DE696566C - Fahrvorrichtung fuer Dreschmaschinen o. dgl. - Google Patents
Fahrvorrichtung fuer Dreschmaschinen o. dgl.Info
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- DE696566C DE696566C DE1939P0078899 DEP0078899D DE696566C DE 696566 C DE696566 C DE 696566C DE 1939P0078899 DE1939P0078899 DE 1939P0078899 DE P0078899 D DEP0078899 D DE P0078899D DE 696566 C DE696566 C DE 696566C
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- DE
- Germany
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- steering
- tie rod
- drawbar
- lever
- axis
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- Expired
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- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 4
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 claims 2
- 239000013641 positive control Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D13/00—Steering specially adapted for trailers
- B62D13/04—Steering specially adapted for trailers for individually-pivoted wheels
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)
Description
Bei den bekamten'Fahrzeuglenkvorrichtungen
mit durch Gestänge achsschenfcelgesteuerten Rädern ist es nicht möglich, durch, rechtwinkliges
Einschlagen der Lenkdeichsel beide. Räder ebenfalls um 900 herumzusteuern. Dem
rechtwinkligen Einschlagen der Deichsel folgt nur ein Rad um 90°, das andere bleibt je
nach Bemessung des Lenfcgestänges mehr oder weniger zurück. Bei normalem Fahrbetrieb
reichen solche an sich auch bei Dreschmaschinen bekannten Achsschenkelsteuerungen aus.
Anders ist es bei Dreschmaschinen, insbesondere solchen mit zwei lenkbaren Achsen
mit achsschenkelgelenkten Rädern. Beim Aufstellen der' Dreschmaschine;, beispielsweise auf
der Tenne, ist oft ein Querverfahren senkrecht zur Mäschfaenlängsachse erforderlich1,
um die Dreschmaschine an den richtigen Platz stellen und zur Antriebsmaschine ausrichten
zu 'können. Mit den bekannten Achsschenkellenkungen ist dies mit Ausnahme einer' durch ·
Gliederketten, betätigten nicht möglich, und zwar aus den oben dargelegten Gründen., Bei
der genannten Lenkung dient die Gliederkette zur Übertragung der Lenkkräfte vom
Deichselschuh auf die Achsschenkel. Diese Lenkung hat den Nachteil, daß. die Kette sich
im Laufe der Zeit dehnt und daß die Spur der Räder nicht mehr eingehalten wird. Bei
Gummireifen führt dies dann au starkem Radieren und zu erhöhtem Vierschleiß der Reifen.
- Die Erfindung ermöglicht nun unter Verwendung eines Lenkgestänges ein Einschlagen
der Räder um je 90°, und zwar nach beiden Seiten. Es wird in neuartiger Weise.
ein Lenkerviereck zwischen Deichselschuh und Übertragungshebel für die Spurstange bzw.
die Achsschenkel geschaltet. Es ist bei Fahrzeugen bekannt, den Drehpunkt der Deichsel
weit vor die Achse zu legen und die Deichsel durch eine besondere, an den Enden mit
Gelenken versehene Stange mit der Spurstange der AchsschenkeUenkung zu verbinden:
Dadurch wird erreicht, daß beim Einschlagen der Deichsel nach der Seite, an der die Spurstange
angeordnet ist, ein Einlenken der Rä-
der um 900 möglich ist. Beim Einschlagen
nach, der anderen Seite arbeitet die Lenkung jedoch, nur einwandfrei, bis für die Zusatzstange
die Strecklagemit der Deichsel bzw.·..·.
dem Achsschenkel erreicht ist, darüber h'iriaus
kann die Zusatzstange nach der einriß
oder anderen Seite einschlagen, da keine zwangsläufige Steuerung mehr gegeben ist.
Eine derartige Lenkung ist für Dreschmaschinen nicht brauchbar, wenn ein völliges Quereinschlagen ■ der Räder nach beiden Seiten
erforderlich ist.
Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil
und hat ferner den Vorteil, daß sie auch anwendbar ist, wenn alle vier Räder in an sich
bekannter Weise zugleich gelenkt werden sollen. Sie erfordert hierfür nur die bei solchen
Lenkungen zusätzlich angebrachten diagonal unter dem Fahrgestell verlaufenden Zugstangen.
Die Erfindung wird in der Zeichnung näher
beschrieben, und jzwar,zeigt
Bild ι eine Dreschmaschine in der Seitenansicht,
>- :
~ Bild 2 eine Ansicht der Dreschmaschine
mit Fahrvorrichtung von unten,
Bild 3 den Gegenstand von Bild 2, jedoch
mit um 900 eingeschlagenen Rädern.
Gemäß Bild 1, 2 und 3 ruht die Dreschmaschine 1 auf den beiden lenkbaren Achsen 2
und 3, von denen eine als Pendelachse in bekannter Weise sowie beide gefedert ausgebildet
sein können. Die Achsen besitzen je einen Deichselschuh 4 und 5. Die Räder 6,.
7, 8 und 9 sind mittels der Achsschenkel 10, H5 12 und 13 in an sich bekannter Weise
angeordnet und durch die Spurstangen 14 und 15 geführt. Die Lenkhebel 16 und 17 sind
dreiarmig ausgebildet und sind drehbar um 40. die Punkte 18 und 19. Die je zwei weiteren
Gelenkpunkte 20, 21, .22 und 23 dienen einmal, zur Aufnahme der Übertragungsstangen
; 24 und 25 für die Betätigung der Allradlenkung und zum zweiten als Gelenke für
die in neuartiger Weise angeordneten Lenker
26, 27, 28 und 29 der Gelenkvierecke, bestehend
aus den 'weiteren Lenkern i6> 17 und.
30, 31. Die Lenker 30 und 31 sind um die
Punkte 32 und 33 drehbar, die fest mit den Achsen 2 und 3 in starrer Verbindung auge- :
bracht sind. Die Lenker 30 und 31 bilden ferner mit den Deichsielschuhen 4 und 5 ein
starres Stück. Durch die Vorverlegung der Drehpunkte 32 und 33 in Verbindung mit der
Anordnung der Gelenkvierecke ist es möglieh,
die Räder völlig quer zur Längsrichtung ;><$er Maschine einzuschlagen. Wie Bild 3 zeigt,
vljggen dann die Gelenkpunkte34, 35, 36 und
•ΜΦ- etwa auf einer gemeinsamen geraden Linie.
:#erner dienen, wie in Bild 2 und 3 gezeigt,,
die Lenker 16 und 17 mit ihren Gelenkpünfcten.20,
21, 22 und 23 gleichzeitig zur Übertragung der Lenkung mittels der Stangen
und 25 von einer Achse auf die andere, so daß eine Allradlenkung !entsteht. Soll
dagegen nur eine Achse gelenkt werden, so können die Stangen 24 und 25 an der zu
lenkenden Achse ausgehängt und am Mascliinengestell
befestigt werden. Dadurch wird gleichzeitig die andere Lenkung blockiert, und es wird nur die eine Achse gelenkt.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Fahrvorrichtung für Dreschmaschinen o. dgl. mit achsschenkelgesteuerten Rädern mit Übertragung der Lenkung durch Hebel und Spurstange mit - der Achse vorgelagertem Drehpunkt für die Deichsel, dadurch .gekennzeichnet, daß zwischen Deichselschuh und Spurstange ein Lenfcerviereck eingefügt ist, bestehend aus einem etwa in Achsmitte (18) drehbaren, dreiarmigen Hebel (16) mit einem Gelenkpunkt zum Einhängen der Spurstange (14) und zwei Gelenkpunkten (20 und 21) zum Einhängen zweier parallel angeordneter Lenker (26 und 27), welche auf der anderen Seite an-zwei Gelenkpunkten (34 und 35) des den Deichselschuh (4)" tragenden Doppelhebels (30) eingehängt sind, wobei der Doppelhebel (30) um einen starr an der Achse (2) vorgebauten Punkt (32) drehbar ist.
- 2. Fahrvorrichtung für Dreschmaschinen o. dgl. mit achsschenkelgesteuerten Rädern mit Übertragung der Lenkung durch Hebei und Spurstange mit der Achse vorgelagertem Drehpunkt für die Deichsel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein dreiarmig ausgebildeter Hebel (16), der zur. Betätigung der Spurstange (14) dient, an seinen Gelenkpunkten (20 und 21) je eine Zugstange (24 und 25) gelenkig aufnimmt zur an sich bekannten " Mitlenkung der in ähnlicher Weise lenkbar ausgebildeten anderen Fahrachse.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1939P0078899 DE696566C (de) | 1939-03-25 | 1939-03-25 | Fahrvorrichtung fuer Dreschmaschinen o. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1939P0078899 DE696566C (de) | 1939-03-25 | 1939-03-25 | Fahrvorrichtung fuer Dreschmaschinen o. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE696566C true DE696566C (de) | 1940-09-24 |
Family
ID=7393444
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1939P0078899 Expired DE696566C (de) | 1939-03-25 | 1939-03-25 | Fahrvorrichtung fuer Dreschmaschinen o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE696566C (de) |
-
1939
- 1939-03-25 DE DE1939P0078899 patent/DE696566C/de not_active Expired
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