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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf einen Fracht-Container, der unter Verwendung, von faserverstärkten Kunststoffen
(FK; "fiber reinforced plastics" (FRP)) gebildet
wurde, der als Container zum Gefrieren, Kühlen, zur Kälteisolierung oder Wärmeisolierung
in Anwendungen wie Meerescontainern, Lastwagencontainern, Zugcontainern
und Luftcontainern geeignet ist.
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Zum Beispiel wurde in einem Tiefkühl-Meerescontainer
für viele
Teile des Containers eine Aluminiumlegierung verwendet, da die Betriebskosten durch
Gewichtsreduktion des Containers reduziert werden können.
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Solch ein Tiefkühl-Meerescontainer ist unentbehrlich
beim Transport von gefrorenen Gütern und
verderblichen Gütern.
Mehr als 100 Container werden auf ein Frachtschiff geladen – bei Containerschiffen
gibt es Fälle,
wo mehr als 1.000 Container geladen werden –, und der ökonomische Vorteil durch Gewichtsreduktion
ist groß.
Obwohl das Tara-Gewicht eines vorhandenen Gefriercontainers aus einer
Aluminiumlegierung, der als Meerescontainer verwendet wird und der
eine Breite von etwa 2,4 m, eine Länge von etwa 12 m und eine
Höhe von
etwa 2,9 m aufweist, etwa 4 Tonnen beträgt, erfolgte seit zehn oder
mehr Jahren praktisch keine weitere Gewichtsreduktion solcher Container,
seit von Stahlmaterial zu einem Aluminiumlegierungs-Material gewechselt
wurde.
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Die meisten der vorliegenden Gefriercontainer
sind durch Zusammenschweißen
einer Sandwichplatte aus einer Außenschicht aus einer Aluminiumlegierung
auf einen Rahmen aus einer Aluminiumlegierung mit einem verstärkenden
Material, wie z. B. einer Stahlverstärkung, wodurch eine Box-Struktur gebildet
wurde. In dem oben beschriebenen Meerescontainer ist es erforderlich,
viele Teile herzustellen, und in solch einem Container ist nicht
nur das Gewicht hoch, sondern auch viel Zeit und Geld sind für die Herstellung
und Produktion erforderlich.
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Ferner ist es in einem vorliegenden
Gefriercontainer erforderlich, obere und untere Tragbalken, Eckpfeiler
und Bodenträger
zu verwenden, die hohe Widerstandsmomente aufweisen, um Festigkeit
und Steifigkeit des ganzen Containers zu gewährleisten, und dies ist einer
der Faktoren, die eine Gewichtsreduktion des Containers behindern.
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Als ein Verfahren zur Lösung der
oben beschriebenen Probleme bei Gefriercontainern schlägt zum Beispiel „High-Performance
Composites September/October 1995" einen Meeres-Gefriercontainer vor,
worin Flansche für
die Verbindung um eine Sandwichstruktur herum bereitgestellt werden,
die eine Außenschicht
aus kontinuierlich gezogenem hohlem FK-Material und einen Kern aus
einem Schaummaterial aufweist, und benachbarte Sandwichplatten sind
durch Adhäsion über den
Flansch verbunden, wodurch sie eine Box-Struktur bilden.
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Bei diesem Container werden jedoch
große obere
und untere Tragbalken, Eckpfeiler und Bodenträger (nachher hierin auch als „Tragbalken
usw." bezeichnet)
nicht benötigt;
der Container ist, verglichen mit einem herkömmlichen Container aus einer
Aluminiumlegierung, leichter, aber eine dicke Sandwichplatte ist
erforderlich, um die Tragbalken usw. nicht mehr zu benötigen, und
der Vorteil für
die Gewichtsreduktion ist nicht ausreichend. Ferner sind nicht nur die
Luftdichtheit und die Wärmeisolierungseigenschaften
schlecht, da eine Struktur zur Verbindung der benachbarten Platten
verwendet wurde, sondern es wird noch immer viel Zeit und Geld für die Herstellung
und Produktion benötigt.
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Bei Luftfrachtcontainern treten ähnliche
Probleme auch auf.
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Ein Flugzeug weist einen hohen Strahldichtefaktor
unter verschiedenen Transportmitteln auf, und der Einfluss aufgrund
der Gewichtsreduktion ist groß – auch bei
geringer Gewichtsreduktion-, und daher wurden FK für viele
Teile eines Flugzeugkörpers
verwendet.
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Solch ein Luftfrachtcontainer ist
unabkömmlich
beim Transport von Fracht und Gepäck von Passagieren. Mehrere
Dutzend Container werden in ein Flugzeug geladen, speziell ein Flugzeug,
das von einer internationalen Fluglinie verwendet wird, und in ein
Frachtflugzeug werden mehr als 100 Container geladen, und der ökonomische
Vorteil aufgrund der Gewichtsreduktion ist groß. Obwohl das Gewicht eines
vorliegenden Standard-Luftfrachtcontainers, der eine Breite von
etwa 2 m, eine Tiefe von etwa 1,5 m und eine Höhe von etwa 1,6 m aufweist,
etwa 90 kg beträgt,
erfolgte bei derartigen Containern seit 20 oder mehr Jahren trotz
des bekannten Umstands, dass, wenn das Gesamtgewicht eines Flugzeuges, besonders
eines Flugzeuges, das von einer internationalen Fluglinie verwendet
wird, um 1 kg reduziert werden könnte,
die Betriebskosten um etwa 100 Dollar pro Jahr verringert werden
können,
praktisch keine Gewichtsreduktion.
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Die meisten der vorliegenden Luftfrachtcontainer
werden durch Verbinden einer Platte aus einer Aluminiumlegierung
mit einem Rahmen aus einer Aluminiumlegierung zusammen mit einem
verstärkenden
Material, wie z. B. einer Verstärkung
durch Nieten oder Schweißen,
hergestellt, wodurch eine Box-Struktur errichtet wurde. In dem oben
beschriebenen Standard-Container müssen mehr als 50 Teile zusammengesetzt
werden, und die Anzahl der Nieten, die für die Verbindung benötigt waren,
beträgt über 500.
Bei solch einem Container ist nicht nur das Gewicht hoch, sondern
auch viel Zeit und Geld werden für
die Herstellung und Produktion benötigt.
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Ferner ist es in einem vorliegenden
Luftfrachtcontainer erforderlich, Rahmen zu verwenden, die ein hohes
Widerstandsmoment aufweisen, um die Festigkeit und Steifigkeit des
ganzen Containers zu gewährleisten,
und dies ist einer der Faktoren, die eine Gewichtsreduktion des
Containers behindern.
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Als ein Verfahren zur Lösung der
oben beschriebenen Probleme bei einem Luftfrachtcontainer schlägt zum Beispiel
JP-A-HEI 6-48480 (EP-A-520.745) einen Luftfrachtcontainer vor, worin Flansche
zur Verbindung um eine Sandwickstruktur herum bereitgestellt werden,
die eine Außenschicht aus
FK und einen Kern aus einem Schaummaterial aufweist, und benachbarte
Sandwichplatten sind über
den Flansch verbunden, wodurch sie eine Box-Struktur bilden.
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Bei diesem Container ist jedoch der
Container, verglichen mit einem herkömmlichen Container aus einer
Aluminumlegierung, leichter, da FK verwendet werden und große Rahmen
nicht benötigt werden,
aber eine dicke Sandwichplatte wird benötigt, um einen rahmenlosen
Zustand zu erreichen, und der Vorteil der Gewichtsreduktion ist
nicht ausreichend. Ferner sind viel Zeit und Geld für die Herstellung
und Produktion erforderlich, da eine Struktur für das Verbinden der Platten
verwendet wird.
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Ein weiteres Beispiel für einen
Luftfrachtcontainer wird in der
DE
26 36 557 bereitgestellt. In diesem Beispiel weist der
Container eine Lieferöffnung auf,
die durch einen Portalrahmen verstärkt ist, der aus Glasfasern
zusammengesetzt ist, die in einem Kunstharz eingebettet sind.
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GB-A-2.195.613 schlägt einen
Luftfahrzeug-Gepäckscontainer
vor, in dem die Ober- und Seitenwände aus
einer einzelnen Bahn aus Kunststoffmaterial gebildet werden, das
z. B. mit Kohlefasern, verstärkt
sein kann.
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Die vorliegende Erfindung versucht
zumindest einige der oben beschriebenen, mit früheren Frachtcontainern assoziierten
Probleme zu mildern und im Speziellen einen Frachtcontainer bereitzustellen,
der leichter ist, eine ausreichende Festigkeit und Steifigkeit für den Container
aufweist, und wo die benötigte(n)
Zeit und Kosten für
die Herstellung und Produktion davon bedeutend reduzieren können.
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Demgemäß stellt die vorliegende Erfindung einen
Frachtcontainer bereit, der von einer Vielzahl von Platten gebildet
wird, wobei zumindest eine der Platten mit Verstärkungsfasern verstärkt ist,
gekennzeichnet dadurch, dass die faserverstärkte Platte eine Sandwichstruktur
aus faserverstärkter
Kunststoffaußenschicht
mit einem Kern dazwischen umfasst und dass die faserverstärkte Platte
zumindest eine Bodenwand und eine einstöckig ausgebildete benachbarte
Seitenwand für
den Container bereitstellt.
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In der vorliegenden Erfindung sind
zumindest zwei benachbarte Wände
des Frachtcontainers durch eine Platte, die eine Sandwichstruktur
aufweist, die aus FK-Außenschichten
und einem Kern dazwischen aufgebaut ist, einstöckig ausgebildet. Die zumindest
zwei Wände
umfassen eine Bodenwand und eine Seitenwand. In Ausführungsformen der
Erfindung kann solch eine Sandwichplatte eine Bodenwand, Seitenwand
und eine Rückwand
bereitstellen; oder zum Beispiel eine Bodenwand, eine Seitenwand,
eine Rückwand
und eine Dachwand.
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In weiteren Ausführungsformen der Erfindung
können
zumindest zwei benachbarte Wände des
Containers eine FK-Versteifung, eine Versteifung mit einer Sandwichstruktur,
die einen Kern und eine FK-Außenschicht
umfasst, oder eine FK-Versteifung mit einer hohlen Struktur aufweisen.
Solch eine Versteifung kann auf einer frei wählbaren Position bereitgestellt
werden, wie z. B. auf einem zentralen Abschnitt oder einem Endabschnitt
einer Wand. Ferner kann solch eine Versteifung zum Beispiel in einem Eckabschnitt
innerhalb der oben beschriebenen zumindest zwei zueinander benachbarten
Wänden
bereitgestellt werden. In solch einer Struktur ist es möglich, die
Dicke und das Gewicht einer Wand weiter zu reduzieren, da die aufgegebene
Last auf den ganzen Container durch die bereitgestellte Versteifung
geteilt wird, und ein leichterer Container mit hoher Festigkeit und
Steifigkeit kann erhalten werden.
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Außerdem wird bevorzugt, dass
sich Verstärkungsfasern
der FK-Platte über
die oben beschriebenen zumindest zwei zueinander benachbarte Wände erstrecken.
In einer Struktur, in der sich Verstärkungsfasern über zumindest
zwei Wände
(über zumindest
zwei Ebenen) erstrecken, kann die Festigkeit und Steifigkeit des
ganzen Containers, der als Strukturkörper ausgebildet ist, weiter
erhöht
werden, und es wird möglich,
einen Container unter Verwendung einer dünneren FK-Platte zu erzeugen,
wodurch ein größerer Vorteil
der Gewichtsreduktion erzielt wird.
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In einem Frachtcontainer gemäß vorliegender
Erfindung weist der Frachtcontainer eine Sandwichplatte auf, die
einen Kern und eine FK-Außenschicht
als Steifigkeit-erhaltenden Hauptteil umfasst, und zumindest zwei
zueinander benachbarte Wände sind
einstöckig
ausgebildet.
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In einigen Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung beträgt
die Biegesteifigkeit einer durch eine FK-Platte mit Sandwichstruktur
bereitgestellten Wand zumindest 1,5 × 104 N·m2.
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In weiteren Ausführungsformen beträgt die Stoßabsorptionsenergie
einer durch eine FK-Platte mit
Sandwichstruktur bereitgestellten Wand zumindest 80 J.
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Weitere Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung stellen einen Frachtcontainer mit einem thermischen Verlust
von nicht mehr als 1,5 × 105 J/h·°C bereit.
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Noch weitere Ausführungsformen der Erfindung
stellen einen Frachtcontainer bereit, in dem der Kern der FK-Platte
einen synthetischen Harzschaumkern umfasst, und die Wärmeleitfähigkeit
des Kerns ist nicht höher
als 150 J/m·h.
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In Ausführungsformen der Erfindung
können die
FK-Außenschichten
der Sandwichstruktur zumindest eine aus Glasfasern und Kohlefasern
umfassen.
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In einem Container der vorliegenden
Erfindung, der unter Verwendung einer Sandwichplatte erzeugt wurde,
kann in weiteren Ausführungsformen ein
FK-Tragbalken in der Platte oder auf einer äußeren Oberfläche der
Platte bereitgestellt werden. Durch Hinzufügen solch eines Tragbalkens
steigt die Festigkeit und Steifigkeit der Platte selbst wie auch die
Festigkeit und Steifigkeit des ganzen Containers. Ferner kann der
Container durch Verwenden einer dünneren Sandwichplatte durch
die Erhöhung
der Festigkeit und Steifigkeit der Platte erzeugt werden, dadurch
wird ein größerer Vorteil
der Gewichtsreduktion erzielt.
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In solch einem FK-Tragbalken wird
bevorzugt, dass sich die Verstärkungsfasern
in Längsrichtung
des Tragbalkens erstrecken. Durch diese Struktur kann die Festigkeit
und Steifigkeit des FK-Tragbalkens selbst in Längsrichtung gewährleistet
werden, und die oben beschriebenen hervorragenden Vorteile können durch
Hinzufügung
des FK-Tragbalkens erzielt werden.
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Ferner werden bei einer Sandwichplatte,
die einen Kern und eine FK-Außenschicht
umfasst, vorzugsweise die gegenüberliegen
FK-Außenschichten durch
ein Netz verbunden. Durch solch eine Verbindung durch ein Netz können die
gegenüberliegen FK-Außenschichten
verstärkt
werden, und die Festigkeit und Steifigkeit der Sandwichplatte steigt.
Daher kann der Container unter Verwendung dünnerer Sandwichplatten erzeugt
werden, wodurch ein größerer Vorteil
der Gewichtsreduktion erzielt wird.
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Außerdem kann in einem Frachtcontainer gemäß der vorliegenden
Erfindung ein Balken auf einer hinteren Obefläche einer Bodenwand bereitgestellt
werden. Dieser Balken kann auch als Sandwichstruktur, die einen
Kern und eine FK-Außenschicht
umfasst, ausgebildet sein. Durch Hinzufügen solch eines Balkens wird
besonders der Boden des Containers verstärkt, und letztendlich ist die
Verstärkung
des ganzen Containers möglich.
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Der oben beschriebene Frachtcontainer kann
als Container für
Schiffe, Lastwägen,
Züge, Flugzeuge
usw. verwendet werden. Im Besonderen ist der Container, der unter
Verwendung einer Sandwichstruktur erzeugt wurde, als ein Container
zum Gefrieren, Kühlen
und zur Kälte-
und Wärmeisolierung
verwendbar.
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Kurzbeschreibung
der Zeichnungen
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1 ist
eine schematische Ansicht, die ein Beispiel eines Verfahren für das einstückige Ausbilden
einer Platte für
einen Frachtcontainer gemäß vorliegender
Erfindung zeigt.
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2 ist
eine perspektivische Ansicht eines Frachtcontainers gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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3 ist
eine vergrößerte Teilschnittdarstellung
eines Sandwichplattenabschnitts des in 2 gezeigten Containers.
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4 ist
eine vergrößerte Teilschnittdarstellung
eines Tragbalkenabschnitts des in 2 gezeigten
Containers.
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5 ist
eine vergrößerte Teilschnittdarstellung
eines Bodenwandabschnitts des in 2 gezeigten
Containers.
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6 ist
eine perspektivische Ansicht eines Frachtcontainers gemäß einer
anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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7 ist
eine vergrößerte Teilschnittdarstellung
eines Sandwichplattenabschnitts des in 6 gezeigten Containers.
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8 ist
eine vergrößerte Teilschnittdarstellung
eines anderen Sandwichplattenabschnitts des in 6 gezeigten Containers.
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9 ist
eine vergrößerte vertikale
Teilschnittdarstellung eines Bodenwandabschnitts des in 6 gezeigten Containers.
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10 ist
eine vergrößerte vertikale
Teilschnittdarstellung eines Eckabschnitts zwischen den Platten
des in 6 gezeigten Containers.
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11 ist
eine Teilschnittdarstellung eines Sandwichplattenabschnitts gemäß vorliegender
Erfindung, die eine andere Struktur-Ausführungsform zeigt.
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12 ist
eine Teilschnittdarstellung eines Sandwichplattenabschnitts gemäß vorliegender
Erfindung, die eine andere Struktur-Ausführungsform zeigt.
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13 ist
eine Teilschnittdarstellung eines Sandwichplattenabschnitts gemäß vorliegender
Erfindung, die eine wiederum andere Struktur-Ausführungsform
zeigt.
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14 ist
eine Teilschnittdarstellung eines Sandwichplattenabschnitts gemäß vorliegender
Erfindung, die eine wiederum andere Struktur-Ausführungsform
zeigt.
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15 ist
eine Teilschnittdarstellung eines Bodenwandabschnitts eines Containers
gemäß vorliegender
Erfindung, der eine andere Struktur-Ausführungsform zeigt.
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16 ist
eine Teilschnittdarstellung eines Bodanwandabschnitts eines Containers
gemäß vorliegender
Erfindung, der eine weitere Struktur-Ausführungsform zeigt.
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17 ist
eine Teilschnittdarstellung eines Bodenwandabschnitts eines Containers
gemäß vorliegender
Erfindung, der eine noch weitere Struktur-Ausführungsform zeigt.
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18 ist
eine perspektivische Ansicht eines Frachtcontainers gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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19 ist
eine vergrößerte vertikale
Teilschnittdarstellung eines Eckabschnitts zwischen den Platten
des in 18 gezeigten
Containers.
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20 ist
eine vergrößerte vertikale
Schnittdarstellung eines Sandwichplattenabschnitts, die teilweise
auf einer Platte des in 18 gezeigten
Containers bereitgestellt wurde.
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Beste Art
und Weise der Ausführung
der Erfindung
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Als ein Verfahren zur Erzeugung von
zumindest zwei zueinander benachbarten Wänden durch einstückig ausgebildete
FK-Platten oder ein Verfahren zur einstückigen Bildung von zumindest
zwei zueinander benachbarten Wänden
durch eine Sandwichplatte, die einen Kern und eine FK-Außenschicht umfasst,
kann in der vorliegenden Erfindung jedes der folgenden Verfahren
angewendet werden: Vakuumdruckverfahren nach dem Platzieren der
unidirektionalen Prepregs oder eines Prepregs aus Gewebe aus Verstärkungsfasern
in eine Form, RTM-Verfahren (Harztransferformen) oder Handlaminierverfahren
unter Verwendung eines vorgeformten Rohlings aus Verstärkungsfasern,
Verstreckungsverfahren und andere allgemeine FK-bildende Verfahren.
Erstrebenswert ist vorzugsweise das Anwenden des RTM-Verfahrens
oder eines Harzeingussformens, das einfach im einstückigen Ausbilden
ist. Als Harzeingussformen können
die in den US-Patenten 4.902.215, 5.052.906, 5.316.462 und 5.439.635
offenbarten Verfahren angewendet werden.
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Das in jedem dieser US-Patente beschriebene
Verfahren ist eines von Harzeingussverfahren und ist ein Verfahren,
das fähig
ist, einen großen FK-Strukturkörper mit
hohem Faservolumenanteil durch einstückiges Formen in einer kurzen
Zeitspanne herzustellen. 1 ist
eine schematische Ansicht, die ein in US-Patent 5.439.635 beschriebenes
Bildungsstadium zeigt. In 1 bezeichnet
Beschriftung 1 ein Harz, Beschriftung 2 einen
Vakuumsack mit Ansaugöffnung 3,
Beschriftung 4 ein harzverteilendes Material, das ein Material
wie z. B. eine Maschenfolie oder eine Folie mit in Gitterform angeordneten
Harzbahnen umfasst, Beschriftung 5 ein Fasersubstrat, Beschriftung 6 eine
Form und Beschriftung 7 eine Vakuumpumpe. Das Harz 1 erstreckt
sich unter Druckreduzierter Bedingung aufgrund der Vakuumpumpe 7 rasch über die
gesamte Fläche
des harzverteilenden Materials 4, bevor es in das Fasersubstrat 5 imprägniert wird.
Das ausgebreitete Harz 1 wird dann in das Fasersubstrat 5 in
der Richtung der Dicke davon imprägniert, und da der Abstand
in Richtung der Dicke gering ist, wird das Harz in einer kurzen
Zeitspanne imprägniert.
Daher wird die Geschwindigkeit des Harzimprägnierens bedeutend erhöht verglichen
mit einem herkömmlichen
Harzeingussformen, in dem das harzverteilende Material 4 nicht
verwendet wird, und dieses Verfahren ist besonders zum Bilden eines
großtechnischen
Strukturkörpers
geeignet.
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Wenn dieses Formgebungsverfahren
angewendet wird, können
sogar im Fall des zuvor erwähnten
Meeresfrachtcontainers oder Luftfrachtcontainers, die eine große Standardgröße aufweisen,
zumindest zwei benachbarte Wände
einstückig
und gleichzeitig unter Verwendung von FK leicht gebildet werden.
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Für
Teile wie etwa eine Platte oder einen Türrahmen können außer Endlos-FK, die einstückig und gleichzeitig
zum Erzeugen eines Containers gebildet werden, ein herkömmliches
Metallmaterial, wie z. B. eine Aluminiumlegierung oder Stahl, ein
getrennt davon gebildetes FK-Material oder andere frei wählbare Materialien
verwendet werden. Vorzugsweise wird ein leichtes und in seiner spezifischen
Festigkeit und seinem spezifischen Elastizitätsmodul hervorragendes Material
verwendet, und im Fall eines Metallmaterials ist ein Material aus
einer Aluminiumlegierung bevorzugt, und in einem Fall außer Metallmaterial
ist ein FK-Material bevorzugt.
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Ferner können ein Endlos-FK, der einstückig und
gleichzeitig gebildet wurde, und andere Teile durch direkte Verbindung
durch Nieten oder einen Klebstoff oder durch Verbinden über einen
Verstärkungsteil,
wie z. B. eine Verstärkung
oder einen Rahmen, durch Nieten, Schweißen oder einen Klebstoff verbunden
werden.
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Obwohl es möglich ist, den Steifigkeit-erhaltenden
Hauptteil aus einer einzelnen FK-Platte
zu erzeugen, wenn er als Sandwichplatte gebildet wird, die einen
Kern und FK-Außenschichten
umfasst, kann in zumindest zwei benachbarten Wänden, die einstückig ausgebildet
werden, der Vorteil der Gewichtsreduktion erzielt werden, während die
Festigkeit und Steifigkeit des ganzen Containers weiter erhöht werden
kann.
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Vorzugsweise wird ein leichtes Material
mit hervorragenden Isolationseigenschaften als Kernmaterial der
Sandwichplatte verwendet, zum Beispiel wird ein Kunstharzschaum
bevorzugt. Als solch ein Kunstharzschaum kann zum Beispiel ein thermoplastischer
Harzschaum, wie z. B. Polyethylen, Polypropylen, Polyvinylchlorid,
Polystyrol, oder ein ABS-Harz und ein Duroplastschaum, wie z. B.
Phenol, Epoxy, Silicon oder Polyurethan, verwendet werden. Ferner
kann als Kernmaterial zum Beispiel ein wabenartiges Aluminiummaterial
und ein wabenartiges Material aus meta-System-Aramidfaserpapier verwendet
werden.
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In solch einem Fall wird vorzugsweise
ein Schaum mit einer Wärmeleitfähigkeit
von nicht mehr als 150 J/m·h·°C verwendet,
und besonders wenn ein Schaum mit einer Wärmeleitfähigkeit von nicht mehr als
80 J/m·h·°C verwendet
wird, kann ein großer
Wärmeisolierungsvorteil
erzielt werden. Als Ergebnis der hervorragenden Wärmeisolierungsleistung
kann die elektrische Variable, die für einen Gefrierapparat benötigt wird,
eingespart werden, und auch die Kapazität kann durch Vergrößern der
Innengröße, besonders
durch Dünnermachen
einer Seitenwand, erhöht werden.
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Ferner kann die Wärmeisolierungsleistung des
ganzen Containers bemerkenswert erhöht werden, wenn eine Sandwichplatte,
die solch einen Schaum mit geringer Wärmeleitfähigkeit als Kern umfasst, als
Steifigkeit-erhaltender Hauptteil verwendet wird. Zum Beispiel kann
ein Frachtcontainer mit einem Wärmeverlust
von nicht mehr als 1,5 × 105 J/h·°C einfach
entworfen werden, und sogar ein Frachtcontainer mit einem Wärmeverlust
von nicht mehr als 0,5 × 105 J/h·°C kann entworfen
werden. Der Wärmeverlust
kann nach dem in TC/104 des ISO-Container-Standards beschriebenen
Verfahren bestimmt werden.
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Die Dichte des Schaum-Kernmaterials
beträgt
vorzugsweise nicht mehr als 50 kg/m3, besonders
vom Standpunkt der Gewichtsreduktion, und ferner kann ein großer Vorteil
für die
Gewichtsreduktion durch Verwenden eines Schaums mit einer Dichte
von nicht mehr als 40 kg/m3 erzielt werden.
Ferner kann eine hervorragende Wärmeisolierungseigenschaft
zusätzlich
zu dem Vorteil der Gewichtsreduktion erzielt werden.
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Ferner ist das Schaum-Kernmaterial
vorzugsweise nichtentflammbar bearbeitet oder weist zumindest selbstlöschende
Eigenschaften auf.
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Sogar in einem Fall, wo der Hauptteil
einer Wand aus einer einzelnen FK-Platte erzeugt wird, um einen
leichten Container mit hoher Festigkeit und Steifigkeit und hervorragender
Wärmeisolierungsleistung
zu erhalten, kann außerdem
ein Teil der jeweiligen FK-Wände als
Sandwichstrukturabschnitt gebildet werden, der einen Kern und FK-Außenschichten
wie oben beschrieben umfasst.
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Durch Bereitstellen dieses Sandwichstrukturabschnitts
auf einem äußeren Eckabschnitt
einer Wand, vorzugsweise durch Bereitstellen an einem äußeren Randabschnitt
benachbarter Wände,
da die Last, die auf den ganze Container angewendet wird, durch
den Sandwichstrukturabschnitt geteilt wird, kann die Wand dünner gebildet
werden, dadurch wird ein leichterer Container mit hoher Festigkeit
und Steifigkeit erhalten.
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Wenn eine Sandwichplatte gebildet
wird, die einen Kern und an beiden Seiten des Kerns angeordneten
FK-Außenschichten
umfasst, obwohl die durchgehenden, einstückig und gleichzeitig ausgebildeten
FK-Außenschichten
und ein Kernmaterial mittels eines Klebstoffs usw. nach dem Formen
der FK-Außenschichten
verbunden werden können,
wird in der vorliegenden Erfindung vorzugsweise eine Sandwichplatte
gleichzeitig mit dem Formen der FK-Außenschichten gebildet, da das
Nachbearbeiten und die Zeit für
die Herstellung eingespart werden können. Obwohl die innere Schicht
aus einem beliebigen Material gebildet werden kann, wird in diesem Fall
vorzugsweise die innere Schicht aus einem Material gebildet, das ählich einer
FK-Außenschicht
ist, die als Außenschicht
bereitgestellt wird und die einstückig und gleichzeitig unter
Berücksichtigung
der Klebeeigenschaft und der Wärmeausdehnungskoeffizienten
ausgebildet wird.
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Ferner kann in dieser Erfindung eine
Wand aus FK durch Stapeln einer Vielzahl der oben beschriebenen
Sandwichplatten gebildet werden.
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Die Art der Verstärkungsfasern ist bei FK nicht
speziell eingeschränkt,
und Fasern mit hohem Festigkeitsmodul und hohem Elastizitätsmodul,
wie z. B. Kohlefasern, Glasfasern und Polyaramidfasern, können verwendet
werden. Da von der FK-Außenschicht
gefordert wird, dünn
und leicht zu sein, während
sie mit hoher Festigkeit und einem hohen Elastizitätsmodul
ausgestattet sein soll, wird noch bevorzugter zumindest eine von
Kohlefasern und Glasfasern eingearbeitet. Von diesen werden Kohlefasern, die
hervorragendere(n) spezifische Festigkeit und spezifische(n) Elastizitätsmodul
aufweisen, bevorzugt. Wenn Kohlefasern eine Zugestigkeit von nicht weniger
als 3 GPa und eine Dehnung von nicht weniger als 1,3% aufweisen,
kann im Besonderen eine Durchdringungsschlagbeständigkeit erzielt werden, die ähnlich zu
jener einer in einem herkömmlichen Container
verwendeten Aluminiumlegierungsplatte ist. Noch bevorzugter werden
Kohlefasern mit einer Zugfestigkeit von nicht weniger als 4,5 GPa
und einer Dehnung von nicht weniger als 1,7% eingesetzt.
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Die Bildung der Verstärkungsfasern
ist nicht speziell eingeschränkt,
und Bahnen von Verstärkungsfasern,
jeweils gebildet durch Anordnen der Fasern in einer Richtung und
parallel zueinander, können
zum Beispiel in vorbestimmten Winkeln gestapelt werden, und ein
Matrixharz kann darin imprägniert
werden, oder Gewebe aus Verstärkungsfasern können verwendet
werden. Die Produktivität
ist besonders gut, wenn ein Gewebe aus Verstärkungsfasern verwendet wird,
und ein FK kann hohe Festigkeit und einen hohen Elastizitätsmodul
aufweisen, und ferner kann eine hohe Durchdringungsschlagbeständigkeit
erzielt werden. Wenn eine FK-Platte oder eine FK-Außenschicht
unter Verwendung eines Gewebes der oben beschriebenen Kohlefasern
mit einer Zugfestigkeit von nicht weniger als 4,5 GPa und einer
Dehnung von nicht weniger als 1,7% gebildet wird, wenn ihre Dicke
als „t" bezeichnet wird,
wird zum Beispiel die spezifische maximale Last gegen Durchdringung
10 t (N) oder mehr.
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Die spezifische maximale Last gegen
Durchdringung wird durch Verwenden eines Schlagprüfers durch
Fixieren einer 100 × 150
mm großen
FK-Platte auf einem Träger,
der eine Öffnung
von 75 × 125
mm auf einem zentralen Abschnitt des Trägers aufweist, während die
FK-Platte auf der Öffnung
positioniert wird, nachheriges natürliches Fallenlassen einer halbkugelförmige Stahlsonde
mit einem Durchmesser von 12,7 mm und einem Gewicht von 12 kg auf den
zentralen Abschnitt der FK-Platte von einer Position mit 300 mm
Höhe und
Bestimmung der spezifischen maximalen Last gegen Durchdringung als
Einschlag-absorbierende Last, die beim Fallen erhalten wurde, bestimmt.
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Ferner kann als Matrixharz für FK zum
Beispiel ein Duroplast wie z. B. ein Epoxyharz, ein ungesättigtes
Polyesterharz, ein Vinylesterharz oder ein Phenolharz, oder ein
thermoplastisches Harz, wie z. B. ein Nylonharz oder ein ABS-Harz,
verwendet werden. Wenn ein Plan gegen Feuer berücksichtigt wird, wird vorzugsweise
ein nicht entflammbares Harz, das durch Zugeben eines Flammschutzmittels
vollendet wurde, als Matrixharz verwendet. Als solch ein Flammschutzmittel
kann zum Beispiel Aluminiumhydrid oder eine Halogen-enthaltende
Verbindung verwendet werden. In einem Fall, wo die Fracht eine verderbliche
ist, wird ferner vorzugsweise ein Material verwendet, das mit einer
antibakteriellen/schimmelbeständigen
Eigenschaft ausgestattet ist zum Beispiel durch Zusatz eines antibakteriellen/schimmelbeständigen Mittels
besonders zum Matrixharz eines inneren FK-Abschnitts. Also solch
ein antibakterielles/schimmelbeständiges Mittel kann zum Beispiel ein
Polymer verwendet werden, das durch Umsetzen von Silberzeolith,
Chlorhexydin und einem Acrylester-basiertem Harz hergestellt wurde.
Außerdem kann
im Frachtcontainer gemäß vorliegender
Erfindung, wenn benötigt,
ein Auskleidungsmaterial, zum Beispiel ein Auskleidungsmaterial
aus einem Edelstahlblech, bereitgestellt werden.
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Im Frachtcontainer gemäß vorliegender
Erfindung beträgt
die Biegesteifigkeit der Wand vorzugsweise zumindest 1,5 × 104 N·m2, wenn eine Sandwichplatte, die einen Kern
und FK-Außenschichten
umfasst, als Steifigkeit-erhaltender Hauptteil verwendet wird. Durch diese
Bedingung kann die bezweckte Festigkeit und Steifigkeit des Containers gewährleistet
werden.
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Ferner hat der Frachtcontainer vom
Standpunkt der Handhabung vorzugsweise eine möglichst kleine Durchbiegung.
Zum Beispiel beträgt
die Durchbiegung, wenn sie nur an längsgerichteten Endabschnitten
mit einer Stützweite „s" unterstützt bestimmt
wird, vorzugsweise nicht mehr als s/200.
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Da berücksichtigt wird, dass eine
Spitze eines Gabelstaplers in Kontakt mit einer Wand des Frachtcontainers
kommen kann oder verschiedene Schlagkräfte, wie z. B. eine durch Fallen
von Metallteilen verursachte, auf die Wand einwirken können, wird
die Wand außerdem
so entworfen, dass sie solchen Kräften widersteht. Zum Beispiel
wird bevorzugt, dass die Stoßabsorptionsenergie
der Wand zumindest 80 J, noch bevorzugter nicht weniger als 150 J
und insbesondere nicht weniger als 200 J beträgt.
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Die Stoßabsorptionsenergie wird unter
Verwendung eines Schlagprüfers
durch Fixieren einer 600 × 600
mm großen
Sandwichplatte auf einen Träger,
der eine Öffnung
von 500 × 500
mm an einem zentralen Abschnitt des Trägers aufweist, während die
Platte auf der Öffnung
positioniert wird, nachheriges natürliches Fallenlassen einer
plattenförmigen Stahlsonde,
die eine ähnliche
Form wie die einer Spitze einer Gabel eines Gabelstaplers aufweist
und eine Breite der Spitze von 100 mm und ein Gewicht von 10 kg
aufweist, auf einen zentralen Abschnitt der Platte von einer Position
mit einer Höhe
von 2 m bestimmt, wobei sie als Stoßabsorptionsenergie unter solchen
Bedingungen bestimmt wird.
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Nachstehend werden konkrete Beispiele
für den
Frachtcontainer gemäß vorliegender
Erfindung unter Bezug auf die Zeichungen beschrieben.
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2 ist
eine schematische perspektivische Ansicht eines Meereskühlcontainers
gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. In 2 ist
Plattenteil 11 als Endlos- FK-Plattenteil erzeugt, der beide Seitenwände 12a und 12b,
eine Rückwand 13 und
eine Bodenwand 14 einstückig und
gleichzeitig ausbildet. Eine FK-Dachwand wird auf dem Deckenabschnitt
dieser Platte 11 bereitgestellt, ein FK-Rahmen 16 zum
Anfügen
einer Tür
wird auf der Vorderseite davon bereitgestellt, und eine FK-Tür 18 ist
an den Rahmen 16 über
Stahltürangel 17 angefügt. Die
Türangeln 17 sind
Einschub-geformt mit Rahmen 16 bzw. Tür 18. FK-Tragbalken 19 werden
auf den Verbindungsabschnitten zwischen dem oben beschriebenen einstückig gebildeten
Plattenteil 11 und Deckenwand 15 bereitgestellt,
und FK-Tragbalken 20a und 20b werden einstückig mit dem
Plattenteil 11 auf den Verbindungsabschnitten zwischen
den Seitenwänden 12a und 12b und
der Bodenwand 14 bzw. zwischen der Bodenwand 14 und
der Rückwand 13 ausgebildet.
Obwohl die Stahleckstützen
in den vier Ecken der Bodenwand 14 stehen, werden unter
diesen Eckstützen 21,
die zwischen den Seitenwänden 12a und 12b und
der Rückwand 13 positioniert
sind, einstückig
mit Plattenteil 11 ausgebildet. Eckstützen 22a und 22b auf
der Vorderseite können
einstückig
mit Plattenteil 11 oder als getrennte Teile ausgebildet
werden, zum Beispiel können
sie einstückig
mit FK-Rahmen 16 für
das Hinzufügen
der Tür
gebildet werden. Eine Vielzahl an FK-Balken 23, die sich
zueinander parallel erstrecken, werden auf der hinteren Oberfläche der
Bodenwand 14 bereitgestellt. In dieser Ausführungsform sind
ferner die Stahleckenhalterungen 24 an den jeweiligen Eckabschnitten
des Containers angebracht. Auf diese Weise wird ein Meeresgefriercontainer
erzeugt.
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Der Frachtcontainer 10 weist
eine Sandwichplatte auf, die einen Kern und FK-Außenschichten und
besonders einen einstückig
gebildeten Plattenteil 11 mit Sandwichstruktur und zumindest
zwei benachbarten Wänden,
die einstückig
ausgebildet wurden, umfasst. 3 zeigt
einen schematischen vertikalen Schnitt einer Sandwichplatte gemäß der vorliegenden
Erfindung. In 3 bezeichnen
die Beschriftungen 25a und 25b FK-Außenschichten.
Netze 27, die die FK-Außenschichten 25a und 25b verbinden, werden
zwischen den FK-Außenschichten 25a und 25b durch
Anordnen der FK-Teile 26 gebildet, wo jeder einen kastenförmigen Querschnitt
aufweist, wenn sie zueinander in Kontakt gebracht werden. Ein aus Polyurethanschaum
gebildeter Kern 28 wird in jedem Netz bildenden FK-Teil
angeordnet. Die Sandwichplatte, besonders beide FK-Außenschichten 25a und 25b werden
durch die Netze 27 verstärkt, die die FK-Außenschichten 25a und 25b verbinden.
Dieser Netz bildende FK-Teil 26 kann mit I-, C- oder Z-förmigem Querschnitt
gebildet werden, wie später
beschrieben wird. Die Netz bildenden Teile 26 können ferner
mit einem Abstand dazwischen angeordnet werden, und ein Kern 28 kann
zwischen den in regelmäßigen Abständen angeordneten
FK-Teilen angeordnet werden, und ferner können in solch einer Struktur
die FK-Teile als Teile mit hohler Struktur gebildet werden.
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Obwohl die Sandwichplatte durch Bilden
der FK-Außenschichten 25a und 25b,
die sich über
zumindest zwei Wände
erstrecken, danach Anordnen der FK-Teile 26 und Kerne 28 zwischen
den FK-Schichten 25a und 25b und einstückigem Verbinden
dieser gebildet werden kann, können
beim Bilden solch einer Sandwichplatte diese Teile auch im Wesentlichen
gleichzeitig einstückig
ausgebildet werden, und das letztere Verfahren ist für ein effizienteres
Bilden in einer kurzen Zeitspanne besser geeignet.
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4 zeigt
einen Schnitt eines Tragbalkenabschnitts des in 2 gezeigten Containers 10, besonders
einen Abschnitt des unteren Tragbalkens 20a. In dieser
Ausführungsform
ist ein Tragbalken bildender FK-Teil 31 einstückig zwischen
FK-Außenschichten 30a und 30b für die Erzeugung
einer Sandwichplatte des einstückig
ausgebildeten Teils 11 ausgebildet, und ein Kern 32 ist
am FK-Teil 31 angeordnet. In dem so gebildeten Tragbalken 20a erstrecken sich
vom Standpunkt der Festigkeit die Verstärkungsfasern des Tragbalken
bildenden FK-Teils 31 vorzugsweise in Längsrichtung des Tragbalkens.
Andere Tragbalken und Eckpfeiler weisen eine ähnliche Struktur auf.
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5 zeigt
eine Sandwichplattenstruktur der FK-Bodenwand 14, die FK-Balken 23 auf
ihrer hinteren Oberfläche
des in 2 gezeigten Containers 10 aufweist.
In 5 bezeichnen die
Beschriftungen 33a und 33b FK-Außenschichten,
Beschriftung 34 bezeichnet ein FK-Netz, und Beschriftung 35 bezeichnet
einen Kern. Die FK-Balken 23 werden auf der hinteren Oberfläche der
Bodenwand 14, die diese Sandwichplatte umfasst, be reitgestellt.
In dieser Ausführungsform
wird der Balken 23 aus einer FK-Außenschicht 36, einem
kastenförmigen
FK-Teil 37 und einem Kern 38 gebildet, und er
wird als Sandwichstruktur ausgebildet, die FK-Außenschicht 36 und Kern 38 umfasst.
Ferner werden die Kohlefasern für die
Verstärkung 39 in
den oberen und unteren Abschnitten des FK-Teils 37 angeordnet.
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Im so erzeugten Frachtcontainer 10 ist
Gewichtsreduktion möglich
verglichen mit einem herkömmlichen
Frachtcontainer aus einer Aluminiumlegierung. Zum Beispiel werden
in einer Struktur, worin beide Seitenwände 12a und 12b,
Rückwand 13 und Bodenwand 14 einstückig und
gleichzeitig ausgebildet werden und wo Glasfasern als Verstärkungsfasern
für die
Bildung des einstückig
ausgebildeten Plattenteils 11 verwendet werden, werden
Deckenwand 15, Türrahmen 16 und
Tür 18 aus
FK gebildet, oberer Tragbalken 19, unterer Tragbalken 20a und 20b und
Pfeiler 23, die auf der hinteren Oberfläche der Bodenwand 14 bereitgestellt
werden, werden aus einem Hybridmaterial aus FK und CF(Kohlefasern)/GF(Glasfasern)
gebildet, und die Eckpfeiler werden aus Stahl gebildet, die Größe des Gewichtsreduktions
erreicht etwa 15%. Ferner kann die Anzahl der Teile für die Erzeugung
eines ähnlichen
Containers auf etwa 1/10 von dem in einem herkömmlichen Container reduziert
werden, und die für
die Herstellung und Produktion davon benötigte Zeit kann auch auf nicht
mehr als 1/4 jener für
einen herkömmlichen
Container stark reduziert werden.
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6 ist
eine perspektivische Ansicht einer Containers gemäß einer
anderen Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung. Container 40 weist Seitenwände 41a und 41b auf
beiden Seiten, eine Rückwand 42,
eine Deckenwand 43 und eine Bodenwand 44 auf,
und ein Türabschnitt
auf der Vorderseite wird nicht gezeigt. Jede Wand ist als Sandwichplatte
gebildet, die einen Kern und FK-Außenschichten umfasst, und zumindest
zwei benachbarte Wände
werden einstückig
gebildet. Tragbalken 45, die eine ähnliche Sandwichstruktur aufweisen,
werden an dem jeweiligen Verbindungsabschnitt zwischen den Wänden bereitgestellt,
und Pfeiler 46, die eine Sandwichstruktur aufweisen, wer den
auf der hinteren Oberfläche
der Bodenwand 44 bereitgestellt. Die Bezeichnung des Winkels
in 6 zeigt eine 0°-Richtung
der Verstärkungsfasern
in jedem Abschnitt.
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7 zeigt
einen Schnitt der Seitenwände 41a und 41b und
der Rückwand 42.
Die Beschriftungen 50a und 50b bezeichnen FK-Außenschichten, und
die Bildung der Verstärkungsfasern
davon wird durch gerichtetes Stapeln des Gewebes aus Glasfasern
in einer Richtung von 0° ± 5°, einer Richtung
von 90° ± 5° und Richtungen
von ±45° + 5° und durch
Nähen in
der Richtung der Dicke erzeugt. Netz bildende FK-Teile 51,
die alle einen kastenförmigen
Querschnitt aufweisen, werden zwischen den Schichten 50a und 50b so
angeordnet, dass sie einander berühren, und Netze 51a,
die beide FK-Außenschichten 50a und 50b verbinden,
werden durch Teile 51 gebildet. Ein aus einem Polyurethanschaum
gebildeter Kern wird in jedem Netz bildenden Teil 51 angeordnet.
Netze 51a verstärken
die Sandwichplatte, besonders die Schichten 50a und 50b.
Der Netz bildende FK-Teil 51 kann einen I-, C- oder Z-förmigen Querschnitt
aufweisen, wie später
beschrieben wird. Ferner können
die Netz bildenden FK-Teile 51 mit einem Abstand dazwischen
angeordnet werden, und ein Kern 52 kann zwischen den in
regelmäßigen Abständen ausgerichteten
FK-Teilen 51 angeordnet werden, und ferner können die
Teile 51 als Teile mit hohler Struktur gebildet werden.
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8 zeigt
einen Schnitt der in 6 gezeigten
Deckenwand 43; die Beschriftungen 60a und 60b bezeichnen
FK-Außenschichten,
und die Bildung der Verstärkungsfasern
davon wird durch gerichtetes Stapeln des Gewebes aus Glasfasern
in einer Richtung von 0° ± 5°, einer Richtung
von 90° ± 5° und Richtungen
von ±45° ± 5° und durch
Nähen in der
Richtung der Dicke erzeugt. Netz bildende FK-Teile 61,
die alle einen kastenförmigen
Querschnitt aufweisen, werden zwischen den Schichten 60a und 60b so
angeordnet, dass sie einander berühren und Netze 61a bilden,
die beide Schichten 60a und 60b verbinden, und
aus Polyurethanschaum gebildete Kerne 62 werden an den
jeweiligen Teilen 61 angeordnet. Ferner ist CFK, das unter
Verwendung von Kohlefasern als Verstärkungsfasern für die Erhöhung der
Steifigkeit gebildet wurde, an den Verbindungsabschnitten zwischen
den Netz bildenden FK-Teilen 61 und dem Verbindungsabschnitt zwischen
Teil 61 und Schichten 60a oder 60b angeordnet,
und die Bildung der Fasern ist eine, die durch Anordnen eines gerichteten
Gewebes aus Kohlefasern 63 in einer Richtung von 0° ± 5°, d. h. in
der Längsrichtung
des Teils 61, gebildet wird.
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9 zeigt
eine Struktur eines Abschnitts der Bodenwand 44 und zeigt
eine Struktur, worin die Bodenwand 44 und die Pfeiler 46,
die auf der hinteren Oberfläche
der Wand bereitgestellt wurden, einstückig gebildet werden. Die Beschriftungen 70a und 70b bezeichnen
FK-Außenschichten,
und Netz bildende FK-Teile 71, jeweils mit einem kastenförmigen Querschnitt,
werden zwischen den beiden Schichten 70a und 70b so
angeordnet, dass sie einander berühren und dass sie Netze 71a bilden,
die beide Schichten 70a und 70b verbinden, und
aus Polyurethanschaum gebildete Kerne 72 sind an den jeweiligen
Teilen 71 angeordnet. Die untere Schicht 70b und
eine FK-Außenschicht 73 jedes
Pfeilers 46 sind einstückig
gebildet, ein FK-Teil 74, das einen kastenförmigen Querschnitt
aufweist, ist an der Schicht 73 angeordnet, und ein aus
Polyurethanschaum gebildeter Kern 75 ist darin angeordnet.
Gerichtete Gewebe aus Kohlefasern 76 zur Verstärkung sind
auf den oberen und unteren Oberflächen des FK-Teils 74 in einer
Richtung von 0° ± 5°, d. h. in
der Längsrichtung des
Pfeilers 46, angeordnet.
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10 zeigt
einen Schnitt eines Eckabschnitts, worin ein Tragbalken 45 und
eine Deckenwand 43 und eine Saitenwand 41a und/oder 41b und/oder
eine in 6 gezeigte Rückwand 42 einstückig geformt
sind. CFKS sind auf dem oberen und unteren Abschnitt dieses Tragbalkens
angeordnet, und die Bildung der Verstärkungsfasern 81 davon
ist durch gerichtetes Stapeln der Gewebe aus Kohlefasern in einer
Richtung von 0° ± 5°, d. h. in
der Längsrichtung
des Tragbalkens, gebildet. Die Verstärkungsfasern 81 können in
einer Anordnung gebildet werden, die die gerichteten Vorgarne in
einer Richtung von 0° ± 5° anordnet,
und CFK einschließlich Verstärkungsfasern 81 kann
eine gehärtetes
Platten- oder Stangenmaterial aus CFK sein, das durch Pultrusionsverfahren
gebildet wurde. Die Beschriftungen 82a und 82b bezeichnen
FK-Außenschichten,
Beschriftung 83 bezeichnet einen Tragbalken bildenden FK-Teil
mit kastenförmigem
Querschnitt, und Beschriftung 84 bezeichnet einen aus einem
Polyurethanschaum gefer tigten Kern. Die Verstärkungsfasern des Tragbalken
bildenden FK-Teils 83 erstreckt sich vorzugsweise in eine
Richtung von 0° ± 5°, d. h. in
Längsrichtung
des Tragbalkens.
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In einem Fall einer aus FK-Außenschichten gebildeten
Sandwichplatte unter Verwendung von Glasfasern als Verstärkungsfasern,
wobei jede eine Dicke von 1,2 mm und einen Kern aus Polyurethanschaum
mit einer Dicke von 50 mm aufweist, wird im so erzeugten Frachtcontainer 40 eine
Stoßabsorptionsenergie
von 240 J angegeben, was etwa das Dreifache jener einer herkömmlichen
Sandwichplatte ist, die unter Verwendung von Außenschichten aus einer Aluminiumlegierung
mit derselben Dichte gebildet wurden, und so kann die Durchdringungsschlagbeständigkeit
stark erhöht
werden. Während
die Festigkeit und Steifigkeit gewährleistet werden kann, kann
ferner eine große
Gewichtsreduktion erzielt werden.
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Obwohl die Netz bildenden FK-Teile,
die jeweils einen kastenförmigen
Querschnitt aufweisen, zwischen den beiden FK-Außenschichten der Sandwichplatte
der in 2 und 6 gezeigten Container angeordnet
sind, wie in 11 gezeigt
ist, ist es möglich,
eine Struktur zu bilden, worin ein Kern 91 lediglich zwischen
beiden FK-Außenschichten 90a und 90b angeordnet
ist. Besonders in einem Abschnitt, wo eine kleine Last angewendet
wird, kann die Gewichtsreduktion durch Einsatz solch einer einfachen Struktur
weiter gesteigert werden.
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Da ein Netz bildender FK-Teil, der
die beiden FK-Außenschichten 100a und 100b der
Sandwichplatte verbindet, die FK-Außenschichten 100a und 100b und
einen Kern 101 umfasst, kann ferner, wie in 12 gezeigt, ein I-förmiger Teil 102 verwendet werden.
Ferner können
ein C-förmiger
Teil 103, wie in 13 gezeigt,
und ein Z-förmiger
Teil 104, wie in 14 gezeigt,
verwendet werden.
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Außerdem kann im Frachtcontainer
gemäß der vorliegenden
Erfindung eine FK-Versteifung auf einer FK-Platte, an der äußeren oder
inneren Oberfläche
einer Sandwichplatte, die FK-Außenschichten und
einen Kern umfasst, und auf einem Eckabschnitt usw. bereitgestellt
werden. Solch eine FK-Versteifung kann zum Beispiel als eine in 15 gezeigte Struktur bereitgestellt
werden, worin eine Versteifung 107, die einen I-förmigen Querschnitt
aufweist, auf einer Schicht einer Sandwichplatte bereitgestellt
wird, die FK-Außenschichten 105a und 105b und
einen Kern 106 umfasst. Ferner kann eine Versteifung 108 mit
C-förmigem
Querschnitt verwendet werden, wie in 16 gezeigt.
Außerdem
kann wie in 17 gezeigt
eine Versteifung auch durch einen Hut-förmigen FK-Teil 109 gebildet werden, und
es ist möglich,
dass ein Kern 109a am Teil 109 angeordnet ist,
um eine Versteifung zu bilden, der im Wesentlichen eine Sandwichstruktur
aufweist, oder dass solch ein Kern nicht angeordnet wird, um eine
hohle Versteifung zu bilden.
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18 ist
eine perspektivische Ansicht eines Containers gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Der Container gemäß dieser Ausführungsform
ist besonders als Luftfrachtcontainer geeignet.
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In einem Container 110 gemäß dieser
Ausführugnsfrom
ist ein Hauptabschnitt jeder Wand aus einer einzelnen FK-Platte
gebildet. Der Container 110 besitzt beide Seitenwände 111a und 111b,
eine Rückwand 112,
eine Deckenwand 113, Bodenwand 114 und eine Vorderwand 115,
die einen Abschnitt außer
einer Tür
bildet. Beschriftung 116 bezeichnet einen Bodenrahmen aus
einer Aluminiumlegierung. Ein Rahmen aus einer Aluminiumlegierung 117 für das Anbringen
einer Tür
ist mit der Vorderwand 115 durch Nieten verbunden, und
Tür 118 wird
an den Rahmen 117 angebracht. Die Tür 118 wird durch Anbringen
einer FK-Türplatte 118b an
einen Türrahmen aus
einer Aluminiumlegierung 118a durch Nieten gebildet.
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19 ist
eine schematische vertikale Schnittdarstellung eines Eckabschnitts,
der ein Verbindungsabschnitt zwischen der Deckenwand 113 und
der Seitenwand 111a oder 111b oder einer Rückwand 112 ist.
In 19 bezeichnet Beschriftung 121 eine
einzelne FK-Platte, die einstückig
so gebildet wurde, dass sie sich über zwei Wände erstreckt.
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Eine FK-Außenschicht 122 wird
innerhalb des Eckabschnitts bereitgestellt, und eine Versteifung 124 mit
einer Sandwichstruktur wird durch Anordnen eines Kerns 123 zwischen
der FK-Platte 121 und der Schicht 122 gebildet.
Die an der Ecke bereitgestellte Versteifung 124 kann als
eine Versteifung gebildet werden, die keinen Kern 123 und
eine hohle Teilstruktur aufweist.
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20 zeigt
eine Struktur, worin eine Versteifung mit Sandwichstruktur teilweise
auf jeder Wand gebildet wird. Eine FK-Außenschicht 131 wird auf
der äußeren Oberfläche der
FK-PLatte 121 bereitgestellt (gegebenenfalls auf der inneren
Oberfläche),
und eine Versteifung 133 mit Sandwichstruktur wird durch
Anordnen eines Kerns 132 zwischen der FK-Platte 121 und
der Schicht 131 gebildet. Diese Versteifung 133 kann
auch als Versteifung gebildet werden, die keinen Kern 132 und
eine hohle Teilstruktur aufweist.
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Der Kern und die Außenschicht
dieser Versteifungen 124 und 133 können mit
der FK-Platte 121 durch
einen Klebstoff verbunden werden, nachdem die FK-Platte 121 gebildet
worden war, und sie können
gleichzeitig mit der FK-Platte 121 gebildet werden.
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In solch einem Luftfrachtcontainer 110 ist eine
große
Gewichtsreduktion möglich – verglichen mit
einem herkömmlichen
Luftfrachtcontainer aus einer Aluminiumlegierung. Zum Beispiel erreicht
in einer Struktur, worin die einstückig gebildeten Platten als
CFK- (kohlefaserverstärkte Kunststoff-)
Platten unter Verwendung von Kohlefasern als Verstärkungsfasern
gebildet werden, Türplatten
aus CFK gebildet werden, die Bodenwand, der Bodenrahmen und der
Türrahmen
aus einer Aluminiumlegierung gebildet werden, die Gewichtsreduktionsrate
etwa 30%, in einer Struktur, worin die Bodenwand, der Bodenrahmen
und der Türrahmen
auch aus CFK gebildet werden, erreicht die Gewichtsreduktionsrate
etwa 50%. Daher kann das Gewicht, verglichen mit einem herkömmlichen
Container aus einer Aluminiumlegierung, der etwa 90 kg wiegt, um
zumindest etwa 20 bis 30 kg reduziert werden. Ferner kann die Anzahl
der Teile für
das Erzeugen eines ähnlichen
Containers auf etwa 25 reduziert werden, was etwa die Hälfte von
einem herkömmlichen
Container ist, und die Anzahl der Nieten kann auch auf etwa 200
reduziert werden, was weniger als die Hälfte in einem herkömmlichen
Container ist, und die für
die Herstellung und Produktion davon benötigte Zeit kann bedeutend auf
etwa 2/3 der für
einen herkömmlichen
Container benötigten
reduziert werden.
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Da die erforderliche Festigkeit und
Steifigkeit für
den ganzen Container durch Bereitstellen einer Versteifung aus einer
Sandwichstruktur oder einer hohlen Versteifung an den Eckabschnitten
zwischen den jeweiligen Wänden
oder auf einem Teil jeder Wand einfach gewährleistet werden kann, kann
ferner nicht nur der Container ohne Rahmen gebildet werden, sondern
auch das Verdünnen
eines einzelnen FK-Plattenabschnitts jeder Wand wird möglich, und
daher kann die Gewichtsreduktionsrate weiter verbessert werden.
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Wie hierin oben in der vorliegenden
Erfindung beschrieben wurde, können
folgende hervorragende Vorteile erzielt werden:
- A)
Da eine dünne
FK-Platte oder eine Sandwichplatte, die FK-Außenschichten und einen Kern umfassen,
verwendet wird, ist der Container leicht und weist auch eine hohe
Festigkeit auf, und wirtschaftliches Betreiben eines Schiffs oder
eines Fahrzeugs wird möglich.
Da zumindest zwei Wände
einstückig
ausgebildet werden, können
ferner hohe Festigkeit und Steifigkeit gewährleistet werden.
- B) Durch Einschließen
einer Platte mit Sandwichstruktur als einen Sturkturteil des Containers
können
die benötigte
Festigkeit und Steifigkeit, die für den ganzen Container benötigt werden,
leicht gewährleistet
werden, nicht nur kann er rahmenlos gebildet werden, sondern auch
weiteres Verdünnen
eines Plattenabschnitts wird möglich,
und die Gewichtsreduktionsrate kann weiter verbessert werden.
- C) Da zumindest zwei Wände
einstückig
gebildet werden, können
die Zeit und die Kosten, die für Herstellung
und Produktion des Containers benötigt werden, bedeutend reduziert
werden.
- D) In einem Fall, wo Kohlefasern verwendet werden, kann außer Festigkeit
und Steifigkeit auch die Schlagbeständigkeit erhöht werden.
- E) Durch Verwenden eines Materials mit hervorragenden Wärmeisolierungseigenschaften,
besonders als Kern oder Wand mit Sandwichstruktur, kann ein leichter
Frachtcontainer mit hervorragenden Gefrier-, Kühl-, Kälteisolierungs- und Wärmeisolierungsleistungen
realisiert werden.
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Gewerbliche
Anwendung der Erfindung
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Der Frachtcontainer gemäß der vorliegenden
Erfindung ist leicht und weist ausreichende Festigkeit und Steifigkeit,
die für
Container benötigt
werden, und die für
seine Herstellung und Produktion benötigte(n) Zeit und Kosten können bedeutend
reduziert werden. Ferner weist der Fachtcontainer, der unter Verwendung
eines Sandwichplatte, die einen Kern und FK-Außenschichten umfasst, erzeugt
wurde, hervorragende Gefrier-, Kühl-,
Kälteisolierungs- und
Wärmeisolierungsleistungen
auf. Daher ist der Container besonders als See-, Lastwagen- oder
Zugfrachtcontainer geeignet.