DE69707771T2 - Verfahren zum Einfädeln einer Papierbahn oder ähnlichem bandförmigem Material in eine Wickelvorrichtung, insbesondere in eine Längsschneide-Wickler, und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Einfädeln einer Papierbahn oder ähnlichem bandförmigem Material in eine Wickelvorrichtung, insbesondere in eine Längsschneide-Wickler, und Vorrichtung zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren beim Aufführen einer Papierbahn oder eines gleichwertigen bahnartigen Materials bei einer Wickelvorrichtung und insbesondere bei einer Rollenschneidmaschine, wobei bei der Wickelvorrichtung die Papierbahn oder das gleichwertige bahnartige Material von einer Bahnrolle oder dergleichen auf eine andere Rolle gewickelt wird, wobei bei diesem Verfahren ein Aufführkeil in der Papierbahn oder dem gleichwertigen bahnartigen Material ausgebildet wird, wobei der Aufführkeil durch die Wickelvorrichtung tritt.
- Des weiteren betrifft die vorliegende Erfindung außerdem eine Vorrichtung zum Ausführen des Verfahrens für ein Aufführen einer Papierbahn oder eines gleichwertigen bahnartigen Materials in einer Wickelvorrichtung und insbesondere bei einer Rollenschneidmaschine, wobei die Wickelvorrichtung Elemente zum Wickeln der Papierbahn oder des gleichwertigen bahnartigen Materials von der Bahnrolle oder dergleichen auf eine andere Rolle aufweist.
- Bei einer aus dem Stand der Technik bekannten Weise wird das Aufführen des Führungsendes einer Papierbahn oder eines gleichwertigen bahnartigen Materials bei einer Wickelvorrichtung wie beispielsweise einer Rollenschneidmaschine gestartet, indem beispielsweise das Ende der Bahn zu einer Keilform an der Rollenfläche oder Rollenseite manuell beispielsweise durch ein Reißen oder Abtrennen geformt wird. Das Ende des Keils wird manuell zu den Aufführvorrichtungen geführt, die das Bahnende durch die Wickelvorrichtung befördern. Es ist eines der Nachteile des Verfahrens nach dem Stand der Technik, das der Aufführprozess üblicherweise zumindest zwei Bediener erforderlich macht, von denen einer den Aufführkeil zu der Bahn vorbereitet und die Bahn zu den Aufführvorrichtungen führt, und der andere die Wickelvorrichtung steuert. In der Praxis wird das Aufführen fast ständig durch drei Bediener ausgeführt, von denen zwei den Aufführkeil vorbereiten und der dritte die Wickelvorrichtung steuert. Somit benötigt der Aufführprozess eine extrem lange Arbeitszeit und ist somit kostspielig. Das Aufführen ist außerdem langsam auf Grund dessen, dass das Vorbereiten des Keiles an der Rollenseite Zeit erfordert, wodurch die Leistung der Wickelvorrichtung vermindert wird, da während dieser Zeit die Wickelvorrichtung nicht zur eigentlichen laufenden Herstellung verwendet werden kann.
- Ein Aufführkeil, der manuell angefertigt worden ist, hat häufig außerdem eine geringe Festigkeit und kann Probleme während des Aufführens bewirken. Ein weiteres Problem liegt beim Anordnen des manuell erzeugten Aufführkeils an dem korrekten Ort und bei der korrekten Breite.
- Unter Bezugnahme auf den Stand der Technik kann beispielsweise auf das Finnische Patent Nr. 69 439 verwiesen werden, wobei in dieser Lösung das Ende der Bahn der Maschinenrolle oder dergleichen durch die Wickelvorrichtung entlang einer Bahn tritt, die durch die Elemente bestimmt wird, die die Bahn führen. Das Bahnende tritt von der Maschinenrolle durch die Wickelvorrichtung mit seiner gesamten Breite, so dass das Ende der Bahn, das an der Maschinenrolle angeordnet ist, ergriffen wird und die Bahn eine erwünschte Anzahl an Wicklungen um die Aufnahme- und Greifvorrichtung gewickelt wird, die dabei angewendet wird, nachdem die Bahn als Doppelfaltung durch die Wickelvorrichtung tritt, so dass die Bahn gleichzeitig sowohl von der Maschinenrolle als auch von der verwendeten Aufnahme- und Greifvorrichtung abgewickelt wird. Bei dieser Lösung nach dem Stand der Technik ist der Aufbau, der zum Aufführen des Doppelfaltbahnendes mit der gesamten Breite angewendet wird, sehr kompliziert und das Ausführen ist kostspielig.
- Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Lösung für die vorstehenden Probleme zu schaffen. Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zu schaffen, bei dem keine zusätzliche Personalkapazität während des Aufführens bei der Wickelvorrichtung erforderlich ist.
- Es ist ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, ein automatisches Vorbereiten des Aufführkeiles zu schaffen, wobei in diesem Fall das Anordnen des Aufführkeiles auch im Hinblick auf die Breite und im Hinblick auf die Bahnbildungsstelle in Bezug auf die Aufführvorrichtungen korrekt ist.
- Im Hinblick auf die Lösung der vorstehend dargelegten Aufgaben und Ziele und jener, die nachstehend ersichtlich sind, ist das erfindungsgemäße Verfahren hauptsächlich dadurch gekennzeichnet, dass bei dem Verfahren im Wesentlichen gleichzeitig die Bahnrolle abgewickelt wird, ein Aufführkeil, der schmaler als die Breite der Bahn ist, von der Bahn mittels einer / mehrerer Keilherstellvorrichtung / Keilherstellvorrichtungen abgetrennt wird, und die Bahn mittels Aufführvorrichtungen durch die Wickelvorrichtung tritt.
- Andererseits ist die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Ausführen dieses Verfahrens hauptsächlich dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung folgendes aufweist:
- eine Ziehvorrichtung oder dergleichen zum Abwickeln der Bahn von der Bahnrolle, eine Keilherstellvorrichtung / Keilherstellvorrichtungen zum Abtrennen des Aufführkeils im Wesentlichen gleichzeitig von der Bahn und Aufführvorrichtungen, durch die der Aufführkeil durch die Wickelvorrichtung im Wesentlichen gleichzeitig tritt.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung wird das Ende der Papierbahn von der Maschinenrolle im wesentlichen als gesamte Breite mittels einer Ziehvorrichtung gezogen und gleichzeitig wird ein Streifen, der schmaler als die Bahnbreite ist das heißt ein Aufführkeil, von der Bahn geschnitten. Des weiteren tritt gleichzeitig mit dem Herstellen des Keiles das Ende der Bahn durch die Wickelanlage beispielsweise durch eine Rollenschneidmaschine. Das Aufführkeil wird so getrennt, dass, wenn er geschnitten wird, er von der Bahnebene weggeführt werden kann. Der Aufführkeil wird durch die Wickelvorrichtung während seines Abtrennens geführt und nachdem der Aufführkeil eine gewisse Entfernung vorangeschritten ist, wird seine Breite erhöht, indem die Abtrennvorrichtung / Abtrennvorrichtungen zu den Rändern der Bahn verschoben werden, so dass der Keil schließlich die Breite der Bahne erreicht.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein schnelleres Aufführen im Vergleich zu den Lösungen des Standes der Technik erzielt, da der Aufführkeil stets durch die Wickelvorrichtung wie beispielsweise eine Rollenschneidmaschine geführt werden kann, während er geschnitten wird. Des weiteren kann mittels der Einrichtung auf der Grundlage des erfindungsgemäßen Aufführverfahrens das Aufführen so aufgeführt werden, dass bei dieser Maschine nur ein Bediener erforderlich ist, der sowohl die Aufführvorrichtungen als die Wickelvorrichtung gleichzeitig steuert.
- Des weiteren wird der Aufführkeil, der bei dem erfindungsgemäßen System hergestellt wird, mechanisch abgetrennt, wobei in diesem Fall er eine hohe Festigkeit hat und somit keine Probleme beim Aufführen bewirkt, das in gleicher Weise leicht wie bei den Lösungen nach dem Stand der Technik geschieht, bei denen der Keil manuell gerissen wird, wobei in diesem Fall er ohne weiteres abgerissen werden kann. Des weiteren kann, wenn ein Keil automatisch mittels einer Abtrennvorrichtung hergestellt wird, das Anordnen des Keiles an dem korrekten Ort in Bezug auf die Aufführvorrichtungen und das korrekte Herstellen der Breite des Keiles einfach und ohne weiteres verwirklicht werden, wobei in diesem Fall die Aufführeinrichtung angemessen arbeitet.
- Das Aufführen der Bahn gemäß der vorliegenden Erfindung ist vorzugsweise für eine Anwendung in Verbindung mit Abwickelgestellen wie beispielsweise eine Rollenschneidmaschine insbesondere mit einem Trommelwickler oder eine Trägerriemenrollenschneidmaschine geeignet, jedoch ist es ebenfalls für eine Anwendung in Verbindung mit Rollenschneidmaschinen und Wicklern anderer Arten geeignet.
- Nachstehend ist die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen detaillierter beschrieben, wobei die Erfindung jedoch nicht auf die Einzelheiten der Darstellungen streng begrenzt sein soll.
- Fig. 1 Zeit eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung.
- Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung.
- Fig. 3 zeigt eine schematische Darstellung eines anderen Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung.
- Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung einer Greifvorrichtung, die bei dem in Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel angewendet wird.
- Fig. 5 zeigt eine schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung.
- Fig. 6 zeigt eine schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung
- Bei den Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung, die nachstehend beschrieben sind, sind entsprechende Abschnitte mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
- Wie dies in Fig. 1 gezeigt ist, wird von der Maschinenrolle 2, die in dem durch den Pfeil S gezeigten Umlaufsinn sich dreht, das Ende der Papierbahn W als gesamte Breite mittels einer Ziehvorrichtung 1 gezogen und gleichzeitig wird aus der Bahn W mittels der Klingen 5 einer Keilherstellvorrichtung ein Streifen W', der schmaler als die Bahnbreite ist, das heißt ein Aufführkeil, geschnitten, der so weggebracht wird, dass, wenn er geschnitten wird, er von der Ebene der Bahn W weggeführt werden kann, was durch den Pfeil S1 gezeigt ist. Der Keil W' wird durch die Wickelvorrichtung geführt, während der Keil geschnitten wird, und nachdem der Keil W' einen bestimmten Abstand hinter sich gebracht hat, wird seine Breite erhöht, indem die Abtrennvorrichtung / die Abtrennvorrichtungen 5 zu den Rändern der Bahn W hin verschoben wird / werden, so dass der Keil W' schließlich die Breite der Bahn W erreicht. Mittels der Querabtrennklinge 6 wird die Bahn W zwischen den Abtrennlinien C geschnitten.
- Bei dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel wird das Ende der Bahn W mittels einer beweglichen Saugwalze 1 als gesamte Breite von der Seite der Maschinenrolle 2 aufgenommen, die sich in dem durch den Pfeil 5 gezeigt Umlaufsinn umdreht. Die Saugwalze 1 läuft von der Position der Saugwalze 1', durch die gestrichelte Linie gezeigt, zu der Station zum Schneiden des Aufführkeiles W', und die Keilherstellvorrichtung 4 läuft von der Position der Keilherstellvorrichtung 4', die durch die gestrichelten Linien gezeigt ist, zu der Bahn W, während die Saugwalze 1 fortlaufend umläuft. Die Bahn W läuft, während sie durch die Führungswalzen 3 geführt wird. Die Keilherstellvorrichtung 4 weist zwei Klingen 5, die zwei Längsschnitte C (siehe Fig. 1) in der Bahn W schneiden, und eine separate Querrichtungsklinge 6 auf, die die Bahn W zwischen den Trennlinien C (siehe Fig. 1) schneidet und den Aufführkeil W' von der Ebene der Bahn W wegführt. Während die Saugwalze 1 konstant umläuft, wird der Aufführkeil W' mittels Führungsplatten 7 zu der ersten Reihe an Walzen 8 bei der Rollenschneidtafel geführt, nachdem der Aufführkeil W' durch die Schneidklingen 11 der Rollenschneidmaschine geführt wurden ist. Nach der zweiten Reihe der Klingen 12 bei der Rollenschneidtafel tritt der Aufführkeil W', der durch die Führungsplatte 10 geführt wird, zu den Breitstreckwalzen 14. Das Ende des Keiles W' tritt mittels der Führungsplatte 13 über die Breitstreckwalzen 14 zu den Trägertrommeln 16 und 17. Der Keil W' wird an der Seite der hinteren Trägertrommel 17, während die Trommel umläuft, mittels des bei der Trägertrommel 17 vorhandenen Saugdruckes befördert. Vön der Seite der hinteren Trägertrommel 17 wird der Keil W' mittels eines Gebläses 18 weggebracht, das gleichzeitig den Keil über die vordere Trägertrommel 16 führt. Das Ende des Keiles W' wird von der vorderen Trägertrommel 16 durch den Zwischenraum 20 direkt zu dem Stofflöser geführt. Der Keil W' läuft direkt zu dem Stofflöser, bis der Keil die gesamte Breite erreicht hat. Der Keil W wird abgetrennt, neue Spulen werden eingeführt und das Wickeln wird gestartet.
- Bei dem in den Fig. 3 und 4 gezeigten Ausführungsbeispiel wird das Ende der Bahn W als gesamte Breite mittels der verschiebbaren Saugwalze 1 von der Seite der Rolle 2 aufgenommen, die in dem durch den Pfeil 5 gezeigten Umlaufsinn umläuft. Die Saugwalze 1 läuft von der Position der Saugwalze 1', die durch die gestrichelte Linie gezeigt ist, zu der Keilschneidstation, und die Keilherstellvorrichtung 4 läuft von der Ruheposition der Keilherstellvorrichtung 4 läuft von der Ruheposition der Keilherstellvorrichtung 4, die durch die gestrichelten Linien gezeigt ist, zu der Bahn W, während die Saugwalze 1 konstant umläuft und während die Führungswalzen 3 die Bahn W stützen. Mittels der Greifvorrichtung 25 in Fig. 4, die an dem Rand der Rollenschneidmaschine durch die gesamte Rollenschneidmaschine läuft, wird der Rand der Bahn W vor der Keilherstellvorrichtung 4 ergriffen. Bei der Keilherstellvorrichtung 4 ist eine Abtrennklinge 5 3D vorhanden, die von einem Rand zu dem anderen läuft. Die Bahn W wird vor der Greifvorrichtung 25 geschnitten, wobei in diesem Zusammenhang ein Streifen das heißt der Aufführkeil W' an dem Rand der Bahn W weggebracht wird. Die Greifvorrichtung 25 passiert den Aufführkeil W' durch Rollenschneimaschine zur gleichen Zeit, bei der die Saugwalze 1 umläuft. Nachdem das Ende des Keiles einen bestimmten Abstand hinter sich gebracht hat, wird der Aufführkeil W' zu der Breite der Bahn W erweitert, indem die Abtrennklinge 5 verschoben wird. Die Greifvorrichtung 25 passiert das Ende des Keiles durch die Rollenschneidmaschine und der Keil W' läuft an den Trägertrommeln 17 und 16 gemäß dem vorherigen Ausführungsbeispiel und weiter durch den Spalt 20 zu dem Stofflöser, bis die Bahn W durch die gesamte Rollenschneidmaschine als gesamte Breite gelangt ist. Die Bahn W wird abgetrennt und die Spulen werden eingeführt, wobei danach das Wickeln gestartet wird.
- Bei dem in Fig. 5 gezeigten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird die Bahn W von der Maschinenrolle 2, die in dem durch den Pfeil S gezeigten Drehsinn umläuft, als im wesentlichen gesamte Breite zu dem Stofflöser 21 gezogen, wobei der Strofflöser bei diesem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung als Bahnziehvorrichtung wirkt. Mittels der Keilherstellvorrichtung 4 wird ein Aufführkeil in der Bahn W ausgebildet, wobei der Keil über die Führungsplatte 22 zu den Führungswalzen 3 und der Führungsplatte 9 geführt durch die Führungsplatte 7 über die Schneidklingentafel 8, 11, 12, weiter gestützt durch die Führungsplatte 10 zu den Breitstreckwalzen 14 geführt wird, von denen die Bahn W zu den Trägertrommeln 17 und 16 mittels der Führungsplatte 13 und in ähnlicher Weise durch das Gebläse 18 geführt wird, wie dies bei den vorherigen Ausführungsbeispielen der Fall ist. Die Bahn wird abgetrennt und ein erneutes Wickeln wird gestartet.
- Bei dem in Fig. 6 gezeigten Ausführungsbeispiel wird der Aufführkeil mittels der Keilhersteilvorrichtung 4 an der Seite der Maschinenrollen 2 geschnitten, die in dem durch den Pfeil S gezeigten Drehsinn umläuft, und das Endstück des Pfeiles wird von der Seite der Maschinenrolle 2 aufgenommen, die in dem durch den Pfeil S gezeigten Drehsinn umläuft, und wird zu der Führungsplatte 15 und von dort weiter zu einem Ort zwischen den Führungswalzen und der Führungsplatte 9 geführt. Bei diesem Aus führungsbeispiel der Erfindung wird die Bahn W durch das Endstück des Aufführkeiles gezogen, und diesem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wirkt die Maschinenrolle 2 als die Vorrichtung, die die Bahn W mit der gesamten Breite bei der Keilherstellvorrichtung 4 zieht. Wie im Falle der vorstehend beschriebenen anderen Auaführungsbeispiele wird gleichzeitig mit der Erzeugung des Keiles die Bahn W durch die Rollenschneidmaschine geführt.
- Vorstehend ist die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf lediglich einige bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben, wobei die Erfindung keineswegs auf die Einzelheiten dieser Ausführungsbeispiele streng begrenzt ist. Das erfindungsgemäße Verfahren und die erfindungsgemäße Vorrichtung sind ebenfalls geeignet für andere Arten an Rollenschneidmaschinen neben den bei den vorherigen Ausführungsbeispielen beschriebenen Maschinen und außerdem für Wickelvorrichtungen anderer Arten als die vorstehend beschriebenen Arten anwendbar.
Claims (16)
1. Verfahren beim Aufführen einer Papierbahn oder eines
gleichwertigen bahnartigen Materials bei einer Wickelvorrichtung
und insbesondere bei einer Rollenschneidmaschine, wobei bei der
Wickelvorrichtung die Papierbahn (W) oder das gleichwertige
bahnartige Material von einer Bahnrolle (2) oder dergleichen auf
eine andere Rolle gewickelt wird, wobei bei diesem Verfahren ein
Aufführkeil (W') in der Papierbahn (W) oder dem gleichwertigen
bahnartigen Material ausgebildet wird, wobei der Aufführkeil
durch die Wickelvorrichtung tritt,
dadurch gekennzeichnet, dass
bei dem Verfahren im Wesentlichen gleichzeitig
die Bahnrolle (2) abgewickelt wird,
ein Aufführkeil (W'), der schmaler als die Breite der Bahn
(W) ist, von der Bahn (W) mittels einer/mehrerer
Keilherstellvorrichtung/Keilherstellvorrichtungen (4) abgetrennt
wird, und
die Bahn (W) mittels Aufführvorrichtungen durch die
Wickelvorrichtung tritt.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
bei dem Verfahren der Aufführkeil (W') von der Ebene (S1)
der Bahn (W) weggeführt wird und
der Aufführkeil (W') zu den Aufführvorrichtungen geführt
wird und
die Breite des Aufführkeiles (W') zunimmt, indem die
Keilherstellvorrichtung/Keilherstellvorrichtungen (4) verschoben
werden, so dass der Aufführkeil (W') die Breite der Bahn
erreicht.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
bei dem Verfahren das Ende der Bahn (W) von der Seite der
Bahnrolle (2) mittels einer beweglichen Saugrolle (1)
aufgenommen wird und
die Saugrolle (1) in die Station zum Abtrennen des
Aufführkeils (W') läuft und
die Keilherstellvorrichtungen (4) zu der Bahn laufen,
während die Saugrolle (1) konstant umläuft.
4. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
durch die Keilherstellvorrichtung/Keilherstellvorrichtungen
(4) zwei Trennlinien in der Bahn (W) ausgebildet werden,
zwischen denen der Aufführkeil (W') ausgebildet wird, und
der Aufführkeil (W') in der Querrichtung zwischen den
Abtrennlinien (6) bei der Anfangsstufe des Abtrennens getrennt
wird.
5. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
nach dem der Aufführkeil (W') eine bestimmte Entfernung
durch die Wickelvorrichtung absolviert hat, der Aufführkeil (W')
auf die gesamte Breite der Bahn (W) durch ein Verschieben der
Trennvorrichtungen gespreizt wird.
6. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Aufführkeil (W'), der von der Ebene der Bahn (W)
weggeführt wird, bei der Rollenschneidmaschine mittels der
Führungen (7) in der Rollenschneidmaschnine durch die
Rollenschneidblätter (11) geführt wird, nachdem der Aufführkeil
(W') mittels einer Führung (10) zu den Spreizrollen (14) gezogen
und befördert wurde, von denen der Aufführkeil mittels einer
Führung (13) in Verbindung mit der hinteren Trägertrommel (17)
tritt, und der Aufführkeil an der Seite der hinteren
Trägertrommel (17) mittels des an der Trägertrommel (17)
vorhandenen Saugens befördert wird, und der Aufführkeil von der
Seite der hinteren Trägertrommel (17) mittels eines Gebläses
(18) getrennt wird, was den Keil über die vordere Trägertrommel
(16) führt.
7. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
mittels der Keilherstellvorrichtung (4) der Aufführkeil (W')
an einem Rand der Bahn (W) abgetrennt wird,
nachdem der Aufführkeil (W') eine bestimmte Entfernung durch
die Wickelvorrichtung absolviert hat, der Keil (W') zu dem
gegenüberliegenden Rand der Bahn (W) verbreitert wird, indem die
Keilherstellvorrichtung (4) demgemäß verschoben wird, und
der Aufführkeil (W') durch die Wickelvorrichtung mittels
einer Greifvorrichtung (25) tritt, die sich im Wesentlichen über
die gesamte Länge der Wickelvorrichtung erstreckt.
8. Verfahren gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
von der Bahnrolle (2) die Bahn (W) mit ihrer gesamten Breite
in den Stofflöser gezogen wird und ein Aufführkeil (W') von der
Bahn (W) abgetrennt wird,
der Aufführkeil (W'), der von der Bahn (W) abgetrennt worden
ist, mittels einer Führungsplatte (22) oder dergleichen zu den
Aufführvorrichtungen geführt wird, wobei mittels der
Aufführvorrichtungen der Aufführkeil durch die Wickelvorrichtung
tritt, und
nachdem der Aufführkeil (W') einen Teil der Entfernung durch
die Wickelvorrichtung absolviert hat, der Aufführkeil auf die
gesamte Breite der Bahn erweitert wird.
9. Verfahren gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Aufführkeil (W') an einer Seite der Bahnrolle (2)
abgetrennt wird,
das Ende des Aufführkeiles (W') von der Seite der Bahnrolle
(2) aufgenommen wird und zu den Aufführvorrichtungen tritt,
wobei durch diese Einrichtung der Aufführkeil (W') durch die
Wickelvorrichtung tritt, und
nachdem der Aufführkeil eine bestimmte Entfernung durch die
Wickelvorrichtung absolviert hat, der Aufführkeil auf die
gesamte Breite der Bahn (W) erweitert wird.
10. Verfahren gemäß einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
nachdem die Bahn (W) durch die Wickelvorrichtung getreten
ist, die Bahn (W) abgetrennt wird und neue Rollenspulen
eingeführt werden und das Wickeln gestartet wird.
11. Vorrichtung zum Ausführen des Verfahrens gemäß einem der
vorherigen Ansprüche für ein Aufführen einer Papierbahn oder
eines gleichwertigen bahnartigen Materials in einer
Wickelvorrichtung und insbesondere bei einer
Rollenschneidmaschine, wobei die Wickelvorrichtung Elemente zum
Wickeln der Papierbahn (W) oder des gleichwertigen bahnartigen
Materials von der Bahnrolle (2) oder dergleichen auf eine andere
Rolle aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Vorrichtung folgendes aufweist
eine Ziehvorrichtung (1) oder dergleichen zum Abwickeln der
Bahn (W) von der Bahnrolle,
eine Keilherstellvorrichtung/Keilherstellvorrichtungen (4)
zum Abtrennen des Aufführkeils (W') im Wesentlichen gleichzeitig
von der Bahn (W) und
Aufführvorrichtungen, durch die der Au fführkeil (W') durch
die Wickelvorrichtung im Wesentlichen gleichzeitig tritt.
12. Vorrichtung gemäß Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Ziehvorrichtung für das Abwickeln der Bahn (W) von der
Bahnrolle (2) eine Saugrolle (1) ist.
13. Vorrichtung gemäß Anspruch 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Aufführelemente der Vorrichtung eine Anzahl an Führungen
(7, 9, 10, 13, 15, 22) und vorzugsweise Führungsplatten
aufweisen, damit die Bahn durch die Wickelvorrichtung tritt.
14. Vorrichtung gemäß Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Aufführelemente der Vorrichtung aus einer
Greifvorrichtung (25) bestehen, die sich über die gesamte
Entfernung der Wickelvorrichtung erstreckt.
15. Vorrichtung gemäß Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Vorrichtung einen Aufbau zum Ziehen der Bahn (W) in
ihrer im Wesentlichen gesamten Breite in den Stofflöser
aufweist.
16. Vorrichtung gemäß Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Keilherstellvorrichtung (14) an der Seite der Bahnrolle
(2) sitzt und
die Bahnrolle (2) die Bahn (W) an der
Keilherstellvorrichtung (4) zieht.
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