HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung betrifft ein hydraulisches
Ansteuersystem für einen hydraulischen Bagger und insbesondere
ein hydraulisches Ansteuersystem für einen hydraulischen Bagger
mit einer Schaufel.
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Herkömmliche hydraulische Bagger mit Schaufeln weisen einen
Hydraulikzylinder zum vertikalen Bewegen der Schaufel auf, und ein
Steuerhebel zum Ausfahren und Zusammenziehen des
Hydraulikzylinders der Schaufel zum vertikalen Bewegen der
Schaufel ist unabhängig von Steuerhebeln zur Betätigung eines
vorderen Arbeitsaufbaus vorgesehen. Beim Ausführen von Arbeiten
unter Verwendung der Schaufel wird der Hydraulikzylinder der
Schaufel ausgefahren, um die Schaufel auf den Boden abzusenken.
In anderen Situationen wird der Hydraulikzylinder der Schaufel
zusammengezogen, um die Schaufel von der Bodenfläche zu heben.
Diese Anordnung brachte jedoch das Problem mit sich, daß der
Raum zur Installation des Steuerhebels zum vertikalen Bewegen der
Schaufel separat vorgesehen sein muß und daß der Raum innerhalb
einer Kabine eng wird. In Anbetracht dieses Problems wird ein
Aufbau vorgeschlagen, bei dem eine Betätigungseinrichtung zum
vertikalen Bewegen einer Schaufel an einem Fahrsteuerhebel
angeordnet ist, um die Notwendigkeit der Bereitstellung eines
separaten Steuerhebels zum vertikalen Bewegen der Schaufel
auszuschließen, wie beispielsweise in der JP, A, 7-247572 offenbart.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Aufgrund der steigenden Vielfalt von Arbeiten, für die eine
Schaufel verwendet wird, wurde kürzlich ein Aufbau vorgeschlagen,
der nicht nur eine Bewegung der Schaufel nach oben und unten
ermöglicht, sondern auch ein Schrägstellen (bei dem die rechte oder
die linke Seite angehoben wird) und ein Abwinkeln (durch eine
Vorwärtsbewegung des rechten oder des linken Endes). Wenn der
Aufbau gemäß der vorstehend erwähnten JP, A, 7-247572 auf die
Betätigungseinrichtung zum Steuern der vorstehend genannten
Schrägstell- und Abwinkeloperationen angewendet wird, sind die
Betätigungseinrichtung zum Schrägstellen der Schaufel und die
Betätigungseinrichtung zum Abwinkeln der Schaufel an zwei anderen
Steuerhebeln als dem Fahrsteuerhebel angebracht. Bei der
Betätigung der Schaufel zu deren Bewegung nach oben und unten,
zu ihrem Schrägstellen und Abwinkeln muß der Bediener daher die
jeweilige Betätigungseinrichtungen manipulieren, die einzeln an drei
Steuerhebeln vorgesehen sind. Dies hat das Problem zur Folge, daß
die Bedienbarkeit bei der Betätigung der Schaufel verschlechtert
wird.
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Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein
hydraulisches Ansteuersystem für einen hydraulischen Bagger zu
schaffen, das die Betätigung einer Schaufel zum Ausführen
verschiedener Bewegungen ermöglicht, ohne daß der Raum in einer
Kabine eingeengt und die Bedienbarkeit der Schaufel verschlechtert
werden.
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(1) Zur Lösung der vorstehend genannten Aufgabe wird
erfindungsgemäß ein hydraulisches Ansteuersystem für einen
hydraulischen Bagger mit einem oberen Schwenkaufbau, einem
auf dem oberen Schwenkaufbau montierten vorderen
Arbeitsaufbau, einem unteren Fahrgestell und einer an dem
unteren Fahrgestell befestigte Schaufel geschaffen, das eine
erste Betätigungseinrichtung zur Betätigung des vorderen
Arbeitsaufbaus und des oberen Schwenkaufbaus und eine
zweite Betätigungseinrichtung zur Betätigung der Schaufel
umfaßt, wobei ein Teilabschnitt der ersten
Betätigungseinrichtung von der zweiten Betätigungseinrichtung
geteilt wird und das hydraulische Ansteuersystem eine
Schalteinrichtung zum derartigen selektiven Verbinden des
geteilten Abschnitts und des zu betätigenden Objekts umfaßt,
daß der geteilte Abschnitt als Teil der ersten
Betätigungseinrichtung dient, wenn der vordere Arbeitsaufbau
und der obere Schwenkabschnitt betätigt werden, und als Teil
der zweiten Betätigungseinrichtung, wenn die Schaufel betätigt
wird.
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Im allgemeinen werden bei hydraulischen Baggern mit
Schaufeln ein vorderer Arbeitsaufbau und ein oberer Schwenkaufbau
kaum betätigt, wenn die Schaufel betätigt wird. Bei der vorliegenden
Erfindung sind daher die erste Betätigungseinrichtung zur
Betätigung des vorderen Arbeitsaufbaus und des oberen
Schwenkaufbaus und die zweite Betätigungseinrichtung zur
Betätigung der Schaufel so konstruiert, daß sie einen Teilabschnitt
teilen. Dann wird die Schalteinrichtung verschoben, um den geteilten
Abschnitt als Teil der ersten Betätigungseinrichtung zu verwenden,
wenn der vordere Arbeitsabschnitt und der obere Schwenkaufbau
betätigt werden, und als Teil der zweiten Betätigungseinrichtung,
wenn die Schaufel betätigt wird. Dadurch entfällt in Anbetracht des
geteilten Abschnitts die Notwendigkeit der Bereitstellung eines von
der ersten Betätigungseinrichtung getrennten Raums für die zweite
Betätigungseinrichtung, wodurch eine Einengung des Raums in der
Kabine vermieden werden kann. Ebenso wird bei der Betätigung der
Schaufel der geteilte Abschnitt der ersten Betätigungseinrichtung,
der vorab unter Berücksichtigung der Bedienbarkeit festgelegt wird,
unverändert als Teil der zweiten Betätigungseinrichtung verwendet.
Daher wird die Bedienbarkeit bei der Betätigung der Schaufel nicht
verschlechtert, und eine gute Bedienbarkeit ist stets sichergestellt.
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(2) Bei dem hydraulischen Ansteuersystem für den hydraulischen
Bagger gemäß dem vorstehenden Abschnitt (1) umfaßt der
vordere Arbeitsaufbau vorzugsweise einen drehbar mit dem
oberen Schwenkaufbau verbundenen Ausleger, einen drehbar
mit dem Ausleger verbundenen Arm und einen drehbar mit dem
Arm verbundenen Eimer; die erste Betätigungseinrichtung
umfaßt eine Auslegerbetätigungseinrichtung zur Betätigung des
Auslegers, eine Armbetätigungseinrichtung zur Betätigung des
Arms und eine Eimerbetätigungseinrichtung zur Betätigung des
Eimers; der geteilte Abschnitt umfaßt einen in der
Auslegerbetätigungseinrichtung vorgesehenen geteilten
Auslegerabschnitt, einen in der Armbetätigungseinrichtung
vorgesehenen geteilten Armabschnitt und einen in der
Eimerbetätigungseinrichtung vorgesehenen geteilten
Eimerabschnitt; die zweite Betätigungseinrichtung umfaßt eine
Aufwärts-/Abwärts-Betätigungseinrichtung zum Bewegen der
Schaufel nach oben und unten, eine
Winkelbetätigungseinrichtung zum Abwinkeln der Schaufel und
eine Kippbetätigungseinrichtung zum Schrägstellen der
Schaufel; und die Schalteinrichtung verbindet die geteilten
Abschnitte und das zu betätigende Objekt selektiv so
miteinander, daß der geteilte Auslegerabschnitt, der geteilte
Armabschnitt und der geteilte Eimerabschnitt jeweils als Teil
der Auslegerbetätigungseinrichtung, der
Armbetätigungseinrichtung und der
Eimerbetätigungseinrichtung dienen, wenn der vordere
Arbeitsaufbau und der obere Schwenkaufbau betätigt werden,
und daß der geteilte Auslegerabschnitt, der geteilte
Armabschnitt und der geteilte Eimerabschnitt jeweils als Teil
der entsprechenden Einrichtung unter der Aufwärts-/Abwärts-
Betätigungseinrichtung, der Winkelbetätigungseinrichtung und
der Kippbetätigungseinrichtung dienen, wenn die Schaufel
betätigt wird.
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(3) Bei dem hydraulischen Ansteuersystem für den hydraulischen
Bagger gemäß dem vorstehenden Abschnitt (1) umfaßt der
vordere Arbeitsaufbau vorzugsweise einen drehbar mit dem
oberen Schwenkaufbau verbundenen Ausleger, einen drehbar
mit dem Ausleger verbundenen Arm und einen drehbar mit dem
Arm verbundenen Eimer; die erste Betätigungseinrichtung
umfaßt eine Auslegerbetätigungseinrichtung zur Betätigung des
Auslegers, eine Armbetätigungseinrichtung zur Betätigung des
Arms und eine Eimerbetätigungseinrichtung zur Betätigung des
Eimers; der geteilte Abschnitt umfaßt einen in der
Auslegerbetätigungseinrichtung vorgesehenen geteilten
Auslegerabschnitt, einen in der Armbetätigungseinrichtung
vorgesehenen geteilten Armabschnittt und einen in der
Eimerbetätigungseinrichtung vorgesehenen geteilten
Eimerabschnitt; die zweite Betätigungseinrichtung umfaßt eine
Aufwärts-/Abwärts-Betätigungseinrichtung zum Bewegen der
Schaufel nach oben und unten, eine
Winkelbetätigungseinrichtung zum Abwinkeln der Schaufel und
eine Kippbetätigungseinrichtung zum Schrägstellen der
Schaufel; und die Schalteinrichtung umfaßt eine
Auslegerschalteinrichtung zum derartigen selektiven Verbinden
des geteilten Auslegerabschnitts, daß der geteilte
Auslegerabschnitt als Teil der Auslegerbetätigungseinrichtung
dient, eine Armschalteinrichtung zum derartigen selektiven
Verbinden des geteilten Armabschnitts, daß der geteilte
Armabschnitt als Teil der Armbetätigungseinrichtung dient,
und eine Eimerschalteinrichtung zum derartigen selektiven
Verbinden des geteilten Eimerabschnitts, daß der geteilte
Eimerabschnitt als Teil der Eimerbetätigungseinrichtung dient,
wobei die Auslegerschalteinrichtung, die Armschalteinrichtung
und die Eimerschalteinrichtung die geteilten Abschnitte
unabhängig voneinander selektiv mit dem zu betätigenden
Objekt verbinden, so daß der geteilte Auslegerabschnitt, der
geteilte Armabschnitt und der geteilte Eimerabschnitt jeweils
als Teil der entsprechenden Einrichtung unter der Aufwärts-
/Abwärts-Betätigungseinrichtung, der
Winkelbetätigungseinrichtung und der
Kippbetätigungseinrichtung dienen, wenn die Schaufel betätigt
wird.
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Durch dieses Merkmal werden das Umschalten zwischen der
Betätigung des Auslegers und der Bewegung der Schaufel nach oben
und unten, das Umschalten zwischen der Betätigung des Arms und
der Betätigung zum Abwinkeln der Schaufel und das Umschalten
zwischen der Betätigung des Eimers und der Betätigung zum
Schrägstellen der Schaufel unabhängig voneinander ausgeführt. Das
Schalten kann daher abhängig von den gewünschten Arten von
Arbeit feiner erfolgen.
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(4) Bei dem hydraulischen Ansteuersystem für einen hydraulischen
Bagger gemäß dem vorstehenden Abschnitt (2) oder (3)
verbindet die Schalteinrichtung vorzugsweise den geteilten
Auslegerabschnitt so mit dem zu betätigenden Objekt, daß der
geteilte Auslegerabschnitt bei einer Betätigung der Schaufel als
Teil einer anderen Einrichtung der zweiten
Betätigungseinrichtung als der Aufwärts-/Abwärts-
Betätigungseinrichtung dient.
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Durch dieses Merkmal wird kein geteilter Abschnitt von der
Auslegerbetätigungseinrichtung und der Aufwärts-/Abwärts-
Betätigungseinrichtung geteilt, so daß die Betätigung der Schaufel
nach oben und unten und die Betätigung des Auslegers gleichzeitig
erfolgen können. Dementsprechend kann, wenn beim Ausführen
einer Arbeit unter Verwendung der Schaufel die Gefahr besteht, daß
der vor der Schaufel aufgehäufte Erd- und Sandhaufen im Verlauf
der Arbeit so hoch wird, daß er mit dem Eimer in Kontakt gelangt,
ein derartiger Kontakt durch eine Betätigung des Auslegers zu dessen
Bewegung nach oben verhindert werden.
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(5) Bei dem hydraulischen Ansteuersystem für einen hydraulischen
Bagger gemäß dem obigen Abschnitt (1) umfaßt die erste
Betätigungseinrichtung vorzugsweise einen oder mehrere
Steuerhebel, und die Schalteinrichtung umfaßt einen
Umstellschalter, wobei der Umstellschalter auf zumindest
einem der Steuerhebel vorgesehen ist.
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Durch dieses Merkmal kann die Bedienbarkeit beim Schalten
verbessert werden.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Fig. 1 ist ein Hydraulikschaltungsdiagramm, das ein
Steuersystem eines hydraulischen Ansteuersystems gemäß einer
ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
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Fig. 2 ist eine Seitenansicht, die den gesamten Aufbau eines
hydraulischen Baggers zeigt, für den das hydraulische
Ansteuersystem gemäß Fig. 1 angewendet wird;
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Fig. 3 ist eine Draufsicht, die den Aufbau eines
Schaufelbefestigungsabschnitts des in Fig. 2 gezeigten hydraulischen
Baggers zeigt;
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Fig. 4 ist ein Hydraulikschaltungsdiagramm, das einen anderen
typischen Abschnitt des hydraulischen Ansteuersystems gemäß der
ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung als das
Steuersystem zeigt;
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die Fig. 5A und 5B sind jeweils eine Darstellung, die
Stellgliedbetätigungen zeigt, die durch Mehrfachhebel realisiert
werden können;
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Fig. 6 ist eine Ansicht, die den Aufbau eines in Fig. 1
dargestellten Umstellschalters zeigt;
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Fig. 7 ist ein Hydraulikschaltungsdiagramm, das ein
Steuersystem eines hydraulischen Ansteuersystems gemäß einer
zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
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Fig. 8 ist ein Hydraulikschaltungsdiagramm, das ein
modifiziertes Steuersystem zeigt;
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die Fig. 9A und 9B sind jeweils Darstellungen, die
Stellgliedbetätigungen zeigen, die bei der Modifikation mit
Mehrfachhebeln realisiert werden können; und
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Fig. 10 ist ein Hydraulikschaltungsdiagramm, das ein
Steuersystem eines hydraulischen Ansteuersystems gemäß einer
dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.
GENAUE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen werden nachstehend
bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
beschrieben.
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Eine erste Ausführungsform der Erfindung wird unter
Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 6 beschrieben.
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Ein hydraulisches Ansteuersystem gemäß dieser
Ausführungsform wird für allgemein bekannte hydraulische Bagger
mit Schaufeln, beispielsweise den in der JP, U, 1-98258 offenbarten
hydraulischen Bagger, angewendet. Fig. 2 ist eine Seitenansicht, die
den gesamten Aufbau des hydraulischen Baggers zeigt, und Fig. 3 ist
eine Draufsicht, die den Aufbau eines
Schaufelbefestigungsabschnitts des in Fig. 2 gezeigten hydraulischen
Baggers zeigt.
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Gemäß den Fig. 2 und 3 umfaßt der hydraulische Bagger
ein unteres Fahrgestell 1, eine durch einen Schaufelarm 2 am
unteren Fahrgestell 1 befestigte Schaufel 3, einen oberen
Schwenkaufbau 4 und einen auf dem oberen Schwenkaufbau 4
montierten vorderen Arbeitsaufbau 5. Der vordere Arbeitsaufbau 5
umfaßt einen drehbar mit dem oberen Schwenkaufbau 4
verbundenen Ausleger 6, einen drehbar mit dem Ausleger 6
verbunden Arm 8 und einen drehbar mit dem Arm 8 verbundenen
Eimer 9.
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Das untere Fahrgestell 1 umfaßt einen Spurrahmen 10, an dem
der Schaufelarm 2 in der vertikalen Richtung beweglich befestigt ist.
Eine Klammer 11 ist um eine in vertikaler Richtung verlaufende
Achse P drehbar an einem vorderen Ende des Schaufelarms 2
befestigt. Die Schaufel 3 ist über ein um eine in der Vorwärts-
/Rückwärts-Richtung verlaufende Achse O drehbares Kugellager 12
an der Klammer 11 befestigt. Zwischen der Klammer 11 und der
Schaufel 3 sind Verbindungselemente 13, 13 zum in bezug
aufeinander beweglichen Koppeln beider vorgesehen. Zudem sind
Kugellager in jeweiligen Gelenkabschnitten der Verbindungselemente
13 zur Schaufel 3 und der Klammer 11 installiert.
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Zur Verbindung von zwei Seitenbalken des Schaufelarms 2 ist
ein Verbindungsrahmen 14 vorgesehen. Ein Stababschnitt 15a eines
Zylinders 15 zum Aufwärts- und Abwärtsbewegen der Schaufel ist
drehbar mit dem Verbindungsrahmen 14 gekoppelt, und ein unterer
Abschnitt 15b desselben ist drehbar mit dem Spurrahmen 10
gekoppelt. Durch diesen Aufbau kann die Schaufel 3 auf und ab
bewegt werden, wenn der Zylinder 15 zum Aufwärts- und
Abwärtsbewegen der Schaufel so betätigt wird, daß er sich
zusammenzieht oder ausgefahren wird.
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Stababschnitte 16aa, 16ba von Zylindern 16a, 16b zum
Schrägstellen der Schaufel sind an Positionen in der Nähe der beiden
Enden drehbar mit der Schaufel 3 verbunden, und untere Abschnitte
16ab, 16bb derselben sind drehbar mit einem mittleren Abschnitt der
Klammer 11 verbunden. Durch diesen Aufbau kann die Schaufel 3
(aus dem Blickwinkel des Bedieners) durch Anheben der rechten
Seite oder durch Anheben der linken Seite schräggestellt werden,
wenn der Zylinder 16a so betätigt wird, daß er ausgefahren wird, und
der Zylinder 16b so betätigt wird, daß er sich zusammenzieht, oder
der Zylinder 16a so betätigt wird, daß er sich zusammenzieht, und
der Zylinder 16b so betätigt wird, daß er ausgefahren wird.
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Ferner sind Stababschnitte 18aa, 18ba von
Schaufelabwinkelzylindern 18a, 18b drehbar mit beiden Enden der
Klammer 11 gekoppelt, und untere Abschnitte 18ab, 18bb derselben
sind drehbar mit dem Schaufelarm 2 gekoppelt. Durch diesen Aufbau
kann die Schaufel (aus dem Blickwinkel des Bedieners) am linken
Ende oder am rechten Ende nach vorne abgewinkelt werden, wenn
der Zylinder 18a so betätigt wird, daß er ausgefahren wird, und der
Zylinder 18b so betätigt wird, daß er sich zusammenzieht, oder wenn
der Zylinder 18a so betätigt wird, daß er sich zusammenzieht, und
der Zylinder 18b so betätigt wird, daß er ausgefahren wird.
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Die Fig. 1 und 4 sind jeweils
Hydraulikschaltungsdiagramme, die ein auf dem vorstehend
beschriebenen hydraulischen Bagger vorgesehenes hydraulisches
Ansteuersystem gemäß dieser Ausführungsform zeigen. Fig. 1 zeigt
die Schaltung eines Steuersystems und Fig. 4 zeigt einen anderen
typischen Abschnitt der Schaltung als das Steuersystem.
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Gemäß den Fig. 1 und 4 umfaßt die Hydraulikschaltung
eine durch einen (nicht dargestellten) Motor angetriebene
Hydraulikpumpe 19, mehrere hydraulische Stellglieder einschließlich
eines Auslegerzylinders 20 (siehe Fig. 2), eines Armzylinders 21, eines
Eimerzylinders 22 (siehe Fig. 2), eines (nicht dargestellten)
Schwenkmotors, eines linken und eines rechten Fahrmotors (nicht
dargestellt), des Zylinders 15 zum Aufwärts- und Abwärtsbewegen
der Schaufel (siehe Fig. 2), der Schaufelabwinkelzylinder 18a und
18b und der Zylinder 16a, 16b zum Schrägstellen der Schaufel (siehe
Fig. 3), die durch Hydraulikfluid von der Hydraulikpumpe 19 betätigt
werden, mehrere Steuerhebeleinheiten einschließlich der
Steuerhebeleinheiten 23-26, die zur Betätigung der entsprechenden
hydraulischen Stellglieder 18, 21, etc. vorgesehen sind, und mehrere
Steuerventile, die zwischen der Hydraulikpumpe 19 und den
mehreren hydraulischen Stellgliedern 18, 21, etc. angeschlossen sind
und durch Betätigungssignale von den Steuerhebeleinheiten 23-26,
etc. zur Steuerung von Strömungsmengen des den entsprechenden
hydraulischen Stellgliedern 18, 21, etc. zugeführten Hydraulikfluids
gesteuert werden. Es wird darauf hingewiesen, daß Fig. 1 beispielhaft
nur ein Armsteuerventil 28 und Fig. 4 zusätzlich zum Ventil 28 ein
Schaufelwinkelsteuerventil 29 zeigt. Die vorstehend erwähnten
Bauteile bilden das hydraulische Ansteuersystem zum Ansteuern der
Elemente des hydraulischen Baggers.
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Ferner bilden der vordere Arbeitsaufbau 5, der obere
Schwenkaufbau 4, das untere Fahrgestell 1 und die Schaufel 3, wie
vorstehend erwähnt, die angesteuerten Elemente des hydraulischen
Baggers, die von den entsprechenden hydraulischen Stellgliedern 18,
21, etc. angetrieben werden sollen, und ihre Betätigung wird von den
Steuerhebeleinheiten 23-26, etc. vorgegeben.
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Die Steuerhebeleinheiten 23-26 sind aus sogenannten
Steuerbetätigungseinheiten aufgebaut, sie sind nämlich vom
hydraulischen Steuertyp, geben Steuerdrücke als Betätigungssignale
aus und steuern die entsprechenden Steuerventile 28, 29, etc. an.
Genauer sind die Steuerhebeleinheiten 23-26 als Steuerhebeleinheit
23 zum Anheben und Absenken des Auslegers/der Schaufel, als
Steuerhebeleinheit 24 für den Arm/das Abwinkeln der Schaufel, als
Steuerhebeleinheit 25 für den Eimer/das Schrägstellen der Schaufel
und als Steuerhebeleinheit 26 für das Schwenken ausgebildet. Wie in
Fig. 1 gezeigt, bestehen die Steuerhebeleinheiten 23, 24, 25, 26 aus
jeweiligen vom Bediener manipulierten Steuerhebeln 23a, 24a, 25a,
26a und Druckreduzierventilen 23b, 24b, 25b, 26b zur Erzeugung
von Steuerdrücken in Abhängigkeit von den Eingangsgrößen und
Richtungen, um die bzw. in denen die Steuerhebel 23a, 24a, 25a, 26a
manipuliert werden.
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Die Druckreduzierventile 23b, 24b, 25b, 26b sind auf der Seite
ihres Primäranschlusses mit einer Hydraulikquelle 48 (beispielsweise
einer von dem Motor angetriebenen Steuerpumpe) und auf der Seite
ihres Sekundäranschlusses über Steuerleitungen 30, 31, 32, 33, 34,
35, 36, 38 mit den hydraulischen Antriebsabschnitten 28a, 28b, 29a,
29b, etc. der entsprechenden Steuerventile 28, 29, etc. verbunden.
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Die Steuerleitungen 30-38 sind als Steuerleitung 30 zum
Anheben des Auslegers/zum Anheben der Schaufel, als
Steuerleitung 31 zum Absenken des Auslegers/zum Absenken der
Schaufel, als Steuerleitung 32 zum Ausstrecken des
Arms/linksseitigen Abwinkeln der Schaufel, als Steuerleitung 33 zum
Anziehen des Arms/rechtsseitigen Abwinkeln der Schaufel, als
Steuerleitung 34 zum Ausstecken des Eimers/rechtsseitig
angehobenen Schrägstellen der Schaufel, als Steuerleitung 35 zum
Anziehen des Eimers/linksseitig angehobenen Schrägstellen der
Schaufel, als Steuerleitung 36 zum Schwenken nach links und als
Steuerleitung 38 zum Schwenken nach rechts ausgebildet. Unter
diesen Steuerleitungen sind die Steuerleitungen 30, 31, 32, 33, 34,
35 jeweils auf der Stromabseite in zwei Leitungen 30a, 30b; 31a, 31b;
32a, 32b; 33a, 33b; 34a, 34b und 35a, 35b verzweigt, und an den
jeweiligen Verzweigungspunkten sind Verteilventile 39, 40, 41, 42,
43, 44 vorgesehen.
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Genauer wird ein stromaufseitiger Abschnitt 30c der
Steuerleitung 30 zum Anheben des Auslegers/der Schaufel durch
ein Verteilventil 39 selektiv mit einer Steuerleitung 30a zum Anheben
des Auslegers oder einer Steuerleitung 30b zum Anheben der
Schaufel verbunden, ein stromaufseitiger Abschnitt 31c der
Steuerleitung 31 zum Absenken des Auslegers/der Schaufel wird
über ein Verteilventil 40 selektiv mit der Steuerleitung 31a zum
Absenken des Auslegers und der Steuerleitung 31b zum Absenken
der Schaufel verbunden, ein stromaufseitiger Abschnitt 32c der
Steuerleitung 32 zum Ausstrecken des Arms/linksseitigen
Abwinkeln der Schaufel wird über ein Verteilventil 41 selektiv mit der
Steuerleitung 32a zum Ausstrecken des Arms oder der Steuerleitung
32b zum linksseitigen Abwinkeln der Schaufel verbunden, ein
stromaufseitiger Abschnitt 33c der Steuerleitung 33 zum Anziehen
des Arms/rechtsseitigen Abwinkeln der Schaufel wird über ein
Verteilventil 42 selektiv mit der Steuerleitung 33a zum Anziehen des
Arms oder mit der Steuerleitung 33b zum rechtsseitigen Abwinkeln
der Schaufel verbunden, ein stromaufseitiger Abschnitt 34c der
Steuerleitung 34 zum Anziehen des Eimers/rechtsseitig
angehobenen Schrägstellen der Schaufel wird über ein Verteilventil
43 selektiv mit der Steuerleitung 34a zum Anziehen des Eimers oder
mit der Steuerleitung 34b zum rechtsseitig angehobenen
Schrägstellen der Schaufel verbunden und ein stromaufseitiger
Abschnitt 35c der Steuerleitung 35 zum Ausstrecken des
Eimers/linksseitig angehobenen Schrägstellen wird über ein Verteilventil 44
selektiv mit der Steuerleitung 35a zum Ausstrecken des Eimers oder
der Steuerleitung 35b zum linksseitig angehobenen Schrägstellen der
Schaufel verbunden.
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Die Verteilventile 39-44 werden jeweils durch einen
Hydraulikdruck verschoben, der über ein elektromagnetisches
Verteilventil 46, das als Reaktion auf ein Signal von einem
Umstellschalter 45 angesteuert wird, von der Hydraulikquelle 48 auf
sie aufgebracht wird. Genauer wird, wenn der Umstellschalter 45 in
eine "frontaufbauseitige" Stellung gedreht ist, kein Ansteuersignal
ausgegeben, und das elektromagnetische Verteilventil 46 wird durch
die Wirkung einer Rückholfeder 46a in eine gemäß Fig. 1 obere
Stellung verschoben. Daher werden die Verteilventile 39-44 nicht
mit dem Steuerdruck von der Hydraulikquelle 48 beaufschlagt, und
die Verteilventile 39-44 werden in ihren gemäß Fig. 1 oberen
Stellungengehalten, wodurch die stromaufseitigen Abschnitte 30c-
38c der Steuerleitungen 30-38 jeweils mit der Steuerleitung 30a
zum Anheben des Auslegers, der Steuerleitung 3 1a zum Absenken
des Auslegers, der Steuerleitung 32a zum Ausstrecken des Arms, der
Steuerleitung 33a zum Anziehen des Arms, der Steuerleitung 34a
zum Anziehen des Eimers und der Steuerleitung 35a zum
Ausstrecken des Eimers verbunden sind. Dadurch wird der
Steuerdruck auf die Antriebsabschnitte des Steuerventils 28, etc.
zum Antreiben der hydraulischen Stellglieder 20, 21, etc. des
vorderen Arbeitsaufbaus 5 aufgebracht.
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Wenn der Umstellschalter 45 andererseits in die
"schaufelseitige" Stellung gedreht ist, wird ein Ansteuersignal
ausgegeben, und das elektromagnetische Verteilventil 46 wird in die
gemäß Fig. 1 untere Stellung verschoben. Daher werden die
Verteilventile 39-44 mit dem Steuerdruck von der Hydraulikquelle
48 beaufschlagt, und die Verteilventile 39-44 werden in die gemäß
Fig. 1 unteren Stellungen verschoben, worauf die stromaufseitigen
Abschnitte 30c-38c der Steuerleitungen 30-38 jeweils mit der
Steuerleitung 30b zum Anheben der Schaufel, der Steuerleitung 31b
zum Absenken der Schaufel, der Steuerleitung 32b zum linksseitigen
Anwinkeln der Schaufel, der Steuerleitung 33b zum rechtsseitigen
Anwinkeln der Schaufel, der Steuerleitung 34b zum rechtsseitig
angehobenen Schrägstellen der Schaufel und der Steuerleitung 35b
zum linksseitig angehobenen Schrägstellen der Schaufel verbunden
werden. Dadurch werden die Antriebsabschnitte der Steuerventile 29,
etc. mit dem Steuerdruck beaufschlagt, um die hydraulischen
Stellglieder 15, 16, 18 der Schaufel 3 anzusteuern.
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Unter den mehreren Steuerhebeleinheiten sind die Steuerhebel
23a-26a der Steuerhebeleinheiten 23-26 als sogenannte
Mehrfachhebel 49 aufgebaut, d. h. die Steuerhebel 23a und 24a sind
als ein Mehrfachhebel konstruiert, und die Steuerhebel 25a und 26a
sind als der andere Mehrfachhebel konstruiert. Daher können zwei
Stellglieder durch die Manipulation eines Hebels betätigt werden. Die
durch die Steuerhebel bestimmten Operationen sind in den Fig.
5A und 5B gezeigt.
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Fig. 5A zeigt einen Satz Beispiele von Stellgliedbetätigungen, die
durch die Mehrfachhebel realisiert werden können, wenn sich der
Umstellschalter 45 in der "frontaufbauseitigen" Stellung befindet. Die
Zeichnung ist eine der Betätigungsrichtung aus der Sicht des
Bedieners in einer Kabine 50 entsprechende Darstellung, d. h. die
vertikale Richtung in der Zeichnung entspricht hinten und vorne in
der Kabine 50, und links und rechts in der Zeichnung entspricht
links und rechts in der Kabine 50. Wie gezeigt (siehe auch Fig. 2),
sind zwei Mehrfachhebel 49L, 49R vorgesehen, jeweils einer auf der
linken und einer auf der rechten Seite eines Bedienersitzes 51.
Gemäß diesem Beispiel dient der rechte Hebel 49R als Hebel zur
Betätigung von Ausleger und Eimer, und der linke Hebel 49L dient
als Hebel zur Betätigung des Arms und zum Schwenken des oberen
Schwenkaufbaus. Wenn der rechte Hebel 49R nach vorne und hinten
betätigt wird, wird der Ausleger 6 nach oben und unten bewegt, und
wenn er nach rechts und links betätigt wird, wird der Eimer 9
angezogen und ausgestreckt. Wenn der rechte Hebel 49R nach hinten
links gezogen wird, kann beispielsweise die kombinierte Betätigung
des Anhebens des Auslegers und des Ausstreckens des Eimers
ausgeführt werden. Ferner wird bei einer Betätigung des linken
Hebels 49L nach vorne und hinten der obere Schwenkaufbau 4 nach
links und rechts geschwenkt, und bei seiner Betätigung nach links
und rechts wird der Arm 8 ausgestreckt und angezogen. Wenn der
linke Hebel 49L beispielsweise nach hinten rechts gezogen wird, kann
die kombinierte Betätigung eines Schwenkens nach links und eines
Anziehens des Arms ausgeführt werden.
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Andererseits zeigt Fig. 5B einen Satz Beispiele von
Stellgliedbetätigungen, die durch die Mehrfachhebel 49L, 49R
realisiert werden können, wenn sich der Umstellschalter 45 in der
"schaufelseitigen" Stellung befindet. Wie Fig. 5A ist die Zeichnung
eine Darstellung, die der Betätigungsrichtung aus der Sicht des
Bedieners in der Kabine 50 entspricht. Gemäß diesem Beispiel ist der
rechte Hebel 49A ein Hebel zum Schrägstellen der Schaufel und zu
deren Bewegung nach oben und unten, und der linke Hebel 49L ist
ein Hebel zum Abwinkeln der Schaufel und zum Schwenken des
oberen Schwenkaufbaus. Wenn der rechte Hebel 49R nach vorne und
hinten betätigt wird, wird die Schaufel 3 nach oben und unten
bewegt, und wenn er nach rechts und links betätigt wird, wird die
Schaufel 3 schräggestellt, indem ihre rechte oder ihre linke Seite
angehoben wird. Wenn der rechte Hebel 49R beispielsweise nach
hinten links gezogen wird, kann die Schaufel so schräg gestellt
werden, daß ihre rechte Seite bei einer Aufwärtsbewegung angehoben
wird. Ferner wird bei einer Betätigung des linken Hebels 4% nach
rechts und links die Schaufel 3 am linken und am rechten Ende
nach vorn abgewinkelt. Gleichzeitig wird bei einer Bewegung des
linken Hebels 4% nach hinten und vorne der obere Schwenkaufbau
4 nach links und rechts geschwenkt, wie gemäß Fig. 5A.
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Unter den mehreren Steuerhebeleinheiten weisen die
Steuerhebeleinheiten zur Betätigung des linken und des rechten
Verfahrmotors Fahrsteuerhebel 47L, 47R auf (siehe Fig. 2), die in
bezug auf den Sitz 51 des Bedieners an weiter vorn gelegenen
Positionen als die Mehrfachhebel 49L, 49R vorgesehen sind. Der
Umstellschalter 45 zum Verstellen der Verteilventile 39-44 sind auf
einem der Verfahrsteuerhebel 47L, 47R angeordnet, wie in Fig. 6
gezeigt. Diese Anordnung des Umstellschalters 45 verbessert die
Bedienbarkeit bei der Verstellung der Verteilventile 39-44.
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Bei dem vorstehend beschriebenen Aufbau bilden die
Steuerhebeleinheiten 23-26, etc. die stromaufseitigen Abschnitte
30c-35c und die Steuerleitungen 30a-35a für den vorderen
Aufbau der Steuerleitungen 30-35, die Steuerleitungen 36, 38, die
Steuerventile 28, etc. und die hydraulischen Stellglieder 20, 21, 22,
etc. gemeinsam eine erste Betätigungseinrichtung zur Betätigung des
vorderen Arbeitsaufbaus 5 und des oberen Schwenkaufbaus 4. Die
Steuerhebeleinheiten 23-25, die stromaufseitigen Abschnitte 30c-
35c und die Schaufelsteuerleitungen 30b-35b der Steuerleitungen
30-35, die Steuerventile 29, etc. und die Schaufelzylinder 15, 16, 18
bilden gemeinsam die zweite Betätigungseinrichtung zur Betätigung
der Schaufel 3. Ferner bilden die Steuerhebeleinheiten 23-25 und
die stromaufseitigen Abschnitte 30c-35c der Steuerleitungen 30-
35 einen von der ersten Betätigungseinrichtung und der zweiten
Betätigungseinrichtung geteilten Abschnitt. Der Umstellschalter 45,
das elektromagnetische Verteilventil 46 und die Verteilventile 39-44
bilden die Schalteinrichtung zum derartigen selektiven Verbinden des
geteilten Abschnitts, daß der geteilte Abschnitt als Teil der ersten
Betätigungseinrichtung dient, wenn der vordere Arbeitsaufbau 5 und
der obere Schwenkaufbau 4 betätigt werden, und als Teil der zweiten
Betätigungseinrichtung, wenn die Schaufel 3 betätigt wird.
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Ebenso bilden die Steuerhebeleinheit 23, die stromaufseitigen
Abschnitte 30c, 31c der Steuerleitungen 30a, 31a zum
Anheben/Absenken des Auslegers der Steuerleitungen 30, 31, das (nicht
dargestellte) Auslegersteuerventil und der Auslegerzylinder 20
gemeinsam die Auslegerbetätigungseinrichtung. Die
Steuerhebeleinheit 24, die stromaufseitigen Abschnitte 32c, 33c und
die Steuerleitungen 32a, 33a zum Ausstrecken/Anziehen des Arms
der Steuerleitungen 32, 33, das Armsteuerventil 28 und der
Armzylinder bilden gemeinsam die Armsteuereinrichtung. Die
Steuerhebeleinheit 25, die stromaufseitigen Abschnitte 34c, 35c und
die Steuerleitungen 34a, 35a zum Ausstrecken/Anziehen des
Eimers der Steuerleitungen 34, 35, das (nicht dargestellte)
Eimersteuerventil und der Eimerzylinder 22 bilden gemeinsam die
Eimerbetätigungseinrichtung.
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Die Steuerhebeleinheit 23 und die stromaufseitigen Abschnitte
30c, 31c der Steuerleitungen 30, 31 bilden einen geteilten
Auslegerabschnitt. Die Steuerhebeleinheit 24 und die
stromaufseitigen Abschnitte 32c, 33c der Steuerleitungen 32, 33
bilden einen geteilten Armabschnitt. Die Steuerhebeleinheit 25 und
die stromaufseitigen Abschnitte 34c, 35c der Steuerleitungen 34, 35
bilden einen geteilten Eimerabschnitt.
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Die Steuerhebeleinheit 23, die stromaufseitigen Abschnitte 30c,
31c und die Steuerleitungen 30b, 31b zum Auf und Abbewegen der
Schaufel der Steuerleitungen 30, 31, das (nicht dargestellte)
Steuerventil zum Auf- und Abbewegen der Schaufel und der Zylinder
15 zum Auf- und Abbewegen der Schaufel bilden gemeinsam eine
Aufwärts-/Abwärts-Betätigungseinrichtung zum Bewegen der
Schaufel 3 nach oben und unten. Die Steuerhebeleinheit 24, die
stromaufseitigen Abschnitte 32c, 33c und die Steuerleitungen 32b,
33b zum Abwinkeln nach links/Abwinkeln nach rechts der
Steuerleitungen 32, 33, das Abwinkelsteuerventil 29 und der
Abwinkelzylinder 18 bilden gemeinsam eine
Abwinkelbetätigungseinrichtung zum Abwinkeln der Schaufel 3. Die
Steuerhebeleinheit 25, die stromaufseitigen Abschnitte 34c, 35c und
die Steuerleitungen 34b, 35b zum rechtsseitig
angehobenen/linksseitig angehobenen Schrägstellen der Schaufel der
Steuerleitungen 34, 35, das (nicht dargestellte)
Schrägstellungssteuerventil und der Schrägstellungszylinder 16
bilden gemeinsam die Schrägstellungsbetätigungseinrichtung zum
Schrägstellen der Schaufel 3.
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Die Funktionsweise des vorstehend beschriebenen
hydraulischen Ansteuersystems wird nachstehend beschrieben.
(1) Betätigung des vorderen Arbeitsaufbaus 5 und Schwenken des
oberen Schwenkaufbaus 4
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Wenn der Bediener beispielsweise die Absicht hat, den Arm 8
auszustrecken, muß der Bediener den Umstellschalter 45 auf die
"Frontaufbauseite" drehen, um die Verteilventile 39-44 in die gemäß
Fig. 1 oberen Positionen zu verschieben, und den in Fig. 5A gezeigten
linken Hebel nach links bewegen (dies entspricht einer Bewegung des
Steuerhebels 24a der Arm-/ Schaufelwinkel-Steuerhebeleinheit 24 in
der Richtung A gemäß Fig. 1). Bei der Manipulation durch den
Bediener wird der ursprüngliche Steuerdruck von der
Hydraulikquelle 48 durch das Druckreduzierventil 24b auf einen zur
Eingangsgröße des Steuerhebels 24a proportionalen Druck
umgestellt und dann an den stromaufseitigen Abschnitt 32c der
Steuerleitung 32 ausgegeben. Da der stromaufseitige Abschnitt 32c
zu diesem Zeitpunkt über das Verstellventil 41 mit der Steuerleitung
32a zum Ausstrecken des Arms verbunden ist, wird der Druck über
die Steuerleitung 32a für das Ausstrecken des Arms auf den
hydraulischen Ansteuerabschnitt 28a des Armsteuerventils 28
aufgebracht, und ein Steuerschieber des Steuerventils 28 wird in eine
gemäß Fig. 4 linke Stellung verschoben. Dadurch wird das
Hydraulikfluid von der Hydraulikpumpe 19 der Unterseite des
Armzylinders 21 zugeführt, wodurch der Armzylinder 21 so betätigt
wird, daß er ausgefahren wird, und der Arm 8 so bewegt wird, daß er
ausgestreckt wird.
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Wenn der Bediener die Absicht hat, den Arm 8 anzuziehen,
muß der Bediener den in Fig. 5A gezeigten linken Hebel 49L nach
rechts bewegen (dies entspricht einer Bewegung des Steuerhebels
24a der Steuerhebeleinheit 24 für den Arm/den Schaufelwinkel in
der Richtung B gemäß Fig. 1). Bei einer Manipulation durch den
Bediener wird der ursprüngliche Steuerdruck der Hydraulikquelle 48
durch das Druckreduzierventil 24b auf einen zur Eingangsgröße des
Steuerhebels 24a proportionalen Druck umgestellt und dann an den
stromabseitigen Abschnitt 33c der Steuerleitung 33 ausgegeben. Da
der stromaufseitige Abschnitt 33c zu diesem Zeitpunkt über das
Verteilventil 42 mit der Steuerleitung 33a zum Anziehen des Arms
verbunden ist, wird der hydraulische Antriebsabschnitt 28b des
Armsteuerventils 28 über die Steuerleitung 33a zum Anziehen des
Arms mit dem Druck beaufschlagt, und der Steuerschieber des
Steuerventils 28 wird in eine gemäß Fig. 4 rechte Stellung
verschoben. Dadurch wird das Hydraulikfluid von der
Hydraulikpumpe 19 der Stabseite des Armzylinders 21 zugeführt,
wodurch der Armzylinder 21 so betätigt wird, daß er sich
zusammenzieht, und der Armzylinder 8 so betätigt wird, daß er
angezogen wird. Ebenso muß der Bediener, wenn er beabsichtigt, den
Arm 8 anzuhalten, den in Fig. 5A gezeigten Hebel 49A in eine
neutrale Stellung zurück bewegen (dies entspricht einer Rückführung
des Steuerhebels 24a der Steuerhebeleinheit 24 für den Arm/den
Schaufelwinkel in eine neutrale Stellung). Bei der Manipulation
durch den Bediener verbindet das Druckreduzierventil 24b die
stromaufseitigen Abschnitte 32c, 33c der Steuerleitungen 32, 33 mit
einem Reservoir 52, wodurch der auf das Steuerventil 28
aufgebrachte Steuerdruck entlastet wird. Dadurch wird das
Steuerventil 28 durch die Wirkung einer Rückholfeder in eine
neutrale Stellung zurückgeführt, und die Bewegung des Arms wird
beendet.
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Obwohl die Betätigung zum Ausstrecken und Anziehen des
Arms 8 beschrieben wurde, ist vorstehende Beschreibung
gleichermaßen für jede beliebige andere Betätigung, wie das Bewegen
des Auslegers 6 nach oben oder unten, das Ausstrecken und
Anziehen des Eimers 9 und das Schwenken des oberen
Schwenkaufbaus 4 nach rechts oder links, gültig. Werden die
vorstehend erläuterten Hebelmanipulationen einzeln oder in einer
geeigneten Kombination ausgeführt, kann der vordere Arbeitsaufbau
5 auf die gewünschte Weise gelenkig bewegt werden, und der obere
Schwenkaufbau 4 kann mit einer gewünschten Geschwindigkeit
geschwenkt werden; daher können die beabsichtigten Arbeiten, wie
ein Ausschachten oder ein Beladen realisiert werden.
(2) Betätigung der Schaufel 3
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Wenn der Bediener beispielsweise ein Abwinkeln des linken
Endes der Schaufel 3 nach vorne beabsichtigt, muß der Bediener den
Umstellschalter 45 auf die "Schaufelseite" drehen, um die
Verteilventile 39-44 in die gemäß Fig. 1 unteren Positionen zu
verschieben, und den in Fig. 5B gezeigten linken Hebel 49L nach
links bewegen (dies entspricht einer Bewegung des Steuerhebels 24a
der Steuerhebeleinheit 24 für den Arm/den Schaufelwinkel in der
Richtung A gemäß Fig. 1). Bei der Manipulation durch den Bediener
wird der ursprüngliche Steuerdruck von der Hydraulikquelle 48
durch das Druckreduzierventil 24b auf einen zur Eingangsgröße des
Steuerhebels 24a proportionalen Druck umgestellt und dann an den
stromaufseitigen Abschnitt 32c der Steuerleitung 32 ausgegeben. Da
der stromaufseitige Abschnitt 32c zu diesem Zeitpunkt über das
Verteilventil 41 mit der Steuerleitung 32b zum linksseitigen
Abwinkeln der Schaufel verbunden ist, wird der Druck über die
Steuerleitung 32b zum linksseitigen Abwinkeln der Schaufel auf den
hydraulischen Antriebsabschnitt 29a des Schaufelwinkelsteuerventils
29 aufgebracht, und ein Steuerschieber des Steuerventils 29 wird in
die gemäß Fig. 4 linke Stellung verschoben. Dadurch wird das
Hydraulikfluid von der Hydraulikpumpe 19 der Stabseite des
Schaufelabwinkelzylinders 18a und der Unterseite des
Schaufelabwinkelzylinders 18b zugeführt, wodurch der Zylinder 18a
so betätigt wird, daß er sich zusammenzieht, und der Zylinder 18b so
betätigt wird, daß er ausgefahren wird. Die Schaufel 3 wird daher so
bewegt, daß sie nach links abgewinkelt wird (d. h. daß ihr vom
Bediener aus betrachtet linkes Ende vorwärts bewegt wird).
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Hat der Bediener die Absicht, die Schaufel 3 am rechten Ende
nach vorne Abzuwinkeln, muß er den in Fig. 5B gezeigten linken
Hebel 49L nach rechts bewegen (dies entspricht einer Bewegung des
Steuerhebels 24a der Steuerhebeleinheit 24 für den Arm/ den
Schaufelwinkel in der Richtung B gemäß Fig. 1). Bei der
Manipulation durch den Bediener wird der ursprüngliche
Steuerdruck von der Hydraulikquelle 48 durch das
Druckreduzierventil 24b auf einen zur Eingangsgröße des
Steuerhebels 24a proportionalen Druck umgestellt und dann an den
stromaufseitigen Abschnitt 33c der Steuerleitung 33 ausgegeben. Da
der stromaufseitige Abschnitt 33c zu diesem Zeitpunkt über das
Verteilventil 42 mit der Steuerleitung 33c zum rechtsseitigen
Abwinkeln der Schaufel verbunden ist, wird der Druck über die
Steuerleitung 33b zum rechtsseitigen Abwinkeln der Schaufel auf den
hydraulischen Antriebsabschnitt 29b des Steuerventils 29
aufgebracht, und der Steuerschieber des Steuerventils 29 wird in
eine gemäß Fig. 4 rechte Stellung verschoben. Dadurch wird das
Hydraulikfluid von der Hydraulikpumpe 19 der Stabseite des
Zylinders 18b zum Abwinkeln der Schaufel und der Unterseite des
Zylinders 18a zum Abwinkeln der Schaufel zugeführt, wodurch der
Zylinder 18b so betätigt wird, daß er sich zusammenzieht, und der
Zylinder 18a so betätigt wird, daß er ausgefahren wird. Die Schaufel
3 wird daher so bewegt, daß ein rechtsseitiges Abwinkeln erfolgt (d. h.
ihr rechtes Ende wird aus dem Blickwinkel des Bedieners vorwärts
bewegt). Ebenso muß der Bediener, wenn er beabsichtigt, den
Abwinkelvorgang der Schaufel 3 zu beenden, den in Fig. 5B gezeigten
linken Hebel 49L in die neutrale Position zurückbewegen (dies
entspricht einer Rückführung des Steuerhebels 24a der
Steuerhebeleinheit 24 für den Arm/das Abwinkeln der Schaufel in
die neutrale Position). Bei der Manipulation durch den Bediener
verbindet das Druckreduzierventil 24b die stromaufseitigen
Abschnitte 23c, 33c der Steuerleitungen 32, 33 mit dem Reservoir 52,
wodurch der auf das Steuerventil 29 aufgebrachte Steuerdruck
entlastet wird. Dadurch wird das Steuerventil 29 durch die Wirkung
einer Rückholfeder in eine neutrale Stellung zurückgeführt, und der
Abwinkelvorgang der Schaufel 3 wird beendet.
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Obwohl der Vorgang des Abwinkelns des linken Endes und des
rechten Endes der Schaufel 3 nach vorne erläutert wurden, ist die
vorstehende Beschreibung ebenso für jede andere Betätigung der
Schaufel 3, d. h. eine Bewegung nach oben/unten und eine
Schrägstellung nach links und rechts (bei der die Schaufel 3 aus dem
Blickwinkel des Bedieners so bewegt wird, daß ihr linkes oder ihr
rechtes Ende angehoben wird) gültig. Werden die vorstehend
erläuterten Hebelmanipulationen einzeln oder geeignet kombiniert
ausgeführt, kann die Schaufel 3 mit einem gewünschten Verhalten
manipuliert werden, und verschiedene Arten von Arbeit können unter
Verwendung der Schaufel realisiert werden. Zudem können in diesem
Fall durch Bewegen des in Fig. 5B gezeigten linken Hebels 49L nach
vorne und hinten gleichzeitig auch die vorstehend unter (1)
aufgeführten Schwenkvorgänge ausgeführt werden.
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Das hydraulische Ansteuersystem gemäß dieser
Ausführungsform mit dem vorstehend beschriebenen Aufbau bietet
die folgenden Vorteile.
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Im allgemeinen werden bei einem hydraulischen Bagger mit
einer Schaufel 3 der vordere Arbeitsaufbau 5 und der obere
Schwenkaufbau 4 kaum betätigt, wenn die Schaufel 3 betätigt wird.
Bei dieser Ausführungsform sind daher die Steuerhebeleinheiten 23-
26 und die stromaufseitigen Abschnitte 30c-35c der
Steuerleitungen 30-35 so aufgebaut, daß sie bei der Betätigung des
vorderen Arbeitsaufbaus 5 und des oberen Schwenkaufbaus 4 und
bei der Betätigung der Schaufel 3 von beiden geteilt werden. Genauer
werden bei einer Betätigung des vorderen Arbeitsaufbaus 5 und des
oberen Schwenkaufbaus 4 die Verteilventile 39-44 in die gemäß Fig.
1 oberen Stellungen verschoben, so daß der geteilte Abschnitt zur
Betätigung des vorderen Arbeitsaufbaus 5 und des oberen
Schwenkaufbaus 4 verwendet werden. Bei einer Betätigung der
Schaufel 3 werden die Verteilventile 39-44 in die gemäß Fig. 1
unteren Stellungen verschoben, so daß der geteilte Abschnitt zur
Betätigung der Schaufel 3 verwendet wird. Dadurch entfällt die
Notwendigkeit, getrennt von den Steuerhebeleinheiten 23-26
zusätzliche Steuerhebeleinheiten für die Schaufel vorzusehen,
wodurch vermieden werden kann, daß der Raum in der Kabine 50 zu
sehr eingeengt wird. Ein weiterer Vorteil ist, daß im Vergleich zu der
von den Steuerhebeleinheiten 23-26 getrennten Bereitstellung
zusätzlicher Steuerhebeleinheiten die Anzahl der Teile verringert
werden kann und daß die Kosten für Teile dementsprechend
verringert werden können. Da die Schaufel 3 ferner durch
Manipulation der Mehrfachhebel 49L, 49R, die herkömmlicher Weise
zur Betätigung des vorderen Arbeitsaufbaus 5 und zum Schwenken
des oberen Schwenkaufbaus 4 installiert sind, betätigt werden kann,
wird bei der Betätigung der Schaufel 3 eine gute Bedienbarkeit
erzielt.
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Es wird darauf hingewiesen, daß die vorliegende Erfindung
nicht auf die dargestellte Ausführungsform beschränkt ist, obwohl
der Umstellschalter 45 bei der vorstehend beschriebenen
Ausführungsform an einem der Verfahrsteuerhebel 47L, 47R
vorgesehen ist, und daß der Umstellschalter 45 an einem der
Mehrfachhebel 49L, 49R vorgesehen sein kann.
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Eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird
nachstehend unter Bezugnahme auf Fig. 7 beschrieben. Diese
Ausführungsform unterscheidet sich von der vorstehend
beschriebenen ersten Ausführungsform hinsichtlich des Aufbaus der
Verteilventile und der Art und Weise der Verschiebung der
Verteilventile. Mit den bei der ersten Ausführungsform verwendeten
übereinstimmende Elemente sind durch die gleichen Bezugszeichen
bezeichnet und werden hier nicht beschrieben.
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Fig. 7 ist ein Hydraulikschaltungsdiagramm, das eine
Schaltung eines Steuersystems in einem hydraulischen
Ansteuersystem gemäß der zweiten Ausführungsform zeigt und Fig. 1
für die erste Ausführungsform entspricht. Wie in Fig. 7 gezeigt,
unterscheidet sich diese Ausführungsform insbesondere dadurch von
der vorstehend beschriebenen ersten Ausführungsform, daß anstelle
der Verteilventile 39-44 elektromagnetische Verteilventile 201a-
201c vorgesehen sind, die als Reaktion auf von drei Umstellschaltern
202a-202c, die jeweils mit dem Verteilventil 45 gemäß der ersten
Ausführungsform übereinstimmen, ausgegebene Signale unabhängig
voneinander verschoben werden.
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Genauer werden bei einer Drehung der Umstellschalter 202a-
202c in die "frontaufbauseitigen" Stellungen keine Ansteuersignale
ausgegeben, und die elektromagnetischen Verteilventile 201a-201c
werden durch die Wirkung der zugehörigen Rückholfedern in den
gemäß Fig. 7 oberen Stellungen gehalten. Die stromaufseitigen
Abschnitte 30c-35c der Steuerleitungen 30-35 sind daher jeweils
mit der Steuerleitung 30a zum Anheben des Auslegers, der
Steuerleitung 31a zum Absenken des Auslegers, der Steuerleitung
32a zum Ausstrecken des Arms, der Steuerleitung 33a zum Anziehen
des Arms, der Steuerleitung 34a zum Anziehen des Eimers und der
Steuerleitung 35a zum Ausstrecken des Eimers verbunden.
Andererseits werden bei einer Drehung der Umstellschalter 202a-
202c in die "schaufelseitigen" Stellungen Ansteuersignale
ausgegeben, und die elektromagnetischen Verteilventile 201a-201c
werden in die gemäß Fig. 7 unteren Stellungen verschoben. Die
stromaufseitigen Abschnitte 30c-35c der Steuerleitungen 30-35
werden daher jeweils mit der Steuerleitung 30b zum Anheben der
Schaufel, der Steuerleitung 31b zum Absenken der Schaufel, der
Steuerleitung 32b zum linksseitigen Abwinkeln der Schaufel, der
Steuerleitung 33b zum rechtsseitigen Abwinkeln der Schaufel, der
Steuerleitung 34b zum rechtsseitig angehobenen Schrägstellen der
Schaufel und der Steuerleitung 35b zum linksseitig angehobenen
Schrägstellen der Schaufel verbunden.
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Zudem sind die Umstellschalter 202a-202c, anders als der
Umstellschalter 45 gemäß der ersten Ausführungsform, auf einer
(nicht dargestellten) Konsole in der Kabine vorgesehen.
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Der übrige Aufbau stimmt im wesentlichen mit der ersten
Ausführungsform überein.
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Bei dem vorstehend beschriebenen Aufbau bilden der
Umstellschalter 202a und das elektromagnetische Verteilventil 201a
eine Armschalteinrichtung zum derartigen selektiven Verbinden des
geteilten Armabschnitts, daß der geteilte Armabschnitt als Teil der
Armbetätigungseinrichtung dient, wenn der Arm 8 betätigt wird. Der
Umstellschalter 202b und das elektromagnetische Verteilventil 201b
bilden eine Auslegerschalteinrichtung zum derartigen selektiven
Verbinden des geteilten Auslegerabschnitts, daß der geteilte
Auslegerabschnitt als Teil der Auslegerbetätigungseinrichtung dient,
wenn der Ausleger 6 betätigt wird. Der Umstellschalter 202c und das
elektromagnetische Verteilventil 201c bilden eine
Eimerschalteinrichtung zum derartigen selektiven Verbinden des
geteilten Eimerabschnitts, daß der geteilte Eimerabschnitt als Teil der
Eimerbetätigungseinrichtung dient, wenn der Eimer 9 betätigt wird.
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Zusätzlich zu den durch die erste Ausführungsform erzielbaren
Vorteilen bietet die wie vorstehend erläutert aufgebaute zweite
Ausführungsform den nachstehend aufgeführten Vorteil. Da ein
Umschalten zwischen der Betätigung zum Anheben/Absenken des
Auslegers und der Betätigung zum Anheben/Absenken der Schaufel,
ein Umschalten zwischen der Betätigung zum Ausstrecken/Anziehen
des Arms und der Betätigung zum linksseitigen/rechtsseitigen
Abwinkeln der Schaufel und das Umschalten zwischen der
Betätigung zum Ausstrecken/Anziehen des Eimers und der
Betätigung zum linksseitig angehobenen/rechtsseitig angehobenen
Schrägstellen der Schaufel unabhängig voneinander ausgeführt
werden, kann das Umschalten abhängig von den gewünschten Typen
von Arbeit feiner erfolgen.
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Bei der vorstehend beschriebenen ersten und zweiten
Ausführungsform stehen der Vorgang des Anhebens des Auslegers
und der Vorgang des Anhebens der Schaufel, der Vorgang des
Absenkens des Auslegers und der Vorgang des Absenkens der
Schaufel, der Vorgang des Ausstreckens des Arms und der Vorgang
des linksseitigen Abwinkelns der Schaufel, der Vorgang des
Anziehens des Arms und der Vorgang des rechtsseitigen Abwinkelns
der Schaufel, der Vorgang des Ausstreckens des Eimers und der
Vorgang des linksseitig angehobenen Schrägstellens der Schaufel
und der Vorgang des Anziehens des Eimers und der Vorgang des
rechtsseitig angehobenen Schrägstellens der Schaufel derart
miteinander in Beziehung, daß bei jedem Paar die Möglichkeit eines
Umschaltens zwischen zwei Typen von Betätigungen besteht. Die
vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf diese Kombinationen
beschränkt, und die kombinierten Paare von Operationen können
abhängig von den Anwendungen des hydraulischen Baggers geeignet
verändert werden. Unabhängig von einer Veränderung der
Kombinationen können die gleichen Vorteile wie bei den vorstehend
beschriebenen Ausführungsformen geboten werden. Die
kombinierten Paare von Operationen können, wie nachstehend
beschrieben, beispielsweise für eine bestimmte Aufgabe modifiziert
werden. Ein hydraulisches Ansteuersystem gemäß dieser
Modifikation wird unter Bezugnahme auf die Fig. 8, 9A und 9B
beschrieben.
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Fig. 8 ist ein Hydraulikschaltungsdiagramm eines
Steuersystems des hydraulischen Ansteuersystems und entspricht
Fig. 7 für die zweite Ausführungsform. Gemäß Fig. 8 unterscheidet
sich diese Modifikation dadurch von der zweiten Ausführungsform,
daß das Anheben/Absenken des Auslegers und das
Ausstrecken/Anziehen des Eimers bei der vorstehend beschriebenen
Kombination von Betätigungen vertauscht sind, d. h. die Betätigung
zum Ausstrecken des Eimers und die Betätigung zum Anheben der
Schaufel, die Betätigung zum Ausstrecken des Eimers und die
Betätigung zum Absenken der Schaufel, die Betätigung zum
Absenken des Auslegers und die Betätigung zum linksseitig
angehobenen Schrägstellen der Schaufel und die Betätigung zum
Anheben des Auslegers und Betätigung zum rechtsseitig
angehobenen Schrägstellen der Schaufel stehen so miteinander in
Beziehung, daß zwischen zwei Typen von Betätigungen in jedem Paar
hin und her geschaltet werden kann. Die resultierenden Beziehungen
zwischen den Betätigungsrichtungen der Mehrfachhebel 49L, 49R
und den Typen von durch die Mehrfachhebel vorgegebenen
Vorgängen sind in den Fig. 9A und 9B gezeigt.
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Fig. 9A zeigt die Stellgliedbetätigungen, die mit den
Mehrfachhebeln 49L, 49R realisiert werden können, wenn sich
sämtliche Umstellschalter 202a-202c in der "frontaufbauseitigen"
Stellung befinden und entspricht Fig. 5a für die erste
Ausführungsform. Wie aus einem Vergleich mit Fig. 5A ersichtlich,
sind das Anheben/Absenken des Auslegers und das
Ausstrecken/Anziehen des Eimers vertauscht, so daß bei einer
Betätigung des linken Hebels 49R nach vorn und hinten der Eimer 9
angezogen und ausgestreckt und bei seiner Betätigung nach links
und rechts der Ausleger 6 nach oben und unten bewegt werden.
Diese Modifikation hat den unten genannten Vorteil.
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Wenn der hydraulische Bagger beispielsweise unter
Verwendung der Schaufel arbeitet, wobei die Umstellschalter 202a-
202c in die "schaufelseitigen" Stellungen verschoben sind und die
elektromagnetischen Verteilventile 201a-201c in die gemäß Fig. 8
unteren Positionen verschoben sind, kann die Gefahr bestehen, daß
der vor der Schaufel 3 aufgehäufte Erd- und Sandhaufen im Verlauf
der Arbeit so hoch wird, daß er mit dem Eimer 9 in Kontakt gelangt.
In diesem Fall wird der Umstellschalter 202c in die
"frontaufbauseitige" Stellung gedreht, was eine Rückkehr des
elektromagnetischen Verteilventils 201c in die gemäß Fig. 8 obere
Stellung veranlaßt. Die Stellgliedbetätigungen, die zu diesem
Zeitpunkt durch die Mehrfachhebel 49L, 49R realisiert werden
können, sind in Fig. 9B gezeigt. Da durch den rechten Hebel nun, wie
aus Fig. 9B ersichtlich, anstelle der Betätigung zum Schrägstellen der
Schaufel die Betätigung des Auslegers 6 ermöglicht wird, kann
verhindert werden, daß der Eimer 9 mit der Erde und dem Sand in
Kontakt gelangt, indem der rechte Hebel 49R nach links bewegt wird,
um den Ausleger 6 nach oben zu bewegen, während die Betätigung
zum Bewegen der Schaufel 3 nach oben und unten als
Grundbetätigung fortgesetzt wird.
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Obwohl die vorstehend beschriebene Modifikation als
Austausch des Anhebens/Absenkens des Auslegers und des
Ausstreckens/Anziehens des Eimers gegenüber den Betätigungen
gemäß Fig. 5 beschrieben wurde, ist das Paar von Betätigungen, die
ausgetauscht werden können, nicht auf die beiden vorstehend
genannten begrenzt. Insbesondere ist es auch möglich, das
Anheben/Absenken des Auslegers und das Ausstrecken/Anziehen
des Arms oder das Anheben/Absenken des Auslegers und das
Schwenken nach rechtslinks auszutauschen. In dem zuletzt
genannten Fall kann der Ausleger 6 unabhängig von jeder
Umstellung der Ventile 202 stets durch den Steuerhebel 26a betätigt
werden, und die Betätigung zum Schwenken nach links/rechts und
die Betätigung zum Anheben/Absenken der Schaufel können durch
ein Drehen des Umstellschalters 202b in die "frontaufbauseitige" oder
die "schaufelseitige" Stellung selektiv über die Steuerhebeleinheit 23
ausgeführt werden. Es ist daher entscheidend, daß der
Schaltungsaufbau hinsichtlich der Leitungsverbindung verändert
wird, so daß die Einrichtung zur Betätigung des Auslegers und die
Einrichtung zum Bewegen der Schaufel 3 nach oben und unten in
keinem Abschnitt geteilt werden, was ein gleichzeitiges Ausführen der
Betätigung zum Anheben/Absenken der Schaufel und der Betätigung
zum Anheben/Absenken des Auslegers ermöglicht. Durch jede dieser
Möglichkeiten können ebenfalls die gleichen Vorteile wie durch die
vorstehend beschriebene Modifikation geboten werden.
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Eine dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird
unter Bezugnahme auf Fig. 10 beschrieben. Bei dieser
Ausführungsform werden Steuerhebeleinheiten verwendet, die mit
sogenannten elektrischen Hebeln ausgestattet sind. Mit den für die
erste und zweite Ausführungsform verwendeten äquivalente Elemente
sind durch die gleichen Bezugszeichen bezeichnet und werden hier
nicht beschrieben.
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Fig. 10 ist ein Hydraulikschaltungsdiagramm, das eine
Schaltung eines Steuersystems eines hydraulischen Ansteuersystems
gemäß der dritten Ausführungsform zeigt. Gemäß Fig. 10
unterscheidet sich diese Ausführungsform insbesondere dadurch von
der vorstehend beschriebenen ersten Ausführungsform, daß anstelle
der Steuerhebeleinheiten 23-26 mit Steuerhebeln 301a-308a
ausgestattete Steuerhebeleinheiten 301-308 vorgesehen sind und
daß zusätzlich eine Steuereinheit 309 zum Empfangen von
Betätigungssignalen von den Steuerhebeleinheiten 301-308 und
elektromagnetische Druckreduzierventile 310-317 zum Verringern
des Drucks des Hydraulikfluids von der Hydraulikquelle 48
entsprechend Ausgangssignalen von der Steuereinheit 309
vorgesehen sind.
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Genauer sind die Steuerhebeleinheiten 301-308 als
Steuerhebeleinheit 301 für ein Schwenken nach links, als
Steuerhebeleinheit 302 für ein Schwenken nach rechts, als
Steuerhebeleinheit 303 für ein Anziehen des Eimers/rechtsseitig
angehobenes Schrägstellen der Schaufel, als Steuerhebeleinheit 304
für ein Ausstrecken des Eimers/linksseitig angehobenes
Schrägstellen der Schaufel, als Steuerhebeleinheit 305 für ein
Anheben des Auslegers/Anheben der Schaufel, als
Steuerhebeleinheit 306 für ein Absenken des Auslegers/Absenken
der Schaufel, als Steuerhebeleinheit 307 für ein Ausstrecken des
Arms/linksseitiges Abwinkeln der Schaufel und als
Steuerhebeleinheit 308 für ein Anziehen des Arms/rechtsseitiges
Abwinkeln der Schaufel ausgebildet. Ebenso umfassen die
Steuerhebeleinheiten 301-308 jeweilige Potentiometer 301b-308b
zur Erfassung von Verschiebungspositionen der Steuerhebel 301a-
308a und zur anschließenden Ausgabe von entsprechenden
elektrischen Signalen. Auf der Grundlage der elektrischen Signale
von den Potentiometern 301b-308b führt die Steuereinheit 309
vorgegebene arithmetische Operationen aus und gibt Ansteuersignale
an die entsprechenden elektromagnetischen Druckreduzierventile
310-317 aus. Die elektromagnetischen Druckreduzierventile 310-
317 sind auf der Primärseite mit der Hydraulikquelle 48 und auf der
Sekundärseite mit den entsprechenden Steuerleitungen 30-38
verbunden. Wie bei der ersten Ausführungsform sind die
Steuerhebeleinheiten 301-308 aus zwei Mehrfachhebeln 49L, 49R
aufgebaut, so daß die in den Fig. 5A und 5B gezeigten
Stellgliedbetätigungen bei einer Drehung des Umstellschalters 45 in
die "frontaufbauseitige" oder "schaufelseitige" Stellung selektiv
ausgeführt werden können.
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Der übrige Aufbau ist im wesentlichen der gleiche wie bei der
ersten Ausführungsform.
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Wenn der Bediener bei dem vorstehend beschriebenen
hydraulischen Ansteuersystem beispielsweise den Umstellschalter 45
auf die "Frontaufbauseite" einstellt und den in Fig. 5A gezeigten
linken Hebel 49L in der Absicht, den Arm 8 auszustrecken, nach
links bewegt (dies entspricht einer Bewegung des Steuerhebels 307a
der Steuerhebeleinheit 307 für ein Ausstrecken des
Arms/linksseitiges Abwinkeln der Schaufel gemäß Fig. 10), wird ein der
Eingangsgröße des Steuerhebels 307a entsprechendes elektrisches
Signal in die Steuereinheit 309 eingegeben, die ein entsprechendes
Ansteuersignal an das elektromagnetische Druckreduzierventil 316
ausgibt. Der ursprüngliche Steuerdruck von der Hydraulikquelle 48
wird durch das elektromagnetische Druckreduzierventil 316 auf
einen zur Eingangsgröße des Hebels proportionalen Druck umgestellt
und dann an den stromaufseitigen Abschnitt 32c der Steuerleitung
32 ausgegeben. Der nachfolgende Prozeß ist der gleiche wie bei der
ersten Ausführungsform. Wenn der Bediener den in Fig. 5a gezeigten
linken Hebel 49L in der Absicht, den Arm 8 anzuziehen, nach rechts
bewegt, wird von der Steuereinheit 309 ein der Eingangsgröße des
Hebels entsprechendes Ansteuersignal an das elektromagnetische
Druckreduzierventil 317 ausgegeben. Der ursprüngliche Steuerdruck
wird auf einen zur Eingangsgröße des Hebels proportionalen Druck
umgestellt, der dann an den stromaufseitigen Abschnitt 33c der
Steuerleitung 33 ausgegeben wird. Der nachfolgende Prozeß ist der
gleiche wie bei der ersten Ausführungsform. Wenn der Bediener
ferner den in Fig. 5A gezeigten linken Hebel 49L in die neutrale
Stellung zurückbewegt, um den Arm 8 anzuhalten, wird von der
Steuereinheit 309 ein entsprechendes Ansteuersignal an die
elektromagnetischen Druckreduzierventile 316, 317 ausgegeben,
worauf die elektromagnetischen Druckreduzierventile 316, 317 die
stromaufseitigen Abschnitte 32c, 33c der Steuerleitungen 32, 33 mit
dem Reservoir 52 verbinden. Der nachfolgende Prozeß ist der gleiche
wie bei der ersten Ausführungsform. Die Betätigung zum
Anheben/Absenken des Auslegers, die Betätigung zum Ausstrecken/Anziehen
des Eimers und die Betätigung zum Schwenken nach rechts/links
können ebenfalls auf ähnliche Weise ausgeführt werden.
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Bei der Betätigung der Schaufel 3 wird der Umstellschalter 45
in die "schaufelseitige" Stellung gedreht, um die Verteilventile 39-44
in die gemäß Fig. 10 unteren Stellungen zu verschieben, und die
Steuerhebel 303-308 werden entsprechend der gewünschten Art
von Arbeit manipuliert. Der Fluß der Signale und Steuerdrücke ist
bei der Betätigung der Schaufel 3 im wesentlichen der gleiche wie im
vorstehend beschriebenen Fall der Betätigung des vorderen
Arbeitsaufbaus und wird hier daher nicht beschrieben.
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Die dritte Ausführungsform bietet ebenfalls die gleichen Vorteile
wie die erste Ausführungsform.
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Bei der vorstehend beschriebenen ersten bis dritten
Ausführungsform sind den Mehrfachhebeln 49L, 49R für jede
Betätigungsrichtung jeweilige Stellgliedbetätigungen zugewiesen, wie
in den Fig. 5A und 5B gezeigt, doch die Zuordnung der
Stellgliedbetätigungen zu jeder der Betätigungsrichtungen der
Mehrfachhebel ist nicht auf das dargestellte Beispiel beschränkt. Als
weiteres Beispiel kann der linke Hebel 49L als Hebel zur Betätigung
des Auslegers und des Eimers und der rechte Hebel 49R als Hebel
zur Betätigung des Arms und zum Schwenken des oberen
Schwenkaufbaus dienen. Alternativ kann der linke Hebel 49L als
Hebel zur Betätigung des Auslegers und zum Schwenken des oberen
Schwenkaufbaus und der rechte Hebel 49R als Hebel zur Betätigung
des Arms und des Eimers dienen. Jedes dieser Beispiele bietet
ebenfalls die gleichen Vorteile wie die vorstehend beschriebenen
Ausführungsformen.
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Durch die vorliegende Erfindung entfällt die Notwendigkeit der
Bereitstellung eines von dem Raum für die Installation der ersten
Betätigungseinrichtung getrennten Raums zur Installation einer
zweiten Betätigungseinrichtung, wodurch eine Einengung des Raums
in der Kabine vermieden wird. Ebenso wird bei einer Betätigung der
Schaufel der vorab unter Berücksichtigung der Bedienbarkeit
bestimmte geteilte Abschnitt der ersten Betätigungseinrichtung
unverändert als Teil der zweiten Betätigungseinrichtung verwendet.
Dadurch wird die Bedienbarkeit bei der Betätigung der Schaufel
nicht verschlechtert, und es ist stets eine gute Bedienbarkeit
sichergestellt.