DE10033456A1 - Verfahren sowie Vorrichtung zum Überführen einer flexiblen Materialbahn - Google Patents
Verfahren sowie Vorrichtung zum Überführen einer flexiblen MaterialbahnInfo
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Abstract
Bei einem Verfahren und einer Vorrichtung zum Überführen einer flexiblen Materialbahn, insbesondere Papier- oder Kartonbahn, von einer vorangehenden zu wenigstens einer nachfolgenden Sektion einer der Herstellung und/oder Behandlung der Materialbahn dienenden Maschine, insbesondere Papiermaschine, wird die Materialbahn mittels zweier Trennelemente in einen sich in Bahnlaufrichtung erstreckenden Randstreifen, einen daran angrenzenden Überführstreifen sowie die an diesen Überführstreifen angrenzende Restbahn zerteilt. Dabei wird der Randstreifen seitlich vom Überführstreifen weg ausgelenkt und gleichzeitig gestrafft.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Überführen einer flexiblen Ma
terialbahn, insbesondere Papier- oder Kartonbahn, von einer vorangehen
den zu wenigstens einer nachfolgenden Sektion einer der Herstellung
und/oder Behandlung der Materialbahn dienenden Maschine, insbeson
dere Papiermaschine, bei dem die Materialbahn mittels zweier Trennele
mente in einen sich in Bahnlaufrichtung erstreckenden Randstreifen, ei
nen daran angrenzenden Überführstreifen sowie die an diesen Überführ
streifen angrenzende Restbahn zerteilt wird. Sie betrifft ferner eine Vor
richtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 26.
Bei einem aus der WO 98/33974 bekannten Verfahren der eingangs ge
nannten Art wird zur Überführung der Papier- oder Kartonbahn etc. vom
Ende der Trockenpartie einer Papiermaschine zu nachfolgenden Maschi
nenabschnitten oder -sektionen, wie z. B. Kalander, Wickelapparat, etc.,
am Ende der Trockenpartie ein schmaler Streifen (Überführstreifen) aus
der Papierbahn geschnitten. Während die restlichen, benachbarten Ab
schnitte der Bahn geradewegs in einen Pulper oder Ausschußauflöser ge
führt werden, wird der Streifen durch Hilfsmittel wie Seilführungen,
Überführbändern, etc. in die nachfolgenden Maschinensektionen über
führt.
Hierbei ergibt sich nun aber ein relativ instabiler Lauf des Streifens durch
die nachfolgenden Maschinensektionen, was zu zeitraubenden und teuren
Bahnabrissen führen kann.
Wird der Überführstreifen aus dem Randstreifen gebildet, so besteht die
Gefahr, daß dessen Lauf durch die Luftbewegungen im Stuhlungsbereich,
z. B. in der Maschinensektion eines Wickelapparates, gestört wird.
Ziel der Erfindung ist es, ein Verfahren sowie eine Vorrichtung der ein
gangs genannten Art zu schaffen, bei denen die zuvorgenannten Nachteile
beseitigt sind und auf einfache und zuverlässige Weise ein möglichst
schnelles, sicheres Überführen der Materialbahn gewährleistet ist. Zudem
soll ein möglichst sicheres Heraustrennen des Überführstreifens von der
restlichen Materialbahn sowie ein möglichst stabiler Lauf des herausge
trennten Überführstreifens bis zum Maschinenelement am Ende der
Überführstrecke sichergestellt sein.
Hinsichtlich des Verfahrens wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß der Randstreifen seitlich vom Überführstreifen weg ausgelenkt
und gleichzeitig gestrafft wird.
Aufgrund dieser Ausbildung ist auf einfache und zuverlässige Weise ein
schnelles und sicheres Überführen der Materialbahn sichergestellt. Dabei
ist über die gesamte Überführstrecke hinweg ein äußerst stabiler Lauf des
Überführstreifens gewährleistet. Es wird auch verhindert, daß während
des Überführvorgangs der Randstreifen mit dem Überführstreifen mitläuft,
was bisher zu Abrissen geführt hat. Der Randstreifen kann insbesondere
in einem Pulper oder Ausschußbehälter geleitet werden.
Die Auslenkung des Randstreifens erfolgt vorzugsweise mittels wenigstens
eines Luftstrahls.
Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Ver
fahrens wird zunächst das den betreffenden Bahnrand am nächsten gele
gene Trennelement aktiviert, um den Randstreifen zu erzeugen, und an
schließend bei bereits gestrafftem und ausgelenktem Randstreifen das an
dere Trennelement aktiviert, um den Überführstreifen zu erzeugen.
Nach einer Überführung des Überführstreifens zu wenigstens einer nach
folgenden Maschinensektion kann das vom betreffenden Bahnrand weiter
entfernte Trennelement zum gegenüberliegenden Bahnrand verfahren
werden, um die Restbahn abzutrennen. Entsprechend kann das dem be
treffenden Bahnrand am nächsten gelegene Trennelement zum betreffen
den Bahnrand verfahren werden, um den Randstreifen zu trennen.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens
wird der Überführstreifen zunächst in einem kleineren Abstand zum be
treffenden Bahnrand erzeugt und der Abstand vom Bahnrand anschlie
ßend durch entsprechendes Verfahren der Trennelemente in Querrichtung
vergrößert. Dabei ist der maximale Abstand des Überführstreifens zum
betreffenden Bahnrand vorzugsweise kleiner als dessen Abstand zum ge
genüberliegenden Bahnrand. Entsprechend kann der Überführstreifen
durch ein Verfahren der Trennelemente in Querrichtung bezüglich wenig
stens einer nachfolgenden Maschinensektion entsprechend positioniert
werden. Die Positionierung des Überführstreifens kann insbesondere so
erfolgen, daß dieser in der betreffenden nachfolgenden Maschinensektion
schließlich in seiner gesamten Breite erfaßt wird. So kann auf einfache
und zuverlässige Weise beispielsweise sichergestellt werden, daß der
Überführstreifen in seiner gesamten Breite von einem jeweiligen Walzen
spalt, z. B. Wickelspalt oder dergl. erfaßt wird.
Demnach besteht insbesondere die Möglichkeit, daß der Überführstreifen
zu dessen Überführung in wenigstens eine erste Maschinensektion zu
nächst in einem kleineren Abstand zum betreffenden Bahnrand erzeugt
und der Abstand vom Bahnrand anschließend zur Überführung in wenig
stens eine weitere Maschinensektion durch entsprechendes Verfahren der
Trennelemente in Querrichtung vergrößert wird.
Durch ein entsprechendes Verfahren der Trennelemente in Querrichtung
kann auch die jeweils gewünschte Breite des Überführstreifens eingestellt
werden.
Zweckmäßigerweise wird als Trennelement jeweils ein berührungslos ar
beitendes Trennelement, insbesondere Hochdruckwasserstrahl- oder La
serstrahl-Trennelement, oder ein mechanisches Schneidelement, insbe
sondere Messer- oder Kreismesserelement, verwendet.
Bei der Verwendung berührungslos arbeitender Trennelemente in einer
Papiermaschine ist es von Vorteil, wenn der Trennvorgang auf dem letzten
Trockenzylinder erfolgt. Werden als Trennelemente mechanisch arbeitende
Schneidelemente verwendet, so erfolgt der Trennvorgang vorzugsweise in
einem nicht gestützten Zug der Materialbahn.
Die Materialbahn wird zu Beginn des Trennvorgangs zweckmäßigerweise
in den Pulper oder Ausschußbehälter geführt.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens
ist vorgesehen, daß beide Trennelemente innerhalb der Materialbahn an
gesetzt werden und entsprechend innerhalb dieser Materialbahn mit der
Trennung begonnen wird. Alternativ dazu ist es aber auch möglich, zu
mindest ein Trennelement bereits außerhalb der Materialbahn zu aktivie
ren.
Der Randstreifen und die Restbahn werden bis zum Breitfahren vorzugs
weise in den Pulper oder Ausschußbehälter geleitet.
Der Überführstreifen kann über wenigstens eine Hilfsüberführeinrichtung,
insbesondere Seilführung, Überführband, Luftführungseinrichtung
und/oder dergl., zu der nachfolgenden Maschinensektion überführt wer
den.
Der Randstreifen wird zweckmäßigerweise mit einer Breite erzeugt, die in
einem Bereich von etwa 50 mm bis etwa 300 mm, und vorzugsweise in
einem Bereich von etwa 50 mm bis etwa 250 mm liegt.
Der Überführstreifen wird zweckmäßigerweise mit einer Breite erzeugt, die
in einem Bereich von etwa 50 mm bis etwa 400 mm und vorzugsweise in
einem Bereich von etwa 50 mm bis etwa 200 mm liegt.
Gemäß einer bevorzugten praktischen Ausgestaltung wird der Überführ
streifen so erzeugt, daß dessen dem betreffenden Bahnrand am nächsten
gelegene Kante zum Stuhlungsrand bzw. zu den Seilführungen einen Ab
stand aufweist, der größer als etwa 150 mm ist. Dabei kann der Abstand
insbesondere in einem Bereich von etwa 150 mm bis etwa 1000 mm lie
gen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist entsprechend dadurch gekenn
zeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, um den Randstreifen seitlich vom
Überführstreifen weg auszulenken und gleichzeitig zu straffen.
Bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind
in den Unteransprüchen angegeben.
Das erfindungsgemäße Verfahren sowie die erfindungsgemäße Vorrich
tung können beispielsweise bei einer Überführung von der Trockenpartie
zu einem Wickelapparat, von der Trockenpartie zu einem Kalander und
über diesen zu einem Wickelapparat, von der Trockenpartie zu einem
Streichaggregat, Leimpresse, und/oder dergl., oder z. B. auch bei einer
Überführung ausgehend von einem Trockenpartieabschnitt bzw. einer
Vortrockenpartie eingesetzt werden. Die Überführung kann insbesondere
im Randbereich, z. B. auf der Führerseite der Papiermaschine, erfolgen.
Der Überführstreifen wird vorteilhafterweise aus einem von der Stuhlung
weiter entfernteren Bereich der Bahn geschnitten. Dabei ist es allerdings
von Vorteil, wenn der Abstand nicht zu groß ist, so daß im Fall eines Ab
risses die Zugänglichkeit zur Ausschußbeseitigung gegeben ist.
Durch entsprechendes Verfahren der Trennelemente ist es möglich, den
Überführstreifen in jeder Maschinensektion in einem optimalen Abstand
zum Bahnrand zu führen. Erfolgt beispielsweise eine Überführung von der
Trockenpartie über einen Online-Kalander zu einem Wickelapparat, so
kann der Überführstreifen beim Überführen über den Kalander zunächst
in einem kleineren Abstand zum Bahnrand ausgeschnitten werden, da der
Überführstreifen beispielsweise mit Hilfe von Überführseilen usw. über
den Kalander geführt werden kann. Im nächsten Schritt kann dann der
Abstand des Überführstreifens zum Bahnrand durch ein entsprechendes
Verfahren des Trennelementpaares vergrößert werden, um optimale Ver
hältnisse insbesondere im Bereich des Wickelspaltes am Wickelapparat zu
erzielen. Dadurch wird die Laufsicherheit des Überführstreifens verbes
sert. Wesentlich ist hierbei, daß der Überführstreifen zumindest auf seiner
gesamten Breite vom Wickelspalt erfaßt wird.
Besonders vorteilhaft ist die Erfindung insbesondere auch bei einem sol
chen Betriebszustand anwendbar, bei dem in einem Wickelapparat an
stelle eines Leertambours ein teilweise bereits mit Papier bewickelter
Tambour vorgesehen ist. Diese Situation ist beispielsweise bei einem Pa
pierbahnabriss anzutreffen. Um sicherzustellen, daß für eine sichere
Überführung die volle Breite des Überführstreifens vom Wickelspalt erfaßt
wird, der von der Tragtrommel und den Papierlagen des teilweise bewic
kelten Tambours gebildet wird, muß der Überführstreifen in die entspre
chende Position gebracht werden, was erfindungsgemäß durch ein ent
sprechendes Verfahren des Trennelementpaares auf einfache und zuver
lässige Weise möglich ist. Die jeweilige Position ist abhängig vom Papier
format, d. h. der Breite der produzierten Papierbahn. Diese ist wieder von
der produzierten Papiersorte und den jeweiligen Kundenwünschen abhän
gig.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen un
ter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert; in dieser zeigen:
Fig. 1 eine rein schematische Teildarstellung einer Vorrichtung zum
Überführen einer Papier- oder Kartonbahn vom letzten Troc
kenzylinder zu einem Kalander und über diesen zu einem
Wickelapparat, wobei der Überführstreifen bis zum Wickelap
parat geführt ist und ein Tambourwechsel vorliegt, d. h. die
Bahn auf einen Leertambour übergeben wird, und
Fig. 2 eine mit Fig. 1 vergleichbare Darstellung, wobei jedoch ein
Bahnabriß vorliegt und die Papier- oder Kartonbahn entspre
chend auf einen bereits teilweise bewickelten Tambour über
geben wird.
Die in den beiden Fig. 1 und 2 dargestellte Vorrichtung dient dem Über
führen einer flexiblen Materialbahn, hier beispielsweise einer Papier- oder
Kartonbahn 10, von einer vorangehenden Maschinensektion, hier bei
spielsweise einer Trockenpartie 12, zu wenigstens einer nachfolgenden
Sektion, hier beispielsweise einen Kalander 14 und einen darauffolgenden
Wickelapparat 16, einer der Herstellung und/oder Behandlung der Ma
terialbahn dienenden Maschine, d. h. im vorliegenden Fall einer Papierma
schine 18.
Dabei wird die Materialbahn 10 mittels zweier Trennelemente 20, 22 in
einen sich in Bahnlaufrichtung L erstreckenden Randstreifen 24, einen
daran angrenzenden Überführstreifen 26 sowie die an diesen Überführ
streifen 26 angrenzende Restbahn 28 zerteilt.
Wie den beiden Fig. 1 und 2 zu entnehmen ist, wird dabei der Randstrei
fen 24 seitlich vom Überführstreifen 26 weg ausgelenkt. Dabei wird dieser
Randstreifen 24 gleichzeitig gestrafft, was beispielsweise mittels eines
Luftstrahls erfolgen kann. Dieser Randstreifen 24 wird dann in einen Aus
schußbehälter oder Pulper 30 geleitet.
Vorzugsweise wird zunächst das den betreffenden Bahnrand 32 am näch
sten gelegene Trennelement 20 aktiviert, um den Randstreifen 24 zu er
zeugen, und anschließend bei bereits gestrafftem und ausgelenktem
Randstreifen 30 das andere Trennelement 22 aktiviert, um den Überführ
streifen 26 zu erzeugen.
Nach einer Überführung des Überführstreifens 26 zu wenigstens einer
nachfolgenden Maschinensektion 14, 16 wird das vom betreffenden Bahn
rand 32 weiter entfernte Trennelement 22 zum gegenüberliegenden Bahn
rand 34 verfahren, um die Restbahn 28 abzutrennen.
Nach einer Überführung des Überführstreifens 26 zu wenigstens einer
nachfolgenden Maschinensektion 14, 16 wird das dem betreffenden Bahn
rand 32 am nächsten gelegene Trennelement 20 zum betreffenden Bahn
rand 32 verfahren, um den Randstreifen 24 abzutrennen.
Zumindest zu Beginn des Überführvorgangs wird der Überführstreifen 26
so erzeugt, daß dessen den betreffenden Bahnrand 32 am nächsten gele
gene Kante 36 in einem kleineren Abstand A1 zum betreffenden Bahn
rand 32 und entsprechend in einem kleineren Abstand B1 zum Stuh
lungsrand 40 aufweist.
Beim in der Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel, bei dem die Material
bahn 10 schließlich auf einen Leertambour 38 des Wickelapparats 16
übergeben wird, bleibt es vorzugsweise bei diesem kleineren Abstand des
Überführstreifens 26 zum Bahnrand 32 bzw. dem Stuhlungsrand 40.
Dagegen wird der Überführstreifen 26 zur Übergabe der Materialbahn 10
auf einen bereits teilweise bewickeltem Tambour 38' (vgl. Fig. 2) zunächst
in einem kleineren Abstand A1 zum betreffenden Bahnrand 32 bzw. in ei
nem kleineren Abstand B1 zum Stuhlungsrand 40 erzeugt (vgl. Fig. 1) und
der Abstand vom Bahnrand 32 bzw. vom Stuhlungsrand 40 anschließend
durch entsprechendes Verfahren der Trennelemente 20, 22 in Querrich
tung beispielsweise auf einen Wert A2 bzw. B2 vergrößert. Dabei ist auch
der größere Abstand A2 des Überführstreifens 26 zum Bahnrand 32 noch
kleiner als dessen Abstand zum gegenüberliegenden Bahnrand 34.
Der Überführstreifen 26 kann somit durch ein Verfahren der Trennele
mente 20, 22 in Querrichtung beispielsweise bezüglich des zwischen dem
Tambour 38 und einer Tragtrommel 39 gebildeten Wickelspaltes 42 des
Wickelapparats 16 in der gewünschten Weise positioniert werden. Dabei
kann der Überführstreifen 26 insbesondere so positioniert werden, daß
dieser in der betreffenden nachfolgenden Maschinensektion, hier in dem
Wickelapparat 16, schließlich in seiner gesamten Breite erfaßt wird.
Als Trennelement 20, 22 kann jeweils beispielsweise ein berührungslos
arbeitendes Trennelement, insbesondere Wasserstrahl- oder Laserstrahl-
Trennelement, oder ein mechanisches Schneidelement, insbesondere Mes
ser- oder Kreismesserelement, verwendet werden. Werden berührungslos
arbeitende Trennelemente 20, 22 verwendet, so erfolgt der Trennvorgang
zweckmäßigerweise auf dem letzten Trockenzylinder 44 der Trockenpartie
12. Werden als Trennelemente 20, 22 mechanisch arbeitende Schneidele
mente verwendet, so erfolgt der Trennvorgang zweckmäßigerweise in ei
nem nicht gestützten Zug der Materialbahn 10.
Vor Beginn des Trennvorgangs wird die Materialbahn 10 in den Pulper 30
geführt. Sie wird durch einen (nicht dargestellten) Schaber von der Ober
fläche des Trockenzylinders 44 abgeschabt. Bis zum Breitfahren werden
auch der Randstreifen 24 und die Restbahn 28 in den Pulper 30 geleitet.
Der Randstreifen 24 kann beispielsweise mit einer Breite erzeugt werden,
die in einem Bereich von etwa 50 mm bis etwa 300 mm, und vorzugsweise
in einem Bereich von etwa 50 mm bis etwa 250 mm liegt. Der Überführ
streifen 26 wird beispielsweise mit einer Breite erzeugt, die in einem Be
reich von etwa 50 mm bis etwa 400 mm, und vorzugsweise in einem Be
reich von etwa 50 mm bis etwa 200 mm liegt.
Dabei wird der Überführstreifen 26 zweckmäßigerweise so erzeugt, daß
dessen dem Bahnrand 32 am nächsten gelegene Kante 36 zum Stuh
lungsrand 40 einen Abstand B1, B2 aufweist, der in einem Bereich von
etwa 150 mm bis etwa 1000 mm liegt.
Bei einer beispielsweise direkten Überführung der Materialbahn 10 von
der Trockenpartie 12 zum Wickel- oder Rollapparat 16 können beispiels
weise die folgenden Verfahrensschritte vorgesehen sein:
- - Positionieren der Trennelemente 20, 22 so, daß die gesamte Breite des Überführstreifens 26 vom Nip 42 am Ende der betreffenden nachfolgenden Maschinensektion 16 erfaßt wird,
- - Aktivieren des dem Bahnrand 32 am nächsten gelegenen Trennele ments 20 zum Schneiden eines Randstreifens 24,
- - Straffung des Randstreifens 24,
- - Ablenken des Randstreifens 24 weg von der abgetrennten Bahn nach außen,
- - Aktivieren des zweiten Trennelements 22 zum Schneiden eines Überführstreifens 26,
- - Überführen des Überführstreifens 26 in Überführhilfseinrichtungen und von dort zur nächsten Maschinensektion,
- - Bewegen des zweiten Trennelements 22 zum gegenüberliegenden Rand 34 der Materialbahn 10 und Durchtrennen der Restbahn 28,
- - Verfahren des ersten Trennelements 20 zum Bahnrand 32 und Durchtrennen des Randstreifens 24,
- - Deaktivieren der Schneidfunktion der beiden Trennelemente 20, 22,
- - Verfahren der beiden Trennelemente 20, 22 in die jeweilige Aus gangsposition.
Insbesondere bei einem Überführvorgang der Materialbahn 10 von der
Trockenpartie 12 über einen Online-Kalander 14 (vgl. die beiden Fig. 1
und 2) zum Wickel- oder Rollapparat 16 sind beispielsweise die folgenden
Verfahrensschritte denkbar:
- - die beiden Trennelemente 20, 22 befinden sich in der jeweiligen Trennposition,
- - Aktivieren des dem Bahnrand 32 am nächsten gelegenen ersten Trennelements 20 zum Schneiden eines Randstreifens 24,
- - Straffung des Randstreifens 24,
- - Ablenken des Randstreifens 24 weg von der abgetrennten Bahn nach außen,
- - Aktivieren des zweiten Trennelements 22 zum Schneiden eines Überführstreifens 26,
- - Überführen des Überführstreifens 26 in Überführhilfseinrichtungen und von dort zum bzw. über die nächste Maschinensektion 14 bis zu einem Walzenspalt 46 ("pull stack") zum Klemmen und Straffen des Überführstreifens 26, wobei dieser "pull stack" hier zwischen zwei Maschinensektionen 14, 16 angeordnet ist,
- - Versetzen des Überführstreifens 26 an eine andere, auf die zweite Maschinensektion 16 abgestimmte Breitenposition durch Verfahren der beiden Trennelemente 20, 22 in die neue Breitenposition (vgl. insbesondere Fig. 2),
- - Optimieren der Breite des Überführstreifens 26 durch entsprechen des Verändern des Abstandes zwischen den beiden Trennelementen 20, 22,
- - Überführen des Überführstreifens 26 in Überführhilfseinrichtungen und von dort zur übernächsten Maschinensektion,
- - Verfahren des zweiten Trennelements 22 zum gegenüberliegenden Bahnrand 28 und Durchtrennen der Restbahn 28,
- - Verfahren des ersten Trennelements 20 zum benachbarten Bahn rand 32 und Durchtrennen des Randstreifens 24,
- - Deaktivieren der Schneidfunktion der beiden Trennelemente 20, 22,
- - Verfahren der beiden Trennelemente in die jeweilige Ausgangspositi on (z. B. Trennposition).
Die beiden Trennelemente 20, 22 werden durch eine elektronische Steue
rung 48 angesteuert.
10
Materialbahn, Papier- oder Kartonbahn
12
vorangehende Maschinensektion, Trockenpartie
14
nachfolgende Maschinensektion, Kalander
16
nachfolgende Maschinensektion, Wickelapparat
18
Papiermaschine
20
erstes Trennelement
22
zweites Trennelement
24
Randstreifen
26
Überführstreifen
28
Restbahn
30. Pulper
30. Pulper
32
Bahnrand
34
gegenüberliegender Bahnrand
36
Kante
38
Leertambour
38
' teilweise bewickelter Tambour
39
Tragtrommel
40
Stuhlungsrand
42
Wickelspalt, Nip
44
letzter Trockenzylinder
46
Walzenspalt
48
elektronische Steuerung
A1 Abstand
B1 Abstand
A2 Abstand
B2 Abstand
A1 Abstand
B1 Abstand
A2 Abstand
B2 Abstand
Claims (51)
1. Verfahren zum Überführen einer flexiblen Materialbahn (10), insbe
sondere Papier- oder Kartonbahn, von einer vorangehenden (12) zu
wenigstens einer nachfolgenden Sektion (14, 16) einer der Herstel
lung und/oder Behandlung der Materialbahn (10) dienenden Ma
schine, insbesondere Papiermaschine, bei dem die Materialbahn (10)
mittels zweier Trennelemente (20, 22) in einen sich in Bahnlauf
richtung (L) erstreckenden Randstreifen (24), einen daran angren
zenden Überführstreifen (26) sowie die an diesen Überführstreifen
(26) angrenzende Restbahn (28) zerteilt wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Randstreifen (24) seitlich vom Überführstreifen (26) weg
ausgelenkt und gleichzeitig gestrafft wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Randstreifen (24) mittels wenigstens eines Luftstrahls aus
gelenkt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Randstreifen in einen Pulper (30) oder Ausschußbehälter
geleitet wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zunächst das dem betreffenden Bahnrand (32) am nächsten
gelegene Trennelement (20) aktiviert wird, um den Randstreifen (24)
zu erzeugen, und anschließend bei bereits gestrafftem und ausge
lenktem Randstreifen (30) das andere Trennelement (22) aktiviert
wird, um den Überführstreifen (26) zu erzeugen.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß nach einer Überführung des Überführstreifens (26) zu wenig
stens einer nachfolgenden Maschinensektion (14, 16) das vom be
treffenden Bahnrand (32) weiter entfernte Trennelement (22) zum
gegenüberliegenden Bahnrand (34) verfahren wird, um die Restbahn
(28) abzutrennen.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß nach einer Überführung des Überführstreifens (26) zu wenig
stens einer nachfolgenden Maschinensektion (14, 16) das dem be
treffenden Bahnrand (32) am nächsten gelegene Trennelement (20)
zum betreffenden Bahnrand (32) verfahren wird, um den Randstrei
fen (24) abzutrennen.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet
daß der Überführstreifen (26) zumindest zu Beginn des Überführ
vorgangs im Bereich des betreffenden Bahnrandes (32) erzeugt wird.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Überführstreifen (26) zunächst in einem kleineren Abstand
(A1) zum betreffenden Bahnrand (32) erzeugt und der Abstand vom
Bahnrand (32) anschließend durch entsprechendes Verfahren der
Trennelemente (20, 22) in Querrichtung vergrößert wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der maximale Abstand (A2) des Überführstreifens (26) zum be
treffenden Bahnrand (32) kleiner ist als dessen Abstand zum gegen
überliegenden Bahnrand (34).
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Überführstreifen (26) durch ein Verfahren der Trennele
mente (20, 22) in Querrichtung bezüglich wenigstens einer nachfol
genden Maschinensektion (16) entsprechend positioniert wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Positionierung des Überführstreifens (26) so erfolgt, daß dieser
in der betreffenden nachfolgenden Maschinensektion (16)
schließlich in seiner gesamten Breite erfaßt wird.
12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Überführstreifen (26) zu dessen Überführung in wenigstens
eine erste Maschinensektion (14) zunächst in einem kleineren Ab
stand (A1) zum betreffenden Bahnradn (32) erzeugt und der Ab
stand vom Bahnrand (32) anschließend zur Überführung in wenig
stens eine weitere Maschinensektion (16) durch entsprechendes
Verfahren der Trennelemente (20, 22) in Querrichtung vergrößert
wird.
13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Einstellung der jeweils gewünschte Breite des Überführ
streifens (26) die Trennelemente (20, 22) entsprechend in Quer
richtung verfahren werden.
14. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Trennelement (20, 22) jeweils ein berührungslos arbeitendes
Trennelement, insbesondere Wasserstrahl- oder Laserstrahl-
Trennelement, oder ein mechanisches Schneidelement, insbesonde
re Messer- oder Kreismesserelement, verwendet wird.
15. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß berührungslos arbeitende Trennelemente (20, 22) verwendet
werden und der Trennvorgang auf dem letzten Trockenzylinder (44)
einer Papiermaschine (18) erfolgt.
16. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Trennelemente (20, 22) mechanisch arbeitende Schneid
elemente verwendet werden und der Trennvorgang in einem nicht
gestützten Zug der Materialbahn (10) erfolgt.
17. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Materialbahn (10) vor Beginn des Trennvorgangs in einen
Pulper (30) oder Ausschußbehälter geführt wird.
18. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß beide Trennelemente (20, 22) innerhalb der Materialbahn (10)
angesetzt werden und entsprechend innerhalb dieser Materialbahn
(10) mit der Trennung begonnen wird.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest ein Trennelement (20, 22) bereits außerhalb der
Materialbahn aktiviert wird.
20. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Randstreifen (24) und die Restbahn (28) bis zum Breitfah
ren in einen Pulper (30) oder Ausschußbehälter geleitet werden.
21. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Überführstreifen (26) über wenigstens eine Hilfsüberfüh
reinrichtung, insbesondere Seilführung, Überführband, Luftfüh
rungseinrichtung und/oder dergleichen, zu der nachfolgenden Ma
schinensektion (14) überführt wird.
22. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Randstreifen (24) mit einer Breite erzeugt wird, die in einem
Bereich von etwa 50 mm bis etwa 300 mm, und vorzugsweise in ei
nem Bereich von etwa 50 mm bis etwa 250 mm liegt.
23. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Überführstreifen (26) mit einer Breite erzeugt wird, die in
einem Bereich von etwa 50 mm bis etwa 400 mm, und vorzugsweise
in einem Bereich von etwa 50 mm bis etwa 200 mm liegt.
24. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Überführstreifen (26) so erzeugt wird, daß dessen dem be
treffenden Bahnrand (32) am nächsten gelegene Kante (36) zum
Stuhlungsrand (40) bzw. zu den Seilführungen einen Abstand (B1,
B2) aufweist, der größer als etwa 150 mm ist.
25. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Überführstreifen (26) so erzeugt wird, daß dessen dem be
treffenden Bahnrand (32) am nächsten gelegene Kante (36) zum
Stuhlungsrand (40) bzw. zu den Seilführungen einen Abstand (B1,
B2) aufweist, der in einem Bereich von etwa 150 mm bis etwa 1000 mm
liegt.
26. Vorrichtung zum Überführen einer flexiblen Materialbahn (10), ins
besondere Papier- oder Kartonbahn, von einer vorangehenden (12)
zu wenigstens einer nachfolgenden Sektion (14, 16) einer der Her
stellung und/oder Behandlung der Materialbahn (10) dienenden
Maschine (18), insbesondere Papiermaschine, bei der die Material
bahn (10) mittels zweier Trennelemente (20, 22) in einen sich in
Bahnlaufrichtung (L) erstreckenden Randstreifen (24), einen daran
angrenzenden Überführstreifen (26) sowie die an diesen Überführ
streifen (26) angrenzende Restbahn (28) zerteilbar ist, insbesondere
zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß Mittel vorgesehen sind, um den Randstreifen (24) seitlich vom
Überführstreifen (26) weg auszulenken und gleichzeitig zu straffen.
27. Vorrichtung nach Anspruch 26,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Auslenkung des Randstreifens (24) wenigstens eine Luft
strahlerzeugungseinrichtung vorgesehen ist.
28. Vorrichtung nach Anspruch 26 oder 27,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Auslenkung des Randstreifens (24) eine Leitvorrichtung
vorgesehen ist.
29. Vorrichtung nach Anspruch 28,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Leitvorrichtung eine Leitfläche besitzt, die in Laufrichtung
(L) des Randstreifens (24) betrachtet von einer flachen Ebene am
Beginn im Bereich der Aufnahme des Randstreifens (24) in eine ge
krümmte, nach außen zeigende Kontaktfläche für den Randstreifen
(24) übergeht.
30. Vorrichtung nach Anspruch 28,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Leitvorrichtung mehrere, insbesondere drei, zumindest im
wesentlichen ebene, mit seitlichen Wangen versehene, kaskaden
förmig angeordnete Leitbleche umfaßt.
31. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die vorzugsweise quer zur Bahnlaufrichtung (L) verfahrbaren
Trennelemente (20, 22) über eine elektronische Steuerung (48) an
steuerbar sind.
32. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zunächst das dem betreffenden Bahnrand (32) am nächsten
gelegene Trennelement (20) aktivierbar ist, um den Randstreifen (24)
zu erzeugen, und anschließend bei bereits gestrafftem und ausge
lenktem Randstreifen (30) das andere Trennelement (22) aktivierbar
ist, um den Überführstreifen (26) zu erzeugen.
33. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß nach einer Überführung des Überführstreifens (26) zu wenig
stens einer nachfolgenden Maschinensektion (14, 16) das vom be
treffenden Bahnrand (32) weiter entfernte Trennelement (22) zum
gegenüberliegenden Bahnrand (34) verfahrbar ist, um die Restbahn
(28) abzutrennen.
34. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß nach einer Überführung des Überführstreifens (26) zu wenig
stens einer nachfolgenden Maschinensektion (14, 16) das dem be
treffenden Bahnrand (32) am nächsten gelegene Trennelement (20)
zum betreffenden Bahnrand (32) verfahrbar ist, um den Randstrei
fen (24) abzutrennen.
35. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Überführstreifen (26) zumindest zu Beginn des Überführ
vorgangs im Bereich des betreffenden Bahnrandes (32) erzeugt wird.
36. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Überführstreifen (26) zunächst in einem kleineren Abstand
(A1) zum betreffenden Bahnrand (32) erzeugt und der Abstand vom
Bahnrand (32) anschließend durch entsprechendes Verfahren der
Trennelemente (20, 22) in Querrichtung vergrößert wird.
37. . Vorrichtung nach Anspruch 36,
dadurch gekennzeichnet,
daß der maximale Abstand (A2) des Überführstreifens (26) zum be
treffenden Bahnrand (32) kleiner ist als dessen Abstand zum gegen
überliegenden Bahnrand (34).
38. Vorrichtung nach Anspruch 36 oder 37,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Überführstreifen (26) durch Verfahren der Trennelemente
(20, 22) in Querrichtung bezüglich wenigstens einer (16) nachfol
genden Maschinensektion (16) entsprechend positionierbar ist.
39. Vorrichtung nach Anspruch 38,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Überführstreifens (26) so positionierbar ist, daß dieser in
der betreffenden nachfolgenden Maschinensektion (16) schließlich
in seiner gesamten Breite erfaßt wird.
40. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Überführstreifen (26) zu dessen Überführung in wenigstens
eine erste Maschinensektion (14) zunächst in einem kleineren Ab
stand (A1) zum betreffenden Bahnrand (32) erzeugt und der Ab
stand vom Bahnrand (32) anschließend zur Überführung in wenig
stens eine weitere Maschinensektion (16) durch entsprechendes
Verfahren der Trennelemente (20, 22) in Querrichtung vergrößert
wird.
41. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die jeweils gewünschte Breite des Überführstreifens (26) durch
entsprechendes Verfahren der Trennelemente (20, 22) in Querrich
tung einstellbar ist.
42. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Trennelement (20, 22) jeweils ein berührungslos arbeitendes
Trennelement, insbesondere Wasserstrahl- oder Laserstrahl-
Trennelement, oder ein mechanisches Schneidelement, insbesonde
re Messer- oder Kreismesserelement, vorgesehen ist.
43. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß berührungslos arbeitende Trennelemente (20, 22) vorgesehen
sind und der Trennvorgang auf dem letzten Trockenzylinder (44) ei
ner Papiermaschine (18) erfolgt.
44. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Trennelemente (20, 22) mechanisch arbeitende Schneid
elemente vorgesehen sind und der Trennvorgang in einem nicht ge
stützten Zug der Materialbahn (10) erfolgt.
45. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß beide Trennelemente (20, 22) innerhalb der Materialbahn (10)
ansetzbar sind, um entsprechend innerhalb dieser Materialbahn
(10) mit der Trennung zu beginnen.
46. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 26 bis 44,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest ein Trennelement (20, 22) bereits außerhalb der
Materialbahn (10) aktivierbar ist.
47. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet
daß zum Überführen des Überführstreifens (26) zu der nachfolgen
den Maschinensektion (14) wenigstens eine Hilfsüberführeinrich
tung, insbesondere Seilführung, Überführband, Luftführungsein
richtung und/oder dergleichen, vorgesehen ist.
48. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Trennelemente (20, 22) so ansteuerbar sind, daß der Rand
streifen (24) mit einer Breite erzeugt wird, die in einem Bereich von
etwa 50 mm bis etwa 300 mm, und vorzugsweise in einem Bereich
von etwa 50 mm bis etwa 250 mm liegt.
49. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Trennelemente (20, 22) so ansteuerbar sind, daß der Über
führstreifen (26) mit einer Breite erzeugt wird, die in einem Bereich
von etwa 50 mm bis etwa 400 mm, und vorzugsweise in einem Be
reich von etwa 50 mm bis etwa 200 mm liegt.
50. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Trennelemente (20, 22) so ansteuerbar sind, daß die dem
betreffenden Bahnrand (32) am nächsten gelegene Kante (36) des
erzeugten Überführstreifens (26) zum Stuhlungsrand (40) bzw. zu
den Seilführungen einen Abstand (B1, B2) aufweist, der größer als
etwa 150 mm ist.
51. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Trennelemente (20, 22) so ansteuerbar sind, daß die dem
betreffenden Bahnrand (32) am nächsten gelegene Kante (36) des
erzeugten Überführstreifens (26) zum Stuhlungsrand (40) bzw. zu
den Seilführungen einen Abstand (B1, B2) aufweist, der in einem
Bereich von etwa 150 mm bis etwa 1000 mm liegt.
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