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Die Erfindung betrifft eine Technik
bezüglich eines
interaktiven Fernsehers, der imstande ist, interaktive Fernsehprogramme
auszuwählen,
bei denen ein Zuschauer teilnehmen kann, und insbesondere ein Fernsehsystem
zum Bereitstellen von Anwendungsdiensten mit dem interaktiven Fernsehgerät.
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Auf dem Gebiet des Fernsehrundfunks,
wobei Funkwellen von Rundfunkstationen ausgestrahlt werden, werden
Fernsehprogramme selektiv von Fernsehempfängern empfangen, die imstande
sind, die ausgestrahlten Radiowellen zu empfangen, und Fernsehbilder
der ausgewählten
Fernsehprogramme werden angezeigt, Videotext wird mit Bereichen
zwischen senkrechten Rücklaufzeilenintervallen
von Fernsehvideosignalen durchgeführt. Bei diesem Videotext wird
eine große
Anzahl von Programmen auf ausgestrahlten Funkwellen multiplext und
von den Funkwellen übertragen.
An der Empfängerseite
werden die benötigten
Programme selektiv empfangen, in Fernsehbildsignale umgewandelt
und angezeigt.
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Mit dieser Technologie des Videotexts
ist es möglich,
Zuschauern mit einer beliebig großen Anzahl von Textprogrammen
oder Programmen, die Bewegtbilder enthalten, zusätzlich zu regulären Fernsehprogrammen
beim Ausstrahlen zu versehen.
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Unglücklicherweise liefern beim
Ausstrahlen nun die gegenwärtigen
Fernsehprogramme einseitig Information von Rundfunkstationen an
die Zuschauer. Beispielsweise kann ein Zuschauer nicht selektiv Zusatzinformation
eines Artikels anzeigen, die er oder sie aus einer Mehrzahl von
in einem Fernsehprogramm eingeführten
Artikel wünscht.
Es ist nicht möglich,
in einem Fernsehprogramm Zuschauer anzurufen, eine Antwort von den
Zuschauern in Echtzeit zu addieren, oder das Ergebnis der Zusammenfassung
auf dem Fernsehprogramm wiederzuspiegeln.
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Die WO-A-9515658 (Discovery Communication
Inc.) offenbart ein interaktives Fernsehsystem, das Kabelverteilung
von Programmen benutzt, so dass das Kabel für eine Zweiwegekommunikation verwendet
werden kann.
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Es ist eine Aufgabe der Erfindung,
ein Fernsehsystem zum Bereitstellen verschiedener Anwendungsdienste
bereitzustellen, die von Zuschauern gesendete Antwortdaten auf Fernsehprogramme verwenden,
wobei Fernsehempfänger,
die von durch Funkwellen ausgestrahlte Programme empfangen, verwendet
werden.
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Die Erfindung liefert ein Fernsehsystem,
bei dem interaktive. Fernseher zum selektiven Empfangen eines Fernsehprogramms
von ausgestrahlten Funkwellen mit einem Server über ein Kommunikationsnetzwerk
kommunizieren. Dem gemäß liefert
die Erfindung ein Serversystem, mit dem interaktive Fernseher zum
selektiven Empfang eines Fernsehprogramms ausgestrahlter Funkwellen,
entsprechend einer Mehrzahl von Fernsehprogrammen, von denen zumindest
eines interaktive Fernsehprogramme enthält, über ein Kommunikationsnetzwerk
verbunden sind, und an das Antwortdaten bezüglich einer Antworteingabe
durch einen Zuschauer auf ein Item, das den Zuschauer zur Eingabe
einer Antwort auf ein interaktives Fernsehprogramm auffordert, von dem
interaktiven, das interaktive Fernsehprogramm ausführenden
Fernseher übermittelt
werden, wobei Daten in zwei Richtungen zwischen Zuschauern und interaktiven
Fernsehprogrammen ausgetauscht werden, mit:
einem Kommunikationssteuermittel
zur Steuerung von Kommunikationen mit anderen Knoten, einschließlich der
interaktiven Fernseher, die über
das Kommunikationsnetzwerk ausgeführt werden;
einem Prozedur-Managing-Mittel
zum Verwalten von Prozeduren bezüglich
Antwortdaten in Einheiten von Fernsehprogrammen, wobei die Antwortprozedur
für das
interaktive Fernsehprogramm im voraus vorbereitet ist;
einem
Anordnungsmittel zum Anordnen der von dem interaktiven Fernseher
empfangenen Antwortdaten in Einheiten von Fernsehprogrammen;
einem
Prozedur-Ausführungsmittel
zum Lesen der Prozeduren aus dem Prozedur-Managing-Mittel und zum
Verarbeiten der Antwortdaten für
jedes Programm entsprechend den Prozeduren in Übereinstimmung mit den Programmen;
einem
Programmspeichermittel zum Speichern von Programmzusammensetzungsdaten
eines interaktiven Fernsehprogramms, das eine Mehrzahl aufeinander
folgender Bilder umfasst;
einem Programmzuführungsmittel zum sequentiellen Lesen
der Programmzusammensetzungsdaten aus dem Programmspeichermittel
zum Bilden von Übertragungsdaten
entsprechend dem Fortschreiten des interaktiven Fernsehprogramms;
und
einem Mittel zum Übertragen
der Übertragungsdaten an
das Serverkommunikationssteuermittel durch Bezeichnen eines interaktiven
Fernsehers, in dem das interaktive Fernsehprogramm ausgeführt wird,
als eine Übertragungsbestimmung,
um die Übertragungsdaten
an den interaktiven Fernseher zu übertragen, dadurch gekennzeichnet,
dass
das Kommunikationssteuermittel die Antwortdaten an das
Programmzuführungsmittel überträgt und eine
gegenwärtig
eingerichtete Leitung bezüglich
des interaktiven Fernsehers hält,
wenn Antwortdaten, in denen Daten in einem Kopf eingestellt sind,
die interaktive Kommunikation fordern, von dem interaktiven Fernseher
empfangen werden, und
wobei das Programmzuführungsmittel Programmzusammensetzungsinformation
an den interaktiven Fernseher über
die Leitung überträgt, die
von dem Kommunikationssteuermittel gehalten wird, und einen Server
entsprechend dem Fernsehprogramm ausführt, wobei Antwortdaten gespeichert
werden, die von dem interaktiven Fernseher auf das Programm über die
Leitung übertragen
werden.
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Der interaktive Fernseher umfasst
vorzugsweise eine Kanalabstimmschaltung zum Umschalten einer Mehrzahl
von Kanälen,
die zuvor Programmen zugeordnet sind, um ein Programm auszuwählen, wobei
die Kanäle
einen Kanal aufweisen, der einem interaktiven Programm zum Austauschen
von Daten in zwei Wegen zwischen einem Zuschauer und dem Programm
zugewiesen ist, eine interaktive Programmsteuerschaltung zum Steuern
des interaktiven Datenaustausches zwischen dem Zuschauer und dem
interaktiven Fernsehprogramm in Übereinstimmung
mit dem Inhalt des interaktiven Fernsehprogramms und zum Bilden
von Antwortdaten, die eine von dem Zuschauer auf ein Item eingegebene
Antwort enthalten, die den Zuschauer auffordert, eine Antwort auf
das interaktive Fernsehprogramm einzugeben, eine Antworteingabeschaltung
zum Identifizieren der Antwort von dem Zuschauer auf das interaktive
Fernsehprogramm aus einer Mehrzahl von Eingangssignalen an den interaktiven
Fernseher und zum Übertragen
der Antwort an die interaktive Fernsehprogrammsteuerschaltung und
eine Fernsehkommunikationssteuerschaltung zum Steuern von Kommunikationen
an andere Knoten einschließlich des
Servers, die über
das Kommunikationsnetzwerk durchgeführt werden, wobei die Antwortdaten
in den von dem interaktiven Fernseher an den Server übertragenen Übertragungsdaten
enthalten sind.
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Der Server umfasst vorzugsweise eine
Serverkommunikationssteuerschaltung zum Steuern der Kommunikationen
mit anderen Knoten – einschließlich der über das
Kommunikationsnetzwerk durchgeführten
interaktiven Fernseher – einer
Programminformationsdatenbank zum Verwalten von Prozeduren bezüglich der
Antwortdaten in Einheiten von Programmen, ein Anwendungsprogramm
zum Anordnen der von den interaktiven Fernsehern in Einheiten von Programmen
empfangenen Antwortdaten und ein Anwendungsprogramm zum Auslesen
von Prozeduren aus der Programminformationsdatenbank und zum Verarbeiten
der in Einheiten von Programmen angeordneten Antwortdaten in Übereinstimmung
mit den den Programmen entsprechenden Prozeduren.
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Bei diesem Fernsehsystem richtet
die interaktive-Programmsteuerschaltung
vorzugsweise einen Programm-Identifizierer
eines gegenwärtig
ausgewählten
interaktiven Fernsehprogramms in den Antwortdaten ein, die eine
Antwort von einem Zuschauer enthalten, die von der Antworteingabeschaltung übertragen
wurde, die Programminformationsdatenbank speichert eine Prozedur
jedes Programms auf der Grundlage des für das Programm vorbestimmten
Programm-Identifizierers und das Anwendungsprogramm liest eine Prozedur
eines interaktiven Fernsehprogramms aus, das sich auf Antwortdaten
von der Programminformationsdatenbank bezieht, wobei der in den
Antwortdaten eingerichteten Programm-Identifizierer verwendet wird.
Der Server umfasst vorzugsweise eine Authentifizierungsinformationsdatenbank
zum Verwalten von Authentifizierungsinformation eines Benutzers
auf der Grundlage eines Benutzer-Identifizierers, die einen Benutzer
des interaktiven Fernsehens angibt, und ein Anwendungsprogramm zum
Wiederherstellen der Authentifizierungsinformation, die von der
Authentifizierungsinformationsdatenbank mit dem Benutzer- Identifizierer verwaltet
wird, wobei die interaktive Programmsteuerschaltung den Benutzer-Identifizierer setzt,
der den Benutzer des interaktiven Fernsehers in Antwortdaten angibt,
die eine Antwort von einem Zuschauer angibt, die von der Antworteingabeschaltung übertragen
wird, wobei die Programminformationsdatenbank eine Prozedur einschließlich der
Verarbeitung unter Verwendung von Benutzerinformation verwaltet
und das Anwendungsprogramm die Extrahierung von Benutzerinformation
anweist, wenn die aus der Programminformationsdatenbank ausgelesene
Prozedur eine Verarbeitung mit der Benutzerinformation umfasst.
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Die Erfindung liefert vorzugsweise
ein Serversystem, mit dem interaktive Fernseher zum selektiven Empfangen
eines Programms von Rundfunkwellen über ein Kommunikationsnetzwerk
verbunden sind, und an das Antwortdaten, die sich auf eine von einem
Zuschauer auf ein Item eingegebene Antwort beziehen, die den Zuschauer
auffordert, eine Antwort auf ein interaktives Fernsehprogramm einzugeben, das
einen Datenaustausch in zwei Wegen zwischen Zuschauern und dem Programm
von dem interaktiven Fernseher übertragen
wird, auf dem das interaktive Programm ausgeführt wird.
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Dieses Serversystem umfasst vorzugsweise eine
Kommunikationssteuerschaltung zum Steuern von Kommunikationen mit
anderen Knoten einschließlich
der interaktiven Fernseher, die über
das Kommunikationsnetzwerk durchgeführt werden, einem Programminformationsmanager
zum Verwalten von Prozeduren bezüglich
Antworten in Einheiten, von Programmen, ein Antwortverarbeitungs-Anwendungsprogramm
zum Anordnen der Antwortdaten von den interaktiven Fernsehern in
Einheiten von Programmen und eine Prozedur, die das Anwendungsprogramm
zum Auslesen der Prozeduren aus dem Programminformationsmanager
und zum Verarbeiten der Antwortdaten für jedes Programm in Übereinstimmung
mit den den Programmen entsprechenden Prozeduren ausführt.
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Bei diesem Serversystem ordnet das
Antwortverarbeitungsprogramm vorzugsweise die Antwortdaten in einer
Form einer Antwortdatenliste an, bei der die Antwortdaten in Übereinstimmung
mit einem Programm angeordnet sind, die Programminformationsdatenbank
eine Prozedur verwaltet, bei der ein Verfahren zum Zusammenfassen
der die Antwortdatenliste bildenden Antwortdaten für jedes
Programm bestimmt wird, und das Prozedurausführungs-Anwendungsprogramm Antwortdaten
zu jedem Programm in Übereinstimmung
mit der von der Programminformationsdatenbank erhaltenen Prozedur
zusammenfasst.
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Vorzugsweise verwaltet bei diesem
Serversystem die Programminformationsdatenbank eine Prozedur, die
jedem Programm auf der Grundlage eines für das Programm bestimmten Programm-Identifizierers
zugeordnet ist, und das Prozedurausführungs-Anwendungsprogramm liest
eine Prozedur aus der Programminformationsdatenbank mit dem Programm-Identifizierer aus
und verarbeitet Antwortdaten in Übereinstimmung
mit der Ausleseprozedur.
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Das Serversystem umfasst vorzugsweise eine
Authentifizierungsinformationsdatenbank zum Verwalten von Authentifizierungsinformation
eines Benutzers auf der Grundlage eines Benutzer-Identifizierers,
der einen Benutzer des interaktiven Fernsehers angibt, und ein Anwendungsprogramm
zum Wiederherstellen der von der Authentifizierungsinformationsdatenbank
verwalteten Authentifizierungsinformation mit dem Benutzer-Identifizierer.
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Die Programminformationsdatenbank
verwaltet eine Prozedur, die vorzugsweise ein Verarbeiten von Benutzerinformation
umfasst, und das authentifizierende Anwendungsprogramm wird angewiesen,
Benutzerinformation zu extrahieren, wenn die aus der Programminformationsdatenbank ausgelesene
Prozedur eine Verarbeitung mit der Benutzerinformation umfasst.
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Diese Erfindung kann vollständiger aus
der folgenden ausführlichen
Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen verstanden
werden, in denen zeigen:
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l eine
schematische Ansicht eines interaktiven Fernsehsystems;
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2 ein
Funktionsblockdiagramm des Fernsehsystems gemäß 1;
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3 ein
Funktionsblockdiagramm eines bei der Anordnung von 1 verwendeten interaktiven Fernsehers;
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4.
eine Ansicht, die die Struktur der bei der Anordnung von 1 verwendeten Fernsehprogramminformatoionsdatenbank
zeigt;
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5 eine
Ansicht, die die Struktur der bei der Anordnung von 1 verwendeten Authentifizierungsinformationsdatenbank
zeigt;
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6 eine
Ansicht, die die Bildung einer Antwortdatenliste zeigt;
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7 eine
Ansicht, die die Konfiguration eines Netzwerks des Fernsehsystems
gemäß der Anordnung
von 1 zeigt;
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8 eine
Ansicht, die den Fluss von Antwortdaten bei der Anordnung von 1 zeigt;
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9 eine
Ansicht, die einen ausführlichen Fluss
der Antwortdaten bei der Anordnung von 1 zeigt;
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10 eine
Ansicht, die den Fluss von Antwortdaten zeigt, wenn ein Server ein
Fernsehprogramm bei einer ersten Ausführungsform der Erfindung liefert;
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11 eine
Ansicht, die einen ausführlichen Fluss
der Antwortdaten zeigt, wenn der Server ein Fernsehprogramm bei
der ersten Ausführungsform liefert;
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12 eine
Ansicht, die den Fluss von Antwortdaten zeigt, wenn ein IP/SP-Server
ein Fernsehprogramm bei einer zweiten Ausführungsform liefert;
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13 eine
Ansicht, die einen ausführlichen Fluss
der Antwortdaten zeigt, wenn der IP/SP-Server ein Fernsehprogramm
bei der zweiten Ausführungsform
liefert;
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14 ein
Funktionsblockdiagramm eines Fernsehsystems gemäß einer dritten Ausführungsform;
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15 eine
perspektivische Ansicht von Schaltern einer bei der dritten Ausführungsform
verwendeten Fernsteuereinheit;
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16 eine
Ansicht, die das Datenformat eines Teils der bei der dritten Ausführungsform
verwendeten Antwortdaten zeigt;
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17 eine
Ansicht, die die Datenstruktur einer bei der dritten Ausführungsform
verwendeten Authentifizierungsinformationsdatenbank zeigt;
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18 eine
Ansicht, die einen Bildschirm zum Auffordern der Eingabe eines Passworts
bei der dritten Ausführungsform
zeigt;
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19 eine
Ansicht, die das Datenformat von Antwortdaten bei der dritten Ausführungsform zeigt;
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20 ein
Ablaufdiagramm zum Bilden einer Fernseherkennung bei der dritten
Ausführungsform
zeigt;
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21 eine
Ansicht, die einen Bildschirm zum Auffordern der Eingabe einer Fernseherkennung
bei der dritten Ausführungsform
zeigt;
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22 ein
Funktionsblockdiagramm eines Serversystems gemäß einer vierten Ausführungsform;
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23 ein
Funktionsblockdiagramm eines Serversystems gemäß einer fünften Ausführungsform;
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24 ein
Funktionsblockdiagramm eines Fernsehsystems gemäß einer sechsten Ausführungsform;
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25 eine
Ansicht einer Antwortdatenliste bei der sechsten Ausführungsform;
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26 eine
Ansicht des Datenformats von Antwortdaten bei der sechsten Ausführungsform;
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27A bis 31C Ansichten, die die Beziehungen zwischen
den Auswahlnummern und den eindeutigen Auswahlnummern von Fragen
bei unterschiedlichen Programmen zeigt;
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28 eine
Ansicht, die das Format eines Zusammenfassungsergebnis-Anforderungsstroms zeigt;
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29 eine
Ansicht, die ein praktisches Beispiel eines bei dem Zusammenfassungsergebnis-Anforderungsstroms
gekennzeichneten Verarbeitungsverfahrens zeigt; und
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30A bis 30D Ansichten, die praktische Beispiele
des Zusammenfassungsergebnis-Anforderungsstroms zeigt.
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1 zeigt
schematisch die Anordnung eines interaktiven Fernsehsystems, das
aus einer Mehrzahl von interaktiven Fernsehern und einem Antwortserver
aufgebaut ist. Jeder der interaktiven Fernseher 1–1 bis 1–n enthält eine
Funktion als ein Fernsehempfänger
zum Empfangen von von einer Rundfunkstation 2 übertragenen
Rundfunkwellen und zum Anzeigen eines einem ausgewählten Kanal zugewiesenen
Fernsehprogramms, eine Funktion zum Trennen eines interaktiven Fernsehprogramms, das
auf ein reguläres
Fernsehprogramm durch Verwenden eines vorbestimmten Bereichs von
ausgestrahlten Funkwellen aus den ausgestrahlten Funkwellen multiplext
wird und das interaktive Fernsehprogramm bereitstellt, und eine
Funktion zum Übertragen
an den Server einer Antwort von einem Zuschauer auf das interaktive
Fernsehprogramm.
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Diese interaktiven Fernseher 1–1 bis 1–n können mit
dem Antwortserver 3 über
ein öffentliches Kommunikationsnetzwerk 4 verbunden
sein. Die Antwortserver 3 umfasst eine Mehrzahl von lokalen
Antwortservern 5–1 bis 5–m,
mit denen interaktive Fernseher bei zuvor zugeteilten vorbestimmten
Gebieten oder Bereichen verbunden sind, und einen zentralen Antwortserver 6 zum
Verwalten dieser lokalen Antwortserver. Es sei bemerkt, dass der
lokale Antwortserver und der zentrale Antwortserver als ein Antwortserver
von den interaktiven Fernsehern 1–1 bis 1–n betrachtet
werden können.
Bei der folgenden Beschreibung werden diese Server zusammen der
Antwortserver 3 genannt, wenn es unnötig ist, zwischen ihnen zu
unterscheiden.
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Die Rundfunkstation 2 und
ein IP/SP-Firmenserver 7 (Informationsanbieter oder Diensteanbieter)
sind mit dem Antwortserver 3 über ein Weitbereichskommunikationsnetzwerk,
wie beispielsweise ein WAN, verbunden. Sowohl die Rundfunkstation 2 als
auch der IP/SP-Firmenserver 7 sind mit dem Antwortserver 3 verbunden,
um Daten; wie beispielsweise das Zusammenfassungsergebnis, von dem
Antwortserver 3 zu empfangen. Der IP/SP-Firmenserver 7
wird von einem Informationsanbieter verwaltet, der die verarbeiteten
Daten, wie beispielsweise das von dem Antwortserver 3 erfasste
Zusammenfassungsergebnis, verarbeiten möchte.
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2 zeigt
die Software-Konfigurationen der interaktiven Fernseher 1 und
des Antwortservers 3.
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Jeder der interaktiven Fernseher 1–1 bis 1–n umfasst
eine Fernsehprogrammsteuereinheit 8 und eine Kommunikationssteuereinheit 9 als
Hauptbestandteilelemente zum Bereitstellen von interaktiven Fernsehprogrammen.
Die Fernsehprogrammsteuereinheit 8 steuert den Verlauf
eines von einem multiplexten Rundfunksystem von der Rundfunkstation 2 übertragenen
interaktiven Fernsehprogramms. Die Kommunikationssteuereinheit 9 steuert
Kommunikationsleitungen zu anderen Knoten, einschließlich des Antwortservers 3, über das öffentliche
Kommunikationsnetzwerk 4.
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3 zeigt
den internen Aufbau des interaktiven Fernsehers 1. Dieser interaktive
Fernseher 1 empfängt
ausgestrahlte Funkwellen über
eine Empfangsantenne 21 und sendet die empfangenen Funkwellen
an einen Tuner 22. Eine Kanalauswahl- und Antwortidentifikationsschaltung 23 schaltet
Kanäle des
Tuners 22 um. Anweisungen an die Kanal-Abstimm- und -Antwortidentifikationsschaltung
23 werden von einer Fernbedienung 24 gesendet. Wenn ein Signal
von der Fernbedienung 24 ein Kanalabstimmsignal ist, gibt
die Kanal-Abstimm- und -Antwortidentifikationsschaltung 23 das Signal
an den Tuner 22 ein. Wenn eine Antwort an ein interaktive
Fernsehprogramm von einem Zuschauer von der Fernbedienung 24 gesendet
wird, gibt die Kanal-Abstimm- und -Antwortidentifikationsschaltung 23 die
Antwort an die Fernsehprogrammsteuereinheit 8 ein. Eine
Signalverarbeitungsschaltung 25 trennt das von dem Tuner 22 gelieferte
Signal in ein Videosignal und ein Audiosignal. Die Signalverarbeitungsschaltung 25 gibt das
Videosignal an eine Bildröhre 26 zum
Anzeigen von Bildern und das Audiosignal an einer Audioschaltung 27 zum
Ausgeben von Tönen.
Die Fernsehprogrammsteuereinheit 8 verarbeitet ein von
dem Tuner 22 geliefertes interaktives Fernsehprogramm mit
einer Programmzusammensetzungsinformation (einschließlich eines
Stand- oder Bewegtbildes, Audioinformation, Bildsteuerinformation
und eines Skripts) des Programms. Durch Ausführen einer in dem Skript enthaltenen
Programmeinheit wird ein Videosignal des interaktiven Fernsehprogramms
in die Bildröhre und
ein Audiosignal des Programms in einen Lautsprecher 28 eingegeben.
Ein gesamter Bitstrom (ausschließlich Teilsteuerinformation)
zum Anzeigen eines interaktiven Fernsehprogramms wird ein Skript genannt.
Daher enthält
das Skript einen Kopf, eine Form, eine Ressource und den Programmteil.
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Mit Bezug auf ein in einem interaktiven
Fernsehprogramm angezeigtes Item, um einen Benutzer aufzufordern,
eine Antwort einzugeben, gibt der Zuschauer eine Antwort mit der
Fernbedienung 24 ein. Die Fernsehprogrammsteuereinheit 8 empfängt die Antwort
des Zuschauers von der Kanal-Abstimm- und -Antwortidentifikationsschaltung
23 und bildet Antwortdaten, indem zu der Antwort die Fernsehprogrammkennung
des Fernsehprogramms und die Fernseherkennung des interaktiven Fernsehers
hinzugefügt
wird.
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Fernsehprogrammkennungen werden eindeutig
Fernsehprogrammen zugeordnet, die von dem interaktiven Fernseher
bereitgestellt werden. Fernseherkennungen werden den interaktiven
Fernseher 1–1 bis 1–n eindeutig
zugeordnet.
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Der Antwortserver 3 umfasst
ein Antwortverarbeitungs-Anwendungsprogramm 11,
ein Zusammenfassungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 12, ein
Authentifizierungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 13 und
ein Betriebsanwendungsprogramm 14. Das Antwortverarbeitungs-Anwendungsprogramm 11 speichert
die von den interaktiven Fernsehern gesendeten Antwortdaten in einer Antwortdatendatei 12 in
der Form einer Datei. Das Zusammenfassungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 12 fasst
die in der Antwortdatendatei 17 gespeicherten Antwortdaten
zusammen. Das Authentifizierungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 13 greift
auf eine Authentifizierungsinformationsdatenbank 16 zu
und extrahiert persönliche
Information. Das Betriebsanwendungsprogramm 14 aktiviert
die Anwendungsprogramme 11 bis 14 zu Zeitvorgaben, die
von einem Planer gegeben werden, oder löscht unnötige Daten aus der Antwortdatendatei 17.
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Der Antwortserver 3 umfasst
eine Fernsehprogramminformationsdatenbank 15 und die Authentifizierungsinformationsdatenbank 16.
Auf die Fernsehprogramminformationsdatenbank 15 kann von dem
Antwortverarbeitungs-Anwendungsprogramm 11, dem Zusammenfassungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm l2 und
dem Authentifizierungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 13 zugegriffen
werden. Auf die Authentifizierungsinformationsdatenbank 16 kann
von dem Authentifizierungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 13 zugegriffen
werden.
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Die Fernsehprogrammkennungen aller
von dem interaktiven Fernseher bereitgestellten Fernsehprogramme
sind in der Fernsehprogramminformationsdatenbank 15 registriert.
Notwendige Prozedurdaten, die den Inhalt von Diensten dieser Fernsehprogramme
entsprechen, sind in einer 1 : 1-Entsprechung mit den Fernsehprogrammkennungen
der Fernsehprogramme gespeichert. Persönliche Information, wie beispielsweise
Namen und Adressen, werden in der Authentifizierungsinformationsdatenbank 16 in
einer 1 : 1-Entsprechnung
mit den Fernseherkennungen aller zuvor registrierten interaktiven Fernseher
gespeichert.
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Ein verteilter TP-Monitor (verteilter
Transaktionsprozessmonitor) 20 ist Software, die die Kontinuität von Daten
durch Überwachen
der Operationen der Anwendungsprogramme 11 bis 14 sicherstellt. Ein
Hochgeschwindigkeitsdateisystem 21 ist Software, die zwischen
den Anwendungsprogrammen 11 bis 14 und den Datenbanken 15 bis 16,
der Datendatei 17 und einer Datendatei 18 angeordnet
ist. Das Hochgeschwindigkeitsdateisystem 21 verbessert
die Zuverlässigkeit
und erhöht
die Verarbeitungsgeschwindigkeit.
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Eine Kommunikationssteuereinheit 30 verbindet
den Antwortserver 3 mit den interaktiven Fernsehern 1–1 bis 1–n über das öffentliche
Kommunikationsnetzwerk 4. Die Kommunikationssteuereinheit 30 steuert
Verbindungen zwischen den interaktiven Fernsehern und einem Modem 32 und
verbindet die mit dem Modem 32 verbundenen interaktiven
Fernseher mit dem Antwortserver 3 über ein Kommunikationsprotokoll 33.
Die Kommunikationssteuereinheit 30 ist mit dem Antwortserver 3 über eine
E/A-Steuereinheit 34 verbunden. Die E/A-Steuereinheit 34 verarbeitet
wirksam den Datenaustausch mit Bezug auf den Antwortserver 3.
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4 zeigt
die Konfiguration der Programminformationsdatenbank 15.
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Die Programminformationsdatenbank 15 speichert
eine Prozedur für
Antwortdaten in einem interaktiven Fernsehprogramm, die sich auf
einen Dienst zum "Empfangen
von Antworten von Zuschauern in einer Quizsendung mit interaktiven
Fernsehern und Informieren der Rundfunkstation 2 über das
Ergebnis der Zusammenfassung der Antworten der Zuschauer". In der Fernsehprogramminformationsdatenbank 15 bestimmte
Daten sind die Fernsehprogrammkennung des Programms, die Rundfunkzeit
der Quizsendung und die Prozedur (einschließlich des Verfahrens zum Anordnen
von Antwortdaten, des Verfahrens zur Zusammenfassung und der Art der Übertragung
der Zusammenfassungsergebnis).
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5 zeigt
die Konfiguration der Authentifizierungsinformationsdatenbank 16.
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Die Namen der Besitzer von interaktiven Fernsehern,
die Adressen der Besitzer und andere beliebige Attribut- daten werden
in einer 1 : 1-Entsprechung mit Fernseherkennungen bestimmt.
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7 zeigt
eine Systemkonfiguration zum Verbinden der interaktiven Fernseher 1–1 bis 1–n, der
Rundfunkstation 2, des Antwortservers 3 und der IP/SP-Firmenserver
7. Wie es oben. beschrieben ist, sind die interaktiven Fernseher 1– 1 bis 1–n mit
den Kommunikationssteuereinheiten 30 über das öffentliche Kommunikationsnetzwerk 4 und
Modems verbunden. Die Kommunikationssteuereinheiten 30 sind an
einem LAN 35 angeordnet, mit dem der Antwortserver 3 verbunden
ist, wodurch die interaktiven Fernseher und der Antwortserver verbunden
sind. Die Kommunikationssteuereinheiten 30 werden von dem
LAN 35 mit einem WAN 37 über einen Router 36 verbunden,
und von dem WAN 37 mit einem Rundfunkstationsterminal 2' über einen
Router 38 verbunden. Die Kommunikationssteuereinheiten 30 werden ebenfalls
von dem WAN 37 mit den IP/SP-Firmenserver 7 verbunden.
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Der Betrieb des Fernsehsystems mit
der obigen Konfiguration wird nachstehend ausführlich beschrieben.
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Die 8 und 9 veranschaulichen die Datenflüsse, wenn
ein Dienst an dem Fernsehsystem bereitgestellt wird, durch den Antworten
von Zuschauern auf Fragen von dem Antwortserver 3 zusammengefasst
werden und der. Rundfunkstation 2 das Ergebnis der Zusammenfassung
bei einem eine Quizsendung betreffenden interaktiven Fernsehprogramm
mitgeteilt wird.
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Die Rundfunkstation 2 überträgt ein interaktives
Fernsehprogramm, das es Zuschauern ermöglicht, abwechselnde Fragen
auszuwählen,
und wird auf ausgestrahlten Funkwellen der Quizsendung multiplext.
Die Fernsehprogrammkennung dieses interaktiven Fernsehprogramms
wird zu der Programmzusammensetzungsinformation (bestehend aus Bildschirmbildern
und Programmen) des interaktiven Fernsehprogramms hinzugefügt.
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Wenn diese Quizsendung ausgewählt wird, geben
die Signalverarbeitungsschaltung 25 und die Audioschaltung 27 jedes
der interaktiven Fernseher 1–1 bis 1–n Bilder
und Töne
der Quizsendung aus. Es sei angenommen, dass ein Kanal-Abstimmsignal für das interaktive
Fernsehprogramm, durch das ein Zuschauer auf abwechselnde Fragen
antwortet, von der Fernbedienung 24 eingegeben wird. Der
Tuner 22 empfängt
das Kanal-Abstimmsignal des interaktiven Fernsehprogramms von der
Kanal-Abstimm- und – Antwortidentifikationsschaltung 23,
trennt das interaktive Fernsehprogramm von den ausgestrahlten Funkwellen
und überträgt das Programm
an die Fernsehprogrammsteuereinheit 8. Danach wird die Programmzusammensetzungsinformation
des interaktiven Fernsehprogramms an der Programmsteuereinheit 8 bereit
gehalten, bis ein anderes Kanal-Abstimmsignal eingegeben oder das
interaktive Fernsehprogramm abgeschlossen wird.
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Die Programmsteuereinheit 8 empfängt die Daten
des interaktiven Fernsehprogramms von dem Tuner 22 und
zeigt ein Bild an, das eine bei der Quizsendung gefragte Frage zeigt.
Beispielsweise besteht der Fragebildschirm aus einer Mehrzahl von Auswahlmöglichkeiten,
und eine Nachricht zum Auffordern eines Zuschauers, eine Auswahlmöglichkeit anzunehmen,
wird auf dem Bildschirm angezeigt.
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Wenn der Zuschauer die Auswahlmöglichkeitsnummer
von dem Fernsteuerschalter 24 eingibt, gibt die Kanal-Abstimm-und -Antwortidentifikationsschaltung 23 die
von dem Fernsteuerschalter 24 empfangene Antwort (Wahlmöglichkeitsnummer)
in die Programmsteuereinheit 8 ein.
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Bei Empfang der Antwort, d. h. der
Ruswahlmöglichkeitsnummer,
von der Kanal-Rbstimm- und -Antwortidentifikationsschaltung 23,
fügt die
Programmsteuereinheit 8 die Fernsehprogrammkennung des
gegenwärtig
ausgewählten
interaktiven Fernsehprogramms und die Fernseherkennung des interaktiven
Fernsehers zu der Antwort (Auswahlmöglichkeitsnummer : Antwort)
hinzu und überträgt die Daten
der Antwort an die Kommunikationssteuereinheit 9.
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Die Kommunikationssteuereinheit 9 sendet eine
Leitungsverbindungsanforderung von diesem interaktiven Fernseher
an die Kommunikationssteuereinheit 30 des Servers 3 über das öffentliche
Kommunikationsnetzwerk 4. Nachdem die Kommunikationssteuereinheiten 9 und 30 verbunden
sind, werden die zu der Fernsehprogrammkennung und der Fernseherkennung
hinzugefügten
Antwortdaten von dem interaktiven Fernseher an den Antwortserver 3 übertragen.
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Bei dem Antwortserver 3 empfängt die E/A-Steuereinheit
34 die von dem interaktiven Fernseher übertragenen Antwortdaten und
analysiert den Kopf der Antwortdaten. Wenn die Daten als Antwortdaten
identifiziert werden, überträgt die E/A-Steuereinheit
34 die Daten an das Antwortverarbeitungs-Anwendungsprogramm 11. Nach
dem Übertragen
der Antwortdaten an das Antwortverarbeitungs-Anwendungsprogramm 11 trennt
die Kommunikationssteuereinheit 30 des Servers 3 den
interaktiven Fernseher und wartet auf den Empfang von Antwortdaten
von einem anderen interaktiven Fernseher.
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Die E/A-Steuereinheit 34 liefert
diskret Antwortdaten an das Antwortverarbeitungs-Anwendungsprogramm 11 an verschiedene
Fernsehprogramme von den interaktiven Fernsehern 1–1 bis 1–n.
Wie es in 6 gezeigt
ist, ordnet das Antwortverarbeitungs-Anwendungsprogramm 11 die
Antwortdaten in verschiedene Fernsehprogramme in Übereinstimmung
mit der Fernsehprogrammkennung an und speichert die Daten in der
Datendatei 17. Eine Antwortdatenliste wird durch Anordnen
und Speichern der Antwortdaten in der Dateiform in Übereinstimmung
mit der Fernsehprogrammkennung gebildet.
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Genauer gesagt wird eine Prozedur,
die eine Anweisung gibt, um "Antwortdaten
in einer Dateiform in Übereinstimmung
mit der Fernsehprogrammkennung anzuordnen" in der Fernsehprogramminformationsdatenbank 15 eingestellt.
Das Antwortverarbeitungs-Anwendungsprogramm 11 liest die
Prozedur aus der Fernsehprogramminformationsdatenbank 15 mit
der zu den Antwortdaten als ein Schlüssel hinzugefügte Fernsehprogrammkennung
aus. Das Antwortverarbeitungs-Anwendungsprogramm 11 stellt eine
Datei, die die entsprechende Fernsehprogrammkennung aufweist, aus
der Antwortdatei 17 wieder her, extrahiert die Fernseherkennung
und die Antwortdaten (Reaktion) aus den Antwortdaten und richtet
die extrahierten Daten in der untersten Zeile der Datei ein. Durch
Ausführen
dieser Verarbeitung für
alle Antworten wird eine Liste der Antwortdaten auf ein interaktives
Fernsehprogramm, das die Quizsendung betrifft, d. h. eine Antwortliste,
gebildet.
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Eine Anweisung, um "personliche-Information
eines Antworters hinzuzufügen" kann in der Prozedur
des in der Fernsehprogramminformationsdatenbank registrierten interaktiven
Fernsehprogramms enthalten sein. Wenn dies der Fall ist, sendet
das Antwortverarbeitungs-Anwendungsprogramm 15 oder das
Zusammenfassungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 12 die
Anweisung an das Authentifizierungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 13.
Auf der Grundlage der in der Antwortdatenliste registrierten Fernseherkennung
durchsucht das Authentifizierungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 13 die
Authentifizierungsverarbeitungsdatenbank 16, liest die
persönliche
Information eines Antwortenden aus und überträgt die ausgelesene persönliche Information
an das Antwortverarbeitungs-Anwendungsprogramm 11 oder
das Zusammenfassungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 12.
-
Auf der Grundlage der Fernsehprogrammkennung
liest das Zusammenfassungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 12 das
Verfahren zur Zusammenfassung aus, das dem Programm aus der Fernsehprogramminformationsdatenbank 15 entspricht.
Bei dieser Ausführungsform
wird ein Verfahren zum Addieren der Antworten auf die in der Quizsendung
gefragten Fragen als die Prozedur erfasst. Daher liest das Zusammenfassungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 12 die
Antwortdaten (Reaktionen) mit der Fernsehprogrammkennung als einen
Schlüssel
aus den von dem Antwortverarbeitungs-Anwendungsprogramm 11 gebildeten
Datendatei 17 aus.
-
Wenn die die persönliche Information von Antwortern
beinhaltende Zusammenfassungsverarbeitung bei der Prozedur ausgewählt wird,
fasst das Zusammenfassungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 12 die Antwortdaten
durch Kombinieren der Antwortdatenliste und der persönlichen
Authentifizierungsinformation zusammen. Das Ergebnis der Zusammenfassung
wird in einer Form ausgegeben, die der in der Fernsehprogramminformationsdatenbank 15 registrierten Übertragungsart
entspricht. Wenn die Rundfunkstation 12 das Zusammenfassungsergebnis
von Antworten bei dem Fernsehprogramm verwenden möchte, wird
eine "Echtzeitübertragung" als die Übertragungsart
gekennzeichnet. Die Kommunikationsleitung zwischen dem Antwortserver 3 und dem
Rundfunkstationsterminal 2' wird
verbunden, und das Zusammenfassungsergebnis wird an das Rundfunkstationsterminal 2' über das
WAN 37 übertragen.
-
Bei der obigen Erläuterung
werden Antworten von Zuschauern in einer Quizsendung zusammengefasst.
Der Inhalt von bei interaktiven Fernsehprogrammen an Zuschauern
bereitgestellten Diensten kann jedoch durch die Kombination des
Inhalts eines auf den von der Rundfunkstation 2 ausgestrahlten
Funkwellen multiplexten Programms und der zuvor in der Programminformationsdatenbank 15 gespeicherten
Prozedur des Programms frei eingestellt werden.
-
Als Beispiel ist es möglich, einen
Dienst bereitzustellen, durch den Zuschauern Kataloge von Artikeln,
für die
bei Werbeunterbrechungen zwischen Fernsehprogrammen Reklame gemacht
wird, mit dem interaktiven Fernsehprogramm anfordern können. Das
heißt,
dass ein interaktives Fernsehprogramm zum Anzeigen eines Bildschirms
zum Anfordern eines Artikelkatalogs auf den ausgestrahlten Funkwellen
bei einer Werbeunterbrechung durch Einstellen der Fernsehprogrammkennung
multiplext wird.
-
Ein Zuschauer des interaktiven Fernsehers 1 gibt
ein Kanal-Abstimmsignal zum Auswählen
des interaktiven Fernsehprogramms für eine Kataloganforderung von
dem Fernsteuerschalter 24 ein. Folglich empfängt die
Programmsteuereinheit 8 die Kataloganforderung des interaktiven
Fernsehprogramms von dem Tuner 22 und zeigt einen Kataloganforderungsbildschirm
an. Der Zuschauer gibt Antwortdaten auf den Kataloganforderungsbildschirm
von dem Fernsteuerschalter 24 ein. Die Programmsteuereinheit 8 fügt die Fernsehprogrammkennung
und die Fernseherkennung zu den eingegebenen Antwortdaten hinzu
und überträgt die Daten
an den Antwortserver 3.
-
Bei der in dem Antwortserver 3 angeordneten.
Programminformationsdatenbank 15 werden Prozeduren für Antwortdaten,
die sich auf diese Kataloganforderung der interaktiven Fernsehprogramme
bezieht, zuvor auf der Grundlage der Fernsehprogrammkennungen registriert.
Die interaktiven Fernseher 1–1 bis 1–n senden
Antwortdaten, die sich auf die Kataloganforderung der interaktiven
Fernsehprogramme beziehen, an den Server 13. Das Antwortverarbeitungs-Anwendungsprogramm 11 ordnet
die Antwortdaten in Einheiten von Programmen an.
-
Das Zusammenfassungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 12 führt die
für die
Kataloganforderung notwendige Zusammenfassungsverarbeitung auf der
Grundlage der in der Programminformationsdatenbank 15 registrierten
Prozedur aus. Genauer gesagt, kennzeichnet das Zusammenfassungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 12 die Fernseherkennungen
und weist das Authentifizierungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 13 an, die
persönliche
Information, z. B. die Namen und die Adressen von Einzelpersonen,
die Kataloge angefordert haben, aus der Authentifizierungsinformationsdatenbank 16 zu
extrahieren. Das Zusammenfassungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 12 bildet
dann eine Kataloganforderungsliste, die die Entsprechung zwischen
den Arten von Katalogen und den Adressen von der von der Authentifizierungsinformationsdatenbank 16 extrahierten
persönlichen Information
und den Fernsehprogrammkennungen zeigt.
-
Da es nicht notwendig ist, die Kataloganforderungsliste
an die IP/SP-Firma in Echtzeit zu übertragen, speichert das Zusammenfassungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 12 die
Kataloganforderungsliste in einer zusammengefassten Datenspeichereinheit 18.
Die Kataloganforderungsliste wird später durch Stapelverarbeitung
von dem Server 3 an den Server 7 der IP/SP-Vertragsfirma übertragen.
Es sei bemerkt, dass, wenn die Kataloganforderungsliste durch Stapelverarbeitung
zu übertragen ist, "Stapelverarbeitung" in dem Item der Übertragungsart
in der Fernsehprogramminformationsdatenbank 15 spezifiziert
sein muss. Eine Mehrzahl von Kataloganforderungslisten kann ebenfalls
gleichzeitig übertragen
werden, wenn die Rundfunkstation 2 oder der IP/SP-Firmenserver
7 den Antwortserver 3 der Übertragung verlangt. Zu diesem
Zweck wird "nach
Bedarf" in dem Item
der Übertragungsart
in der Fernsehprogramminformationsdatenbank 15 spezifiziert.
-
Das von dem Zusammenfassungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 12 des
Antwortservers 3 erhaltene Zusammenfassungsergebnis wird
nicht nur an andere übertragen
sondern ebenfalls in dem Antwortserver 3 ausgedruckt oder
auf einer Kathodenstrahlröhre
abhängig
von den Zwecken angezeigt.
-
Es sei bemerkt, dass die Arbeit des
Bildens einer Liste, wie beispielsweise einer Kataloganforderungsliste,
bei der es notwendig ist, persönliche
Information zu verarbeiten, an das Authentifizierungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 13 übertragen werden
kann. Bei dem oben dargestellten Beispiel gibt das Zusammenfassungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 12 die
Fernseherkennungsinformation an das Authentifizierungsverarbeitungsprogramm 13 und
führt die
Funktion 13 aus, um eine Kataloganforderungsliste zu bilden.
-
Bei einem System der oben beschriebenen Art
empfangen die interaktiven Fernseher 1 ausgestrahlten Funkwellen,
auf denen Programme multiplext sind, und sie zeigen die Programme
selektiv an. Die interaktiven Fernseher 1 nehmen Antworten
von Zuschauern an und übertragen
diese Eingabeauswahlmöglichkeiten
als Antwortdaten zusammen mit den Fernsehprogrammkennungen und den
Fernseherkennungen an den Antwortserver 3. Die Antwortverarbeitung
und das Zusammenfassungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm werden
für die
Antwortdaten durch Bezug auf Fernsehprogramminformation durchgeführt, die
in Übereinstimmung
mit dem Inhalt der einzelnen Fernsehprogramme in dem Antwortserver 3 vorbestimmt
sind. Dem gemäß ist es möglich, beliebige
Programme anzuzeigen, die sich auf Fernsehprogramme oder ausgestrahlten
Werbeeinblendungen an den interaktiven Fernsehern beziehen, und
um Eingabeauswahlmöglichkeiten
von Zuschauern als Antwortdaten zu sammeln. Folglich kann Information
durch geeignete Verarbeitung der gesammelten Antwortdaten in Übereinstimmung
mit dem Inhalt der Fernsehprogramme bereitgestellt werden.
-
Persönliche Information wird zuvor
in einer 1 : 1-Entsprechung
mit den Fernseherkennungen der interaktiven Fernseher 1–1 bis 1–n in
der Authentifizierungsinformationsdatenbank 16 des Antwortservers 3 registriert.
Daher können
verarbeitete Daten durch Hinzufügen
der persönlichen
Information zu den von den interaktiven Fernsehern 1–1 bis 1–n gesammelten
Antwortdaten gebildet werden. Dies ermöglicht eine leichte Bildung
der verschiedenen Listen, die die persönliche Information verlangen.
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Bei der obigen Anordnung ist es ebenfalls möglich, Programme
anzuzeigen, die keine Beziehung zu Fernsehprogrammen oder ausgestrahlten Werbeeinblendungen
aufweisen, und Antwortdaten von Zuschauern der interaktiven Fernseher
zu sammeln.
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Die erste Ausführungsform der Erfindung liefert
ein Fernsehsystem mit interaktiven Fernsehern, die imstande sind,
interaktive Fernsehprogramme auszuwählen. Die Grundsystemkonfiguration
und Software-Konfiguration dieser Ausführungsform sind die gleichen
wie bei der oben beschriebenen Anordnung.
-
Bei diesem Fernsehsystem wird jedoch
nur ein Programmstartmenübildschirm
(Auswahlbildschirm) angezeigt, wenn ein interaktives Fernsehprogramm
gestartet wird, das auf den ausgestrahlten Funkwellen multiplext
und von einer Rundfunkstation 2 übertragen wird. Nachdem das
interaktive Fernsehprogramm gestartet ist, liefert ein Antwortserver
(der Antwortserver selber oder ein auf einem anderen Server angeordnetes
Anwendungsprogramm) Programmzusammensetzungsinformation des interaktiven
Fernsehprogramms.
-
Jeder der interaktiven Fernseher 1–1 bis 1–n fügt die Fernsehprogrammkennung
und die Fernseherkennung zu den Antwortdaten von dem Zuschauer hinzu.
Eine E/A-Steuerein heit 34 eines Antwortservers 3 fügt einen
Kopf zu den Antwortdaten hinzu und überträgt die Daten. Der Kopf fungiert
als ein Identifizierer, mittels dessen die Antwortdaten an einen
Online-Dienstemanager 19 übertragen werden.
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Der Online-Dienstemanager 19 umfasst
eine Funktion zum Durchsuchen einer Fernsehprogramminformationsdatenbank 15 auf
der Grundlage der zu den Antwortdaten hinzugefügten Fernsehprogrammkennung
und zum Spezifizieren eines Anwendungsprogramms, das mit einer Kommunikationssteuereinheit 30 zu
verbinden ist. Bei der Fernsehprogramminformationsdatenbank 15 wird
Verbindungszielanwendungsinformation in der Fernsehprogramminformation
jeder entsprechenden Fernsehprogrammkennung registriert.
-
Die Form eines auf diesem Fernsehsystem bereitgestellten
Dienstes wird nachstehend mit Bezug auf 10 und 11 beschrieben.
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Während
Werbeeinblendungen ausgestrahlt werden, wird ein Programmstartmenübildschirm
eines interaktiven Fernsehprogramms, wie beispielsweise Online-Shopping
oder eine Kataloganforderung, auf ausgestrahlten Funkwellen multiplext
und von der Rundfunkstation 2 übertragen. Bei Empfang eines
interaktiven Fernsehprogrammabstimmsignals von einem Fernsteuerschalter 24,
zeigt jeder der interaktiven Fernseher 1–1 bis 1–n den
Programmstartmenübildschirm
durch den Kanal des ausgewählten
interaktiven Fernsehprogramms an. Danach startet der Online-Dienst
zwischen dem interaktiven Fernseher und dem Antwortserver 3 unabhängig von dem
von der Rundfunkstation 2 ausgestrahlten Programms.
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Wenn eine Programmstartanforderung
an das Programmstartmenü auf
dem interaktiven Fernseher eingegeben wird, werden Antwortdaten,
die die Programmstartanforderung angeben, zu denen die Fernsehprogrammkennung,
die Fernseherkennung und ein interaktiver Kopf hinzugefügt wird,
von einer Kommunikationssteuereinheit 9 des interaktiven Fernsehers
an den Antwortserver 3 übertragen.
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Die E/A-Steuereinheit 34 des
Antwortservers 3 analysiert den Kopf der Antwortdaten.
Wenn der Kopf der Antwortdaten ein interaktiver Kopf ist, überträgt die E/A-Steuereinheit die
Antwortdaten an den Online-Dienstemanager 19 und behält die Verbindung
der Kommunikationsleitung bei.
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Der Online-Dienstemanager 19 liest
die Verbindungs-Anwendungsinformation
aus der Fernsehprogramminformationsdatenbank 15 mit der
zu den Antwortdaten als ein Schlüssel
hinzugefügten
Fernsehprogrammkennung aus und aktiviert das in der ausgelesenen
Verbindungs-Anwendungsinformation spezifizierte Anwendungsprogramm.
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Wenn ein in dem Antwortserver 3 angeordnetes
Anwendungsprogramm 41 bei der Verbindungs-Anwendungsinformation
spezifiziert wird, überträgt dieses
Anwendungsprogramm 41 Programmzusammensetzungsinformation,
wie beispielsweise Bilder und Skripte, die dem Inhalt der Fernsehprogramme
entsprechen, an den interaktiven Fernseher als Anforderungsquelle über ein öffentliches
Kommunikationsnetzwerk 4.
-
Bei dem interaktiven Fernseher, der
diese Programmzusammensetzungsinformation, wie beispielsweise Bilder
und Skripte, empfangen hat, führt eine
Programmsteuereinheit 8 eine Programmeinheit der Programmzusammensetzungsinformation
aus, wodurch Bilder und in einigen Fällen Töne des interaktiven Fernsehprogramms
ausgegeben werden. Wenn der Zuschauer ein Antwortsignal an dieses
interaktive Fernsehprogramm mittels der Fernbedienung 24 eingibt,
werden durch Hinzufügen
der Fernsehprogrammkennung und der Fernseherkennung zu dieser Antwort
gebildeten Antwortdaten an den Antwortserver 3 übertragen.
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Bei dem Antwortserver 3 werden
die Antwortdaten an das Anwendungsprogramm 41 übertragen.
Bei Empfang der Antwort daten überträgt das Anwendungsprogramm 41 Bilder
oder Skripte zum Starten der nächsten
Verarbeitung an den interaktiven Fernseher. Die Shopping-Prozedur
oder die Kataloganforderungsprozedur wird durch Wiederholen des
Austauschs der Antwortdaten und der Programmzusammensetzungsinformation
zwischen dem Server 3 und dem interaktiven Fernseher auf ähnliche
Art und Weise abgeschlossen. Wenn der Inhalt der Prozedur einfach
ist, wird die Prozedur nur durch einmaliges Übertragen der Antwortdaten
abgeschlossen.
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Wenn das in der Verbindungs-Anwendungsinformation
spezifizierte Anwendungsprogramm, das aus der Fernsehprogramminformationsdatenbank 15 von
dem Online-Dienstemanager 19 mittels
der Fernsehprogrammkennung als ein Schlüssel ausgelesen wurde, nicht
in dem Antwortserver 3 angeordnet ist, ist die Leitung
mit einem anderen Server 40–1 (40–2) verbunden,
bei dem dieses spezifizierte Anwendungsprogramm angeordnet ist.
Es sei angenommen, dass Adresseninformation zum Verbinden der Leitung
mit dem Server 40–1 (40–2)
in der Fernsehprogramminformationsdatenbank 15 eingerichtet
ist.
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Wenn beispielsweise ein in dem Server 40–1 ngeordnetes
Anwendungsprogramm 42 in der Verbindungs-Anwendungsinformation
spezifiziert ist, ist der Antwortserver 3 mit dem Server 40–1 über ein Hochgeschwindigkeitsdigitalnetzwerk
verbunden, um das Anwendungsprogramm 42 zu aktivieren.
Das Zusammensetzungsinformation, wie beispielsweise Bilder des interaktiven
Fernsehprogramms, wird von dem Anwendungsprogramm 42 zu
dem interaktiven Fernseher über
den Antwortserver 3 übertragen. Durch
Anordnen des Anwendungsprogramms 42 und eines Anwendungsprogramms 43 in
den von Anbietern von Artikeln verwalteten Servern 40–1 und 40–2,
können
die Prozeduren des Online-Einkaufens und der Kataloganforderung
direkt zu den Artikelanbietern übertragen
werden.
-
Bei dieser Ausführungsform wird, wie es oben
beschrieben ist, das Programmstartmenü eines interaktiven Fernsehprogramms
auf ausgestrahlten Funkwellen multiplext und von der Rundfunkstation 2 ausgestrahlt.
Jeder interaktive Fernseher fügt
die Fernsehprogrammkennung, die Fernseherkennung und den interaktiven
Kopf zu den Antwortdaten hinzu und überträgt die Antwortdaten an den
Antwortserver 3. Ein in dem Antwortserver 3 oder
in einem anderen Server angeordnetes Anwendungsprogramm überträgt Bilder
und Programme an den interaktiven Fernseher über den Antwortserver 3.
Daher kann, indem anfangs nur das Programmstartmenü von der
Rundfunkstation 2 an die interaktiven Fernseher übertragen
wird, das Anwendungsprogramm des Antwortservers 3 die nachfolgende
Prozedur bereitstellen.
-
Dem gemäß können das Online-Einkaufen und
Kataloganforderungen mit den interaktiven Fernsehern ohne Erhöhen der
Last auf ausgestrahlte Funkwellen durchgeführt werden. Das Programmstartmenü eines einer
Werbeeinblendung oder eines gesendeten Fernsehprogramms entsprechenden
Artikels kann von dem interaktiven Fernseher ausgewählt werden.
-
Bei der obigen Ausführungsform
wird das Programmstartmenü von
der Rundfunkstation 2 an die interaktiven Fernseher übertragen.
Das Programmstartmenü eines
interaktiven Fernsehprogramms, das keine Beziehung zu einer Werbeeinblendung
oder eines gesendeten Fernsehprogramms aufweist, kann zuvor in einem
ROM des interaktiven Fernsehers gespeichert und zu jeder Zeit angezeigt
werden.
-
(Zweite Ausführungsform)
-
Die 12 und 13 veranschaulichen eine Modifikation
der obigen Ausführungsform.
Bei diesem Fernsehsystem wird ein Menü von von einem Server bereitgestellten
interaktiven Diensten zuvor in einem Speichermedium eines interaktiven
Fernsehers gespeichert, und ein Zuschauer kann einen Dienst auf
dem interaktiven Fernseher auswählen. Die
dem inter aktiven Fernseher von dem Server bereitgestellten Dienste
können
als eine Form von interaktiven Fernsehprogrammen auf die gleiche
Art und Weise wie bei der zweiten Ausführungsform verarbeitet werden.
-
Bei Empfang einer Anforderung von
einem Zuschauer, um das bereitgestellte Dienstemenü anzuzeigen,
zeigt ein interaktiver Fernseher 1 das zuvor in einem Speichermedium,
wie beispielsweise einem ROM, gespeicherte Menü an. Wenn der Zuschauer einen
bereitgestellten Dienst aus dem Menü auswählt, werden als ein Startanforderungsvorgang
die Dienstekennung, die Fernseherkennung und ein Kopf zum Anfordern
interaktiver Kommunikation zu den Daten hinzugefügt und von einer Kommunikationssteuereinheit 9 des
interaktiven Fernsehers an einen Antwortserver 3 übertragen.
Diensterkennungen werden anstatt Fernsehprogrammkennungen in einer
Programminformationsdatenbank registriert. Die nachfolgende Verarbeitung
ist mit derjenigen bei der zweiten Ausführungsform identisch.
-
Bei dieser Ausführungsform können, wie
es oben beschrieben ist, Online-Einkaufen und Kataloganforderungen
von dem interaktiven Fernseher unabhängig von dem Ausstrahlen von
einer Rundfunkstation durchgeführt
werden.
-
(Dritte Ausführungsform)
-
14 zeigt
Funktionsblöcke
eines Fernsehsystems gemäß der dritten
Ausführungsform.
-
Bei diesem Fernsehsystem kann ein
interaktiver Fernseher 1 zum Empfangen von von einer Rundfunkstation 2 ausgestrahlte
Funkwellen und zum Anzeigen von Programmen mit einem Antwortserver 3 über ein öffentliches
Kommunikationsnetzwerk 4 verbunden werden.
-
Der interaktive Fernseher 1 weist
grundsätzlich
die gleichen Funktionen wie diejenigen des bei dem oben beschriebenen
Fernsehsystems verwendeten interaktiven Fernsehers auf. Das heißt, dass der
interaktive Fernseher 1 eine Funktion zum Trennen von Tönen und
Bildern eines auf von der Rundfunkstation 2 übertragenen
Funkwellen ausgestrahlten Programms, eine Funktion zum Umwandeln
des Fernsehprogramms in ein Fernsehsignal in Übereinstimmung mit einer Programmauswahlanforderung (Kanalabstimmvorgang)
und zum Anzeigen des Fernsehsignals und eine Antwortfunktion zum Übertragen
von von einem Zuschauer eingegebene Antwortdaten an ein multiplextes
Programm an den Antwortserver 3 umfasst. Bei diesem interaktiven
Fernseher 1 überträgt eine
Fernsteuervorgangs-Empfangseinheit 23' ein von einem Fernsteuerschalter 24 empfangenes
Antwortsignal eines Zuschauers an eine Programmsteuereinheit B.
Die Fernsteuervorgangs-Empfangseinheit 23' wird durch Trennen der Funktion
einer Antwortidentifikationsschaltung von einer Kanalabstimm- und
Antwort-Identifikationsschaltung erhalten.
-
Die Programmsteuereinheit 8 führt ein
von ausgestrahlten Funkwellen getrenntes interaktives Fernsehprogramm
aus, empfängt
eine Antwort von einem Zuschauer, fügt die Fernsehprogrammkennung
und die Fernseherkennung zu der Antwort hinzu und überträgt die Antwort
an eine Kommunikationssteuereinheit 9. Diese Fernsehprogrammkennung
wird gleichzeitig auf ausgestrahlten Funkwellen übertragen, wenn das Programm
von der Rundfunkstation 2 an den interaktiven Fernseher 1 übertragen wird.
Die Fernseherkennung wird für
jeden interaktiven Fernseher 1 eingestellt.
-
Informationsfelder der Fernseherkennung umfassen
ein Fernseherinformationsfeld und ein persönliches Informationsfeld. Bei
dem Fernseherinformationsfeld wird eine inhärente Fernseherkennung des
interaktiven Fernsehers 1 eingerichtet. Bei dem persönlichen
Informationsfeld wird eine persönliche Kennung
zum Spezifizieren eines Zuschauers, der Antwortdaten eingibt, wenn
der interaktive Fernseher 1 von einer Mehrzahl von Personen
(z. B. Mitgliedern einer Familie) gemeinsam benutzt wird, eingestellt.
-
15 zeigt
die Struktur der Fernbedienung 24. Genauer gesagt ist 15 eine perspektivische Ansicht
von DIP-Schaltern, die auf der Rückoberfläche der
Fernbedienung 24 angeordnet sind.
-
Die DIP-Schalter 100 bestehen
aus vier Schaltern 100a bis 100d, wobei jeder dieser in
zwei Zustände "oben" und "unten" eingestellt werden kann.
Eine persönliche
Kennung kann durch Kombinieren von "oben" und "unten" der Schalter 100a bis 100d eingestellt
werden. Fest zugeordnete Fernbedienungen sind bei einer Mehrzahl
von Personen vorgesehen, die den gleichen interaktiven Fernseher verwenden,
und die persönliche
Kennung jeder Person wird in der entsprechenden Fernbedienung eingestellt.
Wenn eine einzige Fernbedienung von einer Mehrzahl von Personen
gemeinsam benutzt wird, wird die persönliche Kennung einer Person,
an die interaktive Fernsehprogramme von dem interaktiven Fernseher
bereitgestellt werden, von den DIP-Schaltern 100 eingestellt.
Beim Übertragen
der Antwortdaten an den interaktiven Fernseher 1 überträgt die Fernbedienung 24 gleichzeitig
die von den DIP-Schaltern 100 eingestellte persönliche Kennung.
-
Die Programmsteuereinheit 8 bildet
die Fernseherkennung durch Kombinieren der von der Fernbedienung 24 empfangenen
persönlichen
Kennung und der eindeutigen Fernseherkennung des interaktiven Fernsehers 1. 16 zeigt die Datenstruktur der
von der Programmsteuereinheit 8 gebildeten Fernseherkennung.
Dieser Fernseherkennung wird zusammen mit der Fernsehprogrammkennung
den Antwortdaten hinzugefügt.
-
Der Antwortserver 3 umfasst
eine Fernsehprogramminformationsdatenbank 15 und eine Ruthentifizierungsinformationsdatenbank 16.
Wie bei der ersten Ausführungsform
werden Prozeduren für Antwortdaten
zu einzelnen Programme in Einheiten von Programmen in der Fernsehprogramminformationsdatenbank 15 registriert.
Bei der Authentifi zierungsinformationsdatenbank 16 werden
die Fernseherkennungen aller zuvor registrierten interaktiven Fernseher 1–1 bis 1–n und
die persönliche
Information, wie beispielsweise die Namen und die Adressen der Benutzer,
registriert.
-
17 zeigt
die Datenstruktur der Authentifizierungsinformationsdatenbank 16.
Die Authentifizierungsinformation von zuvor registrierten Zuschauern
(Benutzern) sind in dieser Authentifizierungsinformationsdatenbank 16 registriert,
und die Stücke der
Authentifizierungsinformation werden in Übereinstimmung mit der Fernseherkennung
klassifiziert. Eine Mehrzahl von persönlichen Kennungen kann für eine Fernseherkennung
(interaktiven Fernseher) eingestellt werden, und verschiedene Stücke der
Authentifizierungsinformation werden zuvor für jede persönliche Kennung eingestellt.
Das heißt,
dass die Authentifizierungsinformations-Stücke von einer beliebigen Anzahl
von Personen für
einen interaktiven Fernseher 1 registriert werden. Die
Authentifizierungsinformation besteht aus dem Passwort und dem Bereichscode
sowie dem Namen, der Adresse, dem Alter und dem Geschlecht.
-
Der Betrieb des Fernsehsystems mit
der obigen Konfiguration wird nachstehend beschrieben.
-
Der Betrieb wird beschrieben, indem
als ein Beispiel für
die Form eines Dienstes die "Antworten von
Zuschauern auf eine Quizsendung von dem Antwortserver 3 zusammengefasst
und der Rundfunkstation 2 das Zusammenfassungsergebnis
mitgeteilt wird" genommen
wird.
-
Programmdaten eines interaktiven
Fernsehprogramms, das aus Bildschirmbildern und Skripten aufgebaut,
um es einem Zuschauer zu ermöglichen, Antworten
auf alternative Fragen auszuwählen,
wird auf ausgestrahlten Funkwellen von der Rundfunkstation 2 an
die interaktiven Fernseher 1 ausgestrahlt. Diese Programmdaten
enthalten die Fernsehprogrammkennung, die in der Fernsehprogramminformationsdatenbank 15 registriert
ist.
-
Wenn ein Zuschauer ein Signal zum
Anfordern eines Antwortauswahlprogramms von dem Fernsteuerschalter 24 an
den interaktiven Fernseher 1 überträgt, trennt der interaktive
Fernseher 1 Programmdaten des Antwortauswahlprogramms (interaktiven
Programms) von den ausgestrahlten Funkwellen der Quizsendung und
liefert die Daten an die Programmsteuereinheit B. Die Programmsteuereinheit 8 wandelt
die Programmdaten des Antwortauswahlprogramms in ein Fernsehprogramm
um und zeigt ein Auswahlmenü an,
um es dem Zuschauer zu ermöglichen,
eine Antwort auf dem Fernsehbildschirm zu wählen.
-
Wenn der Zuschauer die Antwortnummer durch
Betätigen
von Schaltflächen
an der Fernbedienung 24 eingibt, wird diese Antwortnummer
zusammen mit den von den DIP-Schaltern 100 der Fernbedienung 24 eingestellten
persönlichen
Kennungsdaten an den interaktiven Fernseher 1 übertragen.
-
Die Programmsteuereinheit 8 des
interaktiven Fernsehers 1 empfängt die Antwortnummer (Antwortdaten)
und die persönliche
Kennungsnummer von der Fernbedienung 24 und bildet eine
Fernseherkennung aus den persönlichen
Kennungsdaten und der Fernseherkennung des interaktiven Fernsehers 1.
Die Programmsteuereinheit 8 fügt die Fernseherkennung einschließlich der
persönlichen
Kennung und die oben beschriebenen Fernseherprogrammkennung zu der
Antwortzahl (Antwortdaten) hinzu, die von dem Zuschauer empfangen
wurde, und überträgt die Antwortdaten
an die Kommunikationssteuereinheit 9. Die Kommunikationssteuereinheit 9 sendet eine
Leitungsverbindungsanforderung von dem interaktiven Fernseher 1 an
eine Kommunikationssteuereinheit 30 des Antwortservers 3 über das öffentliche Kommunikationsnetzwerk 4.
Nachdem die Leitung zwischen den Kommunikationssteuereinheiten 9 und 30 verbunden
ist, werden die Antwortdaten, zu denen die Fernsehprogrammkennung
und die Fernseherkennung hinzugefügt wurde, von dem interaktiven Fernseher 1 an
den Antwortserver 3 gesendet.
-
Eine große Anzahl von interaktiven
Fernsehern 1 senden Antwortdaten an den Antwortserver 3 über das öffentliche
Kommunikationsnetzwerk 4. Bei dem Antwortserver 3 liest
ein Antwortverarbeitungs-Anwendungsprogramm 11, eine Prozedur
des Antwortauswahlprogramms von der Fernsehprogramminformationsdatenbank 15 mittels
der zu den Antwortdaten als ein Schlüssel hinzugefügten Fernsehprogrammkennung
aus und führt
eine Verarbeitung in Übereinstimmung
mit dem Inhalt der Prozedur aus. Bei dieser Ausführungsform bildet das Antwortverarbeitungs-Anwendungsprogramm 11 eine
Antwortdatendatei 17, die die Entsprechung zwischen der
Fernseherkennung und den Antwortdaten in dem Antwortauswahlprogramm
angibt. Da eine Mehrzahl von unterschiedlichen Programmen gleichzeitig
bereitgestellt werden, wird die Antwortdatendatei 17 für jedes
Programm gebildet.
-
Mittels der Fernsehprogrammkennung
eines Programms, für
das die Antwortdatendatei 17 als ein Schlüssel gebildet
wird, lädt
ein Zusammenfassungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 12 den
Inhalt der für
das Programm durchgeführten
Zusammenfassungverarbeitung aus einer Fernsehprogramminformationsdatenbank 14.
Wenn die auf der persönlichen
Authentifizierungsinformation basierende Verarbeitung, die der Fernseherkennung
entspricht, als der Inhalt der Zusammenfassungsverarbeitung spezifiziert
wird, wird ein Authentifizierungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 13 aktiviert.
In dem Fall einer Zusammenfassung von Antworten in einer Quizsendung
ist es möglich,
eine Zusammenfassungsverarbeitung eines "Zusammenfassens von Antworten auf Quizfragen
in Übereinstimmung
mit dem Alter und Geschlecht" zu
spezifizieren.
-
Das Authentifizierungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 13 authentifiziert
die Fernseherkennung aller in der Antwortdatendatei 17 des
Programms registrierten Antwortdaten, das von dem Zusammenfassungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 12 spezifiziert
ist. Wenn die authenti fizierte Fernseherkennung gleich "XXXX01" ist, wird die Authentifizierungsinformation
(Alter.Geschlecht) von "TARO" von einer Mehrzahl
von Personen extrahiert, die Antwortdaten an den interaktiven Fernseher 1 eingeben
können.
Wenn die Fernseherkennung der Antwortdaten von dem gleichen interaktiven
Fernseher 1 gleich "XXXX02" ist, gibt die persönliche Kennung "HANAKO" an. Dem gemäß wird die
Authentifizierungsinformation (Alter.Geschlecht) von "HANAKO" extrahiert. Auf ähnliche
Art und Weise wird die Authentifizierungsinformation auf der Grundlage
der Fernseherkennung (Fernseherkennung + persönliche Kennung) für alle in
der Antwortdatendatei 17 registrierten Antwortdaten extrahiert.
-
Das Zusammenfassungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 12 fasst
die Antwortdaten mittels der von dem Authentifizierungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 13 extrahierten
Authentifizierungsinformation, d.h. fasst alle Antworten auf der
Grundlage des Alters und des Geschlechts zusammen. Dieses Zusammenfassungsergebnis wird
in einer Form ausgegeben, die einer in der Fernsehprogramminformationsdatenbank 15 registrierten Übertragungsart
entspricht. Wenn die Rundfunkstation 2 das Ergebnis der
Zusammenfassung von Antworten in dem Fernsehprogramm verwendet,
wird eine "Echtzeitübertragung" in der Fernsehprogramminformationsdatenbank 15 spezifiziert.
Die Kommunikationsleitung zwischen dem Antwortserver 3 und der
Rundfunkstation 2 wird verbunden, und das Zusammenfassungsergebnis
wird an die Rundfunkstation 2 über ein WAN übertragen.
-
Bei der obigen Erläuterung
werden Antworten von Zuschauern auf eine Quizsendung zusammengefasst.
Der Inhalt der Programme, die von dem Antwortserver 3 verarbeitbar
sind, kann jedoch durch die Kombination von Programmen, die auf
Rundfunkwellen von der Rundfunkstation 2 multiplext werden, und
der zuvor in dem Fernsehprogramminformations datenbank 15 in Übereinstimmung
mit den Programmen gespeicherten Fernsehprogramminformation frei
geändert
werden.
-
Als Beispiel können Kataloge von Artikeln, die
beworben werden, von dem interaktiven Fernseher angefordert werden.
Das heißt,
dass Programmdaten, die aus Bildschirmbildern und Programmen zum
Anfordern von Artikelkatalogen bestehen, werden zusammen mit der
Fernsehprogrammkennung auf ausgestrahlten Funkwellen multiplext
und in einer Werbeeinblendungsunterbrechung ausgestrahlt.
-
Wenn das Kataloganforderungsprogramm von
dem Fernsteuerschalter 24 an den interaktiven Fernseher 1 angefordert
wird, führt
die Programmsteuereinheit 8 die Programme des Kataloganforderungsprogramms
aus und zeigt Information für
eine Kataloganforderung auf dem Fernseherbildschirm an. Ein Zuschauer,
der den angezeigten Kataloganforderungsbildschirm betrachtet, führt einen
Schaltflächenvorgang
für die
Kataloganforderung von der Fernsteuereinheit 24 durch.
Die durch diesen Schaltflächenvorgang
angegebenen Antwortdaten und die persönlichen Kennungsdaten werden
von der Fernsteuereinheit 24 an die Fernsteuervorgangempfangseinheit 23' des interaktiven
Fernsehers 1 übertragen.
Die Programmsteuereinheit 8 bildet eine Fernseherkennung
durch Kombinieren der persönlichen
Kennungsdaten und der Fernseherkennung, fügt diese Fernseherkennung und
die Programmkennung zu den Antwortdaten hinzu und überträgt die Daten
an den Antwortserver 3.
-
Bei dem Antwortserver 3 wird
Programminformation für
diese Kataloganforderung zuvor zusammen mit der Fernsehprogrammkennung
in der Fernsehprogramminformationsdatenbank 15 registriert.
Das Antwortverarbeitungs-Anwendungsprogramm 11 bildet eine
Antwortdatendatei 17 für
das Kataloganforderungsprogramm aus den Kataloganforderungsantwortdaten.
Auf der Grundlage der Fernsehprogrammkennung des Kataloganforderungsprogramms,
für das
die Antwortdatendatei 17 gebildet wird, liest das Zusammenfassungsverarbeitungs- Anwendungsprogramm 12 den
Inhalt der Zusammenfassungsverarbeitung, die für die Kataloganforderung notwendig
ist, aus der Fernsehprogramminformationsdatenbank 15 aus.
Die Authentifizierungsverarbeitungsanwendung 13 wird angewiesen, die
persönliche
Information, wie beispielsweise den Namen und die Adresse jeder
Einzelperson zu extrahieren, die den Katalog angefordert hat. Ruf
der Grundlage der Fernseherkennung jeder Antwortdaten extrahiert
das Authentifizierungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 13 die
persönliche
Information, wie beispielsweise den Namen und die Adresse jeder
Einzelperson, die den Katalog aus der Authentifizierungsinformationsdatenbank 16 angefordert
hat.
-
Bei der zu allen Antwortdaten hinzugefügten Fernseherkennung
werden nicht nur die Fernseherkennung des interaktiven Fernsehers 1,
sondern ebenfalls die persönliche
Kennung, die die Einzelperson (die Person, die den Katalog angefordert
hat) angibt, die die Antwortdaten tatsächlich eingegeben hat, registriert.
Daher können
die persönliche
Information, wie beispielsweise der Name und die Adresse der Person,
die den Katalog angefordert hat, extrahiert werden.
-
Aus der persönlichen Information und den Fernsehprogrammkennungen
bildet das Zusammenfassungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 12 eine
Kataloganforderungsliste, die die Entsprechung zwischen den Arten
von Katalogen und den Adressen zeigt. Da die Kataloganforderungsliste
nicht an die IP/SP-Firma in Echtzeit übertragen werden muss, wird
eine zusammengefasste Datendatei 18 gebildet, um diese
Kataloganforderungslisten zu speichern. Die gespeicherten Kataloganforderungslisten
können
durch Stapelverarbeitung an den Server einer Vertrags-IP/SP-Firma übertragen
werden.
-
Abhängig von dem Inhalt eines Programms wird
ein Benutzer ebenfalls aufgefordert, ein Passwort in den interaktiven
Fernseher 1 einzugeben, um sich zu identifizieren. Beispielsweise
wird ein Benutzer aufgefordert, ein Passwort einzugeben, wenn ein Programm,
wie beispielsweise Fernseheinkaufen, eine Bestellung von dem Zuschauer
annimmt. Genauer gesagt zeigt, während
ein Fernseheinkaufprogramm ausgestrahlt wird, die Programmsteuereinheit 8 des
interaktiven Fernsehers 1 einen Bildschirm zum Auffordern
einer Eingabe eines Passworts an, wie es in 18 gezeigt ist, um einen Benutzer anzuweisen,
ein Passwort einzugeben. Ein Passwort wird auf die gleiche Art und
Weise wie für
ein Passwort einer Cash-Karte einer Bank für jeden Fernseher oder jede
Einzelperson bestimmt und in der Authentifizierungsinformationsdatenbank 16 registriert. 17 zeigt die Authentifizierungsinformationsdatenbank 16,
in der ein Passwort für
jede Einzelperson registriert ist.
-
Wenn ein Passwort von dem Fernsteuerschalter 24 in
den interaktiven Fernseher 1 eingegeben wird, addiert die
Programmsteuereinheit 8 das Passwort zu der Fernseherkennung
einschließlich der
Fernsehprogrammkennung und der persönlichen Kennung und der Antwortdaten,
wie es in 19 gezeigt
ist, und sendet das Passwort und die Daten an die Kommunikationssteuereinheit 9.
Die Kommunikationssteuereinheit 9 überträgt das Passwort und die Antwortdaten
an den Antwortserver 3.
-
Bei dem Antwortserver 3 werden
Passwörter zuvor
in jeweils entsprechende Stellen der Authentifizierungsinformationsdatenbank 16 auf
der Grundlage der persönlichen
Kennungen eingestellt. Die Verarbeitung einer "Passwortprüfung" wird als der Inhalt der Antwortverarbeitung
oder der Inhalt der Zusammenfassungsverarbeitung mit Bezug auf das
Programm in der Fernsehprogramminformationsdatenbank 15 gekennzeichnet.
Das Zusammenfassungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 12 führt die "Passwortprüfung" aus.
-
Das Antwortverarbeitungs-Anwendungsprogramm 11 empfängt die
Antwortdaten von den interaktiven Fernsehern 1 und bildet
eine Antwortdatendatei 17, die aus den Fernseherkennungen
und den Antwortdaten (Bestellungen für Artikel) auf der Grundlage
des Inhalts der Antwortverarbeitung für das aus der Fernsehprogramminformationsdatenbank 15 ausgelesenen
Programms bildet.
-
Das Zusammenfassungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 12 liest
den Inhalt der Zusammenfassungsverarbeitung, in dem die "Passwortprüfung" ausgewählt ist,
aus der Fernsehprogramminformationsdatenbank 14 mittels
der Fernsehprogrammkennung in der Antwortdatendatei 17 als
ein Schlüssel
aus. Der Authentifizierungsverarbeitungsfunktion 13 wird
eine Fernseherkennung mitgeteilt und diese liest ein Passwort entsprechend
der mitgeteilten Fernseherkennung aus der Authentifizierungsinformationsdatenbank 16 aus.
Ob das in der Authentifizierungsinformationsdatenbank 16 registrierte
Passwort mit dem zu den Antwortdaten hinzugefügten Passwort übereinstimmt,
wird geprüft.
Wenn die beiden Passwörter übereinstimmen,
wird bestimmt, dass die Bestellung für einen Artikel von der Person selbst
ist, und somit wird die Bestellung angenommen. Wenn die beiden Passwörter nicht übereinstimmen,
wird andererseits nicht bestimmt, dass die Bestellung für einen
Artikel von der Person selbst ist. Dem gemäß wird die Bestellung zurückgewiesen.
-
Die persönliche Information, wie beispielsweise
der Name und die Adresse, wird aus allen Antwortdaten extrahiert,
die sich als einen Auftrag für
einen Artikel und der Person selbst herausstellen, und eine Auftragsliste,
die aus diesen Namen und Adressen besteht, wird für jeden
bestellten Artikel gebildet. Die so gebildeten Auftragslisten für die einzelnen
Artikel werden online an Artikelhändler oder die Rundfunkstation 2 übertragen.
-
Es sei bemerkt, dass der obige Vorgang
nicht auf das Fernseheinkaufen beschränkt ist. Das heißt, dass
bei jedem Programm, bei dem es notwendig ist, die Übereinstimmung
zwischen Antwortdaten und einer sendenden Person zu prüfen, ein
Zuschauer aufgefordert wird, ein Passwort zusammen mit Antwortdaten
einzugeben, und der Antwortserver 3 prüft das Passwort.
-
Bei dieser Ausführungsform wird, wie es oben
beschrieben ist, ein persönliches
Informationsfeld in einer Fernseherkennung gebildet, zu dem Antwortdaten
in dem interaktiven Fernseher 1 hinzugefügt werden,
und nicht nur eine Fernseherkennung sondern eine persönliche Kennung
jeder Person, die die Antwortdaten eingibt, werden an den Antwortserver 3 übertragen.
Bei der in dem Antwortserver 3 angeordneten Authentifizierungsinformationsdatenbank 16 wird
persönliche
Information auf der Grundlage der Fernseherkennung registriert,
die aus der Fernseherkennung und der persönlichen Kennung aufgebaut ist.
Dem gemäß ist es
möglich,
nicht nur einen registrierten Benutzer des interaktiven Fernsehers 1 sondern
ebenfalls eine Mehrzahl anderer Zuschauer zu identifizieren, die
den interaktiven Fernseher 1 gemeinsam nutzen.
-
Sogar wenn ein interaktiver Fernseher 1 von einer
Mehrzahl von Personen gemeinsam genutzt wird, kann somit der Antwortserver 3 Antwortdaten auf
der Grundlage der persönlichen
Information jeder Einzelperson zusammenfassen, die die Antwortdaten
eingegeben hat. Dies macht eine genaue Zusammenfassungsverarbeitung
möglich
und erhöht
die Zuverlässigkeit
des Ergebnisses der Zusammenfassung.
-
Bei dieser Ausführungsform wird ein persönliches
Informationsfeld in einer zu den Antwortdaten in dem interaktiven
Fernseher 1 hinzugefügten
Fernseherkennung gebildet, und ein von einer Einzelperson, die die
Antwortdaten eingegeben hat, eingegebenes Passwortwird an den Antwortserver 3 übertragen.
Diese Passwörter
sind in einer 1 : 1-Entsprechung mit Fernseherkennungen oder persönlichen Kennungen
in der Authentifizierungsinformationsdatenbank 16 registriert,
die in dem Antwortserver 3 angeordnet ist, und in dem Antwortserver
gesammelt. Dem gemäß ist es
möglich
zu prüfen,
ob an den Antwortserver 3 gesendete Antwortdaten tatsächlich von der
Person selbst eingegeben wurde. Folglich ist es möglich, die
Unzweckmäßigkeit
zu verhindern, dass eine andere Person als der autorisierte Benutzer
absichtlich einen Schaltflächenvorgang
durchführt
und Bestellungen eines Artikels gegen den Willen des autorisierten
Benutzers durchführt.
Es ist ebenfalls möglich,
die Unzweckmäßigkeit
zu verhindern, dass eine Bestellung für einen Artikel von einem angezapften
interaktiven Fernseher 1 ausgegeben wird, ohne dass der
autorisierte Benutzer es weiß.
-
Bei der obigen Ausführungsform
werden die DIP-Schalter 100 an der Rückoberfläche der Fernbedienung 24 vorgesehen,
um persönliche
Kennungsdaten in den interaktiven Fernseher 1 einzugeben. Die
Programmsteuereinheit 8 kann jedoch ebenfalls die persönliche Kennung
in Übereinstimmung
mit einem in 20 gezeigten
Ablaufdiagramm eingeben. Das heißt, unter der Annahme, dass
ein Zuschauer eine Menüauswahlschaltfläche zum
Auswählen
eines Programms drückt,
während
die Programmsteuereinheit 8 einen Menübildschirm anzeigt, der eine Liste
von Programmen zeigt, die bereitgestellt werden können. Bei
Empfang dieser Eingabe zeigt die Programmsteuereinheit 8 einen
Bildschirm an, wie es beispielsweise in 21 gezeigt ist, um den Zuschauer aufzufordern,
eine persönliche
Kennung an dem Fernseher einzugeben. Wenn die persönlichen Kennungsdaten
durch einen Schaltflächenvorgang an
dem Fernsteuerschalter 24 eingegeben werden, wird diese
persönliche
Kennung in dem persönlichen Informationsfeld
der Fernseherkennung eingerichtet. Es sei bemerkt, dass der Zuschauer
die persönliche Kennung
zu einem beliebigen Zeitpunkt eingeben kann, bei dem die Kennung
zusammen mit Antwortdaten an den Antwortserver 3 übertragen
werden kann.
-
(Vierte Ausführungsform)
-
22 zeigt
Funktionsblöcke
eines Serversystems gemäß der vierten
Ausführungsform.
-
Bei diesem Serversystem kann, wie
bei der zuvor beschriebenen ersten Ausführungsform, ein interaktiver
Fernseher 1 mit einem Antwortserver 3 über ein öffentliches
Kommunikationsnetzwerk 4 verbunden werden. Die gleichen
Bezugsziffern wie bei der ersten Ausführungsform bezeichnen Teile,
die bei der sechsten Ausführungsform
die gleichen Funktionen aufweisen.
-
Eine von dem interaktiven Fernseher 1 an den
Antwortserver 3 übertragene
Fernseherkennung umfasst ein Fernseherinformationsfeld und ein Fernseherherstellungsinformationsfeld,
in dem eine Herstellerkennung registriert ist, die den Fernseherhersteller
angibt. Da die Fernseherkennung und die Herstellerkennung jedes
interaktiven Fernsehers 1 bereits bekannt und festgelegt
sind, werden diese Kennungen zuvor in der Fernseherkennung des interaktiven
Fernsehers 1 eingestellt. Eine Programmsteuereinheit 8 des
interaktiven Fernsehers 1 fügt die Fernseherkennung einschließlich der
Fernseherkennung und der Herstellerkennung zu Antwortdaten hinzu
und überträgt die Daten
an den Antwortserver 3.
-
Ein Antwortverarbeitungs-Anwendungsprogramm 11 des
Antwortservers 3 bildet eine Antwortdatendatei 17 aus
den Antwortdaten und ebenfalls eine Fernseherkennungsdatei 121 aus
den zu den Antwortdaten hinzugefügten
Fernseherkennungen. Eine Fernseherherstellerdatenbank 122,
in der die Namen von Fernseherherstellern in einer 1 : 1-Entsprechung
mit den Herstellerkennungen registriert sind, ist in dem Antwortserver 3 angeordnet.
Ein Herstellerklassifizierungs-Anwendungsprogramm 123 extrahiert
die Namen von Herstellern, die den in der Fernseherkennungsdatei 121 registrierten
Herstellern entsprechen, aus der Fernseherherstellerdatenbank 122 und
bildet Herstellerfernseher kennungsdateien 124, in denen
die Fernseherkennungen in Übereinstimmung
mit dem Hersteller klassifiziert sind.
-
Die Herstellerfernseherkennungsdateien 124 können als
Kundeninformation der einzelnen Fernseherhersteller verwendet werden.
Beispielsweise ist es mittels der in der Herstellerfernseherkennungsdatei 124 eines
Fernseherherstellers A als Schlüssel
registrierten Fernseherkennungen möglich, die entsprechende persönliche Information
(z. B. die Namen und die Adressen) aus einer Authentifizierungsinformationsdatenbank 16 zu
extrahieren und eine Kundenliste zu bilden, die von dem Fernseherhersteller
A hergestellte Fernseher besitzen. Durch Zusammenfassen der in den
Herstellerfernseherkennungsdateien 124 registrierten Antwortenden
kann ebenfalls in Übereinstimmung
mit dem Bereich und dem Alter durch Durchsuchen der Authentifizierungsinformationsdatenbank
der Grad der Verteilung jedes Herstellers in jedem Bereich für jedes
Alter geprüft werden.
Außerdem
kann jede gewünschte
Kundeninformation durch Kombinieren von beliebigen Schlüsselwörtern gebildet
werden.
-
Bei dieser Ausführungsform wird, wie es oben
beschrieben ist, ein Verkäuferfeld
in der Fernseherkennung jedes interaktiven Fernsehers 1 gebildet,
und die Herstellerkennung wird in diesem Verkäuferfeld eingestellt und an
den Antwortserver 3 übertragen.
Der Antwortserver 3 extrahiert die Fernseherkennungen und
bildet die Herstellerfernseherkennungsdateien 124, die
in Übereinstimmung
mit dem Hersteller klassifiziert sind. Folglich kann Kundeninformation
der einzelnen Fernseherhersteller von dem Antwortserver 3 erhalten
werden.
-
(Fünfte Ausführungsform)
-
23 zeigt
Funktionsblöcke
eines Serversystems gemäß der fünften Ausführungsform.
-
Bei diesem Serversystem kann, wie
bei den oben beschriebenen Ausführungsformen,
ein interaktiver Fernseher
1, der von einer Rundfunkstation 2 ausgestrahlte
Funkwellen empfängt
und Programme anzeigt, mit einem Antwortserver 3 über eine öffentliche
Kommunikationsleitung 4 verbunden werden.
-
Eine von dem interaktiven Fernseher 1 an den
Antwortserver 3 übertragene
Fernseherkennung enthält
eine Fernseherinformationsfeld und ein Verkäuferfeld, in dem der Fernseherhersteller
beliebige Information einstellt. Bei dieser Ausführungsform werden eine den
Fernseherhersteller angebende Herstellerkennung, eine den Typ eines
Fernsehers angebende Typenkennung und die Losnummer in dem Verkäuferfeld
eingestellt. Die Fernseherkennung wird durch die Verkäuferinformation
und die Fernseherkennung gebildet. Die Verkäuferinformation und die Fernseherkennung
sind Stücke
fester Information und können
folglich zuvor in dem interaktiven Fernseher 1 eingestellt
werden.
-
Eine Programmsteuereinheit 8 des
interaktiven Fernsehers 1 fügt die aus den voreingestellten Fernseherkennung
und Verkäuferinformation
bestehende Fernseherkennung zu den Antwortdaten hinzu und überträgt die Daten
an den Antwortserver 3.
-
Ein Antwortverarbeitungs-Anwendungsprogramm 11 des
Antwortservers 3 bildet eine Antwortdatendatei 17 aus
den Antwortdaten und bildet ebenfalls eine Fernseherkennungsdatei 121 aus
den zu den Antwortdaten hinzugefügten
Fernseherkennungen. Ein Herstellerklassifizierungs-Anwendungsprogramm 123' klassifiziert
die Fernseherkennungen in Übereinstimmung
mit dem Hersteller auf die gleiche Art und Weise, wie es oben beschrieben
ist. Das Herstellerklassifizierungs-Anwendungsprogramm 123' extrahiert
ebenfalls persönliche
Information, die jeder Fernseherkennung entspricht, aus einer Authentifizierungsinformationsdatenbank 16 und
bildet die Herstellerfernseherkennungsdateien 124', indem die zu
der persönlichen
Information hinzugefügten
Fernseherkennungen in Übereinstimmung
mit den Herstellern klassifiziert werden.
-
Die so von dem Antwortserver 3.
gebildeten Herstellerfernseherkennungsdateien 124' werden online übertragen
oder an die einzelnen Fernseherhersteller geliefert. 23 zeigt einen Fall, bei
dem die Fernseherkennungsdatei 124' für eine Firma A an einer Fernseherhersteller
A übertragen
wird.
-
Bei dem Fernseherhersteller A wird
die von dem Antwortserver 3 empfangene Fernseherkennungsdatei 124' in einem Dateispeicher 125 gespeichert.
Ein Typenklassifizierungs-Anwendungsprogramm 126 liest
die Fernseherkennungsdatei 124' aus der Dateispeicherung 125 aus
und wandelt die Datei 124' in
Kundeninformationsdateien 128A und 128B in Einheiten
von Fernsehertypen um, indem auf eine Fernseherinformationsdatenbank 127 Bezug genommen
wird.
-
Bei der Fernseherinformationsdatenbank 127 werden
Typenkennungen in einer 1 : 1-Entsprechung mit von dem Fernseherhersteller
A hergestellten Typen gesetzt. Somit klassifiziert das Typenklassifizierungs-Anwendungsprogramm 126 die
Fernseherkennungen (einschließlich
persönlicher
Information) in der Fernseherkennungsdatei 124' in Übereinstimmung
mit der Typenkennung und stellt den jeder Typenkennung entsprechenden
Typ aus der Fernseherinformationsdatenbank 127 mittels
der Typenkennung als Schlüssel
wieder her. Als eine Folge können die
Kundeninformationsdateien 128A und 128B, in denen
die gemäß der Typenkennung
klassifizierten Daten zu den entsprechenden Typen hinzugefügt werden,
gebildet werden.
-
Bei dieser Ausführungsform enthält, wie
es oben beschrieben ist, die von dem interaktiven Fernseher 1 an
den Antwortserver 3 übertragene
Fernseherkennung die Typenkennung und die Losnummer des Fernsehers,
und der Antwortserver 3 bildet die Fernseherkennungsdateien 124' für einzelne
Hersteller. Daher ist es möglich,
den Namen des Herstellers, den Typ und die Losnummer eines im Besitz
eines Zuschauer befindlichen Fernsehers zu kennen, der die Antwortdaten
an den Antwortserver 3 und die persönliche Information des Zuschauers übertragen hat.
-
Beispielsweise kann ein Rückruf fehlerhafter Produkte
mit der Fernseherkennungsdatei 124' durchgeführt werden. Das heißt, dass
die entsprechenden Fernseher durch Durchsuchen der Fernseherkennungsdatei 124' gefunden werden
können,
indem der Typ und die Losnummer als Schlüssel verwendet werden, und
die Namen und Adressen der Besitzer können aus der zu den Fernseherkennungen
der gefundenen Fernseher hinzugefügten persönlichen Information gefunden
werden.
-
Jeder Fernseherhersteller kann ebenfalls
die Verkäufe
einzelner Fernsehertypen und die Verbreitung jedes Typs in jedem
Bereich für
jedes Alter mittels der Fernseherkennungsdatei 124' der Firma prüfen. Notwendige
Marktdaten können
durch Durchsuchen der Fernseherkennungsdatei 124' mittels der Kombination
beliebiger Schlüsselwörter extrahiert werden.
-
Bei der obigen Erläuterung
werden alle Programme auf Funkwellen multiplext, die von der Rundfunkstation 2 an
den interaktiven Fernseher 1 ausgestrahlt werden. Wie es
jedoch in 11 dargestellt oder
in 13 bereits beschrieben
wurde, kann nur das Startmenü jedes
Programms von der Rundfunkstation 2 an den interaktiven
Fernseher 1 übertragen oder
in einem ROM des interaktiven Fernsehers 1 gespeichert
werden, und tatsächliche
Programme können
von dem Antwortserver 3 an den interaktiven Fernseher 1 geliefert
werden.
-
(Sechste Ausführungsform)
-
24 zeigt
Funktionsblöcke
eines Fernsehsystems gemäß der sechsten
Ausführungsform. Die
sechste Ausführungsform
weist grundsätzlich
die gleiche Konfiguration wie die dritte Ausführungsform auf, und so bezeichnen
die gleichen Bezugsziffern wie bei der dritten Ausführungsform
Teile mit den gleichen Funktionen bei der siebten Ausführungsform.
-
Die Aufgabe dieser Ausführungsform
besteht in einer Dienstform bezüglich
eines interaktiven Fernsehprogramms, das eine Frage anzeigt, die
es einem Zuschauer ermöglicht,
eine einer Mehrzahl von Auswahlmöglichkeiten
auf einem interaktiven Fernseher 1 zu nehmen. Dem gemäß strahlt
eine Programmsteuereinheit 8 ein interaktives Fernsehprogramm
aus, das aus einer Mehrzahl von Fragen aufgebaut ist, die jeweils
eine Mehrzahl von Auswahlmöglichkeiten
aufweisen, und gibt eine eindeutige Auswahlmöglichkeitnummer, die einer
Auswahlmöglichkeit
zugewiesen ist, die von einem Zuschauer genommen wurde, an einen
Antwortserver 3 als Antwortdaten zurück.
-
Genauer gesagt überträgt eine Rundfunkstation 2 an
den interaktiven Fernseher 1 eine eindeutige Auswahlmöglichkeitsnummerntabelle,
die, wie es in den 27A bis 27C gezeigt ist, die Entsprechung zwischen
Fragennummern, Auswahlmöglichkeitsnummern
und eindeutige Auswahlmöglichkeitsnummern
für jedes
Programm festlegt. Die Programmsteuereinheit 8 wandelt
eine von einem Zuschauer genommene Auswahlmöglichkeitsnummer in eine eindeutige
Auswahlmöglichkeitsnummer
durch Bezug auf diese eindeutige Auswahlnummerntabelle um.
-
Ein Rntwortverarbeitungs-Anwendungsprogramm 11 verarbeitet
Antwortdaten in einer vorbestimmten Form durch Bezug auf eine Programminformationsdatenbank 15.
Bei dieser Ausführungsform wird,
wie es in 25 dargestellt
ist, eine Fernseherkennungsliste, die gemäß der eindeutigen Auswahlmöglichkeitsnummer
klassifiziert ist, in der Form einer Antwortdatendatei für jede Fernseherprogrammkennung
gebildet. Ein Zusammenfassungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 12 fasst
die Antwortdatendateien zusammen. Das heißt, dass das Zusammenfassungsverarbeitungs-Anwendungs programm 12 den
Inhalt der Verarbeitung, die in der Fernsehprogramminformationsdatenbank 15 registriert
ist, für
jedes Programm ausliest und eine Zusammenfassungsver- arbeitung
durchführt,
die indem Inhalt der Verarbeitung festgelegt ist. Bei dieser Ausführungsform
wird das Zusammenfassungsverarbeitung auf der Grundlage des Inhalts
einer Zusammenfassungsverarbeitung durchgeführt, die in einem Zusammenfassungsergebnisanforderungsstrom
festgelegt ist, der online von der Rundfunkstation 2 übertragen
wird. Die von dem Zusammenfassungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 12 erhaltenen
Zusammenfassungsdaten werden in einer zusammengefassten Datendatei 18 gespeichert,
aus der Datei 18 ausgelesen und beispielsweise an die Rundfunkstation 2 online
oder über
ein bestimmtes Medium übertragen.
-
Der Inhalt der Verarbeitung des Serversystems
mit der obigen Konfiguration wird nachstehend ausführlich beschrieben.
-
Bei dieser Ausführungsform wird ein "Frageprogramm" auf Funkwellen multiplext
und von der Rundfunkstation 2 ausgestrahlt. Bei dem interaktiven Fernseher 1,
der die ausgestrahlten Radiowellen empfangen hat, extrahiert ein
Rundfunksignalempfangsprozessor 22' Programmdaten des Frageprogramms
und wendet die Daten auf die Programmsteuereinheit 8 an.
-
Die 27A bis 27C zeigen Beispiele (Beispiele 1 bis 3)
der Zusammensetzung des "Frageprogramms".
-
Bei den Beispielen 1 und 2 ist ein
Programm aus fünf
Fragen zusammengesetzt, deren Nummern von Auswahlmöglichkeiten 3, 4, 6, 3 und 5 sind.
Bei Beispiel 1 werden serielle eindeutige Auswahlmöglichkeitsnummern
den Auswahlmöglichkeitsnummern
in Sequenz von der Auswahlmöglichkeitsnummer 1 der
Frage Nr. 1 gegeben. Bei Beispiel 2 ist eine eindeutige
Auswahlmöglichkeitsnummer
mit zwei Ziffern, deren Einer-Ziffern die Auswahlmöglichkeitsnummer
und deren Zehner-Ziffern die Fragenummer ist, jeder Auswahlmöglich keitsnummer
gegeben. Bei Beispiel 3 ist ein Programm aus fünf Fragen
zusammengesetzt, deren Nummern der Auswahlmöglichkeiten 2, 3, 4, 2 und 5 sind.
Bei Beispiel 3 werden eindeutige Auswahlmöglichkeitsnummern
den Auswahlmöglichkeitsnummern
in alphabetischer Reihenfolge von der Auswahlmöglichkeitsnummer 1 der
Frage Nr. 1 gegeben.
-
Wenn ein Zuschauer eine Anforderung
für ein "Frageprogramm" von einem Fernsteuerschalter an
dem interaktiven Fernseher 1 eingibt, führt die Programmsteuereinheit 8 das
Programm des "Frageprogramms" aus und zeigt Fragen
und die Auswahlmöglichkeitsnummern
auf dem Fernsehbildschirm an. Der Benutzer wählt eine Auswahlmöglichkeitsnummer
und überträgt die Nummer
an die Programmsteuereinheit 8 durch eine Fernbetätigung. Die
Programmsteuereinheit 8 erhält eine eindeutige Auswahlmöglichkeitsnummer,
die der Auswahlmöglichkeitsnummer
von der eindeutigen Auswahlmöglichkeitsnummerntabelle
des gegenwärtig
angezeigten Frageprogramms entspricht. Die Programmsteuereinheit 8 fügt die Fernsehprogrammkennung
und die Fernseherkennung zu den Antwortdaten (eindeutige Auswahlmöglichkeitsnummer)
hinzu, wie es in 26 gezeigt
ist, und gibt eine Übertragungsanforderung
an eine Kommunikationssteuereinheit 9 aus. Eine ähnliche
Verarbeitung wird bei jedem interaktiven Fernseher 1 ausgeführt, der
die Antwortdaten auf das "Frageprogramm" empfangen hat.
-
Bei dem Antwortserver 3 werden
die von dem interaktiven Fernseher 1 zurückgegebenen
Antwortdaten an das Antwortverarbeitungs-Anwendungsprogramm 11 übertragen.
Das Antwortverarbeitungs-Anwendungsprogramm 11 liest den
Inhalt der Verarbeitung aus der Fernsehprogramminformationsdatenbank 15 mittels
der zu den Antwortdaten als ein Schlüssel hinzugefügten Fernsehprogrammkennung
aus. Bei dieser Ausführungsform
wird der Inhalt der Antwortverarbeitung so festgelegt, dass Datendateien,
in denen die Fernseherkennungen in Übereinstimmung mit der eindeutigen Auswahlmöglichkeitsnummern
klassifiziert sind, für
die einzelnen Programmkennungen gebildet werden, wie es in 25 gezeigt ist. Eine Fernseherkennungsliste
wird für
jede eindeutige Auswahlmöglichkeitsnummer durch
Registrieren der Fernseherkennungen gebildet, die zu den Antwortdaten
in einer Datendatei der eindeutigen Auswahlmöglichkeitsnummer hinzugefügt wird.
-
Andererseits überträgt die Rundfunkstation 2 eine
Zusammenfassungsergebnisanforderung online an das Zusammenfassungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 12 des
Antwortservers 3. Wie es oben beschrieben ist, kann eine
gewünschte
Zusammenfassungsverarbeitung von dem Zusammenfassungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 12 durch
vorhergehendes Registrieren des Inhalts der Zusammenfassungsverarbeitung
in der Fernsehprogramminformationsdatenbank 15 durchgeführt werden.
Bei dieser Ausführungsform
kennzeichnet jedoch die Rundfunkstation 2 direkt den Inhalt
der Zusammenfassungsverarbeitung des Zusammenfassungsverarbeitungs-Anwendungsprogramms 12 in Echtzeit.
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28 zeigt
das Format eines Zusammenfassungsergebnisanforderungsstroms, das
von der Rundfunkstation 2 an das Zusammenfassungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 12 übertragen
wird. Der Zusammenfassungsergebnisanforderungsstrom enthält einen
Kommunikationskopf, eine Fernsehprogrammkennung (UIC), eine Anforderungsobjektantwortdatennummer
(CN), eine Antwortdatenlänge
(L), eine Antwortdatenzeichenkette (R#n) und ein Verarbeitungsverfahren
(M).
-
Der Inhalt der Zusammenfassungsverarbeitung
wird dem Zusammenfassungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 12 durch
diesen Zusammenfassungsergebnisanforderungsstrom angegeben. Um beispielsweise
das Zusammenfassungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 12 aufzufordern,
die Gesamtzahl der zusammengefasster Werte der Antwortdaten "11", "12" und "13" in dem "Frageprogramm" mit der in 27 gezeigten Zusammensetzung zurückzugeben,
wird ein in 30 gezeigter Zusammenfassungsergebnisanforderungsstrom
in das Zusammenfassungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 12 eingegeben.
In Übereinstimmung
mit dem eingegebenen Zusammenfassungsergebnisanforderungsstrom addiert
das Zusammenfassungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 12 einfach
die Gesamtzahlen der in den Datendateien der eindeutigen Auswahlmöglichkeitsnummern "11", "12" und "13" in dem Frageprogramm 1 registrierten Fernseherkennungen
und überträgt die Summe
an die Rundfunkstation 1. Um den addierten Wert jeder der
Antwortdaten "11", "12" und "13" anzufordern, wird
ein in 30B gezeigter
Zusammenfassungsergebnisanforderungsstrom an das Zusammenfassungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 12 übertragen.
-
Ein in 30C gezeigter
Zusammenfassungsergebnisanforderungsstrom fordert eine persönliche Liste
jeder Antwortdaten an. Bei Empfang dieser Zusammenfassungsergebnisanforderung
liest das Zusammenfassungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 12 die
in den Datendateien der gekennzeichneten Antwortdaten "11" und "12" registrierten Fernseherkennungen
aus einer Antwortdatendatei 17 aus und extrahiert die persönliche Information
aus einer Authentifizierungsinformationsdatenbank 16, indem
die Fernseherkennungen als Schlüssel
verwendet werden. Das Zusammenfassungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 12 bildet
eine persönliche
Liste für
jede der Antwortdaten "11" und "12" und überträgt die Listen
an ein gekennzeichnetes Ziel, wie beispielsweise eine Rundfunkstation.
-
Ein in 30D gezeigter
Zusammenfassungsergebnisanforderungsstrom fordert eine zusammengefasste
persönliche
Liste von Personen an, die Antwortdaten "42" und "54" auf Fragen Nr. 4
und 5 in dem Programm von Beispiel 2 übertragen haben. Durch diesen
Zusammenfassungsergebnisanforderungsstrom, wenn die richtige Antwort
auf die vierte Frage "42" und die richtige
Antwort auf die fünfte
Frage "54" ist, wird eine zusammengefasste persönliche Liste
von Personen, die die richtigen Antworten auf sowohl die vierte
als auch die fünfte
Frage gegeben haben, gebildet.
-
Wenn ein Zusammenfassungsergebnisanforderungsstrom
eine Anforderung für
eine zusammengefasste persönliche
Liste enthält,
werden nicht alle in der Authentifizierungsinformationsdatenbank 16 aufgezeichnete
Information in der Liste beschrieben, sondern nur der Inhalt, der
zuvor als Programminformationsdaten in der Programminformationsdatenbank 15 registriert
wurde, wird zurückgegeben. Wenn
dies der Fall ist, prüft
das Zusammenfassungsverarbeitungs-Anwendungsprogramm 12 die in
dem Zusammenfassungsergebnisanforderungsstrom registrierte Programmkennung
und stellt die persönliche
Information, die in der persönlichen
Liste zu beschreiben ist, aus der Programminformationsdatenbank 15 wieder
her.
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Bei dieser Ausführungsform werden, wie es oben
beschrieben ist, eindeutige Nummern (eindeutige Auswahlmöglichkeitsnummern)
für alle
Auswahlmöglichkeiten
in einem Frageprogramm bestimmt, das aus Fragen besteht, die jeweils
eine Mehrzahl von Auswahlmöglichkeiten
aufweisen. Eine eindeutige Auswahlmöglichkeitsnummer, die einer
von einem Zuschauer genommenen Auswahlmöglichkeit entspricht, wird
als Antwortdaten zusammen mit der Fernsehprogrammkennung und der
Fernseherkennung an den Antwortserver 3 übertragen.
Der Antwortserver 3 bildet eine Datendatei, die die Fernseherkennungen
für jede
eindeutige Auswahlmöglichkeitsnummer
registriert. Dem gemäß kann dann
ein gewünschtes
Zusammenfassungsergebnis nur durch Übertragen einer Zusammenfassungsergebnisanforderung
erhalten werden, die die Kombination von eindeutigen Auswahlmöglichkeitsnummern
und dem Inhalt der Zusammenfassungsverarbeitung von der Rundfunkstation 2 an
den Antwortserver 3 ist.