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DE69703620T2 - Elastische mittel zum aufrollen eines rollvorhangs - Google Patents

Elastische mittel zum aufrollen eines rollvorhangs

Info

Publication number
DE69703620T2
DE69703620T2 DE69703620T DE69703620T DE69703620T2 DE 69703620 T2 DE69703620 T2 DE 69703620T2 DE 69703620 T DE69703620 T DE 69703620T DE 69703620 T DE69703620 T DE 69703620T DE 69703620 T2 DE69703620 T2 DE 69703620T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
shaft
elastic means
support
curtain
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69703620T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69703620D1 (de
Inventor
Giovanni Bergamaschi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sunproject SRL
Original Assignee
Sunproject SRL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from IT96BO000085 external-priority patent/IT242388Y1/it
Priority claimed from IT96BO000084 external-priority patent/IT242387Y1/it
Application filed by Sunproject SRL filed Critical Sunproject SRL
Application granted granted Critical
Publication of DE69703620D1 publication Critical patent/DE69703620D1/de
Publication of DE69703620T2 publication Critical patent/DE69703620T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/56Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
    • E06B9/68Operating devices or mechanisms, e.g. with electric drive
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/56Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
    • E06B9/60Spring drums operated only by closure members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

    Hintergrund der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft die Herstellung eines Rollvorhangs oder einer ähnlichen Vorrichtung, die zum Verdunkeln von Fenstern, zum Verhindern des Eintretens von Insekten oder ähnlichem verwendet wird.
  • Die Erfindung betrifft insbesondere die Konfiguration eines elastischen Mittels zum Aufrollen des Vorhangs, von dessen Trägern, sowie eines Verbindungssystems zwischen einer Rollen-Trägerwelle und dem elastischen Mittel zum Aufrollen.
  • Stand der Technik
  • Diese Vorhänge, die üblicherweise auch als Rollos oder Rollvorhänge bezeichnet werden, sind im allgemeinen auf eine Rolle gewickelt, die in einer horizontalen Position innerhalb eines kastenähnlichen Gehäuses drehbar gelagert ist, das im Bereich einer inneren oberen Kante eines Fensters angeordnet ist.
  • Die Rolle kann sich zum Abrollen und nachfolgenden Aufrollen des Vorhangs axial drehen.
  • Alle Arten von Rollvorhängen lassen sich entsprechend der Art ihres Abroll- und Aufroll-Mechanismus in zwei Gruppen einteilen. Eine dieser Gruppen umfasst ein elastisches Mittel, im allgemeinen eine Schraubenfeder, die innerhalb der Wickelrolle liegt und an dieser befestigt ist, so dass die abrollende Drehung ihre Torsion bewirkt und die sich daraus ergebende elastische Reaktion später zum Aufrollen des Vorhangs verwendet werden kann.
  • Der Vorhang wird durch direktes Ziehen nach unten abgerollt und dann mit einem geeigneten Feststellmittel in einer gewünschten Position verriegelt, bis er wieder aufgerollt wird.
  • Bei einer anderen Art von Vorhang ist kein elastisches Mittel vorhanden, sondern der Vorhang wird auch zum Aufrollen manuell betätigt.
  • An dem Rollenkopf ist eine kleine Riemenscheibe befestigt, die eine geeignet geformte Nut aufweist, in der eine Bestätigungskette zum Abrollen und Aufrollen des Vorhangs geführt ist.
  • Bei der ersten Art von Vorhang ist ein Ende des elastischen Mittels fest an der Rolle befestigt, während das anderen Ende an dem Fensterrahmen befestigt ist, so dass das elastische Mittel beim Abrollen des Vorhangs gespannt wird.
  • Es ist bekannt, zur Vermeidung von Wellen an der Feder eines ihrer Enden an einem sich in Längsrichtung bewegenden Element zu befestigen, das sich innerhalb der Rolle befindet und das sich zusammen mit der Rolle dreht.
  • Es ist klar, dass bei einem Vorhang mit einer bestimmten Länge, der das Ende der abrollenden Hubbewegung erreicht, jedoch trotzdem eine große Anzahl von Drehungen an der Rolle erforderlich ist und die elastische Reaktion der Feder und die Torsionsspannung beträchtlich sein werden.
  • Diese Tatsache führt zu einem Problem bei der Dimensionierung der zu verwendenden Federn, die in keinem Fall eine elastische Reaktion ausüben, die der notwendigen Kraft zum gleichmäßigen Aufrollen des Vorhangs entspricht.
  • Darüberhinaus müssen die Halter der Aufroll-Feder der zu bewirkenden elastischen Reaktion entsprechen. Dies führt dazu, dass die Abmessungen der Halter relativ groß werden und sich auch die Gesamtkosten für die Herstellung des Vorhangs erhöhen.
  • Weiterhin ist auch die Montage der Aufroll-Anordnung sehr aufwendig, da die Anordnung das Verbindungselement zwischen der Rolle und einem Ende der Aufroll-Feder, die Feder und eine Welle umfasst, die durch die gesamte Rolle läuft und mit der das andere Ende der Feder an dem den Vorhang enthaltenden Gehäuse befestigt ist.
  • Alle diese Elemente müssen innerhalb der Rolle zusammengebaut und an ihre transversale Abmessung angepasst werden, die mit der Breite des Vorhangs korrespondiert.
  • Folglich ist das Problem der Federspannung dann besonders schwerwiegend, wenn ein langer und schmaler Vorhang abgerollt und aufgerollt werden soll, da dann die Länge der Feder nicht groß genug ist und diese somit sehr stark gespannt wird.
  • Im Falle eines vollständig manuell betätigten Vorhangs, der auch als Reibungsvorhang bezeichnet wird, hat das Fehlen einer elastischen Reaktion zur Folge, dass eine beträchtliche Kraft zum Aufrollen des Vorhangs notwendig ist, wobei diese Kraft mit der Länge des abgerollten Vorhangs ansteigt.
  • Um dieses Problem zu lösen, muss der Durchmesser der treibenden Riemenscheibe so groß sein, dass das Aufrollen und Abrollen des Vorhangs mit geringer Mühe möglich ist und auch die Betätigungskette klein gehalten werden kann. Die Abmessungen des Halters müssen jedoch in Abhängigkeit von dem Drehmoment festgelegt werden, das in den Bereichen der Enden der Rolle ausgeübt wird. Dies beeinflusst die Gesamtabmessungen des den Vorhang enthaltenden Gehäuses.
  • Ein weiteres, im Zusammenhang mit den bekannten Reibungsvorhängen bestehendes Problem besteht darin, dass die Möglichkeit gegeben sein muss, die Vorrichtung zum Abrollen und Aufrollen sowohl an einer Seite, als auch an der anderen Seite des Fensterrahmens, an dem der Vorhang montiert wird, anzubringen, da dies zum Beispiel durch die Umgebung, in der der Vorhang montiert wird, bedingt sein kann.
  • Um dieses Ergebnis herbeizuführen, sind im Stand der Technik zwei Wege bekannt. Ein erster Weg besteht darin, sowohl die Komponenten des Aufroll-Systems, als auch die Komponenten des Verbindungs systems in zwei Serien herzustellen, die sich spiegelbildlich voneinander unterscheiden. In Abhängigkeit von den Gegebenheiten und der Notwendigkeit werden dann die Komponenten der einen oder der anderen Serie verwendet.
  • Ein zweiter Weg besteht darin, nur die Aufroll-Federn in zwei verschiedenen Serien herzustellen, wobei die Federn der Serien die gleiche elastische Konstante aufweisen, jedoch in entgegengesetzten Richtungen gewickelt sind.
  • Es liegt auf der Hand, dass diese Tatsache ein beträchtliches Problem darstellt und dass die Herstellung der Rollvorhänge nach diesen beiden Alternativen sowie die Lieferung und die Lagerhaltung hohe Kosten verursachen. Weiterhin ist auch die Wartung der auf eine der beschriebenen Weisen hergestellten Vorhänge relativ kompliziert und aufwendig.
  • In der GB 222.936 von J. Hartley und G. R. Thornborough sind verbesserte Mittel zum Sichern und Montieren von Spiralfedern beschrieben, die in sich drehenden Verschlüssen und ähnlichem verwendet werden. Um mehr Leistung zum Heben oder Senken der Verschlüsse bereitzustellen, umfassen die verbesserten Mittel zylindrische Kerne oder Blöcke, die zwei (oder mehr) Durchmesser aufweisen, wobei jeder Durchmesser spiralförmig mit einer Nut versehen ist, um eine entsprechende Feder aufzunehmen.
  • Dies ermöglicht die Montage von zwei (oder mehr) Federn, um den Verschluss aufzurollen, wobei die Federn mit der Rolle an einer Seite mittels eines Kerns und mit der inneren Welle an der anderen Seite mittels eines Blocks verbunden sind.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, verbesserte elastische Mittel vorzuschlagen, die eine elastische Reaktion in einer gleichmäßigeren Weise und angepasst an die effektiv notwendige Kraft zur Verfügung stellen, die notwendig ist, um den Vorhang aufzurollen, wenn er von der Rolle abgerollt ist.
  • Weiterhin soll mit der Erfindung ein elastisches Mittel mit begrenzten Abmessungen vorgeschlagen werden, das eine Anordnung bildet, die unabhängig von der Länge der Rolle schnell und einfach in die Rolle eingesetzt werden kann. Dies wird mit einer geeigneten Verbindungseinrichtung erzielt, mit der nicht nur ein Ende des elastischen Mittels an der Rolle verriegelt wird, so dass diese elastisch beaufschlagt wird, sondern mit der auch die Größe der Torsion vermindert wird, der diese ausgesetzt sind, wenn die Rolle gedreht wird.
  • Die oben erwähnten Merkmale verbessern nicht nur die Arbeitsweise des Vorhangs, sondern vermindern auch die zur Herstellung erforderlichen Gesamtkosten.
  • Weiterhin sollen mit der Erfindung die Verbindungsmittel verbessert werden, die das elastische Mittel mit der Rolle und der die Rolle tragenden Welle in einer Weise verbinden, dass eine spiegelähnliche Verschiebung der Aufroll-Einrichtung an jeder Seite des Fensters, an dem der Rollvorhang zu montieren ist, einfach und schnell möglich wird, ohne dass es erforderlich ist, Teile auszutauschen oder zwei Sätze herzustellen.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Diese Aufgaben werden mit einem elastischen Mitteln zum automatischen Aufrollen eines Rollvorhangs oder entsprechend zum Kompensieren des Gewichtes eines Reibungsvorhangs während eines manuellen Aufrollens des Vorhangs gelöst, mit einer durch einen stationären Rahmen in einer horizontalen Position drehbar gelagerten Rolle, wobei das elastische Mittel Schraubenfedern umfasst, die an einem Ende fest an einem gemeinsamen Träger befestigt sind, der mit einer Welle der Rolle verbunden ist, und die mit dem anderen Ende jeder Schraubenfeder an einem entsprechenden Träger- und Zwangselement befestigt sind, das geometrisch an die Rolle gekoppelt ist, wobei der gemeinsame Träger durch einen stufenweise konischen Zylinder gebildet ist, der gestufte Sektionen abgrenzt, wobei jede Feder mit einem Presssitz an einer korrespondierenden Sektion ruht. Die elastischen Mittel sind dadurch gekennzeichnet, dass jedes der Träger- und Zwangselemente einen Zylinder, an dem eine korrespondierende Feder befestigt ist, eine erhobene Kante, die geometrisch mit der inneren Fläche der Rolle eingreift, sowie einen axial in dem Zylinder ausgebildeten Hohlraum umfasst, so dass eine Feder mit einem kleineren Durchmesser hindurchgeführt werden kann.
  • Die Welle ist mit dem stationären Rahmen über einen Geschwindigkeitsreduzierer verbunden, um eine Torsion des elastischen Mittels mit einer Größe zu erzeugen, die in Bezug auf die Drehung der Rolle reduziert ist.
  • Das Ende der Welle liegt nahe dem ganz äußeren Träger- und Zwangselement und dem Geschwindigkeitsreduzierer, die zusammen mit der Gruppe von Federn, ihren Haltern, der Welle und dem äußeren Träger-Zylinderkörper eine kompakte Anordnung bilden, die unabhängig von der Länge der Rolle in diese eingeführt wird.
  • Der Geschwindigkeitsreduzierer umfasst folgende Elemente: eine Kappe, die mindestens teilweise in einen Kopf der Rolle eingeführt ist, wobei deren Hohlraum nach außen gedreht und geometrisch mit der Rolle verbunden ist; ein inneres Ringrad (Zahnrad), das innerhalb des Hohlraums und eines Durchgangslochs ausgebildet ist, durch das die Welle frei hindurchtritt; eine Mehrzahl von Planetenrädern, die durch einen Planetenträger mit einem konzentrischen Loch so gehalten sind, dass sie mit dem Ringrad eingreifen, wobei in das konzentrische Loch das Ende der Welle, das gegenüber dem an dem elastischen Mittel befestigten Ende liegt, eingeführt und geometrisch mit diesem verbunden ist; einen äußeren zylindrischen Trägerkörper, der in einer festen Position an dem stationären Rahmen befestigt ist und einen sich axial erstreckenden, gezahnten Vorsprung aufweist, der zwischen die Planetenräder geführt ist und mit diesen eingreift, um ein Sonnenrad des Planetengetriebe-Zuges zu bilden.
  • Eine koaxiale Scheibe hält die Welle konzentrisch zu der Rolle und ist drehbar an der Welle in dem Bereich ihres Endes befestigt, das näher an dem ganz äußeren Träger- und Zwangselement liegt.
  • Eine geometrische Verbindung zwischen der Welle und dem gemeinsamen Feder-Halter wird mit einem eine Verbindung treibenden Mittel erzielt, das keilförmige, an der Welle ausgebildete Elemente umfasst, die an in dem Träger ausgebildete keilförmige Löcher angepasst sind, so dass die Welle darin gleiten kann und dadurch ein Entfernen und Verschieben der Welle möglich ist.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Die Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung mit Bezug auf die Zeichnung. Es zeigt:
  • Fig. 1 eine Explosionsdarstellung eines erfindungsgemäßen Aufroll-Systems für einen Vorhang;
  • Fig. 2 eine Schnittansicht eines Kopfes der Rolle, mit dem ein im folgenden beschriebener Verbindungsmechanismus verbunden ist;
  • Fig. 3 und 4 zwei Schnittansichten entlang der Ebenen III-III und IV-IV in Fig. 2;
  • Fig. 5 eine Schnittansicht von zwei nicht benachbarten Teilen der Rolle, die mit rollenden elastischen Mitteln gemäß der Erfindung versehen sind;
  • Fig. 6 und 7 Querschnittsansichten der Rolle entlang der Ebenen VI-VI und VII-VII in Fig. 5;
  • Fig. 8 eine Schnittansicht eines Kopfes der Rolle, mit der elastische Mittel verbunden sind, die den Mechanismus eines Reibungsvorhangs verbinden;
  • Fig. 9 und 10 zwei Schnittansichten entlang der Ebenen IX-IX und X-X in Fig. 2.
  • Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung
  • Das im folgenden beschriebene elastische Aufroll-Mittel kann mit beiden Arten von Vorhängen verwendet werden, das heißt zum Aufrollen sowohl mit einer Aufroll-Feder, als auch von Reibungsvorhängen, im letztgenannten Fall kompensiert das elastische Mittel das Gewicht des Vorhangs.
  • Zur Vereinfachung der Beschreibung soll trotzdem auf einen Aufroll-Vorhang mit einer Aufroll-Feder Bezug genommen werden.
  • Gemäß den Fig. 1, 5, 6 und 7 ist die Rolle 19, auf der der Vorhang 20 aufgerollt wird, drehbar in einer horizontalen Position mit einem stationären Element 35 gelagert, mit dem ein Ende des elastischen Mittels über eine Welle 2 verbunden ist, die sich innerhalb der Rolle über eine Verbindungs-Reduzierereinrichtung 30 erstreckt, die im folgenden beschrieben wird.
  • Das andere Ende des elastischen Mittels 50 ist direkt an der Rolle 19 befestigt und wird gemäß folgender Beschreibung zusammen mit der Rolle gedreht.
  • Das elastische Mittel 50 umfasst eine Mehrzahl von Schraubenfedern 26, 27, 28, wobei zum Beispiel drei Federn vorgesehen sein können. Darüberhinaus kann die Anzahl der Federn jedoch beliebig sein und wird nur durch die Abmessungen der Rolle 19 und die Größe der verwendeten Federn beschränkt.
  • Im Bereich eines gemeinsamen Endes sind die Federn 26, 27, 28 fest an einem gemeinsamen Träger 15 befestigt, der mit der Welle 2 verbunden ist. Die geometrische Verbindung zwischen der Welle 2 und dem gemeinsamen Feder-Träger 15 wird mit einem eine Verbindung treibenden Mittel mit Keilen erzielt, die auf der Welle ausgebildet und an keilförmige Löcher in dem Träger 15 angepasst sind, der somit entlang der Welle gleiten kann.
  • Gemäß Fig. 5 umfasst der gemeinsame Träger 15 einen stufenweise kegeligen Zylinder, der gestufte Sektionen 16, 17, 18 bildet. Jede Feder ruht mit einer Preßpassung an einer korrespondierenden Sektion.
  • Die anderen Enden der Schraubenfedern 26, 27, 28 sind an entsprechenden Träger- und Zwangselementen 36, 37, 38 befestigt, die in die Rolle 19 in geometrischer Verbindung mit dieser eingeführt sind.
  • Jedes dieser Träger- und Zwangselemente 36, 37, 38 umfasst einen Zylinder, an dem eine entsprechende Feder befestigt ist und eine erhobene Kante 46, 47, 48, die geometrisch mit der inneren Fläche 19a der Rolle 19 und eines Hohlraums 38a, 37a eingreift, der axial in den entsprechenden Zylinder 38, 37 eingebracht ist, so dass eine Feder mit einem geringeren Durchmesser hindurchgeführt werden kann.
  • Diese elastischen Mittel ermöglichen die Verwendung von Federn mit verschiedenen Abmessungen und verschiedenen Federkonstanten und nicht, wie bei bekannten Rollvorhängen, nur die Verwendung einer einzigen Feder.
  • Dadurch ist es möglich, selektiv die Größe der elastischen Reaktion jeder Feder festzulegen und somit die elastische Reaktion der Gruppe von Federn wesentlich genauer einzustellen.
  • Es wird somit eine elastische Reaktion erzielt, die wesentlich weicher und während des Abrollens des Vorhangs wesentlich gleichmäßiger ist.
  • Mit getrennten Trägerelementen für jede Feder ist es möglich, Federn mit sehr unterschiedlicher Länge oder mit einer Vorspannung zu montieren. Zum Beispiel können eine oder mehrere Federn eine in Bezug auf die anderen Federn entgegengesetzte Richtung haben, so dass sie erst ab einem vorbestimmten Punkt des Abrollens des Vorhangs wirksam werden.
  • Dieses Ergebnis kann noch weiter verbessert werden, wenn die Welle 2 an einem Reduzierer 30 befestigt ist, der mit dem stationären Element 35 und der Rolle 19 verbunden ist.
  • Der sich ergebende Vorteil besteht darin, dass die elastische Reaktion der Federn innerhalb eines in stärkerem Maße begrenzten Bereiches von Werten gehalten wird und somit genauer mit dem Gewicht des abgerollten Vorhangs korrespondiert und sich allmählich erhöht, wenn der Vorhang abgerollt wird.
  • Gemäß den Fig. 1 bis 7 umfasst der Reduzierer 30 ein Kappenelement 1, das teilweise in einen Kopf der Rolle 19 eingeführt ist, so dass sein Hohlraum nach außen gedreht ist.
  • Wie aus Fig. 3 deutlich wird, ist die äußere Fläche 1a des Kappenelementes 1 an die innere Fläche 19a der Rolle 19 angepasst, so dass eine Drehung der Rolle auch eine Drehung des Kappenelementes 1 zur Folge hat.
  • Der Hohlraums 1b des Kappenelementes 1 bildet ein inneres Ringrad (Zahnrad) 21 und hat in seinem Boden ein konzentrisches Durchgangsloch, durch das die Welle 2 frei hindurchtreten kann.
  • Die Vorrichtung umfasst auch eine Mehrzahl von Planetenrädern 3, die mit einem Ankerelement oder einem Planetenträger 5 so gehalten sind, dass sie mit dem Ringrad 21 eingreifen, wobei der Planetenträger ein konzentrisches Loch 5a auf weist, in das das Ende der Welle 2, das gegenüber dem an dem elastischen Mittel 50 befestigten Ende liegt, mit geometrischer Verbindung eingeführt ist.
  • Die Welle ist innerhalb des Lochs durch fixierende Schrauben bekannter Art oder mit Klebstoff verriegelt.
  • Der Planetenträger 5 ist mit einer perforierten Platte 4 kombiniert, die die Planetenräder 3 in ihren Positionen an den entsprechenden Trägerstiften hält.
  • Die Rolle wird schließlich außen durch einen zylindrischen Körper 6 gehalten, der durch eine geometrische Verbindung mit seiner Welle 8 in einer festen Position zu dem stationären Element 35 befestigt ist.
  • Der zylindrische Körper 6 ist mit der Möglichkeit einer reziproken Drehung in den Hohlraum 1b des Kappenelementes 1 eingesetzt und weist einen gezahnten Vorsprung 7 auf, der sich in Axialrichtung erstreckt und der zwischen die Planetenräder 3 eingeführt ist, so dass das Sonnenrad des Planetengetriebe-Zuges gebildet wird, der neben dem gezahnten Vorsprung 7 die Planetenräder 3 und das innere Ringrad 21 gemäß der Darstellung in Fig. 3 umfasst.
  • Die soweit beschriebenen Elemente sind von der Kappe 1 umschlossen, die in den Kopf der Rolle 19 eingeführt wird.
  • Die Fig. 8, 9 und 10 zeigen die gleiche Vorrichtung in einem an einem Reibungsvorhang montierten Zustand, der mit einer Kette 22 abgerollt und aufgerollt wird, die in einer entsprechend geformten Nut in einer kleinen Riemenscheibe 9, die sich an der ganz außen liegenden Kante des Kappenelementes 1 befindet, geführt ist.
  • Nachfolgend soll nun die Arbeitsweise der Vorrichtung beschrieben werden.
  • Wenn im Falle des in Fig. 4 gezeigten automatischen Aufroll-Vorhangs der Vorhang durch direkte Betätigung einer Schnur 20, die in Richtung des Pfeils T gezogen wird, abgerollt wird, oder wenn eine an der Riemenscheibe 9 des Kappenelementes 1 montierte Kette 22 gezogen wird, bestimmt die Drehung der Rolle 19 die Torsion des Endes des daran befestigten elastischen Mittels 50. Zur gleichen Zeit dreht diese jedoch auch das Kappenelement 1, so dass das Ringrad 21 die Rotation der Planetenräder 3 in Bezug auf ein durch den gezahnten Vorsprung 7 gebildetes Sonnenrad bestimmt.
  • Folglich wird der Planetenträger 5 mit Winkelverschiebungen, die in Bezug auf diejenigen der Rolle 19 reduziert sind, gedreht.
  • Der Planetenträger überträgt die Rotationsbewegung auf die Welle 2, die über den gemeinsamen Träger 15 auf die Federn 26, 27, 28 mit einer in Bezug auf die Rotation der Rolle 19 reduzierten Größe einwirkt, die direkt auf die Träger- und Zwangselemente 36, 37, 38 einwirkt.
  • Da die Drehrichtungen aller dieser Elemente gleich sind, ist das elastische Mittel 50 einer reduzierten Torsionsspannung ausgesetzt, die mit der Differenz zwischen den Winkelverschiebungen korrespondiert, das heißt mit der durch die Verbindungseinrichtung 30 bewirkten Reduktionsrate korrespondiert.
  • All dies ermöglicht die Anwendung der gleichen Torsionsgröße des elastischen Mittels 50 entlang des Abroll-Weges, der größer sein kann, als bei bekannten Aufroll-Vorrichtungen für Vorhänge.
  • Dies bedeutet, dass Vorhänge mit normaler Länge, die mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ausgerüstet sind, eine im Vergleich zu Vorhängen, die mit bekannten Aufroll-Vorrichtungen versehen sind, reduzierte Torsionsspannung erfordern.
  • Die Welle 2 hat eine solche Größe, dass ihr Ende in der Nähe des ganz außen liegenden Träger- und Zwangselementes bleibt. An dieser Stelle ist sie mit einer koaxialen Scheibe 11 oder einem anderen Element mit im wesentlichen zylindrischem Querschnitt versehen, das die Welle 2 konzentrisch zu der Rolle 19 hält.
  • Ein besonderer Vorteil, der sich aus der Anwendung einer Gruppe von Federn 50, die mit dem elastischen Mittel und der Verbindungseinrichtung 30 zusammenwirken, ergibt, liegt in der Möglichkeit, die Länge der Federn zu reduzieren.
  • Dies ermöglicht zusammen mit der Tatsache, dass die Welle 2 nicht wie bei bekannten Vorhängen durch die gesamte Rolle hindurchtritt, eine beträchtliche Reduzierung der Länge der gesamten Gruppe, die außerdem unabhängig von der Länge der Rolle 19 ist.
  • Die Verbindungseinrichtung 30 bildet tatsächlich zusammen mit dem elastischen Mittel 50 und der Welle 2 eine kompakte und kleine Gruppe, die in den Bereich eines Kopfes jeder Wickelrolle unabhängig von deren Länge eingesetzt werden kann.
  • Der andere Kopf der Rolle 19 nimmt eine Kappe 12 auf, die drehbar an einem zylindrischen Träger 13 montiert ist, der ähnlich wie der Schaft des zylindrischen Körpers 6 einen Mitnehmer 15 aufweist, der mit einem korrespondierenden Aufnahmesitz eingreift, der in geeigneter Weise in den stationären Rahmen zum Halten der Rolle 19 eingebracht ist.
  • Die Kappe 12 trägt Mittel zum reversiblen Feststellen des Vorhangs in jeder Position, die dieser einnehmen soll, sowie zum Halten, wenn er abgerollt ist.
  • Dies ermöglicht die Anwendung des gleichen Aufroll- Mechanismus für Vorhänge und Rollen mit unterschiedlichen Breiten, so dass die Komponenten eine wesentlich vielseitigere Anwendungsmöglichkeit besitzen.
  • Die kompakte Form des Aufroll-Systems ermöglicht auch seine Anwendung bei Reibungsvorhängen, die manuell auch zum Aufrollen des Vorhangs mittels einer Kette 22 (Fig. 10) betätigt werden, die in diesem Fall nur zur Kompensation des Gewichtes des Vorhangs dient, das in dem Maße ansteigt, in dem der Vorhang von der Rolle 19 abgerollt ist.
  • Das erfindungsgemäße Aufroll-System ermöglicht eine einfache und schnelle spiegelsymmetrische Verschiebung der Aufroll-Vorrichtung an jede Seite eines Fensters, an dem der Aufroll-Vorhang zu montieren ist. Zum Verschieben der Aufroll-Vorrichtung müssen die folgenden Vorgänge ausgeführt werden.
  • Zunächst wird die Verbindungs-Reduziereinrichtung 30 von der Welle 2 entfernt, so dass das Planetenelement 5 freigesetzt und dann von der Welle 2 abgenommen wird. Weiterhin wird auch die Riemenscheibe 9 von der Welle entfernt. Anschließend wird die Welle 2 mit einer einfachen gleitenden Bewegung von dem elastischen Mittel 50 abgezogen, so dass das Ende 2a der Welle neben den an die Rolle gekoppelten Trägerzylindern 36, 37, 38 austritt.
  • Die Welle 2 wird an der gegenüberliegenden Seite mit dem Ende 2a wieder in das elastische Mittel 50, das heißt in den gemeinsamen Träger 15, eingeführt. Schließlich kann die Riemenscheibe 9 und der Planetenträger 5 wieder an der Welle 2 im Bereich des Endes 2a montiert werden, das die Stelle des Endes 2b der Welle 2 eingenommen hat, das die koaxiale Scheibe 11 trägt.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht somit darin, dass das Aufroll-System bei Reibungsvorhängen an der linken oder der rechten Seite des Vorhanggehäuses durch einfache Verschiebung des Systems angeordnet werden kann, ohne dass die Notwendigkeit besteht, zwei Sätze von Teilen herzustellen, die bei der Montage auszuwählen sind.
  • Weiterhin ist auch der Lagerraum für die erforderlichen Komponenten wesentlich kleiner, da die gleiche Anordnung mit dem Aufroll-System an der einen oder der anderen Seite montiert werden kann.
  • Es soll darauf hingewiesen werden, dass die Erfindung mit Bezug auf die Zeichnungen nur anhand eines Beispiel beschrieben wurde, auf das die Erfindung nicht beschränkt ist. Somit sind zahlreiche Abwandlungen möglich, die ebenfalls durch die Erfindung gemäß obiger Beschreibung sowie den folgenden Ansprüchen geschützt sind.

Claims (6)

1. Elastisches Mittel zum automatischen Aufrollen eines Rollvorhangs oder entsprechend zum Kompensieren des Gewichtes eines Reibungsvorhangs während eines manuellen Aufrollens des Vorhangs, mit einer durch einen stationären Rahmen in einer horizontalen Position drehbar gelagerten Rolle, wobei das elastische Mittel (50) eine Mehrzahl von Schraubenfedern (26, 27, 28) umfasst, die an einem Ende fest an einem gemeinsamen Träger (15) befestigt sind, der mit einer Welle (2) der Rolle (19) verbunden ist, und die mit dem anderen Ende jeder der Schraubenfedern (26, 27, 28) an einem entsprechenden Träger- und Zwangselement (36, 37, 38) befestigt sind, das geometrisch an die Rolle (19) gekoppelt ist, wobei der gemeinsame Träger (15) durch einen stufenweise kegeligen Zylinder gebildet ist, der gestufte Sektionen (16, 17, 18) abgrenzt, und wobei jede Feder mit einem Preßsitz an einer korrespondierenden Sektion ruht; wobei das elastische Mittel dadurch gekennzeichnet ist, dass jedes der Träger- und Zwangselemente (36, 37, 38) einen Zylinder, an dem eine korrespondierende Feder befestigt ist, eine erhobene Kante (46, 47, 48), die geometrisch mit der inneren Fläche (19a) der Rolle (19) eingreift, sowie einen axial in dem Zylinder ausgebildeten Hohlraum umfasst, so dass eine Feder mit einem kleineren Durchmesser hindurchgeführt werden kann.
2. Elastisches Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (2) mit dem stationären Rahmen (35) durch Zwischenlagerung eines Geschwindigkeitsreduzierers (30) verbunden ist, der dazu vorgesehen ist, eine Torsionsgröße des elastischen Mittels (59) zu bestimmen, die in Bezug auf die Rotation der Rolle (19) korrespondierend mit ihrer Reduktionsrate vermindert ist.
3. Elastisches Mittel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende der Welle (2) nahe dem ganz äußeren Träger- und Zwangselemente (26) angeordnet ist und dass der Geschwindigkeitsreduzierer (30) zusammen mit der Gruppe von Federn (50), ihren Trägern (15, 36, 32, 38), der Welle (2) und dem äußeren Träger- Zylinderkörper (6) eine kompakte Anordnung bilden, die unabhängig von der Länge der Rolle in die Rolle (19) eingeführt wird.
4. Elastisches Mittel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Reduzierer (30) umfasst: ein Kappenelemente (1), das mindestens teilweise in einen Kopf der Rolle (19) eingeführt ist, wobei sein Hohlraum nach außen gedreht und geometrisch mit der Rolle gekoppelt ist; ein inneres Ringgetriebe (21), das innerhalb des Hohlraums (19a) und eines Durchgangslochs ausgebildet ist, durch das die Welle (2) frei hindurchtritt; eine Mehrzahl von Planetengetrieben (3), die zum Eingriff mit dem Ringgetriebe (21) durch einen Planetenträger (5) mit einem konzentrisch Loch (5a) gehalten werden, in das das Ende der Welle (2), gegenüber dem an dem elastischen Mittel (50) befestigten Ende, mit geometrischer Kopplung eingeführt wird; einen äußeren Träger- Zylinderkörper (6), der in einer festen Position an dem stationären Rahmen (35) befestigt ist und einen sich axial erstreckenden gezahnten Vorsprung (7) aufweist, der zwischen die Planetengetriebe (3) geführt ist und mit diesen eingreift, so dass ein Sonnenrad eines Planetengetriebe-Zuges gebildet wird.
5. Elastisches Mittel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine koaxiale Scheibe (11), die die Welle (2) konzentrisch in Bezug auf die Rolle hält, drehbar an der Welle (2) in dem Bereich ihres näher an dem ganz äußeren. Träger- und Zwangselement liegenden Endes befestigt ist.
6. Elastisches Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die geometrische Verbindung zwischen der Welle (2) und dem gemeinsamen Federträger (15) mit einem eine Verbindung herstellenden Mittel erzielt wird, das auf der Welle ausgebildete Keile sowie angepasste Keillöcher an dem Träger (15) umfasst, so dass die Welle darin gleiten kann und somit daraus entfernt und darin verschoben werden kann.
DE69703620T 1996-05-23 1997-05-20 Elastische mittel zum aufrollen eines rollvorhangs Expired - Lifetime DE69703620T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

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IT96BO000085 IT242388Y1 (it) 1996-05-23 1996-05-23 Organi elastici perfezionati preposti per il riavvolgimento di unatendina su un rispettivo rullo.
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