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DE69700634T2 - Behälter aus halbstarrem Stoff und zugehöriger vorgeschnittener und gestauchter Zuschnitt - Google Patents

Behälter aus halbstarrem Stoff und zugehöriger vorgeschnittener und gestauchter Zuschnitt

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Publication number
DE69700634T2
DE69700634T2 DE1997600634 DE69700634T DE69700634T2 DE 69700634 T2 DE69700634 T2 DE 69700634T2 DE 1997600634 DE1997600634 DE 1997600634 DE 69700634 T DE69700634 T DE 69700634T DE 69700634 T2 DE69700634 T2 DE 69700634T2
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DE
Germany
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walls
base
parallel
plates
attached
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE1997600634
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English (en)
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DE69700634D1 (de
Inventor
Gerard Deharbe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Smurfit Kappa France SAS
Original Assignee
Smurfit Socar SA
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Publication date
Application filed by Smurfit Socar SA filed Critical Smurfit Socar SA
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Publication of DE69700634D1 publication Critical patent/DE69700634D1/de
Publication of DE69700634T2 publication Critical patent/DE69700634T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/001Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper stackable
    • B65D5/0015Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper stackable the container being formed by folding up portions connected to a central panel
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D2301/00Details of blanks
    • B65D2301/10Blanks mutually positioned to minimise waste material upon cutting out the individual blank from a continuous or large sheet

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf neue Behälter aus halbsteifem Werkstoff wie beispielsweise Pappe oder Wellpappe, sowie auf zugeschnittene und gestauchte Zuschnitte, d. h. Zuschnitte, die durch Zusammendrücken des steifen Werkstoffes entlang Linien vormarkiert sind, welche den Falzlinien entsprechen, wobei diese Zuschnitte zur Herstellung dieser Behälter bestimmt sind.
  • Bekanntlich werden quasi alle Behälter aus Pappe oder Wellpappe aus vorgeschnittenen und getauchten Zuschnitten hergestellt, die flach aufgeklappt beim Verwender angeliefert und gelagert und dann direkt am Verwendungsort in Form gebracht und zusammengefügt werden.
  • Die vorliegende Erfindung befaßt sich dabei mit Behältern der als Schiffchen oder Steige bezeichneten Art, welche in ihrem oberen Abschnitt einen offenen Korpus aufweisen, wobei diese Körper einen rechteckförmigen oder quadratischen Boden besitzen, sowie zwei erste parallele Wandungen, die über zwei parallele Biegelinien an den Boden angesetzt sind, und zwei zweite parallele Wandungen, welche über senkrecht zu den ersten verlaufende parallele Biegelinien am Boden angesetzt sind, wobei die ersten und zweiten Wandungen senkrecht zum Boden aufgerichtet sind und die beiden ersten Wandungen an ihren beiden seitlichen Enden Laschen aufweisen, die über eine senkrecht zum Boden verlaufende Biegelinie daran angesetzt sind und zur Anlage gegen die Innenfläche der zweiten angrenzenden Wandungen dienen.
  • Die Verschnitte an Pappe bzw. Wellpappe, die sich beim Zuschneiden der für die Herstellung dieser Behälter bestimmten Zuschnitte ergeben, stellen in doppelter Hinsicht ein Problem dar:
  • - zum einen bedeuten diese Verschnitte einen beträchtlichen Verlust an Ausgangsmaterial, der 10% der verwendeten Menge an Pappe bzw. Wellpappe erreichen und sogar noch übersteigen kann, was sich in erhöhten Mehrkosten bei der Herstellung niederschlägt,
  • - zum anderen macht die Beseitigung dieser Verschnitte, die nicht wieder verwendbare Abfälle darstellen, die Arbeitsgänge beim Zuschneiden und Stauchen von Zuschnitten hintereinander deutlich komplizierter.
  • Aus der europäischen Patentschrift EP-A-09 326 451 ist bereits eine Verpackung aus Pappe bekannt, welche einen rechteckigen Boden aufweist, bei welchem entlang seiner beiden parallelen Seiten über Biegelinien zwei erste Wandungen angelenkt sind, wohingegen zwei zweite Wandungen entlang der beiden anderen Seiten über senkrecht zu den ersteren verlaufende Biegelinien am Boden angelenkt sind, wobei die ersten und zweiten Wandungen senkrecht zum Boden aufgerichtet sind und die ersten Wandungen jeweils an ihren Enden eine Lasche aufweisen, die über eine Biegelinie ansetzt, wobei jede Lasche gegen die Innenfläche der angrenzenden zweiten Wandung zur Anlage kommt. Im oberen Teil der beiden an die selbe erste Wandung angesetzten Laschen stehen Stapelnasen über, wohingegen die an der ersten parallelen Wandung anschließenden Laschen kürzer sind und keine Stapelnasen besitzen. Wie in Fig. 4 der vorliegenden europäischen Anmeldung dargestellt, ist es somit möglich, Zuschnitte in direkt aneinander anstoßender Position zuzuschneiden, wobei die Laschen mit den Stapelnasen eines Zuschnitts sich an die Form des Endes der Laschen ohne Nasen an einem anschließenden Zuschnitt anlegen. Wegen der geringeren Länge dieser letzteren Laschen entstehen jedoch während des Zuschneidens der aneinander angrenzend gelegten Zuschnitte erhebliche Schnittabfälle an Pappe. Außerdem ist es nicht möglich, diese Art von Nasen an irgendwelche Art von Verpackung anzupassen, da die Stapelnasen auf zwei an derselben Wandung angesetzten Laschen vorgesehen sind.
  • Außerdem sind aus der US-PS A-3 003 674 Behälter aus Pappe bekannt, welche einen Korpus und einen über eine Biegelinie auf einer Seitenwandung des Korpus angelegten Deckel aufweisen, wobei diese Behälter aus Zuschnitten gebildet werden, die in aneinander anschließender Position praktisch ohne Verschnitt zugeschnitten werden.
  • Der Erfindung zielt nun darauf ab, Behälter vorzuschlagen, die sich in analoger Weise aus Zuschnitten herstellen lassen, welche ein derartiges Profil aufweisen, daß sie während des Zuschneidens aus ein und demselben Bogen aus halbsteifem Werkstoff entlang ihrer freien Kanten eng in die anschließenden Zuschnitte verzahnt eingreifen, wobei auf diese Weise der Anfall an Verschnitt dieses Materials begrenzt wird.
  • Hierzu liegt nun der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Behälter der vorstehend definierten Art zu schaffen, dessen beide erste Wandungen und/oder dessen beide zweite Wandungen eine Oberkante aufweisen, die nicht geradlinig ist bzw. nicht parallel zum Boden verläuft, wobei diese Aufgabe mit einem Behälter gelöst wird, der sich dadurch auszeichnet, daß die ersten und/oder zweiten Wandungen bei Blick auf den Behälter im Zustand des Zuschnitts im wesentlichen komplementäre Profile aufweisen und, bezogen auf den Mittelpunkt des Bodens, d. h. bezogen auf den Punkt, an dem die Diagonalen desselben sich treffen, zueinander symmetrisch sind.
  • In an sich bekannter Weise kann gegebenenfalls am oberen Teil der ersten Wandungen über eine zum Boden parallel verlaufende Biegelinie ein Element angesetzt sein, das dazu bestimmt ist, parallel zum Boden eine über diesem liegende Bodenfläche zu bilden.
  • Des weiteren liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen zugeschnittenen und gestauchten Zuschnitt aus halbsteifem Werkstoff wie Pappe oder Wellpappe zur Herstellung eines derartigen Behälters zu schaffen, welcher ein rechteckförmiges oder quadratisches Bodenteil aufweist, an welchem entlang zweier paralleler Seiten zwei erste parallele Platten über zwei parallele Biegelinien angesetzt sind, welche zum Aufrichten senkrecht zum Bodenteil zur Bildung der beiden ersten Wandungen bestimmt sind, und an welchem entlang zweier anderer paralleler Seiten zwei zweite parallele Platten über zwei parallele senkrecht zu den ersten verlaufende Biegelinien angesetzt sind, welche ebenfalls zum Aufrichten senkrecht zum Bodenteil zur Bildung der beiden zweiten Wandungen bestimmt sind, wobei an den Enden der ersten Plätten über Biegelinien, die senkrecht zu den Biegelinien verlaufen, mittels derer diese ersten Platten am Bodenteil angelenkt sind, jeweils zwei erste Laschen angesetzt sind, und wobei die freien Kanten der ersten und/oder zweiten Platten zur Bildung der Kanten der ersten und/oder zweiten Wandungen bestimmt sind und nicht geradlinig sind bzw. nicht parallel zur Verbindungslinie zwischen diesen Platten und dem Bodenteil verlaufen, wobei sich zur Lösung dieser Aufgabe ein Zuschnitt dadurch auszeichnet, daß die ersten und/oder zweiten Platten im wesentlichen komplementäre Profile aufweisen und, bezogen auf den Mittelpunkt des Bodenteils, d. h. bezogen auf den Punkt, an dem die Diagonalen dieses Teils sich treffen, zueinander symmetrisch sind.
  • Wegen der im wesentlichen komplementären Profile der ersten und/oder zweiten Platten und wegen ihrer Symmetrie relativ zur Mitte des rechteckigen Abschnitts des Bodens ist es somit möglich, die Zuschnitte in einer aneinander anstoßen Position während des Zuschneidens derselben aus einem Bogen aus halbsteifem Material in verzahntem Eingriff zu halten, wodurch die beim Zuschneiden anfallenden Verschnittmengen auf ein Mindestmaß verringert werden. Daraus ergeben sich eine Vereinfachung der Arbeitsgänge bei der Herstellung der Laschen hintereinander, da nur kleine Verschnittmengen beseitigt werden müssen, sowie dank der Einsparungen an Ausgangsmaterial eine Senkung der Kosten.
  • Die ersten oder zweiten Wandungen können mindestens eine Stapelnase aufweisen, die von ihrer Oberkante aus vorsteht, wohingegen an der entsprechenden Position im Bodenteil bzw. an der Basis dieser Wandungen ein Ausschnitt ausgebildet ist.
  • Die Stapelnasen der Wandungen mit komplementärem Profil sind somit um denselben Abstand zu beiden Seiten einer Mittellinie des Bodenteils, senkrecht zu diesen Wandungen, versetzt.
  • Um die Verlustmengen an Ausgangsmaterial zu begrenzen, sind natürlich die Laschen an anschließender Position an zwei Zuschnitten bei Ende des Zuschneidens derselben vorzugsweise so angeordnet, daß ihre Kanten aneinanderstoßen.
  • Weitere Merkmale und Vorteil der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden ausführlichen Beschreibung verschiedener Ausbildungsformen derselben. In dieser Beschreibung wird auf die beiliegende Zeichnung Bezug genommen, die keinerlei Einschränkung bedeutet und in welcher:
  • Fig. 1 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht eines ersten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels von zwei stapelbaren Behältern aus Wellpappe zeigt;
  • Fig. 2 eine schematische Draufsicht mit der Darstellung der Herstellung von Zuschnitten aus einem einzigen Bogen Wellpappe ist, welche zugeschnitten und gestaucht werden, und aus denen die Behälter aus Fig. 1 gebildet werden;
  • Fig. 3 und 4 Ansichten analog zu Fig. 1 und 2 sind, welche eine andere Form der Ausbildung des Behälters zeigen, bei welcher die Verschnittmengen an Ausgangsmaterial noch weiter verringert sind;
  • Fig. 5 eine Ansicht analog zu Fig. 1 ist, welche ein anderes Ausführungsbeispiel von zwei erfindungsgemäßen stapelbaren Behältern aus Wellpappe zeigt, und
  • Fig. 6 eine schematische Draufsicht mit der Darstellung der Herstellung von zugeschnittenen und gestauchten Zuschnitten aus einem einzigen Bogen Wellpappe zeigt, aus denen die Behälter gemäß Fig. 5 gebildet werden.
  • Zunächst wird auf Fig. 1 und 2 Bezug genommen.
  • Die dargestellten Behälter weisen ein rechteckiges Bodenteil 1 auf, an welchem über Biegelinien zwei Längswandungen 2 und zwei Querwandungen 3 angesetzt sind, die senkrecht zum Boden 1 aufgerichtet werden. Die Laschen 4 und 5, die jeweils über eine zum Boden senkrechte Biegelinie an den Enden der Längswandungen angesetzt sind, überdecken innen die Wandungen 3, mit denen sie mittels jeder auf diesem Gebiet bekannten Technik, beispielsweise durch Verkleben, fest verbunden werden können.
  • Nach oben stehen am oberen Teil der Wandungen 2 zwei Stapelnasen 6 über, wohingegen an der Basis dieser Wandungen, in diesen und im Boden 1 an entsprechenden Positionen ausschnitte 7 und 8 ausgebildet sind, welche dazu bestimmt sind, in Stapelposition die Nasen 6 eines identischen Behälters aufzunehmen, der unmittelbar unter dem Stapel angeordnet ist.
  • Wie in der Zeichnung dargestellt sind erfindungsgemäß die Nasen 6, die jeweils einer der Wandungen 2 zugeordnet sind, und die Nasen 6, die der anderen Wandung 2 zugeordnet sind, in Längsrichtung gegeneinander um denselben Abstand bezüglich einer Mittelquerebene des Bodens 1 senkrecht zu dieser und zu den Wandungen 2 versetzt. Wie aus Fig. 2 zu entnehmen ist, werden solche Behälter dadurch gebildet, daß identische Zuschnitte aus ein und demselben Bogen aus Wellpappe zugeschnitten und gestaucht werden, wobei diese Zuschnitte anschließend am Einsatzort in Form gebracht werden die Zuschnitte 10 werden an unmittelbar aneinander angrenzenden Positionen ausgeschnitten, wobei die an einem Abschnitt 2 eines Zuschnitts 10 angesetzten Nasen 6 in Längsrichtung bezüglich der Nasen 6 versetzt sind, die an einen anderen Abschnitt 2 eines angrenzenden Zuschnitts 10 anschließen und sich in Kontakt mit der freien Kante dieses anderen Abschnitts 2 befinden. Somit liegt ein verzahnter Eingriff zwischen den freien Kanten der aneinander anschließenden Abschnitte der Zuschnitte vor, deren Form teilweise komplementär ist. Die Oberfläche aus Wellpappe, die zwischen den freien Kanten verloren geht, entspricht der Fläche, welche die versetzten Nasen voneinander trennt und ist somit nur geringfügig.
  • Die Zuschneidabfälle an Wellpappe werden außerdem noch günstiger reduziert, wenn die Profile der Abschnitte 3, 4 und 5, die an einem Ende eines Zuschnitts 10 liegen, komplementär zu den Profilen der entsprechenden Abschnitte des in Längsrichtung in angrenzender Position angeordneten Zuschnitts sind, und wenn die aneinander grenzenden Endabschnitte der beiden Zuschnitte eng verzahnt ineinandergreifen.
  • Die Fig. 3 und 4, auf denen die bereits anhand von Fig. 1 und 2 beschriebenen Teile mit den selben Bezugszeichen bezeichnet sind, stellen eine andere Ausführungsform des in diesen Fig. 1 und 2 dargestellten Behälters dar.
  • Daraus ist ersichtlich, daß bei dieser Ausführungsvariante beim Zuschneiden die Längswandungen 2 der Zuschnitte ohne jeglichen Materialverlust dazwischen mit ihren Rändern seitlich aneinander angeordnet sind, und daß dies einfach mit bogenförmigen Ausschnitten 9 bewerkstelligt wird, die im oberen Teil der Wandungen 2 ausgebildet sind. Beim Zuschneiden der Zuschnitte weisen die aneinandergrenzenden Wandungen 2 somit komplementäre Formen auf, die perfekt verzahnt ineinandergreifen.
  • Im Falle der Behälter gemäß Fig. 5 und der Zuschnitte nach Fig. 6 ist wieder ein Bogenteil 11 zu erkennen, neben Längswandungen 12 und Querwandungen 13. Diese letzteren werden innen von Laschen 14 und 15 überlappt, die an den Enden der Wandungen 12 angesetzt sind.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel steht eine Stapelnase 16 im oberen Teil jeder Querwandung 13 über und sind an der entsprechenden Position an der Basis dieser Wandungen und im Boden 11 Ausschnitte 17 und 18 ausgebildet.
  • Die an die beiden Wandungen 13 angesetzten Nasen 16 sind wie zuvor zu beiden Seiten einer Mittellängsebene des Bodens 11 senkrecht zu diesem und zu den Wandungen 13 in gleichem Abstand von dieser Mittelebene angeordnet.
  • Anhand der Fig. 6, welche die Anordnung von Zuschnitten 20 zeigt, welche aus ein und demselben Bogen Wellpappe geschnitten sind und aus denen diese Behälter gebildet werden, ist festzustellen, daß die Verschnittmengen ebenso wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 und 4 verringert sind, da die Längswandungen 12 der beiden Zuschnitte 20, die an seitlichen aneinanderstoßenden Positionen angeordnet sind, sich über ihre freien Kanten in gegenseitiger Berührung befinden, und daß die Nasen 16 wie die Teile 13, 14 und 15 Profile aufweisen, die zu den entsprechenden Abschnitten eines Zuschnitts 20 komplementär sind, welcher in angrenzender Position in Längsrichtung angeordnet ist, wobei sie eng miteinander verzahnt sind.
  • Die bisher beschriebenen Behälter können zum Verpacken verschiedenster Waren verwendet werden, insbesondere von Lebensmitteln wie Cremedosen oder Joghurt. Sie wurden hier mit Belüftungsöffnungen dargestellt, die im Boden, in den Längswandungen und in den Querwandungen sowie in den diese Wandungen überdeckenden Laschen ausgebildet sind; doch könnten diese natürlich auch weggelassen werden.
  • Somit schafft die Erfindung eine einfache Möglichkeit zur größtmöglichen Einschränkung der Verluste an Ausgangsmaterial bei der Herstellung von Behältern dieser Art.

Claims (4)

1. Behälter aus halbsteifem Werkstoff wie beispielsweise Pappe oder Wellpappe von der Schiffchen oder Steige bezeichneten Art, der aus einem Zuschnitt zusammengefügt wird und einen im oberen Teil offenen Korpus aufweist, der einen rechteckförmigen oder quadratischen Boden (1, 11), zwei erste parallele Wandungen (2, 12), die über zwei parallele Biegelinien an den Boden angesetzt sind, und zwei zweite parallele Wandungen (3, 13) besitzt, die über senkrecht zu den ersten verlaufende Biegelinien an den Boden angesetzt sind, wobei die ersten und zweiten Wandungen senkrecht zum Boden aufgerichtet sind und die beiden ersten Wandungen (2, 12) an ihren beiden seitlichen Enden Laschen (4, 5; 14, 15) aufweisen, die über eine senkrecht zum Boden verlaufende Biegelinie daran angesetzt sind und zur Anlage gegen die Innenfläche der zweiten angrenzenden Wandungen (3, 13) dienen, wobei die beiden ersten Wandungen (2, 12) und/oder die beiden zweiten Wandungen (3, 13) eine Oberkante aufweisen, die nicht geradlinig ist bzw. nicht parallel zum Boden (1, 11) verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und/oder zweiten Wandungen bei Blick auf den Behälter im Zustand des Zuschnitts im wesentlichen komplementäre Profile aufweisen und, bezogen auf den Mittelpunkt des Bodens (1, 11), d. h. bezogen auf den Punkt, an dem die Diagonalen desselben sich treffen, zueinander symmetrisch sind.
2. Behälter nach Anspruch 1, bei welchem die ersten und/oder zweiten Wandungen mit komplementärem Profil zumindest eine Stapelnase (6, 16) aufweisen, die von ihrer Oberkante aus vorsteht, wohingegen an der entsprechenden Position im Bodenteil (1, 11) bzw. an der Basis dieser Wandungen ein Ausschnitt (7, 8; 17, 18) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Stapelnasen (6, 16) jeweils der ersten und/oder zweiten Wandungen um einen gleichen Abstand zu beiden Seiten einer senkrecht zu diesen Wandungen verlaufenden Mittellinie des Bodenteils (1, 11) ausgebildet sind.
3. Zuschnitt, der aus einem halbsteifen Werkstoff wie beispielsweise Pappe oder Wellpappe zugeschnitten und gestaucht ist, zur Herstellung eines aus einem Zuschnitt zu sammengefügten Behälters nach einem der Ansprüche 1 und 2, wobei dieser Zuschnitt ein rechteckförmiges oder quadratisches Bodenteil (1, 11) aufweist, an welchem entlang zweier paralleler Seiten zwei erste parallele Platten (2, 12) über zwei parallele Biegelinien angesetzt sind, welche zum Aufrichten senkrecht zum Bodenteil zur Bildung der beiden ersten Wandungen bestimmt sind, und an welchem entlang zweier anderer paralleler Seiten zwei zweite parallele Platten (3, 13) über zwei parallele Biegelinien angesetzt sind, welche ebenfalls zum Aufrichten senkrecht zum Bodenteil zur Bildung der beiden zweiten Wandungen bestimmt sind, wobei an den Enden der ersten Platten (2, 12) über Biegelinien, die senkrecht zu den Biegelinien verlaufen, mittels derer diese ersten Platten am Bodenteil angelenkt sind, jeweils zwei erste Laschen (4, 5; 14, 15) angesetzt sind, und wobei die freien Kanten der ersten und/oder zweiten Platten (2, 12; 3, 13) zur Bildung der Kanten der ersten und/oder zweiten Wandungen bestimmt sind und nicht geradlinig sind bzw. nicht parallel zur Verbindungslinie zwischen diesen Platten und dem Bodenteil (1, 11) verlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und/oder zweiten Platten (2, 12; 3, 13) im wesentlichen komplementäre Profile aufweisen und, bezogen auf den Mittelpunkt des Bodenteils (1, 11), d. h. bezogen auf den Punkt, an dem die Diagonalen dieses Teils sich treffen, zueinander symmetrisch sind.
4. Zuschnitt nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen (4, 14; 5, 15), die an den ersten Platten (2, 12) angesetzt sind eine solche Form aufweisen, daß bei Beendigung des Schrittes, bei dem eine Vielzahl von Zuschnitten aus demselben Bogen aus halbsteifem Werkstoff die Laschen der beiden aneinanderstoßenden Zuschnitte mit ihren Rändern aneinander angeordnet sind.
DE1997600634 1996-04-02 1997-03-28 Behälter aus halbstarrem Stoff und zugehöriger vorgeschnittener und gestauchter Zuschnitt Expired - Lifetime DE69700634T2 (de)

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8328 Change in the person/name/address of the agent

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