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DE69716749T2 - Blas- und saugvorrichtung - Google Patents

Blas- und saugvorrichtung

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Publication number
DE69716749T2
DE69716749T2 DE69716749T DE69716749T DE69716749T2 DE 69716749 T2 DE69716749 T2 DE 69716749T2 DE 69716749 T DE69716749 T DE 69716749T DE 69716749 T DE69716749 T DE 69716749T DE 69716749 T2 DE69716749 T2 DE 69716749T2
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DE
Germany
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suction
air
main body
dust
blowing
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DE69716749T
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DE69716749D1 (de
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G. Everts
Nobuaki Fujiwara
Naoki Kikuchi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ryobi Ltd
Ryobi North America Inc
Original Assignee
Ryobi Ltd
Ryobi North America Inc
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Publication date
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Publication of DE69716749T2 publication Critical patent/DE69716749T2/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B5/00Cleaning by methods involving the use of air flow or gas flow
    • B08B5/02Cleaning by the force of jets, e.g. blowing-out cavities
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G20/00Cultivation of turf, lawn or the like; Apparatus or methods therefor
    • A01G20/40Apparatus for cleaning the lawn or grass surface
    • A01G20/43Apparatus for cleaning the lawn or grass surface for sweeping, collecting or disintegrating lawn debris
    • A01G20/47Vacuum or blower devices
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L5/00Structural features of suction cleaners
    • A47L5/12Structural features of suction cleaners with power-driven air-pumps or air-compressors, e.g. driven by motor vehicle engine vacuum
    • A47L5/14Structural features of suction cleaners with power-driven air-pumps or air-compressors, e.g. driven by motor vehicle engine vacuum cleaning by blowing-off, also combined with suction cleaning
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B08B5/04Cleaning by suction, with or without auxiliary action

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
  • Nozzles For Electric Vacuum Cleaners (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Blas-Saugvorrichtung und insbesondere eine Art von Blas-Saugvorrichtung, bei der zwischen einem Luftblas-Blasmodus und einem Luftansaug- Saugmodus hin- und hergeschaltet werden kann.
  • Eine herkömmliche Blas-Saugvorrichtung ist in der US-PS 4,870,714 beschrieben. Gemäß der beschriebenen Vorrichtung sind in einem Hauptkörper eine Luftansaugöffnung und eine Luftausstossöffnung ausgebildet, so dass die Luftansaugöffnung einem Gebläse gegenüberliegt, der in dem Hauptkörper angeordnet ist und die Luftausstossöffnung bezüglich einer Achse des Gebläses senkrecht angeordnet ist. Im Saugmodus ist die Luftansaugöffnung mit einem Ansaugrohr (Saugdüse) und die Luftausstossöffnung mit einem Staubbeutel verbunden. Durch die Drehung des Gebläses wird Luft und Staub in das Ansaugrohr eingeführt und durch den Hauptkörper in den Staubbeutel geleitet. Im Blasmodus ist das Ansaugrohr von der Luftansaugöffnung abgenommen und ein Filter ist an einem offenen Ende der Luftansaugöffnung befestigt, um zu verhindern, dass Staub in den Hauptkörper gelangt. Ferner ist der Staubbeutel von der Luftausstossöffnung abgenommen und ein Luftblasrohr (Blasdüse) mit einer sich verjüngenden Form, bei welcher der Durchmesser in Richtung der Spitze nach und nach vermindert ist, ist mit der Luftausstossöffnung verbunden. Demgemäß wird Luft, die durch den Filter hindurchtritt und in den Hauptkörper eingeführt wird, durch das Luftblasrohr nach außen geblasen.
  • Jedesmal, wenn die in der US-PS 4,870,714 beschriebene Blas-Saugvorrichtung zwischen dem Saugmodus und dem Blasmodus hin- und hergeschaltet wird, müssen das Ansaugrohr und der Filter sowie der Staubbeutel und das Luftblasrohr ausgetauscht werden, was mühsam ist.
  • Die japanische offengelegte Gebrauchsmusteranmeldung mit der Veröffentlichungsnummer Hei 4-80454 beschreibt eine Staubsammelvorrichtung, bei der ein Ansaugrohr (Saugdüse), die sich in einer axialen Richtung eines Gebläses erstreckt, mit einem Hauptkörper verbunden ist, und bei der ein Auslassrohr, das sich in einer Richtung senkrecht zu der Achse des Gebläses erstreckt, über eine Verbindung mit einem Staubbeutel verbunden ist. Die Verbindung ist mit einem Verzweigungsrohr ausgestattet, an das ein Blasrohr (Blasdüse) über ein Kautschukrohr angeschlossen ist. Eine Blasöffnung des Blasrohrs ist nahe an einer Ansaugöffnung des Ansaugrohrs positioniert. In das Ansaugrohr eingeführte Luft und Staub werden durch den Hauptkörper, das Auslassrohr und die Verbindung in den Staubbeutel geleitet. Ein Teil der Ansaugluft wird durch das Verzweigungsrohr auch in das Blasrohr geleitet, so dass die Luft in eine Position nahe an der Öffnung des Ansaugrohrs geblasen wird. Aufgrund dieser Luft werden Abfall und Staub, die sich in Vertiefungen auf dem Boden angesammelt haben, aus den Vertiefungen herausgeblasen, so dass das Ansaugen des fliegenden Abfalls und Staubs in das Ansaugrohr erleichtert wird.
  • Die in der offengelegten Gebrauchsmusteranmeldung mit der Veröffentlichungsnummer Hei 4-80454 beschriebene Staubsammelvorrichtung bläst jedoch Luft während des Ansaugreinigungsvorgangs, so dass ein Teil der durch das Ansaugrohr angesaugten Luft zum Blasen von Luft verwendet wird. Demgemäß kann die Blasluft Staub enthalten, wodurch die Staubsammeleffizienz der Vorrichtung vermindert wird. Ferner ist die Vorrichtung nicht für einen Betrieb ausschließlich im Blasmodus gestaltet.
  • Die japanische offengelegte Gebrauchsmusteranmeldung mit der Veröffentlichungsnummer Hei 3-92454 beschreibt eine Staubsammelvorrichtung, bei der ein Ende eines Luftzuführungsrohrs an einer Blasvorrichtung und ein anderes Ende des Luftzuführungsrohrs mit einem Zusammenflussrohr verbunden ist, das mit einem Staubbeutel verbunden ist. Das Zusammenflussrohr umfasst einen Luftzuführungsdurchgang, einen Staubansaugdurchgang und einen Verzweigungsdurchgang. Ferner ist in dem Zusammenflussrohr ein schwenkbares Wechselventil bereitgestellt. Der Luftzuführungsdurchgang verbindet das Luftzuführungsrohr und den Staubbeutel etwa linear. Der Staubansaugdurchgang zweigt von dem Luftzuführungsdurchgang ab und ein Ende davon ist mit einem Reinigungsrohr verbunden. Der Verzweigungsdurchgang verbindet den Luftzuführungsdurchgang mit dem Staubansaugdurchgang. In einem Saugmodus wird das Wechselventil schwenkend in eine Position zum Schließen einer Öffnung des Verzweigungsdurchgangs bewegt, so dass die Luft von der Blaseinrichtung durch das Luftzuführungsrohr und den Luftzuführungsdurchgang zu dem Staubbeutel geleitet wird. Aufgrund dieses Luftstroms wird Luft in dem Staubansaugdurchgang angesaugt und daher wird der Staub durch das obere Ende des Reinigungsrohrs angesaugt und in dem Staubbeutel gesammelt. In einem Blasmodus wird das Wechselventil schwenkend in eine Position zum Schliefen einer Öffnung des Luftzuführungsdurchgangs bewegt, so dass die Luft von der Blaseinrichtung durch das Luftzuführungsrohr und den Verzweigungsdurchgang zu dem Reinigungsrohr geleitet wird.
  • Da jedoch die in der japanischen offengelegten Gebrauchsmusteranmeldung mit der Veröffentlichungsnummer Hei 3-92454 beschriebene Staubsammelvorrichtung so gestaltet ist, dass sie Umgebungsluft durch strömende Luft ansaugt, wird die Ansaugleistung im Vergleich zu der in der US-PS 4,870,714 beschriebenen Blas-Saug-Vorrichtung, in der ausschließlich ein Ansaugen durchgeführt werden kann, schlechter sein, und zwar unter der Annahme, dass die Staubsammelvorrichtungen Antriebe mit identischer Ausgangsleistung aufweisen. Da ferner das schwenkbare Wechselventil direkt in dem Durchgang freiliegt, können sich Staub und Abfall in dem Ventil verhängen und zu einem Ausfall des Wechselventils führen.
  • Eine weitere herkömmliche Blas-Saugvorrichtung ist in den Fig. 10 und 11 gezeigt. Die Vorrichtung umfasst einen Hauptkörper 310, eine Blasdüse 330 und eine Saugdüse 340. Der Hauptkörper 310 umfasst ein Gebläsegehäuse 313, das ein Gebläse 319 aufnimmt, ein Motorgehäuse 314, das einen Motor 320 aufnimmt und ein Staubgehäuse 315, das unterhalb des Motorgehäuses 314 bereitgestellt ist. Ein Griff 312 ist über dem Gebläsegehäuse 313 angeordnet. Das Gebläsegehäuse 313 weist eine obere Wand auf, die dem Gebläse 319 gegenüberliegt und die obere Wand ist mit gitterartigen Lufteinlassöffnungen 313a ausgestattet. Das Staubgehäuse 315 ist mit einem Staubbeutel 350 verbunden. Der Motor 320 weist eine Abtriebswelle 321 auf, von der ein Ende mit dem Gebläse 319 verbunden ist. Ein anderes Ende der Abtriebswelle 321 ist mit einer Schneidklinge 318 verbunden, die innerhalb des Staubgehäuses 315 positioniert ist.
  • Die Blasdüse 330 erstreckt sich in eine Richtung senkrecht zu der Drehachse des Gebläses 319 und ein Ende davon ist an dem Hauptkörper 310 befestigt und ein anderes Ende davon ist mit einer Luftblasöffnung 330a ausgebildet. Die Saugdüse 340 erstreckt sich parallel zu und integral mit der Blasdüse 330 und ein Ende davon ist an dem Hauptkörper 310 befestigt und ein anderes Ende davon ist mit einer Ansaugöffnung 340a ausgebildet. Ein Wechselventil 373 ist drehbar innerhalb der Blasöffnung 330a der Blasdüse 330 gehalten. Bei dem Wechselventil 373 kann zwischen einer Saugmodusposition, bei der das Ventil die Blasöffnung 330a abschließt, wie es in Fig. 10 gezeigt ist, und einer Blasmodusposition, bei der das Ventil die Blasöffnung 330a öffnet, wie es in Fig. 11 gezeigt ist, gewechselt werden.
  • Bei dem Blasmodus wird dann, wenn das Wechselventil 373 in seine Blasmodusposition gedreht wird und das Gebläse 319 gedreht wird, Luft durch die gitterartigen Lufteinlassöffnungen 313a, die an der oberen Wand des Gebläsegehäuses 313 ausgebildet sind, in das Gebläsegehäuse 313 eingeführt. Die eingeführte Luft tritt durch die Blasdüse 330 hindurch und wird aus der Luftblasöffnung 330a nach außen geblasen. In dem Saugmodus wird das Wechselventil 373 in die Saugmodusposition umgestellt. Entsprechend dem Blasmodus führt jedoch die Drehung des Gebläses 319 durch die Lufteinlassöffnungen 313a Luft in das Gebläsegehäuse 313 ein und die eingeführte Luft tritt durch die Blasdüse 330 hindurch und wird in Richtung der Luftblasöffnung 330a geleitet. Die Luft trifft auf das Wechselventil 373 auf und wird umgekehrt, wie es durch den Pfeil A in Fig. 10 angegeben ist. Folglich wird die Luft in die Saugdüse 340 zugeführt. Aufgrund dieses Luftstroms wird Umgebungsluft um die Ansaugöffnung 340a der Saugdüse 340 aufgrund der Erzeugung eines negativen Drucks in die Saugdüse 340 angesaugt, wie es durch den Pfeil B angegeben ist. Demgemäß kann Staub von der Ansaugöffnung 330a angesaugt werden und der angesaugte Staub wird in Richtung der Schneidklinge 318 geleitet, wie es durch die Pfeile C angegeben ist, daran zerkleinert und anschließend in dem Staubsammelbeutel 350 gesammelt.
  • In der in Fig. 10 gezeigten herkömmlichen Blas-Saugvorrichtung kann jedoch keine starke Ansaugkraft bereitgestellt werden, da das Ansaugen von Umgebungsluft durch einen Luftstrom erreicht wird, der dem in der japanischen offengelegten Gebrauchsmusteranmeldung mit der Veröffentlichungsnummer Hei 3-92454 beschriebenen Staubsammelvorrichtung entspricht. Ferner kann sich Staub in dem Wechselventil verhängen, dass drehbar an der Luftblasöffnung 330a gehalten ist, so dass ein Wechsel des Betriebsmodus nur schwer oder nicht durchgeführt werden kann.
  • Die DE 29 51 0750 U1 beschreibt eine Saug/Blasvorrichtung mit einem Gehäuse, mit dem eine Blasdüse und eine Saugdüse verbunden sind. In dem Gehäuse befindet sich ein motorbetriebenes Gebläserad. Die Vorrichtung umfasst einen Saugmodus und einen Blasmodus. In dem Saugmodus wird Luft durch die Saugdüse angesaugt und zu einer Auffangbeutelverbindung geleitet, mit der ein Auffangbeutel verbunden werden kann. Durch Umschalten einer Umschaltvorrichtung kann vom Saugmodus zum Blasmodus gewechselt werden. In dem Blasmodus wird Luft durch die Saugdüse zu dem Gehäuse angesaugt und die Luft wird durch die Umschaltvorrichtung zu der Blasdüse geleitet. Die Umschaltvorrichtung umfasst eine Ventilhülse, die um ihre Längsachse schwenkbar ist. Im Saugmodus tritt die angesaugte Luft durch einen Kanal der Ventilhülse hindurch, ohne dass sie von der Ventilhülse abgelenkt wird. Im Blasmodus tritt die angesaugte Luft in einen gewinkelten Strömungskanal der Ventilhülse ein und wird innerhalb der Ventilhülse zu der Blasdüse abgelenkt.
  • Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Blas-Saugvorrichtung bereitzustellen, die eine starke Ansaugkraft mit einem direkten Ansaugen von Luft von einer Saugdüse durch Drehen eines Gebläses ohne Ansaugen von Umgebungsluft um den Luftstrom bereitstellen kann, und die einen einfachen Moduswechselvorgang ohne Anhaften oder Verhängen von Staub in einem Wechselmechanismus ausführen kann.
  • Erfindungsgemäß wird eine Blas-Saugvorrichtung bereitgestellt, die umfasst: einen Hauptkörper;
  • eine Blasdüse, wobei ein Ende der Blasdüse mit dem Hauptkörper verbunden ist und ein anderes Ende der Blasdüse mit einer Blasöffnung ausgebildet ist;
  • eine Saugdüse, die sich parallel zu der Blasdüse erstreckt und integral mit dieser bereitgestellt ist, wobei ein Ende der Saugdüse mit dem Hauptkörper verbunden ist und ein anderes Ende der Saugdüse mit einer Ansaugöffnung ausgebildet ist;
  • ein Gebläse, das drehbar in dem Hauptkörper gehalten ist;
  • eine Staubbeutel, der mit dem Hauptkörper zum Empfangen von staubbeladener Luft, die von der Ansaugöffnung durch eine gesamte Länge der Saugdüse hindurchgetreten ist, und zum Sammeln des Staubs verbunden ist;
  • wobei ein Wechselmechanismus in dem Hauptkörper angeordnet ist zum selektiven Bereitstellen einer Position, die aus einer Saugmodusposition, bei der die Luft, die von der Ansaugöffnung angesaugt wird, zu dem Staubbeutel geleitet wird, und einer Blasmodusposition ausgewählt ist, bei der die angesaugte Luft zu der Blasdüse geleitet wird, wobei die Luft während des Saugmodus durch die Drehung des Gebläses direkt ausschließlich von der Ansaugöffnung angesaugt wird,
  • wobei der Wechselmechanismus einen Wechselhebel, der außerhalb des Hauptkörpers positioniert und an seinem Halteabschnitt schwenkend bewegbar an dem Hauptkörper gehalten ist, und ein Schildelement umfasst, das drehbar in dem Hauptkörper angeordnet und mit dem Wechselhebel zum Hindurchlassen oder Blockieren der angesaugten Luft verbunden ist, wobei das Schildelement einen Wandabschnitt aufweist, der dem Halteabschnitt des Hauptkörpers gegenüberliegt,
  • und wobei die Vorrichtung ferner ein Schutzelement umfasst, das in dem Hauptkörper positioniert und daran fixiert ist, dadurch gekennzeichnet,
  • dass das Schutzelement bezüglich des Schildelements innen angeordnet ist und dass der Wandabschnitt von dem Schutzelement bedeckt ist, und zwar zum Verhindern, dass Staub in einen Raum zwischen dem Wandabschnitt und dem Halteabschnitt eindringt, an dem der Wechselhebel gehalten ist;
  • dass ein spiralförmiger Luftdurchgang in dem Hauptkörper bereitgestellt ist und von der Saugdüse zu dem Wechselmechanismus verläuft; und
  • dass das Schutzelement eine gekrümmte Ablenkungsoberfläche aufweist, die in Richtung des Luftdurchgangs ausgerichtet ist, und zwar zum sanften Einführen von Luft in den Wechselmechanismus.
  • Durch diese Anordnung wird Umgebungsluft nicht von dem Luftstrom angesaugt, sondern Luft wird bei der Drehung des Gebläses direkt ausschließlich von der Ansaugöffnung der Saugdüse angesaugt und daher wird eine ausreichende Ansaugkraft bereitgestellt. Ferner werden sowohl während des Saugmodus als auch des Blasmodus feststehend gehaltene Saug- und Blasdüsen verwendet. Demgemäß ist bei jedem Umschalten zwischen dem Saugmodus und dem Blasmodus kein Austausch von Komponenten erforderlich. Da der Saugmodusbetrieb nicht gleichzeitig mit dem Blasmodusbetrieb durchgeführt wird, sondern diese Betriebsarten unabhängig voneinander durchgeführt werden, kann ferner die Wahrscheinlichkeit des Mischens von Staub mit der Blasluft vermindert werden.
  • Die Blasöffnung weist vorzugsweise einen Querschnitt auf, der kleiner ist als derjenige der Ansaugöffnung.
  • Durch die Struktur des Wechselmechanismus wird aufgrund der Bereitstellung des Schutzelements der Wechselbetrieb des Wechselmechanismus nie durch das Eindringen von Staub in den Wechselmechanismus blockiert. Folglich können Wechselvorgänge zwischen dem Blasmodus und dem Saugmodus leicht durchgeführt werden. Da die Querschnittsfläche der Blasöffnung kleiner ist als die Querschnittsfläche der Ansaugöffnung, ist die Geschwindigkeit der Luft, die während des Blasmodus aus der Blasdüse ausgestoßen wird, höher als die Geschwindigkeit der Luft, die in die Saugdüse angesaugt wird. Demgemäß werden Blätter und größere Abfallteile weggeblasen und nicht durch die Ansaugöffnung eingesaugt.
  • In den Zeichnungen ist/sind
  • Fig. 1 eine partielle Querschnitt-Seitenansicht, die eine Blas-Saugvorrichtung gemäß einer erfindungsgemäßen Ausführungsform zeigt;
  • Fig. 2, eine Querschnittsansicht, welche die Blas-Saugvorrichtung gemäß der Ausführungsform im Saugmodus zeigt;
  • Fig. 3 eine Querschnittsansicht entlang der Linie III-III von Fig. 2;
  • Fig. 4 eine Querschnittsansicht, welche die Blas-Saugvorrichtung gemäß der Ausführungsform im Blasmodus zeigt;
  • Fig. 5 eine Querschnittsansicht entlang der Linie V-V von Fig. 4;
  • Fig. 6 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht, die einen essentiellen Abschnitt der Blas-Saugvorrichtung gemäß der Ausführungsform zeigt;
  • Fig. 7 eine partielle Seitenansicht, die einen Wechselmechanismus in der Blas- Saugvorrichtung gemäß der Ausführungsform zeigt;
  • Fig. 8A bis Fig. 8C Ansichten zur Beschreibung der Betriebsreihenfolge zum Festlegen des Saugmodus in der Blas-Saugvorrichtung gemäß der Ausführungsform, wobei
  • Fig. 8A einen Zustand zeigt, bei dem ein vorstehender Abschnitt des Wechselhebels auf einem schrägen Abschnitt eines elastischen Elements gleitet;
  • Fig. 8B einen Zustand zeigt, bei dem der vorstehende Abschnitt gerade eine Spitze des elastischen Elements erreicht hat; und
  • Fig. 8C einen Zustand zeigt, bei dem der vorstehende Abschnitt mit einem ausgenommenen Abschnitt des elastischen Elements in Eingriff gebracht worden ist;
  • Fig. 9 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht, die ein Schildelement und ein Schutzelement zeigt, die in einer Blas-Saugvorrichtung gemäß einer Alternative zur erfindungsgemäßen Ausführungsform zeigt;
  • Fig. 10 eine Querschnittsansicht, die eine herkömmliche Blas-Saugvorrichtung im Saugmodus zeigt; und
  • Fig. 11 eine Querschnittsansicht, die eine herkömmliche Blas-Saugvorrichtung im Blasmodus zeigt.
  • Nachstehend wird eine Blas-Saugvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 8 beschrieben. Die Blas- Saugvorrichtung 1 umfasst einen Hauptkörper 10, eine Blasdüse 30, die mit dem Hauptkörper 10 verbunden ist, eine Saugdüse 40 und einen Staubbeutel 50. Der Hauptkörper 10 weist einen oberen Abschnitt auf, der mit einem Griff 12 ausgestattet ist, an dem ein Stromkabel 11 angeschlossen ist. Der Hauptkörper 10 stellt integral ein Gebläsegehäuse 13, ein Motorgehäuse 14, das hinter dem Gebläsegehäuse 13 positioniert ist, und eine Verzweigungskammer 15 bereit, die unter dem Gebläsegehäuse 13 positioniert ist.
  • Ein Ansaugring 16 ist vor dem Gebläsegehäuse 13 angeordnet, um das Einsetzen eines hinteren Abschnitts der Saugdüse 40 in das Gebläsegehäuse 13 zu ermöglichen. Ferner ist ein Blasring 17 vor der Verzweigungskammer 15 angeordnet, um das Einsetzen eines hinteren Abschnitts der Blasdüse 30 in die Verzweigungskammer 15 zu ermöglichen. Der Ansaugring 16 und der Blasring 17 sind vertikal ausgerichtet angeordnet. Eine Stauböffnung 18 ist an einem unteren Abschnitt der Verzweigungskammer 15 ausgebildet. Ein Gebläse 19 ist drehbar in dem Gebläsegehäuse 13 angeordnet und ein Motor 20 ist in dem Motorgehäuse 14 untergebracht. Der Motor weist eine Abtriebswelle 21 auf, die mit dem Gebläse 19 verbunden ist. Das Gebläse 19 weist eine spitzwinklige Kante auf, die als Schneideinrichtung dient, so dass das Gebläse relativ großen Abfall in kleine Stücke zerkleinern kann, wenn der Abfall durch das Gebläse 19 hindurchtritt. Wie es in Fig. 3 gezeigt ist, ist zwischen dem Gebläse 19 und dem Gebläsegehäuse 13 ein spiralförmiger Luftdurchgang 13a ausgebildet, der von dem Ansaugring 16 zu der Verzweigungskammer 15 verläuft.
  • Ein vorderes Ende der Blasdüse 30 dient als Blasöffnung 30a und das hintere Ende der Blasdüse 30 ist in den Ring 17 eingesetzt. Ferner ist die Saugdüse 40 integral mit der Blasdüse 30 bereitgestellt, so dass sie sich parallel zur Blasdüse 30 erstreckt. Ein vorderes Ende der Saugdüse 40 dient als Saugöffnung 40a und das hintere Ende der Saugdüse ist in den Ring 16 eingesetzt. Die Blasdüse 30 und die Saugdüse 40 weisen längliche Konfigurationen auf. Die Blasdüse 30 ist derart konisch zulaufend gestaltet, dass deren Durchmesser in Richtung der Blasöffnung 30a nach und nach abnimmt, um die Geschwindigkeit der Luft, die durch die Blasdüse 30 strömt, zu erhöhen. Andererseits weist die Saugdüse 40 entlang ihrer Länge einen konstanten Durchmesser auf. Die Stauböffnung 18 der Verzweigungskammer 15 ist mit einer Staubdüse 51 ausgestattet, mit welcher der Staubbeutel 50 verbunden ist. Dabei ist der Hauptkörper 10 aus komplementären Hälften aufgebaut und wie es in Fig. 6 gezeigt ist, ist die Verzweigungskammer 15 in eine Verzweigungskammer 15A der rechten Seite und eine Verzweigungskammer 15B der linken Seite aufgeteilt und die Staubdüse 51 ist in eine Staubdüse 51A der rechten Seite und eine Staubdüse 51B der linken Seite aufgeteilt.
  • An der Verzweigungskammer 15 ist ein Wechselmechanismus 60 bereitgestellt. Der Wechselmechanismus 60 umfasst in erster Linie einen Wechselhebel 61, ein Schildelement 71 und eine Schutzplatte 81. Der Wechselhebel 61 ist drehbar an einer Außenseite der Verzweigungskammer 15 gehalten. Der Hebel 61 umfasst einen Knopfabschnitt 62 und ist mit einem Gewindeloch 64 ausgebildet, durch das sich eine Schraube 63 erstreckt. Ein vorstehender Abschnitt 65 (Fig. 8) steht in Richtung einer Wand der Verzweigungskammer 15 von einer Fläche des Wechselhebels 61 vor, wobei die Fläche der Wand der Verzweigungskammer 15 gegenüberliegt.
  • Die Verzweigungskammer 15 ist mit einer zentralen Öffnung 15a und einer gekrümmten bzw. bogenförmigen Ausnehmung 15b ausgebildet, die dazu konzentrisch ist. Ferner ist ein Paar von gekrümmten elastischen Platten 91, 92 konzentrisch mit der zentralen Öffnung 15a und an symmetrischen Positionen bereitgestellt, so dass es die gekrümmte Ausnehmung 15b gleich unterteilt. Die gekrümmte Ausnehmung 15b ist angepasst, um einem Anwender zu ermöglichen, die Drehbegrenzungen des Knopfabschnitts 62 zu erkennen, wie es in Fig. 1 gezeigt ist. Jede elastische Platte 91, 92 umfasst eine schräge Oberfläche 91a, 92a und einen oberen Abschnitt 91b, 92b, der an die schräge Oberfläche angrenzt. Jeder obere Abschnitt 91b, 92b ist mit einem konkaven Abschnitt 91c, 92c ausgebildet, mit dem ein freies Ende des vorstehenden Abschnitts 65 elastisch in Eingriff gebracht werden kann. Der Blasmodus wird eingestellt, wenn der vorstehende Abschnitt 65 mit dem konkaven Abschnitt 91c bei der Drehung des Wechselhebels 61 in Eingriff gebracht wird und der Saugmodus wird eingestellt, wenn der vorstehende Abschnitt 65 und der konkave Abschnitt 92c in Eingriff gelangen.
  • Das Schildelement 71 ist drehbar innerhalb der Verzweigungskammer 15 angeordnet und umfasst eine obere Platte 72 und einen Schildabschnitt 73. Die obere Platte 72 weist eine im Wesentlichen kreisförmige Gestalt mit einem teilweise weggeschnittenen Abschnitt auf und ist mit einem zylindrischen Vorsprung 74 ausgestattet, der mittels eines Gewindes mit der Schraube 63 in Eingriff gebracht ist, die sich durch die zentrale Öffnung 15a erstreckt. Die obere Platte 72 ist mit einem gekrümmten Schlitz 72a ausgebildet, der zu dem zylindrischen Vorsprung 74 konzentrisch ist. Demgemäß ist der Wechselhebel 61 durch die Schraube 63 integral mit dem Schildelement 71 verbunden. Der Schildabschnitt 73 dient zum Absperren des Luftstroms und weist eine hohle zylindrische Gestalt mit einem teilweise weggeschnittenen Abschnitt auf. Ferner ist in der zylindrischen Wand eine kreisförmige Öffnung 73ä ausgebildet. Das Schildelement 71 kann zwischen einer Saugmodusposition (Fig. 2 und 3), bei welcher der Schildabschnitt 73 die Öffnung des Rings 17 absperrt und bei der die kreisförmige Öffnung 73a mit der Stauböffnung 18 in Verbindung steht, und einer Blasmodusposition (Fig. 4 und 5) umgeschaltet werden, bei welcher der Schildabschnitt 73 die Stauböffnung 18 absperrt.
  • Die Schutzplatte 81 ist innerhalb der oberen Platte 72 zum Abdecken einer Hauptfläche und eines Umfangskantenabschnitts 72b der oberen Platte 72 positioniert. Durch diese Anordnung kann verhindert werden, dass Staub, der in der Luft enthalten ist, die durch die Verzweigungskammer 15 hindurchtritt, in einen Raum zwischen der oberen Platte 72 und der Wand der Verzweigungskammer 15 und zwischen der Wand der Verzweigungskammer 15 und dem Wechselhebel 61 eintritt. Daher wird der Wechselvorgang des Wechselhebels nicht durch Staub blockiert. Die Schutzplatte 81 weist ein Paar von Gewindeabschnitten 82, 82 und einen einzelnen Gewindeabschnitt 83 auf. Ein Paar von Schrauben 84, 84 erstreckt sich durch die Wand der Verzweigungskammer 15 und ist über ein Gewinde mit dem Paar von Gewindeabschnitten 82, 82 in Eingriff gebracht. Die Schraube 85 ist mit dem Gewindeabschnitt 83 über ein Gewinde in Eingriff gebracht, erstreckt sich durch den gekrümmten Schlitz 72a und ist über ein Gewinde mit einem Gewindevorsprung 15A in Eingriff gebracht, der an der Wand der Verzweigungskammer 15 bereitgestellt ist. Folglich ist die Schutzplatte 81 an der Verzweigungskammer 15 fixiert. Der gekrümmte Schlitz 72a ist erforderlich, um zu verhindern, dass die Schraube 85 die Drehung des Schildelements 71 unterbricht. Die Schutzplatte 81 weist eine Ablenkungsoberfläche 81a auf, die dem Luftdurchgang 13a des Gebläsegehäuses 13 gegenüberliegt, um Luft, die von dem Luftdurchgang 13a zugeführt wird, sanft in die Verzweigungskammer 15 einzuführen.
  • Durch diese Anordnung wird in einem Zustand, bei dem sich der vorstehende Abschnitt 65 des Wechselhebels 61 mit dem konkaven Abschnitt 92c in Eingriff befindet, der Saugmodus aufrechterhalten, wobei das Schildelement 71 in seiner Saugmodusposition aufrechterhalten wird. Das heißt, wie es in den Fig. 2 und 3 gezeigt ist, dass der Schildabschnitt 73 des Schildelements 71 die Öffnung der Abdeckung 17 verschließt, während die kreisförmige Öffnung 73a mit der Stauböffnung 18 in Verbindung steht. In diesem Zustand wird dann, wenn der Motor 20 beim Einschalten eines Start-Schalters (nicht gezeigt) angeschaltet wird, das Gebläse 19 gedreht, so dass die Luft und Staub durch die Ansaugöffnung 40a der Saugdüse 40 angesaugt und in das Gebläsegehäuse 13 eingeführt werden, wo der Staub durch das Gebläse 19 zerkleinert wird. Anschließend treten die Luft und Staub durch den spiralförmigen Abschnitt 13a hindurch und erreichen die Verzweigungskammer 15.
  • In diesem Fall führt die Ablenkungsoberfläche 81a der Schutzplatte 81 die Luft und den Staub in einer sanften Art und Weise und gleichzeitig kann verhindert werden, dass Staub in den Raum zwischen der oberen Platte 72 und der Wand der Verzweigungskammer 15 eindringt, da die Schutzplatte 81 den oberen Plattenabschnitt 72 des Schildelements 71 abdeckt. Folglich kann der Wechselvorgang des Wechselmechanismus 60 aufrechterhalten werden. Da der Schildabschnitt 73 des Schildelements 71 die Öffnung des Rings 17 verschließt, treten die angesaugte Luft und Staub nicht in die Blasdüse 30 ein, sondern werden sanft durch die kreisförmige Öffnung 73a des Schildelements 71, die Stauböffnung 18 und die Staubdüse 51 in den Staubbeutel 50 eingeführt.
  • Anschließend wird dann, wenn der Knopfabschnitt 62 des Wechselhebels 62 in Fig. 7 ausgehend von dem Zustand, bei dem der vorstehende Abschnitt 65 des Wechselhebels 61 den konkaven Abschnitt 92c in Eingriff nimmt, im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird, das freie Ende des vorstehenden Abschnitts 65 von dem konkaven Abschnitt 92c aus dem Eingriff gebracht und anschließend gleitet, wie es in den Fig. 8A bis 8C gezeigt ist, das freie Ende des vorstehenden Abschnitts 65 nach und nach auf und über die schräge Oberfläche 91a und gelangt schließlich mit dem konkaven Abschnitt 91c in Eingriff. Durch diesen Eingriff wird der Blasmodus aufrechterhalten. Durch die Drehung des Wechselhebels 61 wird auch das Schildelement 71 innerhalb der Verzweigungskammer 15 gedreht, so dass der Schildabschnitt 73 die Stauböffnung 18 abschließt. In diesem Zustand befindet sich der Schildabschnitt 73 nicht gegenüber der Öffnung des Rings 17. Folglich steht das Gebläsegehäuse 13 in Verbindung mit der Blasdüse 30, während das Gebläsegehäuse 13 nicht mit dem Staubbeutel 50 in Verbindung steht.
  • in diesem Zustand wird dann, wenn der Motor 20 angeschaltet wird, das Gebläse 19 wie in dem Saugmodus gedreht, so dass Luft durch die Saugöffnung 40a der Saugdüse 40 angesaugt und in das Gebläsegehäuse 13 eingeführt wird. Die angesaugte Luft tritt durch den spiralförmigen Durchgang 13a hindurch und erreicht die Verzweigungskammer 15. Die Luft wird dann durch die Öffnung des Rings 17 in die Blasdüse 30 eingeführt und von der Blasöffnung 30a ausgestoßen. Da Luft von der Saugöffnung 40a der Saugdüse selbst während des Blasmodus angesaugt wird, besteht die Möglichkeit, dass Staub mit der Luft eingesaugt wird. Da die Blasdüse 30 jedoch eine konisch zulaufende Konfiguration aufweist, bei welcher der Durchmesser nach und nach in Richtung der Blasöffnung abnimmt, ist die Geschwindigkeit der Luft, die von der Blasdüse 30 ausgestoßen wird, höher als die Geschwindigkeit der Luft, die in die Saugdüse 40 angesaugt wird. Demgemäß wird grober Staub und dergleichen während des Blasmodus nicht durch die Ansaugöffnung 40a eingesaugt.
  • Als nächstes wird eine Blas-Saugvorrichtung gemäß einer Alternative zu der erfindungsgemäßen Ausführungsform unter Bezugnahme auf Fig. 9 beschrieben. Die Alternative betrifft eine Modifizierung des Schildelements 71 und der Schutzplatte 81 der Ausführungsform. Die weitere Konfiguration ist mit der Konfiguration der Ausführungsform identisch. Das heißt, in der Alternative ist das Schildelement 71A ein L-förmig gebogenes Rohr, bei dem ein Ende mit einer Öffnung 73C ausgebildet ist, die abhängig von der Drehung des Wechselhebels 61 selektiv mit der Öffnung des Rings 17 oder der Stauböffnung verbunden werden kann, und bei dem ein anderes Ende mit einer Öffnung 73D ausgebildet ist, die normalerweise zu dem spiralförmigen Luftdurchgang 13a offen ist. Ein Vorsprung 74A steht von dem gebogenen Abschnitt vor, so dass das Schildelement mit dem Wechselhebel 61 verbunden ist. Ferner ist das Schutzelement 81A mittels einer nicht gezeigten Schraube an der Verzweigungskammer der linken Seite 15B fixiert. Das Schutzelement 81A ist mit einer Öffnung 81Aa ausgebildet, durch die das andere offene Ende 73D hindurchtritt. Das Schutzelement 81A stellt eine Schutzplatte 81B bereit, die das Schildelement 71A abdeckt. Die Schutzplatte 81B verhindert, dass der Staub, der in der Luft in der Verzweigungskammer 15 enthalten ist, in den vorstehenden Abschnitt 74A eindringt und die Drehbewegung des Schildelements 71A behindert.
  • Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die vorstehend beschriebene Ausführungsform beschränkt, sondern es können verschiedene Änderungen und Modifizierungen durchgeführt werden, ohne vom Schutzbereich der Erfindung abzuweichen. Beispielsweise wird gemäß der beschriebenen Ausführungsform Luft, die von der Ansaugöffnung 40a der Saugdüse 40 angesaugt wird, durch den Wechselmechanismus 60 im Blasmodus in die Blasdüse 30 eingeführt. Als Modifizierung ist jedoch eine Drehachse des Gebläses senkrecht zu der Längsrichtung der Saugdüse 40 und der Blasdüse 30 ausgerichtet und ein Gebläse ist an einem oberen Abschnitt eines Gebläsegehäuses angeordnet und eine Lufteinlassöffnung ist an dem oberen Abschnitt des Gebläsegehäuses ausgebildet. Ferner ist zum Öffnen und Schließen der Lufteinlassöffnung und zum Öffnen und Schließen der Saugdüse ein Wechselmechanismus bereitgestellt. In dem Blasmodus wird, während die Saugdüse geschlossen ist und die Lufteinlassöffnung durch den Wechselmechanismus geöffnet ist, die Luft durch die Drehung des Gebläses durch die Lufteinlassöffnung angesaugt und die angesaugte Luft wird in die Blasdüse eingeführt. Durch diese Anordnung kann ein Ansaugen von Staub von der Ansaugöffnung der Saugdüse in dem Blasmodus verhindert werden.
  • Ferner kann als Modifizierung des Schildelements 71 in der beschriebenen Ausführungsform eine ringförmige Rippe, die von der Umfangsoberfläche des Schildabschnitts nach außen vorsteht, integral um einen Umriss der kreisförmigen Öffnung 7% ausgebildet sein und die ringförmige Rippe kann aufgrund der elastischen Verformung eingreifend mit der Stauböffnung 18 oder dem Ring 17 bereitgestellt werden. Durch eine solche Struktur kann ein Austreten von Staub ausgeschlossen werden.
  • Als Modifizierung des Schutzelements 81 in der beschriebenen Ausführungsform kann ferner ein kragenartiger Ringabschnitt bereitgestellt werden, um ein Verstreuen von Staub in Richtung eines beliebigen Abschnitts in der Vorrichtung zu verhindern. Insbesondere ist in dem in Fig. 6 gezeigten Schutzelement 81 ein kragenartiger Ringabschnitt integral von dem im Wesentlichen kreisförmigen Kantenabschnitt des Schutzelements gehalten, so dass der zylindrische Schildabschnitt 73 des Schildelements 71 den kragenartigen Ringabschnitt umgibt. Ferner ist der Kragenabschnitt mit einem Paar kreisförmiger Löcher ausgebildet, die Formen aufweisen, die mit der kreisförmigen Öffnung 73a des Schildelements 71 übereinstimmen, wobei das Paar kreisförmiger Löcher in einer Umfangsrichtung des Kragenabschnitts um 90º zueinander verschoben sind, so dass ein Fluiddurchgang sichergestellt ist, der entsprechend des Wechselvorgangs des Schildelements 71 entweder zu dem Staubbeutel 50 oder der Blasdüse 30 gerichtet ist. Durch diese Anordnung dient der Kragenabschnitt als Blockierungswand, die verhindert, dass Staub direkt auf die Wand der Verzweigungskammer 15 auftrifft und als Ergebnis kann verhindert werden, dass Staub in der Vorrichtung verstreut wird.
  • Darüber hinaus kann in diesem Fall der Kragenabschnitt integral mit nach außen vorstehenden ringförmigen Rippen um das Paar kreisförmiger Löcher ausgebildet werden. Durch diese Anordnung wird das Schildelement 71 drehend bewegt, während es über Endflächen der ringförmigen Rippen gleitet, das heißt, ein Spalt mit einem Abstand, welcher der vorstehenden Länge der ringförmigen Rippen entspricht, ist zwischen dem Schildelement 71 und dem kragenartigen Ringabschnitt bereitgestellt. Demgemäß kann selbst dann, wenn Staub zwischen dem kragenartigen Ringabschnitt und dem Schildelement eindringt, eine Beschädigung der Gleitfläche vermindert und die Entfernung von Staub erleichtert werden. Dies ist ein Vorteil des kragenartigen Ringabschnitts, der ringförmige Rippen aufweist, gegenüber der direkten Gleitanordnung, bei der die innere Umfangsfläche des Schildelements in direktem Kontakt mit der äußeren Umfangsfläche des kragenartigen Ringabschnitts steht, und zwar aufgrund des Fehlens der ringförmigen Rippen.
  • Wie es vorstehend beschrieben worden ist, ist die erfindungsgemäße Blas-Saugvorrichtung besonders bei der Entfernung von Blättern, Zweigen, Grassschnitt und anderen organischen Abfällen von der Oberfläche von Rasen und Innenhöfen bzw. Terrassen geeignet, während eine hervorragende Tragbarkeit und ein hervorragender Betrieb gewährleistet wird.

Claims (2)

1. Eine Blas-Saugvorrichtung, die umfasst:
einen Hauptkörper (10);
eine Blasdüse (30), wobei ein Ende der Blasdüse mit dem Hauptkörper (10) verbunden ist und ein anderes Ende der Blasdüse mit einer Blasöffnung (30a) ausgebildet ist;
eine Saugdüse (40), die sich parallel zu der Blasdüse (30) erstreckt und integral mit dieser bereitgestellt ist, wobei ein Ende der Saugdüse (40) mit dem Hauptkörper (10) verbunden ist und ein anderes Ende der Saugdüse (40) mit einer Ansaugöffnung (40a) ausgebildet ist;
ein Gebläse (19), das drehbar in dem Hauptkörper (10) gehalten ist;
einen Staubbeutel (50), der mit dem Hauptkörper (10) zum Empfangen von staubbeladener Luft, die von der Ansaugöffnung durch eine gesamte Länge der Saugdüse (40) hindurchgetreten ist, und zum Sammeln des Staubs verbunden ist;
wobei ein Wechselmechanismus (60) in dem Hauptkörper (10) angeordnet ist zum selektiven Bereitstellen einer Position, die aus einer Saugmodusposition, bei der die Luft, die von der Ansaugöffnung (40a) angesaugt wird, zu dem Staubbeutel (50) geleitet wird, und einer Blasmodusposition ausgewählt ist, bei der die angesaugte Luft zu der Blasdüse (30) geleitet wird, wobei die Luft während des Saugmodus durch die Drehung des Gebläses (19) direkt ausschließlich von der Ansaugöffnung (40a) angesaugt wird,
wobei der Wechselmechanismus (60) einen Wechselhebel (61), der außerhalb des Hauptkörpers (10) positioniert und an seinem Halteabschnitt schwenkend bewegbar an dem Hauptkörper (10) gehalten ist, und ein Schildelement (71) umfasst, das drehbar in dem Hauptkörper (10) angeordnet und mit dem Wechselhebel (61) zum Hindurchlassen oder Blockieren der angesaugten Luft verbunden ist, wobei das Schildelement (71) einen Wandabschnitt aufweist, der dem Halteabschnitt des Hauptkörpers (10) gegenüberliegt,
und wobei die Vorrichtung ferner ein Schutzelement (81) umfasst, das in dem Hauptkörper (10) positioniert und daran fixiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzelement (81) bezüglich des Schildelements (71) innen angeordnet ist und dass der Wandabschnitt von dem Schutzelement (81) bedeckt ist, und zwar zum Verhindern, dass Staub in einen Raum zwischen dem Wandabschnitt und dem Halteabschnitt eindringt, an dem der Wechselhebel (61) gehalten ist;
dass ein spiralförmiger Luftdurchgang (13a) in dem Hauptkörper (10) bereitgestellt ist und von der Saugdüse (40) zu dem Wechselmechanismus (60) verläuft; und
dass das Schutzelement (81) eine gekrümmte Ablenkungsoberfläche (81a) aufweist, die in Richtung des Luftdurchgangs (13a) ausgerichtet ist, und zwar zum sanften Einführen von Luft in den Wechselmechanismus (60).
2. Blas-Saugvorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Blasöffnung (130a) eine Querschnittsfläche aufweist, die kleiner ist als die Querschnittsfläche der Saugöffnung (140a).
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