eisessig auf pH 4 angesäuert, und
der weiße
Feststoff wurde filtriert und getrocknet, um 0,13 g (61%) der Titelverbindung
zu liefern.
Schmp. 85–90°C.
Analyse
berechnet für
C20H17N3O4S·0,26H2O:
Berechnet: C 60,04; H 4,41; N 10,50;
S 8,01;
Gefunden: C 60,04; H 4,30; N 10,50; S 8,15.
-
Beispiel
17 (nicht Teil der Erfindung)
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolylmethyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. 4-Brombenzolacetamid
-
Zu
einer Lösung
von 6 g (27,9 mmol) 4-Bromphenylessigsäure in 200 ml Dichlormethan
wurden unter Argon 14 ml einer 2 M Oxalylchloridlösung in
Dichlormethan gegeben. Dann wurden vier Tropfen Dimethylformamid
zugegeben, und das Gemisch wurde für 1 Stunde bei Raumtemperatur
gerührt.
Die Lösung
wurde eingedampft und im Vakuum getrocknet. Der Rückstand
wurde in 150 ml Methanol gelöst
und zu dem Gemisch wurden 30 ml 28% wässriges Ammoniumhydroxid gegeben.
Die Lösung
wurde bei Raumtemperatur über Nacht
gerührt
und dann mit 150 ml Wasser verdünnt.
Der so erhaltene weiße
Feststoff wurde filtriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet,
um 5,1 g (85%) der Verbindung A zu liefern.
-
B. 2-[(4-Bromphenyl)methyl]oxazol
-
Ein
Gemisch von Verbindung A (2 g, 9,34 mmol) und Vinylencarbonat (0,9
g, 10,45 mmol) in 6 g Polyphosphorsäure wurde für 3 Stunden auf 170°C erhitzt.
Der Rückstand
wurde zu 100 ml Wasser gegeben und mit 2 × 100 ml Ethylacetat extrahiert.
Die vereinigten organischen Extrakte wurden einmal mit Wasser gewaschen,
getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde auf 200 ml Kieselgel
unter Verwendung von Hexanen/Ethylacetat 2 : 1 chromatographiert,
um 1,12 g (50%) der Verbindung C als weißen Feststoff zu liefern.
-
C. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolylmethyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
von 0,6 g (1,56 mmol) Verbindung B von Beispiel 1 und 0,092 g (0,08
mmol) Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) in 30 ml Toluol wurden
unter Argon 15 ml 2 M wässriges
Natriumcarbonat gegeben, gefolgt von 0,45 g (1,87 mmol) vorstehender
Verbindung B in 15 ml 95% Ethanol. Das Gemisch wurde für 2 Stunden
Rückfluss
erhitzt, mit 100 ml Wasser verdünnt
und mit 3 × 50
ml Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte
wurden einmal mit 100 ml Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
und eingedampft. Der Rückstand
wurde auf 200 ml Kieselgel unter Verwendung von Hexanen/Ethylacetat
2 : 1 chromatographiert, um 0,72 g (93%) der Verbindung C als farblosen
Gummi zu liefern.
-
D. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolylmethyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
von 0,7 g (1,41 mmol) Verbindung C in 15 ml 95% Ethanol wurden 15
ml einer 6 N wässrigen
Salzsäure
gegeben und für
1 Stunde Rückfluss
erhitzt. Das Gemisch wurde dann aufkonzentriert, mit 250 ml Wasser
verdünnt
und mit 3 × 50
ml Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte
wurden einmal mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft,
um 0,41 g eines farblosen Gummis zu liefern. Der Rückstand
wurde mittels präparativer
Umkehrphasen-HPLC auf einer 30 × 500
mm ODS S10 Säule
unter Verwendung von 67% Lösungsmittel
B (90% Methanol, 10% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) und 23% Lösungsmittel
A (10% Methanol, 90% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) gereinigt. Die passenden
Fraktionen wurden gesammelt und mit wässrigem Natriumbicarbonat auf
pH 7 neutralisiert und auf 10 ml aufkonzentriert. Die Lösung wurde
dann unter Verwendung von verdünnter
Salzsäure
auf pH 4 angesäuert,
und der so erhaltene weiße
Feststoff wurde filtriert und getrocknet, um 0,098 g (17%) der Titelverbindung
zu liefern.
Schmp. 65–70°C.
1H NMR (CDCl3): δ 1,80 (s,
3H), 2,11 (s, 3H), 4,16 (s, 2H), 7,04 (s, 1H), 7,27–8,02 (m,
10H).
13C NMR (CDCl3): δ 6,99, 11,24,
34,67, 108,10, 127,54, 128,32, 128,92, 129,47, 130,82, 133,15, 133,44, 135,95,
137,91, 138,51, 139,37, 141,25, 154,69, 162,27, 163,42.
-
Beispiel
18 (nicht Teil der Erfindung)
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(5-isoxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. 1-(4-Bromphenyl)-3-(dimethylamino)-2-propen-1-on
-
Eine
Lösung
von 7,0 g (35,2 mmol) 4-Bromacetophenon in 7 ml N,N-Dimethylformamiddiethylacetal wurde
für 20
Stunden Rückfluss
erhitzt. Die Lösung
wurde dann mit 100 ml Ether verdünnt
und auf 0°C
abgekühlt.
Der gelbe kristalline Feststoff wurde filtriert und getrocknet,
um Verbindung A (6,85 g, 77%) zu liefern.
-
B. 5-(4-Bromphenyl)isoxazol
-
Zu
einer Lösung
von 6,2 g (24,4 mmol) Verbindung A in 70 ml Methanol wurde bei 0°C eine Lösung von
3,31 g (29,27 mmol) Hydroxylamin-O-sulfonsäure in 20 ml Methanol während eines
Zeitraums von 3 Minuten zugegeben. Nach einem 1 stündigen Rühren bei
Raumtemperatur, wurde das Reaktionsgemisch auf ein Gemisch aus kalter,
gesättigter
Natriumbicarbonatlösung
(200 ml) und Eiswasser (200 ml) geschüttet. Das so erhaltene Gemisch
schied 5,1 g eines hellgelben Feststoffs ab. Eine Umkristallisation
dieses Materials aus Hexan/Ethylacetat lieferte dann 3,12 g (57%)
der Verbindung B als fast weißen
Feststoff.
-
C. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(5-isoxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
von 0,56 g (1,46 mmol) Verbindung 1 von Beispiel 1 und 0,081 g (0,07
mmol) Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) in 25 ml Toluol wurden
unter Argon 15 ml 2 M wässriges
Natriumcarbonat gegeben, gefolgt von 0,49 g (2,18 mmol) Verbindung
B in 15 ml 95% Ethanol. Das Gemisch wurde für 2 Stunden Rückfluss
erhitzt, mit 100 ml Wasser verdünnt
und mit 3 × 50
ml Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte
wurden einmal mit 100 ml Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
und eingedampft. Der Rückstand
wurde auf 50 g Kieselgel unter Verwendung von Hexanen/Ethylacetat
2 : 1 chromatographiert, um 0,26 g (37%) der Verbindung C als farblosen
Gummi zu liefern.
-
D. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(5-isoxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
von 0,25 g (0,52 mmol) Verbindung C in 10 ml 95% Ethanol wurden
10 ml einer 6 N wässrigen
Salzsäure
gegeben und für
1 Stunde Rückfluss
erhitzt. Das Gemisch wurde dann aufkonzentriert, mit 100 ml Wasser
verdünnt
und mit 3 × 50
ml Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte
wurden einmal mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft (0,21
g). Dieses Material wurde mittels präparativer Umkehrphasen-HPLC
auf einer 30 × 500
mm ODS S10 Säule
unter Verwendung von 69% Lösungsmittel
B (90% Methanol, 10% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) und 31% Lösungsmittel
A (10% Methanol, 90% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) gereinigt. Die passenden
Fraktionen wurden gesammelt und mit wässrigem Natriumbicarbonat auf
pH 7 neutralisiert und auf 10 ml aufkonzentriert. Die Lösung wurde
dann unter Verwendung von Eisessig auf pH 4 angesäuert, und
der weiße
Feststoff wurde filtriert und getrocknet, um 0,11 g (53%) der Titelverbindung
zu liefern.
Schmp. 85–90°C.
Analyse
berechnet für
C20H17N3O4S·0,27H2O:
Berechnet: C 60,02; H 4,42; N 10,50;
S 8,01;
Gefunden: C 60,16; H 4,24; N 10,36; S 8,17.
-
Beispiel
19
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-hydroxy-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. 4-Brom-3-hydroxybenzoesäure
-
Zu
einer Lösung
von 3-Hydroxybenzoesäure
(50 g, 0,36 mol) in Essigsäure
(145 ml) wurde während 2
Stunden langsam Brom (58 g, 19 ml, 0,36 mol) in Essigsäure (50
ml) bei 15°C
unter Rühren
gegeben. Nach Rühren
für eine
zusätzliche
Stunde bei 15°C
und dann bei Raumtemperatur für
17 Stunden wurde der gebildete Feststoff abfiltriert und mit Essigsäure (20
ml) durchgespült.
Trocknung mittels Durchsaugen von Luft durch den Filterkuchen für 4 Stunden
lieferte 23,5 g (30%) der Verbindung A.
-
B. 4-Brom-3-hydroxybenzoesäuremethylester
-
Schwefelsäure (konzentriert,
9,4 ml) wurde zu einer Lösung
von Verbindung A (23,5 g, 0,11 mol) in Methanol (350 ml) gegeben.
Nach 19 stündigem
Rückfluss
erhitzen wurde die Umsetzung auf Raumtemperatur abkühlen lassen,
und der pH-Wert wurde mit gesättigtem
Natriumbicarbonat auf etwa 4 gebracht. Nach Verdampfen des Methanols
wurde die zurückbleibende
Lösung
in einen Scheidetrichter transferiert. Eine Extraktion mit Ether
(2 × 200
ml), Waschen der vereinigten organischen Phasen mit Kochsalzlösung (50
ml) und Trocknung über
Magnesiumsulfat lieferte nach Verdampfung des Lösungsmittels 25 g eines Rohprodukts.
Eine Umkristallisation aus Ether/Hexan lieferte 13,3 g (53%) der
Verbindung B.
-
C. 4-Brom-3-methoxybenzoesäuremethylester
-
Dimethylsulfat
(6,4 ml, 67 mmol) und Kaliumcarbonat (10 g) wurde zu einer Lösung von
Verbindung B (13,3 g, 57 mmol) in Aceton (86 ml) gegeben. Nach 19
stündigem
Rückfluss
erhitzen wurde die Umsetzung abgekühlt, der Niederschlag abfiltriert
und das Filtrat im Vakuum eingedampft, um 14,7 g eines Rohprodukts zu
liefern. Flash-Chromatographie (Kieselgel, 50 mm Durchmesser, 10%
Ethylacetat/Hexan) lieferte 13,9 g der Verbindung C (100%).
-
D. 4-Brom-3-methoxybenzoesäure
-
Kaliumhydroxid
(2 N, 120 ml, 240 mmol) wurde zu einer Lösung von Verbindung C (19 g,
79 mmol) in Methanol (670 ml) gegeben. Nach Rühren bei Raumtemperatur für 5,5 Stunden
wurde Wasser (100 ml) zugegeben und das Methanol im Vakuum entfernt.
Die zurückbleibende
Lösung
wurde mit Methylenchlorid extrahiert und dann mit einer 6 N Salzsäure auf
pH 1,5 angesäuert.
Eine Extraktion mit Methylenchlorid (1 × 500 ml und 2 × 200 ml)
lieferte nach Verdampfung des Lösungsmittels
17 g (93%) der Verbindung D.
-
E. 4-Brom-3-methoxybenzamid
-
Eine
Lösung
von Verbindung D (17 g, 73 mmol) und Dimethylformamid (0,3 ml) in
Thionylchlorid (18 ml, 3,5 mol) wurde für 2 Stunden auf 60°C erhitzt.
Nach Eindampfung der Umsetzung im Vakuum und azeotroper Destillation
mit Toluol (zweimal) wurde der Rückstand
in Tetrahydrofuran (30 ml) gelöst
und langsam zu einer kräftig
rührenden
konzentrierten Ammoniumhydroxidlösung
(95 ml) gegeben. Der Niederschlag wurde filtriert, mit Wasser gewaschen
und in einem Vakuum-Exikkator über
Nacht getrocknet, um 17 g (100%) der Verbindung E zu liefern.
-
F. 2-(4-Brom-3-methoxyphenyl)oxazol
-
Polyphosphorsäure (18
g) wurde zu Verbindung E (8,5 g, 37 mmol) gegeben, und das Gemisch
wurde erhitzt und bis es homogen war, gerührt. Vinylencarbonat (3,2 g,
2,4 ml, 37 mmol) wurde zugegeben, und das Reaktionsgemisch wurde
für 2 Stunden
bei 160°C
gerührt,
in dieser Zeit entwickelte das Reaktionsgemisch ein Gas und wurde
schwarz und gummiartig. Nach Abkühlen
wurden Wasser und Ether zugegeben, vermischt und dekantiert (dreimal).
Die dekantierten Phasen wurden durch Celite® filtriert
und das Filtrat in einen Scheidetrichter transferiert. Die organische
Phase wurde mit Wasser (10 ml) und 1 N Natriumhydroxid (30 ml) gewaschen
und über
Magnesiumsulfat getrocknet, um nach Verdampfung des Lösungsmittels
ein Rohprodukt zu liefern. Der gesamte Feststoff, der in dem Reaktionskolben
zurückblieb
und der Celite® Filterkuchen
wurde mit Dichlormethan (3 × 10
ml) durchgespült,
das dann mit 1 N Natriumhydroxid (30 ml) gewaschen und über Magnesiumsulfat
getrocknet wurde. Die zwei Anteile des Rohprodukts ergaben zusammen
3,6 g. Eine Flash-Chromatographie (Kieselgel, 50 mm Durchmesser,
30% Ethylacetat/Hexan) lieferte 2,3 g (24%) der Verbindung F.
Schmp.
68,5–70,5°C.
-
G. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-methoxy-N-(2-methoxyethoxymethyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Eine
Lösung
der Verbindung B von Beispiel 1 (2,3 g, 2,9 mmol) in Ethanol (20
Minuten mit Argon gespült,
16 ml) wurde zu einer Lösung
von Verbindung F (1,1 g, 4,4 mmol) in Toluol (20 Minuten mit Argon
gespült,
32 ml) gegeben. Zu dieser Lösung
wurde eine Lösung
von Natriumcarbonat (1,0 g) in Wasser (20 Minuten mit Argon gespült, 16 ml)
gegeben, gefolgt von Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (0,28
g, 0,24 mmol). Nach 2 stündigem
Rückflusserhitzen
unter Argon wurde die Lösung
abgekühlt
und auf Kochsalzlösung (40
ml) geschüttet.
Eine Extraktion mit Ethylacetat (2 × 150 ml) und Trocknung der
vereinigten organischen Phasen über
Magnesiumsulfat lieferte nach Verdampfung des Lösungsmittels 4,1 g eines Rohprodukts.
Eine Flash-Chromatographie (Kieselgel, 50 mm Durchmesser, 40% Ethylacetat/Hexan)
lieferte 0,50 g (34%) der Verbindung G.
-
H. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-methoxy-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Eine
Lösung
von Verbindung G (0,45 g, 0,88 mmol) in Ethanol (13,4 ml) und 6
N Salzsäure
(13,4 ml) wurde bei 90°C
gerührt.
Nach 3,5 Stunden wurde der Ethanol im Vakuum verdampft und der Rückstand
mit Dichlormethan/Wasser in einen Scheidetrichter transferiert.
Eine Extraktion mit Dichlormethan (2 × 50 ml) und Trocknung über Magnesiumsulfat
lieferte nach Verdampfung des Lösungsmittels
0,37 g (100%) der Verbindung H.
-
I. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-hydroxy-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Bortribromid
(1 M in Dichlormethan, 6,2 ml, 6,2 mmol) wurde zu einer Lösung von
Verbindung H (0,33 g, 0,77 mmol) in Methylenchlorid (27 ml) bei –78°C unter Rühren gegeben.
Nach Rühren
bei –78°C für 30 Minuten
wurde das Kältebad
entfernt. Nach Rühren
für insgesamt
2,5 Stunden wurde das Reaktionsgemisch mit Dichlormethan/Wasser
in einen Scheidetrichter transferiert. Der pH-Wert wurde mit gesättigtem
Natriumbicarbonat auf 3,5 gebracht. Eine Extraktion mit Dichlormethan
(2 × 70
ml) und Trocknung über
Magnesiumsulfat lieferte nach Verdampfung des Lösungsmittels 0,68 g eines Rohprodukts.
Zwei Flash-Chromatographien (Kieselgel, 25 mm Durchmesser, 6% Methanol/Dichlormethan
und Kieselgel, 15 mm Durchmesser, 50% Ethylacetat/Dichlormethan)
lieferte 60 mg (19%) der Titelverbindung.
Schmp. 111,0–115,0°C.
Analyse
berechnet für
C20H17N3O5S·0,15C4H8O2·0,40H2O:
Berechnet: C 57,29; H 4,43; N 9,73;
S 7,42;
Gefunden: C 57,30; H 4,58; N 9,37; S 7,18.
-
Beispiel
20
2-[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl][1,1'-biphenyl]-4-yl]-4-oxazolcarboxamid
-
A. 2-(4-Bromphenyl)-4-oxazolcarboxaldehyd
-
Eine
Gemisch von Verbindung A von Beispiel 7 (810 mg, 3,40 mmol), Selendioxid
(1,89 g, 17 mmol) und 6,8 ml Dioxan wurde für 24 Stunden Rückfluss
erhitzt. Nach Abkühlen
wurde das Gemisch filtriert, und das Filtrat wurde aufkonzentriert.
Der Rückstand
wurde auf Kieselgel unter Verwendung von Dichlormethan/Ethylacetat
60 : 1 chromatographiert, um Verbindung A (406 mg, 47%) als hellgelben
Feststoff zu liefern.
-
B. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(4-formyl-2-oxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
der Verbindung B von Beispiel 1 (772 mg, 2,0 mmol), Verbindung A
(390 mg, 1,55 mmol) in 15 ml Toluol und 12 ml 95% Ethanol wurde
unter Argon, Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (116 mg, 0,1
mmol) gegeben, gefolgt von 9 ml 2 M wässrigem Natriumcarbonat. Das
Reaktionsgemisch wurde für 1
Stunde auf 75°C
erhitzt, abgekühlt
und mit 80 ml Ethylacetat verdünnt.
Die organische Flüssigkeit
wurde abgetrennt und mit 15 ml Wasser und 15 ml Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Hexan/Ethylacetat 3 : 2 chromatographiert,
um Verbindung B (290 mg, 37%) als farblosen Gummi zu liefern.
-
C. 2-[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)[(2-methoxyethoxy)methyl]amino]sulfonyl][1,1'-biphenyl]-4-yl]-4-oxazolcarboxamid
-
Zu
vorstehender Verbindung B (285 mg, 0,56 mmol) und Sulfaminsäure (108
mg, 1,11 mmol) in 5,6 ml Tetrahydrofuran wurde bei 0°C eine eiskalte
Lösung
von Natriumchlorit (101 mg, 1,11 mmol) in 5,6 ml Wasser gegeben.
Das Gemisch wurde für
3 Minuten bei 0°C
gerührt.
50 ml Dichlormethan wurden zugegeben, und die organische Flüssigkeit
wurde mit 10 ml Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und aufkonzentriert, um 2-[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)[(2-methoxyethoxy)methyl]amino]sulfonyl][1,1'-biphenyl]-4-yl]-4-oxazolcarbonsäure zu ergeben.
Zu 2-[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)[(2-methoxyethoxy)methyl]amino]sulfonyl][1,1'-biphenyl]-4-yl]-4-oxazolcarbonsäure und
0,014 ml Dimethylformamid in 5,6 ml Dichlormethan wurde Oxalylchlorid
(2 M in Dichlormethan, 0,56 ml, 1,11 mmol) gegeben, für 0,5 Stunden
gerührt
und aufkonzentriert. Zu diesem Gemisch wurden 10 ml Tetrahydrofuran
und 2 ml konzentriertes Ammoniumhydroxid gegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde für
50 Minuten bei Raumtemperatur gerührt und aufkonzentriert. Die
organische Flüssigkeit
wurde mit 15 ml Wasser und 15 ml Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
und eingedampft. Der Rückstand
wurde auf Kieselgel unter Verwendung von Hexan/Ethylacetat 1 : 4
chromatographiert, um Verbindung C (245 mg, 84% für drei Stufen)
als farblosen Gummi zu liefern.
-
D. 2-[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl][1,1'-biphenyl]-4-yl]-4-oxazolcarboxamid
-
Zu
einer Lösung
von Verbindung C (240 mg, 0,46 mmol) in 4,6 ml Acetonitril wurde
bei 0°C
Trimethylsiliziumchlorid (297 mg, 2,74 mmol) gegeben, gefolgt von
Natriumiodid (410 mg, 2,74 mmol). Das Gemisch wurde für 1 Stunde
bei Raumtemperatur gerührt.
5 ml Wasser wurden zugegeben und mit 50 ml Ethylacetat extrahiert.
Die organische Flüssigkeit
wurde mit 5 ml gesättigtem,
wässrigem
Natrimthiosulfat und 5 ml Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde mittels präparativer
HPLC auf einer 30 × 500
mm ODS S10 Säule
unter Verwendung von 37% Lösungsmittel
A (10% Methanol, 90% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) und 63% Lösungsmittel
B (90% Methanol, 10% Wasser, 0,1% Tetrahydrofuran) gereinigt, um
die Titelverbindung (122 mg, 61%) als weißen Feststoff zu liefern.
Schmp.
195°C Zers.
Analyse
berechnet für
C21H18N4O5S·0,23H2O:
Berechnet: C 57,00; H 4,20; N 12,66;
S 7,24;
Gefunden: C 57,01; H 4,10; N 12,65; S 7,18.
-
Beispiel
21
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[(formylamino)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. 4-Brom-3-methylbenzamid
-
Zu
einer Lösung
von 10 g (46,5 mmol) 4-Brom-3-methylbenzoesäure in 200 ml Dichlormethan
wurden unter Argon 30 ml einer 2 M Oxalylchloridlösung in
Dichlormethan gegeben. Vier Tropfen Dimethylformamid wurden dann
zugegeben, und das Gemisch wurde für 1 Stunde bei Raumtemperatur
gerührt.
Die Lösung
wurde eingedampft und im Vakuum getrocknet. Der Rückstand
wurde in 100 ml Methanol gelöst
und zu dem Gemisch wurden 25 ml 28% wässriges Ammoniumhydroxid gegeben.
Die Lösung
wurde für
3 Stunden bei Raumtemperatur gerührt
und dann mit 500 ml Wasser verdünnt.
Der so erhaltene weiße
Feststoff wurde filtriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet,
um 8,9 g (89%) der Verbindung A zu liefern.
-
B. 2-(4-Brom-3-methylphenyl)oxazol
-
Ein
Gemisch von Verbindung A (12 g, 56 mmol) und Vinylencarbonat (6,5
g, 75,5 mmol) in 25 g Polyphosphorsäure wurde für 3 Stunden auf 170°C erhitzt.
Der Rückstand
wurde dann zu 700 ml Wasser gegeben und mit 3 × 250 ml Ethylacetat extrahiert.
Die vereinigten organischen Extrakte wurden einmal mit Wasser gewaschen,
getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde auf 200 g Kieselgel
unter Verwendung von Dichlormethan chromatographiert, um 6,7 g (50%)
der Verbindung B als weißen
Feststoff zu liefern.
-
C. 2-[4-Brom-3-(brommethyl)phenyl]oxazol
-
Ein
Gemisch von Verbindung B (6,5 g, 27,3 mmol), N-Bromsuccinimid (9,72
g, 54,6 mmol) und Benzoylperoxid (250 mg) in 250 ml Tetrachlorkohlenstoff
wurde, während
die Lösung
mit einer Solarlampe beleuchtet wurde, für 8 Stunden Rückfluss
erhitzt. Das Gemisch wurde dann abgekühlt und filtriert. Das Filtrat wurde
aufkonzentriert, um 10 g eines hellgelben Feststoffs zu liefern,
der in der nächsten
Stufe ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
-
D. 2-Brom-5-(2-oxazolyl)benzaldehyd
-
Zu
einer Lösung
von 7 g der Rohverbindung C in 15 ml wasserfreiem Dimethylsulfoxid
wurden unter Argon 5,5 g wasserfreies Trimethylamin-N-oxid (hergestellt
wie in Soderquist et. al. Tet. Letters., 27, 3961 (1986) beschrieben)
gegeben, und das Gemisch wurde für
6 Stunden bei 55°C
gerührt.
Das Gemisch wurde dann abgekühlt,
auf 150 ml Eis/Wasser gegeben und mit 3 × 100 ml Ethylacetat extrahiert.
Die vereinigten organischen Extrakte wurden einmal mit 100 ml Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde auf 300 ml Kieselgel
unter Verwendung von Hexanen/Ethylacetat 8 : 1 chromatographiert, um
2,2 g (46% für
zwei Stufen) der Verbindung D als weißen Feststoff zu liefern.
-
E. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-formyl-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
von 2,3 g (6 mmol) Verbindung B von Beispiel 1 und 0,3 g (0,26 mmol)
Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) in 40 ml Toluol wurden unter
Argon 20 ml eines 2 M wässrigen
Natriumcarbonats gegeben, gefolgt von 1,0 g (6,28 mmol) Verbindung
D in 20 ml 95% Ethanol. Das Gemisch wurde für 2 Stunden Rückfluss
erhitzt, mit 100 ml Wasser verdünnt
und mit 3 × 50
ml Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte
wurden einmal mit 100 ml Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
und eingedampft. Der Rückstand
wurde auf 200 ml Kieselgel unter Verwendung von Hexanen/Ethylacetat
1 : 1 chromatographiert, um 1,69 g (55%) der Verbindung E als farblosen
Gummi zu liefern.
-
F. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-formyl-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
von 1,68 g (3,28 mmol) Verbindung E in 30 ml 95% Ethanol wurden
30 ml einer 6 N wässrigen
Salzsäure
gegeben und für
1 Stunde Rückfluss
erhitzt. Das Gemisch wurde dann aufkonzentriert und mit 250 ml Wasser
verdünnt
und mit 3 × 150
ml Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte
wurden dann einmal mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft,
um 1,46 g (90%) der Verbindung F als farblosen Gummi zu liefern.
-
G. 2'-(Aminomethyl)-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
von 0,28 g (0,66 mmol) Verbindung F in 25 ml Methanol wurden 5 g
Ammoniumacetat und 1 g 3 Å Molekularsiebe
gegeben und für
1 Stunde bei Raumtemperatur gerührt.
Natriumtriacetoxyborhydrid (0,42 g, 1,98 mmol) wurde zugegeben,
und das Gemisch wurde für
zusätzlich
45 Minuten gerührt.
Die Lösung
wurde filtriert, auf 10 ml aufkonzentriert, mit 25 ml Wasser verdünnt und
mit 3 × 25
ml Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte
wurden dann einmal mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft
Der Rückstand
wurde auf 15 g Kieselgel unter Verwendung von 5% Methanol in Dichlormethan
chromatographiert, um 0,1 g (36%) der Verbindung G als weißen Feststoff
zu liefern.
-
H. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[(formylamino)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
von 0,06 g (0,14 mmol) Verbindung G in 10 ml Dichlormethan wurden
bei 0°C
0,02 g des gemischten Anhydrids aus Essigsäure und Ameisensäure und
0,02 g Triethylamin gegeben. Das Gemisch wurde langsam auf Raumtemperatur
erwärmt
und für
1 Stunde gerührt.
Das Gemisch wurde mit 10 ml Dichlormethan verdünnt, mit 20 ml einer 0,1 N
wässrigen
Salzsäure
und dann mit 20 ml Wasser gewaschen. Die organische Phase wurde
getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde mittels präparativer
Umkehrphasen-HPLC auf einer 30 × 500
mm ODS S10 Säule
unter Verwendung von 56% Lösungsmittel
B (90% Methanol, 10% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) und 44% Lösungsmittel
A (10% Methanol, 90% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) gereinigt. Die passenden
Fraktionen wurden gesammelt, mit wässrigem Natriumbicarbonat auf
pH 7 neutralisiert und auf 10 ml aufkonzentriert. Die Lösung wurde
dann unter Verwendung von verdünnter Salzsäure auf
pH 4 angesäuert,
und der weiße
Feststoff wurde filtriert und getrocknet, um 0,013 g (21%) der Titelverbindung
zu liefern.
Schmp. 105–109°C
1H HMR (CDCl3): δ 1,87 (s,
3H), 2,12 (s, 3H), 3,89 (ABq, J = 4,1, 15,8 Hz, 1H), 4,50 (ABq,
J = 7,6, 15,8 Hz, 1H), 6,63 (br s, 1H), 7,03–7,93 (m, 10 H), 8,14 (s, 1H),
13C NMR (CDCl3): δ 6,83, 10,90,
39,80, 108,68, 124,26, 124,95, 127,29, 128,18, 128,79, 129,77, 130,26, 130,26,
130,52, 132,19, 133,58, 137,44, 137,61, 138,42, 138,88, 139,58,
154,37, 161,53, 162,25.
-
Beispiel
22
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[[(methoxycarbonyl)aminol]methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[[(methoxycarbonyl)amino]methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
Verbindung G von Beispiel 21 (75 mg, 0,18 mmol) in 3,5 ml Tetrahydrofuran
wurde Triethylamin (35 mg, 0,35 mmol) gegeben, gefolgt von Methylchlorformiat
(17 mg, 0,18 mmol). Die Umsetzung wurde für 1 Stunde bei Raumtemperatur
gerührt.
Zusätzliches
Triethylamin (18 mg, 0,18 mmol) und Methylchlorformiat (17 mg, 0,18
mmol) wurden zugegeben, und die Umsetzung wurde bei 40°C für weitere
1,5 Stunden gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde aufkonzentriert, und der Rückstand
wurde mittels präparativer
HPLC auf einer 30 × 500 mm
ODS S10 Säule
unter Verwendung von 42% Lösungsmittel
A (10% Methanol, 90% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) und 58% Lösungsmittel
B (90% Methanol, 10% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) gereinigt, um die Titelverbindung
(30 mg, 35%) als weißen
Feststoff zu liefern.
Schmp. 110–120°C (amorph).
Analyse berechnet
für C23H22N4O6S·0,41H2O:
Berechnet: C 56,39; H 4,69; N 11,44;
S 6,54;
Gefunden: C 56,11; H 4,48; N 11,19; S 6,49.
-
Beispiel
23
N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-N'-methylharnstoff
-
A. N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-N'-methylharnstoff
-
Zu
Verbindung G von Beispiel 21 (75 mg, 0,18 mmol) in 7,1 ml Tetrahydrofuran
wurde Methylisocyanat (71 mg, 1,24 mmol) gegeben. Die Umsetzung
wurde bei Raumtemperatur über
Nacht gerührt
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde mittels präparativer
HPLC auf einer 30 × 500
mm ODS S10 Säule
unter Verwendung von 46% Lösungsmittel
A (10% Methanol, 90% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) und 54% Lösungsmittel B
(90% Methanol, 10% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) gereinigt, um die Titelverbindung
(38 mg, 45%) als weißen
Feststoff zu liefern.
Schmp. > 150°C Zers.
Analyse
berechnet für
C23H23N5O5S·0,45H2O·0,2CH2Cl2:
Berechnet:
C 55,00; H 4,83; N 13,82; S 6,33;
Gefunden: C 54,57; H 4,58;
N 13,61; S 5,95.
-
Beispiel
24
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[[(methylsulfonyl)amino]methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[[(methylsulfonyl)amino]methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
Verbindung G von Beispiel 21 (75 mg, 0,18 mmol) und Triethylamin
(54 mg, 0,53 mmol) in 7,1 ml Tetrahydrofuran wurde Methansulfonylchlorid
(57 mg, 0,5 mmol) gegeben. Die Umsetzung wurde bei 45°C für 2 Stunden
gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde aufkonzentriert, und der pH-Wert der
Lösung
wurde unter Verwendung von Natriumbicarbonatlösung auf 8 eingestellt. Es
wurde dann mit Eisessig auf pH 5 angesäuert. Das Gemisch wurde mit
Dichlormethan extrahiert. Die organische Flüssigkeit wurde aufkonzentriert,
und der Rückstand
wurde mittels präparativer
HPLC auf einer 30 × 500
mm ODS S10 Säule
unter Verwendung von 47% Lösungsmittel
A (10% Methanol, 90% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) und 53% Lösungsmittel
B (90% Methanol, 10% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) gereinigt, um die Titelverbindung
(27 mg, 30%) als weißen Feststoff
zu liefern.
Schmp. 110–120°C (amorph).
Analyse
berechnet für
C22H22N4O6S2·0,14CH3COOH:
Berechnet: C 52,37; H 4,45; N
10,96; S 12,56;
Gefunden: C 52,43; H 4,37; N 10,76; S 12,11.
-
Beispiel
25
N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]acetamid
-
A. N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]acetamid
-
Zu
einer Lösung
von 0,075 g (0,177 mmol) Verbindung G von Beispiel 21 in 10 ml Dichlormethan
wurden bei 0°C
0,019 g (0,19 mmol) Essigsäuranhydrid
und 0,019 g Triethylamin gegeben. Das Gemisch wurde dann langsam
auf Raumtemperatur erwärmt
und für
1 Stunde gerührt.
Das Gemisch wurde mit 10 ml Dichlormethan verdünnt und mit 20 ml 0,1 N wässriger
Salzsäure
und dann mit 20 ml Wasser gewaschen. Die organische Phase wurde
getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde mittels präparativer
Umkehrphasen-HPLC auf einer 30 × 500
mm ODS S10 Säule
unter Verwendung von 58% Lösungsmittel
B (90% Methanol, 10% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) und 42% Lösungsmittel
A (10% Methanol, 90% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) gereinigt. Die passenden
Fraktionen wurden gesammelt und mit wässrigem Natriumbicarbonat auf
pH 7 neutralisiert und auf 10 ml aufkonzentriert. Die Lösung wurde
unter Verwendung von verdünnter Salzsäure auf
pH 4 angesäuert,
und der weiße
Feststoff wurde filtriert und getrocknet, um 0,041 g (50%) der Titelverbindung
zu liefern.
Schmp. 105–107°C.
Analyse
berechnet für
C23H22N4O5S·0,42H2O:
Berechnet: C 58,27; H 4,86; N 11,82;
S 6,76;
Gefunden: C 58,38; H 4,71; N 11,71; S 6,93.
-
Beispiel
26
N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-N'-phenylharnstoff
-
A. N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-N'-phenylharnstoff
-
Zu
Verbindung G von Beispiel 21 (25 mg, 0,059 mmol) in 3 ml Tetrahydrofuran
wurde Phenylisocyanat (56 mg, 0,47 mmol) gegeben. Die Umsetzung
wurde bei Raumtemperatur über
Nacht gerührt
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde mittels präparativer
HPLC auf einer 30 × 500
mm ODS S10 Säule
unter Verwendung von 33% Lösungsmittel
A (10% Methanol, 90% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) und 67% Lösungsmittel B
(90% Methanol, 10% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) gereinigt, um die Titelverbindung
(18 mg, 56%) als weißen
Feststoff zu liefern.
1H NMR (CDCl3): δ 1,82
(s, 3H), 2,16 (s, 3H), 3,99–4,38
(m, 2H), 6,06 (s, br, 1H), 6,91–8,03
(m, 15H),
13C NMR (CDCl3): δ 7,60, 11,81,
42,65, 109,39, 119,92, 123,29, 124,13, 127,10, 128,26, 129,61, 130,68, 130,79,
132,96, 134,80, 137,72, 139,56, 140,00, 140,25, 140,43, 155,63,
156,58.
-
Beispiel
27
N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-N'-propylharnstoff
-
A. N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-N'-propylharnstoff
-
Zu
Verbindung G von Beispiel 21 (20 mg, 0,047 mmol) in 3 ml Tetrahydrofuran
wurde Propylisocyanat (36 mg, 0,424 mmol) gegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde bei Raumtemperatur über
Nacht gerührt
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde auf Kieselgel unter Verwendung von Dichlormethan/Methanol
100 : 4,5 chromatographiert, um die Titelverbindung (16 mg, 67%)
als hellgelben Feststoff zu liefern.
1H
NMR (CD3OD): δ 0,89 (t, J = 7 Hz, 3H), 1,46
(m, 2H), 1,70 (s, 3H), 2,10 (s, 3H), 3,06 (t, J = 7 Hz, 2H), 4,08 (s,
2H), 7,10–8,12
(m, 9H),
13C NMR (CD3OD): δ 6,57, 10,58,
11,62, 24,37, 42,91, 124,83, 125,06, 127,97, 129,10, 129,62, 130,34,
131,67, 133,11, 133,74, 139,83, 140,44, 140,87, 141,24, 141,96,
160,91, 162,99, 163,42.
-
Beispiel
28
N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-N-methylacetamid
-
A N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-N-methylacetamid
-
Zu
einer Lösung
0,15 g (0,35 mmol) Verbindung F von Beispiel 21 in 15 ml Dichlormethan
wurden Methylamin (33% Lösung
in absolutem Ethanol, 0,13 ml, 1,06 mmol), Eisessig (0,12 g, 2 mmol)
und 1 g 3 Å Molekularsiebe
gegeben. Das Gemisch wurde für
1 Stunde bei Raumtemperatur gerührt.
Natriumtriacetoxyborhydrid (0,22 g, 1,06 mmol) wurde zugegeben,
und das Gemisch wurde über
Nacht gerührt.
Die Lösung
wurde dann filtriert, einmal mit Wasser gewaschen, getrocknet und
eingedampft. Der so erhaltene Rückstand
wurde in 10 ml Dichlormethan gelöst,
und 0,072 g (0,70 mmol) Essigsäureanhydrid
und 0,071 g (0,70 mmol) Triethylamin wurden zugegeben. Das Gemisch
wurde bei Raumtemperatur für
16 Stunden gerührt
und eingedampft. Der Rückstand
wurde mittels präparativer
Uinkehrphasen-HPLC auf einer 30 × 500 mm ODS S10 Säule unter Verwendung
von 58% Lösungsmittel
B (90% Methanol, 10% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) und 42% Lösungsmittel
A (10% Methanol, 90% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) gereinigt. Die passenden
Fraktionen wurden gesammelt, mit wässrigem Natriumbicarbonat auf
pH 7 neutralisiert und auf 10 ml aufkonzentriert. Die Lösung wurde
unter Verwendung von Eisessig auf pH 4 angesäuert, und der weiße Feststoff
wurde filtriert und getrocknet, um 0,069 g (41%) der Titelverbindung
als hellgelben Feststoff zu liefern.
Schmp. 105–115°C.
-
Beispiel
29
[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]benzamid
-
A. N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]benzamid
-
Zu
Verbindung G von Beispiel 21 (70 mg, 0,17 mmol) und Benzoylchlorid
(23 mg, 0,17 mmol) in 3,3 ml Dichlormethan wurde Triethylamin (37
mg, 0,36 mmol) gegeben. Die Umsetzung wurde für 1,5 Stunden bei Raumtemperatur
gerührt
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde mittels präparativer
HPLC auf einer 30 × 500
mm ODS S10 Säule
unter Verwendung von 33% Lösungsmittel
A (10% Methanol, 90% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) und 67% Lösungsmittel
B (90% Methanol, 10% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) gereinigt, um die Titelverbindung
(30 mg, 34%) als weißen
Feststoff zu liefern.
Schmp. 128–135°C (amorph)
1H
NMR (CDCl3): δ 1,91 (s, 3H), 2,18 (s, 3H),
4,16–4,76
(m, 2H), 7,13–8,13
(m, 14H).
-
Beispiel
30
N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-2,2-dimethylpropanamid
-
A. N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-2,2-dimethylpropanamid
-
Zu
Verbindung G von Beispiel 21 (105 mg, 0,25 mmol) und Trimethylacetylchlorid
(30 mg, 0,25 mmol) in 4,9 ml Dichlormethan wurde Triethylamin (55
mg, 0,54 mmol) gegeben. Die Umsetzung wurde bei Raumtemperatur über Nacht
gerührt
und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde
mittels präparativer
HPLC auf einer 30 × 500
mm ODS S10 Säule
unter Verwendung von 33% Lösungsmittel
A (10% Methanol, 90% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) und 67% Lösungsmittel
B (90% Methanol, 10% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) gereinigt, um die Titelverbindung
(52 mg, 34%) als weißen
Feststoff zu liefern.
Schmp. 122–128°C
1H
NMR (CDCl3): δ 1,18 (s, 9H), 1,93 (s, 3H),
2,18 (s, 3H), 3,96–4,46
(m, 2H), 7,24–8,05
(m, 9H).
-
Beispiel
31
2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-carbonsäuremethylester
-
A. 2'-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-carbonsäure
-
Zu
Verbindung F von Beispiel 21 (2,20 g, 5,20 mmol) und Sulfaminsäure (1,01
g, 10,39 mmol) in 52 ml THF wurde bei 0°C eine eiskalte Lösung von
Natriumchlorit (940 mg, 10,39 mmol) in 52 ml Wasser gegeben. Das
Gemisch wurde für
2 Minuten bei 0°C
gerührt
und dann mit 150 ml Dichlormethan verdünnt. Die organische Flüssigkeit
wurde abgetrennt und mit Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde mittels präparativer
HPLC auf einer ODS S10 Säule
unter Verwendung von 43% Lösungsmittel
A (10% Methanol, 90% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) und 57% Lösungsmittel
B (90% Methanol, 10% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) gereinigt, um Verbindung
A (503 mg, 22%) als weißen
Feststoff zu liefern.
-
B. 2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-carbonsäuremethylester
-
Zu
Verbindung A (258 mg, 0,59 mmol) in 5,9 ml THF wurde bei 0°C 1,1'-Carbonyldiimidazol
(209 mg, 1,29 mmol) gegeben. Nach 1 stündigem Rühren bei Raumtemperatur wurde
1 ml Methanol zugegeben, und das Reaktionsgemisch wurde bei Raumtemperatur über Nacht
gerührt.
Zusätzliche
3 ml Methanol wurden zugegeben, und das Gemisch wurde für 1 zusätzliche
Stunde auf 50°C
erhitzt. Nach Abkühlen
auf Raumtemperatur wurden 10 ml einer 0,5 N wässrigen HCl zugegeben und für 10 Minuten
gerührt.
60 ml Ethylacetat wurden zugegeben, und die organische Flüssigkeit
wurde abgetrennt und mit Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet und
aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde mittels präparativer
HPLC auf einer ODS S10 Säule
unter Verwendung von 34% Lösungsmittel
A (10% Methanol, 90% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) und 66% Lösungsmittel B
(90% Methanol, 10% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) gereinigt, um die Titelverbindung
(98 mg, 37%) als weißen
Feststoff zu liefern.
Schmp. 106–112°C (amorph). Rf =
0,54, Kieselgel, 20 : 1 Dichlormethan/Methanol.
1H
NMR (CDCl3): δ 1,84 (s, 3H), 2,17 (s, 3H),
3,73 (s, 3H), 7,27–8,62
(m, 10H).
-
Beispiel
32
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-(1-hydroxy-1-methylethyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-(1-hydroxy-1-methylethyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
der Titelverbindung von Beispiel 31 (87 mg, 0,19 mmol) in 1,9 ml
THF wurde bei 0°C
Methylmagnesiumbromid (1,4 M in Toluol/THF 75 : 25, 0,43 ml, 0,60
mmol) gegeben. Die Umsetzung wurde für 10 Minuten bei 0 °C und für 3 Stunden
bei Raumtemperatur gerührt.
Zusätzliches
Methylmagnesiumbromid (1,4 M in Toluol/THF 75 : 25, 0,069 ml, 0,096
mmol) wurde zugegeben und für
zusätzlich
10 Minuten gerührt.
Die Umsetzung wurde mit Eiswasser und Essigsäure (45 mg, 0,77 mmol) gequencht
und für
10 Minuten gerührt.
Das Gemisch wurde mit Ethylacetat extrahiert, und das organische
Extrakt wurde mit Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde mittels präparativer
HPLC auf einer ODS S10 Säule
unter Verwendung von 37% Lösungsmittel
A (10% Methanol, 90% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) und 63% Lösungsmittel
B (90% Methanol, 10% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) gereinigt, um die Titelverbindung
(40 mg, 46%) als weißen
Feststoff zu liefern.
Schmp. 112–118°C (amorph). Rf =
0,27, Kieselgel, 20 : 1 Dichlormethan/Methanol.
1H
NMR (CDCl3): δ 1,46 (s, 3H), 1,76 (s, 3H),
1,91 (s, 3H), 2,19 (s, 3H), 7,11–8,08 (m, 10H).
-
Beispiel
33
N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-2-methylpropanamid
-
A. N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-2-methylpropanamid
-
Zu
Verbindung G von Beispiel 21 (70 mg, 0,17 mmol) und Isobutyrylchlorid
(18 mg, 0,17 mmol) in 3,3 ml Dichlormethan wurde Triethylamin (37
mg, 0,36 mmol) gegeben. Die Umsetzung wurde für 2 Stunden bei Raumtemperatur
gerührt
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde mittels präparativer
HPLC auf einer 30 × 500
mm ODS S 10 Säule
unter Verwendung von 38% Lösungsmittel
A (10% Methanol, 90% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) und 62% Lösungsmittel
B (90% Methanol, 10% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) gereinigt, um die Titelverbindung
(36 mg, 44%) als weißen
Feststoff zu liefern.
Schmp. 112–120°C (amorph). Rf =
0,31, Kieselgel, 20 : 1 Dichlormethan/Methanol.
1H
NMR (CDCl3): δ 1,13 (m, 6H), 1,93 (s, 3H),
2,19 (s, 3H), 2,42 (m, 1H), 4,04–4,43 (m, 2H), 6,56–8,40 (m, 11H).
-
Beispiel
34
N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-2,2,2-trifluoracetamid
-
A. N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-2,2,2-trifluoracetamid
-
Zu
Verbindung G von Beispiel 21 (40 mg, 0,094 mmol) in 1,9 ml Dichlormethan
wurde Triethylamin (19 mg, 0,19 mmol) gegeben, gefolgt von Trifluoressigsäureanhydrid
(20 mg, 0,094 mmol). Die Umsetzung wurde für 2 Stunden bei Raumtemperatur
gerührt
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde mittels präparativer HPLC
auf einer 30 × 500
mm ODS S10 Säule
unter Verwendung von 37% Lösungsmittel
A (10% Methanol, 90% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) und 63% Lösungsmittel
B (90% Methanol, 10% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) gereinigt, um die Titelverbindung
(20 mg, 41%) als weißen
Feststoff zu liefern.
Schmp. 112–120°C (amorph). Rf =
0,31, Kieselgel, 20 : 1 Dichlormethan/Methanol.
1H
NMR (CDCl3): δ 1,94 (s, 3H), 2,19 (s, 3H),
4,03–4,56
(m, 2H), 7,06–8,06
(m, 10H).
-
Beispiel
35
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[(methylamino)carbonyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl)-2-sulfonamid
-
A. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[(methylamino)carbonyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
Verbindung A von Beispiel 31 (124 mg, 0,28 mmol) in 2,8 ml THF wurde
bei 0°C
1,1'-Carbonyldiimidazol
(101 mg, 0,62 mmol) gegeben. Nach 2 stündigem Rühren bei Raumtemperatur wurde
1 ml Methylamin (40% in Wasser) zugegeben, und die Umsetzung wurde
für 3 Stunden
bei Raumtemperatur gerührt.
10 ml 1 N HCl wurden zugegeben und für 3 Minuten gerührt. Das
Gemisch wurde mit 50 ml Ethylacetat extrahiert, und das organische
Extrakt wurde mit Wasser und Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde in 3 ml einer gesättigten
Lösung
von Natriumbicarbonat und Wasser gelöst und filtriert. Das Filtrat
wurde mit Natriumbisulfat auf pH < 5
angesäuert,
und es wurde dann filtriert, um die Titelverbindung (80 mg, 63%)
als weißen
Feststoff zu ergeben.
Schmp. 122–131°C. Rf =
0,11, Kieselgel, 20 : 1 Dichlormethan/Methanol.
1H
NMR CDCl3): δ 1,89 (s, 3H), 2,20 (s, 3H),
3,73 (s, 3H), 2,76 (d, J = 3,5 Hz, 3H), 6,53–8,16 (m, 11H).
-
Beispiel
36
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2',4'-bis(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. 2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)[(2-methylethoxy)methyl]amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-carbonsäure
-
Zu
Verbindung E von Beispiel 21 (525 mg, 1,03 mmol) und Sulfaminsäure (199
mg, 2,05 mmol) in 14,7 ml THF wurde bei 0°C eine eiskalte Lösung von
Natriumchlorit (186 mg, 2,05 mmol) in 14,7 ml Wasser gegeben. Das
Gemisch wurde für
2 Minuten bei 0°C
gerührt
und dann mit 100 ml Dichlormethan verdünnt. Die organische Flüssigkeit
wurde abgetrennt und mit Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
und aufkonzentriert, um Verbindung A als Gummi zu liefern, der ohne
weitere Reinigung verwendet wurde.
-
B. 2'[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)[(2-methylethoxy)methyl]amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-carbonylchlorid
-
Zu
Verbindung A und 0,026 ml DMF in Dichlormethan wurde Oxalylchlorid
(2 M in Dichlormethan, 1,3 ml, 2,6 mmol) gegeben. Die Umsetzung
wurde für
1 Stunde bei Raumtemperatur gerührt
und aufkonzentriert, um Verbindung B zu ergeben.
-
C. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methylethoxy)methyl]-2',4'-bis(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Ein
Gemisch von Verbindung B, 1H-1,2,3-Triazol (71 mg, 1,03 mmol) und
Kaliumcarbonat (936 mg, 6,8 mmol) in 4,1 ml Sulfolan wurde für 3 Stunden
auf 140°C
erhitzt. Das Gemisch wurde mit 100 ml Ethylacetat verdünnt, mit
Wasser und Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Hexan/Ethylacetat/Triethylamin 50 : 70 : 0,1
chromatographiert, um Verbindung C zu liefern.
-
D. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2',4'-bis(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
Verbindung C in 10 ml 95% Ethanol wurden 10 ml 6 N HCl gegeben.
Das Gemisch wurde für
1 Stunde Rückfluss
erhitzt und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde mit Natriumbicarbonat
auf pH ~5 neutralisiert und mit Ethylacetat extrahiert. Die organischen
Extrakte wurden mit Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde mittels präparativer
HPLC auf einer ODS S10 Säule
unter Verwendung von 35% Lösungsmittel
A (10% Methanol, 90% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) und 65% Lösungsmittel
B (90% Methanol, 10% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) gereinigt, um die Titelverbindung
(56 mg, 12% für
vier Stufen) als weißen
Feststoff zu liefern.
Schmp. 108–113°C (amorph). Rf =
0,30, Kieselgel, 20 : 1 Dichlormethan/Methanol.
1H
NMR (CDCl3): δ 1,90 (s, 3H), 2,19 (s, 3H),
7,02–9,61
(m, 12H).
-
Beispiel
37 und Beispiel 38 (nicht Teil der Erfindung)
(Z)-N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-(2-phenylethenyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
(E)-N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-(2-phenylethenyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. (Z)-N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methylethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)-2'-(2-phenylethenyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
B. (E)-N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methylethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)-2'-(2-phenylethenyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
Benzyltriphenylphosphoniumchlorid (300 mg, 0,77 mmol) in 7,7 ml
THF wurde bei –78°C n-Butyllithium
(2 M in Pentan, 0,39 ml, 0,78 mmol) gegeben. Das Kältebad wurde
entfernt, und das Gemisch wurde für 45 Minuten bei Raumtemperatur
gerührt,
vor wieder auf –78°C abgekühlt wurde.
Verbindung E von Beispiel 21 (304 mg, 0,59 mmol) wurde bei –78°C zugegeben,
und die Umsetzung wurde dann für
2,5 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. 10 ml Wasser und 40 ml
Ethylacetat wurden zugegeben. Die organische Flüssigkeit wurde abgetrennt und
mit gesättigtem,
wässrigem
Ammoniumchlorid und Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Hexan/Ethylacetat 2 : 1 chromatographiert,
um ein Gemisch der Verbindungen A und B zu liefern.
-
C. (Z)-N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-(2-phenylethenyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
D. (E)-N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-(2-phenylethenyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
der Verbindungen A und B in 6 ml 95% Ethanol wurden 6 ml einer 6
N wässrigen
Salzsäure
gegeben und für
1 Stunde Rückfluss
erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde aufkonzentriert und 80 ml Ethylacetat
wurden zugegeben. Die organische Flüssigkeit wurde abgetrennt und
mit Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde mittels präparativer
HPLC auf einer ODS S10 Säule
unter Verwendung von 22% Lösungsmittel
A (10% Methanol, 90% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) und 78% Lösungsmittel
B (90% Methanol, 10% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) gereinigt, um Verbindung
C, die Titelverbindung von Beispiel 37 (73 mg, 19% für zwei Stufen),
als weißen
Feststoff zu liefern.
Schmp. 102–109°C (amorph), Rf =
0,32 (Kieselgel, 20 : 1 Dichlormethan/Methanol).
-
Die
HPLC Säule
wurde mit denselben Lösungsmitteln
weiter eluiert, um ein Gemisch zu liefern, das auf Kieselgel unter
Verwendung von Dichlormethan/Methanol 100 : 2 chromatographiert
wurde, um Verbindung D, die Titelverbindung von Beispiel 38 (27
mg, 7% für
zwei Stufen), als hellgelben Feststoff zu ergeben.
Schmp. 109–116°C (amorph),
Rf = 0,32 (Kieselgel, 20 : 1 Dichlormethan/Methanol).
1H NMR (CDCl3) der
Titelverbindung von Beispiel 37: δ 1,86
(s, 3H), 2,16 (s, 3H), 6,38–6,51
(m, J = 12,3 Hz, 2H), 6,60–7,98
(m, 15H).
1H NMR (CDCl3)
der Titelverbindung von Beispiel 38: δ 1,74 (s, 3H), 2,01 (s, 3H),
6,72–7,10
(m, J = 16,4 Hz, 2H), 7,17–7,98
(m, 15H).
-
Beispiel
39
4-Chlor-N-[[2'-[[(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]phenylacetamid
-
A. 4-Chlor-N-[[2'-[[(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]phenylacetamid
-
Zu
einer Lösung
von 0,20 g (0,47 mmol) Verbindung G von Beispiel 21 in 15 ml Dichlormethan
wurden 0,082 g (0,47 mmol) 4-Chlorbenzoylchlorid und 0,104 g (1,03
mmol) Triethylamin gegeben. Das Gemisch wurde dann für 16 Stunden
bei Raumtemperatur gerührt
und eingedampft. Der Rückstand
wurde mittels präparativer
Umkehrphasen-HPLC auf einer 30 × 500
mm ODS S10 Säule
unter Verwendung von 79% Lösungsmittel B
(90% Methanol, 10% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) und 21% Lösungsmittel
A (10% Methanol, 90% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) gereinigt. Die passenden
Fraktionen wurden gesammelt und mit wässrigem Natriumbicarbonat auf
pH 7 neutralisiert und auf 10 ml aufkonzentriert. Die Lösung wurde
dann unter Verwendung von Eisessig auf pH 4 angesäuert, und
der weiße
Feststoff wurde filtriert und getrocknet, um 0,033 g (12,5%) der
Titelverbindung als weißen
Feststoff zu liefern.
Schmp. 130–134°C.
-
Beispiel
40
N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-N,2,2-trimethylpropanamid
-
A. N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-N,2,2-trimethylpropanamid
-
Zu
einer Lösung
von 0,25 g (0,59 mmol) des Intermediats, das bei der Herstellung
von Verbindung A in Beispiel 28 gebildet wurde, in 10 ml Dichlormethan
wurden 0,078 g (0,65 mmol) Pivaloylchlorid und 0,131 g (1,30 mmol)
Triethylamin gegeben. Das Gemisch wurde dann für 16 Stunden bei Raumtemperatur
gerührt
und eingedampft. Der Rückstand
wurde mittels präparativer
Umkehrphasen-HPLC auf einer 30 × 500
mm ODS S10 Säule
unter Verwendung von 75% Lösungsmittel
B (90% Methanol, 10% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) und 25% Lösungsmittel
A (10% Methanol, 90% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) gereinigt. Die passenden Fraktionen
wurden gesammelt und mit wässrigem
Natriumbicarbonat auf pH 7 neutralisiert und auf 10 ml aufkonzentriert.
Die Lösung
wurde dann unter Verwendung von wässrigem Natriumbisulfat auf
pH 4 angesäuert, und
der weiße
Feststoff wurde filtriert und getrocknet, um 0,036 g (12%) der Titelverbindung
als weißen
Feststoff zu liefern.
Schmp. 125–130°C.
-
Beispiel
41
N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-N-methylbenzamid
-
A. N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-N-methylbenzamid
-
Zu
einer Lösung
von 0,25 g (0,59 mmol) des Intermediats, das bei der Herstellung
von Verbindung A in Beispiel 28 gebildet wurde, in 10 ml Dichlormethan
wurden 0,10 g (0,71 mmol) Benzoylchlorid und 0,13 g (1,3 mmol) Triethylamin
gegeben. Das Gemisch wurde dann für 16 Stunden bei Raumtemperatur
gerührt
und eingedampft. Der Rückstand
wurde mittels präparativer
Umkehrphasen-HPLC auf einer 30 × 500
mm ODS S10 Säule
unter Verwendung von 68% Lösungsmittel
B (90% Methanol, 10% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) und 32% Lösungsmittel
A (10% Methanol, 90% Wasser, 0,1% Trifluoressigsäure) gereinigt. Die passenden Fraktionen
wurden gesammelt und mit wässrigem
Natriumbicarbonat auf pH 7 neutralisiert und auf 10 ml aufkonzentriert.
Die Lösung
wurde dann unter Verwendung von wässrigem Natriumbisulfat auf
pH 4 angesäuert, und
der weiße
Feststoff wurde filtriert und getrocknet, um 0,075 g (23%) der Titelverbindung
als weißen
Feststoff zu liefern.
Schmp. 132–140°C.
-
Beispiel
42
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-oxazolyl-5-yl-4'-oxazol-2-yl[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-2'-oxazolyl-5-yl-4'-oxazol-2-yl[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Eine
Lösung
der Verbindung E von Beispiel 21 (300 mg, 0,57 mmol), Tosylmethylisocyanid
(112 mg, 0,57 mmol) und Kaliumcarbonat (95 mg, 0,69 mmol) in 4 ml
Methanol wurde für
zwei Stunden Rückfluss
erhitzt. Nach Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch auf Celite® absorbiert
und das so erhaltene Pulver wurde auf eine 2,5 × 20 cm Kieselgelsäule geladen.
Die Eluierung erfolgte mit je 200 ml eines stufenweise Gradienten
von Ethylacetat : Hexan, 50 : 50 zu Ethylacetat in 10% Intervallen.
Die reinen Fraktionen wurden aufkonzentriert, um 96 mg (30%) der
Verbindung A als hellgelbes Öl
zu liefern.
-
B. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-oxazolyl-5-yl-4'-oxazol-2-yl[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Ein
Gemisch von Verbindung A (90 mg, 0,16 mmol), 6 N HCl (1,6 ml) und
Ethanol (1,6 ml) wurde für 2,5
Stunden Rückfluss
erhitzt. Nach Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde das Lösungsmittel
im Vakuum entfernt, und der Rückstand
wurde zwischen Ethylacetat (75 ml) und gesättigter Ammoniumchloridlösung (50
ml) verteilt. Die organische Phase wurde mit Wasser (50 ml) und
Kochsalzlösung
(50 ml) gewaschen. Eine Trocknung (MgSO4)
und Konzentration lieferte einen rosa Feststoff. Versuche diesen
Feststoff in gesättigter NaHCO3-Lösung
zu lösen
waren erfolglos, und die so erhaltene Suspension wurde filtriert
und gründlich
mit Wasser gewaschen. Eine Trocknung im Hochvakuum lieferte 30 mg
(41%) der Titelverbindung als hellrosa Feststoff.
Schmp. 212–218°C. (Zers.)
1H NMR (DMSO-d6): δ 1,56 (s,
3H), 2,06 (s, 3H), 5,82 (s, 1H), 7,21 (d, J = 8 Hz, 1H), 7,36 (m,
1H), 7,47 (s, 1H), 7,79 (m, 2H), 7,92 (d, J = 8 Hz, 1H), 8,13 (m,
1H), 8,32 s, 2H), 8,34 (s, 1H).
-
Andere
Verbindungen, die durch die vorliegende Erfindung in Erwägung gezogen
werden, schließen die
nachstehenden Verbindungen ein:
- 1. N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-N-methylcyclopropanamid
(siehe Beispiel 53);
- 2. N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-2,2-dimethyl-N-(1-methylethyl)propanamid
(siehe Beispiel 43);
- 3. N-Cyclopropyl-N-[[2'-[[(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-2,2-dimethylpropanamid;
- 4. N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-2,2-dimethyl-N-(2,2,2-trifluorethyl)propanamid
(siehe Beispiel 46);
- 5. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[2-(1-methylethyl)-5-oxazolyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid;
- 6. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-(4-oxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid;
- 7. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[2-(1-methylethyl)-4-oxazolyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid;
- 8. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-(2-oxazolylmethyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid (siehe Beispiel
47);
- 9. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-[[5-(1-methylethyl)-2-oxazolyl]methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid;
- 10. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-[[4-(1-methylethyl)-2-oxazolyl]methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid;
- 11. (E)-N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-(4-methyl-2-pentenyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid;
- 12. (Z)-N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-(4-methyl-2-pentenyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid;
- 13. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-(4-methylpentyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid;
- 14. trans-N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[[2-(1-methylethyl)cyclopropyl]methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid;
- 15. cis-N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[[2-(1-methylethyl)cyclopropyl]methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid;
- 16. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1':2',1''-terphenyl]-2-sulfonamid;
- 17. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-3''-(1-methylethyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1':2',1''-terphenyl]-2-sulfonamid;
- 18. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4''-(1-methylethyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1':2',1''-terphenyl]-2-sulfonamid;
- 19. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[(2-methylpropoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1''-biphenyl]-2-sulfonamid (siehe
Beispiel 56);
- 20. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[2-(1-methylethoxy)ethyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid; und
- 21. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[2-[(1-methylethyl)sulfonyl]ethyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid.
-
Die
vorstehenden Verbindungen entsprechen (durch die Nummer) den nachstehenden
Strukturen:
-
-
-
-
-
-
-
Beispiel
43
N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-N-(1-methylethyl)-2,2-dimethylpropanamid
-
A. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-2'-[[(1-methylethyl)amino]methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Nach
lebhaftem Rühren
eines Gemischs der Titelverbindung der Stufe (F) von Beispiel 21
(150 mg; 0,35 mmol), Isopropylamin (0,09 ml; 1,06 mmol), Essigsäure (0,12
ml; 2 mmol) und 3 Å Molekularsiebe
(1 g) in 3,5 ml CH2Cl2 wurde
für 1 Stunde
bei Raumtemperatur Natriumtriacetoxyborhydrid (225 mg; 1,06 mmol)
zugegeben. Nach 18 stündigem
Rühren
bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch durch Celite filtriert, und
das Filtrat wurde mit 25 ml CH2Cl2 verdünnt
und mit Wasser (25 ml) gewaschen, gefolgt von Kochsalzlösung (25
ml). Eine Trocknung (MgSO4) und Konzentration
lieferte 159 mg (96%) der Titelverbindung dieser Stufe als brauner
Feststoff. (Die Titelverbindung enthielt ~30 mol-% Essigsäure.)
1H NMR (CDCl3): δ 0,92 (d,
J = 6,5 Hz, 3H), 1,00 (d, J = 6,5 Hz, 3H), 1,86 (s, 3H), 2,10 (s,
3H), 3,12 (m, 1H), 3,89 (d, J = 13 Hz, 1H), 4,04 (d, J = 13 Hz,
1H), 7,10 (d, J = 7,5 Hz, 1H), 7,21 (s, 1H), 7,39 (m, 1H), 7,47
(m, 2H), 7,67 (s, 1H), 7,98 (dd, J = 1,5, 8 Hz, 1H), 8,08 (d, J
= 7,5 Hz, 1H), 8,11 (d, J = 1,5 Hz, 1H).
-
B. N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-N-(1-methylethyl)-2,2-dimethylpropanamid
-
Pivaloylchlorid
(0,022 ml; 0,18 mmol) wurde bei 0°C
zu einer Lösung
der Titelverbindung von Stufe (A)(75 mg; 0,16 mmol) und Triethylamin
(0,050 ml; 0,36 mmol) in 2 ml CH2Cl2 gegeben. Nach Erwärmen auf Raumtemperatur und
18 stündigem
Rühren
wurden zusätzliche
Mengen an Pivaloylchlorid (0,022 ml; 0,18 mmol) und Triethylamin
(0,050 ml; 0,36 mmol) zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde 1 Stunde
gerührt
und zur Trockene aufkonzentriert. Das unbehandelte Öl wurde
für 18
Stunden in einem Gemisch von 2 ml Methanol (MeOH) und 1 ml 0,5 M
K2CO3-Lösung gerührt. Dieses Gemisch wurde zwischen
CH2Cl2 (25 ml) und
gesättigter
KHSO4-Lösung (25
ml) verteilt. Die wässrige
Phase wurde mit CH2Cl2 (2 × 15 ml)
extrahiert, und die vereinigten organischen Phasen wurden getrocknet
(MgSO4) und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde auf einer 2,5 × 15
cm Kieselgelsäule
chromatographiert und wie folgt eluiert: 1 L 5% MeOH/Ethylacetat
(EtOAc); 1 L 10% MeOH/EtOAc; 0,5 L 15% MeOH/EtOAc und 0,5 L 20%
MeOH/EtOAc. Die reinen, weniger polaren Fraktionen wurden bis zu
einem festen Rückstand
aufkonzentriert, der aus EtOAc/Hexanen (Hex) umkristallisiert wurde,
um 35 mg (40%) der Titelverbindung dieses Beispiels als farblosen,
kristallinen Feststoff zu liefern, Schmp. 205–207°C.
-
Beispiel
44
N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-N-(1-methylethyl)propanamid
-
Die
polareren Fraktionen, die von der Chromatographie in Beispiel 43
erhalten wurden, wurden aufkonzentriert, um die Titelverbindung
dieses Beispiels als weißes
Pulver zu liefern, Schmp. 145–155°C. (Zers.).
-
Beispiel
45
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-[[(2,2,2-trifluorethyl)amino]methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-[[(2,2,2-trifluorethyl)amino]methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid-monohydrochlorid
-
Nach
lebhaftem Rühren
eines Gemischs der Titelverbindung der Stufe (F) von Beispiel 21
(150 mg; 0,35 mmol), 2,2,2-Trifluorethylamin (0,085 ml; 1,06 mmol),
Essigsäure
(AcOH) (0,12 ml; 2 mmol) und 3 Å Molekularsiebe
(1 g) in 3,5 ml CH2Cl2 wurde
für 1 Stunde
bei Raumtemperatur Natriumtriacetoxyborhydrid (225 mg; 1,06 mmol)
zugegeben. Nach 18 stündigem
Rühren
bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch durch Celite filtriert,
und das Filtrat wurde mit 25 ml CH2Cl2 verdünnt
und mit Wasser (25 ml) gewaschen, gefolgt von Kochsalzlösung (25
ml). Eine Trocknung (MgSO4) und Konzentration
lieferte einen hellgelben Rückstand.
Dieser Rückstand
wurde zwischen Ether (30 ml) und Wasser (30 ml) verteilt. Die organische
Phase wurde mit Wasser (30 ml) und Kochsalzlösung (30 ml) gewaschen. Eine
Trocknung (MgSO4) und Konzentration lieferte
170 mg (96%) der freien Base der Titelverbindung dieses Beispiels
als hellgelbes Öl.
Die freie Base wurde in Ether gelöst und ~2 ml etherische HCl
wurden zugegeben. Der entstehende Niederschlag wurde filtriert und
getrocknet, um 160 mg (83%) eines weißen Pulvers zu liefern. Eine
Menge von 45 mg dieses Pulvers wurde für 18 Std. schnell in Ether
gerührt.
Eine Filtration und Trocknung lieferte 28 mg des Monohydrochlorids der
Titelverbindung dieses Beispiels als weißes Pulver, Schmp. = 145–165°C (Zers.).
-
Beispiel
46
N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-N-(2,2,2-trifluorethyl)-2,2-dimethylpropanamid
-
Pivaloylchlorid
(0,035 ml; 0,25 mmol) wurde bei 0°C
zu einer Lösung
der Monohydrochlorid-Titelverbindung
von Beispiel 45 (100 mg; 0,20 mmol) und Triethylamin (0,105 ml;
0,75 mmol) in 2 ml CH2Cl2 gegeben. Nach
Erwärmen
auf Raumtemperatur und 18 stündigem
Rühren
wurde das Reaktionsgemisch zwischen EtOAc (30 ml) und gesättigter
KHSO4-Lösung
(30 ml) verteilt. Die organische Phase wurde mit gesättigter KHSO4-Lösung
(30 ml) gewaschen, gefolgt von Kochsalzlösung (30 ml). Eine Trocknung
(MgSO4) und Konzentration lieferte einen
unbehandelten Rückstand,
der auf einer 2,5 × 18
cm Kieselgelsäule
unter Verwendung von 40% EtOAc/Hex. als mobiler Phase chromatographiert
wurde. Die reinen Fraktionen wurden zu einem weißen Feststoff aufkonzentriert,
der aus EtOAc/Hex. umkristallisiert wurde, um 76 mg (66%) der Titelverbindung dieses
Beispiels als farblosen, kristallinen Feststoff zu liefern, Schmp.
146–147°C.
Analyse
berechn. für
C28H29F3N4O5S:
C 56,94;
H 4,95; N 9,49;
Gefunden: C 56,88; H 4,89; N 9,32.
-
Beispiel
47
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-(2-oxazolylmethyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. 2-Brom-5-(2-oxazolyl)benzolacetonitril
-
Zu
einer siedenden Lösung
von 2-[4-Brom-3-(brommethyl)phenyl]oxazol (3,17 g, 10 mmol, hergestellt wie
in Stufe (C) von Beispiel 21 beschrieben) in 10 ml 95% EtOH wurde
KCN (1,04 g, 16 mmol) in 2,5 ml H2O in Portionen
durch den Rückflusskühler zugegeben.
Das Gemisch wurde für
45 min Rückfluss
erhitzt and aufkonzentriert. 100 ml EtOAc wurden zugegeben, und
das Gemisch wurde mit H2O und Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Hexan/EtOAc 3 : 1 chromatographiert, um die
Titelverbindung dieser Stufe (2,11 g, 80%) als weißen Feststoff
zu liefern.
-
B. 2-Brom-5-(2-oxazolyl)benzolessigsäure
-
Die
Titelverbindung von Stufe (A) (500 mg, 1,9 mmol) wurde in eine Lösung von
2 g KOH in 10 ml 95% Ethanol (EtOH) gegeben. Die Umsetzung wurde
für 1,5
h Rückfluss
erhitzt. Nach Abkühlen
wurde das Gemisch mit wässr.
NaHSO4 auf pH < 4 angesäuert und mit EtOAc extrahiert.
Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet und aufkonzentriert, um die Titelverbindung dieser Stufe
als weißen
Feststoff zu liefern.
-
C. 2-Brom-5-(2-oxazolyl)benzolacetylchlorid
-
Zu
der Titelverbindung von Stufe (B) und 0,048 ml Dimethylformamid
(DMF) in 19 ml CH2Cl2 wurde Oxalylchlorid
(2 M in CH2Cl2,
2,38 ml, 4,75 mmol) gegeben. Die Umsetzung wurde für 1 Stunde
bei Raumtemperatur gerührt
und aufkonzentriert, um die Titelverbindung dieser Stufe als Gummi
zu ergeben.
-
D. 2-[4-Brom-3-(2-oxazolylmethyl)phenyl]oxazol
-
Ein
Gemisch der Titelverbindung von Stufe (C), 1H-1,2,3-Triazol (144
mg, 2,1 mmol) und K2CO3 (1,3 g,
9,5 mmol) in 3,8 ml Sulfolan wurde für 3 Std. auf 140° erhitzt.
Nach Abkühlen
wurden 30 ml H2O zugegeben, und das Gemisch
wurde mit EtOAc/Hexan 1 : 1 extrahiert. Die vereinigten organischen
Extrakte wurden mit H2O und Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Hexan/EtOAc 3 : 1 chromatographiert, um die
Titelverbindung dieser Stufe (256 mg, 44% für drei Stufen) zu liefern.
-
E. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)-2'-(2-oxazolylmethyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
von 2-Boron-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]benzolsulfonamid
(472 mg, 1,3 mmol, hergestellt wie in Stufe (B) von Beispiel 1 beschrieben),
der Titelverbindung der Stufe (D) dieses Beispiels (250 mg, 0,82
mmol) in 8 ml Toluol und 6,4 ml 95% EtOH wurde unter Argon Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0)
(95 mg, 0,082 mmol) gegeben, gefolgt von 4,8 ml 2 M wässr. Natriumcarbonat. Das
Reaktionsgemisch wurde für
4 Std. auf 75°C
erhitzt, abgekühlt
und mit 50 ml EtOAc verdünnt.
Die organische Flüssigkeit
wurde abgetrennt und mit 10 ml H2O und 10
ml Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Hexan/EtOAc 1 : 2 chromatographiert, um die
Titelverbindung dieser Stufe (47 mg, 10%) als farblosen Gummi zu
liefern. Rf = 0,17, Kieselgel, 1 : 2 Hexan/EtOAc.
-
F. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-(2-oxazolylmethyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
der Titelverbindung von Stufe (E) (46 mg, 0,081 mmol) in 3 ml 95%
EtOH wurden 3 ml 6 N wässr.
HCl gegeben und für
1 Std. Rückfluss
erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde aufkonzentriert, und der pH-Wert
der Lösung
wurde unter Verwendung von wässriger
Natriumbicarbonatlösung
auf 8 eingestellt. Es wurde dann wieder mit wässr. NaHSO4 auf
pH 5 angesäuert
und mit EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden
mit H2O und Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde mittels präparativer
HPLC auf einer ODS S10 Säule
unter Verwendung von 36% Lösungsmittel
A (10% MeOH, 90% H2O, 0,1% Trifluoressigsäure (TFA))
und 64% Lösungsmittel
B (90% MeOH, 10% H2O, 0,1% TFA) gereinigt,
um die Titelverbindung dieses Beispiels (18 mg, 47%) als weißen Feststoff
zu liefern, Schmp. 88–95°C (amorph).
-
Beispiel
48
2'-(Cyanomethyl)-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. 2'-(Cyanomethyl)-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
von 2-Boron-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]benzolsulfonamid
(522 mg, 1,36 mmol, hergestellt wie in Stufe (B) von Beispiel 1
beschrieben), 2-Brom-5-(2-oxazolyl)benzolacetonitril (275 mg, 1,05
mmol, hergestellt wie in Stufe (A) von Beispiel 47 beschrieben)
in 10 ml Toluol und 8 ml 95% EtOH wurde unter Argon Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0)
(121 mg, 0,105 mmol) gegeben, gefolgt von 6 ml 2 M wässr. Natriumcarbonat.
Das Reaktionsgemisch wurde für
4 Std. auf 75°C
erhitzt, abgekühlt
und mit 50 ml EtOAc verdünnt.
Die organische Flüssigkeit
wurde abgetrennt und mit 10 ml H2O und 10 ml
Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Hexan/EtOAc 4 : 5 chromatographiert, um die
Titelverbindung dieser Stufe (235 mg, 43%) als farblosen Gummi zu
liefern. Rf = 0,43, Kieselgel, 2 : 5 Hexan/EtOAC.
-
B. 2'-(Cyanomethyl)-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
der Titelverbindung von Stufe (A) (230 mg, 0,44 mmol) in 4,4 ml
CH3CN wurde bei 0°C Trimethylsilylchlorid (Me3SiCl, 287 mg, 2,64 mmol) gegeben, gefolgt
von NaI (396 mg, 2,64 mmol). Die Umsetzung wurde für 2,5 Std.
bei Raumtemperatur gerührt.
5 ml H2O und 50 ml EtOAc wurden zugegeben.
Die organische Phase wurde mit 5 ml gesätt. Na2S2O3 und 5 ml Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde mittels präparativer
HPLC auf einer ODS S10 Säule
unter Verwendung von 39% Lösungsmittel
A (10% MeOH, 90% H2O, 0,1% TFA) und 61%
Lösungsmittel
B (90% MeOH, 10% H2O, 0,1% TFA) gereinigt,
um die Titelverbindung dieses Beispiels (58 mg, 43%) als weißen Feststoff
zu liefern, Schmp. 103–110°C (amorph).
-
Beispiel
49
N-(1,1-Dimethylethyl)-2'-[[(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-acetamid
-
A. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-(2-methoxyethenyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
(Methoxymethyl)triphenylphosphoniumchlorid (1,22 g, 3,56 mmol) in
18 ml Tetrahydrofuran (THF) wurde bei –78°C Lithiumdiisopropylamid (LDA)/THF
(1,5 M in Cyclohexan, 2,73 ml, 4,09 mmol) gegeben. Das Gemisch wurde
auf 0°C
erwärmt
und für
20 min gerührt.
Es wurde dann auf –78°C abgekühlt, und
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-formyl-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
(910 mg, 1,78 mmol, hergestellt wie in Stufe (E) von Beispiel 21
beschrieben) in 5 ml THF wurde tropfenweise zugegeben. Das Kältebad wurde
entfernt, und die Umsetzung wurde für 1 Stunde und 15 min bei Raumtemperatur
gerührt.
30 ml gesätt.
NH4Cl wurden zugegeben, und das Gemisch
wurde mit 3 × 50
ml EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden
mit H2O und Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde auf Kieselgel unter Verwendung von Hexan/EtOAc 5 : 7 chromatographiert,
um die Titelverbindung dieser Stufe (873 mg, 91%) als farblosen
Gummi zu liefern.
-
B. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-(formylmethyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
der Titelverbindung von Stufe (A) (870 mg, 1,61 mmol) in 20 ml Dioxan
wurde eine Lösung
von p-Toluolsulfonat (TsOH) in 5 ml H2O
gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde für 4 Std. Rückfluss erhitzt. Nach Abkühlen wurden
100 ml EtOAc zugegeben, und die organische Phase wurde mit H2O und Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde auf Kieselgel unter Verwendung von Hexan/EtOAc 1 : 1,5 chromatographiert,
um die Titelverbindung dieser Stufe (535 mg, 63%) als farblosen
Gummi zu liefern.
-
C. 2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)[(2-methoxyethoxy)methyl]amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-essigsäure
-
Zu
der Titelverbindung von Stufe (B) (300 mg, 0,57 mmol) und H2NSO3H (111 mg, 1,14
mmol) in 11,4 ml THF wurde bei 0°C
eine eiskalte Lösung
von NaClO2 (103 mg, 1,14 mmol) in 11,4 ml
H2O gegeben. Das Gemisch wurde für 2 min
bei 0°C
gerührt.
60 ml CH2Cl2 wurden
zugegeben. Die organische Phase wurde abgetrennt, mit H2O
und Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und aufkonzentriert, um die Titelverbindung
dieser Stufe zu liefern, die relativ rein war und in der nächsten Stufe
ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
-
D. N-(1,1-Dimethylethyl)-2'-[[(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)[(2-methoxyethoxy)methyl]amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-acetamid
-
Zu
der Titelverbindung von Stufe (C) (85 mg, 0,16 mmol) und 0,004 ml
DMF in 1,6 ml CH2Cl2 wurde Oxalylchlorid
(2 M in CH2Cl2,
0,20 ml, 0,40 mmol) gegeben. Das Gemisch wurde für 0,5 Std. bei Raumtemperatur
gerührt
und aufkonzentriert. Zu dem Rückstand
wurden 2 ml CH2Cl2 und
tert-Butylamin (t-BuNH2, 69 mg, 0,94 mmol)
gegeben. Die Umsetzung wurde bei Raumtemperatur über Nacht gerührt, mit
EtOAc verdünnt,
mit H2O und Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde auf Kieselgel unter Verwendung von Hexan/EtOAc 1 : 2 chromatographiert,
um die Titelverbindung dieser Stufe (45 mg, 48%) als farblosen Gummi
zu liefern.
-
E. N-(1,1-Dimethylethyl)-2'-[[(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-acetamid
-
Zu
einer Lösung
der Titelverbindung der Stufe (D) (45 mg, 0,075 mmol) in 3 ml CH3CN wurde Me3SiCl (41
mg, 0,38 mmol) gegeben, gefolgt von NaI (57 mg, 0,38 mmol). Das
Gemisch wurde für
1,5 Std. bei Raumtemperatur gerührt.
Zusätzliches
Me3SiCl (32 mg, 0,3 mmol) und NaI (46 mg,
0,3 mmol) wurden auf zweimal nach Rühren für 30 min und 1 Std. zugegeben.
3 ml H2O und 30 ml EtOAc wurden zugegeben.
Die organische Phase wurde mit gesätt. Na2S2O3, Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde mittels präparativer
HPLC auf einer ODS S10 Säule
unter Verwendung von 33% Lösungsmittel
A (10% MeOH, 90% H2O, 0,1% TFA) und 67%
Lösungsmittel
B (90% MeOH, 10% H2O, 0,1% TFA) gereinigt,
um die Titelverbindung dieses Beispiels (23 mg, 60%) als weißen Feststoff
zu liefern, Schmp. 117–123°C (amorph).
-
Beispiel
50
2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-N,N-dimethyl-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-acetamid
-
A. 2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)[(2-methoxyethoxy)methyl]amino]sulfonyl]-N,N-dimethyl-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-acetamid
-
Zu
2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)[(2-methoxyethoxy)methyl]amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-essigsäure (90
mg, 0,17 mmol, hergestellt wie in Stufe (C) von Beispiel 49 beschrieben)
und 0,008 ml DMF in 3,3 ml CH2Cl2 wurde Oxalylchlorid (2 M in CH2Cl2, 0,21 ml, 0,42 mmol) gegeben. Das Gemisch
wurde für
0,5 Std. bei Raumtemperatur gerührt
und aufkonzentriert. Zu dem Rückstand
wurden 3,3 ml THF und 1 ml 40% wässriges
Dimethylamin gegeben. Die Umsetzung wurde für 2 Std. bei Raumtemperatur
gerührt
und aufkonzentriert. 30 ml EtOAc wurden zugegeben, und die organische
Flüssigkeit
wurde mit H2O Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde auf Kieselgel unter Verwendung von EtOAc chromatographiert,
um die Titelverbindung dieser Stufe (77 mg, 82%) als farblosen Gummi
zu liefern.
-
B. 2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-N,N-dimethyl-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-acetamid
-
Zu
einer Lösung
der Titelverbindung von Stufe (A) (77 mg, 0,135 mmol) in 4,5 ml
CH3CN wurde Me3SiCl
(74 mg, 0,68 mmol) gegeben, gefolgt von NaI (101 mg, 0,68 mmol).
Das Gemisch wurde für
0,5 Std. bei Raumtemperatur gerührt.
Zusätzliches
Me3SiCl (60 mg, 0,54 mmol) und NaI (82 mg,
0,54 mmol) wurden in zwei Portionen zugegeben, und das Gemisch wurde
für zusätzlich 1,5
Std. gerührt.
Das Gemisch wurde dann zu 5 ml H2O und 50
ml EtOAc gegeben. Die organische Phase wurde mit gesätt. Na2S2O3 und
Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde mittels präparativer
HPLC auf einer ODS S10 Säule
unter Verwendung von 43% Lösungsmittel
A (10% MeOH, 90% H2O, 0,1% TFA) und 57%
Lösungsmittel
B (90% MeOH, 10% H2O, 0,1% TFA) gereinigt,
um die Titelverbindung dieses Beispiels (40 mg, 62%) als weißen Feststoff
zu liefern, Schmp. 89–96°C (amorph).
-
Beispiel
51
N-Cyclopropyl-N-[[2'-[[(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-2-methylpropanamid
-
A. 2'-[(Cyclopropylamino)methyl]-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Nach
lebhaftem Rühren
eines Gemischs von N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-formyl-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
(300 mg; 0,71 mmol, hergestellt in Stufe (F) von Beispiel 21), Cyclopropylamin (0,15
ml; 2,12 mmol), AcOH (0,24 ml; 4 mmol) und 3 Å Molekularsiebe (2 g) in 7
ml CH2Cl2 wurde
für 1 Stunde bei
Raumtemperatur Natriumtriacetoxyborhydrid (450 mg; 2,12 mmol) zugegeben.
Nach 18 stündigem
Rühren bei
Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch durch Celite filtriert,
und das Filtrat wurde mit 25 ml CH2Cl2 verdünnt
und mit Wasser (25 ml) gewaschen. Eine Trocknung (MgSO4/Na2SO4) und Konzentration
lieferte einen Rückstand,
der auf einer 2,5 × 15
cm Kieselgelsäule
unter Verwendung von 1000 ml 2,5% MeOH/CH2Cl2 und 500 ml 5% MeOH/CH2Cl2 als mobiler Phase chromatographiert wurde.
Eine Konzentration der reinen Fraktionen lieferte 83 mg (25%) der
Titelverbindung dieser Stufe als weißes Pulver.
-
B. N-Cyclopropyl-N-[[2'-[[(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-2-methylpropanamid
-
Isobutyrylchlorid
(0,022 ml; 0,21 mmol) wurde bei Raumtemperatur zu einer Lösung der
Titelverbindung von Stufe (A) (78 mg; 0,17 mmol) und Triethylamin
(0,060 ml; 0,42 mmol) in 1,5 ml CH2Cl2 gegeben. Nach 1 Stunde wurde das Reaktionsgemisch
zwischen EtOAc (25 ml) und Wasser (25 ml) verteilt. Die organische Phase
wurde mit gesättigter
KHSO4 (2 × 25 ml) und Kochsalzlösung (25
ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4) und aufkonzentriert. 1H NMR des unbehandelten Rückstands
indizierte das Vorliegen eines "bis-acylierten
Materials", das
durch die Acylierung des Sulfonamids erhalten wurde. Das "bis-acylierte" Material zerfiel
bei der Behandlung mit Kieselgel zu dem gewünschten Produkt. Der Großteil des
Rückstands
wurde auf eine 2,5 × 10 cm
Kieselgelsäule
geladen, die mit EtOAc : Hex. 6 : 4 gepackt war. Nach 1 Stunde wurde
die Säule
mit 1000 ml EtOAc : Hex. 6 : 4, 500 ml EtOAc : Hex. 8 : 2 und 500
ml EtOAc eluiert. Die reinen Fraktionen wurden aufkonzentriert,
um ein gelbes Öl
zu liefern, das mit Hexan verrieben wurde, um 28 mg (31%) der Titelverbindung dieses
Beispiels als weißes
Pulver zu ergeben.
Schmp. 110–120°C.
-
Beispiel
52
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[[(1-methylethyl)amino]methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Eine
Suspension von 71 mg N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-2'-[[(1-methylethyl)amino]methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
(wie in Stufe (A) von Beispiel 43 hergestellt) wurde in ~3 ml EtOAc
auf Rückflusskochen
erhitzt. MeOH wurde, tropfenweise zugegeben, bis eine vollständige Lösung erfolgte.
Hexan wurde zu dem heißen
Gemisch zugegeben, bis eine leichte Trübung einsetzte. Nach Abkühlen auf
Raumtemperatur und Stehen lassen für mehrere Stunden wurden die
Kristalle filtriert und getrocknet, um 39 mg (55%) der Titelverbindung
dieses Beispiels als farblosen, kristallinen Feststoff zu liefern.
Schmp.
225–228°C (färbte sich
dunkel bei 200°C)
-
Beispiel
53
N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-N-methylcyclopropancarboxamid
-
Cyclopropionylchlorid
(0,025 ml; 0,263 mmol) wurde bei Raumtemperatur zu einer Lösung von N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[(methylamino)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl)-2-sulfonamid-monohydrochlorid
(100 mg; 0,21 mmol, wie in Stufe (A) von Beispiel 28 hergestellt)
und Triethylamin (0,090 ml; 0,63 mmol) in 1 ml CH2Cl2 gegeben. Nach 1 Stunde wurde das Reaktionsgemisch
zwischen EtOAc (20 ml) und Wasser (20 ml) verteilt. Die organische
Phase wurde mit gesättigtem
KHSO4 (20 ml), Wasser (20 ml) und Kochsalzlösung (20
ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4) und aufkonzentriert.
Der Rückstand
wurde auf einer 2,5 × 12
cm Kieselgelsäule
unter Verwendung von EtOAc : Hex. 4 : 1 als mobiler Phase chromatographiert.
Die reinen Fraktionen wurden aufkonzentriert, um 88 mg eines bis-acylierten
Materials (wie in Beispiel 51 gezeigt) als Öl zu liefern. Das Öl wurde
in MeOH (2 ml) gelöst
und 0,5 M Na2CO3 wurde
zugegeben. Nach Rühren
bei Raumtemperatur für
1 Std. wurde das Reaktionsgemisch mit gesättigter KHSO4-Lösung angesäuert und
mit EtOAc (20 ml) extrahiert. Die organische Phase wurde getrocknet
(MgSO4) und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde auf einer 2,5 × 10
cm Kieselgelsäule
unter Verwendung von EtOAc als mobiler Phase chromatographiert.
Die reinen Fraktionen wurden aufkonzentriert, um 33 mg (31%) der
Titelverbindung dieses Beispiels als weißes Pulver zu liefern, Schmp.
92–102°C.
(Anmerkung:
Diese Verbindung liegt in einer CDCl3 Lösung bei
Raumtemperatur als ~3 : 1 Gemisch von Rotameren vor.)
-
Beispiel
54
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[[methyl(2,2,2-trifluorethyl)amino]methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid-trifluoracetat
(1 : 1)
-
Natriumcyanoborhydrid
(51 mg; 0,76 mmol) wurde bei Raumtemperatur zu einer Lösung von N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-[[(2,2,2-trifluorethyl)amino]methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid-monohydrochlorid
(138 mg; 0,254 mmol wie in Beispiel 45 hergestellt) und einer 37%
Formaldehydlösung (0,21
ml; 2,54 mmol) in 1,2 ml Acetonitril gegeben. Eine heftige und exotherme
Gasentwicklung wurde beobachtet. Nachdem die Umsetzung wieder auf
Raumtemperatur abgekühlt
war, wurden 25 μl
AcOH zugegeben, und das Reaktionsgemisch wurde 2 Stunden gerührt. Nach
Verteilung des Reaktionsgemischs zwischen EtOAc (30 ml) und gesättigter
NaHCO3-Lösung
(30 ml) wurde die wässrige
Phase mit EtOAc (15 ml) extrahiert. Die vereinigten organischen
Phasen wurden mit Kochsalzlösung
(15 ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4) und aufkonzentriert.
Der Rückstand
wurde auf einer 2,5 × 15
cm Kieselgelsäule
unter Verwendung von EtOAc : Hex. 3 : 1 als mobiler Phase chromatographiert.
Die reinsten Fraktionen wurden aufkonzentriert, um 88 mg eines teilweise
gereinigten Materials zu liefern.
-
Eine
zweite Chromatographie auf einer 2,5 × 10 cm Kieselgelsäule unter
Verwendung von EtOAc : Hex. 1 : 1 als mobiler Phase lieferte eine
geringe Reinigung. Die reinsten Fraktionen wurden aufkonzentriert, und
der Rückstand
wurde einer präparativen
HPLC zugeführt
(Flußrate
= 35 ml/min; 30 × 500
mm s-10 ODS-120 Å Säule, unter
Verwendung eines stufenweisen Gradienten von 69% MeOH/H2O
+ 0,1% TFA bis 85% MeOH/H2O + 0,1% TFA in
2% Inkrementen bei 5 min Intervallen). Die reinen Fraktionen wurden
aufkonzentriert und lyophilisiert, um 41 mg (25%) der Titelverbindung
dieses Beispiels als weißes
Pulver zu liefern, Schmp. 49–60°C.
-
Beispiel
55
N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-3,3,3-trifluor-N-methylpropanamid
-
1-Ethyl-3-[3-(dimethylamino)propyl]-carbodiimid
Hydrochlorid (EDC, 50 mg; 0,26 mmol) wurde bei 0°C zu einer Lösung von N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[(methylamino)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid-monohydrochlorid
(100 mg; 0,21 mmol, wie in Stufe (A) von Beispiel 28 hergestellt),
N-Methylmorpholin (0,80 ml; 0,73 mmol), 3,3,3-Trifluorpropionsäure (33 mg; 0,26 mmol) und
Hydroxybenzotriazol (HOBT, 40 mg; 0,26 mmol) in DMF gegeben. Nach
18 Stunden wurde das Reaktionsgemisch bei Raumtemperatur zwischen
EtOAc (30 ml) und Wasser (30 ml) verteilt. Die organische Phase
wurde mit gesättigter KHSO4 (2 × 30
ml), Wasser (30 ml) und Kochsalzlösung (30 ml) gewaschen, getrocknet
(MgSO4) und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde auf einer 2,5 × 12
cm Kieselgelsäule
unter Verwendung von 1000 ml EtOAc : Hex. 3 : 1 und 500 ml EtOAc
als mobiler Phase chromatographiert. Die reinen Fraktionen wurden
aufkonzentriert, um 49 mg (43%) der Titelverbindung dieses Beispiels
als weißes
Pulver zu liefern, Schmp. 85–100°C.
(Notiz:
Diese Verbindung liegt bei Raumtemperatur als ein ~2 : 1 Gemisch
von Rotameren in einer CD3OD Lösung vor.)
-
Beispiel
56
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[(2-methylpropoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-2'-[(2-methylpropoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
von 5 äquiv.
2-Methyl-1-propanol (102 mg, 0,275 mmol) in 2 ml trockenem DMF wurden
bei Raumtemperatur 2,5 äquiv.
60% Natriumhydrid (27,5 mg, 1,375 mmol) unter Argonatmosphäre gegeben.
Das Reaktionsgemisch wurde für
0,5 Std. gerührt,
und dann wurde eine Lösung
von 2'-(Brommethyl)-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid (160
mg, 0,275 mmol, wie in Stufe (B) von Beispiel 57 hergestellt) in
0,5 ml DMF zugegeben. Tetrabutylammoniumiodid (3,7 mg, 0,1 mmol)
wurde zugegeben, und das Gemisch wurde bei Raumtemperatur über Nacht
gerührt.
Die Umsetzung wurde mit 8 ml Wasser verdünnt und mit Ethylacetat (3 × 10 ml)
extrahiert. Das Ethylacetatextrakt wurde mit 5% Lithiumchlorid (2 × 20 ml),
Kochsalzlösung
gewaschen und über
Natriumsulfat getrocknet. Das Rohmaterial wurde auf einer Merck
Kieselgelsäule
gereinigt, mit 40% Ethylacetat/Hexan eluiert, um 24 mg (15%) der
Titelverbindung dieser Stufe als farbloses Öl zu ergeben. Die Umsetzung
wurde mit 100 mg 2'-(Brommethyl)-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
wiederholt, um 18 mg (18%) der Titelverbindung dieser Stufe zu ergeben.
-
B. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[(2-methylpropoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Eine
Lösung
der Titelverbindung von Stufe (A) (42 mg, 0,074 mmol) in 0,4 ml
Ethanol und 0,4 ml 6 N HCl wurde für 2,5 Std. auf Rückflusskochen
(Bad 100 °C)
erhitzt Die Umsetzung wurde zur Trockene aufkonzentriert, in Ethylacetat
gelöst,
mit Natriumbicarbonat, Wasser, Kochsalzlösung gewaschen und über Natriumsulfat
getrocknet. Das Rohprodukt wurde auf einer Merck Kieselgelsäule gereinigt,
mit Ethylacetat eluiert, um 12 mg Produkt als farbloses Öl zu ergeben.
Der ölige
Rückstand
wurde aus Dioxan lyophilisiert, um 10 mg (30%) der Titelverbindung
dieses Beispiels als farblosen Feststoff zu ergeben, Schmp. 86 bis
98°C.
-
Beispiel
57
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[[(2-methylpropyl)sulfonyl]methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-(hydroxymethyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
des Aldehyds N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-formyl-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
(204 mg, 0,4 mmol, wie in Stufe (E) von Beispiel 21 hergestellt) in
8 ml Methanol wurden bei 0°C
unter Argonatmosphäre
1,1 äquiv.
Natriumborhydrid (19 mg, 0,5 mmol) gegeben. Die Umsetzung wurde
für 2,5
Std. bei 0°C
gerührt,
und 2 ml einer gesättigten
Natriumhydrogensulfatlösung
wurden zugegeben. Nach Rühren
für 20
min wurde 1 N Natriumhydroxid (20 ml) zugegeben, und das Gemisch
mit Ethylacetat (3 × 20
ml) extrahiert. Das Ethylacetatextrakt wurde mit Wasser, Kochsalzlösung gewaschen
und über
Natriumsulfat getrocknet. Die Lösungsmittel
wurden verdampft, um 195 mg (95%) des reinen Alkohols der Titelverbindung
dieser Stufe als farbloses Öl
zu ergeben.
-
B. 2'-(Brommethyl)-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
der Titelverbindung von Stufe (A) (190 mg, 0,37 mmol) in 4 ml trockenem
DMF wurden bei 0°C
unter Argonatmosphäre
1,5 äquiv.
Tetrabromkohlenstoff (182 mg, 0,548 mmol) gegeben, gefolgt von der
Zugabe von Triphenylphosphin (144 mg, 0,548). Die Umsetzung wurde
für 2,5
Std. bei 0°C
gerührt, mit
20 ml gesättigtem
Natriumbicarbonat verdünnt
und mit Ethylacetat (2 × 25
ml) extrahiert. Das Ethylacetatextrakt wurde mit 5% Lithiumchlorid
(2 × 20
ml), Kochsalzlösung
gewaschen und dann über
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Das Rohprodukt wurde durch
Säulenchromatographie
auf Kieselgel gereinigt und mit Ethylacetat : Hexan (1 : 1) eluiert,
um 165 mg (78%) der Titelverbindung dieser Stufe als farbloses Öl zu ergeben,
die sich beim Stehen lassen verfestigte.
-
C. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-2'-[[(2-methylpropyl)thio]methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
von 5 äquiv.
2-Methyl-1-propanthiol (125 mg, 1,39 mmol) in 1 ml trockenem DMF
wurden bei Raumtemperatur unter Argonatmosphäre 2,5 äquiv. 60% Natriumhydrid gegeben.
Das Reaktionsgemisch wurde für
0,5 Std. gerührt,
und dann wurde eine Lösung
der Titelverbindung von Stufe (B) (160 mg, 0,278 mmol) in 1 ml DMF
zugegeben. Die Umsetzung wurde für
1 Std. gerührt,
mit 15 ml Wasser verdünnt
und mit Ethylacetat (3 × 20
ml) extrahiert. Das Ethylacetatextrakt wurde mit 5% Lithiumchlorid
(2 × 30
ml), Kochsalzlösung
gewaschen und über
Natriumsulfat getrocknet. Das Rohmaterial wurde auf einer Merck
Kieselgelsäule
gereinigt, mit 40% Ethylacetat/Hexan eluiert, um 118 mg (68%) der
Titelverbindung dieser Stufe als farbloses Öl zu ergeben.
-
D. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-2'-[[(2-methylpropyl)sulfonyl]methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
der Titelverbindung von Stufe (C) (110 mg, 0,188) in 1 ml Methanol
wurde bei 0°C eine
wässrige
Aufschlämmung
von Oxon (347 mg, 0,564 mmol) während
10 min zugegeben, wobei die Temperatur unterhalb 10°C gehalten
wurde. Die Umsetzung wurde für
2 Std. bei Raumtemperatur gerührt,
mit 5 ml Wasser verdünnt
und mit Ethylacetat (3 × 8
ml) extrahiert. Das Ethylacetatextrakt wurde mit Kochsalzlösung gewaschen
und über
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Eine Verdampfung des Lösungsmittels
ergab 112 mg (98%) der Titelverbindung dieser Stufe als farbloses Öl.
-
E. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[[(2-methylpropyl)sulfonyl]methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Eine
Lösung
der Titelverbindung von Stufe (D) (110 mg, 0,18 mmol) in 1,75 ml
Ethanol und 1,75 ml 6 N HCl wurde für 2,5 Std. auf Rückflusskochen
erhitzt (Bad 100°C).
Die Umsetzung wurde zur Trockene aufkonzentriert, in Ethylacetat
gelöst,
mit Natriumbicarbonat, Wasser, Kochsalzlösung gewaschen und über Natriumsulfat
getrocknet. Das Rohprodukt wurde auf einer Merck Kieselgelsäule gereinigt,
mit Ethylacetat eluiert, um 40 mg des Produkts als farbloses Öl zu ergeben.
Der ölige
Rückstand
wurde aus Dioxan lyophilisiert, um 36 mg (38%) der Titelverbindung
dieses Beispiels als farblosen Feststoff zu ergeben, Schmp. 82 bis
95°C.
-
Beispiel
58
N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-4-fluor-N-methylbenzamid
-
Zu
2'-[(Methylamino)methyl]-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid-monohydrochlorid
(100 mg, 0,21 mmol, hergestellt wie in Stufe (A) von Beispiel 28
beschrieben) und 4-Fluorbenzoesäure
(29,5 mg, 0,21 mmol) in 0,3 ml CH2Cl2 wurden Triethylamin (43 mg, 0,42 mmol)
und 1-Hydroxy-7-azabenzotriazol (31,6 mg, 0,23 mmol) gegeben, gefolgt
von 1,3-Diisopropylcarbodiimid (29,3 mg, 0,23 mmol). Die Umsetzung
wurde für
3 Std. bei Raumtemperatur gerührt
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde mittels präparativer
HPLC auf einer ODS S10 Säule
unter Verwendung von 31% Lösungsmittel
A (10% MeOH, 90% H2O, 0,1% TFA) und 69%
Lösungsmittel
B (90% MeOH, 10% H2O, 0,1% TFA) gereinigt,
um die Titelverbindung dieses Beispiels (60 mg, 51%) als weißen Feststoff
zu liefern, Schmp. 125–135°C (amorph).
-
Beispiel
59
N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-N,2-dimethylpropanamid
-
Zu
einer Lösung
von 0,12 g (0,29 mmol) 2'-[(Methylamino)methyl]-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
(hergestellt wie in Stufe (A) von Beispiel 28 beschrieben) in 5
ml CH2Cl2 wurden
0,037 g (0,348 mmol) Isobutyrylchlorid und 0,065 g (0,638 mmol)
Triethylamin gegeben. Das Gemisch wurde dann für 12 Std. bei Raumtemperatur
gerührt
und eingedampft. Der Rückstand
wurde mittels präparativer
Umkehrphasen-HPLC auf einer 30 × 500
mm ODS S10 Säule
unter Verwendung von 68% Lösungsmittel
B (90% MeOH, 10% H2O, 0,1% TFA) und 32%
Lösungsmittel
A (10% MeOH, 90% H2O, 0,1% TFA) gereinigt.
Die passenden Fraktionen wurden gesammelt und mit wässrigem
Natriumbicarbonat auf pH 7 neutralisiert und auf 10 ml aufkonzentriert.
Die Lösung
wurde dann unter Verwendung von wässrigem Natriumbisulfat auf
pH 4 angesäuert,
und der weiße
Feststoff wurde filtriert und getrocknet, um 0,052 g (35%) der Titelverbindung
dieses Beispiels als weißen
Feststoff zu liefern, Schmp. 105–115°C.
-
Beispiel
60
N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-2-fluor-N-methylbenzamid
-
Zu
2'-[(Methylamino)methyl]-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid-monohydrochlorid
(25 mg, 0,053 mmol, hergestellt wie in Stufe (A) von Beispiel 28
beschrieben) wurde Triethylamin (13,3 mg, 0,13 mmol) gegeben, gefolgt
von 2-Fluorbenzoylchlorid
(8,3 mg, 0,053 mmol). Die Umsetzung wurde bei Raumtemperatur über Nacht
gerührt
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde mittels präparativer
HPLC auf einer ODS S10 Säule
unter Verwendung von 29% Lösungsmittel
A (10% MeOH, 90% H2O, 0,1% TFA) und 71%
Lösungsmittel
B (90% MeOH, 10% H2O, 0,1% TFA) gereinigt,
um die Titelverbindung dieses Beispiels (20 mg, 68%) als weißen Feststoff
zu liefern, Schmp. 127–137°C (amorph).
-
Beispiel
61
N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-3-fluor-N-methylbenzamid
-
Zu
2'-[(Methylamino)methyl]-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid-monohydrochlorid
(25 mg, 0,053 mmol, hergestellt wie in Stufe (A) von Beispiel 28
beschrieben) wurde Triethylamin (13,3 mg, 0,13 mmol) gegeben, gefolgt
von 3- Fluorbenzoylchlorid
(8,3 mg, 0,053 mmol). Die Umsetzung wurde bei Raumtemperatur über Nacht
gerührt
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde mittels präparativer
HPLC auf einer ODS S10 Säule
unter Verwendung von 29% Lösungsmittel
A (10% MeOH, 90% H2O, 0,1% TFA) und 71%
Lösungsmittel
B (90% MeOH, 10% H2O, 0,1% TFA) gereinigt,
um die Titelverbindung dieses Beispiels (18 mg, 61%) als weißen Feststoff
zu liefern, Schmp. 125–135°C (amorph).
-
Beispiel
62
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[[methyl(2-methylpropyl)amino]methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Nach
lebhaftem Rühren
eines Gemischs von N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-formyl-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
(100 mg; 0,24 mmol; wie in Stufe (F) von Beispiel 21 hergestellt),
Isobutylmethylamin (0,087 ml; 0,71 mmol), AcOH (0,08 ml; 1,34 mmol)
und 3 Å Molekularsiebe
(670 mg) in 2 ml CH2Cl2 wurde
bei Raumtemperatur für
1 Stunde Natriumtriacetoxyborhydrid (150 mg; 0,71 mmol) zugegeben.
Nach 18 stündigem
Rühren
bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch durch Celite filtriert,
und das Filtrat wurde zwischen EtOAc (40 ml) und gesättigter
NaHCO3-Lösung
(20 ml) verteilt. Die organische Phase wurde mit Wasser (20 ml)
gewaschen, gefolgt von Kochsalzlösung
(20 ml). Eine Trocknung (Na2SO4)
und Konzentration lieferte einen Rückstand, der auf einer 2,5 × 12 cm
Kieselgelsäule
unter Verwendung eines stufenweisen Gradienten von 300 ml CH2Cl2 bis 5% MeH/CH2Cl2 in 1% Inkrementen
chromatographiert wurde. Die reinen Fraktionen wurden aufkonzentriert,
um 88 mg der Titelverbindung dieses Beispiels als weißes Pulver
zu liefern, Schmp. 90–100°C. (Schäumte bei
60°C).
-
Beispiel
63
4-Chlor-N-[[2'-[[(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-N-methylbenzamid
-
Zu
2'-[(Methylamino)methyl]-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid (24,1
mg, 0,055 mmol, hergestellt wie in Stufe (A) von Beispiel 28 beschrieben)
und 4-Chlorbenzoesäure
(7,8 mg, 0,05 mmol) in 0,5 ml CH2Cl2 wurde 4-Dimethylaminopyridin (6,7 mg, 0,055
mmol) gegeben, gefolgt von 1,3-Diisopropylcarbodiimid (6,9 mg, 0,055
mmol). Die Umsetzung wurde für
18 Std. bei Raumtemperatur gerührt
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde in MeOH gelöst,
mit wässr.
NaHCO3 auf pH > 8 neutralisiert und filtriert. Das Filtrat
wurde mit NaHSO4 auf pH < 5 angesäuert und filtriert, um die
Titelverbindung dieses Beispiels (18 mg, 62%) als weißen Feststoff
zu liefern, Schmp. 122–132°C (amorph).
-
Beispiel
64
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[[ethyl(2,2,2-trifluorethyl)amino]methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Natriumcyanoborhydrid
(13 mg; 0,20 mmol) wurde bei Raumtemperatur zu einem Gemisch von N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-[[(2,2,2-trifluorethyl)amino]methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid-monohydrochlorid
(55 mg; 0,10 mmol, hergestellt wie in Beispiel 45), 100 mg 3 Å Molekularsiebe
und Acetaldehyd (0,10 ml; 1,80 mmol) in 1 ml Methanol gegeben. Nach
18 stündigem
Rühren
bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch durch einen Nylon
Spritzenfilter filtriert. Das Filtrat wurde aufkonzentriert, und
der Rückstand
wurde zwischen EtOAc (20 ml) und gesättigter NaHCO3-Lösung (20
ml) verteilt, die wässrige
Phase wurde mit EtOAc (20 ml) extrahiert. Die vereinigten organischen
Phasen wurden mit Kochsalzlösung
(25 ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4) und
aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde auf einer 2,5 × 6
cm Kieselgelsäule unter
Verwendung von EtOAc : Hex. 1 : 1 als mobiler Phase chromatographiert.
Die reinen Fraktionen wurden zu einem Öl aufkonzentriert, das in ~0,2
ml MeOH gelöst
wurde. Wasser (3 ml) wurde zugegeben, und das trübe Gemisch wurde eingefroren.
Eine Gefriertrocknung lieferte 24 mg (49%) der Titelverbindung dieses
Beispiels als weißen
Feststoff, Schmp. 55–65°C.
-
Beispiel
65
2-Chlor-N-[[2'-[[(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-N-methylbenzamid
-
Zu
einer Lösung
von 0,12 g (0,29 mmol) 2'-[(Methylamino)methyl]-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
(hergestellt wie in Stufe (A) von Beispiel 28 beschrieben) in 5
ml CH2Cl2 wurden
0,061 g (0,348 mmol) 2-Chlorbenzoylchlorid und 0,065 g (0,638 mmol)
Triethylamin gegeben. Das Gemisch wurde dann für 12 Std. bei Raumtemperatur
gerührt
und eingedampft. Der Rückstand
wurde mittels präparativer Umkehrphasen-HPLC
auf einer 30 × 500
mm ODS S10 Säule
unter Verwendung von 72% Lösungsmittel
B (90% MeOH, 10% H2O, 0,1% TFA) und 28%
Lösungsmittel
A (10% MeOH, 90% H2O, 0,1% TFA) gereinigt.
Die passenden Fraktionen wurden gesammelt und mit wässrigem
Natriumbicarbonat auf pH 7 neutralisiert und auf 10 ml aufkonzentriert.
Die Lösung
wurde dann unter Verwendung von wässrigem Natriumbisulfat auf
pH 4 angesäuert,
und der weiße
Feststoff wurde filtriert und getrocknet, um 0,043 g (26%) der Titelverbindung
dieses Beispiels als weißen
Feststoff zu liefern, Schmp. 125–135°C.
-
Beispiel
66
N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-N-methylbenzolacetamid
-
Zu
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[(methylamino)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid (30 mg,
0,068 mmol, hergestellt wie in Stufe (A) von Beispiel 28 beschrieben)
und Benzolessigsäure
(8,5 mg, 0,062 mmol) in 0,6 ml CH2Cl2 wurde 1,3-Diisopropylcarbodiimid (8,6 mg,
0,068 mmol) gegeben. Die Umsetzung wurde für 5,5 Std. bei Raumtemperatur
gerührt
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde mittels präparativer
HPLC auf einer ODS S10 Säule
unter Verwendung von 25% Lösungsmittel
A (10% MeOH, 90% H2O, 0,1% TFA) und 75%
Lösungsmittel
B (90% MeOH, 10% H2O, 0,1% TFA) gereinigt,
um die Titelverbindung dieses Beispiels (21 mg, 61%) als weißen Feststoff
zu liefern, Schmp. 114–122°C (amorph).
-
Beispiel
67
2,4-Dichlor-N-[[2'-[[(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-N-methylbenzamid
-
Zu
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[(methylamino)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid (30 mg,
0,068 mmol, hergestellt wie in Stufe (A) von Beispiel 28 beschrieben)
und 2,4-Dichlorbenzoesäure (13,1
mg, 0,068 mmol) in 0,68 ml CH2Cl2 wurde 1,3-Diisopropylcarbodiimid (9,5 mg, 0,075
mmol) gegeben. Die Umsetzung wurde bei Raumtemperatur über Nacht
gerührt
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde mittels präparativer
HPLC auf einer ODS S10 Säule
unter Verwendung von 20% Lösungsmittel
A (10% MeOH, 90% H2O, 0,1% TFA) und 80%
Lösungsmittel
B (90% MeOH, 10% H2O, 0,1% TFA) gereinigt,
um die Titelverbindung dieses Beispiels (20 mg, 48%) als weißen Feststoff
zu liefern, Schmp. 134–142°C (amorph).
-
Beispiel
68
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[(methylphenylamino)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid-trifluoracetat
(1 : 1)
-
Nach
lebhaftem Rühren
eines Gemischs der Titelverbindung der Stufe (F) von Beispiel 21
(42 mg; 0,10 mmol), N-Methylanilin (0,033 ml; 0,30 mmol), AcOH (0,04
ml; 0,68 mmol) und 3 Å Molekularsiebe
(350 mg) in 1 ml CH2Cl2 wurde
bei Raumtemperatur für
1 Stunde Natriumtriacetoxyborhydrid (65 mg; 0,30 mmol) zugegeben.
Nach 18 stündigem
Rühren
bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch durch ein Nylonfilter
filtriert, und das Filtrat wurde mit CH2Cl2 (20 ml) verdünnt und mit Wasser (20 ml)
gewaschen. Die wässrige
Phase wurde mit CH2Cl2 (10
ml) rückextrahiert,
und die vereinigten organischen Phasen wurden getrocknet (MgSO4) und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde auf einer 2,5 × 12
cm Kieselgelsäule
unter Verwendung von 1 L EtOAc : Hex. 1 : 1 und 1 L EtOAc : Hex.
3 : 1 als mobiler Phase chromatographiert. Eine Konzentration der reinen
Fraktionen und Umwandlung der freien Base zum HCl-Salz ergab ein
Material von ungenügender
Reinheit. Das Material wurde einer präparativen HPLC (Flussrate =
35 ml/min; 30 × 500
mm s-10 ODS-120 Å Säule, unter
Verwendung eines isokratischen Systems von 78% MeOH/H2O
+ 0,1% TFA) zugeführt.
Die reinen Fraktionen wurden aufkonzentriert und lyophilisiert,
um 27 mg (43%) der Titelverbindung dieses Beispiels als weißes Pulver
zu liefern, Schmp. 85–90°C.
-
Beispiel
69
N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-3,4-difluor-N-methylbenzamid
-
Zu
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[(methylamino)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid (30 mg,
0,068 mmol, hergestellt wie in Stufe (A) von Beispiel 28 beschrieben)
und 3,4-Difluorbenzoesäure (10,8
mg, 0,068 mmol) in 0,68 ml CH2Cl2 und 0,1 ml DMF wurde 1,3-Diisopropylcarbodiimid
(9,5 mg, 0,075 mmol) gegeben. Die Umsetzung wurde für 5 Std.
bei Raumtemperatur gerührt
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde mittels präparativer
HPLC auf einer ODS S10 Säule
unter Verwendung von 19% Lösungsmittel
A (10% MeOH, 90% H2O, 0,1% TFA) und 81%
Lösungsmittel
B (90% MeOH, 10% H2O, 0,1% TFA) gereinigt,
um die Titelverbindung dieses Beispiels (22 mg, 56%) als weißen Feststoff
zu liefern, Schmp. 122–128°C (amorph).
-
Beispiel
70
N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-N,α,α-trimethylbenzolacetamid
-
Zu α,α-Dimethylbenzolessigsäure (16,4
mg, 0,1 mmol) und 0,003 ml DMF in 1 ml CH2Cl2 wurde Oxalylchlorid (2 M in CH2Cl2, 0,125 ml, 0,25 mmol) gegeben. Das Gemisch
wurde für
1 Std. und 15 min bei Raumtemperatur gerührt und aufkonzentriert. Das
Gemisch, das α,α-Dimethylbenzolacetylchlorid
enthielt, wurde in 1 ml CH2Cl2 gelöst und auf
0°C abgekühlt, und
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[(methylamino)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid (33 mg,
0,075 mmol, hergestellt wie in Stufe (A) von Beispiel 28 beschrieben)
und Triethylamin (23 mg, 0,225 mmol) wurden zugegeben. Die Umsetzung
wurde für
40 min bei Raumtemperatur gerührt
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde mittels präparativer
HPLC auf einer ODS S10 Säule
unter Verwendung von 18% Lösungsmittel
A (10% MeOH, 90% H2O, 0,1% TFA) und 82%
Lösungsmittel
B (90% MeOH, 10% H2O, 0,1% TFA) gereinigt,
um die Titelverbindung dieses Beispiels (20 mg, 46%) als weißen Feststoff
zu liefern, Schmp. 130–138°C (amorph).
-
Beispiel
71
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-[[(phenylmethyl)(2,2,2-trifluorethyl)amino]methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Natriumcyanoborhydrid
(13 mg; 0,20 mmol) wurde bei Raumtemperatur zu einem Gemisch der
Titelverbindung von Beispiel 45 (55 mg; 0,10 mmol), 100 mg 3 Å Molekularsiebe
und Benzaldehyd (0,05 ml; 0,5 mmol) in 1 ml Methanol gegeben. Nach
Rühren
für 18
Std. wurden zusätzliches
Benzaldehyd (0,25 ml; 2,5 mmol), Natriumcyanoborhydrid (95 mg; 1,25
mmol) und AcOH (0,05 ml) zugegeben. Nach 60 Std. wurde das Reaktionsgemisch
durch Celite filtriert, und das Filtrat wurde mit CH2Cl2 (50 ml) verdünnt. Die so erhaltene Lösung wurde
mit gesättigter
NaHCO3-Lösung
: Wasser 1 : 1 (50 ml) gewaschen. Die wässrige Phase wurde mit CH2Cl2 (2 × 20 ml)
extrahiert, und die vereinigte organische Phase wurde mit Kochsalzlösung (50
ml) gewaschen. Eine Trocknung (MgSO4) und
Konzentration lieferte ein gelbes Öl, das auf einer 2,5 × 10 cm
Kieselgelsäule
unter Verwendung von EtOAc : Hex. 1 : 1 als mobiler Phase chromatographiert
wurde. Die reinen Fraktionen wurden zu einem Öl aufkonzentriert, das in ~0,2
ml MeOH gelöst
wurde. Wasser (3 ml) wurde zugegeben, und das trübe Gemisch wurde eingefroren.
Eine Gefriertrocknung lieferte 34 mg (57%) der Titelverbindung dieses
Beispiels als weißen
Feststoff, Schmp. 50–60°C.
-
Beispiel
72
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[(1-methylethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-2'-[(1-methylethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
von Isopropanol (0,104 g, 1,73 mmol) in 2 ml DMF wurde NaH (50%
Suspension in Mineralöl,
0,033 g, 0,69 mmol) gegeben, und das Gemisch wurde bei Raumtemperatur
für 10
min unter Argon gerührt.
Die Titelverbindung der Stufe (B) von Beispiel 57 (0,2 g, 0,346
mmol) in 1 ml DMF wurde dann zugegeben, und das Gemisch wurde über Nacht
gerührt.
Das Gemisch wurde dann zu 50 ml Wasser gegeben, und die Lösung wurde
mit 3 × 25
ml EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden
mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft. Der so erhaltene
Rückstand
wurde auf 20 g Kieselgel unter Verwendung von Hexan : EtOAc 1 :
1 chromatographiert, um 0,019 g (10%) der Titelverbindung dieser
Stufe als farblosen Gummi zu liefern.
-
B. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[(1-methylethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
der Titelverbindung von Stufe (A) (0,018 g, 0,032 mmol) in 2,5 ml
95% EtOH wurden 2,5 ml 6 N wässr.
HCl gegeben und für
1 Std. Rückfluss
erhitzt. Das Gemisch wurde dann aufkonzentriert und mit 15 ml Wasser
verdünnt
und mit 3 × 15
ml EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden dann
einmal mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft, um 0,015
g eines farblosen Gummis zu liefern. Der Rückstand wurde mittels präparativer
Umkehrphasen-HPLC auf einer 30 × 500
mm ODS S10 Säule unter
Verwendung von 75% Lösungsmittel
B (90% MeOH, 10% H2O, 0,1% TFA) und 25%
Lösungsmittel
A (10% MeOH, 90% H2O, 0,1% TFA) gereinigt.
Die passenden Fraktionen wurden gesammelt und mit wässrigem Natriumbicarbonat
auf pH 7 neutralisiert und auf 10 ml aufkonzentriert. Die Lösung wurde
dann unter Verwendung von wässrigem
Natriumbisulfat auf pH 4 angesäuert,
und der weiße
Feststoff wurde filtriert und getrocknet, um 0,006 g (40%) der Titelverbindung
dieses Beispiels zu liefern.
1H NMR
(CDCl3): δ 1,01
(d, 3H), 1,04 (d, 3H), 1,89 (s, 3H), 2,17 (s, 3H), 3,58 (m, 1H),
4,38 (ABq, J = 16,8, 11,2 Hz, 2H), 7,25–8,17 (m, 9H).
-
Beispiel
73
N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-N-methylbenzolpropanamid
-
Zu
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[(methylamino)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid (30 mg,
0,068 mmol, hergestellt wie in Stufe (A) von Beispiel 28 beschrieben)
und Hydrozimtsäure
(10,3 mg, 0,068 mmol) in 0,68 ml CH2Cl2 und 0,08 ml DMF wurde 1,3-Diisopropylcarbodiimid
(9,5 mg, 0,075 mmol) gegeben. Die Umsetzung wurde bei Raumtemperatur über Nacht
gerührt
und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde
mittels präparativer
HPLC auf einer ODS S10 Säule
unter Verwendung von 20% Lösungsmittel
A (10% MeOH, 90% H2O, 0,1% TFA) und 80%
Lösungsmittel
B (90% MeOH, 10% H2O, 0,1% TFA) gereinigt,
um die Titelverbindung dieses Beispiels (18 mg, 46%) als weißen Feststoff
zu liefern, Schmp. 110–117°C (amorph).
-
Beispiel
74
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[(3,3-dimethyl-2-oxo-1-pyrrolidinyl)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. 3,3-Dimethyl-2-pyrrolidinon
-
In
einen Kolben, der 3,3-Dimethyl-2-oxo-1-pyrrolidincarbonsäure-1,1-Dimethylethylester-Hydrochlorid (0,5
g, 2,34 mmol, hergestellt wie in J. Chem. Res. (Synopsis), 414–415 (1993)
beschrieben) enthielt, wurde 1 N HCl in Ether (15 ml) gegeben und
das Gemisch über
Nacht gerührt.
Die Lösung
wurde dann eingedampft und der Rückstand
im Vakkum getrocknet, um 0,26 g (98%) der Titelverbindung dieser
Stufe als hellgelben Gummi zu liefern, der sich beim Stehen lassen
verfestigte.
-
B. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[(3,3-dimethyl-2-oxo-1-pyrrolidinyl)methyl]-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
der Titelverbindung von Stufe (A) (0,035 g, 0,31 mmol) in 2 ml DMF
wurde NaH (50% Suspension in Mineralöl, 0,015 g, 0,31 mmol) gegeben,
und das Gemisch wurde für
30 min bei Raumtemperatur unter Argon gerührt. Die Titelverbindung der
Stufe (B) von Beispiel 57 (0,121 g, 0,21 mmol) in 2 ml DMF wurde
dann zugegeben, und das Gemisch wurde über Nacht gerührt. Das
Gemisch wurde dann zu 50 ml Wasser gegeben, und die Lösung wurde
mit 3 × 25
ml EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden
mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft. Der so erhaltene
Rückstand
wurde auf 20 g Kieselgel unter Verwendung von Hexan : EtOAc 1 :
1 chromatographiert, um 0,072 g (56%) der Titelverbindung dieser
Stufe als farblosen Gummi zu liefern.
-
C. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[(3,3-dimethyl-2-oxo-1-pyrrolidinyl)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
der Titelverbindung von Stufe (B) (0,072 g, 0,118 mmol) in 2 ml
Acetonitril wurden Chlortrimethylsilan (0,1 g, 0,92 mmol) und Natriumiodid
(0,138 g, 0,92 mmol) gegeben und das Gemisch für 2 Std. bei Raumtemperatur
gerührt.
Zusätzliche
Portionen Chlortrimethylsilan (0,01 g, 0,092 mmol) und Natriumiodid
(0,014 g, 0,092 mmol) wurden zugegeben und das Gemisch für zusätzlich 1
Std. gerührt.
Das Gemisch wurde mit 15 ml Wasser verdünnt und mit 3 × 15 ml
EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden dann
einmal mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft. Der Rückstand
wurde mittels präparativer
Umkehrphasen-HPLC auf einer 30 × 500
mm ODS S10 Säule
unter Verwendung von 71% Lösungsmittel
B (90% MeOH, 10% H2O, 0,1% TFA) und 29%
Lösungsmittel
A (10% MeOH, 90% H2O, 0,1% TFA) gereinigt.
Die passenden Fraktionen wurden gesammelt und mit wässrigem
Natriumbicarbonat auf pH 7 neutralisiert und auf 10 ml aufkonzentriert.
Die Lösung
wurde dann unter Verwendung von wässrigem Natriumbisulfat auf
pH 4 angesäuert,
und der weiße
Feststoff wurde filtriert und getrocknet, um 0,019 g (51%) der Titelverbindung
dieses Beispiels als weißen
Feststoff zu liefern, Schmp. > 200°C (Zers.).
-
Beispiel
75
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[[(4-methoxyphenyl)methylamino]methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid-monohydrochlorid
-
Nach
lebhaftem Rühren
eines Gemischs der Titelverbindung der Stufe (F) von Beispiel 21
(42 mg; 0,10 mmol), N-Methyl-p-anisidin (42 mg; 0,30 mmol), AcOH
(0,04 ml; 0,68 mmol) und 3 Å Molekularsiebe
(350 mg) in 1 ml CH2Cl2 wurde
bei Raumtemperatur für
1 Stunde Natriumtriacetoxyborhydrid (65 mg; 0,30 mmol) zugegeben.
Nach 18 stündigem
Rühren
bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch durch Celite filtriert,
und das Filtrat wurde mit CH2Cl2 (20
ml) verdünnt
und mit Wasser (20 ml) gewaschen. Die organische Phase wurde getrocknet
(MgSO4) und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde auf einer 2,5 × 10
cm Kieselgelsäule
unter Verwendung von 1 L EtOAc : Hex. 1 : 1 und 1 L EtOAc : Hex.
3 : 1 als mobiler Phase chromatographiert. Eine Konzentration der
reinsten Fraktionen ergab ein Material von ungenügender Reinheit. Das Material
wurde einer präparativer
HPLC (Flussrate = 35 ml/min; 30 × 500 mm s-10 ODS-120 Å Säule, unter
Verwendung eines stufenweisen Gradienten von 60% MeOH/H2O
+ 0,1% TFA bis 68% MeOH/H2O + 0,1% TFA in
2% Inkrementen bei 5 Minutenintervallen) zugeführt. Die reinen Fraktionen
wurden aufkonzentriert und in ~1 ml MeOH gelöst. 1 N HCl (0,5 ml) wurde
zugegeben, gefolgt von 2 ml Wasser. Das Gemisch wurde eingefroren
und lyophilisiert, um 38 mg (66%) der Titelverbindung dieses Beispiels
als weißes
Pulver zu liefern, Schmp. 125–135°C.
-
Beispiel
76
2'-((3,3-Difluor-1-pyrrolidinyl)methyl]-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid-monohydrochlorid
-
A. 3-Hydroxy-1-pyrrolidincarbonsäure-1,1-Dimethylethylester
-
Boc-anhydrid
(BOC = tert-Butoxycarbonyl) (5,31 g; 24,33 mmol) wurde bei Raumtemperatur
zu einer Lösung
von 3-Pyrrolidinol (2,12 g; 24,33 mmol) und Triethylamin (4,3 ml;
31 mmol) in 100 ml Methanol gegeben. Eine leichte exothermie wurde
beobachtet. Nach Rühren
für 18
Std. bei Raumtemperatur wurde das Lösungsmittel im Vakkum entfernt,
und der Rückstand
wurde zwischen EtOAc (100 ml) und gesättigter KHSO4-Lösung (100
ml) verteilt. Die organische Phase wurde mit gesättigter KHSO4-Lösung (100
ml) und Kochsalzlösung
(100 ml) gewaschen. Eine Trocknung (MgSO4)
und Konzentration lieferte 4,45 g (98%) der Titelverbindung dieser
Stufe als hellgelbes Öl.
-
B. 3-Oxo-1-pyrrrolidincarbonsäure-1,1-Dimethylethylester
-
Dimethylsulfoxid
(DMSO; 1,56 ml; 22 mmol) wurde bei ~60°C während 15 Minuten zu einer Lösung von
Oxalylchlorid (0,97 ml; 11 mmol) in CH2Cl2 (20 ml) gegeben. Nach 15 minütigem Rühren bei
~60°C wurde die
Titelverbindung von Stufe (A) (1,87 g; 10 mmol) als Lösung in
CH2Cl2 (20 ml) während 15
Minuten tropfenweise zugegeben. Nach 15 minütigem Rühren bei ~60°C wurde Diisopropylethylamin
(8,75 ml; 50 mmol) während
5 Minuten zugegeben. Nach 15 minütigem
Rühren
bei ~60°C
wurde das Reaktionsgemisch auf Raumtemperatur erwärmen lassen
und 30 Minuten gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde mit CH2Cl2 (100 ml) verdünnt und wurde mit gesättigter
KHSO4-Lösung
(2 × 100
ml), gesättigter
NaHCO3-Lösung
(100 ml) und Kochsalzlösung
(100 ml) gewaschen. Eine Trocknung (MgSO4)
und Konzentration lieferte 1,87 g (99%) der Titelverbindung dieser
Stufe als hellgelbes Öl.
1H NMR (CDCl3): δ 1,49 (s,
9H), 2,59 (t, J = 8 Hz, 2H), 3,75 (m, 4H).
-
C. 3,3-Difluor-1-pyrrolidincarbonsäure-1,1-Dimethylethylester
-
Eine
Lösung
der Titelverbindung von Stufe (B) (0,74 g; 4 mmol) in 1 ml Toluol
wurde bei 0°C
zu einer Lösung
von Diethylaminoschwefeltrifluorid (0,53 ml; 4 mmol) in 1 ml Toluol
gegeben. Nach 1 Std. Rühren
bei 0°C
und 20 Std. bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch vorsichtig
auf Eis geschüttet.
Nachdem das Eis geschmolzen war, wurde das wässrige Gemisch mit EtOAc (50
ml) extrahiert. Die organische Phase wurde mit gesättigter
NaHCO3 Lösung
(50 ml) und Kochsalzlösung
(50 ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4) und
aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde auf einer 5 × 10
cm Kieselgelsäule
unter Verwendung von Hex. : EtOAc 9 : 1 als mobiler Phase chromatographiert.
Die reinen Fraktionen wurden aufkonzentriert, um 0,47 g (58%) der
Titelverbindung dieser Stufe als hellgelbe Flüssigkeit zu liefern.
1H NMR (CDCl3): δ 1,47 (s,
9H), 2,30 (m, 2H), 3,55 (m, 2H), 3,68 (m, 2H).
-
D. 3,3-Difluorpyrrolidin-Hydrochlorid
-
Eine
Lösung
der Titelverbindung von Stufe (C) (0,42 g; 2 mmol) in 5 ml EtOAc
wurde bei 0°C
zu einer gesättigten
Lösung
HCl (g) in EtOAc (15 ml) gegeben. Nach 2 Std. Rühren bei 0°C, wurde das Reaktionsgemisch
mit N2 gespült. Eine Entfernung der flüchtigen
Bestandteile im Vakuum lieferte 301 mg (99% +; Restlösemittel
vorhanden) der Titelverbindung dieser Stufe als fastweißen Feststoff.
1H NMR (CD3OD): δ 2,57 (m,
2H), 3,61 (t, J = 7,5 Hz, 2H), 3,71 (t, J = 14 Hz, 2H).
13C NMR (CD3OD): δ 34,1 (t,
JC-CF2 = 25 Hz), 45,2, 51,7 (t, JC-CF2 = 35 Hz), 128,8 (t, JC-F =
248 Hz).
-
E. 2'-[(3,3-Difluor-1-pyrrolidinyl)methyl]-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid-monohydrochlorid
-
Nach
lebhaftem Rühren
eines Gemischs der Titelverbindung der Stufe (F) von Beispiel 21
(55 mg; 0,13 mmol), der Titelverbindung der Stufe (C) dieses Beispiels
(57 mg; 0,40 mmol), AcOH (0,054 ml) und 3 Å Molekularsiebe (500 mg) in
1,2 ml CH2Cl2 wurde
bei Raumtemperatur für
1 Stunde Natriumtriacetoxyborhydrid (87 mg; 0,40 mmol) zugegeben.
Nach 4 Stunden Rühren
bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch durch Celite filtriert,
und das Filtrat wurde mit CH2Cl2 (25
ml) verdünnt
und mit Wasser (20 ml) gewaschen. Die organische Phase wurde getrocknet
(MgSO4) und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde auf einer 2,5 × 10
cm Kieselgelsäule
unter Verwendung von 1 L EtOAc : Hex. 1 : 1 und 1 L EtOAc : Hex.
3 : 1 als mobiler Phase chromatographiert. Eine Konzentration der
reinsten Fraktionen ergab ein Material von ungenügender Reinheit. Das Material
wurde einer präparativer
HPLC (Flussrate = 35 ml/min; 30 × 500 mm s-10 ODS-120 Å Säule, unter Verwendung
eines stufenweisen Gradienten von 44% MeOH/H2O
+ 0,1% TFA bis 56% MeOH/H2O + 0,1% TFA in
2% Inkrementen bei 5 Minutenintervallen) zugeführt. Die reinen Fraktionen
wurden aufkonzentriert und in ~0,5 ml MeOH gelöst. 1 N HCl (0,5 ml) wurde
zugegeben, gefolgt von 5 ml Wasser. Das Gemisch wurde eingefroren
und lyophilisiert, um 48 mg (66%) der Titelverbindung dieses Beispiels
als weißes
Pulver zu liefern, Schmp. 105–120°C.
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Beispiele 77 bis 139
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Die
Verbindungen der Beispiele 77 bis 139 weisen die nachstehende Struktur
auf, wobei R* jener Rest ist, der in der nachstehenden Tabelle I
gezeigt wird.
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Diese
Verbindungen wurden wie folgt automatisiert hergestellt. Zu einem
Fläschchen,
das eine Säure R*-COOH
(0,075 mmol) enthielt, wurde eine Lösung von 2'-[(Methylamino)methyl]-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
(32,9 mg, 0,075 mmol), hergestellt wie in Stufe (A) von Beispiel 28
beschrieben, in 0,34 ml CH2Cl2 und
0,09 ml DMF gegeben, gefolgt von einer Lösung von 1,3-Diisopropylcarbodiimid
(0,28 N, 0,320 ml, 0,09 mmol) in CH2Cl2. Das Reaktionsgemisch wurde für 3 Minuten
an einem Vortex Mixer verwirbelt und bei Raumtemperatur für 24 Std.
stehen gelassen. Das Gemisch wurde dann auf 1,5 g eines Starken-Anionen-Austauscher
("SAX", quartäres Amin)
Harzes geladen und mit 20 ml CH2Cl2 und dann 10 ml 3% TFA in CH2Cl2 eluiert, um die gewünschte Verbindung zu ergeben.
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ΔHPLC Bedingungen
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- Säule:
YMC S3 ODS 4,6 × 50
mm
- Gradientenelution von 0–100%
B innerhalb 8 min und halten bei 100% B für 3 min.
- Flussrate: 2,5 ml/min
- A: 10% MeOH-90% Wasser-0,2% H3PO4
- B: 90% MeOH-10% Wasser-0,2% H3PO4
- Detektionswellenlänge:
254 nm
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Beispiel
140
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[hydroxy-(5-phenyl-2-oxazolyl)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
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A. 5-Phenyloxazol
-
Ein
Gemisch von Tosylmethylisocyanid (5,86 g, 30 mmol), Benzaldehyd
(3,18 g, 30 mmol) und K2CO3 (6,22
g, 45 mmol) in 60 ml MeOH wurde für 2 Std. Rückfluss erhitzt und aufkonzentriert.
250 ml EtOAc wurden zugegeben, und das Gemisch wurde mit H2O, Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde auf Kieselgel unter Verwendung von 15 : 1 Hexan/EtOAc chromatographiert,
um die Titelverbindung dieser Stufe (2,5 g, 57%) als weißen Feststoff
zu liefern.
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B. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[hydroxy-(5-phenyl-2-oxazolyl)methyl]-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
der Titelverbindung von Stufe (A) (324 mg, 2,23 mmol) in 9 ml THF
und 4,5 ml Et2O wurde bei –78°C n-BuLi
(2 M in Pentan, 1,23 ml, 2,46 mmol) gegeben. Nach Rühren für 30 min
bei –78°C wurde eine
Lösung der
Titelverbindung der Stufe (E) von Beispiel 21 (760 mg, 1,49 mmol)
in 3 ml THF tropfenweise zugegeben. Die Umsetzung wurde bei –78°C für 30 min
gerührt
und dann auf Raumtemperatur erwärmt
und für
2 Std. gerührt.
Die Umsetzung wurde mit gesätt.
NH4Cl gequencht, mit EtOAc extrahiert. Die
organischen Extrakte wurden mit H2O, Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel unter
Verwendung von Hexan/EtOAc 1 : 1,5 chromatographiert, um die Titelverbindung
dieser Stufe (540 mg, 55%) als Gummi zu liefern.
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C. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[hydroxy-(5-phenyl-2-oxazolyl)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
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Zu
einer Lösung
der Titelverbindung von Stufe (B) (200 mg, 0,305 mmol) in 10,2 ml
CH3CN wurde Me3SiCl
(199 mg, 1,83 mmol) gegeben, gefolgt von NaI (274 mg, 1,83 mmol).
Das Gemisch wurde für
1 Std. bei Raumtemperatur gerührt.
Zusätzliches
Me3SiCl (199 mg, 1,83 mmol) und NaI (274
mg, 1,83 mmol) wurden in drei Portionen zugegeben, und die Umsetzung
wurde für
zusätzlich
5,5 Std. gerührt.
Das Gemisch wurde zu 5 ml H2O und 50 ml
EtOAc gegeben. Die organische Phase wurde mit gesätt. Na2S2O3 und
Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde mittels präparativer
HPLC auf einer ODS S10 Säule
unter Verwendung von 27% Lösungsmittel
A (10% MeOH, 90% H2O, 0,1% TFA) und 73%
Lösungsmittel
B (90% MeOH, 10% H2O, 0,1% TFA) gereinigt,
um die Titelverbindung dieses Beispiels (65 mg, 37%) als weißen Feststoff
zu liefern, Schmp. 125–135°C (amorph).
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Beispiel
141
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-[(5-phenyl-2-oxazolyl)methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
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A. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)-2'-[[(phenoxythioxo)oxy](5-phenyl-2-oxazolyl)methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
der Titelverbindung der Stufe (B) von Beispiel 140 (92 mg, 0,14
mmol) in 1,4 ml CH3CN wurde Phenylchlorthionoformiat
(169 mg, 0,98 mmol) gegeben, gefolgt von 4-Dimethylaminopyridin (137 mg, 1,12 mmol). Das
Gemisch wurde bei Raumtemperatur über Nacht gerührt. 20
ml EtOAc wurden zugegeben; und das Gemisch wurde mit H2O,
Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Hexan/EtOAc 1 : 1,5 chromatographiert, um die
Titelverbindung dieser Stufe als Gummi zu liefern.
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B. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)-2'-[(5-phenyl-2-oxazolyl)methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Das
gesamte Material, das als Titelverbindung von Stufe (A) erhalten
wurde, Tributylzinnhydrid (114 mg, 0,39 mmol) und 2,2'-Azobis-(2-methylpropionitril)
(8 mg) in 3 ml Toluol wurde für
3 Std. Rückfluss
erhitzt. Der Rückstand
wurde auf Kieselgel unter Verwendung von 1 : 1,5 Hexan/EtOAc chromatographiert,
um die Titelverbindung dieser Stufe (26 mg, 29% für zwei Stufen)
als Gummi zu liefern.
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C. N-3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-[(5-phenyl-2-oxazolyl)methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
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Zu
einer Lösung
der Titelverbindung von Stufe (B) (26 mg, 0,041 mmol) in 2 ml CH3CN wurde Me3SiCl (26,5
mg, 0,244 mmol) gegeben, gefolgt von NaI (35 mg, 0,244 mmol). Das
Gemisch wurde für
20 min bei Raumtemperatur gerührt.
Zusätzliches
Me3SiCl (26,5 mg, 0,244 mmol) und NaI (35
mg, 0,244 mmol) wurden in drei Portionen zugegeben, und die Umsetzung
wurde für
zusätzlich
1,5 Std. gerührt.
Das Gemisch wurde dann zu 2 ml H2O und 25
ml EtOAc gegeben. Die organische Phase wurde mit gesätt. Na2S2O3 und
Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde mittels präparativer
HPLC auf einer ODS S 10 Säule
unter Verwendung von 21% Lösungsmittel
A (10% MeOH, 90% H2O, 0,1% TFA) und 79% Lösungsmittel
B (90% MeOH, 10% H2O, 0,1% TFA) gereinigt,
um die Titelverbindung dieses Beispiels (13 mg, 58%) als weißen Feststoff
zu liefern, Schmp. 120–128°C (amorph).
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Beispiel
142
2'-[[(2,2-Difluor-2-phenylethyl)amino]methyl]-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid-monohydrochlorid
-
A. α,α-Difluorbenzolessigsäureethylester
-
Ein
Gemisch von Ethylphenylglyoxalat (α-Oxobenzolessigsäureethylester;
7,12 g; 40 mmol) und Diethylaminoschwefeltrifluorid (5,9 ml; 44
mmol) wurde 18 Std. bei Raumtemperatur gerührt. Danach wurde das Reaktionsgemisch
vorsichtig auf Eis geschüttet,
und das Eis schmolz, das so erhaltene Gemisch wurde mit Ether (200
ml) extrahiert. Die organische Phase wurde mit gesättigter
NaHCO3-Lösung
(2 × 75
ml), und Kochsalzlösung
(50 ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4) und
zu einer gelben Flüssigkeit
aufkonzentriert. Eine Destillation bei 75–80°C; 3–4 mmHg lieferte 6,04 g (75%)
der Titelverbindung dieser Stufe als farblose Flüssigkeit.
1H
NMR (CDCl3): δ 1,29 (t, J = 7,5 Hz, 3H), 4,28
(q, J = 7,5 Hz, 2H), 7,46 (m, 3H), 7,61 (m, 2H).
13C
NMR (CDCl3): δ 13,5, 62,8, 113,1 (t, JC-F = 251 Hz), 125,1, 128,3, 130,7, 132,6
(t, JC-F2 = 25,5 Hz), 163,9 (t, JC-F2 = 35 Hz).
-
B. α,α-Difluorbenzolacetamid
-
Eine
Lösung
der Titelverbindung von Stufe (A) (6,00 g; 30 mmol) in 50 ml EtOH
wurde mit wasserfreiem NH3 gesättigt. Eine
exotherme Reaktion wurde beobachtet. Nach Rühren des Reaktionsgemisches
für 60 Std.
bei Raumtemperatur wurden die flüchtigen
Substanzen im Vakuum entfernt, und der feste Rückstand wurde in einer minimalen
Menge von heißem
Ethylacetat aufgenommen. Eine kleine Menge von unlöslichem
Material wurde abfiltriert, und Hexan wurde bis zur leichten Trübung zu
dem Filtrat gegeben. Nach Abkühlen
auf Raumtemperatur und Stehen lassen für mehrere Std. wurden die Kristalle
filtriert und getrocknet um 4,68 g (91%) der Titelverbindung dieser
Stufe als farblosen, kristallinen Feststoff zu liefern.
1H NMR (CDCl3): δ 7,49 (m,
3H), 7,61 (d, J = 7,5 Hz, 2H),
13C
NMR (CDCl3): δ 115,1 (t, JC-F =
252 Hz), 125,8, 129,0, 131,4, 133,3 (t, JC-F2 =
25,5 Hz), 167,5 (t, JC-F2 = 25 Hz).
-
C. β,β-Difluorbenzolethanamin
-
Borandimethylsulfid
(1,5 ml; 15,4 mmol) wurde bei Raumtemperatur während 30 Minuten zu einer Lösung der
Titelverbindung von Stufe (B) (1 g; 5,84 mmol) in 6 ml THF tropfenweise
zugegeben. Nach Rühren für 18 Std.
bei Raumtemperatur und 2 Std. unter Rückflusskochen wurde das Reaktionsgemisch
auf 0°C
abgekühlt,
und 3 ml Methanol wurden vorsichtig während 15 Minuten zugegeben.
Die Lösung
wurde mit HCl (g) gesättigt,
und das trübe
Gemisch wurde 6 Std. bei Raumtemperatur, 30 Minuten unter Rückflusskochen
und 60 Std. bei Raumtemperatur gerührt. Nach Entfernung der flüchtigen
Substanzen im Vakuum wurde der Rückstand
zwischen Ether (50 ml) und 1 N HCl (30 ml) verteilt. Die Etherphase
wurde mit 1 N HCl (10 ml) extrahiert, und die vereinigten wässrigen
Phasen wurden mit Ether (50 ml) zurückgewaschen. Nach Einstellung
des pH auf 8 mit festem NaHCO3 wurde 1 N
NaOH (1 ml) zugegeben, und die wässrige
Phase wurde mit Ether (50 ml) extrahiert. Nach Waschen mit gesättigter
NaHCO3-Lösung (25
ml), Wasser (25 ml) und Kochsalzlösung (25 ml) wurde die Etherphase
getrocknet (MgSO4) und aufkonzentriert,
um 355 mg (39%) der Titelverbindung dieser Stufe als farblose Flüssigkeit
zu liefern.
1H NMR (CDCl3): δ 3,17 (t,
J = 14,5 Hz, 2H), 7,47 (m, 5H).
13C
NMR (CDCl3): δ 49,4 (t, JC-F2 =
30,8 Hz), 121,6 (t, JC-F = 242,1 Hz), 125,2,
128,5, 130,0, 135,5 (t, JC-F2 = 26,4 Hz).
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D. 2'-[[(2,2-Difluor-2-phenylethyl)amino]methyl]-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid-monohydrochlorid
-
Nach
lebhaftem Rühren
eines Gemischs der Titelverbindung der Stufe (F) von Beispiel 21
(50 mg; 0,12 mmol), der Titelverbindung der Stufe (C) dieses Beispiels
(80 mg; 0,50 mmol), AcOH (0,067 ml) und 3 Å Molekularsiebe (500 mg) in
1 ml CH2Cl2 wurde
bei Raumtemperatur für
1 Stunde Natriumtriacetoxyborhydrid (109 mg; 0,50 mmol) zugegeben.
Nach 18 stündigem
Rühren
bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch durch Celite filtriert,
und das Filtrat wurde mit CH2Cl2 (25
ml) verdünnt
und mit Wasser (20 ml) und Kochsalzlösung (10 ml) gewaschen. Die
organische Phase wurde getrocknet (MgSO4)
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde auf einer 2,5 × 10
cm Kieselgelsäule
unter Verwendung von 500 ml EtOAc : Hex. 1 : 1 und 500 ml EtOAc
: Hex. 3 : 1 als mobiler Phase chromatographiert. Eine Konzentration
der reinsten Fraktionen ergab ein Material von ungenügender Reinheit.
Das Material wurde einer präparativer
HPLC (Flussrate = 35 ml/min; 30 × 500 mm s-10 ODS-120 Å Säule unter
Verwendung eines stufenweisen Gradienten von 40% MeOH/H2O +
0,1% TFA bis 68% MeOH/H2O + 0,1% TFA in
2% Inkrementen bei 5 Minutenintervallen) zugeführt. Die reinen Fraktionen
wurden aufkonzentriert und in 0,25 ml MeOH gelöst. 1 N HCl (0,25 ml) wurde
zugegeben, gefolgt von 2,5 ml Wasser. Das Gemisch wurde eingefroren
und lyophilisiert, um 43 mg (60%) der Titelverbindung dieses Beispiels
als hellgelben Feststoff zu liefern, Schmp. 122–135°C.
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Beispiel
143
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-(1H-imidazol-1-ylmethyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid-monohydrochlorid
-
A. 2'-(Brommethyl)-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
der Titelverbindung der Stufe (B) von Beispiel 57 (150 mg, 0,26
mmol) in 0,65 ml DMF wurde Imidazol (106 mg, 1,56 mmol) gegeben,
gefolgt von K2CO3 (215
mg, 1,56 mmol). Das Gemisch wurde für 3 h bei 40°C gerührt, mit
10 ml H2O verdünnt und mit 3 × 20 ml
EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit
H2O, Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
und aufkonzentriert, um die Titelverbindung dieser Stufe als Gummi
zu liefern.
-
B. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-(1H-imidazol-1-ylmethyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid-monohydrochlorid
-
Zu
einer Lösung
der Titelverbindung von Stufe (A) in 5,2 ml CH3CN
wurde Me3SiCl (169 mg, 1,56 mmol) gegeben,
gefolgt von NaI (231 mg, 1,56 mmol). Das Gemisch wurde für 30 min
bei Raumtemperatur gerührt.
Zusätzliches
Me3SiCl (169 mg, 1,56 mmol) und NaI (231
mg, 1,56 mmol) wurden in drei Portionen zugegeben, und die Umsetzung
wurde für
zusätzlich
1,5 h gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde dann zu 3 ml H2O
und 25 ml EtOAc gegeben. Die organische Phase wurde abgetrennt und
mit gesättigtem,
wässrigem Na2S2O3 und
Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde mittels präparativer
HPLC auf einer ODS S10 Säule
unter Verwendung von 50% Lösungsmittel
A (10% MeOH, 90% H2O, 0,1% TFA) und 50%
Lösunsgsmittel
B (90% MeOH, 10% H2O, 0,1% TFA) gereinigt,
um das Produkt zu liefern, das mit 1,04 ml wässriger 0,5 N HCl behandelt
und dann aufkonzentriert wurde, um die Titelverbindung dieses Beispiels
(90 mg, 68% für
zwei Stufen) als weißen
Feststoff zu liefern, Schmp. 135–145°C (amorph).
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Beispiel
144
N-3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-phenoxymethyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)-2'-(phenoxymethyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
der Titelverbindung der Stufe (B) von Beispiel 57 (100 mg, 0,17
mmol) in 0,27 ml DMF wurde NaH (60% in Mineralöl, 8,3 mg, 0,21 mmol) gegeben
und bei Raumtemperatur für
20 min gerührt.
Zu dem Gemisch wurde Phenol (18 mg, 0,19 mmol) gegeben, und die
Umsetzung wurde für
3 Std. bei Raumtemperatur gerührt. 10
ml H2O wurden zugegeben, und das Gemisch
wurde mit 3 × 20
ml EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden
mit H2O, Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
und aufkonzentriert, um die Titelverbindung dieser Stufe als Gummi
zu liefern.
-
B. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-phenoxymethyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
der Titelverbindung von Stufe (A) in 6 ml 95% EtOH wurden 6 ml einer
6 N HCl gegeben. Die Umsetzung wurde für 1,5 h Rückfluss erhitzt und aufkonzentriert.
Der Rückstand
wurde mit NaHCO3 auf pH ~5 neutralisiert
und mit 3 × 20
ml EtOAc extrahiert. Die organischen Extrakte wurden mit Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von CH2Cl2/MeOH
100 : 2 chromatographiert, um die Titelverbindung dieses Beispiel
(48 mg, 55% für
zwei Stufen) als weißen
Feststoff zu liefern, Schmp. 91–97°C (amorph).
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Beispiel
145
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-[(4-phenyl-1-piperazinyl)methyl][(1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Nach
lebhaftem Rühren
eines Gemischs der Titelverbindung der Stufe (F) von Beispiel 21
(42 mg; 0,10 mmol), 1-Phenylpiperazin (46 μl; 0,30 mmol), AcOH (0,04 ml;
0,68 mmol) und 3 Å Molekularsiebe
(350 mg) in 1 ml CH2Cl2 wurde
bei Raumtemperatur für
1 Stunde Natriumtriacetoxyborhydrid (65 mg; 0,30 mmol) zugegeben.
Nach Rühren
für 20
Std. bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch durch Celite
filtriert, und das Filtrat wurde mit CH2Cl2 (20 ml) verdünnt und mit Wasser (20 ml)
gewaschen. Die organische Phase wurde getrocknet (MgSO4)
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde auf einer 2,5 × 10
cm Kieselgelsäule
unter Verwendung eines stufenweisen Gradienten von 200 ml @ CH2Cl2 bis 4% MeOH/CH2Cl2 in 1% Inkrementen
chromatogaphiert. Die reinen Fraktionen wurden aufkonzentriert und
in ~0,5 ml MeOH gelöst.
Wasser (2,5 ml) wurde zugegeben, und das Gemisch wurde eingefroren
und lyophilisiert, um 44 mg (79%) der Titelverbindung dieses Beispiels
als weißes
Pulver zu liefern, Schmp. 123–131°C.
-
Beispiel
146
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-(3-phenylpropoxy)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. 2-Brom-5-(2-oxazolyl)phenol
-
Zu
einer Lösung
der Titelverbindung der Stufe (F) von Beispiel 19 (0,52 g, 2,05
mmol) in 15 ml CH2Cl2 wurde
bei –78°C BBr3 (1,0 M Lösung in CH2Cl2, 2,45 ml) gegeben, und das Gemisch wurde
langsam auf Raumtemperatur erwärmt
und für
36 Std. bei Raumtemperatur gerührt.
Eine zusätzliche
Portion BBr3 (1,23 ml) wurde zugegeben und
das Gemisch bei Raumtemperatur für
zusätzlich
24 Std. gerührt.
Das Gemisch wurde dann zu 25 ml Wasser gegeben, und die Lösung wurde
mit 3 × 25
ml EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden
mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft. Der so erhaltene
Rückstand
wurde auf 25 g Kieselgel unter Verwendung von Hexan : EtOAc 3 :
1 chromatographiert, um 0,48 g (98%) der Titelverbindung dieser
Stufe als farblosen Gummi zu liefern.
-
B. 2-[4-Brom-3-(3-phenylpropoxy)phenyl]oxazol
-
Zu
einer Lösung
der Titelverbindung von Stufe (A) (0,42 g, 1,75 mmol) in 5 ml DMF
wurden bei 50°C wasserfreies
Kaliumcarbonat (0,29 g, 2,09 mmol) und 1-Brom-3-phenylpropan (0,52
g, 2,63 mmol) gegeben und für
15 Std. gerührt.
Das Gemisch wurde dann zu 25 ml Wasser gegeben, und die Lösung wurde
mit 3 × 25
ml EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden
mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft. Der so erhaltene
Rückstand
wurde auf 25 g Kieselgel unter Verwendung von Hexan : EtOAc 3 : 1
chromatographiert, um 0,32 g (51%) der Titelverbindung dieser Stufe
als hellgelbes Öl
zu liefern.
-
C. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)-2'-(3-phenylpropoxy)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
des Pinakolesters N-[(2-Methoxyethoxy)methyl]-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-2-(4,4,5,5-tetramethyl-1,3,2-dioxaborolan-2-yl)benzolsulfonamid
(0,377 g, 0,81 mmol) (hergestellt wie in U.S. Patentanmeldung Seriennr.
_____ (Anwaltsaktenzeichen Nr. HA689a) beschrieben, eingereicht
am 21. Januar 1997 von Polniaszek et al., betitelt "Methods for the Preparation
of Biphenyl Isoxazole Sulfonamides", hierin durch die Bezugnahme eingebracht,
und in dem nachstehenden Abschnitt "Herstellung eines Pinakolesters") und der Titelverbindung
von Stufe (B) (0,29 g, 0,81 mmol) in 15 ml Toluol wurde Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0)
(0,047 g, 0,04 mmol) gegeben, gefolgt von 7 ml 2 M wässr. Natriumcarbonat
und 7 ml 95% EtOH. Das Gemisch wurde für 2 Std. unter Argon Rückfluss
erhitzt, dann mit 100 ml Wasser verdünnt und mit 3 × 50 ml
EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden einmal
mit 100 ml Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde auf 50 ml Kieselgel
unter Verwendung von Hexanen/EtOAc 1 : 1 chromatographiert, um 0,41
g (82%) der Titelverbindung dieser Stufe als farblosen Gummi zu
liefern.
-
Herstellung
des Pinakolesters
-
i.
2-Brom-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)benzolsulfonamid
-
Ein
2 L Dreihalskolben, ausgestattet mit einem über Kopf angebrachten mechanischen
Rührer,
einem 250 ml Zugabetrichter und einer Argonleitung wurde mit 2-Brombenzolsulfonylchlorid
(150 g, 587 mmol, im Handel erhältlich)
und wasserfreiem Pyridin (150 ml) beladen. Die so erhaltene hellgelbe
Lösung
wurde auf –18°C (innere
Temperatur) durch ein Eis/Salzbad abgekühlt. Eine Lösung von 5-Amino-3,4-dimethylisoxazol (69,1
g, 616 mmol, im Handel erhältlich)
in wasserfreiem Pyridin (195 ml) wurde unter Rühren innerhalb 1 Stunde durch
den Zugabetrichter tropfenweise zugegeben. Die Reaktionstemperatur
stieg während
der Zugabe nicht über
6°C an.
Nach der Zugabe wurde das Eis/Salzbad entfernt, und das Reaktionsgemisch
wurde dann auf Raumtemperatur erwärmt, für 1 Stunde gerührt, und
dann für
21 Stunden bei 40°C
gerührt.
-
Das
Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt und auf ein Gemisch von
Eiswasser (3 L) und Celite (37,5 g) geschüttet. Nach Rühren für 20 Minuten
wurde es filtriert und mit Wasser (250 ml × 3) gespült. Aktivkohle (45 g) wurde
zu dem Filtrat gegeben. Das Gemisch wurde für 40 Minuten bei Raumtemperatur
gerührt
und wurde durch eine Schicht von Celite filtriert. Die Celite-Schicht
wurde mit Wasser (500 ml × 3)
gespült.
Das Filtrat wurde durch tropfenweise Zugabe von kalter HCl (6 N,
750 ml) während
2 Stunden unter heftigem Rühren
angesäuert.
Ein Produktniederschlag trat auf, und das Gemisch wurde nach der
HCl-Zugabe weitere
1 Stunden gerührt.
-
Das
Gemisch wurde filtriert, der Feststoff wurde mit kaltem Wasser (750
ml × 4)
gespült,
und für
3 Tage Saug-getrocknet. Die Titelverbindung dieser Stufe i wurde
als gelblich weißer
Feststoff (171 g) in 88% Ausbeute erhalten (HPLC Flächenprozent
= 97,4%)
Dünnschichtchromatographie
(DC): Rf = 0,47 (Kieselgel von Whatman;
Ethylacetat (EtOAc) : Hexane/1 : 1; Visualisierung CAM oder UV)
-
Alternative Herstellung
für die
Titelverbindung dieser Stufe i
-
Ein
1 L Dreihalskolben wurde unter Argonatmosphäre mit 2-Brombenzolsulfonylchlorid
(50 g, 196 mmol) und wasserfreiem 1,2-Dichlorethan (125 ml) beladen.
Die so erhaltene farblose Lösung
wurde auf 0°C abgekühlt und
wasserfreies Pyridin (40 ml, 396 mmol) wurde zugegeben, gefolgt
von der Zugabe des 5-Amino-3,4-dimethylisoxazols (24,1 g, 196 mmol)
als Feststoff. Nach der Zugabe wurde das Eisbad entfernt, und das
Reaktionsgemisch wurde für
21 Stunden auf 55°C
erhitzt, um ein Reaktionsrohgemisch zu ergeben, das die Titelverbindung
dieser Stufe i enthielt.
-
ii. 2-Brom-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]benzolsulfonamid
-
Ein
1 L Dreihalskolben, der mit einem mechanischen Rührer ausgestattet war, wurde
unter Argonatmosphäre
mit Kaliumcarbonat (130,5 g, 944 mmol) und wasserfreiem Dimethylformamid
(DMF, 286 ml) beladen. Das heterogene Gemisch wurde für 15 Minuten
bei Raumtemperatur gerührt.
Die Titelverbindung von Stufe i (125 g, 378 mmol) wurde als Feststoff
zugegeben. Das Gemisch wurde wieder für 15 Minuten bei Raumtemperatur
gerührt.
Methoxyethoxymethylchlorid (MEMCl, 47,5 ml, 415,8 mmol) wurde in
40 Minuten tropfenweise durch einen Zugabetrichter zugegeben. Nach
der Zugabe wurde das Reaktionsgemisch für 40 Minuten gerührt. Die
Umsetzung wurde mittels HPLC überwacht.
-
Das
Reaktionsgemisch wurde durch die Zugabe von Ethylacetat (400 ml)
verdünnt,
für 5 Minuten
gerührt
und filtriert. Der Feststoff wurde mit Ethylacetat (200 ml × 2) und
Hexanen (250 ml × 2)
gewaschen. Das Filtrat wurde mit Aktivkohle (25 g) behandelt, für 1 Stunde
bei Raumtemperatur gerührt
und durch eine Celite-Schicht filtriert. Die Celite-Schicht wurde
mit Ethylacetat (50 ml × 3)
gespült.
Die Ethylacetatphasen wurden vereinigt und mit Na2CO3 (1 M, 500 ml) gewaschen. Ein Niederschlag
trat in der wässrigen
Phase auf. Dieser wurde durch die Zugabe von Wasser (750 ml) unterdrückt. Die
wässrige
Phase wurde abgetrennt und verworfen. Die organische Phase wurde
mit Wasser (750 ml) und Kochsalzlösung (500 ml × 2) gewaschen, über Na2SO4 getrocknet,
filtriert und zu einer gelblichen halbfesten Masse (157,3 g, 99%
Massenbilanz) aufkonzentriert.
-
Der
Rückstand
wurde in Ethanol (125 ml) gelöst
und in einem Gefrierschrank (0°C)
für 20
Stunden beiseite gestellt. Eine Kristallisation trat ein. Der Feststoff
wurde filtriert und Sauggetrocknet. Die Titelverbindung dieser Stufe
ii wurde als gelblich weißer
Feststoff (75,65% Ausbeute, HPLC Flächenprozent = 98,2%) erhalten.
DC:
Rf = 0,55 (Kieselgel von Whatman; EtOAc
: Hexanen 1 : 1; Sichtbarmachung: CAM oder UV)
-
Alternative Herstellungsweise
für die
Titelverbindung dieser Stufe ii
-
Das
Reaktionsgemisch, das bei dem alternativen Verfahren für die Herstellung
der Titelverbindung von Stufe i erhalten wurde, wurde auf Raumtemperatur
abgekühlt
und unter verringertem Druck auf einem Rotationsverdampfer bei 40°C zu einem
dunklen, dicken Öl
(102 g) aufkonzentriert. Das dunkle Öl (98 g, 188 mmol) wurde in
wasserfreiem Dichlormethan (240 ml) gelöst. Diisopropylethylamin (97
ml, 4 Äquivalente)
wurde zugegeben, gefolgt von einer Tropfenweisen Zugabe von Methoxyethoxymethylchlorid
(25,7 ml, 225,6 mmol). Das Reaktionsgemisch wurde für 4 Stunden
bei Raumtemperatur gerührt.
-
Das
Reaktionsgemisch wurde unter verringertem Druck auf einem Rotationsverdampfer
zu einem dicken Öl
aufkonzentriert, in EtOAc (400 ml) gelöst, und Aktivkohle (10 g) wurde
zugegeben. Das Aktivkohlegemisch wurde für 30 Minuten bei Raumtemperatur
gerührt
und wurde durch eine Celite-Schicht filtriert. Die Celite-Schicht
wurde mit EtOAc (100 ml × 3)
und Hexanen (200 ml × 2)
gespült.
Das Filtrat wurde in einen Scheidetrichter transferiert und mit
Wasser (100 ml × 2),
HCl (0,5 N, 100 ml × 2),
Wasser (100 ml × 2)
und Kochsalzlösung
(100 ml × 2)
gewaschen, über
Na2SO4 getrocknet,
filtriert und zu einem dicken Öl
(64,9 g, 83% Massenbilanz) aufkonzentriert.
-
Das
dicke Öl
wurde in Ethanol (EtOH, 65 ml) gelöst, mit einem Eisbad auf 0°C abgekühlt, mit
Produkt angeimpft und für
6 Stunden bei 0°C
gerührt.
Eine Kristallisation trat ein. Der Feststoff wurde filtriert und Saug-getrocknet.
Die Titelverbindung dieser Stufe ii wurde als gelblicher Feststoff
(62% Gesamtausbeute, HPLC Flächenprozent
= 98,2%) erhalten.
DC: Rf = 0,55 (Kieselgel
von Whatman; EtOAc : Hexane 1 : 1; Sichtbarmachung: CAM oder UV)
-
iii. 2-Boron-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]benzolsulfonamid
-
sEin
trockener 1-Liter 3-Halsrundkolben, der mit einem über Kopf
angebrachten mechanischen Rührer,
Gasadapter, Thermoelement und Septum ausgestattet war, wurde mit
der Titelverbindung von Stufe ii (40,0 g; 95,4 mmol) beladen und
dann gründlich
entgast und unter Argonatmosphäre
gesetzt. Tetrahydrofuran (THF, 185 ml) wurde durch eine Spritze
zugegeben, und das Gemisch wurde auf etwa –100°C (innere Temperatur) abgekühlt. n-Butyllithium
(n-BuLi, 42,5 ml,
101 mmol, 2,38 M in Hexanen) wurde während einem Zeitraum von 16
Minuten tropfenweise zugegeben, während die innere Temperatur
zwischen –97°C und –101°C gehalten wurde.
Die blassgelb-orange Lösung
wurde für
zusätzlich
16 Minuten bei etwa –98°C bis –101°C gerührt.
-
Trimethylborat
(16,0 ml, 140,9 mmol) in THF (24 ml) wurde während 14,5 Minuten tropfenweise
zugegeben, während
die innere Temperatur zwischen –96°C und –99°C gehalten
wurde. Das Gemisch wurde für etwa
44 Minuten bei etwa –93°C bis –101°C gerührt und
für zusätzlich 39
Minuten bei etwa –93°C bis –72°C. HCl (3,0
N, 120 ml, 360 mmol) wurde zu der Umsetzung gegeben (die Lösung erwärmte sich
durch Exothermie auf etwa –7°C) und wurde
für 20
Minuten (–7°C bis +6°C) gerührt. Die
zwei Phasen wurden in einem Scheidetrichter getrennt, und die wässrige Phase
wurde mit Toluol (3 × 120
ml) und t-Butylmethylether (MTBE, 3 × 100 ml) gewaschen. Die vereinigte
organische Phase wurde mit Kochsalzlösung (4 × 100 ml) gewaschen, über Na2SO4 getrocknet und
auf einem Rotationsverdampfer zu einem Volumen von etwa 100 ml aufkonzentriert, das
die Titelverbindung dieser Stufe iii (HPLC Flächenprozent = 97,7%) enthielt.
-
Alternative Herstellungsweise
der Titelverbindung dieser Stufe iii
-
Ein
500 ml 3-Halskolben, der mit einem Rührstab ausgestattet war, wurde
mit der Titelverbindung von Stufe ii (20,0 g, 47,7 mmol) beladen
und 0,5 Std. mit Argon gespült.
Wasserfreies THF (200 ml) wurde durch eine Spritze zugegeben, und
der Kolben wurde in einem Aceton/Trockeneisbad auf –78°C abgekühlt. Phenyllithium
(PhLi, 37,1 ml, 48,2 mmol, 1,3 M in Cyclohexanether, titriert gemäß J. Organomet.
Chem., 186, 155 (1980), und als 1,3 M bestimmt) wurde über einen
Zeitraum von 25 Minuten durch einen Zugabetrichter zugegeben. Die
Zugaberate von PhLi war so, dass die innere Temperatur des Reaktionsgemischs
unterhalb –75°C gehalten
wurde. Die so erhaltene Lösung
wurde für
15 Minuten bei –78°C gerührt, im
Anschluss wurde eine Lösung
von Trimethylborat (10,8 ml, 95,4 mmol) in THF (5 ml) während 15
Minuten tropfenweise durch eine Kanüle in das Reaktionsgemisch
eingebracht. Die Trimethylborat/THF Lösung wurde vor der Zugabe in
einem Eis-Wasserbad gekühlt.
Die Zugaberate wurde so gehalten, dass die innere Temperatur des
Reaktionsgemischs nicht über –73°C stieg.
Das Reaktionsgemisch wurde für
0,5 Std. bei –78°C gerührt und
dann durch tropfenweise Zugabe einer Essigsäurelösung (15 ml) in THF (10 ml)
gequencht. Die angesäuerte
Lösung
wurde für
10 Minuten bei –78°C gerührt, im
Anschuss wurde die Lösung
auf 0°C
erwärmt.
Zu dieser wurde tropfenweise 1 N HCl (25 ml) gegeben. (1 N HCl wurde
durch Verdünnen
von 42 ml einer 2 N HCl in 500 ml Wasser hergestellt. Der Säureüberschuss
wurde zugegeben, um ein vollständiges
Quenchen sicherzustellen. Die HCl Lösung wurde vor der Zugabe in
einem Eis/Wasserbad vorgekühlt.)
Das Reaktionsgemisch wurde dann auf Raumtemperatur aufwärmen lassen
und mit t-Butylmethylether (TBME, 4 × 250 ml) extrahiert. Die organischen Phasen
wurden vereinigt und mit 0,5 N wässriger
NaOH (4 × 25
ml) extrahiert. Die wässrigen
Phasen wurden vereinigt und mit TBME (1 × 100 ml) zurückextrahiert.
Das wässrige
Extrakt wurde auf 0°C
abgekühlt
und der pH Wert auf 2,0 (pH-Meter) durch die tropfenweise Zugabe
einer 6 N HCl unter schnellem Rühren
eingestellt. Die angesäuerte
Lösung wurde
mit TBME (4 × 250
ml) extrahiert, die organischen Phasen vereinigt und über wasserfreiem
MgSO4 getrocknet. Die Suspension wurde filtriert
und die Lösung
aufkonzentriert, um die Boronsäure
der Titelverbindung dieser Stufe iii als blassbraunes Öl (17,1
g, 93%, HPLC Flächenprozent
= 88%) zu ergeben.
-
HPLC
Bedingungen: Säule – YMC ODS-A,
6 × 250
mm; aufgenommen bei 233 nm; Flussrate – 1,5 ml/min; Lösungsmittel
A (%): H2O/MeOH/H3PO4 90 : 10 : 0,2; Lösungsmittel B (%): H2O/MeOH/H3PO4 10 : 90 : 0,2; Gradient: 40% B zu 100%
B, linearer Gradient über
10 Minuten, 100% B für
5 Minuten, 40% B für
4 Minuten; Retentionszeit für
die Titelverbindung dieser Stufe iii = 8,3 Minuten.
-
iv. Pinakolester
-
Das
Gemisch von Stufe iii wurde mit Toluol (170 ml) verdünnt, um
ein Gesamtvolumen von etwa 270 ml zu ergeben, und der Kolben wurde
mit einer Dean-Stark Falle und einem magnetischen Rührstab ausgestattet.
Pinakol (11,6 g, 98,2 mmol) wurde zugegeben, und das so erhaltene
Gemisch wurde für
etwa 1,25 Std. auf Rückflusskochen
erhitzt. Wasser wurde aus der Dean-Stark Falle abgelassen, und der
Titel-Pinakolester dieser Stufe iv wurde in Lösung erhalten. (98% Umwandlung,
HPLC Flächenprozent
= 93,6%)
Umkehrphasen-HPLC Säule: YMC-Pack ODS-A; 150 × 6 mm;
S-5 mm, 120A und aufgenommen bei 233 nm; Lösungsmittel: A = 90% Wasser,
10% Methanol und 0,2% H3PO4;
B = 10% Wasser, 90% Methanol und 0,1% H3PO4; Flussrate: 100 ml pro Minute; Gradient;
40% B zu 100% B in 10 Minuten. Haltezeit: 5 Minuten bei 100% B.
Verringern auf 40% B und Halten für 5 Minuten. Retentionszeit
für das
Titelprodukt dieser Stufe iv – 11,5 Minuten.
-
Alternative Herstellungsweise
der Titelverbindung dieser Stufe iv
-
Die
Boronsäure,
die in dem alternativen Verfahren für die Herstellung der Titelverbindung
von Stufe iii (17,1 g, 44,5 mmol) erhalten wurde, wurde in einer
Lösung
von wasserfreiem Toluol (425 ml) und Pinakol (5,51 g, 46,7 mmol)
gelöst.
Der Kolben wurde in ein Ölbad
gestellt und für
2 Std. auf 120°C
erhitzt (Notiz: die Umsetzung war in den ersten 40 Minuten abgeschlossen)
und das Wasser kontinuierlich durch Verwendung einer Dean-Stark
Falle (Kolben und Falle mit Folie bedeckt; Gemisch kochte rasch
in annähernd
0,5 Std.) und Kühler entfernt.
Eine Analyse eines Aliquots (Aufarbeitung durch wiederholte azeotrope
Destillation mit CDCl3) mittels HPLC indizierte
eine vollständige
Umwandlung des Boronsäure-Startmaterials
zu der Titelverbindung dieser Stufe iv. Das Reaktionsgemisch wurde
auf Raumtemperatur abgekühlt
und aufkonzentriert, um die Titelverbindung dieser Stufe iv als
Toluollösung
zu liefern, HPLC Flächenprozent
= 86%. Eine Ausbeute von 100% wurde für die Umwandlung der Boronsäure zu dem
Pinakolester angenommen. Retentionszeit der Titelverbindung dieser
Stufe iv = 12,4 Minuten (unter Verwendung von HPLC Bedingungen wie
für das
Boronsäure-Startmaterial
beschrieben).
-
D. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-(3-phenylpropoxy)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
der Titelverbindung von Stufe (C) (0,36 g, 0,58 mmol) in 12 ml 95%
EtOH wurden 12 ml einer 6 N wässr.
HCl gegeben und für
1 Std. Rückfluss
erhitzt. Das Gemisch wurde dann mit 100 ml Wasser verdünnt und
mit 3 × 50
ml EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden
dann einmal mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft, um
0,36 g eines farblosen Gummis zu liefern. Der Rückstand wurde mittels präparativer
Umkehrphasen-HPLC auf einer 30 × 500
mm ODS S10 Säule
unter Verwendung von 89% Lösungsmittel
B (90% MeOH, 10% H2O, 0,% TFA) und 11% Lösungsmittel
A (10% MeOH, 90% H2O, 0,1% TFA) gereinigt.
Die passenden Fraktionen wurden gesammelt und mit wässrigem
Natriumbicarbonat auf pH 7 neutralisiert und auf 10 ml aufkonzentriert.
Die Lösung
wurde dann unter Verwendung von wässrigem Natriumbisulfat auf
pH 4 angesäuert,
und der weiße
Feststoff wurde filtriert und getrocknet, um 0,181 g (59%) der Titelverbindung
dieses Beispiels als weißen
Feststoff zu liefern, Schmp. 80–90°C.
-
Beispiel
147
2'-[(2,3-Dihydro-1H-indol-1-yl)methyl]-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid-monohydrochlorid
-
Nach
lebhaftem Rühren
eines Gemischs der Titelverbindung der Stufe (F) von Beispiel 21
(42 mg; 0,10 mmol), Indolin (34 μL;
0,30 mmol), AcOH (0,04 ml; 0,68 mmol) und 3 Å Molekularsiebe (350 mg) in
1 ml CH2Cl2 wurde
bei Raumtemperatur für
1 Stunde Natriumtriacetoxyborhydrid (65 mg; 0,30 mmol) zugegeben.
Nach 18 stündigem
Rühren
bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch durch Celite filtriert,
und das Filtrat wurde mit CH2Cl2 (20
ml) verdünnt
und mit Wasser (20 ml) gewaschen. Die organische Phase wurde getrocknet (MgSO4) und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde auf einer 2,5 × 10
cm Kieselgelsäule
unter Verwendung eines stufenweisen Gradienten von 200 ml CH2Cl2 zu 4% MeOH/CH2Cl2 in 1% Inkrementen
chromatographiert. Eine Konzentration der reinsten Fraktionen ergab
ein Material von ungenügender
Reinheit. Das Material wurde einer präparativer HPLC [Flussrate =
35 ml/min; 30 × 500
mm s-10 ODS-120 Å Säule, unter
Verwendung eines isokratischen Verfahrens (85% MeOH/H2O
+ 0,1% TFA)] zugeführt.
Die reinen Fraktionen wurden aufkonzentriert und in ~0,5 ml MeOH
gelöst.
1 N HCl (0,5 ml) wurde zugegeben, gefolgt von 2,5 ml Wasser. Das
Gemisch wurde eingefroren und lyophilisiert, um 43 mg (77%) der
Titelverbindung dieses Beispiels als fast weißen Feststoff zu liefern, Schmp.
130–140°C.
-
Beispiel
148
2'-[([1,1'-Biphenyl]-4-yloxy)methyl]-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. 2'-[([1,1'-Biphenyl]-4-yloxy)methyl]-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
der Titelverbindung der Stufe (B) von Beispiel 57 (60 mg, 0,10 mmol)
in 0,21 ml DMF wurde NaH (60% in Mineralöl, 5 mg, 0,13 mmol) gegeben
und für
20 min bei Raumtemperatur gerührt.
Zu dem Gemisch wurde 4-Phenylphenol (20 mg, 0,11 mmol) gegeben,
und das Reaktionsgemisch wurde für
4 Std. bei Raumtemperatur gerührt.
10 ml H2O wurden zugegeben, und das Gemisch
wurde mit 3 × 20
ml EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden
mit H2O, Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
und aufkonzentriert, um die Titelverbindung dieser Stufe als Gummi
zu liefern.
-
B. 2'-[([1,1'-Biphenyl]-4-yloxy)methyl]-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
der Titelverbindung von Stufe (A) in 3 ml 95% EtOH wurden 3 ml einer
6 N HCl gegeben. Die Umsetzung wurde für 1 h und 10 min Rückfluss
erhitzt und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde mit NaHCO3 auf pH > 8
neutralisiert und wurde dann mit wässr. NaHSO4 auf
pH 5 angesäuert
und mit 3 × 20 ml
EtOAc extrahiert. Die organischen Extrakte wurden mit Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Hexan/EtOAc/AcOH 70 : 30 : 0,25 chromatographiert,
um die Titelverbindung dieses Beispiels (45 mg, 75% für zwei Stufen)
als hellgelben Feststoff zu liefern, Schmp. 95–105°C (amorph).
-
Beispiel
149 N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-N-methyl[1,1'-biphenyl]-4-carboxamid
-
Zu
der Titelverbindung der Stufe (A) von Beispiel 28 (23 mg, 0,053
mmol) und 4-Biphenylcarbonylchlorid
(11,4 mg, 0,053 mmol) in 0,53 ml CH2Cl2 wurde bei 0°C Triethylamin (10,6 mg, 0,11
mmol) gegeben. Die Umsetzung wurde bei Raumtemperatur über Nacht
gerührt
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde mittels präparativer
HPLC auf einer ODS S10 Säule
unter Verwendung von 20% Lösungsmittel
A (10% MeOH, 90% H2O, 0,1% TFA) und 80%
Lösungsmittel
B (90% MeOH, 10% H2O, 0,1% TFA) gereinigt,
um die Titelverbindung dieses Beispiels (19 mg, 58%) als weißen Feststoff
zu liefern, Schmp. 137–146°C (amorph).
-
Beispiel
150
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-[(2-phenyl-1H-imidazol-1-yl)methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid-monohydrochlorid
-
A. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)-2'-[(2-phenyl-1H-imidazol-1-yl)methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Eine
Lösung
von 2-Phenylimidazol (28,8 mg, 0,2 mmol) in 0,5 ml trockenem THF
wurde unter einer Argonatmosphäre
auf 0°C
abgekühlt
und 60% Natriumhydrid (8 mg, 0,18 mmol) wurde zugegeben. Eine Lösung der
Titelverbindung der Stufe (B) von Beispiel 57 (58 mg, 0,1 mmol)
in 0,25 ml THF wurde zugegeben, und das Gemisch wurde für 1 Std.
bei 0°C
gerührt
und durch DC (Kieselgel, EtOAc : Hexan 1 : 1) kontrolliert, das
nur das Startmaterial zeigte. Die Umsetzung wurde auf Raumtemperatur
erwärmt
und für
1 Std. (nur Startmaterial vorliegend) gerührt. DMF (~2 Tropfen) wurde
zugegeben, und die Umsetzung wurde bei Raumtemperatur über Nacht
gerührt.
Das DC zeigte kein Startmaterial mehr. Die Umsetzung wurde mit Wasser
verdünnt und
mit EtOAc (3 × 10
ml) extrahiert. Das vereinigte Extrakt wurde mit Kochsalzlösung gewaschen, über wasserfreiem
Na2SO4 getrocknet
und eingedampft, um das Rohprodukt als farbloses Öl zu ergeben.
Eine Reinigung auf einer Merck Kieselgelsäule, die mit EtOAc eluiert
wurde, ergab 56 mg (86%) der Titelverbindung dieser Stufe als farblosen
Feststoff.
-
B. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-[(2-phenyl-1H-imidazol-1-yl)methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid-monohydrochlorid
-
Eine
Lösung
der Titelverbindung von Stufe (A) (90 mg, 0,14 mmol) in 1,5 ml einer
6 N HCl und 1,5 ml Ethanol wurde für 3 Std. auf 90°C erhitzt.
Die Umsetzung wurde zur Trockene eingedampft, und der Rückstand wurde
mit gesätt.
Natriumbicarbonatlösung
und EtOAc aufgetrennt. Die EtOAc-Phase wurde mit Kochsalzlösung gewaschen, über wasserfreiem
Na2SO4 getrocknet
und eingedampft, um das Rohgemisch als farbloses Öl zu ergeben.
Das Rohmaterial wurde auf einer Merck Kieselgelsäule chromatographiert, die
mit 5% MeOH/CH2Cl2 eluiert
wurde, um ein drei Komponentengemisch zu ergeben. Das Gemisch wurde
mittels präp. HPLC
unter Verwendung einer 30 × 500
mm S-10 ODS-120 Säule
mit einer Flussrate von 35 ml/min gereinigt. Ein stufenweiser Gradient
von 42 zu 52% in 2% Inkrementen mit 5 min Intervallen wurde mit
einem Lösungsmittelsystem
von MeOH/Wasser + 0,1% TFA verwendet. Die Fraktionen, die das reine
Produkt enthielten, wurden vereinigt und zur Trockene eingedampft,
um 22 mg des reinen Produkts als TFA-Salz (24%) zu ergeben. Das
TFA-Salz wurde in 0,5 ml MeOH gelöst und 1 ml 1 N HCl wurde zugegeben,
und das Gemisch wurde zur Trockene eingedampft, um das HCl-Salz
als farblosen Feststoff zu ergeben. Das Material wurde aus Dioxan/Wasser
lyophilisiert, um 14 mg (17%) der Titelverbindung dieses Beispiels
als weißen
Feststoff zu ergeben, Schmp. 160–168°C.
-
Beispiel
151
2'-(1,3-Dihydro-1,3-dioxo-2H-isoindol-2-yl)methyl]-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. 2'-[(1,3-Dihydro-1,3-dioxo-2H-isoindol-2-yl)methyl]-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
der Titelverbindung der Stufe (B) von Beispiel 57 (0,08 g, 0,14
mmol) in 1 ml DMF wurde Kaliumphthalimid (0,031 g, 0,166 mmol) gegeben,
und das Gemisch wurde für
12 Std. bei Raumtemperatur gerührt.
Das Gemisch wurde dann zu 25 ml Wasser gegeben, und die Lösung wurde
mit 2 × 25
ml EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden
mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft. Der so erhaltene
Rückstand
wurde auf 20 g Kieselgel unter Verwendung von 2 : 1 Hexan : EtOAc
chromatographiert, um 0,051 g (57%) der Titelverbindung dieser Stufe
als farblosen Gummi zu liefern.
-
B. 2'-[(1,3-Dihydro-1,3-dioxo-2H-isoindol-2-yl)methyl]-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
der Titelverbindung von Stufe (A) (0,05 g, 0,087 mmol) in 10 ml
CH2Cl2 wurden Chlortrimethylsilan
(0,019 g, 0,17 mmol) und Natriumiodid (0,026 g, 0,17 mmol) gegeben
und das Gemisch für
2 Std. bei Raumtemperatur gerührt.
Zusätzliche
Portionen Chlortrimethylsilan (0,019 g, 0,17 mmol) und Natriumiodid (0,026
g, 0,17 mmol) wurden zugegeben und das Gemisch für zusätzlich 1 Std. gerührt. Das
Gemisch wurde mit 15 ml Wasser verdünnt und mit 3 × 15 ml
CH2Cl2 extrahiert.
Die vereinigten organischen Extrakte wurden dann einmal mit Wasser
gewaschen, getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde mittels präparativer Umkehrphasen-HPLC
auf einer 30 × 500
mm ODS S10 Säule
unter Verwendung von 75% Lösungsmittel
B (90% MeOH, 10% H2O, 0,1% TFA) und 25%
Lösungsmittel
A (10% MeOH, 90% H2O, 0,1% TFA) gereinigt.
Die passenden Fraktionen wurden gesammelt und mit wässrigem
Natriumbicarbonat auf pH 7 neutralisiert und auf 10 ml aufkonzentriert.
Die Lösung
wurde dann unter Verwendung von wässrigem Natriumbisulfat auf
pH 4 angesäuert,
und der weiße
Feststoff wurde filtriert und getrocknet, um 0,026 g (54%) der Titelverbindung
dieses Beispiels als weißen
Feststoff zu liefern, Schmp. 120–130°C.
-
Beispiel
152
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-[(1,2,3,4-tetrahydro-1-chinolinyl)methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Nach
lebhaftem Rühren
eines Gemischs der Titelverbindung der Stufe (F) von Beispiel 21
(43 mg; 0,10 mmol), Tetrahydrochinolin (38 μL; 0,30 mmol), AcOH (0,04 ml;
0,68 mmol) und 3 Å Molekularsiebe
(400 mg) in 1 ml CH2Cl2 wurde
bei Raumtemperatur für
1 Stunde Natriumtriacetoxyborhydrid (64 mg; 0,30 mmol) zugegeben.
Nach 18 stündigem
Rühren
bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch durch Celite filtriert,
und das Filtrat wurde mit CH2Cl2 (20
ml) verdünnt
und mit Wasser (20 ml) gewaschen. Die organische Phase wurde getrocknet
(MgSO4) und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde auf einer 2,5 × 12
cm Kieselgelsäule
unter Verwendung von 1000 ml EtOAc : Hex. 1 : 1 und 500 ml EtOAc
als mobiler Phase chromatographiert. Eine Konzentration der reinsten
Fraktionen lieferte 48 mg (89%) der Titelverbindung dieses Beispiels
als weißen
Feststoff, Schmp. 98–108°C.
-
Beispiel
153
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[[(1-methylethyl)(2,2,2-trifluorethyl)amino]methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. 2,2,2-Trifluor-N-(1-methylethyl)ethanamin-Hydrochlorid
-
Nach
lebhaftem Rühren
eines Gemischs von Aceton (1,10 ml; 15 mmol), 2,2,2-Trifluorethylamin
Hydrochlorid (1 g; 7,4 mmol), AcOH (2 ml) und 3 Å Molekularsiebe (5 g) in 30
ml CH2Cl2 wurde
bei Raumtemperatur für
2 Stunden Natriumtriacetoxyborhydrid (3,20 g; 15 mmol) zugegeben.
Nach 18 stündigem
Rühren
bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch durch Celite filtriert
und 5 ml etherische HCl wurden zugegeben. Nach Entfernen der flüchtigen
Substanzen im Vakuum wurde der Rückstand
zwischen Ether (100 ml) und 1 N NaOH (100 ml) verteilt. Die organische
Phase wurde mit Kochsalzlösung
(50 ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4) und
filtriert. Etherische HCl (5 ml) wurde zugegeben, und die flüchtigen
Substanzen wurden im Vakuum entfernt, um 855 mg (65%) der Titelverbindung
dieser Stufe als weißes
Pulver zu liefern, Schmp. (Schmelzpunkt) = 80–90°C.
-
B. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[[(1-methylethyl)(2,2,2-trifluorethyl)amino]methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Nach
lebhaftem Rühren
eines Gemischs der Titelverbindung von Stufe (A) (53 mg; 0,30 mmol),
der Titelverbindung der Stufe (F) von Beispiel 21 (43 mg; 0,10 mmol),
AcOH (0,04 ml, 0,68 mmol) und 3 Å Molekularsiebe (400 mg) in
1 ml CH2Cl2 wurde
bei Raumtemperatur für
1 Stunde Natriumtriacetoxyborhydrid (64 mg; 0,30 mmol) zugegeben.
Nach 18 stündigem
Rühren
bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch durch Celite filtriert,
und das Filtrat wurde mit CH2Cl2 (20
ml) verdünnt
und mit Wasser (20 ml) gewaschen. Die organische Phase wurde getrocknet
(MgSO4) und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde auf einer 2,5 × 15
cm Kieselgelsäule
unter Verwendung von EtOAc : Hex. 1 : 1 als mobiler Phase chromatographiert.
Eine Konzentration der reinsten Fraktionen lieferte einen Gummi,
der in 0,5 ml MeOH gelöst
wurde. Wasser (2,5 ml) wurde zugegeben, und das Gemisch wurde eingefroren
und lyophilisiert, um 20 mg (37%) der Titelverbindung dieses Beispiels
als weißen
Feststoff zu liefern, Schmp. 80–90°C.
-
Beispiel
154
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-(2-hydroxy-4-phenylbutyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid, Isomer
A
-
A. (+,–)-N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-(2-hydroxy-4-phenylbutyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
Magnesium (267 mg, 11 mmol) in 10 ml Et2O
wurde eine katalytische Menge Iod gegeben. Etwa 1/5 Volumen einer
(2-Bromethyl)benzollösung
(1,85 g, 10 mmol) in 5 ml Et2O wurde zugegeben.
Sobald die Umsetzung gestartet war, wurde das restliche Bromid in
Et2O nach und nach mit einer Rate zugegeben,
dass ein leichtes Rückflusskochen
beibehalten wurde. Die Umsetzung wurde für zusätzlich 1 Std. Rückfluss
erhitzt und auf Raumtemperatur abgekühlt.
-
Zu
der Titelverbindung der Stufe (B) von Beispiel 49 (131 mg, 0,25
mmol) in 2,5 ml THF wurden bei –40°C 0,37 ml
des Grignardreagens tropfenweise zugegeben. Die Umsetzung wurde
langsam auf Raumtemperatur erwärmt
und 0,5 Std. bei Raumtemperatur gerührt. Die Umsetzung wurde mit
Eis und gesätt.
NH4Cl Wasser Lösung gequencht, mit EtOAc extrahiert.
Die Extrakte wurden mit Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde auf Kieselgel unter Verwendung von Hexan/EtOAc 1 : 1,3 chromatographiert,
um die Titelverbindung dieser Stufe als Gummi zu liefern.
-
B. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-(2-hydroxy-4-phenylbutyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid, Isomer A
-
Zu
einer Lösung
der Titelverbindung von Stufe (A) in 5 ml CH3CN
wurde Me3SiCl (163 mg, 1,50 mmol) gegeben,
gefolgt von NaI (225 mg, 1,50 mmol). Das Gemisch wurde für 30 min
bei Raumtemperatur gerührt. Zusätzliches
Me3SiCl (81 mg, 0,75 mmol) und NaI (112
mg, 0,75 mmol) wurden zugegeben, und die Umsetzung wurde für zusätzlich 1,5
Std. gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde dann zu 3 ml H2O
und 30 ml EtOAc gegeben. Die organische Phase wurde abgetrennt und
mit gesättigtem,
wässrigem
Na2S2O3 und
Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde mittels präparativer
HPLC auf einer ODS S10 Säule
unter Verwendung von 34% Lösungsmittel
A (10% MeOH, 90% H2O, 0,1% TFA) und 66%
Lösungsmittel
B (90% MeOH, 10% H2O, 0,1% TFA) gereinigt,
um ein Gemisch von zwei Isomeren zu liefern, das auf Kieselgel unter
Verwendung von Hexan/EtOAc/AcOH 70 : 30 : 0,5 chromatographiert
wurde, um das Isomer A der Titelverbindung dieses Beispiels (23
mg) als weißen
Feststoff zu liefern, Schmp. 92–102°C (amorph).
-
Beispiel
155
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-(2-hydroxy-4-phenylbutyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid, Isomer
B
-
Die
Kieselgel-Chromatographie von Beispiel 154 ergab weiters das Isomer
B der Titelverbindung dieses Beispiels (14 mg) als weißen Feststoff,
Schmp. 90–99°C (amorph).
-
Beispiel
156
N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]ethyl]-N-methylbenzolacetamid
-
A. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-2'-[2-(methylamino)ethyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
der Titelverbindung der Stufe (B) von Beispiel 49 (96 mg, 0,18 mmol)
und 3 Å Molekularsiebe
in 2,5 ml MeOH wurden bei 0°C
Essigsäure
(22 mg, 0,37 mmol), MeNH2 (8,03 M in EtOH,
0,045 ml, 0,37 mmol) gegeben, gefolgt von NaBH3CN
(23 mg, 0,37 mmol). Das Gemisch wurde für 2 Std. bei Raumtemperatur
gerührt, mit
25 ml EtOAc verdünnt,
mit H2O, Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde auf Kieselgel unter Verwendung von CH2Cl2/MeOH/NH4OH 100
: 4 : 0,5 chromatographiert, um die Titelverbindung dieser Stufe
(29 mg, 12,5%) als Gummi zu ergeben.
-
B. N-[2-[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)[(2-methoxyethoxy)methyl]amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]ethyl]-N-methylbenzolacetamid
-
Zu
Phenylessigsäure
(7,9 mg, 0,058 mmol) und 0,003 ml DMF in 1 ml CH2Cl2 wurde Oxalylchlorid (2 M in CH2Cl2, 0,073 ml, 0,15 mmol) gegeben. Das Gemisch
wurde für
1,5 Std. bei Raumtemperatur gerührt
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde in 0,5 ml CH2Cl2 gelöst und auf
0°C abgekühlt. Eine
Lösung
der Titelverbindung von Stufe (A) (29 mg, 0,053 mmol) in 0,5 ml
CH2Cl2 wurde zugegeben,
gefolgt von Et3N (16 mg, 0,16 mmol). Die
Umsetzung wurde für
2 Std. bei Raumtemperatur gerührt
und aufkonzentriert, um die Titelverbindung dieser Stufe zu ergeben.
-
C. N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]ethyl]-N-methylbenzolacetamid
-
Zu
einer Lösung
der Titelverbindung von Stufe (B) in 1,5 ml CH3CN
wurde Me3SiCl (34 mg, 0,32 mmol) gegeben,
gefolgt von NaI (48 mg, 0,32 mmol). Das Gemisch wurde für 0,5 Std.
bei Raumtemperatur gerührt. Zusätzliches
Me3SiCl (46 mg, 0,42 mmol) und NaI (63 mg,
0,42 mmol) wurden in drei Portionen zugegeben, und das Reaktionsgemisch
wurde für
zusätzlich
1 Std. und 45 min gerührt.
Das Gemisch wurde dann zu 2 ml H2O und 20
ml EtOAc gegeben. Die organische Phase wurde mit 1 ml gesätt. Na2S2O3 und
Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde mittels präparativer
HPLC auf einer ODS S10 Säule
unter Verwendung von 30% Lösungsmittel
A (10% MeOH, 90% H2O, 0,1% TFA) und 70%
Lösungsmittel
B (90% MeOH, 10% H2O, 0,1% TFA) gereinigt,
um die Titelverbindung dieses Beispiels (7 mg, 23% für zwei Stufen)
als weißen
Feststoff zu liefern, Schmp. 98–106°C (amorph).
-
Beispiel
157
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[(phenylamino)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Nach
lebhaftem Rühren
eines Gemischs der Titelverbindung der Stufe (F) von Beispiel 21
(42 mg; 0,10 mmol), Anilin (0,027 ml; 0,30 mmol), AcOH (0,04 ml;
0,68 mmol) und 3 Å Molekularsiebe
(400 mg) in 1 ml CH2Cl2 wurde
bei Raumtemperatur für
1 Stunde Natriumtriacetoxyborhydrid (65 mg; 0,30 mmol) zugegeben. Nach
18 stündigem
Rühren
bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch durch Celite filtriert,
und das Filtrat wurde mit CH2Cl2 (20
ml) verdünnt
und mit Wasser (20 ml) gewaschen. Die organische Phase wurde getrocknet
(MgSO4) und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde auf einer 2,5 × 15
cm Kieselgelsäule
unter Verwendung von 1 L EtOAc : Hex. 1 : 1 und 500 ml EtOAc : Hex.
3 : 1 als mobiler Phase chromatographiert. Eine Konzentration der
reinen Fraktionen lieferte 35 mg (70%) der Titelverbindung dieses
Beispiels als weißes
Pulver, Schmp. 95–97°C; Rf = 0,32, EtOAc.
-
Beispiel
158
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-[[[1-(trifluormethyl)ethyl]amino]methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. N-(2,2,2-Trifluor-1-methylethyl)benzolmethanamin
-
Nach
lebhaftem Rühren
eines Gemischs von 1,1,1-Trifluoraceton (1,0 ml; 11,2 mmol), Benzylamin
(1,1 ml; 10 mmol), AcOH (2 ml) und 3 Å Molekularsiebe (5 g) in 30
ml CH2Cl2 wurde
bei Raumtemperatur für
2 Stunden Natriumtriacetoxyborhydrid (4,25 g; 20 mmol) zugegeben.
Nach 48 stündigem
Rühren
bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch durch Celite filtriert.
Nach Entfernen der flüchtigen
Substanzen im Vakuum wurde der Rückstand
zwischen Ether (100 ml) and 1 N NaOH (100 ml) verteilt. Die organische
Phase wurde mit Kochsalzlösung
(50 ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4) und
durch eine 5 × 5
cm Kieselgelpressmasse filtriert. Die Pressmasse wurde mit Ether
gespült,
und das Filtrat wurde aufkonzentriert, um 2,0 g (99%) der Titelverbindung
dieser Stufe als farblose Flüssigkeit
zu liefern.
1H NMR (CDCl3): δ 1,25 (d,
J = 7 Hz, 3H), 3,18 (m, 1H), 3,88 (d, J = 13,5 Hz, 1H), 3,94 (d,
J = 13,5 Hz, 1H), 7,27 (m, 1H), 7,33 (m, 4H).
13C
NMR (CDCl3): δ 16,0, 55,3 (q, JC-F3 =
29,3 Hz), 67,1, 128,3 (q, JC-F = 283,2 Hz),
128,5, 129,3, 129,8, 140,9.
-
B. 2,2,2-Trifluor-1-methylethanamin
-
Ein
Gemisch der Titelverbindung von Stufe (A) (2 g; 9,84 mmol) und 6
N HCl (3,3 ml) in 95 ml MeOH wurde bei 1 Atmosphäre und Raumtemperatur über 400
mg 20% Pd(OH)2/C für 20 Std. hydriert. Nach Filtrieren des
Reaktionsgemischs durch ein 0,45 Mikron Nylon-66 Filter wurde das
Filtrat aufkonzentriert und mehrere male in MeOH aufgenommen und
wieder eingedampft. Eine Vereibung mit Ether lieferte 885 mg (60%)
der Titelverbindung dieser Stufe als weißes Pulver.
1H
NMR (CD3OD): δ 1,51 (d, J = 6,5 Hz, 3H), 4,22
(m, 1H).
-
C. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-[[[1-(trifluormethyl)ethyl]amino]methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Nach
lebhaftem Rühren
eines Gemischs der Titelverbindung von Stufe (B) (45 mg; 0,30 mmol),
der Titelverbindung der Stufe (F) von Beispiel 49 (38 mg; 0,09 mmol),
AcOH (0,04 ml; 0,68 mmol) und 3 Å Molekularsiebe (400 mg) in
1 ml CH2Cl2 wurde
bei Raumtemperatur für
1 Stunde Natriumtriacetoxyborhydrid (64 mg; 0,30 mmol) zugegeben.
Nach 18 stündigem
Rühren bei
Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch durch Celite filtriert,
und das Filtrat wurde mit CH2Cl2 (20
ml) verdünnt
und mit Wasser (20 ml) gewaschen. Die organische Phase wurde getrocknet
(MgSO4) und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde auf einer 2,5 × 15
cm Kieselgelsäule
unter Verwendung von 1000 ml EtOAc : Hex. 1 : 1 und 500 ml EtOAc
als mobiler Phase chromatographiert. Eine Konzentration der reinsten
Fraktionen lieferte einen Gummi, der in 0,5 ml MeOH gelöst wurde.
Wasser (2,5 ml) wurde zugegeben, und das Gemisch wurde eingefroren
und lyophilisiert, um 37 mg (79%) der Titelverbindung dieses Beispiels
als weißen
Feststoff zu liefern, Schmp. 60–70°C; Rf = 0,24, EtOAc.
(Kommt als 1 : 1 Gemisch
von Diastereomeren vor.)
-
Beispiel
159
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-[(3-phenyl-1H-pyrazol-1-yl)methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)-2'-[(3-phenyl-1H-pyrazol-1-yl)methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Eine
Lösung
von 3-Phenylpyrazol (38,2 mg, 0,265 mmol; siehe Takahashi et. al.,
Synthesis, 690–691, 1985)
in 2,5 ml THF wurde unter einer Argonatmosphäre auf 0°C abgekühlt und 60% Natriumhydrid (10,6
mg, 0,265 mmol) wurde zugegeben. Nach Rühren bei 0°C für 0,5 Std. wurde die Titelverbindung
der Stufe (B) von Beispiel 57 (153 mg, mmol) zugegeben, gefolgt
von der Zugabe von 0,5 ml trockenem DMF. Die Umsetzung wurde auf
Raumtemperatur aufwärmen
und über
Nacht rühren
lassen. Die Umsetzung wurde mit Wasser verdünnt und mit Ethylacetat extrahiert.
Das Ethylacetatextrakt wurde mit Kochsalzlösung gewaschen und über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet. Das Rohprodukt wurde mittels Säulenchromatographie auf
Kieselgel gereinigt und mit Ethylacetat/Hexan eluiert, um 115 mg
(68%} des MEM geschützten
Intermediats der Titelverbindung dieser Stufe als farblosen Feststoff
zu ergeben.
-
B. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-[(3-phenyl-1H-pyrazol-1-yl)methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Eine
Lösung
der Titelverbindung von Stufe (A) (110 mg, 0,172 mmol) in 0,4 ml
Ethanol und 0,4 ml einer 6 N HCl wurde für 2,5 Std. bei 90°C Rückfluss
erhitzt. Die Umsetzung wurde zur Trockene aufkonzentriert, in Ethylacetat
gelöst,
mit Natriumbicarbonat, Wasser, Kochsalzlösung gewaschen und über Natriumsulfat
getrocknet. Das Rohprodukt wurde auf einer Merck Kieselgelsäule gereinigt,
mit Methanol/Methylenchlorid eluiert, um 50 mg des Produkts als
farbloses Öl
zu ergeben. Der ölige
Rückstand
wurde aus Dioxan lyophilisiert, um 48 mg (51%) der Titelverbindung
dieses Beispiels als farblosen Feststoff zu ergeben, Schmp. 164–168°C.
-
Beispiel
160
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-(1H-pyrazol-1-ylmethyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)-2'-(1H-pyrazol-1-ylmethyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Eine
Lösung
von Pyrazol (22,3 mg, 0,34 mmol) in 2,5 ml THF wurde unter einer
Argonatmosphäre
auf 0°C
abgekühlt
und 60% Natriumhydrid (12 mg, 0,34 mmol) wurde zugegeben. Nach Rühren bei
0°C für 0,5 Std.
wurde die Titelverbindung der Stufe (B) von Beispiel 57 (130 mg,
0,225 mmol) zugegeben, gefolgt von der Zugabe von 0,5 ml trockenem
DMF. Die Umsetzung wurde auf Raumtemperatur aufwärmen und über Nacht rühren lassen. Die Umsetzung
wurde mit Wasser verdünnt
und mit Ethylacetat extrahiert. Das Ethylacetatextrakt wurde mit
Kochsalzlösung
gewaschen und über
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Das Rohprodukt wurde mittels
Säulenchromatographie
auf Kieselgel gereinigt und mit Methanol/Methylenchlorid eluiert,
um 118 mg (92%) des MEM geschützten
Intermediats der Titelverbindung dieser Stufe als farblosen Feststoff
zu ergeben.
-
B. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-(1H-pyrazol-1-ylmethyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Eine
Lösung
der Titelverbindung von Stufe (A) (110 mg, 0,172 mmol) in 1,5 ml
Ethanol und 1,5 ml einer 6 N HCl wurde für 2,5 Std. bei 90°C Rückfluss
erhitzt. Die Umsetzung wurde zur Trockene aufkonzentriert, in Ethylacetat
gelöst,
mit Natriumbicarbonat, Wasser, Kochsalzlösung gewaschen und über Natriumsulfat
getrocknet. Das Rohprodukt wurde auf einer Merck Kieselgelsäule gereinigt,
mit Methanol/Methylenchlorid eluiert, um 40 mg des Produkts als
farbloses Öl
zu ergeben. Der ölige
Rückstand
wurde aus Dioxan lyophilisiert, um 38 mg (56%) der Titelverbindung
dieses Beispiels als farblosen Feststoff zu ergeben, Schmp. 140–146°C.
-
Beispiel
161
2'-[(1,3-Dihydro-1-oxo-2H-isoindol-2-yl)methyl]-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. 2'-[(1,3-Dihydro-1-oxo-2H-isoindol-2-yl)methyl]-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
2,3-Dihydro-1H-isoindol-1-on (32 mg, 0,24 mmol, hergestellt wie
in J. Chem. Soc. Perkin Trans I, 2251 (1989) beschrieben) in 0,4
ml DMF wurde Natriumhydrid (60% in Mineralöl, 10,4 mg, 0,26 mmol) gegeben
und für
20 min bei Raumtemperatur gerührt.
Die Titelverbindung der Stufe (B) von Beispiel 57 (115 mg, 0,2 mmol)
wurde zugegeben, und das Gemisch wurde bei Raumtemperatur über Nacht
gerührt.
10 ml H2O wurden zu dem Gemisch gegeben
und filtriert. Der Rückstand
wurde in 25 ml EtOAc gelöst,
mit H2O, Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
und aufkonzentriert, um die Titelverbindung dieser Stufe als Gummi
zu liefern.
-
B. 2'-[(1,3-Dihydro-1-oxo-2H-isoindol-2-yl)methyl]-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
der Titelverbindung von Stufe (A) in 4 ml CH3CN
wurde Me3SiCl (174 mg, 1,6 mmol) gegeben,
gefolgt von NaI (240 mg, 1,6 mmol). Das Gemisch wurde für 20 min
bei Raumtemperatur gerührt. Zusätzliches
Me3SiCl (74 mg, 1,6 mmol) und NaI (240 mg,
1,6 mmol) wurden in vier Portionen zugegeben, und die Umsetzung
wurde für
zusätzlich
1 Std. und 10 min gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde dann zu 3 ml H2O und
30 ml EtOAc gegeben. Die organische Phase wurde abgetrennt und mit
1 ml gesättigter,
wässriger Na2S2O3-Lösung und
Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde mittels präparativer
HPLC auf einer ODS S10 Säule
unter Verwendung von 30% Lösungsmittel
A (10% MeOH, 90% H2O, 0,1% TFA) und 70%
Lösungsmittel
B (90% MeOH, 10% H2O, 0,1% TFA) gereinigt,
um die Titelverbindung dieses Beispiels (43 mg, 40% für zwei Stufen)
als weißen
Feststoff zu liefern, Schmp. 135–142°C (amorph).
-
Beispiel
162
[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]methylcarbaminsäure-Phenylester
-
Zu
einer Lösung
von 2'-[(Methylamino)methyl]-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
(80 mg, 0,18 mmol, hergestellt wie in Stufe (A) von Beispiel 28
beschrieben) in 1,8 ml CH2Cl2 wurde
Phenylchlorformiat (29 mg, 0,18 mmol) gegeben, gefolgt von Et3N (37 mg, 0,36 mmol). Das Gemisch wurde
für 1,5
Std. bei Raumtemperatur gerührt
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde mittels präparativer
HPLC auf einer ODS S10 Säule
unter Verwendung von 18% Lösungsmittel
A (10% MeOH, 90% H2O, 0,1% TFA) und 82%
Lösungsmittel
B (90% MeOH, 10% H2O, 0,1% TFA) gereinigt,
um die Titelverbindung dieses Beispiels (75 mg, 74%) als weißen Feststoff
zu liefern, Schmp. 112–120°C (amorph).
-
Beispiel
163
[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]methylcarbaminsäure-Phenylmethylester
-
Zu
einer Lösung
von 2'-[(Methylamino)methyl]-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
(80 mg, 0,18 mmol, hergestellt wie in Stufe (A) von Beispiel 28
beschrieben) in 1,8 ml CH2Cl2 wurde
Benzylchlorformiat (31 mg, 0,18 mmol) gegeben, gefolgt von Et3N (37 mg, 0,36 mmol). Das Gemisch wurde
für 1,5
Std. bei Raumtemperatur gerührt
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde mittels präparativer
HPLC auf einer ODS S10 Säule
unter Verwendung von 21% Lösungsmittel
A (10% MeOH, 90% H2O, 0,1% TFA) und 79%
Lösungsmittel
B (90% MeOH, 10% H2O, 0,1% TFA) gereinigt,
um die Titelverbindung dieses Beispiels (60 mg, 58%) als weißen Feststoff
zu liefern, Schmp. 105–113°C (amorph).
-
Beispiel
164
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[[(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)amino]methyl]-4'-[2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Nach
lebhaftem Rühren
eines Gemischs der Titelverbindung der Stufe (F) von Beispiel 21
(126 mg; 0,30 mmol) und 5-Amino-3,4-dimethylisoxazol (102 mg; 0,90
mmol) in 3 ml MeOH wurde bei Raumtemperatur für 18 Stunden Natriumcyanoborhydrid
(60 mg; 0,90 mmol) zugegeben. (Notiz: Anfänglich war das Reaktionsgemisch
homogen. Nach 18 Std. war das Reaktionsgemisch eine dicke Suspension.)
Nach 4 stündigem
Rühren
bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch mit CH2Cl2 (6 ml) verdünnt und ~1/3 der so erhaltenen Lösung wurde
auf eine SAX Kartusche (3 ml) geladen, die wie folgt vorbehandelt
wurde: 1 M NaOAc (2 × 10 ml);
Wasser (4 × 10
ml); MeOH (2 × 10
ml); und CH2Cl2 (2 × 10 ml).
Die Kartusche wurde mit CH2Cl2 (2 × 10 ml)
eluiert, gefolgt von CH2Cl2 :
MeOH : TFA, 50 : 50 : 3 (2 × 10
ml). Diese Kartuschen-Filtration wurde mit dem restlichen Material
wiederholt. Die Fraktionen, die Produkt enthielten, wurden aufkonzentriert,
um einen Rückstand
zu ergeben, der mittels präparativer
HPLC (Flussrate = 35 ml/min; 30 × 500 mm s-10 ODS-120 Å Säule, unter
Verwendung eines stufenweise Gradienten von 53% MeOH/H2O
+ 0,1% TFA zu 63% MeOH/H2O + 0,1% TFA in
2% Inkrementen bei 5 Minuteninterwalen) weiter gereinigt wurde.
Eine Konzentration der reinen Fraktionen ergab einen Rückstand,
der in ~0,5 ml MeOH gelöst
wurde. Wasser (2,5 ml) wurde zugegeben, und das Gemisch wurde eingefroren
und lyophilisiert, um 64 mg (41%) der Titelverbindung dieses Beispiels
als weißes Pulver
zu liefern, Schmp. 95–111°C.
-
Beispiel
165
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-(2H-1,2,3-triazol-2-ylmethyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)-2'-(2H-1,2,3-triazol-2-ylmethyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)-2'-(1H-1,2,3-triazol-1-ylmethyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Eine
Lösung
von 1,2,3-Triazol (27 mg, 0,39 mmol) in 2,5 ml THF wurde unter einer
Argonatmosphäre auf
0°C abgekühlt und
60% Natriumhydrid (15,6 mg, 0,39 mmol) wurde zugegeben. Nach Rühren für 0,5 Std. bei
0°C wurde
die Titelverbindung der Stufe (B) von Beispiel 57 (150 mg, 0,26
mmol) zugegeben, gefolgt von der Zugabe von 0,5 ml trockenem DMF.
Die Umsetzung wurde auf Raumtemperatur aufwärmen und über Nacht rühren lassen. Die Umsetzung
wurde mit Wasser verdünnt
und mit Ethylacetat extrahiert. Das Ethylacetatextrakt wurde mit
Kochsalzlösung
gewaschen und über
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Das Rohprodukt wurde mittels
Säulenchromatographie
auf Kieselgel gereinigt und mit Ethylacetat/Hexan (1 : 1) eluiert, um
42 mg (29%) des MEM geschützten
2-Triazolisomer- Intermediats
und 98 mg (67%) des MEM geschützten 1-Triazolisomer-Intermediats
der Titelverbindungen dieser Stufe als farblose Feststoffe zu ergeben.
-
B. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-(2H-1,2,3-Triazol-2-ylmethyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Eine
Lösung
des MEM geschützten
2-Triazol-Isomer Intermediats von Stufe (A) (42 mg, 0,075 mmol) in
0,5 ml Ethanol und 0,5 ml einer 6 N HCl wurde für 2,5 Std. bei 90°C Rückfluss
erhitzt. Die Umsetzung wurde zur Trockene aufkonzentriert, in Ethylacetat
gelöst,
mit Natriumbicarbonat, Wasser, Kochsalzlösung gewaschen und über Natriumsulfat
getrocknet. Das Rohprodukt wurde auf einer Merck Kieselgelsäule gereinigt,
mit Methanol/Methylenchlorid eluiert, um 26 mg des Produkts als
farbloses Öl
zu ergeben. Der ölige
Rückstand wurde
aus Dioxan lyophilisiert, um 24 mg (67%) der Titelverbindung dieses
Beispiels als farblosen Feststoff zu ergeben, Schmp. 162–168°C.
-
Beispiel
166
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-(1H-1,2,3-Tiazol-1-ylmethyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Eine
Lösung
des MEM geschützten
1-Triazol-Isomer Intermediats der Stufe (A) von Beispiel 165 (98 mg,
0,174 mmol) in 1,0 ml Ethanol und 1,0 ml einer 6 N HCl wurde für 2,5 Std.
bei 90°C
Rückfluss
erhitzt. Die Umsetzung wurde zur Trockene aufkonzentriert, in Ethylacetat
gelöst,
mit Natriumbicarbonat, Wasser, Kochsalzlösung gewaschen und über Natriumsulfat
getrocknet. Das Rohprodukt wurde auf einer Merck Kieselgelsäule gereinigt,
mit Methanol/Methylenchlorid eluiert, um 50 mg des Produkts als
farbloses Öl
zu ergeben. Der ölige
Rückstand
wurde aus Dioxan lyophilisiert, um 46 mg (55%) der Titelverbindung
dieses Beispiels als farblosen Feststoff zu ergeben, Schmp. 136–140°C.
-
Beispiel
167
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[(3,3-dimethyl-2-oxo-1-piperidinyl)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. 2-Oxo-1-Piperidincarbonsäure-1,1-Dimethylethylester
-
Zu δ-Valerolactam
(3,36 g, 33,90 mmol) in 56,5 ml CH2Cl2 wurden Triethylamin (3,6 g, 35,59 mmol) und
Di-t-Butyldicarbonat (14,8 g, 67,80 mmol) gegeben, gefolgt von 4-Dimethylaminopyridin
(4,14 g, 33,90 mmol). Das Gemisch wurde bei Raumtemperatur über Nacht
gerührt
und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde auf Kieselgel unter Verwendung von Hexan/EtOAc 5,5 : 1 chromatographiert,
um die Titelverbindung dieser Stufe (4,90 g, 73%) als hellgelbes Öl zu ergeben.
-
B. 3,3-Dimethyl-2-oxo-1-Piperidincarbonsäure-1,1-Dimethylethylester
-
Zu
der Titelverbindung von Stufe (A) (1,08 g, 5,42 mmol) in 10,8 ml
THF wurde in 10 min bei –78°C Lithiumbis(trimethylsilyl)amid
(1 M in THF, 13,6 ml, 13,6 mmol) tropfenweise zugegeben. Das Gemisch
wurde bei –78°C für 30 Minuten
gerührt
und Methyliodid (4,62 g, 32,52 mmol) wurde zugegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde langsam auf Raumtemperatur erwärmt und für zwei Tage bei Raumtemperatur
gerührt.
Zu dem Reaktionsgemisch wurden 30 ml Et2O
und 15 ml 5% wässrige
Zitronensäure
gegeben. Die organische Flüssigkeit
wurde abgetrennt und mit 10 ml 5% Zitronensäure, H2O,
Kochsalzlösung
gewaschen und getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde auf Kieselgel unter Verwendung von Hexan/EtOAc 19 : 1 chromatographiert,
um die Titelverbindung dieser Stufe (440 mg, 38%) als hellgelbes Öl zu ergeben.
-
C. 3,3-Dimethyl-2-piperidinon
-
Die
Titelverbindung von Stufe (B) (440 mg, 1,94 mmol) in 4 ml MeOH und
15 ml 1 N HCl in Et2O wurde bei Raumtemperatur über Nacht
gerührt.
Das Lösungsmittel
wurde verdampft und im Vakuum getrocknet, um die Titelverbindung
dieser Stufe als hellgelben Feststoff zu liefern, der relativ rein
war und in der nächsten
Stufe ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
-
D. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[(3,3-dimethyl-2-oxo-1-piperidinyl)methyl]-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
der Titelverbindung von Stufe (C) (51 mg, 0,40 mmol) in 0,4 ml DMF
wurde bei 0°C,
Natriumhydrid (60% in Mineralöl,
19,2 mg, 0,48 mmol) gegeben und bei Raumtemperatur für 20 min
gerührt.
Zu dem Gemisch wurde die Titelverbindung der Stufe (B) von Beispiel
57 (115 mg, 0,2 mmol) gegeben, und das Reaktionsgemisch wurde bei
Raumtemperatur für
2 Std. gerührt.
Das Gemisch wurde mit 30 ml EtOAc verdünnt, mit H2O, Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Hexan/EtOAc 1 : 1,6 chromatographiert, um die
Titelverbindung dieser Stufe (70 mg, 56%) als Gummi zu ergeben.
-
E. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[(3,3-dimethyl-2-oxo-1-piperidinyl)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
der Titelverbindung von Stufe (D) (70 mg, 0,11 mmol) in 2,2 ml CH3CN, wurde Me3SiCl (73
mg, 0,67 mmol) gegeben, gefolgt von NaI (100 mg, 0,67 mmol). Das
Gemisch wurde für
30 min bei Raumtemperatur gerührt.
Zusätzliches
Me3SiCl (98 mg, 0,90 mmol) und NaI (135
mg, 0,90 mmol) wurden in vier Portionen zugegeben, und die Umsetzung
wurde für
zusätzlich
1 Std. und 40 min gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde dann zu 2 ml H2O
und 30 ml EtOAc gegeben. Die organische Phase wurde abgetrennt und
mit 1 ml gesättigtem
wässrigem
Na2S2O3,
Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde mittels präparativer
HPLC auf einer ODS S10 Säule
unter Verwendung von 29% Lösungsmittel
A (10% MeOH, 90% H2O, 0,1% TFA) und 71%
Lösungsmittel
B (90% MeOH, 10% H2O, 0,1% TFA) gereinigt,
um die Titelverbindung dieses Beispiel (37 mg, 62%) als weißen Feststoff
zu liefern, Schmp. > 200°C, Zers.,
Rf = 0,5 (Kieselgel, 10 : 1 CH2Cl2/MeOH).
1H
NMR (CDCl3): δ 1,09 (s, 3H), 1,24 (s, 3H),
1,75 (m, 2H), 1,85–2,10
(m, 2H), 1,93 (s, 3H), 2,17 (s, 3H), 3,48 (m, 2H), 3,94–4,52 (m,
2H), 7,25–8,98
(m, 10H).
-
Beispiel
168
N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-N-methyl-2-phenoxyacetamid
-
Zu
einer Lösung
von 0,05 g (0,114 mmol) 2'-[(Methylamino)methyl]-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
(hergestellt wie in Stufe (A) von Beispiel 28 beschrieben) in 8
ml CH2Cl2 wurden
0,019 g (0,114 mmol) Phenoxyacetylchlorid und 0,014 g (0,137 mmol)
Triethylamin gegeben. Das Gemisch wurde dann bei Raumtemperatur
für 12
Std. gerührt
und eingedampft. Der Rückstand
wurde mittels präparativer
Umkehrphasen-HPLC
auf einer 30 × 500
mm ODS S10 Säule
unter Verwendung von 74% Lösungsmittel
B (90% MeOH, 10% H2O, 0,1% TFA) und 26%
Lösungsmittel
A (10% MeOH, 90% H2O, 0,1% TFA) gereinigt.
Die passenden Fraktionen wurden gesammelt und mit wässrigem
Natriumbicarbonat auf pH 7 neutralisiert und auf 10 ml aufkonzentriert.
Die Lösung
wurde dann unter Verwendung von wässrigem Natriumbisulfat auf
pH 4 angesäuert,
und der weiße
Feststoff wurde filtriert und getrocknet, um 0,038 g (58%) der Titelverbindung
dieses Beispiels als weißen
Feststoff zu liefern, Schmp. 105–115°C.
-
Beispiel
169
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[(4,4-dimethyl-3-oxo-2-isoxazolidinyl)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[(4,4-dimethyl-3-oxo-2-isoxazolidinyl)methyl]-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
der Titelverbindung der Stufe (B) von Beispiel 57 (0,25 g, 0,43
mmol) und 4,4-Dimethyl-3-isoxazolidinon
(0,055 g, 0,477 mmol, hergestellt wie in U.S. Patent Nr. 4,405,357
beschrieben) in 2 ml DMF wurde wasserfreies Kaliumcarbonat (0,066
g, 0,477 mmol) gegeben, und das Gemisch wurde bei 60°C unter Argon
für 2 Std.
gerührt.
Das Gemisch wurde dann zu 25 ml Wasser gegeben, und die Lösung wurde
mit 3 × 25
ml EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden
mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft. Der so erhaltene
Rückstand
wurde auf 20 g Kieselgel unter Verwendung von Hexan : EtOAc 1 :
1 chromatographiert, um 0,21 g (79%) der Titelverbindung dieser
Stufe als farblosen Gummi zu liefern.
-
B. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[(4,4-dimethyl-3-oxo-2-isoxazolidinyl)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
der Titelverbindung von Stufe (A) (0,2 g, 0,327 mmol) in 4 ml Acetonitril
wurden Chlortrimethylsilan (0,213 g, 1,1 mmol) und Natriumiodid
(0,294 g, 1,965 mmol) gegeben und das Gemisch für 30 min bei Raumtemperatur
gerührt.
Zusätzliche
Portionen Chlortrimethylsilan (0,12 g, 1,84 mmol) und Natriumiodid
(0,2 g, 1,33 mmol) wurden über
einen Zeitraum von 1 Std. zugegeben und das Gemisch zusätzlich für 1 Std.
gerührt.
Das Gemisch wurde mit 25 ml Wasser verdünnt, und 1 ml gesättigtes
wässriges
Natriumthiosulfat wurde zugegeben, und das Gemisch wurde dann mit
3 × 25
ml EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden
dann einmal mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft.
-
Der
Rückstand
wurde mittels präparativer
Umkehrphasen-HPLC auf einer 30 × 500
mm ODS S10 Säule
unter Verwendung von 68% Lösungsmittel
B (90% MeOH, 10% H2O, 0,1% TFA) und 32%
Lösungsmittel A
(10% MeOH, 90% H2O, 0,1% TFA) gereinigt.
Die passenden Fraktionen wurden gesammelt und mit wässrigem
Natriumbicarbonat auf pH 7 neutralisiert und auf 10 ml aufkonzentriert.
Die Lösung
wurde dann unter Verwendung von wässrigem Natriumbisulfat auf
pH 4 angesäuert,
und der weiße
Feststoff wurde filtriert und getrocknet, um 0,069 g (40%) der Titelverbindung
dieses Beispiels als weißen
Feststoff zu liefern, Schmp. 95–100°C.
-
Beispiel
170
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[[2-(1-methylethyl)-1H-imidazol-1-yl]methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-2'-[[2-(1-methylethyl)-1H-imidazol-1-yl]methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Eine
Lösung
von 2-Isopropylimidazol (43 mg, 0,39 mmol) in 2,5 ml Tetrahydrofuran
("THF") wurde unter einer
Argonatmosphäre
auf 0°C
abgekühlt
und 60% Natriumhydrid (15,6 mg, 0,39 mmol) wurde zugegeben. Nach
Rühren
für 0,5
Std. bei 0°C
wurde die Titelverbindung der Stufe B von Beispiel 57 (150 mg, 0,26
mmol) zugegeben, gefolgt von der Zugabe von 0,5 ml trockenem Dimethylformamid
("DMF"). Die Umsetzung
wurde auf Raumtemperatur aufwärmen
und über
Nacht rühren
lassen. Die Umsetzung wurde mit Wasser verdünnt und mit Ethylacetat extrahiert.
Das Ethylacetatextrakt wurde mit Kochsalzlösung gewaschen und über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet. Das Rohprodukt wurde mittels Säulenchromatographie
auf Kieselgel gereinigt und mit 5% Methanol/Methylenchlorid eluiert,
um 136 mg (87%) der Methoxyethoxymethyl ("MEM")
geschützten
Titelverbindung dieser Stufe als farbloses Öl zu ergeben.
-
B. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[[2-(1-methylethyl)-1H-imidazol-1-yl]methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Eine
Lösung
der Titelverbindung von Stufe A (130 mg, 0,214 mmol) in 3 ml einer
6 N HCl und 3 ml Ethanol wurde für
14 Std. auf 90°C
erhitzt. Die Umsetzung wurde mit gesättigter Natriumbicarbonatlösung (pH 8)
und Ethylacetat aufgetrennt. Das Ethylacetat wurde mit Kochsalzlösung gewaschen
und über
wasserfreiem Natriumsulfat und eingedampft, um das Rohprodukt als
farbloses Öl
zu ergeben. Das Rohmaterial wurde auf einer Merck Kieselgelsäule chromatographiert
und mit 2% Methanol/Methylenchlorid eluiert, um 44 mg des Produkts
als farbloses Öl
zu ergeben. Der ölige
Rückstand
wurde aus Dioxan lyophilisiert, um 40 mg (36%) der Titelverbindung
dieses Beispiels als farblosen Feststoff zu ergeben, Schmp. 184–188°C.
-
Beispiel
171
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-[(5-phenyl-2H-tetrazol-2-yl)methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Die
Titelverbindung dieses Beispiels wurde durch ein Verfahren analog
jenem von Beispiel 170 hergestellt. 5-Phenyl-1H-tetrazol (57 mg,
0,39 mmol) wurde verwendet, um ein Rohprodukt zu ergeben, das mittels Säulenchromatographie
auf Kieselgel gereinigt und mit Ethylacetat/Hexan (1 : 2) eluiert
wurde, um 94 mg (57%) des MEM geschützten Intermediats als farbloses Öl zu ergeben.
-
90
mg (0,14 mmol) des MEM geschützten
Intermediats wurden für
6 Std. umgesetzt, um ein Rohmaterial zu ergeben, das auf einer Kieselgelsäule chromatographiert
und mit 3% Methanol/Methylenchlorid eluiert wurde, um 44 mg eines
Produkts als farbloses Öl
zu ergeben. Eine Gefriertrocknung aus Dioxan ergab 38 mg (49%) der
Titelverbindung dieses Beispiels als farblosen Feststoff, Schmp.
156–160°C.
-
Beispiel
172
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[(5-methyl-1H-tetrazol-1-yl)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[(5-methyl-2H-tetrazol-2-yl)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-2'-[(5-methyl-1H-tetrazol-1-yl)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-2'-[(5-methyl-2H-tetrazol-2-yl)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Die
MEM geschützten
Intermediate der Titelverbindungen dieser Stufe wurden durch ein
Verfahren analog jenem von Beispiel 170, Stufe A hergestellt. 5-Methyl-1H-tetrazol
(33 mg, 0,39 mmol) wurde verwendet, um ein Rohprodukt zu ergeben,
das mittels Säulenchromatographie
auf Kieselgel gereinigt und mit Ethylacetat/Hexan (4 : 1) eluiert
wurde, um 65 mg (43%) N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-2'-[(5-methyl-1H-tetrazol-1-yl)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
als farbloses Öl
zu ergeben. Eine weitere Eluierung mit 5% Methanol/Methylenchlorid
ergab 84 mg (56%) des N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-2'-[(5-methyl-2H-tetrazol-2-yl)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamids
als farbloses Öl.
-
B. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[(5-methyl-1H-tetrazol-1-yl)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[(5-methyl-2H-tetrazol-2-yl)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Die
Titelverbindungen dieses Beispiels wurden durch ein Verfahren analog
jenem von Beispiel 170, Stufe B hergestellt.
-
80
mg (0,14 mmol) N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-2'-[(5-methyl-1H-tetrazol-1-yl)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
wurden für
6 Std. umgesetzt, um ein Rohprodukt zu ergeben, das auf einer Kieselgelsäule chromatographiert
und mit 2% Methanol/Methylenchlorid eluiert wurde, um 36 mg eines
Produkts als farbloses Öl
zu ergeben. Eine Gefriertrocknung aus Dioxan ergab 34 mg (50%) der
Titelverbindung N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[(5-methyl-1H-tetrazol-1-yl)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid als farblosen
Feststoff, Schmp. 168–174°C.
-
65
mg (0,11 mmol) N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-2'-[(5-methyl-2H-tetrazol-2-yl)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
wurden für
6 Std. umgesetzt, um ein Rohmaterial zu ergeben, das auf einer Kieselgelsäule chromatographiert
und mit 2% Methanol/Methylenchlorid eluiert wurde, um 42 mg eines
Produkts als farbloses Öl
zu ergeben. Eine Gefriertrocknung aus Dioxan ergab 40 mg (74%) der
Titelverbindung N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[(5-methyl-2H-tetrazol-2-yl)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid als farblosen
Feststoff, Schmp. 172–178°C.
-
Beispiel
173
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-[(5-phenyl-2H-1,2,4-triazol-2-yl)methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Die
Titelverbindung wurde durch ein Verfahren analog jenem von Beispiel
170 hergestellt. 3-Phenyl-1H-2,4-triazol
(80 mg, 0,55 mmol) wurde verwendet, um ein Rohprodukt zu ergeben,
das mittels Säulenchromatographie
auf Kieselgel gereinigt und mit Ethylacetat/Hexan (1 : 1) eluiert
wurde, um 198 mg (62%) des MEM geschützten Intermediats als farblosen
Feststoff zu ergeben.
-
190
mg (0,29 mmol) des Intermediats wurden für 10 Std. umgesetzt, um ein
Rohmaterial zu ergeben, das auf einer Kieselgelsäule chromatographiert und mit
2% Methanol/Methylenchlorid eluiert wurde, um 46 mg eines Produkts
als farbloses Öl
zu ergeben. Eine Gefriertrocknung aus Dioxan ergab 20 mg (25%) der
Titelverbindung dieses Beispiels als farblosen Feststoff, Schmp.
186–190°C.
-
Beispiel
174
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-[[3-(trifluormethyl)-1H-pyrazol-1-yl]methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Die
Titelverbindung wurde durch ein Verfahren analog jenem von Beispiel
170 hergestellt. 3-Trifluormethylpyrazol
(53 mg, 0,39 mmol) wurde verwendet, um ein Rohprodukt zu ergeben,
das mittels Säulenchromatographie
auf Kieselgel gereinigt und mit Ethylacetat/Hexan (1 : 1) eluiert
wurde, um 102 mg (62%) des MEM geschützten Intermediats als farblosen
Feststoff zu ergeben.
-
100
mg (0,158 mmol) des Intermediats wurden für 6 Std. umgesetzt, um ein
Rohmaterial zu ergeben, das auf einer Kieselgelsäule chromatographiert und mit
1% Methanol/Methylenchlorid eluiert wurde, um 35 mg eines Produkts
als farbloses Öl
zu ergeben. Eine Gefriertrocknung aus Dioxan ergab 32 mg (37%) der
Titelverbindung dieses Beispiels als farblosen Feststoff, Schmp.
168–172°C.
-
Beispiel
175
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[[3-(3-methyl-2-pyrazinyl)-1H-pyrazol-1-yl]methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Die
Titelverbindung wurde durch ein Verfahren analog jenem von Beispiel
170 hergestellt. 3-(3-Methyl-2-pyrazin)pyrazol
(84 mg, 0,53 mmol) wurde verwendet, um ein Rohprodukt zu ergeben,
das mittels Säulenchromatographie
auf Kieselgel gereinigt und mit 2% Methanol/Methylenchlorid eluiert
wurde, um 168 mg (76%) des MEM geschützten Intermediats als farbloses Öl zu ergeben.
-
160
mg (0,24 mmol) des Intermediats wurden für 3 Std. umgesetzt, um ein
Rohmaterial zu ergeben, das auf einer Kieselgelsäule chromatographiert und mit
2% Methanol/Methylenchlorid eluiert wurde, um 44 mg eines Produkts
als farbloses Öl
zu ergeben. Eine Gefriertrocknung aus Dioxan ergab 76 mg (56%) der
Titelverbindung dieses Beispiels als farblosen Feststoff, Schmp.
192–196°C.
-
Beispiel
176
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[[3-(2-methyl-5-pyridinyl)-1H-pyrazol-1-yl]methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Die
Titelverbindung wurde durch ein Verfahren analog jenem von Beispiel
170 hergestellt. 3-(2-Methyl-5-pyridin)pyrazol
(84 mg, 0,53 mmol) wurde verwendet, um ein Rohprodukt zu ergeben,
das mittels Säulenchromatographie
auf Kieselgel gereinigt und mit 5% Methanol/Methylenchlorid eluiert
wurde, um 142 mg (41%) des MEM geschützten Intermediats als farbloses Öl zu ergeben.
-
140
mg (0,21 mmol) des Intermediats wurden für 3 Std. umgesetzt, um ein
Rohmaterial zu ergeben, das auf einer Kieselgelsäule chromatographiert und mit
2% Methanol/Methylenchlorid eluiert wurde, um 44 mg eines Produkts
als farbloses Öl
zu ergeben. Eine Gefriertrocknung aus Dioxan ergab 42 mg (43%) der
Titelverbindung dieses Beispiels als farblosen Feststoff, Schmp.
178–182°C.
-
Beispiel
177
2'-(1H-Benzotriazol-1-ylmethyl)-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. 2'-(1H-Benzotriazol-1-ylmethyl)-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Ein
Gemisch von pulverisiertem NaOH (41,6 mg, 1,04 mmol), Benzotriazol
(31 mg, 0,26 mmol) und der Titelverbindung der Stufe B von Beispiel
57 (150 mg, 0,26 mmol) in 0,6 ml trockenem DMF wurde für 2,0 Std.
gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde mit 50 ml Wasser verdünnt, und ein weißer Niederschlag
wurde gebildet. Der weiße
Niederschlag wurde durch Filtration gesammelt und mit Wasser gewaschen,
um 106 mg eines weißen
Feststoffs zu ergeben. Eine Reinigung mittels Flash-Chromatographie
(Hexan-EtOAc: 1 : 2) auf einer Kieselgelsäule lieferte 90 mg (52%) der
Titelverbindung dieser Stufe als weißen Feststoff.
-
B. 2'-(1H-Benzotriazol-1-ylmethyl)-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Ein
Gemisch der Titelverbindung von Stufe A (83 mg, 0,135 mmol) in 2
ml 6 N HCl-EtOH (1 : 1) wurde für
2 Std. auf 90°C
erhitzt. Nach Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde Wasser (10 ml) zugegeben, und das Gemisch
wurde mit Ethylacetat („EtOAc") extrahiert. Die
vereinigten organischen Extrakte wurden mit gesättigter NaHCO3 und
Kochsalzlösung
gewaschen und über
wasserfreiem Na2SO4 getrocknet.
Eine Konzentration im Vakuum, gefolgt einer Verreibung mit CH2Cl2-Hexan ergab
47 mg der Titelverbindung dieses Beispiels als weißen Feststoff,
Schmp. 196–200°C (Zers.).
-
Beispiel
178
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-[(1,2,3-triazol[4,5-b]pyridinyl)methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid, Isomer A und
B
-
Die
MEM geschützten
Intermediate wurden durch ein Verfahren analog jenem von Beispiel
177, Stufe A hergestellt. 1H-1,2,3-Triazol[4,5n]pyridin (46 mg,
0,381 mmol) wurde verwendet, um ein Rohmaterial zu ergeben, das
mittels präparativer
HPLC gereinigt wurde, um 47 mg des MEM geschützten Intermediats von Isomer
A und 35,6 mg des MEM geschützten
Intermediats von Isomer B zu liefern.
-
Die
Titelverbindungen wurden durch ein Verfahren analog jenem von Beispiel
177, Stufe B hergestellt. 47 mg (0,077 mmol) des MEM geschützten Intermediats
von Isomer A wurden für
2 Std. umgesetzt und das Rohprodukt mittels Flash-Chromatographie
(CH2Cl2-MeOH: 95
: 5 bis 90 : 10) auf Kieselgel gereinigt, um 17 mg (43%) des Titelisomers
A als weißen
Feststoff zu ergeben, Schmp. 116–118°C.
-
35
mg (0,077 mmol) des MEM geschützten
Intermediats von Isomer B wurden für 2 Std. umgesetzt und das
Rohprodukt mittels Flash-Chromatographie (CH2Cl2-MeOH: 95 : 5 bis 90 : 10) auf Kieselgel
gereinigt, um 12 mg des Titelisomers B als weißen Feststoff zu ergeben, Schmp.
124–126°C.
-
Beispiel
179
2'-[(3,4-Dihydro-2H-pyrido[3,2-b]-1,4-oxazin-4-yl)methyl]-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A.
3,4-Dihydro-2H-pyrido[3,2-b]-1,4-oxazin
-
Ein
Gemisch von 2H-Pyrido[3,2b]-1,4-oxazin-3-(4H)-on (7,5 g, 50,0 mmol)
und Lithiumaluminiumhydrid („LAH") (1,9 g, 50,0 mmol)
in 20 ml Toluol und 80 ml trockenem THF wurde über Nacht auf Rückflusskochen erhitzt.
Nach Abkühlen
auf 0°C
wurde gesättigtes
Na2SO4 tropfenweise
zugegeben, gefolgt von festem Na2SO4 und das Gemisch für 2 Std. bei Raumtemperatur
gerührt.
Der Feststoff wurde durch Filtration entfernt und mit Ether gewaschen.
Das vereinigte Filtrat und Waschungen wurden im Vakuum aufkonzentriert,
um 6,13 g (90%) der Titelverbindung dieser Stufe als fast weißen Feststoff
zu ergeben.
-
B. 2'-[(3,4-Dihydro-2H-pyrido[3,2-b]-1,4-oxazin-4-yl)methyl]-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
dem Gemisch der Titelverbindung der Stufe B von Beispiel 57 (200
mg, 0,347 mmol), der Titelverbindung von Stufe A (94,4 mg, 0,693
mmol) und Tetrabutylammoniumiodid (64 mg, 0,174 mmol) in 0,6 ml
trockenem DMF wurde eine 1,0 M Lösung
Natriumbis(trimethylsilyl)amid in THF (0,52 ml, 0,52 mmol) gegeben und
das Gemisch über
Nacht bei Raumtemperatur gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde mit Wasser verdünnt und mit EtOAc extrahiert.
Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit Kochsalzlösung gewaschen, über wasserfreiem
Na2SO4 getrocknet,
im Vakuum aufkonzentriert und mittels Flash-Chromatographie (Hexan-EtOAc: 1 : 2)
auf Kieselgel gereinigt, um 170 mg (78%) der Titelverbindung dieser
Stufe als farbloses Öl zu
liefern.
-
C. 2'-[(3,4-Dihydro-2H-pyrido[3,2-b]-1,4-oxazin-4-yl)methyl]-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Die
Titelverbindung wurde durch ein Verfahren analog jenem von Beispiel
177, Stufe B hergestellt. 170 mg (0,269 mmol) der Titelverbindung
von Stufe B wurde für
2 Std. umgesetzt und das Rohmaterial mittels Flash-Chromatographie
(CH2Cl2/MeOH: 98
: 2 bis 95 : 5) auf Kieselgel gereinigt, um 77 mg (53%) der Titelverbindung
dieses Beispiels als weißen
Feststoff zu ergeben, Schmp. 138–140°C (Zers.).
-
Beispiel
180
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-[(imidazol[4,5b]-pyridinyl)methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid, Isomer A und
B
-
Die
MEM geschützten
Intermediate wurden durch ein Verfahren analog jenem von Beispiel
179, Stufe B hergestellt. 4-Azabenzimidazol (72 mg, 0,6 mmol) wurde
verwendet, um ein Rohmaterial zu ergeben, das mittels Flash-Chromatographie
(CH2Cl2-MeOH: 98
: 2 bis 95 : 5) auf Kieselgel gereinigt wurde, um 74 mg des MEM
geschützten
Intermediats von Isomer A und 62 mg des MEM geschützten Intermediats
von Isomer B zu liefern.
-
Die
Titelverbindungen wurden durch ein Verfahren analog jenem von Beispiel
179, Stufe C hergestellt. 74 mg (0,12 mmol) des MEM geschützten Intermediats
von Isomer A wurden für
2 Std. umgesetzt und das Rohmaterial mittels Flash-Chromatographie
(CH2Cl2-MeOH: 98
: 2 bis 90 : 10) auf Kieselgel gereinigt, um 44 mg (70%) des Titelisomers
A als weißen
Feststoff zu ergeben, Schmp. 171–174°C (Zers.).
-
64
mg des MEM geschützten
Intermediats von Isomer B wurden für 2 Std. umgesetzt, um 20 mg
(37%) des Titelisomers B als weißen Feststoff zu ergeben, Schmp.
175–178°C (Zers.).
-
Beispiel
181
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[[methyl(phenylmethyl)amino]methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Ein
Gemisch der Titelverbindung der Stufe F von Beispiel 21 (44 mg;
0,104 mmol), N-Benzylmethylamin
(0,04 ml; 0,312 mmol), Essigsäure
(0,4 ml) und 3 Å Molekularsiebe
(0,4 g) in 1 ml CH2Cl2 wurde
für 1 Stunde
bei Raumtemperatur gerührt,
in dieser Zeit wurde Natriumtriacetoxyborhydrid (66 mg; 0,312 mmol)
zugegeben. Nach 18 stündigem
Rühren
bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch durch eine Pressmasse von
Celite filtriert und das Filtrat mit CH2Cl2 verdünnt,
mit Wasser gewaschen und über
wasserfreiem Na2SO4 getrocknet.
Eine Konzentration im Vakuum, gefolgt von einer Flash-Chromatographie
(CH2Cl2-MeOH: 98
: 2 bis 95 : 5) auf Kieselgel lieferte 24 mg (44%) der Titelverbindung
dieses Beispiels als weißen
Feststoff, Schmp. 124–126°C.
-
Beispiel
182
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[[(methyl(2-phenylethyl)amino]methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Die
Titelverbindung wurde durch ein Verfahren analog jenem von Beispiel
181 hergestellt. 44 mg (0,104 mmol) N-Methylphenethylamin ergaben
ein Rohmaterial, das mittels Flash-Chromatographie (CH2Cl2-MeOH: 98 : 2 bis 95 : 5) auf Kieselgel
gereinigt wurde, um 11 mg (19%) der Titelverbindung dieses Beispiels
als weißen
Feststoff zu liefern, Schmp. 129–132°C.
-
Beispiel
183
2'-[(3,3-Difluor-2,3-dihydro-2-oxo-1H-indol-1-yl)methyl]-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A.
3,3-Difluor-1,3-dihydro-2H-indol-2-on
-
Ein
Gemisch von Diethylaminoschwefeltrifluorid (2,64 ml; 20 mmol) und
Isatin (1,47 g; 10 mmol) wurde 1 Std. bei Raumtemperatur gerührt. Nach
vorsichtigem auf Eis Schütten
wurde das Gemisch mit EtOAc extrahiert und die organischen Phasen
mit Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet (MgSO4) und zu einem
gelben Feststoff aufkonzentriert. Eine Chromatographie auf Kieselgel
unter Verwendung von EtOAc : Hexanen 1 : 3 als mobiler Phase lieferte
0,81 g (48%) der Lactam-Titelverbindung dieser Stufe als weißen Feststoff.
-
B. 2'-[(3,3-Difluor-2,3-dihydro-2-oxo-1H-indol-1-yl)methyl]-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Natriumhydrid,
60 Gew.-% in Mineralöl
(16 mg; 0,4 mmol), wurde bei 0°C
zu einer Lösung
der Titelverbindung von Stufe A (54 mg; 0,32 mmol) in 1,6 ml THF
gegeben. Nach 1 Std. Rühren
bei 0°C
wurde die Titelverbindung der Stufe B von Beispiel 57 zugegeben,
gefolgt von 0,2 ml DMF, und das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur
aufwärmen
lassen. Nach 18 Std. Rühren
wurde das Reaktionsgemisch zwischen EtOAc und Wasser verteilt. Die
organische Phase wurde mit Wasser und Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet (MgSO4) und aufkonzentriert. Eine Chromatographie
auf Kieselgel unter Verwendung von EtOAc : Hexanen 1 : 1 als mobiler
Phase lieferte 41 mg (19%) der Titelverbindung dieser Stufe als
hellgelbes Öl.
-
C. 2'-[(3,3-Difluor-2,3-dihydro-2-oxo-1H-indol-1-yl)methyl]-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Trimethylsilylchlorid
(50 μL;
0,4 mmol) wurde bei Raumtemperatur zu einer Lösung der Titelverbindung von
Stufe B (40 mg; 60 μmol)
und Natriumiodid (60 mg; 0,4 mmol) in Acetonitril gegeben. Nach
30 minütigen Rühren wurden
zusätzliche
Mengen an Natriumiodid (30 mg; 0,2 mmol) und Trimethylsilylchlorid
(25 μL;
0,2 mmol) zugegeben. Nach Rühren
für zusätzlich 30
Minuten wurde das Reaktionsgemisch zwischen EtOAc und Wasser verteilt.
Die organische Phase wurde mit 2,5% Na2S2O3 Lösung und
Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet (MgSO4) und aufkonzentriert.
Eine Chromatographie auf Kieselgel unter Verwendung eines stufenweisen
Gradienten von CH2Cl2 zu
5% Methanol („MeOH")/CH2Cl2 in 1% Inkrementen, gefolgt von einer präparativen
HPLC [30 × 500
mm ods (s-10) Säule,
Flussrate = 35 ml/min, Stufengradient von 70% MeOH/H2O
+ 0,1% Trifluoressigsäure
(„TFA") zu 80% MeOH/H2O + 0,1% TFA in 2% Inkrementen in 5 Minuten)
ergab einen Rückstand,
der aus MeOH/H2O lyophilisiert wurde, um
23 mg (67%) der Titelverbindung dieses Beispiels als weißen Feststoff
zu liefern, Schmp. 112–120°C.
-
Beispiel
184
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[(4-pyrimidinylamino)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Ein
Gemisch von 4-Aminopyrimidin (20 mg; 0,2 mmol), der Titelverbindung
der Stufe F von Beispiel 21 (42 mg; 0,1 mmol) und MgSO4 (ca.
1 g) in 2 ml Toluol wurde für
10 Std. auf Rückflusskochen
erhitzt. Nach Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch filtriert und auf
ca. 1 ml aufkonzentriert. Nach Abkühlen auf 0°C wurde Natriumborhydrid (12
mg; 0,3 mmol) zugegeben, gefolgt von 0,2 ml MeOH. Nach 25 Std. Rühren wurde
das Reaktionsgemisch auf eine SAX Kartusche (3 ml) geladen, die
wie folgt vorbehandelt wurde: 1 M Natriumacetat („NaOAc") (2 × 10 ml);
Wasser (4 × 10
ml); MeOH (2 × 10
ml); und CH2Cl2 (2 × 10 ml). Die
Kartusche wurde mit CH2Cl2 (2 × 10 ml)
eluiert, gefolgt von CH2Cl2 :
MeOH : TFA, 50 : 50 : 3 (2 × 10
ml). Die Fraktionen, die Produkt enthielten, wurden aufkonzentriert,
um einen Rückstand
zu ergeben, der mittels präparativer
HPLC (Flussrate = 35 ml/min; 30 × 500 mm s-10 ODS-120 Å Säule, unter
Verwendung eines stufenweisen Gradienten von 43% MeOH/H2O
+ 0,1% TFA zu 53% MeOH/H2O + 0,1% TFA in
2% Inkrementen in 5 Minutenintervallen) weiter gereinigt wurde.
Eine Konzentration der reinen Fraktionen ergab einen Rückstand,
der aus MeOH/H2O lyophilisiert wurde, um
29 mg (54%) der Titelverbindung dieses Beispiels als weißes Pulver
zu liefern, Schmp. 156–167°C.
-
Beispiel
185
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-(4-morpholinylmethyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Die
Titelverbindung dieses Beispiels (42 mg; 86%) wurde durch ein Verfahren
analog zu jenem, das in Beispiel 157 beschrieben wurde, als weißer Feststoff
hergestellt, Schmp. 95–100°C.
-
Beispiel
186
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[(4-methyl-1-piperazinyl)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Die
Titelverbindung dieses Beispiels (38 mg; 76%) wurde durch ein Verfahren
analog zu jenem, das in Beispiel 157 beschrieben wurde, als weißer Feststoff
hergestellt, Schmp. 220–233°C.
-
Beispiel
187
1-Acetyl-4-[[2'-[[(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]piperazin
-
Die
Titelverbindung dieses Beispiels (47 mg; 75%) wurde durch ein Verfahren
analog zu jenem, das in Beispiel 157 beschrieben wurde, als weißer Feststoff
hergestellt, Schmp. 125–145°C.
-
Beispiel
188
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-[[4-(2,2,2-trifluorethyl)-1-piperazinyl]methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid-Dihydrochlorid
-
A.
4-(Trifluoracetyl)-1-piperazincarbonsäure-1,1-Dimethylethylester
-
Trifluoressigsäureanhydrid
(2,1 mol; 14,8 mmol) wurde bei 0°C
während
5 min zu einer Lösung
von N-Boc-Piperazin (2,5 g; 13,4 mmol, „Boc ist tert-Butoxycarbonyl)
und Triethylamin (2,2 ml; 16 mmol) in Methylenchlorid (70 ml) gegeben.
Nach 1 Std. Rühren
wurde das Reaktionsgemisch mit Methylenchlorid verdünnt, und
die so erhaltene organische Phase wurde mit Wasser, 1 N HCl und
Kochsalzlösung
gewaschen. Eine Trocknung (MgSO4) und Konzentration
lieferte 3,78 g (99%) der Titelverbindung dieser Stufe als farbloses Öl.
-
B.
1-(2,2,2-Trifluorethyl)piperazin-Hydrochlorid
-
Eine
Lösung
der Titelverbindung von Stufe A (2 g; 7,09 mmol) in 8 ml THF wurde
bei 0°C
während
15 min zu einer Lösung
von 1,0 M Boran·THF
(12 ml; 12 mmol) gegeben. Im Anschluss an die Zugabe wurde das Gemisch
für 2 Std.
Rückfluss
erhitzt. Nach wieder abkühlen
auf 0°C
wurde MeOH (5 ml) vorsichtig über
30 Minuten zugegeben. HCl gas wurde bis zur Sättigung durch die Lösung geblubbert,
und das so erhaltene Gemisch wurde für 2 Std. Rückfluss erhitzt. Nach Abkühlen auf
Raumtemperatur und 18 Std. Stehen lassen wurde der Feststoff, der
sich abschied, filtriert, mit Ether gewaschen und getrocknet, um
1,7 g (99%) der Titelverbindung dieser Stufe als weißen Feststoff
zu liefern.
-
C. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-[[4-(2,2,2-trifluorethyl)-1-piperazinyl]methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid-dihydrochlorid
-
Die
Titelverbindung wurde durch die Umsetzung der Titelverbindung von
Stufe B mit der Titelverbindung der Stufe F von Beispiel 21 durch
ein Verfahren analog zu jenem, das in Beispiel 157 beschrieben wurde, hergestellt.
47 mg (75%) der Titelverbindung dieses Beispiels wurden als weißer Feststoff
hergestellt, Schmp. 125–145°C.
-
Beispiel
189
N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-N-methyl-1H-indol-2-carboxamid
-
Zu
einer Lösung
von 0,05 g (0,114 mmol) N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[(methylamino)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid,
hergestellt wie in Stufe A von Beispiel 28 beschrieben, in 2 ml CH2Cl2 und 0,1 ml DMF
wurden 0,018 g (0,114 mmol) Indol-2-carbonsäure und 0,021 g (0,142 mmol)
1,3-Diisopropylcarbodiimid gegeben. Das Gemisch wurde dann für 12 Std.
bei Raumtemperatur gerührt
und eingedampft. Der Rückstand
wurde mittels präparativer
Umkehrphasen-HPLC auf einer 30 × 500
mm ODS S10 Säule
unter Verwendung von 80% Lösungsmittel
B (90% MeOH, 10% H2O, 0,1% TFA) und 20%
Lösungsmittel A
(10% MeOH, 90% H2O, 0,1% TFA) gereinigt.
Die passenden Fraktionen wurden gesammelt und mit wässrigem
Natriumbicarbonat auf pH 7 neutralisiert und auf 10 ml aufkonzentriert.
Die Lösung
wurde dann unter Verwendung von wässrigem Natriumbisulfat auf
pH 4 angesäuert,
und der weiße
Feststoff wurde filtriert und getrocknet, um 0,024 g (36%) der Titelverbindung
dieses Beispiels als weißen
Feststoff zu liefern, Schmp. 135–145°C.
-
Beispiel
190
N,N,N'-Trimethyl-N'-[[2'-[[(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]harnstoff
-
Die
Titelverbindung dieses Beispiels wurde durch ein Verfahren analog
jenem von Beispiel 28 unter Verwendung von N,N-Dimethylcarbamoylchlorid
hergestellt, um 0,061 g (53%) eines weißen Feststoffs zu liefern,
Schmp. 80–90°C.
-
Beispiel
191
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-[(3-phenyl-2-oxo-1-imidazolidinyl)methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)-2'-[[[2-(phenylamino)ethyl]amino]methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
N-Phenylethylendiamin (163 mg, 1,2 mmol), der Titelverbindung der
Stufe E von Beispiel 21 (511 mg, 1,0 mmol) und 3 Å Molekularsiebe
in 10 ml CH2Cl2 wurde
Essigsäure
(180 mg, 3 mmol) gegeben, gefolgt von Natriumtriacetoxyborhydrid
(636 mg, 3 mmol). Das Reaktionsgemisch wurde bei Raumtemperatur über Nacht
gerührt
und filtriert. Das Filtrat wurde mit H2O
und Kochsalzlösung
gewaschen und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Hexan/EtOAc/Triethylamin 10 : 60 : 0,2 chromatographiert,
um das Titelamin dieser Stufe (500 mg, 79%) als Gummi zu ergeben.
-
B. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)-2'-[(3-phenyl-2-oxo-1-imidazolidinyl)methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
der Titelverbindung von Stufe A (180 mg, 0,29 mmol) in 0,95 ml DMF
wurde Triethylamin (144 mg, 1,43 mmol) gegeben, gefolgt von 1,1'-Carbonyldiimidazol
(104 mg, 0,64 mmol). Das Gemisch wurde auf 40°C für 10 Std. erhitzt. Zu dem Reaktionsgemisch
wurden 15 ml H2O gegeben und filtriert.
Der Feststoff wurde in EtOAc gelöst,
mit H2O und Kochsalzlösung gewaschen getrocknet und
aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde in 6 ml trockenem THF gelöst.
Zu der Lösung
wurde NaH (60% in Mineralöl,
46 mg, 1,14 mmol) gegeben. Das Gemisch wurde für 3 Std. bei Raumtemperatur
gerührt.
10 ml gesättigtes
NH4Cl wurden zugegeben und mit EtOAc extrahiert.
Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit H2O
und Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und aufkonzentriert, um den cyclischen Harnstoff
der Titelverbindung dieser Stufe zu ergeben.
-
C. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-[(3-phenyl-2-oxo-1-imidazolidinyl)methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
der Titelverbindung von Stufe B in 5,7 ml CH3CN
wurde Trimethylsilylchlorid (186 mg, 1,71 mmol) gegeben, gefolgt
von NaI (256 mg, 1,71 mmol). Das Gemisch wurde für 30 min bei Raumtemperatur
gerührt.
Zusätzliches
Trimethylsilylchlorid (248 mg, 2,28 mmol) und NaI (342 mg, 2,28
mmol) wurden in vier Portionen zugegeben, und das Reaktionsgemisch
wurde für
zusätzlich
1 Std. und 45 min gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde dann zu H2O und
EtOAc gegeben. Die organische Phase wurde abgetrennt und mit gesättigtem,
wässrigem
Na2S2O3 und
Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde mittels präparativer
HPLC auf einer ODS S10 Säule
unter Verwendung von 30% Lösungsmittel
A (10% MeOH, 90% H2O, 0,1% TFA) und 70%
Lösungsmittel
B (90% MeOH, 10% H2O, 0,1% TFA) gereinigt,
um die Titelverbindung dieses Beispiels (101 mg, 62%, zwei Stufen)
als weißen
Feststoff zu liefern, Schmp. 140–150°C (amorph).
-
Beispiel
192
N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-2,3-dihydro-N-methyl-1H-inden-2-carboxamid
-
Die
Titelverbindung dieses Beispiels wurde durch ein Verfahren analog
jenem von Beispiel 189 unter Verwendung von Indan-2-carbonsäure hergestellt,
um 0,041 g (62%) eines weißen
Feststoffs zu liefern, Schmp. 110–115°C.
-
Beispiel
193
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-[(1,2,3,4-tetrahydro-1-oxo-2-isochinolinyl)methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Die
Titelverbindung wurde durch ein Verfahren analog jenem, das in Beispiel
161 beschrieben wurde, hergestellt. Ausbeute: 45% für zwei Stufen.
Schmp. = 127–135°C (amorph).
-
Beispiel
194
2'-(1H-Benzimidazol-1-ylmethyl)-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. 2'-(1H-Benzimidazol-1-ylmethyl)-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
der Titelverbindung der Stufe B von Beispiel 57 (0,068 g, 0,118
mmol) in 1 ml DMF wurden Benzimidazol (0,017 g, 0,14 mmol) und wasserfreies
Kaliumcarbonat (0,02 g, 0,14 mmol) gegeben, und das Gemisch wurde
für 24
Std. bei Raumtemperatur gerührt.
Das Gemisch wurde dann zu Wasser gegeben, und die Lösung wurde
mit EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden
mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft. Eine Chromatographie
auf Kieselgel unter Verwendung von Hexan : EtOAc 2 : 1 lieferte
0,056 g (81%) der Titelverbindung dieser Stufe als gelben Gummi.
-
B. 2'-(1H-Benzimidazol-1-ylmethyl)-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
der Titelverbindung von Stufe A (0,056 g, 0,096 mmol) in 5 ml Ethanol
wurden 5 ml einer 6 N wässrigen
Salzsäure
gegeben, und das Gemisch wurde für
1 Std. Rückfluss
erhitzt. Das Gemisch wurde unter Verwendung von wässrigem
Natriumbicarbonat auf pH 8 neutralisiert und dann unter Verwendung von
Essigsäure
wieder auf pH 4 angesäuert.
Das Gemisch wurde dann eingedampft, und der Rückstand wurde mittels präparativer
Umkehrphasen-HPLC auf einer 30 × 500
mm ODS S10 Säule
unter Verwendung von 61% Lösungsmittel
B (90% MeOH, 10% H2O, 0,1% TFA) und 39%
Lösungsmittel
A (10% MeOH, 90% H2O, 0,1% TFA) gereinigt.
Die passenden Fraktionen wurden gesammelt und mit wässrigem
Natriumbicarbonat auf pH 7 neutralisiert und auf 10 ml aufkonzentriert.
Die Lösung
wurde dann unter Verwendung von wässrigem Natriumbisulfat auf
pH 4 angesäuert,
und der weiße
Feststoff wurde filtriert und getrocknet, um 0,026 g (52%) der Titelverbindung
dieses Beispiels als weißen
Feststoff zu liefern, Schmp. 130–135°C.
-
Beispiel
195
2'-[(2,3-Dihydro-2-oxo-3-benzoxazolyl)methyl]-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Die
Titelverbindung dieses Beispiels wurde durch ein Verfahren analog
jenem, das in Beispiel 161 beschrieben wurde, hergestellt. Ausbeute:
55% für
zwei Stufen, Schmp. 130–137°C (amorph).
-
Beispiel
196
2'-[(2,3-Dihydro-2-oxo-1H-indol-1-yl)methyl]-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl-2-sulfonamid
-
A. 2'-[(2,3-Dihydro-2-oxo-1H-indol-1-yl)methyl]-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
(2-Aminophenyl)essigsäure
(225 mg, 1,5 mmol), der Titelverbindung der Stufe E von Beispiel
21 (256 mg, 0,5 mmol) und 3 Å Molekularsiebe
in 5 ml CH2Cl2 wurde
Essigsäure
(135 mg, 2,3 mmol) gegeben, gefolgt von Natriumtriacetoxyborhydrid
(318 mg, 1,5 mmol). Das Reaktionsgemisch wurde bei Raumtemperatur über Nacht
gerührt
und filtriert. Das Filtrat wurde mit H2O
und Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Hexan/EtOAc 1 : 3 chromatographiert, um die
Titelverbindung dieser Stufe (280 mg, 89%) als Gummi zu ergeben.
-
B. 2'-[(2,3-Dihydro-2-oxo-1H-indol-1-yl)methyl]-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
der Titelverbindung von Stufe A (280 mg, 0,45 mmol) in 9 ml CH3CN wurde Trimethylsilylchlorid (388 mg,
3,6 mmol) gegeben, gefolgt von NaI (540 mg, 3,6 mmol). Das Gemisch
wurde für
30 min bei Raumtemperatur gerührt.
Zusätzliches
Trimethylsilylchlorid (141 mg, 1,3 mmol) und NaI (195 mg, 1,3 mmol)
wurden zugegeben, und die Umsetzung wurde für zusätzlich 2 Std. gerührt. Das
Reaktionsgemisch wurde dann zu H2O und EtOAc
gegeben. Die organische Phase wurde abgetrennt, mit gesättigtem,
wässrigem Na2S2O3 und
Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde mittels präparativer
HPLC auf einer ODS S10 Säule
unter Verwendung von 32% Lösungsmittel
A (10% MeOH, 90% H2O, 0,1% TFA) und 68%
Lösungsmittel
B (90% MeOH, 10% H2O, 0,1% TFA) gereinigt,
um die Titelverbindung dieses Beispiels (162 mg, 67%, für zwei Stufen)
als weißen
Feststoff zu liefern, Schmp. > 185°C (Zers.).
-
Beispiel
197
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-[(2-oxo-3-methyl-1-imidazolidinyl)methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-2'-[[[2-(methylamino)ethyl]amino]methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
von 0,3 g (0,586 mmol) der Titelverbindung der Stufe E von Beispiel
21 in 15 ml CH2Cl2 wurden
1 g 3 Å Molekularsiebe,
0,074 g (0,997 mmol) N-Methylethylendiamin und 0,105 g (1,76 mmol) Essigsäure gegeben
und unter Argon für
10 min gerührt.
0,372 g (1,45 mmol) Natriumtriacetoxyborhydrid wurden dann zu dem
Gemisch gegeben und bei Raumtemperatur über Nacht gerührt. Die
Lösung
wurde dann durch Celite filtriert und die Celite mit 25 ml CH2Cl2 gewaschen, und
das vereinigte Filtrat wurde mit Wasser gewaschen, getrocknet und
eingedampft, um 0,33 g (100%) der Titelverbindung dieser Stufe als
farblosen Gummi zu liefern.
-
B. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-N-((2-methoxyethoxy)methyl]-2'-[(3-methyl-2-oxo-1-imidazolidinyl)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
von 0,33 g (0,586 mmol) der Titelverbindung von Stufe A in 10 ml
CH2Cl2 wurden 0,104
g (0,645 mmol) Carbonyldiimidazol gegeben. Das Gemisch wurde bei Raumtemperatur
für 24
Std. gerührt.
Das Gemisch wurde dann mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft,
um 0,26 g der Titelverbindung dieser Stufe als farblosen Gummi zu
liefern.
-
C. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-[(2-oxo-3-methyl-1-imidazolidinyl)methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
der Titelverbindung von Stufe B (0,26 g, 0,45 mmol) in 10 ml 95%
Ethanol wurden 10 ml einer 6 N wässrigen
Salzsäure
gegeben, und die Lösung
wurde für
1 Std. Rückfluss
erhitzt. Das Gemisch wurde dann mit Wasser verdünnt und mit EtOAc extrahiert.
Die vereinigten organischen Extrakte wurden dann einmal mit Wasser
gewaschen, getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde mittels präparativer
Umkehrphasen-HPLC auf einer 30 × 500
mm ODS S10 Säule
unter Verwendung von 62% Lösungsmittel
B (90% MeOH, 10% H2O, 0,1% TFA) und 38%
Lösungsmittel
A (10% MeOH, 90% H2O, 0,1% TFA) gereinigt.
Die passenden Fraktionen wurden gesammelt und mit wässrigem
Natriumbicarbonat auf pH 7 neutralisiert und auf 5 ml aufkonzentriert.
Die Lösung
wurde dann unter Verwendung von wässrigem Natriumbisulfat auf
pH 2 angesäuert,
und der weiße
Feststoff wurde filtriert und getrocknet, um 0,039 g (17%) der Titelverbindung
dieses Beispiels als weißen
Feststoff zu liefern, Schmp. 105–115°C (amorph).
-
Beispiel
198
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-[[2-oxo-3-(1-methylethyl)-1-imidazolidinyl]methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Die
Titelverbindung dieses Beispiels wurde durch ein Drei-Stufen Verfahren,
analog jenem, das in Beispiel 197 beschrieben wurde, hergestellt,
um 0,039 g (12% für
drei Stufen) eines weißen
Feststoffs zu liefern, Schmp. 105–110°C (amorph).
-
Beispiel
199
N-[[2'-[[(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-N,3-dimethylbutanamid
-
Die
Titelverbindung dieses Beispiels wurde durch ein Verfahren, analog
jenem von Beispiel 28 unter Verwendung von Isovalerylchlorid hergestellt,
um 0,048 g (82%) eines weißen
Feststoffs zu liefern, Schmp. 114–122°C.
-
Beispiel
200
N-[[2'-[[(4,5-Dimethyl-3-isoxazolyl)amino]sulfonyl]-4-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-yl]methyl]-N,4,4-trimethylpentanamid
-
Die
Titelverbindung dieses Beispiels wurde durch ein Verfahren analog
jenem von Beispiel 28 unter Verwendung des Chlorids, 4,4-Dimethylpentanoylchlorids,
hergestellt, um 0,078 g (71%) eines weißen Feststoffs zu liefern,
Schmp. 115–122°C.
-
Beispiel
201
N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[(4,4-dimethyl-2-oxo-1-pyrrolidinyl)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[(4,4-dimethyl-2-oxo-1-pyrrolidinyl)methyl]-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
Ethyl-4-amino-3,3-dimethylbutyrat (159 mg, 1,0 mmol) und der Titelverbindung
der Stufe E von Beispiel 21 (256 mg, 0,5 mmol) und 3 Å Molekularsiebe
in 5 ml CH2Cl2 wurde
Essigsäure
(60 mg, 1,0 mmol) gegeben, gefolgt von Natriumtriacetoxyborhydrid
(318 mg, 1,5 mmol). Das Reaktionsgemisch wurde bei Raumtemperatur über Nacht
gerührt
und filtriert. Das Filtrat wurde mit H2O
und Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Hexan/EtOAc 1 : 2,5 chromatographiert, um die
Titelverbindung dieser Stufe (220 mg, 72%) als Gummi zu ergeben.
-
B. N-(3,4-Dimethyl-5-isoxazolyl)-2'-[(4,4-dimethyl-2-oxo-1-pyrrolidinyl)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
der Titelverbindung von Stufe A (218 mg, 0,36 mmol) in 7 ml CH3CN wurde Trimethylsilylchlorid (315 mg,
2,9 mmol) gegeben, gefolgt von NaI (435 mg, 2,9 mmol). Das Gemisch
wurde bei Raumtemperatur für
1 Std. gerührt.
Zusätzliches
Trimethylsilylchlorid (158 mg, 1,5 mmol) und NaI (218 mg, 1,5 mmol)
wurden zugegeben, und die Umsetzung wurde für zusätzlich 1 Std. und 15 min gerührt. Das
Reaktionsgemisch wurde dann zu H2O und EtOAc
gegeben. Die organische Phase wurde abgetrennt, mit gesättigtem, wässrigem
Na2S2O3 und
Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde mittels präparativer
HPLC auf einer ODS S10 Säule
unter Verwendung von 35% Lösungsmittel
A (10% MeOH, 90% H2O, 0,1% TFA) und 65%
Lösungsmittel
B (90% MeOH, 10% H2O, 0,1% TFA) gereinigt,
um die Titelverbindung dieses Beispiels (80 mg, 43%, für zwei Stufen)
als weißen
Feststoff zu liefern, Schmp. 118–125°C.
-
Beispiele 202 bis 270
-
Die
Verbindungen der Beispiele 202 bis 270 weisen die nachstehende Struktur
auf, wobei für
jede Verbindung R* jener Rest ist, der in nachstehender Tabelle
II gezeigte ist.
-
-
Diese
Verbindungen wurden automatisiert wie folgt hergestellt. Zu einem
Fläschchen,
das eine Säure R*-COOH
(0,075 mmol) enthielt, wurde eine Lösung von 2'-[(Methylamino)methyl]-N-(3,4-dimethyl-5-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
(32,9 mg, 0,075 mmol), hergestellt wie in Stufe (A) von Beispiel 28
beschrieben, in 0,34 ml CH2Cl2 und
0,09 ml DMF gegeben, gefolgt von einer Lösung von 1,3-Diisopropylcarbodiimid
(0,28 N, 0,320 ml, 0,09 mmol) in CH2Cl2. Das Reaktionsgemisch wurde für 3 Minuten
an einem Vortex Mixer verwirbelt und bei Raumtemperatur für 24 Std.
stehen gelassen. Das Gemisch wurde dann auf 1,5 g eines Starken-Anionen-Austauscher
("SAX", quartäres Amin)
Harzes geladen und mit 20 ml CH2Cl2 und dann 10 ml 3% TFA in CH2Cl2 eluiert, um die gewünschte Verbindung zu ergeben.
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ΔHPLC Bedingungen
-
- Säule:
YMC S3 ODS 4,6 × 50
mm
- Gradientenelution von 0–100%
B während
8 min und halten bei 100% B für
3 min.
- Flussrate: 2,5 ml/min
- A: 10% MeOH-90% Wasser-0,2% H3PO4
- B: 90% MeOH-10% Wasser-0,2% H3PO4
- Detektionswellenlänge:
254 nm
-
Beispiele 271 bis 283
-
Die
Verbindungen der Beispiele 271 bis 283 weisen die nachstehende Struktur
auf, wobei für
jede Verbindung R* jener Rest ist, der in nachstehender Tabelle
II gezeigte ist. Diese Verbindungen wurden durch ein Verfahren analog
zu jenem, das in Beispiel 164 beschrieben wurde, hergestellt.
-
-
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-
ΔHPLC Bedingungen
-
- Säule:
YMC S3 ODS 4,6 × 50
mm
- Gradientenelution von 0–100%
B während
8 min und halten bei 100% B für
3 min.
- Flussrate: 2,5 ml/min
- A: 10% MeOH-90% Wasser-0,2% H3PO4
- B: 90% MeOH-10% Wasser-0,2% H3PO4
- Detektionswellenlänge:
217 nm
-
ΔΔHPLC Bedingungen
-
- Säule:
YMC S3 ODS 4,6 × 150
mm
- Gradientenelution von 40–100%
B während
25 min und halten bei 100% B für
5 min.
- Flussrate: 1,5 ml/min
- A: 10% MeOH-90% Wasser-0,2% H3PO4
- B: 90% MeOH-10% Wasser-0,2% H3PO4
- Detektionswellenlänge:
217 nm
-
Beispiel
284
N-(4,5-Dimethyl-3-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-[[3-(trifluormethyl)-1H-pyrazol-1-yl]methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
A. 4,5-Dimethyl-3-isoxazolamin-hydrochlorid
-
Zu
(4,5-Dimethyl-3-isoxazolyl)carbaminsäure-1,1-Dimethylethylester
(25,0 g, 117,79 mmol, hergestellt wie in Konoike, T. et al., Tet.
Lett., 37, 3339–3342
(1996) beschrieben) wurde 100 ml 4 N HCl in Dioxan in einen Kolben
gegeben. Das Gemisch wurde für
5 Std. bei Raumtemperatur gerührt
und aufkonzentriert, um die Titelverbindung dieser Stufe als Feststoff
zu ergeben, der in der nächsten
Stufe ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
-
B. 2-Brom-N-(4,5-dimethyl-3-isoxazolyl)benzolsulfonamid
-
Zu
der Gesamtheit des in Stufe A erhaltenen Feststoffs und 4-Dimethylaminopyridin
(1,44 g, 11,78 mmol) in 79 ml Pyridin wurde bei 0°C 2-Brombenzolsulfonylchlorid
(28,59 g, 111,90 mmol) während
10 Minuten in Portionen gegeben. Das Gemisch wurde für 6,5 Std.
bei 40°C
gerührt
und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde
in 300 ml MeOH gelöst,
1000 ml 3% wässriger
NaHCO3 Lösung
wurden zugegeben, und das Gemisch wurde im Vakuum aufkonzentriert,
um das meiste des MeOH zu entfernen. Der Feststoff wurde abfiltriert,
und das wässrige
Filtrat wurde bei 0°C
mit 6 N HCl auf pH 1 angesäuert,
und mit EtOAc (2 × 400
ml) extrahiert. Die Extrakte wurden mit 100 ml 1 N HCl, 100 ml H2O und 100 ml Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
und aufkonzentriert, um die Titelverbindung dieser Stufe (34,32
g, ~95% rein, Ausbeute 84% für
zwei Stufen) zu ergeben, Rf = 0,57, Kieselgel,
1 : 1 Hexan/EtOAc.
-
C. 2-Brom-N-(4,5-dimethyl-3-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]benzolsulfonamid
-
Zu
der Titelverbindung von Stufe B (32,60 g, 102,78 mmol) in 343 ml
DMF wurde bei 0°C
NaH (60% in Mineralöl,
4,93 g, 123,34 mmol) in Portionen gegeben. Nach Rühren bei
Raumtemperatur für
30 Minuten wurde das Gemisch mit einem Eis-Salzbad (–15°C) gekühlt und
2-Methoxyethoxymethylchlorid (16,00 g, 128,48 mmol) wurde während 20
Minuten tropfenweise zugegeben. Die Umsetzung wurde für 20 Minuten
mit einem Eis-Salzbad und dann für
1,5 Std. bei Raumtemperatur gerührt.
1400 ml Hexan/EtOAc 1 : 1 wurden zu dem Reaktionsgemisch gegeben.
Die organische Phase wurde abgetrennt, mit 2 × 800 ml Wasser und 400 ml Kochsalzlösung gewaschen
und getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Hexan/EtOAc 2,5 : 1 chromatographiert, um die
Titelverbindung dieser Stufe (32,12 g, 75%) als Öl zu liefern.
-
D. N-(4,5-Dimethyl-3-isoxazolyl)-2'-formyl-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
der Titelverbindung von Stufe C (22,16 g, 52,85 mmol) in 264 ml
THF wurde bei –95°C n-Butyllithium
(2 M Lösung
in Pentan, 29,07 ml, 58,14 mmol) gegeben. Das Gemisch wurde für 10 Minuten
bei –95°C gerührt, und
Trimethylborat (6,59 g, 63,42 mmol) wurde zugegeben und für 15 Minuten
bei –78°C gerührt. Das
Kältebad
wurde entfernt, und das Gemisch wurde langsam auf Raumtemperatur
erwärmt
und für 0,5
Std. bei Raumtemperatur gerührt.
Das Gemisch wurde dann auf 0°C
abgekühlt
und 100 ml N HCl wurden tropfenweise zugegeben. Nach Rühren für 30 Minuten
wurde das Gemisch mit CH2Cl2 (300
ml, 100 ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden
mit 30 ml Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und aufkonzentriert, um 2-Boron-N-(4,5-dimethyl-3-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]benzolsulfonamid
als Gummi zu ergeben.
-
Zu
2-Boron-N-(4,5-dimethyl-3-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]benzolsulfonamid
und der Titelverbindung der Stufe D von Beispiel 21 (13,32 g, 58,14
mmol) in 264 ml Toluol und 132 ml 95% Ethanol ("EtOH")
wurden 106 ml 2 M wässriges
Natriumcarbonat und Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (6,11
g, 5,29 mmol) gegeben und das Reaktionsgemisch unter Argon für 4 Std.
auf 85°C
erhitzt, abgekühlt
und mit 250 ml EtOAc verdünnt.
Die organische Phase wurde abgetrennt, mit 100 ml H2O
und 50 ml Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde auf Kieselgel
unter Verwendung von Hexan/EtOAc 1 : 1 chromatographiert, um die
Titelverbindung dieser Stufe (16,95 g, 62,7% für zwei Stufen) als farblosen
Gummi zu liefern.
-
E. N-(4,5-Dimethyl-3-isoxazolyl)-2'-(hydroxymethyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
-
Zu
einer Lösung
der Titelverbindung von Stufe D (0,37 g, 0,76 mmol) in 10 ml MeOH
wurde bei Raumtemperatur Natriumborhydrid (0,035 g, 0,93 mmol) gegeben
und das Gemisch für
2 Stunden gerührt.
Die klare Lösung
wurde dann auf 5 ml aufkonzentriert und mit 100 ml Wasser verdünnt, und
die wässrige
Lösung
wurde mit 3 × 100
ml EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden
dann einmal mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft, um
0,3 g (95%) der Titelverbindung dieser Stufe als farblosen Gummi
zu liefern.
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F. 2'-(Brommethyl)-N-(4,5-dimethyl-3-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
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Zu
einer Lösung
der Titelverbindung von Stufe E (0,37 g, 072 mmol) in 5 ml DMF wurden
bei 5°C
Triphenylphosphin (0,283 g, 1,08 mmol) und Tetrabromkohlenstoff
(0,358 g, 1,08 mmol) gegeben und das Gemisch für 5 Stunden gerührt. Die
Lösung
wurde dann mit 100 ml Wasser verdünnt, und die wässrige Lösung wurde
mit 3 × 100
ml EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden
dann einmal mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft. Der
so erhaltene Rückstand
wurde auf 20 g Kieselgel unter Verwendung von Hexan : EtOAc 2 :
1 chromatographiert, um 0,285 g (69%) der Titelverbindung dieser
Stufe zu liefern.
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G. 2'-[[2,3-Dihydro-3-(trifluormethyl)-1H-pyrazol-1-yl]methyl]-N-(4,5-dimethyl-3-isoxazolyl)-N-[(2-methoxyethoxy)methyl]-4'-(2-oxazolyl)[1,1'-biphentyl]-2-sulfonamid
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Zu
einer Lösung
von 3-Trifluormethylpyrazol (0,0425 g, 0,312 mmol) in 1 ml DMF wurde
NaH (60% Suspension in Mineralöl,
0,0125 g, 0,312 mmol) gegeben, und das Gemisch wurde unter Argon
für 10
Minuten bei Raumtemperatur gerührt.
Die Titelverbindung von Stufe F (0,12 g, 0,208 mmol) wurde dann
zugegeben, und das Gemisch wurde für 16 Stunden gerührt. Das
Gemisch wurde dann zu 20 ml Wasser gegeben, und die Lösung wurde
mit 3 × 25
ml EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden
mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft, um 0,13 g (100%)
der Titelverbindung dieser Stufe als farblosen Gummi zu liefern.
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H. N-(4,5-Dimethyl-3-isoxazolyl)-4'-(2-oxazolyl)-2'-[[3-(trifluormethyl)-1H-pyrazol-1-yl]methyl][1,1'-biphenyl]-2-sulfonamid
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Zu
einer Lösung
der Titelverbindung von Stufe G (0,13 g, 0,31 mmol) in 10 ml 95%
wässrigem
EtOH wurden 10 ml einer 6 N wässrigen
Salzsäure
gegeben, und das Gemisch wurde für
1 Stunde Rückfluss
erhitzt. Das Gemisch wurde mit 25 ml Wasser verdünnt und mit 3 × 25 ml
EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden dann
einmal mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft. Der Rückstand
wurde mittels präparativer
Umkehrphasen-HPLC auf einer 30 × 500
mm ODS S10 Säule
unter Verwendung von 78% Lösungsmittel
B (90% MeOH, 10% H2O, 0,1% TFA) und 22%
Lösungsmittel
A (10% MeOH, 90% H2O, 0,1% TFA) gereinigt.
Die passenden Fraktionen wurden gesammelt und mit wässrigem
Natriumbicarbonat auf pH 7 neutralisiert und auf 5 ml aufkonzentriert.
Die Lösung
wurde dann unter Verwendung von wässrigem Natriumbisulfat auf
pH 2 angesäuert,
und der weiße
Feststoff wurde filtriert und getrocknet, um 0,063 g (89%) der Titelverbindung
dieses Beispiels als weißen
Feststoff zu liefern, Schmp. 89–99°C (amorph).