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DE69713043T2 - Hydraulisches Antriebssystem für einen hydraulischen Bagger - Google Patents

Hydraulisches Antriebssystem für einen hydraulischen Bagger

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Publication number
DE69713043T2
DE69713043T2 DE69713043T DE69713043T DE69713043T2 DE 69713043 T2 DE69713043 T2 DE 69713043T2 DE 69713043 T DE69713043 T DE 69713043T DE 69713043 T DE69713043 T DE 69713043T DE 69713043 T2 DE69713043 T2 DE 69713043T2
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DE
Germany
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bucket
boom
arm
actuating
split
Prior art date
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DE69713043T
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DE69713043D1 (de
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Kazunori Nakamura
Manabu Ogasawara
Takahashi
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Hitachi Construction Machinery Co Ltd
Original Assignee
Hitachi Construction Machinery Co Ltd
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Publication date
Application filed by Hitachi Construction Machinery Co Ltd filed Critical Hitachi Construction Machinery Co Ltd
Publication of DE69713043D1 publication Critical patent/DE69713043D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69713043T2 publication Critical patent/DE69713043T2/de
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    • E02F3/32Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets with a dipper-arm pivoted on a cantilever beam, i.e. boom working downwardly and towards the machine, e.g. with backhoes
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    • E02F3/844Drives or control devices therefor, e.g. hydraulic drive systems for positioning the blade, e.g. hydraulically
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Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein hydraulisches Ansteuersystem für einen hydraulischen Bagger und insbesondere ein hydraulisches Ansteuersystem für einen hydraulischen Bagger mit einer Schaufel.
  • Herkömmliche hydraulische Bagger mit Schaufeln weisen einen Hydraulikzylinder zum vertikalen Bewegen der Schaufel auf, und ein Steuerhebel zum Ausfahren und Zusammenziehen des Hydraulikzylinders der Schaufel zum vertikalen Bewegen der Schaufel ist unabhängig von Steuerhebeln zur Betätigung eines vorderen Arbeitsaufbaus vorgesehen. Beim Ausführen von Arbeiten unter Verwendung der Schaufel wird der Hydraulikzylinder der Schaufel ausgefahren, um die Schaufel auf den Boden abzusenken. In anderen Situationen wird der Hydraulikzylinder der Schaufel zusammengezogen, um die Schaufel von der Bodenfläche zu heben. Diese Anordnung brachte jedoch das Problem mit sich, daß der Raum zur Installation des Steuerhebels zum vertikalen Bewegen der Schaufel separat vorgesehen sein muß und daß der Raum innerhalb einer Kabine eng wird. In Anbetracht dieses Problems wird ein Aufbau vorgeschlagen, bei dem eine Betätigungseinrichtung zum vertikalen Bewegen einer Schaufel an einem Fahrsteuerhebel angeordnet ist, um die Notwendigkeit der Bereitstellung eines separaten Steuerhebels zum vertikalen Bewegen der Schaufel auszuschließen, wie beispielsweise in der JP, A, 7-247572 offenbart.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Aufgrund der steigenden Vielfalt von Arbeiten, für die eine Schaufel verwendet wird, wurde kürzlich ein Aufbau vorgeschlagen, der nicht nur eine Bewegung der Schaufel nach oben und unten ermöglicht, sondern auch ein Schrägstellen (bei dem die rechte oder die linke Seite angehoben wird) und ein Abwinkeln (durch eine Vorwärtsbewegung des rechten oder des linken Endes). Wenn der Aufbau gemäß der vorstehend erwähnten JP, A, 7-247572 auf die Betätigungseinrichtung zum Steuern der vorstehend genannten Schrägstell- und Abwinkeloperationen angewendet wird, sind die Betätigungseinrichtung zum Schrägstellen der Schaufel und die Betätigungseinrichtung zum Abwinkeln der Schaufel an zwei anderen Steuerhebeln als dem Fahrsteuerhebel angebracht. Bei der Betätigung der Schaufel zu deren Bewegung nach oben und unten, zu ihrem Schrägstellen und Abwinkeln muß der Bediener daher die jeweilige Betätigungseinrichtungen manipulieren, die einzeln an drei Steuerhebeln vorgesehen sind. Dies hat das Problem zur Folge, daß die Bedienbarkeit bei der Betätigung der Schaufel verschlechtert wird.
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein hydraulisches Ansteuersystem für einen hydraulischen Bagger zu schaffen, das die Betätigung einer Schaufel zum Ausführen verschiedener Bewegungen ermöglicht, ohne daß der Raum in einer Kabine eingeengt und die Bedienbarkeit der Schaufel verschlechtert werden.
  • (1) Zur Lösung der vorstehend genannten Aufgabe wird erfindungsgemäß ein hydraulisches Ansteuersystem für einen hydraulischen Bagger mit einem oberen Schwenkaufbau, einem auf dem oberen Schwenkaufbau montierten vorderen Arbeitsaufbau, einem unteren Fahrgestell und einer an dem unteren Fahrgestell befestigte Schaufel geschaffen, das eine erste Betätigungseinrichtung zur Betätigung des vorderen Arbeitsaufbaus und des oberen Schwenkaufbaus und eine zweite Betätigungseinrichtung zur Betätigung der Schaufel umfaßt, wobei ein Teilabschnitt der ersten Betätigungseinrichtung von der zweiten Betätigungseinrichtung geteilt wird und das hydraulische Ansteuersystem eine Schalteinrichtung zum derartigen selektiven Verbinden des geteilten Abschnitts und des zu betätigenden Objekts umfaßt, daß der geteilte Abschnitt als Teil der ersten Betätigungseinrichtung dient, wenn der vordere Arbeitsaufbau und der obere Schwenkabschnitt betätigt werden, und als Teil der zweiten Betätigungseinrichtung, wenn die Schaufel betätigt wird.
  • Im allgemeinen werden bei hydraulischen Baggern mit Schaufeln ein vorderer Arbeitsaufbau und ein oberer Schwenkaufbau kaum betätigt, wenn die Schaufel betätigt wird. Bei der vorliegenden Erfindung sind daher die erste Betätigungseinrichtung zur Betätigung des vorderen Arbeitsaufbaus und des oberen Schwenkaufbaus und die zweite Betätigungseinrichtung zur Betätigung der Schaufel so konstruiert, daß sie einen Teilabschnitt teilen. Dann wird die Schalteinrichtung verschoben, um den geteilten Abschnitt als Teil der ersten Betätigungseinrichtung zu verwenden, wenn der vordere Arbeitsabschnitt und der obere Schwenkaufbau betätigt werden, und als Teil der zweiten Betätigungseinrichtung, wenn die Schaufel betätigt wird. Dadurch entfällt in Anbetracht des geteilten Abschnitts die Notwendigkeit der Bereitstellung eines von der ersten Betätigungseinrichtung getrennten Raums für die zweite Betätigungseinrichtung, wodurch eine Einengung des Raums in der Kabine vermieden werden kann. Ebenso wird bei der Betätigung der Schaufel der geteilte Abschnitt der ersten Betätigungseinrichtung, der vorab unter Berücksichtigung der Bedienbarkeit festgelegt wird, unverändert als Teil der zweiten Betätigungseinrichtung verwendet. Daher wird die Bedienbarkeit bei der Betätigung der Schaufel nicht verschlechtert, und eine gute Bedienbarkeit ist stets sichergestellt.
  • (2) Bei dem hydraulischen Ansteuersystem für den hydraulischen Bagger gemäß dem vorstehenden Abschnitt (1) umfaßt der vordere Arbeitsaufbau vorzugsweise einen drehbar mit dem oberen Schwenkaufbau verbundenen Ausleger, einen drehbar mit dem Ausleger verbundenen Arm und einen drehbar mit dem Arm verbundenen Eimer; die erste Betätigungseinrichtung umfaßt eine Auslegerbetätigungseinrichtung zur Betätigung des Auslegers, eine Armbetätigungseinrichtung zur Betätigung des Arms und eine Eimerbetätigungseinrichtung zur Betätigung des Eimers; der geteilte Abschnitt umfaßt einen in der Auslegerbetätigungseinrichtung vorgesehenen geteilten Auslegerabschnitt, einen in der Armbetätigungseinrichtung vorgesehenen geteilten Armabschnitt und einen in der Eimerbetätigungseinrichtung vorgesehenen geteilten Eimerabschnitt; die zweite Betätigungseinrichtung umfaßt eine Aufwärts-/Abwärts-Betätigungseinrichtung zum Bewegen der Schaufel nach oben und unten, eine Winkelbetätigungseinrichtung zum Abwinkeln der Schaufel und eine Kippbetätigungseinrichtung zum Schrägstellen der Schaufel; und die Schalteinrichtung verbindet die geteilten Abschnitte und das zu betätigende Objekt selektiv so miteinander, daß der geteilte Auslegerabschnitt, der geteilte Armabschnitt und der geteilte Eimerabschnitt jeweils als Teil der Auslegerbetätigungseinrichtung, der Armbetätigungseinrichtung und der Eimerbetätigungseinrichtung dienen, wenn der vordere Arbeitsaufbau und der obere Schwenkaufbau betätigt werden, und daß der geteilte Auslegerabschnitt, der geteilte Armabschnitt und der geteilte Eimerabschnitt jeweils als Teil der entsprechenden Einrichtung unter der Aufwärts-/Abwärts- Betätigungseinrichtung, der Winkelbetätigungseinrichtung und der Kippbetätigungseinrichtung dienen, wenn die Schaufel betätigt wird.
  • (3) Bei dem hydraulischen Ansteuersystem für den hydraulischen Bagger gemäß dem vorstehenden Abschnitt (1) umfaßt der vordere Arbeitsaufbau vorzugsweise einen drehbar mit dem oberen Schwenkaufbau verbundenen Ausleger, einen drehbar mit dem Ausleger verbundenen Arm und einen drehbar mit dem Arm verbundenen Eimer; die erste Betätigungseinrichtung umfaßt eine Auslegerbetätigungseinrichtung zur Betätigung des Auslegers, eine Armbetätigungseinrichtung zur Betätigung des Arms und eine Eimerbetätigungseinrichtung zur Betätigung des Eimers; der geteilte Abschnitt umfaßt einen in der Auslegerbetätigungseinrichtung vorgesehenen geteilten Auslegerabschnitt, einen in der Armbetätigungseinrichtung vorgesehenen geteilten Armabschnittt und einen in der Eimerbetätigungseinrichtung vorgesehenen geteilten Eimerabschnitt; die zweite Betätigungseinrichtung umfaßt eine Aufwärts-/Abwärts-Betätigungseinrichtung zum Bewegen der Schaufel nach oben und unten, eine Winkelbetätigungseinrichtung zum Abwinkeln der Schaufel und eine Kippbetätigungseinrichtung zum Schrägstellen der Schaufel; und die Schalteinrichtung umfaßt eine Auslegerschalteinrichtung zum derartigen selektiven Verbinden des geteilten Auslegerabschnitts, daß der geteilte Auslegerabschnitt als Teil der Auslegerbetätigungseinrichtung dient, eine Armschalteinrichtung zum derartigen selektiven Verbinden des geteilten Armabschnitts, daß der geteilte Armabschnitt als Teil der Armbetätigungseinrichtung dient, und eine Eimerschalteinrichtung zum derartigen selektiven Verbinden des geteilten Eimerabschnitts, daß der geteilte Eimerabschnitt als Teil der Eimerbetätigungseinrichtung dient, wobei die Auslegerschalteinrichtung, die Armschalteinrichtung und die Eimerschalteinrichtung die geteilten Abschnitte unabhängig voneinander selektiv mit dem zu betätigenden Objekt verbinden, so daß der geteilte Auslegerabschnitt, der geteilte Armabschnitt und der geteilte Eimerabschnitt jeweils als Teil der entsprechenden Einrichtung unter der Aufwärts- /Abwärts-Betätigungseinrichtung, der Winkelbetätigungseinrichtung und der Kippbetätigungseinrichtung dienen, wenn die Schaufel betätigt wird.
  • Durch dieses Merkmal werden das Umschalten zwischen der Betätigung des Auslegers und der Bewegung der Schaufel nach oben und unten, das Umschalten zwischen der Betätigung des Arms und der Betätigung zum Abwinkeln der Schaufel und das Umschalten zwischen der Betätigung des Eimers und der Betätigung zum Schrägstellen der Schaufel unabhängig voneinander ausgeführt. Das Schalten kann daher abhängig von den gewünschten Arten von Arbeit feiner erfolgen.
  • (4) Bei dem hydraulischen Ansteuersystem für einen hydraulischen Bagger gemäß dem vorstehenden Abschnitt (2) oder (3) verbindet die Schalteinrichtung vorzugsweise den geteilten Auslegerabschnitt so mit dem zu betätigenden Objekt, daß der geteilte Auslegerabschnitt bei einer Betätigung der Schaufel als Teil einer anderen Einrichtung der zweiten Betätigungseinrichtung als der Aufwärts-/Abwärts- Betätigungseinrichtung dient.
  • Durch dieses Merkmal wird kein geteilter Abschnitt von der Auslegerbetätigungseinrichtung und der Aufwärts-/Abwärts- Betätigungseinrichtung geteilt, so daß die Betätigung der Schaufel nach oben und unten und die Betätigung des Auslegers gleichzeitig erfolgen können. Dementsprechend kann, wenn beim Ausführen einer Arbeit unter Verwendung der Schaufel die Gefahr besteht, daß der vor der Schaufel aufgehäufte Erd- und Sandhaufen im Verlauf der Arbeit so hoch wird, daß er mit dem Eimer in Kontakt gelangt, ein derartiger Kontakt durch eine Betätigung des Auslegers zu dessen Bewegung nach oben verhindert werden.
  • (5) Bei dem hydraulischen Ansteuersystem für einen hydraulischen Bagger gemäß dem obigen Abschnitt (1) umfaßt die erste Betätigungseinrichtung vorzugsweise einen oder mehrere Steuerhebel, und die Schalteinrichtung umfaßt einen Umstellschalter, wobei der Umstellschalter auf zumindest einem der Steuerhebel vorgesehen ist.
  • Durch dieses Merkmal kann die Bedienbarkeit beim Schalten verbessert werden.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. 1 ist ein Hydraulikschaltungsdiagramm, das ein Steuersystem eines hydraulischen Ansteuersystems gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • Fig. 2 ist eine Seitenansicht, die den gesamten Aufbau eines hydraulischen Baggers zeigt, für den das hydraulische Ansteuersystem gemäß Fig. 1 angewendet wird;
  • Fig. 3 ist eine Draufsicht, die den Aufbau eines Schaufelbefestigungsabschnitts des in Fig. 2 gezeigten hydraulischen Baggers zeigt;
  • Fig. 4 ist ein Hydraulikschaltungsdiagramm, das einen anderen typischen Abschnitt des hydraulischen Ansteuersystems gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung als das Steuersystem zeigt;
  • die Fig. 5A und 5B sind jeweils eine Darstellung, die Stellgliedbetätigungen zeigt, die durch Mehrfachhebel realisiert werden können;
  • Fig. 6 ist eine Ansicht, die den Aufbau eines in Fig. 1 dargestellten Umstellschalters zeigt;
  • Fig. 7 ist ein Hydraulikschaltungsdiagramm, das ein Steuersystem eines hydraulischen Ansteuersystems gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • Fig. 8 ist ein Hydraulikschaltungsdiagramm, das ein modifiziertes Steuersystem zeigt;
  • die Fig. 9A und 9B sind jeweils Darstellungen, die Stellgliedbetätigungen zeigen, die bei der Modifikation mit Mehrfachhebeln realisiert werden können; und
  • Fig. 10 ist ein Hydraulikschaltungsdiagramm, das ein Steuersystem eines hydraulischen Ansteuersystems gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • GENAUE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen werden nachstehend bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung beschrieben.
  • Eine erste Ausführungsform der Erfindung wird unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 6 beschrieben.
  • Ein hydraulisches Ansteuersystem gemäß dieser Ausführungsform wird für allgemein bekannte hydraulische Bagger mit Schaufeln, beispielsweise den in der JP, U, 1-98258 offenbarten hydraulischen Bagger, angewendet. Fig. 2 ist eine Seitenansicht, die den gesamten Aufbau des hydraulischen Baggers zeigt, und Fig. 3 ist eine Draufsicht, die den Aufbau eines Schaufelbefestigungsabschnitts des in Fig. 2 gezeigten hydraulischen Baggers zeigt.
  • Gemäß den Fig. 2 und 3 umfaßt der hydraulische Bagger ein unteres Fahrgestell 1, eine durch einen Schaufelarm 2 am unteren Fahrgestell 1 befestigte Schaufel 3, einen oberen Schwenkaufbau 4 und einen auf dem oberen Schwenkaufbau 4 montierten vorderen Arbeitsaufbau 5. Der vordere Arbeitsaufbau 5 umfaßt einen drehbar mit dem oberen Schwenkaufbau 4 verbundenen Ausleger 6, einen drehbar mit dem Ausleger 6 verbunden Arm 8 und einen drehbar mit dem Arm 8 verbundenen Eimer 9.
  • Das untere Fahrgestell 1 umfaßt einen Spurrahmen 10, an dem der Schaufelarm 2 in der vertikalen Richtung beweglich befestigt ist. Eine Klammer 11 ist um eine in vertikaler Richtung verlaufende Achse P drehbar an einem vorderen Ende des Schaufelarms 2 befestigt. Die Schaufel 3 ist über ein um eine in der Vorwärts- /Rückwärts-Richtung verlaufende Achse O drehbares Kugellager 12 an der Klammer 11 befestigt. Zwischen der Klammer 11 und der Schaufel 3 sind Verbindungselemente 13, 13 zum in bezug aufeinander beweglichen Koppeln beider vorgesehen. Zudem sind Kugellager in jeweiligen Gelenkabschnitten der Verbindungselemente 13 zur Schaufel 3 und der Klammer 11 installiert.
  • Zur Verbindung von zwei Seitenbalken des Schaufelarms 2 ist ein Verbindungsrahmen 14 vorgesehen. Ein Stababschnitt 15a eines Zylinders 15 zum Aufwärts- und Abwärtsbewegen der Schaufel ist drehbar mit dem Verbindungsrahmen 14 gekoppelt, und ein unterer Abschnitt 15b desselben ist drehbar mit dem Spurrahmen 10 gekoppelt. Durch diesen Aufbau kann die Schaufel 3 auf und ab bewegt werden, wenn der Zylinder 15 zum Aufwärts- und Abwärtsbewegen der Schaufel so betätigt wird, daß er sich zusammenzieht oder ausgefahren wird.
  • Stababschnitte 16aa, 16ba von Zylindern 16a, 16b zum Schrägstellen der Schaufel sind an Positionen in der Nähe der beiden Enden drehbar mit der Schaufel 3 verbunden, und untere Abschnitte 16ab, 16bb derselben sind drehbar mit einem mittleren Abschnitt der Klammer 11 verbunden. Durch diesen Aufbau kann die Schaufel 3 (aus dem Blickwinkel des Bedieners) durch Anheben der rechten Seite oder durch Anheben der linken Seite schräggestellt werden, wenn der Zylinder 16a so betätigt wird, daß er ausgefahren wird, und der Zylinder 16b so betätigt wird, daß er sich zusammenzieht, oder der Zylinder 16a so betätigt wird, daß er sich zusammenzieht, und der Zylinder 16b so betätigt wird, daß er ausgefahren wird.
  • Ferner sind Stababschnitte 18aa, 18ba von Schaufelabwinkelzylindern 18a, 18b drehbar mit beiden Enden der Klammer 11 gekoppelt, und untere Abschnitte 18ab, 18bb derselben sind drehbar mit dem Schaufelarm 2 gekoppelt. Durch diesen Aufbau kann die Schaufel (aus dem Blickwinkel des Bedieners) am linken Ende oder am rechten Ende nach vorne abgewinkelt werden, wenn der Zylinder 18a so betätigt wird, daß er ausgefahren wird, und der Zylinder 18b so betätigt wird, daß er sich zusammenzieht, oder wenn der Zylinder 18a so betätigt wird, daß er sich zusammenzieht, und der Zylinder 18b so betätigt wird, daß er ausgefahren wird.
  • Die Fig. 1 und 4 sind jeweils Hydraulikschaltungsdiagramme, die ein auf dem vorstehend beschriebenen hydraulischen Bagger vorgesehenes hydraulisches Ansteuersystem gemäß dieser Ausführungsform zeigen. Fig. 1 zeigt die Schaltung eines Steuersystems und Fig. 4 zeigt einen anderen typischen Abschnitt der Schaltung als das Steuersystem.
  • Gemäß den Fig. 1 und 4 umfaßt die Hydraulikschaltung eine durch einen (nicht dargestellten) Motor angetriebene Hydraulikpumpe 19, mehrere hydraulische Stellglieder einschließlich eines Auslegerzylinders 20 (siehe Fig. 2), eines Armzylinders 21, eines Eimerzylinders 22 (siehe Fig. 2), eines (nicht dargestellten) Schwenkmotors, eines linken und eines rechten Fahrmotors (nicht dargestellt), des Zylinders 15 zum Aufwärts- und Abwärtsbewegen der Schaufel (siehe Fig. 2), der Schaufelabwinkelzylinder 18a und 18b und der Zylinder 16a, 16b zum Schrägstellen der Schaufel (siehe Fig. 3), die durch Hydraulikfluid von der Hydraulikpumpe 19 betätigt werden, mehrere Steuerhebeleinheiten einschließlich der Steuerhebeleinheiten 23-26, die zur Betätigung der entsprechenden hydraulischen Stellglieder 18, 21, etc. vorgesehen sind, und mehrere Steuerventile, die zwischen der Hydraulikpumpe 19 und den mehreren hydraulischen Stellgliedern 18, 21, etc. angeschlossen sind und durch Betätigungssignale von den Steuerhebeleinheiten 23-26, etc. zur Steuerung von Strömungsmengen des den entsprechenden hydraulischen Stellgliedern 18, 21, etc. zugeführten Hydraulikfluids gesteuert werden. Es wird darauf hingewiesen, daß Fig. 1 beispielhaft nur ein Armsteuerventil 28 und Fig. 4 zusätzlich zum Ventil 28 ein Schaufelwinkelsteuerventil 29 zeigt. Die vorstehend erwähnten Bauteile bilden das hydraulische Ansteuersystem zum Ansteuern der Elemente des hydraulischen Baggers.
  • Ferner bilden der vordere Arbeitsaufbau 5, der obere Schwenkaufbau 4, das untere Fahrgestell 1 und die Schaufel 3, wie vorstehend erwähnt, die angesteuerten Elemente des hydraulischen Baggers, die von den entsprechenden hydraulischen Stellgliedern 18, 21, etc. angetrieben werden sollen, und ihre Betätigung wird von den Steuerhebeleinheiten 23-26, etc. vorgegeben.
  • Die Steuerhebeleinheiten 23-26 sind aus sogenannten Steuerbetätigungseinheiten aufgebaut, sie sind nämlich vom hydraulischen Steuertyp, geben Steuerdrücke als Betätigungssignale aus und steuern die entsprechenden Steuerventile 28, 29, etc. an. Genauer sind die Steuerhebeleinheiten 23-26 als Steuerhebeleinheit 23 zum Anheben und Absenken des Auslegers/der Schaufel, als Steuerhebeleinheit 24 für den Arm/das Abwinkeln der Schaufel, als Steuerhebeleinheit 25 für den Eimer/das Schrägstellen der Schaufel und als Steuerhebeleinheit 26 für das Schwenken ausgebildet. Wie in Fig. 1 gezeigt, bestehen die Steuerhebeleinheiten 23, 24, 25, 26 aus jeweiligen vom Bediener manipulierten Steuerhebeln 23a, 24a, 25a, 26a und Druckreduzierventilen 23b, 24b, 25b, 26b zur Erzeugung von Steuerdrücken in Abhängigkeit von den Eingangsgrößen und Richtungen, um die bzw. in denen die Steuerhebel 23a, 24a, 25a, 26a manipuliert werden.
  • Die Druckreduzierventile 23b, 24b, 25b, 26b sind auf der Seite ihres Primäranschlusses mit einer Hydraulikquelle 48 (beispielsweise einer von dem Motor angetriebenen Steuerpumpe) und auf der Seite ihres Sekundäranschlusses über Steuerleitungen 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 38 mit den hydraulischen Antriebsabschnitten 28a, 28b, 29a, 29b, etc. der entsprechenden Steuerventile 28, 29, etc. verbunden.
  • Die Steuerleitungen 30-38 sind als Steuerleitung 30 zum Anheben des Auslegers/zum Anheben der Schaufel, als Steuerleitung 31 zum Absenken des Auslegers/zum Absenken der Schaufel, als Steuerleitung 32 zum Ausstrecken des Arms/linksseitigen Abwinkeln der Schaufel, als Steuerleitung 33 zum Anziehen des Arms/rechtsseitigen Abwinkeln der Schaufel, als Steuerleitung 34 zum Ausstecken des Eimers/rechtsseitig angehobenen Schrägstellen der Schaufel, als Steuerleitung 35 zum Anziehen des Eimers/linksseitig angehobenen Schrägstellen der Schaufel, als Steuerleitung 36 zum Schwenken nach links und als Steuerleitung 38 zum Schwenken nach rechts ausgebildet. Unter diesen Steuerleitungen sind die Steuerleitungen 30, 31, 32, 33, 34, 35 jeweils auf der Stromabseite in zwei Leitungen 30a, 30b; 31a, 31b; 32a, 32b; 33a, 33b; 34a, 34b und 35a, 35b verzweigt, und an den jeweiligen Verzweigungspunkten sind Verteilventile 39, 40, 41, 42, 43, 44 vorgesehen.
  • Genauer wird ein stromaufseitiger Abschnitt 30c der Steuerleitung 30 zum Anheben des Auslegers/der Schaufel durch ein Verteilventil 39 selektiv mit einer Steuerleitung 30a zum Anheben des Auslegers oder einer Steuerleitung 30b zum Anheben der Schaufel verbunden, ein stromaufseitiger Abschnitt 31c der Steuerleitung 31 zum Absenken des Auslegers/der Schaufel wird über ein Verteilventil 40 selektiv mit der Steuerleitung 31a zum Absenken des Auslegers und der Steuerleitung 31b zum Absenken der Schaufel verbunden, ein stromaufseitiger Abschnitt 32c der Steuerleitung 32 zum Ausstrecken des Arms/linksseitigen Abwinkeln der Schaufel wird über ein Verteilventil 41 selektiv mit der Steuerleitung 32a zum Ausstrecken des Arms oder der Steuerleitung 32b zum linksseitigen Abwinkeln der Schaufel verbunden, ein stromaufseitiger Abschnitt 33c der Steuerleitung 33 zum Anziehen des Arms/rechtsseitigen Abwinkeln der Schaufel wird über ein Verteilventil 42 selektiv mit der Steuerleitung 33a zum Anziehen des Arms oder mit der Steuerleitung 33b zum rechtsseitigen Abwinkeln der Schaufel verbunden, ein stromaufseitiger Abschnitt 34c der Steuerleitung 34 zum Anziehen des Eimers/rechtsseitig angehobenen Schrägstellen der Schaufel wird über ein Verteilventil 43 selektiv mit der Steuerleitung 34a zum Anziehen des Eimers oder mit der Steuerleitung 34b zum rechtsseitig angehobenen Schrägstellen der Schaufel verbunden und ein stromaufseitiger Abschnitt 35c der Steuerleitung 35 zum Ausstrecken des Eimers/linksseitig angehobenen Schrägstellen wird über ein Verteilventil 44 selektiv mit der Steuerleitung 35a zum Ausstrecken des Eimers oder der Steuerleitung 35b zum linksseitig angehobenen Schrägstellen der Schaufel verbunden.
  • Die Verteilventile 39-44 werden jeweils durch einen Hydraulikdruck verschoben, der über ein elektromagnetisches Verteilventil 46, das als Reaktion auf ein Signal von einem Umstellschalter 45 angesteuert wird, von der Hydraulikquelle 48 auf sie aufgebracht wird. Genauer wird, wenn der Umstellschalter 45 in eine "frontaufbauseitige" Stellung gedreht ist, kein Ansteuersignal ausgegeben, und das elektromagnetische Verteilventil 46 wird durch die Wirkung einer Rückholfeder 46a in eine gemäß Fig. 1 obere Stellung verschoben. Daher werden die Verteilventile 39-44 nicht mit dem Steuerdruck von der Hydraulikquelle 48 beaufschlagt, und die Verteilventile 39-44 werden in ihren gemäß Fig. 1 oberen Stellungengehalten, wodurch die stromaufseitigen Abschnitte 30c- 38c der Steuerleitungen 30-38 jeweils mit der Steuerleitung 30a zum Anheben des Auslegers, der Steuerleitung 3 1a zum Absenken des Auslegers, der Steuerleitung 32a zum Ausstrecken des Arms, der Steuerleitung 33a zum Anziehen des Arms, der Steuerleitung 34a zum Anziehen des Eimers und der Steuerleitung 35a zum Ausstrecken des Eimers verbunden sind. Dadurch wird der Steuerdruck auf die Antriebsabschnitte des Steuerventils 28, etc. zum Antreiben der hydraulischen Stellglieder 20, 21, etc. des vorderen Arbeitsaufbaus 5 aufgebracht.
  • Wenn der Umstellschalter 45 andererseits in die "schaufelseitige" Stellung gedreht ist, wird ein Ansteuersignal ausgegeben, und das elektromagnetische Verteilventil 46 wird in die gemäß Fig. 1 untere Stellung verschoben. Daher werden die Verteilventile 39-44 mit dem Steuerdruck von der Hydraulikquelle 48 beaufschlagt, und die Verteilventile 39-44 werden in die gemäß Fig. 1 unteren Stellungen verschoben, worauf die stromaufseitigen Abschnitte 30c-38c der Steuerleitungen 30-38 jeweils mit der Steuerleitung 30b zum Anheben der Schaufel, der Steuerleitung 31b zum Absenken der Schaufel, der Steuerleitung 32b zum linksseitigen Anwinkeln der Schaufel, der Steuerleitung 33b zum rechtsseitigen Anwinkeln der Schaufel, der Steuerleitung 34b zum rechtsseitig angehobenen Schrägstellen der Schaufel und der Steuerleitung 35b zum linksseitig angehobenen Schrägstellen der Schaufel verbunden werden. Dadurch werden die Antriebsabschnitte der Steuerventile 29, etc. mit dem Steuerdruck beaufschlagt, um die hydraulischen Stellglieder 15, 16, 18 der Schaufel 3 anzusteuern.
  • Unter den mehreren Steuerhebeleinheiten sind die Steuerhebel 23a-26a der Steuerhebeleinheiten 23-26 als sogenannte Mehrfachhebel 49 aufgebaut, d. h. die Steuerhebel 23a und 24a sind als ein Mehrfachhebel konstruiert, und die Steuerhebel 25a und 26a sind als der andere Mehrfachhebel konstruiert. Daher können zwei Stellglieder durch die Manipulation eines Hebels betätigt werden. Die durch die Steuerhebel bestimmten Operationen sind in den Fig. 5A und 5B gezeigt.
  • Fig. 5A zeigt einen Satz Beispiele von Stellgliedbetätigungen, die durch die Mehrfachhebel realisiert werden können, wenn sich der Umstellschalter 45 in der "frontaufbauseitigen" Stellung befindet. Die Zeichnung ist eine der Betätigungsrichtung aus der Sicht des Bedieners in einer Kabine 50 entsprechende Darstellung, d. h. die vertikale Richtung in der Zeichnung entspricht hinten und vorne in der Kabine 50, und links und rechts in der Zeichnung entspricht links und rechts in der Kabine 50. Wie gezeigt (siehe auch Fig. 2), sind zwei Mehrfachhebel 49L, 49R vorgesehen, jeweils einer auf der linken und einer auf der rechten Seite eines Bedienersitzes 51. Gemäß diesem Beispiel dient der rechte Hebel 49R als Hebel zur Betätigung von Ausleger und Eimer, und der linke Hebel 49L dient als Hebel zur Betätigung des Arms und zum Schwenken des oberen Schwenkaufbaus. Wenn der rechte Hebel 49R nach vorne und hinten betätigt wird, wird der Ausleger 6 nach oben und unten bewegt, und wenn er nach rechts und links betätigt wird, wird der Eimer 9 angezogen und ausgestreckt. Wenn der rechte Hebel 49R nach hinten links gezogen wird, kann beispielsweise die kombinierte Betätigung des Anhebens des Auslegers und des Ausstreckens des Eimers ausgeführt werden. Ferner wird bei einer Betätigung des linken Hebels 49L nach vorne und hinten der obere Schwenkaufbau 4 nach links und rechts geschwenkt, und bei seiner Betätigung nach links und rechts wird der Arm 8 ausgestreckt und angezogen. Wenn der linke Hebel 49L beispielsweise nach hinten rechts gezogen wird, kann die kombinierte Betätigung eines Schwenkens nach links und eines Anziehens des Arms ausgeführt werden.
  • Andererseits zeigt Fig. 5B einen Satz Beispiele von Stellgliedbetätigungen, die durch die Mehrfachhebel 49L, 49R realisiert werden können, wenn sich der Umstellschalter 45 in der "schaufelseitigen" Stellung befindet. Wie Fig. 5A ist die Zeichnung eine Darstellung, die der Betätigungsrichtung aus der Sicht des Bedieners in der Kabine 50 entspricht. Gemäß diesem Beispiel ist der rechte Hebel 49A ein Hebel zum Schrägstellen der Schaufel und zu deren Bewegung nach oben und unten, und der linke Hebel 49L ist ein Hebel zum Abwinkeln der Schaufel und zum Schwenken des oberen Schwenkaufbaus. Wenn der rechte Hebel 49R nach vorne und hinten betätigt wird, wird die Schaufel 3 nach oben und unten bewegt, und wenn er nach rechts und links betätigt wird, wird die Schaufel 3 schräggestellt, indem ihre rechte oder ihre linke Seite angehoben wird. Wenn der rechte Hebel 49R beispielsweise nach hinten links gezogen wird, kann die Schaufel so schräg gestellt werden, daß ihre rechte Seite bei einer Aufwärtsbewegung angehoben wird. Ferner wird bei einer Betätigung des linken Hebels 4% nach rechts und links die Schaufel 3 am linken und am rechten Ende nach vorn abgewinkelt. Gleichzeitig wird bei einer Bewegung des linken Hebels 4% nach hinten und vorne der obere Schwenkaufbau 4 nach links und rechts geschwenkt, wie gemäß Fig. 5A.
  • Unter den mehreren Steuerhebeleinheiten weisen die Steuerhebeleinheiten zur Betätigung des linken und des rechten Verfahrmotors Fahrsteuerhebel 47L, 47R auf (siehe Fig. 2), die in bezug auf den Sitz 51 des Bedieners an weiter vorn gelegenen Positionen als die Mehrfachhebel 49L, 49R vorgesehen sind. Der Umstellschalter 45 zum Verstellen der Verteilventile 39-44 sind auf einem der Verfahrsteuerhebel 47L, 47R angeordnet, wie in Fig. 6 gezeigt. Diese Anordnung des Umstellschalters 45 verbessert die Bedienbarkeit bei der Verstellung der Verteilventile 39-44.
  • Bei dem vorstehend beschriebenen Aufbau bilden die Steuerhebeleinheiten 23-26, etc. die stromaufseitigen Abschnitte 30c-35c und die Steuerleitungen 30a-35a für den vorderen Aufbau der Steuerleitungen 30-35, die Steuerleitungen 36, 38, die Steuerventile 28, etc. und die hydraulischen Stellglieder 20, 21, 22, etc. gemeinsam eine erste Betätigungseinrichtung zur Betätigung des vorderen Arbeitsaufbaus 5 und des oberen Schwenkaufbaus 4. Die Steuerhebeleinheiten 23-25, die stromaufseitigen Abschnitte 30c- 35c und die Schaufelsteuerleitungen 30b-35b der Steuerleitungen 30-35, die Steuerventile 29, etc. und die Schaufelzylinder 15, 16, 18 bilden gemeinsam die zweite Betätigungseinrichtung zur Betätigung der Schaufel 3. Ferner bilden die Steuerhebeleinheiten 23-25 und die stromaufseitigen Abschnitte 30c-35c der Steuerleitungen 30- 35 einen von der ersten Betätigungseinrichtung und der zweiten Betätigungseinrichtung geteilten Abschnitt. Der Umstellschalter 45, das elektromagnetische Verteilventil 46 und die Verteilventile 39-44 bilden die Schalteinrichtung zum derartigen selektiven Verbinden des geteilten Abschnitts, daß der geteilte Abschnitt als Teil der ersten Betätigungseinrichtung dient, wenn der vordere Arbeitsaufbau 5 und der obere Schwenkaufbau 4 betätigt werden, und als Teil der zweiten Betätigungseinrichtung, wenn die Schaufel 3 betätigt wird.
  • Ebenso bilden die Steuerhebeleinheit 23, die stromaufseitigen Abschnitte 30c, 31c der Steuerleitungen 30a, 31a zum Anheben/Absenken des Auslegers der Steuerleitungen 30, 31, das (nicht dargestellte) Auslegersteuerventil und der Auslegerzylinder 20 gemeinsam die Auslegerbetätigungseinrichtung. Die Steuerhebeleinheit 24, die stromaufseitigen Abschnitte 32c, 33c und die Steuerleitungen 32a, 33a zum Ausstrecken/Anziehen des Arms der Steuerleitungen 32, 33, das Armsteuerventil 28 und der Armzylinder bilden gemeinsam die Armsteuereinrichtung. Die Steuerhebeleinheit 25, die stromaufseitigen Abschnitte 34c, 35c und die Steuerleitungen 34a, 35a zum Ausstrecken/Anziehen des Eimers der Steuerleitungen 34, 35, das (nicht dargestellte) Eimersteuerventil und der Eimerzylinder 22 bilden gemeinsam die Eimerbetätigungseinrichtung.
  • Die Steuerhebeleinheit 23 und die stromaufseitigen Abschnitte 30c, 31c der Steuerleitungen 30, 31 bilden einen geteilten Auslegerabschnitt. Die Steuerhebeleinheit 24 und die stromaufseitigen Abschnitte 32c, 33c der Steuerleitungen 32, 33 bilden einen geteilten Armabschnitt. Die Steuerhebeleinheit 25 und die stromaufseitigen Abschnitte 34c, 35c der Steuerleitungen 34, 35 bilden einen geteilten Eimerabschnitt.
  • Die Steuerhebeleinheit 23, die stromaufseitigen Abschnitte 30c, 31c und die Steuerleitungen 30b, 31b zum Auf und Abbewegen der Schaufel der Steuerleitungen 30, 31, das (nicht dargestellte) Steuerventil zum Auf- und Abbewegen der Schaufel und der Zylinder 15 zum Auf- und Abbewegen der Schaufel bilden gemeinsam eine Aufwärts-/Abwärts-Betätigungseinrichtung zum Bewegen der Schaufel 3 nach oben und unten. Die Steuerhebeleinheit 24, die stromaufseitigen Abschnitte 32c, 33c und die Steuerleitungen 32b, 33b zum Abwinkeln nach links/Abwinkeln nach rechts der Steuerleitungen 32, 33, das Abwinkelsteuerventil 29 und der Abwinkelzylinder 18 bilden gemeinsam eine Abwinkelbetätigungseinrichtung zum Abwinkeln der Schaufel 3. Die Steuerhebeleinheit 25, die stromaufseitigen Abschnitte 34c, 35c und die Steuerleitungen 34b, 35b zum rechtsseitig angehobenen/linksseitig angehobenen Schrägstellen der Schaufel der Steuerleitungen 34, 35, das (nicht dargestellte) Schrägstellungssteuerventil und der Schrägstellungszylinder 16 bilden gemeinsam die Schrägstellungsbetätigungseinrichtung zum Schrägstellen der Schaufel 3.
  • Die Funktionsweise des vorstehend beschriebenen hydraulischen Ansteuersystems wird nachstehend beschrieben.
  • (1) Betätigung des vorderen Arbeitsaufbaus 5 und Schwenken des oberen Schwenkaufbaus 4
  • Wenn der Bediener beispielsweise die Absicht hat, den Arm 8 auszustrecken, muß der Bediener den Umstellschalter 45 auf die "Frontaufbauseite" drehen, um die Verteilventile 39-44 in die gemäß Fig. 1 oberen Positionen zu verschieben, und den in Fig. 5A gezeigten linken Hebel nach links bewegen (dies entspricht einer Bewegung des Steuerhebels 24a der Arm-/ Schaufelwinkel-Steuerhebeleinheit 24 in der Richtung A gemäß Fig. 1). Bei der Manipulation durch den Bediener wird der ursprüngliche Steuerdruck von der Hydraulikquelle 48 durch das Druckreduzierventil 24b auf einen zur Eingangsgröße des Steuerhebels 24a proportionalen Druck umgestellt und dann an den stromaufseitigen Abschnitt 32c der Steuerleitung 32 ausgegeben. Da der stromaufseitige Abschnitt 32c zu diesem Zeitpunkt über das Verstellventil 41 mit der Steuerleitung 32a zum Ausstrecken des Arms verbunden ist, wird der Druck über die Steuerleitung 32a für das Ausstrecken des Arms auf den hydraulischen Ansteuerabschnitt 28a des Armsteuerventils 28 aufgebracht, und ein Steuerschieber des Steuerventils 28 wird in eine gemäß Fig. 4 linke Stellung verschoben. Dadurch wird das Hydraulikfluid von der Hydraulikpumpe 19 der Unterseite des Armzylinders 21 zugeführt, wodurch der Armzylinder 21 so betätigt wird, daß er ausgefahren wird, und der Arm 8 so bewegt wird, daß er ausgestreckt wird.
  • Wenn der Bediener die Absicht hat, den Arm 8 anzuziehen, muß der Bediener den in Fig. 5A gezeigten linken Hebel 49L nach rechts bewegen (dies entspricht einer Bewegung des Steuerhebels 24a der Steuerhebeleinheit 24 für den Arm/den Schaufelwinkel in der Richtung B gemäß Fig. 1). Bei einer Manipulation durch den Bediener wird der ursprüngliche Steuerdruck der Hydraulikquelle 48 durch das Druckreduzierventil 24b auf einen zur Eingangsgröße des Steuerhebels 24a proportionalen Druck umgestellt und dann an den stromabseitigen Abschnitt 33c der Steuerleitung 33 ausgegeben. Da der stromaufseitige Abschnitt 33c zu diesem Zeitpunkt über das Verteilventil 42 mit der Steuerleitung 33a zum Anziehen des Arms verbunden ist, wird der hydraulische Antriebsabschnitt 28b des Armsteuerventils 28 über die Steuerleitung 33a zum Anziehen des Arms mit dem Druck beaufschlagt, und der Steuerschieber des Steuerventils 28 wird in eine gemäß Fig. 4 rechte Stellung verschoben. Dadurch wird das Hydraulikfluid von der Hydraulikpumpe 19 der Stabseite des Armzylinders 21 zugeführt, wodurch der Armzylinder 21 so betätigt wird, daß er sich zusammenzieht, und der Armzylinder 8 so betätigt wird, daß er angezogen wird. Ebenso muß der Bediener, wenn er beabsichtigt, den Arm 8 anzuhalten, den in Fig. 5A gezeigten Hebel 49A in eine neutrale Stellung zurück bewegen (dies entspricht einer Rückführung des Steuerhebels 24a der Steuerhebeleinheit 24 für den Arm/den Schaufelwinkel in eine neutrale Stellung). Bei der Manipulation durch den Bediener verbindet das Druckreduzierventil 24b die stromaufseitigen Abschnitte 32c, 33c der Steuerleitungen 32, 33 mit einem Reservoir 52, wodurch der auf das Steuerventil 28 aufgebrachte Steuerdruck entlastet wird. Dadurch wird das Steuerventil 28 durch die Wirkung einer Rückholfeder in eine neutrale Stellung zurückgeführt, und die Bewegung des Arms wird beendet.
  • Obwohl die Betätigung zum Ausstrecken und Anziehen des Arms 8 beschrieben wurde, ist vorstehende Beschreibung gleichermaßen für jede beliebige andere Betätigung, wie das Bewegen des Auslegers 6 nach oben oder unten, das Ausstrecken und Anziehen des Eimers 9 und das Schwenken des oberen Schwenkaufbaus 4 nach rechts oder links, gültig. Werden die vorstehend erläuterten Hebelmanipulationen einzeln oder in einer geeigneten Kombination ausgeführt, kann der vordere Arbeitsaufbau 5 auf die gewünschte Weise gelenkig bewegt werden, und der obere Schwenkaufbau 4 kann mit einer gewünschten Geschwindigkeit geschwenkt werden; daher können die beabsichtigten Arbeiten, wie ein Ausschachten oder ein Beladen realisiert werden.
  • (2) Betätigung der Schaufel 3
  • Wenn der Bediener beispielsweise ein Abwinkeln des linken Endes der Schaufel 3 nach vorne beabsichtigt, muß der Bediener den Umstellschalter 45 auf die "Schaufelseite" drehen, um die Verteilventile 39-44 in die gemäß Fig. 1 unteren Positionen zu verschieben, und den in Fig. 5B gezeigten linken Hebel 49L nach links bewegen (dies entspricht einer Bewegung des Steuerhebels 24a der Steuerhebeleinheit 24 für den Arm/den Schaufelwinkel in der Richtung A gemäß Fig. 1). Bei der Manipulation durch den Bediener wird der ursprüngliche Steuerdruck von der Hydraulikquelle 48 durch das Druckreduzierventil 24b auf einen zur Eingangsgröße des Steuerhebels 24a proportionalen Druck umgestellt und dann an den stromaufseitigen Abschnitt 32c der Steuerleitung 32 ausgegeben. Da der stromaufseitige Abschnitt 32c zu diesem Zeitpunkt über das Verteilventil 41 mit der Steuerleitung 32b zum linksseitigen Abwinkeln der Schaufel verbunden ist, wird der Druck über die Steuerleitung 32b zum linksseitigen Abwinkeln der Schaufel auf den hydraulischen Antriebsabschnitt 29a des Schaufelwinkelsteuerventils 29 aufgebracht, und ein Steuerschieber des Steuerventils 29 wird in die gemäß Fig. 4 linke Stellung verschoben. Dadurch wird das Hydraulikfluid von der Hydraulikpumpe 19 der Stabseite des Schaufelabwinkelzylinders 18a und der Unterseite des Schaufelabwinkelzylinders 18b zugeführt, wodurch der Zylinder 18a so betätigt wird, daß er sich zusammenzieht, und der Zylinder 18b so betätigt wird, daß er ausgefahren wird. Die Schaufel 3 wird daher so bewegt, daß sie nach links abgewinkelt wird (d. h. daß ihr vom Bediener aus betrachtet linkes Ende vorwärts bewegt wird).
  • Hat der Bediener die Absicht, die Schaufel 3 am rechten Ende nach vorne Abzuwinkeln, muß er den in Fig. 5B gezeigten linken Hebel 49L nach rechts bewegen (dies entspricht einer Bewegung des Steuerhebels 24a der Steuerhebeleinheit 24 für den Arm/ den Schaufelwinkel in der Richtung B gemäß Fig. 1). Bei der Manipulation durch den Bediener wird der ursprüngliche Steuerdruck von der Hydraulikquelle 48 durch das Druckreduzierventil 24b auf einen zur Eingangsgröße des Steuerhebels 24a proportionalen Druck umgestellt und dann an den stromaufseitigen Abschnitt 33c der Steuerleitung 33 ausgegeben. Da der stromaufseitige Abschnitt 33c zu diesem Zeitpunkt über das Verteilventil 42 mit der Steuerleitung 33c zum rechtsseitigen Abwinkeln der Schaufel verbunden ist, wird der Druck über die Steuerleitung 33b zum rechtsseitigen Abwinkeln der Schaufel auf den hydraulischen Antriebsabschnitt 29b des Steuerventils 29 aufgebracht, und der Steuerschieber des Steuerventils 29 wird in eine gemäß Fig. 4 rechte Stellung verschoben. Dadurch wird das Hydraulikfluid von der Hydraulikpumpe 19 der Stabseite des Zylinders 18b zum Abwinkeln der Schaufel und der Unterseite des Zylinders 18a zum Abwinkeln der Schaufel zugeführt, wodurch der Zylinder 18b so betätigt wird, daß er sich zusammenzieht, und der Zylinder 18a so betätigt wird, daß er ausgefahren wird. Die Schaufel 3 wird daher so bewegt, daß ein rechtsseitiges Abwinkeln erfolgt (d. h. ihr rechtes Ende wird aus dem Blickwinkel des Bedieners vorwärts bewegt). Ebenso muß der Bediener, wenn er beabsichtigt, den Abwinkelvorgang der Schaufel 3 zu beenden, den in Fig. 5B gezeigten linken Hebel 49L in die neutrale Position zurückbewegen (dies entspricht einer Rückführung des Steuerhebels 24a der Steuerhebeleinheit 24 für den Arm/das Abwinkeln der Schaufel in die neutrale Position). Bei der Manipulation durch den Bediener verbindet das Druckreduzierventil 24b die stromaufseitigen Abschnitte 23c, 33c der Steuerleitungen 32, 33 mit dem Reservoir 52, wodurch der auf das Steuerventil 29 aufgebrachte Steuerdruck entlastet wird. Dadurch wird das Steuerventil 29 durch die Wirkung einer Rückholfeder in eine neutrale Stellung zurückgeführt, und der Abwinkelvorgang der Schaufel 3 wird beendet.
  • Obwohl der Vorgang des Abwinkelns des linken Endes und des rechten Endes der Schaufel 3 nach vorne erläutert wurden, ist die vorstehende Beschreibung ebenso für jede andere Betätigung der Schaufel 3, d. h. eine Bewegung nach oben/unten und eine Schrägstellung nach links und rechts (bei der die Schaufel 3 aus dem Blickwinkel des Bedieners so bewegt wird, daß ihr linkes oder ihr rechtes Ende angehoben wird) gültig. Werden die vorstehend erläuterten Hebelmanipulationen einzeln oder geeignet kombiniert ausgeführt, kann die Schaufel 3 mit einem gewünschten Verhalten manipuliert werden, und verschiedene Arten von Arbeit können unter Verwendung der Schaufel realisiert werden. Zudem können in diesem Fall durch Bewegen des in Fig. 5B gezeigten linken Hebels 49L nach vorne und hinten gleichzeitig auch die vorstehend unter (1) aufgeführten Schwenkvorgänge ausgeführt werden.
  • Das hydraulische Ansteuersystem gemäß dieser Ausführungsform mit dem vorstehend beschriebenen Aufbau bietet die folgenden Vorteile.
  • Im allgemeinen werden bei einem hydraulischen Bagger mit einer Schaufel 3 der vordere Arbeitsaufbau 5 und der obere Schwenkaufbau 4 kaum betätigt, wenn die Schaufel 3 betätigt wird. Bei dieser Ausführungsform sind daher die Steuerhebeleinheiten 23- 26 und die stromaufseitigen Abschnitte 30c-35c der Steuerleitungen 30-35 so aufgebaut, daß sie bei der Betätigung des vorderen Arbeitsaufbaus 5 und des oberen Schwenkaufbaus 4 und bei der Betätigung der Schaufel 3 von beiden geteilt werden. Genauer werden bei einer Betätigung des vorderen Arbeitsaufbaus 5 und des oberen Schwenkaufbaus 4 die Verteilventile 39-44 in die gemäß Fig. 1 oberen Stellungen verschoben, so daß der geteilte Abschnitt zur Betätigung des vorderen Arbeitsaufbaus 5 und des oberen Schwenkaufbaus 4 verwendet werden. Bei einer Betätigung der Schaufel 3 werden die Verteilventile 39-44 in die gemäß Fig. 1 unteren Stellungen verschoben, so daß der geteilte Abschnitt zur Betätigung der Schaufel 3 verwendet wird. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, getrennt von den Steuerhebeleinheiten 23-26 zusätzliche Steuerhebeleinheiten für die Schaufel vorzusehen, wodurch vermieden werden kann, daß der Raum in der Kabine 50 zu sehr eingeengt wird. Ein weiterer Vorteil ist, daß im Vergleich zu der von den Steuerhebeleinheiten 23-26 getrennten Bereitstellung zusätzlicher Steuerhebeleinheiten die Anzahl der Teile verringert werden kann und daß die Kosten für Teile dementsprechend verringert werden können. Da die Schaufel 3 ferner durch Manipulation der Mehrfachhebel 49L, 49R, die herkömmlicher Weise zur Betätigung des vorderen Arbeitsaufbaus 5 und zum Schwenken des oberen Schwenkaufbaus 4 installiert sind, betätigt werden kann, wird bei der Betätigung der Schaufel 3 eine gute Bedienbarkeit erzielt.
  • Es wird darauf hingewiesen, daß die vorliegende Erfindung nicht auf die dargestellte Ausführungsform beschränkt ist, obwohl der Umstellschalter 45 bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform an einem der Verfahrsteuerhebel 47L, 47R vorgesehen ist, und daß der Umstellschalter 45 an einem der Mehrfachhebel 49L, 49R vorgesehen sein kann.
  • Eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf Fig. 7 beschrieben. Diese Ausführungsform unterscheidet sich von der vorstehend beschriebenen ersten Ausführungsform hinsichtlich des Aufbaus der Verteilventile und der Art und Weise der Verschiebung der Verteilventile. Mit den bei der ersten Ausführungsform verwendeten übereinstimmende Elemente sind durch die gleichen Bezugszeichen bezeichnet und werden hier nicht beschrieben.
  • Fig. 7 ist ein Hydraulikschaltungsdiagramm, das eine Schaltung eines Steuersystems in einem hydraulischen Ansteuersystem gemäß der zweiten Ausführungsform zeigt und Fig. 1 für die erste Ausführungsform entspricht. Wie in Fig. 7 gezeigt, unterscheidet sich diese Ausführungsform insbesondere dadurch von der vorstehend beschriebenen ersten Ausführungsform, daß anstelle der Verteilventile 39-44 elektromagnetische Verteilventile 201a- 201c vorgesehen sind, die als Reaktion auf von drei Umstellschaltern 202a-202c, die jeweils mit dem Verteilventil 45 gemäß der ersten Ausführungsform übereinstimmen, ausgegebene Signale unabhängig voneinander verschoben werden.
  • Genauer werden bei einer Drehung der Umstellschalter 202a- 202c in die "frontaufbauseitigen" Stellungen keine Ansteuersignale ausgegeben, und die elektromagnetischen Verteilventile 201a-201c werden durch die Wirkung der zugehörigen Rückholfedern in den gemäß Fig. 7 oberen Stellungen gehalten. Die stromaufseitigen Abschnitte 30c-35c der Steuerleitungen 30-35 sind daher jeweils mit der Steuerleitung 30a zum Anheben des Auslegers, der Steuerleitung 31a zum Absenken des Auslegers, der Steuerleitung 32a zum Ausstrecken des Arms, der Steuerleitung 33a zum Anziehen des Arms, der Steuerleitung 34a zum Anziehen des Eimers und der Steuerleitung 35a zum Ausstrecken des Eimers verbunden. Andererseits werden bei einer Drehung der Umstellschalter 202a- 202c in die "schaufelseitigen" Stellungen Ansteuersignale ausgegeben, und die elektromagnetischen Verteilventile 201a-201c werden in die gemäß Fig. 7 unteren Stellungen verschoben. Die stromaufseitigen Abschnitte 30c-35c der Steuerleitungen 30-35 werden daher jeweils mit der Steuerleitung 30b zum Anheben der Schaufel, der Steuerleitung 31b zum Absenken der Schaufel, der Steuerleitung 32b zum linksseitigen Abwinkeln der Schaufel, der Steuerleitung 33b zum rechtsseitigen Abwinkeln der Schaufel, der Steuerleitung 34b zum rechtsseitig angehobenen Schrägstellen der Schaufel und der Steuerleitung 35b zum linksseitig angehobenen Schrägstellen der Schaufel verbunden.
  • Zudem sind die Umstellschalter 202a-202c, anders als der Umstellschalter 45 gemäß der ersten Ausführungsform, auf einer (nicht dargestellten) Konsole in der Kabine vorgesehen.
  • Der übrige Aufbau stimmt im wesentlichen mit der ersten Ausführungsform überein.
  • Bei dem vorstehend beschriebenen Aufbau bilden der Umstellschalter 202a und das elektromagnetische Verteilventil 201a eine Armschalteinrichtung zum derartigen selektiven Verbinden des geteilten Armabschnitts, daß der geteilte Armabschnitt als Teil der Armbetätigungseinrichtung dient, wenn der Arm 8 betätigt wird. Der Umstellschalter 202b und das elektromagnetische Verteilventil 201b bilden eine Auslegerschalteinrichtung zum derartigen selektiven Verbinden des geteilten Auslegerabschnitts, daß der geteilte Auslegerabschnitt als Teil der Auslegerbetätigungseinrichtung dient, wenn der Ausleger 6 betätigt wird. Der Umstellschalter 202c und das elektromagnetische Verteilventil 201c bilden eine Eimerschalteinrichtung zum derartigen selektiven Verbinden des geteilten Eimerabschnitts, daß der geteilte Eimerabschnitt als Teil der Eimerbetätigungseinrichtung dient, wenn der Eimer 9 betätigt wird.
  • Zusätzlich zu den durch die erste Ausführungsform erzielbaren Vorteilen bietet die wie vorstehend erläutert aufgebaute zweite Ausführungsform den nachstehend aufgeführten Vorteil. Da ein Umschalten zwischen der Betätigung zum Anheben/Absenken des Auslegers und der Betätigung zum Anheben/Absenken der Schaufel, ein Umschalten zwischen der Betätigung zum Ausstrecken/Anziehen des Arms und der Betätigung zum linksseitigen/rechtsseitigen Abwinkeln der Schaufel und das Umschalten zwischen der Betätigung zum Ausstrecken/Anziehen des Eimers und der Betätigung zum linksseitig angehobenen/rechtsseitig angehobenen Schrägstellen der Schaufel unabhängig voneinander ausgeführt werden, kann das Umschalten abhängig von den gewünschten Typen von Arbeit feiner erfolgen.
  • Bei der vorstehend beschriebenen ersten und zweiten Ausführungsform stehen der Vorgang des Anhebens des Auslegers und der Vorgang des Anhebens der Schaufel, der Vorgang des Absenkens des Auslegers und der Vorgang des Absenkens der Schaufel, der Vorgang des Ausstreckens des Arms und der Vorgang des linksseitigen Abwinkelns der Schaufel, der Vorgang des Anziehens des Arms und der Vorgang des rechtsseitigen Abwinkelns der Schaufel, der Vorgang des Ausstreckens des Eimers und der Vorgang des linksseitig angehobenen Schrägstellens der Schaufel und der Vorgang des Anziehens des Eimers und der Vorgang des rechtsseitig angehobenen Schrägstellens der Schaufel derart miteinander in Beziehung, daß bei jedem Paar die Möglichkeit eines Umschaltens zwischen zwei Typen von Betätigungen besteht. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf diese Kombinationen beschränkt, und die kombinierten Paare von Operationen können abhängig von den Anwendungen des hydraulischen Baggers geeignet verändert werden. Unabhängig von einer Veränderung der Kombinationen können die gleichen Vorteile wie bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen geboten werden. Die kombinierten Paare von Operationen können, wie nachstehend beschrieben, beispielsweise für eine bestimmte Aufgabe modifiziert werden. Ein hydraulisches Ansteuersystem gemäß dieser Modifikation wird unter Bezugnahme auf die Fig. 8, 9A und 9B beschrieben.
  • Fig. 8 ist ein Hydraulikschaltungsdiagramm eines Steuersystems des hydraulischen Ansteuersystems und entspricht Fig. 7 für die zweite Ausführungsform. Gemäß Fig. 8 unterscheidet sich diese Modifikation dadurch von der zweiten Ausführungsform, daß das Anheben/Absenken des Auslegers und das Ausstrecken/Anziehen des Eimers bei der vorstehend beschriebenen Kombination von Betätigungen vertauscht sind, d. h. die Betätigung zum Ausstrecken des Eimers und die Betätigung zum Anheben der Schaufel, die Betätigung zum Ausstrecken des Eimers und die Betätigung zum Absenken der Schaufel, die Betätigung zum Absenken des Auslegers und die Betätigung zum linksseitig angehobenen Schrägstellen der Schaufel und die Betätigung zum Anheben des Auslegers und Betätigung zum rechtsseitig angehobenen Schrägstellen der Schaufel stehen so miteinander in Beziehung, daß zwischen zwei Typen von Betätigungen in jedem Paar hin und her geschaltet werden kann. Die resultierenden Beziehungen zwischen den Betätigungsrichtungen der Mehrfachhebel 49L, 49R und den Typen von durch die Mehrfachhebel vorgegebenen Vorgängen sind in den Fig. 9A und 9B gezeigt.
  • Fig. 9A zeigt die Stellgliedbetätigungen, die mit den Mehrfachhebeln 49L, 49R realisiert werden können, wenn sich sämtliche Umstellschalter 202a-202c in der "frontaufbauseitigen" Stellung befinden und entspricht Fig. 5a für die erste Ausführungsform. Wie aus einem Vergleich mit Fig. 5A ersichtlich, sind das Anheben/Absenken des Auslegers und das Ausstrecken/Anziehen des Eimers vertauscht, so daß bei einer Betätigung des linken Hebels 49R nach vorn und hinten der Eimer 9 angezogen und ausgestreckt und bei seiner Betätigung nach links und rechts der Ausleger 6 nach oben und unten bewegt werden. Diese Modifikation hat den unten genannten Vorteil.
  • Wenn der hydraulische Bagger beispielsweise unter Verwendung der Schaufel arbeitet, wobei die Umstellschalter 202a- 202c in die "schaufelseitigen" Stellungen verschoben sind und die elektromagnetischen Verteilventile 201a-201c in die gemäß Fig. 8 unteren Positionen verschoben sind, kann die Gefahr bestehen, daß der vor der Schaufel 3 aufgehäufte Erd- und Sandhaufen im Verlauf der Arbeit so hoch wird, daß er mit dem Eimer 9 in Kontakt gelangt. In diesem Fall wird der Umstellschalter 202c in die "frontaufbauseitige" Stellung gedreht, was eine Rückkehr des elektromagnetischen Verteilventils 201c in die gemäß Fig. 8 obere Stellung veranlaßt. Die Stellgliedbetätigungen, die zu diesem Zeitpunkt durch die Mehrfachhebel 49L, 49R realisiert werden können, sind in Fig. 9B gezeigt. Da durch den rechten Hebel nun, wie aus Fig. 9B ersichtlich, anstelle der Betätigung zum Schrägstellen der Schaufel die Betätigung des Auslegers 6 ermöglicht wird, kann verhindert werden, daß der Eimer 9 mit der Erde und dem Sand in Kontakt gelangt, indem der rechte Hebel 49R nach links bewegt wird, um den Ausleger 6 nach oben zu bewegen, während die Betätigung zum Bewegen der Schaufel 3 nach oben und unten als Grundbetätigung fortgesetzt wird.
  • Obwohl die vorstehend beschriebene Modifikation als Austausch des Anhebens/Absenkens des Auslegers und des Ausstreckens/Anziehens des Eimers gegenüber den Betätigungen gemäß Fig. 5 beschrieben wurde, ist das Paar von Betätigungen, die ausgetauscht werden können, nicht auf die beiden vorstehend genannten begrenzt. Insbesondere ist es auch möglich, das Anheben/Absenken des Auslegers und das Ausstrecken/Anziehen des Arms oder das Anheben/Absenken des Auslegers und das Schwenken nach rechtslinks auszutauschen. In dem zuletzt genannten Fall kann der Ausleger 6 unabhängig von jeder Umstellung der Ventile 202 stets durch den Steuerhebel 26a betätigt werden, und die Betätigung zum Schwenken nach links/rechts und die Betätigung zum Anheben/Absenken der Schaufel können durch ein Drehen des Umstellschalters 202b in die "frontaufbauseitige" oder die "schaufelseitige" Stellung selektiv über die Steuerhebeleinheit 23 ausgeführt werden. Es ist daher entscheidend, daß der Schaltungsaufbau hinsichtlich der Leitungsverbindung verändert wird, so daß die Einrichtung zur Betätigung des Auslegers und die Einrichtung zum Bewegen der Schaufel 3 nach oben und unten in keinem Abschnitt geteilt werden, was ein gleichzeitiges Ausführen der Betätigung zum Anheben/Absenken der Schaufel und der Betätigung zum Anheben/Absenken des Auslegers ermöglicht. Durch jede dieser Möglichkeiten können ebenfalls die gleichen Vorteile wie durch die vorstehend beschriebene Modifikation geboten werden.
  • Eine dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird unter Bezugnahme auf Fig. 10 beschrieben. Bei dieser Ausführungsform werden Steuerhebeleinheiten verwendet, die mit sogenannten elektrischen Hebeln ausgestattet sind. Mit den für die erste und zweite Ausführungsform verwendeten äquivalente Elemente sind durch die gleichen Bezugszeichen bezeichnet und werden hier nicht beschrieben.
  • Fig. 10 ist ein Hydraulikschaltungsdiagramm, das eine Schaltung eines Steuersystems eines hydraulischen Ansteuersystems gemäß der dritten Ausführungsform zeigt. Gemäß Fig. 10 unterscheidet sich diese Ausführungsform insbesondere dadurch von der vorstehend beschriebenen ersten Ausführungsform, daß anstelle der Steuerhebeleinheiten 23-26 mit Steuerhebeln 301a-308a ausgestattete Steuerhebeleinheiten 301-308 vorgesehen sind und daß zusätzlich eine Steuereinheit 309 zum Empfangen von Betätigungssignalen von den Steuerhebeleinheiten 301-308 und elektromagnetische Druckreduzierventile 310-317 zum Verringern des Drucks des Hydraulikfluids von der Hydraulikquelle 48 entsprechend Ausgangssignalen von der Steuereinheit 309 vorgesehen sind.
  • Genauer sind die Steuerhebeleinheiten 301-308 als Steuerhebeleinheit 301 für ein Schwenken nach links, als Steuerhebeleinheit 302 für ein Schwenken nach rechts, als Steuerhebeleinheit 303 für ein Anziehen des Eimers/rechtsseitig angehobenes Schrägstellen der Schaufel, als Steuerhebeleinheit 304 für ein Ausstrecken des Eimers/linksseitig angehobenes Schrägstellen der Schaufel, als Steuerhebeleinheit 305 für ein Anheben des Auslegers/Anheben der Schaufel, als Steuerhebeleinheit 306 für ein Absenken des Auslegers/Absenken der Schaufel, als Steuerhebeleinheit 307 für ein Ausstrecken des Arms/linksseitiges Abwinkeln der Schaufel und als Steuerhebeleinheit 308 für ein Anziehen des Arms/rechtsseitiges Abwinkeln der Schaufel ausgebildet. Ebenso umfassen die Steuerhebeleinheiten 301-308 jeweilige Potentiometer 301b-308b zur Erfassung von Verschiebungspositionen der Steuerhebel 301a- 308a und zur anschließenden Ausgabe von entsprechenden elektrischen Signalen. Auf der Grundlage der elektrischen Signale von den Potentiometern 301b-308b führt die Steuereinheit 309 vorgegebene arithmetische Operationen aus und gibt Ansteuersignale an die entsprechenden elektromagnetischen Druckreduzierventile 310-317 aus. Die elektromagnetischen Druckreduzierventile 310- 317 sind auf der Primärseite mit der Hydraulikquelle 48 und auf der Sekundärseite mit den entsprechenden Steuerleitungen 30-38 verbunden. Wie bei der ersten Ausführungsform sind die Steuerhebeleinheiten 301-308 aus zwei Mehrfachhebeln 49L, 49R aufgebaut, so daß die in den Fig. 5A und 5B gezeigten Stellgliedbetätigungen bei einer Drehung des Umstellschalters 45 in die "frontaufbauseitige" oder "schaufelseitige" Stellung selektiv ausgeführt werden können.
  • Der übrige Aufbau ist im wesentlichen der gleiche wie bei der ersten Ausführungsform.
  • Wenn der Bediener bei dem vorstehend beschriebenen hydraulischen Ansteuersystem beispielsweise den Umstellschalter 45 auf die "Frontaufbauseite" einstellt und den in Fig. 5A gezeigten linken Hebel 49L in der Absicht, den Arm 8 auszustrecken, nach links bewegt (dies entspricht einer Bewegung des Steuerhebels 307a der Steuerhebeleinheit 307 für ein Ausstrecken des Arms/linksseitiges Abwinkeln der Schaufel gemäß Fig. 10), wird ein der Eingangsgröße des Steuerhebels 307a entsprechendes elektrisches Signal in die Steuereinheit 309 eingegeben, die ein entsprechendes Ansteuersignal an das elektromagnetische Druckreduzierventil 316 ausgibt. Der ursprüngliche Steuerdruck von der Hydraulikquelle 48 wird durch das elektromagnetische Druckreduzierventil 316 auf einen zur Eingangsgröße des Hebels proportionalen Druck umgestellt und dann an den stromaufseitigen Abschnitt 32c der Steuerleitung 32 ausgegeben. Der nachfolgende Prozeß ist der gleiche wie bei der ersten Ausführungsform. Wenn der Bediener den in Fig. 5a gezeigten linken Hebel 49L in der Absicht, den Arm 8 anzuziehen, nach rechts bewegt, wird von der Steuereinheit 309 ein der Eingangsgröße des Hebels entsprechendes Ansteuersignal an das elektromagnetische Druckreduzierventil 317 ausgegeben. Der ursprüngliche Steuerdruck wird auf einen zur Eingangsgröße des Hebels proportionalen Druck umgestellt, der dann an den stromaufseitigen Abschnitt 33c der Steuerleitung 33 ausgegeben wird. Der nachfolgende Prozeß ist der gleiche wie bei der ersten Ausführungsform. Wenn der Bediener ferner den in Fig. 5A gezeigten linken Hebel 49L in die neutrale Stellung zurückbewegt, um den Arm 8 anzuhalten, wird von der Steuereinheit 309 ein entsprechendes Ansteuersignal an die elektromagnetischen Druckreduzierventile 316, 317 ausgegeben, worauf die elektromagnetischen Druckreduzierventile 316, 317 die stromaufseitigen Abschnitte 32c, 33c der Steuerleitungen 32, 33 mit dem Reservoir 52 verbinden. Der nachfolgende Prozeß ist der gleiche wie bei der ersten Ausführungsform. Die Betätigung zum Anheben/Absenken des Auslegers, die Betätigung zum Ausstrecken/Anziehen des Eimers und die Betätigung zum Schwenken nach rechts/links können ebenfalls auf ähnliche Weise ausgeführt werden.
  • Bei der Betätigung der Schaufel 3 wird der Umstellschalter 45 in die "schaufelseitige" Stellung gedreht, um die Verteilventile 39-44 in die gemäß Fig. 10 unteren Stellungen zu verschieben, und die Steuerhebel 303-308 werden entsprechend der gewünschten Art von Arbeit manipuliert. Der Fluß der Signale und Steuerdrücke ist bei der Betätigung der Schaufel 3 im wesentlichen der gleiche wie im vorstehend beschriebenen Fall der Betätigung des vorderen Arbeitsaufbaus und wird hier daher nicht beschrieben.
  • Die dritte Ausführungsform bietet ebenfalls die gleichen Vorteile wie die erste Ausführungsform.
  • Bei der vorstehend beschriebenen ersten bis dritten Ausführungsform sind den Mehrfachhebeln 49L, 49R für jede Betätigungsrichtung jeweilige Stellgliedbetätigungen zugewiesen, wie in den Fig. 5A und 5B gezeigt, doch die Zuordnung der Stellgliedbetätigungen zu jeder der Betätigungsrichtungen der Mehrfachhebel ist nicht auf das dargestellte Beispiel beschränkt. Als weiteres Beispiel kann der linke Hebel 49L als Hebel zur Betätigung des Auslegers und des Eimers und der rechte Hebel 49R als Hebel zur Betätigung des Arms und zum Schwenken des oberen Schwenkaufbaus dienen. Alternativ kann der linke Hebel 49L als Hebel zur Betätigung des Auslegers und zum Schwenken des oberen Schwenkaufbaus und der rechte Hebel 49R als Hebel zur Betätigung des Arms und des Eimers dienen. Jedes dieser Beispiele bietet ebenfalls die gleichen Vorteile wie die vorstehend beschriebenen Ausführungsformen.
  • Durch die vorliegende Erfindung entfällt die Notwendigkeit der Bereitstellung eines von dem Raum für die Installation der ersten Betätigungseinrichtung getrennten Raums zur Installation einer zweiten Betätigungseinrichtung, wodurch eine Einengung des Raums in der Kabine vermieden wird. Ebenso wird bei einer Betätigung der Schaufel der vorab unter Berücksichtigung der Bedienbarkeit bestimmte geteilte Abschnitt der ersten Betätigungseinrichtung unverändert als Teil der zweiten Betätigungseinrichtung verwendet. Dadurch wird die Bedienbarkeit bei der Betätigung der Schaufel nicht verschlechtert, und es ist stets eine gute Bedienbarkeit sichergestellt.

Claims (5)

1. Hydraulisches Ansteuersystem für einen hydraulischen Bagger mit einem oberen Schwenkaufbau (4), einem auf dem oberen Schwenkaufbau montierten vorderen Arbeitsaufbau (5), einem unteren Fahrgestell (1) und einer an dem unteren Fahrgestell befestigte Schaufel (3), das eine erste Betätigungseinrichtung (20-26) zur Betätigung des vorderen Arbeitsaufbaus und des oberen Schwenkaufbaus und eine zweite Betätigungseinrichtung (15-18; 23-25) zur Betätigung der Schaufel umfaßt, wobei ein Teilabschnitt (23-25) der ersten Betätigungseinrichtung (20-26) von der zweiten Betätigungseinrichtung (15-18; 23-25) geteilt wird und das hydraulische Ansteuersystem eine Schalteinrichtung (45; 202a-c) zum derartigen selektiven Verbinden des geteilten Abschnitts mit einem angesteuerten Element des Baggers umfaßt, daß der geteilte Abschnitt als Teil der ersten Betätigungseinrichtung dient, wenn der vordere Arbeitsaufbau (5) und der obere Schwenkabschnitt betätigt werden, und als Teil der zweiten Betätigungseinrichtung, wenn die Schaufel (3) betätigt wird.
2. Hydraulisches Ansteuersystem für einen hydraulischen Bagger nach Anspruch 1, bei dem der vordere Arbeitsaufbau (5) angesteuerte Elemente in Form eines drehbar mit dem oberen Schwenkaufbau (4) verbundenen Auslegers (6), eines drehbar mit dem Ausleger (6) verbundenen Arms (8) und eines drehbar mit dem Arm (8) verbundenen Eimers (9) umfaßt; die erste Betätigungseinrichtung eine Auslegerbetätigungseinrichtung (20, 23) zur Betätigung des Auslegers (6), eine Armbetätigungseinrichtung (21, 24) zur Betätigung des Arms (8) und eine Eimerbetätigungseinrichtung (22, 25) zur Betätigung des Eimers (9) umfaßt; der geteilte Abschnitt (23-25) einen in der Auslegerbetätigungseinrichtung (20, 23) vorgesehenen geteilten Auslegerabschnitt (23), einen in der Armbetätigungseinrichtung (21, 24) vorgesehenen geteilten Armabschnitt (24) und einen in der Eimerbetätigungseinrichtung (22, 25) vorgesehenen geteilten Eimerabschnitt (25) umfaßt; die zweite Betätigungseinrichtung eine Aufwärts-/Abwärts-Betätigungseinrichtung (15, 23) zum Bewegen der Schaufel nach oben und unten, eine Winkelbetätigungseinrichtung (18, 24) zum Abwinkeln der Schaufel und eine Kippbetätigungseinrichtung (16, 25) zum Schrägstellen der Schaufel umfaßt; und die Schalteinrichtung (45) die geteilten Abschnitte und das zu betätigende angesteuerte Element selektiv so miteinander verbindet, daß der geteilte Auslegerabschnitt, der geteilte Armabschnitt und der geteilte Eimerabschnitt jeweils als Teil der Auslegerbetätigungseinrichtung, der Armbetätigungseinrichtung und der Eimerbetätigungseinrichtung dienen, wenn der vordere Arbeitsaufbau und der obere Schwenkaufbau betätigt werden, und daß der geteilte Auslegerabschnitt, der geteilte Armabschnitt und der geteilte Eimerabschnitt jeweils als Teil der entsprechenden Einrichtung unter der Aufwärts-/Abwärts- Betätigungseinrichtung, der Winkelbetätigungseinrichtung und der Kippbetätigungseinrichtung dienen, wenn die Schaufel betätigt wird.
3. Hydraulisches Ansteuersystem für einen hydraulischen Bagger nach Anspruch 1, bei dem der vordere Arbeitsaufbau (5) einen drehbar mit dem oberen Schwenkaufbau (4) verbundenen Ausleger (6), einen drehbar mit dem Ausleger (6) verbundenen Arm (8) und einen drehbar mit dem Arm (8) verbundenen Eimer (9) umfaßt; die erste Betätigungseinrichtung eine Auslegerbetätigungseinrichtung (20, 23) zur Betätigung des Auslegers, eine Armbetätigungseinrichtung (21, 24) zur Betätigung des Arms und eine Eimerbetätigungseinrichtung (22, 25) zur Betätigung des Eimers umfaßt; der geteilte Abschnitt (23-25) einen in der Auslegerbetätigungseinrichtung vorgesehenen geteilten Auslegerabschnitt (23), einen in der Armbetätigungseinrichtung vorgesehenen geteilten Armabschnitt (24) und einen in der Eimerbetätigungseinrichtung vorgesehenen geteilten Eimerabschnitt (25) umfaßt; die zweite Betätigungseinrichtung eine Aufwärts-/Abwärts-Betätigungseinrichtung (15, 23) zum Bewegen der Schaufel nach oben und unten, eine Winkelbetätigungseinrichtung (18, 24) zum Abwinkeln der Schaufel und eine Kippbetätigungseinrichtung (16, 25) zum Schrägstellen der Schaufel umfaßt; und die Schalteinrichtung (202a-c) eine Auslegerschalteinrichtung (202c) zum derartigen selektiven Verbinden des geteilten Auslegerabschnitts, daß der geteilte Auslegerabschnitt als Teil der Auslegerbetätigungseinrichtung dient, eine Armschalteinrichtung (202a) zum derartigen selektiven Verbinden des geteilten Armabschnitts, daß der geteilte Armabschnitt als Teil der Armbetätigungseinrichtung dient, und eine Eimerschalteinrichtung (202b) zum derartigen selektiven Verbinden des geteilten Eimerabschnitts umfaßt, daß der geteilte Eimerabschnitt als Teil der Eimerbetätigungseinrichtung dient, wobei die Auslegerschalteinrichtung, die Armschalteinrichtung und die Eimerschalteinrichtung die geteilten Abschnitte unabhängig voneinander selektiv mit dem zu betätigenden angesteuerten Element verbinden, so daß der geteilte Auslegerabschnitt, der geteilte Armabschnitt und der geteilte Eimerabschnitt jeweils als Teil der entsprechenden Einrichtung unter der Aufwärts- /Abwärts-Betätigungseinrichtung, der Winkelbetätigungseinrichtung und der Kippbetätigungseinrichtung dienen, wenn die Schaufel betätigt wird.
4. Hydraulisches Ansteuersystem für einen hydraulischen Bagger nach Anspruch 2 oder 3, bei dem die Schalteinrichtung den geteilten Auslegerabschnitt so mit dem zu betätigenden angesteuerten Element verbindet, daß der geteilte Auslegerabschnitt bei einer Betätigung der Schaufel als Teil einer anderen Einrichtung der zweiten Betätigungseinrichtung als der Aufwärts-/Abwärts-Betätigungseinrichtung dient.
5. Hydraulisches Ansteuersystem für einen hydraulischen Bagger nach Anspruch 1, bei dem die erste Betätigungseinrichtung einen oder mehrere Steuerhebel (23a-26a) und die Schalteinrichtung einen Umstellschalter (45) umfaßt, wobei der Umstellschalter auf zumindest einem der Steuerhebel vorgesehen ist.
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